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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

In Hof war die Baureihe 86 ein kaum beachtetes Beiwerk angesichts der dort stationierten Schnellzugdampfloks der Baureihe 01. Obwohl Hof zum letzten Bw der BD Nürnberg wurde, das noch 86er stationierte, waren die Loks dort meist abgestellt, da es keine Planleistungen mehr für sie gab. 086 171 tauchte hier am Bw Hof auf, weil sie an diesem Tag für einen Bauzugeinsatz reaktiviert wurde. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
086 171 in Hof

 

053 087 verlässt mit einem Nahgüterzug den Bahnhof Hof und fährt an ihrem heimatlichen Bw vorbei. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
053 087 in Hof (4)

 

In der Ausfahrt aus Hof Hbf trifft 053 087 auf 086 171. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
053 087 in Hof (5)

 

001 230 trifft mit E 659 "Frankenland" aus Saarbrücken pünktlich um 15.59 Uhr in Hof Hbf ein. 086 171 steht immer noch in Warteposition. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 in Hof (6)

 

218 104, die erst 2 Wochen zuvor aus Flensburg nach Regensburg kam, mit dem E 1810 nach München bei Hof. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
218 104 bei Hof

 

Mit dem P 2243 nach Schwandorf (Hof Hbf ab 16.33 Uhr) hatte 001 168 bei Hof keine große Mühe. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 bei Hof (2)

 

Dem P 2243 mit 001 168 folgte die Weidener 044 388 mit einem Güterzug in die Oberpfalz, der kurz vor Hof-Moschendorf angedampft kommt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 388 bei Hof

 

Aus der Gegenrichtung erschien in Hof-Moschendorf 044 834 (Bw Weiden/Oberpf) mit einem Güterzug auf der Bildfläche, der in Kürze sein Ziel in Hof erreichen wird. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 834 bei Hof

 

Gegen 17.20 Uhr kam 052 890 (Bw Hof) mit einem B3yg-Pärchen als P 4419 nach Oberkotzau bei Hof-Moschendorf vorbei. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 890 bei Hof

 

052 817 kommt mit P 2285 nach Marktredwitz bei Hof-Moschendorf angeräuchert. Dort hatte der Zug um 17.25 Uhr einen Halt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 bei Hof

 

Fünf Minuten hinter dem P 2285 kam 001 192 mit dem P 2850 nach Lichtenfels mit 001 192 bei Hof-Moschendorf angefahren. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 192 bei Hof (3)

 

Aus Regensburg kommend war 001 187 mit dem P 2228 ohne Halt in Hof-Moschendorf durchgefahren. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 bei Hof

 

Der E 1649 aus Ludwigshafen (Ankunft Hof Hbf um 18.19 Uhr) mit der Hofer 001 103 beendete das Nachmittagsprogramm in Hof-Moschendorf. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 bei Hof (3)

 

Nach Ankunft in Hof Hbf rückt 001 187 in das Bw ein. Das markante Bauwerk im Hintergrund ist die Vogtländische Baumwoll-Spinnerei, gegründet um 1880 an der Schützenstraße. Nach 125 Jahren wurde Ende 2024 der Betrieb dort eingestellt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Hof (4)

 

Neben 001 187 gesellte sich 001 103 auf die Ausschlackgrube im Bw Hof. Die Neubaukessellok war erst Anfang 1970 aus Paderborn nach Hof gekommen. Am 5. Januar 1973 wurde sie abgestellt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 in Hof (2)

 

Am nächsten Morgen machte sich 086 346 im Bauzugdienst in Hof Hbf nützlich. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
086 346 in Hof (8)

 

051 982, eine Leihlok des Bw Schweinfurt, startet mit P 2826 nach Lichtenfels in Hof Hbf. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
051 982 in Hof

 

118 340 vom Bw Reichenbach (Vogtl) rangiert einen Kurswagen aus dem D 146 in Hof Hbf.  (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
DR 118 340 in Hof

 

052 890 (Bw Hof) trifft mit einem Nahgüterzug in Hof Hbf ein. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 890 in Hof (4)

 

Zur Mittagszeit standen planmäßig zwei 01er in Hof Hbf nebeneinander. Links 001 202 mit dem D 852 nach Nürnberg (Abfahrt 13.15 Uhr), rechts 001 230 mit E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken (Abfahrt um 13.00 Uhr). (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 und 001 230 in Hof

