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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

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Nachdem Ende Mai 1960 die Höllentalbahn auf das gängige 15 kV/16 2/3 Hz-Stromsystem umgestellt worden war, suchte man für die freigewordenen Schiebeloks der Baureihe 85 eine sinnvolle Tätigkeit und hoffte sie auf der Steilstrecke Erkrath - Hochdahl gefunden zu haben. Nach einer Bedarfsausbesserung im Aw Offenburg schickte man 85 007 zum Bw Wuppertal-Vohwinkel, wo sich die Begeisterung allerdings in Grenzen hielt, war man mit der zuverlässigen pr. T 16 hier doch vollauf zufrieden. Die schwere und starke, aber wesentlich kompliziertere 85 007 setze man auch nur ein Jahr von Juni 1960 bis Juni 1961 ein. Der Buschfunk sorgte offenkundig auch damals dafür, dass viele einschlägige Eisenbahnfotografen wie Carl Bellingrodt, Karl-Ernst Maedel, Detlev Luckmann, Manfred van Kampen, Herbert Schambach und auch Gerhard Moll von deren Einsatz wussten und ihn dokumentierten, so wie hier im November 1960 die 85 007 beim Wassernehmen im Bahnhof Erkrath. (12.11.1960) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
85 007 in Erkrath (3)

 

Am von einer P 8 geführten E 4717 konnte 85 007 beweisen, was in ihr steckte. Was sonst zwei Schiebeloks erledigten, machte die 1500 PS starke 85er auf der Rampe nach Hochdahl alleine und wie Gerhard Moll zu berichten wusste, schob sie manchmal nicht nur den Zug nach, sondern die Zuglok gleich mit. (12.11.1960) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
85 007 in Erkrath (4)

 

Bei der Ausfahrt des P 2337 hatte Gerhard Moll allerdings Pech, denn der Lokführer der 85 007 meinte es etwas zu gut und hüllte die abblasende Lok bei der Abfahrt in Erkrath vollständig in Dampf. Nach dem schnellen Ende der 85er hatte das Bw Vohwinkel resp. die BD Wuppertal zumindestens dazu gelernt, dass es möglicherweise sinnvoller sei, eine schwere statt zwei leichte Loks auf der Erkrather Rampe einzusetzen und so fand man anschließend dort häufiger die Baureihe 44 im Schiebeeinsatz vor. (12.11.1960) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
85 007 in Erkrath (5)

 

Einen Güterzug über die 33,3 ‰ Rampe von Erkrath nach Hochdahl hinauf zu schieben, war eine besondere Herausforderung (zum Vergleich: Die Geislinger Steige weist "nur" eine Steigung von maximal 22,5 ‰ auf). So schiebt hier 85 007 zusammen mit der Vohwinkler 94 1570 einen Zug aus dem Bahnhof Erkrath bergwärts, dem als Schlussläufer ein Privatgüterwagen einer bekannten Wuppertaler Seifenfabrik beigestellt ist. (12.11.1960) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
85 007 in Erkrath (6)

 

03 1073 vom Bw Hagen-Eckesey bringt hier schön die Leistungsentfaltung zum Ausdruck, die erforderlich war, um einen Zug über die Rampe nach Hochdahl zu bringen. Auch sie kam am E 533 nach Braunschweig nicht ohne Schiebelok aus, die wieder von der bewährten pr. T 16 des Bw Vohwinkel geleistet wurde. 85 007 war inzwischen ausgemustert worden und gelangte über das Bw Bestwig und Warburg 1966 zur Tecknikerschule nach Konstanz. Auch die Dampfherrlichkeit auf der Rampe näherte sich dem Ende, die ersten Masten stehen bereits, im Mai 1964 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen. Anfangs wurde dann dort noch mit der neuen E 40.11 nachgeschoben, da keine Güterzüge mehr in Relation von Düsseldorf nach Wuppertal verkehrten, verzichtete man alsbald auf den kompletten Schiebebetrieb. (03.03.1962) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
03 1073 bei Hochdahl

 

Seit Herbst 1958 waren alle 26 Loks der Baureihe 03.10 der DB beim Bw Hagen-Eckesey beheimatet. Gerhard Moll begegnete ihr im Rahmen seines Dienstes beim Bw Siegen fast täglich, so wie hier 03 1004, ausnahmsweise einmal mit geschlossenen Tenderklappen, in ihrem Heimat-Bw Hagen-Eckesey. Von der Lok hielt er allerdings nicht viel, da es nach ihrem Umbau manchmal zu technischen Problemen in der Zugförderung kam, die dann das Bw Siegen mit Ersatzloks auf der Ruhr-Siegstrecke auszubügeln hatte. Mit den geschweißten Neubaukesseln, Einbau von Rollenlagern, Kohlennachschubeinrichtung und Heißdampfreglern gehörte sie eigentlich zu den modernsten Dampfloks ihrer Zeit, die Probleme mit dem Heißdampfreglern und der Neigung zum Wasserreißen bekam man jedoch nie in den Griff. Das frühzeitige Ausscheiden der kompletten Baureihe im Jahr 1966, keine Lok erreichte übrigens eine Laufleistung von 3 Millionen km und fuhr die Kosten für die Modernisierung wieder ein, gibt bis heute Anlass zu Spekulationen und begründete einen Mythos, über den heute noch gestritten wird - vielleicht war es ganz banal nur der Strukturwandel. (05.10.1963) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
03 1004 im Bw Hagen-Eckesey

 

