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neuestes11.12.2018
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Endzeitstimmung in Berlin: Reichsbahner am Rangierstellwerk III im Güterbahnhof von Berlin-Grunewald. Im Hintergrund ist der 146m hohe Funkturm zu erkennen. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als militärischer Warn- und Beobachtungsposten. Bei der Schlacht um Berlin wurde er 1945 durch eine Granate getroffen und das Turmrestaurant beschädigt. Ein weiterer Treffer in einem Knotenpunkt eines Stützpfeilers in 38 Metern Höhe ließ den Turm praktisch auf nur drei Pfeilern stehen. Nach dem Ende der Kämpfe konnten die Schäden durch den zusätzlichen Einbau von 7 t Stahl und 800 kg Schrauben behoben und damit der Funkturm vor dem damals erwogenen Abriss bewahrt werden.  (04.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Berlin-Grunewald Gbf (1)

 

Scheinbar völlig normal gestalten sich die Abläufe am Rangierstellwerk III im Güterbahnhof von Berlin-Grunewald in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Es sind die letzten Fotos Walter Hollnagels aus Berlin.  (04.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Berlin-Grunewald Gbf (2)

 

38 2698 mit Caprotti-Ventilsteuerung (Antrieb über rotierende Wellen) auf der Schiebebühne des Bw Berlin-Grunewald. 1932 wurde die Ventilsteuerung System Caprotti wieder gegen eine Heusinger-Steuerung getauscht.  (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 2698 in Bln-Grunewald

 

01 126 (Bw Hannover) macht mit einem Schnellzug nach Bremen Station in Herford.  (12.05.1966) <i>Foto: David Adams</i>
01 126 in Herford

 

ÖBB 52.855 (Oberschlesische Lokomotivwerke AG Kattowitz, Werk Kronau, Ablieferung am 17.10.1944 an die RBD Wien) mit einem leeren Erzzug bei Gstatterboden im Gesäuse.  (03.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
ÖBB 52.855 bei Gstatterboden

 

044 238 (Bw Emden) ballert mit einem Erzzug durch den Bahnhof Lingen. (04.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 238 in Lingen

 

E 10 375 war gerade ein halbes Jahr alt, als sie in ihrer Heimat Köln abgepasst wurde. Daneben parkt die 14 Jahre ältere 23 007 vom Bw Siegen, die offenkundig für die Zuschauer interessanter war als die moderne E-Lok.  (08.09.1965) <i>Foto: David Adams</i>
E 10 375 in Köln

 

23 007 wartet in Köln Hbf auf die Rückfahrt nach Siegen.  (08.09.1965) <i>Foto: David Adams</i>
23 007 in Köln Hbf

 

38 3632 vom Bremen Hbf in ihrer hanseatischen Heimat.  (04.1964) <i>Foto: David Adams</i>
38 3632 in Bremen

 

41 190 vom Bw Bremerhaven-Geestemünde fährt mit einem Güterzug durch Bremen Hbf. Rechts steht 94 1226. (04.1964) <i>Foto: David Adams</i>
41 190 in Bremen

 

94 1226 (Bw Bremen Hbf) wird von einer unbekannten G 8.1 durch Bremen Hbf geschleppt. Die pr. T 16.1 verließ Bremen im Jahr 1969 und stand als z-Lok noch bis 1974 in Uelzen abgestellt. (04.1964) <i>Foto: David Adams</i>
94 1226 in Bremen

 

41 237 (Bw Bremerhaven-Geestemünde) rollt durch Bremen Hbf.  (04.1964) <i>Foto: David Adams</i>
41 237 in Bremen

 

23 075 (Bw Oldenburg) ist in Bremen Hbf eingetroffen.  (04.1964) <i>Foto: David Adams</i>
23 075 in Bremen

 

Werklok (Hanomag 6661/ Baujahr 1915) des Portlandzementwerks "Siegfried" bei Salzderhelden. 1897 entstand die Gewerkschaft Siegfried I in Vogelbeck (zwischen Einbeck und Northeim). In sechs Tiefbohrungen stellte man Kalivorkommen fest, die ab 1899 im Schacht Heinrich abgebaut wurden. 1926 wurde der Betrieb allerdings schon wieder wegen fehlender Rentabilität stillgelegt. 1928 wurde auf dem Gelände des alten Kaliwerkes eine neue Firma gegründet: Die "Portlandzement- und Kalkwerke AG Salzderhelden". Der Traditionsname "Siegfried" wurde beibehalten, offiziell firmierte das Werk nach dem Zweiten Weltkrieg als "Portland-Zementwerk Siegfried-Salzderhelden AG, Vogelbeck b. Northeim". Am 30. Juni 1976 wurde das Werk geschlossen und zwischen 1980 und 1985 abgebrochen. Das gleiche Schicksal dürfte die Lok erfahren haben. (07.1963) <i>Foto: John Hosty</i>
"Siegfried" Salzderhelden

 

01 131 auf der Drehscheibe ihrer Heimatdienststelle Nürnberg Hbf. Erst 1966 erhielt sie einen Hochleistunsgkessel aus der zuvor verunfallten 01 122. (05.1964) <i>Foto: John Hosty</i>
01 131 im Bw Nürnberg Hbf

 

144 036 (Bw Garmisch-Partenkirchen) ist in ihrem Heimatbahnhof eingetroffen. Die 1935 in Dienst gestellte Lok wurde ein Jahr später ausgemustert.  (22.09.1976) <i>Foto: Robin Fell</i>
144 036 in Garmisch