 

Pünktlich um 13.00 Uhr startet 001 230 mit dem E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken in Hof Hbf. Links steht 001 202 vor dem D 852. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 in Hof (7)

 

001 230 bringt den E 658 "Frankenland" in Hof Hbf in Fahrt. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 in Hof (8)

 

052 817 stellt in Hof Hbf den P 2828 nach Neuenmarkt-Wirsberg bereit. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 in Hof (3)

 

Blick aus dem Wärterstellwerk 2 auf die in Hof Hbf mit D 852 nach Nürnberg ausfahrende 001 202. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 in Hof (3)

 

Mit dem P 2828 nach Neuenmarkt-Wirsberg fährt 001 168 aus Hof Hbf. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 in Hof (4)

 

001 088 hat mit dem D 853 aus Nürnberg sein Ziel in Hof Hbf erreicht. Hinter der Lok laufen drei Kurswagen, die hier auf den D 145 nach Görlitz übergehen werden. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 088 in Hof (3)

 

Ankunft des E 1863 aus Stuttgart mit 001 187 um 14.09 Uhr in Hof Hbf. Rechts steht 001 111. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Hof (5)

 

In voller Schönheit präsentiert sich 001 111 auf der Drehscheibe ihres Heimat-Bw Hof. Heute befindet sich die Lok im DDM in Neuenmarkt-Wirsberg. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 111 in Hof (7)

 

Die Ulmer 003 268 beschleunigt den D 599 in Friedrichshafen Ost. Der D 599 aus Kiel war die letzte Schnellzugleistung der Ulmer 03, den die Loks zwischen Friedrichshafen Stadt und Lindau bespannten. (19.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
003 268 in Friedrichshafen

 

01 0533 mit D 199 (Frankfurt/M - Frankfurt/O) bei Ronshausen. Wenige Wochen später endete zum Sommerfahrplan 1973 der Einsatz der Erfurter Schnellzugloks nach Bebra. (16.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0533 bei Ronshausen

 

01 111 (Bw Trier) fährt mit E 826 nach Trier durch den Bahnhof Ediger-Eller. Das Stellwerk "Erf" im Hintergrund ging 1970 außer Betrieb und wurde anschließend abgerissen. Der Bahnhof wird seit Dezember 1970 von Cochem aus ferngestellt. (09.04.1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 111 in Ediger-Eller

 

Die Paderborner 01 227 fährt mit dem D 1097 (Duisburg - Karl-Marx-Stadt) über das Altenbekener Viadukt und wird in Kürze in Altenbeken einfahren (16.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 227 bei Altenbeken

 

012 061 brettert mit dem D 734 von Norddeich Mole nach Köln durch die für das Emsland typischen Kieferwäldchen bei Dörpen. Die Dampflok wird bis Rheine am Zug bleiben. (18.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 061 bei Dörpen (2)

 

012 101 mit N 3146 nach Meppen auf "falschem" Gleis bei Dörpen. (18.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 101 bei Dörpen

 

042 095 mit einer 043 vor einem beladenem Kokszug auf dem Weg nach Emden bei Lingen (Ems). Rechts ist das 1968 in Betrieb genommene Kernkraftwerk zu sehen. Es war eines der ersten kommerziellen Kernkraftwerke Deutschlands. 1977 wurde der nukleare Teil des Kraftwerks nach einem Schaden im Dampfumformersystem stillgelegt. (19.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
042 095 bei Lingen

 

Die Emder 044 682 (ex 44 1676) ist mit einem beladenen Kohlezug am Bahnübergang der B 70 im Lathener Einschnitt nordwärts unterwegs. (19.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 682 bei Lathen

 

023 072 (Bw Saarbrücken) fährt mit P 2459 nach Bullay über die Moselbrücke in Ediger-Eller ein. (22.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
023 072 bei Ediger-Eller

 

Ohne Halt geht es für 023 100 mit P 2457 nach Koblenz durch den Bahnhof Ediger-Eller. (22.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
023 100 in Ediger-Eller

 

044 184 (ex 44 1184 vom Bw Ehrang) rollt mit einem Güterzug über die Moselbrücke zwischen dem Petersberg Tunnel und dem Bahnhof Ediger-Eller. (23.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 184 bei Ediger-Eller

 