Breitbeinig bewegt sich der Heizer von 03 1082 wieder auf seine Lok zu, die offenkundig gerade an den Personenzug nach Bestwig in Gleis 10 des Hagener Hauptbahnhofs angekuppelt worden ist. 03 1082, die am 06.09.1940 beim Bw Wien West als Stromlinienlok in Dienst gestellt wurde, beendete am 19.11.1965 ihre aktive Dienstzeit beim Bw Hagen-Eckesey, ausgemustert wurde sie am 20.06.1966 nach 2.367.459 km Laufleistung. (10.07.1963) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
03 1082 in Hagen

 

Auf der Ruhr-Siegstrecke teilte sich das Bw Altenhundem mit dem Bw Hagen-Vorhalle die Beförderung schwerster Güterzüge. Während sich dabei das Bw Altenhundem einen legendären Ruf erarbeitete, blieb das Bw Hagen-Vorhalle immer im Schatten des Schnellzugs-Bw Eckesey. Zum 31.12.1958 zählte das Bw Vorhalle einen Bestand von 57 Dampfloks, davon 35x BR 44, 11x BR 50 und 11x BR 94, noch zum 21.12.1964 waren dort 36 Dampfloks stationiert. Mit der Elektrifizierung der Ruhr-Siegstrecke kam dann zweitgleich am 30. Mai 1965 das Aus für die Bw Altenhundem und Hagen-Vorhalle, Vorhalle wurde am 31.12.1965 aufgelöst, die letzten elf 44er kamen zum Bw Hagen Gbf. (12.10.1962) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
44 648 im Bw Hagen-Vorhalle

 

Die mit Rangierfunk ausgerüstete 94 721 auf der Ausschlackgrube im Bw Hagen-Vorhalle. Bei der Schließung des Bw Vorhalle war die Lok bereits z-gestellt und wurde wohl nur noch papiermäßig dem Bw Hagen Gbf zugeteilt. (12.10.1962) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
94 721 im Bw Hagen-Vorhalle

 

Nicht ohne Grund fotografierte Gerhard Moll die 57 2501 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Hagen Gbf von hinten, besaß sie doch abweichend von der Serienausführung einen vierachsigen pr. 2'2' T16-Tender. (09.03.1963) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
57 2501 im Bw Hagen Gbf (4)

 

Zahlreiche Bilder zeigen, dass solche Aufstellungen in der westlichen Ausfahrt des Bw Hagen-Eckesey nicht außergewöhnlich waren, warteten hier doch die Maschinen auf die Übernahme ihrer Züge im nahen Hauptbahnhof. In der Funktion als Wende-Bw haben sich hier am 9. Oktober 1955 die Gastloks 38 3411 (Bw Bestwig), 01 044 (Bw Hannover), 38 2262 (Bw Wuppertal-Langerfeld) und 50 716 (Bw Hagen Gbf) aufgestellt. (09.10.1955) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Lokparade im Bw Eckesey

 

50 3042 vom Bw Finnentrop mit dem aus zwei "Donnerbüchsen" bestehenden P 1767 auf der Strecke Altenhundem - Wenholthausen - Meschede im Bahnhof Langenei, einem Ortsteil von Lennestadt im Kreis Olpe. Der letzte Personenzug fuhr hier am 28. Mai 1964. 1967/1968 wurde die Strecke zwischen Schmallenberg und Altenhundem abgerissen, die Reststrecke blieb bis 1994 für den Güterverkehr erhalten, zwischen 2004 und 2006 wurde auch sie abgerissen. Das alte Bahnhofsgebäude brannte bei einer Übung der ortsansässigen Feuerwehr am 19. März 1977 vollständig ab! (21.10.1961) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
50 3042 in Langenei

 

Wie sooft wurde auch das Ende der Bahnstrecke Altenhundem - Wemholthausen - Meschede durch die Konflikte mit dem zunehmenden Individualverkehr eingeleitet. Das Bild der 50 3042 bei Saalhausen zeigt, dass einige Streckenabschnitte ohne Absicherung direkt neben der Straße verliefen, was insbesondere nachts zu Problemen mit Straßenverkehrsteilnehmern führte, die sich durch entgegenkommende Züge irritiert fühlten. Logische Konsequenz: Die Bahnstrecke wird stillgelegt! (21.10.1961) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
50 3042 bei Saalhausen

 

Statt einer 50er hatte diesmal 86 709 vom Bw Altenhundem den P 1767 am Haken, der gerade aus dem Haltepunkt Lenne/Sauerland ausfährt. Gerhard Moll war an diesem Tag mit seinem Freund Wolfgang Kölsch unterwegs, der eine mit dem Motorad, der andere im Zug. Während Gerhard Molls Streckenaufnahmen voll daneben gingen, blieben wenigstens Wolfgangs Kölschs Zugausblicke auf der äußerst selten fotografierten Nebenbahn erhalten. (20.05.1961) <i>Foto: W. Kölsch (Slg. G Moll)</i>
86 709 in Lenne

 

Blick in das legendäre Bw Altenhundem im schneelosen Februar 1956 mit der dort beheimateten 44 917. Die Bedeutung des sauerländischen Bahnbetriebswerkes wurde auch dadurch unterstrichen, dass die große Werkabteilung sogar L0-Untersuchungen an der Baureihe 44 durchführte mit dem Ein- und Ausbau von Achsen, Gießen neuer Lager, Stichmaßuntersuchungen und leistete sogar Werkhilfe für das Aw Schwerte. (02.1956) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Bw Altenhundem (8)

 

44 206 wurde am 05. April 1941 fabrikneu dem Bw Altenhundem zugeteilt und blieb dort bis zur Auflösung der Dienststelle im Sommer 1965. Danach führte der Weg über Siegen nach Betzdorf, wo sie am 28. Mai 1975 ausgemustert wurde. (02.1956) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
44 206 in Altenhundem (3)

 

