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neuestes04.09.2026
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Die letzten hannoverschen 86er befanden sich 1969 neben Goslar beim Bw Bremerhaven, das zum 01.10.1966 den Zusatz "Lehe" verloren hatte. Im Hafengelände des Columbusbahnhof rangiert 086 182. Nach ihrem Einsatzende in Bremerhaven ging die Lok über Goslar und Mayen Ost nach Nürnberg Rbf, wo sie am 01.08.1972 ausgemustert wurde. (01.1969) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
086 182 in Bremerhaven (1)

 

Der Umlaufplan des Bw Bremerhaven sah für die Baureihe 86 fast ausschließlich Rangierarbeiten in den Hafenanlagen vor. Streckendienste gab es nur nach Bremervörde. Im Columbusbahnhof Bremerhaven rangiert 086 182. (01.1969) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
086 182 in Bremerhaven (2)

 

24 047 vom Bw Delmenhorst restauriert im Bw Oldenburg (Old) Hbf. Am 2. Oktober 1955 ging das Bw Delmenhorst von der BD Münster (Westf) an die BD Hannover über. Die Delmenhorster 24er wechselten kurzzeitig nach Oldenburg. Im Frühjahr 1956 wurden sie dann in Gronau und Rahden zusammengezogen. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
24 047 in Oldenburg

 

Die Fußgängerbrücke über den Oldenburger Hbf ermöglichte einen guten Überblick über das Betriebsgeschehen auch im danebenliegenden Bw, wo sich gerade 81 004 und 24 047 sowie eine P 8 versammelt haben. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
81 004 in Oldenburg (5)

 

81 004 rangiert am Bw Oldenburg (Old) Hbf. Beachtenswert sind auch die beiden Gleiskreuzungen. 81 004 blieb nach ihrer Ausmusterung 1963 im Bw Oldenburg hinterstellt. Sie war für das Steamtown-Museum in Scranton, Pennsylvania (USA) vorgesehen, der Transport in die USA scheiterte aber an den hohen Frachtkosten. 1971 kam sie als Leihgabe zur DGEG nach Bochum-Dahlhausen und wurde um 1978 als Denkmallok an den Baumarkt Johann Siebels in Marienhafe verkauft. 1996 kam sie zum Hessencourrier nach Kassel-Wilhelmshöhe. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
81 004 in Oldenburg (6)

 

81 004, eine P 8 und die rangierende 81 005 im Bw Oldenburg (Old) Hbf. Die Geschichte der Eisenbahn in Oldenburg beginnt mit der Gründung der „Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahn“ (G.O.E) und der Eröffnung der Bahnlinie Oldenburg-Bremen am 15. Juli 1867. Mit dem stetig zunehmenden Streckenausbau im Oldenburger Land waren bis 1877 schon über 62 Lokomotiven im Einsatz. Die Stadt Oldenburg wuchs zu einem Zentrum der Bahn heran. Südlich des 1879 errichteten Bahnhofs entstand in der Bahnhofsstraße ein erstes Maschinenhaus. Ab 1890 wurden die Hauptwerkstätten errichtet, erst das Ausbesserungswerk, dann das Bahnbetriebswerk mit einem Ringlokschuppen und weitere Dienststellen. 1898 entstand neben dem Ringlokschuppen der hier zu sehende Rechteckschuppen. Er wurde 2009 abgerissen. Beide Schuppen des Bahnbetriebswerkes waren bis 1995 in Betrieb. Das Ausbesserungswerk schloss bereits 1983. Aktuell verfällt der Schuppen zunehmend und die Fläche davor liegt brach.  (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Bw Oldenburg (1)

 

Hochbetrieb im Bw Oldenburg (Old) Hbf. Während die hier stationierte 38 2377 gerade gedreht wird, rauscht dahinter 81 005 mit einigen O-Wagen vorbei. Die in der Bildmitte stehende preußische T 13 sowie die P 8 ganz links konnten leider nicht identifiziert werden. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Bw Oldenburg (2)

 

Eine unerkannt gebliebene 92er mit 81 004 und 38 2377 im Bw Oldenburg (Old) Hbf. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Bw Oldenburg (3)

 

81 005 als Rangierlok 1 an den Gaserzeugungsanlagen am Gasometer zwischen Donnerschweer Straße und Oldenburger Hauptbahnhof.  (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
81 005 in Oldenburg (3)

 

81 005 macht sich bei Rangierarbeiten zwischen Gaswerk und Bw Oldenburg (Old) Hbf nützlich. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
81 005 in Oldenburg (4)

 

91 1132 (Bw Bremen Hbf) stellt eine Leerwagengarnitur in Bremen Hbf bereit. (1954) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
91 1132 in Bremen

 

