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neuestes23.10.2017
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

86 1758 fährt an den damals noch umfangreichen Gleisanlagen des Bahnhofs Annaberg-Buchholz Süd vorbei. (01.09.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Einst....

 

40 Jahre später hat die neue Bahn ganze Arbeit geleistet. Von dem Bw und den umfangreichen Gleisanlagen ist nur noch das Streckengleis nach Schwarzenberg, das gerade von 86 1333 befahren wird, und das Gleis nach Cranzahl übrig geblieben. (30.09.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
....und jetzt

 

86 1361 verlässt mit einem Pz nach Aue den Bahnhof Annaberg-Buchholz. (22.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1361 in Annaberg

 

86 1333 mit einem Sonderzug nach Annaberg Buchholz bei Markersbach. Zu Planzeiten fuhren die 86er allerdings Rauchkammer voraus auf diesem Streckenteil. (30.09.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1333 bei Markersbach (1)

 

86 1333 auf dem Wahrzeichen von Markersbach. Das 36,5 m hohe und 236,5 m lange Gerüstpfeilerviadukt wurde von 1887 bis 1889 unter Leitung des Geheimen Regierungsrats Claus Koepcke und des Ingenieurs Hans Manfred Krüger errichtet, um ein Seitental der Großen Mittweida zu überqueren. Die Leichtbau-Stahlkonstruktion umfasst acht trapezförmige Gerüstpfeiler[2] und neun Öffnungen, vier zu 20 m, drei zu 12,5 m und zwei zu 25 m. Das Brückengewicht beläuft sich auf 534 Tonnen. In ihrem Aussehen nach ist die Brücke an amerikanische Vorbilder angelehnt.  (30.09.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1333 bei Markersbach (2)

 

Nachdem 94 1538 fünf Jahre nach ihrer Abstellung in der Malowa-Lokreparaturwerkstatt Klostermansfeld wieder fit gemacht wurde, bestritt sie am 1. Oktober 2017 ihre erste öffentliche Fahrt über die Strecke von Scheusingen nach Rennsteig, hier aufgenommen bei Schleusinger Neundorf. (01.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
94 1538 bei Schleusingen

 

94 1538 bei ihrer Wiederinbetriebnahmefahrt bei Thomasmühle. Mitreisende waren Unterstützer, die sich besonders mit Spenden finanzieller, sachlicher oder funktionaler Art um die rund fünf Jahre andauernden Reparatur der Dampflok 94 1538 verdient gemacht hatten. In fünf Jahren feiert die Lok (Inbetriebnahme am 27.11.1922) übrigens ihren 100. Geburtstag. (01.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
94 1538 bei Thomasmühle (1)

 

94 1538 mit einem Sonderzug von Schleusingen nach Rennsteig, auf dem ehemaligen Zahnstangenabschnitt zwischen Thomasmühle und Schmiedefeld. (01.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
94 1538 bei Thomasmühle (2)

 

Die Baureihe 23.10 war eine Weiterentwicklung der kriegsbedingt nur in zwei Exemplaren gebauten Einheitsdampflok der Baureihe 23 durch die Deutsche Reichsbahn der DDR. Es wurden allerdings nur die Abmessungen des Trieb- und Laufwerkes übernommen. Die Lokomotiven erhielten einen Mischvorwärmer der Bauart IfS/DR und Kessel mit Verbrennungskammern, und das Führerhaus wurde großzügiger gestaltet. Ab der Betriebsnummer 23 1003 wurde auf den Speisedom verzichtet. Die insgesamt 113 seit 1955 in Dienst genommenen Exemplare wurden mit den Betriebsnummern 23 1001 – 1113 versehen. Mit der Einführung der EDV-gerechten Nummerierung zum 1. Januar 1970 erhielten die Lokomotiven die neuen Betriebsnummern 35 1001 – 1113. 23 1001 wurde am 1. Februar 1957 der VES(M) Halle zugeteilt (Foto), wo sie bis April 1959 ausführlich gestestet wurde. (21.03.1957) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
23 1001 in Halle

 

23 1056 (Bw Nossen) mit Autoreisezug Budapest - Dresden in der sächsischen Schweiz bei Rathen. (17.08.1973) <i>Foto: Dieter Wünschmann</i>
23 1056 bei Rathen

 

23 1090 (Bw Schwerin) verlässt mit D 161 in Richtung Stralsund den Lübecker Hbf.  (1960) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 1090 in Lübeck (2)

 

Gefrierfleischumschlag im Hamburger Hafen. (1949) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburger Hafen (48)

 

Stellwerk 3 im Bahnhof Naumburg an der Saale, das die Reisenden in der Domstadt willkommen hieß und eine gute Reise wünschte.  (12.07.1961) <i>Foto: RBD Erfurt</i>
Stellwerk Naumburg

 

Russische Kriegsgefangene auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Zwischen 1941 und 1945 gerieten weit über 5 Millionen sowjetische Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft, 3,3 Millionen von ihnen kamen dabei um.  (1941) <i>Foto: RVM (Scherl)</i>
Russische Kriegsgefangene (2)