Im Frühjahr 1964 standen im Bahnhof Welschen Ennest bereits die ersten Oberleitungsmasten. 50 3081 vom Bw Finnentrop wartet hingegen auf den nächsten Einsatz als Schiebelok. (04.03.1964) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
50 3081 in Welschen Ennest

 

Mit vereinten Kräften helfen die Dillenburger 44 331 und die Finnentroper 50 3042 einem Güterzug über die Rampe von Altenhundem nach Welschen Ennest und passieren einen Bahnübergang an der Bundesstraße 517 kurz vor Welschen Ennest. Die schweren Kohlezüge aus dem Ruhrgebiet waren damals für das Dampfkraftwerk Großkrotzenburg bei Hanau bestimmt und erforderten teilweise zwei Schiebeloks, die in der Kombination von zwei 44ern extra von der BD Wuppertal genehmigt werden mussten.  (17.03.1963) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Schiebeloks b.Welschen Ennest2

 

Im Bahnhof Büchen überholt die Wittenberger 03 162 mit einem Interzonenzug Hamburg - Berlin die dort vor einem Güterzug wartende 50 3698. 03 162 war die letzte 03 mit kleinen vorderen Laufrädern von 850 mm Durchmesser und trägt hier interessanterweise eine DB-Lampe als drittes Spitzensignal.  (09.07.1966) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
03 162 in Büchen (2)

 

Die beide zum Bw Erfurt gehörenden 01 118 und 01 505 begegnen sich auf dem Boden des "Klassenfeindes" in Bebra. 01 505 war auch eine ehemalige Krupp-Lok und war nummernmäßig ursprünglich nicht weit von 01 118 entfernt als 01 121 in Dienst gestellt worden. Während 01 118 später "in den Westen rübermachte", stand 01 505 als eine der letzten Exemplare ihrer Baureihe beim Bw Saalfeld bis 1980 im Dienst. (26.03.1964) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Ost-Ost-Begegnung in Bebra

 

Zwischen den Eisenbahnern von DB und DR herrschte - bis auf wenige Ausnahmen - in den Grenzbahnhöfen durchaus ein gutes Einvernehmen, war man ja über alle ideologischen Grenzen hinweg schließlich im gleichen Beruf tätig. So ist dies kein gestelltes Bild, denn im November 1970 ließen die Erfurter Kollegen Gerhard Moll tatsächlich "ihre" 01 0523 auf die Drehscheibe im Bw Bebra fahren. Mit der Bemerkung "Mal sehen, wie sie fährt" durfte Gerhard Moll in der Dunkelheit an den Regler, behielt die Aufnahmen aber lange unter Verschluss, denn die Reichsbahnkollegen hätten große Schwierigkeiten bekommen, wenn die "Schwarzfahrt" entdeckt worden wäre. Es blieb ihm aber immer ein besonderes Anliegen, den Erfurter Kollegen dafür herzlich zu danken. (11.1970) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Ein verbotenes Bild (?)

 

Erstmals nach langer Zeit verkehrte am 13. September 2020 anlässlich des „Tages des Denkmals“ der Museumszug der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen e.V. (GES) auf der Strohgäubahn von Korntal nach Weissach. Eingesetzt wurden Lok 16 mit den zweiachsigen Personenwagen 3, 6 und 9, der vierachsige Wagen 22 sowie der Packwagen 73. Zudem wurden ein R-Wagen für den Kohlentransport und die als Schlussläufer und Rangierlok beim Umsetzen dienende Köf 6169 mitgeführt, hier unterwegs bei Münchingen. (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -1

 

Normalerweise wird die 22 km lange westlich von Stuttgart gelegene Kleinbahn Korntal – Weissach auf dem Abschnitt Korntal – Heimerdingen tagsüber im Halbstundetakt im Personenverkehr mit RS 1 Triebwagen bedient. Auf dem restlichen Streckenabschnitt bis Weissach verkehren noch die Museumszüge, wie hier GES 16 mit dem Pz 1 bei Hemmingen. (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -2

 

Nach längerer Abstellzeit war Lok 16 der HLB (so die alte Abkürzung der Hohenzollerischen Landesbahn) im Dezember 2019 nach zuvor erfolgter aufwendiger Hauptuntersuchung wieder in Betrieb genommen worden. Hierbei handelt es sich um die 1928 von AEG in Henningsdorf für die Kreis Oldenburger Eisenbahn (KOE) gebaute Lok 11. Sie erhielt nach der Verstaatlichung bei der Deutschen Reichsbahn 1941 die Betriebsnummer 92 442. Die HLB hatte 1944 bei der Maschinenfabrik Esslingen eine neue Lokomotive bestellt, die wegen der Folgen des Zweiten Weltkriegs nicht mehr geliefert werden konnte. Als die DR 1949 die 92 442 zur Verkauf anbot, wurde sie von der HLB erworben und wurde dort als Nummer 16 eingeordnet. Dank ihrer hohen Zugkraft und ihres sparsamen Verbrauchs erhielt sie 1964 nochmals eine Hauptuntersuchung und war bis 1970 im Einsatz. 1973 wurde sie von der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen Stuttgart (GES) erworben und ab 1977 auf der Strohgäubahn einegsetzt. Hier ist sie mit Köf 6169 vor dem Museumszug P 2 östlich von Weissach unterwegs. (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -3

 

Erstmals verkehrten an diesem Tag die Züge P 4 (Weissach – Korntal) und P 5 (Korntal – Weissach) des Museumszuges der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen (GES) als stilreiner Zug. Lok 16 zog die zweiachsigen Personenwagen 3, 6 und 9, den vierachsigen Wagen 22 sowie den Packwagen 73 alleine. Die sonst üblicherweise mitgeführten Fahrzeuge für den Kohlentransport und die als Schlussläufer mitlaufende Köf 6169 blieben in Weissach. In dieser Form führte die HzL bis vor 50 Jahren den Personenverkehr durch. Die Aufnahme entstand bei Münchingen.  (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -4

