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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Specials - Seite 1 von 1

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631 Bilder gefunden.

Nicht ungewöhnlich diente die Bahn auch immer wieder als Filmkulisse. So wie hier in der 1948 entstandenen Komödie "Morgen wird alles besser". Die Filmkritik sagt hierzu: "Die (zeitbedingt übertrieben) optimistische Geschichte eines jungen Mädchens (Fita Benkhoff (rechts) als Schauspielerin Peggy Hansen mit Rudolf Prack (ganz links) als Sportberichterstatter Thomas Schott), das durch Erfolg im Beruf nicht nur Geld für den kurbedürftigen Vater beschafft, sondern auch noch glücklich im Hafen der Ehe landet. Auch den anderen Familienmitgliedern winkt das Glück: Der Vater besteigt die Kommandobrücke eines Rheindampfers, während die verwitwete Tante (Grethe Weiser (Mitte) als Florentine Kneefke) einen heiratslustigen Schwergewichtsmeister samt Gasthof gewinnt. Ein anspruchsloser, immerhin erträglich gespielter Film mit sämtlichen Merkmalen der frühen deutschen Nachkriegsproduktion." (1948) <i>Foto: unbekannt</i>
"Morgen wird alles besser"

 

Im Jahr 2011 begann die Ausschreibung für die Ertüchtigung der Güterzugstrecke 2271 (Oberhausen Hbf OBN - Spellen, Duisburg-Hamborn, Duisburg-Walsum, Möllen, Bf Oberhausen West) im Zusammenhang mit dem Bau von zwei EStw in Duisburg. Nachdem die Ks Signale bereits schon seit ca. 3 Jahren standen, wurden sie jetzt in Betrieb genommen. Am 2. Dezember 2017 fielen die letzten Formsignale in Duisburg-Hamborn. (02.12.2017) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
Formsignalende in Du-Hamborn

 

Auch im 21. Jahrhundert kommt die moderne Bahn nicht umhin, nagelneue Vorsignalteller als Ersatzteile vorzuhalten, gefunden in Basel Bad Bf. Vorsignale zeigen im übrigen an, welches Signalbild am zugehörigen Hauptsignal zu erwarten ist. Der Abstand zwischen Vorsignal und Hauptsignal entspricht dem Bremsweg, den Züge benötigen, um vor einem Halt zeigenden Hauptsignal sicher zum Halten zu kommen (Bremswegabstand). Der Regelbremsweg wird streckenbezogen festgesetzt und beträgt bei Hauptbahnen in der Regel 1000 oder 700 m, auf Nebenbahnen z.T. nur 400 m. (24.05.2013) <i>Foto: Reinhold Utke</i>
Vorsignalteller

 

In Basel Bad. Bf hält die DB AG diese schweizerischen Signalanlagen für die Bahnübergänge von deutschen Strecken auf Schweizer Gebiet vorrätig. (17.11.2017) <i>Foto: Reinhold Utke</i>
Signallager

 

Nach einem extremen Hochwasserstand des Rheins im Januar 1955 froren anschließend sogar die Gleise im Bahnhof Bingen zu und bildeten eine riesige Eisfläche.  (01.1955) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
Rheinhochwasser in Bingen

 

Auch wenn es kein Eisenbahnfoto ist, ein interessanter historischer Blick auf den Zustand der Mainzer Innenstand beim Rheinhochwasser vom Januar 1955, 10 Jahre nach Kriegsende. (01.1955) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
Rheinhochwasser in Mainz

 

Nachdem die Bahn es mittlerweile vorzieht, bei jedem aufziehenden Sturm den Zugverkehr komplett einzustellen, wie zuletzt gleich mehrfach in Nord-und Ostdeutschland, gehört zu solchen Aufmachern in der Mitarbeiterzeitung angesichts des Umfelds an vielen Bahnstrecken (hier: Dortmund Rbf) schon eine gehörige Portion Sarkasmus. Nach dem "Rastatt-Desaster" erlaubt sich die DB-Netz AG seit Jahren hier eine Vorgehensweise auf Kosten der Allgemeinheit, bei der sie sich fragen lassen muss, ob sie die regelmäßige Pflege von Bäumen und Sträuchern an den Strecken nicht sträflich vernachlässigt hat. Das Argument, dass es immer wieder Konflikte zwischen Umweltbehörden in den Kommunen und DB Netz gegeben habe, wie stark Bäume gekappt werden dürfen, ist hier nicht zielführend. Es wäre wünschenswert, wenn sich die DB wenigstens an ihre eigenen Regeln beim Rückschnitt halten würde und beachten würde, dass der sooft propagierte V-Schnitt nicht in 3m Höhe neben dem Gleis endet. (07.11.2017) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Das ist grün !

 

Wer kennt Ihn nicht: Herbert Vaupel - hier noch im jugendlichen Alter von 27 Jahren - bei der Taufe seines Opel Kadetts beim "Schnapszahl"-Kilometerstand von 66666,6 nahe Grünsfeld. Und wer noch eine Nachhilfe braucht: Herbert Vaupel initiierte das bekannte Heft der "Dampfgeführten Reisezüge", ohne dass kein Dampflokfan seit Ende der 1960er Jahre auskam. Seine Fotos einschließlich der spektakulären Zugverfolgungsjagden mit seinem Opel Kadett sind ebenso legendär, wie die Erfindung der "Doppelkamera", bei der er zwei Kameras parallel auf einer Schiene montiert, gleichzeitig auslösen konnte. Unvergessen auch die Szene, wo er in letzter Sekunde vor dem Zug an einer Fotostelle ankam - in der einen Hand die Kameras, in der anderen einen Begrenzungspfosten, an dem noch Erdreste und Unkrautbüschel hingen....  (10.03.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Autotaufe

 

Und das ist der bekannte Bildreporter Gerhard Illner, der dank seiner zahlreichen und auch außergewöhnlichen Eisenbahnfotos, die er aufgrund einer Photogenehmigung der Pressestelle des DDR-Verkehrsministeriums machen konnte, auch im Westen bekannt war. Das Bild mit seinem Wolga M21 des sowjetischen Herstellers GAZ aus Gorki entstand auf einer Reise zu den pr. T 20 im Thüringer Wald bei Steinach. (05.04.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Gerhard Illner

 

Seit etwa 200 Jahren werden Elefanten im Zirkus gehalten. Heute ist deren Haltung in Gefangenschaft, inbesondere im Zirkus nicht unumstritten. Im Jahre 1958 dürfte dies bei diesem Spezialtransport noch kein Thema gewesen sein. Allerdings war der Transport der Dickhäuter nicht ganz ungefährlich, weil diese die Angewohnheit haben, überall ihren Rüssel hinzustrecken, was bei einem Eisenbahntransport aufgrund der nahen Signale und Masten schon mal problematisch werden konnte.  (1958) <i>Foto: Georg Steidl</i>
Dickhäuterverladung (5)

 

1974 rettete der englischer Arzt Dr. Peter Beet die 01 1104 vor der Verschrottung und verschiffte sie im Februar 1975 als neuen Star auf die Insel. Vom 7.Februar 1975 bis 1996 stand die Lok im Steamtown Carnforth Railway Museum in Groß-Britannien, wobei die Maschine bis 1978 sogar noch gelegentlich unter Dampf stand. Anfang der 1990er Jahre wurde das Museum Steamtown Carnforth umstrukturiert und es musste ein neues Zuhause für die Fahrzeuge mit kontinentaler Herkunft gesucht werden. Kontakte nach Deutschland ermöglichten die Rückführung der Lok in ihr Heimatland. Nach der Rücküberführung stand die Lok vom 2.Februar 1997 bis August 2001 zunächst im BEM in Nördlingen, anschließend kam sie als Leihgabe an das Süddeutsche Eisenbahnmuseum in Heilbronn. Seit mehreren Jahren teilt eine Reihe von Eisenbahnenthusiasten, verteilt über das gesamte Bundesgebiet, die gemeinsame Idee, eine 01.10 (012) in Gestalt von 01 1104 originalgetreu und unverfälscht wieder in Betrieb zu nehmen. Am 12.Juli 2015 wurde die Lok von Crailsheim in die Eisenbahnwerkstatt Krefeld überführt. Aktuell befindet sich 01 1104 bei den Eisenbahnwerkstätten Krefeld (EWK) zur Aufarbeitung. Hierbei bekommt die Lok u.a. eine Fahrwerkshauptuntersuchung. (05.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Fazination Dampf (1)

 

Aufarbeitung, Organisation, Pflege und Betrieb einer Schnellzugdampflok sind keine Herausforderung für einige Wenige, schon gar nicht dann, wenn die Lokomotive bei allen heutzutage vorhandenen Hindernissen auch später im Betriebsalltag im ganzen Land eingesetzt werden soll. Die Begeisterung für erlebbare Technik, die Faszination für die vielleicht beeindruckendste Form der Dampfmaschine, eine Verzauberung vor allem auch durch die überregional bekannte Baureihe 01.10, soll wiederauferstehen. Allerdings stellt schon die Beseitigung kleiner Fehler wie hier an der Kröpfachse der 01 1104 mangels geeigneter Drehbänke heute eine große Herausforderung dar. (05.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Fazination Dampf (2)

 

Dank der großzügigen Unterstützung der Firma Metalock in Norderstedt, kann der Schenkel der Kropfachse von 01 1104 bearbeitet werden. Metalock wird dies unter Einbindung deren Lehrwerkstatt verwirklichen, die hierfür eigens neue Werkzeuge herstellt. Voraussetzung war allerdings, dass der Radsatz nach Schleswig-Holstein überführt wird. Dafür konnte die Firma Hoffmann aus Oberhausen gewonnen werden, die einen LKW kostenlos für den Transport zur Verfügung stellte (hier beim Zwischenhalt in Lohne-Dinklage), ebenso konnte für die Verladung auf einen Kran der Firma Schweri zu einem Vorzugpreis zurückgegriffen werden. (05.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Fazination Dampf (3)

 

Der Transport der Achse der 01 1104 von Krefeld nach Norderstedt beim nächtlichen Tankstopp in Lohne-Dinklage. (05.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Fazination Dampf (4)

 

Sicherheit geht vor. Kontrolle des Radsatzes während des Transports von Krefeld nach Norderstedt. Die Lok 01 1104 befindet sich seit Projektstart in der Hand des Vereins "Faszination Dampf e.V.", welcher eng mit der Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt zusammenarbeitet. Diese Kombination bietet mit ihrem Zweck der Nachhaltigkeit und ihrer Seriosität die geeignete Plattform zur kontinuierlichen Projektarbeit. Sie öffnet Türen zu sachkundigen Unterstützern und stellt das vertragliche und rechtliche Fundament dar. Zudem schafft die Stiftung die Möglichkeit für Spender und Gönner, ihre Zuwendungen zielgerichtet und gemeinnützig verwendet zu sehen. Zuwendungen an die Stiftung ebenso wie an den Verein können in voller Höhe und über mehrere Jahre hinweg steuerlich geltend gemacht werden. An dieser Stelle sei nochmals allen Spendern und Sponsoren gedankt, die neben der 01 150 auch dieses Projekt fördern. (05.10.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Fazination Dampf (5)

 

Bei einer Feuerwehrübung im Bw Gelsenkirchen-Bismarck kam u.a. dieser alte Magirus Rundhauber zum Einsatz, der von 1951 bis 1967 gebaut wurde.  (09.06.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Feuerwehrübung (1)

 

Am 1. September 2017 verstarb der ehemalige Leiter des Deutschen Dampflokomotiv-Museums, Volker Dietel, wenige Tage vor seinem 68. Geburtstag in seiner Heimatstadt Bayreuth. Der Verstorbene war ein Eisenbahn-Fachmann par excellence und hat sich große Verdienste um den Aufbau des Deutschen Dampflokomotiv-Museums (DDM) erworben. Der studierte Geograph war von 1984 bis 2015 in Neuenmarkt mehr als 30 Jahre lang Museumsleiter. Ihm ist es zu verdanken, dass das DDM von ursprünglich 15 000 auf über 100 000 Quadratmeter expandierte und die Zahl der ausgestellten Lokomotiven von 16 auf 31 stieg. Durch seine weit reichenden Beziehungen zu nahezu sämtlichen Eisenbahnunternehmen und -vereinen ist es ihm immer wieder gelungen, Veranstaltungen mit Dampfzügen rund um die Schiefe Ebene durchzuführen und Ausstellungsstücke zum Wohl des Museums zu organisieren. Mit seinem Tod verliert das DDM nicht nur seinen Eisenbahnbetriebsleiter, sondern auch ein wandelndes Lexikon der Eisenbahngeschichte. Er hinterlässt eine Lücke in der Museumslandschaft, die wohl nie zu füllen sein wird. Ihm ist es auch zu verdanken, das sich das Archiv der Eisenbahnstiftung in Neuenmarkt etablieren konnte. Zu seinem Abschied verkehrte standesgemäß dieser Sonderzug mit 01 0509 für die Trauergemeinde von Neuenmarkt-Wirsberg nach Bayreuth, wo die Beerdigung genau an seinem 68. Geburtstag stattfand. Im Moment der Urneneinhebung ins Grab - im Beisein von weit über 160 Trauergästen aus dem In- und Ausland - gab 01 0509 unten am Bahnhof eine lange Minute ihr Signal mit der Dampfpfeife zum letzten Gruß an einen der ganz Großen der Eisenbahn- und Museumsbahnszene. (29.09.2017) <i>Foto: Gerd Jahreis</i>
Farewell Volker Dietel

 

Während der Bahnsteigverkäufer gemütlich einen Kaffee durch das Abteilfenster reicht, scheint es Rangierer sichtlich eiliger zu haben. (02.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Service am Zug (4)

 

Der Zahnstangenabschnitt Honau - Lichtenstein war mit einer Maximalsteigung von 1:10 auf einer Länge von 2,15 Kilometer, auf der ein Höhenunterschied von 179 Metern überwunden wurde, die erste Zahnradstrecke für den Personenverkehr in Württemberg und eine der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Das Bild zeigt den Beginn des Zahnstangenabschnitts in Honau. Der Streckenabschnitt ab Honau wurde am 28. Juli 1969 für den Gesamtverkehr stillgelegt. (11.05.1964) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Zahnradstrecke Honau (1)

 

Zur Bewältigung des steilen Albaufstiegs wurde ein Zahnradantrieb mit einer „Riggenbach’schen Leiterzahnstange der Bauart Bissinger-Klose“ zwischen Honau und Lichtenstein verwendet. Die Triebfahrzeuge - zunächst die württ. Hz (Baureihe 97), später der VT 97 (ab 1968: BR 797) - hatten ein zwischen den Rädern liegendes Zahnradtriebwerk. Ausgangspunkt der Steilstrecke war der Bahnhof Honau im Echaztal. (11.05.1964) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Zahnradstrecke Honau (2)

 

Im Kostüm des "Ötscherbären" verbirgt sich Renate Wachauer, die neben dem Werbemaskottchen hier im Dirndl auch die einheimischen "Wuchteln" präsentiert - süße, teils gefüllte Germknödel, die im Ofen gebacken werden. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (14)

 

Auch wenn der direkte Eisenbahnbezug fehlt, gibt dieses Bild für den Technikinteressierten einen interessanten Einblick in ein Sägewerk in Scheeßel nahe Rotenburg an der Wümme. Den Jüngeren wird Scheeßel als Veranstaltungsort des "Hurricane Festivals" ein Begriff sein. (31.03.1961) <i>Foto: Detlev Luckmann</i>
Im Sägewerk (2)

 

In Laufach ist einer der letzten Schiebedienstaufträge eingetroffen. Da DB Cargo nicht jeden Zug über die Laufacher Rampe nachschob, insbesondere keine der privaten Konkurrenz, musste jeder Einsatz bestätigt werden. (24.05.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Abschied Spessartrampe (75)

 

Ohne Worte. (15.06.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Abschied Spessartrampe (112)

 

Im Bahnhof Laufach nahmen neben den Lokführern auch die Fahrdienstleiter(-innen) aus Laufach und Heigenbrücken die Gelegenheit war, Abschied von ihren jahrelangen Dienstorten zu nehmen. (15.06.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Abschied Spessartrampe (113)

 

Wer nochmals "DDR-Feeling" erleben möchte, dem sei der Naturcampingplatz Ückeritz auf Usedom empfohlen. Mit vier Personen kostet eine Übernachtung lediglich zwischen 37.- und 45.- Mark der DDR - äh Euro. (13.05.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 333 auf Usedom (13)

 

Das "Kulturhaus" in Zinnowitz hatte auch schon bessere Zeiten gesehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der einstmals bürgerliche Ferienort Zinnowitz zum "Ersten Seebad der Werktätigen" erklärt und dem Feriendienst der Sowjetisch-Deutschen Aktien-Gesellschaft Wismut zugesprochen. Das Kulturhaus Zinnowitz wurde von 1953 bis 1957 erbaut und trug ursprünglich den Namen "Kulturhaus Deutsch-Sowjetische-Freundschaft". Es fungierte als kulturelle Einrichtung mit einem Theatersaal für 900 Personen, einem Tanzcafé, einer Bibliothek und einem Speisesaal mit 400 Plätzen und angeschlossener Großküche. 1987 begann eine grundlegende Sanierung, die aber durch die Wende gestoppt wurde. Anfang der 1990er Jahre wurde das Gebäude mangels Bauabsicherung völlig ausgeplündert und ist seitdem dem Verfall preisgegeben, trotzdem wurde es 2007 unter Denkmalschutz gestellt. Aktuell plant man die Errichtung von 77 Wohnungen und einen Wellnesskomplex auf dem Areal.  (15.05.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 333 auf Usedom (35)

 

Dieses Abschiedsbild über dem Achterwasser bei Ückeritz soll durchaus Lust auf Urlaub auf Usedom machen, die mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden im Jahr regelmäßig die sonnenreichste Gegend Deutschlands und der Ostsee und daher eine Reise wert ist, auch wenn kein Dampfzug fährt. (15.05.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 333 auf Usedom (38)

 

Diese Männer aus der Türkei erledigten die Drecksarbeit bei der Pflege der Dampflokomotiven im Bw Heilbronn. Weil in den 1970er Jahren keiner mehr auf Dampflokomotiven heizen wollte, wurden sie aufgrund der Personalknappheit z.B. im Bw Crailsheim später noch als Heizer ausgebildet. Daher sei ihnen hier ein fotografisches Denkmal gesetzt. (08.04.1968) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Gastarbeiter im Bw Heilbronn

 

Transport eines Ardelts-Krans, vermutlich im Großraum Hamburg. Sowohl der Lkw als auch das begleitende VW Käfer-Cabrio der Polizei tragen noch das 1948 in den Westzonen eingeführte alliierte Kfz-Kennzeichnungssytem "BH" für "Britische Zone Hamburg".  (1953) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Krantransport

 

Die ehemalige Bahnbrücke über den Elbe-Lübeck-Kanal bei Berkenthin im Zuge der Strecke Bad Oldesloe-Ratzeburg-Hagenow/Land. Unmittelbar nach der deutschen Kapitulation 1945 und der damit verbundenen Aufteilung in eine britische und die sowjetische Besatzungszone wurde der Abschnitt Zarrentin–Hollenbek stillgelegt und 1952 zurückgebaut. 1950 wurde auf westlicher Seite der Abschnitt Hollenbek–Klein Zecher reaktiviert; neben dem neuen Endbahnhof wurden auch die Haltepunkte Hakendorf, Sterley und Alt Horst eröffnet. Zum Einsatz kamen Schienenbusse. 1959 wurde der Abschnitt zwischen Hollenbek und Mölln eingestellt, am 3. September endete schließlich der Personenverkehr auf dem gesamten Abschnitt zwischen Klein Zecher und Bad Oldesloe. Am 1. September 1971 wurde auch der Güterverkehr zwischen Hollenbek und Klein Zecher sowie zwischen Ratzeburg und Bad Oldesloe eingestellt, ein Jahr später wurde der Oberbau auf diesen Abschnitten entfernt. Auf den verbliebenen 13 Kilometern bis Ratzeburg blieb allerdings ein spärlicher Güterverkehr bestehen, mit dem vor allem Zuckerrüben ins niedersächsische Uelzen transportiert wurden. Dieser Streckenabschnitt konnte sich bis zum 14. Dezember 1994 halten, wurde dann allerdings wegen Unrentabilität ebenfalls eingestellt. (14.04.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Brücke über Elbe-Lübeck-Kanal

 

Relikt aus der Dampflokzeit in Erbach im Odenwald. Viel Platz dürfte allerdings auf der 16m Scheibe nicht gewesen sein. Bekanntermaßen wurde hier u.a. die BR 65 gedreht (vgl. Bild-Nr. 37462). (06.03.1966) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Drehscheibe in Erbach/Odw.

 

Am ersten Tag der Osterferien 2017 ging es in Köln Hbf leicht chaotisch zu, da ein Personenunfall in Bonn den Zugverkehr ordentlich durcheinander wirbelte, einschließlich von Umleitungen über die rechte Rheinstrecke. So wurde hier den Reisenden nach Emden empfohlen den bereits gut besetzten IC 2310 nach Westerland bis Münster zu benutzen. Dann einen guten Start in die Osterferien. (07.04.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Osterferien

 

Auf einer privaten Fahrt nach Heidelberg nutzte der Hamburger Direktionsfotograf das Zusammentreffen mit der Dillenburger 39 128, um seine Ehefrau Johanna in Szene zu setzen. (15.09.1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Begegnung mit 39 128

 

Das Bild der vier 212er im Schuppen des Bw Bestwig (Bild-Nr. 41303) inspirierte Johannes Glöckner, den leider nunmehr traurigen Zustand des Bw Bestwig zu dokumentieren, wobei der ehemalige Lokschuppen diese interessante Form angenommen hatte.... (28.03.2017) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bw Bestwig

 

Nachwuchsausbildung auf dem Dr-Stellwerk in Haiger.  (1970) <i>Foto: Grandt</i>
Ausbildung im Stellwerk

 

Heute eine Szene wie aus einer anderen Welt, damals Alltag: An der Güterabfertigung in Syke liefert der „Pötjer“ seine Zinkwannen, Eimer und Emailletöpfe an. (09.08.1958) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Hoya-Syke-Asendorf (36)

 

Signalschau in Gammertingen, die maßgeblich aus Langsamfahrsignalen, Kennzeichnungen des Beginns einer vorübergehenden Langsamfahrstelle und Schutzsignalen zum Abriegeln von Gleisen besteht, also dem typischen Handwerkszeug einer Bahnmeisterei. (25.04.1965) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Schilderwald

 

Ausgerechnet die DB-Schenker-Lok 185 389 mit Werbung für saubere Luft passiert das umstrittene Bahnstrom-Steinkohlekraftwerk von E.ON in Datteln. Das Neubauprojekt steht in der Kritik von Umweltverbänden, Bürgerinitiativen und Anwohnern, da Kohlekraftwerke generell als ineffizient und klimaschädlich gelten. Angeblich gäbe es u.a. bei dem "sauberen" Bahnstrom zu einer Steigerung der jährlichen CO2-Emissionen um 100 Mio. Tonnen.  (17.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (1)

 

Hier wird nicht auf Godot gewartet - obwohl das Warten auf einen Dampfzug dem durchaus vergleichbar sein konnte (Exkurs für die Kulturunkundigen zum Theaterstück von Samuel Beckett: Beim Warten auf Godot warten die Hauptfiguren auf eine Person namens Godot, die sie nicht kennen, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt. Das Warten auf Godot ist vergeblich, denn tatsächlich erscheint sie nicht). Hier war das Warten glücklicherweise nicht vergeblich, denn kurze Zeit später erschien 58 3053 bei Meerane. Auf dem Auto ganz links mit dem infernalischen Teleobjektiv auf dem Fotoapparat steht Joachim Schmidt, daneben sind noch Fritz Strasser und Rainer Wiegand auszumachen - und: Nichts geht über einen erhöhten Standpunkt ! (14.09.1979) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Warten auf die Dampflok

 

Die gut beschützte Schrankenwärterin des Postens 22 in Schmölln-Zschernitz an der Bahnstrecke Glauchau - Ronneburg. (14.09.1979) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
SchrPo 22 in Schmölln

 

Kölle Alaaf! Kamelle! Strüßjer! Zu Karneval herrscht in den rheinischen Hochburgen wie hier am Kölner Hauptbahnhof der Ausnahmezustand. Die Karnevalssession oder die „fünfte Jahreszeit“ wird offiziell am „Elften im Elften“, dem 11. November, um „Elf Uhr Elf“ auf dem Kölner Alter Markt bzw. Heumarkt mit Auftritten der bekanntesten Karnevalsmusiker vor mehreren tausend Zuschauern sowie mit der Vorstellung des designierten Kölner Dreigestirns eröffnet. Der Höhepunkt des Karnevals ist der Rosenmontag. An diesem Tag haben spätestens ab Mittag fast alle Geschäfte und Firmen geschlossen. Über eine Million Menschen säumen dann den Weg des Kölner Rosenmontagszugs, der vom Chlodwigplatz nordwärts durch die Kölner Innenstadt zieht. Jährlich prasseln rund 330 Tonnen Bonbons, 700.000 Schokoladentafeln, 220.000 Pralinenschachteln und jede Menge "Strüßjer" (Blumensträuße) auf die Jecken herunter. (11.11.2011) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
"D'r Zoch kütt!" (1)

 

Auch die S-Bahn Köln beteiligt sich mit 423 195, der zur Karnevalszeit mit entsprechender Beklebung rund um Köln verkehrt, an dem jecken Treiben.  (12.04.2016) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
"D'r Zoch kütt!" (2)

 

Der "Jeckenzug" 423 195 im Einsatz auf der S 19 (Sindorf - Hennef/Sieg) im Kölner Hauptbahnhof. (12.04.2016) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
"D'r Zoch kütt!" (3)

 

Der liebevoll gestaltete Zug der S-Bahn Köln. Vorne am Zug ist das sog. "Funkenmariechen" angebracht, eine auf die früheren Marketenderinnen zurückgehende traditionelle Figur im Karneval. Daher ist auch ihre typische Kleidung an die Oberbekleidung der Uniformen aus dem 18. Jahrhundert angelehnt: Dreispitz, Perücke mit geflochtenen Zöpfen, Stiefel und Uniform. (12.04.2016) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
"D'r Zoch kütt!" (4)

 

An dieser selbst gebastelten Konstruktion grillt kein Geringerer als der bekannte Bildreporter Gerhard Illner, der dank seiner zahlreichen und auch außergewöhnlichen Eisenbahnfotos, die er aufgrund einer Photogenehmigung der Pressestelle des DDR-Verkehrsministeriums machen konnte, auch im Westen bekannt war. (16.03.1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Grillpause

 

