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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Reichsbahn im Krieg - Seite 2 von 2

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1826 Bilder gefunden.

Eine polnische Tp 17 im Bw Reichshof (poln. Rzeszów). Die Grenznähe zur Ukraine (90 km) und zur Slowakei (100 km) machte die Stadt während der deutschen Besatzung zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Am Führerhaus lässt sich die einstellige Zahl als 5 oder als 6 entziffern. In jedem Fall handelt es sich um eine Lok der ehem. kkStB, Reihe 174. Tp 17-5 war zuvor kkStB 174-511 und sollte zur 55 5929 umgezeichnet werden (dies passt auch damit zusammen, dass keine deutsche Nummer angeschrieben ist); Tp17-6 war zuvor 174.512 und wurde zur 55 5916. (1944) <i>Foto: Werner Hubert</i>
PKP Tp 17

 

Der erste bei Henschel produzierte Kondenslokzug mit 52 1852 als Zuglok wartet im Rangierbahnhof von Berlin-Schöneweide auf die Abfahrt in den Süden der Sowjetunion. An dem Zug hat sich allerlei Prominenz eingefunden, wie Reichsbahndirektor Friedrich Witte (2. von links im hellen Mantel), rechts daneben mit Hut Hilfsdezernent 23H des Reichsbahn-Zentralamtes, Reichsbahnrat Adolf Dormann sowie ganz links Gerd Rüggeberg vom Herstellerwerk in Reichsbahn-Uniform. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Kondensloks für den Osten

 

38 1153 vom Bw Dnjepropetrowsk ("Dk") gehörte zu den im Jahre 1939 bei der PKP requirierten P 8 (Ok 1-59). Sie erhielt eine Betriebsnummer einer bereits bei der DRG ausgemusterten Lok. Nach 1945 kam sie erneut zur PKP und wurde als Ok 1-76 eingereiht. Dort war sie bis 1976 noch im Einsatz. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
38 1153 in der Ukraine

 

Ein erbeuteter Chevrolet wird als Inspektionswagen in Wladimir-Wolynsk (südl. Kowel) für eine Kontrollfahrt vorbereitet. Auffällig ist, dass die Scheinwerfer keine Verdunkelungsblenden tragen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schienenauto bei Kowel

 

Welche Herrschaften sich hier an dem Sonderzug auf polnischen Boden getroffen haben, ist nicht überliefert. Der Salonwagen ist eindeutig ehemals preußischer Herkunft und wurde teilweise modernisiert und umgebaut, die "altmodischen" Bachmann-Kappen an den Lüftern des Oberlichtaufbaus und die Gasbehälter (nur für Gasbeleuchtung oder auch für Heizung?) wurden jedoch nicht ersetzt. Das spricht dafür, dass dieser Wagen, der (wegen der Bachmann-Kappen) vor 1902 gebaut worden sein dürfte, von der PKP übernommen worden war. Bemerkenswert das gegossene Hoheitszeichen ohne die Buchstaben "D R". Leider ist keine Wagen-Nummer erkennbar. Der unpassend erscheinende 3-achsige Traglastenwagen vor dem Salonwagen war entweder für Bewachungspersonal vorgesehen oder sollte als Schutzwagen unbesetzt bleiben, wofür die Bezettelung in den Fenstern spricht. Bei der Zuglok dürfte es sich um eine pr. P 8 handeln (ohne Windleitbleche), die mit einem "Langlauftender" Pr 2'2 T31,5 gekuppelt ist, der einen extra hohen hölzernen Aufsatz (2 Bretter übereinander) erhalten hat, dessen Volumen zudem auch voll ausgeschöpft zu sein scheint. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Sdz der Führungsstabs

 

Die Polnische Staatsbahn erhielt 1918/19 sechzig T 16 und T 16.1 als Reparationszahlungen aus dem 1. Weltkrieg. Nach der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht im 2. Weltkrieg fuhren die Loks zunächst mit polnischer Betriebsnummer und der Anschrift "Deutsch" weiter. Erst 1941 zeichnete man sie nach und nach um. Bei der hier auf der Drehscheibe in Danzig befindlichen Tkw 1-2 Dz handelt es sich um die spätere 94 1385, ehemals "Danzig 8104", gebaut von Schwartzkopff Berlin im Jahre 1917. (1940) <i>Foto: RVM</i>
PKP Tkw 1-2 Dz in Danzig

 

Deutsche Soldaten in Norwegen. Mit dem "Unternehmen Weserübung" - der Besetzung Norwegens durch die Wehrmacht - sollte dem Einmarsch Großbritannien zuvor gekommen werden, um die Eisenerzvorkommen aus Kiruna (Schweden) für die deutsche Rüstungsindustrie zu sichern. Der Zug hinter den Soldaten ist vermutlich mit einer Lok der NSB-Type 30b gekuppelt (2'C h4v), deren kleiner 4-Achs-Tender übrigens nur 15 m³ Wasser fasste. Auch hier ist der große Scheinwerfer der Lok noch nicht mit Verdunkelungsblende versehen. (1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
"Unternehmen Weserübung"

 

Eine für die Polnische Staatsbahn gebaute Ty 23 auf einer Behelfsbrücke irgendwo in der Ukraine. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Ty 23 im Osten

 

39 1008p in der LVA Berlin-Grunewald. Es handelt sich um eine nach der deutschen Besetzung Polens durch die Oberschlesische Lokomotivfabrik, Werk Krenau, im Jahr 1940 direkt an die DRB gelieferte Pt31 (bestellt als Pt31-106), die zunächst als 39 1008p, ab 1941 dann 19 162 in den Bestand der DRB eingereiht wurde. (1942) <i>Foto: Hermann Maey</i>
39 1008p

 

Die im April 1942 neu zum Bw Kaiserslautern angelieferte 50 2268 wurde im Januar 1943 zum Osteinsatz nach Wirballen (südl. Litauen) abkommandiert. (1943) <i>Foto: Privatfoto</i>
50 2268 in Litauen

 

52 5942 wurde 1943 von der Berliner Maschinenbau-Aktiengesellschaft vormals L. Schwartzkopff gebaut. Beachtenswert ist hier die Variante, mit dem Tender 2'2'T26 mit dem geschlossenen Führerhaus verbunden ist.Nach 1945 verblieb die Lok als Ty 2-618 bei der PKP in Polen. Angeblich wurde sie erst 1990 ausgemustert. (1943) <i>Foto: Privatfoto</i>
52 5942 im Osten

 

Die ehemalige pr. G 5.2 "4158 Danzig" war bei der PKP als Ti 2-21 unterwegs und eine Rückführungslok aus dem 1. Weltkrieg. Nach der Besetzung Polens im 2. Weltkrieg erhielt sie die Betriebsnummer 54 702. Die Aufnahme entstand im Bw Lissa, etwa 70 km südwestlich von Posen.  (09.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
54 702 im Bw Lissa

 

Achsentausch bei 55 2986 im Bw Nikolajew (Ukraine) unter freiem Himmel. Die Lok schaffte es wieder zurück in den Westen, wurde aber bereits am 13.12.1951 in der BD Hannover ausgemustert, vermutlich weil man in die aus Polen (Tp 4-251, ex Königsberg 5256) stammende Lok wegen möglicher Rückgabeansprüche nichts investieren wollte. Interessant ist hier die Ausführung der an Rauchkammer und Führerhaus angeschriebenen Loknummern: die verwendeten Ziffern entsprechen den DRG-Breitziffern nach der Beschilderungs-Vorschrift von 1923/25. Als Farbanschrift war diese Zifferntype eigentlich nicht üblich, schon gar nicht nach Einführung der Spitzziffern im Jahr 1938 oder bei eingereihten PKP-Lok. Die Ausführung der Isolierung der Leitungen und die Abdampfführung der Luftpumpe über ein Rohr an der Rückseite des Schornstein ist auch erwähnenswert. (04.1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
55 2986 in Nikolajew

 

56 2400 hat in einem unbekannten Bw Rußlands eine vor dem Frost schützende Verkleidung für Speisepumpe und Vorwärmer erhalten. (1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
56 2400 im Osten

 

Während des Osteinsatzes in Polazk (Weißrussland) trug 56 576 noch ihre alte Beschilderung aus der RBD Frankfurt/Bw Friedberg. Die Maschine war erst 1938 aus der 55 4574, ex G 8.1 "5242 Frankfurt", umgebaut worden und wurde bereits ab Januar 1943 als Ostschadlok "ausgebucht". Der endgültige Verbleib ist unbekannt. Die Stadt Polazk war vom 30.06.1941 bis zum 06.07.1944 von der deutschen Wehrmacht besetzt. Sie erlangte traurige Berühmheit, weil die meisten der 45000 dort lebenden Juden in dieser Zeit ermordet und die Stadt durch die Kämpfe im Sommer 1944 während der Operation Bagration zu über 90 % zerstört wurde.  (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
56 576 im Osten

 

57 2644 verschlug es vom Bw Limburg/Lahn in den Osten zum Bw Tauroggen (Litauen), wo auch diese Aufnahme entstand. Die Lok ist mit dem Tender einer bayerischen G4/5H (1'D h4v) gekuppelt worden, dessen Vorräte deutlich größer als die vorher verwendeten preußischen Tender waren. Obwohl bereits direkt an die Deutsche Reichsbahn geliefert, trug sie zunächst noch die Nr. "5742 Halle". Nach 1945 verblieb sie in der Sowjetunion und war unter der Nummer TW-2644 noch bis 1961 im Einsatz.Die Lok scheint hinter dem Schornstein den Schalldämper einer Riggenbach-Gegendruckbremse zu besitzen, jedoch könnte es sich auch nur um den Abdampf-Schalldämpfer für Lichtmaschine und Luft- pumpe handeln, weil im Rahmen der Frostschutz-Maßnahmen Vorwärmer und Kolbenspeisepumpe ausgebaut worden waren. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
57 2644 im Bw Tauroggen

 

Die für die Polnische Staatsbahn gebaute Ty 23 war im besetzten Osten häufig anzutreffen. Die beim Bw Bobrinskaja (Bobr) beheimatete 58 2544 hatte ihr Haupteinsatzgebiet auf der Magistrale Dnjepropetrowsk - Fastow. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
58 2544 in Bobrinskaja

 

Vereidigung von Eisenbahnpionieren an einem nicht überlieferten Ort. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Vereidigung (1)

 

Die mit viel zeitgenössischem Pomp durchgeführte Vereidigung einer Eisenbahnpioniertruppe, wahrscheinlich in der Umgebung von Berlin, vielleicht in Jüterbog. Für die Zeremonie hat man extra eine Kompanie des Wachregiments Berlin im Paraderock und die Fahnen der Eisenbahneinheiten der Alten Armee aus dem Zeughaus geholt. Die Musiker im Vordergrund tragen den normalen Feldrock ohne Garde-Litzen auf den Aufschlägen. Viele Leute hat man eingeladen, auch Zivilisten. Obwohl in der kalten Jahreszeit - die Zuschauer sind im Mantel, die Musiker tragen Handschuhe und die Truppe, die rechts folgt, ist auch im Mantel - trägt die  aufführende Kompanie wegen der optischen Wirkung keinen Mantel. Vielleicht fand an die Truppe auch noch eine Standartenverleihung statt, daher waren auch die alten Fahnen dabei. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Vereidigung (2)

 

Wehrmachtsbetreuung durch das Rote Kreuz. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Wehrmachtsbetreuung

 

Die Lazarett-Züge der Wehrmacht hatten die Aufgabe, Verwundete von den Krankensammelstellen der Armeen zu den Kriegslazaretten der Heeresgruppen oder in die Reservelazarette der Heimat zu transportieren. Die Gruppe Ib in der Feldtransportabteilung oblag die zentrale transporttechnische Bearbeitung  und Steuerung der Züge, der Heeressanitätsinspektion die sanitätsdienstliche Lenkung der Verwundetentransporte. Die Züge wurden in den Bereich einer Transportkommandantur (bei einer Reichsbahndirektion) geleitet. Der Sanitätsoffizier bei dieser Kommandantur erhielt alle Unterlagen über die in seinem Bereich vorhandenen Bettenkapazität und die Fachabteilungen und verteilte die Verwundeten auf die einzelnen Lazarette gemäß Belegung, Art der Verwundung oder Erkrankung und vorhandener Fachabteilungen. Der bereits beladene und fahrende Lazarettzug erhielt dann die entsprechenden Anweisungen über Funk oder Fernsprecher. In der zweiten Hälfte des Jahres 1941 wurde ein Leitender Sanitätsoffizier beim Chef  des Transportwesens OKW eingesetzt. Diesem unterstanden alle Sanitätsorgane im Bereich des Transportchefs einschließlich der Lazarett-Züge und Leichtkrankenzüge. Ab 1942 entstand ein eigener "Arbeitsstab der Lazarettzüge" bei der Heeressanitätsinspektion, um die gewaltig angestiegene Arbeit der Transportlenkung, Verwundetenverteilung mit dem dazugehörigen Melde- und Befehlswesen zu bewältigen (Quelle: Lexikon der Wehrmacht). (1941) <i>Foto: RVM</i>
Appell am Lazarettzug (1)

 

Eine willkommene Abwechselung während der langen Fahrten zur Front war sicherlich der Verkauf einheimischer Naturalen, die häufig von Kinder angeboten wurden. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
Unterwegsaufenthalt (4)

 

In typischer Landsermanier wurde das Ende des Polenfeldzugs im Oktober 1939 von der rückkehrenden Truppen mit Parolen an den Wagen gefeiert. Bereits im 1. Weltkrieg ein Procedere, dass den Zusammenhalt in der Truppe stärken, aber auch von der Angst an der Front ablenkten sollte. (1939) <i>Foto: unbekannt</i>
Kriegsparolen (3)

 

Ein getarnter Panzerzug im Wintereinsatz in der von der deutschen Wehrmacht besetzten Sowjetunion. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Panzerzug (7)

 

In Skierniewice, einem großen Bahnknoten bei Lodz ("Litzmannstadt") rangiert die PKP Tp 2-186, eine pr. G 7.2, die nach dem Polenfeldzug bei der Reichsbahn als 55 781 eingeordnet wurden. Letztendlich landete sie nach 1945 wieder bei der PKP und erhielt dort die neue Nummer Tp 2-84. (1940) <i>Foto: RVM</i>
pr. G 7.2 in Polen

 

Empfang einer Gruppe Verwundeter durch die örtlichen Hoheitsträger im kleinen Örtchen Markersdorf/Oberlausitz. Möglicherweise entstand die Aufnahme des RVM-Fotografens aus reinen Propagangszwecken, da sie mit Eisenbahn recht wenig zu tun hat, außer das sie auf einem Bahnhof entstand und ein Reichsbahnbeamter für die Soldaten die Bahnsteigsperre geöffnet hat. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Verwundetenempfang

 

Die Anpassung der russischen Breitspur (1524 mm) an den mitteleuropäischen Standard (1435 mm) war eine Mammutaufgabe in der besetzten Sowjetunion, stellten die verschiedenen Spurweiten doch das Haupthindernis für den Nachschub dar. Die Priorität des Umspurens verdeutlicht die Statistik: Bereits ein halbes Jahr nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurden mit Stand 08. Oktober 1941 schon 16.148 km umgespurte Strecken gemeldet. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Umspuren (7)

 

Wie so häufig wurde auch das vermeintlich "schwache Geschlecht" selbst bei solch schwerer körperlichen Arbeit wie beim Umspuren herangezogen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Umspuren (8)

 

Bei seinem Aufenthalt in der Ukraine ließ es sich Walter Hollnagel auch nicht nehmen, im scharfen Kontrast zu seinem fotografischen Auftrag, Land und Leute kennenzulernen und stattete diesem Markt einen Besuch ab. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Markttag in der Ukraine

 

Solche Bilder totaler Zerstörung wie am Bahnbetriebswerk Poltawa Ost passten auch nicht in den Propagandaauftrag, der die Transportleistungen der Reichsbahn in der besetzten Sowjetunion heroisieren sollte. Das Foto bekam die Öffentlichkeit daher nie zu sehen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
zerstörtes Bw Poltawa Ost

 

Das passte schon eher in die Propaganda: Der deutsche Bahnmeister weist seine russischen Hilfskräfte in die Arbeit an einer Weiche ein. Aufnahme in Snamenka. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Einweisung

 

Der harmlose Bildtitel unterschlägt einen der verantwortlichen Hauptakteure der Reichsbahn, der seit 1942 zum zweiten Mann an die Spitze der Reichsbahn aufgerückt war: Albert Ganzenmüller (vorne). Als Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium entsprach er ganz und gar dem Bild des zielstrebigen NS-Karrieristen und war auch maßgeblich für die im Namen der Reichsbahn durchgeführten Judentransporte in die Konzentrationslager verantwortlich. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Besichtigungsfahrt im Osten -1

 

Ganzenmüller (links) besteigt einen geschmückten Feldbahnzug in Aljeschkin auf der Krim. Für die Herren um Ganzenmüller sollte ein Holzpodest und einige Schwellenbohlen den Einstieg in die offenen Feldbahnwagen erleichtern, als Sitzgelegenheit begnügte man sich feldmäßig bescheiden mit aufgeschichteten Holzschwellen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Besichtigungsfahrt im Osten -2

 

Während einer Streckenkontrollfahrt in der Ukraine gab es sogar Zeit fürs Blümchenflücken. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Streckenkontrollfahrt

 

Der russische Winter wirft seine Schatten voraus: Im Bahnhof Snamenka wird winterfestes Schuhwerk aus einer Draisine geladen. Egal welcher Nationalität, die Herren der Schöpfung geben das klassische Männerbild ab und haben kein Problem damit, dem schwachen Geschlecht wie selbstverständlich bei der Arbeit zuzuschauen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der nächste Winter kommt

 

So sah es aus, wenn der vermeintlich schwache Gegner den besetzten russischen Bahnhof Snamenka in der Ukraine in Schutt und Asche legte. Das Bild des zufällig anwesenden Hamburger Direktionsfotografens wurde auch prompt mit einem Veröffentlichungsverbot belegt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Angriff auf Snamenka (5)

 

Nachschub für die Kochtöpfe der Wehrmacht im Bahnhof Apostolowo nahe Dnepropetrowsk in der Ukraine. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kein Schwein gehabt

 

So betitelte der Pressedienst des Reichsverkehrsministerium das Bild mit der großzügig dimensionierten Bekohlungsanlage. Nach den Reiseaufzeichnungen von Walter Hollnagel dürfte es in Dolginzewo entstanden sein. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bekohlungsanlage im Osten (2)

 

Der Bahnhof Uman im Bezirk Tscherkassy (Ukraine). (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Uman

 

Auch zwei Jahre nach den Kämpfen um die Festungsstadt Sewastopol zeigen sich am Bahnhof noch deutliche Spuren der schwer umkämpften Stadt. Deutsche Soldaten warten auf den Zug, die einzige (russische) Zivilistin ist von dem Fotografen eher peinlich berührt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Sewastopol (2)

 

Kein Mensch hätte in Friedenszeiten jemals daran geglaubt, dass es preußische Dampfloks der Reichsbahn bis zur Südspitze der Krim verschlagen könnte. 57 2217 hatte es von der RBD Erfurt über das Bw Wien bis nach Sewastopol geschafft, allerdings blieb der Maschine die Rückkehr in die Heimat versagt, sie ging nach dem Krieg in den Besitz der Sowjetischen Stattsbahn über. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
57 2217 im Bw Sewastopol

 

Eine Eisenbahnflakbatterie an einem unbekannten Einsatzort. (1944) <i>Foto: Privatfoto</i>
Eisenbahnflak (4)

 

Eisenbahnflakbatterie in der Wahner Heide bei Köln. (1944) <i>Foto: Privatfoto</i>
Eisenbahnflak (5)

 

Ein getarnter deutscher Panzerzug irgendwo in der besetzten Ukraine. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Panzerzug (6)

 

50 1439 kam im Juni 1941 fabrikneu zum Bw Neuß. Über Montzen (RBD Köln!) und Troisdorf (bis 28.08.1942) rollte die Lok an die RBD Königsberg zum Bw Allenstein ab. Am 01.09.1943 war sie im Bestand des Bw Grodno (eigentlich Polen, zwischen Juni 1941 und Juli 1944 Ostpreußen angegliedert), und kam im September 1944 zur RBD Münster. Die Bahnbetriebswerke Gremberg (1950-1957), Opladen (1958), Dieringhausen (1960) und Paderborn waren weitere Stationen der Lok. In Paderborn wurde sie am 24.08.1973 als 051 439-8 ausgemustert. Das Bild entstand vermutlich während ihrer ersten Einsatzzeit in der RBD Köln. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
50 1439 im Krieg

 

55 3027 (Humboldt, Baujahr 1914) mit einer Menge Anmachholz irgendwo in der Ukraine. Die Lok verblieb nach 1945 in Polen als PKP Tp4-63 II und wurde am 21.11.1951 ausgemustert. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Anmachholz

 

Ein probates Mittel den Vormarsch der deutschen Truppen wenigstens zeitweise zu behindern, war neben der Zerstörung der Infrastruktur das Unbrauchbarmachen der Transportmittel, wie hier in einem unbekannten belgischen Bw, wo die Lokomotiven in die Drehscheibengrube gefahren wurden. Auf der Drehscheibenbühne eine ehem. preußische G 7 (vmtl. SNCB Reihe 71), die wohl nicht aus Reichsbahnbestand stammt. (1940) <i>Foto: RVM (Luben-Orbis)</i>
Zerstörte Loks in Belgien

 

Nach einem kurzen Zwischenspiel in Mannheim kam 50 1631 im März 1942 zur Ostbahn (Bw Warschau-Praga). Im Sommer 1942 wartet sie vor einem Reisezug in Warschau Hauptbahnhof auf Ausfahrt. (1942) <i>Foto: RVM</i>
50 1631 in Warschau

 

Das Foto, dass ein RVM-Fotograf von den demotivierten und zerlumpten Soldaten unbekannter Herkunft während des Aufenthalts eines Verwundetentransport machte, passte wohl nicht so ganz in Bild der Propaganda und wurde prompt mit einem Veröffentlichungsverbot belegt. Die Kopfbedeckungen und der Habitus lassen jedenfalls nicht auf deutsche Soldaten schließen. Die deutschen Verwundeten mussten ihre Laufkarte umhängen haben. Jeder erstversorgte Verwundete bekam ein Kärtchen, an dessen Farbe man die Schwere der Verwundung erkennen konnte, nebst der Angabe der Wundversorgung.  (1943) <i>Foto: RVM</i>
Verwundetentransport (2)

 

Durch die sprunghaft angestiegenen Partisanenanschläge ab 1943 versuchte die Wehrmacht mit allen Mitteln der Situation Herr zu werden, auch mit solchen schienenfahrbaren Panzerspähwagen, was aber die letztlich die Zahl der Anschläge auf Eisenbahnanlagen auch nicht reduzieren konnte. Von 1942 bis Mitte 1943 stieg die Zahl der Anschläge auf mehr als 500/pro Monat. Allein in den Nächten vom 02. - 04. August 1943 registrierte die Heeresgruppe Mitte 8422 Sprengstellen und 1478 unschädlich gemachte Minen. (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Schienenpanzer

 

50 098 war am 23.01.1940 fabrikneu dem Bw Sangerhausen zugeteilt worden, kam aber bereits am 08.03.1940 zum Bw Osnabrück Hbf und wurde ab 1942 im Bestand der Bahnbetriebswerke Konitz (Westpreußen) ab 08.01.1942, Insterburg (02.07.1942) und Tilsit (15.12.1942) geführt. 1944 war sie in Düsseldorf-Derendorf beheimatet und erlebte das Kriegsende beim Bw Dieringhausen. Ihre längste Zeit (vom 07.12.1945 bis 11.12.1967) war sie beim Bw Hagen Gbf stationiert, ihre aktive Dienstzeit beendete sie am 20.01.1976 (z-Stellung) als 050 098-3 beim Bw Crailsheim. Ausgemustert wurde sie am 25.03.1976. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
50 098 im Krieg

 

Eine willkommene Abwechselung während der manchmal tagelangen Truppentransporte auf dem Weg zur Front waren sicherlich die Essenausgaben, wie hier im Bahnhof Dirschau. Von den Landsern völlig unbeachtet rangiert im Hintergrund eine pr. T 16. (1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
Essensausgabe in Dirschau

 

Ein Flak-Funkmeßgerät an einer Eisenbahn-Flakeinrichtung, die offenkundig bereits 4 Abschüsse zu verzeichnen hatte. (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
Eisenbahnflak (3)

 

Die noch im Friedenszustand von der BMAG abgelieferte 50 1061 kam im November 1940 fabrikneu zum Bw Wittenberge (RBD Hamburg), wo auch diese Aufnahme entstand. 1942 wurde sie an die RBD Posen abgegeben. Mit Neuanlieferung von Kriegloks der Baureihe 52 wurde die Lok Ende 1943 aus dem Osten zum Bw Wuppertal-Langerfeld umstationiert. Sie war bis zum 12. März 1968, zuletzt beim Wanne-Eickel, im Einsatz. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
50 1061 im Krieg

 

Eine Feldbahn im Einsatz im für die deutsche Kriegswirtschaft besonders wichtigen Gebiet der Mangangruben und Hüttenwerke von Nikopol in der Ukraine. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Feldbahn in der Ukraine

 

Auf den langen Fahrten zur Front durfte die Körperpflege nicht zu kurz kommen. Für heißes Wasser für die Rasur sorgt der Heizer der 50 459. Die Lok kam im November 1940 fabrikneu zum Bw Schwerin, wurde aber bereits am 31. Dezember 1940 an die RBD Wien überstellt. 1942 wurde die Lok an die RBD Breslau zum Bw Sagan weitergereicht, in deren Einsatzbereich diese Aufnahme wohl entstanden ist. 1943 ging es weiter zum Bw Magdeburg-Buckau, das damals zur RBD Hannover gehörte. Die Lok wurde schließlich am 04.11.1977 als 50 1459-2 beim Bw Reichenbach ausgemustert. (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
Körperpflege an 50 459

 

Ein erbeutetes französisches Eisenbahngeschütz 340 mm M 1912 vom Hersteller St. Chamond in Le Creusot mit einem Marinerohr vom Programm der "Normandie"-Klasse. Sie wurden bei der Wehrmacht als 34cm-Kanone -W- (E) 674(f) geführt. Die Rohrlänge betrug 17,3 m, die Höchstschußweite 32 - 40 km (alte Munition) und 44,4 km mit neuer Munition. (1940) <i>Foto: Luben-Orbis</i>
Eisenbahngeschütz (5)

 

Blick in den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Im Vordergrund steht ein Behelfs-Verwundetenzug. Am 6. November 1943 wurde die Stadt von der Roten Armee zurückerobert. (1943) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
Kiew Hbf

 

Ein Büssing-Schienen-Lkw des Feldeisenbahnkommandos 4 in Pleskau (Pskow) nahe der estnisch-/lettischen Grenze im Bereich der Heeresgruppe Nord. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
Schienen-Lkw (4)

 

Durchaus nicht unüblich wurde der Nachschub an die Front mit zwei FAUN-Schienen-Lkw befördert. (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
Schienen-Lkw (5)

 

Das Dienstgebäude der Haupteisenbahndirektion (HBD) Ost in Poltawa. Die HBDen Ost, Mitte, Süd und Nord unterstanden der Betriebsleitung Osten, deren Sitz in Warschau war. Die HBD Ost wurde zunächst in Poltawa eingerichtet und später nach Dnjepropetrowsk verlegt. Dort wurde im Juli 1942 aus ihr wie auch den anderen HBDen die Reichsverkehrsdirektionen (RVD). Die Ostbahndirektion in Warschau bestand von Januar 1942 bis Januar 1945. (1942) <i>Foto: RVM</i>
HBD Ost in Poltawa

 

Übung der 5.Reserve-Flakabteilung 461, die vom 01.04.1940 bis 12.11.1940 in der Nähe der Blockstelle Hindenburgdamm residierte.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Flak auf dem Hindenburgdamm

 

Flakschutzwagen (SdPl4i) im "Führersonderzug" auf dem Weg zum "Duce" nach Italien. Die Aufnahme könnte am östlichen Ortseingang von Bodman-Ludwigshafen am Bodensee entstanden sein. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Führersonderzug (1)

 

Flakschutzwagen (SdPl4i) im "Führersonderzug" auf dem Weg zum "Duce" nach Italien. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Führersonderzug (2)

 

Ein letzter nachdenklicher Blick auf die Reihe abgestellter G 8.2, bevor die Reise in eine ungewisse Zukunft auf die Schlachtfelder Rußlands geht. (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
Fahrt in den Osten

 

17 1138 vom Bw Karlshorst hat im dortigen Bahnhof einen langen Militärzug bespannt. Vermutlich geht die Reise nach Polen, dessen Feldzug gerade begonnen hat. Noch trägt die Lok keine Verdunklungsblenden auf den Lampen. (09.1939) <i>Foto: Privatfoto</i>
17 1138 in Bln-Karlshorst

 

Ein Zug mit erbeutetenden russischen Panzern und Ersatzteilen auf einem Bahnhof im Osten. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Beutepanzer

 

Detailaufnahme der Güterwagen-Kippanlage in Gotenhafen (Gdingen). (1943) <i>Foto: RVM</i>
Kippanlage in Gotenhafen (2)

 

Die Reiseatmosphäre auf dem Mailänder Hauptbahnhof deutet - mit Ausnahme der fehlenden Hallenverglasung - nicht unbedingt auf Krieg hin, der Italien im Sommer 1944 längst erreicht hatte.  (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (67)

 

Die Reichsbahn-Autowerkstätte in Mailand, in der offenkundig auch Kettenfahrzeuge der Wehrmacht instandgesetzt wurden. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (68)

 

Auf der Straße nach Brescia gelang Walter Hollnagel dieses Zeitdokument einer vor den Kriegsereignissen flüchtenden Familie auf einem Transporter mit Holzvergaser. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (69)

 

Mit der vollständigen Zerstörung der Infrastruktur wollte man den Vormarsch der Roten Armee noch verhindern - ein völlig sinnloses Unterfangen - und manchmal stellte man sich zuweilen selbst ein Bein, wie hier bei der voreiligen Sprengung der Straßenbrücke im Bahnhof Niedobschütz, deren Trümmer man wieder beiseite räumen musste, da der letzte Zug die Strecke noch nicht geräumt hatte.  (03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Oberschlesien 1945 (1)

 

Vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels im Zweiten Weltkrieg mussten alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert werden. So wurden vom NS-Regime alle Register der Indoktrination gezogen, zu denen auch solche werbewirksamen Fotos zählten, die weibliche Arbeitskräfte, wie hier als Kraftwagenfahrerin bei der Reichsbahn, anwerben sollten. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (82)

 

Ein besonderes Ärgernis waren die von Partisanen maßgeblich in der Ukraine verübten Anschläge auf die Eisenbahn, brachten doch gezielt plazierte Minen Lokomotiven zum Entgleisen, wodurch der Nachschub ins Stocken geriet. Hier wurde eine solche Sprengstelle entdeckt, bevor sie durch Überfahren eines Zuges größeren Schaden anrichten konnte. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Partisanenanschlag (18)

 

Ein Wehrmachtslastwagen passiert einen gesicherten Streckenposten an der Straßen- und Schienenverbindung zwischen Simferopol und Barhtschisseraj auf der Krim.  (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf der Krim (8)

 

Die Instandsetzung zerstörter Brücken hatte höchste Priorität, um den Nachschub zu sichern. Beim Rückzug der Roten Armee in den Jahren 1941/42 wurden insgesamt 3544 Eisenbahnbrücken unpassierbar gemacht, die den Betriebsablauf erheblich störten. Hierbei spielten auch zuweilend abenteuerlich anmutende Konstruktionen, wie diese eingleisige Brücke, die kaum breiter ist als das darauf befindliche Gleis sein dürfte, keine Rolle, Hauptsache sie hielt den darüberfahrenden Zügen stand. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Behelfsbrücke in der Ukraine

 

Nicht überall eigneten sich die gewagten Holzkonstruktionen. Der Wiederaufbau von Brücken wichtiger Bahnlinien wie hier auf der Linie Kiew - Poltawa - Charkow wurden direkt wieder als Stahlkonstruktionen ausgeführt. Dies brachte zusätzliche Probleme mit sich, musste der Baustoff Stahl doch aus dem "Altreich" herangeschafft werden und ging zugleich auf Kosten der Rüstungsindustrie, die weniger Panzer und Kanonen herstellen konnte. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjeprbrücke (6)

 

Blick in das Bw Bobrinskaja mit den Kriegslokomotiven 52 2133 (rechts) und 52 4782 vom Bw Dolginsewo (Dl). Im Schuppen steht die dienststellenmäßig nicht näher zuordbare 52 6996, ganz links eine Schlepptenderlok der polnischen Reihe 58.23. Bobrinskaja war ein wichtiger Knotenpunkt in der Ukraine, mit den Strecken nach Norden in Richtung Tscherkassy, südwärts nach Pomoschnaja, mit Snamenka im Südosten und Zwetkowo im Westen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bw Borbinskaja

 

Insbesondere die Zivilbevölkerung - wie hier in der Ukraine - litt unter dem Mangel an adäquaten Beförderungsmöglichkeiten, da dem Militär der absolute Vorrang eingeräumt wurde. Auf der Fahrt zum nächsten Markttag musste zwangsläufig dann auch auf beladenen Kohlenwagen Platz genommen werden. Den Wagen hatte es offenkundig von den belgischen Eisenbahnen in den Osten verschlagen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Reisen im Krieg (5)

 

Unweit der Mündung ins Schwarze Meer wurde bei Cherson von deutscher Seite eine Fährverbindung über den Dnjepr eingerichtet. Sie stellte nicht etwa ein Provisorium für eine zerstörte Brücke dar, sondern diente der Strecke Odessa - Nikolajew - Krim als südlichster Übergang über den größten Fluss in der Ukraine. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (9)

 

So gar nicht in den Propagandaauftrag des RVM, die Leistungen der Reichsbahn im Rußlandfeldzug zu dokumentieren, passte der Umstand, dass der vermeintlich schwache Gegner den besetzten russischen Bahnhof Snamenka in der Ukraine samt Lazarettzug in Schutt und Asche legte. Das Bild des zufällig anwesenden Hamburger Direktionsfotografens wurde auch prompt mit einem Veröffentlichungsverbot belegt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Angriff auf Snamenka (1)

