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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

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Um die Bilderseite nach den bekannt gewordenen php-Sicherheitslücken möglichst schnell wieder online bringen zu können, haben wir uns entschieden, vorerst auf intensive Tests dieser neuen Version zu verzichten.

Wir gehen davon aus, das es noch einige Fehler gibt, die wir in den nächsten Tagen beseitigen werden. Wir bitten daher, vorerst auf das Melden von Fehlern zu verzichten.

Neu eingestellte Bilder wird es vsl. ab Mitte nächster Woche wieder geben.

Der frühe Vogel fängt die Dampflok: Um 5.56 Uhr morgens startet 01 081 vom Bw Trier mit dem P 1552 (Gerolstein ab 5.08 Uhr - Trier Hbf an 6.26 Uhr) im Bahnhof Auw (Kr Bitburg). (07.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 081 in Auw

 

Die Trierer 01 102 befördert den E 553 (Saarbrücken - Trier - Gerolstein - Köln - Dortmund - Münster - Emden Süd) im Kylltal bei Auw (Kr Bitburg). (07.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 102 bei Auw (1)

 

01 102 mit E 555 nach Köln bei Speicher. (07.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 102 bei Speicher (1)

 

Mit dem E 555 nach Köln geht es gegen 7.20 Uhr für 01 102 über die Kyll bei Speicher. (07.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 102 bei Speicher (2)

 

01 102 mit E 553 nach Emden im wildromantischen Kylltal bei Auw (Kr Bitburg). (07.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 102 bei Auw (2)

 

01 102 ist mit dem D 612 aus Heidelberg in Trier Hbf angekommen. (05.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 102 in Trier (2)

 

Im Sonderverkehr zur Hannover-Messe 1967 waren die Paderborner 01 nochmals gut beschäfigt, da sie Bespannungen von den Hammer V 200 übernahmen. 01 103 bespannte u.a. den D 325 von Hamm (Westf) nach Hannover, der hier in Hannover Hbf angekommen ist. (29.04.1967) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 103 in Hannover (1)

 

01 103 (Bw Paderborn) setzt den Wagenpark des D 325 in Hannover in die Abstellanlage. (29.04.1967) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
01 103 in Hannover (2)

 

In Hannover Hbf haben V 200 078 (Bw Hamm/Westf Pbf) und 01 103 (Bw Paderborn) den D 424 nach Hamm bespannt. (30.04.1967) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
V 200 078 + 01 103 in Hannover

 

Blick aus dem E 553 nach Köln (- Emden), der mit der Trierer 01 108 die Schmidtheimer Rampe bei Dahlem bezwingt. (07.1968) <i>Foto: Harald Vogelsang</i>
Mit E 553 über die Eifel

 

052 857 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) mit der letzten Wuppertaler Plandampfzugleistung des Ng 17602 aus Wuppertal-Wichlinghausen in Wuppertal-Langerfeld. Der Blick von der Spitzenstraße hat sich heute komplett verändert. Mit Eröffnung der S-Bahnlinie S 8 (Mönchengladbach - Hagen) entstand hier die neue S-Bahn-Station Wuppertal-Langerfeld. Zwischen Wt-Oberbarmen und Schwelm musste dazu zu den beiden Ferngleisen parallel eine neue zweigleisige Trasse für den S-Bahnverkehr gebaut werden. Da die S-Bahn im Wuppertal südlich der Fernbahn verläuft, nutzt die S-Bahn hier die ehemalige Fernbahntrasse, die ihrerseits zwei neue Gleise parallel links daneben erhielt.  (26.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (6)

 

In den Sommerferien lag der Lebensmittelpunkt vorwiegend in der elterlichen Kleingartenanlage, da dann Ernte- und Einkochzeit war. Der 15-jährige Schüler zeigte jedoch wenig Interesse an dem Grünzeug. So war es von Vorteil, dass der Kleingarten direkt gegenüber des alten Zugbildungsbahnhofs Wuppertal-Langerfeld lag. Überraschenderweise waren von dort eines Tages eindeutige Dampflokgeräusche zu vernehmen. Zuerst wurde vermutet, dass wieder einmal die Rangierlok für den Containerbahnhof ausgefallen war und eine Vohwinkler 50er aushelfen musste. Wie sich schnell herausstellte, hatte sich jedoch die Lz-Fahrt für den Ng 17602 verändert, dessen Lok wegen Bauarbeiten auf der Rheinischen Strecke nun den Weg durchs Tal nach Langerfeld nahm und dort jeden nachmittag vorzufinden war. 052 625 macht sich hier in Wuppertal-Langerfeld als Lz auf den Weg nach Wuppertal-Wichlinghausen. Im Hintergrund ist das Stellwerk "Ln" zu sehen. (27.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 625 in Wuppertal (15)