Der Winter 1978/79 gehört zu den zehn schwersten Wintern der Nachkriegszeit in Norddeutschland. Mit 67 Tagen geschlossener Schneedecke (28. Dezember 1978 – 4. März 1979) stellt er einen neuen Rekord seit dem Winter 1946/1947 auf. Die Folgen waren gravierend. Meterhohe Schneeverwehungen brachten den Straßen- und Eisenbahnverkehr zum Erliegen; viele Ortschaften und auch die ganze Insel Rügen, auf der ein Eisenbahnzug mehr als 48 Stunden im Schnee steckte, waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die meisten Verkehrswege im Nordosten der DDR waren unpassierbar. Eine Versorgung der Einwohner aus der Luft war wegen des starken Sturmes nicht möglich. Erst nach mehreren Tagen konnten die wichtigsten Verkehrswege notdürftig befahren werden. Selbst im März 1979 waren die Folgen noch unübersehbar, wie hier Wolfgang Bügel (links) und Joachim Schmidt eindrucksvoll auf Rügen demonstrieren. (03.03.1979) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Schneewinter 1978/79

 

Und so sah tatsächlich die Beschäftigung der Familie Bellingrodt am Ostersonntag aus: Auf dem Wohnzimmertisch werden die heute noch legendären VdEF-Mitteilungen zusammengestellt, die von 1957 bis 1973 erschienen und jeweils zwei eingeheftete Originalbilder von Carl Bellingrodt enthielten. In den besten Zeiten wurden monatlich etwa 800 Exemplare hergestellt. Nach einem Kassenbericht des VdEF aus dem Jahr 1965 wurden hierfür in den zurückliegenden 8 Jahren über 22.000 Lichtbilder hergestellt, d.h. jeden Monat hatte Carl Bellingrodt nur für die Zeitung durchschnittlich etwa 230 Fotoabzüge im eigenen Labor fabriziert! (22.04.1962) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Besuch bei C. Bellingrodt (1)

 

Auch Ostersonntag gab es keine Ruhe für Carl Bellingrodt, der hier in seinem Arbeitszimmer in der Siegesstraße 94, übrigens mit Blick auf die Bahnstrecke, mit dem für ihn typischen Stumpen in der Hand, am Telefon sitzt. Für einen Finanzbeamten herrscht hier doch ein relatives Chaos. Auffällig auch das Originalschild der Weltrekordlok 05 002 an der Wand, das er neben dem Schild der 01 001 im Jahr 1959 vom damaligen Dienststellenleiter des Bw Hamm P geschenkt bekommen hatte. (22.04.1962) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Besuch bei C. Bellingrodt (2)

 

Für jeden Empfänger der VdEF-Mitteilungen, die sich in den Kästen rechts vor ihm befanden, musste Carl Bellingrodt auch die Adressaufkleber schreiben. Und hier sieht man auch das zweite Lokschild der Ende 1958 in Hamm abgestellten ersten Lok der Baureihe 01. (22.04.1962) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Besuch bei C. Bellingrodt (3)

 

Die Arbeit an den VdEF-Mitteilungen ist noch nicht abgeschlossen, Wolfgang Dusend hat seine gute Laune aber noch nicht verloren. Gut zu erkennen sind hier die beiden Originalabzüge von Carl Bellingrodt, die mit Fotoecken eingeklebt, sich auf dem Titelblatt der Mitteilungen befanden. In der Maiausgabe des Jahres 1962 waren diesmal oben eine Porträtaufnahme der 10 002 in Minden vom 25.11.1960, unten eine Streckenaufnahme des Rheingolds mit 18 534 bei Namedy aus dem Jahr 1935 eingeheftet. (22.04.1962) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Besuch bei C. Bellingrodt (4)

 

Zum Abschluss der Arbeiten tackert Frau Annegret Bellingrodt noch die Mitteilungen zusammen - und es sei nochmals darauf hingewiesen: Es ist der Ostersonntag 1962! (22.04.1962) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Besuch bei C. Bellingrodt (5)

 

Instandhaltungszug der Bundeswehr im Einsatz auf dem Truppenübungsplatz Bergen. Verschrotten wäre vielleicht einfacher gewesen - und da man sich auf einem Gelände mit 15 Schießbahnen für Kampfpanzer und Schützenpanzer befindet, wäre es vielleicht noch ein lohnendes Ziel geworden... (29.08.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Truppenübungsplatz Bergen (3)

 

Wenige Tage bevor der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt im Oktober 1977 mit dem sowjetischen Staats- und Parteichef Leonid Breschnew über die Verbesserung der Ost-West-Beziehungen beraten wollte, veranstaltete der amerikanische Nato-Oberbefehlshaber General Haig die seit Kriegsende größten Manöver auf deutschem Boden. Bei den Manövern, "Standhafte Chatten", "Carbon Edge" und "Blue Fox" waren im September im Grenzgebiet zur DDR und CSSR von Niedersachsen bis Bayern mehr als 100.000 Soldaten unterwegs. Nur bedingt einsatzbereit scheint dieser Panzer im Manöver in Niedersachsen zu sein, bleibt zu hoffen, dass es im kalten Krieg nicht nur kalte Küche gab. (17.09.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Manöver "Blue Fox"

 

Die BD Hannover veranstaltete zum Ende des Dampfbetriebs auf der Emslandstrecke ein großes Fest zum "Abschied von der Dampflok" im Bw Rheine. Danach trat das Dampflokverbot bei der DB in Kraft. Die Zäsur dauerte zum Glück nur 8 Jahre.  (23.10.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfabschied im Emsland (25)

 

Und so fotografierte man im "Vordigitalen-Zeitalter". Das nach 36 Aufnahmen Schluss war und man auf das Ergebnis mehrere Tage warten musste, ist heute unvorstellbar. Nur wenige Jahre nach ihrem vermeintlichen Ende erlebte die Analogfotografie als Kunstform allerdings eine Renaissance. In Ausstellungen für großformatige Fotografien tauchen mehr und mehr sogenannte Fine-Art-Prints auf, bei denen es sich meist um aufwendig hergestellte Handvergrößerungen handelt. Auch heute schwören noch viele Eisenbahnfotografen auf die klassische Schwarz/Weiß-Fotografie bei Dampfloks. (23.10.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfabschied im Emsland (26)

 

Dieser Botschaft eines Fans am Bw Rheine ist nichts hinzuzufügen. (23.10.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfabschied im Emsland (27)

 

Am Tag des Dampfabschieds belagern zahlreiche Fans die Straße am Rangierbahnhof in Rheine. (23.10.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfabschied im Emsland (28)

 

Und dann griff auch noch die Staatsmacht in Rheine ein und beschlagnahmte in Anwesenheit des bedröppelten Besitzers den Nachguss eines Reichsbahnadlers, da das "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" gem. StGB § 86a strafbar ist. (23.10.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfabschied im Emsland (29)

 

Tief "Egon" sorgte für heftigen Schneefall und Srurmböen in den Mittelgebirgen. Die Folgen waren umgekippte Bäume, Schneeverwehungen und gesperrte Straßen, so wie hier bei Walthersdorf im Erzgebirge. (15.01.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Erzgebirge (7)

 

Auch das Aw Limburg beschäftigte sich mit der Zerlegung von Dampfloks. Maßgeblich waren dies die letzten ihrer Art aus Rheine, Gelsenkirchen-Bismarck und Duisburg-Wedau. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (1)

 

Zerlegung der ehemaligen Duisburg-Wedauer 050 190 im Aw Limburg. Aus heutiger Sicht verdienen wiedereinmal die damals offenkundig laschen Arbeitsschutzbedingungen besondere Aufmerksamkeit. Weder die (nicht vorhandene) Schutzkleidung noch der erhöhte Arbeitsstandpunkt wären heute so zulässig. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (2)

 

Zerlegung eines Tenders der Baureihe 44 im Aw Limburg. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (3)

 

Die Arbeiten des Dampflok-Abwrackens waren offenkundig sehr ermüdend.... (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (4)

 

Auch, wenn es weh tut - die folgenden Bilder zeigen die Zerlegung der 044 540 im Aw Limburg. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (5)

 

Dies war einmal 044 540, die am 15. Januar 1943 als 44 1540 beim Bw Bebra in Dienst gestellt worden war. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (6)

 

An allen Ecken und Enden waren die Schweißbrenner zugange, um 044 540 endgültig den Garaus zu machen. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (7)

 

Eine Lok der Baureihe 44 zeigte sich zwar ziemlich hartnäckig bei der Zerlegung, aber immerhin brachten die 100t Leergewicht noch einen Schrottpreis von rund 20.000.- DM. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (8)

 

044 540 war am 08. März 1976 beim Bw Gelsenkirchen-Bismarck ausgemustert worden. Gut ein Jahr später wurde sie dann im Aw Limburg zerlegt. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (9)

 

An einer anderen 44er wird gerade der Zylinder auseinandergenommen. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (10)

 

Zerlegung einer nicht näher bekannten 44er im Aw Limburg. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (11)

 

Stück für Stück wird eine 44er im Aw Limburg demontiert. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (12)

 

Der grausig faszinierende Einblick in den Frontbereich einer ehemaligen 44er. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (13)

 

Fahrwerk und Rahmen einer 44er. (28.06.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Endstation Limburg (14)

 

Am 30. April 1977 eröffnete das größte Eisenbahnmuseum Westdeutschlands in Bochum-Dalhausen. Auch wenn es zu diesem Zeitpunkt noch einige unfertige Exponate gab, wie hier 97 502, ist das Museum bis heute eine Reise wert. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (1)

 

80 030 im Grundieranstrich im soeben neu eröffneten Eisenbahnmuseum der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte in Bochum-Dahlhausen. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (2)

 

E 32 027 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen auf dem Gelände des von 1916 bis 1918 erbauten und 1969 stillgelegten ehemaligen Bahnbetriebswerkes. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (3)

 

Feierliche Eröffnung des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen mit dem Musikkorps der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn (BOGESTRA). (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (4)

 

Eröffnungsansprachen am Schuppen des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen. Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) versetzte das ehemalige Betriebswerksgelände ab 1968 schrittweise wieder in den Originalzustand der Dampflokzeit und machte es dann 1977 der Öffentlichkeit als Museum zugänglich. Das Ziel des Eisenbahnmuseums ist seitdem nicht nur der Erhalt und die Restaurierung von Fahrzeugen, sondern auch der Aufbau eines eisenbahntypischen Umfeldes mit entsprechenden Gebäuden und technischen Anlagen. 1985 fand im Rahmen der Veranstaltungen "150 Jahre Deutsche Eisenbahn" auf dem benachbarten ehemaligen Rangierbahnhof Bochum-Dahlhausen eine große Fahrzeugschau statt, an der auch das Eisenbahnmuseum beteiligt war. Am 14. Juli 2011 wurde von der DGEG und der Stadt Bochum die Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum gegründet, die seit dem Eigentümerin der Fahrzeugsammlung ist. Seit diesem Datum führt das Museum den Namen "Eisenbahnmuseum Bochum". (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (5)

 

Der WDR-Hörfunk war auch mit einem Reporter bei der Museumseröffnung anwesend. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (6)

 

Angespannte Stimmung vor dem Interview mit dem Vorsitzenden des Museums Harald Vogelsang (Bildmitte) und dem WDR-Reporter Thomas Nels. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (7)

 

Schon am Eröffnungstag war die Mitfahrt auf der Handhebeldraisine ein begehrtes Objekt bei den Besuchern. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (8)

 

Am Eröffnungstag pendelte auch die museumseigene "Walsum 5" mit dem Museumszug zwischen Bochum-Dahlhausen und Hattingen. (30.04.1977) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eröffnung Bo-Dahlhausen (9)

 

Blick aus dem Hubschrauber auf das Bw Siegen, das 1870 errichtet wurde. 1882 kam der Ringlokschuppen hinzu, die elektrisch betriebene Drehscheibe mit einem Durchmesser von 23 Metern von der Firma Siemag stammt aus dem Jahr 1940. 1997 wurde das Bw geschlossen, seitdem betreuen die Eisenbahnfreunde Betzdorf die Anlage. (07.1976) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bw Siegen

 

Das Stahlwerk Donawitz bei Leoben in der Obersteiermark gehört zur VoestAlpine-Gruppe und wurde besonders durch die erste Anwendung des Linz-Donawitz-Verfahrens (Sauerstoffblasverfahren zur Umwandlung von kohlenstoffreichem Roheisen in kohlenstoffarmen Stahl) zur Stahlproduktion weltbekannt bekannt. Der größere Teil der rund 1,5 Millionen Jahrestonnen umfassenden Stahlproduktion wird zu Eisenbahnschienen verarbeitet, was das Werk zur größten Schienenfabrik Europas macht. Heute werden hier mit 120 Metern die längsten Eisenbahnschienen der Welt erzeugt. (12.10.1970) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Stahlwerk Donawitz (1)

 

Campingplatz in Altenberg/Sa. Der Bastei-Wohnwagen wurde durch den VEB Karosseriewerk Dresden mit seinen Betriebsteilen in Rosenthal, Wilsdruff und Radeberg hergestellt. Der Wohnwagen bestand aus einem vollisolierten Aufbau in Sandwich-Bauweise auf einem einachsigen Fahrgestell. Er wurde in verschieden Modellen zwischen 1974 und 1990 produziert. Noch heute werden diese Wohnwagen auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit mehr als 1000.- Euro gehandelt. Der Neupreis lag damals allerdings bei 27889.- Mark der DDR. (11.08.1976) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
DDR-Campingplatz

 

Blick auf das Krantor in Danzig (heute poln. Gdansk). Während im Danziger Mottlauhafen die historische Busubstanz mit dem berühmten Krantor nach dem Zweiten Weltkrieg vorbildlich wieder restauriert wurde, erinnerte das Lagerhaus (rechts) noch lange daran, dass hier am 01. September 1939 mit Beschuss der Westerplatte der 2. Weltkrieg begann. Ein Vergleich mit dem Vorkriegs-Danzig liefert Bild-Nr. 21356.  (18.08.1975) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Danziger Hafen (2)

 

Diese Beschriftung befand sich noch 1987 am Schuppen der Güterabfertigung in Krefeld Hbf. (17.09.1987) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Fundstück

 

Der "Revolution Train" ist ein deutsch-tschechisches Gemeinschaftsprojekt, das Jugendliche vor den Gefahren durch Drogen warnen soll. Am 06. November 2016 wurde er nach Annaberg unt. Bf überführt, wo er bis 11. November zu besichtigen ist. Die Aufnahme entstand im Grenzbahnhof Vejprty (Weipert). (06.11.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Drogen-Präventationszug (1)

 

Die Überführung des Drogen-Präventationszuges übernahm 246 049 der Pressnitztalbahn. Es war wohl die einzige Chance, den Zug bei Tageslicht zu erwischen, da die Überführungen ansonsten im Dunkeln stattfinden. (06.11.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Drogen-Präventationszug (2)

 

Der "Revolution-Train" auf seinem Weg von der tschechischen Grenze nach Annaberg-Buchholz. Die Haltestellen des Anti-Drogen-Zuges direkt an der Grenze sollen ein Symbol dafür darstellen, dass eine gegenseitige Zusammenarbeit beider Staaten in der Drogenproblematik notwendig ist. Eine gemeinsame Herangehensweise an die eskalierende Drogenprobleme im Grenzgebiet ist ein wichtiger Bestandteil der Lösung, zu welcher das innovative Programm des „Revolution Train“ und die begleitenden Veranstaltungen beitragen wollen. Schirmherr sind das tschechische Bildungsministerium, die tschechische Anti-Drogen-Zentrale der tschechischen Polizei und der Nationale Anti-Drogen-Koordinator. (Quelle: www.revolutiontrain.cz) (06.11.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Drogen-Präventationszug (3)

 

PRESS 246 049 mit dem Drogen-Präventionszug bei Kühberg. (06.11.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Drogen-Präventationszug (4)

 

Der Drogen-Präventationszug in Cranzahl. Seit dem Beitritt der Tschechischen Republik zum Schengen-Abkommen sind die Drogenherstellung und der –handel stark gestiegen. Die problematischsten Drogen sind Pervitin, in Deutschland unter dem Namen Crystal bekannt, und Marihuana. Die Händler haben den Preis von Crystal auf ein Viertel gedrückt, womit sie die Droge für eine breitere Kundengruppe zugänglich machten. Die Nachfrage von deutscher Seite weist derzeit einen steigenden Trend auf. Laut der tsch. Nationalen Aufsichtsbehörde für Drogen und Suchtmittel werden in der Tschechischen Republik pro Jahr 7 Tonnen Crystal hergestellt, davon wird fast eine Tonne ins Ausland, vorwiegend nach Deutschland, exportiert. Der Vertrieb erfolgt in Form des sog. Drogentourismus und durch organisierten grenzüberschreitenden Kurierdienst. Die Polizei beider Länder intensiviert ihre Kooperation in allen Bereichen und sucht nach neuen Wegen einer effektiven Zusammenarbeit. Das Ziel der Anti-Drogen-Zug-Tournee durch das deutsch-tschechische Grenzgebiet und der damit verbundenen Veranstaltungen ist es, das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir an beiden Seiten der Grenze vor einem gemeinsamen schwerwiegenden Problem stehen, dessen Folgen von beiden Staaten getragen werden. Der „Revolution Train“ setzt es sich zum Ziel, alle Beteiligten durch seine innovative Ausführung zur Suche nach neuen Lösungswegen zu inspirieren. (Quelle: www.revolutiontrain.cz). (06.11.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Drogen-Präventationszug (5)

 

Das Ursprungsfoto von Robin Fell stammt vom 25.5.1964 (Bild-Nr. 32016). 52 Jahre später ist dieselbe Stelle kaum noch wiederzuerkennen. Während die Holzheimer Straße bereits damals recht breit angelegt war, ist nicht nur der Bahnübergang verschwunden, sondern auch ein Großteil der alten oberirdischen Bebauung. Lediglich das markante, nur leicht veränderte Eckhaus und die Turmhaube im Hintergrund haben es ermöglicht, den Fotostandpunkt in etwa zu lokalisieren. (16.10.2016) <i>Foto: Robin Fell / Jan Freckmann</i>
Limburg gestern/heute

 

Hinweisschilder auf dem Bahnhof Vordernberg in der Steiermark. (17.05.1963) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Ohne Worte

 

Unmittelbar nach der Wende machte die größte Stadt des Vogtlandes und fünftgrößte Stadt im Freistaat Sachsen einen tristen Eindruck, was auch durch die damals allerorts präsenten Braunkohlehaufen noch verstärkt wird. Plauen wurde durch Bombenangriffe 1945 zu 75 % zerstört, aber überwiegend wieder aufgebaut. Auch die im Hintergrund stehende evangelische Johanniskirche wurde zwischen 1991 und 2002 grundsaniert. (13.10.1990) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Plauen/Vogtland

 

Die Lothringer Stahlindustrie bezog in den 1960/70er Jahren einen Teil des Verhüttungskoks von deutschen Kokereien aus dem Ruhrgebiet. Die Ganzzüge wurden in der Regel aus zweiachsigen Schüttgutwagen gebildet, die von der französischen Waggonbauindustrie extra für diese Transporte entwickelt und von privaten Waggonvermietern z.B. ARBEL oder STEMI an die SNCF vermietet wurden. Wegen ihrer Entgleisungshäufigkeit waren die Wagen bei der DB allerdings nicht sonderlich beliebt. Das Vorurteil wurde hier bei Koblenz-Lützel prompt wieder bestätigt. (07.05.1983) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Entgleisung bei Koblenz

 

Schlafender Händler auf dem Flohmarkt in Gdansk (Danzig). Hat zwar nichts mit Eisenbahn zu tun, aber solche Motive abseits der Bahn zeigen durchaus das Zeitkolorit, in dem die Eisenbahnfotos entstanden sind. (04.08.1974) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Siesta

 

Nicht viel anders ging es wohl hier auch Jahrzehnte zuvor bei der Heuernte zu. Momentaufnahme an der Bahnstrecke bei Szczecinek (Neustettin). Leider kam gerade kein Zug vorbei. (06.08.1974) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Heuernte

 

Henschel-Dampfschneeschleuder "Kar 6405" im Bw Donaueschingen. (06.1969) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Dampfschneeschleuder"Kar 6405"

 

Die Henschel-Dampfschneeschleuder "Kar 6403" (30 80 947 5 161-4) soll im Sommer 1953 vom Bw Mayen nach Villingen gekommen sein und steht hier in Donaueschingen (mit der dahinter stehenden Schneeschleuder "Kar 6405") im dortigen Bw abgestellt. (06.1969) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Dampfschneeschleuder"Kar 6403"

 

Für westliche Augen eher ungewohnt, der Abtransport eines toten Pferdes auf einer Landstraße bei Siedlce. (01.08.1974) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Letztes Geleit

 

Das BZA Minden ex­pe­ri­men­tie­rte an diesem Wagen verschiedene Versuchslackierungen aus (Aufnahme als Schlusswagen in einem Zug in Kirchweyhe). Leider lässt sich an dem S/W-Bild nicht nachvollziehen, welche Lackierung letztlich den Zuschlag bekommen hat. (16.05.1961) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Versuchsanstrich

 

Einen besonderen Komfort bot die DB mit diesem zusätzlichen Schnellzug als Interzonenzug von Hamburg über Büchen - Schwanheide - Hagenow Land nach Ludwigslust, gebildet aus 3-achsigen Umbauwagen.  (1954) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Interzonenzug (1)

 

Blick in eine der wenigen Straßen am Brooksfleet, die ihren Vorkriegscharakter trotz der zahlreichen Bombenangriffe auf Hamburg erhalten konnte. Das was der Krieg nicht schaffte, wurde später dem Erdboden gleichgemacht. In vielen (west-)deutschen Städten war die Zerstörung des Stadtbildes durch den Wiederaufbau größer als das, was alliierte Bomber anrichteten. (31.07.1956) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Brooksfleet in Hamburg

 

Die Hamburger Speicherstadt wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Der historische Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen steht seit 1991 unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. (31.07.1956) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Hamburger Speicherstadt (2)

 

Der Haupteingang zum RAW Meiningen (heute Dampflokwerk Meiningen) am Flutgraben 2 in Meiningen, das am 2. März 1914 mit anfangs 490 Beschäftigten in Betrieb genommen wurde. Mit rund 3.000 erreichte die Mitarbeiterzahl Anfang der 1950er Jahre ihren Höchststand. 1952 übernahm der erst 27-jährige Helmut Scholz die Werkführung bis er 1958 in das Verkehrsministerium der DDR berufen wurde. Nach seinem plötzlichen Tod infolge eines Autounfalls im Jahr 1967 erhielt das RAW 1969 den erweiterten Namen „Reichsbahnausbesserungswerk Helmut Scholz“. Die Zahl der Mitarbeiter sank bis 1989 durch Umstrukturierungen bei der Reichsbahn allmählich auf 1.400 ab. Nach der politischen Wende 1990 stieg die Anzahl der zu restaurierenden und aufzuarbeitenden Dampflokomotiven wieder stark an. Nach der Fusion der Deutschen Bundesbahn (DB) und der Deutschen Reichsbahn (DR) 1994 zur Deutschen Bahn AG (DB AG) erfolgte ein weiterer drastischer Personalabbau. 1997 änderte die Deutsche Bahn den Namen des Werkes in „Dampflokwerk Meiningen“ (DLW) um. Das DLW entwickelte sich fortan zu einem europaweit tätigen Spezialisten für die Aufarbeitung von Dampflokomotiven aller Art. Im Jahr 2015 hatte das Dampflokwerk noch rund 120 Beschäftigte. (13.06.1991) <i>Foto: Manfred Kantel</i>
RAW Meiningen

 

In der DDR gab es eine sehr bemerkenswerte Kultur von politischen Slogans und Parolen. Für den Besucher aus dem Westen eher amüsant, deckten sie dort alle Lebensbereiche ab, wie auch den Bereich des Transportwesens. Mit der politischen Wende nach 1989 verschwanden die zahlreich vorhandenen Parolen aus dem Straßenbild. 1991 wurde dieses Schild in Bischofswerda im Müll gefunden. (03.10.1991) <i>Foto: Manfred Kantel</i>
Parole (3)

 

Eien weitere Parole, die in Bischofswerda entsorgt wurde.  (03.10.1991) <i>Foto: Manfred Kantel</i>
Parole (4)

 

Noch ein netter Spruch aus Bischofswerda. Das "Kollektiv der sozialistischen Arbeit" war eine kollektive Auszeichnung meist in Form einer Medaille, die hohe Produktionserfolge, besondere Erfolge in der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit und vor allem im Sozialistischen Wettbewerb würdigen sollte. 1989 hatten bereits 270.000 Kollektive mit 4,8 Mio. Mitgliedern die Auszeichnung erhalten. Der von der politischen Führung erhoffte wirtschaftliche Nutzen dieser Massenbewegung blieb dagegen aus. (03.10.1991) <i>Foto: Manfred Kantel</i>
Parole (5)

 

Eisverkäuferin an einem Schnellzug in Bischofshofen. (23.08.1961) <i>Foto: Detlev Luckmann</i>
Eis am Zug

 

Blick auf das Ausstellungsgelände der IVA 1965, die vom 25. Juni bis 3. Oktober 1965 auf dem Messegelände Theresienhöhe in München stattfand. Auf dem Freigelände wurden auf neun Gleisen mit 3500 m Schienen mehr als 100 Schienenfahrzeuge ausgestellt, unter ihnen die gerade fertiggestellte E 03, aber auch andere Zugpferde wie E 10.12, E 50, V 169, V 200.1, V 320 und die Triebwagen ET 27, ETA 150, VT 11.5, VT 24.6, aber auch französische und belgische Loks wie die SNCF CC 40100 mit INOX-TEE-Wagen. Ein Schwerpunkt waren auch moderne Güterwagen verschiedenster Bauarten. Zur IVA kamen 3,2 Millionen Besucher. (07.1965) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
IVA München (2)

 

Und so beschaulich ging es noch 1961 im Weserbergland zu. (29.07.1961) <i>Foto: Detlev Luckmann</i>
Dorfidylle

 

Der Charme des Morbiden an einem Hs-Signal des Bahnhofs Walsum. (27.06.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Ein Lichtlein brennt...

