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neuestes25.02.2021
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Ein Aufruf und eine Bitte

Mit dem Tod von Wolfgang Löckel hat sich ein unerwartetes Problem ergeben. Noch im letzten Jahr hat Wolfgang rund 20 Freunden/Bekannten/Kollegen Negative und Dias zum Scannen überlassen. Wie es so seine Art war, hat er im Vertrauen darauf, alles wieder zurückzubekommen, nichts schriftlich festgehalten. Es werden nicht nur seine eigenen Negative vermisst, sondern auch Material von bekannten Fotografen wie Maedel, Baur oder Dormann.

Wir appellieren daher an die Aufrichtigkeit seiner Unterstützer, die Sachen an die Eisenbahnstiftung zu senden, damit wir sie den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben können.

Vielen Dank!

 

145 057 mit EZ 51167 (Seelze Ost - Mannheim Rbf) bei Dornheim, südlich von Groß-Gerau. (23.02.2021) <i>Foto: Marvin Christ</i>
145 057 bei Dornheim

 

Nachdem zunächst alle Loks der Baureihe 151 von DB Cargo an Railpool abgegeben wurden, wurden im November 2020 wieder zusätzliche Loks von dort angemietet. Derzeit hat DB-Cargo acht Loks der BR 151 mit automatischer Kupplung (AK) und elf Maschinen mit Schraubenkupplung zurückgemietet. Eine dieser Maschinen ist 151 045, die mit EZ 51455 (Gremberg - Mannheim Rbf) bei Dornheim unterwegs ist. (23.02.2021) <i>Foto: Marvin Christ</i>
151 045 bei Dornheim

 

370 041 (E 186 929) der polnischen Cargounit mit DGS 43498 (Rzepin/Polen - Mainz Weisenau) bei Klein Gerau. (23.02.2021) <i>Foto: Marvin Christ</i>
370 041 bei Klein Gerau

 

V 100 2091 der Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft Gerolstein mit einem Tragschnabelwagen für Trafotransporte DGS 95184 (Dortmund Zinkhütte - Mannheim Rheinau) bei Groß Gerau. (23.02.2021) <i>Foto: Marvin Christ</i>
V 100 2091 bei Groß Gerau

 

401 075 als ICE 577 (Hamburg - Stuttgart) bei Dornheim. (23.02.2021) <i>Foto: Marvin Christ</i>
401 075 bei Dornheim

 

Der ICE 4 der Deutschen Bahn ist seit 2017 im Einsatz. Der nagelneue 412 052 (Abnahme am 61.01.2021) ist hier als ICE 2959 (Berlin - München) bei Dornbeim, südlich von Groß Gerau unterwegs. (23.02.2021) <i>Foto: Marvin Christ</i>
412 052 bei Dornheim

 

143 840 auf Überführungsfahrt mit Lr 57800 (Düsseldorf Abstellbf - Nürnberg Hbf) sowie 143 854 und 143 853 am Zugschluss bei Nauheim. (31.01.2020) <i>Foto: Marvin Christ</i>
143 840 bei Nauheim

 

187 071 von RheinCargo mit DGS 95530 (Hürth Kalscheuren - Mühlacker) am Abzw Kostheim auf der Brückenauffahrt zur Hochheimer Brücke bei Mainz. (18.03.2020) <i>Foto: Marvin Christ</i>
187 071 bei Kostheim

 

143 231 mit RB 15263 (Limburg – Frankfurt) in Lorsbach/Taunus. (23.03.2020) <i>Foto: Marvin Christ</i>
143 231 in Lorsbach

 

120 101 des DB-Museums mit Lr 5464 (Frankfurt-Griesheim - Koblenz-Lützel) bei Rüsselsheim. (30.03.2020) <i>Foto: Marvin Christ</i>
120 101 bei Rüsselsheim

 

Retrack 193 815 mit DGS 47161 (Köln Eifeltor - Passau) bei Mainz-Kastel. (31.03.2020) <i>Foto: Marvin Christ</i>
193 815 in Mainz

 

Leider wurde die NX-Ersatzgarnitur zwischenzeitlich in die übliche Richtung gedreht, sodass 115 459 wieder schiebend hinten am RB 32517 nach Bonn Hbf hing. Immerhin konnte so der Wittenberger Kopf des Zuges, ein Anfang der 1990er Jahre vom RAW Wittenberge entwickelter Steuerwagen eines neuen modularen Führerstandes, bei Gruiten dokumentiert werden.   (24.02.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Very British unterwegs (290)

 

115 459 der Stuttgarter Gesellschaft für Fahrzeugtechnik am NX-Ersatzzug RB 32517 (Wuppertal-Oberbarmen - Bonn Hbf) bei Gruiten. (24.02.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Very British unterwegs (291)

 

Die frisch im Februar 2021 von der Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft aus Gerolstein übernommene 221 122 wird von V 100 2091 als DbZ 56051 aus Stendal (mit Übernachtung in Hamm) in ihre neue Heimat überführt. (25.02.2021) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (104)

 

ALX 84018 (München - Lindau) mit einer 223 bei Buchloe. Seit 9. Dezember 2007 bediente der Arriva-Länderbahn-Express ("Alex") die Strecken München – Lindau/Oberstdorf über die Allgäubahn bzw. die Bahnstrecke Immenstadt – Oberstdorf, stellte aber diese Verbindungen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 nach Verlust der Ausschreibung an DB Regio Bayern ein.  (26.06.2019) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Dieselparadies Allgäu (495)

 

Mittlerweile in ihrer dritten Lackierungsversion (vgl. auch Bild-Nummern 11121 und 11210) ist 151 056 aktuell für die Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion München unterwegs, aufgenommen bei München Süd. (11.04.2017) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
151 056 bei München

 

151 060 der Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion München im Einsatz vor einem Meridian-Ersatzzug in München Berg am Laim. (21.06.2016) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
151 060 in München

