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neuestes16.02.2020
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Eigentlich war die Fahrt mit einer BR 212 (hier die Wuppertaler 212 275) in den Anschluss der Fa. ThyssenKrupp in Remscheid Hbf gar nicht zugelassen. Ein entgleister Wagen erforderte aber dennoch deren Einsatz, da eine 323 oder 260 das Gefälle in den Anschluss bzw. die Steigung aus dem Anschluss mit dem Steinbecker Hilfszug nicht schaffte.  (22.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Hilfszug in Remscheid

 

Für die stillegungsgefährdete Wiehltalbahn von Dieringhausen nach Waldbröl suchte man in den 1980er Jahren nach einem kostenkünstigen Fahrzeugersatz. So kam im September 1986 probeweise der Kemptener 628 102/928 102 zum Einsatz, der hier als Dsts 80541 an der Agger bei Osberghausen unterwegs ist. Der Triebzug der Übergangsbaureihe 628.1 vermochte aber im hügeligen Bergischen Land nicht zu überzeugen. Bereits nach einem Tag waren die Probefahrten wieder beendet. Das Schicksal der Wiehltalbahn wurde 10 Jahre später mit deren Stillegung vollendet. (24.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Probefahrt im Aggertal (1)

 

628 192 auf Probefahrt im Bahnhof Dieringhausen. Die drei Triebzüge der Übergangsbaureihe 628.1 (628/928 101, 102 und 103) waren alle von Anfang an in Kempten im Allgäu beheimatet. Von hier aus kamen sie zwischen 1982 und 2007 in einem eigenen Umlaufplan auf der Außerfernbahn und auf der Illertalbahn zum Einsatz, bis zum Fahrplanwechsel 2006 erreichten sie auch noch weitere Ziele im Allgäu, z.B. auf der Strecke von Augsburg nach Füssen. Bei ihrer letzten Hauptuntersuchung in den Jahren 2001 und 2002 wurden die Fahrzeuge zur technischen Vereinheitlichung in einigen Punkten an die Unterbaureihe 628.2 angepasst. Anfang 2008 wurden alle 628.1 abgestellt. (24.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Probefahrt im Aggertal (2)

 

Der Kemptener 628/928 102 verlässt als Dsts 80542 den Bahnhof Dieringhausen im Oberbergischen. Die einteilige Variante des 628 ging nicht in Serie, da sie nur wenig mehr Plätze als ein Omnibus bot und daher nicht wirtschaftlich einsetzbar war. Als Besonderheit besaß der 628 102 als einziger dieser kleinen Serie ein Abteil der 1. Klasse.  (24.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Probefahrt im Aggertal (3)

 

Die 1984 auf der Aggertalbahn zwischen Köln und Gummersbach eingeführte "City-Bahn" war hingegen ein Erfolg und steigerte die Fahrgastzahlen dort um mehr als 30 %. Ihre Erfolgsstory endete mit der DB AG, als aus den Zügen normale Regionalbahnen mit dem entsprechenden unkomfortablem Triebwagenmaterial wurden. Hier steht 218 140 mit CB 6415 aus Köln im Bahnhof Marienheide. (24.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
City-Bahn (36)

 

Die Hagener 218 140 mit CB 6415 nach Gummersbach im Bahnhof Marienheide. (24.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
City-Bahn (37)

 

218 140 mit CB 6428 in Marienheide auf dem Weg nach Köln. (24.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
City-Bahn (38)

 

110 254 (Bw Dortmund 1) fährt mit dem D 719 (Dortmund - München) in Wuppertal-Oberbarmen ein. (25.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
110 254 in Wuppertal

 

221 107 mit 41 241, V 36 231, 44 508 und V 160 003 als Dts 80422 bei Langenberg	auf dem Weg zum Bahnhofsfest nach Schee an der Strecke Wuppertal-Wichlinghausen – Hattingen. Obwohl dort seit 1979 kein Personenzug mehr fuhr, feierte die DB das 100-jährige Bestehen noch mit großem Aufwand. (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (39)

 

221 107 mit 41 241, V 36 231 und 44 508 auf dem Weg zum Bahnhoffest nach Schee bei Langenberg. (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (40)

 

221 107 und 41 241 auf Überführungsfahrt Dsts 80422 bei Langenberg.  (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (41)

 