55 5532 (Bw Bremen Hbf) rangiert am Recyclingbetrieb Carl Katz an der Dortmunderstraße in Bremen-Neustadt. Bis zu seinem Tod 1972 war Carl Katz eine der prägenden Figuren des jüdischen Lebens im Bremen der Nachkriegszeit. Der 1899 geborene Kaufmann wurde 1938 von den Nationalsozialisten gezwungen, seine Rohproduktehandlung zu verkaufen, und kam vorübergehend sogar ins KZ Sachsenhausen. 1945 kehrte Katz mit Frau und Tochter nach Bremen zurück. Er nahm den Produktehandel wieder auf. Zeit seines Lebens sah er sich mit (falschen) Vorwürfen konfrontiert, er habe aktiv an der Deportation von bremischen Juden in die Vernichtungslager der Nazis mitgewirkt. In diesem Zusammenhang soll auch sein Warenlager 1951 bei einem Großbrand niedergebrannt sein. 1960 verlieh ihm Bundespräsident Theodor Heuss das Bundesverdienstkreuz. Katz betrieb auch maßgeblich den Bau einer Synagoge in Bremen, die 1961 an der Schwachhauser Heerstraße eingeweiht werden konnte. (1963) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
55 5532 in Bremen (1)

 

55 5532 bedient die Gleisanschlüsse an der Dortmunderstraße in Bremen-Neustadt.  (1963) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
55 5532 in Bremen (2)

 

55 5532 mit einigen Schrottwagen an der Dortmunderstraße in Bremen-Neustadt. Im Hintergrund liegt die Maschinenbau-Firma Kocks. (1963) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
55 5532 in Bremen (3)

 

ETA 150 581 in Bremen Hbf.  (1963) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
ETA 150 581 in Bremen

 

Eine Werkbahn vor unbekannter Industriekulisse im Ruhrgebiet. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Werkbahn im Ruhrgebiet

 

Auch der Aufnahmeort dieses Fotos konnte bislang nicht identifiziert werden. Der Fotograf beschrieb ihn mit "Walsum". Die Zeche Walsum ist es aber nicht. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Zechenbahn im Ruhrgebiet

 

Die letzten preußischen G 7 in Westdeutschland liefen bei den Hüttenwerken Oberhausen AG (HOAG) im Werksverkehr, u.a. zwischen dem Stahlwerk in Oberhausen und dem Rhein-Hafen in Walsum. Dort traf Jürgen Hagemann die Lok 8 an, die 1917 von Henschel direkt an die Gutehoffnungshütte Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb in Oberhausen-Sterkrade geliefert worden war. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (1)

 

HOAG Lok 8, eine preußische G 7, war lt. dem Schild an der Rauchkammer an diesem Tag zum Rangierdienst im Walsumer Hafen eingeteilt. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (2)

 

Mit Lok 8 der Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG) erwischte Jürgen Hagemann im Walsumer Hafen einen wahren Oldtimer aus dem Jahr 1917. 1958 endete der Einsatz der Lok. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (3)

 

HOAG Lok 8 auf der Bahnstrecke Hüttenwerke Oberhausen–Walsum Südhafen, die die ehemalige Hüttenwerke der Gutehoffnungshütte in Oberhausen und die Zechen Jacobi, Sterkrade, Hugo Haniel mit den Bahnstrecken Oberhausen–Arnheim, Oberhausen–Wesel mit dem Walsumer Südhafen in Duisburg-Walsum verband. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (4)

 

Lok 8 der HOAG erreicht mit einem Koks-Kübelwagenzug den Hafen Walsum Süd. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (5)

 

HOAG Lok 8, eine preußische G 7, rangiert im Walsumer Südhafen. Er gehört heute noch zu den drei großen privaten Duisburger Kohle- und Hüttenhäfen. Von 1903 bis 1905 wurde der Rheinhafen der Gute-Hoffnungs-Hütte Oberhausen als Werkshafen gebaut und 1922 durch ein zweites Hafenbecken erweitert. Eine Werksbahn verband bis 1994 den Hafen mit dem Chemiewerk in Sterkrade, den Bergwerken und bis 1980 mit der Gutehoffnungshütte in Oberhausen sowie die Bergwerke Lohberg (bis 2005), Wehofen (bis 1933) und Friedrich Thyssen (bis 1976). (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (6)

 

HOAG Lok 8 auf der Verbindungsbahn vom Walsumer Südhafen zu den Hüttenwerken Oberhausen. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
HOAG Lok 8 in Walsum (7)

 

Ein Straßenbahnwagen auf der Linie 2E in der Duisburger Maternastraße vor der Kulisse der Thyssenhütte. (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Straßenbahn Duisburg (18)

 

Eine typische Industriearbeiterwohnsiedlung in den 1950er Jahre in Duisburg-Bruckhausen. Die Zeche Friedrich Thyssen baute von 1905 bis 1918 im Duisburger Stadtteil Obermarxloh eine Arbeitersiedlung für ihre Beschäftigten. Die Siedlung mit dem Namen 'Dichterviertel' bestand aus 370 zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden. Die Grundfläche war in 25 unterschiedlich große quadratische Vierecke (sog. Hofgevierte) eingeteilt. In den Innenhöfen befanden sich Stallungen Wirtschafts- und Toilettengebäude, die noch bis in die 1950er Jahre genutzt wurden.  (1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Duisburg 1955