 

ÖBB 1116.105 mit einem Containerzug auf der Strecke München - Rosenheim bei Otterfing nahe Holzkirchen. (06.05.2016) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
ÖBB 1116.105 bei Otterfing

 

ÖBB 1116.130 vor dem mit Autos beladenen EZ 47873 von München Nord nach Slowenien am Ausgangspunkt seiner Reise. (04.06.2016) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
ÖBB 1116.130 in München

 

ÖBB 1116.153 mit Werbung für die ÖBB und den österreichischen Automobilclub ÖAMTC vor RJ 111 im Bahnhof München Ost. Je vier typische Berufsbilder sollen dabei die Partnerschaft der beiden größten österreichischen Mobilitätsunternehmen symbolisieren.  (05.07.2017) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Werbelok (67)

 

Mit der Werbelok 1116.158 unterstützen die ÖBB seit 2008 die jährliche "Sterneaktion" für den Verein "Licht ins Dunkel", die hier vor dem RJ 111 (München Hbf - Salzburg Hbf - Bad Gastein - Villach Hbf - Klagenfurt Hbf) in München Ost parkt. Dahinter steht ÖBB 1116.219. (06.07.2017) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
Railjet in München

 

V 29 953 wartet mit einem abfahrbereiten Güterzug nach Wörth am ehemaligen Bahnsteig des Bahnhofs Regensburg-Kalkwerke.  (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (16)

 

Dieselbe Situation in Regensburg-Kalkwerke wie im Bild zuvor - nur von der Bahnseite aus betrachtet. Die ursprünglich für die pfälzischen Lokalbahnstrecken Mundenheim–Meckenheim und Neustadt–Speyer beschaffte V 29 953 wurde nach deren Stilllegung 1956 zur Walhallabahn Regensburg – Wörth umgesetzt. Nach deren Einstellung 1969 wurde sie verschrottet.  (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (17)

 

V 29 953 unterhalb der Walhalla, die der Bahn ihren Namen gab. In der Gedenkstätte Walhalla in Donaustauf werden – ursprünglich auf Veranlassung des bayerischen Königs Ludwig I. – seit 1842 bedeutende Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Zur Eröffnung wurden 160 Personen mit 96 Büsten und, in den Fällen fehlender authentischer Abbildungen oder bei Handlungen wie dem Rütlischwur, 64 Gedenktafeln geehrt. Gegenwärtig umfasst die Sammlung 131 Büsten und 65 Gedenktafeln, die an Personen, Taten und Gruppen erinnern. 13 der Geehrten sind Frauen. Jedermann kann eine zu ehrende Persönlichkeit aus dem "germanischen Sprachzweig" frühestens 20 Jahre nach deren Tod vorschlagen und trägt dann gegebenenfalls die Kosten für die Anfertigung und Aufstellung der Büste. Über die Neuaufnahmen entscheidet der Bayerische Ministerrat. (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (18)

 

V 29 953 unterhalb des mächtigen Säulentempels der Gedenkstätte Walhalla bei Donaustauf. Die Walhalla ist das älteste Beispiel einer Gruppe monumentaler Gedenkbauwerke Deutschlands, zusammen mit Königs Ludwigs Befreiungshalle, dem Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein, dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, dem Kyffhäuserdenkmal, dem Deutschen Eck in Koblenz, dem Hermannsdenkmal bei Detmold, dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica und der Berliner Siegessäule.   (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (19)

 

V 29 953 mit Ng 8494 im Bahnhof Regensburg- Kalkwerke. Neben den regelspurigen Güterwagen, die auf Rollböcken mitgeführt werden, befindet sich hinter der Lok ein Gepäckwagen, der als Bremswagen dient. (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (20)

 

Um die noch vorhandenen Gleisanschlüsse im Regensburger Vorort Weichs bedienen zu können, wurde beim Konsumverein, östlich der großen Kreuzung an der Donaustaufer Straße/Norgaustraße, Ende 1960 ein Umsetzgleis errichtet, das gerade von V 29 953 befahren wird. (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (21)

 

V 29 953 bedient einen der drei Werksanschlüsse in Regensburg-Weichs. Hinter der Lok läuft der Bremswagen 9900. (24.07.1965) <i>Foto: Franz Jäger</i>
Walhallabahn (22)

 

Ein Schnellzug mit einer bayr. S 2/5 hat soeben den Regensburger Hauptbahnhof verlassen und befindet sich auf dem Weg in Richtung Weiden/Oberpfalz. Die Brücke überquert heute die vierspurige Bundesstraße 8 der Straubinger Straße. (1911) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Bayr. S 2/5 in Regensburg

 

Die erste elektrische Straßenbahn in Dresden verkehrte im Jahr 1893. 1889 wurde die "Deutsche Strassenbahn-Gesellschaft in Dresden" konzessioniert, nachdem es mit der englischen "Tramways Company of Germany Ltd.", die seit 1879 einige Strecken betrieb, unüberbrückbare Differenzen über den weiteren Netzausbau gab. Tw 195 der Deutschen Straßenbahn Gesellschaft in Dresden, die wegen der Farbe ihrer Wagen im Volksmund "Die Rote" genannt wurde, wartet vor dem Dresdner Hauptbahnhof auf Fahrgäste. Die Stadt Dresden übernahm 1905 die vorhandenen Straßenbahngesellschaften und schloss sie am 1. Janaar 1906 zur "Städtische Straßenbahn zu Dresden" zusammen.  (1900) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Straßenbahn Dresden (4)

 