 

Am 8. Dezember 1965 wurde in Stuttgart die GES (Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen) gegründet. Ziel war es, historische Eisenbahn- und Straßenbahnfahrzeuge für die Nachwelt zu erhalten. Ein klares Konzept war wegen unterschiedlicher Mitgliederinteressen anfangs nicht vorhanden. Erwogen wurde sowohl der Erwerb einer schmalspurigen Dampflokomotive als auch von Straßenbahnfahrzeugen aus Stuttgart und Esslingen. Es bestand auch der Wunsch an normalspurigen Dampflokomotiven. Da sich die Mehrheit der Mitglieder für Straßenbahnen interessierte, lag der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit zunächst auf diesem Bereich. Als erstes Fahrzeug wurde der Filderbahn-Triebwagen 26 von der Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) erworben. Mit dem sog. "Hohenzollernzug" besitzt die GES heute ein technisches Kulturdenkmal des Landes Baden-Württemberg. Er besteht aus den Lokomotiven 11 und 16 sowie den Wagen 3, 6, 7, 9, 21, 22, 24, 26, 73, 74, und 77, die im Einsatz bei der Hohenzollerischen Kleinbahn Gesellschaft (ab 1907 Hohenzollerische Landesbahn) waren. Ergänzt wird die Sammlung durch die Lok 6 „Margarethe“, die bei den Fürstlich Hohenzollerischen Hüttenwerken im Betrieb war, und an die weitgehend baugleiche Lok 6 der HzL erinnern soll, sowie den „Landesbahnwagen“ ähnlichen Personenwagen von anderen Privatbahnen. Der stilreine HLB-Zug aus den 1950er Jahren fährt hier mit GES 16 westlich von Hemmingen vorbei. (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -5

 

Reisen wie vor 70 Jahren: In dieser Form führte die HzL den Personenverkehr von den 1950er bis 1970er Jahren durch. Am "Tag des Denkmals" 2020 wurde mit einem Zugpaar ein stilreiner Zug mit GES 16 nachgestellt, ohne den sonst das Gesamtbild störenden Kohlenwagen und der Köf 6169 am Zugschluss, aufgenommen bei Weissach. (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -6

 

Westlich von Hemmingen ist der GES-Museumszug mit Lok 16 unterwegs. Mit dem inzwischen unter Denkmalschutz gestellten Hohenzollernzug werden regelmäßig im Großraum Stuttgart auf den WEG-Strecken Publikumsfahrten durchgeführt. Unter der Bezeichnung „Feuriger Elias“ werden die Kleinbahnen Korntal – Weissach (Strohgäubahn) und Nürtingen – Neuffen (Tälesbahn) sowie die Nebenbahn Böblingen – Dettenhausen (Schönbuchbahn) befahren.  (13.09.2020) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
GES 16 auf der Strohgäubahn -7

 

Vom Juni 1965 bis Mai 1968 gehörte 01 008 zum Bestand des Bw Trier. Östlicher Wendepunkt der Loks war Köln-Deutzerfeld, wo sie im Mai 1967 angetroffen wurde. (21.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 008 in Köln (3)

 

01 052 (Bw Trier) verlässt mit E 553 (Saarbrücken - Köln) den Bahnhof Gerolstein.  (08.08.1967) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 052 in Gerolstein

 

01 058 vom Bw Hof wartet vor D 146 nach Regensburg (-München) auf die Weiterfahrt im Bahnhof Weiden. (17.08.1965) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 058 in Weiden

 

Ein damals täglicher Anblick - Gastloks im Bw Köln-Deutzerfeld: 01 059 aus Trier und 03 252 aus Mönchengladbach. Dazu gesellt haben sich noch 50 783 vom Bw Köln-Eifeltor und V 100 1239 aus Gerolstein. (10.05.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 und 03 in Köln (2)

 

Etwas Lokpflege für die Trierer 01 059 im Bw köln-Deutzerfeld, 3 Wochen später wurde sie nach Hof umstationiert. (10.05.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 059 in Köln (2)

 

01 061 wartet im Bw Koblenz-Mosel auf die Rückfahrt nach Trier.  (11.04.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 061 im Bw Koblenz-Mosel (3)

 

Erst im Oktober 1964 hatte Trier die ersten 01 erhalten. Zwei Jahre später wuchs der Bestand auf 16 Maschinen an, die dort die Baureihe 03 ablösten. Neben der Moselstrecke war die Eifelbahn bevorzugtes Einsatzgebiet der Trierer 01, die so täglich mehrfach Köln erreichten, wie hier 01 062, die im Bw Köln-Deutzerfeld Pause macht. (16.02.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 062 in Köln

 

01 065 -mit verkürzten Windleitblechen- in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Berlin Ostbahnhof.  (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 065 im Bw Bln Ostbahnhof -2

 

Auch 01 067 gehörte zum Bestand des Bw Trier und setzt hier von der Drehscheibe 1 an den Schuppen im Bw Köln-Deutzerfeld zurück. (12.03.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 067 in Köln (1)

 

01 067 (Bw Trier) erreicht mit einem Eilzug aus Trier den Koblenzer Hauptbahnhof. (04.1968) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 067 in Koblenz

 

01 067 wendet im Bw Köln-Deutzerfeld. Heute ist die Drehscheibe unter dem Überflieger der Kölner S-Bahnstammstrecke verschwunden. (12.03.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 067 in Köln (2)

 