 

Carl Bellingrodt, der bis zum seinem Tod 1971 auch dem Verein der Eisenbahnfreunde (VdEF) vorstand, organisierte 1965 eine Mitgliederfahrt mit dem VT 08 508 (Bw Frankfurt-Griesheim) in den Duisburger Hafen. (1965) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
VT 08 508 in Duisburg (1)

 

VT 08 508 als Sonderzug des Vereins der Eisenbahnfreunde (VdEF) im Duisburger Hafen. (1965) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
VT 08 508 in Duisburg (2)

 

Totgesagte leben wohl tatsächlich länger: Auch im Sommer 2026 war die Baureihe 218 vor den Autozügen zwischen Niebüll und Westerland (Sylt) weiterhin unentbehrlich. Am Samstag, den 22. August, verkehrten sogar gleich zwei der fünf Umläufe mit 218. Den Anfang machten 218 832 und 218 385, die mit AS 1416 nach Westerland (Sylt) vor dunkler Wolkenkulisse soeben den Hindenburgdamm hinter sich gelassen haben. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (781)

 

Obwohl Nachschüsse häufig verpönt sind, konnte man auf diese Regenbogenkulisse mit 218 832 und 218 385 am AS 1416 östlich von Morsum nicht verzichten. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (782)

 

Beim Auftritt der 245 025 vor AS 1419 nach Niebüll hatte sich östlich von Morsum die Regenbogenkulisse bereits wieder verzogen. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (783)

 

Der beim spanischen Hersteller Talgo hergestellte ICE-L löste die Wagenzüge des IC 1 ab. Aus eigener Reiseerfahrung sind die von der DB viel gelobten sogenannten Einzelradfahrwerke des Zuges, die deutlich leichter als herkömmliche Drehgestelle sind, jedoch ein deutlicher Rückschritt im Fahrkomfort. Die Vollkatastrophe sind jedoch die brettharten Sitze, die längeres Reisen in diesem Zug zur Tortur machen. 248 502 befährt mit Tz 1813 als ICE 2311 aus Westerland (Sylt) soeben den Hindenburgdamm östlich von Morsum. Der Zug endete wegen Bauarbeiten an diesem Tag in Essen Hbf. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (784)

 

Das zweite 218-Pärchen an diesem Tag waren 218 497 und 218 341, die mit AS 1418 nach Westerland (Sylt) auf dem Hindenburgdamm östlich von Morsum unterwegs waren.  (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (785)

 

Zwischen Keitum und Morsum versucht 245 027 mit AS 1423 nach Niebüll dem nächsten Regenschauer zu entkommen. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (786)

 

Beim Auftritt der beiden 218 385 und 218 832 vor AS 1425 nach Niebüll war das Wetter bei Morsum "planmäßig" wieder zusammengebrochen.  (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (787)

 

218 385 und 218 832 passieren kurz vor Morsum den Bahnübergang "Guartmuasem" (Großmorsum). (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (788)

 

218 341 mit 218 497 vor AS 1429 nach Niebüll östlich von Morsum. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (789)

 

Östlich des Bahnhofs Morsum brummen 218 341 und 218 497 mit AS 1429 dem Hindenburgdamm entgegen. Der Lkw auf dem Autozug gehört der Nordfriesland Logistik, zuvor "Nordfriesische Verkehrsbetriebe AG" (NVAG), die Ende 2003 Insolvenz anmelden musste. Während die Nachfolgebahn als "Norddeutsche Eisenbahn Niebüll GmbH" (neg) firmiert, behielt die Straßenlogistiksparte den alten Namen NVAG. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (790)

 

Regenbogen - die Zweite: Im passenden Augenblick erschien 218 453 mit RE 11016 nach Westerland (Sylt) unter dem farbigen Lichtband am Himmel östlich von Morsum. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (791)

 

Vor dramatischer Wolkenkulisse erreicht 218 453 mit RE 11016 (Hamburg-Altona - Westerland/Sylt) die Insel Sylt bei Morsum. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (792)

 

248 502 befördert den ICE 2310 (Tz 1815), der an diesem Tag aus Essen kam, auf dem Hindenburgdamm östlich von Morsum. Der Zug hatte nicht nur an diesem Tag eine Verspätung von einer Stunde. Dummerweise kann man nun die "alten Dieselloks" nicht mehr dafür verantwortlich machen. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (793)

 

Bei der Vorbeifahrt der 218 832 und 218 385 vor dem AS 1442 nach Westerland (Sylt) auf dem Hindenburgdamm hatte sich die Sonne wieder verabschiedet. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (794)

 

Wenn man die Sonne nicht gebrauchen kann, erscheint sie natürlich wie selbstverständlich. 218 341 und 218 497 vor AS 1445 nach Niebüll im Gegenlicht auf dem Hindenburgdamm östlich von Morsum. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (795)

 