 

Blick in das 1912 in Betrieb gegangenen Stellwerk "Bt" des Bahnhofs Duisburg-Hamborn, das, wie man an den fehlenden Plätzen in der Hebelbank erkennen kann, auch schon bessere Zeiten gesehen hat. (29.06.2016) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Stw "Bt" in Duisburg-Hamborn

 

Die Brücke von Remagen, deren Name zur Zeit ihres Bestehens Ludendorff-Brücke lautete, war eine Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Remagen und Erpel (Rechte Rheinstrecke). Die Brücke wurde im Ersten Weltkrieg aus militärstrategischen Gründen errichtet und spielte in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in Deutschland eine wichtige Rolle: Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Walter Model auf die rechte Seite des Rheins 1945 sollten alle Rheinbrücken gesprengt werden. Amerikanische Truppen unterbrachen die Sprengkabel zur Ludendorffbrücke und vereitelten damit ihre Sprengung. Damit hatten die US-Truppen ab dem 7. März 1945 einen Rheinübergang. Von deutscher Seite wurde vergeblich versucht, die Brücke noch aus der Luft zu zerstören. Aufgrund von Beschädigungen durch einen vorausgegangenen, zunächst gescheiterten Sprengversuch deutscher Truppen stürzte die Brücke am 17. März 1945 schließlich ein. Weil die Verkehrsstrecke nach dem Krieg nur noch geringe Bedeutung hatte, wurde sie nicht wieder errichtet. Noch heute ist sie Wallfahrtsort vieler amerikanischer Veteranen. (29.05.1982) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Brücke von Remagen (3)

 

Als Rollbock bezeichnet man ein zweiachsiges Hilfsdrehgestell mit dem ein normalspuriger Güterwagen auf einer schmalspurigen Eisenbahnstrecke befördert werden kann. Dadurch entfällt das Umladen der Güter vom Normalspur- auf das Schmalspurfahrzeug und umgekehrt. Das Foto entstand auf der 750 mm Bottwartalbahn am Raiffeisen-Lagerhaus in Beilstein. (03.06.1959) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Rollbock (5)

 

Improvisierter Wagenstandsanzeiger im Bahnhof Marktredwitz. (31.05.1985) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Wagenstandsanzeiger

 

Verladung eines Ford Fairlane in den Autotransport-Wagen des Autoreisezuges "Komet" (Hamburg-Altona - Hameln - Basel - Chiasso) auf dem Bahnsteig Gleis 5/6 in Hamburg-Altona. (06.1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Autoreisezug (3)

 

Maßarbeit bei der Verladung eines Ford Fairlane in den Autotransport-Wagen des Autoreisezuges "Komet" auf dem Bahnsteig Gleis 5/6 in Hamburg-Altona. (06.1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Autoreisezug (4)

 

Der kompaktere Fiat 11 ließ sich sciherlich leichter in den Autotransport-Wagen des Autoreisezuges "Komet" (Hamburg-Altona - Hameln - Basel - Chiasso) auf dem Bahnsteig Gleis 5/6 in Hamburg-Altona einladen. (06.1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Autoreisezug (7)

 

Gastarbeiter warten in der Vorweihnachtszeit in Dortmund Hbf auf die Rückfahrt in die Heimat. Wie in Deutschland üblich, wird der Begriff des "Gastarbeiters" mittlerweile von einigen "moralisierenden und missionierenden Personen, die in einer dogmatischen, absoluten und andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten als euphemistisch (beschönigend) und diskriminierend" empfunden und durch den Begriff "Arbeitsmigranten" ersetzt, der sich umgangssprachlich allerdings nicht durchsetzen konnte. (22.12.1973) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dortmund Hbf (4)

 

Staatsbesuch des griechischen Königspaares am Hauptbahnhof in Hannover. Dafür erhielt der eingesetzte Speisewagen DSG Nr. 1226, ein Salonspeisewagen ohne Festbestuhlung und noch ohne Klima-Anlage (SalWR4üe-37 - ehem. SalonR4üe), offenkundig extra eine zusätzliche Zwischenuntersuchung. Zuglok des Sonderzuges war übigens V 200 003.  (20.09.1956) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Staatsbesuch (5)

 

Dem Fotografen ging es wohl weniger um die blockierte Straßenbahn in Leipzig-Schkeuditz als um den aufmarschierenden "Bund Deutscher Mädel" (BDM), der in der nationalsozialistischen Zeit der weibliche Zweig der Hitlerjugend (HJ) war. Darin waren im Sinne der totalitären Ziele des NS-Regimes die Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren organisiert. (1935) <i>Foto: Köster</i>
BDM-Aufmarsch in Leipzig

 

Eine Besonderheit gab es im Westen Berlins: Für den Zugang zur Exklave Steinstücken in Berlin-Kohlhasenbrück wurde ein spezieller Grenzübergang eingerichtet, der nur für deren Bewohner benutzbar war. Der Übergang verschwand nach dem Gebietsaustausch von 1971, als Steinstücken einen unkontrollierten Gebietsanschluss an West-Berlin erhielt. Anschließend wurden die Grenzanlagen durch die DDR umfassend ausgebaut.  (02.06.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze bei Steinstücken

 

Stilleben mit einem Wasserkran und einem bayerische Hp Ru-Signal im Bahnhof Steinach bei Rothenburg ob der Tauber. Der Signalbegriff "Ruhe" (Ru) signalisiert, dass der Zugverkehr auf dem zugeordneten Gleis ruht, Rangierfahrten aber erlaubt sind. Das bayerische Ruhesignal wurde in Bayern von 1893 bis 1975 verwendet und war das letzte Signal aus der Länderbahnzeit, das im Signalbuch der Deutschen Bundesbahn enthalten war. (05.1956) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Bf Steinach (b. Rothenburg)

 

Bayerische Signalgruppe im Bahnhof Karlstadt am Main. (06.1956) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Bf Karlstadt/Main

 

Beim Abrüsten einer Dampflok wurden u.a. Aschkasten und Rauchkammer von Verbrennungsrückständen gereinigt. Diese landeten in der sog. Schlackegrube, die hier gerade vom Bekohlungskran im Bw Crailsheim geleert wird.  (11.08.1966) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grube ausbaggern

 

Der Bekohlungskran im Bw Crailsheim. (07.04.1973) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bw Crailsheim (4)

 

Ankunft des Bundespräsidenten Theodor Heuss nebst Gattin Elly Heuss-Knapp in Hannover Hbf, der von 1949 bis 1959 der erste erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland war. Damals reiste man noch standesgemäß mit dem Zug an.  (18.12.1953) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Der Bundespräsident kommt (1)

 

Begrüßung des Bundespräsidenten Theodor Heuss (links - wie immer mit obligatorischer Zigarre) durch den Präsidenten der BD Hannover Hermann Wegener. Zuglok des Präsidenten-Sonderzuges war die Hannoveraner 03 185. (18.12.1953) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Der Bundespräsident kommt (2)

 

Für die Durchführung des Crashversuches, bei dem ein ausgemusterter VS 145 einen Hang hinabstürzen sollte, wurde auf freier Strecke extra eine "Entgleisungsweiche" eingebaut.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Crashtest-Versuch (2)

 

Zugangskontrolle im Grenzbahnhof Flensburg. (1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnsteigsperre (4)

 

In Mainz Hbf hat dieser preußische Abteilwagen der Bauart C3 pr 12 mit der Nummer "62170 Mainz" den falschen Fahrweg genommen und wird nun mit dem sog. Deutschland-Gerät, einer flexibel einsetzbaren, hydraulischen Hebevorrichtung des herbeigeeilten Hilfszuges, wieder eingegleist.  (05.1955) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
Entgleisung in Mainz

 

Zwei Dampfkräne im Einsatz im Bahnhof Kulmbach. (1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Dampfkräne in Kulmbach

 

Einfahrsignal badischer Bauart auf der Schwarzwaldbahn bei Gutach. (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
badisches Einfahrsignal

 

Die DB besitzt zum Aufgleisen von entgleisten Fahrzeugen und Räumen der Ereignisstelle von havarierten Fahrzeugen bis zur nächsten gelegenen geeigneten Betriebsstelle Notfallkräne an drei Standorten in Deutschland. Neben Wanne-Eickel und Fulda ist dies Leipzig, wo dieser Hilfszug im Rbf Engelsdorf angetroffen wurde. Begeistert scheint die DB vom Bereithalten dieser Technik nicht zu sein. So weist sie auf ihrer offiziellen Seite darauf hin: "Die Deutsche Bahn AG ist im Rahmen einer zwischen den Innenministerien der Länder und der Deutschen Bahn AG getroffenen Vereinbarung verpflichtet, schwere Hebegeräte im Rahmen der technischen Hilfeleistung für das Notfallmanagement vorzuhalten." (28.04.2016) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
DB-Notfalltechnik

 

Das Hofer Betriebswerk war über Jahrzehnte für die Bespannung vieler über Hof verkehrender Schnellzüge zuständig. Bereits 1926 erhielt es als eines der ersten Betriebswerke der damaligen Reichsbahn Einheitsdampflokomotiven. Die Baureihe 02, die Vierzylinder-Variante der BR 01, ergänzte die bis dahin im Schnellzugverkehr ausschließlich eingesetzten Bayerischen S 3/6. Ab 1936 kamen auch Loks der Baureihe 01 nach Hof, zudem wurden die 02er in dieser Zeit schrittweise in zweizylindrige 01 umgebaut. Die inzwischen als Baureihe 18 bezeichneten S 3/6 blieben bis 1957 parallel in Hof, danach bewältigte die Baureihe 01 alleine den Schnellzugverkehr. Ihr Einsatz endete in Hof 1973. (01.10.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bekohlungskräne im Bw Hof

 

Zufriedene Eisenbahner in Meckenbeuren an der württembergischen Südbahn Ulm – Friedrichshafen. Es präsentieren sich wohl der Aufsichtsbeamte, der Mann in der Fahrkartenausgabe sowie der Bahnhofslehrling dem Fotografen. (30.05.1959) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Eisenbahner in Meckenbeuren

 

Die Bezeichnung "Generation Kopf unten" beschreibt die Kopfhaltung, mit der viele junge Menschen im Alltag unterwegs sind, dabei ihren Blick und damit ihre Aufmerksamkeit vor allem auf ihre elektronischen Geräte (Handy, Smartphone) gerichtet haben. Diese Verhaltensweise ist immer wieder Ursache von Unfällen. In Köln (allerdings nicht bei der DB) wird überlegt, Ampellichter in den Boden einzulassen, damit sich nähernde Straßenbahnen von der "Kopf unten Generation" noch wahrgenommen werden. Willkommen im 21. Jahrhundert! (02.05.2016) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
"Generation Kopf unten"

 

Eichfahrzeug "Karlsruhe x023", das im Bw Heidelberg stationiert war und für das Kalibrieren von Gleiswaagen vorgesehen war. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Eichfahrzeug

 

Am Bahnübergang der "Bahnhofsstraße" in Reichensachsen beginnt der Schrankenwärter gerade, die Schranken zu schließen. Noch haust er in der alten Wellblechbude. Das neue Gebäude ist gerade fertiggestellt und wird im Laufe der Elektrifizierung zum Dr-Stellwerk "Rf" (Reichensachsen Fahrdienstleiter) ausgebaut werden. Neben der Funktion des Schrankenwärters wird der Fahrdienstleiter dann auch die Bedienung des gesamten Bahnhofs übernehmen. Das alte Ausfahrtssignal wird demnächst durch ein Lichtsignal ersetzt, die Bezeichnung "Rf" am Fenster des Gebäudes fehlt noch.  (01.05.1958) <i>Foto: Winfried Gronwald</i>
Bü in Reichensachsen

 

Zwischendurch eine kleine Erfrischungspause an einem typischen Kiosk der 1950er Jahre. (05.1958) <i>Foto: Winfried Gronwald</i>
Fotopause

 

Bohren eines Dampfzylinders, ein Bild aus dem Skoda-Katalog von 1950. (1950) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bohren eines Dampfzylinders

 

Fräsen eines Lokomotivrahmen in den tschechischen Skodawerken. (1950) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Fräsen eines Lokrahmens

 

Radsätze aus Siemens-Martinstahl bei den Skodawerken. (1950) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Radsätze

 

Eine beachtliche Anzahl von Treib- und Kuppelstangen lagert bei den tschechischen Skodawerken. (1950) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Treib- und Kuppelstangen

 

Blick in die Großschmiede der Skodawerke. (1950) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Skoda Lokschmiede

 

Zirkusdirektor Bernhard Paul bevorzugt für seinen Circus Roncalli weiterhin Bahntransporte und setzt als letzter Zirkus in Deutschland auf schienengebundene Zirkuszüge. Der Transport des gesamten Roncalli-Wagenmaterials mit über 80 historischen Zirkuswagen erfordert einen Güterzug mit einem Gesamtgewicht von 1.175 Tonnen und einer Zuglänge von rund 700 Metern. Diesen zu entladen, dauert mehr als einen Tag. Daher begann die Bahnverladung für diesen Zug auch bereits am Vortag. Die Zirkustransporte auf der Schiene erweisen sich aber zusehends schwieriger, da die Deutsche Bahn immer weniger geeignete Laderampen vorhält. (12.04.2016) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Der Zirkus kommt (18)

 

Das Eulenbachviadukt im Zuge der heute stillgelegten Bahnstrecke Kettwig - Wülfrath. Die mit sieben Pfeilerbögen und einer Spannweite von jeweils etwa 20 Metern gestaltete Brücke weist eine Länge von 168 Metern auf. Das Außenmauerwerk der Brücke ist komplett aus Bruchsteinen gebaut, der Kern mit Beton verfüllt. Mit einer Höhe von 40 Metern war sie die höchste Natursteinbrücke der ehemaligen preußischen Rheinprovinz. Heute führt der Panoramaradweg Niederbergbahn über das Viadukt. (1955) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Viadukt bei Velbert

 

Zur Einstimmung auf die Museumstage im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen am 16. und 17. April 2016 ein Bild aus dem letzten Jahr, wo 65 018 und 01 1075 aus den Niederlanden zu Gast waren. (19.04.2015) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
EBM Bochum-Dahlhausen (1)

 

Sonnenaufgang im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen mit den Gastloks 65 018 und 01 1075. (19.04.2015) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
EBM Bochum-Dahlhausen (2)

 

Während der Ruhrbesetzung lag der Bahnhof Borken gerade außerhalb der von französischen und belgischen Truppen besetzten Zone, die bis Dorsten reichte. Die Besetzung löste in der Weimarer Republik einen Aufschrei nationaler Empörung aus. Die Reichsregierung unter dem parteilosen Kanzler Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung am 13. Januar 1923 zum „passiven Widerstand“ auf. An Frankreich und Belgien wurden keine Reparationen mehr gezahlt, Industrie, Verwaltung und Verkehr wurden mit Generalstreiks teilweise lahmgelegt. Betriebe und Behörden leisteten teilweise den Anordnungen der Besatzer nicht Folge, auch außerhalb der Ruhrbesetzung sollte der Druck auf die Besatzer erhöht und wirtschaftlicher Schaden erzeugt werden. Eine Reaktion der Franzosen bestand darin, alle Eisenbahner aus dem besetzten Gebiet nebst Familien auszuweisen. In diesem Kontext fand möglicherweise auch diese fotogerechte Zugkontrolle der Bahnpolizei im Bahnhof Borken statt. (1923) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Zugkontrolle in Borken

 

Diese chaotische Straßenszene auf der winterlichen Bundesstraße 7 zwischen Scherfede und Marsberg war dem Bundesbahnfotografen der BD Kassel auch ein Bild wert.  (12.1949) <i>Foto: Helmut Först</i>
Chaos auf der Bundesstraße

 

Zugführer G. Lehmann (mit roter Schärpe) und Zugschaffner M. T. am D 2943 (Köln - Wuppertal - Arnsberg - Kassel - Bebra) in Hagen Hbf. (25.02.1985) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Zf und Zs

 

Bahnsteigservice mit einem fahrbaren Verkaufswagen in Kassel Hbf. (25.02.1985) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Service am Zug (2)

 

Der mobile Verkaufswagen der Bahnhofsgaststätte in Kassel Hbf, bei dem es von Kaffee über Keksen und Eis auch Hochprozentiges gab. (25.02.1985) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Service am Zug (3)

 

Für den Export bestimmte Opel Kadett B sind bei Bramstedt unterwegs. Der Kadett B von Opel war das zweite Modell der bis heute produzierten PKW-Baureihe Kadett/Astra. Das seinerzeit zur unteren Mittelklasse zählende Modell wurde von 1965 bis 1973 als Nachfolgemodell des Kadett A im Opel-Werk Bochum gefertigt. Vorne (im roten Farbkleid) ist das von 1965 bis 1967 hergestellte sportliche Coupé (Kadett L), das Opel vom biederen „Hosenträger-Image“ der 1950er-Jahre befreien sollte.  (09.1965) <i>Foto: J.B. Snell</i>
Autotransportzug

 

Die "Hasper Hütte" war ein Walz- und Puddelwerks, das 1847 gegründet und in seiner Blütezeit bis zu 7.000 Menschen beschäftigte, bevor es zwischen den Jahren 1972 und 1982 stillgelegt wurde. Den Anschluss an die weite Welt hatte das Werk am Bahnhof Hagen-Haspe, deren umfangreiche Gleisanlagen im Vordergrund zu sehen sind. Heute ist der Bahnhof (zwischen Hagen und Ennepetal) komplett aufgelassen, das Werk vom Erdboden verschwunden.  (1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Stahlwerk Hagen-Haspe

 

Der Blick aus der "Molli" auf die Zaungäste in der damals schmucklosen Ernst-Thälmann-Straße (heute Mollistraße) in Bad Doberan. (08.1977) <i>Foto: Peter Wagner</i>
Durch Bad Doberan

 

In der DDR gab es eine sehr bemerkenswerte Kultur von politischen Slogans und Parolen. Für den Besucher aus dem Westen eher amüsant, deckten sie dort alle Lebensbereiche ab. Die bekanntesten Sprüche waren wohl "Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen" oder "Unser Arbeitsplatz - Kampfplatz für den Frieden". Interessanterweise entstammt der heute so misbräuchlich verwendete Spruch "Wir sind das Volk" einem Gedicht aus einem DDR-Schulbuch. (08.1977) <i>Foto: Peter Wagner</i>
Parole (1)

 

"Mit der Sowjetunion auf der Straße des Sieges" lautet diese Parole, die interessanterweise bei der Eisenbahn aufgestellt wurde und dann noch vor einem Prellbock. Die von der SED gewünschte pointierte sprachliche Verknappung solcher Sprüche wurde also voll erfüllt, die Straße des Sieges endet demnach in einer Sackgasse (Ironie aus). Auch die Begeisterung der DDR-Jugend scheint sich in Grenzen zu halten. (08.1977) <i>Foto: Peter Wagner</i>
Parole (2)

 

Ardelt 57t-Kran "Mainz 6600" mit Unterwagen "Mainz 6650" bei Schwäbisch Hall-Hessental. (22.06.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Kranzug (3)

 

Zum Umbau der Kocherbrücke ist dieser Kran Nr. "Mz 6600" in Gaildorf-West eingetroffen. Der 106t schwere Ludwigshafener Kran (ehemals "Mz 735001", dann "Mz 6600", später "Kar 6601") war so konstruiert, dass das Gegengewicht beim Transport auf dem Unterwagen (Mainz 6650) abgelegt wurde. Damit waren bei dem sechsachsigen Kran gerade noch 57 Tonnen Tragfähigkeit machbar.  (13.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Ludwigshafener Kran

 

57t-Kran der Fa. Ardelt ("München 6664") im Bahnhof Gaildorf-West. Der Kran sollte helfen, Brückenteile an der Kocherbrücke auszutauschen. (13.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Kranwagen "München 6664" (2)

 

Ardelt 57t-Kran "München 6664" mit Unterwagen "Mainz 6650" im Bahnhof Gaildorf West. (13.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Kranzug (4)

 

Das neue Brückenteil für die Kocherbrücke war bereits Tage zuvor als Lü-Sendung über die Bahn zum Bahnhof Gaildorf West transportiert worden. (13.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (2)

 

Das neue Brückenteil wurde im Bahnhof Gaildorf West auf speziellen Drehgestellen plaziert, um es zur 1,7 km entfernten Baustelle auf dem Gleis transportieren zu können. (13.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (3)

 

In der Nacht vom 13./14. Juli 1968 wurden die neuen Brückenteile auf der Kocherbrücke eingesetzt. Hierbei kam der 57t-Kran "München 6664" zum Einsatz. (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (5)

 

Blick auf die nächtliche Baustelle an der Kocherbrücke bei Gaildorf West. (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (6)

 

Das neue Brückenteil wird eingepasst. Die Beteiligten sind irgendwie noch nicht zufrieden. (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (7)

 

Auch für den Kranführer des 57t-Krans bedeutete das Einheben des Brückenteils Maßarbeit.  (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (8)

 

Einsetzen des neuen Brückenteils. (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (9)

 

Absenken des neuen Brückenteils in die Kocherbrücke bei Gaildorf West. Die Arbeiten wurden innerhalb einer Nacht durchgeführt. (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (10)

 

Am Morgen des 14. Juli war das neue Brückenteil neben die alte Brücke gesetzt worden. In der darauffolgenden Nacht wurde das alte Brückenteil (links) entfernt und die neue Brücke stattdessen eingeschoben. (14.07.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Umbau Kocherbrücke (11)

 

Blick in das damals neue Sp Dr S60-Stellwerk "Hf" in Heilbronn Hbf. (04.08.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Stw "Hf" Heilbronn (1)

 

Die Stelltische im Heilbronner Zentralstellwerk "Hf". (04.08.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Stw "Hf" Heilbronn (2)

 

Auf dem Planum des ehemaligen zweiten Streckengleises bei Großaltdorf (Strecke Crailsheim - Schwäbisch Hall) steht diese raupen- und schienenfahrbare Gleisbettungsreinigungsmaschine des Glb Karlsruhe, die von der Wegener Maschinenbau GmbH aus Neuss stammt. Die Bauarbeiten gehen in der Nacht weiter. Dabei wird das noch intakte Gleis zum Heranfahren des Baumaterials genutzt. Heute ist es leider Usus, gleich ganze Strecke über mehrere Wochen zu sperren. Begründet wird dies mit dem wirtschaftlicheren und schnelleren Umbau einer Strecke. Die Fahrgäste spielen bei solchen Überlegungen offenkundig keine Rolle. Bei diesen aus technischer Sicht keineswegs zwingenden Einschränkungen darf man sich nicht wundern, wenn der Bus der Bahn immer mehr den Status eines zuverlässigen Verkehrsmittels abnimmt. (08.11.1969) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaumaschine (1)

 

Reichsbahn-Formvorsignale zwischen Berlin-Kohlhasenbrück und Wannsee. Hier begegnen sich die parallel geführten Streckengleise der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn (links) mit dem Streckengleis aus Seddin. Als Besonderheit verblieb in West-Berlin seit 1945 die Betriebsführung bei der Reichsbahn der DDR. (27.07.1968) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Signalbrücke in Berlin

 

Auch wenn der Eisenbahnbezug fehlt, ein interessantes Zeitdokument über den farbenfrohen Zustand der "Hauptstadt der DDR" aus der Westberliner Perspektive mit dem Blick über die Mauer. (01.06.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Straße in Ostberlin

 

Geschulter Blick des (bereits pensionierten) ehemaligen Hamburger Direktionsfotografens Walter Hollnagel (* 2. April 1895 in Alt Ruppin; † 8. Mai 1983 in Hamburg) über Helgoland. Hier war er wohl in seiner Eigenschaft als erster Vorsitzender der Hamburger Fotogruppe des Bundesbahnsozialwerks unterwegs. (1973) <i>Foto: Johanna Hollnagel</i>
Walter Hollnagel (6)

 

Sanierung des Tunnelportals am Hessentaler Tunnel. (19.11.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Tunnelsanierung (1)

 

Sanierungsarbeiten im Hessentaler Tunnel. (31.07.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Tunnelsanierung (3)

 

Nächtliche Gleisarbeiten bei Schwäbisch Hall-Hessental. (11.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (1)

 

Für die nächtlichen Bauarbeiten zwischen Michelbach an der Bilz und Hessental wird im Stellwerk Michelbach ein zeitweise eingleisiger Betrieb (ZEB) eingerichtet, der signalmäßige Fahrten in den nunmehr eingleisigen Streckenabschnitt sicherheitstechnisch absichert. (10.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (2)

 

Prüfen des richtigen Abstands zwischen den beiden Streckengleisen durch den Bahnmeister. Mit der Neufassung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) vom 28. Mai 1967 wurde für Neubauten ein Mindestgleisabstand von 4,00 m gefordert. Für bestehende Anlagen galten weiterhin Mindestabstände zwischen 3,50 und 4,00 m. (11.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (3)

 

Einpassen und Verschweißen von Schienenstücken während der Bauarbeiten zwischen Michelbach und Hessental. (11.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (4)

 

Auch die Spurweite von 1435 mm muss exakt stimmen und wird vermessen. (11.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (5)

 

Zum Abschluss der Arbeiten verdichtet die Stopfmaschine den neu verlegten Schotter. (11.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (6)

 

Letzte Arbeiten am neu verlegten Gleis zwischen Hessental und Michelbach an der Bilz. (11.04.1967) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Gleisbaustelle (7)

 

Viele der berühmten Aufnahmen von Walter Hollnagel wurden in diesen Räumen der Lichtbildstelle Hamburg in Altona entwickelt und vergrößert. Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Hamburger Direktionsfotograf auch seinen Arbeitsplatz dokumentierte. Dass Walter Hollnagel ein Feingeist war, bezeugt auch der Stich von Johann Wolfgang von Goethe, einem der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung, an der Wand seines Arbeitszimmers. (29.10.1959) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Lichtbildstelle Hamburg

 

Der Technische Zeichner Walter Hollnagel (* 2. April 1895 in Alt Ruppin, Brandenburg; † 8. Mai 1983 in Hamburg) hatte schon früh erste Erfahrungen mit einem Fotoapparat gemacht; dass er jedoch Direktionsfotograf wurde, ist eher einem Zufall zu zuschreiben. Der hauptamtliche Fotograf der Reichsbahndirektion in Magdeburg fiel aus und Hollnagel sollte ihn vertreten. Da Hollnagel auch privat ein großes Interesse an der Fotografie hatte, konnte er sich seinem Dienstherren problemlos durch entsprechende Referenzen empfehlen. Hollnagel beschäftigte sich schon 1915 mit Fotografie, als die moderne Aufnahmetechnik noch in den Kinderschuhen steckte und die entsprechende Ausrüstung kostspielig, aufwändig und schwer war. Dass die Berufung des gelernten Maurers zum Fotografen in Reichsbahndiensten die richtige war, beweist sein fotografisches Gesamtwerk. Unverkennbar auch seine typische Arbeitsweise, bei der er mit der Kamera stets hoch hinaus wollte, den Blick immer auf das Geschehen gerichtet. (1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Walter Hollnagel (1)

 

Dass Walter Hollnagel bei seinen Fotos zuweilen hohe Risiken auf sich nahm, zeigt dieses Bild, dass seine Ehefrau von ihm geschossen hat, als er im Bahnhof Großenbrode einen Funkmast ohne jede Sicherung bestieg. Das Ergebnis gab ihm allerdings Recht (vgl. Bild-Nrn. 21300 - 21304).  (12.06.1959) <i>Foto: Johanna Hollnagel</i>
Walter Hollnagel (2)

 