Die 1860 gebaute Lok Nr. 680 der Graz-Köflacher-Eisenbahn (GBK) fuhr 1962 anläßlich der deutschen Filmpremiere der bereits 1926 gedrehten Filmkomödie "Der General" von und mit Buster Keaton mit eigener Kraft von Graz bis Hamburg und wurde dort sogar von der Flutkatastrophe überrascht. Hier trifft sie auf dem Weg nach Hamburg im Bw Koblenz-Mosel auf die dort beheimatete 01 068. (02.1962) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
DB und GKB in Koblenz

 

01 070 vom Bw Hamm verlässt mit dem F 15 "Sachsenroß" (Köln - Hannover) den alten Bochumer Hauptbahnhof. Der ursprüngliche Bochumer Hauptbahnhof befand sich einige hundert Meter weiter westlich des heutigen Hauptbahnhofs an der Königsallee. Im Zweiten Weltkrieg wurde sein Empfangsgebäude bei britischen Bombenangriffen nahezu vollständig zerstört, wie auch große Teile der Innenstadt Bochums. Der in seiner alten Lage nicht mehr erweiterbare Hauptbahnhof wurde ab 1955 um etwa 650 Meter in Richtung Osten näher an die Innenstadt verschoben. (20.01.1955) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 070 in Bochum

 

001 073 (Bw Ehrang) hat mit N 2452 nach Trier soeben den Reilerhals-Tunnel (504 m) zwischen Pünderich und Reil verlassen und nimmt Anlauf für den Steigungsabschnitt aus dem Moseltal nach Kinderbeuren. (23.08.1970) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
001 073 bei Reil

 

01 079 mit einem Neujahrsgruß im Bahnhof Treuchtlingen. (01.01.1957) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 079 in Treuchtlingen (1)

 

Im Bw Treuchtlingen beherrschte jemand offenkundig ausgezeichnet die Kunst, Feiertagsgrüße auf den Windleitblechen der Dampfloks stilvoll zu verewigen. So ist es diesmal neben den bekannten Grußformeln "Frohe Ostern" oder "Frohe Weihnachten" ein Neujahrsgruß an 01 079 zum Jahreswechsel 1956/57. Erwähnenswert ist auch die Kreideanschrift an der Innenseite des rechten Windleitblechs mit dem Vermerk des Treuchtlinger Rohrbläsers (Tr), dass er die Rohre der 01 079 am 31.12. (aus-) geblasen hat.  (01.01.1957) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 079 in Treuchtlingen (2)

 

Der ausgeschlachtete 2'A1' Torso der ehemaligen Trierer 01 080 im Aw Schwerte, daneben steht die ausgemusterte 03 1013 aus Hagen-Eckesey. Während die 03.10 tatsächlich seit dem 22.11.1966 ausgemustert war, erfolgte die buchmäßige Ausmusterung der 01 080 erst zum 22.05.1967, also gut vier Wochen nach dieser Aufnahme. (05.04.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
Aw Schwerte (15)

 

Frisch vom Bw Treuchtlingen nach Trier versetzt, rollt 01 080 mit dem D 321 (Saarbrücken - Koblenz) in Bullay ein. (04.1965) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 080 in Bullay

 

01 082 (Bw Koblenz-Mosel) fährt mit D 227 nach Luxemburg durch den Bahnhof Cochem an der Mosel, um gleich im 4205 m langen Kaiser-Wilhelm-Tunnel zu verschwinden.  (14.02.1961) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 082 in Cochem

 

01 092 vom Bw Koblenz-Mosel verlässt mit E 2412 nach Frankfurt über Limburg den Koblenzer Hauptbahnhof. (11.1959) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 092 in Koblenz

 

In Koblenz Hbf begegnen sich die beiden Wiesbadener 01 093 und 01 094. Planmäßig standen sich hier gegen 11 Uhr vormittags der D 714 (rechts mit 01 093, Abfahrt 10.54 Uhr) und der P 1038 (Abfahrt 11.00 Uhr) gegenüber, die beide über die rechte Rheinstrecke nach Wiesbaden fuhren. (08.1960) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 093 und 094 in Koblenz

 

Bereits 1913 gab es im Bereich der KED Elberfeld Pläne zum Bau einer neuen Hauptwerkstätte. Nach verschiedenen Überlegungen hinsichtlich günstiger Standorte konnte man ein Gelände im östlichen Bereich von Schwerte erwerben an der sog. oberen Ruhrtalbahn Richtung Arnsberg - Kassel. Die Planung, der Erwerb der Grundstücke und der Bau diverser Gebäude zog sich dann doch über etliche Jahre hin, zumal hier der Erste Weltkrieg mit seinen Folgen einen ungünstigen Rahmen bildete. Der 1. Oktober 1922 gilt als offizieller Termin der Inbetriebnahme des EAW Schwerte, wobei die Ausbesserung der Lokomotiven bereits seit August 1922 durchgeführt wurde. Die Bedeutung des Werkes wurde dadurch unterstrichen, dass bereits bis Dezember 1924 etwa 500 Loks restauriert wurden und im August des nächsten Jahres bereits das 1000ste Exemplar zu verzeichnen war. Der Niedergang des Ausbesserungswerkes begann in den 1960er Jahren mit dem Strukturwandel der Bahn, mit dem Diesel- und E-Loks nach und nach die Dampfloks verdrängten. Im Oktober 1967 verließ die letzte aufgearbeitete Dampflok (50 1751 vom Bw Paderborn) das Werksgelände. Insgesamt wurden in Schwerte 43.869 Dampfloks ausgebessert. Am 1. April 1983 wurde das AW Schwerte als eigene Dienststelle aufgelöst und dem Aw Witten angegliedert. Im Mai 1987 schlossen sich die Tore für immer. (26.04.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 088 im Aw Schwerte (1)

 