 

Blick in das Brückenbüro der Reichsverkehrsdirektion (RVD) Dnjepropetrowsk mit einheimischen Kräften, auf deren Spezialausbildung auch die deutschen Besatzer nicht verzichten konnten. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückenbüro der RVD

 

Aufenthalt eines Truppentransports irgendwo in der Ukraine, den die Soldaten zum Auffüllen ihrer Wasserflasche und für ein wenig Körperpflege nutzen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Truppentransport (19)

 

Diesen Wagen italienischer Bauart eines "Behelfsmäßigen Verwundeten-Zuges" (BVZ) hat es weit in den Osten verschlagen. Hier wird er allerdings eher als Truppen- denn als Verwundetentransport benutzt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Truppentransport (20)

 

In einer Bahnstation unweit von Snamenka bemüht sich eine Armada von Hilfskräften schwere Schienenstücke von einem Flachwagen in Handarbeit auf den daneben stehenden Rollschemel zu verladen. Bespannt ist der Bauzug mit einer polnischen Ty 23, die bei der Reichsbahn als Baureihe 58.23 eingereiht wurde. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Arbeitszug bei Snamenka

 

Bis zur Weiterfahrt des Nachschubtransports vertreiben sich diese Eisenbahner beim Karten kloppen die Zeit. Der Einsatz an der Ostfront bedeutete auch, sich in Müßigang zu üben, waren doch die über weite Entfernungen führenden Zugfahrten allzu häufig mit endlos langen Wartezeiten in Unterwegs- und Kreuzungsbahnhöfen verbunden. Er brauchte oft Tage, bis die Züge an ihr Ziel gelangten.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Pause in der Ukraine

 

Walter Hollnagel dokumentierte auch diese Folgen eines sowjetischen Luftangriffs auf Snamenka, der aber nicht so recht in das Propagandabild passte. Die gesamte Bilderserie aus Snamenka wurde daher auch mit einem Veröffentlichungsverbot belegt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Angriff auf Snamenka (2)

 

Gesicherter Streckenposten an der Straße und der scheinbar endlosen und bereits umgenagelten Bahnlinie zwischen Simferopol und Barhtschisseraj auf der Krim.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf der Krim (9)

 

Im ersten Kriegswinter herrschte noch weihnachtliche Stimmung ohne Kriegsverdunklung im Hamburger Hauptbahnhof. (12.1939) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Weihnachten (2)

 

38 1056 vom Bw Sagan (RBD Breslau) befährt unter den skeptischen Augen der Anwesenden eine behelfsmäßig wiederaufgebaute Eisenbahnbrücke über die Olsa bei Zawada. Die Lok gehörte zu den Maschinen mit Hängeeisensteuerung (älteste P8-Ausführungen bis ca. 1914), die mit Windschneidenführerhaus geliefert wurden (bis 1907/08), allerdings scheint das Führerhaus hier durch ein solches in Normalausführung ersetzt worden zu sein. Weiterhin erhielt die Lok einen Nachbaukessel bzw. einen Tauschkessel in der Ausführung ab 1921 mit Speisedom, behielt aber interessanterweise den schmalen Kamin der Ursprungsbauart. Schließlich ist die Lok mit einem 3-achsigen Tender Pr 3T 16,5 gekuppelt, der an der P 8 eher selten zu finden war. (10.09.1939) <i>Foto: RVM (Mäde)</i>
Behelfsbrücke bei Zawada/PL

 

Um die gigantische Kriegsmaschinerie an der Ostfront am Laufen zu halten, aber auch um die wirtschaftliche Ausbeutung der besetzten Gebiete voranzutreiben, hatte die Eisenbahn alles zu transportieren, was in den Augen der NS-Strategen erforderlich war und auf einen Wagen passte. Hier rangiert eine pr. T 9.3 einen Dampfkessel auf einem Bahnhof in der Ukraine. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Schwertransport im Osten

 

Im Bahnhof Snihuriwka, etwa 60 km östlich von Nikolajew in der Ukraine, nutzen die Kinder die Gunst der Stunde, um sich beim Spielen im Tauwasser nasse Füße zu holen. Ein genaueren Blick ist aber der dahinter bunt zusammengestellte Bauzug wert. (11.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bauzug in der Ukraine

 

Neben der Eisenbahn reitze auch das Landleben in der Ukraine den Hamburger Direktionsfotografen auf seinen Fotostreifzügen und so fing er an einem Bahnübergang diese Szene mit einer Kuhherde ein. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnübergang in der Ukraine -2

 

Offenkundig am gleichen Bahnübergang wie bei Bild 19174 begegnete Walter Hollnagel an einem tristen Novembertag dieses Pferdefuhrwerk. Ein entscheidendes Detail hat sich jedoch verändert: Während im Sommer der links im Bahnhof abgestellte Wagen noch unversehrt war, trüben nun Trümmer an gleicher Stelle die Idylle des Bildes.   (11.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnübergang in der Ukraine -3

 

Mit einem einfachen Schlagbaum wurde dieser Bahnübergang in der Ukraine gesichert. Vorbildlich dagegen die aufgestellte Reihe der (neuen) deutschen Ausfahrsignale. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnübergang in der Ukraine -4

 

Eine Lok der polnischen Bauart Ty 23 (DRB-BR 58.23) passiert einen Bahnübergang an einem nebeligen Morgen bei Snamenka in der Ukraine. Als Besonderheit trägt die Lok auf dem Kessel nicht den großen runden Sanddom wie alle anderen Ty 23, sondern hat zwei Sandkästen kleinerer Bauart erhalten, die eher den deutschen Bauarten der G 12 bzw. G 8.2 entsprachen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnübergang in der Ukraine -5

 

Bei tristem Winterwetter, in zugigen Wärterbuden und die ständige Bedrohung durch Partisanen vor Augen schiebt dieser bewaffnete Eisenbahner Dienst an der Wärterbude eines unbekannten Bahnhofs in der Ukraine. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Wärterbude in der Ukraine (1)

 

Ein wenig körperliche Betätigung gegen die Kälte brachte allenfalls die Bedienung des Weichen- oder Signalhebels. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Wärterbude in der Ukraine (2)

 

Ansonsten hieß es bei Wind und Wetter Ausharren bis zur nächsten Zugfahrt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Wärterbude in der Ukraine (3)

 

Der Winter in der Ukraine war immer mit besonderen Härten verbunden, waren doch solide Gebäude eher die Ausnahme. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Wärterbude in der Ukraine (4)

 

Am Bahnhof Snamenka werden ungeordnet Stellwerksteile (u.a. Weichenhebel) verladen. Die Nachrüstung mit Signaltechnik für die Leistungssteigerung der Eisenbahn im Osten war teuer erkauft, wurde das Material zu Lasten vorhandener Eisenbahninfrastruktur in Deutschland oder anderen besetzten Ländern abgebaut. Die Szene vermittelt auch die Zustände, wenn an der Ostfront der Schnee taute und die noch gefrorenen Böden das Tauwasser nicht aufnehmen konnten. Die unbefestigten Straßen verwandelten sich in regelrechte Seenlandschaften bevor sie zur gefürchteten Schlammwüste wurden.  (11.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Rückzug in Snamenka (1)

 

Bei der Stellwerksmeisterei Snamenka wird alles, was zuvor mühevoll aufgebaut worden war, wieder abgebaut und in Sicherheit gebracht. Schließlich steht die Rote Armee bereits vor der Tür, der die Rückeroberung bis 08. Dezember 1943 gelingen sollte. Was hier von einem Kettenfahrzeug der Wehrmacht und etlichen dienstverpflichteten Hilfskräften durch den Dreck gezogen wird, ist die Hebelbank eines mechanischen Stellwerks. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Rückzug in Snamenka (2)

 

Neben den Sorgen um die sich nähernde Front hat Bahnmeister Weschke (mit ausgestrecktem Arm) im Kreise seiner Kollegen noch zu klären, wie man die Gerätschaften durch das Schmelzwasser abtransportiert bekommt. Immerhin hat man ein Pumpaggregat bereits im Einsatz. (11.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Rückzug in Snamenka (3)

 

"Wehrmachtstransport vor einem Bahnhof im Osten" - wiedereinmal bleibt es der Spekulation des Betrachtes überlassen, vor welchem ansehlichen Bahnhof in der Ukraine diese Ansicht mit den voll ausgerüsteten Wehrmachtsoldaten entstanden sein könnte.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof im Osten (2)

 

Blaue Eisenbahner, die alle verschiedene Schießprügel tragen und von einem Polizisten geführt werden, auf dem Weg zum Schießplatz in Snamenka. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Abmarsch zur Schießübung

 

Während auf der Straße von Krementschuk nach Kirowograd unaufhaltsam der Rückzug läuft, besuchen Angehörige der Reichsbahn nahe Alexandria (Olexandrija) in der Ukraine wohl letztmalig die Gräber ihre gefallenen Kameraden. Allein von November 1942 bis März 1943 gab es an der Ostfront 850.000 tote deutsche Soldaten. Die Rote Armee machte bei der Rückerorberung solche Friedhöfe dem Erdboden gleich. (11.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Friedhof bei Alexandria

 

Das Frauen insbesondere in den besetzten deutschen Gebieten körperliche Schwerstarbeit leisten mussten, war tägliche Praxis. Insbesondere bei den allgegenwärtigen Bau- und Reparaturarbeiten waren sie auch beliebtes Fotomotiv der RVM-Fotografen, wie hier auf einem unbekannten Bahnhof in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (81)

 

Übersichtsaufnahme über den Bahnhof Neumünster nach dem Angriff vom 05. November 1944. (06.11.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (17)

 

Einen trostlosen Eindruck vermittelt der Bahnhof Neumünster nach dem alliierten Angriff vom 05.11.1944. (06.11.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (16)

 

Kurze Erfrischung während eines Truppentransports im Zweiten Weltkrieg auf dem Balkan. (04.1941) <i>Foto: unbekannt</i>
Pause am Lokwasserkran

 

Neben Eisenerz aus Kriwoj Rog und Maganerz aus Nikopol gehörte die Kohle aus dem Donezbecken zu den begehrten Bodenschätzen der Ukraine, deren Ausbeutung nach der deutschen Besetzung vorrangig betrieben wurde, denn Kohle war der alles entscheidende Energieträger. Ob zur Versorgung der Truppen, der Eisenbahn, der Kraftwerke oder anderweitiger Bedarfsträger - ohne Kohle hätte man die Kriegsmaschinerie in diesem Ausmaß nicht in Gang halten können. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kohle aus der Ukraine (1)

 

Bei der Verladung des begehrten Brennstoffes auf die Bahn war reichlich Handarbeit gefragt und musste gehörig improvisiert werden. Interessant ist auch das mit Fahrdraht versehene, aber eigentlich betriebstote Gleis, die dazugehörigen Elloks dürften wohl vor den Deutschen rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden sein. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kohle aus der Ukraine (2)

 

Die fabrikneue Kondenslok 52 1893 vor dem markanten Wasserturm des Bw Nikolajew (Ukraine). Die eigens für den Osteinsatz beschafften Loks für die wasserarmen Regionen im Süden der Ukraine sollten der Reichsbahn keine Vorteile mehr bringen, sie kamen schlicht zu spät und waren lediglich ein halbes Jahr hier präsent, bis die Rote Armee das Gebiet wieder übernahm. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
52 1893 in Nikolajew (1)

 

52 1893 im Bw Nikolajew. Das am Tender aufgemalte Kürzel "Nj" belegt deren eindeutige Zugehörigkeit zu diesem Bw, wie auch der unverwechselbare Wasserturm. Offiziell war die Lok vom 27.09.1943 bis 22.03.1944 hier beheimatet.  (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
52 1893 in Nikolajew (2)

 

Eine geradezu klassische Situation, wie sie in der besetzten Ukraine beinahe jedem Bahnhof zugeordnet werden kann. Welcher Bahnhof verfügte nicht über eine Kopframpe? Eine preuß. T 14.1 (Baureihe 93) hat einen Wagen für die Verladung des Halbkettenfahrzeugs bereitgestellt. Bei dem Sonderkraftfahrzeug der Wehrmacht handelt es sich num den schweren Zugkraftwagen Sd.Kfz.9 der Fahrzeug&Motorenwerke GmbH Breslau (FAMO) mit Bilsteinkran. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Panzerverladung (3)

 

Eine Szene, die auch das allgegenwärtige Landleben in der Ukraine wiederspiegelt. Die einheimische Bevölkerung bewegt sich per Pferd oder mit Fuhrwerken fort, das Autofahren reduziert sich auf den Bedarf der Besatzungsmacht. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnübergang in der Ukraine -1

 

Nach der Zerstörung der Bahnanlagen mussten die Vermesser - hier ein techn. Reichsbahninspektor (tRI) - ran, die für den Wiederaufbau wie am Lokschuppen des Bw Poltawa Ost, die notwendige Gleisgeometrien ausmessen mussten. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Vermessung in Poltawa Ost (1)

 

Mit einem einheimischen "Hilfsfreiwilligen" wird das Nivelliergerät ausgerichtet. Auf dem mittig am Stativ hangenden Fadenlot wird die exakte Vertikale bzw. Horizontale bestimmt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Vermessung in Poltawa Ost (2)

 

Vor Arbeitsbeginn stehen die Reichsbahner in Nikolajew eher gelangweilt an einer Bretterbude zum Empfang der Arbeitsutensilien an. Der Fotograf hat sich als Schattenriss in der tiefstehenden Morgensonne gleich mitverewigt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Materialausgabe in Nikolajew

 

In den letzten Zügen des Wiederaufbaus befindet sich diese Eisenbahnbrücke über den südlichen Bug. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bugbrücke (1)

 

Die wiederherstellte Bugbrücke. Der südliche Bug durchmisst die südwestliche Ukraine und vereinigt sich unweit von Mykolajiw im Meeresarm Liman mit dem Dnejp, um schließlich bei Otschakiw in das Schwarze Meer zu münden. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bugbrücke (2)

 

Wachposten mit einfacher Straßensperre an der Bugbrücke. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bugbrücke (3)

 

Wachposten, der wohl gleichzeitig als Bahnübergangsposten an der Bugbrücke diente. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bugbrücke (4)

 

An der wiederhergestellten Brücke über den südlichen Bug in der Ukraine. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bugbrücke (5)

 

Eine 52 mit Kondenstender führt eine Belastungsprobe auf einer abenteuerlich anmutenden Holzpfeilerbrücke über den Bug auf der Strecke Kasatin - Shmerinka durch. Auf ihrem Rückzug zerstörte die Rote Armee die stattliche Zahl von 3544 Brücken, die den Eisenbahnbetrieb nachhaltig störten. Bis Mai 1943 ließen sich trotz schwieriger Materialbeschaffung 2076 Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 55 km zumindest provisorisch wiederherstellen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückenbelastung Bugbrücke

 

Obwohl es scheint, als wäre das Bild in den 1920er Jahren entstanden, sind bei genauerem Hinsehen die Spuren des Zweiten Weltkrieges an der Güterabfertigung in Hamburg Hamburger Hgbf bzw. Hamburg Han im Bereich der Pfeilerbahn am ehemaligen Haltepunkt Oberhafen unverkennbar. Mangels motorisierter Alternativen ist man wieder mit 1-PS-Fahrzeugen unterwegs. (1946) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ga Hamburg Hgbf

 

Halt der zur RVD Dnjepropetrowsk gehörenden 38 2353 an einer der zahllosen behelfsmäßigen Wasserstationen zwischen Sewastopol und Cherson auf der Krim. Der begrenzte Radius der in Rußland eingesetzten alten preußischen Lokomotiven machte häufige Betriebshalte notwendig. Der schwache Gleisoberbau ließ allerdings auch nur geringe Lasten bei gemäßigten Tempo zu.  (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
38 2353 auf der Krim

 

Eine funktionierende Eisenbahn bedurfte eines gut ausgebildeten Nachwuchses. Der Reichsbahn wurde schnell klar, dass der enorme Instandsetzungsbedarf hinter der Ostfront nicht durch deutsche Eisenbahner zu bewerkstelligen war. So wurden in der Lehrlingswerkstatt der RVD Bobrinskaja junge Ukrainer im richtigen Umgang mit der Feile ausgebildet, um beispielsweise später im Werkstättendienst als Lokomotivschlosser eingesetzt zu werden. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Lehrlingswerkstatt Bobrinskaja

 

Das Interesse an einer Lehrlingsausbildung bei der Deutschen Reichsbahn in Bobrinskaja war offenkundig enorm. Es gibt keine Hinweise darauf, dass diese jungen Ukrainer zwangrekrutiert wurden. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Lehrlingswerkstatt Bobrinskaja

 

Für das leibliche Wohl der Eisenbahner in Bobrinskaja sorgten diese einheimischen Frauen in der Küche, die an den Kesseln unter eifrigem Rühren die Mahlzeiten ausgaben. Freilich ließ der Fotograf die Küchenkräfte für diesen Moment auch eine ansprechende Positur einnehmen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Küche in Bobrinskaja

 

Auf der Lokleitung in Bobrinskaja herrschte offenkundig gute Laune als der Fotograf erschien. Beim Personal handelt es sich durchweg um einheimische Eisenbahner, die ihren Dienst im angestammten Arbeitsumfeld ausüben konnten, nun aber auf Weisung der Reichsbahn tätig sind. Von Anfang an war die Reichsbahn auf die Mitarbeit ortsansässiger Arbeitskräfte angewiesen. Für die Verständigung zwischen deutschem und einheimischen Betriebspersonal wurden eigens mehrsprachige Hefte mit Fachbegriffen aus dem Eisenbahnbetrieb herausgegeben. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Lokleitung Bobrinskaja

 

In der Materialausgabe Bobrinskaja wird einheimischen Hilfskräften für ihre Tätigkeit bei der Reichsbahn geeignetes Schuhwerk ausgehändigt. Die in der Ukraine besonders bei der Landbevölkerung vorherrschende Armut führte soweit, dass viele Arbeitswillige nicht einmal Schuhe an den Füßen trugen. Für mehr als die Bereitstellung von Schuhwerk einfachster Machart mochte sich die Reichsbahn gegenüber den rekrutierten Kräften dennoch nicht hinreißen lassen. Ersatz für die arg heruntergekommene Arbeitskleidung war wohl erst gar nicht vorgesehen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Materialausgabe in Bobrinskaja

 

Für den stets adretten Sitz der Dienstkleidung sorgte eine einheimische Uniformnäherin. Angesichts der im frontnahen Einsatz arg strapazierten Eisenbahnuniformen dürfte es ihr an Näh- und Flickarbeiten nicht gemangelt haben. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Näherin in Brobrinskaja

 

Bei der eifrigen Schreibkraft an der AEG-Schreibmaschine dürfte es sich um die Vorzimmerdame des bei der Reichsverkehrsdirektion (RVD) Dnjepropetrowsk angesiedelten Reichsbahnrats Heinze handeln, dessen Büro sich hinter der Tür befindet. Reichsbahnrat Werner Heinze war Vorstand des Reichsbahnverkehrsamts Schneidemühl der RBD Osten und wurde 1943 von dort zur RVD Dnjepropetrowsk als Dezernent und Vorstand des Eisenbahn-Verwaltungsamt abgeordnet. Der intime Einblick vedeutlicht auch, dass es in den Amtsstuben an der Ostfront eher bescheiden zuging. Beachtenswert ist auch die äußerst detaillierte Streckenkarte der Donezregion an der Wand, die nicht nur die vorhandenen Bahnverbindungen, sondern auch sämtliche Stationen ausweist. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Reichsbahngehilfin im Osten

 

Der Blick in die Fernsprechzentrale offenbart, dass neben einheimischen Kräften (hinten) es sogar Telefonistinnen aus dem Ruhrgebiet von der RBD Essen in das 2300 km entfernte Dnjepropetrowsk verschlagen hatte. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Fernsprechzentrale im Osten

 

Im Brückenbaubüro der RVD Dnjepropetrowsk schaut ein blau uniformierter Reichsbahner der am Zeichenbrett stehenden Ukrainerin über die Schulter. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ukrainische Zeichnerin (1)

 

Auch wenn es kein Eisenbahnfoto ist, dokumentierte Walter Hollnagel den damals größten Staudamm der Welt am Dnjepr. Der aufgestaute Fluss zieht sich von Saporoshje bis in das 65 km entfernte Dnjepropetrowsk und beinhaltete ein Stauvolumen von 1.100 Millionen Kubikmeter Wasser. Im September 1941 beim Rückzug der russischen Truppen gesprengt, konnte erst im Januar 1943 die Stromproduktion wieder aufgenommen werden. Aufgrund des Kriegsverlauf stand der Aufwand der Wiederherstellung wieder einmal in keinem Verhältnis zum erzielten Nutzen, sah sich die Wehrmacht angesichts der herannahenden Roten Armee ihrerseits gezwungen, im Oktober 1943 den Staudamm zu zerstören. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepr-Staudamm

 

Nichts war in den weiten und trockenen Gebieten Rußlands wichtiger als Wasser. So dürfte es sich auch hier um eine künstlich angelegte Wasserstelle zur Versorgung der Dampflokomotiven handeln. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Wasserreservoir im Osten

 

Solche Übungen erinnerten die Eisenbahner schmerzlich daran, dass gerade ihre Bahnanlagen wegen der strategischen Ausrichtung bevorzugte Angriffsziele waren und neben Partisanen auch von Tieffliegern aus der Luft angegriffen wurden. Von daher schien es angebracht, dass sich die Reichsbahner in Poltawa mit der Bedienung von Flugabwehrkanonen, den sog. Flak, vertraut machten, hier eine 2-cm Flak 38 der Mauserwerke. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Flakübung in Poltawa

 

Neben der systematisch zur Zwangsarbeit nach Deutschland verfrachteten Bevölkerung in den besetzten Gebieten der Sowjetunion strandeten auch immer wieder ganze Bevölkerungsgruppen in den besetzten Gebieten auf der Flucht vor den Repressalien Stalins. Nach der Bildbeschreibung Hollnagels soll es sich hier um Flüchtlinge aus dem Kaukasus handeln, die gemäß der Wagenanschift in Kertsch auf der Krim gestrandet sind. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Flüchtlinge aus dem Kaukasus

 

Selten sind auch Innenansichten der einfachen Eisenbahner an der Ostfront. Auch wenn die Zimmereinrichtung eher spartanisch anmutet, hatte man immerhin ein festes Dach über dem Kopf. Unverkennbar hat man es sich hier in einem konfiszierten Quartier gemütlich gemacht und die vorhandenen Möbelstücke zurechtgerückt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Quartier in Nikolajew

 

Am 23. November 1943 wurde der Bahnhof Berlin-Alexanderplatz bei einem Bombenagriff schwer beschädigt. Ende 1945 begann der Wiederaufbau bzw. die Sanierung des Bahnhofsgebäudes und der Halle, die noch bis 1951 andaueren sollte. Die Wiederaufnahme des S-Bahn-Verkehrs erfolgte bereits am 4. November 1945. (1946) <i>Foto: Privatfoto</i>
S-Bahn Berlin (38)

 

Im Herbst 1944 detonierte im Bw Münster eine alliierte Luftmine genau unter 50 2449 und türmte Lok und Tender zu einem bizarren Denkmal auf. Während die Durchgangsgleise durch den Einsatz von Kriegsgefangenen und Fremdarbeitern nach kurzer Zeit wieder befahrbar gemacht wurden, blieb 50 2449 noch bis zum Einmarsch der Engländer zu Ostern 1945 so stehen. Das Pressefoto von ihr ging anschließend um die Welt. Die Lok wurde nicht mehr repariert und ist als Kriegsschadlok 1946 ausgemustert worden. (03.04.1945) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
50 2449 in Münster

 

Transport des "Wagen von Compiègne" durch das Brandenburger Tor in Berlin. Der "Wagen von Compiègne" ist der ehemalige Speise- und spätere Salonwagen, in dem am 11. November 1918 auf einer Lichtung bei Compiègne die Beendigung der Kampfhandlungen zwischen dem Deutschen Kaiserreich und den Streitkräften der Entente vereinbart wurden (Erster Waffenstillstand von Compiègne). Zur Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich am 22. Juni 1940 ließ Hitler das Fahrzeug erneut auf die Waldlichtung bei Compiègne stellen. Anschließend wurde der Waggon auf der Straße nach Berlin gebracht und eine Woche am Berliner Dom ausgestellt. Das Bild zeigt den Wagen, gezogen von einem Kaelble-Schlepper unter dem Brandenburger Tor am "Heldengedenktag und Tag der Wehrmacht" im Jahre 1941. (03.1941) <i>Foto: RVM</i>
Wagen von Compiègne (1)

 

Mit militärischen Ehren wird hier ein Sonderzug mit 38 2068 in Braunschweig Hbf begrüßt oder verabschiedet. Nähere Angaben zu dem Anlass liegen nicht vor. (1939) <i>Foto: Privatfoto</i>
Abschied in Braunschweig

 

Im September 1942 wurde die erste Kriegslok der Baureihe 52 bei Borsig fertiggestellt. Durch bauliche und technische Vereinfachungen sollte eine Leistungssteigerung herbeigeführt werden. So sprach die Propaganda davon, dass im Vergleich zur Baureihe 50 etwa 26000 kg Material und 6000 Arbeitsstunden eingespart wurden. Zusammen mit 50 377 ging 52 001 auf „Propagandafahrt" durch Deutschland, um zu zeigen, mit wieviel weniger Aufwand und Material eine Lokomotive hergestellt werden konnte. Findige Ingenieure erkannten jedoch recht bald, daß die genannten Einsparungen von Kupfer und Zinn Täuschungen waren. So wurde bei der 50er ein Verbrauch von 2358 kg Kupfer und 450 kg Zinn angegeben. Bei der 52er sollten es nur noch 126 kg Kupfer und 23,5 kg Zinn sein. Die größte Einsparung an Kupfer entfiel auf die Kupferfeuerbüchse. Die BR 50 besaß aber wie die BR 52 von Anfang an eine Stahlfeuerbüchse. Dies traf in ähnlicher Weise auch auf die Einsparung an Zinn zu. Die 50er besaß wie die 52er schon längst Dünngußlager.... (12.10.1942) <i>Foto: RVM (Scherl)</i>
Baureihen-Vergleich

 

38 3279 rangiert über den Bahnübergang "Hemmstraße" oder "Parkallee" im Bremer Norden. Im Hintergrund ist ein vierachsiger Meterspurtriebwagen der Bauart Wismar zu sehen, der dem Tr 2 der Kleinbahn Bremen-Tarmstedt ähnelt. Und: Die Schrankenwärterin öffnet den Bü, obwohl die Lok den Kreuzungsbereich noch nicht verlassen hat ! (1941) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
38 3279 in Bremen

 

Die hier verunfallte Lok zeigt eine der vier von Hohenzollern in den Jahren 1917 - 1918/19 für die NBDS (Noordbrabant-Duitse Spoorweg Maatschpij) der Strecke Boxtel (NL) - Goch - Wesel gebauten 1'Dh2-Güterzuglok Nr. 118-121 (später: SS 1301-1304, dann NS 4501-4504). Am rechten Gleispaar sind Fahrleitungsmasten zu erkennen, die vermuten lassen, dass das Foto im Bereich der NS entstanden sein könnte. Einen Hinweis ist auch die Ausrüstung der Lok mit Knorr-Oberflächen-Vorwärmer und Speisepumpe wert, die diese Lokomotiven bereits ab Werk erhalten hatten. (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Anschlag (2)

 

E 18 04 und eine unbekannte 03 mit einem durch Flakwagen geschützen Sonderzug im Bahnhof Probstzella. (1940) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
E 18 04 in Probstzella

 

Zum Geben der Rangiersignale Ra 1 (Wegfahren), Ra 2 (Herkommen) und Ra 5 (Anhalten) wurde vom Stellwerkswärter bei Tage eine Winkscheibe mit weißer runder Grundfläche und rotem Rand verwendet, wie hier auf dem Stellwerk "Mwb" in Mährisch-Schönberg.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Wärter mit Winkscheibe

 

"Lokführer auf der Panzerlok im Osten", so titulierte das RVM Walters Hollnagels Foto. Leider lassen sich aus der Detailaufnahme keine näheren Angaben zum Fahrzeug erschließen. Wenigstens vermerkte Walter Hollnagel den Aufnahmeort: Bahnhof Poltawa Ost in der Ukraine. Bemerkenswertes Detail ist sicher der kleine Spiegel, der am Schutzglas angeklemmt ist und eine Art Rückspiegel darzustellen scheint. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf der Panzerlok

 

Die aus der RBD Hannover stammende 91 1369 im Osteinsatz in der ukrainischen Hafenstadt Kertsch auf der Krim. Das Bild zeigt eine scheinbar trügerische Idylle, war doch Kertsch im Zweiten Weltkrieg hart umkämpft. Ansonsten sollte hier das Zusammenspiel des militärischen Transportwesens von Eisenbahn und Kraftverkehr verdeutlicht werden, bei dem selbst das Pferd noch seine unverzichtbare Daseinsberechtigung hat. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
91 1369 auf der Krim

 

An einer der zahllosen Wasserstationen in der Ukraine ist 56 816 mit einem Nachschubtransport zum Stehen gekommen. Auf den schier endlosen Fahrten durch das weite Landesinnere galt es häufig Betriebshalte einzulegen, um die Wasservorräte zu ergänzen oder gleich eine neue Lok vorzuspannen. Der schwache Oberbau ließ zudem nur geringe Lasten bei gemäßigtem Tempo zu, hoffnungslos überlastete Strecken führten zu endlosen Wartezeiten in den öden Unterwegsstationen oder ein Partisanenanschlag brachte den Betrieb vollends zum Erliegen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
56 816 in der Ukraine

 

Schon im Zuge der Kriegsvorbereitungen war man dazu übergangen, zweiachsige, gedeckte Güterwagen mit Sitzbänken für den Mannschaftstransport der Wehrmacht auszustatten. Ein entsprechend umgebauter Wagen bot bis zu 40 Soldaten Platz. Das Bild zeigt, wer vor allem nach Rußland geschickt wurde: junge und unerfahrene Soldaten, deren statistische durchschnittliche Überlebenszeit bei lediglich 9 Monaten lag! (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Truppentransport (15)

 

Der Heizer hat bereits kräftig aufgelegt, die Ausfahrt steht, das Warten hat ein Ende, die Fahrt ins Verderben geht weiter... (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Truppentransport (16)

 

Ein Lokzug mit drei in der Wiener Lokfabrik gebauten 52er (an der Spitze 52 311 vom Bw Tschaplino "Ts") auf dem Weg nach Zdolbunow, südlich von Rowno in der Ukraine. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Lokzug in der Ukraine

 

Die stimmungsvolle Aufnahme mit einer pr. T 14 (Baureihe 93) im Bahnhof von Snamenka in der Ukraine täuscht. Nicht der morgendliche Nebeldunst verzieht sich hier gerade, sondern die Rauchschwaden eines gerade erfolgten sowjetischen Luftangriffs (vgl. Bild-Nrn. 9170 und 9171). (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dunst über Snamenka

 

Im Ausfahrbereich des Bahnhofs Trichaty in der Südukraine warten vereint vor einem Güterzug zwei Kriegslokomotiven der Baureihe 52 in denkbar unterschiedlicher Ausführung: Eine 52 mit frostgeschützem Kastentender leistet einer 52-Kondenstenderlok Vorspann. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
2x 52 in der Ukraine

 

"Verladung auf einem Bahnhof im Osten" so der offizielle Bildtitel. Typisch Hollnagel erklomm er das Dach eines Güterwagens, um das rege Treiben an dieser Ladestraße in einem Bahnhof auf der Krim mit Fahrzeugen der Organisation Todt (OT) abzulichten. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ladestraße auf der Krim

 

Eisenbahner auf einem Bahnhof im Großraum von Nikopol in der südlichen Ukraine. Der ungewohnte Anblick bewaffneter Eisenbahner mit allerlei Koffern, Taschen und Kisten sowie dem mitgeführten Sturmgepäck lassen auf eine heikle Mission schließen. Möglicherweise handelt es sich um ausrückende Sicherheitskräfte, die dem zunehmenden Partisanenaktivitäten Einhalt gebieten sollen, forderten diese doch unter den deutschen Eisenbahnern die meisten Opfer. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Einsatz bei Nikopol

 

Eine Momentaufnahme, die Bände spricht: Wehrmachtssoldaten auf dem Weg zur Front machen genau das, was zu den soldatischen Tugenden zählt: irgendwie die Zeit totzuschlagen und hoffen, dass es bald weitergeht. Der in Bobrinskaja vorherrschende Betrieb mag für etwas Zerstreuung gesorgt haben, in Anbetracht der abblasenden 52er war ein Nickerchen wohl nicht möglich. Der daneben stehende Panzertransport hat als Besonderheit einen italienischen Schlußwagen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Pause in Bobrinskaja

 

Stolz präsentieren die beiden Reichsbahner ihren Zufallsfang, wohl eine Wildgans, den sie nur zu gerne ihrem fotografierenden Kollegen vor die Linse halten. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Essen auf Rädern

 

Ein respektabler SF-Zug steht im Bahnhof Snamenka zur Abfahrt bereit. Am Zugschluss sind zwei mit leichter Flak versehene behelfsmäßige Schutzwagen eingestellt. Längst kündigte sich das Erstarken der Roten Armee an, sodass fahrende Personenzüge leichte Beute von Tieffliegerangriffen wurden, die es mittels derartiger Bewaffnung zu schützen galt. Ungeachtet dessen ging Snamenka bis 8. Dezember 1943 für die Wehrmacht verloren. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
SF-Zug mit Flakschutz

 

Eine 56.2 (pr. G 8.1) wartet im ukrainischen Bezirk Dnjepropetrowsk auf Ausfahrt mit einem Militärtransportzug. Als Ladegut sind als Mörserträger umgebaute französische Panzer H 38 "Hotchkiss" verladen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Militärtransport in derUkraine

 

Abtransport von (beschädigten) deutschen Panzern, verladen auf neuen SSyms-Wagen der Reichsbahn mit einem Ladegewicht von 50 t, in der Nähe von Kirowograd/Ukraine. Auch ein Bild mit Symbolkraft, denn im Herbst 1943 waren die Eroberungsfantasien längst verflogen. (11.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Rückzug (1)

 