044 212 (ex 44 1211 vom Bw Ehrang) mit einem kurzen Güterzug auf der Moselbrücke bei Bullay. (23.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 212 bei Bullay (2)

 

23 038 (Bw Saarbrücken) erreicht mit P 2457 nach Koblenz den Bahnhof Ediger-Eller. (20.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
23 038 in Ediger-Eller

 

23 050 mit P 2448 (Koblenz - Trier) auf der Bullayer Doppelstockbrücke über die Mosel. (20.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
23 050 bei Bullay

 

023 024 mit Mischvorwärmer Henschel MVC und großem Mischbehälter unter der Rauchkammer vor N 4872 nach Saarhölzbach in Saarbrücken Hbf. (21.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
023 024 in Saarbrücken (7)

 

Die Osnabrücker 41 360 fährt mit einem Güterzug auf der "Rollbahn" durch den Bahnhof Ostercappeln. Wegen der Tag und Nacht ständig rollenden Güterzüge in der Nachkriegszeit erhielt die Bahnstrecke zwischen Ruhrgebiet und Hamburg damals den Spitznamen. (13.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
41 360 in Ostercappeln

 

44 094 (Bw Osnabrück Hbf) kämpft sich mit einem Güterzug über die Steigung des Wiehengebirges zwischen Vehrte und Ostercappeln. (13.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 094 bei Vehrte

 

50 807 (Bw Osnabrück) passiert den heute aufgelassenen Schrankenposten 132 bei Vehrte. (13.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
50 807 bei Vehrte

 

Die Osnabrücker 44 1131 mit einem Güterzug auf dem Steigungsabschnitt zwischen Ostercappeln und Vehrte. (14.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 1131 bei Vehrte

 

44 1221 (Bw Kassel) unterbricht bei Altenbeken kurz die Campingidylle der angereisten britischen Eisenbahnfreunde. (16.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 1221 bei Altenbeken

 

23 097 (Bw Minden/Westf) mit einem Stückgutzug bei Bielefeld. (17.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
23 097 bei Bielefeld

 

Blick von der Brücke am Heldenmühlenweg auf 44 1667 vom Bw Crailsheim, die mit ihrem Güterzug aus Ansbach in Kürze ihren Heimatbahnhof erreichen wird. Das linke Streckengleis führt nach Lauda. (12.10.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 1667 bei Crailsheim

 

052 262 (Bw Schwandorf) mit einem Lü-Güterzug bei Lehndorf kurz vor Etzelwang. (29.09.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
052 262 bei Etzelwang (2)

 

94 957 (Bw Crailsheim) mit 50 1019 (Bw Rottweil) im Bw Crailsheim. (12.10.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
94 957 in Crailsheim

 

038 039 (ex 38 2039 vom Bw Tübingen) mit P 3944 nach Eutingen im Gäu bei Bondorf. (21.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
038 039 bei Bondorf

 

Das war knapp: Auf der Kohlscheider Rampe begegnet 03 268 (Bw Mönchengladbach) mit P 4814 nach Aachen einem Arbeitszug mit einer Köf. (16.04.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 268 bei Kohlscheid (2)

 

64 220 (Bw Heilbronn) vor einem Personenzug im Bahnhof Bad Friedrichshall-Jagstfeld. Die Lok schied bereits 1965 aus dem Betriebsdienst aus. (10.06.1963) <i>Foto: Robin Fell</i>
64 220 in Bad Friedrichshall

 

78 170 vor einer P 8 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Köln-Deutzerfeld. (30.06.1962) <i>Foto: Robin Fell</i>
78 170 in Köln

 

Fahrplanauskünfte waren schon immer ein zentraler Bestandteil für das für Außenstehende nicht immer durchschaubare Angebot des Systems Eisenbahn. Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts immer mehr Eisenbahnlinien eröffnet wurden und immer mehr Menschen Reisen mit dem neuen Verkehrsmittel unternahmen, war es deren verständlicher Wunsch, zuverlässige Informationen über Streckenführung, Fahrzeiten und Tarife der Eisenbahnen zu erhalten. Das Kursbuch zu lesen war allerdings auch nicht jedermanns Sache. So bot die Eisenbahn schon früh "Amtliche Reiseauskunftsstellen" in größeren Bahnhöfen an. Dazu gehörte auch die Reiseauskunft in Düsseldorf Hbf, die der Fotograf der RBD Wuppertal im Frühjahr 1941 besuchte. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (102