 

Mit dem Fahrrad ging es dann nach Wuppertal-Wichlinghausen, wo gerade noch die Ausfahrt der 052 625 vor dem Ng 17602 erwischt wurde. (27.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 625 in Wuppertal (16)

 

Mit dem Fahrrad war es kein Problem, den Ng 17602 bis Wuppertal-Oberbarmen wieder einzuholen, da der Zug einen rund 3 km langen Umweg über Wuppertal-Langerfeld nehmen musste, während man mit dem Fahrrad nur 800 m über die Straße vor sich hatte. 052 625 erreicht bei diesigem Wetter den Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen. (27.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 625 in Wuppertal (17)

 

Von Wuppertal-Oberbarmen ging es zum Bahnhof Wuppertal-Barmen, wo 052 625 mit dem Ng 17602 nach Wuppertal-Vohwinkel erwartet wurde. (27.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 625 in Wuppertal (18)

 

Auch am nächsten Nachmittag ging es wieder zum Abstellbahnhof Wuppertal-Langerfeld. Dort stand neben der Köln-Deutzerfelder 110 405 tatsächlich wieder eine 50er aus Vohwinkel für den Ng 17602. Diesmal hatte 050 439 Dienst, rechts steht 260 448 mit einer Schwesterlok. Die Wagenabstellanlage existiert in dieser Form nicht mehr. Noch in den 1970er Jahren verfügte der Bahnhof Wuppertal-Langerfeld über 97 (!) Gleise, die von seiner Bedeutung als Zugbildungsbahnhof aus der Vorkriegszeit herrührten. Langerfeld war bis 1922 eine eigenständige Gemeinde in der Provinz Westfalen. Die ersten Bezeichnungen nach 1910 weisen den Bahnhof dann auch entsprechend mit diesem Zusatz aus - wie dies bei vielen “Grenzorten” damals üblich war. Nach Eingemeindung in die rheinische Nachbarstadt bekam der Bahnhof für wenige Jahre den Namen “Barmen-Langerfeld”. Mit der Umzeichnungaktionen der Reichsbahn zum 1.8.1930 nach Gründung der Stadt Wuppertal (1929) nannten sich dann alle Bahnhofsteile "Wuppertal-Langerfeld". (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
110 405 in Wuppertal

 

050 439 setzt im Bahnhof Wuppertal-Langerfeld für die Lz-Fahrt nach Wuppertal-Wichlinghausen um. Links ist das Wärterstellwerk "Ln" zu sehen. (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (6)

 

050 439 verlässt den Bahnhof Wuppertal-Langerfeld in Richtung -Wichlinghausen. Links steht die alten Wagenhalle, in der kleinere Reparaturen ausgeführt wurden. Wer sich nun wundert, dass alle Bilder immer bei bedeckten Himmel entstanden sind. Dies lag an der Ost-West-Lage des Bahnhofs Wuppertal-Langerfeld, bei dem man nachmittags für die diese Bilder ansonsten permanentes Gegenlicht gehabt hätte. Die "schlechten" Sommer früherer Jahre hatten so auch etwas für sich. In den Sommern der 1970er Jahre wurde eine durchschnittliche Lufttemperatur von mindestens 18 Grad (Tage und Nächte zwischen 1. Juni und 31. August) kein einziges Mal erreicht.  (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (7)

 

050 439 hat in Wuppertal-Wichlinghausen den Ng 17602 nach Wuppertal-Vohwinkel übernommen. Das freundliche Lokpersonal bot diesmal eine Mitfahrt auf dem Führerstand an. So blieb das Fahrrad vor Ort liegen. (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (8)

 

Blick aus dem Führerstand der 050 439, die mit Ng 17602 das Einfahrsignal von Wuppertal-Langerfeld passiert, das unmittelbar vor dem Wichlinghauser Tunnel stand. Heute kann man hier Rad fahren. (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (9)

 

050 439 trifft im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen auf das Wuppertaler Wahrzeichen - die Schwebebahn. (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (10)

 

050 439 startet im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen vor dem Ng 17602 nach Wuppertal-Vohwinkel. (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (11)

 

Ausfahrt der 050 439 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) vor Ng 17602 in Wuppertal-Oberbarmen. (28.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
050 439 in Wuppertal (12)

 

052 857 macht sich in Wuppertal-Langerfeld auf den Weg nach Wuppertal-Wichlinghausen für den Ng 17602. Der Kamin gehört zu dem tiefer liegenden Bw Langerfeld. (31.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (7)

 