52 1883 wurde im Jahre 1943 von Henschel in Kassel als Kondenslok für den Einsatz in der RVD Dnjepropetrowsk abgeliefert. Nach ihrer Ausmusterung am 14.11.1951 beim Bw Nördlingen wurde ihr Kessel in eine Lok der Baureihe 50 eingebaut.   (1943) <i>Foto: RVM</i>
52 1883

 

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs werden getarnte Wehrmachtsverbände an der Grenze zu Polen auf Eisenbahnwagen verladen. (08.1939) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Truppentransport (11)

 

Kurze Verschnaufpause auf der Fahrt in die Sowjetunion im besetzten Polen.  (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
Truppentransport (14)

 

Verpflegung an der sog. "Gulaschkanone". Der Aufnahmeort ist leider wie so oft bei den RVM-Fotos aus dieser Zeit unbekannt. (1941) <i>Foto: RVM (Walter Geist)</i>
Truppenverpflegung (2)

 

Nach der Niederlage in der Schlacht von Stalingrad Anfang 1943 drohte der gesamten südlichen deutschen Ostfront der Zusammenbruch. Dabei gelang es der Roten Armee auch, Charkow im Februar 1943 vorübergehend zu befreien. Im März wurde die Stadt durch die Deutsche Wehrmacht zurückzuerobert. Walter Hollnagel nutze die kurze Zwischenzeit bis zur endgültigen Einnahme durch die Rote Armee am 23. August 1943, um dieses Bild des völlig zerstörten Charkower Hauptbahnhofs zu machen, von dem nur noch die Außenfassade übrig ist. Immerhin macht der Platz vor dem Bahnhof einen aufgeräumten Eindruck und man hat es geschafft, ein neues Schild am Bahnhof festzumachen. (05.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Charkow 1943 (4)

 

Sammlung für das Winterhilfswerk in Köln. Durch das Winterhilfswerk konnte das NS-Regime die materielle Not von Teilen der Bevölkerung lindern und zur inneren Stabilisierung beitragen. Zugleich zielte die Spendensammlung auf das Zusammengehörigkeitsgefühl der "Volksgemeinschaft". Das Spendenaufkommen übertraf ab dem Rechnungsjahr 1939/1940 die Summe, die aus Steuermitteln für öffentliche Fürsorgeverbände aufgebracht wurde. Der Staatshaushalt wurde somit von Sozialausgaben entlastet (Quelle: Wikipedia). (1940) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Winterhilfswerk (1)

 

Mangels Laderampe musste am Berlin-Cahrlottenburger Güterbahnhof ein nicht unerheblicher Aufwand betrieben werden, um den Küchenwagen aus Chemnitz zu verladen. (03.04.1943) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (146)

 

Die bereits eingetretenen Kriegsschäden durch das Bombardement auf die Reichshauptstadt bedingten wohl den Transport des Küchenwagens "Dresden 112 269" (Heimatbahnhof Chemnitz) zum Charlottenburger Güterbahnhof, um anschließend hungrige Berliner Mäuler zu stopfen. (03.04.1943) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (147)

 

Auch wenn wieder jedwede Ortsbestimmung auf dem Foto fehlte, passt die Topografie am wahrscheinlichsten zu einem Fjordhafen in Norwegen. Der Grund für den Transport des betagten Schleppers, der hier vom Straßenroller ins feuchte Nass gehoben wird, liegt wohl darin, dass der Landweg die kürzeste und schnellste Verbindung zwischen zwei Gewässern darstellte. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (148)

 

Im 2. Weltkrieg wurden die Culemeyer-Straßenroller auch zum Transport von schweren Ersatzteilen benutzt. Vermutlich handelt es sich hier um Teile für das Sima-Wasserkraftwerk bei Eidford in Norwegen. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (149)

 

Nach dem "Fall Weserübung" (der Besetzung Norwegens) wurden diese Teile zum Ausbau des Sima-Kraftwerks bei Eidford im Westen Norwegens mittels Culemeyer transportiert. Bei den Loks im Hintergrund handelt es sich wahrscheinlich um Heeresfeldbahnloks, allerdings ohne den obligatorischen Tender.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (150)

 

Für die Ausstellung "Bergen-Retten-Heilen" zum "Sanitätsdienst der Wehrmacht an der Front" stellte die Reichsbahn diesen erbeuteten Sanitätswagen  (SNCF Wagen vom Typ "Talbot") auf dem Augustusplatz in Leipzig als Anschauungsobjekt bereit. Bis zu seiner fast vollständigen Zerstörung im 2. Weltkrieg galt dieser Platz als einer der schönsten in Deutschland.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (79)

 

Transport eines erbeuteten 57 t schweren sowjetischen Kampfpanzers vom Typ KW2 durch die Straßen von Berlin am Küstriner Platz nördlich vom Schlesischen Bahnhof. Vermutlich wird das Fahrzeug zum Lustgarten geschleppt, wo während des Krieges Beutewaffen ausgestellt wurden. Den Küstriner Platz gibt es namentlich heute nicht mehr. Sämtliche Gebäude sind dem Bombenkrieg und dem Endkampf um Berlin zum Opfer gefallen. Dort ist fast kein Stein auf dem anderen geblieben. Der nachfolgende "demokratische Aufbau" hat dann alle Spuren beseitigt. Es sieht hier heute komplett anders aus. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (151)

 

Transport eines sowjetischen Kampfpanzers vom Typ KW2 zum Berliner Lustgarten, wo während des Krieges Beutewaffen ausgestellt wurden. Im Hintergrund ist an einem Haus ein Schild/Schiftzug "Plaza Gaststätten" zu lesen. Im Berliner Adressbuch von 1941 findet man hierzu den Eintrag "Plaza Gaststätten Küstriner Platz 10". Der Name "Plaza" gehörte ursprünglich zu einem Variete, das sich im alten Ostbahnhof (umgangssprachlich auch als Küstriner Bhf bezeichnet = der alte und ursprüngliche Bahnhof der preuß. Ostbahn) befand. Das Variete lag etwas nördlich vom ehemaligen Schlesischen Bahnhof, der zu DDR-Zeiten den Namen Ostbahnhof trug, dann Hauptbahnhof hieß und heute wieder Ostbahnhof heißt. Zum Aufnahmezeitpunkt konnten Gaststätten scheinbar als "Marketingmaßnahme" den Namen des benachbarten Varietes in den eigenen Namen integrieren, ohne eine Klage am Hals zu haben. Somit steht der Panzer am Küstriner Platz nördlich vom Schlesischen Bahnhof.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (152)

 

Panzertransport mit 2 Zugmaschinen der Culemeyer-Transportgruppe in den Straßen von Berlin. Es handelt sich um einen erbeuteten 57 t schweren sowjetischen Kampfpanzer vom Typ KW2.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (153)

 

Das Abschleppen des 57t schweren sowjetischen Beutepanzers bedurfte der vereinten Kräfte zweier Kaelble-Zugmaschinen der Typen Z6R 2A 100 und Z6W 2A 130. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (154)

 

Blick in die Fahrzeughalle des Kraftwagen-Betriebswerkes Berlin-Markgrafendamm. Mit dem Mercedes-Benz/Kässbohrer Stromlinienomnibus wurden die Mannschaften der Schwerlasttransporte an ihre Einsatzorte gebracht. Davor steht ein 16-rädriger Straßenroller mit einer besonderen Schwerlastauflagekonstruktion. Es herrscht Krieg, die Fenster sind mit Verdunklungsrollos versehen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (155)

 

Ein Bild völliger Zerstörung bot dieser Güterbahnhof bei Florenz nach einem alliierten Fliegerangriff. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (53)

 

Trotz der verheerenden Schäden durch einen Luftangriff zeigt dieses Bild die typische Art der Schadensbeseitigung durch die vorangige Wiederherstellung der durchgehenden Hauptgleise. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (54)

 

Eindruckvoll konnte Walter Hollnagel mit seinen Aufnahmen die Zerstörungskraft des Bombenkrieges bei Florenz veranschaulichen. Solche Bilder waren für Propagandazwecke wohl nicht geeignet.  (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (55)

 

Bombentrichter auf einem Güterbahnhof bei Florenz. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (56)

 

Aufräumarbeiten im Bahnhof Florenz-Fresole. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (57)

 

Walter Hollnagel liebte die erhöhten Standpunkte, und traute sich sogar im zerstörten Choas noch auf eine Signalbrücke, deren Standfestigkeit sicherlich nicht einschätzbar war. Von hier aus fertigte er auch die vorherigen Übersichtsaufnahmen (Nrn. 16140 - 16143) an. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (58)

 

Reparaturarbeiten an der Strecke Bologna - Verona in Ostiglia. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (59)

 

Im Gegensatz zu den anderen Aufnahmen geht es im Bahnhof La Spezia in der norditalienischen Region Ligurien noch recht entspannt zu. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (60)

 

Blick auf den noch vom Krieg verschonten Bahnhof La Spezia in Norditalien. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (61)

 

Auch der norditalienische Bahnhof Verona geriet in das Visier alliierter Bomberverbände. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (62)

 

Offensichtlich Kriegsgefangene mussten mit einfachsten Mitteln die Schäden an den Gleisanlagen in Verona beseitigen. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (63)

 

Mit ein paar Schaufeln war das Aufräumen im Bahnhof Verona Porta Nuova wohl nicht getan... (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (64)

 

Zerstörungen im Bahnhof Verona Porta Nuova. Die E-Lok im Hintergrund gehört zum Depot Bologna. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (65)

 

Schadensaufnahme im Depot Verona. Die querstehende 729 089 (rechts) gehört zum Depot Triest. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (66)

 

Auch die rund 70km nördlich von Hamburg gelegene Stadt Neumünster blieb von Bombenangriffen nicht verschont. Der Lokschuppen des dortigen Bahnbetriebswerks mit einigen Köfs und Loks der Baureihe 50 wurde auch schwer getroffen. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (1)

 

Bei dem Angriff vom 25. Oktober 1944 auf Neumünster erwischte es auch den dortigen Lokschuppen. Der Stadt standen aber die schwersten Luftangriffe noch bevor. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (2)

 

Eine unbekannte 50er im zerstörten Lokschuppen von Neumünster. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (3)

 

Ein Nebengebäude am Bahnhof Neumünster wurde durch den Luftangriff vom 25. Oktober 1944 völlig zerstört. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (4)

 

Auch das Ausbesserungswerk Neumünster hatte es am 25. Oktober 1944 erwischt. Am 13. April 1945 wurde das Werk bei einem Luftangriff dann fast vollständig zerstört.  (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (5)

 

Walter Hollnagel dokumentierte penibel die Schäden des Luftangriffes vom 25. Oktober 1944 auf die Bahnanlagen von Neumünster. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (6)

 

Zerstörungen im Ausbesserungswerk Neumünster. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (7)

 

Ob dieser Wagen nach dem Angriff vom 25.10.44 im Ausbesserungswerk Neumünster tatsächlich noch aufgearbeitet wurde, erscheint fraglich. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (8)

 

Diese Wagen hatte es im Werk Neumünster nicht ganz so schlimm erwischt. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (9)

 

Zerstörungen im Ausbesserungswerk Neumünster nach dem Angriff vom 25.10.1944. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (10)

 

Schäden am Ausbesserungswerk Neumünster. Insgesamt acht Luftangriffe erschütterten Neumünster im Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Dem ersten im Jahr 1941 folgten bis zum 25. April 1945 sieben weitere, der schwerste davon am 13. April 1945. Nach dem Krieg befanden sich unter den knapp 67.000 Einwohnern Neumünsters fast 17.000 Vertriebene aus den verloren gegangenen deutschen Ostgebieten. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (11)

 

Das Ergebnis des Luftangriffes vom 25. Oktober 1944 auf Neumünster. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (12)

 

Die Trümmer rauchen noch, während man bereits mit den Aufräumarbeiten am Bahnhof Neumünster beschäftigt ist. Das noch heile Mobiliar wurde auf der Straße in Sicherheit gebracht. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (13)

 

Das Empfangsgebäude von Neumünster brannte nach dem Angriff vom 25.10.1944 völlig aus. Nur wenige nehmen von der völligen Zerstörung noch Notiz. Sie war bereits Alltag geworden. (10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Neumünster 1944 (14)

 

Den Höhepunkt der kriegsbedingten Straßenroller-Einsätze bildeten im Sommer 1942 sicherlich die Überlandtransporte mit U-Booten, die von Dresden bis Ingolstadt auf der Straße und dann über die Donau ins Schwarze Meer verlegt wurden. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (1)

 

Speziell entwickelte Drehzapfen stellten eine bewegliche Verbindung zwischen Straßenroller und Druckkörper des U-Bootes her. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (2)

 

In der Slip-Anlage an der Elbe in Dresden-Übigau wird der Druckkörper des U-Bootes auf der Seite liegend angehoben, um die Straßenroller darunter setzen zu können.  (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (3)

 

Die extra konstruierte Drehzapfenverbindung für den U-Boot-Transport auf der Straße von Dresden nach Ingolstadt. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (4)

 

Insgesamt 6 U-Boote vom Typ II B (U 19, U 24, U 9, U 18, U 20 und U 23) wurden zwischen Mai und Oktober 1942 auf dem Landweg von Dresden nach Ingolstadt verbracht. Am Kindinger Berg passte der RVM-Fotograf eine der streng geheimen Fuhren ab. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (5)

 

Ankunft eines U-Bootes auf der Hitzler-Werft in Ingolstadt. Von hier aus fuhren die U-Boote im Schlepp bis Linz. Dort wurden sie für den Teilaufbau wieder aufgerichtet und weiter donauabwärts nach Glatz geschleppt, wo die Wiederinbetriebnahme erfolgte. Den Stützpunkt der 30. U-Boot-Flottille im Hafen von Konstanza am Schwarzen Meer erreichten sie dann mit eigener Kraft. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (6)

 

Der unter tarnenden Planen vorbereite U-Boot-Körper liegt bei der Hitzler-Werft in Ingolstadt zum Weitertransport über die Donau nach Linz bereit. Darüber ist im Hintergrund übrigens die alte Eisenbahnbrücke zwischen dem Ingolstädter Hauptbahnhof und Ingolstadt-Nord auszumachen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (7)

 

Die erste Etappe der Donaureise ist geschafft. Im oberösterreichischen Linz hatte die Donauflottille der deutschen Kriegsmarine ihren Hauptliegeplatz. Am Kranpier im Linzer Winterhafen liegen zwei aufgerichtete und wieder teilaufgebaute U-Boote vom Typ II B, wobei es sich explizit um die U 19 (vorne) und U 24 handelt. Als erste der 6 auf diese Weise zum Schwarzen Meer verbrachten U-Boote ging U 24 am 27. Oktober 1942 von Konstanza aus auf Fahrt. (1942) <i>Foto: RVM</i>
U-Boot auf Culemeyer (8)

 

Eigentlich sollte die neu über die Wiedener Hauptstraße zum Matzleinsdorferplatz gelangende Linie 62 und die Badener Elektrische Bahn über die Kliebergasse und dem Margaretener Gürtel dokumentiert werden. Die Gruppe mit den kriegsgefangenen Soldaten geriet wohl eher zufällig aufs Bild und führte prompt zu einem Veröffentlichungsverbot der Aufnahme. (1943) <i>Foto: Sturm</i>
Kriegsgefangene in Wien (1)

 

Die neu über die Wiedener Hauptstraße zum Matzleinsdorferplatz gelangende Linie 62 biegt aus der Kliebergasse in den Margaretengürtel ein. Durch diese Linienverlegung sollte der Verkehrsknoten Matzleinsdorferplatz entlastet werden. Dabei gelangt dem Fotografen (eher zufällig) dieses Zeitdokument mit einem Trupp Kriegsgefangener, die durch die Stadt geführt werden. (1943) <i>Foto: Sturm</i>
Kriegsgefangene in Wien (2)

 

In den Wiener Stadtbezirken 5, 6, 12 und 14 wurde eine konzertierte Luftschutzübung abgehalten, bei der diese präparierten "Verletzen" geborgen wurden. Da Wien lange Zeit (bis 1944) außerhalb der Reichweite alliierter Bomber lag, nahme man diese Übungen wahrscheinlich nicht so ernst wie im Deutschen Reich. Der schwerste Angriff auf Wien erfolgte erst am 12. März 1945. Insgesamt hatte Wien bei 53 Angriffe rund 9000 Tote durch Luftangriffe zu verzeichnen, ca. 28 % des Gebäudebestandes wurde zerstört. (1941) <i>Foto: Sturm</i>
Luftschutzübung in Wien

 

Im Berliner Stadtgebiet werden Splitterschutzgräben ausgehoben. Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch alliierte Luftangriffe eine notwendige, wenn auch nutzlose Maßnahme. Dem RVM-Fotografen war dies immerhin auch abseits des Eisenbahngeschehens ein Bild wert. (03.08.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Aushebung von Gräben in Berlin

 

Im Alberthafen von Dresden-Friedrichstadt wird ein Schnellboot mit Hilfe eines Ardelt 90-t-Dampfkrans (Baujahr 1937) auf einen Straßenroller umgeladen. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (133)

 

Ohne großes Aufhebens wird ein Schnellboot mit einem Tragrahmen aus dem Hafenbecken in Dresden-Friedrichstadt gehoben. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (134)

 

Umladen eines Schnellbootes auf einen bereitstehenden Straßenroller in Dresden-Friedrichstadt. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (135)

 

Ein Ardelt 90-t-Kran hilft beim Verladen eines Schnellbootes auf den bereitstehenden Straßenroller in Dresden-Friedrichstadt. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (136)

 

Truppenzüge im Bahnhof Poltawa in der Ukraine.  In Poltawa befand sich 1942 das Hauptquartier der deutschen Heeresgruppe Süd, die Stalingrad und das Kaukasusgebiet erobern sollte. Nach der Niederlage in der Schlacht bei Kursk (Unternehmen Zitadelle) im Juli 1943 plante das Oberkommando der Wehrmacht, eine starke Verteidigungslinie von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer entlang der Linie Narwa-Pskow-Gomel aufzubauen, um ein Vorstoßen der Roten Armee nach Westen zu verhindern. Die deutsche Heeresgruppe Süd unter Erich von Manstein, die den Vormarsch in der Ukraine stoppen sollte, zählte 1,2 Millionen Soldaten, 12.600 Geschütze, 2.100 Panzer und 2.100 Flugzeuge. Ihr standen fünf sowjetische Fronten mit einer Gesamtstärke von 2,6 Millionen Soldaten, 51.200 Geschützen, 2.400 Panzern und 2.850 Flugzeugen gegenüber. Der Ausgang ist bekannt. (04.1943) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Poltawa/Ukraine

 

Feldbahn-Lok 20 auf dem Südufer der Weichsel, westlich der in den Jahren 1928-34 errichteten Straßenbrücke (Józef-Pilsudski-Brücke), die wiederum aus den Brückenteilen der 1905-09 erbauten Eisenbahnbrücke zwischen Münsterwalde (poln. Opalenie) und Marienwerder hergestellt wurde. Dort war jene Brücke durch die neue Grenzziehung von 1920 entbehrlich geworden. Der Aufnahmeort befindet sich etwa 1 km westlich des Thorner Hauptbahnhofs. (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Feldbahn bei Thorn (2)

 

Soldaten warten auf der Ladestraße in Freudenstadt auf ihren Abtransport zur Front. (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (1)

 

Verladung von militärischem Material im Bahnhof Freudenstadt. (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (2)

 

Für die Soldaten aus Freudenstadt beginnt mit einer pr. G 10 (Baureihe 57.10) die Reise ins Ungewisse. (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (3)

 

Verpflegung für Mensch und Tier waren extrem wichtig für eine gute Moral der kämpfenden Truppe. Als Notvorrat (sog. "Eiserne Portion") wurden im 2. Weltkrieg 300g Brot (oder Hartkekse), 200g Fleisch, 150g Fertiggericht und 20g Kaffeepulver ausgegeben. Für Pferde bestand die Ration aus 5 kg Hafer.   (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (4)

 

Auf der Fahrt zum Front wurden die Soldaten bereits mit den Ergebnissen von Partisanenanschlägen wie hier auf dem Balkan konfrontiert. (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (5)

 

Um Strecken, die von Partisanenanschlägen betroffen waren schnell wieder befahrbar zu machen, wurden die beschädigten Fahrzeuge einfach auf die Seite gekippt, wie hier auf dem Balkan. (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (6)

 

Aufenthalt eines Truppentransportes in einem unbekannten Bahnhof auf dem Balkan. Zuglok ist eine pr. G 8.1 (Baureihe 55.25). (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (7)

 

Mit dem Truppentransport waren auch diese Rot-Kreuzschwestern auf dem Balkan unterwegs. Die Pflegekräfte arbeiteten eigentlich überwiegend in den mobilen oder stationären Lazaretten des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe oder begleiteten Lazarettzüge. Die Erstversorgung der Verwundeten war Aufgabe der Sanitätskompanien, unter dem Zwang der Kriegslage kam es jedoch auch zum Einsatz von Krankenschwestern an der Front, insbesondere je länger der Krieg andauerte. (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (8)

 

Die Fröhlichkeit auf dem Weg zur Front wird sich schnell ändern. Auszug aus einem Augenzeugenbericht: "Mit zunehmender Kriegs­dauer erhöhte sich die Partisanen-Gefahr. Nicht selten mußten Verwundeten- und Krankentransporte mit der Waffe vertei­digt werden, weil das Rote Kreuz auf den Wagen nicht überall respektiert wurde. Die Zahl der Verwundeten war oft sehr hoch. So fuhren im Februar 1943 an ei­nem Tag durch einen Bahnhof bei Stalino 17 Behelfsverwundetenzüge mit je 2000 Verwundeten, also 34 000 (!) Verwundete. Im Winter 1942/43 wurden täglich in Sta­lino durchschnittlich 6000 Verwundete und Kranke verladen."  (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (9)

 

Musikalische Verabschiedung eines Transportzuges mit DRK-Schwestern auf einem Bahnhof in Jugoslawien. (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Auf dem Weg zur Front (10)

 

Sicherlich nicht sehr komfortabel war dieses Angebot, dass die Reichsbahn hier der einheimischen Bevölkerung in der besetzten Ukraine zumutete. Wahrscheinlich war man aber froh, überhaupt wegzukommen. Vier Jahre später konnten sich auch die Deutschen an diese Reisekultur gewöhnen.... (1941) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Reisen im Krieg (3)

 

Blick in das Gleisvorfeld von Florenz. Dieser Teil des Bahnhofs blieb erstaunlicherweise fast unbeschädigt, während der Bahnhof Florenz Santa Maria Novella dem Erdboden gleich gemacht wurde (vgl. Bild Nr. 3829). (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (43)

 

Nach einem amerikanischen Luftangriff auf das Ausbesserungswerk Florenz Porta Psato wurde das gesamte Bahngelände regelrecht umgepflügt und die Lokomotiven (vorne E 636 054, die im übrigen repariert und erst 1998 endgültig abgestellt wurde sowie eine Dampflok der 740er Serie) zerstört. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (44)

 

Viel an brauchbarem Material ist nach einem amerikanischen Fliegerangriff auf Florenz nicht mehr übrig geblieben, trotzdem wird unverzagt aufgeräumt. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (45)

 

Die besonders große Zerstörungskraft nach dem schweren Luftangriff auf das Ausbesserungswerk Florenz Porta Psato zeigt auch eindrucksvoll dieses Bild. Vorne steht entweder E 428 090 oder 242. Beide wurden als Kriegsverluste ausgemustert.  (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (46)

 

Kurz nachdem Walter Hollnagel diese Bilder in Florenz machte, tobten um die Stadt bereits heftige Kämpfe zwischen Wehrmacht und alliierten Truppen. Am 10. August 1944 befreiten die Alliierten schließlich Florenz. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (47)

 

Zerstörungen in Florenz Porta Psato. Im Hintergrund sind die nahezu unzerstörten Anlagen (vgl. Bild-Nr. 15263) des Bahnhofsvorfeld zu erkennen.  (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (48)

 

Der erhöhte Standpunkt verdeutlicht das ganze Ausmaß der Zerstörung im Hauptbahnhof der toskanischen Hauptstadt Florenz. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (49)

 

Wiederherstellung der Gleisanlagen offenkundig durch eine Gemeinschaftsarbeit von Kriegsgefangenen und Eisenbahnern nach einem Luftangriff bei Ostiglia. Was wie eine Mondlandschaft aussieht, wurde mitten im Hochsommer aufgenommen. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (50)

 

Auch in diesem unbekannten Bahnhof leisteten die alliierten Flieger ganze Arbeit. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (51)

 

Im Bahnhof von Tavernelle Emilia (nördlich von Bologna) geht es recht entspannt zu und alles nimmt mitten im Krieg seinen gewohnten Lauf. Rechts ist E 626 114 eingefahren. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (52)

 

44 784, eigentlich zum Bw Regensburg gehörend, fand sich bei Kriegsende in der Tschechoslowakei wieder. Im Sommer 1945 war sie mit Stalin-Porträt (!) an der Rauchkammer im Bw Praha-Vrsovice hinterstellt. Ausgemustert wurde sie am 20.09.1971 als 44 2784-5 beim Bw Güsten. (1945) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Beutelok (1)

 

57 2448 wurde 1921 als "HALLE 5496" in Dienst gestellt. 1945 stand sie in Beroun/CSSR (nahe Prag) abgestellt (Foto). 1951 wurde sie in den Bestandslisten der Sowjetunion als TM-2448 geführt und am 11.08.1956 ausgemustert. (1945) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Beutelok (2)

 

Feldbahn-Lok 20 auf dem Südufer der Weichsel, westlich der in den Jahren 1928-34 errichteten Straßenbrücke (Józef-Pilsudski-Brücke), die wiederum aus den Brückenteilen der 1905-09 erbauten Eisenbahnbrücke zwischen Münsterwalde (poln. Opalenie) und Marienwerder hergestellt wurde. Dort war jene Brücke durch die neue Grenzziehung von 1920 entbehrlich geworden. Der Aufnahmeort befindet sich etwa 1 km westlich des Thorner Hauptbahnhofs.  (1940) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Feldbahn in Thorn

 

Auf einer Leerfahrt von Ingolstadt nach Dresden befindet sich dieses Gespann. Das mitgeführte Tragrahmengestell dient dem Transport von Schiffsrümpfen, wie sie während des Zweiten Weltkriegs in großem Stil von der Elbe an die Donau gebracht wurden. Hier hatte man sogar die Lenkstände der Tragwagen mit einem Wetterschutz versehen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (117)

 

Transport eines Schiffskörper, aufgenommen bei Chemnitz-Borna auf Höhe des die Reichsautobahn kreuzenden Bahrenbachmühlenviadukts. Vier Schwerlast-Zugmaschinen vom Typ Z6 W2A 130 sorgen mit respektablen 520 Pferdestärken für die nötige Traktion. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (119)

 

Zwei mit Planen getarnte Schiffsrümpfe sind auf der Reichsautobahn Berlin - München in Höhe der Saalebrücke bei Hirschberg unterwegs. Ziemlich genau 3 Jahre später wurden von der Wehrmacht zwei Bögen der Saalebrücke gesprengt, die nach dem Krieg zum Symbol der deutschen Teilung mit der hier verlaufenden Zonengrenze wurde. Bis 1966 erfolgte mit bundesdeutschen Mittel der Wiederaufbau durch die DDR. Heute gilt das zwischen Bayern und Thüringen befindliche Bauwerk als "Brücke der deutschen Einheit". (04.1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (123)

 

Die Entfernungen im besetzten Europa waren spätenstens seit 1940 so groß, dass es mitunter Tage dauerte, bis die Soldaten mit dem Zug ihr Ziel erreichten. Umso wichtiger war die geordnete Truppenverpflegung auf den Unterwegsbahnhöfen, wie etwa die vom Deutschen Roten Kreuz betreute Wehrmachtsverpflegungsstelle im Bahnhof Saalfeld/Saale, wo gerade Soldaten am Fronturlauberzug (SF) München - Berlin Anhalter Bahnhof betreut werden. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (71)

 

Anregendes Gespräch zwischen Reisenden und einer Aufsichtsbeamtin in Linz an der Donau. Aufällig ist, das kein Bahnsteig vorhanden ist, was aber eine Spezialität unserer südlichen Nachbarn war. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (72)

 

Aufsichtsbeamtin im Gespräch mit einem Soldaten der Panzertruppe (Panzerschütze, einfacher Dienstrang) auf dem S-Bahnhof Berlin-Zepernick. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (73)

 

Der zunehmende Personalmangel im Krieg machte auch vor den älteren Frauen nicht halt. Vielfach blieben nur Hilfstätigkeiten übrig, die keine lange Ausbildung und Berufserfahrung voraussetzten, wie hier das Befreien der Wageneinstiege von Eis und Schnee. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (74)

 

Aufsichtsbeamtin beim Geben des Abfahrauftrags auf dem S-Bahnsteig in Berlin-Jungfernheide. Bei dem gestellten Foto spielte es offenkundig keine Rolle, dass die Türen noch offen waren. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (75)

 

Bestens frisiert und gekleidet begrüßen sich diese beiden Reichsbahnerinnen bei einem Fototermin auf dem Bahnsteig des  S-Bahnhof Berlin-Jungfernheide. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (76)

 

Zwei Schaffnerinnen nähern sich ihrem männlichen Kollegen an einem Vorortzug in Stuttgart-Bad Cannstadt. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (77)

 

An einer Bahnsteigsperre irgendwo in Berlin. Zum Ende des Krieges hatte diese junge Reichsbahnerin auch für den Fotografen kein Lächeln mehr übrig.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (78)

 

Davon träumt man bei der modernen Bahn: Selbst mitten im Krieg wird in Berlin-Ostkreuz auf dem Bahnsteig C die Beschilderung auf Hochglanz gebracht. Die S-Bahnsteige befanden sich an den Außenseiten der Verbindungskurven. Der Bahnsteig B lag am stadteinwärts führenden Gleis der Nordringkurve, der Bahnsteig C am Richtung Treptower Park führenden Gleis der Südringkurve. Sie wurden 1970 bzw. 1978 wegen Baufälligkeit entfernt. Seitdem fuhren die Züge in Richtung Südring beziehungsweise aus Richtung Nordring ohne Halt durch, während die Züge der jeweiligen Gegenrichtung weiterhin am Bahnsteig A hielten. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (65)

 

Die Entfernungen im besetzten Teil der UdSSR waren so groß, dass es mitunter Tage dauerte, bis die Soldaten mit dem Zug ihr Ziel erreichten. Umso wichtiger war die geordnete Truppenverpflegung auf den Unterwegsbahnhöfen, wie etwa die vom Deutschen Roten Kreuz betreuten Wehrmachtsverpflegungsstellen. Hier ergänzen die Landser ihre Trinkvorräte im Bahnhof Schaulen im Norden Litauens. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Frauen bei der Reichsbahn (67)

 

Auch im Krieg zwei perfekt "gestylte" Aufsichtsbeamtinnen im Stuttgarter Hauptbahnhof. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (68)

 

Nicht ganz uneigennützig transportierte das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg diese dampfgetriebene Pflüge in die Ukraine. Die NS-Führung sah in ihr ein weiteres Ausbeutungsgebiet für Arbeitskräfte und landwirtschaftliche Produkte. Die Technik war allerdings nicht die Neueste, sondern eher aus dem 19. Jahrhundert. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Dampfpflüge für die Ukraine

 

Die Originalbeschreibung lautet: "Berlin - Vor den Ruinen einer Häuserzeile wartet eine große Menge Berliner auf einen der wenigen Busse, die durch die zerstörte Stadt fahren. Anderer Verkehr wurde während der allierten Bombardierung und den Zerstörungen durch die Kämpfe um die ehemalige Nazi-Hauptstadt, komplett ausgeschaltet. Beachten Sie das Wrack des deutschen Armeewagens (rechts). Dieses exklusive Foto machte ACME Fotograf Charles Haacker kurz bevor U.S.- und Britische Truppen ihre Besatzungszonen übernahmen." Das Bild entstand am Konfitürenladen von Walter Lange in der Potsdamer Straße 10 mit der Ruine des ehemaligen Palast-Hotels am Potsdamer Platz im Hintergrund, das ab 1933 als MER-Gebäude (Mitteleuropäisches Reisebüro) genutzt wurde. Vermutlich wurde gerade im Laden von Walter Lange etwas sehr wertvolles angeboten: Brot oder andere Lebensmittel auf Lebensmittelkarte. Die zerstörten Schaufenster des Ladens wurden hochgemauert und mit kleinen Ausgabefenstern versehen, um dem Ansturm widerstehen zu können. Eher unwahrscheinlich ist es, dass, wie der amerikanische Fotograf vermutete, die vielen Leute auf den (Bus-)Ersatzverkehr der Linie 74 warten. Die schmale Mittelinsel im Vordergrund gehört übrigens zur Straßenbahnhaltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt. Das Haus Potsdamer Straße 10 (bis 1937 Potsdamer Straße 4), in dem Walter Lage sein Geschäft betrieb, war übrigens war das sogenannte "VOX-Haus", der Geburtsort des deutschen Rundfunks. Im Jahr 1931 wurden die Rundfunkübertragungen dann in einen Neubau, das "Haus des Rundfunks" verlagert. (10.07.1945) <i>Foto: Charles Haaker (ACME)</i>
Berlin 1945: Warteschlange

 

"Auf allen Lebensgebieten, wo es an Männern fehlt, hat die Frau den Mann zu vertreten", so hieß es offiziell in der NS-Propaganda während des Zweiten Weltkrieges, und so wurde es propagandistisch dokumentiert. Die Auswirkungen des Krieges auf die Berufstätigkeit von Frauen waren allerdings geringer als im Ersten Weltkrieg. Mit 14,9 Millionen Erwerbstätigen im September 1944 wurde der Vorkriegsstand nur um 300.000 Frauen übertroffen. Das Bild zeigt den Einsatz einer Frau an einer Achsdrehmaschine in einem Reichsbahn-Ausbesserungswerk. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (36)

 

Gezielte Luftangriffe und Partisanenanschläge im Sommer 1944 verursachten in Norditalien nachhaltige Schäden an der Infrastruktur, wie hier an der Ponte sulla foce del fiume Esino bei Ancona. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (38)

 

Der erhöhte Standpunkt verdeutlicht das ganze Ausmaß der Zerstörung durch einen amerikanischen Luftangriff auf die toskanische Hauptstadt Florenz. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (39)

 