 

Im Gegensatz zum offenen Schalterbereich der "Amtlichen Reiseauskunft" war beim typischen Fahrkartenschalter der Kunde durch eine Glasscheibe vom Verkäufer/in getrennt. Zur Kommunikation diente häufig ein ovales Fenster in der Glasscheibe, das mit einer Klappe verschlossen werden konnte. Der Geldwechsel und die Ausgabe der Fahrkarten erfolgte üblicherweise über eine Mulde unter der Trennscheibe oder über einen Drehteller. Hintergrund war damals der Schutz der Bediensteten vor Überfällen. Das Bild zeigt die Fahrkartenausgabe Düsseldorf Hbf in den 1940er Jahren. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (103

 

Innenansicht der Fahrkartenausgabe Düsseldorf Hbf. Die vordere Bedienstete bedient einen sogenannten Klischee-Drucker mit Reihenregister wie z.B. den Typ AEG TIV-200. Diese wurden vor dem Zweiten Weltkrieg auf fast allen Bahnhöfen der Deutschen Reichsbahn eingesetzt. Frauen im Dienst der Reichsbahn trugen Uniformen (im Fahrdienst) oder wie hier den 1938 eingeführten Dienstkittel. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (104

 

Blick in die Fahrkartenausgabe Düsseldorf Hbf. Der Kalender an der Wand (links) verrät, dass wir uns im Kriegsjahr 1941 befinden. Auch das gegenüberliegende Schild der "Bahnhofskommandantur" weist auf die Kriegszeit hin. Die Bahnhofskommandanturen waren Vertreter des Chefs des Transportwesens, einer Kriegsorganisation des deutschen Generalstabes, mit der Truppen- oder Nachschubtransporte auf größeren Bahnhöfen organisiert wurde. Die Dienststellen bestanden nur aus militärischem Personal, unterstanden den Transport-Kommandanturen und wurden an besonders wichtigen, durch Truppen- oder Nachschubtransporte stark belegten Bahnhöfen eingesetzt. Sie sollten die Zusammenarbeit zwischen militärischen Dienststellen und der Reichsbahn sicherstellen und brachten nötigenfalls die beiderseitigen Belange in Einklang. Die Bahnhofskommandantur wirkte bei Truppenverladungen mit, sorgte für Schutz des Bahnhofs gegen Angriffe aus der Luft und für die Aufrechterhaltung der Ordnung im Bahnhof. Ihre Hauptaufgabe war es zu verhindern, das durch mangelnde Zusammenarbeit zwischen Truppe und Reichsbahn Störungen im Zugverkehr eintraten. Gegenüber der Truppe hatten sie innerhalb ihres Aufgabengebietes Befehlsbefugnisse, gegenüber der Reichsbahn nicht.  (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (105

 

Zu Beginn des Eisenbahnzeitalters war der Zugang für Reisende zu dem neuen, ungewohnten und deshalb als gefährlich eingestuften Verkehrsmittel streng reglementiert. Die Reisenden wurden meist erst auf den Bahnsteig gelassen, wenn der Zug dort stand. Im Gebiet der preußischen Eisenbahnverwaltungen wurde ab dem 1. Oktober 1893 die Fahrkartenkontrolle an den Zugang zum Bahnsteig verlegt. Hintergrund war, dass im Bahnbetrieb noch Abteilwagen ohne Übergang von einem Abteil zum anderen eingesetzt wurden, bei denen sich die Schaffner oftmals während der Fahrt auf Trittbrettern an der Außenseite der Eisenbahnwagen von Abteil zu Abteil hangeln mussten, was immer wieder zu schweren Unfällen führte. Auch in Düsseldorf Hbf kontollierten zwei Reichsbahnbedienstete den Zugang zum Bahnsteig. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (106

 

Der zunehmende Männermangel machte sich während der Krieges auch im Fahrdienst bei der Reichsbahn bemerkbar, sodass dort vermehrt Frauen das Bild prägten wie hier in Düsseldorf Hbf. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (107

 

In Düsseldorf Hbf wird ein Personenzug nach Wichlinghausen, heute Wuppertal-Wichlinghausen, über Mettmann von einer reinen Frauenmannschaft abgefertigt. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (108

 

Zugbegleiterin bei der Fahrkartenkontrolle auf der Fahrt von Düsseldorf nach Wuppertal. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (109