In Wuppertal-Wichlinghausen biegt 052 857 mit Ng 17602 auf die heute als als Schwarzbachtrasse bekannte Verbindungsbahn nach Wuppertal-Oberbarmen ab. Am 15. September 1879 wurde der Bahnhof unter dem Namen 'Ober-Barmen Rh' eröffnet und gehörte zur damals eigenständigen Gemeinde Barmen. 1890 wurde die Schwarzbachtrasse nach Rittershausen (heute Bahnhof Oberbarmen) angelegt, der Bahnhof wurde dadurch zum Keilbahnhof.  (31.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (8)

 

052 857 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) fährt mit Ng 17602 in Wuppertal-Oberbarmen ein. Unter der Bahn fließt die Wupper hindurch. (31.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (9)

 

052 857 drückt im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen den Ng 17602 hinter das Ausfahrsignal am Stellwerk "Rr" zurück. (31.07.1983) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (10)

 

052 857 fährt mit Ng 17602 in den Bahnhof Wuppertal-Barmen ein. Das Gebäude im Hintergrund ist das Barmer Hauptpostamt von 1930. Zuvor stand hier das erste Bahnhofsgebäude von 1847 und über die Gleise das Reiterstellwerk "Bm", das 1964 wegen der Elektrifizierung (zu geringe Durchfahrthöhe) abgerissen wurde. (31.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (11)

 

052 857 fährt mit Ng 17602 durch den Bahnhof Wuppertal-Barmen. Rechts sind noch Reste des alten Bahnsteigszugangs von 1847 zu sehen. Mit Ausbau der BME-Strecke auf vier Gleise wurde der Bahnhof Barmen erweitert und das alte Bahnhofsgebäude abgrissen. Es stand an der Stelle, an der sich seit dem 31.01.1930 die Hauptpost befindet. Das neue repräsentative Bahnhofsgebäude entstand weiter westlich (am linken Bildrand zu sehen). Beim Umbau des Bahnhofs 1911 wurden zudem zwei Bahnhofshallen erstellt, die bei den Elektrifizierungsarbeiten 1963 abgerissen wurden. (31.07.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 857 in Wuppertal (12)

 

051 231 wartet im Bahnhof Wuppertal-Langerfeld auf die Abfahrt nach Wuppertal-Wichlinghausen. Rechts ist die am 10. Juli 1969 eröffnete Containeranlage zu sehen, neben der Lok steht die alte Güterabfertigung, die die auf dem Dachboden die überzähligen Buchfahrpläne der BD Wuppertal seit 1949 beherbergte. Was für eine Fundgrube, die damals leider ignoriert wurde. Die Buchfahrpläne gingen mit dem Umbau des Bahnhofs und dem damit verbundenen Abriß des Gebäudes in den 1980er Jahren in den Müll. (01.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
051 231 in Wuppertal (6)

 

051 231 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) macht sich am Stellwerk "Ln" in Wuppertal-Langerfeld auf den Weg nach -Wichlinghausen. Warum an diesem Tag die Zugleistung des Ng 17602 nicht fotografiert wurde, ließ sich nicht mehr klären. (01.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
051 231 in Wuppertal (7)

 

Und täglich grüßt das Murmeltier: 052 781 fährt über das Gleisdreieck am Güterbahnhof Wuppertal-Langerfeld auf die Schwarzbachtrasse nach Wuppertal-Wichlinghausen. Hinter der Lok lag der heute noch vorhandene Sportplatz an der Grundstraße, dessen Anlagen dem Protagonisten damals so manche schweißtreibende Sportstunde bescherte. (02.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 781 in Wuppertal (6)

 

052 781 fährt mit Ng 17602 aus Wuppertal-Wichlinghausen in Wuppertal-Oberbarmen ein. Die heute noch als Fotostelle beliebte Gründerhauszeile am Höfen ließ sich damals nur schwer umsetzen, weil in den davor liegenden Abstellgleisen immer irgendwelche Güterwagen standen. Der Fotoradius beschränkte sich damals ehedem nur auf den Wuppertaler Osten, weil man vor dort aus schnell wieder nach Hause radeln konnte. (02.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 781 in Wuppertal (7)

 

Blick aus der elterlichen Wohnung auf den Tw 250 der WSW der Linie 8 an der Haltestelle Langerfeld Markt. (03.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Straßenbahn Wuppertal (74)

 

Der Nachmittag wurde wie immer in den Sommerferien 1972 im Bahnhof Wuppertal-Langerfeld verbracht. Die Lok war erst wenige Wochen zuvor aus Bestwig nach Wuppertal-Vohwinkel gekommen und steht neben dem Gebäude der Rangierer im Bahnhof Langerfeld. (03.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 389 in Wuppertal (1)

 

Im Bahnhof Wuppertal-Langerfeld trifft 052 389 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) auf 141 158 vom Bw Hagen-Eckesey, die die 140 190 vom Bw Koblenz-Mosel im Schlepp hat. (03.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 389 in Wuppertal (2)