Dass bei seinen Kletterübungungen auch ab und zu etwas schief ging, ist wenig verwunderlich. In seiner unnachahmlichen Art wurden dann neben der schriftlichen Unfallanzeige auch die passenden Fotos dazu gelegt. Hier ging es um einen Sturz von einem Wagendach (links) und von einem Geländer an der Elbbrücke bei Lauenburg. (1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Walter Hollnagel (3)

 

Trenchcoat, zerzaustes Haar und die Leica in der Hand - das war Walter Hollnagel, wie man ihn kannte. Den Fotoapparat hatte er immer zur Hand, wenn er aus der Distanz ein Motiv suchte - wie hier bei Arbeitern in Blankenese. (1970) <i>Foto: Johanna Hollnagel</i>
Walter Hollnagel (4)

 

Walter Hollnagel wusste sich auch selbst auf die Schippe zu nehmen und so entstand dieses Selbstporträts auf der "Theodor Heuss" auf der Fahrt von Großenbrode nach Gedser. (1961) <i>Foto: Johanna Hollnagel</i>
Walter Hollnagel (5)

 

In den Jahren 1950, 1954 und 1964 fanden jeweils zu Pfingsten in der DDR Deutschlandtreffen der Jugend aus Ost und West statt. Diese Treffen wurden von der FDJ der DDR organisiert und sollten unter anderem für die deutsche Einheit (allerdings nach den Vorstellungen der DDR) werben. Das dritte und letzte Deutschlandtreffen fand vom 16. bis 18. Mai 1964 in Ost-Berlin statt. Bei diesem Treffen wurde von DDR-Musikgruppen erstmals entgegen der bisherigen Praxis öffentlich westliche Pop-Musik gespielt. Die Reise dorthin war wohl weniger komfortabel, wie diese Aufnahme zeigt. Nachdem die DDR das Ziel der Wiedervereinigung aufgegeben hatte, gab es später stattdessen die Pfingsttreffen der FDJ, allerdings nur für DDR-Teilnehmer. (16.05.1964) <i>Foto: Historische Sammlung der Deutschen Bahn AG</i>
Deutschlandtreffen

 

Lebhafter Schiffsverkehr auf dem Rhein bei Oberwesel. (09.09.1962) <i>Foto: Detlev Luckmann</i>
Der Rhein bei Oberwesel

 

Bei dem Besuch des Bundespräsidenten Heuss in Hamburg durfte der Direktionsfotograf auch nicht fehlen und schoss dieses Foto auf dem Bahnsteig in Hamburg Hbf. Über den ersten Bundespärsidenten schrieb die Londoner Times: „Professor Heuss war außergewöhnlich erfolgreich als Bundespräsident und verkörperte bis zur Perfektion das Konzept des gebildeten Ehrenmanns (‚Scholar and Gentleman‘) unter den extrem schwierigen Umständen, in denen sich Deutschland selbst fand, nachdem Hitlers Aggressionskrieg verloren war. Er tat als formelles Staatsoberhaupt, was er konnte, um das Image des Landes als eins der Dichter, Philosophen und Musiker wiederherzustellen.“ (03.1950) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
BPräs Heuss in Hamburg (2)

 

Die 1912 erbaute Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke über den Rhein nördlich der Duisburg-Ruhrorter Häfen zwischen Duisburg-Beeckerwerth und Duisburg-Baerl im Verlauf der Bahnstrecke Oberhausen – Moers. (27.11.1984) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Haus-Knipp-Brücke

 

Auf die Abfahrt seines Zuges nach Saarbrücken wartet dieser Reisende in Dortmund Hbf. (11.05.1973) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Warten auf die Abfahrt

 

Die Bahnhofsmission ist eine Hilfsorganisation, die ihre Hilfe grundsätzlich jedem Menschen anonym und kostenlos anbietet, aktuell auf 105 Bahnhöfen in Deutschland. Bereits seit 1882 unterstützten Frauen in Deutschland ratsuchende Mädchen bei der Suche nach Arbeit und Unterkunft. Ursprünglich wurde sie eingerichtet, um Frauen Schutz und Hilfe zu bieten, die im Zuge der Industrialisierung in die Städte zogen. Die Frauen suchten nach Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt als Arbeiterinnen in Fabriken der Metall- und Blechindustrie oder in Anstellungen als Dienstmädchen zu verdienen. Dabei gerieten viele Mädchen und junge Frauen an unseriöse Vermittler mit zweifelhaften Absichten, die ihnen Unterstützung zusicherten, was aber nicht selten in Ausbeutung oder Prostitution endete. Das Bild entstand im Lehrter Bahnhof, gut zu erkennen auch die kurzgekuppelten Abteilwagen der Bauart „Stadtbahn“, die zu dieser Zeit noch auf ihrer Stammstrecke eingesetzt wurden. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhofsmission

 

Interessante Schienenkreuzung zwischen der Dortmunder Straßenbahn und der zweigleisig elektrifizierten DB-Strecke bei Dortmund-Mengede. (30.10.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Schienenkreuzung bei Dortmund

 

Ohne viele Worte - Waschtag im Bw Kreiensen..... (01.11.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bw Kreiensen

 

Diese Art der Abfackelung von Reisezugwagen war tatsächlich Anfang der 1970er Jahre noch legal, um die brennbaren Bestandteile zu entfernen und möglichst nur Metallteile der endgültigen Verwertung zuführen zu können. (18.01.1973) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Wagenverschrottung (1)

 

Abfackelung von Reisezugwagen bei einer Schrottverwertungsfirma in Blankenstein an der Ruhr. (18.01.1973) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Wagenverschrottung (2)

 

Was aussieht wie eine Apokalypse nach einem kriegerischen Angriff war in den 1970er Jahren tatsächlich noch legal: Das Abfackeln von Wagen zur Gewinnung reiner Metalllegierungen in Blankenstein/Ruhr. (18.01.1973) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Wagenverschrottung (3)

 

Wartungsarbeiten an einem Ausfahrsignal des Kölner Hauptbahnhofs. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Signalpflege (12)

 

In den 1930er Jahren wurde das Jungvieh von den Eifelbauern noch per Bahn verschickt. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Viehverladung (3)

 

Die Szene in Zell an der Mosel erinnert an Samuel Becketts Theaterstück "Warten auf Godot". Dort warten die Hauptfiguren des Stücks an einem nicht näher definierten Ort auf eine Person namens Godot, die sie nicht kennen, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt. Godot selbst erscheint in der Tat bis zuletzt nicht, das Warten auf ihn ist offensichtlich vergeblich. Hoffen wir mal, dass es der jungen Dame nicht genauso ergangen ist. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Warten auf den Zug (3)

 

Immer wieder ein beliebtes Motiv für den Kölner Direktionsfotografen war die Hohenzollernbrücke über den Rhein, die er in allen Lagen und Richtungen ablichtete. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (50)

 

Und so sah der Rest von Köln aus. Von der Altstadt war nur ein Trümmelfeld geblieben, lediglich der Dom überstand die 262 Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet. (1950) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1950

 

Die Hohenzollernbrücke war seit 1948 wieder zweigleisig befahrbar. Der provisorische Balkenträger-Mittelteil wurde 1951/52 durch einen Bogenteil mit einer Scheitelhöhe von 30 m und einer Weite von 167,75 m von Auflager zu Auflager ersetzt, der dem ursprünglichen Aussehen der Brücke entsprach. Auf Deutzer Seite ist noch die ausgeglühte Hallenkostruktion der Bahnhofshalle zu erkennen. (1952) <i>Foto: Theo Felten</i>
Hohenzollernbrücke (52)

 

Gut gefüllte Weihnachtspakete warten auf dem Bahnsteig im Bahnhof Bebra auf die Weiterbeförderung. Dahinter erscheint die Silhouette der Erfurter 01 0526. (22.12.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Weihnachtspost

 

Noch steht das Interesse an dem Fotografen im Vordergrund, der die Reisenden des D 1097 im Bahnhof Bebra fotografiert. Je näher gleich die deutsch/deutsche Grenze in Gerstungen kommen wird, wird das flaue Gefühl im Magen über die anstehenden Grenzkontrollen ansteigen. Den Sound der führenden 01.5 werden wohl nur wenige genießen. (22.12.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Reisende im D 1097

 

Die Klappbrücke über das Emdener Fahrwasser zwischen Hauptbahnhof und Rangierbahnhof auf der Emslandstrecke war vielfach Fotomotiv mit (Dampf-)Zügen. Der aufgeklappte Zustand ohne Zug wurde eher selten auf Zelluloid gebannt. (09.08.1974) <i>Foto: Prof. Dr. Willi Hager</i>
Klappbrücke in Emden

 

Am Bahnhof Gmünd/Eifel war dieses Abschiedsplakat zur Streckenstilllegung der Oleftalbahn angebracht. (30.05.1981) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Abschied von der Oleftalbahn 2

 

Brückenbelastungstest mittels zweier Dampfwalzen irgendwo an der Strecke Witten/Dortmund – Oberhausen/Duisburg, die im Rahmen der anstehenden Elektrifizierungsarbeiten angehoben werden musste. (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Brückenbelastung (1)

 

Zwei Dampfwalzen der Straßenbau-Actien-Gesellschaft Niederlahnstein (kurz: STRABAG) testen eine Brücke über die Bahnstrecke Witten/Dortmund–Oberhausen/Duisburg. (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Brückenbelastung (2)

 

Penibel werden die Auswirkungen einer Brückenstabilisierung im Zuge der Elektrifizierungsarbeiten an der Bahnstrecle Witten/Dortmund–Oberhausen/Duisburg überwacht. (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Brückenbelastung (3)

 

Weichenauftauarbeiten mittels Gasbrenner in Essen Hbf. (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Weichenauftauen (3)

 

Mitarbeiter der Bahnmeisterei sind ausgeschwärmt, um in Essen Hbf die Weichen von den weißen Massen zu befreien. (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Weichenauftauen (4)

 

Mit Hitze und Besen werden die Weichen in Essen Hbf gangbar gemacht. (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Weichenauftauen (5)

 

Schneeräumen an einer Weiche in der Osteinfahrt des Kölner Hauptbahnhofs. (1951) <i>Foto: Fischer</i>
Winter in Köln (19)

 

Winterliche Verhältnisse im Kölner Betriebsbahnhof. Der abgebildete Wagen ist ein C4üm aus der Musterserie 1954 (18 001 bis 18 010), noch mit Faltenbalg-Übergang und den aufgeschraubten Initialen "DB". (1956) <i>Foto: Fischer</i>
Winter in Köln (21)

 

Weichenauftauen im Kölner Betriebsbahnhof. (1956) <i>Foto: Fischer</i>
Winter in Köln (22)

 

Blick in das Innere des Autotransportwagens Typ MPw4ümg-56 oder -57, der im Autoreisezug "Komet" ab 1956 den Nachfolgebetrieb des gleichnamigen DSG-Nachtzugtriebwagens übernahm. Der "Komet" war der erste Autoreisezug der DB und verkehrte ab Sommerfahrplan 1956 über Nacht zwischen Hamburg-Altona und Chiasso (CH). Oben steht übrigens ein "Simca", unten ein "Opel Kapitän". (1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Autoreisezug "Komet"

 

Als besondere Überraschung für die jüngsten Zugreisenden kam in Köln der Nikolaus mit kleinen Präsenten an den Zug.  (06.12.1955) <i>Foto: Fischer</i>
Der Nikolaus kommt (1)

 

Noch etwas skeptisch schauen die kleinen Reisenden auf den bärtigen Mann. (06.12.1955) <i>Foto: Fischer</i>
Der Nikolaus kommt (2)

 

Als es Süßes gibt, scheint das Eis gebrochen. (06.12.1955) <i>Foto: </i>
Der Nikolaus kommt (3)

 

Artig wird dem Nikolaus noch die Hand gegeben. (06.12.1955) <i>Foto: Fischer</i>
Der Nikolaus kommt (4)

 

Auch dieser Nachwuchs kann mit dem bärtigen Mann anscheinend nicht viel anfangen. Da helfen auch die Süßigkeiten nicht weiter. (06.12.1955) <i>Foto: Fischer</i>
Der Nikolaus kommt (5)

 

Die Mutter ist von der Kölner Nikolausaktion mehr begeistert als das Kind. Vielleicht war es auch deshalb die letzte ihrer Art bei der DB in Köln, weil die Begeisterung für werbewirksame Fotos fehlte. (06.12.1955) <i>Foto: Fischer</i>
Der Nikolaus kommt (6)

 

Kinder waren schon immer einfallsreich. So wurde die Ochsenkette eines Heuwagens kurzerhand zur Schaukel umfunktioniert. Das Bild schoss der Kölner Direktionsfotograf, als er in Zell an der Mosel auf einen Zug der Moseltalbahn wartete. In welcher Zeit dieses Bild entstand, zeigt ein Detail am oberen linken Bildrand: Dort hängt der sog. "Stürmer-Kasten", der im ganzen Deutschen Reich verbreitet war und in das mit antisemitischen Parolen gespickte Pamphlet "Der Stürmer" kostenlos zu lesen war. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kinderspiele (1)

 

Ein weiteres Bild von der Mosel, wo es damals zur Selbstverständlichkeit gehörte, dass die Kinder auch den Mist beseitigten. Heute ist man froh, wenn sie den Müll wegbringen. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kinderspiele (2)

 

Und dann wurden auch schon mal fotogerecht die Pferdeäpfel weggeräumt. Zu Zeiten der Pferdefuhrwerke wurden die Pferdeäpfel von vielen Kindern von der Straße gesammelt, um sie im eigenen Garten als Dünger zu verwenden. Hierzu fällt einem heute sofort der Begriff "Helikopter-Eltern" ein, unter denen man überfürsorgliche Eltern, die sich (wie ein Beobachtungs-Hubschrauber) ständig in der Nähe ihrer Kinder aufhalten und diese fast schon zwanghaft überwachen, um sie vor allen Üblen in der Welt zu beschützen, wozu auch der in der Natur vorkommende "Dreck" gehört.  (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kinderspiele (3)

 

Kölns Lage am Rhein hat ohne Zweifel viele Vorteile - aber auch einen Nachteil: Regelmäßig bedroht Hochwasser die Stadt. Vor allem im Frühjahr, wenn der Schnee in den Alpen und an den Nebenflüssen schmilzt, rollen die Wassermassen auf Köln zu und versenken die Straßen wie hier an der Altstadt in den Fluten. (1932) <i>Foto: Theo Felten</i>
Hochwasser in Köln (3)

 

Die Kölner nehmen das jährlich wiederkehrende Rheinhochwasser mit der ihr eigenen rheinischen Gelassenheit hin. Böse Zungen behaupten allerdings, dass einige Verwaltungen dies auch zum willkommenen Anlass nehmen, unliebsame Aktenvorgänge zu versenken...  (1932) <i>Foto: Theo Felten</i>
Hochwasser in Köln (1)

 

Blick von der Deutzer Brücke auf das vom Rhein überschwemmte Rheinufer am Leystapel. (1932) <i>Foto: Theo Felten</i>
Hochwasser in Köln (4)

 

Diese Fuhrwerk erwischte Theo Felten in der Nähe des Laacher Sees in der Vulkaneifel. Wie alle Eisenbahnfotografen hatte er auch ein Faible für schöne Motive abseits der Bahn. (05.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
2 PS am Laacher See

 

Blick von der alten Hohenzollernbrücke auf den Dom, der sich unmittelbar am Kölner Hauptbahnhof befindet. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der preußische Staat absichtlich die Achse der ersten Eisenbahnbrücke von 1859 exakt in die Linie der Domes geplant hatte, was dieses Bild gut verdeutlicht. Angeblich wollte man es der katholischen Kirche heimzahlen, weil das Erzbistum Köln kein Grund und Boden zum Bau der Eisenbahn abgeben wollte.  (1932) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln und Dom

 

Szene bei Triberg im Schwarzwald. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (1)

 

Ob der Fotograf nach dieser Begegnung gleich doppeltes Glück hatte, ist nicht überliefert. Die Verbindung von Schornsteinfeger und Glück soll daher rühren, dass der schwarze Mann Sicherheit und Glück ins Haus brachte, da er mit seiner Arbeit Brände verhinderte. Eine andere Legende schreibt dem Schornsteinfeger eine be­sondere Rolle als Glücksbringer zum Jahreswechsel zu, da er früher als Erster im neuen Jahr vor der Türe gestanden haben soll, um Neu­jahrswünsche (und seine Rechnung) vorbeizubringen. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (2)

 

Heuverladung in Gutach auf der Schwarzwaldbahn. Der Heuberg scheint sich aber langsam einer Lademaßüberschreitung zu nähern. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (3)

 

Das geduldigte Ochsengespann war auch ein Foto wert. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (4)

 

Kartoffelwäsche im Brunnen. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (5)

 

Bäuerliches Leben bei Gutach. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (6)

 

Holzflößer auf der Gutach bei Triberg. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (7)

 

Seit Alters her war die Holzverarbeitung im Schwarzwald ein bedeutender Wirtschaftszweig. Auch der Kölner Direktionsfotograf war von dieser Arbeit angetan und fotografierte auf einer Urlaubsreise im Schwarzwald das alte Handwerk. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (8)

 

In einem Sägewerk bei Triberg. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (9)

 

Arbeiten in einem Sägewerk bei Triberg. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (10)

 

Die fertig geschnittenen Stämme landeten direkt zum Flößen in der Gutach. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (11)

 

Im Sägewerk bei Triberg. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (12)

 

Hoch oben im Schwarzwald wurde das Holz gefällt. Die Stämme wurden an den Vorderenden "geschneuzt", d.h. rund gehauen, damit sie besser die Hänge herab glitten. Als Riese – Rutschen – dienten im Schwarzwald oft Bachbetten, die zusätzlich mit Steinen ausgekleidet wurden. Das Langholz wurde dann in aufgestaute Teiche, so genannte Wasserstuben, gerollt und dort zu Flößen gebunden.  (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (13)

 

Am Sägewerk pausiert dieses 2 PS-Gespann. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (14)

 

Was heute wie Folklore aussieht, war seit dem 17. Jahrhundert Teil der traditionellen Schwarzwälder Volkstracht. Neben dem aus den Heimatfilmen der 1950er Jahre bekannten "Bollenhut", gab es eine Vielzahl weiterer Trachten. Hier ist eine Hochzeitsgesellschaft bei Gutach unterwegs. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (15)

 

Die sich senkende Bahnschranke stoppt die Hochzeitsgesellschaft bei Gutach. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (16)

 

Nach der Währungsreform von 1948 füllten sich die Geschäfte wieder mit dem, was die Menschen allzu lange entbehren mussten. Was kurz zuvor noch undenkbar schien und allenfalls zu horrenden Preisen auf dem Schwarzmarkt zu bekommen war, war über Nacht wieder verfügbar. Das Ziel, kurzfristig den Geldüberhang zu beseitigen und langfristig die Grundlage für eine funktionsfähige Marktwirtschaft aufzubauen, gelang. (06.1948) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Währungsreform 1948

 

Pferdeverladung im Bahnhof Lingen an der Ems. Während sich die Bahn aufgrund von "öffentlicher Kritik bei solchen Transporten" im Jahr 2001 komplett aus dem Geschäft zurückzog, hat die Straße diese Skrupel nicht: Allein 2014 wurden dort rund 16 Millionen Schweine, 800.000 Rinder und 460 Millionen (!) Stück Geflügel transportiert. (1950) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Pferdetransport (2)

 

Ein einsamer Eisenbahner beim Weichenfreihalten im tiefverschneiten Bahnhof Jünkerath. (01.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Winterdienst (1)

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Kraftfahrzeuge nach Sylt zunächst über Kopframpen, die ursprünglich der Viehverladung dienten, auf Flachwagen verladen. In Niebüll machen sich die Reisenden für die Überfahrt bereit. Auch die britischen Besatzungstruppen beutzen den Autozug zum Rückweg zum Flughafen Westerland, der damals als Airfield B.170 eine britische Luftstreitkräftebasis war oder zu den Kasernen List und Hörnum. Ihr damals sehr typischer Offiziers-Dienstwagen (ein VW-Käfer) ist als zweiter auf dem vorderen K-Wagen eingereiht. (1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sylt-Shuttle (4)

 

Fahrkartenkontrolle im Bahnhof Niebüll vor der Überfahrt nach Sylt. (1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sylt-Shuttle (5)

 

Abfahrt des Autozuges nach Sylt im Bahnhof Niebüll. Schon 1950 wurden 20.000 Fahrzeuge über den Hindenburgdamm befördert. (1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sylt-Shuttle (6)

 

Auf einfachen K-Wagen, gezogen von einer P 8, begann die Autobeförderung über den Hindenburgdamm nach Sylt. Gut zu sehen ist, dass die Pkw mit Insassen rückwärts auf den Flachwagen befördert wurden, was nicht jedem Reisenden bekam und auch heute, insbesondere bei sehr großen Luxus-Pkw, noch erlebt werden kann. (1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sylt-Shuttle (7)

 

Unterwegs nach Sylt in offenen Personenwagen und offenen Güterwagen. Und der pfiffige Walter Hollnagel hat sich im chromverspiegelten Ersatzrad gleich mit verewigt. (1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sylt-Shuttle (8)

 

Ein typisches Produkt der "Wirtschaftswunderzeit" war der DER-Ferienexpress. Der erste Zug startete am 17. Mai 1952 als Deutschlands erster internationaler Rundreisezug zu einer Reise durch die Länder Schweiz, Italien und Österreich. In zwölftägiger Fahrt brachte der Express seine Gäste nach Luzern, Lugano, Florenz, Rom, Neapel, Venedig und Innsbruck. Die auf Basis der Eilzugwagen für den DER-Ferienexpress aufgearbeiteten Sitzwagen C4ü(e)-36 boten nachts durch aufgespannte Hängematten den Urlaubern einen Liegeplatz in der 3. Klasse. Diese Züge waren die direkten Vorläufer der modernen "TOUROPA"-Liegewagen-Urlaubszüge ab 1953. Der rechte Wagen - und vermutlich auch der nächste - war ein sehr komfortabler DSG-Schlafwagen 1. und 2. Klasse der "Hecht"-Bauart WLABü-23.  (17.05.1952) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ferienexpress (1)

 

Der elegante Ferienexpress bestand aus sechs D-Zugwagen mit Polstersesseln, einem Speise- und einem Gesellschaftswagen. Die Fahrt sollte den Teilnehmern nicht nur eine Kenntnis der schönsten Reiseziele vermitteln, sondern sie sollte auch im Ausland eine Werbung für Deutschland und die Deutsche Bundesbahn darstellen. Ein grüngold uniformierter Page, der während der Reise um das Wohl der Gäste bemüht war, begleitete den Zug.  (17.05.1952) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ferienexpress (2)

 

Abfahrt des ersten internationalen Ferienexpress der Touropa zu einer Rundreise durch die Länder Schweiz, Italien und Österreich in Hamburg-Altona. Der letzte Wagen des Zuges ist ein normaler C4y-30, der offenbar gerade im Rahmen des "Cilly-Programmes" renoviert und mit Polstersitzen in der 3. Klasse ausgerüstet wurde. Bist etwa 1958 bildeten die aufgearbeiteten und nachträglich mit Polstersitzen in der 3. Klasse und Faltenbalgübergang versehenen, verhältnismäßig modernen Eilzugwagen tatsächlich das Rückgrad des D-Zug-Verkehrs in Deutschland. Der Service-Mitarbeiter sprintet übrigens los, um noch eine offene Tür zu schließen. (17.05.1952) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ferienexpress (3)

 

Das "Blaue Wunder" ist die volksmundliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke in Dresden (bis 1912: „König-Albert-Brücke“). Diese Dresdner Elbbrücke verbindet die Villen- bzw. Wohngegenden Blasewitz (linkes) und Loschwitz (rechtes Ufer) miteinander. Sie wurde 1893 als fünfte Dresdner Elbbrücke fertiggestellt. Heute ist sie eines der Wahrzeichen der Stadt und war 2007 für die Auszeichnung "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" nominiert. Sie ist die einzige Dresdner Elbbrücke, die weder Kriegszerstörungen erlitt noch aus anderen Gründen neu- oder umgebaut wurde. (06.05.1980) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Das "Blaue Wunder" in Dresden

 

Noch 1979 war dieser 2-PS-Auslieferungswagen der Sester-Brauerei in Köln-Ehrenfeld unterwegs. Die Brauerei Sester in Köln war sowohl Herstellerin des Sester Kölsch als auch Namensgeberin für ein schweres Kaltblut, das Sesterpferd. Der Name "Sester" selbst bezeichnet ein altes Hohlmaß für Getreide und Flüssigkeiten, das etwa 15 Litern entspricht. (29.06.1979) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Sester-Kölsch in Köln

 

Im Zuge der bevorstehenden Elektrifizierung wurden die markanten Brückentürme der Hohenzollernbrücke abgerissen. (06.11.1956) <i>Foto: Fischer</i>
Hohenzollernbrücke (44)

 

Reisewerbung in einem Schaufenster am Kölner Hauptbahnhof. Beworben wird in dem Lederwarengeschäft eine Fahrt nach Brüssel und zurück für damals 47,80 DM. (1964) <i>Foto: Fischer</i>
Werbung (57)

 

Drei Jahre nach dem Krieg bekam der Kölner Direktionsfotograf den Auftrag, den Zustand der Siegbrücken zu dokumentieren. Immerhin waren zwischen Siegburg und Betzdorf 24 Brücken vorhanden, von Betzdorf bis Siegen kamen nochmals 15 Brücken dazu. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (1)

 

Zustand der Siegbrücke bei Kleehahn im jahre 1948. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (2)

 

Die behelfsmäßig wiederaufgebaute Siegbrücke bei Merten. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (3)

 

Behelfsmäßige reparierte Siegbrücke bei Eitorf. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (4)

 

Behelfsmäßig wiederaufgebaute Siegbrücke bei Eitorf. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (5)

 

Die Siegbrücke in Schladern. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (6)

 

Siegbrücke in Niederschelden. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (7)

 

Behelfsmäßiger Brückenoberbau an der Siegbrücke in Kirchen. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (8)

 

Brücke in Kirchen an der Sieg. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (9)

 

Behelfsmäßig wiederaufgebaute Brücke in Kirchen/Sieg. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (10)

 

Siegbrücke in Niederschelden. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (11)

 

Behelfsmäßige Siegbrücke bei Merten. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (12)

 

Siegbrücke bei Blankenberg. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (13)

 

Unbekannte Siegbrücke. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (14)

 

Die wieder eingleisig befahrbare Siegstrecke an der Blockstelle Katzenbach zwischen Betzdorf/Kirch und Brachbach. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (15)

 

Siegbrücke zwischen Betzdorf/Kirch und Brachbach. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (16)

 

Siegbrücke bei Scheuerfeld. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (17)

 

Unbekannte Siegbrücke. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (18)

 

Siegbrücke in Au. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (19)

 

Siegbrücke in Au. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (20)

 

Siegbrücke bei Stromberg. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (21)

 

