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Bilder
neuestes04.12.2021
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

In eigener Sache

Seit nunmehr 15 Jahren präsentieren wir hier mittlerweile rund 70.000 Fotos aus allen Epochen der Eisenbahn.

Aber nicht nur wir, auch das Layout und die technischen Möglichkeiten unserer Bilderseite sind in die Jahre gekommen.

Daher wird es Zeit zu renovieren!

Wir freuen uns, dass wir in Kürze, einen frischen, neuen Auftritt des Bildarchivs präsentieren können, der auch technisch auf der Höhe der Zeit ist.

 

Der am 29. Mai 1954 beim Bw Wuppertal-Steinbeck in Dienst gestellte VT 95 9477 fährt aus dem Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen in Richtung Barmen. Carl Bellingrodt nutzte als Fotostandpunkt die Schwebebahnstation Wupperfeld. (04.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 9477 in Wuppertal

 

Der Bahnhof Neunkirchen (Saar) spielte wegen der starken Industrialisierung durch die umgebenden Kohlegruben früher eine übergeordnete Rolle. 1955 gab es täglich bis zu 275 an- und abgehende Personenzüge, darunter vier Schnellzüge, sowie rund 40 beginnende Güterzüge. Nach dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie wurden immer mehr Gleisanlagen stillgelegt. Von den vormals sechs Bahnsteigen sind heute nur noch vier in Betrieb. Auch der ehemalige Westteil, die "Schlawerie" mit Einfahrgruppe und Ablaufberg und zugehörigem Drucktastenstellwerk "Nwf" sowie die Strecke nach Heinitz und zu den Gruben König und Kohlwald wurden stillgelegt und abgerissen. Lediglich ein Teil der Anlagen des Westteils (die ehemalige Richtungsgruppe und ein Anschlussgleis) ist heute noch vorhanden. Neben zahlreichen Güterzügen, die für eine rauchgeschwängerte Luft sorgen, ist gerade VT 95 9903 aus Saarbrücken eingefahren. Anscheinend gab es damals auch noch Kohlesammler (vorne im Gleis), die von den Güterwagen heruntergefallene Kohlebrocken für die heimische Hausbrandversorgung einsammelten. (05.1961) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Bahnhof Neunkirchen/Saar

 

Eine VT 95-Einheit im heute im Biggesee versunkenen Streckenabschnitt zwischen Listernohl und Eichhagen. Beim Bau des Biggesees war anfangs geplant, die gesamte Strecke zwischen Finnentrop und Olpe stillzulegen. Letztlich wurde aber aufgrund der Bedeutung des Sees für den Tourismus eine komplette Neutrassierung der Bahn entlang seines Ufers vorgenommen. Der neue Streckenteil wurde sogar für eine künftige Elektrifizierung vorbereitet, welche aber nie durchgeführt wurde. In Betrieb ging der neue Abschnitt am 31. Mai 1964. (04.1962) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Versunkene Welt

 

Eine VT 95/VB 142-Einheit auf der linken Rheinstrecke in Boppard. Das Bild entstand von der Steilstrecke der Hunsrückbahn nach Emmelshausen aus. Links ist noch die alte Kaltwasser-Heilanstalt (Mühlenbad) zu erkennen (heute ein Parkplatz), auf der gegenüberliegenden Rheinseite steht die St. Margaretha Kirche von Filsen. (1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 in Boppard (1)

 

Ein VT 95 fährt auf der linken Rheinstrecke in Boppard ein. Vom Bopparder Mühltal aus führt links eine Sesselbahn über die Länge von 915 Metern zu einen der schönsten Ausblicke auf das Rheintal und die Bopparder Rheinschleife. Vom Fußweg in der Bildmitte aus fertigte Carl Bellingrodt bereits in den 1930er Jahren zahlreiche Aufnahmen mit Blick auf das Rheintal und Boppard an. (05.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 in Boppard (2)

 

Ein VT 95 am aufgeschlitzten ehemaligen Braunhäuser Tunnel zwischen Bebra und Asmushausen. Der Braunhäuser Tunnel wurde von 1873 bis 1875 errichtet. Als die Nord-Süd-Strecke im Jahr 1961 elektrifiziert wurde, war das Profil des Tunnels für die Montage der Oberleitung zu klein. Die Planung errechnete, dass das Aufschlitzen des Tunnels preiswerter sei als die Aufweitung des Profils. Während der Arbeiten kamen nach längeren Regenfällen im Mai 1962 die neuen Böschungen ins Rutschen. Der folgende Erdrutsch verschüttete das Gleis und die Strecke musste einige Tage gesperrt werden. Das Problem konnte letztendlich nur durch flachere Böschungen gelöst werden, wozu in weit größerem Umfang Material abgetragen werden musste, als geplant. Das trieb die Kosten dann über die der ursprünglich veranschlagten Profilerweiterung des Tunnels hinaus. Im Frühjahr 1963 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen. Heute zeugen nur noch ein Portalfragment und ein aus Steinen des ehemaligen Südportals errichtetes Denkmal vom Tunnel. (1961) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 bei Bebra