 

Dann ging es wie immer nach Wuppertal-Wichlinghausen, wo 052 389 in perfekter Stangenstellung vor dem Ng 17602 stand. (03.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 389 in Wuppertal (3)

 

052 389 fährt mit Ng 17602 fährt durch das Gleisdreieck der Schwarzbachtrasse in Wuppertal-Langerfeld. (03.08.1972) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
052 389 in Wuppertal (4)

 

Unter dem Motto "Vulcantage auf Rügen" wurde u.a. die Wiederinbetriebnahme der 99 4631 gefeiert, die 1913 bei der Stettiner Maschinenbau Actien-Gesellschaft Vulcan gebaut worden war. In Putbus wird sie neben 99 4802 und 99 4801 auf Hochglanz gebracht. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (182)

 

Das Anbringen des Spitzenlichts an 99 4632 wird begutachtet. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (183)

 

99 4801 wird in Putbus angeheizt. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (184)

 

Letzte Vorbereitungen vor Ausfahrt der 99 4632, 99 4631 und 99 4801 an der 2024 eröffneten neuen Betriebswerkstatt der RüBB in Putbus. Neben den planmäßigen Fristarbeiten können dort auch größere Instandhaltungsarbeiten an den neun Dampflokomotiven und zwei Diesellokomotiven durchgeführt werden. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (185)

 

99 1781 fährt mit P 102 nach Lauterbach an der Betriebswerkstatt der RüBB in Putbus vorbei. Dort stehen neben 251 902, 99 4802, 99 4631, 99 4801 und 99 4632. 251 902 wird als Schlusslok an den P 102 gehen, da in Lauterbach Mole keine Wendemöglichkeiten bestehen. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (186)

 

99 1781 ist mit P 102 aus Göhren in Lauterbach Mole angekommen. Die hier am Zugschluss nicht sichtbare 251 901 wird den Zug um 11.22 Uhr zurück nach Putbus bringen. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (187)

 

99 4011, die ehemalige Lok 7 der Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenwesen, fährt mit P 104 nach Lauterbach Mole in Seelvitz ein. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (188)

 

Zugkreuzung des P 104 mit 99 4011 und 99 4631 mit einem Sonderzug in Seelvitz. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (189)

 

99 4011 verlässt mit P 104 nach Lauterbach Mole den Kreuzungsbahnhof Seelvitz zwischen Binz LB und Putbus.  (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (190)

 

Zugkreuzung zwischen 99 1781 vor P 226 nach Binz LB und 99 4631 mit einem Sonderzug in Garftitz. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (191)

 

Der vorbildlich restaurierte "Nordstrecken-Zug" mit 99 4631 in Garftitz. Die historischen zweiachsigen Wagen verkehrten einst zwischen Fährhof und Altenkirchen (Rügen). (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (192)

 

Die frisch wieder in Betrieb genommene 99 4631 in Binz LB. Nachdem die Lok 2023 von der PRESS (Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn) übernommen worden war, wurde sie durch die Firma DRG Dampftechnik Reichelt GmbH in Olbernhau/Erzgebirge wieder betriebsfähig aufgearbeitet. Den erforderlichen Neubaukessel lieferte die MZA Schienenfahrzeug GmbH aus Polen. Das Lokschild stammt noch vom 1984 ausgemusterten Original und durfte nur unter der Maßgabe angebracht werden, dieses nicht zu putzen, damit die authentische Patina erhalten bleibe. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (193)

 

Zugkreuzung zwischen 99 4631 und 99 1782, die mit P 109 aus Lauterbach Mole in Binz LB angekommen ist. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (194)

 

99 4011 überholt im Bahnhof Binz LB den Sonderzug mit 99 4631. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (195)

 

99 4631 mit dem „Nordstrecken-Zug“ in Posewald. (16.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (196)

 

Am 17. Oktober 2026 wurde die wieder in Betrieb genommene 99 4631 anlässlich der "Vulcantage auf Rügen" offiziell vorgestellt. Daneben zeigten sich an der Betriebswerkstatt der RüBB in Putbus die ebenfalls bei Vulcan in Stettin gebauten 53 Mh (99 4633) und 99 4632. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (197)

 

99 4632 (Vulcan, Baujahr 1914) fährt auf dem Weg zur Fahrzeugausstellung im Bahnhof Putbus am restaurierten Wasserturm vorbei.  (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (198)

 