 

Manchmal halfen nur unorthodoxe Maßnahmen, um eine überdimensionale Lademaß-Überschreitung an einem Signal vorbei zu bugsieren. (1958) <i>Foto: Engels</i>
Lü-Sendung (5)

 

Auf der Hamburger Lombardsbrücke hat dieser VT 06 als FDt 71 aus Frankfurt fast sein Fahrtziel erreicht. Erstaunlich welcher Straßenverkehr bereits 1950 hier herrschte. (20.09.1950) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
FDt 71 in Hamburg

 

Der VT 12.5 wurde von den jungen Bundesbahn für den Regionalverkehr konzipiert und dort bis 1984 eingesetzt. VT 12 502 mit dem legendären DB-Flügelrad-Logo an der Stirnseite ist hier auf Personalschulungsfahrt zwischen Nürnberg und Würzburg unterwegs.  (1953) <i>Foto: Engels</i>
VT 12 502 auf Probefahrt

 

Blick aus dem Stellwerk in Neubeckum auf die dort mit P 1130 ausfahrende 23 074. (1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 074 in Neubeckum

 

24 024 mit P 3893 auf der Kinzigbrücke bei Schenkenzell. 35 Jahre später entwickelte sich das Kinzigtal zum Eldorado der letzten pr. P 8 der DB. (23.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 024 bei Schenkenzell

 

Eine der letzten Loks der Baureihe 24 bei der DB war 24 058 vom Bw Rahden (Krs. Lübbecke), die auch Vorbild für H0-Modelle Göppinger und Nürnberger Modellbahnfirmen war.  (22.09.1964) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
24 058 im Bw Rahden (2)

 

44 199 (mit Schiebelok 44 888) auf der Rampe von Altenhundem nach Welschen Ennest bei Benolpe. (01.11.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
44 199 bei Benolpe

 

Im Dezember 1998 erwarb die IG Preßnitztalbahn die 99 4511 vom Holiday-Park in Haßloch, wo die Lok längere Zeit neben einem Imbiß ausgestellt war und arbeitete sie wieder für ihren Museumsbertieb auf. Hier ist sie mit einem Sonderzug im Bahnhof Schlössel eingetroffen. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (1)

 

Ausfahrt von 99 4511 (urspr. Krauss, München, Baujahr 1899) in Schlössel. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (2)

 

Zur Inbetriebnahme der 750-mm-spurigen Kreisbahn Rathenow – Paulinenaue am 2. April 1900 standen drei Lokomotiven zur Verfügung, die Krauss & Co in München im Jahre 1899 mit den Fabriknummern 4111 bis 4113 an den Kreis Westhavelland in Rathenow, dem Eigentümer dieser Kleinbahn, in der Bauart C’1n2t ausgeliefert hatte. Die Maschinen erhielten die Betriebsnummern 1 bis 3. Nach der Übernahme fast aller Privat- und Kleinbahnen in der sowjetisch besetzte Zone Deutschlands durch die Deutsche Reichsbahn am 1. April 1949 erhielt die Lok Nr. 3 die Betriebsnummer 99 4511. Offiziell wurde sie am 26.01.1972 abgestellt und am 05.11.1976 ausgemustert. Sicherlich wäre die Lok auch bald verschrottet worden, hätte nicht 1977 der Seniorchef des Holiday-Parks in Haßloch, Erich Schneider, sie für „Devisen“ in den Westen gebracht. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (3)

 

99 4511 mit einem Sonderzug nahe des Hp Forellenhof auf dem Weg nach Jöhstadt. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (4)

 

99 4511 vor dem best gepflegten Museumswagenpark der Preßnitztalbahn im Bahnhof Steinbach. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (5)

 

99 4511 hat einen beson­deren Lebenslauf, war sie doch noch 1966 im dama­li­gen Reichsbahn-Ausbesserungswerk in Gör­litz umfassend umgebaut worden und ist damit die let­zte in der dama­li­gen DDR neu gebaute Dampflok. Nach­dem sie nur wenige Jahre auf den weni­gen Streck­en­resten der Schmal­spur­bah­nen im Nor­den einge­setzt wor­den war, wurde sie in den Westen verkauft. Im Mai 2002 kon­nte sie nach einer sehr umfan­gre­ichen Aufar­beitung im Aus­besserungswerk Chem­nitz auf der Preßnitztalbahn wieder in Betrieb genom­men wer­den. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (6)

 

99 4511 kachelt aus dem Bahnhof Steinbach. (15.10.2017) <i>Foto: Andreas Höfig</i>
99 4511 im Preßnitztal (7)

 