 

Ein VT 95 fährt aus Gemünden am Main. Das Bild entstand von der Scherenburg. (01.05.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 in Gemünden/Main

 

Ein VT 95 auf der längst stillgelegten und teilweise in der Wuppertalsperre versunkenen Bahnstrecke von Radevormwald nach Wuppertal zwischen Krebsöge und Dahlhausen/Wupper bei Wilhelmsthal. (08.05.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 bei Wilhelmsthal

 

Angeblich bei Kyllburg wartet ein VT 95 auf Weiterfahrt, was aber nicht so ganz zur Örtlichkeit passen will. (06.1961) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 bei Kyllburg

 

Eine Steinbecker VT 95-Einheit fährt im Ortsgleis nach Wuppertal-Unterbarmen ein. Rechts ist die Siegesstraße zu sehen, der Wohnort Carl Bellingrodts. Für das Foto musste er nur vor die Haustür treten. (1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 95 in Wuppertal (2)

 

Eine dreiteilige VT 98/VB-Einheit auf der Bahnstrecke Frankenberg (Eder) - Cölbe bei Wetter (Hess-Nass). (09.07.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 98 bei Wetter/Hessen

 

Die Zeche Königsborn III war ein Steinkohlenbergwerk in Bönen. Bereits im Jahr 1801 wurde in Königsborn bei der Bohrung nach einer Solequelle in einer Tiefe von 150 m ein Steinkohleflöz angebohrt. 1880 wurde das erste Bergwerk in Betrieb genommen. Anschließend entstanden mehrere Schachtanlagen in den Städten Unna, Kamen und Bönen mit den Namen Königsborn I bis VI. Die Zeche Königsborn III/IV in Bönen war zuletzt die Hauptförderanlage, während die übrigen Schächte langsam stillgelegt wurden. Die Einstellung der gesamten Kohleförderung erfolgte 1981. Einzig ein markanter Förderturm auf dem Gelände der Schachtanlage III / IV in Bönen erinnert heute an den Bergbau.  (03.05.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Zeche Königsborn III

 

Der Wanner Osthafen am Rhein-Herne-Kanal wurde reiner als Industriehafen angelegt. Der Osthafen wird wie der Westhafen von der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH betrieben.  (1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Osthafen Wanne-Eickel

 

Zwei 03-geführte Reisezüge begegnen sich auf der linken Rheinstrecke bei Bacharach. Links und rechts der Bahnstrecke die alte (noch mit Post-Telegrafenleitungen) und neue Bundesstraße 9 zu sehen. Die S-Kurve der linken Rheinstrecke wurde später an dieser Stelle begradigt, sodass die Streckengeschwindigkeit von 100 auf 120 km/h angehoben werden konnte. (1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Zugbegegnung bei Bacharach

 

Der Zirkus Sarrasani bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Oberwesel. Damals fuhr man selbstverständlich mit der Bahn. Der Zirkus Sarrasani war eines der bekanntesten Zirkus-Unternehmens in Deutschland, das in Dresden ansässig war. Mit der Zerstörung des 1912 eingeweihten Zirkusbaus in der heutigen Sarrasanistraße in Dresden-Neustadt im Zweiten Weltkrieg ging der Zirkus Sarrasani in Deutschland unter. 1956 erfolgte die Neugründung im Westen. (1960) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Der Zirkus kommt (31)

 

Ein Wintersportsonderzug ist im Bahnhof Tegernsee eingetroffen. (1960) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
Wintersportsonderzug (129)

 

Weihnachtsstimmung im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen. (22.12.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Weihnachten in Wuppertal

 

VT 32 005 vom Bw Kempten wartet als T 1542 aus Lindau auf die Weiterfahrt nach Kempten. (03.1962) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
VT 32 005 in Oberstaufen

 

Die 1964 in Dienst gestellten Triebzüge der Baureihe ET 27 (ab 1968: Baureihe 427) wurden für den Nahschnellverkehr in Ballungsräumen konzipiert. Sie bestanden aus zwei Triebwagen und einem Mittelwagen ohne Antrieb. Die Züge führten die 1. und die 2. Wagenklasse und verfügten über einen Gepäckraum. Im Alltag konnten sich diese Triebzüge aufgrund des schwachen Trafos und der geringen Motorleistung nicht bewähren und wurden daher auch nur in fünf Exemplaren beschafft. Sie waren ausschließlich im Großraum Stuttgart im Einsatz. Das Bild entstand im Unterhaltungs-Aw Cannstadt. (1965) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
ET 27 im Aw Cannstadt

 