Lokparade der Vulcan-Lokomotiven 99 4631, 53 Mh (99 4633) und 99 4632 im Bahnhof Putbus. Leider spielte das Wetter nicht mit. Die zehn Lokomotiven der Lenz-Type Mh (für Heißdampfausführung) wurden 1913/14 und 1925 für die 750-mm-Schmalspurbahnen in Pommern gebaut. Sieben der zehn Lokomotiven gingen als Reparationen nach 1945 in die UdSSR. Nach der Übernahme der RüKB durch die Deutsche Reichsbahn am 1. April 1949 bekamen die drei übriggebliebenen Lokomotiven die neuen Betriebsnummern 99 4631 bis 4633. Erstmals nach mehr als 40 Jahren präsentieren sich alle drei Lokomotiven auf Rügen wieder unter Dampf. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (199)

 

Bei den "Vulcantagen auf Rügen" in Putbus stellten sich alle drei noch vorhandenen und von Vulcan in Stettin gebauten Mh (BR 99.463) zur Schau. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (200)

 

Die neu wieder in Betrieb genommene 99 4631 mit dem „Nordstrecken-Zug“ anläßlich der "Vulcantage auf Rügen" in Serams. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (201)

 

99 4801 und 99 4802 fahren mit P 106 nach Lauterbach Mole aus Garftitz. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (202)

 

99 4801 und 99 4802 mit P 106 auf der Steigung bei Beuchow. An diesem Regentag trauten sich nicht einmal Hartgesottene in den offenen Aussichtswagen. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (203)

 

Nicht viel anderes sah es wohl vor 100 Jahren auf Rügen aus: 99 4631 fährt mit dem „Nordstrecken-Museumszug“ durch die Allee zwischen Posewald und Beuchow. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (204)

 

Anlässlich der "Vulcantage auf Rügen" bespannten 99 4633 (Mh 53) und 99 4632 ausnahmsweise den P 108 nach Lauterbach Mole bei Beuchow. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (205)

 

99 4633 (Mh 53) und 99 4632 fahren mit P 108 aus dem Bahnhof Putbus. Am Zugschluss hängt wieder 251 901, die den Zug später aus Lauterbach Mole zurückziehen wird. (17.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (206)

 

Zugtreffen in Binz LB: Links ist P 103 nach Göhren mit 99 4801 und 99 4802 eingefahren, in der Mitte steht 99 4631 mit dem „Nordstrecken-Museumszug“, rechts 99 4632 mit P 102 nach Lauterbach Mole. (18.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (207)

 

99 4632 verlässt mit P 102 nach Lauterbach Mole den Haltepunkt Beuchow. Die Ausstattung des Haltepunkts besteht aus einem Fahrplanaushang und einem Papierkorb. Für besonders anspruchsvolle Reisende steht eine Bank zur Verfügung. (18.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (208)

 

In Lauterbach Mole trifft 99 4632 mit P 102 aus Göhren auf das restaurierte Fährschiff "Wittow". Das Schiff wurde 1895 auf der Stettiner Vulcan-Werft gebaut und ab 1896 als Wittower Fähre auf der Insel Rügen eingesetzt. Insofern passte auch die Fähre zu den "Vulcantagen auf Rügen". Die Fähre wurde im August 1995 außer Dienst gestellt und in das Technikmuseum „Zuckerfabrik“ im vorpommerschen Barth geschleppt, wo sie als Café dienen sollte. 2012 wurde die Wittow an den „Förderverein zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen“ verkauft und wieder betriebsfähig aufgearbeitet. (18.10.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (209)

 

Triebwagen T 24 (Talbot, 1949) mit Stückgutwagen GG 52 auf der Sylter Nordstrecke zwischen Klappholttal und Vogelkoje. Der Triebwagen war 1958 von der Eckernförder Kreisbahn nach Sylt gekommen und ging nach Ende der Kleinbahn 1971 an die Juister Inselbahn. (07.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (164)

 

Der T 24 trifft am Haltepunkt Blidsel südlich von List ein. Als Unterstand diente ein ausgemusterter Personenwagen der Inselbahn. Damals nur ein einsamer Haltepunkt zum Strand, befinden sich hier heute eine Vielzahl "priviligierter" Ferienhäusern. (05.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (165)

 

Der T 24 fährt auf der Fahrt nach Westerland Nordbahnhof in den Kreuzungsbahnhof Wenningstedt ein.  (19.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (166)

 

Leichttriebwagen LT 5, ein Sattelschlepper-Schienenbus auf 90-PS-Borgward-Lkw-Chassis, im Kleinbahnbahnhof unmittelbar am DB-Bahnhof in Westerland (Sylt). (09.1963) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (167)

 

Der T 24 im Endbahnhof der Südbahn in Hörnum. Der Ort liegt an der Südspitze der Insel Sylt. Den markanten Leuchtturm erhielt Hörnum am 8. August 1907. (30.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (168)

 

Zugkreuzung im Bahnhof Wenningstedt auf der Nordbahnstrecke. Rechts steht der T 24. (08.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (169)