Aachen war im Oktober 1944 die erste deutsche Großstadt, die von alliierten Streitkräften besetzt wurde. Erst im Zuge dieser Kämpfe wurde der Bahnhof Aachen Hbf teilweise zerstört. Da die Alliierten die Wiederaufnahme des Verkehrs über Düren und die Bördebahn nach Euskirchen und weiter über die Voreifelbahn nach Bonn forcierten, wurden die Schäden an den Gleisanlagen rasch beseitigt. 1950 waren auch die Gebäude und die Bahnhofshalle wieder instand gesetzt. Die noch Windleitblechlose 38 3601 wartet mit einem klassischen Abteilwagenzug auf die Abfahrt nach Köln. (1950) <i>Foto: Fischer</i>
38 3601 in Aachen

 

Großer Bahnhof zum Jubiläum "100 Jahre Hellwegbahn" im Bahnhof Dortmund-Aplerbeck. Als Hellwegbahn bezeichnet man die Bahnstrecke Dortmund - Soest. Am 1. Juli 1855 wurde die Strecke durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft in Betrieb genommen, am 9. Juli 1855 verkehrte der erste fahrplanmäßige Zug.  (07.1955) <i>Foto: Willi Marotz</i>
100 Jahre Hellweg-Eisenbahn-4

 

Ein Prosit mit Hochprozentigem auf das Streckenjubiläum "100 Jahre Hellwegbahn" in Dortmund-Aplerbeck. (07.1955) <i>Foto: Willi Marotz</i>
100 Jahre Hellweg-Eisenbahn-5

 

Zwischen Brügge und Meinerzhagen kommt 93 1050 (Bw Brügge) mit P 1210 im Volmetal bei Bollwerk angedampft. Zwei Wochen später brach der 2. Weltkrieg aus. (19.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1050 im Volmetal

 

Aprilwetter im bergischen Land: Nach einem Schneesturm trifft 93 1052 vom Bw Remscheid-Lennep mit P 1659 aus Wuppertal in Remscheid-Lüttringhausen ein.  (19.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1052 in Rs-Lüttringhausen

 

Auch wenn das Originalbild sich weitestgehend in Auflösung befindet, soll es hier gezeigt werden. Die hier gezeigte 01 002 war von ihrer Ablieferung am 26. Februar 1926 bis zu ihrer z-Stellung am 01.08.1959 ausschließlich beim Bw Hamm-P stationiert. Im Ablieferungszustand mit Gaslaternen, vorne liegenden Pumpen, Windleitblechen alter Bauart, sowie dem Kurztender der Bauart 2'2'T30 (Bauart 1926), ist sie hier in Hannover unterwegs. Die Lok passiert mit ihrem aus 4-achsigen preußischen Abteilwagen gebildeten (Eil-)Zug gerade die Zufahrt zu dem an der nordwestlichen Ausfahrt des Hannover'schen Hauptbahnhof gelegenen Bw Hagenkamp, welches tiefer als die Durchgangsgleise des Weichenvorfelds lag. Demnach befindet sich der Zug auf dem Weg in Richtung Hamm - Köln.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 002 in Hannover

 

Mit einer interessanten Zuggarnitur, gebildet aus 4-achsigem Postwagen, anschließend zwei Gepäckwagen (zunächst ein Pw3i Wü17, dann ein vermutlich sächsischer Pw oder Pw3) und den üblichen 3-achsigen Abteilwagen, ist 38 3994 (Bw Nienburg/Weser) bei Verden an der Aller unterwegs. (06.1947) <i>Foto: J.S. Cockshott</i>
38 3994 bei Verden/Aller

 

ET 88 02 wurde im Oktober 1920 als "ET 1002 Breslau" (ab 1932: elT 1008, ab 1940: ET 88 02) beim Bw Nieder Salzbrunn/Schlesien in Dienst gestellt. Der Wagenkasten entsprach einem preußischen Abteilwagen der Bauart 1896. Da das Lüfteraggregat für die Fahrmotoren im Drehgestell befand, wurde zur Verbesserung des Luftansaugs um 1932 an den Stirnwänden mittig ein Luftkanal bis zum Dach angebaut, der hier gut zu erkennen ist. Im Frühjahr 1945 wurden die elektrischen Fahrzeuge der schlesischen Strecken vor der näherrückenden Kriegsfront über Böhmen evakuiert. ET 88 02 verschlug es nach Bayern, wo Reinhard Todt ihn in Regensburg Hbf antraf. (1953) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
ET 88 02 in Regensburg (2)

 

Zur beschleunigten Beförderung von Stückgütern konzipierte die Deutsche Reichsbahn in den 1930er Jahren ein Konzept, das als Stückgut-Schnellverkehr bekannt wurde. Der überwiegende Teil des Stückgut-Schnellverkehrs wurde mit sog. "Leig-Einheiten" abgewickelt. Die Anforderungen beschrieb die Reichsbahn wie folgt: Zur beschleunigten Bedienung des Stückgutverkehrs sind besondere Fahrzeugeinheiten (Leigeinheiten) zu beschaffen, die entweder in selbständigen leichten Güterzügen (Leig-Zügen) verkehren oder in Güterzüge zur Ersparnis von Kurswagen eingestellt werden. Sie bestehen entweder aus zwei gedeckten großräumigen Güterwagen (Gl) oder aus einem Gepäckwagen und einem gedeckten großräumigen Güterwagen, die nach Beseitigung der sich gegenüberliegenden Stirnwände durch Kurzkupplung, Übergangsbrücke und Faltenbälge so verbunden sind, dass die Laderäume beider Wagen einen Raum bilden. Aufnahme in Stuttgart-West. (1966) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Leig-Einheit (1)