Eine Doppeleinheit ET 65 bei Kornwestheim. Der ET 65 war über Jahrzehnte das Rückgrat des Stuttgarter Vorortverkehrs. Er bestand jeweils aus einem Triebwagen, einem Steuerwagen und bis 1960 zwei kurzgekuppelten, württembergischen, zweiachsigen Personenwagen. Ab 1960 wurden die beiden Mittelwagen bis zur Ausmusterung der Fahrzeuge im Jahr 1978 durch einen vierachsigen Umbau-Wagen ersetzt. Alle Fahrzeuge waren mit Vielfachsteuerung ausgerüstet. (03.1966) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
ET 65 bei Kornwestheim (1)

 

Ein ET 65 unterwegs bei Kornwestheim. (03.1966) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
ET 65 bei Kornwestheim (2)

 

03 221 vom Bw Dortmunderfeld wendet auf der Drehscheibe des Bw Köln Bbf. Die Lok ist mit einem genieteten Tender neuerer Bauform mit Gleitlagern gekuppelt. Das Fassungsvermögen des Tenders betrug 32,5 m³, weshalb diese Tender auch als 2'2'T32,5 bezeichnet wurden.  (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 221 in Köln (6)

 

Porträtaufnahme der neuen 03 222 (Abnahme am 26.02.1936) im Bw Köln Bbf. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 222 in Köln (1)

 

03 222 vom Bw Dortmunderfeld vor der Hochbunker-Bekohlungsanlage des Bw Köln Bbf. Im Dezember 1942 wurde sie in die RBD Danzig versetzt und gehörte zu den wenigen Lokomotiven, die im Frühjahr 1945 das Gebiet der britischen Zone im Westen erreichten. Von einstmals 24 Lokomotiven der RBD Danzig schafften es nur fünf Loks (03 056, 072, 132, 136 und 222) in den Westen. Sechs Loks blieben in der sowjetisch besetzten Zone, zwei kamen in den Bestand der Sowjetischen Eisenbahnen, der Rest verblieb in Polen. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 222 in Köln (2)

 

Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Bw Köln Bbf war 03 223 (Bw Dortmunderfeld) gerade mal zwei Wochen alt (Abnahme am 11.03.1936). Nach 30 Dienstjahren wurde sie nach einem Unfall im Bahnhof Lauenbrück am 15. August 1966 abgestellt.  (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 223 in Köln (2)

 

03 223 an der Hochbunkeranlage im Bw Köln Bbf. Der Kohlebunker mit einem Fassungsvermögen von etwa 350 Tonnen war in 5 Abteilungen gegliedert. Wegen der beengten Platzverhältnisse im Betriebsbahnhof war es nicht möglich, die riesigen Kohlevorräte innerhalb des Bw-Geländes zu lagern. Daher wurde sie mit einer Lorenseilbahn über eine Entfernung von 735 m vom Lagerplatz an der Hornstraße bis zum Hochbunker im Bw befördert - eine in Deutschland einmalige Einrichtung. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 223 in Köln (3)

 

Der 2'2'T32,5-Tender mit Gleitlagern der 03 223. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 223 in Köln (4)

 

Treffen der 03-Gastloks im Bw Köln Bbf: 03 223 vom Bw Dortmunderfeld, in der Mitte 03 135 aus Gießen, ganz links 03 070 vom Bw Osnabrück Hbf.   (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03-Treffen in Köln

 

03 273 wurde am 25. Februar 1937 fabrikneu an das Bw Wuppertal-Langerfeld geliefert, wo auch diese Aufnahme entstand. Ab 09. Mai 1943 bis zum 20.11.1944 war sie beim Bw Saarbrücken Hbf stationiert. Warum sie zum Ende des Krieges von dort noch quer durch Deutschland ausgerechnet in den Osten abgefahren wurde, bleibt rätselhaft, war doch die Vorgehensweise sonst genau anders herum und man fuhr hochwertige Schnellzugloks in den Westen ab. Es wird vermutet, dass die leistungstarken 01 im Westen konzentriert wurden, um nach Luftangriffen Verspätungen einfahren zu können, die schwächeren Loks der Baureihe 03 daher in den Osten kamen, was aber angesichts der allgemeinen Lage 1944/45 und den maximal gefahrenen Geschwindigkeiten von 80 km/h auch nicht plausibel ist. 03 273 verblieb nach 1945 bei der PKP und war dort als Pm2-34 bis 1978 im Einsatz.  (03.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 273 in Wuppertal (5)

 

Die fast fabrikneue 03 273 (Ablieferung am 25. Februar 1937) im Heimat-Bw Wuppertal-Langerfeld. Die Lok besitzt hier eine "Probeausführung" des Hoheitszeichens mit Adler und war wohl eine der ersten Maschinen überhaupt, die diese Beschilderung erhalten hatte. Diese Ausführung wirkt "eckiger" als in der späteren Ausführung. Auch besitzt sie bereits die Induktive Zugsicherung ("Indusi"). (03.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 273 in Wuppertal (6)