Behelfsmäßig wiederaufgebaute Siegbrücke in Au. (1948) <i>Foto: Fischer</i>
Siegbrücken 1948 (22)

 

Die Horchheimer Eisenbahnbrücke in Koblenz verbindet die linke mit der rechten Rheinstrecke. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht fast völlig zerstört, konnte sie nach Errichtung einer provisorischen Gitterkonstruktion ab dem 16. Juni 1947 wieder eingleisig befahren werden. 1960 begann der Einschub der neuen Balkenbrücke auf die alten Brückenpfeiler. (1960) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Horchheimer Brücke (3)

 

Die Spessartrampe beschreibt den 5,4 km lange Steigungsabschnitt der 1854 eröffneten Main-Spessart-Bahn zwischen Laufach und dem Schwarzkopftunnel bzw. Heigenbrücken mit einer durchschnittlichen Neigung von 20 ‰. Der Blick geht hier vom Schwarzkopftunnel in den Gefälleabschnitt nach Laufach. (26.11.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Abend an der Spessartrampe

 

Autoverladung an einem der beiden Doppelstock-Autotransportwagen der Bauart MDD4ümg-56 des Nachtzuges "Komet" (Ab 1956 Nachfolgebetrieb des DSG-Nachtzugtriebwagens - vgl. Bild-Nr. 29451). Der "Komet" war der erste Autoreisezug der DB und verkehrte ab Sommerfahrplan 1956 über Nacht zwischen Hamburg-Altona und Chiasso (CH). (06.1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Autoreisezug (2)

 

Dieses Bild zeigt gut den Vergleich zwischen den Verkehrsmitteln von Bahn und Flugzeug Anfang der 1960er Jahre. Zu dieser Zeit hatte die Bahn in Sachen Komfort eindeutig die Nase vorn. (1961) <i>Foto: Fischer</i>
Flughafen Köln/Bonn (1)

 

Erst 1957 wurde der Flughafen Köln/Bonn von den britischen Streitkräften in die zivile Verwaltung übergeben. Das Abfertigungsgebäude war ein einfacher Bau am westlichen Ende der Querwindbahn, dessen üppige Blumenbeete den Beinamen „Flower Airport“ bescherten. Nach der Fertigstellung der großen Bahn 1961, die eine Länge von 3815 m hatte, fanden die ersten Langstreckenflüge ab Köln/Bonn statt. (1961) <i>Foto: Fischer</i>
Flughafen Köln/Bonn (2)

 

Damals war es noch üblich einfach über das Rollfeld zum Flugzeug zu gehen. Heute lautet die Aussage des Flughafenbetreibers so: "Das oberste Gebot beim Fliegen lautet: Safety first! Mögen die Sicherheitskontrollen am Flughafen auch manchmal lästig erscheinen: Sie sind notwendig. Die Flughafensicherheit des Köln Bonn Airport sorgt für Ihren lückenlosen Schutz. Dahinter steht ein umfassendes Sicherheitskonzept, unser Flughafen ist mit modernsten Anlagen wie Kameraüberwachung und diversen Zugangskontrollsystemen ausgestattet...." (1961) <i>Foto: Fischer</i>
Flughafen Köln/Bonn (3)

 

Akrobatische Einlage auf der Leiter im Bahnhof Köln-Deutz. (06.02.1959) <i>Foto: Fischer</i>
Elektrifizierung in Köln (5)

 

Die letzte Gesamtsanierung der Müngstener Brücke fand in den Jahren 1960/61 statt (Foto). Nachdem 50 Jahre lang nur "Schönheitsreparaturen" durchgeführt wurden, ordnete das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Anfang April 2010 eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h, ein Begegnungsverbot und eine Gewichtsbeschränkung auf leichte Triebwagen an. Bereits einige Wochen zuvor wurde der Güterverkehr auf der Brücke aus demselben Grund untersagt. Erst danach begann die DB AG mit einer Grundsanierung der Brücke, die 2016 abgeschlossen sein soll. (1960) <i>Foto: BD Wuppertal (Säuberlich)</i>
Müngstener Brücke (14)

 

Zur Vorbereitung der Elektrifizierung wurden auf der Strecke Köln - Aachen etliche Tunnelbauwerke ganz oder teilweise aufgeschlitzt, so wie hier der Ichenberger Tunnel in Eschweiler. (1962) <i>Foto: Fischer</i>
Tunnelbaustelle Eschweiler 2

 

Der Aufsichtsbeamte meldet in Lindau Hbf dem Lokführer mit erhobenem Arm die Abfahrbereitschaft des Zuges. Der Aufsichtsbeamte war für alle Aufgaben, die mit dem Herstellen und Feststellen der Abfahrbereitschaft eines Zuges und dem Erteilen des Abfahrauftrages zusammenhängen, zuständig. An dem abgebildeten AB4üe-41, der offenbar frisch abgenommen ist, erkennt man auch die zusätzlichen Farbmarkierungen, die aufgrund der regelmäßigen Verdunkelungen notwendig wurden. (29.05.1942) <i>Foto: RVM</i>
Abfahrbereitschaft

 

Gepäckträgerservice am "Blauen Enzian" in München Hbf. Mit dem neuen 1951 geschaffenen neuen Fernzugnetz setzte die junge Bundesbahn in der Relation München – Hamburg auf der Nord-Süd-Strecke und dem kurzen Weg über Würzburg und Treuchtlingen erstmals den Premiumzug "Blauer Enzian" (F 55/56) ein, der nur eine Wagenklasse – die damalige 2. Klasse, führte. Die 1. Klasse wurde nur in internationalen Zügen angeboten und bot nur in Vorkriegswagen der Regelbauarten besonderen Komfort, der sich gegenüber der 2. Klasse abhob. Aus diesem Grund war die „1“ bei den "blauen F-Zügen" im Inlandsverkehr bei AB4ü-Wagen durch einen Deckel abgedeckt, wie hier gut zu sehen ist. Ab Sommerfahrplan 1956 entfiel die alte 1. Klasse europaweit generell und die alte 2. Klasse wurde nunmehr als 1. Klasse bezeichnet. Damit führte auch der "Blaue Enzian" dann ausschließlich die 1. Klasse. (1953) <i>Foto: Georg Steidl</i>
Gepäckträger am Blauen Enzian

 

Die klassische Speisewagenbefüllung, die damals überwiegend noch in Holzkisten angleifert wurde. Aufnahme in München Hbf. (15.06.1961) <i>Foto: Georg Steidl</i>
Speisewagenbeladung (2)

 

Im Zuge der Elektrifizierungsarbeiten des Rangierbahnhofs Gremberg musste das Reiterstellwerk "Gn" (ab 1962: Stellwerk "Gnf") angehoben werden. Ganz im Sinne der regionalen Wirtschaftsförderung wurde ein ortsansässiger Spezialunternehmen mit der diffizilen Arbeit betraut. (1962) <i>Foto: Fischer</i>
Gremberg, Stellwerk "Gn" (1)

 

Szene im Bahnhof Platamonas in Zentralmakedonien. Die alte Frau arbeitet an einer Spindel, einem uralten Werkzeug zum Drehen des Fadens beim Spinnen. (22.08.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Im Bahnhof Platamonas/GR

 

Szene im Bahnhof Platamonas mit OSE Ma (Malpha) 1011 und einem der bekanntesten Wahrzeichen Griechenlands. Der Esel ist wohl das Tier, das am ehesten mit der griechischen Landschaft und den Griechen in Verbindung gebracht wird. Das geduldige Tier ist eine Art Nationalsymbol und gehört zum kulturellen Erbe des Landes. 1950 gab es in Griechenland noch 508.000 Esel, die überwiegend als Transportmittel und als Helfer in der Landwirtschaft eingesetzt wurden. Fast jede Familie auf dem Land hatte einen Esel. Nach und nach wurden die Tiere jedoch durch landwirtschaftliche Maschinen ersetzt. 1995 waren nur noch 95.000 Esel im Land, 2008 weniger als 16.000. Heute ist der Esel in Griechenland ein vom Aussterben bedrohtes Tier. (22.08.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
OSE Ma 1011 in Platamonas (3)

 

Blick in das elektronische Stellwerk (ESTW) des Bahnhofs St. Goar an der linken Rheinstrecke. Die Deutsche Bahn betrieb 2013 insgesamt 407 ESTW-Rechnerräume mit insgesamt 84.000 Stelleinheiten. Die DB Netz AG konzentriert die Stellwerksbedienung im Fern- und Ballungsnetz weiterhin in den 7 Betriebszentralen an den Standorten Berlin, Leipzig, München, Karlsruhe, Frankfurt am Main, Duisburg und Hannover. Aus den Betriebszentralen wurden Ende 2013 insgesamt 152 ESTW-Unterzentralen (ESTW-Bereiche mit ausgelagerten elektronischen Stellwerksrechnern bzw. mit Fernsteuerungen für Relaisstellwerke) gesteuert. (02.12.2012) <i>Foto: Werkfoto</i>
ETSW St. Goar

 

Am 21. Mai 1936 ging der Abschnitt Köln - Düsseldorf der Reichsautobahn 10, die heutige A 3, in Betrieb. Wer die Strecke kennt, wird hier zweifelsfrei die Ausfahrt Opladen in Fahrtrichtung Düsseldorf wiedererkennen. (05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (1)

 

Am 1. November 1933 begann der Bau des Reichsautobahnabschnitts von Köln nach Düsseldorf. Kurz vor der Einweihung am 21.05.1936 wird letzte Hand an die Strecke in Höhe von Opladen gelegt. (05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (2)

 

Der Reichsautobahnabschnitt Köln - Düsseldorf in Höhe der Anschlussstelle Opladen kurz vor der Einweihung. Entgegen weit verbreiteter Meinung war nicht das NS-Regime Urheber des Schnellstraßennetzes, die erste deutsche Schnellstraße, die als reine Autobahn geplant war, war die von 1929 bis 1932 gebaute Strecke von Köln nach Bonn, die heutige A 555. Von den inzwischen regierenden Nationalsozialisten wurde sie aber zur Landstraße herabgestuft, um für sich den Titel als Erbauer der ersten Autobahn in Anspruch zu nehmen zu können. (05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (3)

 

Hier ist nicht der erste "Schwarzfahrer" auf der neuen Reichsautobahn bei Opladen unterwegs, der Fotograf konnte sich wohl nicht verkneifen, sein Auto als das Erste auf der neuen Schnellstraße abzulichten.  (05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (4)

 

Das Autobahnprojekt Köln - Düsseldorf war bereits im Jahr 1925 geplant worden, die Umgehungsautobahn Opladen als Teilstück der geplanten Autobahn Köln–Düsseldorf gebaut, wurde am 27. September 1933 in Betrieb genommen, der gesamte Abschnitt der neuen Reichsautobahn 10 dann am 21. Mai 1936. (05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (5)

 

Die Einweihung der Reichsautobahn 10 erfolgte mit dem üblichen Tamtam und Anwesenheit der NS-Prominenz, hier wird der "Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda" Joseph Goebbels begrüßt. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (6)

 

Offizielles Eröffnungsfahrzeug war der Wagen von Propagandaminister Goebbels, der mit "deutschen Gruß" das Band bei Opladen durchfährt. Wenn der gewusst hätte, das er nicht der Erste war (vgl. Bild-Nr. 28935).... (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (7)

 

Zur Eröffnung der Reichsautobahn von Köln nach Düsseldorf fährt der Tross der NS-Prominenz bei Opladen vorbei. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (8)

 

Natürlich wusste das Regime, solche Veranstaltungen für sich zu nutzen. Das spielte es auch keine Rolle, dass der Autobahnbau vor der "neuen Zeitrechnung" bereits im Jahr 1931 begonnen worden war. Die Bevölkerung war auch zahlreich bei der Eröffnung der Reichsautobahn anwesend, unter der Brücke an der Auffahrt Opladen fährt gerade das Eröffnungsfahrzeug mit dem Propagandaminister durch. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 (9)

 

Eine lange Schlange von Reichsbahn-Lkw macht sich in Opladen bereit, die neu eröffnete Reichsautobahn nach Düsseldorf zu befahren. Wenigstens bei der Eröffnung sollte es nach viel Betrieb aussehen, steckte der Individualverkehr doch noch in den Kinderschuhen, der KdF-Wagen (VW-Käfer) sollte er ab 1940 produziert werden.   (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -10

 

Neben den Reichsbahn-Lkw waren auch Fahrzeuge privater Firmen vertreten, deren "Gefolgschaft" (=Belegschaft) das Ereignis ebenfalls nicht versäumen wollte. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -11

 

Die Reichsautobahnen waren als Zweigunternehmen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft angegliedert. Julius Dorpmüller, der Generaldirektor der Reichsbahn war gleichzeitig Vorstandsvorsitzender und Chef des Verwaltungsrates der Reichsautobahnen, was bei der Eröffnung auch die Vielzahl der Reichsbahn-Lkw erklärt. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -12

 

Die Bezeichnung "Autobahn" tauchte bereits 1927 in einer Fachzeitschrift auf; wie auch beim Verein zur Vorbereitung der Autostraße Hansestädte–Frankfurt–Basel (HaFraBa), der bereits in den 1920er Jahren mit Planungen für ein für den Automobilverkehr reserviertes Straßennetz begonnen hatte. Dieser gab ab 1928 eine Vereinszeitung mit dem zukunftsweisenden Namen "Die Autobahn" heraus. In Analogie zur Eisenbahn sollte der Ausdruck für das ersonnene Straßennetz stehen. Der Begriff "Autobahn" war somit schon lange vor der Vereinnahmung von Adolf Hitler bzw. der nationalsozialistischen Propaganda – genauso wie die Idee zu einer Autobahn – durchaus bereits gebräuchlich. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -13

 

Der hier zu sehende "Reichs-Autozug Deutschland" unterstützte technisch Großveranstaltungen mit Lautsprecheranlagen und besaß sogar ein eigenes Filmvorführfahrzeug. Stationiert war er eigentlich in Bayern, und war häufig mit dem "Hilfszug Bayern" unterwegs, der mit seinen 160 Fahrzeugen für das leibliche Wohl der Teilnehmer von Großveranstaltungen zuständig war. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -14

 

Zum Jubeln an der neuen Reichsautobahn war in Opladen auch der "Bund Deutscher Mädel" (BDM) angetreten, der in der Zeit des Nationalsozialismus der weibliche Zweig der Hitlerjugend (HJ) war. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -15

 

Während der Eröffnungszermonie wurden alle vier Fahrspuren nur in Fahrtrichtung Düsseldorf genutzt. (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -16

 

Beim "Reichs-Autozug Deutschland" handelte es sich um eine große mobile Einheit (ca. 60 Fahrzeuge), die vor allem für Werbe- und Propagandaveranstaltungen (Aufmärsche, Feste, Paraden, Parteitage, Gauveranstaltungen etc.) ausgerüstet war. Schwerpunkt der 1934 in Dienst gestellten Einheit lag dabei auf der Verpflegung und sanitätsdienstlichen Betreuung. Gestiftet wurde er von der "Deutschen Beamtenschaft", einer Unterorganisation der NSDAP, personell getragen von der NSV (nationalsozialistische Volkswohlfahrt), der staatlichen Wohlfahrtsorganisation. Die Fahrzeuge wurden komplett von MAGIRUS in Ulm entwickelt und produziert und in München stationiert. Stammpersonal waren 120 Mann, aufgestockt durch jeweils rekrutiertes Hilfspersonal vor Ort in Höhe von 800 Mann. Die Verpflegungsleistung lage bei bis zu 30.000 Essen am Tag.  (21.05.1936) <i>Foto: Theo Felten</i>
Eröffnung Reichsautobahn10 -18

 

Der achteckige verklinkerte Wasserturm des ehemaligen Reichsbahn-Ausbesserungswerks "Einheit" in Leipzig Engelsdorf, der in den Jahren 1950 - 1952 entstand. Die Uhr ist auf 5 vor 12 stehengebleiben - geholfen hat's nicht, 2002 wurde das Werk geschlossen. (27.10.2015) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Wasserturm in Lpz-Engelsdorf

 

Das Foto von 1948 verdeutlicht allzu gut, dass von der bekannten Kölner Altstadt durch das Bombardement im Krieg eigentlich nicht viel übrig geblieben war. Neben dem nahezu unbeschädigten Dom sind die Halle des Hauptbahnhofs sowie die Brückentürme der Hohenzollernbrücke zu erkennen.  (1948) <i>Foto: RBD Köln</i>
Köln 1948

 

Die britische Königin Elisabeth II und ihr Mann Prinz Philipp trafen 1965 zu einem Staatsbesuch in Deutschland ein. Es war seit 1909 das erste Mal, dass die englische Königin wieder Deutschland besuchte, hier bei der Verabschiedung in Duisburg Hbf. (26.05.1965) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Die Queen in Duisburg (1)

 

Verabschiedung der britischen Königin Elisabeth II. und Prinz Philipp in Duisburg Hbf, die damals noch "standesgemäß" mit dem Zug reisten. (26.05.1965) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Die Queen in Duisburg (2)

 

Blick in die Zugabfertigung Hamburg-Wilhelmsburg, Bezirk IV. Auf allen Bahnhöfen, bei denen Güterwagen umgestellt wurden, sorgte der Zugabfertiger für die planmäßige Weiterbeförderung der ein- und ausgehenden Güterwagen. Hier wurden die Frachtbriefe der Güterzüge sortiert. In dem vorstehenden Fächerschrank gab es für jeden Zielbahnhof, der von Hamburg-Wilhelmsburg aus angefahren wurde, ein Fach mit den Abfahrtzeiten der Züge. Der Zugführer des fertiggebildeten Zuges übernahm hier die Papiere für seinen Zug und wurde auch über Besonderheiten informiert, wie Wagen mit Lademaß-Überschreitungen. (04.03.1976) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Zugabf. Hmb-Wilhelmsburg

 

Momentaufnahme aus dem Schwarzwald. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Die Post kommt (5)

 

Blick in das "neue" Ablaufstellwerk Brw ("Bremsturm West") im Rangierbahnhof Oberhausen-Osterfeld Süd. Im schematisch dargestellten Gleisbild des Ablaufbereichs befinden sich die Hebel zur Handumstellung der Weichen. Im Vordergrund der Schaltspeicher zum automatischen Stellen der ersten Weichenstaffeln. Dieses Stellwerk war bis 1978 in Betrieb, wurde mittlerweile abgerissen, an etwa gleicher Stelle ist 2008 ein neues Stellwerk gebaut worden.  (01.1959) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Bf Oberhausen-Osterfeld (3)

 

Blick auf den Heumarkt mit dem Reiterdenkmal von Friedrich Wilhelm III. Mit dem Monument sollte 1865 der 50. Jahrestag der Vereinigung des Rheinlandes mit Preußen (1815) gefeiert werden. Das Denkmal wurde aber erst 1878 eingeweiht und galt in typisch rheinischer Tradition als subversive Überlistung des preußischen Militärstaates, weil gegen den Willen des Königs mehr Zivilisten- als Militärfiguren auf dem Sockel untergebracht wurden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Standbild 1944 zerstört. Eine Nachbildung steht seit den 1990er Jahren wieder auf dem Platz. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (14)

 

Ein kurzer Halt auf der Reichsautobahn München - Salzburg, die 1936 bis Siegsdorf in Betrieb war und ab 13. September 1941 auf dem Gesamtstück. Ob die erste „Reichstraßenverkehrsordnung“ vom 8. Mai 1934 einen solchen Halt erlaubte, ist unklar, jedenfalls wurden damals alle Bestimmungen über Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgehoben (sic!). Die deutsche Raserei auf Autobahnen hat also Tradition. Erst nach Kriegsbeginn senkte man die Geschwindigkeiten im Oktober 1939 auf außerorts 80 km/h für Pkw (auch auf den Reichsautobahnen), 1953 wurden sämtliche Höchstgeschwindigkeiten in der Bundesrepublik Deutschland wieder aufgehoben.   (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Reichsautobahn (3)

 

Wer träumt heute nicht von solchen Verkehrsverhältnissen auf der (Reichs-)Autobahn A 8 zwischen München und Salzburg. Der Reichsautobahnbau im Zusammenwirken mit anderen Straßenbauprojekten und der Aufhebung der KFZ-Steuer am 10. April 1933 begünstigte damals einen wachsenden Motorisierungsgrad in Deutschland. Schnell wurde 1934 die Kfz-Steuer aber wieder eingeführt, denn der Staat brauchte Geld und wer sich ein Kfz leisten konnte, der hatte auch Geld. Ein Jahr lang konnte man aber die Steuer für die Lebensdauer des Kfz auf einmal bezahlen, was dem Staat sofort eine schöne Summe einbrachte. Andererseits schafften es so noch "steuerfreie" Pkw bis in die 1960er Jahre - beim Finanzamt in Mainz gab es z.B. 1963 noch drei Stück.  (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Reichsautobahn (4)

 

Die Rodenkirchener Rheinbrücke ist eine 567 Meter lange Hängebrücke, die bei Köln-Rodenkirchen als Teil der heutigen Bundesautobahn A 4 den Rhein überspannt und die links- und rechtsrheinischen Abschnitte des Kölner Autobahnrings verbindet. Baubeginn war am 1. März 1938, die Einweihung der damaligen „Adolf Hitler-Brücke“ fand am 20. September 1941 statt. Sie war die erste echte Hängebrücke Deutschlands und damals die größte Hängebrücke Europas.  (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (1)

 

In die Bauphase der Brücke fiel der Kriegsbeginn des Zweiten Weltkriegs am 01.09.1939. Weil der Brückenbau als strategische Maßnahme galt, wurde er auch im Krieg fortgesetzt. Die Reichsautobahnen selbst waren als Zweigunternehmen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft angegliedert, Julius Dorpmüller, der Generaldirektor der Reichsbahn war gleichzeitig Vorstandsvorsitzender und Chef des Verwaltungsrates der Reichsautobahnen, was auch erklärt, warum der Fotograf der RBD Köln diese Bilder anfertigte. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (2)

 

Radio-Interview mit dem Brückenbau-Ingenieur Fritz Leonhardt, der zusammen mit dem Architekten Paul Bonatz für die Planung und den Bau der Rheinbrücke verantwortlich zeichnete. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (3)

 

Auf der Brücke wurden insgesamt wurden 12500 t Stahl verbaut, der nach damaligem Stand der Technik vernietet wurde. Die Baukosten für das teuerste fertiggestellte Bauwerk der Reichsautobahnen beliefen sich damals auf 13,9 Millionen Reichsmark, was etwa 50 Millionen Euro entspricht.  (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (4)

 

Die wohl älteste Verbindungstechnik ist das Vernieten durch Vollnieten, dessen Ursprünge vermeintlich sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen lassen. Diese Verbindungsmethode war in den 1930er Jahren bei sicherheitskritischen Verbindungen unersetzlich. Der wichtigste Grund für die Verwendung von Vollnieten lag in der einfachen Herstellung von Nietverbindungen und darin, dass die Qualität der Verbindung durch bloßes Ansehen ohne Hilfsmittel geprüft werden konnte. Dies war wohl der Grund, warum bei sicherheitskritischen Anwendungen wie Brücken, die einer hohen Dauerschwingbelastung ausgesetzt sind, Vollnieten zum Einsatz kamen. Erst die moderne Schweißtechnik löste dieses Verfahren beim Brückenbau ab. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (5)

 

Ein schöner Blick auf die damalige Baumethode mit Schraub- und Nietverbindungen der 59,4 m hohen Pylonen, die in den Pfeilern eingespannt sind. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (6)

 

Die Rodenkirchener Rheinbrücke wurde als erdverankerte Kabelhängebrücke mit einer Mittelstützweite von 378 Metern erstellt, was zusammen mit den beiden Seitenöffnungen von je 94,5 Metern eine Gesamtstützweite von 567 Metern ergibt. Die 59,4 Meter hohen Pylone sind in den Pfeilern eingespannt. Die erste Brücke wurde mit zwei Richtungsfahrbahnen von je 7,50 Metern Breite, in der Mitte einem Radweg von 2,80 Metern und zwei außen liegenden Fußwegen von je 2,40 Metern ausgeführt. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (7)

 

Aufrichten eines Pylons über den später die Tragseile der Hängebrücke liefen. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (8)

 

Beim Brückenbau entstanden zunächst die Pylone und Widerlager, dann verlegte man die Tragseile (vom Kölner Unternehmen Felten & Guilleaume gefertigt) über den Rhein, um an ihnen die einzelnen Teile des Fahrbahnversteifungsträgers zu montieren. Der Einsatz des letzten Trägers erfolgte an dem für Köln bedeutungsvollen Datum 11.11.1940 (um 11.11 Uhr ??). (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke (9)

 

Blick von der rechtsrheinischen Seite auf den Brückenbau. Die am 20. September 1941 eingeweihte Brcüke stützte nach Bombentreffern am 28. Januar 1945 ein. Der Wiederaufbau fand zwischen 1952 und 1954 statt und berücksichtigte die erhalten gebliebenen Pylone; die Baukosten beliefen sich auf 17,2 Millionen DM. Durch Materialverbesserungen und sonstige technische Optimierungen, wie einer Stahlbetonverbundfahrbahn, sparte man deutlich mehr als 3000 t Stahl zum ursprünglichen Bau ein. Die neue Autobahnbrücke wurde am 9. Dezember 1954 dem Verkehr übergeben. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke(10)

 

Das rechtsrheinische Widerlager der Reichsautobahnbrücke. Die Widerlager wurden später aufwändig mit einer Vormauerung aus Muschelkalk verkleidet. Bei den Pfeilern wurde bis zur Mittelwasserlinie zusätzlich Granit verwendet. (09.1939) <i>Foto: Theo Felten</i>
Rodenkirchener Rheinbrücke(11)

 

Mit der Reichstagswahl vom 10. April 1938 fand zugleich eine Volksabstimmung über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich statt. Zugelassen war wie bei den beiden vorangegangenen Wahlen nur eine nationalsozialistisch dominierte Einheitsliste, auf der einige als Gäste bezeichnete Parteilose kandidierten. Es handelte sich somit um eine Scheinwahl, da das Ergebnis bereits von vornherein feststand: So war das Resultat von 99,75 Prozent an Ja-Stimmen kaum überraschend. Anlässlich der Wahl lief die Propagandamaschinerie des 3. Reichs aus Hochtouren: Man beschränkte sich nicht nur auf einige Plakate, Flugblätter und Versammlungsreden, vielmehr wurde das ganze Land von der aufdringlichen Propaganda überflutet. An allen öffentlichen Gebäuden wie hier am Bahnhof und an der Direktion Altona, sogar an Lokomotiven (vgl. Bild-Nr. 7674) wurde Stimmungsmache betrieben. (04.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Reichstagswahl 1938

 