 

"Leig-Einheit" des Stückgut-Schnellverkehrs aus den gedeckten großräumigen Güterwagen der Gattung Gllmhs 37, die nach Beseitigung der sich gegenüberliegenden Stirnwände durch Kurzkupplung, Übergangsbrücke und Faltenbälge so verbunden sind, sodass die Laderäume beider Wagen einen Raum bilden. Aufnahme in Stuttgart West.  (1966) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Leig-Einheit (2)

 

23 002 wurde am 25. Januar 1951 fabrikneu dem Bw Kempten zugeteilt und steht hier vor E 575 im Hauptbahnhof ihrer bayerischen Heimat. (18.07.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 002 in Kempten

 

23 003 (Bw Oberlahnstein) mit P 1467 im Lahntal bei Friedrichssegen. Hinter der Lok läuft übrigens ein Gefangenentransportwagen.  (12.04.1953) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 003 im Lahntal

 

23 011 (Bw Siegen) mit D 138 auf der Ruhr-Siegstrecke bei Hofolpe. (03.05.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 011 bei Hofolpe

 

23 011 mit E 344 nach Düsseldorf zwischen Wuppertal-Unterbarmen und -Elberfeld. (21.04.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 011 in Wt-Unterbarmen

 

23 012 (Bw Siegen) rollt mit P 1245 aus Hagen an den Bahnsteig der hier abzweigenden Ruhr-Siegstrecke in Hohensyburg ein. 1962 hielt hier der letzte Zug, auf dem danebenliegenden Streckengleis Hagen - Schwerte hielten die Züge noch bis 1975. Ganz rechts außen verlaufen die Güterzuggleise in den Rangierbahnhof Hagen-Hengstey, der sich auf dem großzügig bemessenen Gelände oberhalb des Zuges befand. (12.04.1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 012 in Hohensyburg

 

23 012 (Bw Siegen) verlässt mit D 81 (Siegen - Düsseldorf) vor der Kulisse der Bundesbahndirektion Wuppertal, die übrigens als "Königliche Eisenbahndirection der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zu Elberfeld” die erste Eisenbahndirektion in Westdeutschland war, den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf). Die alten preußischen Schnellzugwagen wollen nicht so richtig zur Lok der Neuzeit passen. (25.04.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 012 in Wuppertal-Elberfeld

 

23 014 erreicht mit D 81 aus Siegen den Bahnhof Altenhundem. (02.05.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 014 in Altenhundem

 

23 015 erreicht mit P 1247 den Bahnhof Altenhundem. Die Rübergerbrücke, von der das Bild der 23 014 mit D 81 (vgl. Bild-Nr. 46577) entstand, hat sich heute auch deutlich verändert. Dort wo früher sich das Bw befand, steht heute ein Baumarkt. (02.05.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 015 in Altenhundem

 

Anfang Mai 1951 besuchte Carl Bellingrodt das Bw Siegen, um dort die gerade einmal zwei Wochen alte 23 015 (Henschel, Abnahme am 25.04.1951) von allen Seiten abzulichten. (05.05.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 015 im Bw Siegen (1)

 

Auch nach dem Krieg, als das DLA Darmstadt längst im Bombenhabel untergegangen war, beherzigte Carl Bellingrodt noch die von Hermann Maey vorgegebenen Grundsätze für Lokporträts. Das hieß, Kuppelstange unten, Zughaken genau zwischen den beiden vorderen Puffern. (05.05.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 015 im Bw Siegen (2)

 

Carl Bellingrodt hatte viel Glück, die 23 015 überhaupt in Siegen anzutreffen. Sie war gerade einmal 3 Wochen hier tätig und wurde am 14. Mai 1951 dem BZA Minden zugeteilt. Dort blieb sie dann drei Jahre lang, bis sie am 22. Mai 1954 dem Bw Paderborn zugeteilt wurde. (05.05.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 015 im Bw Siegen (3)

 

Als Sonderzug ist 515 613 auf der Wupperbrücke in Wuppertal-Beyenburg unterwegs. (25.08.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
515 613 in Wt-Beyenburg

 