01 088 vom Bw Hof wartet im Aw Schwerte auf ihre Ausbesserung. Diese dauerte allerdings verhältnismäßig lange, da die Lok erst gut zwei Monate später, am 28. Juni 1966, Schwerte wieder verließ. (26.04.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 088 im Aw Schwerte (2)

 

Das Aw Schwerte wurde in seiner 50-jähriger Zeit der Plan-Ausbesserung nur von verhältnismäßig wenigen Eisenbahnfreunden besucht. Bei den älteren Aufnahmen handelt es sich meistens um offizielle Fotos zur Dokumentation der Anlagen und Abläufe. Geändert hat sich das Interesse primär erst kurz vor der Schließung des Aw, als insbesondere Manfred van Kampen dort für einigen "Aufruhr" sorgte. Um seine Idee, einzigartige Loks vor dem Verschrotten zu bewahren, organisierte er im Herbst 1967, als es, bezogen auf den Status als Ausbesserungswerk für Schwerte schon zu spät war, das legendäre “Schrottloktreffen” (vgl. Bild-Nrn. 51717-51726). Auf sein Betreiben hin, zusammen mit eisenbahnbegeisteten Werksangehörigen, wurden ausgemusterte Dampfloks unterschiedlichster Baureihen zusammengeführt (u.a. 17 218, 62 003, 03 1056, 01 177, 64 001, 89 801) mit der Vorstellung, diese dann irgendwie museal erhalten zu können. Manfred van Kampen stellte dazu eine Liste der “zur Besichtigung westlich der Anheizhalle stehenden Lokomotiven” zusammen, die immerhin fünfzehn Dampfrösser enthielt, die den Grundstein eines Museumpools bilden sollten. Leider war die Zeit damals noch nicht reif dafür und alle Loks wurden noch verschrottet. 01 088 gehörte damals nicht zu den Verschrottungskandidaten, sondern tat nach erfolgter Hauptuntersuchung noch Dienst beim Bw Hof bis ins Jahr 1973. (26.04.1966) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
01 088 im Aw Schwerte (3)

 

01 095 vom Bw Wiesbaden mit D 714 nach Wiesbaden auf der rechten Rheinstrecke bei Oberlahnstein. Auch im Bw Wiesbaden gab es offenkundig einen talentierten Maler, der einen kunstvoll gestalteten Schneemann auf das Windleitblech zauberte. (20.12.1960) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
01 095 in Oberlahnstein

 

Die mittlerweile zum Bw Augsburg gehörende 01 095 im Aw Schwerte. Ihr Aufenthalt soweit nördlich ist allerdings unklar, da sie eigentlich zum Unterhaltungsbestand des Aw Frankfurt-Nied gehörte. Möglicherweise hatte die anstehende Schließung des Aw Nied die Lok hierher verschlagen, wobei das Aw Trier dann immer noch die bessere Alternative gewesen wäre. Ungeachtet dessen wurde sie ein Jahr später abgestellt und am 12.03.1968 in Augsburg ausgemustert. (14.07.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 095 im Aw Schwerte

 

Präsentation des neuen Krupp-Ardelt 25-t Kran(wagens) "Wuppertal 711 011" für die spätere Deutsche Bundesbahn (noch als DR Brit-US-Zone bezeichnet) im Werk Osnabrück. Er besaß eine Tragkraft von 25 t bei 13,7 m Auslegung und ein Gewicht von 92,1 t. Später wurde er in "Wt 6601" umgezeichnet, ab 1968 erhielt er die EDV-Nummer 30 80 974 0 022-7. Ausgemustert wurde er im Februar 1977 beim Bw Wuppertal-Vohwinkel. (1949) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Ardelt-Eisenbahnkran (8)

 

Ein Primus P 30-Schlepper mit einem 2 Zylinder / 22 PS Deutz A2M414-Dieselmotor zeigt auf diesem Foto, welche Lasten er zu schleppen vermag. Die Aufnahme entstand vermutlich auf einem Berliner Güterbahnhof. Mit der Fuhre sollte er immerhin noch 20 km/h erreichen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Primus Schlepper

 

232 173 der TRIANGULA Logistik GmbH (Gelenau) schleppt die damals noch zu DB-Railion gehörende und am 28.04.2014 in Maschen abgestellte 363 650 durch Wuppertal Hbf. (24.09.2020) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
232 173 in Wuppertal

 

In Solingen Hbf passiert TRG 232 173 mit der geschleppten 363 650 als DGS 95308 (Maschen - Gremberg) die seit einer Entgleisung am 18.09.2020 dort abgestellte 103 197. (24.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
DB und DR in Solingen

 

612 003 ist mit einem Schwesterfahrzeug als RE 57583 (Kempten - München) im morgendlichen Allgäu bei Wildpoldsried unterwegs. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (410)

 

218 401 und 218 423 rollen mit EC 196 (München - Zürich) bei Wildpoldsried dem nächsten Halt in Kempten entgegen. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (411)

 

Auch der "Alex" (Arriva-Länderbahn-Express) wird im Dezember 2020 seinen Betrieb auf der Allgäustrecke einstellen. Hier passiert 223 069 mit ALX 84106 nach Lindau die Fischteiche bei Ruderatshofen. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (412)

 

218 498 und 218 419 mit EC 191 auf dem Weg nach München bei Ruderatshofen. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (413)

 

223 062 mit ALX 84017 nach München zwischen Günzach und Aitrang. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (414)

 

218 422 und 218 416 mit EC 194 nach Zürich vor der Kulisse der 1697 bis 1699 entstandenen Wallfahrtskirche St. Alban westlich von Aitrang. Während der Außenbau eher schlicht erscheint, beeindruckt der Innenraum beeindruckt durch seine prunktvolle Ausstattung. Noch zum Ende des letzten Jahrhunderts dem Zerfall preisgegeben, konnte die Wallfahrtskirche erst durch eine aufwändige Restaurierung in den Jahren 1998 bis 2002 gerettet werden.  (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (415)