Blick vom Kölner Dom auf Groß St. Martin und die alte Deutzer Hängebrücke, die im Jahre 1915 nach vierjähriger Bauzeit als erste reine Straßenbrücke der Neuzeit in Köln eröffnet wurde und eine alte Schiffsbrücke ersetzte. Sie überspannte den Rhein mit einer Spannweite von 185 m in der Mitte und jeweils 92 m an beiden Ufern und verband die Kölner Innenstadt (Heumarkt) mit dem rechtsrheinischen Stadtteil Deutz. Am 28. Februar 1945 brach die durch Flüchtlinge und Militärfahrzeuge hoch belastete Brücke bei der Reparatur von Kriegsschäden unvermittelt zusammen. Möglicherweise hatte man die hohen Druckkräfte im Fahrbahnträger unterschätzt. Wie viele Opfer dieses Unglück am helllichten Tage forderte, konnte aufgrund der Kriegswirren nie festgestellt werden. 1947/48 wurde sie durch einen Neubau ersetzt. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (1)

 

Blick vom Dom auf den rechtsrheinischen Stadtteil Deutz mit der katholischen Kirche St. Heribert, die im Krieg ihre Türme und den Dachstuhl einbüßte. Auf dem Rhein ist einer der seit 1843 und noch bis in die 1960er Jahre typischen Seitenrad-Schleppdampfer unterwegs, mit dem nicht angetriebene Lastkähne befördert wurden. Das abgebildete, etwa 75m lange Schiff mit 2 Kesseln ist als „Raab-Karcher“-Schiff an den beiden Ringen am Schornstein zu erkennen und bauähnlich der in Duisburg erhaltenen „Oscar Huber“. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (2)

 

Der Kessel der 01 0509 während einer umfangreichen Hauptuntersuchung und Kesselrevision der Lok im Dampflokwerk Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (1)

 

52 7596 der EFZ während einer Hauptuntersuchung im Dampflokwerk Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (2)

 

99 1782 der Rügenschen Bäderbahn im Dampflokwerk Meiningen.  (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (3)

 

Lok 99 1782 der Rügenschen Bäderbahn im DLW Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (4)

 

Aufarbeitung von Treibstangen im Dampflokwerk Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (5)

 

Aufgearbeitete Treibstangen im DLW Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (6)

 

Radsatzaufarbeitung im DLW Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (7)

 

Radsatzdrehbank im Dampflokwerk Meiningen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (8)

 

Arbeitsvorrat von Radsätzen, vorne die der Güterzuglok 52 7596, hinten der Schnellzuglok 01 0509. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (9)

 

Anlage zum Aufschrumpfen neuer Radreifen. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (10)

 

Blick in die Stangenwerkstatt. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (11)

 

Die 2005 beim Großbrand in Nürnberg ausgebrannte 45 010 machte im Herbst 2008 noch einen traurigen Eindruck. Mittlerweile ist die Lok äußerlich wieder aufgearbeitet worden und im Depot Lichtenfels des DB Museums hinterstellt. (25.10.2008) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
Besuch im DLW Meiningen (12)

 

Was früher als Fortbewegungsmittel für den Bahnmeister bei Streckenerkundungsfahrten diente, war später ein Spaß für Jung und Alt bei verschiedenen Esienbahnveranstaltungen, so wie hier in Essen-Rüttenscheid. (30.04.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Fahrraddraisine

 

Unter massiver Bewachung zweier DDR-Grenzschützer rangiert 110 322 in der Westausfahrt des Bahnhofs Ellrich. Damit der Lokführer in keinem Fall auf dumme Gedanken kommt, ist auch die letzte im Fahrweg liegende doppelte Kreuzungsweiche vor der Grenze so gestellt, dass die Lok im Zweifelsfall auf einem Prellbock landen würde. (18.06.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blick durch den Zaun (6)

 

Der letzte Punkt auf westdeutscher Seite, bevor der "Wirkungsbereich sowjetzonaler Minen" Lebensgefahr bedeutete (siehe Schild), war das von DDR-Seite bediente Grenztor des Bahnhofs Ellrich. Das Einfahrsignal, dessen Mast auf der linken Seite zu erkennen ist, war extra "auf der falschen Seite" aufgestellt worden, um eine Wartung durch die Reichsbahn zu ermöglichen. Hinter dem Grenzzaun gefangen befindet sich noch die Lehrter 052 544.  (19.06.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blick durch den Zaun (7)

 

Eine weitere DR 110 setzt wiederum unter Bewachung der DDR-Grenzer im Bahnhof Ellrich um. Dahinter kachelt 052 544 vom Bw Lehrte bereits kräftig ein. Das Lokpersonal machte sich einen besonderen Spaß daraus, bei der Ausfahrt die Grenzsoldaten auf dem Laufsteg kräftig einzuräuchern. (19.06.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blick durch den Zaun (9)

 

DR 110 456 hat mittlerweile an den Bahnsteigbereich des Bahnhofs Ellrich zurückgesetzt, die DDR-Grenzer erwarten nunmehr die Ausfahrt der 052 544. (19.06.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blick durch den Zaun (10)

 

Das Grenztor wurde inzwischen mechanisch von DDR-Seite aus geöffnet, 052 544 dampft aus dem Bahnhof Ellrich. (19.06.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blick durch den Zaun (11)

 

Gleisende und ehemalige Ladestraße im Bahnhof Zwinge-West an der Bahnstrecke Herzberg-Rhumspringe-Bischofferode-Bleicherode. 1945 unterbrach die Zonengrenze und später die innerdeutsche Grenze in Zwinge die Strecke. Die Deutsche Bundesbahn stellte den Personenverkehr am 27. Mai 1961 ein, der Güterverkehr folgte im Februar 1971 östlich von Rhumspringe und am 30. Januar 1982 in ganzer Länge. Auf der südöstlichen Seite gab die Deutsche Reichsbahn 1972 den Verkehr zwischen Zwinge und Bischofferode auf. (20.06.1972) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Halt - Zonengrenze (2)

 

Hans Hummel, bürgerlicher Name Johann Wilhelm Bentz, (* 21. Januar 1787 in Hamburg; † 15. März 1854) war ein Wasserträger in der Hamburger Neustadt und gilt als Ursprung des Hamburger Grußes "Hummel, Hummel – Mors, Mors". Sein Wasser holte er immer vom Brunnen am Gänsemarkt. Die Wasserträger verdienten sich ihr Geld damit, eimerweise Trinkwasser zu verkaufen oder den Bewohnern das Schleppen der Eimer vom Brunnen in die Häuser zu ersparen. Bentz, ein missmutiger Mensch, wurde der Überlieferung nach immer wieder von Kindern geneckt, indem sie ihn beim Spottnamen "Hummel, Hummel" riefen, worauf er mit "Mors, Mors" antwortete, einer Kurzform des niederdeutschen Ausspruchs "Klei di an’n Mors" (Kratz dich am Hintern). Hier wird sein Denkmal mit zeitgenössischem Pomp auf einem Platz am Rademachergang in der Neustadt eingeweiht, der im Rahmen der Abrißsanierungen des Gängeviertel 1933 bis 1937 entstand. (13.09.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hummel, Hummel - Mors, Mors

 

Anlage zum Reinigen und Entfetten dreckiger Dampflokteile im Aw Mülheim-Speldorf. Offenkundig sind gerade Feuerbüchstüren an der Reihe. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (4)

 

Zylinder einer pr. G 8.1 während der Ausbesserung im Aw Mülheim-Speldorf. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (5)

 

Aufarbeiten eines Zylinders einer preußischen G 8 im Aw Mülheim-Speldorf. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (6)

 

Blick in das am 21. März 1959 geschlossene Ausbesserungswerk Mülheim-Speldorf. Als letztes "Higlight" wurde hier die fabrikneue 10 001 (Krupp/Essen, Anlieferung 28.03.1957) abgenommen. Hier wird nur der profane Zylinder einer pr. G 8 bearbeitet. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (7)

 

Zylinderbohrmaschine. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (8)

 

Arbeiten an Rahmen und Zylinder einer pr. G 8.1 (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (9)

 

Blick in das am 21. März 1959 geschlossene Ausbesserungswerk Mülheim-Speldorf, in dem vorrangig Güter- und Personenzuglokomotiven der Länderbauarten ausgebessert wurden. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (10)

 

Welche Arbeiten hier ausgeführt werden, ist noch unklar. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (11)

 

Prüfung eines Führerbremsventils. Das Führerbremsventil ist eines der wichtigsten Sichersheitsbauteile auf dem Führerstand, wird durch die Bedieneinrichtung der Druck in der Hauptluftleitung und damit dem Anlegen und Lösen der Druckluftbremse reguliert.  (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (12)

 

Aufbohren des Stehkessels einer Dampflok im Aw Mülheim-Speldorf. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (13)

 

Die Kräfte, die durch den Dampfdruck auf die Stehkessel- und Feuerbüchsenwände einwirken, werden durch eine Vielzahl von Stehbolzen, Decken- und Querankern aufgenommen, die diese Wände verbinden. Bei der Kesselrevision im Ausbesserungswerk werden nicht nur abgezehrte oder angerissene Stehbolzen durch neue ersetzt, hier werden alle Stehbolzen erneuert. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (14)

 

Schweißarbeiten in der Feuerbüchse. Die Feuerbüchse ist einer der wichtigsten Teile der Lokomotive. Hohe Temperaturen (bis zu 1500°C) werden hier entwickelt und große Wärmemengen durch die Wandungen an das Wasser übergeleitet. Die Ausdehnung des Hinterkessels wie auch des Langkessels wirkt sich nicht nur in einer einfachen Vergrößerung der Länge und des Durchmessers aus, die Erwärmung bewirkt also eine Verzerrung der einzelnen Kesselteile in sich und gegeneinander. Die zahlreichen Verankerungen zwischen Feuerbüchse und Stehkessel behindern die freie Ausdehnung und es entstehen große Spannungen innerhalb der Baustoffe. Daher ist eine sorgfältige Aufarbeitung bei den Werkstattaufenthalten unabdingbar. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (15)

 

Verschweißen der neuen Stabstehbolzen an der Feuerbüchse. Während des Betriebs kommt es in der Feuerbüchse zu Materialabzehrungen unmittelbar an der Feuerbüchsenwand, die zum Reißen der Stehbolzen, die die Feuerbüchse im Kessel halten, führen können. Während des Aw-Aufenthalts werden daher alle Stehbolzen ausgetauscht. im späteren Betrieb ist schnelles und ungleichmäßiges Erwärmen und Abkühlen der Feuerbüchse unter allen Umständen zu vermeiden, da hierdurch bereits der Grundstein für spätere Rißbildungen, Stehbolzenbrüche und Rohrundichtigkeiten gelegt werden kann. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (16)

 

Aufarbeitung einer Tenderachse im Aw Mülheim-Speldorf. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (17)

 

Auf der Achsdrehbank wird der Radkranz einer Tenderachse abgedreht. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (18)

 

Aufachsen einer 50er im Aw Mülheim-Speldorf. (1954) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Aw Mülheim-Speldorf (19)

 

Was mag Walter Hollnagel wohl empfunden haben, seine geliebte Heimatstadt in Schutt und Ruinen wiederzufinden. Die Wohnungsnot war nach dem Krieg derart dramatisch, dass jede irgendwie geartete Räumlichkeit als Wohnung genutzt wurde. Familie Poppenhagen hat sich in den Resten ihres Hauses notdürftig eingerichtet. Das an der Hauswand angebrachte Schild "Die Entnahme jedlichen Materials von meinen Grundstücken ist verboten!" verdeutlicht die eklatante Versorgungslage. Not macht aber auch erfinderisch, wie die in den Vorgarten reichende provisorische Dachrinne aus Doppel-T-Trägern zeigt. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (1)

 

Bei einer Zugfahrt mit der S-Bahn dokumentierte Walter Hollnagel die Ergebnisse der "Operation Gomorrha", bei der britische Bomber im Juli 1943 Hamburg in einem Feuersturm in Schutt und Asche legten und 35.000 Tote zu beklagen waren. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (2)

 

Die Bombardierung Hamburgs legte ganze Stadtteile in Schutt und Asche. Zwei Jahre nach Kriegsende glaubte angesichts solcher Bilder wohl kaum jemand daran, dass bald wieder eine blühende Stadt aus den Trümmern wachsen sollte. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (3)

 

Die Aufnahmen von Walter Hollnagel aus der fahrenden S-Bahn waren 1947 sicherlich nicht legal. Da er ein Meister der versteckten Schnappschüsse war, hinterließ er uns so einzigartige Bilddokumente aus dem zerstörten Hamburg. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (4)

 

In all den Trümmern wirkt dieser Straßenzug sehr aufgeräumt, auch ein Kiosk ist bereits wieder vorhanden. Auffällig sind aber die wenigen Menschen, die in der Trümmerwüste unterwegs sind. Während vor dem Krieg mehr als 1,7 Mio Menschen hier lebten, sank die Zahl 1945 auf rund 1 Mio Einwohner. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (5)

 

In vielen deutschen Großstädten wie hier in Hamburg herrschte nach dem Krieg akute Wohnungsnot. Um der Bevölkerung und den Flüchtlingen ein bescheidenes Dach über dem Kopf bieten zu können, errichte man provisorische Barackensiedlungen, die sog. Nissenhütten. Diese halbzylindrischen Wellblechbuden boten nur Schutz vor unmittelbaren Wettereinflüssen, im Sommer glichen sie Backöfen, im Winter waren sie innen vereist. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (6)

 

Angesichts der aktuellen Flüchtingsdiskussion in Deutschland, sollte nicht vergessen werden, dass z.B. in Schleswig-Holstein der Vertriebenenanteil bis 1950 ein Drittel (!) der Einwohnerzahl ausmachte. Allerdings war auch damals der Empfang der deutschen Vertriebenen bei den Einheimischen wenig herzlich, verunglimpfte man sie oft als "dahergelaufenes Gesindel" und "Pollacken". Beinahe ein Fünftel der Bevölkerung Westdeutschlands waren Flüchtlinge. Auch Bayern stand damals im Fokus, wo die Bevölkerungszahl 1946 um 2 Millionen höher lag als vor dem Krieg. Allein 786.000 Vertriebene kamen in 764 Bahntransporten aus dem Sudetenland nach Bayern. Verweigerer gab es auch damals, die französische Zone nahm zunächst überhaupt keine Flüchtlinge auf. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (7)

 

Nach dem Krieg fehlten allein in Westdeutschland rund 3,6 Millionen Wohnungen. Zu Hunderttausenden mussten die Neuankömmlinge bei fremden Familien untergebracht werden oder sich in diesen Notunterkünften, den sog. Nissenhütten, mit mehreren völlig fremden Familien den Platz teilen. Ursprünglich als kurzfristige Übergangslösung gedacht, lebten in Hamburg noch bis 1960 Menschen in solchen Notunterkünften, die zunehmend zu sozialen Brennpunkten wurden. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (8)

 

Auch seine Heimatdirektion dokumentierte Walter Hollnagel in Altona, die durch Kriegseinflüsse ihr Dachgeschoss eingebüßt hatte. Genau dort befand sich sein Arbeitsplatz vor dem Krieg. Seiner Weitsicht ist es zu verdanken, das der Großteil seiner Aufnahmen aus der Zeit vor 1945 erhalten blieb, schaffte er sie 1942 doch einfach zur Verwandtschaft nach Süddeutschland. (1947) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1947 (9)

 

Am alten Eon-Kraftwerk in Datteln fährt CB Rail E 37.520 mit einem Güterzug vorbei. Zu der Problematik bei diesem Kraftwerk sei auf das Bild-Nr. 11680 verwiesen. Auffällig ist in jedem Fall, dass sich das Motiv am Dortmund-Ems-Kanal sehr stark verändert hat. Das Bahnstrom-Kraftwerk (Blöcke 1-3) ist stillgelegt. Block 4 ist immer noch nicht am Netz. Die Abbrucharbeiten an den Kühltürmen sind so gut wie beendet.  (30.09.2015) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (7)

 

Die Unabhängige Gewerkschaftsopposition (UGO) spaltete sich am 23. Mai 1948 vom Groß-Berliner Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) ab. Die Teilung geschah im Zuge der Teilung Berlins, der FDGB war fortan die gewerkschaftliche Organisation der Sowjetischen Besatzungszone und die UGO war der Dachverband der West-Berliner Gewerkschaften und ging nicht "geräuschlos" über die Bühne. Es kam zu zahlreichen Demonstrationen, wie hier vor der Kulisse der zerstörten Anhalter Bahnhofs. (1948) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
UGO-Demo am Anhalter Bf

 

Unter Polizeischutz verlassen Angehörige der Unabhängigen Gewerkschaftsopposition (UGO), die bis 1948 die stärkste Opposition innerhalb des von der SED dominierten FDGB bildete, den Bahnhof (Berlin-)Charlottenburg.  (1948) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
UGO-Demo in Charlottenburg

 

Lokführer Gerhard Moll aus Hilchenbach, zugleich ein verdienter Eisenbahnhistoriker, -techniker und -fotograf, ist am 31.07.2015 verstorben. Sein enormes Fachwissen und vor allem seine Menschlichkeit werden vielen Eisenbahnfreunden unvergessen bleiben. Hier steht er (im blauen Pullover) neben der früheren KAE-Lok „Hermann“ des DEV am Hp Vilser Holz. (01.05.1995) <i>Foto: Ludger Kenning</i>
In Memoriam: Gerhard Moll

 

Momentaufnahme an der Altmannbrücke am Hamburger Hauptbahnhof. (1959) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Wenn der Vater mit dem Sohne

 

Die sehenswerte Erscheinung der Norderelbebrücke zwischen Veddel und Rothenburgsort aus dem Jahre 1899 überlebte zwar den Zweiten Weltkrieg schadlos, konnte aber dem ausufernden Straßenverkehr nichts entgegensetzen und musste bis 1960 einer Neukonstruktion weichen. (1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Norderelbebrücke

 

Noch im Jahre 1959 war dieses antiquierte 1-PS-Fuhrwerk als "Expreßgut- und Gepäckbeförderung von und nach dem Hauptbahnhof" in Hannover unterwegs.  (09.05.1959) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kleinfuhrunternehmer

 

Anlässlich eines Besuches von Bundespräsident Theodor Heuss in Hamburg vermerkte Walter Hollnagel den passenden Spruch auf der Rückseite seines Fotos: "Ohn' Zigarre man nicht kennt unseren Bundespräsident! Auf dem Bahnsteig ging es leicht, dass Ihm jemand Feuer reicht!" (1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Feuer für den Präsidenten

 

Zwischen 1941 und 1945 gerieten 3,15 Millionen Soldaten der Wehrmacht in sowjetische Kriegsgefangenschaft. 1,11 Millionen deutsche Kriegsgefangene kamen dabei um. Die "Heimkehr der Zehntausend" war eines der bewegensten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nach harten Verhandlungen war es Bundeskanzler Adenauer in Moskau gelungen, die letzten knapp 10.000 deutschen Kriegsgefangenen freizubekommen. Wie dieses Bild zeigt, blieben viele Hoffnungen jedoch unerfüllt. (13.10.1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ankunft der Kriegsheimkehrer-4

 

Den Zusammenhang mit diesem Foto eines Berliner Bereitschaftspolizisten hat Walter Hollnagel leider nicht überliefert. (08.1966) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hier spricht die Polizei

 

Plakat der VEB Graphische Werkstätten Leipzig aus dem Jahr 1956. (1956) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
Der Fahrplan ist Gesetz

 

Dieser Aushang im Bahnhof Zwickau von 1950 wies darauf hin, dass "Eisenbahndiebstahl Sabotage am Volksgut" ist und "hart geahndet" wird. Mit diesem politisch motivierten Aushang mit einem Sprachmonster aus einer Zeit, die man eigentlich nach einem "1000-jährigen Reich" hinter sich gelassen glaubte, sollte wohl eine Politik der Abschreckung betrieben werden, für die auch die hohen Freiheitstrafen der beteiligten Eisenbahner sprechen. (1950) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
Eisenbahndiebstahl = Sabotage

 

Im Bahnhof Opladen werden künftig die Güterzuggleise parallel zu den Reisezuggleisen verlegt, auf denen gerade 101 091 den IC 2047 nach Dresden schiebt. Hierzu müssen insgesamt 14 Gebäude abgerissen werden, einschließlich des Bahnhofsgebäudes. Den Anfang machte die alte Lagerhalle der Güterabfertigung, von der nur noch die Bodenplatte zu sehen ist. (10.07.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Umbau Bf Opladen (1)

 

Neben der bereits verschwundenen Lagerhalle der Güterabfertigung (ganz rechts) werden in Kürze auch das alte Hauptgebäude der Ga (Bildmitte) und das Empfangsgebäude (ganz links) dem Erdboden gleichgemacht. Dort werden künftig parallel zu den Gleisen der Reisezugbahn (wo gerade ICE 951 nach Bln-Ostbahnhof vorbeifährt) die Güterzüge verkehren. Auf dem Areal des alten Güterbahnhofs (im Hintergrund) wächst schon seit Jahren Gras. Auch dies soll im Rahmen einer "städtebaulichen Entwicklung" neu bebaut werden. (10.07.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Umbau Bf Opladen (2)

 

Der Blick in die südliche Richtung verrät dem Kenner, dass auch bereits das SpDrL60-Stellwerk "Of" verschwunden ist. Das markante Stellwerk (vgl. Bild-Nr. 9114) war von 1972 bis 2012 in Betrieb und wurde durch ein EStw ersetzt. 111 013 schiebt gerade RB 27711 nach Bonn-Mehlem aus dem Bahnhof. (10.07.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Umbau Bf Opladen (3)

 

Diese Bilder werden künftig nicht mehr möglich sein, da die Gleise der Güterzugstrecke Duisburg-Wedau - Gremberg hier verschwinden werden. 140 821 und 140 833 passieren mit GM 48727 (Amsterdam Westhaven - Dillingen Zentralkokerei) auf dem Streckengleis zum Abweig Werkstätte den Bahnhof Opladen.  (10.07.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Umbau Bf Opladen (4)

 

185 041 wechselt mit EZ 51112 von der Wupperstrecke kommend auf die Güterzugstrecke in Opladen. Inwieweit die Verlegung der Güterzuggleise um 100 m nach rechts für (geplante) 31,7 Mio Euro den Aufwand rechtfertigen, ist umstritten. Insgesamt soll das Projekt "Bahnstadt Opladen" 120 Mio Euro kosten. Kritiker befürchten einen neues "Stuttgart 21", da unkalkulierbare finanzielle Risiken von der ohnehin bankrotten Stadt Leverkusen wie auch die Haftung für mögliche, bisher unbekannte Altlasten auf dem Bahngelände übernommen werden sollen. Wie Stuttgart ist dies letztlich auch kein Bahn-, sondern ein Immobilienprojekt, wo der Steuerzahler das Risko und private Investoren den Gewinn tragen werden. (10.07.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Umbau Bf Opladen (5)

 

Ein eher sensibles Thema ist der Freitod, den jährlich fast 1000 Personen auf den Gleisen der Bahn suchen. Unter Journalisten hat sich in Deutschland ein Pressekodex etabliert, zurückhaltend über Schienensuizide und Suizide im Allgemeinen zu berichten. So finden sich eher die stillen Gedenken an den Bahngleisen, wie hier an einer Brücke bei Hochdahl. (10.07.2015) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Himmelfahrt

 

Um einen Zeitvergleich mit den Flugreisen der 1950er Jahre zu zeigen, sei dieses Nicht-Eisenbahnfoto vom Münchener Flughafen hier gestattet. (1955) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Flughafen München (1)

 

Ein Schweizer und französisches Propellerflugzeug am Münchener Flughafen. (1955) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Flughafen München (2)

 

Wo früher das "Deutschland-Gerät" des Hilfszuges zum Einsatz kam, reicht heute bei kleinen Mißgeschicken auch schon mal ein Zweiwege-Fahrzeug aus. Gesehen im Hamburger Hafen. (09.2000) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Notfallhilfe

 

Als Hilfszug bei Mineralölunfällen diente diese Kombination ehemaliger BR 50/52-Wannentender, die in Hamburg-Wilhelmsburg auf den (möglichst nicht eintretenden) nächsten Einsatz warten. (13.04.1972) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Ölwehrtender

 

Zu Zeiten der dampfführenden Heizleitungen wurden auf größeren Bahnhöfen Heizkupplungen als Ersatzteile vorgehalten - wie hier fein säuberlich aufgeständert in Hamburg Hbf -, die während des laufenden Betriebs gewechselt werden konnten. Nichts war unangenehmer als undichte Heizleitungen im Winter - wie das nächste Bild zeigt. (20.10.1977) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Heizkupplungen

 

Und so sah es aus, wenn die Heizkupplungen undicht waren - nicht nur unangenehm beim Ein- und Aussteigen, sondern auch wegen möglicher Verbrühungsgefahr nicht ungefährlich. (12.1983) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Undichte Heizkupplung

 

Zu Staatsbahnzeiten ein alltägliches Bild auf Deutschlands Bahnhöfen, wie hier in Bremen Hbf: Gepäckkarren, mit denen Reisegepäck und Expressgut von der Gepäckabfertigung im Bahnhof auf den Bahnsteig zu den Reisezügen gebracht oder von dort abgeholt wurde. Die beste Begründung für deren Abschaffung lieferte ein Bahnmanager 1994: Die Bahnreisenden würden keine größeren Gepäckmengen mehr auf die Reise mitnehmen bzw. aufgeben, daher wäre dieser Service entbehrlich. (1978) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Gepäckkarren

 

Die Wasserversorgung des "neuen" Güterbahnhofs von 1907 erfolgte über ein gesondertes, an das städtische Leitungsnetz angeschlossenes System. Dafür wurde eigens ein Wasserturm erbaut (Foto), der in der Nähe des Rundschuppens am Südende des Güterschuppens stand. Das einem abgestumpften Kegel gleichende Mauerwerk trug ein mehrere 100 Hektoliter fassendes, von einer Kuppel überdachtes Bassin. Obwohl seit Jahren außer Dienst gestellt, blieb der Wasserturm bis heute erhalten. (03.08.1975) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Wasserturm in Lübeck Gbf

 

Diese kuriose Kombination von Briefkasten und Bahnbus-Haltestelle fand Reinhard Todt in Dillingen. (06.1993) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Die Post kommt (1)

 

Während solche Gemeinschafts-Briefkastenanlagen in der DDR häufig vorkamen, wurden im Westen solche Hausbriefkästen nur auf dem Lande aufgestellt, wenn der Empfänger mehr als 100 Meter vom öffentlichen Straßennetz entfernt wohnte und mit Kraftfahrzeugen nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen erreicht werden konnte. Hier eine Gemeinschaftsanlage in Bebertal im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. (08.1992) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Die Post kommt (2)

 

Ein von der Deutschen Post der DDR übernommener Barkas 1000, nunmehr in Diensten als Paketzustellwagen der Deutschen Bundespost, knattert in Wasungen vor sich hin. (08.1992) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Die Post kommt (3)

 