221 107 hat mit ihrer Fuhre den Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen erreicht. Wegen der eingeschränkten Meterlast auf der Nebenbahn nach Schee waren zwischen den schweren Fahrezugen immer Zwischenwagen gekuppelt worden. Im Hintergrund ist noch die planmäßige Rangierlok 260 565 zugange. Heute liegt hier kein einziges Gleis mehr. (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (42)

 

221 107 fährt in Wuppertal-Wichlinghausen als Dsts 80422 weiter nach Schee. Hinter dem Bahnhof trennten sich die eingleisige Nebenbahn nach Hattingen und die zweigleisige Hauptbahn der Rheinischen Strecke nach Hagen-Eckesey. Diese wurde stillgelegt und bis Schwelm abgebaut als im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Bundesautobahn 1 die querende Eisenbahnbrücke an der Stadtgrenze Wuppertal/Schwelm abgerissen und somit die Trasse unterbrochen wurde.  (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (43)

 

V 160 003 als Schlusslok an der Überführungsfahrt Dsts 80422 von Gelsenkirchen-Bismarck nach Schee. Das Bild entstand aus dem heute nicht mehr vorhandenen Wärterstellwerk "Wo" (urspr. "Ono") in der Ostausfahrt des Bahnhofs Wuppertal-Wichlinghausen. (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (44)

 

Ankunft der Überführungsfahrt Dsts 80422 aus Gelsenkirchen-Bismarck mit Zuglok 221 107 im Bahnhof Schee. Anlass war ein Fest zum 100-jährigen Bestehen des Bahnhofs. Auf der Bahnstrecke Wuppertal–Wichlinghausen – Hattingen endete der Personenzugverkehr am 30. November 1979, der Güterverkehr 1984. Heute kann man hier mit dem Fahrrad durchradeln. (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (45)

 

Für das Bahnhofsfest werden im Bahnhof Schee die Loks bereit gestellt. Den Anfang macht 41 241, die 1991 sogar nochmals in Betrieb genommen wurde. (26.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Überführungsfahrt (46)

 

Die Regensburger 218 235 im bw Nürnberg 1. Dahinter steht Museumslok V 200 002, die genau hier am 17.Oktober 2005 beim Lokschuppenbrand schwer beschädigt und Ende Juni 2006 vor Ort in Nürnberg verschrottet wurde. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
218 235 im Bw Nürnberg

 

23 105 macht sich im Bw Nürnberg 1 bereit, einen Sonderzug nach Neukirchen zu übernehmen. Die Regensburger 218 235 darf sich noch ein wenig vor dem Schuppen sonnen. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
23 105 in Nürnberg

 

23 105 mit Sonderzug D 19321 "Oberpfalz-Rundfahrt" (Nürnberg-Weiden-Bayreuth-Nürnberg) bei Nürnberg-Erlenstegen. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
23 105 bei Nürnberg

 

23 105 mit Sonderzug D 19321 bei Lehendorf, wo "planmäßig" ein Fotohalt eingelegt wurde. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
23 105 bei Lehendorf

 

Nach dem Fotohalt geht es für 23 105 mit dem Sonderzug "Oberpfalz-Rundfahrt" D 19321 weiter, hier auf dem Damm kurz vor Etzelwang. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
23 105 bei Etzelwang

 

Mit abblasenden Sicherheitsventilen ist 23 105 in Neukirchen b.Sulzbach-Rosenberg angekommen. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
23 105 in Neukirchen (1)

 

In Neukirchen (b. Sulzbach-Rosenberg) erfolgte ein Lokwechsel von 23 105 auf V 200 002, die den Sonderzug weiter in Richtung Weiden beförderte. (27.09.1986) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
23 105 in Neukirchen (2)

 

V 160 003 fährt mit Sonderzug N 25808 aus Schee in Wuppertal-Wichlinghausen ein. (28.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
100 Jahre Bf Schee (1)

 

V 160 003 als Schlusslok am Sonderzug N 25809 von Wuppertal-Wichlinghausen nach Schee am Haltepunkt Wuppertal-Nächstebreck. (28.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
100 Jahre Bf Schee (2)

 

V 160 003 erreicht mit Sonderzug N 25810 aus Schee den Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen. Offiziell war die Strecke aus Hattingen bereits 1984 stillgelegt worden, konnte aber im Abschnitt Schee - Wichlinghausen von Sonderzügen noch sporadisch befahren werden. (28.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
100 Jahre Bf Schee (3)

 

V 160 003 mit dem Sonderzug N 25809 in Höhe des Wärterstellwerks "Wo" in Wuppertal-Wichlinghausen. (28.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
100 Jahre Bf Schee (4)