 

044 202 mit einem Güterzug auf dem Weg nach Ehrang in Bengel.  (30.06.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 202 in Bengel

 

Abgesang der Baureihe 03 beim Bw Hamburg-Altona: 03 262 mit einem Eilzug nach Lübeck bei Bad Oldesloe. Die Lok wurde dann wenige Wochen später nach Ulm stationiert, war dort aber auch nur noch ein halbes Jahr im Einsatz.  (07.1969) <i>Foto: Jörg Schlüter</i>
03 262 bei Bad Oldesloe

 

99 1780 auf der Schmalspurbahn Cranzahl – Oberwiesenthal in Kretscham-Rothensehma.  (03.10.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
99 1870 Kr-Rothensehma

 

Lok 74060 der Portugisischen Eisenbahn (CP) überquert mit einem Güterzug die Brücke über den Douro bei Pinhão, im Zentrum des Portwein-Anbaugebietes im Norden Portugals. (20.04.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Portugal (2)

 

Lok 74051 der Portugisischen Eisenbahn (CP) überquert mit einem Güterzug die Brücke über den Douro bei Pinhão im Norden Portugals. (20.04.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Portugal (3)

 

Eine beschauliche Szene an einem unbekannten Ort in Portugal.  (08.1968) <i>Foto: Roger Johnson</i>
Dampf in Portugal (6)

 

SAR 3659 in Mossel Bay am Indischen Ozean zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. (21.08.1977)  (21.08.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Südafrika (44)

 

110 135 vom Bw Köln-Deutzerfeld mit einer Regionalbahn nach Trier auf der doppelstöckigen Moselbrücke in Bullay. (11.08.1995) <i>Foto: Christoph Weinkopf</i>
110 135 bei Bullay

 

Der Morgendunst liegt noch über dem Moseltal, als sich 001 199 mit N 2422 (Koblenz ab 6.17 Uhr - Trier an 8.47 Uhr) bei Bullay nähert. (03.05.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
001 199 bei Bullay (2)

 

Die Gremberger 051 788-8 (50 1788) befördert einen Braunkohlenzug (Ng 64667) aus Köln-Bickendorf im Ehrenfelder Verbindungsgleis bei Köln-West. Über das Viadukt im Hintergrund verläuft die Reisebahn von Köln Hbf nach Kalscheuren.  (26.05.1975) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
051 788 bei Köln-West

 

Bei der Durchfahrt von E 03 001 in Leipzig-Schönefeld kam dem Sonderzug ein Güterzug mit 185 396 in die Quere. (08.12.2018) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
E 03 001 in Leipzig (1)

 

Und noch die Version ohne die moderne Lok: E 03 001 (mit der fast unsichtbaren Schlusslok 103 113) in Leipzig-Schönefeld auf dem Weg nach Dresden. (08.12.2018) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
E 03 001 in Leipzig (2)

 

17 1177 (Bw Berlin Anhalter Bf) auf dem Rollenprüfstand des Lokomotivversuchsamt Berlin-Grunewald. (1932) <i>Foto: RVM</i>
17 1177 im RAW Grunewald

 

17 239 (Bw Hannover) zu Gast im Bw Münster. Die Lok ist eine der zwei S 10.2 (17 236 und 239), die 1933 in Mitteldruckloks mit 25 atü Kesseldruck und h3v-Triebwerk umgebaut wurden. Die Leistung entsprach fast der viel grösseren 03, bei phenomenal niedrigem Verbrauch.  (21.11.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 239 in Münster

 

19 011 vom Bw Dresden-Altstadt bespannt einen Schnellzug in Dresden Hbf. (1928) <i>Foto: unbekannt</i>
19 011 in Dresden

 

Ausfahrt frei für 44 1367 in Aschaffenburg Rbf. Links steht die Aschaffenburger 94 1165. (24.08.1949) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
44 1367 in Aschaffenburg

 

50 1243 mit 50 2163, 50 2189, 50 2371 und vermeintlich 50 2150 auf dem Weg von Nürnberg Rbf zur Umstationierung nach Hamm Rbf in Laufach. Bei der 50 2150 ist wohl mal wieder die "Nummern-Fantasie" beim "Meister" durchgegangen. Die Lok war nie bei der DB, sondern sie gelangte nach dem 2. Weltkrieg über die Kolonne 20 (Senftenberg) in die Sowjetunion, wo sie auch zerlegt wurde. (11.03.1950) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Lokzug in Laufach

 

Am 21. Oktober 1944 begann ein sechswöchigem Kampf um die erste deutsche Stadt, die von den Alliierten eingenommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt zählte Aachen nur noch 11.000 Einwohner von ursprünglich 160.000 Bewohnern. In militärischer Hinsicht spielte die Stadt jedoch keine große Rolle, da die Hauptkampflinie am Westwall östlich der Stadt verlief und Aachen nur durch schwache Befestigungen in diese integriert war. Folglich stellte das große bebaute Gebiet Aachens für die alliierten Streitkräfte vor allem ein Hindernis dar, das sie schnellstmöglich umgehen wollten, um weiter östlich den Westwall angreifen zu können. Für die amerikanischen Kriegsfotografen war die Einnahme der ersten deutschen Stadt jedenfalls ein Großereignis; sie begleiteten hautnah die Kämpfe wie hier in der Jülicher Straße in Aachen. (26.10.1944) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Kriegsende 1945 (37)