Im Gegensatz zum vorherigen Bild aus Florenz deuten nur das zerlöcherte Dach der imposanten Bahnhofshalle von Mailand und der improvisierte überlange Personenzug auf die Umstände des Krieges hin. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (40)

 

Luftangriffe und Partisanenanschläge, wie hier auf einen Zug am Tunnel von Monzuno (Strecke Bologna - Prato) zeigten offenkundig Wirkung, auch wenn mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur unmittelbar wieder begonnen wurde. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (41)

 

Hier sorgte ein gezielter Partisanenanschlag für die Unterbrechung des Eisenbahnbetriebs bei Rioveggio. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (42)

 

Nicht nur für den Fotografen haben die jungen Leute ihre Festtagstracht angelegt. Ziel der neuen Trachtenbewegung im 3. Reich war es, das deutsche Zusammengehörigkeitsgefühl im sogenannten Volkstumskampf zu stärken. Für differenzierte regionale und soziale Unterschiede, wie sie sich immer in Kleidung und Tracht gespiegelt haben, und für den ständigen Wandel unter dem Einfluß der Mode war unter diesem Blickwinkel kein Platz (Quelle: Sudetendeutsche Heimatpflege). Der Tender gehört zu einer ehemaligen CSD-Reihe 423, die bei der DR als 93 15xx eingeordnet wurde. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Sudetenland

 

In einer perfekt inszenierten Bildsprache blieb in der NS-Propaganda nichts dem Zufall überlassen, wie auch diese Aufnahme auf einem Berliner S-Bahnhof. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (57)

 

Aus anderer Perspektive das wie zufällig geschossene Bild auf einem Berliner S-Bahnhof (vgl. Bild-Nr. 14369). Die "Frauen bei der Reichsbahn" sollten in ihrem Arbeitsumfeld möglichst attraktiv wirken - was wäre da besser geeignet als eine interessierte Kinderschar. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (58)

 

Mitarbeiterinnen in einer bescheidenen Dienststube in Berlin. Aufgrund "verräterischer Details" lässt sich diesmal die Aufnahme klar zuordnen: Der Dienstkalender an der Schranktür verrät das Zustandekommen der Aufnahme in der ersten Maiwoche 1943, der an der Wand hängende Plan des Streckennetzes des Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnverkehrs legt nahe, wo die Aufnahme entstanden ist. (05.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (60)

 

Perfekt inszenierte Aufnahme mit einer Aufsichtsbeamtin in Stuttgart Hbf und dem Lokführer der dort beheimateten 39 199. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (62)

 

Bestens frisiert, makellose Zähne und ein perfektes Lächeln: Diese Aufnahme einer Stuttgarter Aufsichtsbeamtin empfahl sich geradezu für eine Veröffentlichung. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (63)

 

Auch im Krieg muss das äußere Ambiente stimmen: Reinigungsarbeiten an einem Reisezugwagen in Berlin. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (51)

 

Der zunehmende Personalmangel zum Ende des Krieges machte auch von den Älteren nicht halt. Neben dem "Volkssturm", der alle waffenfähige Männer jenseits des dienstfähigen Alters in einen sinnlosen Kampf schickte, sollte mit diesem Bild noch ernsthaft für den Einsatz älterer Frauen bei der Reichsbahn geworben werden. Interessant ist auch der Zuglauf nach dem Zuglaufschild "Thorn -... - Allenstein - Korschen - Insterburg", was einen Aufnahmeort im Weichselland (Thorn) oder in Ostpreußen (Insterburg) vermuten lässt und die Tatsache, dass der Wagen offenbar aus der Rbd Dresden stammt ("Heimatbahnhof Dresden N") und vielleicht sogar sächsischer Bauart ist (offene Handbremsbühne). (1944) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (54)

 

Auch in der besetzten Ukraine mussten einheimische Frauen bei der Eisenbahn aushelfen. Glücklicherweise eigneten sich die glühenden Kohlen zum Beheizen des Wasserkrans in Minsk auch zum Aufwärmen der Hände. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (55)

 

Symbolträchtiges Bild des Hamburger Direktionsfotografens: Gut ein Jahr später verdunkelte sich in Hamburg die Sonne nicht nur angesichts der Dampfzüge. In der Nacht vom 27./28. Juli 1943 begann die "Operation Gomorrha", in der Hamburg in einem Feuersturm unterging und binnen 3 Stunden etwa 35000 Menschen starben. (11.1941) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg-Harburg Vbf (1)

 

Stimmungsvolle Aufnahme mit einer rangierenden 50er und zwei wartenden pr. T 14.1 (Baureihe 93) im Verschiebebahnhof Hamburg-Harburg mitten im Krieg. (11.1941) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg-Harburg Vbf (2)

 

Eine weitere Aufnahme im Gegenlicht des Verschiebebahnhofs Hamburg-Harburg mit zwei wartenden pr. T 14.1. (11.1941) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg-Harburg Vbf (3)

 

Einen Tag bevor Walter Hollnagel als Fotograf des RVM in Italien eintraf, wurde Rom am 04.06.1944 von den Alliierten (widerstandslos) besetzt. Über den propagandistischen Erfolg, den dieser Auslandseinsatz noch bringen sollte, kann nur spekuliert werden. Die Bilder, die Walter Hollnagel, wie hier von den zurückziehenden Truppen nahe des Bahnhofs Ancona an der Adria machte, sind heute einzigartige Zeitdokumente in Farbe, die wir auch hier zeigen möchten, obwohl manchmal der direkte Eisenbahnbezug fehlt. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (28)

 

Auch der Tristesse versuchte Walter Hollnagel noch einen künstlerischen Anstrich zu geben, wie bei dieser Spiegelung einer Häuserzeile nahe des Bahnhofs von Ancona, von denen nur noch die Außenfassaden stehen. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (29)

 

Seinem fotografischen Anspruch, möglichst einen erhöhen Standpunkt für Fotos zu nutzen, kam auch Walter Hollnagel bei dieser Aufnahme in Ancona nach, in dem er die zerstörte Häuserzeile nutze (vgl. Bild-Nr. 14020). Die Urlaubsstimmung an der Adria aber täuscht: Auf dem Ochsenkarren sitzen sich zurückziehende deutsche Soldaten, auch die Wagen und Oberleitung kamen beim letzten alliierten Angriff nicht ungeschoren davon. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (30)

 

Vielleicht entstanden auch so viele Aufnahmen am Rande seines offiziellen Auftrags, weil eine positive Darstellung des Bahngeschehens angesichtes der alliierten Lufthoheit nicht mehr möglich war, so wie hier im Bahnhof Ancona an der Adria. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (31)

 

Walter Hollnagel musste sich wohl oder übel mit der Realität abfinden. Die fotografische Ausbeute hatte dann auch eher den Charakter einer Schadensaufnahme. Ein positives Bild der Eisenbahn wie hier in Ancona, bekam er jedenfalls nicht mehr vor die Linse. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (32)

 

Eine Luftmine mit gewaltiger Zerstörungskraft riss einen Krater in das Gleisfeld des Bahnhofs von Ancona, wobei geborstene Wasserleitungen und Grundwsser schnell einen See bildeten. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (33)

 

Eine 741 des FS bahnt sich vorsichtig ihren Weg durch das Chaos im Bahnhof Ancona. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (34)

 

Viel ist vom Bahnhof Ancona nach einem alliierten Luftangriff nicht mehr übrig geblieben. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (35)

 

Die völlig zerstörten Anlagen des Bahnhofs Ancona in Norditalien. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (36)

 

Die FS-Güterzuglok 741.241 bahnt sich ihren Weg über ein letztes befahrbares Gleis im Bahnhof Ancona. Auch Blindgänger können nach dem verheerenden alliierten Luftangriff noch Lok und Personal in Gefahr bringen. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (37)

 

Dieses Propagandafoto sollte wohl der angesprochenen Zielgruppe eine Tätigkeit als Reichsbahnhelferin schmackhaft machen. Das 1943 in der Ukraine gemachte Bild der 3 jungen Frauen aus der RBD Mainz entsprach zu dieser Zeit bei weitem nicht mehr der gezeigten fröhlichen Realität einer Urlaubsstimmung, befand sich die Wehrmacht und damit auch die Reichsbahn zu dieser Zeit an allen russischen Fronten auf dem Rückzug. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (43)

 

Zur Kompensation des während des Zweiten Weltkriegs rapide ansteigenden Personalmangels wurden massiv Frauen für die Deutschen Reichsbahn gesucht. Hierfür dienten solche Propagandafotos, die den Dienst selbst in Rußland wie Urlaub darstellen sollten. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (44)

 

Die Frauengruppe hatte es dem Fotografen wohl angetan. Dieses Bild fiel allerdings der Zensur zum Opfer, die Ruine im Hintergund passte wohl nicht ins Anwerbekonzept. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (45)

 

Dieses Bild diente auch zur Anwerbung von Frauen zur Reichsbahn. Die "Models" mussten natürlich dem damaligen Frauenbild entsprechen. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (46)

 

Diese Urlaubsidylle in der Ukraine entsprach nicht der Realität des Jahres 1943. Dies spielte aber für die Anwerbung von weiblichen Personal für Reichsbahn keine Rolle. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (47)

 

Drei ausgesuchte Damen für das Fotoshooting zur Anwerbung neuen (weiblichen) Personals für die Reichsbahn. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (48)

 

Eine pr. oder bad. G 12 mit einem Güterzug vermeintlich aufgenommen auf dem viergleisigen Streckenabschnitt zwischen Erfurt und Neudietendorf am Block Hochheim. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Güterzug bei Erfurt

 

Auch dieses Dienstgebäude im Rangierbahnhof Hamburg-Wilhelmsburg hatte es bei einem Bombenangriff erwischt. Kurioserweise blieb die illustere Loksammlung im Hintergrund unbeschädigt.  (21.11.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg 1944 (8)

 

Schätzungsweise 8-12 Millionen Menschen waren während des Zweiten Weltkriegs der "Zwangsarbeit" für das Deutsche Reich unterworfen. Sie sollten hauptsächlich als Ersatz der durch den Kriegseinsatz in der Wehrmacht in Deutschland fehlenden Männer dienen. Ob das Bild wirklich den Einsatz russischer Zwangsarbeiter bei Gleisarbeiten in der Ukraine zeigt, ist umstritten. Es kann sich auch um einen Trupp russischer Zivilarbeiter handeln, die eine Wachperson mit Gewehr bewacht. Die Nationalität dieser Wachperson ist nicht identifizierbar, keine Achselklappen und eine abzeichenlose Jacke. Der umgehängte Karabiner M 95 wie auch die Feldmütze lassen einen Ungarn vermuten. Der Gefreite der Wehrmacht mit einem Stock in der Hand (links) scheint der Aufpasser der Truppe zu sein. Die zuschauenden Männer auf dem Behelfsbahnsteig sind zur Hälfte Soldaten, zum anderen Angehörige des Reichsarbeitsdienstes (RAD), zu erkennen an der Armbinde. (1942) <i>Foto: RVM  (Bandelow)</i>
Zwangsarbeitereinsatz

 

Am 1. September 1939 begann ohne vorherige Kriegserklärung mit dem Einmarsch der Wehrmacht nach Polen der Zweite Weltkrieg. Die Propagandastaffel der Reichsbahn war von Anfang an dabei und fotografierte diesen Truppentransportzug mit einer erbeuteten polnischen Tr 20 (Bauart "Pershing", amerikanische Kriegslok des 1.Weltkriegs) auf einer unbekannten Brücke im Wartheland. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Truppentransport (10)

 

Zwei S-Bahnzüge begegnen sich am Bahnsteig C in (Berlin-) Jungfernheide. Der Siemens-Konzern hatte für seine Mitarbeiter eine eigene S-Bahn-Strecke finanziert, die am Bahnhof Jungfernheide angeschlossen wurde. Dafür wurde etwas weiter östlich der schon vorhandenen Bahnsteige ein dritter „Bahnsteig C“ errichtet. Dadurch entstand das Kuriosum dass die von Siemens (aus Gartenfeld) kommenden S-Bahnzüge zweimal an der Station Jungfernheide hielten, wenn sie dort endeten: zuerst am Bahnsteig B und nach etwa 200 Metern am Bahnsteig C. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
S-Bahn Berlin (36)

 

Ein S-Bahnzug nahe Berlin-Grunewald im Frühjahr 1945. Die provisorische Kabelverlegung zeugt von der Beseitigung der letzten Angriffsschäden, aber immerhin fährt die S-Bahn bis zum bitteren Ende. (04.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
S-Bahn Berlin (29)

 

Einsetzen eines Brückenteils mittels zwei 15-t Beck&Henkel Kränen, Baujahre 1930. Der eine besitzt einen sog. Normalausleger, der zweite Kran (rechts) einen Sonderausleger für elektrifizierte Strecken. Aufnahme in der RBD Oppeln.  (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brückenbaukräne

 

Eine einsame Draisine der Bahnmeisterei Poltawa (vgl. Bild-Nr. 4938) überquert die wiederhergestellte Brücke über den Dnjepr bei Nikopol. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Dnjeprbrücke bei Nikopol

 

Bahnsteigszene in Schwaz an der Strecke Innsbruck - Kufstein. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Schwaz

 

Holzverladung im Bahnhof Winkelsdorf (heute tschech. Kouty nad Desnou). Nach dem Münchner Abkommen 1938 wurde Winkelsdorf dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Mährisch Schönberg. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Winkelsdorf (4)

 

Um der Problematik der durch Kriegseinwirkungen verlorengegangener Diensträume gerecht zu werden, ging die Reichsbahn ab 1944 dazu über, standardisierte Kauen - im Aufbau gedeckten Güterwagen ähnelnd - zu produzieren. Aufnahme in einem unbekannten Berliner Bahnhof. (04.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kauen in Berlin

 

Ein Lächeln für den Pressefotografen: Zugschaffnerin in Stuttgart. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (29)

 

Wiedereröffnung der Dnjeprbrücke bei Kiew in Anwesenheit des Brückenkommandanten Oberstleutnant N. und einer vorbeifahrenden P 8. (1942) <i>Foto: Helmut Bürger</i>
Dnjeprbrücke (7)

 

Vermutlich ein 28-cm-Kanone 5 (E) (kurz: K 5) Eisenbahngeschütz während eines nächtlichen Kampfeinsatzes an der Ostfront. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Langrohr-Eisenbahngeschütz

 

Ein Sonntagsspaziergang wurde wohl dazu genutzt, um im 5. Kriegsjahr diese zufällige Begegnung mit der Übergangskriegslok (ÜK) 44 1597 zu dokumentieren. (1944) <i>Foto: Dieter Dettelbacher</i>
44 1597 bei Nürnberg

 

Eine in Stellung gegangene Eisenbahn-Batterie von 12,8cm-Eisenbahn-Flak bei Magdeburg-Buckau. Trotz der schlechten Qualität wollen wir dieses seltene Bilddokument nicht vorenthalten. Möglicherweise sollten sie die in Magdeburg-Buckau liegende Panzerfabrik von Gruson (später Krupp) schützen. (1944) <i>Foto: RVM</i>
Eisenbahnflak bei Magdeburg

 

Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt Smolensk hart umkämpft. Bei der Kesselschlacht vom 16. Juli bis 5. August 1941 wurde Smolensk besetzt und fast vollständig zerstört, wie das Bild in der Nähe des Bahnhofs zeigt. Tausende Bewohner der Stadt kamen ums Leben oder wurden zwischen 1941 und 1943 zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich gebracht. Im Herbst 1943 wurde die Stadt von der Roten Armee zurückerobert. Anschließend wurden Teile der Stadt originalgetreu wieder aufgebaut.  (1941) <i>Foto: RVM (Mäde)</i>
Zerstörtes Smolensk

 

Wie immer fehlen bei diesen Bildern leider die näheren Angaben, die offenkundig das Ergebnis eines Partisanenanschlags in der Ukraine zeigen. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Partisanenanschlag (12)

 

Ob dies das Werk eines Partisanenanschlags war oder ein "simpler" Bahnbetriebsunfall blieb leider ungeklärt. (1943) <i>Foto: Privatfoto</i>
Frontalzusammenstoß

 

Um die Einsatzradien in den wasserarmen Gebieten Südrußlands zu verbessern, wurden ab 1943 zahlreiche Lokomotiven der Baureihe 52 mit Kondenstendern ausgerüstet. Obwohl bei Ablieferung die vorgesehenen Einsatzgebiete weitestgehenst verloren waren, behielten die Lokomotiven auch beim späteren Einsatz in Nordfrankreich und Belgien ihren Kondenstender, da die Loks wegen der fehlenden Dampffahne den Besatzungen feindlicher Flugzeuge nicht so leicht auffielen. 52 1853 war ab 20.06.1943 beim Bw Tschaplino bis zur dessen Räumung am 08.09.1943 dort eingesetzt. Sie wurde am 01.07.1950 beim Bw Mainz-Bischofsheim z-gestellt.  (1943) <i>Foto: RVM</i>
52 1853

 

Das Filmteam des RVM präsentiert sich auf der Pufferbohle der 52 1325. Um sicherzustellen, dass während der Filmaufnahmen immer eine bestens gepflegte Lok zur Verfügung stand, erhielten zwei fabrikneue Loks des Baureihe 52 die gleichen Betriebsnummern als 52 1325 (vgl. auch Bild-Nr. 10343). Die Zugaufnahmen des Films fanden auf den damals noch vom Kriegsgeschehen unbeeinflussten Strecken von Lissa nach Glogau und Breslau statt. (22.08.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
Filmaufnahmen mit 52 1325 (2)

 

Um längere Sequenzen des fahrenden Triebwerks einer 52 aufnehmen zu können, wurde vom RVM-Filmteam extra ein Flachwagen gebaut, der parallel zur 52er von einer erbeuteten belgischen G 8.1 (No. 8337) geschoben wurde. Zum Einsatz kam hierbei die fabrikneue, bei Schichau gebaute, 52 7535 im Bahnhof Elbing. Leider ging das gesamte Filmmaterial verloren, sodass nur noch diese Aufnahmen von Hermann Maey als Beleg für ein zum Ende eines verlorenen Krieges aberwitziges Vorhaben dienen können.  (05.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
Filmaufnahmen mit 52 1325 (3)

 

Im 2. Weltkrieg wurden auf deutscher Seite 2.800.000 Pferde eingesetzt. Einer Aufstellung des Generalstabes des Heeres zu den Pferdeverlusten im Feldheer für den Zeitraum vom 22. Juni 1941 bis zum 31. Dezember 1944 zufolge, lag der Monatsdurchschnitt an Totalausfällen bei Pferden in der Regel bei etwa 30.000, davon über 90% beim Ostheer. Die Lebenserwartung dieses Pferdes in Minsk dürfte daher auch eher bescheiden gewesen sein. Ungewöhnlich bei dieser Aufnahme ist auch die Kennzeichnung der erbeuteten russischen Lokomotiven mit einem Hakenkreuz. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Szene in Minsk

 

Eine der unzähligen Propagandabilder, die einen Truppentransport an einem wie immer geheim gehaltenen Ort zeigen. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Truppentransport (8)

 

Die abenteuerlich anmutende Holzkonstruktion einer Behelfsbrücke über den Dnjepr bei Smolensk hält dem Druck einer pr. G 10 offensichtlich stand. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Behelfsbrücke bei Smolensk

 

Die anwesenden deutschen Bewacher lassen an dem "Einsatz freiwilliger einheimischer Schneeräumkräfte im Osten" - so der Bildtitel - eher zweifeln. Immerhin ist auch schweres Gerät in Form einer Dampfschneeschleuder in Smolensk im Einsatz. (1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
Schneeräumung in Smolensk

 

So mondän wie bei der Ankunft eines toten Wehrmachtsoffiziers im Bahnhof Alpen am Niederrhein wurde der Tod der meisten deutschen Soldaten sicherlich nicht gewürdigt. Nach einschlägigen Quellen starben im Zweiten Weltkrieg von den 18,2 Millionen eingezogenen deutschen Soldaten zwischen 1939 bis 1945 rund 5,3 Millionen, das sind 28 Prozent ! (1939) <i>Foto: Philip Reichert, Slg. Bernhard P. Reichert</i>
Kriegstoter

 

Eine behelfsmäßig eingerichtete Abzweig-/Blockstelle an der Dünabrücke bei Dünaburg (Daugavpils) in Lettland. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Blockstelle Dünabrücke

 

Verladen von schweren Feldhaubitzen sFH 18 (15cm) auf einem unbekannten Bahnhof im Reichsgebiet während des 2. Weltkriegs (vgl. auch Bild-Nr. 8626). (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Geschützverladung (2)

 

Hochbetrieb mit verladenen Rüstungsgütern auf einem russischen Bahnhof. Das Bild zeigt eindrucksvoll, welche Transportleistungen die Reichsbahn im Nachschub erbringen musste, gleichzeitig war es aber auch die Achillesferse, die vermehrt Partisanenangriffen ausgesetzt war. Dass man vor unliebsamen Überraschungen gefeit sein wollte, zeigt auch das auf dem offenen Lkw aufgebaute Zwillings-MG zur Luftabwehr. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Militärtransport im Osten (8)

 

Panzerzug im Einsatz in der von der deutschen Wehrmacht besetzten Sowjetunion. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Panzerzug (4)

 

Offenkundig gab es nichts, was die Reichsbahn im Krieg nicht transportieren konnte, auch wenn der Gesamtzustand der verladenen Junkers Ju 88 sehr für die Rückführung in ein Reparaturwerk spricht, denn kleinere und mittlere Beschädigungen wurden in der Regel vor Ort repariert und Neuflugzeuge fast immer zum Einsatzort per Luft überführt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Flugzeugtransport

 

Ein Truppentransport mit recht komfortablen Wagen in einem nicht bekannten Bahnhof in der Ukraine. Die Gesichter der Soldaten spiegeln dennoch nicht mehr die Fröhlichkeit der ersten Kriegsjahre wieder. Im vierten Kriegsjahr hatte sie die Realität eingeholt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Truppentransport (7)

 

Die unterschiedlichen Spurweiten zwischen dem mitteleuropäischen Raum von 1435 mm und der russischen Breitspur von 1524 mm stellten insbesondere im Zweiten Weltkrieg ein großes Hindernis für den durchgehenden Nachschubverkehr dar. Neben der Umnagelung von Breitspurstrecken auf Normalspur wurden auch Achsen und Drehgestelle der Eisenbahnfahrzeuge, wie hier in Kiew, aufwendig ausgetauscht. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Umspuren (6)

 

52 6037 war erst im Juni 1943 von der BMAG aus Berlin im Osten eingetroffen. Kurze Zeit später erwischte es sie bereits bei einem Partisanenanschlag in Litauen (Rs = Bw Radsviliskis/Litauen). 1945 wurde die Lok in der amerikanischen Zone vorgefunden, im selben Jahr aber noch an die sowjetischen Zone abgegeben und schließlich als Ty 2-634 in den Bestand der Polnischen Staatsbahn eingereiht. (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Partisanenanschlag (13)

 

Die Mannschaft einer Flakabteilung präsentiert sich an ihrem Geschütz, das zum Schutz eines (unbekannten) Bahnhof eingeteilt war und schon 5 Abschüsse zu verzeichnen hat.  (1944) <i>Foto: Privatfoto</i>
Eisenbahn-Flak (2)

 

Die Wüstenbahn Tobruk - Marsa - Matruk im Zweiten Weltkrieg. (09.1942) <i>Foto: RVM (Krempl)</i>
Wüstenbahn

 

Anlässlich eines Lehrfilms über die Pflege und Wartung der Baureihe 52 erhielten zwei fabrikneue Loks des Baureihe 52 die gleichen Betriebsnummern als 52 1325. Hierdurch sollte sichergestellt werden, dass während der Filmaufnahmen immer eine bestens gepflegte Lok zur Verfügung stand. Die Filmaufnahmen fanden Mitte 1944 in Lissa (Wartheland) statt, dass zu dieser Zeit noch unter keinen Luftangriffen litt, sodass man ungestört drehen konnte. Bei der zweiten "getürkten" Lok soll es sich übrigens um die echte 52 4504 (DMW-Posen, 1944) handeln, die 1947 in die UdSSR abgefahren wurde. (22.08.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
Zweimal 52 1325

 

52 1325 (die Echte ! - vgl. Bild Nr. 10343) während Filmaufnahmen des RVM in Lissa (Wartheland). Die Lok wurde 1965 im RAW Stendal in 52 8129 umgebaut und war noch bis Ende der 1980er Jahre im Einsatz. (07.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
52 1325

 

Die fabrikneue 52 1467 auf Probefahrt bei Esslingen. (1943) <i>Foto: Hermann Maey</i>
52 1467

 

Die fabrikneue 52 7535 beim Herstellerwerk Schichau in Elbing. (05.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
52 7535 (1)

 

52 7535 (Schichau/Elbing, Baujahr 1944) war ab August 1944 beim Bw Warschau-West eingesetzt. Nach 1945 verblieb die Lok bei der PKP. (05.1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
52 7535 (2)

 

54 717, eine von ehemals 23 preußischen G 5.2 aus Polen, die im Zweiten Weltkrieg zur Reichsbahn kamen, im Bw Allenstein. Interessant bei dieser Lok ist, dass es sich nach den Baumerkmalen (halbkugelartige Dampfdomhaube und vierachsiger Tender mit Gitteraufbau) um eine ehemalige Lok der Reichseisenbahnen Elsaß-Lothringen handeln müsste, die von Graffenstaden gebaut wurde. (1944) <i>Foto: Hermann Maey</i>
54 717 in Allenstein

 

Einpassen der Handweiche 102 im Bahnhof Kiew. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Gleisbau in Kiew (1)

 

Einpassen einer Schiene im Bahnhof Kiew. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Gleisbau in Kiew (2)

 

Mindestens so wichtig wie Munitionstransporte war die Versorgung mit Lebensmitteln für die kämpfende Truppe. Das Propagandabild aus der besetzten Ukraine sollte wohl den reibungslosen Lebensmittelstransport, hier von Brotleibern, beweisen. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Truppenverpflegung (1)

 

Die Initatoren zur Gründung des Bildarchivs der Eisenbahnstiftung in Iserlohn (von rechts nach links): Joachim Schmidt, Rainer Balzer, Joachim Bügel, Uwe Breitmeier und Manfred van Kampen(+). (23.06.2006) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Nr.10000: Die Stiftungsgründer

 

Eine lange Lokreihe (u.a. drei 2'Dh2-Loks der Gattung Os 24, zwei Tw 12 der österreichischen Reihe 80, eine pr. G 10) warten in der Schiffswerft Nikolajew auf ihre Umspurung bzw. Ausbesserung. Mit der als Eisenbahn-Ausbesserungswerk umfunktionierten Schiffswerft bestand ab Dezember 1941 ein Vertrag, dass pro Monat zwei Hauptuntersuchungen L 4 sowie zwei Ausbesserungen L 2 und zehn L 0 an Lokomotiven ausgeführt werden sollten. (04.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Schiffswerft Nikolajew

 

Mit dem Fernmeldeanlagengesetz vom 14. Januar 1928 wurde der Deutschen Reichsbahn das Recht eingeräumt, ein eigenes Fernmelde-Geschäftsnetz zu errichten und zu betreiben. Die sog. Bahnselbstanschlussanlage (BASA) war auch im Zweiten Weltkrieg Bestandteil des Reichsbahn-Fernmeldenetztes in den besezten Gebieten mit einem eigenen Nummernsystem. Zur Erhöhung der Sicherheit gab es neben der herkömmlichen Netzstruktur Querverbindungen zwischen den Vermittlungsstellen, mit denen, unter Umgehung der Hauptvermittlungsstellen, Verbindungen hergestellt werden konnten. Zum einen konnte man bei Ausfall einer Hauptvermittlungsstelle über eine oder mehrere Querverbindungen andere Hauptvermittlungsstellen erreichen, andererseits wurden die Hauptvermittlungsstellen entlastet. Hier rückt ein Fernmeldetrupp der Reichsbahn in einem unbekannten Bahnhof in der Ukraine aus. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Fernmeldetrupp

 

Auch Frauen wurden offensichtlich genau wie Männer bei der schweren Umspurarbeit mit Schaufeln und Brechstangen eingesetzt. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Umspuren (2)

 

Eine polnische Ok 22 wird auf Normalspur zurückgebaut. Die wahrscheinlich nach der Aufteilung Polens zwischen Stalin und Hitler 1939 in den Besitz der sowjetischen Eisenbahnen gelangte Lok besaß sogar noch ihre ursprüngliche Bezeichnung als Ok 22-42. Lediglich der rote Stern an der Rauchkammertür weist auf den neuen Besitzer hin. Nach der Rückumspurung erhielt die Ok 22-42 die deutsche Betriebsnummer 38 4623. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Umspuren (4)

 

Mit einfachsten Werkzeug werden die neuen Befestigungslöcher in die Schwellen einer Weiche gebohrt.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Umspuren (5)

 

Folgen einer Minenexplosion durch Partisanen, die ab 1942 vermehrt versuchten, Eisenbahnstrecken zu sprengen, um so den deutschen Nachschub oder die Abfuhr von Wirtschaftsgütern effektiv zu behindern. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Partisanenanschlag (5)

 

Sehr effektiv war auch die Sprengung von Herzstücken in Weichen, um den Zugverkehr zu unterbrechen. Allein zwischen dem 02. und 04. August 1943 registrierte die Herresgruppe Mitte 8422 (!) Sprengstellen an Eisenbahngleisen. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Partisanenanschlag (6)

 

52 5548 vom Bw Dolinskaja ("Dl") ist nach einem Partisanenanschlag in der Südukraine entgleist. Die Strecke ist bereits wieder aufgebaut und wird von 52 2263 (ebenfalls aus Dolinskaja) befahren. Die 1943 bei Schichau in Elbing gebaute 52 5548 verblieb nach 1945 in der Sowjetunion, 52 2263 (Henschel, 1943) wurde nach 1945 bei der PKP eingesetzt. (10.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Partisanenanschlag (7)

 

Begutachtung einer Sprengstelle durch einen bewaffneten "blauen" Eisenbahner.  (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Partisanenanschlag (8)

 

1941 begannen die deutschen Besatzungstruppen mit der Errichtung der U-Boot-Basis im Hafen von St. Nazaire. Auch wenn nur ein im Hafengleis stehender R-Wagen mit Bremserhaus den Eisenbahnbezug herstellt, ein einmaliges Bilddokument des RVM-Fotografens. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
U-Boot-Basis St. Naziere

 

50 704 wurde fabrikneu von der Wiener Lokfabrik an das Bw Posen Vbf abgeliefert und wird dort von zahlreichen Interessierten begutachtet. (1941) <i>Foto: RVM</i>
50 704 in Posen

 

Das 28-cm-Kanone 5 (E) (kurz: K 5) Eisenbahngeschütz während eines Kampfeinsatzes, angeblich auf der Krim. Die K 5 wurde ab 1934 von Krupp in Essen entwickelt und von 1937 an in Zusammenarbeit mit Hanomag in Hannover hergestellt. Bis 1945 wurden insgesamt 25 K 5 gebaut. Damit war die K 5 das Standardgeschütz der deutschen Eisenbahnartillerie im Zweiten Weltkrieg. Die Höchstschussweite der 255,5 kg schweren Geschosse betrug 62.400 m. Die K 5 wurde u.a. bei den Eisenbahnartilleriebatterien 712, 713 und 765 eingesetzt. Weil es ihre Landung bei Anzio in Italien erheblich behinderte, nannten die Amerikaner das Geschütz "Anzio Anni". Ein Exemplar steht mit dem Namen "Leopold" heute auf Aberdeen Proving Ground in Maryland, ein weiteres im Musée du Cap Griz Nez in der Normandie.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
K 5 - Eisenbahngeschütz

 

Transport einer Luftwaffeneinheit vermutlich in Norwegen. Bei dem links angeschnittenen Reisezugwagen handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen 4-Achser 3.Klasse (eventuell 2./3.Klasse) der Norwegischen Staatsbahn mit der Waggen-Nr. 198. (02.1942) <i>Foto: RVM</i>
Luftwaffentransportzug

 

Wegweiser im besetzten Warschau. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Warschau im Krieg (3)

 

Ergebnis eines Fliegerangriffs auf eine unbekannte (nord?)deutsche Stadt. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
zerstörter Straßenzug

 

Nissenhütte (engl. Nissenhut) ist die Bezeichnung für eine im Ersten Weltkrieg für die britische Armee von dem kanadischen Ingenieur Peter Norman Nissen entwickelte Wellblechhütte in Fertigteilbauweise mit halbrundem Dach und 40 m² Grundfläche. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten sie der deutschen Bevölkerung in den ausgebombten Städten als Notwohnungen, wie hier in Berlin. (31.01.1947) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Nissenhütten

 

Ergebnis eines sowjetischen Fliegerangriffs auf den Bahnhof Snamenka an der Bahnstrecke nach Nikolajew in der Ukraine. (10.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Angriff auf einen Lazarettzug

 

Wiederinbetriebnahme von Lokomotiven in einem unbekannten nordfranzösischen Depot durch das amerikanische Transportation-Corps. (15.07.1944) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Aufbauhilfe

 

Ein Bild der völligen Verwüstung bot das Depot Calais nach einem alliierten Luftangriff. (06.1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Calais im Krieg

 

Verladung einer schweren Feldhaubitze sFH 18 (15cm) auf einem unbekannten Bahnhof. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Geschützverladung (1)

 

Die nach den Baugrundsätzen der Reichsbahn und militärischen Erfordernissen wiederhergestellte Ladestraße in Kiew mit Seitenrampen und fahrbaren Überladekran. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Ladestraße in Kiew

 

Transport von russischen Kriegsgefangenen in eine ungewisse Zukunft. (1942) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Russische Kriegsgefangene (1)

 

Krankenschwestern des Deutschen Roten Kreuzes erwarten einen Militärzug, der mit der Trierer 38 3246 in einen nicht bekannten Bahnhof einfährt. (1941) <i>Foto: Fehn</i>
Truppenbetreuung (4)

 

Deutsche "Hanomag"-Traktoren im Bahnhof Karlowka an der Bahnstrecke Poltawa – Donezk. Diese sollten die Ernteerträge in der Ukraine steigern, die aber nicht der einheimischen Bevölkerung zugute kamen, sondern nach Deutschland gebracht wurden. (12.09.1943) <i>Foto: RVM (Wolff-Altvater)</i>
Traktoren-Verladung (3)