 

Auch im Reinigungsdienst prägten im Laufe des Krieges immer mehr weibliche Arbeitskräfte das Bild bei der Reichsbahn. Hier rückt eine Putzkolonne dem Dreck an einem Reisezug in Düsseldorf Abstelbahnhof zu Leibe. Auch auf die ordentliche Einfettung des Türschlosses wurde geachtet. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (110

 

Neben Reinigungs- wurden auch kleinere Wartungsarbeiten von Frauen in Düsseldorf Abstellbahnhof erledigt. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (111

 

Eine Putzkolonne beseitigt den Dreck an einem Wagen in Düsseldorf Abstellbf. Den zahlenden Reisenden wurde selbst im Krieg nicht nur ein klarer Blick durch Abteilfenster gewährt, auch sonst wurde Sauberkeit groß geschrieben. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (112

 

Gut gelaunt posiert die weibliche Putzkolonne in Düsseldorf Abstellbf für ein Gruppenfoto. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (113

 

Auch als Drehscheibenwärterin wurden Frauen während des Krieges eingesetzt. Im Bw Düsseldorf Abstellbf wird 56 344 vom Bw Düsseldorf-Derendorf in die richtige Position gebracht. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (114

 

Die Drehscheibenwärterin in eher ungewöhnlichen Dienstkleidung im Bw Düsseldorf Abstellbf. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (115

 

Eine Putzkolonne an einer französischen Beutelok im Bw Düsseldorf Abstellbf. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (116

 

Pflegearbeiten an einer französischen Beutelok im Bw Düsseldorf Abstellbf. Das Bild scheint vom Fotografen der RBD Wuppertal wohl bewusst so inszeniert worden zu sein.  (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (117

 

"Auf allen Lebensgebieten, wo es an Männern fehlt, hat die Frau den Mann zu vertreten", so hieß es offiziell in der NS-Propaganda während des Zweiten Weltkrieges, und so wurde es propagandistisch dokumentiert, auch wenn es überhaupt nicht dem von den Nationalsozialisten ursprünglich propagierten Frauenbild entsprach. Dazu gehörte auch eine "Drecksarbeit" wie das Ausblasen der Rohre an einer alten Preußin im Bw Düsseldorf Abstellbf. (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (118

 

Ausblasen der Rohre an einer preußischen G 8¹ im Bw Düsseldorf Abstellbf. Die Reichsbahn suchte zwar mit aufwändigen Anwerbeaktionen Frauen, um den Männermangel wettzumachen, eine solche Arbeit versprach allerdings keinen großen Werbeeffekt. Zudem widersprach das Bild einer berufstätigen Frau dem Frauenbild im Nationalsozialismus, da man in der Berufstätigkeit der Frauen ihre Gebärfreude gefährdet sah. In der Realität des Krieges hatten die Frauen schließlich Doppelbelastungen zu ertragen, hart zu arbeiten, sich in körperlich anstrengenden Berufen abzurackern und mussten nebenher noch die Kinder erziehen und den Haushalt versorgen.  (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (119

 

Ölausgabe im Bw Düsseldorf Abstellbf.  (18.02.1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (120

 

Auch als Sicherungsposten wurden Frauen während des Krieges eingesetzt. Im Bahnhof Steinbeck wird eine Rotte vor der Vorbeifahrt der Steinbecker 86 204 gewarnt, die Anfang 1935 fabrikneu hierher gekommen war.  (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (121

 

Sicherung einer Gleisbaurotte durch einen weiblichen Sicherungsposten im Bahnhof Steinbeck. Im Hintergrund fährt 86 204 vorbei. Der Bahnhof Steinbeck wurde erst ab 1952 offiziell in Wuppertal-Steinbeck umbenannt. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (122

 

Eine Gleisbaurotte, die durch einen weiblichen Sicherungsposten gewarnt wird, im Bahnhof Steinbeck. Anfang 1941 waren die Folgen des Krieges in Wuppertal noch nicht relevant. Dies sollte sich grundlegend ändern, als in den Nächten vom 29. auf den 30. Mai 1943 (Luftangriff auf Wuppertal-Barmen) und vom 24. auf den 25. Juni 1943 (Luftangriff auf Wuppertal-Elberfeld) die Stadt Ziel von zwei schweren Luftangriffen wurde. Mehr als 6500 Menschen starben, 38 Prozent der bebauten Stadtfläche wurde zerstört.  (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (123