Fahrradkuriere sind keine Erfindung der Neuzeit. Während in den Jahren nach 1900 der Botendienst per Fahrrad weitgehend üblich war, wurde er im Laufe der Zeit mehr und mehr durch motorisierte Boten ersetzt. Erst Mitte der 1980er Jahre und im Zuge der zunehmenden Überlastung der Straßen, der Verteuerung der Energie und des daraus resultierenden ökologischen Bewusstseins wurden Fahrradkuriere für die Wirtschaft wieder interessant. Als Beispiel für deutsche Radkurierdienste der ersten Stunde waren die "Roten Radler" aus München, Stuttgart und Regensburg (Foto) bekannt. Sogar heute noch können sich alteingesessene Münchner an die radelnden Eilboten erinnern, die für ihren mutigen Fahrstil bekannt waren. Die Roten Radler gibt es heute noch, sie haben sich jedoch im Laufe der Jahre zu Umzugsunternehmen mit Maler- und Renovierungsservice entwickelt, die keine Radkuriere mehr beschäftigen. Die tiefe Verwurzelung dieser Kuriere in der Münchner Kultur zeigt sich durch ihr Vorkommen in der Erzählung "Der Münchner im Himmel" des Schriftstellers Ludwig Thoma. (1912) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Eilboten

 

Ein Dampfzug der Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) mit Lok 102 (Henschel, Baujahr 1891) auf der Neckarbrücke in Heidelberg. (1928) <i>Foto: Slg. Wolfgang Löckel</i>
OEG in Heidelberg (6)

 

Zur Maifeier 1938 ist die Stadt Ladenburg zeitgenössisch geschmückt. Ladenburg bezeichnet sich selbst als älteste Stadt Deutschlands rechts des Rheins. Die Erstbesiedlung des Ortes erfolgte irgendwann zwischen 3000 und 200 v. Chr. 74 n. Chr. gründeten die Römer dort Auxiliarkastelle mit einem Lagerdorf (vicus), die Keimzelle der späteren Stadt. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (1)

 

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933 benannte ihn als „Tag der nationalen Arbeit“. Von Anfang an wurde die Feier mit der Zerschlagung der freien Gewerkschaften verbunden. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland gleichgeschaltet, die Gewerkschaftshäuser gestürmt und die Vermögen beschlagnahmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zu einem „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“ erklärt. Im nationalsozialistischen Festkalender nahm der 1. Mai auch in den folgenden Jahren eine wichtige Rolle ein. Die Maibäume wurden mit Symbolen des Regimes wie dem Hakenkreuz oder dem Zeichen der Deutschen Arbeitsfront (DAF) versehen. Gebäude wurden geschmückt und am Feiertag selbst marschierten Umzüge mit Gruppen der SA, SS, Wehrmacht, Hitlerjugend und verschiedenen Abteilungen der DAF durch die Straßen.  (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (2)

 

Bereits im Frühjahr 1933 begann in Deutschland die sog. Gleichschaltung, also die erzwungene Eingliederung aller sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kräfte in die einheitlichen Organisationen der NSDAP, die sie ideologisch vereinnahmten und kontrollierten. Damit verbunden war der Prozess der Abschaffung des Föderalismus und der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel war es, bis 1934 den als Zerrissenheit verstandenen Pluralismus in Staat und Gesellschaft aufzuheben. Dazu gehörte auch die Auflösung der Landtage, Bürgerschaften, Kreistage und Gemeinderäte. Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 erlaubte es den neuen Machthabern, jüdische und politisch missliebige Beamte aus dem Dienst zu entfernen. Die beiden Herren von Polizei und SA dürften also im Jahr 1938 schon "auf Linie" gewesen sein. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (3)

 

Umzug zum 1. Mai im nationalsozialistisch geprägten Ladenburg des Jahres 1938. Wie hier dürfte es wohl in den meisten deutschen Städten am 1. Mai ausgesehen haben. Politisch hatte das Regime zudem gerade Auftrieb durch den "Anschluss" Österreichs erhalten. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (4)

 

Für die meisten Familien war es ein Pflichttermin, an den Maifeiern teilzunehmen. Seiner früheren Beziehung zur Arbeit oder gar zur Arbeiterbewegung wurde er durch die nationalsozialisten gänzlich beraubt. Seit 1934 hieß er „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“. Er sollte ein Tag der Volksgemeinschaft sein. Angeknüpft wurde an angeblich germanisches Brauchtum. Er wurde auch als Frühlingsfest begangen, wie es in einigen Regionen traditionell üblich war. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (5)

 

Bekannt wurde die Römerstadt Ladenburg für ihre denkmalgeschützte Altstadt, als Wirkungsort von Carl Benz und ihre Geschichte, die bis in die keltische- und römische Zeit zurückreicht, woher auch der Name Lokudunum (Seeburg) stammt. Politisch waren seit 1903 die Sozialdemokraten die stärkste Kraft in Ladenburg. In der Weimarer Republik wurden sie zeitweise durch die Aufsplitterung des linken Parteienspektrums vom Zentrum überflügelt. Ab 1930 war die NSDAP die stärkste Partei, die bei der Reichstagswahl März 1933 34,2 Prozent der Stimmen hier erhielt. Seit dem 13. Jahrhundert waren jüdische Familien in Ladenburg ansässig und erbauten eine Synagoge auf dem Grundstück Metzgergasse 5. Beim Novemberpogrom 1938 wurden diese Gebäude von SA-Männern teilweise zerstört. 1938 fand auch die letzte Bestattung auf dem jüdischen Friedhof statt.  (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (6)

 

Bauern konnten auf den Feiertag keine Rücksicht nehmen. 1937 waren 29 Prozent der Beschäftigten in Deutschland, 9.388.000 Menschen, in der Landwirtschaft tätig. Die Zahl der Bauernhöfe betrug über 3 Millionen. Ein Hof bewirtschaftete im Durchschnitt etwas mehr als 6 ha (im Jahr 2007 bewirtschaftete ein deutscher Bauernhof durchschnittlich über 48 ha. Die Agrarpolitik der Nationalsozialisten sollte einen möglichst hohen Grad an Selbstversorgung erreichen und war für die NSDAP ideologisch von großer Bedeutung, schließlich galten große Hungersnöte schon seit dem frühen 19. Jahrhundert in Europa als ausgerottet. Doch am Ende des Ersten Weltkrieges hatte die deutsche Zivilbevölkerung bis Kriegsende mindestens 600.000 Hungertote und Millionen von Unterernährten zu beklagen, vor allem im „Steckrübenwinter“ 1916/17, was sich negativ auf die Kriegsbegeisterung auswirkte und auch zur Novemberrevolution 1918 beitrug. Aufgrund dieser Erfahrung widmeten die deutschen Machthaber der Ernährungssituation besondere Aufmerksamkeit. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (7)