 

Nach der Schlacht im Hürtgenwald (bei Aachen), dass selbst von der US-Army als „größtes Desaster der amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet wurde, änderten die Alliierten nochmals ihre Taktik und bereiteten ihren weiteren Vorstoß nach Deutschland durch massive Luftschläge vor. Da Düren im Hauptabschnitt des alliierten Truppenaufmarschs in Richtung Rhein lag, traf die Stadt am 16. November 1944 ein Bombardement der Royal Air Force, bei dem 474 Flugzeuge in einem nur 36 Minuten dauernden Angriff 2751 Tonnen Bomben abwarfen. Dabei wurde die Stadt völlig zerstört. Von fast 10.000 Häusern blieben nur einzelne unversehrt. 3106 Menschen starben im Bombenhagel. Mit 99,2 % zerstörten Wohnungen war Düren die am stärksten zerstörte Stadt Deutschlands. Das Bild zeigt den Vormarsch amerikanischer Truppen zwischen Langerwehe und Düren kurz vor Weihnachten 1944. Erst am 25. Februar 1945 gelang es den Alliierten, die Rur zu überschreiten, die Ruinen von Düren einzunehmen und anschließend weiter ostwärts vorzurücken. (20.12.1944) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Kriegsende 1945 (38)

 

Die 1902 bei Krauss im München gebaute 98 491 (bay. D XI Nr. 2714) in München Hbf. 1935 wurde die Lok ausgemustert. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
98 491 in München

 

Die bay. D XI Nr. 2711 (spätere 98 488) in ihrer Münchener Heimat. Die 1900 bei Krauss gebaute Lok (Abnahme erst am 26.02.1902) wurde am 12.12.1931 ausgemustert. (1920) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
bay. D XI Nr. 2711

 

Ein Triebwagen auf der Allebrücke in Allenstein/Ostpreußen (heute: poln. Olsztyn). Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um einen der beiden, zunächst der RBD Osten zugeteilten 4achsigen WUMAG-Triebwagen 757 oder 758 (spätere VT 66 901 oder 902), die anfangs nur 2 Kühleraufbauten besaßen. Hinter der Brücke ist die Burganlage von Allenstein aus dem 13. Jahrhundert zu erkennen. (1929) <i>Foto: RVM</i>
Allebrücke in Allenstein

 

Der Rügendamm war die erste feste Verbindung zwischen Stralsund und der Insel Rügen. Über ihn führten sowohl die alte Reichsstraße 96, die Bahnstrecke Stralsund – Sassnitz als auch ein kombinierter Fuß- und Radweg. Die Hauptfahrrinne im Ziegelgraben wurde mit einer Klappbrücke von 25 m Breite überquert (ganz rechts), weiter entstand ein aufgeschütteter Teil (Bildmitte) und eine 540 m lange Brücke von der Insel Dänholm nach Rügen mit 10 Öffnungen von je 54 m Breite (links). Der Damm war 2.540 m lang und hat eine ca. 15 m breite Dammkrone, die die Straße, den Bahnkörper und einen Fuß- und Radweg aufnahmen. 1936 wurde der Rügendamm für den Eisenbahnverkehr geöffnet, 1937 für den Straßenverkehr. Die Ziegelgrabenbrücke wurde mehrmals am Tag geöffnet, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Der neue Rügendamm

 

An der Güterabfertigung in Kiew Hbf sind Außen-Zusatztanks für Flugzeuge zur Reichweitererhöhung eingetroffen. Diese wurden anstelle der Bomben außen aufgehängt und im leeren Zustand einfach abgeworfen. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Güterumladung in Kiew (1)

 

Russische Frauen entfernen an der Laderampe des Kiewer Hauptbahnhof die letzten Schneereste. Links wartet ein holzgasbetriebener Büssing 4,5t-Lkw der Wehrmacht auf die Beladung, während Fahrer und Beifahrer die (Zigaretten-)pause genießen.  (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Güterumladung in Kiew (2)

 

Das Haupttragwerk dieser Brücke ist von den gesprengten Pfeilern abgekippt. Die Eisenbahnpioniere auf dem Schwellenstapel bereiten wohl schon den Vorschub für eine Behelfsbrücke vor. Ein Fußgängersteg führt bereits über das sumpfige Flüsschen. Möglicherweise befinden wir uns hier an der Galizischen Carl Ludwig-Bahn. Die 147 Kilometer lange Strecke endete in Sokal nahe der galizischen Grenze. Nach 1918 ging sie in den Besitz der Polnischen Staatsbahnen über. In der Folge wurde die Strecke auf dem russischen Teil auf Normalspur umgespurt. Mit Beginn des 2. Weltkriegs und der Besetzung Ostpolens durch die Sowjetunion kam die Strecke 1939 zum Teil in den Besitz der Sowjetischen Eisenbahnen. Diese begannen sofort mit der Umspurung einzelner Strecken auf Russische Breitspur (1520 mm), was nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion 1941 wieder rückgängig gemacht wurde. Die Strecke wurde der Ostbahn unterstellt.  (1941) <i>Foto: RVM (Schuster)</i>
Zerstörte Brücke im Osten

 