Zu Zeiten der Staatsbahnen in Ost und West bedienten sich auch die staatseigenen Postunternehmen verstärkt der Bahn. Nach der Privatisierung von Post und Bahn war die vermeintlich zu geringe Geschwindigkeit von Güterzügen für Transporteure wie DHL ein Argument gegen die Verlagerung auf die Schiene. Die Lkw-Lobbyisten hatten ganze Arbeit geleistet, waren sie angesichts der realen Verkehrsverhältnisse auf der Straße kaum schneller. Es gab danach immer wieder halbherzige Versuche, die Post wieder auf die Schiene zu bringen, wie mit diesem Zug von Kassel nach Köln (Aufnahme in Soest), der jedoch nur sonntags verkehrte, wo die Lkw nicht fahren durften. (07.1995) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Die Post kommt (4)

 

Hier werden nicht die Uhren auf Sommerzeit umgestellt, sondern lediglich die alten Zifferblätter auf das neue TN-Einheitszifferblatt getauscht. (03.1963) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Uhrentausch (2)

 

Bei der 1950 noch bescheidenen Verkehrsdichte wurden allein im westdeutschen Straßenverkehr 6.314 Menschen getötet (zum Vergleich 2013 im vereinigten Deutschland: 3.339). Nicht umsonst weist in Flensburg dieser Warnhinweis nachdrücklich auf einen Unfallschwerpunkt der nur bedingt tragfähigen Straßenbrücke der Bundestraße 76 über die Bahnstrecke hin und empfiehlt die Umleitung über die B 200. Das schwärzeste Jahr in der Unfallstatistik war übrigens 1970 mit mehr als 21.000 Verkehrstoten in Ost und West. (04.1952) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Warnhinweis

 

Mädchenträume ? - Eigentlich ist die Eisenbahn doch immer der Wunschtraum der Jungs gewesen. Walter Hollnagel war wohl auch etwas ratlos und bezeichnete sein Bild nur mit: "2. Mai 1960 - irgendwo an der Bahn in Schleswig-Holstein".  (02.05.1960) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf dem Prellbock

 

Wenn Walter Hollnagel mit dem Zug unterwegs war, nutze er jede Gelegenheit, spontane Impressionen einzufangen. So zückte er bei einer Fahrt mit dem U-Bahnzug der Linie U 3 zwischen Landungsbrücken und Baumwall auf dem sogenannten Hochbahn-Viadukt seine Kamera, um einer Reisenden in einem unbeobachteten Moment über die Schulter zu schauen, die das Treiben im (zugefrorenen) Hafen durch das Abteilfenster beobachtet. (01.1963) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hafenausblick

 

Werbung wirkt ?! - Gesehen in München Hbf. (20.11.2009) <i>Foto: Erich Preuß</i>
Blickfang

 

Der Signalfernsprecher diente auf Strecken ohne Zugfunk zur Kommunikation zwischen Bahnmitarbeitern, z.B. Triebfahrzeugführern und der zuständigen Betriebsstelle, z.B. einem Fahrdienstleiter. Das Handyzeitalter hat diese Art der Kommunikation überflüssig gemacht. Die Aufnahme entstand am Einfahrsignal von Gräfenroda/Thüringen an der Nebenbahn aus Gotha. (07.1989) <i>Foto: Erich Preuß</i>
Signalfernsprecher

 

Das Bw Leipzig Hbf Süd gilt als das älteste Bahnbetriebswerk in Deutschland und feierte 1987 sein 150-jähriges Bestehen. Am 16. Januar 2012 kam es zu einem Großbrand auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks (Foto). Laut Bundespolizeiinspektion hatte(n) der/die Täter die Scheibe eines abgestellten Waggons eingeschlagen und einen Brandsatz hineingeworfen. Die Flammen griffen unmittelbar auf den Lokschuppen über. Bei dem Feuer wurden u.a. die restaurierten Mittelwagen des legendären TEE VT 11 zerstört, die dort vom Nürnberger DB Museum untergestellt waren.  (16.01.2012) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
Bw Leipzig Hbf Süd

 

Um der Mangelwirtschaft in der DDR entgegen zu treten, mussten alle Betriebe - auch die Reichsbahn - eine Schrottquote nach Plan erfüllen, was schon mal eigenartige Blüten trieb: Einem metallverarbeitenden Betrieb in Dresden war es gelungen, beim Stanzen aus Stahlblechen den Anteil des Ausschuss um 15 Prozent zu reduzieren. Dafür erhielt die VEB-Betriebsleitung eine Belobigung samt Prämie in Höhe von 12.000 Mark - kurze Zeit später einen Bescheid, daß 10.000 Mark an Strafe zu zahlen seien, weil der Schrottplan nicht eingehalten wurde. Folge: Wenn der Schrottplan nicht erfüllt war, konnte auch schon mal Neuware zu Schrott werden... (1964) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
Schrottsammlung am Bahnhof

 

Bakelit-Fernsprecher im Bahnhof Erdmannsdorf-Augustusburg an der Strecke Annaberg-Buchholz - Flöha. (16.03.2004) <i>Foto: Erich Preuß</i>
Fernsprecher (1)

 

Fernsprecher im Bahnhof Erdmannsdorf-Augustusburg auf der Zschopautalbahn. (16.03.2004) <i>Foto: Erich Preuß</i>
Fernsprecher (2)

 

Im Bahnhof Wuppertal-Mirke wurde dieses realistische Szenario eines Eisenbahnunfalls nachgestellt. (12.11.1977) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Feuerwehrübung (2)

 

Im Rahmen einer Katastrophenschutzübung durfte die Wuppertaler Feuerwehr diesen ausgemusterten Wohn-Werkstattwagen im Bahnhof Wuppertal-Mirke löschen. (12.11.1977) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Feuerwehrübung (3)

 

Auch die deutsche Propaganda lief vor und während des Zweiten Weltkriegs auf Hochtouren. So wurde durch einen Reichsbahnfotografen (!), dessen Professionalität womöglich bei der Lichtbildnerauswahl eine Rolle spielte, dieses Bild eines Mädchens mit einem Brotleib hergestellt, das auf eine aktuelle Preissenkung der Brotpreise hinweisen sollte. (26.04.1939) <i>Foto: RVM (Schostal)</i>
Broteinkauf

 

Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um ein Hilfsgerät zum Richten von Gleisen. (05.1998) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Rätsel - Was ist das ?

 

Dieser kunstvoll balancierende Zeitungsverkäufer versucht auf dem Bahnhof in Dhaka (Bangladesh) seine Lektüre an den Mann bzw. die Frau zu bringen. (08.01.2015) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Zeitungsverkäufer in Dhaka

 

Zu den Hintergründen der Bilder "gefährlicher Lesestoff" (vgl. Specials Bild-Nrn. 23240 und 23241) erreichte uns folgende Ergänzung: Unter den berüchtigten Streiks (Hartal) in Bangladesch leidet auch die Eisenbahn sehr. Schienen werden demontiert und Züge zum Entgleisen gebracht. Da hilft es auch nichts, wenn schwer bewaffnete Polizisten auf der Lok mitfahren...Diese Zeitung mit dem bemerkenswerten Titelbild hierzu stammt vom 13.Januar 2015. (13.01.2015) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Gefährlicher Lesestoff (3)

 

Das Kuppeln stellt die Verbindung zwischen zwei Eisenbahnfahrzeugen her. Neben dem hier gezeigten Einhängen des Kupplungsbügel in den Zughaken gehört auch das Verbinden der Bremsleitung zu dieser Tätigkeit. Dem Fachmann entgeht allerdings nicht, dass das Kuppeln hier in der verkehrten Reihenfolge erfolgte, da die Verbindung der Bremschläuche bereits vor dem Einhängen des Zughakens erfolgt ist, weil diese Reihenfolge für den Rangierer bequemer ist. Diese Bequemlichkeit kann aber gefährlich werden, wenn Wagen, z.B. beim Zusammendrücken, wieder auseinanderlaufen. Nur durch die Schraubenkupplungsverbindung kann dies verhindert werden. Alle anderen Verbindungen würden auseinanderreißen und den Rangierer verletzen. (07.1979) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Der Kuppler

 

Für die Güterbeförderung, insbesondere der Zustellung von Gütern abseits ihrer Gleisanlagen, besaß die DB eigene Lkw. Seit den 1960er Jahren galt die DB als einer der größten Lkw-Halter in Deutschland.  Dieses Exemplar wurde an der Güterabfertigung in Neuenmarkt-Wirsberg gesehen. (07.1981) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Haus-Haus-Verkehr (11)

 

Ob es zweckmäßig ist, sich in eine Zeitung vertieft, mitten in die Gleise zu stellen, lassen wir mal dahingestellt sein. In Bangladesh (Tongi, bei Dhaka) scheint es normal zu sein. (09.01.2015) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Gefährlicher Lesestoff (1)

 

Die Steigerung zum Lesen im Gleisbereich ist dann die Zeitungslektüre auf dem Wagendach, gesehen in in Tongi bei Dhaka/Bangladesh. (09.01.2015) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Gefährlicher Lesestoff (2)

 

Szene auf dem rumänischen Bahnhof Oradea. Ob das "Gemüse" noch für eine Suppe herhalten musste, ist nicht überliefert. (15.05.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Unkrautbekämpfung (?)

 

Reparaturarbeiten an einer Freileitung, die damals maßgeblich der Nachrichtenübermittlung (Zugmeldeverfahren) zwischen den Betriebsstellen diente. (1958) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Klettermaxe

 

Inwieweit solche Graffiti als "Kunst" bezeichnet werden kann, ist umstritten. Als Liebesbekenntnis zur Bahn wollen wir dieses ausnahmsweise hier zeigen. Nebenbei: Die Deutsche Bahn beziffert ihre Schäden durch Vandalismus im Jahr 2012 auf 33 Millionen Euro, von 30.000 Vandalismustaten seien 14.000 Graffiti-Fälle.... (21.12.2013) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Kunst (4)

 

Auto und Eisenbahn sind Konkurrenten, die nicht gut zusammen passen. Manchmal kommt aber einer nicht ohne den anderen aus. Das ist so, wenn die Neuwagen das Werk verlassen, wie hier nagelneue Audis, gezogen von 185 019 an der Kokerei Prosper in Bottrop. (01.04.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Auto und Eisenbahn (1)

 

Der Autofriedhof bei Bottrop zeigt den vorbeifahrenden neuen Audis, wie ihre nicht allzuferne Zukunft aussehen wird. (01.04.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Auto und Eisenbahn (2)

 

151 040 passiert bei Bottrop die schön gestapelten Autowracks, die vor der Reise ins Stahlwerk noch das eine oder andere Ersatzteil liefern müssen.  (01.04.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Auto und Eisenbahn (3)

 

An diesem Bahnübergang in Bottrop fahren die ehemaligen Verwandten vorbei, die zeigen, wie die alten Autos künftig aussehen werden und für die neue Produktion zu Coils aufgewickelt wurden. (10.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Auto und Eisenbahn (4)

 

Im rumänischen Jassy schlafen CFR 50.469 (AEG 4428/30) und ihr Tender 50.715 (Resita 457/38) einen Dornröschenschlaf.  (14.05.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dornröschenschlaf (1)

 

Zwei deutsche Kriegslok der Reihe 52 liegen im Dornröschenschlaf in Jassy (Rumänien). Die linke 52er ist wahrscheinlich die CFR 150.1028, eine deutsche Direktlieferung. (14.05.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dornröschenschlaf (2)

 

Dampfwalzendenkmal in Erwitte. Im Hintergrund fährt ein WLE-Zug vorbei. (09.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfwalzen (1)

 

Am Polder-Pumpwerk im niederländischen Medemblik (Isselmeer) gibt es ein Museum mit Locomobilen, Baggern etc. Neben einem englischen Modell von 1948 sind auch zwei deutsche Fabrikate vertreten. (26.05.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Dampfwalzen (2)

 

Wenn der Bergbau geht, nimmt er auch die Gleise der Zechenbahnen mit, so an der Halde Hoheward bei Recklinghausen. Das Bauwerk rechts wurde für Bergematerial genutzt und wird auch nicht mehr gebraucht. Die Halde mit ihrem Horizont-Observatorium ist mittlerweile zu einem Publikumsmagneten geworden.  (01.01.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (10)

 

Schienenstapel am Gelände der Wanne-Herner Eisenbahn.  (01.01.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (11)

 

Ein vergessenes Relikt der Vergangenheit am Bahnhof Westhofen. (03.04.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Stillleben (1)

 

Der Rangierbahnhof Dortmund-Huckarde ist zum Biotop geworden. Der Dortmunder Hafen hätte das Gelände gern für seine Hafenerweiterung gekauft, der Preis der Bahn war aber zu hoch. So können die Bäume weiter in den Himmel wachsen. (03.10.2013) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (12)

 

Durch den Morgennebel bei Hagen-Vorhalle fährt ein Triebwagen der Eurobahn. (06.04.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (12)

 

Auf dem Fußballplatz von „Westfalia 1921 e.V.“ in Dortmund-Huckarde sorgt NWB 648 867 der Emschertalbahn einen Moment für Ablenkung. Ein Tor fiel in diesem Augenblick aber nicht. (03.10.2013) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Menschen und Bahn (1)

 

Auch das gibt es noch! Gegen Geldeinwurf drehen zur Freude der Kinder einige Züge ihre Runden – gesehen im Bahnhof Neuss. (23.03.2014) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Menschen und Bahn (2)

 

Wenn man vorschriftsmäßig gekleidet ist, dann spielt die Frisur keine Rolle. Rangierer bei der Rheinkalk GmbH in Flandersbach. Das Werk ist übrigens das größte Kalkwerk Europas. (08.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eisenbahner (1)

 

Ausflug mit dem E-Bike zum Kalkwerk Flandersbach, um die Ausfahrt der ECR 247 039 mit einem Kalkzug zu beobachten. (08.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Eisenbahnliebhaber (1)

 

Die Kuh scheint auch ein Eisenbahnliebhaber zu sein, stößt der Dampfzug bei ihr doch durchaus auf Interesse. Wir sind bei der polnischen Museumsbahn Nowy Dwor – Stegna – Gedanska. Px48-1907 führt den Zug, der bei Ostsee-Urlaubern sehr beliebt ist. (01.05.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Tiere und Bahn (1)

 

Bundesbahnobersekretär Dierks beim Schafemelken an seinem Schrankenposten bei Prisdorf auf der Marschbahn.  (09.07.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Selbstversorgung (1)

 

BOS Dierks mit seinem "Dienstschaf" bei Prisdorf. Das Halten von Kleinvieh oder der Anbau von Gemüse am Dienstgebäude hatte damals noch reale Hintergründe, konnte doch so das karge Gehalt aufgebessert und die eigene Versorgung sichergestellt werden. (09.07.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Selbstversorgung (2)

 

Selbst der Bundesbahn-Fotograf war von der Szene so begeistert, dass er eine ganze Fotoserie schoß. Da der Name des Schrankenwärters überliefert ist, ist zu vermuten, dass sich Walter Hollnagel bei ihm mit ein paar Fotoabzügen bedankt hat. (09.07.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Selbstversorgung (3)

 

Selbstversorgung vom Schaf am Bahndamm nahe Prisdorf, nördlich von Hamburg auf der Marschbahn. Der (nicht näher bekannte) Hauptakteur mit Bundesbahnobersekretär Dierks vom Schrankenposten 19. (09.07.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Selbstversorgung (4)

 

Und nochmal Bundesbahnobersekretär Dierks beim Schafemelken an seinem Schrankenposten bei Prisdorf auf der Marschbahn. (09.07.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Selbstversorgung (5)

 

Dieses an sächsischen Bahnstrecken nicht ungewöhnliche "Wasserkranhaus" stand im Bahnhof Wiesenburg an der Strecke Zwickau - Aue. In Bärenstein (Strecke Heidenau - Altenberg) und Steinbach (Wolkenstein - Jöhstadt) kann man heute noch schön restaurierte Exemplare sehen. Die Anordnung ist für andere Länderbahn-Bereiche allerdings ungewohnt. (04.10.1975) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Wasserkran in Wiesenburg

 

Die "Heimkehr der Zehntausend" ist eines der bewegensten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nach harten Verhandlungen war es Bundeskanzler Adenauer in Moskau gelungen, die letzten knapp 10.000 deutschen Kriegsgefangenen freizubekommen. Am 13. Oktober 1955 trafen die ersten in der Hansestadt Hamburg ein, mit den im Hintergrund sichtbaren und nicht gerade komfortablen Beförderungsmitteln. (13.10.1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ankunft der Kriegsheimkehrer-1

 

"Großer Bahnhof" beim Empfang der letzten Kriegsheimkehrer aus russischer Gefangenschaft. Dennoch warteten viele vergeblich auf ihre Männer und Söhne. Insgesamt 1.110.000 deutsche Soldaten kehrten aus russischem Gewahrsam nicht mehr zurück. (13.10.1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ankunft der Kriegsheimkehrer-2

 

Bedingt durch die Bauarbeiten an der Müngstener Brücke und der damit verbundenden Streckensperrung zwischen Remscheid und Solingen wurde die Sperrpause genutzt, um eine Tunnelrettungsübung durchzuführen. Hierzu macht sich der Abellio Lint 41 VT 12009 in Remscheid Hbf bereit.  (15.03.2014) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Rettungsübung (4)

 

In dem künstlich verrauchten Büchener Tunnel zwischen Remscheid Hbf und -Güldenwerth wurde die Rettung von Fahrgästen in einem dort liegen gebliebenen Zug geübt. (15.03.2014) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Rettungsübung (5)

 

Mit Atemschutzgeräten sollten zwei Fahrgäste geborgen werden, die versehentlich in den verrauchten Tunnel zurückgelaufen waren. (15.03.2014) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Rettungsübung (6)

 

Rettungsübung an dem im 105m langen Büchener Tunnel "liegengebliebenen" Abellio LINT 41 VT 12 009 nahe Remscheid-Güldenwerth. (15.03.2014) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Rettungsübung (7)

 

Unter realistischen Bedingungen wurde die Evakuierung eines im Büchener Tunnel bei Remscheid liegengebliebenen Zuges der S 7  geübt. (15.03.2014) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Rettungsübung (8)

 

Ankunft des Zirkus Carl Hagenbeck auf der Ladestraße in Heidelberg. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (1)

 

Ausladen der Zirkuspferde von Carl Hagenbeck in Heidelberg, eine Beschäftigung, bei der auch Kriegsversehrte Arbeit fanden. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (2)

 

Hier ist nicht Hannibal unterwegs, sondern die Elefanten des Zirkus Carl Hagenbeck marschieren vom Güterbahnhof in die Heidelberger Innenstadt.  (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (3)

 

Aus Artenschutzgründen wären wahrscheinlich heute viele Tiere nicht mehr dabei. 6 Jahre nach dem Krieg war die Ankunft eines Zirkus noch eine Sensation. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (6)

 

Damals wie heute besaßen die Zirkusleute urige Zugmaschinen für ihre Wagen. So überlebte dieser Vorkriegs-Lkw auch beim Zirkus Hagenbeck. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (10)

 

Ausladen von Lamas des Zirkus Hagenbeck im Güterbahnhof von Heidelberg. Nach der Wagenbeschriftung fuhren Lamas, Yaks und Watussi-Rinder in einem Wagen. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (11)

 

Hochbetrieb auf der Ladestraße in Heidelberg nach Ankunft des Zirkus Hagenbeck aus Hamburg. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (12)

 

Seit etwa 200 Jahren werden Elefanten im Zirkus gehalten. Heute ist deren Haltung in Gefangenschaft, inbesondere im Zirkus nicht unumstritten. Im Jahre 1959 dürfte dies bei diesem Spezialtransport noch kein Thema gewesen sein. (23.06.1959) <i>Foto: Fischer</i>
Dickhäuter (1)

 

Ankunft eines Spezialtransports des Zirkus Crone mit Mutter und Kind im Güterbahnhof von Köln-Nippes. (23.06.1959) <i>Foto: Fischer</i>
Dickhäuter (2)

 

Nicht ganz ungefährlich war der Transport der Dickhäuter auch aus dem Grund, weil diese die Angewohnheit haben, überall ihren Rüssel hinzustrecken, was bei einem Eisenbahntransport aufgrund der nahen Signale und Masten schon mal problematisch werden konnte. (23.06.1959) <i>Foto: Fischer</i>
Dickhäuter (3)

 

Nicht gerade bequemes Ausladen eines Elefanten im Güterbahnhof von Köln-Nippes. (23.06.1959) <i>Foto: Fischer</i>
Dickhäuter (4)

 

Auch Katastrophen müssen geübt werden: Anhand der Erkenntnisse sollen die Einsatzkonzepte von Feuerwehr und Rettungsdiensten überarbeitet werden, damit im Falle eines echten Notfalls die Abläufe optimal funktionieren. Rund 30 Schüler mimten im Bahnhof Hilden realitätsnah die Opfer. Die Verletzten wurden bei laufendem Betrieb erstversorgt und anschließend zum eingerichteten Behandlungsplatz vor dem Bahnhof gebracht. (26.09.1987) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Rettungsübung (3)

 

Welche Veranstaltung genau hinter dieser Aufnahme stand, ist leider nicht überliefert. Bekannt ist nur, dass hier der Präsident der BD Hannover Hermann Wegener einen Preis für das Thema "Schule und Eisenbahn" in Goslar verleiht. (10.10.1950) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Schule und Eisenbahn (1)

 

Dieser Schnappschuss entstand anlässlich eines Wettbewerbs "Schule und Eisenbahn" in Goslar. (10.10.1950) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Schule und Eisenbahn (2)

 

Eine interessante Infotafel der BD Hannover aus dem Jahre 1950. (1950) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Statistik

 

Für technisch Interessierte veröffentlichte die Fa. Hanomag mehrere Lehrpostkartenserien, die die Herstellung von Lokomotiven zeigten. Hier wird das Abstechen des flüssigen Eisens aus dem Kupolofen (Schachtofen, in dem Metalle geschmolzen werden) in eine Schwenkpfanne gezeigt.  (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (1)

 

Das Gießen: Beim Gießen entsteht aus flüssigem Werkstoff nach dem Erstarren ein fester Körper. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (2)

 

Gießen eines Zylinders. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (3)

 

Die Herstellung eines Kerns ist die Voraussetzung, um ein Gusstück mit einem Hohlraum im Sandgussverfahren fabrizieren zu können. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (4)

 

Entgraten des Zylinders. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (5)

 

Durch Zusammenziehung des Gusses beim allmählichen Erkalten bilden sich Hohlräume. Dieser sog. verlorene Kopf kann bei großen Gusstücken bis zu 40 % des Gewichtes betragen. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (6)

 

Ausbohren von Zylindern. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (7)

 

Behobeln der seitlichen Auflageflächen eines Zylinders. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (8)

 

Abfräsen der Zylinderflansche. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (9)

 

Aufschleifen der Zylinderdeckel. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (10)

 

Blick in die Zylinderwerkstatt. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (11)

 

Herstellen der Zylinderform. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (12)

 

Anreißen einer Stange eines Dampfloktriebwerks auf der Richtplatte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (13)

 

Fräsen einer Treibstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (14)

 

Vorbohren der Stangenköpfe. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (15)

 

Fräsen der Hochkantflächen einer Kuppelstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (16)

 

Auffräsen der Längsnuten an einer Kuppelstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (17)

 

Ausfräsen der Lagerausschnitte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (18)

 

Ausbohren der Treibstangenlager. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (19)

 

Qualitätskontrolle. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (20)

 

Schmieden einer Treibstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (21)

 

Vorzeichnen der Kesselbleche. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (22)

 

Rollen der Kesselschüsse. Der Kessel einer Dampflok ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die einzeln Kesselschuss genannt werden. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (23)

 

Bohren der Kessel-Längsnähte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (24)

 

Formen der Stehkesselrückwand in der sog. Kümpelpresse. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (26)

 

Die fertigen Stehkesselrückwände. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (27)

 

Vorzeichnen der geformten Bleche auf der Richtplatte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (28)

 

Bearbeitung des Kesselbodenrings. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (29)

 

Zusammenbau des Stehkessels. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (30)

 

Bohren der Stehbolzenlöcher. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (31)

 

Durch das Verstemmen werden die Feuerbüchsnähte dicht gemacht. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (32)

 

Einschieben der fertigen Feuerbüchse in den Stehkessel. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (33)

 

Nieten des Kesselbodenrings. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (34)

 

Zusammenfügen des Lang- und Hinterkessels. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (35)

 

Einschneiden der Gewinde für die Kesseldeckenstehbolzen. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (36)

 

Einziehen der Stehbolzen. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (37)

 

Wasserdruckprobe an den fertigen Kesseln. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (38)

 

Werbeanzeige der Fa. Hanomag mit einer pr. S 9 (Baureihe 14.0). Die für die Ausstellung in Brüssel gewählte Aufnahme im Hannoverschen Hauptbahnhof zeigt die einzige mit Lentz-Ventilsteuerung (nur für die Außenzylinder) gebaute S 9, Nr. "947 Hannover", die nach 1919 bei der SNCB (dort als Nr. 6947) geblieben ist. Sie wurde mit dem speziell für diese Lokomotivgattung entwickelten (Langlauf-)Tender 2'2' T30 geliefert. Diese Tenderbauart hat sich auf Grund des zu hohen Eigengewichtes aber nicht bewährt. Es musste sogar die Füllung, vorgesehen für 31,4 cbm, wohl wegen Überschreitung des zulässigen Achsdrucks, reduziert werden. (1910) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (42)

 

Diese auffällige Visitenkarte überreichte das Reichsbahn-Werbeamt in Berlin an seine Kunden. (1934) <i>Foto: WER</i>
Werbung (34)

 

Vielfach dienten Originalfotografien den gezeichneten Bildpostkarten des Werbeamts als Vorlage. Hier war es ein Foto von Walter Hollnagel aus Hamburg Hbf, das für eine Expressgut-Werbekampagne genutzt wurde.  (1937) <i>Foto: WER (Reiche)</i>
Werbung (35)

 

Im Zeichen des "Gender Mainstreaming" dürfte das kleine Mädchen heute sicherlich nicht mehr den "Onkel Schaffner" befragen, sondern bestenfalls eine "Tante Schaffnerin". (1933) <i>Foto: WER</i>
Werbung (38)

 

In Zeiten von Smartphone und Internet blieb das gute alte Kursbuch auf der Strecke. (1935) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (39)

 

Aus dem "Auskunftsbeamten" wurde der "Servicepoint". (1934) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (40)

 

Sonnenuntergang über den Gleisen in Öhringen an der Strecke Crailsheim - Heilbronn. (22.02.1975) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Abendrot in Öhringen

 

Hoffentlich ist auch alles da, was auf der Bestellung steht... Wäscheausgabe bei der DSG in Hamburg-Langenfelde. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (7)

 