 

T 24 mit Bw 102 auf der Fahrt nach List bei Blidsel. Die Entwicklung der Sylter Inselbahn war durch militärische Aspekte geprägt. Sowohl die Strecken- und Gleisausdehnung wie auch der Fahrzeugbestand waren ein Spiegelbild des Ausbauzustandes der militärischen Anlagen. Im Zweiten Weltkrieg gab es zwischen Blidsel und dem Lister Ellenbogen eine von der Marine gebaute Anschlussbahn, die zu mehreren Seezielbatterien führte. Nach dem Krieg wurde die sog. "Listlandbahn" wieder abgebaut. (14.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (170)

 

Eine Jugendgruppe entert den T 24 im Haltepunkt Klappholttal. Schon während des Ersten Weltkrieges entstanden in den Sylter Küstendünen mehrere abgelegene Stellungen und Lager des deutschen Militärs. Eines davon war das Lager Klappholttal. In der unmittelbaren Nachkriegszeit entstand 1919 in den verlassenen, jedoch relativ gut erhaltenen Baracken das sogenannte 'Freideutsche Jugendlager Klappholttal'. Hieraus entwickelte sich die heutige Bildungs- und Erholungsstätte. Bis zum Bau einer Straße 1970 war das Lager ausschließlich zu Fuß auf Dünenpfaden oder durch die 1907 errichtete Nordbahn der Sylter Inselbahn zu erreichen. (07.10.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (171)

 

Der T 28 (Talbot, 1949, urspr. Eckernförder Kreisbahn T 3) mit Bw 31 (ex Herforder Kleinbahnen) zwischen Vogelkoje und Klappholttal auf der Nordstrecke. (07.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (172)

 

Diesellok L 20 (Mak, 1936) mit einem gut besetzten Personenzug südlich des Haltepunkts Samoa. Der Strandabschnitt Samoa südlich von Rantum bietet neben dem bekannten Restaurant „Seepferdchen“ eine Sylter Strandsauna und einen FKK-Strand. (10.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (173)

 

Tetrapoden sind rund sechs Tonnen schwere, vierbeinige Betonklötze, die einst in Grenoble zur Befestigung der Hafenmole von Casablanca entwickelt wurden. In den 1960er-Jahren versuchte der Küstenschutz auf Sylt, die Landverluste vor Hörnum und Westerland mit solchen Betonkonstruktionen einzudämmen. Der Erfolg war eher bescheiden. Auf der Lee-Seite verstärkte sich der Sandabbau sogar um ein Vielfaches. Bei schweren Sturmfluten wie etwa 1981 wurden die Kolosse trotz ihrer Masse unterspült und versetzt. Darüber hinaus verunstalteten sie den attraktiven Sandstrand. Insgesamt wurden auf Sylt über 12.000 Tetrapoden verlegt. Das Bild entstand südlich von Westerland (Sylt). (10.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Tetrapoden-Verlegung (1)

 

Tetrapoden-Verlegung bei Westerland (Sylt). Ihr Name leitet sich vom griechischen „tetra“ (vier) und „pous“ (Fuß) ab und beschreibt die charakteristische Form, die entworfen wurde, um die Kraft der Wellen zu brechen und die Küste zu stabilisieren. Diese Maßnahme wurde vor allem wegen der zunehmenden Sturmfluten notwendig, die die Sandstrände Sylts bedrohten. Die Tetrapoden erfüllten ihre Schutzfunktion aber nur mäßig. Bei starken Sturmfluten wurden sie oft unterspült oder verschoben, was ihre Funktionalität einschränkte. Zudem beeinträchtigten die grauen Betonklötze das natürliche Erscheinungsbild der Strände und wurden von vielen Bewohnern und Touristen als störend empfunden. Es wurden auch potenzielle negative Auswirkungen auf die marinen Ökosysteme und das natürliche Gleichgewicht der Küstenregion festgestellt. Viele der Tetrapoden wurden inzwischen aus den ursprünglichen Schutzbereichen entfernt. Heute lagern rund 100 dieser Betonklötze auf einem Parkplatz nahe dem Sylter Restaurant „Strandoase“. Im Jahr 2023 erlebten die ehemals umstrittenen Schutzbauten eine unerwartete Renaissance: Ein oder mehrere unbekannte Künstler sprühten Augenpaare auf die Tetrapoden, wodurch sie zu scheinbar lebendigen Wesen wurden. (10.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Tetrapoden-Verlegung (2)

 

Der T 24 hat soeben den Bahnhof Hörnum auf der Südstrecke verlassen und trifft im Haltepunkt Hörnum Dorf an der Rantumer Straße ein. (09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (174)

 