Ohne den stetigen Zustrom von Kraftstoff und Schmieröl wäre die hochtechnisierte deutsche Wehrmacht in kurzer Zeit stehengeblieben. Schon 1934 war in Berlin die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (kurz WiFo), eine durch das Reichswirtschaftsministerium gegründete Tarnfirma gegründet worden, welche für die Beschaffung, Lagerung und Herstellung von kriegswichtigen Rohstoffen zuständig war und damit die Logistik der Wehrmacht sicherstellen sollte. Der Bedarf der Wehrmacht wurde im Jahr 1941 auf 8,1 Millionen Tonnen errechnet, 1943 betrug er 11,3 Millionen t. Die Versorgungslage blieb aber seit Kriegsbeginn prekär. Der Treibstoffvorrat für Flugzeuge und Fahrzeuge der Wehrmacht reichte selbst in besten Zeiten nur für maximal viereinhalb Monate. Die Versorgung der Ostfront erfolgte ausschließlich über 38.000 Kesselwagen, wie hier auf diesem Bild. Um so verständlicher war das Ziel der Partisanen, diesen Nachschub auf der Schiene nachhaltig zu stören. Auffällig auf diesem Bild ist zudem, dass der sowjetische Bahnhof über moderne Lichtsignale verfügte, wo doch die deutsche Propaganda das Land gerne als völlig rückständig darstellte. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brennstoffversorgung

 

Am 1. August 1867 wurde eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Rhein zwischen Ludwigshafen und Mannheim eröffnet. Bereits 1906 wurde festgestellt, dass die Brücke in ihren Abmessungen zu klein geworden war. Es dauerte jedoch bis 1928, um mit den Planungen einer Erweiterung zu beginnen. Eine neue Eisenbahnbrücke wurde 1931/32 direkt neben der bestehenden Brücke errichtet. Die alte Eisenbahnbrücke (ganz links) wurde für den Straßenverkehr umgebaut. Die Belastungsprobe fand mit mehreren Loks der Baureihe 43 vom Bw Mannheim Rbf (u.a. 43 021) statt. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Ludwigshafen

 

Denkmal für die im 1. Weltkrieg gefallenen Eisenbahner vor dem Berlin Hamburger Bahnhof. Das ehemalige Empfangsgebäude ist das einzige erhaltene der großen Berliner Kopfbahnhöfe und wird heute als Museum genutzt. Das Empfangsgebäude überlebte möglicherweise auch, weil es nach nur 37 Jahren Betriebszeit am 14. Okotber 1884 stillgelegt wurde, da der nahegelegene Lehrter Bahnhof nun auch den Reiseverkehr in Richtung Hamburg übernahm. Schon 1906 eröffnete im Empfangsgebäude das Königliche Bau- und Verkehrsmuseum. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude 1944 zwar starke Beschädigungen, große Teile der Sammlung blieben jedoch erhalten. Von der großen Modellbahn im Maßstab 1:43 blieb nach der Plünderung 1945 nichts mehr übrig. Nach dem Krieg wurde das Gebäude der Deutschen Reichsbahn übertragen. Das gesperrte Gebäude stand der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Engagierte Reichsbahner erreichten es jedoch, Bauwerk und Exponate so gut es ging zu erhalten. Die Deutsche Reichsbahn konnte bzw. wollte mit dem Museum nichts anfangen, waren doch ihre Rechte im Westteil der Stadt Berlin aufgrund alliierter Festlegungen auf Transportaufgaben beschränkt. Als 1984 die BVG die Betriebsrechte an den in West-Berlin gelegenen S-Bahn-Strecken übernahm, ging auch der Hamburger Bahnhof an den Berliner Senat über. Die alten Ausstellungsstücke wurden an das Verkehrsmuseum Dresden bzw. Deutsche Technikmuseum Berlin übergeben. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Berlin Hamburger Bf

 

Eine E 17 überquert mit einem Schnellzug das Boberviadukt bei Hirschberg in Schlesien. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Boberviadukt in Schlesien (5)

 

Mit diesem kurzen Güterzug wurde die Erfurter 43 017 bei Gerstungen sicherlich nicht überfordert. Die 1928 bei Henschel in Kassel gebaute Lok war bei der DR noch bis 1966 im Einsatz.  (31.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
43 017 bei Gerstungen

 

Für die letzte Fahrt einer 181 nach Dortmund gab es keinen besonderen Abschiedsgruß. Lediglich das Wetter verstärkte die trübe Stimmung, als 181 215 letztmalig mit PbZ 2470 durch Wuppertal fuhr. (07.12.2018) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Abschied von der BR 181 (2)

 

E 41 096 (Bw Mainz) fährt mit N 1536 aus Worms. (17.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 41 096 in Worms

 

56 890 mit P 1829 auf dem Weg nach Alzey in Worms. Leider meinte es der Heizer zu gut und räucherte das gewünschte Motiv mit dem Dom St. Peter (dessen Silhoutte im Dampf rechts oben zu erahnen ist) völlig zu. (17.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
56 890 in Worms

 

Mit der Kaiserslauterner 23 066 vor P 3648 gelang dann doch noch das gewünschte Motiv mit dem Wormser Dom. Der im wesentlichen von 1130 bis 1181 erbaute Dom St. Peter spielte auch in der Nibelungensage eine Rolle. Die Rivalinnen Brünhild und Kriemhild stritten sich der Sage nach, welche Königin als ranghöhere zuerst den Dom betreten durfte. In Anknüpfung an den Königinnenstreit finden die Wormser Nibelungenfestspiele seit 2002 auf einer Freiluftbühne vor dem Dom statt.  (17.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
23 066 in Worms