 

218 422 und 218 416 mit EC 194 (München - Zürich) zwischen Aitrang und Günzach. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (416)

 

218 423 und 218 401 mit EC 195 nach München auf dem Steigungsabschnitt aus dem Illertal bei Martinszell. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (417)

 

218 434 und 218 487 mit IC 2013 nach Oberstdorf kurz vor Immenstadt. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (418)

 

Nach dem Kopfmachen in Immenstadt geht es wie immer im gemütlichen Tempo nach Oberstdorf. 218 487 und 218 434 passieren mit IC/RE 2013 den Kreuzungsbahnhof Altstädten. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (419)

 

218 487 und 218 434 mit IC/EC 2013 (Stuttgart - Oberstdorf) an einer alten Wegemarke in Altstädten. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (420)

 

218 487 und 218 434 mit IC/RE 2013 auf den letzten Kilometern vor dem Ziel in Oberstdorf bei Altstädten. (16.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (421)

 

Herbstzeit - Apfelzeit! An den reifen Äpfeln einer Obstplantage bei Oberdorf fahren 218 498 und 218 419 mit EC 191 nach München vorbei.  (17.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (422)

 

218 434 und 218 487 mit IC 2012 nach Stuttgart vor der Pfarrkirche St. Mauritius in Immenstadt-Stein, deren älteste Bauteile aus der Zeit der Frühgotik um 1200 stammen. (17.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (423)

 

Unter dem weiß/blauem Himmel bei Immenstadt ziehen 218 434 und 218 487 mit IC 2012 aus Oberstdorf vorbei. (17.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (424)

 

218 401 und 218 423 mit EC 194 (München - Zürich) bei Martinszell. (17.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (425)

 

An diesem Tag schaffte es die DB den IC 2013, der nur noch den kurzen Laufweg ab Stuttgart hat, um rund 50 Minuten zu verspäten. In Ulm noch mit nur 5 minütiger Verspätung angekommen, wurden dort die beiden "Planloks" 218 487 und 218 434 vom Zug genommen und es übernahm 218 484, die dann auf dem weiteren Laufweg über den eingleisigen Streckenabschnitt über Memmingen - Bad Grönenbach (Foto) nach Kempten "in Grund und Boden" gefahren wurde. (17.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (426)

 

223 062 vor ALX 84106 nach Lindau mit glücklichen (?) aber vorwitzigen Kühen bei Günzach. (18.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (427)

 

Der Nachteil herbstlicher Fototouren ist nicht nur zäher Morgennebel, schlimmer noch ist ein Hochnebel, der sich einfach den ganzen Tag nicht auflösen will, so wie an diesem Tag. In herbstlich-trüber Stimmung haben 218 498 und 218 419 mit EC 191 den Scheitelpunkt der Allgäustrecke auf 825 Metern Meereshöhe östlich von Günzach erreicht. (18.09.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Allgäu (428)

 

Zu dem Unfall im Bahnhof Kirchlengern auf der Bahnstrecke Osnabrück - Löhne mit der Rheiner 042 245 als Zuglok des TEEM 41441 und dem Braunschweiger 634 663 vom April 1974 sind weitere Bilder aufgetaucht. Die Übersichtsaufnahme der Unfallstelle zeigt den Nt 36928 (634 663), dessen Lokführer ein Signal missachtete und mit dem entgegenkommenden Güterzug zusammenstieß. Ein Toter und 30 Verletzte waren zu beklagen.  (24.04.1974) <i>Foto: J. Schröder</i>
Unfall Kirchlengern (2)

 

634 663 zog bei dem Zusammenstoß mit 042 245 im Bahnhof Kirchlengern eindeutig den kürzeren und wurde als erster seiner Baureihe ausgemustert. 042 245 wurde zunächst nach Osnabrück geschleppt und dort abgestellt. Am 06.05.1974 nahm sie die Rheiner 042 096 auf dem Weg zu einer Ausbesserung mit ins AW Braunschweig. Am 21.06.1974 verließ 042 245 nach erfolgter L 0.9 wieder das Aw Braunschweig, in deren Verlauf sie eine Rauchkammertür von der Baureihe 50 mit abmontiertem Zentralverschluss und zwei Griffstangen erhalten hatte. (24.04.1974) <i>Foto: J. Schröder</i>
Unfall Kirchlengern (3)

 

V 180 300, die am 4. April 1968 fabrikneu nach Erfurt angeliefert wurde, mit einem Güterzug im dortigen Hauptbahnhof. (1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
V 180 300 in Erfurt

 

44 1280 vom Bw Sangerhausen fährt mit einem für eine Güterzuglok nicht gerade würdigen, aber hoch interessanten Personenzug in Erfurt Hbf ein. Die 1942 bei Krupp in Essen gebaute Maschine hatte 1965 ihre Ölfeuerung erhalten und wurde nach ihrer Ausmusterung im Jahr 1982 wieder auf Kohle für den Einsatz als Dampfspenderlok umgebaut. (1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 1280 in Erfurt

 

55 2799 vom Bw Aachen West wartet im Bahnhof Herzogenrath auf die nächsten Rangieraufträge. Den Schiebedienst auf der Rampe nach Kohlscheid erledigte damals die Baureihe 50. (24.03.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
55 2799 in Herzogenrath

 

Die im Originalzustand mit Pufferverkleidung ausgerüstete E 10 377 vom Bw Hamburg-Eidelstedt pausiert im Bw Würzburg. Im Hintergrund die bereits abgestellte Bamberger 38 2730.  (06.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
E 10 377 in Würzburg (2)