 

Die Bedrohung durch Partisanen machte die verschiedensten Vorsichtsmaßnahmen und Schutzvorrichtungen notwendig, deren Wirksamkeit bei Nacht oder nebeligen Wetter eher zweifelhaft waren. Hier wurde die Dienstbaracke neben den Eisenbahngleisen durch Holzbarrikaden und Stacheldraht gesichert.  (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Befestigtes Stellwerk

 

Das imposante Stellwerk 2 in Kiew Hbf zur Zeit der deutschen Besatzung. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Stellwerk in Kiew Hbf

 

Streckenkontrollfahrzeug Nr. 514 der Eisenbahndirektion (EBD) Odessa, einer bedeutenden Hafenstadt am Schwarzen Meer. (1942) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Streckendraisine

 

Verladung eines Wehrmachts-Lkw an der Laderampe eines unbekannten Bahnhofs in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Lkw Verladung

 

Angeblich soll es sich hier um ein Schienenaufreißgerät der Waggon- und Maschinenfabrik AG vormals Busch handeln. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schienenaufreißgerät

 

Erst nach 8 Monaten Belagerung konnte die deutsche Wehrmacht die Festung Sewastopol auf der Südspitze der Krim einnehmen. Nach den langen Kämpfen boten die Bahnhofsanlagen ein Bild der Verwüstung. Kriegsgefangene sollen das Chaos beseitigen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bf Sewastopol (1)

 

Unterhaltung vor dem kunstvoll gestalteten Wegweiser zur Lokleitung in Molodetschno an der Bahnlinie Wilna - Minsk - Gomel. (1942) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Lokleitung Molodetschno

 

Ergebnis eines alliierten Luftangriffs auf den Bahnhof Louviers in Frankreich. (1944) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Nach dem Angriff

 

Ein verladener deutscher Panzer III auf dem Schwerlastwagen "Köln 12489" irgendwo in der Ukraine. Die Besatzung unterhält sich mit Schwestern vom Deutschen Roten Kreuz. Auf dem Wagen rechts folgt ebenfalls ein Panzer III. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Panzerverladung (7)

 

Ein Militärtransportzug auf einem unbekannten russischen Bahnhof. Das Ladegut besteht aus Wehrmachts-Lkw, VW-Kübelwagen und Halbketten-Lkw.  (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Militärtransport im Osten (2)

 

Nach einem allierten Luftangriff wurde die völlig zerstörte Werkstatt im Lokdepot von Louviers (Frankreich) provisorisch unter freiem Himmel weiterbetrieben.  (1944) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Behelfsmäßige Werkstatt

 

Einbau einer neuen Handweiche auf einem unbekannten russischen Bahnhof.  (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Neue Weiche im Osten

 

Eine einheimische Hilfskraft säubert im Schneetreiben eine Weiche im Bahnhof Orscha. (1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
Schneewache

 

Die extremen Wetterbedingungen im Winter 1941/42 zeigen sich exemplarisch an diesem eingeeisten Wagen im Bahnhof Minsk. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winter in Rußland (2)

 

Eis und Schnee im Bahnhof Minsk ! Große Probleme gab es schon beim Kuppeln der vereisten Wagen mit den Lokomotiven. Die Tenderrückwand verrät eine preußische G 10 der Baureihe 57.10. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winter in Rußland (3)

 

Freihacken einer Weiche im Bahnhof Smolensk durch einen Reichsbahner Winter 1942/43. (1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
Winter in Rußland (4)

 

Eingeeister Tender einer pr. G 8.1 (Baureihe 55.25) im Betriebswerk Smolensk. (1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
Winter in Rußland (5)

 

Beseitigen von Schnee und Eis im Eisenbahnbetriebswerk Smolensk-Ost. Im Originaltext des Fotos fiel der Zensur die Bemerkung zum Opfer, das wegen der Nähe der russischen Front die einheimischen Kräfte es nicht wagten, für die deutsche Verwaltung zu arbeiten. So kämpfen fürs erste Heeressoldaten gegen den Schnee statt gegen den Bolschewismus. Offensichtlich herrschte im Winter 1941/42 östlich von Smolensk auch noch Breitspurbetrieb. Am rechten Bildrand ist eine der damals sehr verbreiteten laufachslosen Fünfkuppler zu erkennen. (1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
Winter in Rußland (11)

 

Bereits am 1. Februar 1877 schloss die Fa. Krupp in Essen einen Vertrag mit der Stadt Meppen über die Einrichtung eines Schießplatzes ab. Für den Nullpunkt in der Entfernungsmessung richtete man den auf dem Bild zu sehenden elektrischen Kran mit 75 t Tragkraft ein. Das Gelände wurde mit der steigenden Reichweite der Kanonen ständig vergrößert und erreichte 1942 eine Ausdehnung von über 50 km Länge. Auf dem Bild sieht man ein Schießgerüst zur Erprobung von allerlei Kanonenrohren, wie die verschiedenen Lager erkennen lassen. Im Moment ist das Rohr einer 20cm-Kanone (E) in Erprobung. Eigentlich ein Marinerohr C/34, das als Eisenbahngeschütz genutzt wurde und wovon bis 1941 acht Stück gebaut wurden. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Schießplatz Meppen

 

Die Lazarett-Züge der Wehrmacht hatten die Aufgabe, Verwundete von den Krankensammelstellen der Armeen zu den Kriegslazaretten der Heeresgruppen oder in die Reservelazarette der Heimat zu transportieren. Die Gruppe Ib in der Feldtransportabteilung oblag die zentrale transporttechnische Bearbeitung  und Steuerung der Züge, der Heeressanitätsinspektion die sanitätsdienstliche Lenkung der Verwundetentransporte. Die Züge wurden in den Bereich einer Transportkommandantur (bei einer Reichsbahndirektion) geleitet. Der Sanitätsoffizier bei dieser Kommandantur erhielt alle Unterlagen über die in seinem Bereich vorhandenen Bettenkapazität und die Fachabteilungen und verteilte die Verwundeten auf die einzelnen Lazarette gemäß Belegung, Art der Verwundung oder Erkrankung und vorhandener Fachabteilungen. Der bereits beladene und fahrende Lazarettzug erhielt dann die entsprechenden Anweisungen über Funk oder Fernsprecher.In der zweiten Hälfte des Jahres 1941 wurde ein Leitender Sanitätsoffizier beim Chef  des Transportwesens OKW eingesetzt. Diesem unterstanden alle Sanitätsorgane im Bereich des Transportchefs einschließlich der Lazarett-Züge und Leichtkrankenzüge. Ab 1942 entstand ein eigener "Arbeitsstab der Lazarettzüge" bei der Heeressanitätsinspektion, um die gewaltig angestiegene Arbeit der Transportlenkung, Verwundetenverteilung mit dem dazugehörigen Melde- und Befehlswesen zu bewältigen (Quelle: Lexikon der Wehrmacht). (1941) <i>Foto: Privat</i>
Lazarettzug (1)

 

Ein Truppentransportzug verlässt am Vorabend des Zweiten Weltkriegs den Bahnhof Kitzingen. (05.1939) <i>Foto: Privat</i>
Mobilmachung

 

Auskunft an einem Stuttgarter Vorortzug der Baureihe ET 65. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (30)

 

Die Blockstelle Chrabowka irgendwo in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Blockstelle in der Ukraine

 

Ob dieses Bild des Eisenbahners vor der 57 2376 im Bw Minsk Gbf dokumentieren sollte, dass man im russischen Winter ausrüstungsmäßig alles im Griff hatte ?  Bei Temperaturen unterhalb von minus 20 Grad Celsius war im Winter 1941/42 der Dienst dort sicherlich kein Zuckerschlecken. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
57 2376 in Minsk

 

Bei Temperaturen unterhalb von - 20 Grad Celsius war im Winter 1941/42 kein geordneter Eisenbahnbetrieb mehr möglich. So hatte das hier gezeigte Bw Minsk, in dem einheimische und zwangsverpflichtete Dienstkräfte mühsam versuchen, die Gleise freizuschaufen, einen Lokomotivausfall von bis zu 90 %.  (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winter in Minsk (4)

 

Verladen von Fliegerbomben in einen gedeckten Güterwagen der Reichsbahn. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Verladen von Bomben

 

Wiederherstellung einer Eisenbahnbrücke über den Donez bei Belgorod an der Eisenbahnstrecke Charkow - Kursk. (1942) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Brücke bei Charkow

 

Eröffnung einer Eisenbahnbrücke über den Dnjepr in Anwesenheit des Chef des Transportwesens, General Rudolf Gercke (im hellen Mantel). (1942) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Dnjeprbrücke (4)

 

Blick auf den völlig zerstörten Bahnhof Charkow. Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt ein sehr wichtiges strategisches Ziel, und zwar nicht nur wegen seiner zentralen Verkehrsanbindungen, sondern auch wegen der dort vorhandenen Rüstungsindustrie. Dort wurden z.B. die Panzer T-34 erfunden, entwickelt und produziert. Im Oktober 1941 wurde die viertgrößte Stadt der Sowjetunion von deutschen Truppen erobert, im Mai 1942 scheiterte ein sowjetischer Rückeroberungsversuch (Schlacht bei Charkow). Die Rückeroberung gelang erst im Februar 1943, doch schon im März 1943 fiel die Stadt nach schweren Gefechten wieder an die Deutschen. Dabei wurden große Teile der Stadt durch die Kämpfe zerstört. Erst nach der Schlacht bei Kursk wurde die Stadt am 23. August 1943 endgültig von der Roten Armee zurückerobert (Quelle: Wikipedia).  (04.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Charkow 1943 (3)

 

Wiederherstellung einer gesprengten Eisenbahnbrücke über den Cherson. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brückenreparatur

 

Gesprengte Brücke über den Dnjepr bei Krementschuk. (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Dnjeprbrücke (5)

 

Gesprengte Dnjeprbrücke bei Krementschuk. (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Dnjeprbrücke (6)

 

Selbst Kinder und Jugendliche mussten schwere körperliche Arbeit für die deutschen Besatzer, wie hier im Eisenbahnausbesserungswerk Kiew leisten. Die heitere Stimmung ist wohl überwiegend dem anwesenden RVM-Fotografen zuzurechnen. Im Hintergrund wartet 57 1894 mit der Kurzbezeichnung des Bw Kasatin 1 auf dem Tender auf Ausbesserung. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
EAW Kiew

 

Leider liegen zu dem Bild, wie bei so vielen Aufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, keine näheren Angaben vor. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Rangierarbeiten im Osten

 

„Räder müssen rollen für den Sieg!“ war der Titel einer propagandistischen Werbekampagne der Deutschen Reichsbahn im Jahr 1942. Wesentliches Ziel der Kampagne war die Erhöhung der Transportleistung in der Wende des Zweiten Weltkriegs und die zunehmenden Nachschubprobleme im Russlandfeldzug, für die in weiten Teilen die Eisenbahn verantwortlich gemacht wurde. Hier prangt der Spruch am Tender einer unbekannten 50er. (1942) <i>Foto: Privat</i>
Räder müssen rollen ....

 

Zusammenstoß zweier Züge nach einem deutschen Bombenangriff auf den Bahnhof Grodziska (Polen).  (1939) <i>Foto: Privat</i>
Nach dem Bombenangriff (1)

 

Zerstörungen auf einem unbekannten belgischen Bahnhof nach einem deutschen Luftangriff. (1940) <i>Foto: PK (Schulze)</i>
Bombenangriff (1)

 

Ergebnis eines deutschen Luftangriffs auf einen unbekannten belgischen Bahnhof. (1940) <i>Foto: PK (Schulze)</i>
Bombenangriff (2)

 

Zerstörte Fahrzeuge in einem belgischen Bahnhof nach einem deutschen Luftangriff. Ein Fotograf der Prppagandakompanie hielt das Ergebnis im Foto fest. (1940) <i>Foto: PK (Schulze)</i>
Bombenangriff (3)

 

Für den Fotografen der Propagandakompanie posieren zwei Soldaten von dem Bombenkrater auf einem unbekannten belgischen Bahnhof. (1940) <i>Foto: PK (Schulze)</i>
Bombenangriff (4)

 

Ergebnis eines deutschen Luftangriffs auf einen belgischen Bahnhof. (1940) <i>Foto: PK (Schulze)</i>
Bombenangriff (5)

 

Zerstörte Fahrzeuge auf einem belgischen Bahnhof nach einem deutschen Luftangriff. (1940) <i>Foto: PK (Schulze)</i>
Bombenangriff (6)

 

57 2430 (mit einem Tender Bauart 3 Bay. T20,2 gekuppelt) hatte bereits ein bewegtes Lokleben hinter sich, als sie Ende 1941 zum Bw Fastow I (südwestlich von Kiew) umstationiert wurde. In den ersten Kriegsjahren war sie vom Bw Flensburg kommend ab September 1940 bei den Bahnbetriebswerken Aarhus und Fredericia in Dänemark eingesetzt. Hier wartet sie mit einem Güterzug in Kiew Hbf auf Ausfahrt. 1943 wurde sie als Schadlok zurück nach Deutschland überführt und war nach dem Krieg bei den Eisenbahnen des Saarlandes im Einsatz. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
57 2430 in Kiew

 

Bei genauen Hinsehen hat nur die Fassade des Bahnhofs Dnjepropetrowsk in der Ukraine den deutschen Einmarsch unbeschadet überstanden. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Bahnhof Dnjepropetrowsk (1)

 

Orientalische Anklänge zeigt die Architektur des teilweise zerstörten Bahnhofs Dnjepropetrowsk in der Ukraine, während davon unbeeindruckt deutsche Soldaten relativ zwanglos auf den Weitertransport warten. Eine mittelfränkische Firma ist mit dem Wiederaufbau beauftragt. Ein Jahr später wird die Sprengung beim Rückzug der Deutschen wieder Sache der Wehrmacht sein... (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Bahnhof Dnjepropetrowsk (2)

 

Ein Truppentransport befährt eine solide erstellte Behelfsbrücke irgendwo in Weißrussland. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Behelfsbrücke im Osten (1)

 

Blick von der neuen Brücke auf die in solider Zimmermannsarbeit erstellte hölzerne Behelfsbrücke mit Eisabweisern über den Dnister an der Grenze zwischen Moldawien und der Ukraine. Die alte Brücke wurde beim Vormarsch der rumänischen Truppen im Juni 1941 von der abziehenden Roten Armee gesprengt. Stacheldrahtzäune auf den verschneiten Ufern sollen das Bauwerk gegen die Annäherung von Partisanen schützen. Inmitten der kriegerischen Verkehrs- und Sperrtechnik tränken ein paar Bauern im fast trockenen Flussbett ihre Tiere. (1942) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Behelfsbrücke über den Dnjestr

 

Original-Pressetext: "Der Kriegspersonenwagen, ein zweckmäßiger Neubau der Deutschen Reichsbahn - Mit der Einführung des Kriegspersonenwagens, der im Bedarfsfall in einen Güterwagen umgebaut werden kann, zeigt die Reichsbahn ihre hohe Anpassungsfähigkeit an die Kriegsverhältnisse. Der Kriegspersonenwagen verfügt über 55 Sitzplätze, deren Seitenbänke bei der Verwendung als Güterwagen hochgeklappt, die Mittelbänke im Abortraum abgestellt werden können. Die Fensterläden werden geschlossen und so kann der Wagen, der beheizbar ist, für den Transport frostempfindlicher Lebensmittel, wie z.B. Kartoffeln und Gemüse Verwendung finden." (24.01.1944) <i>Foto: RVM (Schwahn)</i>
"Kriegspersonenwagen"

 

Transport eines erbeuteten Sanitätswagens zur Ausstellung "Bergen-Retten-Heilen" in Leipzig. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (78)

 

Panzertransport mit 2 Kaelble-Zugmaschinen der Culemeyer-Transportgruppe in den Straßen von Berlin. Es handelt sich offenbar um einen erbeuteten schweren sowjetischen Kampfpanzer vom Typ KW2. Vermutlich wird das Fahrzeug zum Berliner Lustgarten geschleppt, wo während des Krieges Beutewaffen ausgestellt wurden.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (81)

 

Typisch für die deutschen Truppentransporte im Zweiten Weltkrieg war der Einsatz von preußischen Abteilwagen mit dem "Mädchen für alles" an der Zugspitze, einer pr. P 8 (Baureihe 38.10). Bei den langen Reisen auf den Holzbänken wurde jede Gelegenheit genutzt, sich die Beine zu verteten, wie hier bei einem Aufenthalt in Schlesien.  (1940) <i>Foto: Privat</i>
Unterwegsaufenthalt (2)

 

In den ersten Kriegsmonaten war man offensichtlich noch gut gelaunt und siegessicher. Diese akrobatische Einlagen an einer pr. P 8 auf dem Weg zur Front wurden sicherlich einige Jahre später nicht mehr vollführt. (1940) <i>Foto: Privat</i>
Unterwegsaufenthalt (3)

 

Nähere Angaben zu diesem Bild sind leider nicht bekannt. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Wintereinsatz

 

Verladung von gut verpackten militärischen Gerät auf einer Ladestraße in der Ukraine in französische Beutegüterwagen. (1942) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Ladestraße im Osten

 

Die auf "Blitzkrieg" eingestellte deutsche Wehrmacht war mit Sommeruniformen mehr als unzureichend auf einen Winterfeldzug an der Ostfront vorbereitet. Schon im Oktober 1941 sank die Temperatur in den nördlichen Operationsgebieten der Heeresgruppen Mitte und Nord auf -20 Grad ab. Die Winterhilfe erreichte die Soldaten an der Ostfront vielfach erst nach dem Winter. So entstand bezeichnenderweise dieses Propagandafoto mit "Skiausrüstungen für die Ostfront" im Frühjahr 1942. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winterhilfe für die Ostfront

 

Eine preußische G 8.2 (Baureihe 55.25) vom Bw Dnjepropetrowsk (Anschriftenkürzel "DN") überquert mit zwei vorlaufenden Schutzwagen gegen Partisanenanschläge eine in solider Zimmermannsarbeit hergestellte behelfsmäßige Brücke in der Ukraine. Nach Angaben des Bildautors soll es sich um den letzten Zug auf der Strecke nach Snamenka handeln. Die Brücke soll nach dem Überqueren des Zuges gesprengt worden sein.  (11.1943) <i>Foto: P. Schramm</i>
Rückzug (2)

 

Güterzugverladung in das Fährschiff "Preußen" im Fährhafen von Sassnitz auf Rügen. Das 1909 gebaute Fährschiff wurde bis 1944 auf der Fährverbindung nach Trelleborg eingesetzt. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war die "Preussen" als Verwundetentransportschiff auf der Ostsee unterwegs. Am 21.03.1946 wurde sie als sowjetisches Beuteschiff in "Krilyon" umbenannt. Nach dem Umbau zum Passagierdampfer war sie seit 1951 im Liniendienst Vladiwostok - Kamtschatka unterwegs. 1975 außer Dienst gestellt, diente sie noch als Wohnschiff für Hafenbau in Wrangelbucht von Vladiwostok, im Jahre 1980 war sie in Vostochny noch vorhanden. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Fährhafen Sassnitz (1)

 

Nach einem alliierten Luftangriff wurde dieser italienische Schnellzugwagen im Depot Fresole ein Raub der Flammen. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (16)

 

Zerstörungen in der italienischen Hafenstadt Ancona nach einem alliierten Luftangriff. Für die Wasserversorgung der Lok (Baureihe 735) musste ein unter dem Bahngelände durchfließender Bach angezapft werden und mit Hilfe eines Feuerwehrschlauches direkt in den Tender bzw. in den bereitgestellten Kesselwagen gepumpt werden. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (17)

 

Gezielte Luftangriffe im Sommer 1944 verursachten in Norditalien nachhaltige Schäden an der Infrastruktur, wie hier auf der Strecke Bologna - Prato. Ein Zug passiert vorsichtig eine behelfsmäßig wiederhergestellte Brücke. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (18)

 

Zerstörung und Wiederaufbau lagen im Sommer 1944 in Norditalien unmittelbar beieinander (vgl. Bild-Nr. 7343). Die an der Adriaküste aufgenomme 735 der italienischen Staatsbahn vermittelt noch etwas vom Flair des nach dem Krieg besonders bei deutschen Urlaubern beliebt gewordenen Ferienort. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (14)

 

Der Aufenthalt der Deutschen 1944 in Italien mutierte zur reinen Schadensverwaltung. Walter Hollnagel dokumentierte seinen zeichnerischen Kollegen Battisti von der RBD München (ebenfalls fürs RVM im Einsatz) in Florenz, während die umstehenden Eisenbahner wohl seine eigenen fotografischen Werke begutachten. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (19)

 

Zwei Reichsbahner in Italien bei der Schadensaufnahme. Der rechte mit der gelben Armbinde unterstand - obwohl Eisenbahner - unmittelbar der Wehrmacht. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (20)

 

Ein eindrucksvolles Dokument über die Zerstörungskraft eines Bombenangriffs im Ausbesserungswerk Porta Psato in Florenz. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (21)

 

Antreten der Reichsbahnangehörigen vor der provisorisch eingerichteten Wehrmachts-Verkehrs-Direktion (WVD) in Verona. Erwartet wird der für das Transportwesen in Italien zuständige General Jennrich. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (22)

 

Vor dem Hintergrund drohender Luftangriffe boten Tunnels den besten Schutz, da sich Züge wie auch die einheimische Bevölkerung dorthin zurückziehen konnten. Aufnahme in Norditalien. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (23)

 

Ein unbekannter Reichsbahner in Italien während des Zweiten Weltkriegs. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (25)

 

Trotz der umfassenden Zerstörung in seinem Umfeld konnte Walter Hollnagel sich seinen speziellen Humor erhalten, wie bei der Dokumentation dieses "ungleichen Paares" in Verona. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (15)

 

Die drei Begleiter des RVM-Fotografens Hollnagel bei der Ankunft in Italien. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es alles andere als ein Urlaubsaufenthalt werden sollte.... (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (26)

 

Befragung eins italienischen Eisenbahners durch Reichsbahner, offenkundig nach einem Partisanenangriff in Norditalien. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (27)

 

Blick auf die große Dnjeprbrücke nahe Dnjepropetrowsk. Sie stellte eine wichtige Verbindung zur Erschließung der Eisenerzvorkommen von Kriwoj Rog und Manganerze von Nikopol dar. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepr bei Dnjepropetrowsk

 

Drei preußische G 8 (links ist 55 2780 identifizierbar) warten vor dem Schuppen von Neu-Wilna in Litauen auf den nächsten Einsatz.  (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Bw Neu-Wilna

 

Sommerabendstimmung auf dem russischen Landbahnhof Islam-Terk auf der Halbinsel Krim. Die Soldaten des Militärszugs nutzen die kurze Pause, um sich die Beine zu vetreten. Die entspannte Szene mitten im Krieg besitzt fast einen Hauch von mediterraner Urlaubsstimmung. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Islam-Terk 1943

 

Im Bahnhof Dolinskaja, südlich von Krementschuk, werden ukrainische Zwangsarbeiter verladen, die unter militärischer Bewachung in gedeckten Güterwagen die lange Reise nach Deutschland antreten müssen. Innerhalb der Sowjetunion stellte die Ukraine den größten Anteil von Zwangsarbeitern. Bei dem Mann in brauner Uniform mit roter Hakenkreuzbinde handelt es sich um den Mitarbeiter einer Werbekommission, der "Arbeitsfreiwillige" für das Reich rekrutieren sollte. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Zwangsarbeiter (5)

 

Ein Fronturlauberzug mit einer Kriegslokomotive der Baureihe 52 fährt nach einem Halt auf dem Streckenabschnitt Kowel - Kiew weiter. Die Schnellzüge für Fronturlauber (SF-Züge) verkehrten auf kürzestem Weg zwischen den Einsatzorten der Wehrmacht und dem Deutschen Reich. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
SF-Zug in der Ukraine

 

Mehr oder minder "freiwillige" ukrainische Hilfskräfte für den Arbeitsdienst in Deutschland auf dem Bahnhof Dolinskaja südlich von Krementschug. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Deportation (2)

 

Im Verlauf der zweigleisigen Hauptbahn Kiew - Donezk sind zwei Kriegslokomotiven der Baureihe 52 des Bw Pjatichatki (Kürzel "Pj") unterwegs. Da der Radius der Lokomotiven in der Regel nicht übermäßig groß war und die Bahnstation Pjatichatki zwischen Snamenka und Dnjepropetrowsk lag, dürfte das Bild in diesem Bereich entstanden sein. Beachtenswert sind auch die rechts von den Lokomotiven modernen sowjetischen Lichtsignale, während die rechts verlaufende Strecke mit deutscher Signaltechnik ausgestattet ist. Der grtoße Fluss im Hintergrund ist ein Seitenarm des Dnjepr. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
2x 52 bei Pjatichatki

 

Straßenszene in der ukrainischen Bezirkshauptstadt Dnjepropetrowsk. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepropetrowsk (3)

 

Im August 1941 kam es bei Uman in der Ukraine zwischen der Roten Armee und der deutschen Wehrmacht zu einer Kesselschlacht, bei der 20 Divisionen der sowjetischen 6., 12. und 18. Armeen eingeschlossen wurden. Am 8. August 1941 kapitulierten 103.000 sowjetische Soldaten. Dazu fielen 317 Panzer und 858 Geschütze unversehrt in deutsche Hand. Walter Hollnagel besuchte 2 Jahre später das Schlachtfeld und hielt einen zerstörten sowjetischen Panzer nahe der Bahnstrecke fest, während im Hintergrund eine preußische G 10 (Baureihe 57.10) mit einem Militärzug vorbei räuchert. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bei Uman

 

Bahnsteigszene in einer Station in der Ukraine. Typisch ist, dass die Fahrgäste hauptsächlich aus Frauen, Kindern und alten Männern bestehen, da die jüngeren als Soldaten bei der Roten Armee dienten. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Unterwegs in der Ukraine

 

Markttag in Poltawa in der Zentralukraine. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Markt in Poltawa (3)

 

Blick in die weite Landschaft des Dnjeprtal nahe Cherson. Auf dem Damm qualmt eine 52er mit einem Güterzug nach Nikolajew durchs Tal.  (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepr bei Cherson

 

In der Kleinstadt Lubny unweit von Poltawa setzte bereits im Spätsommer 1943 die berüchtigte Schlammperiode ein. Die unbefestigten Wege und Straßen verwandelten sich dann in regelrechte Schlammwüsten, von denen auch der Hamburger Direktionsfotograf fasziniert war. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Straße in der Ukraine - 1943

 

Blick aus der Eisenbahnerunterkunft für Reichsbahnangehörige über die fast vollständig zerstörte Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim, um die vom 30. Oktober 1941 bis zum 4. Juli 1942 zwischen deutschen und sowjetischen Truppen erbitterte Kämpfe stattfanden. Der Hinweis auf den "Stab Henke" auf dem Gebäude bezieht sich auf Generalmajor Karl Henke, dessen Stab in der Folge der Stalingrad-Niederlage Anfang 1943 auf die Krim verlegt wurde, nachdem die im Kaukasus kämpfende 17. Armee abgeschnitten worden war. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf der Krim (5)

 

Die Reiseatmosphäre auf dem Mailänder Hauptbahnhof deutet - mit Ausnahme der fehlenden Hallenverglasung - nicht unbedingt auf Krieg hin, den Italien im Sommer 1944 längst erreicht hatte.  (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (10)

 

Den berühmten Sandstrand an der Adria dürften die beiden Herren in Riccione, ein Wehrmachtsangehöriger und ein Eisenbahner - mit gelber Armbinde und Aufschrift "Deutsche Wehrmacht" - und somit, obwohl Eisenbahner, unmittelbar der Wehrmacht unterstellt, im Sommer 1944 nicht mehr genossen haben. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (11)

 

Vesper bei den italienischen Verbündeten: Zwei deutsche Eisenbahner lassen sich die Marmeladenstullen in Verona schmecken. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (12)

 

Im Zuge der Ardennenoffensive im Dezember 1944 - Januar 1945 war der Bahnhof Jünkerath in der Eifel ein strategisch wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, über den die Nachschubzüge liefen. Daher wurde er immer wieder Ziel amerikanischer Luftangriffe, wie dieses seltene Farbdokument eindrucksvoll zeigt. (01.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Eifel 1945 (1)

 

Nachdem die Versorgungsleitungen im norditalienischen Bahnhof Florenz durch einen Fliegerangriff zerstört wurden, musste das Wasser aus den Loktendern per Hand umgeschöpft werden, wie hier bei der 1 D Güterzuglok der Baureihe 735. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (13)

 

Ergebnis eines amerikanischen Luftangriffs auf den Bahnhof Florenz Santa Maria Novella.  (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (7)

 

Behelfsmäßige Beseitigung einer Partisanen-Sprengstelle bei Rioveggio aun der Bahnstrecke Bologna - Prato. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (8)

 

Neben seiner dienstlichen Tätigkeit faszinierten Walter Hollnagel auch immer wieder Land und Leute. So hielt er diese ukrainischen Frauen beim Verputzen der Dorfhäuser mit einem Stroh-Lehm-Gemisch im Bild fest. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sommer in der Ukraine (4)

 

Ein Züglein nähert sich auf der Krim der Bahnstation Aljeschki. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Aljeschki/Krim 1943 (1)

 

Eine Delegation von Reichsbahnern unter Leitung von Albert Ganzenmüller (im Wagen links mit in die Hüften abgestützten Händen) besichtigt in einem geschmückten Feldbahnzug eine Streckenbaustelle bei Aljeschki auf der Krim. Albert Ganzenmüller, seines Zeichens stellvertretender Reichsbahn-Generaldirektor und Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium, spielte bei verschiedenen Aktionen in Rußland und der Organisation der Judentransporte in die Vernichtungslager eine unrühmliche Rolle.  (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenbereisung auf der Krim

 

Schnappschuss aus dem Zugfenster irgendwo in der Ukraine: Bauern liefern ihre Milchkannen an einer Sammelstelle am Bahnhof ab. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sommer in der Ukraine (3)

 

Albert Ganzenmüller (Bildmitte mit Karte) mit seinem Stab und Sekretärin unterwegs auf dem Dnjepr. Ganzenmüller, seines Zeichens stellvertretender Reichsbahn-Generaldirektor und Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium, spielte bei verschiedenen Aktionen in Rußland und der Organisation der Judentransporte in die Vernichtungslager eine unrühmliche Rolle.  (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Fahrt auf dem Dnjepr

 

Die scheinbare Normalität am Bahnhof von Dnjepropetrowsk täuscht. Vom Empfangsgebäude steht nur noch die Fassade und die Straßenbahn ist ohne Fensterscheiben unterwegs. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepropetrowsk (1)

 

In der Bezirksstadt Dnjepropetrowsk hatten sich die deutschen Besatzer bereits auf Dauer eingerichtet. Die belebte Kreuzung unweit des Bahnhofs mit ausschließlich deutscher Beschilderung macht dies deutlich. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepropetrowsk (2)

 

Immer wieder unternahm Walter Hollnagel private Streifzüge über die Bauernmärkte der Städte und Dörfer in der Ukraine, in Poltawa (Zentralukraine) hielt er das Markttreiben mit einer Tuchverkäuferin fest. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Markt in Poltawa (1)

 

Die im Zweiten Weltkrieg hart umkämpfte Hafenstadt Kertsch auf der Krim (Unternehmen Trappenjagd) wurde fast vollständig zerstört. Die zu Schaden gekommenen Wagen wurden kurzerhand über die Steilküste entsorgt und lagen noch ein Jahr nach den Kämpfen in der Straße von Kertsch. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kertsch - 1943

 

"Hier ruhen deutsche Helden" steht auf dem Kreuz über dem Soldatenfriedhof bei Kertsch auf der Krim. Aber ihr Tod war umsonst, denn sie wurden von einem Regime mißbraucht - vielleicht ohne es bis dahin erkannt zu haben. Als "Held" wollte hier sicherlich keiner enden. Bald darauf rollte die zurückkehrende russische Front über sie hinweg und die Grabstätten wurden unkenntlich gemacht. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Friedhof auf der Krim

 

Blick auf die Bucht von Sewastopol auf der Krim mit dem Schwarzmeerhafen im Sommer 1943. Im wiederaufgebauten Bahnhofsgelände rangiert eine preußische T 12 (Baureihe 74). In Sewastopol kam es zum ersten und einzigen Kampfeinsatz des größten jemals gebauten Eisenbahngeschützes (Kaliber 80 cm) mit dem Namen "Dora". Die Wirkung der 7000 kg Granaten war gerdezu durchschlagend: So wurde ein 30 m tief im gewachsenen Fels gelegenes Munitionsdepot dank der ungeheuren Durchschlagskraft der Geschosse gesprengt. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Blick auf Sewastopol - 1943

 

57 3044 war neu vom 600 km entfernten Bw Snamenka (sie trägt noch die alte Abkürzung "Sm" auf dem Tender) nach Inkerman auf der Krim umstationiert worden. Im Hintergrund die bekannten, etagenartig übereinander angelegten alten Höhlenwohnungen. Die zu Bergen aufgeschichteten Krimsektflaschen vor und rechts der Lok bleiben allerdings rätselhaft. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
57 3044 in Inkerman

 

Im Zweiten Weltkrieg war Charkow heftig umkämpft und hatte entsprechend viele Opfer zu beklagen. Die Stadt war ein sehr wichtiges strategisches Ziel, und zwar nicht nur wegen seiner zentralen Verkehrsanbindungen, sondern auch wegen der dort vorhandenen Rüstungsindustrie. Dort wurden z.B. die Panzer T-34 erfunden, entwickelt und produziert. Im Oktober 1941 wurde die viertgrößte Stadt der Sowjetunion von deutschen Truppen erobert, im Mai 1942 scheiterte ein sowjetischer Rückeroberungsversuch (Schlacht bei Charkow). Die Rückeroberung gelang erst im Februar 1943, doch schon im März 1943 fiel die Stadt nach schweren Gefechten wieder an die Deutschen. Dabei wurden große Teile der Stadt durch die Kämpfe zerstört. Erst nach der Schlacht bei Kursk wurde die Stadt am 23. August 1943 endgültig von der Roten Armee zurückerobert (Quelle: Wikipedia). Das spärliche Angebotes auf dem Markt zeigt das Elend der Bevölkerung nach der erneuten Rückeroberung durch die Deutschen im Frühjahr 1943. (04.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Charkow 1943 (2)