515 613 mit 815 721 als BFS-Sonderzug in Dahlhausen an der Wupper. Am 24. Januar 1978 wurde der Bürgerverein zur Förderung des Schienenverkehrs e.V. (BFS) in Lüdenscheid von damals 13 Mitgliedern gegründet. Ziel war es, den Bahnverkehr auf den heimischen Strecken zu erhalten - nicht als Museum, sondern als funktionierendes, praktisches und zeitgemäßes Verkehrsmittel für alle Bürger. Heute zählt der Verein rund 1500 Mitglieder in ganz Deutschland (siehe auch: www.bfs-buergerbahn.de). (25.08.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
515 + 815 in Dahlhausen

 

Am Sonntag wollten so viele Wuppertaler Bürger nochmals nach Beyenburg mit dem Zug fahren, dass die ursprüngliche Zweier-Einheit (515 613 und 815 721) noch um 515 607 verstärkt wurde. Aufnahme am Wupperufer bei Wuppertal-Laaken. (26.08.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
515 bei Wuppertal-Laaken

 

515 607 mit 515 613 und 815 721 als BFS-Sonderzug in Wuppertal-Beyenburg. Die Schrankenanlage des Bahnübergangs "Am Kriegermal" war schon damals außer Betrieb, der Bü musste per Posten gesichert werden. (26.08.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
515 in Wt-Beyenburg

 

601 013/006 als Dt 13484 (Seefeld - Hamburg-Altona) in Garmisch-Partenkirchen. (31.08.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Alpen-See-Express (82)

 

601 013/006 fährt als Dt 13484 nach Hamburg-Altona in Murnau ein. (31.08.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Alpen-See-Express (83)

 

Wie im Jahr zuvor (vgl. Bild-Nrn. 39006 - 39010) feierte die Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen (WHE) auch 1984 ein großes Eisenbahnfest, wo neben zahlreichen DB-Fahrzeugen auch die BLE 146 mit dem DGEG-Sonderzug unterwegs war. (02.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Tag der offenen Tür (6)

 

Parade mit zehn Loks der Baureihe 221 im Bw Wanne-Eickel. Die Loks selbst gehörten damals zum Bestand des Bw Oberhausen-Osterfeld Süd. (02.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Bw Wanne-Eickel (10)

 

221 144 mit 221 122, 221 104 und 221 107 im Bw Wanne-Eickel. (02.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Bw Wanne-Eickel (11)

 

Blick in das Bw Wanne-Eickel, wo zahlreiche Loks der Baureihe 140 und 221 die Sonntagsruhe genießen. (02.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Bw Wanne-Eickel (12)

 

110 186 trifft mit TUI-Sonderzug Lr 29503 nach Remscheid in Wuppertal-Oberbarmen ein. Dort wird die bereits bereitstehende 212 098 den Zug über den fahrdrahtlosen Abschnitt bringen. (12.09.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
TUI-Sonderzug (13)

 

212 098 mit dem TUI-Sonderzug Lr 29503 in Wuppertal-Rauenthal auf dem Weg nach Remscheid. Die anbringende E-Lok (110 186) wird am Zugschluss mitgeführt; wird sie doch den Zug ab Solingen-Ohligs wieder übernehmen. (12.09.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
TUI-Sonderzug (14)

 

403 002/001 als LH 1005 (Düsseldorf Flughafen - Frankfurt Flughafen) bei Düsseldorf-Benrath. Er diente als Ersatz für Kurzstreckenflüge und verkehrte von 1982 bis 1993. (14.09.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Lufthansa-Airport-Express (39)

 

601 017/011 als Dt 13417 (Dortmund - Salzburg) bei Nievenheim zwischen Neuss und Dormagen. (16.09.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Alpen-See-Express (84)

 

221 122 passiert mit D 15136 (Münster - Trier) den heute nicht mehr existenten Posten 30 am Bahnübergang der Weierstraße in Mechernich in der Eifel. (17.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 122 in Mechernich

 

221 122 macht mit D 15136, der anlässlich des 2000-jährigen Stadtfestes von Trier verkehrte, Station im Bahnhof Gerolstein.  (17.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 122 in Gerolstein

 

Zwei Tage später gab es wieder eine Sonderleistung einer Osterfelder 221. Leider kam die nicht sonderlich beliebte türkis-beige Variante zum Einsatz. 221 105 erreicht mit E 28221 den Haltepunkt Mayschoss im Ahrtal.  (19.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 105 in Mayschoss (1)

 

Nach einem kurzen Ausstiegshalt in Mayschoss dieselt 221 105 mit Sonderzug E 28221 weiter nach Kreuzberg. (19.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 105 in Mayschoss (2)

 

221 105 ist mit Sonderzug E 28221 zur Abstellung in Kreuzberg/Ahr eingetroffen. (19.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 105 in Kreuzberg (1)

 

221 105 im Bahnhof Kreuzberg/Ahr, dem damaligen Endpunkt der Ahrtalbahn. Links steht 211 051 im ehemaligen Bw-Bereich. (19.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 105 in Kreuzberg (2)

 

221 105 hat mittlerweile in Kreuzberg/Ahr gewendet und wartet vor E 28220 auf die Rückfahrt ins Ruhrgebiet. (19.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 105 in Kreuzberg (3)