 

Sonderzug N 25812 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bahnhofs Schee mit V 160 003 im damals noch intakten Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen. Heute ist hier die komplette Bahninfrastruktur verschwunden. (28.09.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
100 Jahre Bf Schee (5)

 

Mit D 488 (Kraków - Eisenach) am Haken ist 03 2095 vom Bw Görlitz auf der langen Rampe bei Bautzen unterwegs. (30.03.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2095 bei Bautzen (2)

 

Die 14 Wagen des D 488 (Kraków - Görlitz - Dresden - Leipzig - Eisenach) forderten der 03 2095 in der Ausfahrt von Löbau einiges ab.  (30.03.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2095 in Löbau (4)

 

Wenige Kilometer hinter Löbau, bei Breitendorf, hatte 03 2095 den D 488 nach Eisenach immer noch nicht auf Geschwindigkeit gebracht. Deutlich zu sehen ist, dass die Strecke einmal zweigleisig war. (10.04.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2095 bei Löbau (2)

 

Die Rückleistung von Dresden nach Görlitz war dann für das Personal angenehmer: 03 2095 kommt vom morgendlichen D 466 wieder mit dem P 3807 zwischen Pommritz und Breitendorf zurück.  (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2095 bei Pommritz

 

Mit P 3809 (Dresden - Görlitz) ist 03 2096 im Haltepunkt Weikersdorf zwischen Arnsdorf und Bischofswerda eingetroffen. Die 03 gehörte einst zu den Planloks des Bw Berlin Ostbahnhof, bis sie nach jahrelanger Abstellzeit für die letzten Einsatzwochen bis zum Fristauflauf nochmal beim Bw Görlitz zum Einsatz kam. (12.08.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2096 in Weikersdorf (2)

 

In den Jahren 1844 bis 1846 wurde durch die Sächsisch-Schlesische Eisenbahngesellschaft die Bahnstrecke Dresden–Görlitz auch durch Demitz gebaut. Der Bau der ersten großen Steinbrücke mit 11 Bögen in der Oberlausitz hatte beträchtliche sozialökonomische Umschichtungen zur Folge. 700 Arbeiter, auch aus dem Ausland, strömten in das kleine Dorf. Die Quader für das Viadukt waren schon im Elbsandsteingebirge bestellt, als man beim Graben für die Pfeiler beim jetzigen Bahnhof auf Granit stieß. Um Transportkosten zu sparen, baute man die Brücke dann überwiegend aus Granit. Zusätzlich mussten aber die bereits fertigen Quader aus dem Elbsansteingebirge abgenommen werden, sodass zwei Bögen des Viaduktes aus Sandstein entstanden. Für die Gründung der Brücke im Sumpfgebiet des Schwarzwassers mussten 6000 Eichenpfähle bis zu 7 m tief in die Erde gerammt werden. Am 25. Juni 1846 wurde die Strecke eingeweiht. 03 2096 überquert mit P 3809 nach Görlitz (und einer 52.80 am Zugschluss) hier das Viadukt, das fast wie der Kölner Dom zu DDR-Zeiten eine Dauerbaustelle war. (12.08.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2096 in Demitz-Thumitz

 

Frühling im Elstertal: Wegen der zahlreichen Langsamfahrstellen zwischen Gera und Leipzig war die Beförderung des Städteschnellverkehrszug D 1000 nach Berlin für 03 2254 vom Bw Leipzig Hbf West keine leichte Aufgabe, die hier den Zug hinter einer Baustelle im Bahnhof Haynsburg wieder auf Geschwindigkeit bringt.  (10.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2254 in Haynsburg

 

Hinter Zeitz musste 03 2254 vor dem D 1000 (Gera - Berlin) auch wieder alles geben, da die Strecke in einer leichten Steigung verläuft.  (10.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2254 bei Zeitz

 

Morgens noch mit dem D 1000 im Elstertal unterwegs, dampft nachmittags 03 2254 mit dem nur freitags verkehrenden D 505 durchs Saaletal in Uhlstädt ihrem Ziel Saalfeld entgegen. (11.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2254 in Uhlstädt

 

Vor der Kulisse des Bahnhofs Gera Süd und einem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Schneegewitter fährt 01 0513 mit P 8015 nach Saalfeld.  (11.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0513 in Gera (2)

 