 

E 10 1240 (Bw Heidelberg) fährt mit dem neu eingeführten "Rheingold" F 9 (Basel SBB ab 14.43 Uhr - Basel Bad 14.49/14.50 Uhr - Mannheim - Mainz - Bonn - Köln - Düsseldorf - Arnhem 21.32/21.42 Uhr - Hoek van Holland) in Worms ein. (17.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 10 1240 in Worms

 

50 2354 (Bw Darmstadt) mit einem Güterzug im Neckartal bei Neckargemünd. (23.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
50 2354 bei Neckargemünd

 

44 1262 (Bw Mannheim) mit einem kurzen Güterzug hinter Neckargemünd auf dem Weg nach Mannheim Rbf. (23.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
44 1262 bei Neckargemünd

 

Eigentlich eine Leistung der Würzburger 01 erwischte Helmut Röth an diesem Tag 01 240 vom Bw Treuchtlingen vor dem E 520 aus Würzburg im Neckartal bei Neckargemünd. (23.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
01 240 bei Neckargemünd

 

38 3712 (Bw Mannheim) mit E 516 (Bayreuth - Kaiserslautern) bei Neckargemünd. (23.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
38 3712 bei Neckargemünd

 

Tw 8 (Fuchs, Baujahr 1914) der Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft Aktiengesellschaft Mannheim (OEG) am Depot in Viernheim. (23.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
OEG Tw 8 in Viernheim

 

OEG Tw 2 (Bj. 1914) mit Bw 138 und 130 in Viernheim. Trotz des straßenbahnmäßigen Aussehens der Fahrzeuge war die OEG keine Straßenbahn. Da in Baden nur zwischen Eisenbahnen und Straßenbahnen unterschieden wurde, wurde die OEG, die anfangs überwiegend vom Güterverkehr lebte, als Nebenbahn konzessioniert. Als Nebenbahn war die OEG an die Eisenbahn-Verkehrsordnung (EVO) gebunden und konnte am Wechselverkehr der Staatsbahnen und mit anderen Privatbahnen teilnehmen, d.h. die OEG-Bahnhöfe waren Tarifpunkte im deutschen Tarifnetz der Eisenbahnen.  (23.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
OEG Tw 2 in Viernheim

 

Zwei moderne Reisezugagen (Nr. 118 und 120) der Deutschen Eisenbahn-Betriebsgesellschaft AG (DEBG), die für den Einsatz auf der Nebenbahn Wiesloch – Meckesheim/Waldangelloch vorgesehen waren, aufgenommen in Wiesloch-Walldorf. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
DEBG-Wagen 118 und 120

 

E 50 056 (Bw Kornwestheim) fährt mit einem Güterzug durch Bruchsal. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 50 056 in Bruchsal

 

Eine alte Bayerin (Maffei/SSW, Baujahr 1925) unterwegs mit P 1160 im Kraichgau bei Bruchsal. E 52 24 war immerhin noch bis 1969 im Einsatz. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 52 24 bei Bruchsal

 

Eine unbekannte E 10 hat den E 536 nach Stuttgart bei Heidelsheim am Haken. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 536 bei Heidelsheim

 

E 10 165 (Bw Frankfurt/M-1) mit D 703 (Oberstdorf - Dortmund) bei Gondelsheim zwischen Bretten und Bruchsal. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 10 165 bei Gondelsheim

 

Die Kornwestheimer E 50 059 (Krupp/AEG, Baujahr 1961) mit einem Güterzug in Bretten. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 50 059 in Bretten

 

E 10 194 (Bw Frankfurt/M-1) fährt mit D 235 (Innsbruck - Lindau - Stuttgart - Frankfurt - Siegen - Dortmund) durch Bretten. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 10 194 in Bretten

 

Nochmals ein Vertreter der damals modernsten E-Lok-Fraktion der DB: Die Frankfurter E 10 161 mit dem 12-Wagen-Schnellzug D 529 (München - Kassel) in Mühlacker. (24.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
E 10 161 in Mühlacker

 

99 7203 auf der Strecke Mosbach - Mudau mit P 8396 vor der Einfahrt in den Bahnhof Fahrenbach.  (16.04.1964) <i>Foto: Walter Eckard</i>
Mosbach - Mudau (12)

 

Blick von der alten Römerstraße auf 99 7203, die im Mühlwald zwischen Fahrenbach und Trienz unterwegs ist. Am Zugschluss läuft ein aufgebockter normalspuriger O-Wagen mit Kohlen.  (16.04.1964) <i>Foto: Walter Eckard</i>
Mosbach - Mudau (13)

 

99 7203 räuchert sich beim Halt im Bahnhof Fahrenbach auf der Meterspurstrecke Mosbach - Mudau selbst ein. (16.04.1964) <i>Foto: Walter Eckard</i>
Mosbach - Mudau (14)

 

99 7203 überquert auf der letzten Steigung vor dem Ziel die 10 m lange Eisenbrücke über den noch jungen Elzbach hinter Langenelz. (16.04.1964) <i>Foto: Walter Eckard</i>
Mosbach - Mudau (15)

 

99 7202 rangiert auf der meterspurigen Schmalspurbach Mosbach - Mudau im Endbahnhof Mudau. Die Lok war eine von vier Nassdampfloks der Achsfolge C, welche die Berliner Lokomotivfabrik Borsig (Fabriknummer 5325) für die Bahn lieferte. Mit dem Einsatz der Baureihe V 52 wurde sie 1964 ausgemustert. (1962) <i>Foto: Robin Fell</i>
Mosbach - Mudau (61)