 

Zaungäste bei den Feiern zum 1. Mai in Ladenburg. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (8)

 

Die Ideologie des Nationalsozialismus propagierte die „willensmäßige und geistige Einheit“ der deutschen Nation. Damit verbunden war der Anspruch der Nazis an die öffentliche Kleinkindererziehung. Die neuen Machthaber standen der Institution Kindergarten anfänglich nicht gerade wohlwollend gegenüber. Ihrer Ideologie entsprechend, hatte die deutsche Familie an sich ein Kindergarten zu sein. Schnell erkannte man aber, dass man Kindergartenkinder leicht ideologisch instrumentalisieren konnte. Den politisch und pädagogisch Verantwortlichen ging es in erster Linie um das "Heranzüchten kerngesunder Körper", um die Vorarbeit zu soldatischer Kampf- und Opferbereitschaft, dem alle anderen erzieherischen Aspekte untergeordnet waren. Den hier gezeigten Kindern blieben die direkten Auswirkungen dieser Politik erspart, sie waren noch zu klein für den Krieg, der ein Jahr später folgte. (01.05.1938) <i>Foto: Schnittspahn, Slg. W. Löckel</i>
Ladenburg, 1. Mai 1938 (9)

 

Hanomag Feldbahn-Dampfloks neben Eigenkonstruktionen der Fa. Weiss auf einer Ausstellung in München. (1924) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Feldbahnloks in München

 

Ein Bild aus den Anfängen des 1888 als „Centralbahnhof Frankfurt“ eröffneten Kopfbahnhof, der schon damals zu den meist frequentierten Bahnhöfen Deutschlands gehörte. Bereits 1880 wurde von der Preußischen Akademie für Bauwesen ein Wettbewerb unter Beteiligung sämtlicher bedeutender Architekten veranstaltet, einen „höchste künstlerische Kraft herausfordernden Denkmalbau“ zu entwerfen. 1881 ging aus diesem Architekturwettbewerb unter 55 eingesandten Entwürfen der des Landbauinspektors und Universitätsbaumeisters Hermann Eggert aus Straßburg im Elsass als Sieger hervor. Er wurde mit der Planung und Baudurchführung des Empfangsgebäudes beauftragt. Der Berliner Architekt Johann Wilhelm Schwedler, der auf die Stahlbauweise spezialisiert war, erzielte den zweiten Platz. Er wurde zum Konstrukteur der drei neuartigen in Eisenkonstruktion ausgeführten Bahnhofshallen mit 28 Metern hohem Tonnengewölbe, die je drei Bahnsteige zu sechs Gleisen umfassten. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Frankfurt Hbf (14)

 

Ein Zug der Walhallabahn mit einer der LAG-Loks Nr. 61, 62 oder 67 (spätere 99 251-253) zwischen Am Protzenweiher und Stadtamhof in Regensburg. In der Stadtamhofer Hauptstraße, vor der Steinernen Brücke, begannen und endeten jeweils die Zugfahrten bis 1933, bevor sich die Bahn aus dem Stadtbereich nach Reinhausen zurückziehen musste. (04.1925) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Walhallabahn (23)

 

LAB 61 (spätere 99 251) in der Endhaltestelle der Walhallabahn in Stadtamhofer Hauptstraße in Regensburg. Die Tage des Bahnbetriebs sind hier allerdings gezählt. 2 Monate nach dieser Aufnahme, am 5. Juni 1933, verkehrte der letzte Zug ab dem Stadtbahnhof. Vorübergehend übernahm der Güterbahnhof Steinweg dessen Aufgabe, bis am 18. Juli 1933 der neu eingerichtete Personenbahnhof Reinhausen seinen Betrieb aufnahm. Im Hintergrund zeigt sich der Regensburger Dom. (04.1933) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Walhallabahn (24)

 

Die Grundsteinlegung des neuen Leipziger Hauptbahnhofs fand am 16. November 1909 in der südwestlichen Ecke des Empfangsgebäudes statt. Die Fertigstellung war zu diesem Zeitpunkt für das Jahr 1914 vorgesehen. Da aber die Bauarbeiter 1911 für höhere Löhne streikten, wurde der Bahnhof erst 1915 fertiggestellt. In einer Kapsel, die in das Fundament eingemauert wurde, befinden sich neben Münzen und Tageszeitungen auch der Kostenvoranschlag für den Hauptbahnhof und Unterlagen zum Architekturwettbewerb. Dies sollte nachfolgenden Generationen die damalige Budgetdisziplin aufzeigen. Heutige (öffentliche) Planungen haben sich allerdings kein Beispiel daran genommen. Das Bild zeigt den neuen Hauptbahnhof während der Bauphase im Jahr 1913. (1913) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Leipzig Hbf (12)

 

Blick auf den Münchener Hauptbahnhof mit dem bayr. Verkehrsministerium im Hintergrund, das zwischen 1905 und 1913 mit einem stattlichen mehrflügeligen Gebäudekomplex und zentraler Kuppelhalle entstand, der das Reservatrecht Bayerns auf eine eigene Bahn und Post im Deutschen Kaiserreich demonstrativ in Szene setzen sollte. Die Anlage wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt, 1959 verschwand mit der von weiten sichtbaren Kuppel ein Wahrzeichen der Stadt, der erhaltene südliche Bauteil wird heute von der Außenstelle München des Eisenbahn-Bundesamtes genutzt. (1919) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
München Hbf (12)