 

Eine Gleisbaurotte unter dem Schutz eines weiblichen Sipo in Steinbeck. Aufällig ist, das die Rotte im Frühjahr 1941 noch weitgehend ohne Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter auskommt. Dies sollte sich im Verlauf des Krieges grundlegend ändern. Inbesondere erfolgte im Dezember 1941 die Verpflichtung aller Bewohner der besetzten Ostgebiete, Arbeiten für die Besatzer zu verrichten. Davon betroffen waren Männer bis zum Alter von 65 Jahren und Frauen zwischen 15 und 45 Jahren. Im Sommer 1942 wurde zusätzlich für alle Jugendlichen zwischen 18 und 20 Jahren ein zweijähriger Pflichtdienst eingeführt. Ab Februar 1942 kamen die ersten Zwangsarbeiter aus dem Osten ins Deutsche Reich und damit auch zur Reichsbahn. Im Frühjahr 1943 beschäftigte die Deutsche Reichsbahn rund 37.000 Zwangsarbeiter/innen. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (124

 

78 243 vom Bw Essen Hbf passiert mit einem Personenzug den Schrankenposten 7 bei Oberdüssel zwischen Aprath und Neviges. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
78 243 bei Oberdüssel

 

Schrankenwärterin am Bahnübergang Diakonissenweg (Schrankenposten 7) bei Oberdüssel. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (125

 

Der Schrankenposten 7 bei Oberdüssel an der Bahnstrecke von Wuppertal-Vohwinkel nach Steele Hbf war im Kriegsjahr 1941 fest in weiblicher Hand, auch wenn der Auftritt nicht unbedingt der Dienstkleidungsordnung der Reichsbahn entsprach. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (126

 

Blick in die Fernschreibstelle der RBD Wuppertal, wo fleißige Hände gerade Telegramme absetzen. Die Morse-Telegraphen konnten Nachrichten auf einem Papierstreifen allerdings nur in Punkten und Strichen absenden. Die Damen mussten daher den Morsecode beherrschen, um die in Klarschrift verfassten Nachrichten an die entsprechenden Bahndienststellen zu versenden. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (127

 

Zwei Bedienstete der Fernschreibstelle in der Wuppertaler Reichsbahndirektion beim Versenden von Telegrammen über die Morse-Telegraphen. An der Wand hängen Schilder für den Anwahlcode in die jeweiligen Bezirksleitungen, die zur Kommunikation zwischen den Dienststellen verwendet wurde. Die Bezirksleitungen ermöglichten eine effiziente Nachrichtenübermittlung zu allen Haupt- und Nebenbahnen, indem sie die Stationen direkt verbanden. (1941) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (128

 

Weltbewegende Leistungen hatte die Baureihe 64 beim Bw Hamburg-Eidelstedt nicht zu erbringen. Meist waren es Nahgüterzüge nach Bahrenfelde, Blankenese oder Wedel/Holststein oder Rangierdienst in Eidelstedt oder Langenfelde. Die planmäßig eingesetzten drei Maschinen kamen so auch nur auf 107 km durchschnittlich am Tag. 64 131 gehörte seit 16.03.1960 dem Bw Hamburg-Eidelstedt an und beschloss ihre aktive Dienstzeit dort am 28.02.1965. Hinter der 64er lugt die Osnabrücker 41 217 hervor. (10.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 131 in Hamburg

 

64 046 war 'der letzte Mohikaner' der Baureihe 64 beim Bw Mönchengladbach. Im Januar 1963 waren für sie, die hier vor P 1777 nach Kaldenkirchen aus Mönchengladbach Hbf dampft, die Tage auch gezählt. Im Oktober 1963 wurde die Abgabe nach Nürnberg verfügt. (01.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 046 in Mönchengladbach

 

64 152 rangiert in ihrem Heimat-Bahnhof Friedrichshafen Stadt. Wenige Wochen nach dieser Aufnahme wurde sie am 21.04.1964 z-gestellt. (03.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 152 in Friedrichshafen

 

64 250 in Reutlingen. Die Lok war im Laufplantag 1 des Bw Tübingen als Lz 14262 hierher gekommen, um anschließend den Ng 16230 nach Sondelfingen zu übernehmen. (09.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 250 in Reutlingen

 