 

023 002 (Bw Crailsheim) hat soeben den Bahnhof Mosbach verlassen und beschleunigt frühmorgens den N 3857 (Heidelberg ab 5.52 Uhr) nach Lauda (an 9.41 Uhr) in Richtung Neckarburken. Im Vordergrund verläuft das 1000 mm Schmalspurgleis der Strecke Mosbach - Mudau.  (27.04.1973) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
023 002 bei Mosbach

 

110 247, die von der Anlieferung am 13.06.1962 bis zur Ausmusterung am 31.01.2001 ausschließlich in Dortmund stationiert war, fährt vor D 529 (Hagen - Regensburg) durch Koblenz-Lützel. Auffällig ist der hinter der Lok eingereihte "popfarbene" Snack-Bar-Wagen der Bauart BRbuüm280. (17.07.1978) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
110 247 in Koblenz-Lützel

 

012 054 beschleunigt den D 735 nach Norddeich Mole aus dem Bahnhof Meppen.  (07.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 054 in Meppen

 

Die bereits reichlich ungepflegte 012 100 durcheilt 4 Tage vor dem Ende der dampfgeführten Schnellzüge auf der Emslandstrecke mit D 735 (Köln - Norddeich) das Stadtgebiet von Emden.  (28.05.1975) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
012 100 in Emden (4)

 

Leise und unaufgeregt verabschiedete sich die Baureihe 181 letztmalig vor dem PbZ 2470 von Frankfurt nach Dortmund. 181 215 zog bei passendem regnerisch-trübem Abschiedswetter den Zug planmäßig um 11.10 Uhr durch den Hp Haan zwischen Solingen und Wuppertal. Mit der Rückfahrt des PbZ 2471 am 08.12.2018 nach Frankfurt wird die Ära der Baureihe 181 nach gut 40 Jahren zu Ende gehen. Alle noch vorhandenen Lokomotiven werden abgestellt.  (07.12.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Abschied von der BR 181 (1)

 

Anfang Oktober 1972 feierte die BD Wuppertal ihre 122-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass verkehrte ein Sonderzug mit der ursprünglich im Jahr 1904 als Typ C.102 an die Stadt Köln gelieferten, ab 1959 bei Bergwerksgesellschaft Walsum als Lok 5 bezeichneten Dampflok "Walsum 5" und den Abteilwagen des Museums Bochum-Dahlhausen. Die Lok fährt heute mit Tender als “Speyerbach” im Pfälzer Wald herum. Hier wendet sie im östlichen Zielbahnhof Schwelm und wird anschließend über Wuppertal-Langerfeld zur großen Fahrzeugausstellung nach Wt-Steinbeck zurückkehren. (07.10.1972) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Walsum 5 in Schwelm

 

Eine typische Szene aus dem Bw Wuppertal-Vohwinkel an den Freiständen vor der Drehscheibe 2, wie sie sich zum Ende der Dampflokunterhaltung dem Betrachter ständig bot. Die Dampfloks werden nur noch durch die Baureihen 50 und 94 repräsentiert und haben bereits die neuen EDV-Nummern erhalten. Für eingefleischte Fans damals ein Affront, eine gute Seite hatte die Umnummerierung allerdings, denn es gab plötzlich eine Masse von Schildern zu ergattern... Hinter der Schlepptenderlok verbirgt sich die 50 3132 aus dem Jahr 1943, hinter der 94er die 20 Jahre ältere 94 1651, die auch 1971 in Vohwinkel ausgemustert wurde.  (08.1969) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Bw Wuppertal-Vohwinkel (5)

 

Ein beliebtes Ziel für Sonderfahrten war schon immer die Steilrampe von Erkrath nach Hochdahl. 1968 war der planmäßige Betrieb noch nicht allzu lange vorbei und man konnte sich gut in die alten Zeiten des Schubdienstes hineindenken. Im Herbst 1968 führte eine Sonderfahrt durch das Bergische Land, wo natürlich auch eine Rampenfahrt auf dem Programm stand. Mit vereinten Kräften geht es für Zuglok 55 2513 (Bw Hohenbudberg) und Schiebelok 094 638 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel am Einfahrvorsignal von Hochdahl vorbei. (15.09.1968) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Rampe Erkrath - Hochdahl (10)

 

Die letzte Wuppertaler Lok der hier früher zahlreich vertretenen pr. T 18, war 78 159, die am 29. Mai 1967 abgestellt wurde. Auf dem Plan standen am Schluss nur noch drei Personenzüge über die Rheinische Strecke von Wt-Wichlinghausen nach -Vohwinkel. Hier ist N 4078 aus Hattingen im Zielbahnhof angekommen.  (04.1967) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
78 159 in Wt-Vohwinkel

 

Mit einem kurzen Zug kommt 052 497 (Bw Duisburg-Wedau) am (hier nicht sichtbaren) Einfahrsignal von Hofermühle zum Halten. (11.05.1973) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
052 497 im Angertal (2)

 