 

Die "Weltrekordlok" 05 002 (Bw Hamburg-Altona) fährt mit dem FD 23 nach Berlin durch Aumühle. Am 11. Mai 1936 hatte sie vor einem aus vier Wagen gebildeten Zug zwischen Hamburg und Berlin einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven mit 200,4 km/h aufgestellt.  (06.06.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
05 002 in Aumühle

 

17 1016 der Bauart 1911 mit einem Ersatzkessel (Henschel 1924/20018) im Bw Pasewalk. (10.06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1016 in Pasewalk (1)

 

17 1016 besaß zum Aufnahmezeitpunkt im Bw Pasewalk bereits eine elektrische Beleuchtung. Sie verblieb als Pk2-28 nach 1945 bei der PKP und wurde dort am 21. Februar 1957 ausgemustert. (10.06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1016 in Pasewalk (2)

 

Für Carl Bellingrodt wurde diese fotogene Aufstellung der Essener-S10-Gastloks im Bw Köln Bbf unter der Kohlenseilbahn arrangiert:  17 1010 (Bw Hamm), 17 1021 (Bw Dortmund) und 17 1024 (Bw Hamm). (24.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
S10-Parade in Köln (1)

 

Im Bw Köln Bbf hat sich zu den alten Preußen die 1927 in Dienst gestellte Einheitslok 01 033 vom Bw Hamm gesellt. (24.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
S10-Parade in Köln (2)

 

74 225, 1908 von der Union-Gießerei Königsberg gebaut, im Bw Berlin Anhalter Bahnhof. Dort dürfte sie als Rangierlok häufiger Gast im damals bekanntesten Berliner Fernbahnhof gewesen sein. Erst 1965 wurde sie ausgemustert. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
74 225 in Berlin

 

74 238 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Stralsund. Sie war eine der 35 auf Heißdampf umgebauten T 11. Außerdem war sie eine der vier Stralsunder Heißdampf-T 11, die mit elektrischer Zugbeleuchtung ausgerüstet waren und bevorzugt auf der Strecke Züssow - Wolgast zum Einsatz kamen. (27.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 238 in Stralsund (1)

 

Für das Deutsche Lokbildarchiv in Darmstadt porträtierte Carl Bellingrodt die ehemalige Nassdampflok 74 238 im Bw Stralsund. Zwischen 1903 und 1910 wurden 470 Maschinen der pr. T 11 beschafft, nach 1910 wurde der Weiterbau zugunsten der wirtschaftlicheren Heißdampf-Baureihe T 12 eingestellt.  (27.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 238 in Stralsund (2)

 

Anders als die übrigen Heißdampf-T 11 war 74 249 mit auf die alten Schieberspiegel aufgesetzten Kolbenschiebern ausgerüstet, so dass man die alten Zylinderblöcke belassen konnte. Von außen war der Unterschied nur durch eine höhere Kappe auf den Schiebern zu erkennen. Die Aufnahme der 1908 bei Union in Königsberg gebauten Lok entstand in ihrer Heimat, dem Bw Stralsund. (27.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 249 in Stralsund

 

74 408 in ihrer sächsischen Heimat, dem Bw Leipzig Hbf Süd. Die 1905 bei Borsig in Berlin gebaute Lok wurde bereits am 10. Januar 1934 ausgemustert. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
74 408 in Leipzig (1)

 

Neben der Heizerseite wurde wie immer standardmäßig auch die Lokführerseite auf Platte gebannt. In der Ansicht "rwsv" (rechts wenig schräg vorne) griff Werner Hubert zur Kamera im Bw Leipzig Hbf Süd. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
74 408 in Leipzig (2)

 

74 489 (Borsig, Baujahr 1906) kurz vor ihrer Abstellung im Bw Wuppertal-Vohwinkel. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 489 in Wuppertal

 

Für die steigungsreichen Strecken im Erzgebirge lieferte Hartmann in Chemnitz im Jahr 1916 zwei Güterzug-Tenderloks ab, die ein in Deutschland einmaliges Triebwerk besaßen, zwei fest im Rahmen gelagerte dreifach gekuppelte Triebwerke. Ursprünglich war sie mit mit sechsfacher Kupplung und seitenverschiebbaren Gölsdorf-Achsen, wie es ein Jahr später bei der Württembergischen K realisiert wurde, konzipiert worden. Der Vorstand des maschinentechnischen Amtes der Staatseisenbahn Oberbaurat Lindner zweifelte aber die Tauglichkeit der Gölsdorfschen Bauart bei sechs gekuppelten Achsen an, weshalb es zu dieser Sonderkonstruktion kam. Die jeweils äußeren Achsen der Fahrzeuge waren als Klien-Lindner-Hohlachse ausgeführt und konnten jeweils um 37 mm aus ihrer Mittellage seitlich ausgelenkt werden. Die Konstruktion dieser Achsen erforderte die Lagerung in einem Außenrahmen. In der Mitte der Lokomotive befanden sich Doppelzylinder mit je einem Hochdruckzylinder für das hintere und einem Niederdruckzylinder für das vordere Fahrwerk. Das Werkbild zeigt die sächs. XV HTV Nr. 1352, die spätere 79 002. Wie ihre Schwesterlok 79 001 wurde sie 1932 ausgemustert. (1916) <i>Foto: Werkfoto</i>
Sächs. XV HTV (1)