 

Die Baureihe FS 740 wurde von mehreren in- und ausländischen Herstellern (Henschel, Breda und Ansaldo) zwischen 1911 und 1922 in 470 Exemplaren an die italienische Ferrovie dello Stato (FS) ausgeliefert. Ihre Entwicklung war so gut, dass man die Baureihe bald in ganz Italien antraf und sie zu den letzten Dampfexemplaren dort gehörte. FS 740 025 wartet hier mit einem Personenzug im Bahnhof Pontassieve, 15 km östlich von Florenz. (02.06.1975) <i>Foto: Robin Fell</i>
FS 740 025 in Pontassieve

 

V 60 745, die seit 2. November 1959 zum Bestand des Bw Regensburg gehörte, macht sich in ihrer Heimat nützlich. (01.08.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
V 60 745 in Regensburg

 

139 309 schiebt einen Wendezug bei Teisendorf an einem Bauern vorbei, der gerade für gute Sicht am Bahndamm gesorgt hatte.  (23.07.2001) <i>Foto: Gerad v.d. Horem</i>
139 309 bei Teisendorf

 

In Backnang begegnen sich planmäßig die beiden Nürnberger Maschinen 01 180 (rechts) und 01 220. 01 180 wartet vor dem E 237 nach Nürnberg, der Stuttgart um 9.09 Uhr verlassen hatte, daneben rollt 01 220 mit dem D 232 nach Stuttgart (Nürnberg ab 7.50 Uhr) ein. (08.11.1965) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Begegnung in Backnang

 

01 180 (Bw Nürnberg Hbf) fährt mit E 237 nach Nürnberg aus dem Bahnhof Backnang. Rechts steht der D 232 nach Stuttgart mit 01 220 (vgl. Bild-Nr. 70597). Hinter 01 180 versteckt sich noch die Heilbronner 38 3095. (08.11.1965) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
01 180 in Backnang

 

Die beiden Nürnberger 01 220 und 01 180 warten im Bw Stuttgart-Rosenstein auf ihre Rückfahrt. Damals hätte keiner geahnt, dass beide Loks dem Schneidbrenner entkommen werden. Während 01 220 seit 1969 als Denkmal in einem Park nahe der Altmühltherme in Treuchtlingen steht, wurde 01 180 im Jahr 2014 beim Bayrischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen sogar wieder betriebsfähig aufgearbeitet. (29.11.1965) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Zu Gast in Stuttgart

 

In einer heute kaum vorstellbar gepflegten Landschaft rund um den Bahndamm rollt 01 113 mit dem D 90 (Hamburg - München) bei Treuchtlingen vorbei, den die Treuchtlinger Lok ab Würzburg am Haken hatte. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
01 113 bei Treuchtlingen

 

Eine 44er rollt mit einem stilreinen G-Wagenzug über die Altmühlbrücke bei Gunzenhausen an der Bahnstrecke Treuchtlingen – Würzburg. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Güterzug bei Gunzenhausen

 

Neben 94 1273, die am 1. Juli 1959 in Nördlingen abgestellt wurde und 94 764 (z 24.06.1960) warten weitere Loks dort auf den Schneidbrenner. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Abgestellt in Nördlingen

 

94 103 und 94 118 standen schon fast ein Jahr ausgemustert im Bw Aalen. Auch sie dürften wohl mit voller Beschilderung in den Hochofen gewandert sein. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Schrottplatz Aalen (1)

 

Auch 55 5672 war bereits in Aalen z-gestellt worden, ihre Ausmusterung erfolgte am 30.09.1960. Der davor stehende Torso einer württ. Tn (Baureihe 94.1) konnte nicht mehr identifiziert werden. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Schrottplatz Aalen (2)

 

Auch 75 015 (Baujahr 1911) hatte ihre besten Zeiten bereits hinter sich. Noch steht sie im Bahnhof Aalen unter Dampf, ein gutes halbes Jahr später, im Januar 1961 wurde sie aus den Bestandslisten gestrichen. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
75 015 in Aalen

 

V 36 101 rangiert im Bahnhof Aalen. Sie wurde als Wehrmachtslok WR 360 C14 Nr. 36271 im Jahr 1940 an das Oberkommando des Heeres für das Heeres-Munitionslager Bamberg ausgeliefert. Am 01.11.1945 wurde sie bei einer Lokzählung in Nürnberg Hbf aufgefunden und am 26.08.1949 als V 36 101 von der DB übernommen. Ab August 1962 wurde sie als Werklok zunächst im Aw Esslingen eingesetzt, von Dezember 1964 bis zu ihrer Ausmusterung am 23.10.1977 im Aw Schwetzingen. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 36 101 in Aalen

 

75 075 fährt mit P 1535 in Aalen ein. Sie schaffte es immerhin noch bis ins Jahr 1963. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
75 075 in Aalen

 

38 2879 stammte von der Stettiner Maschinenbau Actien-Gesellschaft Vulcan aus dem Jahr 1921. Ihre letzte Dienststelle war das Bw Crailsheim, wo sie am  10.03.1965 ausgemustert wurde. Hier macht sie sich im Bahnhof Aalen für die Übernahme eines Zuges bereit.  (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
38 2879 in Aalen

 

Das "Mädchen für alles" 50 2951 vom Bw Crailsheim räuchert mit P 4724 aus dem Bahnhof Aalen. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
50 2951 in Aalen

 

Der Bahnhof Aalen war an diesem Tag eine Hochburg der württ. T 5. Innerhalb von kurzer Zeit traf Helmut Röth an diesem Nachmittag gleich drei Maschinen dort an. Hier ist es 75 069 (Baujahr 1920), die als Rangierfahrt die Gleise kreuzt. (20.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
75 069 in Aalen