 

Alling ist ein Ortsteil der Gemeinde Sinzing im Landkreis Regensburg und Endpunkt der mittlerweile stillgelegten Bahnstrecke Sinzing – Alling. Das Tal der Schwarzen Laaber war schon im 18. Jahrhundert stark industrialisiert, u.a. gab es hier die Papierfabrik der Firma Pustet, die 1836 nach Vorbildern in England, mit der industriellen Fabrikation von Papier in Form von Endlos-Papierbahnen begann. Hier entstand auch das humorvolle Foto mit einem Teil der Belegschaft. (1927) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Papierfabrik Alling

 

Bei Wallern im Böhmerwald (tschech. Volary) inspiziert der Bahnmeister eine Schneewehe. Den Aufzeichungen nach war hier am 21.12.1940 eine Lz steckengeblieben und bis zum Kamin zugeweht worden. Der Winter 1941/42 war in vielen Teilen Europas der kälteste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1756. Der Februar 1942 zählte in Deutschland zu den kältesten bisher beobachteten Wintermonaten. Das Winterwetter wich vom Normalwert in Nordwestdeutschland und im nördlichen Ostpreußen minus 6-7°C, in den übrigen Gebieten minus 4,5°C ab und erreichte Temperaturen von unter -30 Grad. In sibirischer Kälte musste auch die Wehrmacht im Winter 1941/42 den Rückzug antreten. Im Glauben an einen schnellen Sieg wurden die Soldaten zu Beginn der "Operation Barbarossa" (der Deckname für den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion) nicht mit Winterausrüstung, Handschuhen, warmen Mänteln ausgestattet.  (12.02.1941) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Schneeverwehungen (2)

 

93 897 (Hanomag, Baujahr 1923) war seit 10.03.1962 die einzige pr. T 14.1, die in Rahden (Kreis Lübbecke) beheimatet war. Am 03.06.1965 wurde sie dort auch ausgemustert. (04.1964) <i>Foto: Robin Fell</i>
93 897 in Rahden

 

Ein Güterzug mit nagelneuen Opel Kadett passiert die Blockstelle Powe zwischen Osnabrück und Belm. Die örtlich besetzten Blockstellen hatten in der Zeit vor Aufstellung automatischer Selbstblocksignale (Sbk) die Funktion, als Zugfolgestelle einen Zugfolgeabschnitt zu begrenzen. (07.1963) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Block Powe

 

103 239 mit IC 1080 "Königssee" (Berchtesgaden - München Ost - Augsburg - Würzburg - Hannover - Hamburg-Altona) im Altmühltal bei Dollnstein. (26.02.1999) <i>Foto: Thomas Konz</i>
103 239 im Altmühltal

 

Das Felsentor von Etterzhausen war ein Eisenbahntunnel auf der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Der nur 16 m lange Tunnel lag in einem Naturschutzgebiet und unterquerte eine etwa 20 Meter hohe Felsrippe. Er wurde am 31. Mai 2010 gesprengt. Hier unterquert 151 030 mit TEC 42917 (Maschen - Wien) das Felsentor. (13.06.2006) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 030 bei Etterzhausen

 

151 135 (Bh Nürnberg) fährt auf der Nord-Südstrecke bei Fulda-Lehnerz südwärts.  (13.06.2006) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 135 bei Hünfeld

 

055 220 (ex 55 4220) auf der Drehscheibe im Bw Gremberg. (07.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
055 220 in Gremberg

 

Sechs Lokomotiven der Baureihe 03 fristeten zwischen 1968 und 1970 ein Schattendasein im (Güterzug-)Bw Gremberg. Außer der Beförderung des belgischen Militärzuges Dm 80655/656 zwischen Troisdorf und Siegen, fielen sie nur durch einige Sonderzugleistungen auf. 1969/70 wurden drei Loks (03 077, 220, 260) in Gremberg ausgemustert, zwei (03 268, 276) wurden nach Ulm umstationiert, 03 111 ging als z-Lok nach Hohenbudberg. (07.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
003 276 in Gremberg

 

Die ölgefeuerte TCDD 56.109 mit einem Sonderzug im Taurusgebirge bei Maden. Die 1E-Maschinen wurde angelehnt an die Baugrundsätze der Einheitsdampfloks der Deutschen Reichsbahn von Henschel entwickelt. Von 1937 bis 1961 wurden in mehreren, leicht modifizierten Lieferungen insgesamt 168 Lokomotiven dieser Baureihe von Lokomotivfabriken in Deutschland, Großbritannien und der Tschechoslowakei gebaut, die beiden letzten Exemplare von Ausbesserungswerken der TCDD in der Türkei. Sie waren die meistgebaute Dampflokomotivbaureihe der TCDD und stellten bis in die 1980er Jahre einen wesentlichen Teil der Traktionsleistungen auf dem türkischen Eisenbahnnetz. (10.1992) <i>Foto: Robin Fell</i>
TCDD 56.109 im Taurusgebirge

 

39 073 (Bw Kempten) strebt bei Wildpoldsried dem nächsten Halt in Kempten entgegen. (05.1961) <i>Foto: Robin Fell</i>
39 073 bei Wildpoltsried

 

52 3548 (Bw Zittau) fährt mit einem Personenzug in den Haltepunkt Gersdorf bei Görlitz ein. (06.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
52 3548 in Gersdorf

 

Schmalspurzug der Linie 8 mit Tw 318 mit Bw 558 in Chemnitz. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
Straßenbahn Karl-Marx-Stadt

 

Die von 1948 bis 1952 gebaute Reihe 241 P der französischen Staatsbahn SNCF galten als die leistungsfähigsten Dampflokomotiven Europas. Hier fährt eine 241 P mit einem Schnellzug in Belfort ein. (1964) <i>Foto: Robin Fell</i>
SNCF 241 P in Belfort