 

Ein Zug nähert sich einem gesicherten Streckenposten an der Straßen- und Schienenverbindung zwischen Simferopol und Barhtschisseraj auf der Krim.  (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf der Krim (6)

 

Ein Soldatenfriedhof vor dem damaligen Lazarett in Feodosia mit seinem markanten moschee-ähnlichem Gebäude, der Villa Stamboli auf der Krim. Nach dem Rückzug der deutschen Truppen wurden diese Friedhöfe durch die Rote Armee wieder dem Erdboden gleichgemacht.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Friedhof in der Ukraine

 

Nahe Snamenka war dieser Triebwagen einfachster Bauart mit einem simplen Holzaufbau unterwegs. Eingesetzt wurden sie hauptsächlich für Dienstfahrten oder wenn an einer entlegenen Blockstelle das Personal gewechselt werden musste. Offenkundig nutzte der Fotograf eine Zugkreuzung ab. Der Gegenzug wird von der russischen Eisenbahnerin am Triebwagen bereits erwartet. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenbereisung (2)

 

Reges Treiben auf dem Markt in Poltawa in der Zentralukraine. Man möchte kaum glauben, das man das Jahr 1943 schreibt. (09.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Markt in Poltawa (2)

 

In luftiger Dienstkleidung präsentiert sich der Aufsichtsbeamte von Aljeschki auf der Krim und hebt für den Fotografen die Kelle. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Aljeschki/Krim 1943 (2)

 

Blick auf die Bahnanlagen von Aljeschki, die mit dem für die Krim typischen hellen Sand umgeben ist. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Aljeschki/Krim 1943 (3)

 

Ein Zug nähert sich einem Bahnübergang an der Strecke zwischen Simferopol und Barhtschisseraj auf der Krim.  (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Auf der Krim (4)

 

Eine pr. P 8 befördert zusammen mit einer pr. G 8.1 einen Sonderzug, besteht aus einem Speisewagen aus der Serie WR 901 ff (ex Nummernreihe 2000 bis 2400 der CIWL) durch den russischen Sommer bei Nikolajew (Ukraine).  (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sommer in der Ukraine (1)

 

Blick auf die Bahnanlagen von Aljeschki auf der Krim. (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Aljeschki/Krim 1943 (4)

 

Blick vom Brühlschen Garten auf die Glaskuppel der Hochschule für Bildende Künste (rechts) und die (noch unzerstörte) Frauenkirche.  (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (1)

 

Blick in den Gebäudekomplex des Dresdner Zwingers im 5. Kriegsjahr. Frau Hollnagel genießt die Frühjahrsonne auf der Parkbank.  (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (2)

 

Von den Angriffen des 13. und 15. Februar 1945 wurde auch der Zwinger nicht verschont. 770 britische Lancester-Bomber und 330 amerikanische "Fliegende Festungen" leisteten ganze Arbeit: Etwa 25000 Menschen kamen ums Leben - genaue Zahlen ließen sich aufgrund der verherrenden Zerstörungen nie exakt ermitteln - das Stadtzentrum wurde auf einer Fläche von fast 15 Quadratkilometern nahezu komplett zerstört. (02.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (3)

 

Geradezu symbolhaft schaut die (unversehrte) Figur auf die noch rauchenden Trümmer des Dresdner Zwingers, der in den alliierten Angriffen des 13. und 15. Februar 1945 unterging. (02.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (4)

 

Zerstörter Straßenzug in der inneren Dresdner Neustadt. Es handelt sich es um die Körnerstraße / Ecke Palaisgäßchen. Der Aufnahmestandort befindet sich in der Nachbarschaft des "Japanischen Palais". Als Anhaltspunkt dient die offensichtliche Eisenwarenhandlung mit der Hausnummer 1 und links das Straßenschild "s Gäßchen". Laut Dresdner Adressbuch 1943/44, war in der Körnerstr. 1 und 3 die Eisenwarenhandlung "Hecker's Sohn". In der Körnerstr. 7 (Kohlmarkt) befand sich auch das Geburtshaus des Dichters Theodor Körner (Lützower Freikorps), das völlig zerstört wurde. Möglicherweise ist es eines der Häuser, die im Hintergrund zu sehen sind. Heute ist davon nichts mehr vorhanden. (02.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (5)

 

Eine fast gespenstische Szene mit herumirrenden und mit ersten Aufräumarbeiten beschäftigten Menschen in einem vergleichsweise intakt gebliebenen Straßenzug in der äußeren Dresdner Neustadt. Es handelt es sich um die Fritz-Reuter-Straße / Ecke Johann-Meyer-Straße. Das zerstörte Eckhaus mit der Gaststätte wurde wieder aufgebaut (Fritz-Reuter-Str.2). (02.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (6)

 

Blick auf das noch brennende Gebäude des "Japanischen Palais" nahe der Marienbrücke, welches die Sächsische Landesbibliothek beherbergte. Hier verbrennen gerade wertvollste Buchbestände.... In dem wiederaufgebauten Gebäude sind heute die Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden und das Museum für Völkerkunde Dresden zuhause. Der Fotograf steht auf einem kleinen Hügel, unweit des Palais, der noch heute eines der letzten Zeugnisse der Stadtmauer von Dresden-Neustadt existiert. Die Westseite des Palais hat ihr Dach durch die Nachtangriffe am Faschingsdienstag bereits verloren. Offenbar haben aber die verstärkten Decken einer Weiterverbreitung des Feuers nach unten standgehalten. Natürlich sind die Glasscheiben durch die Explosionen zu Bruch gegangen, aber ein größeres Feuer im Innern der Räume scheint jedenfalls auf den kleinen Teil des Elbflügels, den wir am rechten Bildrand sehen, und auf dem größeren Teil des Westflügels bis auf den Mittelteil des ersten Stockes nicht ausgebrochen zu sein, sonst wären die kleinteiligen Holzrahmen nicht mehr vorhanden. Gut sichtbar sind auch mehrere Schutzwände vor den Kellerfenstern, die als Splitterschutz dienten, denn hinter diesen Fenstern war ein Teil des Buchbestandes, des alten Kataloges und des Archivs untergebracht, außerdem im den darunter liegenden Tiefkeller die größten Kostbarkeiten. Offenbar wurde das Palais am 14.2.1945 von 12:17 bis 12:31 Uhr bei dem Tagesangriff der B17 Bomber der USAAF von einem Bombensplitter o.ä. getroffen. Man sieht den Einschlag auf dem Bild sehr gut links oberhalb des ersten Rundfensters an dem aufgeplatzten hellen Sandstein. So ist wahrscheinlich auch zu erklären, dass das Feuer genau an dieser Stelle ausbrach. Bei der Vergrößerung sind sogar die Metallregale im Feuer zu erahnen. Zudem sind sogar noch die brennenden Häuser des davor liegenden Palais-Platzes (damals Kaiser-Wilhelm-Platz) zu sehen (mit Dank an die Sächsische Landesbibliothek für die Kommentierung zu diesem Bild). (14.02.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (7)

 

Blick auf die Bahnanlagen des Verschiebebahnhofs Bobrinskaja an der Strecke Snamenka - Tscherkassy. Das Verkehrsaufkommen der betriebswichtigen Bahnstation wird unverkennbar von Nachschub- und Truppentransporten bestimmt. An den breiten Schwellen lassen sich sich auch gut die von Breit- auf Normalspur umgenagelten Gleise erkennen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bobrinskaja Vbf (4)

 

Blick auf die Bahnanlagen des Verschiebebahnhofs Bobrinskaja an der Strecke Snamenka - Tscherkassy. Oben fährt eine polnische Beutelokomotive der Gattung Ty 23 durchs Bild, die bei der Reichsbahn als Baureihe 58.23 eingereiht wurden. In der Bildmitte rangiert eine betagte pr. G 7 (Baureihe 55). (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bobrinskaja Vbf (5)

 

Die gesprengten Dnjeprbrücken waren ein ernstes Problem für den Nachschub der deutschen Wehrmacht. Man behalf sich entweder mit Pionierbrücken oder - wie hier bei Cherson - mit einem Fährbetrieb. Bis zum Sommer 1943 wurden hier Züge mittels eines provisorischen Trajekts auf große, von Eisenbahnpionieren gebaute Flöße verladen.  (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (7)

 

Mit voller Beladung geht es über den Dnjepr bei Cherson. Um das Fährprovisorium an der Bahnstrecke Odessa - Nikolajew - Krim zu beenden, wurde 1943 eine Brücke errichtet, die jedoch nach wenigen Monaten mit dem Rückzug der deutschen Truppen wieder gesprengt wurde. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (8)

 

Einweihung der Dnjeprbrücke bei Saporoshje unter Teilnahme allerlei Naziprominenz. Die Freude über die neue Brücke hielt jedoch nur wenige Monate, da sie bereits im Herbst 1943 angesichts der vorrückenden russischen Front von den Deutschen wieder gesprengt wurde. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückeneinweihung (3)

 

Eine weitere Brücke wurde vom Ostufer der Insel Chortitza zum linken Dnjeprufer der Stadt Saoproshje mit viel Propagandaaufwand eröffnet. Diese Brücke ersetzte u.a. die Chersonfähre, über die Züge mittels Flößen und Schleppern über den Fluß gesetzt wurden. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückeneinweihung (4)

 

Ein Sonderzug mit einer Lok der Baureihe 52 überquert die behelfsmäßig wiederaufgebaute Dnjeprbrücke zwischen Chortitza und Saporoshje. Über die Verbindung sollten die Erzzüge aus Kriwoj Rog und Nikopol ins Reichsgebiet gefahren werden. Die Brücke wurde aber bereits 3 Monate nach der Wiedereröffnung wegen der vorrückenden Front wieder gesprengt. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückeneinweihung (5)

 

Eröffnung der Dnjeprbrücke bei Saporoshje im Rahmen einer inszenierten Propagandaveranstaltung. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückeneinweihung (6)

 

Sonderzug mit zwei 52er auf der behelfsmäßig wiederaufgebauten Dnjeprbrücke bei Saporoshje. Deutlich ist die vereinfachte Instandsetzung der doppelstöckigen Brücke zu sehen, die eine Nutzung der unteren Ebene für den Straßenverkehr nun nicht mehr zulässt. Die Jungs kümmerte dies offensichtlich nicht, sie hatten ihren Spaß beim Baden, während der Eröffnungszug die Brücke passiert. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückeneinweihung (7)

 

57 2498 war Ende 1942 aus der RBD Hamburg in den Osten gekommen. Hier passiert sie eine Inspektionsdelegation in Losowaja. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
57 2498 im Osteinsatz

 

52 070 vom Bw Schepetowka (Bezirk Kowel) rangiert an einem Bahnübergang. Die Lok ist noch mit einem Tender der Baureihe 50 gekoppelt, der Frostschutzplatten erhalten hat. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
52 070 bei Kowel (1)

 

Die fabrikneue Kondenstenderlok 52 1883 bei Henschel in Kassel. Sie war die erste 52er mit Witte-Windleitblechen ab Werk. Ihr Osteinsatz endete am 22.03.1944 beim Bw Nikolajew. Im Mai 1944 wurde sie als Schadrückführlok aus der Rbd Posen nach Süddeutschland überführt und am 01.07.1950 beim Bw Nördlingen z-gestellt. (07.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
52 1883

 

Ein nach Frankreich abgeordneter Reichsbahner der Besoldungsgruppe 11-7a (mit Karabiner) im Bahnschutzdienst unterhält sich mit einem Betriebseisenbahner im Verschiebebahnhof Paris-Trappes. Im Gegensatz zu den "feldgrauen" Eisenbahnern, die bei Feldeisenbahnkommandos zu finden waren, verstärkten diese bewaffeneten Reichsbahner von Fall zu Fall den Bahnschutz, der der Schutzpolizei unterstellt war, allerdings von der Reichsbahn betrieben und unterhalten wurde.  (1944) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Bahnschutz

 

Ein russischer Heizer, dessen Alter das der Maschine offenkundig übersteigt, auf dem Führerstand der 38 3859. Die Lok war vom Dezember 1941 bis Juli 1944 im Osteinsatz, zuletzt beim Bw Skirotora (später Riga Vbf).  (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
russ. Heizer auf 38 3859

 

Eine 750 mm Schmalspurlok der Reihe "Rt" wird in einem unbekannten Bw in Rußland repariert. Bei der Lok handelt es sich um eine 1926 von der Estnischen Staatsbahn übernommene Lok, die 1914 von Orenstein&Koppel für die "Festungsbahn Peter der Große" gebaut wurde. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Reparatur im Osten (1)

 

Recht behelfsmäßig wird eine 750 mm Schmalspurlok der Reihe "Rt" in einem unbekannten Bw in Rußland repariert. Bei der Lok handelt es sich um eine 1926 von der Estnischen Staatsbahn übernommene Lok, die 1914 von Orenstein&Koppel gebaut wurde.  (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Reparatur im Osten (2)

 

Reparatur einer Handweiche im Bahnhof Snamenka. Im Hintergrund eine 52er mit Steifrahmentender, bei dem alle vier Achsen in einem Außenrahmen lagerten. Diese Tender waren eine Entwicklung der Lokomotivfabrik Floridsdorf in Wien. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Weichenreparatur in Snamenka

 

Während ein Betriebgleis offenkundig für die vorbeifahrende pr. G 8 (Baureihe 55.25) wiederaufgebaut und umgespurt wurde, ist das rechte Gleis beim Rückzug der russischen Truppen vollständig zerstört worden. Ein russischer Eisenbahner am ebenfalls zerstörten Bahnübergang und (seine) fünf Kinder bestaunen den Fotografen und die Szene. Nach dem Prinzip der "verbrannten Erde" verfeinerten die deutschen Truppen bei ihrem Rückzug durch den Einsatz des "Schienenwolfs" noch gründlicher die nachhaltige Zerstörung des Oberbaus.  (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Zerstörte Gleisanlagen

 

Ein alter preußischer Schlafwagen wird mit der Fähre über den Dnjepr übergesetzt. Eine von Deutschen in den Jahren 1942/43 gebaute Brücke bei Dnjepropetrowsk ersetzte später diese Fährverbindung. Sie wurde jedoch nach wenigen Monaten Betrieb beim Rückzug der Deutschen wieder gesprengt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Cherson-Fähre (5)

 

Mit voller Beladung geht es über den Dnjepr bei Cherson. Um das Fährprovisorium an der Bahnstrecke Odessa - Nikolajew - Krim zu beenden, wurde 1942 eine Brücke errichtet, die jedoch nach wenigen Monaten mit dem Rückzug der deutschen Truppen wieder gesprengt wurde. Bei der Cherson-Fähre handelte es sich nicht um ein Kriegsprovisorium, auch in Friedenszeiten gab es an dieser Stelle des Dnjepr, kurz vor seiner Einmündung ins Schwarze Meer, keine Brücke. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (6)

 

Die dynamische Ausfahrt eines Schnellzuges (vermutlich Prag - Bodenbach - Dresden - Berlin) mit einer Lok der CSD-Reihe 387.0 in Prag, der nordwärts in Richtung Negrelli-Brücke abbiegt. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schnellzug in Prag

 

Reger Rangierbetrieb auf einem Provinzbahnhof in der Ukraine. Links rangiert eine pr. T 9 (Baureihe 91), rechts sind auf Rungenwagen geländegängige Henschel-Lkw vom Typ 33 D 1 verladen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Militärtransport im Osten (3)

 

Zwei Henschel Schienen-Lkw des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK). Dem NSKK war zunächst für die Verkehrserziehung der Kraftfahrer und Jugend im 3. Reich zuständig. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie in den Einsatzgebieten der Wehrmacht hinter der Front als Nachschub- und Versorgungseinheit eingesetzt. Der Originaltitel des Bildes lautet: "Auf Schiene und Straße fahrbereit. Eine Zugmaschine der Eisenbahnpioniere auf einem Bahnhof hart hinter der Front".  (20.09.1941) <i>Foto: RVM (Werkgarner)</i>
Schienen-Lkw (3)

 

38 2594 (ex Bw Halle P) und 38 2898 (rechts) im Bw Kiew Hbf. Zur Jahreswende 1942/43 besaß das Bw Kiew bis zu 62 preußische P 8.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Zwei Preußen in Kiew

 

Der Pferdebestand der Wehrmacht lag am Tag des Kriegsbeginnes am 1. September 1939 bei 573.000 Pferden. Zwei Jahre später wurden für den Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 rund 750.000 Pferde bereitgestellt. Insgesamt wurden auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg 2.800.000 Pferde eingesetzt. Die Verluste waren hoch. Einer Aufstellung des Generalstabes des Heeres zu den Pferdeverlusten im Feldheer für den Zeitraum vom 22. Juni 1941 bis zum 31. Dezember 1944 zufolge, lag der Monatsdurchschnitt an Totalausfällen bei Pferden in der Regel bei etwa 30.000, davon über 90% beim Ostheer. Insgesamt beliefen sich die Totalverluste an Pferden seit dem 22. Juni 1941 auf 1.558.508. Im Dezember 1944 lag die Totalausfallsrate bei 26.134 Pferden, wovon 10.058 durch Feindeinwirkung starben und knapp 2500 an Erschöpfung bei einem Gesamtbestand in diesem Monat von etwa 930.000 Pferden. Das Bild zeigt die Abgabe requirierter Pferde im Bahnhof Mährisch-Schönberg im Sudetenland.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Requierierte Pferde

 

Militärtransport mit Wehrmachts-Lkw auf einem unbekannten Bahnhof in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Militärtransport im Osten (6)

 

Neugierige Kinde staunen über die fremden Soldaten als auch über den Fotografen während eines Unterwegsaufenthaltes dieses Truppentransportes irgendwo in Rußland. An der Zugspitze eine pr. G 8. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Unterwegsaufenthalt (1)

 

91 520 gehörte zu den von der Polnischen Staatsbahn (PKP) übernommenen und mit Nummern ausgemusterter Reichsbahnloks versehenen T 9.3. Hier rangiert sie in ihrem Heimatbahnhof Brest-Litowsk Hbf (Lokanschrift "BrH"). Nach dem Krieg ging die Lok als Tki 3-99 erneut zurück an die PKP.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Rangieren in Brest-Litowsk

 

Deutsche Gebirgsjäger der 4. Gebirgsdivision steigen in voller Ausrüstung in einen achttürigen Eilzugwagen ein. Die 4. Gebirgsdivision war u.a im Kaukasus an der Eroberung des 5600 m hohen Elbrus beteiligt. Angesichts der kompletten Kampfausrüstung dürfte es in den Abteilen nicht gerade komfortabel zugegangen sein. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Truppentransport (2)

 

Weicheneinbau mit Kriegsgefangenen und einfachsten Arbeitsgerät im Bahnhof Petersdorf an der Teß in Mähren. Angesichtes der dargestellten Arbeitsbedingungen fragt man sich ernsthaft, welchen propagandistischen Zweck dieses Bildes erfüllen sollte. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kriegsgefangene (3)

 

Im Zuge der am Altvatergebirge verlaufenden Strecke Hohenstadt - Mährisch Schönberg - Zöptau müssen offenkundig französische Kriegsgefangene mit einfachstem Arbeitsgerät im Bahnhof Petersdorf an der Teß eine Weichenverbindung einbauen.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kriegsgefangene (4)

 

Den erhöhten Standpunkt eines Wagendaches nutzte der Fotograf, um alle Züge mit Rüstungsgütern auf dieses Bild zu bekommen. Leider sind keine Ortsangaben bekannt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Nachschubzüge

 

Bau einer Kriegslok der Baureihe 52 bei der BMAG (Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft), vormals Schwarzkopff, in Wildau bei Berlin. Bis Kriegsende wurden mehr als 6000 Einheiten dieser Lokomotivbaureihe gebaut. (08.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bau von Kriegslokomotiven (3)

 

Massenproduktion von Loks der Baureihe 52 bei der Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft (vormals L. Schwartzkoff) in Wildau bei Berlin. Als vereinfachte Variante der Baureihe 50 entwickelt, war die Konstruktion der Baureihe 52 von Minimalismus bestimmt und auf eine rationelle Fertigung ausgerichtet. Als Einsatzgebiet war maßgeblich die Bespannung von Truppen- und Versorgungszüge für die Kriegsgebiete an der Ostfront vorgesehen. (08.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bau von Kriegslokomotiven (5)

 

Klirrende Kälte und die bis Juni 1942 beim Bw Stargard beheimatete 38 1339 (vorne) im Bw Njeshin an der Strecke Kiew - Moskau.  (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Russischer Winter

 

Dienstgespräch unter Kollegen an einem Vorortzug in Stuttgart Hbf. Auffallend auch hier, dass eine attraktive Sachffnerin perfekt in Szene gesetzt wurde. Ob sie wirklich Reichsbahnerin war oder ein professionelles Model, lässt sich wohl nicht mehr klären. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (34)

 

Truppenbetreuung durch DRK-Schwestern an einem für die Wehrmacht reservierten DmW-Zug (Schnellzug mit Wehrmachtsteil) Aachen - Ruhrgebiet - Hannover - Berlin.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Truppenbetreuung (3)

 

Die Deutsche Reichsbahn stellte im Krieg aus Personen- und Güterwagen insgesamt 137 Lazarettzüge, 67 Behelfslazarettzüge und 26 Leichtkrankenzüge zusammen. Am Leichtkrankenzug (L.K.Z.) 718 verkaufen einheimische Frauen im Bahnhof Kowel den verwundeten Soldaten frische Lebensmittel. Die Wagen sind preußischer (links) und bayerischer Bauart. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Leichtkrankenzug 718 (1)

 

Nochmals eine Szene am Leichtkrankenzug 718 im Bahnhof Kowel, diesmal am Schnellzugwagen C4ü Pr 08 "17901 München", einem typisch preußischen D-Zugwagen nach Musterblatt Ia 6a. Sehr schön zu sehen ist auch die weggefallene Unterstreichung der Wagennummer (ab 1938), die nach dem Umnummerungsplan 1930 erfolgte. Kowel war übrigens ein wichtiger Knotenbahnhof in der Ukraine an den Strecken Brest - Kiew und Odessa – Warschau. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Leichtkrankenzug 718 (2)

 

Der Einsatz von Pferden war für die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg trotz aller Technisierung und Motorisierung unverzichtbar. So standen beim Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 der Wehrmacht 750.000 Truppenpferde zur Verfügung, von denen nicht einmal ein Zehntel den Krieg überlebte. Bei den langen Fahrten zur Ostfront mussten sich die Tiere zwischendurch "die Beine vertreten", wie auf diesem Bild auf einer Ladestraße eines unbekannten Bahnhofs. (1942) <i>Foto: RVM (Faull)</i>
Pferdetransport

 

Unterwegspause bei einem Truppentransport. Als Zuglok dient eine pr. G 10 (Baureihe 57.10). (1941) <i>Foto: RVM</i>
Pause

 

In dem offenen Wagen liegen sog. "Versorgungsbomben", die über eingekesselte Truppenteile abgeworfen wurden und an Fallschirmen zu Boden schwebten. Inhalt waren Verpflegung und Munition. Die Fallschirme sind als verschnürte Bündel am Boden der Bomben erkennbar, ebenso die Befestigungen für die Bomben-ETC (Bombenträger) an den Flugzeugen. Sie wurden u.a. für die eingeschlossene 6. Armee in Stalingrad eingesetzt. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Versorgungsbomben

 

Eine pr. P 8 (BR 38.10) befördert zusammen mit einer pr. G 8 (BR 56.2) vom Bw Njeshin (Kennzeichnung "NS") einen Personenzug an der Strecke Kiew - Moskau durch den russischen Winter. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winter in Rußland (1)

 

Die neu angelieferte 50 467 in Thorn (Ostpr.) Davor ein Reichsbahner der Ostbahn mit der Sonderuniform für die besetzten Gebiete mit 8 Knöpfen und den seltenen und nur kurzzeitig verwendeten Litzenkragenspiegeln im Generalgouvernement Polen. Leider hatte der Fotograf bei der Aufnahme kein ruhiges Händchen und hat sie verwackelt. Bemerkenswert ist auch der Reichsbahnadler, bei dem hier die beiden Buchstaben "D" und"R" beiderseits des Hoheitszeichens angebracht sind, was sonst nur bei Wagen üblich war. (06.1940) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Anlieferung der 50 467

 

Der Bahnhof Brest-Litowsk war der bedeutendste Bahnhof für den Eisenbahnverkehr nach Rußland. Hierüber liefen sämtliche Truppen- und Nachschubtransporte in Richtung Ukraine und auf die Krim. Für die Soldaten bedeutete die Ankunft in Brest-Litowsk eine Reise mit ungewissem Ausgang. Der Transport der kompletten Kampfausrüstung in den bereitgestellten preußischen Abteilwagen der dritten Klasse schien recht beengt zu sein. Folglich werden die Gepäckstücke durch das Abteilfenster nach draußen gereicht. Das im Bau befindliche neue Stellwerk trägt unverkennbar den Einheitsbaustil der Reichsbahn. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Brest-Litowsk (4)

 

Unfallstelle nach einem Partisanenanschlag bei Minsk, bei der 57 2306 vom Bw Minsk P betroffen war. (1943) <i>Foto: Privatfoto</i>
Partisanenanschlag (1)

 

Dieses Propagandafoto sollte wohl der angesprochenen Zielgruppe eine Tätigkeit als Reichsbahnhelferin schmackhaft machen. Das 1943 in der Ukraine gemachte Bild der 3 jungen Frauen aus der RBD Mainz entsprach zu dieser Zeit bei weitem nicht mehr der gezeigten fröhlichen Realität einer Urlaubsstimmung, befand sich die Wehrmacht und damit auch die Reichsbahn zu dieser Zeit an allen russischen Fronten auf dem Rückzug. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (33)

 

Die unzureichende Situation in der militärischen Winterausrüstung der deutschen Wehrmacht im Winter 1941/42 führte zur Produktion neuer - kettenangetriebener - Fahrzeuge, hier auf dem Weg zur Ostfront. Starke Regenfälle behinderten bereits im Herbst 1941 durch Schlammbildung die Beweglichkeit und den Nachschub der Truppe auf den unbefestigten Straßen erheblich. Bereits im November 1941 soll von 500000 in der Sowjetunion eingesetzten Kraftfahrzeugen gerade noch die Hälfte betriebsfähig gewesen sein. Für die besonderen russischen Straßenverhältnisse wurden diese speziellen Ketten-Lkw ("Raupenschlepper Ost" - RSO) entwickelt.  (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Raupenschlepper Ost

 

Deutsche Gebirgsjäger der 4. Gebirgsdivision auf dem Weg zum nächsten Einsatz. Die 4. Gebirgsdivision war u.a im Kaukasus an der Eroberung des 5600 m hohen Elbrus beteiligt.  (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Truppentransport (4)

 

Blick in das Bahnbetriebswerk Dolginzewo mit seiner imposanten Holzbekohlungsanlage im Bezirk Dnjepropetrowsk (Ukraine). (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Bw Dolginzewo

 

Zwischen 1939 und 1943 wurden sog. "Volksdeutsche" aus ihrer (oft schon über viele Generationen bewohnten) nichtdeutschen Heimat in südost- und nordosteuropäischen Staaten ausgesiedelt. Es handelte sich um schachbrettartige Verschiebungen von Menschen aus nationalstaatlichen Ideologien auf Initiative des Deutschen Reich. Grundlage waren bilaterale Verträge zwischen dem Deutschen Reich und einem anderen europäischen Staat. Die Umsiedlung erfolgte jeweils auf freiwilliger Grundlage, jeder Erwachsene konnte sich dafür oder dagegen entscheiden. Praktisch entschieden sich die Volksgruppen nahezu geschlossen zur Umsiedlung.Die Umsiedlung betraf die Volksgruppen und Gebiete:    Südtiroler, (Italien)    Deutsch-Balten, (Estland, Lettland, Litauen)    Bessarabiendeutsche, (Rumänien)    Dobrudschadeutsche, (Rumänien)    Bukowinadeutsche, (Rumänien)    Bulgariendeutsche, (Bulgarien)    Galiziendeutsche, (Sowjetunion)    Wolhyniendeutsche, (Sowjetunion)    Ungarndeutsche, (Ungarn)    Untersteiermark, (Kroatien)    Bosnien, (Kroatien)    Slowenien, Provinz Laibach (Italien) - Quelle: Wikipedia (1943) <i>Foto: RVM</i>
Verpflegung von Umsiedlern

 

38 2829 (rechts), 55 243 (im Schuppen) und eine weitere P 8 im Bw Nikolajew, einer Hafenstadt am Schwarzen Meer. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Bw Nikolajew

 

In einem Panzerzug nache Dnjepropetrowsk wird ein französischer Beutepanzer - Typ Samoa S35 - mitgeführt, der bei Bedarf abgesetzt werden kann. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Beutepanzer

 

Blick vom Wasserturm des zur RVD Dnjepropetrowsk gehörenden Bw Snamenka. Beinahe die gesammte Bandbreite der in Rußland eingesetzten Reichsbahn-Maschinen ist hier versammelt, als da wären BR 38.10, 52, 55.25, 56.2,  57.10, 58.23 (poln. Ty 23) und 93. Grund der Lokomotivkonzentration war die Funktion des Bw Snamenka als Lokauffangstelle. Von hier aus erfolgte die Verteilung der in Lokzügen aus dem Reichsgebiet eintreffenden Maschinen auf die einzelnen Dienststellen. Umgekehrt wurden hier Schadloks gesammelt und dern Ausbesserungswerken zugeführt. Das Bw Snamenka gehörte mit fast 1700 Mitarbeitern zu den größten Dienststellen in der Ukraine. Gut ein halbes Jahr nach dieser Aufnahmen - am 08. Dezember 1943 - wurde Snamenka von der Roten Armee zurückerobert. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Bw Snamenka (2)

 

Bahnhofsvorsteher (Bildmitte) und zwei Wehrmachtsangehörige im Sudetenland auf einem Bahnhof des Kreises Mährisch Schönberg.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Transportgespräch

 

Ein Lokzug aus drei 57.10 während eines Wasserhalts auf einem unbekannten Bahnhofs Rußlands.  (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Lokzug im Osten

 

Wasserhalt einer 55.25 (pr. G 8.2) auf einem unbekannten Bahnhof Rußlands.  (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Wasserhalt im Osten

 

Eine 57.10 des Bw Molodetschno erhält im EAW Gomel (Weißrußland) eine Frostschutzausrüstung.  (1941) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Frostschutz

 

Ein entgleister Schienen-Lkw eines Eisenbahn-Pionier-Bataillons in Rußland.  (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Schienen-Lkw (1)

 

Alte russische zwei- und vierachsige Personenwagen dienen als Eisenbahnsperren in einem unbekannten Bahnhof Weißrußlands. Der Flachdachwagen ganz links stammt noch aus der Zarenzeit. (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Eisenbahnsperre (1)

 

Alte russische Personenwagen dienen als Eisenbahnsperren in einem weißrussischen Bahnhof. (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Eisenbahnsperre (2)

 

Eine pr. P 8 befördert zusammen mit einer pr. G 8.1 einen Sonderzug, besteht aus einem Speisewagen aus der Serie WR 901 ff (ex Nummernreihe 2000 bis 2400 der CIWL) durch den russischen Sommer bei Nikolajew (Ukraine).  (08.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sommer in der Ukraine (2)

 

Die in der südlichen Ukraine gelegene Stadt Kriwoj Rog war Zentrum des ukrainischen Eisenerzbergbaus. Vor der fotogenen Kulisse eines Regensbogens holt 55 2609 einen gemischten Güterzug im Bahnhof Kriwoj Rog ab. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
55 2609 auf der Krim

 

Eine preußische G 7.1 (55.0) rangiert im Verschiebebahnhof Bobrinskaja an der Strecke Snamenka - Tscherkassy) in der Ukraine.  (05.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bobrinskaja Vbf (3)

 

Blick von einem Lichtmast auf die nördliche Ausfahrt des Verschiebebahnhofs Bobrinskaja (auf halber Strecke zwischen Snamenka und Tscherkassy). Es rangiert eine pr. G 7.1 (BR 55.0).  (05.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bobrinskaja Vbf (1)

 

Blick auf die Bahnanlagen des Verschiebebahnhofs Bobrinskaja an der Strecke Snamenka - Tscherkassy. Das Verkehrsaufkommen der betriebswichtigen Bahnstation wird unverkennbar von Nachschub- und Truppentransporten bestimmt. Oben fahren zwei polnische Beutelokomotiven der Gattung Ty 23 durchs Bild, die bei der Reichsbahn als Baureihe 58.23 eingereiht wurden. In der Bildmitte rangiert eine betagte pr. G 7, unten ist (leider angeschnitten) eine der schon seltenen pr. P 6 (Baureihe 37) zu erkennen. (05.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bobrinskaja Vbf (2)

 

56 322 hatte es vom Bw Friedberg weit in den Osten verschlagen. Hier rangiert sie in Sewastopol einen Versorgungszug der Wehrmacht. In der Bildmitte huscht eine weitere G 8.1 durch den Bahnhof. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
56 322 in Sewastopol

 

Mit mehr als 30 Gleisen war Snamenka Vbf eine der größsten Rangierbahnhöfe in der Ukraine. Im Rangierdienst ist eine pr. T 14.1 (Baureihe 93) eingesetzt, von denen in Snamenka fünf Lokomotiven für den Verschiebebahnhof eingesetzt wurden (93 209, 296, 385, 706 und 863). (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Snamenka Vbf

 

Parolen an einem preußischen Abteilwagen auf dem Weg nach Frankreich. Der Hinweis auf "Chamberlain" zielte auf Arthur Neville Chamberlain, der britischer Premierminister von 1937 bis 1940 war und am 3. September 1939, zwei Tage nach dem Angriff Deutschlands auf Polen, Deutschland den Krieg erklärte. (1940) <i>Foto: unbekannt</i>
Kriegsparolen (1)

 

Blick in das Ausbesserungswerk Porta Psato in Florenz. (08.1944) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
EAW Porta Psato

 

Streckenerkundungsfahrt bei Hoymgrube (zwischen Ratibor und Rybnik) in Oberschlesien. (Originalfototext: "Die russische Front ist noch 9 km entfernt"). (09.03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenerkundung (5)

 

Weicheneinbau mit Kriegsgefangenen und einfachsten Arbeitsgerät im Bahnhof Petersdorf an der Teß in Mähren.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kriegsgefangene (3)