01 0533 mit dem morgendlichen E 802 von Sonneberg nach Leipzig in Pößneck. In Saalfeld war von Dampf (BR 95) auf Dampf (BR 01.5) umgespannt worden.  (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0533 in Pößneck (2)

 

Es war die Sensation des Jahres 1980: Fast drei Jahre nach dem Ende auf der "Rennbahn" Dresden - Berlin kommen die verbliebenen Altbau-01 in Saalfeld wieder zum Einsatz, ausgelöst durch die wirtschaftliche Schwäche der DDR, die weder die gestiegenen Forderungen des Rohöl-Lieferaten Sowjetunion erfüllen noch das auf dem Weltmarkt reichlich vorhandene Öl mit Devisen bezahlen konnte. Dem Eisenbahnfreund war's egal, er freute sich über das unverhoffte Wiedersehen mit den "Großohrigen", hier 01 2114 vor Dg 55460 auf dem Weg nach Camburg bei Zeutzsch. (04.1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 bei Zeutzsch

 

01 0524 mit P 4004 im Saaletal bei Remschütz, kurz hinter Saalfeld. (18.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0524 bei Remschütz

 

Die Lok des P 6017 (Jena - Gera) wurde im Bw Gera gewendet und brachte anschließend den P 6018 bis Hermsdorf-Klosterlausnitz. Das Göschwitzer Personal der 01 0519 hatte in Töppeln schon von weitem die Fotografen auf der Brücke der Bahnhofsausfahrt ausgemacht und der Heizer drehte kurz den Ölschieber auf.  (15.08.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0519 in Töppeln (2)

 

So hieß etwas verächtlich die ständig von Fotografen umlagerte Brücke der Fernstraße 281 über den Bahnhof Saalfeld. Der gute Überblick ermöglichte immer eine Sicht auf das Geschehen im dortigen Bahnbetriebswerk. Hier haben sich gleich drei Maschinen versammelt: 01 0529 macht sich für die Beförderung des D 504 bereit, 95 0010 war mit dem E 802 aus Sonneberg nach Saalfeld gekommen und 44 0221 fährt Lz nach Unterwellenborn. Wer heute auf dieser Brücke steht, dem kommen angesichts der gerupften Gleisanlagen eher die Tränen. (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Blick vom "Affenfelsen" (4)

 

Mit der Ausfahrt der 01 2029 vor E 315 in Bernau bei Berlin, wurde die Fototour erst einmal abrupt beendet, da ein freundlicher Stellwerker die Volkspolizei rief. Für den restlichen Vormittag war die Stasi dann Gastgeber, um vermeintliche Spionagevorwürfe wegen des Fotografierens russischer Militäreinrichtungen auf der Laderampe zu klären. Offenkundig waren die Herrschaften aber nach mehreren Stunden von der Harmlosigkeit des Fotografens überzeugt, er durfte sogar seinen Film behalten, ansonsten gäbe es dieses Foto nicht.  (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2029 in Bernau (2)

 

Der Bahnhof Ludwigsfelde liegt an der Strecke Berlin - Leipzig. 03 2128 mit Altbaukessel setzt mit P 3517 nach kurzem Halt ihre Fahrt nach Wittenberg fort. (17.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2128 in Ludwigsfelde (2)

 

Mit dem Güstener Hilfszug, der fast dem Alter der Lok entsprechen könnte und mit jedem Museumszug heute mithalten könnte, verlässt 03 2235 den Güstener Bahnhof.  (10.06.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2235 in Güsten (3)

 

Der morgendliche D 563 aus Berlin rauscht mit der Leipziger 03 2155 durch den Bahnhof Delitzsch.  (09.06.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2155 in Delitzsch

 

Einem aufziehenden Gewitter enteilt 03 2098 mit P 9536 aus dem Bahnhof Frose (bei Aschersleben). (10.06.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2098 in Frose (8)

 

Am frühen Morgen des "Tag des Eisenbahners" 1978 ist 03 2098 mit dem P 3222 (Sangerhausen - Lutherstadt Wittenberg) bei Riestedt unterwegs.  (11.06.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2098 bei Riestedt

 