 

Die Ruhe vor dem Sturm genießt der Lokführer der LNER class A4 No. 60024 "KINGFISHER" mit einer kleinen Pause auf dem Bahnsteig in Aberdeen. Die class A4 der britischen London and North Eastern Railway (LNER) waren Schnellzugdampfloks der Achsfolge 2'C1' ("Pacific"). Die Lok "Mallard" dieser Baureihe stellte am 3. Juli 1938 mit 201,2 km/h den bis heute offiziellen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven auf, der allerdings im Vergleich mit dem zwei Jahre früher aufgestellten Rekord der deutschen 05 002 (200,4 km/h) umstritten ist. (1961) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (126)

 

Die Ulmer 003 248 mit einer 215 vor dem samstäglichen N 3548 nach Ulm im Bahnhof Herbrechtingen, bei dem anscheinend an diesem Tag nicht alles glatt lief. (22.05.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
003 248 in Herbrechtingen

 

Die Frankfurter 39 073 wendet auf der Drehscheibe im Mannheimer Hauptbahnhof. (10.1956) <i>Foto: Peter Hille</i>
39 073 in Mannheim

 

Im Jahr 1958 hat der Fahrdraht den Mannheimer Hbf erreicht. Die moderne Traktion in Form der E 10 oder eines VT 11 als TEE "Helvetia" steht im Kontrast zu den alten Länderbahnwagen im Vordergrund. (08.1958) <i>Foto: Peter Hille</i>
Mannheim Hbf (3)

 

Ein seltener Gast in Mannheim: ET 88 02 wurde im Oktober 1920 als "ET 1002 Breslau" (ab 1932: elT 1008, ab 1940: ET 88 02) beim Bw Nieder Salzbrunn/Schlesien in Dienst gestellt. Der Wagenkasten entsprach einem preußischen Abteilwagen der Bauart 1896. Im Frühjahr 1945 wurden die elektrischen Fahrzeuge der schlesischen Strecken vor der näherrückenden Kriegsfront über Böhmen evakuiert. ET 88 02 verschlug es nach Regensburg in Bayern. In Mannheim diente der wie aus dem Ei gepellte Triebwagen ein Jahr vor seiner Ausmusterung wohl als Dienstpendel für die Eisenbahner zwischen dem Rangierbahnhof Mannheim und Mannheim Hauptbahnhof. (08.1958) <i>Foto: Peter Hille</i>
ET 88 02 in Mannheim

 

VT 08 501/520 als FT 44 "Roland" von Bremen nach Basel SBB in Mannheim Hbf. (11.1957) <i>Foto: Peter Hille</i>
VT 08 501 in Mannheim

 

Am 27. Juni 1977 wurde durch das Versehen eines Weichenwärters im Bahnhof Booßen auf der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder) ein Zug auf die falsche Strecke geleitet wurde. In der Folge stießen der Urlauberschnellzug D 1918, gezogen von der Stralsunder 03 0078 und Dg 50101 mit 132 200, der von Kietz in Richtung Booßen unterwegs war, frontal zusammen. 31 Menschen starben, 7 Reisende wurden schwer und zahlreiche weitere leicht verletzt. 03 0078 (Foto) wurde ausgemustert und am 05.12.1977 im RAW Berlin-Schöneweide zrlegt. (08.1977) <i>Foto: Michael Mahlke</i>
Unfall Lebus (2)

 

Ein seltenes Dokument aus der Nachkriegszeit: Eine 52er erreicht mit einem Personenzug aus Eutingen den Bahnhof Freudenstadt Hbf. Das Streckengleis links führt ins Murgtal. (1951) <i>Foto: Günter Lulay</i>
52 in Freudenstadt

 

52 6380 (BMAG, Baujahr 1944) in Freudenstadt Hbf, dem Eisenbahnfreund her als Heimat der letzten pr. P 8 in Erinnerung. (1951) <i>Foto: Günter Lulay</i>
52 6380 in Freudenstadt (1)

 

52 6380 rangiert in Freudenstadt Hbf. Die zum Aufnahmezeitpunkt erst 7 Jahre alt Lok wurde nach 10 jähriger Einsatzzeit -wie die meisten Schwesterloks im Westen- am 18.10.1954 ausgemustert; die DB hatte genügend 50er im Bestand und brauchte die Kriegsloks nicht mehr. (1951) <i>Foto: Günter Lulay</i>
52 6380 in Freudenstadt (2)

 

70 043 (Bw Buchloe) im Bahnhof Bad Wörishofen. Die Nebenbahn verbindet als Stichstrecke den Eisenbahnknoten Türkheim (Bay) an der Bahnstrecke Buchloe – Memmingen mit dem Kurort Bad Wörishofen. Die Strecke war 1896 eine der ersten elektrifizierten Eisenbahnen in Deutschland sowie die erste in Bayern und wurde mit 550 Volt Gleichstrom betrieben. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste der elektrische Betrieb 1939 wegen des benachbarten Flugfeldes eingestellt werden. Links ist der alte Triebwagenschuppen zu erkennen, er wurde Mitte der 1960er Jahre abgebrochen.  (1950) <i>Foto: Günter Lulay</i>
70 043 in Bad Wörishofen

 

Im leicht ramponierten Nachkriegszustand ist 85 001, noch mit dem typischen Reichsbahn-Heimat-Kürzel "Bw F" (für Freiburg) versehen, im Bahnhof Hinterzarten eingetroffen. (1949) <i>Foto: Günter Lulay</i>
85 001 in Hinterzarten (2)

 