In dieser Kombination waren die beiden "weißen" 218 341 und 218 497 zusammen erstmalig unterwegs. Mit dem AS 1445 nach Niebüll röhren sie über den Hindenburgdamm bei Morsum. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (796)

 

218 453 schiebt den RE 11079 nach Husum über den Hindenburgdamm bei Morsum. Warum genau ab diesem Punkt das Betreten der Gleisanlage (des Damms) lebengefährlich sein soll, erschließt sich auch nach längerem Nachdenken nicht. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (797)

 

Regenbogen - die Dritte: Auch wenn man genau hinschauen muss, befindet sich tatsächlich links im Bild erneut ein schwacher Regenbogen. 247 909 der Railroad Development Corporation (RDC) fährt mit DPF 28920 über den Hindenburgdamm und wird in Kürze Sylt erreichen. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (798)

 

248 501 mit ICE 2374 (Tz 1806) aus Frankfurt am Main auf dem Hindenburgdamm östlich von Morsum. Der Zug hatte an diesem Tag "nur" 30 Minuten Verspätung. Die Berliner Verbindung (ICE 2215/2214) fiel hingegen ganz aus. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (799)

 

Der ICE-L 2374 (Frankfurt/M - Westerland/Sylt) mit 248 501 auf dem Hindenburgdamm bei Morsum. Obwohl die Baureihe 248 als Zweikraftlokomotive sowohl elektrisch unter Oberleitung als auch mit einem Dieselmotor auf nicht elektrifizierten Strecken fahren kann, findet weiterhin ein Lokwechsel in Itzehoe statt. Grund ist, dass die 248 nur 160 km/h schnell ist. Daher wird auf eine 200 km/h Miet-E-Lok umgespannt, die eigene Baureihe 101 verschrottet man lieber. Nüchtern betrachtet wäre es wahrscheinlich sinnvoller, den 20-minütigen Zwangsaufenthalt in Itzehoe zu streichen und den Zug bis Hamburg-Altona mit Diesel fahren zulassen. Dort könnte beim Richtungswechsel die E-Lok den Zug übernehmen, was insgesamt wahrscheinlich schneller wäre als das heutige Verfahren. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (800)

 

Im Gegenlicht geht es für 245 023 vor AS 1449 nach Niebüll über den Hindenburgdamm. Für viele Eisenbahnfotografen sind solche Fotos immer noch ein No-Go, denn dort gilt immer noch der Grundsatz "Blende 8 – die Sonne lacht" (im Rücken). Bestenfalls nutzt man noch die Zeit rund um den Sonnenauf- oder untergang. Unter keinen Umständen dürfen bei hochstehendem Sonnenstand Gegenlichtfotos gemacht werden. Dennoch entstehen mitunter so die stimmungsvollsten Fotos. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (801)

 

Regenbogen - die Vierte: Für einen Sekundenbruchteil brach die Sonne am Hindenburgdamm durch die Wolkendecke und erzeugte ein surreales Licht, als der AS 1448 mit der führenden 218 497 aus einem dichten Regenschleier hervortrat. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (802)

 

218 497 und 218 341 nähern sich mit AS 1448 aus Niebüll bei Morsum dem Ende des Hindenburgdamms. Der Regenbogen ist nur noch als schwache Silhouette im Himmel zu erkennen. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (803)

 

247 908 mit DPF 28922 nach Westerland (Sylt) am Ende des Hindenburgdamms bei Morsum. Die Gemeinde Sylt hat sich übrigens kurz vor der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Hindenburgdamm von dem traditionsreichen Namen verabschiedet. Die Bahnverbindung soll künftig „Syltdamm“ heißen. Das Ganze erinnert leidlich an einen US-Präsidenten, der per Dekrekt einfach Ozeane, Berggipfel oder Seen nach eigenem Gusto umbenennt. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (804)

 

Unter stürmischem Himmel auf dem Hindenburgdamm wird 245 205 mit RE 11022 aus Hamburg-Altona bald die Insel Sylt erreichen. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (805)

 

Und nochmals der Versuch einer Gegenlichtaufnahme mit 247 909 vor DPF 28921 nach Niebüll auf dem Hindenburgdamm. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (806)

 

Während 245 211 den RE 11035 nach Hamburg-Altona über den Hindenburgdamm schiebt, erscheint im Hintergrund die Silhouette des AS 1452 nach Westerland (Sylt). (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (807)

 

Wie lautet eine Weisheit: "Manchmal braucht es ein paar dunkle Wolken, um die Schönheit des Lichts zu erkennen." Im Abendlicht kommt 245 023 mit dem AS 1452 nach Westerland (Sylt) über den Hindenburgdamm gefahren.  (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (808)

 

Letztmalig an diesem Tag machen sich 218 385 und 218 832 mit dem AS 1455 über den Hindenburgdamm auf den Weg nach Niebüll. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (809)

 

218 385 und 218 832 bringen östlich von Morsum den AS 1455 von Westerland (Sylt) nach Niebüll. (22.08.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Dieselparadies Sylt (810)

 