Die Elektrifizierung der "ABS 48" hat Anfang 2020 Hergatz bzw. zum Teil schon Weißensberg erreicht, auf der Bodensee-Gürtelbahn bereits den Hp Lindau-Aeschach. Irgendwann wird es DB Netz dann auch geschafft haben, die unübersehbare Vielzahl an neuen Signalen und Gleiskontakten im Gebiet Lindau zu einem funktionierenden System zusammenzulöten und in Betrieb zu nehmen. Die Vegetation entlang der Strecken, auch innerhalb Lindaus (die den "Trainspottern" oft genug den Blick versperrte), ist bereits abgeholzt und wird im Laufe des Jahres durch Lärmschutzwände ersetzt werden - schöne "Aussichten". Die SBB sind ob des im kommenden Jahr bevorstehenden elektrischen Betriebs durchgehend nach München offenkundig so euphorisch, daß sie sogar eine RE 421 mit einem "Jubel-Werbe-Design" beklebt haben. Besagte 421 379 der SBB Cargo fährt hier mit dem EC 194 (München - Zürich HB) über den Bodenseedamm in Richtung Reutin.  (10.01.2020) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
SBB 421 379 in Lindau

 

Auf dem Lindauer Bodenseedamm wartet 218 463 vom DB Regio Werk Mühldorf auf die Ankunft und anschließende Übernahme des EC 195 aus Zürich, während der IC 119 (Stuttgart - Innsbruck) mit 218 456 (DB Regio Ulm) und 218 488 (Leihlok Railsystems RP, Gotha) Lindau Hbf erreicht.  (10.01.2020) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
Dieselparadies Allgäu (364)

 

Auf Gleis 3 des Lindauer Hbf ist soeben Lok 218 446 (Werk Kempten) als Lz eingetroffen, während 218 488 (Leihlok RPRS) und 218 456 (Werk Ulm) nach Ausfahrt des IC 119 zum Betanken umsetzen. (10.01.2020) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
Dieselparadies Allgäu (365)

 

Seit dem 15. Januar 2020 wird bekanntlich zwischen Lindau-Aeschach und Weißensberg ein eingleisiger Bahnbetrieb durchgeführt. Daher befährt hier der EC 195 (Zürich HB - München Hbf) hinter der Blockstelle Lindau-Aeschach das östliche Streckengleis. Die eigentlich standardmäßige Doppeltraktion, hier mit 218 430 (DB Werk Mühldorf) und 218 424 (DB Werk Kempten), ist in diesen Wochen angesichts des bekannten Lokmangels bei DB Regio zur Ausnahme geworden. Die Falschfahrten bis zum neuen Gleiswechsel in Weißensberg sollen noch bis zum 25. April 2020 dauern, anschließend wird dieses Streckengleis zum "Baugleis", um dort die Fahrleitungen zu montieren und die unausweichlichen Lärmschutzwände aufzustellen.  (17.01.2020) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
Dieselparadies Allgäu (366)

 

In Lindau-Aeschach werden entlang der Allgäubahn in den nächsten Wochen die Lärmschutzwände errichtet werden. 218 463 (DB Werk Mühldorf) geht mit EC 195 (Zürich - München) solo die Rampe nach Oberstaufen an. Die Falschfahrt wird über rund zehn Kilometer bis zum neuen Gleiswechsel in Weißensberg erfolgen. Die alten Flügel- und die neuen KS-Signale stehen noch einträchtig nebeneinander.  (18.01.2020) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
Dieselparadies Allgäu (367)

 

Eine unbekannte 103 überquert mit einem IC das Werraviadukt bei Oberrieden auf dem Weg nach Bebra. (31.05.1990) <i>Foto: Thomas Konz</i>
Werrabrücke Oberrieden (5)

 

110 406 mit RE 34027 (Kassel - Fulda) in Hünfeld, nördlich von Fulda. (08.09.2005) <i>Foto: Thomas Konz</i>
110 406 in Hünfeld (2)

 

110 436 mit RE 15323 (Fulda - Frankfurt) am alten Schlüchternen Tunnel. (06.09.2005) <i>Foto: Thomas Konz</i>
110 436 bei Schlüchtern (2)

 

151 157 mit einem EZ bei Weinheim an der Bergstraße. (07.05.2011) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 157 bei Weinheim

 

151 045 mit einem Güterzug bei Bergen am Chiemsee. (07.09.2012) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 045 bei Bergen

 

151 135 mit TEC 44916 (Linz/Donau - Nürnberg Rbf) bei Parsberg. (11.10.2005) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 135 bei Parsberg

 

151 034 mit einer weiteren 151 im Schlepp westlich von Regensburg bei Laaber-Edlhausen. (18.04.2013) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 034 + 151 bei Laaber

 