Rangierarbeiten im Bahnhof Hörnum. T 24 setzt um, wobei es der Rangierer sichtlich eilig hat. (09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (175)

 

Triebwagen T 27 (AEG, 1929, ex Flensburger Kreisbahn) mit Beiwagen 4 bei Wenningstedt. (01.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (176)

 

Der LT 2 im Nordbahnhof unmittelbar neben dem DB-Bahnhof Westerland (Sylt). Neben den Koffern der Urlauber wurde auch Expressgut befördert. (02.10.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (177)

 

Auch 11 Jahre nach Kriegsende fanden sich am Strand bei Rantum noch Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg wie diese ausgeschlachtete Halbketten-Zugmaschine der Wehrmacht. Vorderachse und anderes fehlen, der Maybach V 12 Motor ist noch zu erkennen. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um ein Sonder-Kraftfahrzeug 9 (Sd.Kfz. 9) – Schwerer Zugkraftwagen 18 t). Es wurde als Artilleriezugmaschine für schwere Geschütze wie auch als Schlepp- und Bergefahrzeug entwickelt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Sylt intensiv militärisch genutzt. Die strategische Lage nahe der dänischen Grenze und an wichtigen Seewegen machte die Insel zu einem relevanten Standort für die deutsche Wehrmacht. Entlang der Küsten entstanden zahlreiche militärische Anlagen, darunter Bunker, Geschützstellungen und Beobachtungspunkte. (05.1956) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Strandgut des Krieges (11)

 

Ein Zug mit LT 2 und einem alten ehemaligen 3. Klasse Personenwagen (Baujahr 1913) auf dem Weg nach Westerland Südbahnhof am Haltepunkt Samoa. (10.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (178)

 

T 24 mit Bw 38 im Haltepunkt Samoa. Damals waren die Sylter stolz auf ihre einzigartige Inselbahn, deren Wiederinbetriebnahme oft diskutiert wurde, angesichts des trotz heute problematischen Ausmaßes des motorisierten Individualverkehrs aber wohl eher unwahrscheinlich ist. (16.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (179)

 

Der T 24 wartet im Haltepunkt Vogelkoje auf die letzten Strandbesucher. Neben dem Strand gibt es hier eine ganz besondere Naturkulisse. Ursprünglich als Entenfanganlage genutzt, wurde die Kampener Vogelkoje bereits 1767 angelegt. 1935 wurde die Fläche von ca. zehn Hektar, eingebettet in ein dichtes Wäldchen, zum Naturschutzgebiet erklärt.  (02.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (180)

 

LT 3 mit Anhänger auf der Nordstrecke im Haltpunkt Klappholttal kurz vor List.  (02.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (181)

 

LT 3 mit Anhänger an der Kreuzung Friesische/Kampstraße im Norden Westerlands auf der Fahrt nach List. Der Bereich ist heute komplett mit Wohnhäusern bebaut, den Wasserturm gibt es nicht mehr. (08.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (182)

 

Leicht-Triebwagen LT 4 mit Güterwagen 21 kreuzt die Listlandstraße bei Blidsel. Das verfallene Lager der Wehrmacht im Hintergrund wurde später abgerissen. (05.10.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (183)

 

Der LT 2 mit angehängtem Personenwagen in Hörnum. „Auf Hörnum“, wie die gesamte Südhalbinsel Sylts genannt wurde, lebten zunächst nur einige Fischer. Von 1765 bis etwa 1785 stand nur ein Haus in den Dünen. Es diente zur Bergung von Strandgut, wurde aber bald wieder abgetragen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Hörnum dann unbewohnt. Die ersten festen Gebäude entstanden erst mit dem Bau des HAPAG-Anlegers und der Inselbahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts.  (06.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (184)

 

LT 2 mit Wagen 118 (Herbrand, 1908) in Hörnum. Nach dem Krieg bot Hörnum kurzfristig für über 2000 Heimatvertriebene der Ostgebiete in den zahlreichen leerstehenden Soldatenunterkünften Unterkunft, und rund 40 Helgoländer Familien ließen sich nach der Evakuierung ihrer Insel in Hörnum nieder. Mit Wirkung zum 1. Oktober 1948 trennte sich Hörnum von der Nachbargemeinde Rantum ab und wurde eine eigenständige Gemeinde. Schon zwei Jahre später erhielt sie das Prädikat Nordseebad. Der Zustrom an Badegästen und „Neuhörnumern“ begann... (06.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (185)

 