18 614 vom Bw Ulm mit dem D 235 (Innsbruck - Frankfurt/M) in Ulm-Donautal. Der Zug führte bis Lindau Schlaf- und Liegewagen der ÖBB aus Wien Westbf. Ab Lindau bestand der Zug nur noch aus drei Wagen, von denen einer in Ulm auf den D 503 nach Hagen überging. (19.03.1960) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
18 614 bei Ulm

 

Ja, das gab es tatsächlich auch. Im Februar 1956 erlebte Europa eine extreme Kältewelle mit Temperaturen unter -30 °C. Der Monat gilt als einer der kältesten der deutschen Wettergeschichte. Infolgedessen fror der Rhein an vielen Stellen komplett zu oder war von massiven Eisschollen (u.a. bei Bingen und Mainz) blockiert, sodass der Schiffsverkehr wochenlang ruhte. Carl Bellingrodt war auch zur Stelle und fotografierte 23 004 vom Bw Koblenz Mosel vor P 1038 (Koblenz - Wiesbaden - Frankfurt/M)  mit dem zugefrorenen Rhein gegenüber von Oberwesel. (02.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Zugefrorener Rhein b.Oberwesel

 

23 060 (Bw Mainz Hbf) aus der 5. Bauserie von Krupp (Baujahr 1955) mit DB-Logo an der Rauchkammertür vor N 1221 nach Koblenz bei Rhens. (27.09.1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
23 060 bei Rhens

 

36 201 vom Bw Nordhausen wendet auf der nördlichen Drehscheibe 3 im Bw Kassel Bahndreieck. Die Lok überlebte sogar als eine von wenigen P 4² den Zweiten Weltkrieg. Nach Einsätzen bei den Bw Seddin und Brandenburg Altstadt endete ihr außergewöhnlich langes Leben. Die 1904 von Henschel in Cassel gebaute Lok wurde nach 50 Jahren am 25.05.1954 ausgemustert. (1931) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
36 201 in Kassel

 

38 234 (Bw Karl-Marx-Stadt Hbf) leistet einer preußischen G 12 Vorspann vor einem Güterzug in Böhringen zwischen Roßwein und Berbersdorf auf der Strecke nach Niederwiesa. (04.1957) <i>Foto: Privatfoto</i>
38 234 in Böhringen

 

Ein Bahnpolizist mit Diensthund patrouilliert in Nürnberg Hbf vor 38 459, die mit dem P 448 (Nürnberg ab 16.40 Uhr - Passau an 0.12 Uhr) auf die Abfahrt wartet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde mit der Verstaatlichung der Eisenbahnen im Deutschen Reich ein „hauptamtlicher Überwachungsdienst“ für die Gefahrenabwehr bei betrieblichen Einrichtungen, dem Gütertransport und dem Reiseverkehr eingerichtet. Die Aufgaben wurden seitdem durch hauptamtliche Bahnpolizisten wahrgenommen. Nach 1933 blieb die "Eisenbahnpolizei" Bestandteil der Deutschen Reichsbahn, unterstand aber seit 1936 den Weisungen des „Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei“.  (03.1934) <i>Foto: RVM</i>
38 459 in Nürnberg

 

Die Stuttgarter 39 030 erklimmt mit einem Schnellzug die Geislinger Steige. Zwischen Geislingen (Steige) und Amstetten überwindet die Bahn auf 5,6 km Streckenlänge einen Höhenunterschied von 112 m. Das fahrtzeigende Vorsignal am Streckengleis nach Geislingen gehört zur Blockstelle Knoll. (1931) <i>Foto: RVM (RBD Stuttgart)</i>
Geislinger Steige (77)

 

42 1886 vom Bw Bingerbrück mit einem Güterzug auf der Linken Rheinstrecke bei Niederheimbach. Bereits 1954 wurde die erst 10 Jahre alte Lok ausgemustert. Der Kesselzerknall der 42 1893 am 12. Oktober 1951 bei Cochem spielte dabei wohl auch eine Rolle. Die DB wollte sich auch wegen der Anfälligkeit von Kessel und Fahrwerk sowie des hohen Kohleverbrauchs der Baureihe schnellstmöglich von ihr trennen. (20.07.1949) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
42 1886 bei Niederheimbach

 

91 1301 im Osteinsatz beim Bw Orscha Ost, eine am Dnjepr gelegene Industriestadt im Nordosten Weißrußlands. Die Lok kehrte aus dem Osten wieder zurück und wurde 1959 beim Bw Köln Bbf ausgemustert. Interessant ist auch der "aus dem Reich" herangeschaffte dreiachsige Dampfbekohlungskran des Herstellers Beck & Henkel aus Kassel und der belgische O-Wagen, der ebenfalls einen weiten Weg hinter sich hatte. (1942) <i>Foto: Georg Otte</i>
91 1301 in Orscha Ost

 