Um den Gästen im Speise- wie auch im Schlafwagen der DSG eine angenehme Reise zu ermöglichen, bedurfte es vieler hilfreiche Hände und sauberer Wäsche und Tischdecken. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (8)

 

Die klassische Speisewagenbefüllung in Holzkisten mit dem 24 Flaschengebinde von Coca-Cola und dem (liegend !) angelieferten Fürstenberg Pils. Das Blockeis diente der Kühlung. Im Zeitalter des heute allgegenwärtigen Kühlschranks kaum noch vorstellbar. Wo der Begriff "eisgekühlte Getränke" herrührt, dürfte damit auch geklärt sein. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (9)

 

Der Koch amüsiert sich sichtlich darüber, dass Walter Hollnagel ihn an seinem Arbeitsplatz durch das Fenster fotografierte. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (10)

 

Darf's ein bisschen mehr sein ? - Der nette Kollege reicht der Küchenhilfe die georderten Lebensmittel an. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (11)

 

Der Koch in einem DSG-Speisewagen. Interessant ist der Hinweis für das Küchenpersonal (!), in den Bahnhofshallen nicht zu qualmen. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (12)

 

Der Weinkeller der DSG in Hamburg-Langenfelde war auch nicht zu verachten. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (13)

 

Herstellung eines Baumkuchens bei der DSG in Hamburg-Langenfelde. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (14)

 

Selbst das Brot wurde früher bei der DSG selbst gebacken. Im Zeitalter des "Catering" und "Outsourcens" heute undenkbar. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (15)

 

Am Ausgabetresen der DSG in Langenfelde herrscht geschäftiges Treiben. Lebensmittel werden in Papier eingeschlagen oder in Papiertüten abgepackt - und sonst nichts ! Müllprobleme gab es auf diese Weise nicht. Mit dem Begriff des Umweltschutzes konnte man damals zwar noch nichts anfangen, dafür produziert der Mensch heute so viel Müll wie nie zuvor. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (16)

 

Auch Hochprozentiges durfte im DSG-Lager nicht fehlen. Der Vorrat an dem bekannten Magenbitter dürfte wohl für einige Zeit reichen. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (17)

 

Da konnte auch der RVM-Fotograf nicht wiederstehen: Zu Zeiten der Pferdefuhrwerke wurden die Pferdeäpfel von vielen Kindern von der Straße gesammelt, um sie im eigenen Garten als Dünger zu verwenden. Aufnahme in Zell an der Mosel. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Pferdeäpfelsammler

 

Das Ausbesserungswerk Duisburg-Wedau war prädestiniert für die Instandhaltung von Güterwagen mit einem Durchlauf von 300 Wagen pro Woche. Ende 2004 wurde das Werk geschlossen und sämtliche Aufgaben an das Werk in Paderborn abgegeben. Das Bild zeigt den Haupteingang mit der Wache der Werksfeuerwehr, der 2009 unter Denkmalschutz gestellt wurde. (23.06.2008) <i>Foto: Udo Kandler</i>
Aw Duisburg-Wedau

 

Mittlerweile vollständig verschwunden sind die Abdrück-Formsignale, wie hier am Ablaufberg in Herzberg am Harz. Das Signalbild Ra 7 erlaubt das langsame Abrücken.  (11.05.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Abdrücksignal

 

D 16 + D X (eine Henschel "D" und "C") in den Hüttenwerke Dillingen. (12.03.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Hüttenwerke Dillingen

 

Durch das Signal Zs 5 "Verzögerungsanzeiger" wurde ein Zug beauftragt, vom Erkennen des Signals bis zur nächsten Zugfolgestelle, seine Fahrgeschwindigkeit um 1/3 zu ermäßigen. Das heute als Formsignal nicht in Gebrauch befindliche Signal wird hier vom Weichenwärter des Stellwerks "Wo" in Warburg präsentiert.  (1966) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Signal Zs 5

 

Wahrscheinlich würde die heutige Bahn diesen Werbespruch nicht mehr wagen. (1934) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (31)

 

Ein typischer "Hollnagel", aufgenommen in seiner Wahlheimat Blankenese. (1937) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Viel Glück

 

Biertransport am "Anger Bierstüberl" in München. (01.06.1962) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Na dann Prost

 

Das neue EON-Kohlekraftwerk Datteln 4 sollte Bahnstrom liefern. Wegen grundlegender Fehler im Genehmigungsverfahren darf es vorerst nicht ans Netz gehen. Eine Umrichteranlage wandelt Strom, die per Fernleitung von anderen Kraftwerken kommt, in Bahnstrom um! Somit werden elektrische Züge wie hier mit 186 107 auch im Ruhrgebiet weiter rollen. Datteln liefert übrigens mit seinen alten Kraftwerken, die eigentlich stillgelegt werden sollten, rund 20 % des gesamten Bahnstroms. (12.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (6)

 

Stahlerzeugung bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg-Huckingen. Hier werden Brammen und Rundstahl hergestellt. Der flüssige Stahl wird in Pfannenwagen (links mit den Nummern 114, 115, 107 und 108, wobei die "Pfanne" mit der Nr. 107 gerade in die Gießanlage entleert wird) angeliefert. (16.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Industrie (5)

 

Der Ausblick auf einen Schrottplatz bei der "dOKUMENTA 13" nahe des Kasseler Hauptbahnhofs wurde zum Kunstwerk erhoben. Nicht alle Besucher waren von dieser Form zeitgenössischer Kunst restlos überzeugt. (10.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Kunst (3)

 

Eine typische Erscheinung unserer Tage ist der Umstand, dass den Menschen Gelassenheit und Disziplin fehlt. So zeugt das niedergetrampelte Buschwerk neben der Anrufschranke davon, dass kaum jemand den Service in Anspruch nimmt, den (privaten!) Bahnübergang gefahrlos zu überqueren, in dem er wartet, bis der Wärter die Schranken geöffnet hat. Lieber riskiert man Leib und Leben, um eine Minute zu sparen. (02.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Der Schleichweg

 

Manchmal geht es auf der Bahn nicht wirklich schnell zu, wie hier bei Castrop-Rauxel... (08.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Die Bahn kommt....

 

Die Zeche Pörtingsiepen war ein Steinkohlen-Bergwerk im Essener Stadtteil Fischlaken im Hespertal. Bis 1973 wurde die Kohlenförderung komplett eingestellt. Das Gelände ist heute komplett begrünt und Teil eines Rundwanderweges. (04.03.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Zeche Pörtingsiepen

 

Auch wenn keine Eisenbahn zu sehen ist, ist der Dorfname bei Gefrees vielen Eisenbahnfreunden geläufig. Ohne die obligatorischen Satellitenschüsseln macht Höflas in den 1970ern noch einen beschaulichen Eindruck. (06.08.1974) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Höflas

 

Auch das äußere Ambiente muss stimmen. Dafür sorgt dieser Anschriftenmaler an einem frisch hauptuntersuchten Schlafwagen bei der DSG in Hamburg-Langenfelde. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (4)

 

Im Zeitalter des "Catering" und "Outsourcens" wirkt das Magazin der DSG in Hamburg-Langenfelde mit den den fein säuberlich aufgeschichteten Konservendosen, Eier- und Buttervorräten heute anachronistisch. Selbst ein eigenes Weingut unterhielt die DB in Traben-Trarbach. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (5)

 

Der Vorrat im Brotkeller der DSG definiert sich über den ovalen Laib und ein Kastenbrot. Ausgeliefert werden die Brotlaibe in großen Weidenkörben, die man so den Bediensteten im Speisewagen übergab. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (6)

 

Das Bw Gelsenkirchen-Bismarck war von 1926 bis 1981 in Betrieb und ist heute das größte erhaltene Bahnbetriebswerk aus der Zeit der letzten Dampflokomotiven im Ruhrgebiet. Leider wurde der markante Wasserturm von der Firma Aug. Klönne aus Dortmund im Juli 1978 verschrottet, ebenso die Bekohlungsanlage, von der nur die Kohlebansen erhalten sind.  (16.09.2012) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Bw Gelsenkirchen-Bismarck

 

Der Verein "Historische Eisenbahn Gelsenkirchen e.V." (HEG) hat die 44 1558 am 9. Juli 2005 wieder zurück in ihre alte Heimat nach Gelsenkirchen geholt, wo sie bis zum 24. Mai 1977 im legendären Bw Bismarck ihren Dienst versehen hat. Zwischenzeitlich wurden mit Unterstützung der Eisenbahnstiftung erhebliche Restaurierungsarbeiten an der Lok durchgeführt. Auch eine spätere betriebsfähige Aufarbeitung schließt der Verein nicht aus. Sie soll dann für den Tourismus im Ruhrgebiet und Sonderfahrten unter Dampf gesetzt werden. Die Eisenbahnfreunde haben hierzu eine Spendenaktion gestartet. Weitere Informationen: Historische Eisenbahn Gelsenkirchen e.V. (23.09.2012) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
44 1558 im Bw Ge-Bismarck

 

Wegen drohender Stromengpässe und Zugausfälle bei der Deutschen Bahn prüft die NRW-Landesregierung eine Ausnahmegenehmigung für den Weiterbetrieb des Eon-Kohlekraftwerks in Datteln. NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Samstag/27.10.2012), er sei zuversichtlich, dass die monatelangen Gespräche mit Eon noch im November zu einem guten Abschluss gebracht werden könnten, "damit der börsennotierte Konzern seinen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Bahn und anderen Vertragskunden nachkommen kann".Auch der Geschäftsführer von Eon Deutschland, Luge, gab Entwarnung. "Eon wird liefern", erklärte er. "Wir rechnen bis Ende des Jahres mit einer behördlichen Genehmigung, mit der wir das Kraftwerk Datteln vorübergehend weiter betreiben können."Drei Viertel des Stroms, den die Bahn in Nordrhein-Westfalen benötigt, produzieren die Blöcke I bis III des Kraftwerks in Datteln. Nach jetzigem Stand müssen die Anlagen Ende des Jahres stillgelegt werden, weil es dann keine behördliche Genehmigung mehr gibt. Das neue Steinkohlekraftwerk Datteln IV darf noch nicht ans Netz (Quelle: WDR). Noch kann also die 155, die gerade den Datteln-Hamm-Kanal überquert, weiterfahren.... Ergänzung: Das alte Bahnstromkraftwerk in Datteln wird definitiv mit Ablauf des Februar 2014 endgültig stillgelegt. Da Datteln 4 noch nicht am Netzt ist, kommt der Strom nun aus dem Überlandnetz und wird in Datteln in Bahnstrom gewandelt (27.10.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (5)

 

Der Haltepunkt Köln-Nippes ist ein typischer Vertreter der gesichtslosen Einheits-Betonkultur von S-Bahnhöfen, die überall im Bereich der Verkehrsverbünde VRR und VRS in Nordrhein-Westfalen zu finden sind. 143 870 fährt gerade aus der Wendeanlage mit einem Zug der Linie S 6 nach Essen Hbf ein. (06.03.2012) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
S-Bahn Haltepunkt Köln-Nippes

 

Ein für europäische Verhältnisse eher ungewöhnlicher Ferkeltransport über die Gleise der 20 km langen Schmalspurbahn Shixi – Bagoue (Provinz Sichuan) im Bahnhof Yuejin. (12.04.2010) <i>Foto: Udo Kandler</i>
Schwein gehabt (2)

 

Ob es wirklich eine gute Idee war, das Mutterschwein an die Schienen der Schmalspurbahn Shixi – Bagoue (Provinz Sichuan) im Bahnhof Xiaorenjiao festzubinden, ist im Ergebnis nicht überliefert.  (15.03.2007) <i>Foto: Udo Kandler</i>
Schwein gehabt (3)

 

Der Ruf eines Rangierers würde an der Sprechstelle im Biotop des Rangierbahnhofs Hamm wohl ungehört verhallen. Weite Teile des ehemals größten Rangierbahnhofs Europas sind stillgelegt. Nur der Fotograf störte die Idylle. (22.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Abstellplatz (1)

 

Plätze wie diese werden bei der DB wohl "Stillstandsmanagement" genannt. Nahverkehrs-Fahrzeuge, die etwa durch eine verlorene Ausschreibung plötzlich nicht mehr gebraucht werden, rosten vor sich hin. Oft ist ein Verkauf auch nicht ohne weiteres möglich, da Steuergelder in den alten Waggons und Triebwagen stecken. So verinnt an der auch nicht mehr intakten Uhr im Rangierbahnhof Hamm keine Zeit mehr, der Rost tut aber trotzdem sein Werk.  (22.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Abstellplatz (2)

 

Der Begriff "Rostbeule" lässt sich nicht nur bei Autos verwenden. Auch die Kemptener 218 223, bei DB Regio in Bayern arbeitslos geworden, zählt dazu. (22.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Abstellplatz (3)

 

Das Image der Deutschen Bahn leidet besonders bei extremen Wetterlagen. Bei Hitze fallen Klimaanlagen aus, im Winter frieren die Weichen ein. Bei hohen Temperaturen leiden sogar einfache Dinge, wie ein DB-Logo an 218 153. (22.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Abstellplatz (4)

 

Woher kommt der Strom für die Bahn? Welche Rolle spielt die Bahn bei der Energiewende? Können Bahnstromleitungen bei der Verteilung des Windstroms helfen? Viel diskutierte Fragen, die im Bahnalltag kaum eine Rolle spielen. Aber zumindest sind Lokführer wie etwa der von 155 244 bei Geseke angehalten, vorausschauend und damit energiesparend zu fahren. (03.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (2)

 

Wer dem Bahnstrom mit 15.000 Volt zu nahe kommt, begibt sich in Lebensgefahr. Eine Warnung an einer Feldwegbrücke an der Hauptstrecke Hamm - Paderborn. (03.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (3)

 

Das neue EON-Kohlekraftwerk Datteln 4 soll Bahnstrom liefern. Wegen grundlegender Fehler im Genehmigungsverfahren darf es aber nicht ans Netz gehen. Jetzt wird eine Umrichteranlage gebaut, die Strom, die per Fernleitung von anderen Kraftwerken kommt, in Bahnstrom umwandelt! Somit werden elektrische Züge wie der mit 185 259 im Ruhrgebiet weiter rollen. Datteln liefert übrigens mit seinen alten Kraftwerken, die eigentlich stillgelegt werden sollten, rund 20 % des gesamten Bahnstroms. (26.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Energie (4)

 

Bestens geschützt gehen Neuwagen aus dem Hause Audi auf die Reise zum Autokäufer. Zuglok 151 053 (bei Geseke) könnte mit ihrem Stromabnehmer möglicherweise einen Funken verursachen, der sich aber keinesfalls in den schönen Lack einbrennen darf. (03.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Umwelt (3)

 

Neben den Vorzeige- und Hochglanzbahnhöfen modern viele alte Gebäude der Bahn in der Fläche vor sich sich. Die Rettung ist meistens der Verkauf an Privatpersonen, wie hier beim denkmalgeschützten Empfangsgebäude Liebenau (Bz. Kassel) an der Strecke Warburg - Kassel, das für einen vierstelligen Eurobetrag einen neuen Besitzer fand. Die Sanierungsarbeiten haben begonnen, der ehemalige Bahnhof ist noch als Haltepunkt des Nahverkehrs in Betrieb. (10.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnhöfe der DB AG (2)

 

Ein wunderschönes Eigenheim gibt der Bahnhof Rennerod an der stillgelegten Westerwaldquerbahn ab - mit Störungen durch Zugverkehr ist hier nicht mehr zu rechnen. (17.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnhöfe der DB AG (3)

 

Ein ehemaliger Bahnhof mit Güterschuppen, wie hier in Rennerod, ist auch als Sitz kleinerer Firmen bestens geeignet. Das markante Gebäude schafft eine besondere Identität, Parkraum ist reichlich vorhanden und gleich nebenan lässt sich auch Wohnen. (17.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnhöfe der DB AG (4)

 

Das Empfangsgebäude von Valbert (Westf.) hat ein Künstler erworben und gestaltet. Es liegt an der Strecke Meinerzhagen - Krummenerl, die gelegentlich noch von Schotterzügen eines Steinbruchs befahren wird. (31.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnhöfe der DB AG (5)

 

Es gab Zeiten, da haben Eisenbahner viele Privilegien genossen. Dazu gehören auch Kleingärten, die meist in Gleisnähe liegen. Nicht weit vom Bochumer Hauptbahnhof liegt dieser märchenhafte Garten, in dem die Rosen blühen. (24.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnlandwirtschaft (1)

 

Beim Kleingartenverein "Bahn-Landwirtschaft Essen e.V. Unterbezirk Bochum Hbf" waren im Sommer 2012 die Vorschriften zum Heckenschnitt ausgehängt. Offensichtlich wurden sie auch befolgt. Der Lokführer vom "Adler" mit seiner 101 070, die Wagen von DB-Autozug überführt, wird es kaum bemerkt haben und wäre sehr erfreut, wenn es an seinen Gleisen auch so akkurat aussehen würde. (24.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnlandwirtschaft (2)

 

Radwege auf alten Bahntrassen haben oft Originelles zu bieten. Am alten Bahnhof Heiligenhaus führt der Niederbergbahn-Radweg über eine alte Waggonbrücke. Der Flachwagen vom Typ Rgs-w672 ersetzt eine demontierte Brücke. Die gewaltigen Steinviadukte dieser Strecke von Velbert nach Essen-Kettwig sind glücklicherweise alle erhalten geblieben und bieten den Radfahrern fantastische Ausblicke. (04.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (8)

 

Bahn und Rad können sich wunderbar ergänzen: Mit der Regionalbahn 47 kann man von Wuppertal oder Solingen nach Remscheid-Lennep fahren, das Fahrrad mitnehmen und dann den Panorama-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse von Lennep nach Wermelskirchen oder Marienheide nutzen. (23.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (9)

 

Wie harmonisch sich die Bahn in die Landschaft einpassen kann, zeigt die Westfälische Landeseisenbahn (WLE), die mit ihren Kalksteinzügen in mehreren S-Kurven den Höhenzug Haarstrang beim sauerländischen Belecke überquert. Anfang August 2012 war WLE-Lok 30 mit dieser Anstrengung beschäftigt. (03.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Umwelt (4)

 

Als die Warsteiner Brauerei ihre Biertransporte auf die Schiene verlagerte, hat dies für viel Furore gesorgt. Bis heute sind die schweren Züge ein äußerst beliebtes Fotomotiv, besonders wenn der Haarstrang zwischen Belecke und Uelde überquert wird. Ob hier auch gerade die Gerste für das Bier geerntet wird, ist nicht überliefert.  (03.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Umwelt (5)

 

Stahlerzeugung bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg-Huckingen. Hier werden Brammen und Rundstahl hergestellt. (16.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Industrie (1)

 

Beladung einer Torpedopfanne bei HKM in Duisburg-Huckingen. (16.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Industrie (2)

 

Beladung einer Torpedopfanne und weiterer Pfannenwagen bei HKM in Duisburg-Huckingen. Der Rangierdienst im Werk wird vom Thyssen-Unternehmen Eisenbahn und Häfen (EH) erledigt, deren Lok EH 751 bereits vor dem Tor wartet. (16.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Industrie (3)

 

Stahlerzeugung bei HKM in Duisburg-Huckingen. (16.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Industrie (4)

 

Bei der "dOKUMENTA 13" in Kassel wurde ein Schrottplatz auf der Laderampe des Kasseler Hauptbahnhofs zum Kunstwerk erhoben. Nicht alle Besucher waren von dieser Form zeitgenössischer Kunst restlos überzeugt. (10.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Kunst (1)

 

Ansprechend gestalteter Infoschalter der Deutschen Bahn zur "dOKUMENTA 13" im Kasseler Hauptbahnhof. (10.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Kunst (2)

 

Alte und neue Kommunikationsleitungen an der Strecke Westerburg - Altenkirchen. Die alten Telegrafenmasten müssen auch dafür herhalten, die modernen Kabel zu tragen. (17.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Kommunikationseinrichtungen -1

 

Die klassische Variante der bahneigenen Verständigung: Porzellanisolatoren mit Telegrafendrähten an Holzmasten an der Strecke Westerburg - Altenkirchen. (17.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Kommunikationseinrichtungen -2

 

Schlussscheiben warten in Bochum auf ihren Einsatz. Nach Abschaffung der Petroleumlaternen markieren die rot-weißen Tafeln das letzte Fahrzeug im Zug (Signal Zg 2). (24.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Zugschlusssignale (2)

 

Achsen rollen ans Ziel ohne sich selbst zu bewegen, gesehen bei Geseke. (03.08.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Auf Achse

 

"Abgang" heißt bei diesem Güterwagen, dass er aus dem Verkehr gezogen wird - entweder für die Werkstatt oder für immer zum Schrottplatz. (24.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Abgang

 

Auch Hemmschuhe können ein buntes Leben in farbenfroher Umgebung führen - gesehen in Krummenerl. (31.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Buntes Leben

 

... versprach einst ein deutscher Bundeskanzler - den Zustand dieser Nebengleise in Schwerte hat er sicherlich nicht gemeint. (02.06.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blühende Landschaften

 

Noch wird Bahn gefahren: Ein Zug mit fabrikneuen Autos (geführt von 185 006) zwischen Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel. Die Autohersteller werben gerne mit dem Auto-Transport per Bahn und regenerativen Energien - die Umweltzerstörung setzt ja erst hinterher ein... (02.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Umwelt (1)

 

Am Bahndamm der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) bei Belecke hat ein Klatschmohn die Giftspritze von Bauer und Bahn überlebt. Zur Entkrautung der Gleise verwendet die DB AG jährlich etwa 70 Tonnen Pestizidwirkstoff auf einer Gesamtfläche von etwa 1 040 qkm, davon ca. 310 qkm in Wasserschutzgebieten. Damit ist die DB AG einer der größten Verbraucher von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland nach der Landwirtschaft. (03.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahn und Umwelt (2)

 

Rauchen ist auf Bahnhöfen nicht erwünscht! Trotz der Rauchverbote sehen aber viele Bahnhöfe auch nicht viel einladender aus. Hier ein Detail vom Bahnhof Hochdahl zwischen Düsseldorf und Wuppertal. (15.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bahnhöfe der DB AG (1)

 

Die Firma, die hier ihren Gleisanschluß hatte, arbeitet noch. Die Bahn zwischen Witten und Bochum-Langendreer schon lange nicht mehr. Im Volksmund   wird sie "Rheinischer Esel" genannt. Auch wenn schon einmal Probe geradelt wird, wurde der Radweg erst zwei Tage nach dieser Aufnahme offiziell für die Radfahrer frei gegeben. (05.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (1)

 

Rost und morsche Schwellen - ein betriebsbereites (?) Nebengleis im Bahnhof Schwerte/Ruhr. (07.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (2)

 

Die 750mm-Kohlenbahn von Rio Gallegos nach Rio Turbio liegt in Patagonien. Hier, ganz im Süden Argentiniens, herrschen ganz besondere Klima- und Lichtverhältnisse.  (13.03.2009) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (3)

 

Die Salzwüste im bolivianischen Hochland liegt 3670 m hoch und bietet einen Lokfriedhof erster Güte. Etwa 20 völlig ausgeschlachtete Lokomotiven stehen hier seit Jahren im heißen Wüstenwind. Die Szenerie ist so bizarr, dass der Schrottplatz sogar in Reiseführern erwähnt wird. (05.11.2009) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Schrottloks in der Wüste (1)

 

Schrottloks in der bolivianischen Salzwüste in 3670 m Höhe. (05.11.2009) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Schrottloks in der Wüste (2)

 

Die Salzwüste im bolivianischen Hochland liegt 3670 m hoch und bietet eine Lokfriedhof erster Güte. Etwa 20 völlig ausgeschlachtete Lokomotiven stehen hier seit Jahren im heißen Wüstenwind.  (05.11.2009) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Schrottloks in der Wüste (3)

 

Manchmal geht es auf der Bahn nicht wirklich schnell zu, wie hier bei Castrop-Rauxel.... (08.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (4)

 

Wenn man am Bahngleis steht, kommt so manches vorbei gefahren - auch schon mal eine Geisterbahn. Gesehen bei Dortmund-Mengede. (02.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (5)

 

Erinnerung an die Nebenbahn Remscheid-Lennep - Marienheide. Auch sie wurde zu einem beliebten Radweg. In Wipperfürth lädt diese kunstvoll gestaltete Hecke in Form einer Dampflok zur Rast in einer Gaststätte ein. (07.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (6)

 

Ein Hemmschuh des Rangierbahnhofes Schwerte, der nicht mehr gebraucht wird. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das Rangieren schon nach Hagen-Vorhalle verlegt worden. (07.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Infrastruktur (7)

 

Der Blick über den Zaun bzw. die Werksmauer. Die Werklok 1 (KHD 57985/65) der Fa. Hoesch Schwerter Profile wurde sogar an einem Samstag zum Rangieren gebraucht. (07.07.2012) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Blick über die Mauer

 

Die Initatoren zur Gründung des Bildarchivs der Eisenbahnstiftung in Iserlohn (von rechts nach links): Joachim Schmidt, Rainer Balzer, Joachim Bügel, Uwe Breitmeier und Manfred van Kampen(+). (23.06.2006) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Nr.10000: Die Stiftungsgründer

 

Kamele des Zirkus Carl Hagenbeck nach seiner Ankunft mit der Bahn im Güterbahnhof von Heidelberg.  (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (13)

 

Reinigungsarbeiten in einem Schlafwagen der DSG in Hamburg-Langenfelde. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (1)

 

Sauberkeit war das A und O im Schlafwagen. Reinigungsarbeiten bei der DSG in Hamburg-Langenfelde. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (2)

 

Bei dem leicht chaotischen Eindruck hofft man, dass der Elektriker der DSG alles im Griff hat. (20.04.1956) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
DSG (3)

 

Schätzungsweise drei Millionen deutsche Soldaten gerieten zwischen 1941 und 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Ein besonderes emotionales Ereignis war 1955 die Heimkehr der letzten zehntausend Soldaten aus sowjetischer Gefangenschaft, wie hier in Hamburg Hbf. (10.1955) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ankunft der Kriegsheimkehrer-3

 

Büffet im Gesellschaftwagen. (26.04.1968) <i>Foto: Heinz Hangarter</i>
Es ist angerichtet

 

Ankunft des Zirkus Carl Hagenbeck in Heidelberg. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (7)

 

Ankunft des Zirkus Carl Hagenbeck in Heidelberg. Wahrscheinlich nutze der Hamburger Fotograf gezielt die Ankunft des hanseatischen Zirkus für seine Bilderserie. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (8)

 

Ankunft des Zirkus Carl Hagenbeck in Heidelberg. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (9)

 

Ankunft des Zirkus Carl Hagenbeck im Güterbahnhof von Heidelberg. (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (4)

 

Ankunft des Zirkus Hagenbeck in Heidelberg. Der Glhs-Güterwagen trägt die interessante Aufschrift "US-Zone Dresden 109 087". (13.09.1951) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Zirkus kommt (5)

 

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