Der Felstortunnel von Etterzhausen auf der Bahnstrecke Nürnberg – Regensburg war mit einer Länge von 16 Metern Deutschlands kürzester Eisenbahntunnel. Er wurde in den Jahren 1869/70 gebaut und 1873 in Betrieb genommen. 100 Jahre lang überstand er offenkundig problemlos, eine erste Sanierung erfolgte erst um 1970. Die Bahn AG bescheinigte ihm allerdings einen schlechten Zustand, wobei es wohl eher um die Kosten für die Absicherung ging, die jährlich rund 25.000.- Euro betrugen. Am 31. Mai 2010 wurde der Tunnel gesprengt. (1911) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Felsentor Ettershausen

 

Sonntagsspaziergang im Naabtal bei Etterzhausen, westlich von Regensburg. Oben fährt eine bayr. S 2/5 des Bw Nürnberg Hbf vorbei, die soeben das bekannte Felsentor passiert hat. Die S 2/5 waren die ersten in Deutschland gebauten Lokomotiven mit durchgehendem Barrenrahmen. Vorbild für diese Rahmenbauart waren die 1900 von der Bayerischen Staats-Eisenbahn aus den USA importierten zwei Baldwin-Lokomotiven. Erstmals wurde in Bayern auch ein Treibraddurchmesser von 2.000 mm statt des zuvor bei bayerischen Schnellzuglokomotiven üblichen Durchmessers von 1.870 mm verwandt, was eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h ermöglichte. Von den 10 gebauten Loks waren 1922 noch acht vorhanden. Die Deutsche Reichsbahn übernahm als Baureihe 14.1 noch fünf Lokomotiven mit den Nummern 14 141–145. Diese wurden im Jahr 1927 ausgemustert.  (1910) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Bei Ettershausen

 

Eine bayr. S 3/6 (18.4) mit einem Schnellzug nach Nürnberg westlich von Regensburg bei Etterzhausen. Vor mehr als 100 Jahren reichte die Verschlusszeit für einen fahrenden Zug noch nicht aus. (Nebenbei ist dies Bild-Nr. 75.000 auf der Bilderseite!) (1922) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Bayr. S 3/6 bei Etterzhausen

 

Eine unbekannte bayr. Länderbahnlok überquert mit einem Personenzug die Mariaorter Brücke über die Donau bei Regensburg. (1909) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Mariaorter Brücke

 

Die von der Regiobahn Mettmann eingesetzten Integrale der BOB haben neue Farbe erhalten, der bisher blaue Rahmen wurde grau gestrichen. VT 111 ist hier als S 77234 (Wuppertal Hbf - Düsseldorf Hbf) in Mettmann-Stadtwald eingetroffen. (21.02.2021) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Regiobahn Mettmann (13)

 

VT 1006 "Düsseldorf" (643 233) mit VT 111 der BOB als S 77186 nach Düsseldorf östlich von Mettmann. (20.02.2021) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Regiobahn Mettmann (14)

 

VT 111 am Abzw. Dornap-Hahnenfurth als S 77185 nach Wuppertal. Die Gleise im Vordergrund führen in den Bahnhof Dornap-Hahnenfurth und liefen früher weiter als die "Rheinsiche Strecke" über Wuppertal-Wichlinghausen nach Hagen-Eckesey. (21.02.2021) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Regiobahn Mettmann (15)

 

VT 111 am neuen Abzweig Dornap-Hahnenfurth als S 77169 auf dem Weg nach Wuppertal. Rechts steht das Gebäude des ehemaligen Fahrdienstleiter-Stellwerks "Df". (21.02.2021) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Regiobahn Mettmann (16)

 

Seit 13. Dezember 2020 wurde die Regiobahn S 28 von Mettmann nach Wuppertal verlängert. Zwischen Mettmann und Wuppertal-Vohwinkel entstand dabei der neue Haltepunkt Hahnenfurth-Düssel, in den gerade der VT 111 als S 77210 nach Kaarster See eingefahren ist. (19.02.2021) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Regiobahn Mettmann (17)

 

VT 111 als S 77218 nach Düsseldorf fährt in den Hp Hahnenfurth-Düssel ein. Hinter der Umspannstation verläuft (unsichtbar im Wäldchen) die Bahnstrecke Wuppertal - Langenberg - Essen. (21.02.2021) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Regiobahn Mettmann (18)

 

250 247 der Leipziger Eisenbahnverkehrsgesellschaft Delitzsch (LEG) mit einem Kesselwagenzug von Bitterfeld nach Stendell bei Burgkemnitz. (21.02.2021) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
250 247 bei Burgkemnitz

 

Wie unzweifelhaft die Anschrift an der Rauchkammertür ausweist, fährt die zum Bw Mainz gehörende 03 167 durch das vom Krieg unversehrt gebliebene Oberwesel.  (1949) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
03 167 in Oberwesel

 

Blick von der Alicenbrücke am Mainzer Hauptbahnhof auf einen mit einer 03 ausfahrenden französischen Besatzungsschnellzug. Dahinter liegt das Bw Mainz, in dem zwei nagelneue 23er zu erkennen sind. (1952) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
Schnellzug in Mainz

 

Auf einer Weiche in Darmstadt wollten Tender und Lok der 56 712 zwei verschiedene Wege nehmen. Die Hilfszugmannschaft ist gerade dabei, den Tender wieder aufzugleisen. (1959) <i>Foto: Günter Hünerfauth</i>
Entgleisung der 56 712 (1)

 

Gut zu erkennen ist hier, das Tender und Lok der Darmstädter 56 712 unterschiedene Wege nehmen wollten, was beim Rangieren vielfach auf eine unzeitige Weichenbedienung hindeutete. Zum Aufgleisen wurde anschließend der Tender von der Lok getrennt. (1959) <i>Foto: Günter Hünerfauth</i>
Entgleisung der 56 712 (2)

 

Die Hilfszugmannschaft aus Darmstadt bereitet die Aufgleisung des Tendes der 56 712 vor. (1959) <i>Foto: Günter Hünerfauth</i>
Entgleisung der 56 712 (3)

 