Eine Henschel-Werklok (Fabrik-Nr. 28397, Baujahr 1950) der Chemischen Fabrik Dr. Hugo Stoltzenberg rangiert im Hamburger Hafen am Tornesch Kai. Die chemische Fabrik beschäftigte sich nach eigener Darstellung mit der Herstellung und dem Umgang von „Ultragiften“ wie chemischen Kampfstoffen. Das Werk existierte von 1923 bis 1979 und war in zahlreiche Skandale verwickelt. (1950) <i>Foto: Werkfoto</i>
Werklok in Hamburg

 

Die preußische EG "10207 HALLE" mit einem Versuchszug auf der Strecke Halle/S–Bitterfeld. Die 1913 in EG "505 Halle" umgezeichnete Lok stammt aus einer Serie von vier Elektrolokomotiven, die ebenfalls im Rahmen des Elektrifizierungsprogramms der Preußischen Staatseisenbahnen auf der Versuchsstrecke zwischen Bitterfeld und Dessau im Güterzugdienst erprobt wurden. Den mechanischen Teil der EG "502–505 Halle" fertigte die Firma Hanomag, während der elektrische Teil, insbesondere Motor und Steuerung, von jeweils einer anderen Firma gestellt wurde: der AEG (502), Felten & Guilleaume - Lahmeyer (503), BBC (504) und den Siemens-Schuckertwerken (505). Nach erfolgreichen Versuchsfahrten sollte EG 505 für einen vorgesehenen Stadtbahnbetrieb nach Berlin gehen, der aber wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs nicht verwirklicht wurde. Im April 1923 wurde EG 505 zum Bw Basel Bad Bf für den Betrieb auf der Wiesen- und Wehratalbahn umgesetzt. Dort lief die 1927 in E 70 05 umgezeichnete Lok noch bis zu ihrer Ausmusterung im Jahr 1930. (1911) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pr EG "10207 Halle" (2)

 

Das Ruhrgebiet galt während der NS-Zeit als „Waffenschmiede des Reiches“. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Ruhrgebiet deshalb Ziel vielfacher Luftangriffe. Schon im Mai 1940 bombadierten britische Bomber mehrere Hydrierwerke zur Kohleverflüssigung in Oberhausen. Was von den Bombenzerstörungen verschont blieb, sprengte die Wehrmacht bei ihrem Rückzug im Frühjahr 1945. Dazu gehörten auch die Eisenbahnbrücken über den Rhein-Herne-Kanal zwischen Oberhausen Hbf und Sterkrade. Die Sprengungen durch die Wehrmacht führten sogar dazu, dass der Rhein-Herne-Kanal leerlief. Das Foto zeigt den Zustand der Brücken im Jahr 1947. (1947) <i>Foto: RBD Essen</i>
Rhein-Herne-Kanalbrücken 1947

 

Am Bahnsteig des nicht für die Öffentlichkeit freigegebenen Haltepunktes Betriebsbahnhof Berlin-Schöneweide hat im Kriegsjahr 1942 ein S-Bahn-Vollzug der Baureihe ET/EB 167 gehalten. Das invers dargestellte Zielschild mit weißer Schrift auf grünem Grund verrät, dass er auf der Zuggruppe H Spandau—Grünau eingesetzt wird. Der am 15.11.1927 als Betriebshaltepunkt Niederschöneweide eröffnete Bahnsteig an den Vorortgleisen der Görlitzer Bahn entstand für den Personalverkehr (nicht für den öffentlichen Verkehr) zu dem nur fünf Wochen zuvor in Betrieb genommenen S-Bahn-Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Schöneweide. Nur zum Schichtwechsel hielten die Züge; ab 06.11.1928 im elektrischen Betrieb. Zum 06.10.1929 änderte man den Namen in Betriebsbahnhof Berlin-Schöneweide. Mit der Wiederaufnahme des S-Bahnverkehrs am 11.07.1945 war der Bahnsteig auch für die Öffentlichkeit freigegeben. Seit 13.12.2020 heißt die Station Johannisthal. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
S-Bahn Berlin (202)

 

Ein S-Bahn-Vollzug der Baureihe ET/EB 167 nach Grünau hat gerade den Haltepunkt Betriebsbahnhof Berlin-Schöneweide (seit 13.12.2020 als Johannisthal bezeichnet) verlassen. Die mit Blechkappen verblendeten Signalleuchten und der Tarnscheinwerfer unterhalb des mittleren Führerstandsfensters dienen der kriegsbedingt eingeführten Verdunklung. Rechts verläuft das Ferngleis nach dem Görlitzer Bahnhof, links nach Adlergestell. Am linken Bildrand im Hintergrund ragt das Verwaltungsgebäude des S-Bahn-Reichsbahnausbesserungswerkes Schöneweide empor. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
S-Bahn Berlin (203)

 

03 1010 fährt mit einem Intraflug-Sonderzug auf dem Weg von Weimar nach Saalfeld (Saale) durch Mellingen. Es war die erste Fahrt der Lok nach dem Rückbau auf Kohlefeuerung.  (28.02.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
03 1010 in Mellingen

 