 

Die besondere Triebwerksbauart der sächs. XV HTV mit zwei fest im Rahmen gelagerten, dreifach gekuppelten Triebwerken, sollte durch eine geringe Beanspruchung des Gleises, geringen Eigenwiderstand und einfachen Massenausgleich überzeugen sowie die Verwendung gekröpfter Treibachsen vermeiden. Dies gelang zwar, aber durch die hohen Unterhaltungskosten der XV HTV unterblieben weitere Beschaffungen. Auch die bei allen Verbundlokomotiven übliche Neigung zum Schleudern konnte nicht beseitigt werden. Aufgrund der Abnutzung der Radreifen veränderte sich die Kurbelstellung der Triebwerke. Dadurch war ein ständiges Nachjustieren der Triebwerkssynchronizität notwendig, um eine gleichmäßige Leistungsverteilung zu gewährleisten. Die Deutsche Reichsbahn übernahm beide Exemplare als 79 001 und 79 002, musterte sie jedoch 1932 aus. Die Loknummer 79 001 wurde danach von 1938 bis 1947 nochmals an die Lok Nr. 44 der vormaligen Braunschweigischen Landeseisenbahn und ab 1951 der ehemals französischen und nach Kriegsende in Besitz der DDR-Reichsbahn gelangten 242 TA-602 vergeben. (1920) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Sächs. XV HTV (2)

 

Die für die Salzkammergutbahn und Mittenwaldbahn konzipierte BBÖ 1170.09 im Bw Innsbruck. 1938 wurde sie nach dem "Anschluss Österreichs" an das Deutsche Reich in das Nummernsystem der Deutschen Reichsbahn als E 45 09 eingeordnet. Nach ihrer Abstellung im Jahr 1993 blieb sie als ÖBB-Nostalgielok im Eisenbahnmuseum Strasshof erhalten. (05.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 45 09 in Innsbruck (1)

 

E 45 09 besaß auch zwei Jahre nach Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn noch ihre Originalnummerung als 1170.09, aufgenommen im Bw Innsbruck. Die ÖBB zeichnete sie nach dem Krieg in 1045.09 um. (05.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 45 09 in Innsbruck (2)

 

Die BBÖ-Reihe 1280 wurde entwickelt, um die durch die nach Osten fortschreitende Elektrifizierung von Innsbruck nach Salzburg und durch den ansteigenden Güterverkehr auch auf der Brennerbahn eine entsprechende Güterzug-Lok zu erhalten. E 88 204 wurde 1928 als 1280.04 wurde 1929 in Dienst gestellt und im März 1973 ausgemustert. Die mit Kriegsverdunkelung und den Beschriftungen der Deutschen Reichsbahn versehene Lok wurde in Attnang-Puchheim angetroffen. (05.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 88 204 in Attnang-Puchheim 1

 

E 88 204 (ex BBÖ 1280.04) im Bahnhof Attnang-Puchheim. Nach dem Krieg erhielt die Lok ihre Ursprungsbezeichnung wieder zurück. (05.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 88 204 in Attnang-Puchheim 2

 

18 537 (Bw Mainz Hbf) mit FFD 102 "Rheingold" vor der Kulisse des Siebengebirges mit Drachenfels und Schloss Drachenburg zwischen Bonn-Mehlem und Bad Godesberg.  (29.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 537 bei Bonn-Mehlem (2)

 

Leihlok ER 20-012 (223 012) der Beacon Rail Leasing London mit RE 11004 (Hamburg-Altona - Westerland) am Betriebsbahnhof Lehnshallig. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (222)

 

PRESS 218 056 (218 454) mit dem aus 11 Wagen bestehenden IC 2311 nach Stuttgart am Einfahrsignal des Betriebsbahnhofs Lehnshallig vor Niebüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (223)

 

Im Betriebsbahnhof Lehnshallig begegnen sich IC 2311 (Westerland - Stuttgart) mit PRESS 218 056 und der Autozug AS 1418 nach Sylt mit 218 810 und 218 385. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (224)

 