 

Im Zuge der am Altvatergebirge verlaufenden Strecke Hohenstadt - Mährisch Schönberg - Zöptau müssen französische Kriegsgefangene mit einfachstem Arbeitsgerät im Bahnhof Petersdorf an der Teß eine Weichenverbindung einbauen. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kriegsgefangene (4)

 

Dort, wo im Bahnhof Gnadenfeld (Strecke Heydebreck - Cosel/Oberschlesien) einst die Reisenden über Zugverspätungen informiert wurden, hängen nun die Durchhalteparolen des "Führers", denn einen regulären Zugbetrieb gibt es bereits nicht mehr. Um die Menschen angesichts der drohenden Niederlage weiter auf Linie zu halten und gleichzeitig Druck auszuüben, versuchte man mit derartiger Indoktrination, sie bis zum Letzen an die NS-Ideologie glauben zu lassen. (04.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Durchhalteparole

 

Um der Problematik der durch Kriegseinwirkungen verlorengegangener Diensträume gerecht zu werden, ging die Reichsbahn ab 1944 dazu über, standardisierte  Kauen - im Aufbau gedeckten Güterwagen ähnelnd - zu produzieren. Hier dienen sie im ausgebombten Potsdamer Bahnhof von Berlin u.a. dem Aufsichtsbeamten des Bezirks II als neue Unterkunft. (03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhofskauen (1)

 

Kauen als behelfsmäßige Unterkunft für den Aufsichtsbeamten und das Deutsche Rote Kreuz im Potsdamer Bahnhof in Berlin. (03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhofskauen (2)

 

Bau der U-Boot Bunkeranlagen in La Rochelle-La Pallice. Im Frühjahr 1941 wurde mit dem Bau der Bunkeranlage begonnen. Es wurden innerhalb von nur sechs Monaten die gedeckte Schleuse und der vom Meer gesehen linke Teil mit sieben U-Boot-Liegeplätzen errichtet. Im direkten Umfeld entstanden zahlreiche kleinere Bunker als Verteidigungsanlagen und als Lokschuppen, Kraftstofflager, Lazarett, Kraftwerk etc. 1942 wurde die Anlage auf der rechten Bunkerseite um drei weitere Liegeplätze vergrößert. Die U-Boot-Hafenanlagen von La Pallice wurden im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und danch von der französischen Marine genutzt (Quelle: Wikipedia). (1941) <i>Foto: RVM</i>
Bau von U-Boot Bunkern

 

Am 28. August 1941 erreichte die deutsche Wehrmacht die Region um Dnjepropetrowsk in der Ukraine. Die bedeutende Eisenbahnbrücke über den Dnjepr war jedoch von der Roten Armee gesprengt worden. Der Wiederaufbau der Brücke wurde Ende 1941 abgeschlossen. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brückenbau in Saporoshje (1)

 

Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke über den Dnjepr südlich von Dnepropetrowsk in der Ukraine. Die Freude über die neue Brücke, die im Dezember 1941 eingeweiht wurde, währte jedoch nur kurz, da diese Region bereits im Oktober 1943 endgültig von der deutschen Wehrmacht wieder geräumt werden musste und die Brücke im gleichen Zustand wie auf diesem Bild den Besitzern hinterlassen wurde. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brückenbau in Saporoshje (2)

 

Inspektionsfahrt an der von der Roten Armee zerstörten Dnjeprbrücke südlich von Dnepropetrowsk in der Ukraine. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brückenbau in Saporoshje (3)

 

Behelfsmäßige Diesel- oder Ölumladung aus dem Kesselwagen Nr. "569 101 Wien" (links) der Eisenbahn-Verkehrsmittel Aktiengesellschaft (EVA) Berlin-Wilmersdorf und dem EVA-Kesselwagen Nr. 908 305 Hamburg" in Kiew Hbf. Offenkundig waren die Brenn- oder Schmierstoffe für die Reichsbahn bestimmt, da die Verladung auf den rechts wartenden Lkw "DR 15 294" der Deutschen Reichsbahn stattfindet. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Nachschub in Kiew (1)

 

Auf den SSk-Wagen Nr. 7088 verladene Lokomobile, die für den landwirtschaftlichen Einsatz in der besetzten Sowjetunion bestimmt waren. Die großen Speichenräder neben dem Kessel waren für Transmissionen zum Antreiben von Maschinen jeglicher Art geeignet. Unterhalb des Kessels befanden sich Winden, mit denen man mit einem sog. Wendepflug pflügen konnte. Hierzu wurden zwei Lokomobile benötigt, der Pflug wurde zwischen beiden Lokomobilen immer hin und her gezogen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Landmaschinen für den Osten

 

Lokmänner aus dem sauerländischen Altenhundem im fernen Weißrussland vor der Lokleitung des Bw Mogilew. Die arg verdreckte Kleidung lässt auf die widrigen Umstände schließen, unter denen sie den Dienst zu verrichten hatten. Das Lächeln galt wohl nur dem Fotografen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Lokleitung Mogilew

 

Für den Fotografen lässt der Schrankenwärter auf der Inntalbahn bei Hall in Tirol das Signalhorn ertönen. Hornsignale (Sh 5) wurden gegeben, um einen Zug zum Halten zu veranlassen, wenn das Signal Sh 1 (Kreissignal) nicht gegeben werden konnte oder nicht ausreichend erschien oder um andere Bedienstete zu veranlassen, einen Zug anzuhalten.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schrpo bei Hall i.T.

 

Eine preußische T 13 (Baureihe 92) rangiert im Bahnhof Berlin-Rummelsburg vor der Kulisse des Kraftwerks Klingenberg.. Im Vordergrund stehen französische Kesselwagen der "Wirtschaftlichen Forschungsgesellschaft mbH" (kurz WiFo). Diese war eine 1934 in Berlin durch das Reichswirtschaftsministerium gegründete Tarnfirma, welche für die Beschaffung, Lagerung und Herstellung von kriegswichtigen Rohstoffen zuständig war und damit die Logistik der Wehrmacht sicherstellte. Die Hauptaufgabe bestand in der Errichtung von geheimen Großtanklagern, darüber hinaus war sie für den Betrieb von Kesselwagen, Tankschiffen, dem Ausbau von Transportstrecken und dem Betrieb von Werken zur Chemiegrundstoffherstellung wie beispielsweise Salpetersäure zuständig. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
WiFo-Kesselwagen

 

Ein amerikanischer Transportoffizier begutachtet im Depot Newport/Wales die aus den USA eingeschifften Liberty-Loks, des Typs USATC S-160, die auf die Überfahrt zum europäischen Festland warten.  (05.08.1944) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Invasions-Lokomotiven (1)

 

56 3401 + 57 208 befördern einen Güterzug bei Rottenmann in der Steiermark (zwischen Selzthal und Leoben). (21.07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
56 3401 + 57 208 b. Rottenmann

 

Ein Arbeitszug auf der Lokalbahn Petersdorf - Winkelsdorf im Sudetenland. (03.1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (3)

 

Kriegsgefangene beim Abladen von Schwellen an der Lokalbahn Petersdorf - Winkeldorf im Sudetenland. (03.1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (4)

 

Beseitigung von Partisanenschäden an einem Bahndamm in der Ukraine mit einem gemeinsamen Einsatz von "blauen Eisenbahnern", die für die Schipparbeiten von den Wagen zuständig sind und russischen Arbeitern. Hierbei scheint es sich nicht um Kriegsgefangene zu handeln, der wachsame Blick der Offiziers auf dem Wagen gilt eher dem möglichen  Feind in der Ferne als den Arbeitern. Beachtenswert sind auch die eingesetzten Wagen russischer Bauart mit Mittelpufferkupplung.  (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Gleisbauarbeiten (5)

 

Ganze Arbeit hat offenkundig ein russischer Angriff auf diesen Bahndamm in der Ukraine geleistet, deren Schadensbeseitigung erheblichen Materialeinsatz erforderte. Beachtenswert sind die dabei eingesetzten Wagen russischer Bauart mit Mittelpufferkupplung. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Gleisbauarbeiten (6)

 

Gleisbauarbeiten im Bahnhof Aljeschki auf der Krim. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Gleisbauarbeiten (9)

 

Ein Versorgungszug, geführt von einer pr. P 8 (Baureihe 38.10), an der polnisch-russischen Grenze in Litauen. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Versorgungszug Im Osten

 

Ein mit Panzern III beladener Zug wartet in einem Bahnhof nahe Minsk auf Weiterfahrt an die Front. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Militärtransport im Osten (4)

 

Eine polnische Pt 31 mit einem Wehrmachts-Sonderzug im polnisch-russischen Grenzbahnhof Brest-Litowsk. Nach der Besetzung Polens 1939 gelangen 54 Maschinen der Baureihe Pt 31 in deutschen Besitz. Auf dem Güterzug im Vordergrund sind erbeutete sowjetische Feldgeschütze verladen. (1942) <i>Foto: Privat</i>
Pt 31 im Bf Brest-Litowsk

 

Gesprengte Eisenbahnbrücke über die Lahn bei Staffel, aufgenommen beim Lahnhochwasser im Winter 1946. (02.1946) <i>Foto: unbekannt</i>
Eisenbahnbrücke bei Staffel

 

Die von der RBD Breslau in den Osten verschlagene 56 2625 auf der Strecke Snamenka - Krementschug in der Ukraine. Auffällig ist, dass die Lok keine abgedunkelten Lampen trägt. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
56 2625 in Krementschug

 

Der teilweise ausgebrannte Schutzwagen "Halle 21059" im Bw Saalfeld. Er war offenkundig im FD 80 eingestellt, der mit der Zuglok 03 126 verunglückte (vgl. Bild-Nr. 5775). Das es kein regulär eingestellter Reisezugwagen war, ergibt sich aus der Seitenaufschrift "Schutzwagen ! Benutzung verboten !" (1940) <i>Foto: RBD Erfurt</i>
Schutzwagen

 

Schadensaufnahme im schwer beschädigten Bw Kiew. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bw Kiew Hbf

 

Auch beim Einladen in den gedeckten Güterwagen "München 23522" der Deutschen Reichsbahn zeigt sich dieses Maultier irgendwo in der Ukraine etwas störrisch und benötigt die Zug- und Schubkraft von 4 Personen. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Verladen von Maultieren

 

Der Dienstwagen Nr. 331 der Reichsbahnverkehrsdirektion (RVD) Dnjepropetrowsk wird auf die Fährboote bei Cherson verladen, die den Übergang über den Dnjepr auf der Strecke Odessa - Nikolajew - Krim ermöglichten. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (1)

 

Bei der Cherson-Fähre handelte es sich nicht um ein Kriegsprovisorium, auch in Friedenszeiten gab es an dieser Stelle des Dnjepr, kurz vor seiner Einmündung ins Schwarze Meer, keine Brücke.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (2)

 

Mit voller Beladung geht es über den Dnjepr bei Cherson. Um das Fährprovisorium an der Bahnstrecke Odessa - Nikolajew - Krim zu beenden, wurde 1943 eine Brücke errichtet, die jedoch nach wenigen Monaten mit dem Rückzug der deutschen Truppen wieder gesprengt wurde. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Cherson-Fähre (3)

 

Der eisige russische Winter 1941/42 führte offenkundig auch zu Ausfällen der motorbetrieben Drehscheiben. Wie hier in Minsk musste mit Muskelkraft nachgeholfen werden. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winter in Minsk (1)

 

Erbeuteter russischer Gleisumbauzug in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Gleisumbauzug

 

Der Bahnhof Shmerinka an der Eisenbahnstrecke Kiew - Brest. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Shmerinka

 

Wie beinahe alle deutschen Großstädte hatte Hannover bis zum Herbst 1944 schwerste Kriegsschäden davongetragen. Und doch zeigt ein Soldat voller Stolz seinem kleinen Sohn die imposante Erscheinung der 01 033 vom Bw Hamm P, die in gespenstischer Umgebung von ausgeglühter Bahnhofshalle und Häuserruinen immer noch eine gute Figur abgibt. (11.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
01 033 in Hannover

 

Die bis Juni 1942 beim Bw Stargard beheimatete 38 1339 im Bw Njeshin an der Strecke Kiew - Moskau. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Russischer Winter

 

Im Herbst 1944 wird der Reichsbahnverkehr in Hannover maßgeblich von den Belangen der Wehrmacht bestimmt. 41 016 vom Bw Hamm P trifft soeben mit einem DmW-Zug (Schnellzug mit Wehrmachtsteil) im zerstörten Hauptbahnhof ein. (11.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
41 016 in Hannover

 

Die fast noch fabrikneue 50 695 vom Bw Passau nach der Durchfahrt des Exerziertunnels zwischen Passau Hbf und -Voglau. (08.1940) <i>Foto: Johann B. Kronawitter</i>
50 695 bei Passau

 

55 478 im Osteinsatz beim Bw Skirotawa/Riga.  (1942) <i>Foto: Nachlass Herbert Schultz</i>
55 478 im Osteinsatz

 

38 1886 wurde am 08.02.1942 vom Bw Oldenburg Hbf an die Gedob/Demblin abgegeben. Das Bild zeigt sie im Osteinsatz in Mitun (Kurland).  (1942) <i>Foto: Nachlass Herbert Schultz</i>
38 1886 in Lettland

 

Die Bedrohung vor Partisanenangriffen in den von Deutschen besetzten Gebieten Rußlands machten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen notwendig, wie der mit Palisaden gesicherte Ausbau vor der Dienstbaracke eines unbekannten Bahnhofs zeigt. (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Schutz vor Partisanen (1)

 

Bau einer Kriegslok der Baureihe 52 bei der BMAG, vormals Schwarzkopff, in Wildau bei Berlin. (08.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bau von Kriegslokomotiven (3)

 

Beseitigung von Bombenschäden durch einheimische (Zwangs-)arbeiter in einem unbekannten Bw in der Ukraine. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Aufräumarbeiten

 

Straßenszene in Kirovograd in der Zentralukraine. Der RVM-Fotograf besuchte die Stadt im Herbst 1943, kurz bevor die rote Armee die Stadt endgültig zurückoberte. (10.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Kirovograd/Ukraine

 

Zwei russische Kinder grüßen vom Führerstand der 38 3859, die am 16.12.1941 zur Generaldirektion der Ostbahn (Gedob) abkommandiert worden war. (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Gruß aus 38 3859

 

Ein russischer Heizer, dessen Alter das der Maschine offenkundig übersteigt, auf dem Führerstand der 38 3859. Die Lok war vom Dezember 1941 bis Juli 1944 im Osteinsatz, zuletzt beim Bw Skirotora (später Riga Vbf). (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Heizer auf 38 3859

 

Russischer Heizer mit einer Selbstgedrehten ("Machorka") vor 38 3859 vom Bw Skirotora (später Riga Vbf). (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Zigarettenpause

 

57 3437, mit einem Tender Bauart 3 bay. T20,2 gekuppelt) vor einem Truppentransportzug auf dem vom Krieg gezeichneten Bahnhof Woroshba in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Woroshba/Ukraine

 

Reichsbahner und einheimische Hilfskräfte besteigen die Draisine Nr. 0057 der Bahnmeisterei Poltawa. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Abfahrt zur Baustelle

 

Panzertransport mit 2 Zugmaschinen der Culemeyer-Transportgruppe in den Straßen von Berlin. Es handelt sich um einen erbeuteten 57 t schweren sowjetischen Kampfpanzer vom Typ KW2. Vermutlich wird das Fahrzeug zum Berliner Lustgarten geschleppt, wo während des Krieges Beutewaffen ausgestellt wurden. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (69)

 

Verladene Schienen-Lkw der Deutschen Reichsbahn auf dem Weg zur Ostfront. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Schienen-Lkw (2)

 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde eine neue Zuggattung, der sogenannte Schnellzug für Fronturlauber (SF-Zug) geschaffen, die ausschließlich für Wehrmachtsangehörige reserviert war. Das Bild zeigt das Zuglaufschild des SF-Zuges 886/986, der zwischen Brest(-Litowsk) und Orel verkehrte. (1942) <i>Foto: RVM</i>
SF-Zug

 

so lautet die wie übliche nichtsagende Beschriftung dieses Foto des RVM-Fotografen Schuster irgendwo in der Ukraine. Welche sensible Information bei dieser Kuhherde geschützt werden sollte, wird wohl immer das Geheimnis der Zensoren bleiben.  (1942) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Überweg im Osten

 

Neue Wagenachsen auf einem russischem Güterwagen im winterlichen Minsk. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Wagenachsen

 

Ein Kohlezug aus dem ukrainischen Donezbecken während des Zweiten Weltkriegs auf dem Weg nach Deutschland. 1941 wurde das Donezbecken wegen seiner reichen Kohlengruben und deren strategischer Bedeutung ein Hauptangriffsziel des Unternehmens Barbarossa. In der Donezbecken-Operation  wurde es 1943 von der Roten Armee zurückerobert. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Kohle aus der Ukraine (3)

 

Kohlezüge während des zweiten Weltkriegs in Berlin-Schöneweide. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kohlezüge in Berlin

 

Abladen der stark gepanzerten Dachabschlusshaube für den Munitionslift am großen Zoo-Flakbunker im Berliner Tiergarten. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (57)

 

Transport der 72 t schweren Abschlußhaube für den Munitionslift eines der Berliner Flaktürme, die in den Stadtgebieten von Tiergarten, Friedrichshain und Humboldthain aufgestellt waren.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (58)

 

Transport der 72 t schweren Abschlußhaube der Henrichshütte Hattingen, für den Munitionslift einer der Berliner Flaktürme. Zugmaschine ist der Kaelble DR 70192, aufgenommen vor dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Lehrter Fernbahnhof. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (59)

 

Die gigantischen Ausmaße, die für den (U-)Boot-Transport zum Schwarzen Meer erforderlich waren, verdeutlicht diese Aufnahme mit vier Kalble-Zugmaschinen auf dem Gelände des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes in Berlin-Tempelhof. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (67)

 

Das Titelblatt des legendären Reichsbahn-Kalenders von 1943. Er hatte das Schwerpunktthema "Räder müssen rollen für den Sieg!" und war dann auch der letzte Kalender dieser Art.... (1943) <i>Foto: Fred Wagner/WER</i>
Reichsbahn-Kalender 1943

 

Der unter dem Namen "Operation Chastise" war ein in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 durchgeführter Luftangriff der britischen Royal Air Force auf mehrere Talsperren, bei den von den auslaufenden Stauseen von Eder und Möhne verursachten Flutwellen bis zu 2400 Menschen ums Leben kamen. Die Aufnahme zeigt die Zerstörungen in Bahnhofsnähe von Fröndenberg an der Ruhr. (17.05.1943) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Operation Chastise (1)

 

Durch die Flutwelle bei der Zerstörung der Möhnetalsperre wurde u.a. diese Eisenbahnbrücke über die Ruhr zwischen Fröndenberg und Menden (Strecke Fröndenberg - Iserlohn) in Mitleidenschaft gezogen. (17.05.1943) <i>Foto: RVM</i>
Operation Chastise (2)

 

77.377 der CSD rangiert im Bahnhof Mährisch-Schönberg, welcher von 1938 bis 1945 zumVerwaltungsbezirk der Sudetendeutschen Gebiete gehörte. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Bahnhof Mährisch-Schönberg

 

Die unterschiedlichen Spurweiten zwischen dem mitteleuropäischen Raum von 1435 mm und der russischen Breitspur von 1524 mm stellten insbesondere im Zweiten Weltkrieg ein großes Hindernis für den durchgehenden Nachschubverkehr dar. Neben der Umnagelung von Breitspurstrecken auf Normalspur wurden auch Achsen und Drehgestelle der Eisenbahnfahrzeuge, wie hier in Kiew,  aufwendig ausgetauscht. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Umspuren eines Reisezugwagens

 

Insbesondere ab 1943 verschärften Partisanen in Rußland ihre Angriffe auf Eisenbahnlinien hinter der Front. Dadurch konnte die sowjetische Luftwaffe eingreifen, in dem sie Zugstauräume vor Sprengstellen bombardierte. So in Orscha am 4.5.1943, wo 300 Wagen mit Rüstungsmaterial ausbrannten. Im April 1943 gab es 626 Anschläge auf Schienenwege, besonders auf der Strecke Minsk- Gomel. Für die Wiederherstellung der Besedbrücke brauchten deutsche Pioniere 12 Tage.Im Mai 1943 zählte die HG Mitte 765 Anschläge. Allein zwischen Gomel und Shlobin beschädigten Partisanen bei 69 Sprengungen 35 Lokomotiven und 106 Waggons. Im Juni 1943 gab es 841 Anschläge, bei denen 298 Lokomotiven, 1222 Wagen und 44 Brücken unbrauchbar gemacht wurden. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Partisanenanschlag (2)

 

Aufsichtsbeamtin beim Geben des Abfahrauftrags auf dem S-Bahnsteig in Berlin-Jungfernheide. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (28)

 

Folgen eines sowjetischen Luftangriffs auf den von Deutschen besetzen Bahnhof Snamenka.  (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Angriff auf Snamenka (4)

 

Streckensicherung durch rumänische Soldaten in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Streckensicherung

 

Drehscheibenwärterin in einer für ein Pressefoto eher ungewöhnlichen Dienstkleidung im Bw Düsseldorf-Derendorf (18.02.1941) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (32)

 

Bedienung des Zugzielanzeigers im Bahnhof Berlin-Pankow. Links konnte Art des Zuges (Kurz- oder Vollzug), rechts die Stationsnamen eingestellt werden. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (25)

 

Anbringen der Schlussscheibe durch die Zugschaffnerin im Bahnhof Esslingen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Frauen bei der Reichsbahn (26)

 

Aufsichtsbeamtin im Gespräch mit einem Soldaten auf dem S-Bahnhof Berlin-Zepernick - eine gestellte Szene für den Fotografen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (27)

 

Eine IS 20-113 der Westbahn als Beutelok der Deutschen Wehrmacht im EBW Smolensk. (02.1942) <i>Foto: RVM (Donath)</i>
russische Beutelok

 

so der nichtssagende Titel dieses RVM-Fotos, das leider jede weitere Zuordnung im Dunkeln lässt. Lediglich die Person in Uniform lässt sich als Obertruppführer des RAD (Reichsarbeitsdienst) mit Eisernem Kreuz identifizieren. Da der RAD zu Baumaßnahmen herangezogen wurde, könnten die Papierrollen unter seinem rechtem Arm Bauzeichnungen sein. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnübergang im Osten

 

Putzarbeiten an einer tschechischen Lok im Bw Mährisch-Schönberg (heute: Šumperk/Tschechien). (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Putzarbeiten

 

Die von 1939 bis 1945 als "Wartheland" bezeichnete Region war vor dem Angriff Deutschlands auf Polen im September 1939 polnisches Staatsgebiet. Hier passiert ein Güterzug auf der Strecke Gnesen - Hohensalza die für den Fotografen gestellte Szene für den Reichbahnkalender. (1940) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Im Wartheland

 

Der Pferdebestand der Wehrmacht lag am Tag des Kriegsbeginnes am 1. September 1939 bei 573.000 Pferden. Zwei Jahre später wurden für den Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 rund 750.000 Pferde bereitgestellt. Insgesamt wurden auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg 2.800.000 Pferde eingesetzt. Die Verluste waren hoch. Einer Aufstellung des Generalstabes des Heeres zu den Pferdeverlusten im Feldheer für den Zeitraum vom 22. Juni 1941 bis zum 31. Dezember 1944 zufolge, lag der Monatsdurchschnitt an Totalausfällen bei Pferden in der Regel bei etwa 30.000, davon über 90% beim Ostheer. Insgesamt beliefen sich die Totalverluste an Pferden seit dem 22. Juni 1941 auf 1.558.508. Im Dezember 1944 lag die Totalausfallsrate bei 26.134 Pferden, wovon 10.058 durch Feindeinwirkung starben und knapp 2500 an Erschöpfung bei einem Gesamtbestand in diesem Monat von etwa 930.000 Pferden. Das Bild zeigt die Requirierung von Pferden in Ostpreußen. (1941) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Requirierung von Pferden

 

Eine unbekannte G 10 (Baureihe 57.10) mit Frostschutzeinrichtungen hinter dem Führerhaus wird im Bw Dorpat (heute: Tartu/Estland) bekohlt. Eine solche Anlage mit Loren-Schrägaufzug und Fallschächten würde heute aus Gründen der Unfallfallverhütung sofort stillgelegt werden. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Bw Dorpat

 

Während ein Betriebgleis offenkundig für die vorbeifahrende G 8 wiederaufgebaut und umgespurt wurde, ist das rechte Gleis beim Rückzug der russischen Truppen zerstört worden. Nach dem Prinzip der "verbrannten Erde" verfeinerten die deutschen Truppen bei ihrem Rückzug durch den Einsatz des "Schienenwolfs" noch die nachhaltige Zerstörung des Oberbaus. (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Demontonierte Gleisanlagen

 

so der unverfängliche Titel dieses Propagandabildes. Beim genaueren Betrachten wartet links ein Zug mit sog. "Freiwilligen" für den Arbeitsdienst in Deutschland, während gleichzeitg kriegerisches Gerät in ihr Heimatland transportiert wird. Auf dem mittleren Zug verlegt eine Sturmgeschützbatterie mit StuG III und rechts stehen entweder sowjetische 3,7cm Flak-Geschütze oder deutsche 4cm-FlaK 28. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Versorgungszüge im Osten

 

Eine polnische Ty 23 überquert eine behelfsmäßig wiederhergestellte Warthebrücke. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Warthebrücke

 

Zugbegegnung an einer unbekannten Warthebrücke zwischen einer deutschen 57.10 (rechts) und einer polnischen Ty 23. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Warthebrücke

 

93 022 wartet im Rangierbahnhof Berlin-Pankow auf neue Aufgaben. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
93 022 in Bln-Pankow

 

Der Winter 1941/42 war selbst für russische Verhältnisse extrem und ungewohnt kalt und brachte Minus-Temperaturen mit sich,wie sie lange nicht beobachtet worden waren. Hundertausende deutsche Soldaten erlitten Erfrierungen oder erfroren - sie waren füreinen Krieg im Winter nicht ausgerüstet - schon gar nicht für die Kälte in diesem Winter. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
57 1896 in Minsk (5)

 

Blick in das FBw Birsula, wo sich die Strecken Jekaterinoslaw - Snamenka - Birsula - Okniza - Nowoselizy und Shitomir - Kasatin - Shmerinka - Birsula - Odessa (zweigleisig) kreuzten. Rechts wartet die zuletzt beim Bw Lübbenau stationierte 55 3383 auf den nächsten Einsatz. (1943) <i>Foto: RVM</i>
FBw Birsula/Ukraine

 

Eine junge russische Frau als Heizerin mit dem deutschen Lokführer auf einer unbekannten pr. G 10 (57 13xx) in Rußland.  (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Lokführer und Heizerin

 

Ein durch deutsche Soldaten erbeuterter russischer Panzerzug. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Panzerzug (1)

 

Die bei Henschel in Kassel gebaute Kondenstenderlok 52 1851 war in der RVD Dnjepropetrowsk ab 04.08.1943 im Osteinsatz. Vor der Lok der 1968 verstorbene Dipl-Ing. Gerd Rüggeberg, der die Kondensloks betreute. Er begleitete die Erprobungsfahrten und organisierte den ersten Betriebseinsatz der Loks in der Ukraine. (03.1943) <i>Foto: Privatfoto</i>
52 1851

 

57 1030 (mit einem bayerischen Tender der Bauart 3 bay. T20,2 gekuppelt) vor einem Sonderzug - bestehend aus einem AB4ü-Wagen und einem pr. Schlafwagen - im Bahnhof Bachmatsch-West, einem Kreuzungsbahnhof der Strecken Kiew-Kursk und Minsk-Poltawa. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
57 1030 im Osten

 

Ab 1943 wurde neben der Baureihe 52 eine zweite Serie von Kriegslokomotiven aufgelegt, die mehrere Verbesserungen am Lauf- und Triebwerk zu der BR 52 aufwies. Insgesamt 866 Exemplare der Baureihe 42 wurden bis Kriegsende gebaut. Da noch zahlreiche halbfertige Lokomotiven in den Werken vorhanden waren, wurden sie noch bis 1947 fertiggestellt. Die bei WLF gefertigten zwei Vorauslokomotiven 42 0001 und 0002 erhielten einen sog. "Brotankessel", der wegen der Rohstoffknappheit die aus Kupfer bestehende Feuerbüchse ersetzte. (1943) <i>Foto: RVM</i>
42 0001

 

Obwohl Schnellzuglokomotiven vor Kriegsende keine Rolle mehr im Zugförderungsdienst spielten, wurde 05 003 Anfang 1945 bei Borsig in Henningsdorf umgebaut und mit einem Tarnanstrich versehen. (14.02.1945) <i>Foto: Slg. Tiemann</i>
05 003 (2)

 

05 003 in Tarnanstrich und mit Panzerplatten versehen zum Schutz vor Tieffliegerbeschuss in Henningsdorf. Die Lok wurde am 15. Februar 1945 dem Bw Hamburg-Altona zugeteilt und legte dort bis zum 1. März 1945 jedoch nur 503 km zurück. (14.02.1945) <i>Foto: Slg. Tiemann</i>
05 003 (5)

 

Unter den wachsamen Augen zweier Reichsbahner wird die Spurweite einer Achse im Eisenbahn-Ausbesserungswerk (EAW) Dnjepropetrowsk vermessen. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Ausbesserung im Osten

 

Getarnter Sonderzug des Führungsstabes der Wehrmacht am Karataj-See (nahe Smolensk). Die Zusammensetzung des Zuges deutet vermeintlich auf den Sonderzug des Oberbefehlshabers der Heeresgruppe Mitte hin, mit folgenden Wagen (von links nach rechts): 1. ein vermutlich polnischer Salonwagen, 2. Speisewagen der CIWL, 3. Schlafwagen Typ Y der CIWL, 4. vermutlich polnischer ABhux(z), 5. ein aus einem C4ü-28 hergerichteter Nachrichtenwagen, 6. ein Maschinengepäckwagen MaschPw4ü-37/39, umgebaut aus einemPw4ü-37,  7. ein Heizwagen, 8. ein aus einem Tender hergerichteter Wasserwagen.  (17.01.1943) <i>Foto: RVM</i>
Sonderzug des Führungsstabes

 

Ein wiederhergestellter Wasserturm während der deutschen Besatzungszeit in einem unbekannten Ort Rußlands. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Wasserturm in Rußland

 

Ab Oktober 1940 wurden Schulkinder und Mütter mit Kleinkindern aus den vom Luftkrieg bedrohten deutschen Städten in weniger gefährdete Gebiete untergebracht. Die "Reichsdienststelle Kinderlandverschickung" evakuierte bis Kriegsende insgesamt wahrscheinlich über 2.000.000 Kinder und versorgte dabei vermutlich 850.000 Schüler im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren. Das Bild zeigt die Abfahrt Berliner Kinder auf dem Anhalter Bahnhof in das KLV-Lager Hassitz bei Glatz (Schlesien). (08.10.1940) <i>Foto: RVM</i>
Kinderlandverschickung (5)

 

Die im besetzten Polen requirierte Tp 2 186 vom Bw Skierniewice in der Woiwodschaft &#321;ód&#378;. Bei der Baureihe Tp 2 handelt es sich um eine pr. G 7.3 (BR 55.7-14), die zwischen 1898 - 1911 gebaut wurde. (1940) <i>Foto: RVM</i>
PKP Tp 2 186

 

Zufällig wurde wohl hier eine der drei in Minsk stationierten 50er erwischt, die gerade den winterlichen Bahnhof Minsk verlässt. Im Januar 1943 waren hier 50 2914, 2917 und 3021 beheimatet. Der Aufenthalt dort währte allerdings nur ein halbes Jahr.  (1943) <i>Foto: RVM</i>
Winter in Minsk (5)

 

Die zuletzt beim Bw Rossitten/Ostpreußen beheimatete 55 5251 im Osteinsatz. Die Aufnahme zeigt die Abfahrt eines Sonderzuges nach Smolensk an der Kiesgrube am Karataj-See. Nach dem Krieg verschlug es die Lok zum Heizhaus Straßhof/NÖ, wo sie am 01.10.1945 z-gestellt wurde. Am 29.01.1949 wurde sie aus Österreich in die UdSSR abgefahren. (17.01.1943) <i>Foto: RVM</i>
55 5251 bei Smolensk

 

Eine unbekannte V 36 als amerikanische Beutelok der "Allied Forces" im vom Krieg gezeichneten Bw Augsburg. (08.1945) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Kriegsende in Augsburg (1)

 

Eine weitere V 36 (Lok M 5 "Allied Forces") im Bw Augsburg. (08.1945) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Kriegsende in Augsburg (2)

 

Der im Dienste des RVM tätige Hamburger Direktionsfotograf Walter Hollnagel hielt auf Farbdiafilm auch Alltagsszenen in den zerstörten Städten fest, wie hier in der ukrainischen Bezirkshauptstadt Dnjepropetrowsk, unweit des Bahnhofs.  (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dnjepropetrowsk (6)

 

Die fabrikneue Kondenstenderlok 52 1883 bei Henschel in Kassel. Sie war die erste 52er mit Witte-Windleitblechen ab Werk. Ihr Osteinsatz endete am 22.03.1944 beim Bw Nikolajew. Im Mai 1944 wurde sie alsSchadrückführlok aus der Rbd Posen nach Süddeutschland überführt und am 01.07.1950 beim Bw Nördlingen z-gestellt. (07.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
52 1883

 

Wiederhergestellte Brücke über den Dnjepr auf der Strecke Kiew - Poltawa - Charkow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Dnjeprbrücke (1)

 

Bewachte Brücke über den Dnjepr an der ukrainischen Strecke Kiew - Poltawa. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Dnjeprbrücke (2)

 

Wiederhergestellte Dnjeprbrücke an der Strecke Kiew - Poltawa. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Dnjeprbrücke (3)

 

38 3253 wurde ab 1942 vom Bw Göttingen P in den Osten versetzt, hier beim Bw Kiew Hbf. Die Lok galt lt. Aufstellung vom 07.09.1944 als vermisst, tauchte aber am 15.07.1945 beim Bw Göttingen P wieder auf. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
38 3253 in Kiew

 