Fast wäre der rote Brummer aus dem Bild gefahren, obwohl er so schnell in der Bahnhofsausfahrt von Wuppertal-Beyenburg an der Brücke der Kurvenstraße nicht unterwegs gewesen sein kann. Am Karsamstag 1969 nutzen viele Ausflügler den Zug. Der Fotograf nutze möglicherweise den Tag zum Besuch des malerischen Klosterbergs oder zum Stausee, oder einfach nur oben zur “Conditorei & Cafe” für ein vorzügliches Sahnestückchen samt Kaffeetässchen. (05.04.1969) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
795 in Wt-Beyenburg

 

Die VT 795 waren eine typische Erscheinung auf der Nebenbahn von Wuppertal-Oberbarmen nach Radevormwald. Nur vereinzelt gab es auch lokbespannte Züge im Schüler- und Berufsverkehr (zuletzt mit V 100/212). Bis zur Station Kemna verlief die Strecke ab Wuppertal-Oehde weitgehend parallel zur Beyenburger Straße, um dann nach einem großen Bogen die Wupper zu überqueren. Am Karsamstag 1969 war eine Dreiereinheit aus 795 und 995 nach Beyenburg unterwegs. Hinter dem Zug stehen die dicken Betonmasten des Obus-Verkehrs. (05.04.1969) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
795 in Wt-Kemna

 

Von den südlichen Wuppertaler Stadtbezirken konnten die Fußgänger früher über diese schöne Brücke den Bahnhof Wuppertal-Unterbarmen erreichen. Mittlerweile steht hier an gleicher Stelle ein neues Bauwerk, das jetzt auch einen Zugang zum S-Bahnsteig (rechts) bietet. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Mai 1972 gab es noch den Bahnsteig an den Ferngleisen, auf dem der Fotograf damals stand. Aber schon früher hielten an diesem Bahnsteig relativ wenig Züge, denn der Nahschnellverkehr in den Stationen Unterbarmen, Steinbeck, Zoo und Sonnborn in der Regel durchfuhr. Die Vohwinkler 051 798 kommt mit dem Nahgüterzug Ng 18602 von Wt-Wichlinghausen nach Wt-Vohwinkel durch den Bahnhof gefahren.  (25.05.1972) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
051 798 in Wt-Unterbarmen

 

Am Westkopf des Bahnhofs-Wuppertal-Oberbarmen stand das Reiterstellwerk "Rw", das bis zur Inbetriebnahme des neuen Dr-Stellwerks "Of" im Jahr 1978 noch die alte Bezeichnung "Rittershausen West" trug. Der Name des Stadtteils wurde bei der Vereinigung Elberfelds mit Barmen 1929 aufgegeben und Rittershausen (zusammen mit Wupperfeld) in Oberbarmen umbenannt. Die Wedauer 050 761 ist hier mit einem Sonderzug für englische Eisenbahnfans unterwegs, die den Abschnitt zwischen Oberbarmen und Vohwinkel für eine Fahrt mit der Schwebebahn nutzten. (16.05.1976) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
050 761 in Wt-Oberbarmen

 

050 532 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) ist in Höhe Heidter Berg/Albertstraße zwischen Wuppertal-Oberbarmen und -Barmen mit einem Bauzug im Einsatz. Der Heizer nutzt die Gelegenheit für ein Späßchen mit dem Fotografen, was angesichts der eingeschalteten Oberleitung allerdings nicht ganz ungefährlich war. (05.1971) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
050 532 in Wuppertal

 

Ein 601 fährt als IC 174 "Sachsenroß" von Köln nach Hannover durch Wuppertal-Oberbarmen. Vom einst stolzen Bahnhofsgebäude ist nach den Kriegszerstörungen nur noch das Erdgeschoss mit dem tief gezogenen Vordach der Expressgut- und Gepäckabfertigung übrig geblieben. Das Provisorium wurde erst in den 1980er Jahren beseitigt. Über dem Triebkopf befindet sich die Post, links die alte Fabrik an der Rosenau. (10.1969) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
601 in Wt-Oberbarmen

 

An der Drehscheibe 2 gab es im Bw Wuppertal-Vohwinkel mehrere Freistände, an denen die Loks für die nächste Fahrt fertig vorbereitet standen, sie wurden allerdings auch für die Maschinen genutzt, die auf “z” gestellt waren. Die Vohwinkler 44er wurden vor schweren Güterzügen hauptsächlich in Richtung Ruhrgebiet eingesetzt, teilweise fuhr man über die Rheinische Strecke nach Hagen-Vorhalle. 44 096 gehörte 1967 mit 11 weiteren Maschinen zum Bw-Bestand. 94 1730 (links) wurde später zur letzten 94er in Vohwinkel und wurde nach Auflösung der Lokunterhaltung noch einige Zeit vom Bw Hamm hier vorgehalten. Rechts steht eine der damals allgegenwärtigen 50er, die zu jenen Zeiten leider oft übersehen wurde. (02.1967) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Bw Wuppertal-Vohwinkel (6)

 

Der Viadukt über die Wichlinghauser Straße ist eines der fünf großen Steinbogenbrücken auf der Rheinischen Strecke in Wuppertal. Im Anschluss an die Brücke folgt der Bahnhof von Wichlinghausen. 050 532 (Bw Wt-Vohwinkel) ist wiedereinmal mit einem Bauzug unterwegs. Über den Zug hinweg geht der Blick weit nach Oberbarmen und Langerfeld. Markant im Bild ist die katholische Kirche St. Johann Baptist am Krühbusch/Normannenstraße zu erkennen. Heute versperrt hier der 1977 entstandene Bau des Schulzentrums Ost den Blick in die Ferne.  (08.1968) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
050 532 in Wt-Wichlinghausen