64 383 präsentiert sich in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Kempten (Allg). Neben der Beförderung von Personenzügen auf den Allgäuer Nebenstrecken wurde die Baureihe 64 auch zum Einsatz höherwertiger Züge zwischen Kempten und Oberstdorf herangezogen. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 383 in Kempten (1)

 

64 383 auf der Drehscheibe im Bw Kempten (Allg). Als vorletzte Kemptener 64er wurde 64 383 am 1. Oktober 1964 nach Augsburg abgegeben. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 383 in Kempten (2)

 

64 435 beendete am 9. September 1966 nach rund 20 Jahren den Einsatz der Baureihe 64 beim Bw Kempten (Allg). Hier dampft sie an ihrem Heimat-Bw vorbei. (09.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 435 in Kempten (4)

 

An einem kalten Januartag des Jahres 1963 wartet 64 418 in ihrem Heimat-Bw Würzburg auf den nächsten Einsatz. Die Lok war von November 1946 (mit kleinen Unterbrechungen) bis zum 26.05.1966 hier stationiert. Daneben steht die eingereifte 50 1334.  (19.01.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 418 in Würzburg

 

64 451 vom Bw Hof im winterlichen Bahnhof Münchebrg. (01.1959) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 451 in Münchberg

 

64 423 vom Bw Gemünden (Main) wartet in Bad Kissingen mit E 773 auf die Rückfahrt nach Gemünden. Der Zug beförderte am Zugschluss einen Kurswagen nach Dortmund. Zum Sommerfahrplan 1965 endete der Einsatz der letzten vier Gemündener 64er, die Loks wurden nach Aschaffenburg abgegeben. (03.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 423 in Bad Kissingen

 

64 444 wird für den nächsten Einsatz in ihrer Heimat-Dienststelle Haldensleben vorbereitet. Die Lok war kurz zuvor aus Schwerin hierher umstationiert worden. (10.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 444 in Haldensleben

 

Das Bw Jerichow gehörte zum Auslauf-Bw der Reichsbahn 64er. Von 1956 bis April 1975 war die Baureihe 64 hier beheimatet. Den höchsten Bestand gab es zum 1. Januar 1970 mit 13 Lokomotiven, zu dem auch 64 454 gehörte. (07.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 454 in Jerichow (2)

 

64 446 war zwischen 1940 und 1966 in der RBD/BD Hamburg stationiert. Folgerichtig war sie dort als Museumslok auserkoren worden. Nach ihrer Ausmusterung verließ sie am 4. Oktober 1972 das Bw Plattling, nachdem sie dort zuvor äußerlich auf Hochglanz gebracht wurde. Am 10. Oktober traf sie in der Awst Glückstadt ein. Dort wurde sie weiter intensiv gepflegt und schleppfähig gehalten. Hier zeigt sie sich auf einer Ausstellung in Lübeck Hbf. Seit 2010 befindet sich 64 446 im Bahnpark Augsburg. (15.05.1980) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 446 in Lübeck

 

Am Wochenende 20./21. April 1968 veranstaltete die DGEG zwei Sonderfahrten durch Oberfranken. In Hof Hbf hatten die Teilnehmer einen zweistündigen Aufenthalt. Dort übernahm zudem die Hofer 64 449 den Sonderzug E Nür 22378 von 01 234. (21.04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 449 in Hof (2)

 

Im Bahnhof Marktredwitz fand ein Fotohalt vor dem DGEG-Sonderzug mit 64 449 statt. Wie so oft bei den ersten Sonderfahrten lief dieser eher etwas unkoordiniert ab und für die mitreisenden Fotografen erschloss sich nicht immer die Sinnhaftigkeit der ausgesuchten Halte. (21.04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 449 in Marktredwitz

 

Die Gattung V T der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen waren Nassdampf-Tenderlokomotiven mit Achsfolge C und innenliegender Steuerung für den Rangier- und den leichten Streckendienst. Zwischen 1872 und 1919 wurden insgesamt 153 Lokomotiven in fünf unterschiedlichen, kontinuierlich weiterentwickelten Bauformen durch die Sächsischen Maschinenfabrik in Chemnitz hergestellt. 89 262, die hier in Zwickau Hbf unterwegs ist, stammte aus der dritten Bauserie, bei der zwischen 1895 und 1901 83 Maschinen entstanden. (09.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
89 262 in Zwickau (1)