 

221 105 fährt mit Sonderzug E 28220 von Kreuzberg kommend in Altenahr ein. (19.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 105 bei Altenahr

 

Gut eine Woche nach der Hinfahrt (vgl. Bild-Nrn. 46540 und 46541) kehrte der TUI-Sonderzug D 13206 aus Süddeutschland ins Bergische Land zurück und fährt diesmal mit 212 275 (und der am Zugschluss mitlaufenden 110 272) durch Remscheid-Lüttringhausen. (21.09.1984) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
212 275 in Rs-Lüttringhausen

 

50 1424 (Bw Hohenbudberg) bringt unter Zuhilfenahme einer Schiebelok einen Güterzug über die Kohlscheider Rampe. (06.08.1960) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
50 1424 bei Kohlscheid

 

Solingen Hbf liegt als Kreuzungsbahnhof zwischen Wuppertal – Köln - Remscheid und Düsseldorf. Er wurde mit Inbetriebnahme der Bahnstrecke Gruiten – (Cöln-) Deutz am 25. September 1867 eröffnet und erhielt zunächst den Namen Bahnhof "Ohligs-Wald". Der heutige Hauptbahnhof war gleichzeitig der erste Bahnhof auf dem Gebiet der heutigen Stadt Solingen. Die Eröffnung des Bahnhofes im Jahr 1867 an der gut frequentierten Strecke war der Auslöser einer boomenden Entwicklung und hatte ein rasantes Bevölkerungswachstum von ganz Ohligs zur Folge. Vom Bahnhof Ohligs-Wald aus, wurde noch 1867 auch die Stichstrecke nach Solingen-Mitte erbaut. 1890 entfiel der Namenszusatz Wald, da der Stadtteil Wald einen eigenen Bahnhof erhielt. Im Jahr 1894 kam mit der Bahnstrecke von Hilden eine dritte Verbindung hinzu, wodurch der Bahnhof schließlich zum Kreuzungsbahnhof avancierte. Mit der Eingemeindung von Ohligs nach Solingen erhielt der Bahnhof im Jahr 1929 den Namen "Solingen-Ohligs". Das in die Jahre gekommene Empfangsgebäude (vgl. Bild-Nrn. 24731 oder 29183) wurde in den 1960er Jahren kernsaniert und durch den heute noch vorhandenen schlichten Zweckbau ersetzt. Die Verkehrsbedeutung des Ohligser Bahnhofs überstieg immer schon die der anderen Bahnhöfe Solingens und auch die des alten Hauptbahnhofs an der Strecke nach Remscheid (vgl. Bild-Nr. 27129), da nur der Ohligser Bahnhof an einer Fernbahnstrecke lag und seit 1979 Systemhalt des DB-Fernverkehrs ist. Aus diesem Grund wurde mehrfach diskutiert, ihn als "Solingen Hauptbahnhof" zu bezeichnen und den alten Hauptbahnhof entsprechend umzubenennen, wobei die Alt-Ohligers den Namen "Ohligs Hauptbahnhof" bevorzugten, was aber wohl nicht ganz ernst gemeint war. Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 erhielt der Bahnhof schließlich den Namen "Solingen Hauptbahnhof".  (20.10.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
150 Jahre Solingen Hbf

 

Bei typisch bergischem Wochenendwetter fährt 181 218 mit PbZ 2470 (Frankfurt - Dortmund) durch den "Jubiläumsbahnhof" (vgl. Bild-Nr. 46502) Solingen Hbf. (20.10.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
181 218 in Solingen

 

140 585 mit FIR 52065 (Wanne-Eickel - Gremberg) bei Ennepetal. (22.09.2010) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
140 585 bei Ennepetal

 

Und der gleiche Zug (FIR 52065) mit 140 585 bei Leverkusen-Alkenrath, nachdem er in Opladen auf die Güterzugstrecke nach Köln-Kalk Nord abgebogen war. (22.09.2010) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
140 585 bei Leverkusen

 

Unter einer außergewöhnlich tief hängenden Cumulswolke, einer sog. Haufenwolke, fahren 185 247 und 145 025 bei Immigrath vorbei. (25.09.2010) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
185 + 145 bei Immigrath (1)

 

185 247 und 145 025 im Abendlicht bei Immigrath. (25.09.2010) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
185 + 145 bei Immigrath (2)

 

151 151, noch unter alter Railion-Bezeichnung, mit FIR 51163 (Gremberg - Hagen-Vorhalle) am Bü Wilzhauser Weg bei Solingen-Ohligs. (20.09.2010) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
151 151 bei Solingen

 

Die mit Kranzschornstein ausgerüstete 86 499 vom Bw Neuss wartet in dem noch von Kriegsschäden gekennzeichneten Düsseldorfer Hbf auf Ausfahrt.  (02.04.1953) <i>Foto: A.E. Durrant</i>
86 499 in Düsseldorf

 