44 0053 (44 1053 vom Bw Nordhausen) verlässt mit einem leeren Gipszug in Richtung Niedersachswerfen den Nordhäuser Bahnhof.  (22.10.1980) <i>Foto: Steffen Fischer</i>
44 0053 in Nordhausen

 

50 3640 (Bw Wittenberge, Est Parchim) als Schlusslok am P 18378 bei Neustadt-Glewe auf der Nebenbahn Ludwigslust – Parchim. (11.09.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3640 bei Neustadt-Glewe

 

Pünktlich um 18.06 Uhr rollt 50 3642 (Bw Wittenberge, Est Parchim) mit P 15343 in den Haltepunkt Ruthenbeck in der Nähe der mecklenburgischen Kleinstadt Crivitz ein. Das Empfangsgebäude befindet sich heute in Privatbesitz. (08.09.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3642 in Ruthenbeck (1)

 

Im abendlichen Streiflicht beschleunigt 50 3642 den P 15343 nach Parchim aus dem Haltepunkt Ruthenbeck. Der Bahnübergang existiert weiterhin. Die damals noch mechanische Schranke wurde allerdings durch eine zugbediente Anlage ersetzt. (08.09.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3642 in Ruthenbeck (2)

 

52 8069 vom Bw Görlitz fährt mit Dg 54213 (Schlauroth - Ebersbach) durch Dürrhennersdorf. (23.08.1987) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
52 8069 bei Dürrhennersdorf

 

52 8069 hat mit Dg 54213 aus Schlauroth auf dem Viadukt in Ebersbach (Sa) sein Ziel fast erreicht. (21.08.1987) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
52 8069 in Ebersbach

 

Blick von der Brücke der B 91 bei Theißen auf die vom Erfurter Bahnservice aufgearbeitete 142 001 mit einem leeren Futtermittelzug von Großkorbetha nach Zeitz. (25.07.2026) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
DR 142 001 bei Theißen

 

Wegen Bauarbeiten in Zeitz wurde der Zug mit 142 001 bis Profen zum Umsetzen gefahren. In Bornitz existiert noch diese alte DR-Schrankenanlage mit Postenhäuschen. (25.07.2026) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
DR 142 001 in Bornitz

 

Am 1. August 2026 musste der Betrieb auf der Krebsbachtalbahn vorzeitig eingestellt werden. Grund hierfür waren die am 28. Juli festgestellten massiven Gleisverwerfungen, sodass die Strecke nicht mehr befahrbar war. Am 1. Mai war noch die dreiteilige Schienenbuseinheit des DB-Museums 998 896 + 998 257 + 798 652 bei Obergimpern unterwegs. (01.05.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (1)

 

Die außergewöhnlich warme und trockene Witterung im Sommer 2026 führte zur Streckensperrung der Krebsbachtalbahn, da massive Gleisverwerfungen festgestellt wurden. Die erforderlichen Wiederherstellungsarbeiten können erst ab Oktober ausgeführt werden, da kurzfristig kein Unternehmen hierfür gefunden werden konnte. Im Mai 2026 fahren 998 896 + 998 257 + 798 652 als Sonderzug RB 39065 nach Hüffenhardt durch Obergimpern. (01.05.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (2)

 

Die 17 km lange Strecke von Neckarbischofsheim Nord nach Hüffenhardt (Krebsbachtalbahn) gehört der Südwestdeutschen Verkehrs AG (SWEG). Nachdem der reguläre Personenverkehr am 31. Juli 2009 eingestellt wurde, wurde ab dem folgenden Jahr ein saisonaler Freizeitverkehr an Sonn- und Feiertagen mit historischen Triebwagen durchgeführt. 2026 begann der Ausflugsverkehr am 1. Mai mit der dreiteiligen Schienenbuseinheit des DB-Museums 998 896 + 998 257 + 798 652, die hier durch Untergimpern fährt. Der Sonderzugeinsatz sollte bis 4. Oktober 2026 dauern, endete aber wegen Gleisverwerfungen durch die andauernde Hitze vorzeitig am 1. August. (01.05.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (3)

 

Für den Einsatz auf der Krebsbachtalbahn wurde eigens die dem DB Museum gehörende dreiteilige Schienenbuseinheit (Motorwagen 798 652-4 zusammen mit dem Steuerwagen 998 896-5 und dem Beiwagen 998 257-2) am 9. Februar 2026 vom Bh Ulm zum Bh Ludwigshafen umbeheimatet. Am Tag der Saisoneröffnung konnte der Schienenbus bei Neckarbischofsheim Stadt abgelichtet werden. Zwei Monate später beendete die Sommerhitze den Betrieb vorzeitig.  (01.05.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (4)

 

998 886 rollt über die Untere Kirchstraße in Obergimpern. Aufgrund der extremen Hitze Ende Juli war die Krebsbachtalbahn wegen einer Gleisverwerfung nicht mehr befahrbar und alle geplanten Fahrten mussten entfallen. (01.05.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (5)

 

248 509 fährt mit ICE 2012 (Oberstdorf - Dortmund) durch Brohl. (14.08.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
248 509 in Brohl