"Stützpunktartiger Ausbau eines Haltepunktes im Osten. So sichern die deutschen Eisenbahner ihrer kleinen Stützpunkt und damit den Verkehr zur Front gegen heimtückische Bandenüberfälle" - so die Originalbildbeschreibung, die die ab 1943 zunehmende Problematik der Partisanenbedrohung herunterspielen sollte. Die Bedrohung durch Partisanen machte die verschiedensten Vorsichtsmaßnahmen und Schutzvorrichtungen notwendig, deren Wirksamkeit bei Nacht oder nebeligen Wetter eher zweifelhaft waren. Hier wurde die Dienstbaracke neben den Eisenbahngleisen durch Holzbarrikaden und Stacheldraht gesichert.  (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Schutz vor Partisanen (2)

 

Als "Freizeitgestaltung vor einem Reichsbahnbauzug im Osten" wurde diese Aufnahme betitelt, um den Angehörigen in der Heimat die vermeintliche Normalität des Krieges vorzugaukeln.  (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Stellwerksbauzug (1)

 

Fern der Heimat operierte der Stellwerksbauzug der RBD Hannover aus Hannover-Herrenhausen in Kiew. Das Akkordeon spielende Trio ist wohl für den Fotografen vor den Werkstattwagen umgezogen (vgl. Bild Nr. 3819). Die von den Reichsbahndirektionen in die besetzten Gebiete abgeordneten Bauzüge bekamen Feldpostnummern zugeordnet. Der Stellwerks-Bauzug 4 K wurde als Eisenbahn-Stellwerkbauzug 1303 Hannover der Feldpostnummer 46 019 zugeordnet und führte diese vom 12.07.1941 bis 24.01.1943. Aufnahme von  (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Stellwerksbauzug (2)

 

Wie Spielzeuge wurden nach einem amerikanischen Fliegerangriff die Fahrzeuge 851 041 vom Depot Lucca (vorne) und E 428 038 (hinten) in Florenz umhergeworfen. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (3)

 

Nach einem Luftangriff wurden im Bahnhof Ancona (Italien) die Anlagen derart zerstört, dass sich selbst das Wasserfassen sehr problematisch gestaltete. Mit vereinten Kräften wurde das Wasser mit Eimern aus dem heil gebliebenen Tender einer defekten Lokomotive in den Tender einer betriebsfähigen Lokomotive geschöpft. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (4)

 

Inferno nach einem amerikanischen Luftangriff auf den Bahnhof Florenz Santa Maria Novella: Nur noch Schrott sind wohl E 428 038 (vorne), eine E 428 der III.Serie (rechts oben), eine 625 und eine 740 (Mitte).  (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (5)

 

Nachdem die Rote Armee im Herbst 1943 den Dnjepr überschritten hatte, musste die Wehrmacht die Stadt Kirowograd räumen. "Bildberichter" Walter Hollnagel dokumentierte die trostlose Aktion. (10.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Kirowograd (1)

 

Rückzug der deutschen Truppen aus Kirowograd in der Ukraine. (10.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Kirowograd (2)

 

Ein Kesselwagenzug mit "brennbaren Flüssigkeiten" in Berlin-Rummelsburg. Der vordere Privatwagen Nr. 923 575 weist als Heimatbahnhof "Wien" aus. (1942) <i>Foto: RVM  (Ittenbach)</i>
Tankwagen in Bln-Rummelsburg

 

so der Titel dieses Propagandafotos. Tatsächlich waren im Kaukasus und der Kalmückensteppe Kamele als Zugtiere im Einsatz, was wohl mit dem dortigen Wassermangel in Verbindung stand. Schon im 19. Jahrhundert hatte die russische Armee dort mit Kamelen bespannte Artillerie im Einsatz. Angeblich hatte 1942 die 4. deutsche Panzerarmee im Kaukasus 60 Kamele im Einsatz, die als Zugtiere der Leistung eines guten Zugpferdes entsprochen haben sollen und als Tragtier Lasten von bis zu 150 kg transportiert haben. (1942) <i>Foto: RVM  (Ittenbach)</i>
Kamele für die Ostfront

 

Die Ukraine sollte während der deutschen Besatzungszeit als "Kornkammer des Reiches" dienen. Sogar die auf dem ersten Blick scheinbar friedliche Szene gibt die unruhige Lage in der Ukraine wieder, da selbst der große Berg von Heuballen der Bewachung deutscher Soldaten bedarf. 57 3279 vom Bw Baranowitsche (südlich von Charkow) lockert die Szene auf.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
57 3279 in der Ukraine

 

Das Beheizen von Wasserkränen wie hier im Bahnhof Minsk war im strengen russischen Winter seit jeher üblich und eignete sich gleichzeitig zum Aufwärmen der Hände. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Beheizen eines Wasserkrans

 

Eine pr. P 8 befödert zusammen mit einer pr. G 8 (BR 56.2) vom Bw Njeshin einen Personenzug an der Strecke Kiew - Moskau. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Winter im Osten

 

38 2594 (ex Bw Halle P) und 38 2898 (rechts) im Bw Kiew Hbf. Zur Jahreswende 1942/43 besaß das Bw Kiew bis zu 62 preußische P 8. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Zwei Preußen im Bw Kiew

 

86 550 im grauen Kriegstarnanstrich und vereinfachter ÜK-Ausführung (ohne Zentralverriegelung in der Rauchkammer, mit Verdunkelungsblenden und fehlendem 2. Seitenfenster im Führerstand). Die Lok wurde vom Maschinenbau und Bahnbedarfs AG (Orenstein) unter der Fabriknummer 13727 gebaut und im Juni 1942 dem Bw Nossen zugeteilt. Bereits 4 Jahre später wurde sie aufgrund schwerer Kriegsschäden am 06.04.1946 ausgemustert. (1942) <i>Foto: RVM</i>
86 550

 

Rückepferd im Bahnhof Winkelsdorf (heute tschech. Kouty nad Desnou). Nach dem Münchner Abkommen 1938 wurde Winkelsdorf dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Mährisch Schönberg. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Winkelsdorf (2)

 

Holzverladung im Bahnhof Winkelsdorf/Sudetenland. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Winkelsdorf (3)

 

50 1944 in dem vom Bombenhagel schwer gezeichneten Schuppen des Bw Neumünster. (26.10.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Zerstörtes Bw Neumünster

 

Die Konzeption der Culemeyer-Transporte sah nicht nur die Beförderung von Güterwagen vor, sondern expliziert auch Schwertransporte, die auf der Eisenbahn wegen des Lichtraumprofils nicht bewegt werden konnten, wie hier diesen Brückenträger für die Reichsautobahn, der im Güterbahnhof von Meerane mittels des 50 t-Schienenkrans "Mainz 710016" umgeladen wird. Der ursprüngliche 60t-Kran (Ardelt Baujahr 1928) wurde Anfang der 1930er Jahre auf 50t Tragfähigkeit herabgesetzt, da sich die Nietverbindungen als nicht stabil genug herausstellten. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (43)

 

Im 2. Weltkrieg benutzte die deutsche Wehrmacht die Culemeyer-Straßenroller auch zum Transport von schweren Militärteilen. Vermutlich handelt es sich hier um Teile für ein Wasserkraftwerk in Norwegen. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (50)

 

Die bereits eingetretenen Kriegsschäden durch das Bombardement auf die Reichshauptstadt bedingten wohl den Transport des Küchenwagens "112269 Dresden" (Heimatbahnhof Chemnitz) zum Charlottenburger Güterbahnhof, um anschließend hungrige Mäuler zu stopfen. (03.04.1943) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (30)

 

Soldaten eines Truppentransports bereiten sich auf die Weiterfahrt im Bahnhof Brest-Litowsk vor. Der Bahnhof war im Zweiten Weltkrieg Grenzbahnhof zwischen "Generalgouvernement" und "Ostland", heute zwischen Polen und Weißrußland. (1942) <i>Foto: Ittenbach (RVM)</i>
Bahnhof Brest-Litowsk (1)

 

Soldaten eines Truppentransports bereiten sich auf die Weiterfahrt im Bahnhof Brest-Litowsk vor. Der Bahnhof war im Zweiten Weltkrieg Grenzbahnhof zwischen "Generalgouvernement" und "Ostland", heute zwischen Polen und Weißrußland. Rechts steht ein alter bayerischer D-Zug-Wagen. (1942) <i>Foto: Ittenbach (RVM)</i>
Bahnhof Brest-Litowsk (2)

 

Und wieder Brest-Litowsk: Soldaten eines Truppentransports bereiten sich auf die Weiterfahrt zur russischen Front vor. (1942) <i>Foto: Ittenbach (RVM)</i>
Bahnhof Brest-Litowsk (3)

 

Ein vermutlich für die Wehrmacht durchgeführter Culemeyer-Transport von Schnellbooten zum Schwarzen Meer auf der Reichsautobahn nahe Hermsdorf. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (26)

 

Schwertransport der Berliner Stahlbau GmbH während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Zugmaschine DR-70 190 mit abgedunkelten Schweinwerfern biegt er von der Tilsiter Straße kommend in die Große Frankfurter Straße ein, um entlang der Boxhagener Straße zum Osthafen zu gelangen. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (27)

 

Um wirkungsvoll gegen Partisanenangriffe vorgehen zu können, wurden ab 1943 am Zugschluss mobile Panzerfahrzeuge eingestellt. Hier ist es ein - bei sonstigen Kampfeinsätzen nicht mehr verwendbarer - russischer Beutepanzer vom Typ T 26 B auf einem Rms-Wagen, der während der Großoffensive gegen Partisanen hinter der Heeresgruppe Mitte in Diensten der 4.SS-Pol.-Division tätig war.  (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Panzersicherung im Osten

 

Blick vom Wasserturm auf einen unbekannten Bahnhof in der Ukraine. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Bahnhof im Osten (1)

 

Ausfahrt der 57 1467, vom Bw Stettin Hgbf zum Bw Belopolje (Ukraine) abgegeben, auf einem unbekannten Bahnhof an der Strecke Kiew - Kursk. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
57 1467 im Osten

 

Ein Polizeioffizier der 4. Waffen-SS-Polizeidivision und eine Reichsbahnerin in Winkelsdorf im Sudetenland. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Winkelsdorf (1)

 

Das Ehrenkreuz der deutschen Mutter, kurz "Mutterkreuz" diente in der Zeit des Dritten Reiches als Auszeichnung für kinderreiche Mütter, die nach der Rassen-Ideologie der Nationalsozialisten eine „arische“ Abstammung nachweisen konnten. Daher mussten auch die Reichsbahn-Fotografen Fotomotive bei "passenden" Reichsbahnerinnen umsetzen und gleichzeitig damit zeigen, dass auch Mutterschaft und Beruf miteinander vereinbar waren. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (23)

 

Nachdem die russische "S.K.III 015" im fernen RAW Chemnitz eine Hauptuntersuchung mit Frostschutzeinrichtungen erhalten hatte, wurde sie auf einem französischen Beutewagen zurück in die baltische Heimat transportiert. (02.1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Russische Schmalspurlok

 

Aufräumarbeiten nach einem Partisanenanschlag bei Molodetschno (nahe Minsk).  (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Bergen von Zugtrümmern (1)

 

Aufräumarbeiten nach einem Partisanenanschlag bei Molodetschno (nahe Minsk).  (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Bergen von Zugtrümmern (2)

 

Kohleumladung im Berliner Westhafen. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berliner Westhafen (5)

 

Blick aus der Ostbahnbetriebsdirektionen (OBD) Warschau auf die Stadt mit der Orthodoxen Metropolitenkirche der St. Maria Magdalena (Cerkiew metropolitalna &#347;w. Marii Magdaleny). (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
OBD Warschau

 

Nach einem Tieffliegerangriff schleppt eine italienische Dampflok die defekten E-Loks durch den Bahnhof Ancona. (07.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (2)

 

Einsatz von Kriegsgefangenen beim Gleisumbau im Bahnhof Petersdorf an der Teß (Mähren). (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kriegsgefangene (2)

 

Deutsche Soldaten auf einem erbeuteten französischen Weinwagen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Erbeuteter Weinwagen

 

99 1563 im Kleinbahn Bw Janow-Poleski (östl. Brest-Litowsk). Die Lok wurde 1919 von Borsig gebaut und vom Eisenbahn-Ersatzpark Sperenberg nach Polen abgegeben, wo sie nach dem deutschen Einmarsch eine Reichsbahn-Nummer erhielt. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Heeresfeldbahnlok

 

99 1563 im Kleinbahn Bw Janow-Poleski (östl. Brest-Litowsk).  (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
99 1563 bei Brest-Litowsk

 

94 798 vom Bw Osnabrück Gbf  wurde nach dem schweren Bombenangriff auf Osnabrück vom 13.09.1944 von ihren eigenen Schienen eingeschlossen. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
94 798 in Osnabrück - 1944

 

Durch die Wucht einer Fliegerbombe wurde dieser Tender im Bw Osnabrück Hbf senkrecht gestellt. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
Bombentreffer in Osnabrück

 

Eine unbekannte 94 im Bw Osnabrück Gbf nach dem verheerenden Angriff im Herbst 1944. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
Bw Osnabrück 1944 (1)

 

50 662 war gerade einmal 4 Jahre alt, als es sie bei einem alliierten Bombenangriff im Bw Osnabrück Hbf erwischte. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
Bw Osnabrück 1944 (2)

 

Die völlig zerstörte 17 231 nach einem alliierten Bombenangriff auf die Bahnanlagen von Osnabrück. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
Bw Osnabrück 1944 (3)

 

Die zerstörten Bahnanlagen in Osnabrück nach dem alliierten Angriff vom 13.09.1944. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
Bw Osnabrück 1944 (4)

 

Die Räder dieser 24er im Bw Osnabrück Hbf werden wohl nicht mehr für den Sieg rollen, wie die Tenderaufschrift noch verheisst. (14.09.1944) <i>Foto: RBD Münster</i>
Bw Osnabrück 1944 (5)

 

55 478 vom Bw Schaulen rangiert im Norden Littauens. (1942) <i>Foto: Herbert Schultz</i>
55 478 in Litauen

 

56 2062 (Henschel/Kassel, Baujahr 1921) im Osteinsatz beim Bw Tauroggen in der Reichsverkehrsdirektion (RVD) Riga. (1942) <i>Foto: Herbert Schultz</i>
56 2062 in Tauroggen

 

Ein Wehrmachtsurlauberzug mit preußischen Abteilwagen und einer "Donnerbüchse" im Bahnhof Sewastopol. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Truppentransport (3)

 

Nachdem die Versorgungsleitungen im norditalienischen Bahnhof Florenz durch einen Fliegerangriff zerstört wurden, musste das Wasser aus den Loktendern per Hand umgeschöpft werden. (08.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (1)

 

Auch wenn es wie eine Gleisreparatur aussieht, werden die Weichen im Eisenbahnknoten Jägerndorf (zwischen Leobschütz - Olmütz - Troppau in Oberschlesien) vor der anrückenden russischen Front zur Sprengung vorbereitet, während die Kohlegruben noch voll in Betrieb sind. (09.03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenerkundung (4)

 

Der durch das Kriegsgeschehen stark in Mitleidenschaft gezogene Hauptbahnhof von Charkow. (04.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Charkow 1943 (1)

 

Streckenerkundungsfahrt bei Hoymgrube (zwischen Ratibor und Rybnik) in Oberschlesien. (Originalfototext: "Die russische Front ist noch 9 km entfernt") (09.03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenerkundung (1)

 

Streckenerkundungsfahrt mit Kleinwagen (Kl) 1515 vor der Charlottegrube ("Reichswerke Hermann Göring") bei Hoymgrube (nähe Rybnik) in Oberschlesien. (09.03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenerkundung (2)

 

Die Weichen werden im Eisenbahnknoten Jägerndorf (zwischen Leobschütz - Olmütz - Troppau in Oberschlesien) vor der anrückenden russischen Front zur Sprengung vorbereitet, während die Kohlegruben noch voll in Betrieb sind.  (09.03.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Streckenerkundung (3)

 

55 3190 nach Fliegerbeschuss im Bw Hagen Gbf. Das Ergebnis des äußerlich eher unscheinbaren Beschusses ist im Bild Nr.1384 zu sehen. (17.03.1945) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
55 3190 nach Fliegerbeschuss

 

Das schreckliche Ergebnis eines Fliegerbeschusses im Bw Hagen Gbf war der Tod des Lokpersonals (vgl. Bild Nr. 1383) (17.03.1945) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Nach Fliegerbeschuss

 

Ehemalige Akkutriebwagen dienen als Behelfswohnwagen im Bw Thorn. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Behelfswohnwagen

 

Blick in den winterlichen Rangierbahnhof von Minsk mit 38 3721, die es aus Geldern vom Niederrhein in den Osten verschlagen hatte. Die Lok besitzt einen Anbau-Schneepflug, der sonst nur für Loks der Baureihen BR 50, 52 oder 86 verwendet wurde. (1941) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
38 3721 in Minsk (6)

 

Eine sowjetische 1'C1'-Breitspurlok (C.36) wurde nach einem Partisanenanschlag seitlich vom Bahndamm gekippt. Das Gleis wird zum Umfahren der Unfallstelle umverlegt. (1943) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Partisanenanschlag (4)

 

Alte russische Personenwagen dienen als Eisenbahnsperren in einem unbekannten Bahnhof Weißrußlands.  (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Hindernisse

 

Alte russische Personenwagen nach einem Angriff in Weißrussland. (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Eisenbahnsperren

 

Nachölen der Achslager. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 8

 

Ein französicher offener Güterwagen wird bezettelt. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 9

 

Ein russischer Beutewagen ehem. litauischer Herkunft (L.G. = Lietuvos Gelezinkeliai) auf einem unbekannten Bahnhof im Osten.  (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
russ. Beutewagen

 

Rangierarbeiten in Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Rangierbahnhof 11

 

Rangierer in Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Rangierbahnhof 12

 

Nähere Daten leider unbekannt. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 13

 

Im Rangierbahnhof Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Rangierbahnhof 14

 

Einhängen des Kupplungshakens. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 15

 

Einhängen des Kupplungshakens. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 16

 

Im Rangierbahnhof Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 17

 

Nähere Daten leider unbekannt. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 18

 

Bezetteln eines Wagens. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Rangierbahnhof (19)

 

Bedienen der Handbremse auf der Rangierbühne. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 21

 

Nähere Daten leider unbekannt. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Im Rangierbahnhof 24

 

Kinderlandverschickung auf einem Berliner Bahnhof. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Kinderlandverschickung (3)

 

Ein deutscher Panzerzug an einem unbekannten Ort Rußlands, in dem ein russischer Panzerwagen des Typs BP 35 eingereiht wurde. Dessen Geschützturm wurde jedoch durch einen Flakstand ersetzt. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Panzerzug (2)

 

Mit viel Propagandaaufwand wird eine neue Eisenbahnbrücke über den Dnjepr bei Dnjepropetrowsk eingeweiht. 5 Monate später wurde sie von den Deutschen vor der anrückenden Roten Armee wieder gesprengt. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Brückeneinweihung (2)

 

57 1896 an einem kalten Wintertag im Bahnhof Minsk. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
57 1896 in Minsk (1)

 

Während ein Truppentransport im winterlichen Bahnhof Siedlce auf Weiterfahrt wartet, wird die Zeit zum Haareschneiden genutzt. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Bahnhof Siedlce (1)

 

Bei einem Aufenthalt eines Truppentransports im Bahnhof Siedlce wird die Abwärme der poln. Ty 23 genutzt, um das Essen anzuwärmen. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Bahnhof Siedlce (2)

 

Der Bekohlungskran des Bw Nikolajew. Rechts wartet 38 2829, im Schuppen ist eine pr. G 7.1 zu erkennen. (04.1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Bw Nikolajew

 

Blick in das Bw Snamenka (Ukraine) mit pr. G 7.1 und G 8. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Bw Snamenka

 

Eine unbekannte 52 auf der Fahrt von Berlin-Pankow kommend in Höhe des S-Bahnhofes Berlin Bornholmer Straße. Im Vordergrund die S- und Fernbahnstrecke. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berlin Bornholmer Str.

 

56 2913 vom Bw Gomel wird aufgegleist. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
56 2913 im Osten (1)

 

Die entgleiste 56 2913 des Bw Gomel. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
56 2913 im Osten (2)

 

Wiederaufbau einer abgebrannten Bahnmeisterei in Rußland. Im Hintergrund sind 57 1080 (mit einem 4-achsigen Tender der Bauart 2'2' pr. T16) vom Bw Smolensk und 56 2736 vom Bw Dünaburg zu erkennen. (1943) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Wiederaufbau einer Bm im Osten

 

Die frostgeschützte 57 1552 des Bw Molodetschno (zwischen Wilna und Minsk). (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
57 1552 im Osten

 

Eine ehm. polnische Ty 23, eingereiht als 58 2346 beim Bw Bobrinskaja (Bobr), verlässt ihren Heimatbahnhof in Richtung Dnjepropetrowsk.  (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
58 2346 in Bobrinskaja

 

Eine polnische Tp-2, eingereiht als 75 854, nähert sich im Bahnhof Brest-Litowsk, während deutsche Soldaten Körperpflege betreiben. Bei der Lok handelt sich um eine G 7.2, nämlich um 55 854(II), die zuvor bei der PKP als Lok Tp2-287 eingereiht war. Nach dem Krieg kam sie wieder als Tp2-72(II) zur PKP. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
75 854 in Brest-Litowsk

 

Eine preußische G 7.1 rangiert im Verschiebebahnhof Bobinskaja (südl. Tscherkassy)in der Ukraine. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bobrinskaja (2)

 

Ein Personenzug überquert die Warthe zwischen Posen und Glowno. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Behelfsbrücke in Posen

 

Behelfsbekohlungsanlage in einem unbekannten Betriebswerk Rußlands. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Bekohlungsanlage im Osten (1)

 

55 3485 an der hölzernen Bekohlungsanlage in Neu-Wilna (Litauen). (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
55 3485 in Litauen

 

Bergung der umgestürzten 57 1020 vom Bw Molodetschno nördlich von Minsk. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Bergung der 57 1020 (1)

 

Bergung der nördlich von Minsk verunglückten 57 1020 (Bw Molodetschno) durch den Aufräumzug des Feldkommandos 2. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Bergung der 57 1020 (2)

 

Aufgleisung des Tenders der Bauart 2'2' pr. T21,5 von 57 1020 nördlich Minsk, die nach einem Partisanenanschlag ihren Fahrweg unplanmäßig verlassen hatte. (1943) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Bergung der 57 1020 (3)

 

Frauen leisten Schwerarbeit beim Abtransport von Lokomotivasche in einem unbekannten Bahnhof Rußlands. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Arbeiterinnen in Rußland

 

Truppenbetreuung durch Rot-Kreuz-Schwestern an einem SF-Sonderzug im Bahnhof Saalfeld. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Truppenbetreuung (2)

 

Ein Schrankenwärter gibt Signal. In der Regel waren dies Warnsignale für das Zugpersonal. Aufnahme in Hall i.T. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schrankenwärter (1)

 

Eine Panzerdraisine, umgebaut aus einem französischen Panzerspähwagen Panhard 178 mit 2,5 cm Kanone und Rahmenfunkantenne im Bahnhof Poltawa-Ost. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Panzerdraisine

 

Schaffnerin und Zugführer im Zug von Düsseldorf nach Wuppertal. (1943) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (14)

 

Stellwerkerin in einer Uniform mit Wintermütze im Rangierbahnhof Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (15)

 

Der gescheiterte Blitzkrieg gegen die Sowjetunion erwischte die NS-Strategen eiskalt, da der Einsatz an der Ostfront immer größere Ressourcen beanspruchte. Mit solchen Anwerbeplakat der Reichsbahn (in Berlin) wurde versucht, den Männermangel durch den Einsatz von Frauen wettzumachen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (16)

 

38 2990 verlässt eine gut bewachte Brücke an einem unbekannten Ort Russlands. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
38 2990 im Osten

 

74 1253 mit der Durchhalte-Parole "Erst siegen - dann reisen" fährt mit einem Personenzug unmittelbar nördlich des S-Bhf Bornholmer Strasse nordwärts, d.h. in Richtung S-Bhf Wollankstrasse und Bhf Berlin-Schönholz. Der Personenzug ist untypisch für Berlin, hinter der 74er mit Post- und Packwagen laufen Nebenbahnpersonenwagen, statt der paarweisen Abteilwagen für die mit Dampf betriebenen Vorortstrecken. Es handelt sich wohl um einen Personenzug vom Stettiner Bhf nach Kremmen über die sog. Kremmener Bahn, die in Schönholz von der Nordbahn abzweigt und über Tegel, Heiligensee, Henningsdorf, Velten nach Kremmen läuft. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
74 1253 in Berlin

 

Schrankenwärterin am Posten 46 bei Hall in Tirol. Das Bild ist nicht seitenverkehrt dargestellt. Trotz des "Anschlusses" an das Deutsche Reich herrschte auch nach 1938 auf vielen Hauptbahnen Österreichs weiterhin Linksverkehr. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schrankenwärterin (3)

 

Eine 52 mit Kondenstender führt eine Belastungsprobe auf einer abenteuerlich anmutenden Holzpfeilerbrücke über den Bug auf der Strecke Kasatin - Shmerinka durch. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
Brückenbelastung (4)

 

38 2829 wird im Bw Nikolajew bekohlt. Die Holzbeplankung des Führerhauses sollte offensichtlich als Frostschutz dienen. (04.1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
38 2829 im Bw Nikolajew

 

Eine russische Schrankenwärterin an einem unbekannten Ort in den Weiten Russlands. (1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Schrankenwärterin (1)

 

Auskunft am Zug an einem unbekannten Ort, vermutlich im Sudetenland. Das es sich um ein gestellte Foto handelt, zeigt schon der Umstand, dass der Soldat der adretten Reichsbahnerin ganz schön nah auf die Pelle gerückt ist. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (1)

 

Ein Polizeioffizier der 4. Waffen-SS-Polizeidivision mit einer Reichsbahnerin im Bahnhof Winkelsdorf im Sudetenland.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (2)

 

Zugführer und Aufsichtsbeamtin am Schnellzug Wien - Straßburg in Stuttgart Hbf. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (4)

 

Mit dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 wurden die Österreichischen Bundesbahnen der Reichsbahn angegeliedert. Im Krieg wirkte sich der personelle Aderlass der Männer auch auf das dortige Personal aus, wie es die junge Schrankenwärterin am Posten 64 bei Hall in Tirol verdeutlichen mag. Ob es bei ihr außer der Schiffchenmütze nicht einmal mehr für eine ordentliche Dienstkleidung reichte, oder sie als Vertragsschrankenwärterin keine Berechtigung zum Tragen einer Reichsbahnuniform hatte, konnte nicht geklärt werden.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Schrankenwärterin (2)

 

An einer Bahnsteigsperre irgendwo in Berlin. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (6)

 

Fahrplanauskunft im Zug von Düsseldorf nach Wuppertal. (1943) <i>Foto: RVM  (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (7)

 

Weichenwärterin in Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (8)

 

Weichenwärterin in Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (9)

 

Reichsbahner am Funkturm in Berlin. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Fachsimpelei

 

An der Fahrkartenausgabe in Hall/Tirol. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (10)

 

Eine Zugschaffnerin an einem Vorortzug in Stuttgart Hbf. Ein Bild aus einer gestellten Serie (vgl. Bild-Nrn. 6861 und 13219). (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (11)

 

Kontrolle der Fahrkarten an einer Bahnsteigsperre in Berlin. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnsteigsperre (2)

 

Jung und Alt begegnen sich bei einer Reichsbahnausstellung am Funkturm in Berlin. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (12)

 

Ukrainische Wagenbeamtin in Diensten der Reichsbahn beim Erstellen der Wagenliste in ihrer von den Deutschen besetzten Heimat. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (13)

 

Eine Panzereinheit wartet in einem unbekannten Bahnhofs Rußlands auf die Wiederherstellung des Rampengleises. (1943) <i>Foto: RVM / Hollnagel</i>
Panzerverladung (2)

 

52 2143 neben einer unbekannten 57.10 vom Bw Kremtschug (Kr) im Bw Snamenka (Sn). (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
52 und 57.10 in Snamenka

 

Propagandaveranstaltung anläßlich einer Brückeneinweihung über den Dnjepr bei Saporoshje. Im Hintergund wartet eine unbekannte 52. (07.1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Brückeneinweihung (1)

 

56 584 erhält in einem unbekannten Bahnhof nahe Kiwerce (im Nordwesten der Ukraine) den Abfahrauftrag. Die örtliche Aufsichtskraft ist offenkundig ein Einheimischer und war daher auch nicht berechtigt, die Reichsbahnuniform zu tragen. (1943) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
56 584 in der Ukraine

 

Eine polnische 33 der "Ostbahn", eine 2'D-Lok, die von Chrzanow 1926 für die PKP gebaut wurde, fährt in einem unbekannten Bahnhof nahe Lublin ein. Hoffentlich steht die "Wampe" des Aufsichtsbeamten profilfrei. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
PKP 33 bei Lublin

 

24 078 (Bw Kolberg/Pommern) passiert einen Bahnübergang an der Straße nach Belgard vor Köslin in Pommern. Die Lok verblieb nach 1945 im Bestand der PKP. Die Verdunkelungsmaßnahmen an der Lok weisen auf den Aufnahmezeitpunkt im Krieg hin. Die rot-weiß gestrichenen Barrieren beiderseits der Straßenfahrbahn bis an das Streckenprofil könnten auch ein Versuch im Zusammenhang mit den Verdunkelungsmaßnahmen sein. (1940) <i>Foto: RVM (Sogawe)</i>
24 078 bei Köslin

 

93 001 mit einem Güterzug auf der Berliner Ringbahn am Westkreuz zwischen Charlottenburg Gbf und Halensee. Links grüßt der Funkturm. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
93 001 bei Berlin-Halensee

 

91 381 auf der Schlackegrube in Radviliskis (litauisches Wilna-Gebiet). (1941) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
91 381 in Litauen

 

52 053, die zum Bestand des Bw Snamenka (Sna) gehörte, wartet in einem unbekannten Bahnhof in der Ukraine auf Ausfahrt. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
52 053 in der Ukraine

 

52 2132 (Henschel 1943) im Bw Sdolbunow. Auffällig ist die Ausrüstung der Lok mit einem Einheitstender. Nach 1945 verblieb sie im Dienst der SZD als TE 3132. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
52 2132

 

Im Ausfahrbereich des Bahnhofs Trichaty in der Südukraine warten vereint vor einem Güterzug zwei Kriegslokomotiven der Baureihe 52 in denkbar unterschiedlicher Ausführung: Eine 52 mit frostgeschützem Kastentender leistet einer 52-Kondenstenderlok Vorspann. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
2x 52 in der Ukraine

 

38 1340 (vom Bw Würzburg abgegeben) beim Restaurieren im winterlichen Bw Njeshin (RVD Kiew). (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
38 1340 im russ. Winter

 

38 2751 und Soldatengräber in der Nähe von Dnjepropetrowsk. In der Bildberichterstattung gab es grundsätzlich keine Abbildungen von toten oder verstümmelten Soldaten, denn eine klare Order an die Fotografen war die Darstellung der Eisenbahn im ruhmreichen Einsatz. Dazu gehörten zwar Heldengräber, nicht aber die unmittelbare Konfrontation im Kampfgeschehen. Eine solche Inszenierung der beigesetzten Eisenbahner passte dagegen ins Schema, so konnte den Hinterbliebenen die würdige Beisetzung ihrer Lieben vorgegaukelt werden. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gräber im Osten

 

38 2321 im Bw Cherson (Ukraine). Bei der Bekohlung ist Handarbeit gefragt, während der Heizer zwischen Kohlenbergen und Dreck an der Maschine Reparaturarbeiten ausführt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
38 2321 in Cherson

 

38 1339 und 38 1826 im winterlichen Bw Njeshin (RVD Kiew). Beide Loks hatte es aus Stargard (Pomm) in den Osten verschlagen. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
38 1339 im russ. Winter (1)

 

38 1339 und eine weitere P 8 im Bw Njeshin (RVD Kiew). (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
38 1339 im russ. Winter (2)

 

55 4750 kam vom Bw Roßlau/Elbe nach Rußland, hier beim Bekohlen in einem unbekannten Bw in der Ukraine. (1942) <i>Foto: RVM (Below)</i>
55 4750 in der Ukraine

 

38 1973 (ex Bw Nürnberg Hbf) und 38 3321 (ex Bw Karlsruhe) beim Handbekohlen im Bw Cherson, einer Hafenstadt im Mündungsdeltas des Dnjepr. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
38 1973 im Bw Cherson

 

Wehrmachtsbetrieb im Bahnhof Kowel. Es wartet 55 3178. (10.09.1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
55 3178 in Kowel

 

Hochbetrieb an einem Zug von Innsbruck nach Rosenheim im Bahnhof Kufstein. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kufstein

 

Ein Personenzug im Bahnhof Ulbersdorf (sächs. Schweiz) an der Strecke Bad Schandau - Sebnitz. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnhof Ulbersdorf

 

57 3163 in einem winterlichen Bahnhof nahe Minsk. (13.01.1943) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
57 3163 bei Minsk

 

Auch mit beschädigter Pufferbohle leistet 57 2487 einer weiteren Lok Vorspann in Losowaja, einem wichtigen Knotenbahnhof zwischen Dnjepropetrowsk, Charkow und Woroschilowgrad. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
57 2487 in Losowaja

 

Beim Unternehmen "Zitadelle" - einer Panzerschlacht vom 05. bis 16. Juli 1943 bei Kursk - wurden erstmals 200 Panzer des neu entwickelten Typs Pz V Panther Dora eingesetzt. Die auf den Flachwagen der Gattung Ss verladenen Panzer stammen aus dem späteren Baulos 1943/44, die von der 5. SS-Division "Viking" eingesetzt wurden. Davor wird versucht, den Oberbau behelfsmäßig und mit einfachsten Mitteln instand zu setzen. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Panzerverladung (1)

 

Zum Ende des Krieges wirken die an einer Bahnsteigsperre in Berlin eingesetzten Reichsbahnerinnen trotz des Fototermins nicht sonderlich optimistisch.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Bahnsteigsperre (1)

 

Drei Loks der Baureihe 52, u.a. 52 007 und 2200, warten im Bw Kasatin an der zweigleisigen Strecke Kiew - Fastow - Kasatin - Rowno - Kowel auf den nächsten Einsatz. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
52 007 im Bw Kasatin

 

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