Nach Kreuzung mit dem IC 2311 fahren 218 810 und 218 385 mit AS 1418 in Lehnshallig weiter nach Sylt. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (225)

 

218 402 und 218 497 fahren mit AS 1423 nach Niebüll durch den Bahnhof Klanxbüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (226)

 

245 007 mit RE 11008 nach Westerland/Sylt am Rickelsbüller Koog westlich von Klanxbüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (227)

 

Eine nicht ganz geglückte Begegnung zweier Autozüge westlich von Klanxbüll: Links AS 1426 der DB Sylt Shuttle mit 218 497 und 218 402 unterwegs nach Westerland, daneben DPF 28911 der Autozug Sylt auf dem Weg nach Niebüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (228)

 

218 810 und 218 385 mit AS 1432 nach Westerland in Klanxbüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (229)

 

Der Kreis Nordfriesland ist eine Region, die viel mehr grünen Strom erzeugt als vor Ort verbraucht wird. Im Rahmen eines Feldtests in Klanxbüll wird erforscht, wie sich Wasserstoff, der aus überschüssigem Strom gewonnen wurde, im bestehenden Erdgasnetz nutzen bzw. auch speichern lässt. MaK DE 2700-03 (251 003) passiert mit DPF 28916 nach Westerland die Umspannanlage kurz vor dem Hindenburgdamm. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (230)

 

218 497 und 218 402 mit AS 1442 nach Westerland auf dem Hindenburgdamm westlich von Klanxbüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (231)

 

281 385 und 218 810 haben mit AS 1445 nach Niebüll den Hindenburgdamm fast hinter sich gebracht. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (232)

 

Wieder musste PRESS 218 056 (218 454) solo den IC 2310 (Frankfurt - Westerland) über den Hindenburgdamm befördern.  (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (233)

 

Sporadisch findet auch noch Güterverkehr nach Sylt statt. Dreimal in der Woche werden die Mineralölhändler auf der Insel mit Brennstoffen versorgt. Vossloh DE 12 (4125 008) befördert die Leerwagen als DGZ 95445 zurück nach Niebüll auf dem Hindenburgdamm westlich von Klanxbüll. (27.10.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (234)

 

152 031 mit allerlei kriegerischem Gerät vor M 69940 bei Polling, südlich von Weinheim in Oberbayern. (24.09.2010) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
152 031 bei Polling

 

103 235 mit Sonderzug TEE 5460 nach Meran bei Niederaudorf kurz vor Kufstein. (03.10.2010) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
103 235 bei Niederaudorf

 

ÖBB 1144.221 mit einem "LKW Walter"-Zug des kombinierten Ladungsverkehrs in Aßling/Obb. (12.10.2010) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
ÖBB 1144.221 in Aßling

 

101 110 mit Werbung für einen Frankfurter Fussballverein vor EC 361 (Strasbourg - Karlsruhe - Stuttgart - München) bei Gröbenzell. Im Jahr 2021 war die Lok mit der DB-eigenen Werbung für "50 Jahre Intercity" unterwegs. (09.12.2012) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
101 110 bei Gröbenzell

 

183 002 mit ALX 352 (Praha hln. - München Hbf) bei Feldmoching, nördlich von München. (18.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
183 002 bei Feldmoching

 

185 575 der Alpha Trains Belgium, in Diensten der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) mit einem Güterzug bei Feldmoching. (18.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
185 575 bei Feldmoching

 

ÖBB 1116.251 "Ski Austria" mit RJ 660 bei Raubling, südlich von Rosenheim. (25.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
ÖBB 1116.251 bei Raubling

 

218 387 fährt mit RE 57410 (München - Memmingen) aus dem Bahnhof Kaufering. (25.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (599)

 

232 384 fährt mit einem Güterzug aus Richtung Geltendorf in Kaufering ein. Von rechts kommt das Streckengleis aus Landsberg am Lech. (25.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (600)

 

425 147 als RB 79059 zwischen Rosenheim und Kufstein bei Brannenburg. (25.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
425 147 bei Brannenburg

 

218 426 und 218 402 vor dem umgeleiteten EC 217 (Saarbrücken - Mannheim - Stuttgart - München - Salzburg - Graz) bei Thann-Matzbach auf der Bahnstrecke München - Mühldorf. Am Zugschluss hängt noch die planmäßige Zuglok, eine 101. (26.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (601)

 

218 418 und 218 4040 vor dem umgeleiteten EC 390 (Linz - Salzburg - München - Stuttgart - Frankfurt/M) bei Hörlkofen aus dem Weg nach München. (26.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (602)

 

232 209 mit ÖBB 1016.025 vor dem umgeleiteten EC 111 (München - Salzburg - Villach - Klagenfurt) bei Hörlkofen nahe Markt Schwaben. (26.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (603)

 