 

Für den 14. August 2026 hatte die Brohltalschmalspureisenbahn zu der Sonderveranstaltung „After Work Steam Tour“ geladen. Zum Abschluss des Tages sollte mit der Dampflok 11sm eine Sonderfahrt von Brohl nach Burgbrohl stattfinden. Obwohl die Dampflok bereits angeheizt war, entschied die Betriebsleitung zwei Stunden vor Fahrtbeginn nicht mit der Dampflok zu fahren, nachdem in der Nordeifel ein großflächiger Waldbrand entstanden war. Stattdessen übernahm Diesellok D 4 den Sonderzug, der hier im Bahnhof Brohl BE steht. (14.08.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (6)

 

Statt der vorgesehenen Dampflok 11sm bespannte die 2025 aus der Schweiz zurückgeholte ehemalige Brohltalbahnlok D 4 wegen Waldbrandgefahr den Sonderzug Pz 51 "After Work Steam Tour", aufgenommen bei Schweppenburg. Als Wagen diente u.a. der VB 50, ein aus einem Benzoltriebwagen umgebauter Beiwagen. (14.08.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (7)

 

Der Dampflokersatz D 4 am Burgbrohler Tunnel. Nachdem in der Nordeifel ein großflächiger Waldbrand entstanden war, und auch im Bereich des Brohltals die langanhaltende Hitze die Wälder und Wiesen ausgedörrt hatte, entschied man sich für den Diesellokeinsatz. Zwar wäre der Einsatz der Dampflok möglich gewesen, doch hätte es längs der Strecke einen Brand gegeben, wären nicht nur die negativen Folgen für den Bahnbetrieb massiv gewesen. (14.08.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (8)

 

Der Sonderzug „After Work Steam Tour“ ist mit Ersatzlok D 4 in Burgbrohl angekommen. Hier wurde für die Fahrgäste ein Imbiss und kühle Getränke gereicht.  (14.08.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Sommerhitze (9)

 

99 4802 mit P 108 nach Lauterbach am Haltepunkt Phillipshagen mit der ehemaligen Gaststätte Tannenheim. (13.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (159)

 

Wegen Ausfall der V 51 übernahm 99 4801 den P 109 in Lauterbach Mole. Lauterbach liegt direkt am "Greifswalder Bodden", im Südosten der Insel Rügen. Gegenüber liegt die unter Naturschutz stehende Insel Vilm.  (15.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (160)

 

In den Sommermonaten sind die offenen Aussichtswagen der Rügenschen BäderBahn (RüBB) bei den Fahrgästen besonders beliebt, auch wenn es ab und zu kleine Kohlenstücke regnet. Von den luftigen Beförderungsmitteln besitzt die RüBB drei Wagen. 99 4802 ist mit P 110 nach Lauterbach in der Steigung vor Garftitz unterwegs. (15.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (161)

 

99 1784 ist mit P 102 nach Binz in Garftitz angekommen. Seit 2008 ist die Lok bei der Rügenschen BäderBahn (RüBB) im Einsatz. Mit den anderen 99 1781, 99 1782 und 99 1783 stehen seit Oktober 2025 erstmalig seit langer Zeit wieder alle vier Lokomotiven der Baureihe 99.77 auf Rügen betriebsfähig zur Verfügung. (17.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (162)

 

99 1784 mit P 102 beim Halt in Garftitz. Garftitz liegt am Niederungsrand zum Neuensiener See und gehört zur Gemeinde Lancken-Granitz. Der Haltepunkt ist auch Ausgangspunkt für einen Spaziergang zum Jagdschloss Granitz. (17.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (163)

 

99 4801 mit P 109 aus Lauterbach in Serams. (18.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (164)

 

Planmäßige Zugkreuzung im Bahnhof Sellin Ost mit der einfahrenden 99 1784 vor P 107 aus Lauterbach Mole und der wartenden 99 1782 vor P 228 nach Binz. (19.07.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
RüBB (165)

 

Im Sommer 2003 kaufte DB AutoZug insgesamt 17 Loks der Baureihe 215 von DB Regio, ließ 14 Stück analog der Baureihe 225 umbauen und bezeichnete sie als Baureihe 215.9. Die übrigen drei Lokomotiven dienten als Ersatzteilspender. Das Einsatzgebiet der Baureihe 215.9 waren ausschließlich die als SyltShuttle bezeichneten Autozüge zwischen Niebüll und Westerland (Sylt). Hier sind 215 911 und 215 909 mit einem Autozug nach Westerland (Sylt) auf dem Hindenburgdamm bei Morsum unterwegs. Der Einsatz der 215.9 endete 2008.  (09.05.2006) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Sylt (780)

 

Ein ungewöhnlicher Blick auf den zwischen Duvenstedt und Owschlag vorbeifahrenden 526 037 als RE 11912 nach Husum mit der Sorgebrücke und dem Bü Owschlager Moor. (23.07.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
526 037 bei Owschlag