Diesmal eine echte Doppeltraktion mit 151 027 als Vorspannlok vor einem GM bei Seubersdorf in der Oberpfalz. (01.09.2009) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 + 151 bei Seubersdorf

 

140 176 (Bh Seelze) mit KC 48953 (Bremerhaven - Mesendorf) bei Freden an der Leine. (02.04.2005) <i>Foto: Thomas Konz</i>
140 176 bei Freden/Leine

 

151 132 mit FIR 51893 (Mannheim - Nürnberg) im Maintal bei Thüngersheim. (10.05.2008) <i>Foto: Thomas Konz</i>
151 132 bei Thüngersheim (2)

 

103 228 fährt mit IR 2101 (Berlin Ostbahnhof - Berlin Zoo - Dessau - Halle - Erfurt - Eisenach - Frankfurt/M) in Erfurt Hbf ein. (29.06.2002) <i>Foto: M. Lohneisen</i>
103 228 in Erfurt

 

Eine Schienenbusgarnitur (VT 95/VB 142) fährt aus Neckarsteinach. (22.04.1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
VT 95 in Neckarsteinach

 

65 004 vom Bw Darmstadt wendet auf der Drehscheibe in Eberbach. (22.04.1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
65 004 in Eberbach

 

03 2235 fährt mit einem Personenzug in Aschersleben ein. (04.08.1978) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 2235 in Aschersleben

 

50 0052 (ex 50 1571, ex 50 3676, urspr. Henschel, Baujahr 1941) vom Bw Wittenberge mit einem Güterzug in Grabow zwischen Ludwigslust und Wittenberge. (20.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
50 0052 in Grabow

 

01 154 war eine von fünf Lokomotiven der Baureihe 01 mit Mischvorwärmer der Bauart Henschel MVR, Turbopumpe VTP-B 250 und Verbrennungskammer. Hier wendet sie auf der Drehscheibe ihrer Heimat-Dienststelle Bw Nürnberg Hbf. (1960) <i>Foto: Peter W. Gray</i>
01 154 im Bw Nürnberg Hbf

 

Die Straßenbahn Stralsund existierte von 1900 bis 1966 in Stralsund. Das Netz verband den Bahnhof mit der Altstadt, der Kniepervorstadt, der Tribseer Vorstadt und dem Hafen. Zuletzt betrug die Streckenlänge nur noch 3,5 Kilometer. Ein Jahr vor der Einstellung war auch Helmut Röth vor Ort, der im Juni 1965 nicht einen einzigen Dampfzug in Stralsund fotografierte, stattdessen den Tw 13 am Alten Markt. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (1)

 

Tw 10 (V. Besetzung, LOWA, Baujahr 1951) auf der Linie 1, die von der Kniepervorstadt zur Frankenvorstadt (3,7 km) verkehrte, am Alten Markt in Stralsund.  (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (2)

 

Tw 15 (Gotha, Baujahr 1958) am Kiepertor in Stralsund. Der Triebwagen ging -wie alle anderen Fahrzeuge nach Stilllegung der Stralsunder Straßenbahn- nach Gera. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (3)

 

Tw 12 (II. Besetzung, LOWA, Baujahr 1951) auf der Linie 1 am Kiepertor in Stralsund. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt Stralsund alleiniger Eigentümer der Straßenbahn. Nach mehrfachem Wechsel über die VEB (K) Verkehrsbetriebe Stralsund kam die Straßenbahn am 5. Juli 1961 zum VEB Kraftverkehr und Spedition Stralsund.  (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (4)

 

Tw 13 in der Ausweiche Heilgeiststraße in Stralsund. Der Niedergang des Netztes zeichnete sich bereits Anfang der 1950er Jahre ab, als die Linie 2 ab dem 23. April 1952 bereits an der Kreuzung Knieperdamm Ecke Heilgeiststraße endete. Am 1. August 1960 wurde die Straßenbahn zwischen dem Hauptbahnhof und der Heilgeiststraße stillgelegt. Nach dem Einbau einer Gleisverbindung von der nördlichen Ossenreyerstraße in die Heilgeiststraße konnten die beiden verbliebenen Äste am 23. Februar 1961 zu einer neuen Linie 1 verbunden werden, die von der Kniepervorstadt zur Frankenvorstadt verkehrte. Die Linie 2 wurde am selben Tag eingestellt. Trotz des Zuganges von sechs Neufahrzeugen nach 1950 konnte der 7,5-Minuten-Takt auf der Linie nicht immer eingehalten werden. Hinzu kam, dass die Gleisanlagen stark verschlissen waren, einzelne Abschnitte stammten noch aus dem Eröffnungsjahr. Am 7. April 1966 fuhr die letzte Straßenbahn in Stralsund im Liniendienst. Bis zum 24. April 1966 fuhr ein Triebwagen noch einige Male für Filmaufnahmen der DEFA. Der Straßenbahnverkehr wurde komplett zugunsten des Omnibusbetriebes aufgegeben. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (5)