Nach "25cm Neuschnee" wie der Fotograf dieses Bild betitelte, dampft eine unbekannte 01 über die Lombardsbrücke zwischen Hamburg Hbf und -Dammtor.  (14.01.1960) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
25cm Neuschnee

 

Am vereisten Springbrunnen nahe der Blockstelle Knoll auf der Geislinger Steige ist VT 06 501 als FT 28 "Rheinblitz" von Dortmund nach München unterwegs.  (12.1955) <i>Foto: Willi Doh</i>
Geislinger Steige (1)

 

E 10 217 (Bw Stuttgart-Rosenstein) passiert mit einem Schnellzug die mitten auf der 5,6 km langen Geislinger Steige liegende Blockstelle Knoll. Zur besseren Stromaufnahme sind beide Stromabnehmer am Fahrdraht.  (1962) <i>Foto: Steinacker</i>
Blockstelle Knoll

 

78 383 vom Bw Remscheid-Lennep überquert vor P 560 die kleine Schwester der Müngstener Brücke zwischen Solingen Hbf und -Schaberg.  (17.06.1950) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Windfelner Brücke

 

01 1060 (Bw Osnabrück) passiert mit D 94 (Hamburg - Köln) den Haltepunkt Hohensyburg, der erst Anfang der 1930er Jahre als “Ausflugsbahnhof” zum nahen Hengsteysee gebaut wurde. Von dort gab es sogar eine “Strandbahn” über das äußerste Gleis des Verschiebebahnhofs zu einem Strandbad. Dieser Betrieb fuhr allerdings nur sonntags im Sommer. Der D 94 rollt am Bahnsteig aus Schwerte vorbei, der rechts liegende Bahnsteig ist für die Züge der hier abzweigenden Ruhr-Siegstrecke nach Siegen vorgesehen. Rückgängige  Ausflugsbesucherzahlen und ein fehlendes Einzugsgebiet führten zum 26.05.1962 zunächst zur Aufgabe des Haltes der Züge auf der Ruhr-Siegstrecke. Der letzte Zug auf der Verbindung in Richtung Schwerte hielt hier am 28.09.1975.  (12.04.1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1060 bei Hohensyburg

 

Die am 25. Mai 1940 an das Bw Dresden-Altstadt abgelieferte 01 1088 besaß eine modifizierte Ausführung der Zierleisten. Die glänzend schwarz lackierte Lok sah im Sommer 1940 noch fast neu aus. Nach dem Beschaffungsplan der Reichsbahn von 1938 sollten bis 1943 rund 400 Maschinen der Baureihe 01.10 in Dienst gestellt werden, um schwere Schnellzüge mit einer Plangeschwindigkeit von 140 km/h befördern zu können. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lag der Fokus aber nicht mehr in der Beschaffung schneller Lokomotiven, sondern im Güterverkehrsbereich. So wurden letztlich nur 55 Maschinen (01 1001 - 1105 mit Lücken) in Dienst gestellt. (1940) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
01 1088 im Bw Dresden-Altstadt

 

Blick von der Scherenburg auf die Altstadt von Gemünden am Zusammenfluss von Sinn, fränkischer Saale und Main. Vor dem Richtung Süden fahrenden D 90 will Carl Bellingrodt die teilentstromte 03 1090 erkannt haben. Nicht zum ersten Mal lag er hier mit solchen Zuordnungen deutlich daneben. Nicht nur, dass es sich nicht um eine 03.10 handeln kann (zumal die 03 1090 nachweislich im Osten bei der DDR-Reichsbahn verblieb), bestenfalls könnte noch die 01 1090 in Frage kommen, die zum Zeitpunkt der Aufnahme in Bebra stationiert war. (27.08.1949) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
D 90 in Gemünden

 

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg waren nicht einmal 10 Exemplare der Baureihe 01.10 in Göttingen, Kassel und Bebra einsatzbereit. Ihr einst formschönes Aussehen hatte sie bereits im Krieg durch die "Sonderarbeit 754" eingebüßt, bei der das Triebwerk teilweise freigelegt wurde. Die Entstromung der hier gezeigten 01 1093 (Bw Kassel) im Bw Frankfurt/M-1 ging aber bereits deutlich darüber hinaus. 1947 entschied das Reichsbahn-Zentralamt in Göttingen, bei den anstehenden Hauptuntersuchungen der Baureihe 01.10 die noch vorhandene Stromlinienverkleidung von Lok und Tender vollständig zu entfernen und durch eine normale Kesselverkleidung und Umlaufbleche zu ersetzen, da der Aufwand für Erhaltung oder gar Komplettierung der Stromschale in keinem Verhältnis zum möglichen Nutzen stand.  (1946) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
01 1093 im Bw Frankfurt/M-1

 

Und sie bewegt sich doch: In diesem Zustand - das Triebwerk komplett freigelegt, die Verkleidung verbeult und mit Resten des Tarnanstrichs versehen, der Tender dagegen noch komplett verkleidet - ist die Bebraer 01 1093 zwischen Ostheim und Bruchköbel mit einem amerikanischen Besatzungsschnellzug unterwegs. (1946) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
01 1093 bei Bruchköbel