218 467 mit Werbung für das "Bayern-Ticket" vor RB 57412 (München - Memmingen) bei Geltendorf. Seit 2018 ist sie für die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH Schkopau (MEG) unterwegs. (28.10.2013) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (604)

 

140 438 der BayernBahn mit einem Sonderzug im Bahnhof München Ost. (05.12.2015) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
140 438 in München

 

38 2379 vom Bw St. Wendel auf der wiederaufgebauten Brücke über die Saar an der deutsch-französischen Grenze zwischen Hanweiler und Sarreguemines. (1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (1)

 

39 009 (Bw Karlsruhe) am neuen Bildstock-Tunnel im saarländischen Friedrichsthal an der Saarbrücken – Türkismühle. Der starke Kohleabbau in der Region führte von Anfang an zu großen Problemen an der Bahnstrecke, da Bergschäden zu häufigen Instandsetzungsarbeiten führten. Immer wieder gab es Überlegungen, die Bahnstrecke zu verlegen und auch den Bildstock-Tunnel abzureißen und durch einen Einschnitt zu ersetzen. Ab 1946 wurden die Grubenschäden immer stärker. Außerdem entdeckte man unter dem Bildstock-Tunnel große Kohlevorkommen, die man bei einer Anhebung und Belassung der alten Strecke nicht hätte fördern können. Ein Aufschlitzen des Tunnels hätte einen rund 60 Meter tiefen Einschnitt hinterlassen, der das Dorf Bildstock geteilt hätte. Die Saarbergwerke und Eisenbahndirektion Saarbrücken beschlossen deshalb den Neubau eines Tunnels. Der neue 336,8 m Bildstocktunnel entstand rund 150 Meter westlich des alten Tunnels. Am 3. Juli 1955 durchfuhr der erste Zug den neuen Tunnel. Der alte Tunnel wurde verfüllt, die Eingangsportale aus Sandstein zugeschüttet. (1955) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
39 009 bei Friedrichsthal

 

Belastungsprobe der provisorischen Achterbrücke (auch Schanzenbergbrücke genannt) mit mindestens vier Loks der Baureihe 42 (u.a. 42 2332). Sie verbindet Malstatt und Burbach mit dem Deutschmühlental in Saarbrücken. Zwischen 1950 und 1952 wurde das Provisorium durch eine eine stählerne Fachwerkbrücke mit drei Feldern ersetzt. (1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (2)

 

Brückenbelastungsprobe mit 42 2807 und einer Schwesterlok auf der Strecke Dillingen - Siersburg (-Bouzonville). Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Strecke für Nachschubzüge von Dillingen bis Metz genutzt. Am 7. Oktober 1944 zerstörte ein amerikanischer Bomberverband die Eisenbahnbrücke über die Saar bei Dillingen, um den Nachschub an die Westfront zu unterbinden. Der Personenverkehr zwischen Bouzonville und Niedaltdorf wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 eingestellt. 1948 wurde die Strecke aufgrund der Kriegszerstörungen nur eingleisig wieder aufgebaut. (12.05.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (3)

 

Die erst vier Jahre alte 42 585 auf der wiederaufgebauten Eisenbahnbrücke am Bahnhof Rohrbach (Saar) im Zuge der Bahnstrecke Kaiserslautern - Homburg - Saarbrücken. Der Streckenabschnitt von Homburg bis Saarbrücken wurde 1947 Bestandteil des fortan Saarland genannten Territoriums und erhielt eine eigene Verwaltung, die sich zunächst "Saarländische Eisenbahnen" (SEB) und ab 1951 "Eisenbahnen des Saarlandes" (EdS) nannte. Homburg wurde Zollbahnhof.  (08.10.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (4)

 

42 585 auf dem behelfsmäßigen Kreuzungsbauwerk bei Wehrden auf der sog. Rosseltalbahn Saarbrücken - Bous (Saar). Unten verläuft die Strecke von Völklingen nach Hargarten-Falck. (21.10.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (5)

 

Die im Saargebiet vorhandenen 42er scheinen die bevorzugte Baureihe für die Belastungsproben an den wiederaufgebauten Brücken gewesen zu sein. Hier ist es die erst am 29. Januar 1945 abgenommene 42 963, die ein neu aufgebautes Viadukt in Völklingen-Geislautern testet.  (17.03.1949) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (6)

 

50 1501 vom Bw Kirn im Bahnhof Türkismühle. Der ehemals beidseitige Trennungsbahnhof an der Nahetalbahn war Endpunkt der Hochwaldbahn nach Trier sowie der Westrichbahn nach Kusel.  (1950) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
50 1501 in Türkismühle

 

Und doch mal eine 50er bei einer Brückenbelastung. Am Abzweig Saarbrücken-Saardamm überprüft 50 2904 ÜK (BMAG, Baujahr 1942) vom Bw Saarbrücken Vbf die Standfestigkeit einer neu eingebauten Brücke. Der Abzweig Saardamm und seine angrenzenden Strecken waren ein bedeutendes Gleisdreieck zwischen Saarbrücken Hauptbahnhof / -Rangierbahnhof, Burbach / Forbach und Fürstenhausen. (1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (7)