 

Blick in den Betriebshof der Straßenbahn Stralsund in der Werftstraße. Der erste Bau mit vier Hallengleisen wurde beim Bombenangriff auf Stralsund am 6. Oktober 1944 mit den darin befindlichen Triebwagen und Omnibussen zerstört. Die übrigen Fahrzeuge erlitten größere Schäden, infolgedessen es zur Betriebseinstellung kam. Die intakten Triebwagen 2 (III. Bes.) und 5 (III. Bes.) wurden für die Stadtverteidigung in die Sarnowstraße gefahren, um als Panzersperre zu dienen, wurden nach Kriegsende aber wieder instandgesetzt. Die dritte Fahrzeuggeneration war ab dem 2. Oktober 1951 in Stralsund im Einsatz. Der Waggonbau Werdau lieferte an diesem Tag die drei ET 50 aus (Tw 10 (V. Bes.), 11 (IV. Bes.), 12 (II. Bes.) aus. 1955 kamen ein Triebwagen des Nachfolgetyps ET 54 (Tw 13 (III. Bes.), 1957 und 1958 dann je ein T 57 (Tw 14 III. Bes.) und 15) vom Waggonbau Gotha hinzu. Infolgedessen konnten die meisten Vorkriegswagen ausgemustert werden. Die LOWA- und Gothawagen kamen nach der Betriebseinstellung zur Geraer Straßenbahn. Der hier vor der Halle stehende Tw 1 war nur noch ein Arbeitswagen aus mehrmaligen Umbauten (urspr. Lindner, Baujahr 1912). Er wurde 1966 ausgemustert. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (6)

 

Tw 14 (III. Besetzung, Gotha, Baujahr 1957) wird im Betriebshof Stralsund gereinigt. Auch er ging 1966 nach Gera und wurde dort zum Tw 149 II. Besetzung. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (7)

 

Der zum Arbeitswagen umgebaute Tw 1 vor der Wagenhalle in der Werftstraße in Stralsund. 1962 war der Tw 2 (III. Besetzung) in den Arbeitswagen Tw 1 (IV. Besetzung) umgebaut worden. Der Tw 2 (Drittbesetzung) war ursprünglich ein Esslinger Triebwagen (Tw 9, gebaut von der Gottfried Lindner AG aus Ammendorf bei Halle/Saale aus dem Jahr 1912), der vor dem Wechsel in der Hauptwerkstatt Ostheim der SSB Stuttgart noch in Stralsunder Farben umlackiert worden war. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (8)

 

Tw 12 (II. Besetzung, LOWA, Baujahr 1951) auf dem knapp vier Kilometer langen Reststück der Stralsunder Straßenbahn zwischen Frankendamm und Knieperdamm. (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (9)

 

Tw 12 ein Jahr vor der Einstellung des Straßenbahnbetriebs in Stralsund. Exemplarisch wie so oft im Westen ist auch der Niedergang der Straßenbahn in Stralsund: Trotz des Neuzuganges von sechs Triebwagen wurde der Schienenbetrieb nicht weiter ausgebaut – der stärker werdende Straßenverkehr in den engen Altstadtstraßen stand einem Ausbau der Straßenbahn entgegen. Die Linien der Straßenbahn wurden zugunsten von Omnibuslinien zurückgenommen. Dafür wurden weitere Busse in den Jahren 1959 bis 1966 erworben. Am 1. August 1960 wurde die Straßenbahn zwischen dem Hauptbahnhof und der Heilgeiststraße stillgelegt. Am 7. April 1966 fuhr die letzte Straßenbahn in Stralsund. Der Straßenbahnverkehr wurde komplett zugunsten des Omnibusbetriebes aufgegeben.  (16.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (10)

 

Neben Schwerin ist die Straßenbahn Rostock die einzige noch bestehende in Mecklenburg-Vorpommern. Anfang der 1960er Jahre besaß Rostock fünf Linien mit einer Gesamtlänge von rund 30 km. Hier ist der LOWA-Tw 47 mit den Bw 157 und 147 auf der Linie 12 (Hauptbahnhof – Steintor – Doberaner Platz – Reutershagen – Marienehe) unterwegs. (17.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Rostock (1)