Der Fotograf der BD Regensburg durfte 1964 mit einer Fotogenehmigung einen Güterzug von Furth im Wald über die tschechische Grenze nach Ceska Kubice begleiten. Dort wurden als erstes die Zugpapiere vom Lokführer der Schwandorfer 50 167 an den tschechischen Kollegen übergeben. (1964) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
Fahrt über die Grenze (1)

 

Die Schwandorfer 50 167 ist aus Furth im Wald in Ceska Kubice/CSSR angekommen. Nach dem Münchner Abkommen von 1938 wurde  der Ort als Böhmisch Kubitzen Teil des Deutschen Reiches und kam zunächst zum Landkreis Markt Eisenstein. 1939 lebten hier nur 330 Menschen. Am 1. Juli 1940 wurde das Dorf dem Landkreis Waldmünchen zugeschlagen. 1945 kam es zur Tschechoslowakei zurück. Nach der Errichtung des Eisernen Vorhangs waren in Ceska Kubice vier Grenzkompanien stationiert, was vermuten lässt, dass der Fotograf der BD Regensburg nur "unter Aufsicht" diese Bilder machen durfte.  (1964) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
Fahrt über die Grenze (2)

 

Begrüßung zwischen dem deutschen und tschechischen Eisenbahner im Grenzbahnhof Ceska Kubice - ein wohl für den Fotografen gestelltes Foto, das im Gegensatz zu der damaligen politischen Lage die gute und reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Eisenbahne(r)n dokumentieren sollte. (1964) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
Fahrt über die Grenze (3)

 

So ganz hielt sich der Fotograf der BD Regensburg nicht an die Auflagen, keine Grenzanlagen zwischen Bayern und der Tschechoslowakei zu fotografieren. So entstand dieses Bild im km 184,1 zwischen Ceska Kubice/CSSR und Furth im Wald aus dem fahrenden Zug heraus. Der hölzerne Wachturm sieht im Vergleich zu den späteren Grenzbefestigungen eher harmlos an. (1964) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
Fahrt über die Grenze (4)

 

Einen solchen Aufenthaltsraum, wie hier im Bw Weiden, würde man heutzutage wohl keinem Beschäftigten mehr zumuten. In der Arbeitswelt der 1950er Jahre war dies trotz körperlich schwerer Arbeit alles normal. Gesellschaft und Wirtschaft im Nachkriegsdeutschland hatten andere Probleme als hübsche Aufenthaltsräume. 1939 lebten auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland 39 Mio. Menschen, in den 1950er Jahren waren es 45 Mio. mit der Herausforderung einer hohen Arbeitslosigkeit. Der durchschnittliche Wochenverdienst eines Arbeiters lag 1950 bei 68,40 DM. (1953) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
Pause im Bw Weiden

 

Fein säuberlich gestapelt präsentieren sich Hunderte von Schwellen im Schwellenwerk Schwandorf. Noch heute erfolgt in Schwandorf die Holzschwellen- und Rippenplattenfertigung für die DB. (06.1960) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
Schwellenwerk Schwandorf

 

ET 32 001 wartet in Regensburg Hbf auf die Abfahrt nach Nürnberg. Die Deutsche Reichsbahn stellte ab Oktober 1936 dreizehn Triebwagenzüge der Baureihe elT 13 in Dienst und verteilte sie auf die Bahnbetriebswerke Nürnberg Hbf (elT 1301–1303), Breslau Freiburger Bf. (elT 1304–1309) und München Hbf (elT 1310–1313). 1940 folge die Umzeichnung in Baureihe ET 31. Kurz vor Ende des Krieges befanden sich sechs Triebwagenzüge (ET 31 004-009) in Schlesien, drei wurden von Breslau vor der vorrückenden Front in Richtung Bayern abtransportiert, wobei jedoch nur der Triebwagenzug ET 31 005 auch tatsächlich sein Ziel erreichte. Der DB standen nach 1945 für ihren E-Betrieb nicht genügend Triebzüge zur Verfügung. So wurden die vier vorhandenen ET 31 unter Zuhilfenahme von überzähligen Steuerwagen, die ursprünglich für die Elektrotriebwagen der Baureihe ET 25 vorgesehen waren, in sechs dreiteilige Triebzüge der Baureihe ET 32 umgebaut. Der aus Schlesien stammende ET 31 005 wurde 1950 zum ET 32 001. (07.01.1952) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
ET 32 001 in Regensburg

 

Eine ehemalige Wehrmachtslok der Baureihe V 20 mit einem umgebauten VB 141 der CSD an der Zuckerfabrik bei Regensburg Ost. (06.12.1952) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
V 20 in Regensburg

 

01 234 (Bw Hof) mit D 121 (München - Hof) an der Zuckerfabrik in Regensburg Ost. (06.12.1952) <i>Foto: BD Regensburg (Zeitler)</i>
01 234 in Regensburg

 

Das Empfangsgebäude von Erlauzwiesel an der Bahnstrecke Waldkirchen – Haidmühle im Böhmerwald, die dort Anschluss an die Strecke Haidmühle – Volary (Wallern im Böhmerwald) der einstigen Vereinigten Böhmerwald-Lokalbahnen hatte. In Waldkirchen zweigte sie von der Nebenbahn Passau – Freyung (Ilztalbahn) ab. Die letzte Teilstrecke Waldkirchen – Jandelsbrunn wurde am 1. Oktober 1995 endgültig stillgelegt und später komplett abgebaut.   (06.12.1948) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
Haltepunkt Erlauzwiesel

 

Eine Lok der CSD-Reihe 264.1 (ex kkStB 106) verlässt mit einem Personenzug mitten im Zweiten Weltkrieg den Bahnhof Marienbad in Richtung Eger, das von 1938 bis 1945 zur RBD Regensburg gehörte.  (30.04.1943) <i>Foto: RBD Regensburg</i>
CSD 264 in Marienbad