 

050 913 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel passiert mit einem Sonderzug in Wuppertal-Loh das Fahrdienstleiter-Stellwerk "Lf" aus dem Jahr 1922. (18.03.1972) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
050 913 in Wt-Loh

 

Bis Anfang der 1970er Jahre waren die preußischen T 16.1 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel im großen Rangierbahnhof im Westen der Stadt tätig. Beim Einsatz am sogenannten "Eselsrücken" (Ablaufberg) waren die Loks hier durchweg rückwärts mit dem Zug unterwegs. Gut zu sehen ist hier die Wölbung im Gleisbereich, wo es bei Wagen und Dampfross meist “ächszend-knirschend” zuging. (09.1969) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
094 730 in Wt-Vohwinkel Rbf

 

Anlässlich des alljährlichen Tags der offenen Tür der BD Wuppertal, verbunden mit einer Leistungsschau auf dem Güterbahnhof Wuppertal-Steinbeck, wurden auch Rundfahrten mit einem 601 angeboten. Dieser verkehrte über die Bergisch-Märkische Strecke bis Vohwinkel und erreichte nach dem Kopfmachen die Rheinische Strecke von Varresbeck nach Wichlinghausen. Dort ging es nach erneutem Kopfmachen über die Verbindungsbahn nach Oberbarmen und von dort zurück nach Steinbeck. Die Signale stehen in Wuppertal-Wichlinghausen auf Halt - und auch für den eleganten VT 11.5 ist der Zeit der Trans-Europ-Expresszüge abgelaufen. Im Jahre 1957 waren sie von der DB für einen europäischen Komfortverkehr beschafft worden mit schnellen Verbindungen zu den Nachbarländern (wie nach Brüssel, Paris oder Zürich). Schnell stellte sich aber heraus, dass lokbespannte Züge doch sehr flexibler waren.  (1968) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
601 in Wt-Wichlinghausen (2)

 

Blick vom Dach des Kraftwerks "Am Clef" auf den steilsten Abschnitt der Bergbahn (18 %) zwischen Gewerbeschulstraße und der Saarbrückener Straße. Tw 1 wird gleich in die Talstation einfahren. (1959) <i>Foto: Slg. Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Wuppertaler Bergbahn (11)

 

Ein Triebwagen (Talbot/SSW, Baujahr 1927) der Wuppertaler Stadtwerke überquert die Wupper in der Kohlfurth an der Grenze zwischen Wuppertal und Solingen. Hier am tiefsten Punkt der Linie 5 von Solingen nach Wt-Elberfeld musste die Bahn anschließend nach beiden Seiten (Solingen bzw. Wt-Cronenberg) schon recht gut klettern. In der Kohlfurth befindet sich seit Jahren das Depot der Bergischen Museumsbahnen, von wo aus durch das Kaltenbachtal Richtung Cronenberg an vielen Wochenenden verschiedene Straßenbahnen fahren. Für viele Motorradfahrer ist das Cafe “Hubraum” hier ein beliebter Treffpunkt.  (04.1969) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
Straßenbahn Wuppertal (28)

 

Am 29. Mai 1988 wurde mit 82 km die längste S-Bahn-Linie in Deutschland – die S 8, auch Ost-West-S-Bahn genannt – auf gesamter Länge von Hagen Hauptbahnhof bis Mönchengladbach Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Gemessen an der Streckenlänge ist auch das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr das größte S-Bahn-Netz Deutschlands. Zur Eröffnung der S 8 wurde damals dieser Aufkleber verteilt. (1988) <i>Foto: Slg. Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Eröffnung der Ost-West-S-Bahn

 

Nicht die neueste Idee britischen Humors für den NX-Ersatzzug, sondern lediglich die Überführung des DLr 1060 von Köln Bbf nach Düsseldorf-Abstellbf mit V 60 403 der Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft aus Gerolstein. (07.12.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Very British unterwegs (177)

 

Der Reichsarbeitsdienst (RAD) war Bestandteil der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland und ein Teil der Erziehung im Nationalsozialismus. Im Zweiten Weltkrieg wurde der RAD immer mehr zu kriegswichtigen Bauaufgaben im Umfeld der kämpfenden Truppen herangezogen, wie hier beim Gleisbau in Belgien oder Frankreich.  (1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Arbeitsdienst bei der DR (1)

 

Zu einer Zeit, wo noch technische Hilfsmittel fehlten, war Muskelkraft beim Gleisbau gefragt. Ein für das NS-Regime positiver Nebeneffekt war auch, dass zuvor arbeitslos gemeldete Personen als RAD-Angehörige nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erfasst wurden. Dahinter verbirgt sich auch die heute so wundersam erscheinende Verringerung der Arbeitslosenzahlen im 3. Reich innerhalb von 3 Jahren von 6 Millionen (1933) auf 350.000 im Jahr 1936.  (1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Arbeitsdienst bei der DR (2)

 

Arbeitseinsatz des RAD bei der Deutschen Reichsbahn an der Westfront in Belgien oder Frankreich.  (1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Arbeitsdienst bei der DR (3)

 

Holzverladearbeiten durch den Reicharbeitsdienst bei der Reichsbahn. Mit zunehmenden Verlauf des Krieges wurde ihre Tätigkeiten durch Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter ersetzt. (1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Arbeitsdienst bei der DR (4)