 

52 1528 vom Bw Saarbrücken Vbf auf einer Behelfsbrücke in Saarbrücken-Malstatt an der Bahnstrecke von Saarbrücken Hbf nach Neunkirchen (Saar) Hbf, der sog. Fischbachtalbahn. Im Hintergrund ist die im Juni 1942 zerstörte evangelische Kirche von Malstatt zu sehen, die erst 1953/54 in veränderter Form wieder aufgebaut wurde.  (01.06.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (8)

 

Und wieder eine Brückenbelastung: 52 2587 vom Bw Homburg (Saar) auf der wiederhergestellten Fischbachbrücke in Saarbrücken-Schleifmühle. (07.09.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (9)

 

Die Saarbrückener 57 1044 im Arbeitszugeinsatz in Brebach auf der Bahnstrecke Saarbrücken – Sarreguemines. (16.07.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (10)

 

78 328 vom Bw Dillingen (Saar) während einer Brückenbelastungsprobe auf der Saarstrecke bei Saarhölzbach nahe Mettlach. (17.09.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (11)

 

86 714 vom Bw Völklingen mit einem Personenzug auf dem Überwerfungsbauwerk hinter dem Heidstock-Tunnel, der sog. Luisenthaler Eng, nahe des Bahnhofs Völklingen, das 1945 gesprengt und 1947 wieder repariert wurde. In der Zwischenzeit verkehrten die Züge der Köllertalbahn nur zwischen Heusweiler und Völklingen-Heidstock, wobei - mangels Umsetzmöglichkeiten - der Zug in einer Richtung immer geschoben wurde. (07.1948) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
RBD Saarbrücken 1948 (12)

 

92 936 an der wiederhergestellten Brücke über die Kaiserstraße am Bahnhof St. Ingbert, der im Hintergrund zu sehen ist. (07.11.1954) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
92 936 in St. Ingbert

 

92 939 hilft mit einem Kranzug bei der Wiederherstellung einer Werkszufahrt in St. Ingbert. (22.05.1955) <i>Foto: RBD Saarbrücken</i>
92 939 in St. Ingbert

 

E 04 09 ist eine Ur-Leipzigerin, war sie doch bereits am 24. Mai 1933 fabrikneu dem Bw Leipzig Hbf West zugeteilt worden. Nachdem sie 1946 als Reparationsleistung in die UdSSR ging, kam sie völlig ausgeschlachtet Ende 1952 in die DDR zurück. Der Wiederaufbau im RAW Dessau dauerte vom Dezember 1952 bis zum 6. Juli 1957. 1976 wurde sie ausgemustert und wurde noch bis 1993 als Energieversorgungsgerät in Großkorbetha verwendet. Hier steht in sie im Gleis 11 des Leipziger Hauptbahnhofs. (09.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
E 04 09 in Leipzig (2)

 

Einheits-Triebwagen 1105 (Bauart "Gotha") der VEB (K) Verkehrsbetriebe der Stadt Leipzig (LVB) auf der Leipziger Außenbahn-Linie 29 nach Schkeuditz. (09.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Straßenbahn Leipzig (6)

 

55 5444 vom Bw Leipzig-Wahren rangiert in Leipzig-Engelsdorf. Die 1919 bei Jung gebaute Lok war bis 1968 im Einsatz. (09.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
55 5444 in Leipzig

 

Blick von der Torgauer Brücke auf 38 3459 vom Bw Leipzig Hbf Süd, die mit einem stilreinen Länderbahnzug in Leipzig-Engelsdorf auf dem Weg zum Hauptbahnhof ist. Die Häuserzeile (rechts) gehört zur Bülowstraße, im Hintergrund ist der Turm der Emmauskirche auszumachen. (09.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
38 3459 in Leipzig

 

23 1097 (Bw Leipzig Hbf Süd) in Leipzig-Engelsorf auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Die Zuggarnitur mag nicht so recht zu einer Neubaulok passen. Ein Privatmann erwarb die Lok am 7. November 1981 für den Verein "Historische Eisenbahn Fankfurt". Heute gehört sie der Interessengemeinschaft Traditionslok 58 3047 e.V. in Glauchau. Das Industriegebäude beherbergt inzwischen das Leipziger Stadtarchiv. (09.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
23 1097 in Leipzig

 

94 1662 macht sich im Rangierbahnhof Leipzig-Engelsdorf nützlich. (09.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
94 1662 in Leipzig

 

86 445 vom Bw Rochlitz mit einem Personenzug in Borsdorf (Sachs), östlich von Leipzig. (14.09.1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
86 445 in Leipzig