Ein Sattelschlepper-Schienenbus auf 90-PS-Borgward-Lkw-Chassis in Westerland (Sylt). Ende des Zweiten Weltkrieges befanden sich Anlagen und Fahrzeuge der Sylter Inselbahn in einem abgewirtschafteten Zustand. Bis 1952 gehörte die Bahn der Bundesvermögensverwaltung als Nachfolger der britischen Besatzungsmacht auf der Insel. Der Personenverkehr wurde teilweise noch mit Daisinen abgewickelt. In den 1950er Jahren erlebte die Inselbahn mit dem wieder einsetzenden Tourismus der Wirtschaftswunderzeit einen neuen Aufschwung. Der neue Betreiber der Inselbahn und Eigentümer der Sylter Verkehrs-Gesellschaft, Ruy Prahl, war von Hause aus Busunternehmer. Er hatte die Idee auf Basis eines Straßenfahrzeuges, eines Borgward-Aufliegerbusses, den er bereits im Bestand hatte, ein Schienenfahrzeug in eigener Werkstatt zu konstruieren. In den Jahren 1952 bis 1954 wurden fünf Borgward-Lkw-Sattelschlepper angeschafft. Am 5. Oktober 1952 fand die erste Fahrt eines solchen Leichttriebwagens auf der Insel statt. Die mit 90 PS starken Borgward-Dieselmotoren ausgestatteten Sattelzüge boten bei einer Gesamtlänge von 14,4 m Platz für 88 Passagiere, davon 53 Sitzplätze. Zusätzlich konnten zur Steigerung der Kapazität Personen- oder Gepäckwagen angehängt werden. (05.1956) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (186)

 

LT 4 mit Anhänger im Bahnhof Kampen. Kampen war bis ca. 1900 über Jahrhunderte hinweg ein rein landwirtschaftlich geprägter Ort. Seefahrt und Fischfang sowie Industrie und Handwerk waren kaum von Belang. In den 1920er Jahren entstanden am Rande des historischen Siedlungskerns im Bereich der so genannten „Nordheide“ die Sommerhäuser und Villen von zumeist wohlhabenden Gästen. Erst in den 1960er Jahren wurde der Ort zunehmend Treffpunkt der „Reichen und Schönen“ – der Industriellen des Wirtschaftswunders. Auch Prominenz aus Film und Fernsehen fand Kampen chic. Nach wie vor ist Kampen ein exklusiver Urlaubsort auf Sylt. Die zu früherer Zeit noch prägnante Struktur von spektakulären Partys und Events des Jetsets hat sich mittlerweile aber gewandelt. Heute wird eher zurückgezogen gewohnt und gefeiert. (16.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (187)

 

Der T 24 aus List fährt in den Kreuzungsbahnhof Wenningstedt ein. Dafür wird gerade die Handweiche in die richtige Lage gestellt. (19.09.1968) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
Sylter Inselbahn (188)

 

Der Heizer der 94 1175 (Bw Suhl) legt vor der Abfahrt des P 3077 im Bahnhof Schmiedefeld am Rennsteig nochmals kräftig auf, bevor es in die Steilstrecke nach Rennsteig geht. (08.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
94 1175 in Schmiedefeld

 

94 1292 auf dem Steilstreckenabschnitt (59 ‰) der ehemaligen Zahnradstrecke zwischen Schmiedefeld am Rennsteig und dem Scheitelpunkt der Strecke am Spitzkehrenbahnhof Rennsteig auf einer Höhe von 747 m.  (05.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
94 1292 bei Schmiedefeld (4)

 

Im Bahnhof Schleusingen warten 94 1292 mit einem Personenzug nach Themar und 94 1810 zur Fahrt nach Suhl. (05.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
94 1292 u 1810 in Schleusingen

 

94 1580 (Bw Dortmund Rbf) rangiert in Dortmund. (06.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
94 1580 in Dortmund

 

99 1608 fährt mit einem Rollwagenzug aus Glossen über die heutige Dr.-Friedrichs-Straße in Mügeln ein.  (21.09.1981) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
99 1608 in Mügeln (3)

 

Wilsdruff war über sieben Jahrzehnte der Mittelpunkt eines über 100 Kilometer umfassenden Schmalspurnetzes in Sachsen. In den Jahren 1966 bis 1973 wurden die Strecken des Wilsdruffer Schmalspurbahnnetzes nach und nach stillgelegt. Wie im Westen gab auch die DDR dem zunehmenden Individualverkehr nach und verlagerte die Gütertransporte auf die Straße. Für die Erhaltung und Modernisierung der wirtschaftlich unrentablen Schmalspurbahnen gab es kein Geld mehr. Bis zur Auflassung im Jahr 1973 war Wilsdruff nach Mügeln (b Oschatz) der zweitgrößte Bahnhof der Sächsischen Schmalspurbahnen. Am 1. Mai 1965 war die Welt in Wilsdruff noch in Ordnung, als 99 715 dort vor einem Personenzug wartete. (01.05.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
99 715 in Wilsdruff