 

01 1095 (Bw Kassel) mit D 284 (Bremerhaven-Lehe — Karlsruhe) auf der Main-Weserbahn in Bürgeln bei Cölbe. (07.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1095 bei Cölbe

 

Eindeutig als letzte mit altem Kessel ausgestattete 01.10 der DB fährt 01 1095 (Bw Kassel) - und nicht die 01 1102 wie Carl Bellingrodt konstatierte - mit D 397 aus Köln durch das sauerländische Beringhausen. 01 1095 besaß vom März 1953 bis Februar 1962 den umgebauten 01-Kessel (Henschel 23559/1938), der zuvor in 01 193 eingebaut war. (20.04.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1095 in Beringhausen

 

Die teilentstromte 01 1096 (Bw Kassel), bei der mit Ausnahme der Kesselverkleidung bereits alle Bekleidungsteile entfernt wurden, vor FD 286 bei Hannoversch Münden. (15.09.1950) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1096 bei Hann. Münden

 

01 1098 (Bw Bebra) wendet auf der Drehscheibe im Bw Kassel. (11.04.1961) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
01 1098 im Bw Kassel

 

Die Leipziger 01 1001 (zu identifizieren, weil sie als einzige 01.10 den Reichsadler vorne trug) fährt mit einem Schnellzug am Abzweig Saaleck südwärts. Hinter Bad Kösen trennen sich hier die Strecken nach Saalfeld bzw. Erfurt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme (1941) war die Saalebahn bereits durchgehend elektrifiziert und somit die Verbindung zwischen dem mitteldeutschen und süddeutschen E-Netz hergestellt. Das Bild des (unbekannten) Fotografens der RBD Erfurt fand sich auch im legendären Reichsbahn-Kalender wieder. (1941) <i>Foto: RVM (RBD Erfurt)</i>
01 1001 am Abzweig Saaleck

 

Der neue Umlaufplan für die Bebraer 01.10 Öl war gerade erst 5 Tage alt, als Carl Bellingrodt die sauber aus dem Bahnhof Bebra ausfahrende 01 1100 erwischte. Am Haken hat sie den F 211 "Italien-Skandinavien-Express" von Roma Termini nach Stockholm C (und nicht wie Carl Bellingrodt glaubte den D 167 "Riviera-Express"), den sie zwischen Frankfurt und Hannover beförderte. Der Zugbildungsplan stimmt exakt mit dem F 211 überein, dazu passt das Licht (früher Morgen) besser als beim D 167. (07.06.1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1100 in Bebra (2)

 

01 1102 (Bw Bebra) beschleunigt den D 174 (Bremerhaven - München) nach ihrem letzten Halt in Kreiensen im Leinetal zwischen Ritterode und Salzderhelden.  (04.09.1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1102 bei Salzderhelden

 

01 1102 rollt mit D 374 durch die kurvenreiche alte Nord-Südstrecke zwischen Elm und Sterbfritz bei Vollmerz. Die Bun­des­bahn ver­län­gerte im Hoch­som­mer 1958 einige Eil­züge und wer­tete sie im Ver­län­ge­rungs­teil zu D-Zügen auf – der Bahn­kunde musste also auf dem höher­wer­ti­gen Teil­stück den D-Zug-Zuschlag ent­rich­ten. Zu die­ser Gat­tung gehörte der E 374 von Osna­brück nach Fulda, der ab Mitte Juni bis Mitte Sep­tem­ber bis Mün­chen ver­län­gert wurde. Die Rück­fahrt begann in Mün­chen Hbf dann als D 373 und in Fulda erfolgte dann wie­der die Abstu­fung zum Eilzug (aus: Das 1958-Projekt).  (1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1102 bei Vollmerz

 

01 1103 (Bw Kassel), vermutlich in Diensten der amerikanischen Besatzungsmacht, als Wendelok im Bw Hanau. Ob man von dem äußeren Eindruck auf den technischen Zustand der Lok Rückschlüsse nehmen kann, ist unklar. Die Not an betriebsfähigen hochwertigen Loks ein Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg brachte es mit sich, dass die Loks nur aus Teilen abgestellter Schwesterloks betriebsfähig gehalten wurden. Im Falle eines Schadens war dann meistens Feierabend. Inwieweit auf die Einhaltung von Fristen damals noch Wert gelegt wurde, sei auch dahingestellt. (17.08.1946) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
01 1103 im Bw Hanau

 

01 1103 (Bw Kassel) war während eine L3-Untersuchung im RAW Frankfurt-Nied vom 22.05.1947 bis 22.08.1947 entstromt worden und zeigt sich hier im Zustand bis zur Neubekesselung vor dem dem D 403 (Mönchengladbach - Kassel) im Bahnhof Warburg.  (1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 1103 in Warburg