 

Tw 45 mit Bw 155 und 145 auf der Lange Straße in Rostock. Die Rostocker Straßenbahn nahm 1881 als Pferdebahn den Betrieb auf. 1903 begann die Einführung des elektrischen Betriebes durch die Elektrizitäts-AG Frankfurt am ?Main. Am 21. Mai 1904 fuhr die erste elektrische Straßenbahn durch Rostock. Bis zum 18. Juni waren alle Linien mit der „Electrischen“ abgedeckt. Triebwagen der ersten Serie waren (modernisiert) teilweise sogar bis 1961 im Einsatz. Zu DDR-Zeiten erhielt die Rostocker Straßenbahn Wagen des Typs LOWA und Gotha, darunter auch vierachsige Einrichtungs-Gelenkwagen, die meist mit einem zweiachsigen Beiwagen eingesetzt wurden. Gothawagen waren bis 1996 im Einsatz. (17.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Rostock (2)

 

Tw 51 mit Bw 141 und 151 der Linie 2 (Hauptbahnhof – Steintor – Doberaner Platz – Reutershagen) begegnen in der "Lange Straße" einem weiteren Straßenbahnzug auf der Linie 12 (Marienehe - Hauptbahnhof). Seit 1979 steht die Lange Straße als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.  (17.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Rostock (3)

 

Das Ende der Straßenbahn in Stralsund: Tw 10, 11, 12, 14, 13 und 15 warten auf den Abtransport nach Gera. (04.1966) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Straßenbahn Stralsund (11)

 

So ganz ohne Eisenbahn ging es dann doch nicht. Helmut Röth erwischte die Saßnitzer 38 2434 aus dem Auto heraus an der parallel geführten Fernstraße 96 bei Rambin. (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
38 2434 auf Rügen

 

Die Wittower Fähre ist eine Fährverbindung vom Kernland der Insel Rügen, dem Muttland, zur Halbinsel Wittow im Norden. Mit der Eröffnung der 750-mm-Schmalspurbahn Bergen–Trent–Wittower Fähre–Wiek–Altenkirchen der Rügenschen Kleinbahn (RüKB) am 21. Dezember 1896 setzte ein leistungsfähiger und regelmäßiger Fährverkehr ein. Die beiden Fährschiffe Wittow und Bergen, die 1896 bzw. 1911 in Stettin gebaut wurden, trajektierten jahrzehntelang jeweils drei Waggons oder (bei Bedarf) eine Dampflokomotive, wobei in der Regel nur Güterwagen übergesetzt wurden, Personen mussten umsteigen. Am 10. September 1968 wurde der Streckenabschnitt Wittower Fähre (Fährhof)–Altenkirchen stillgelegt, und die Schiffe transportierten von nun an nur noch Fußgänger und Autos. Damit war diese einzigartige Kleinbahnfähre Geschichte. Am 19. Januar 1970 wurde auch der Streckenabschnitt Bergen–Wittower Fähre stillgelegt. Die Fährschiffe und Anlagen wurden daraufhin an die „Weiße Flotte“ übertragen.  (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Wittower Fähre (4)

 

99 4652, die ehemalige Heeresfeldbahnlokomotive HF 110 C von Henschel aus dem Jahr 1941, rangiert im Bahnhof Fährhof auf der Halbinsel Wittow. (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
99 4652 in Fährhof (1)

 

99 4652, eine 1941 von Henschel & Sohn an den südlich von Berlin gelegenen Eisenbahnpionier- und Gerätepark Rehagen-Klausdorf gelieferte Heeresfeldbahnlok. Von dort wurde sie im Dezember 1945 auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration der nach Kriegsende neu aufgebauten Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn (LJK) zugewiesen. Auch nach ihrer Einreihung als 99 4652 der DR verblieb sie auf dem Dahmer Netz, danach befuhr sie noch vier Jahre die Strecke Bergen – Altenkirchen auf Rügen. Nach der Umspurung auf 600 mm und der Restaurierung kam sie 1974-81 bei Gütersloh auf der Dampfkleinbahn Mühlenstroth (DKBM) als Lok 4 „Frank S“ zum Einsatz, anschließend (wieder 750-mm-spurig) auf der Jagsttalbahn Möckmühl – Dörzbach (1982-88) und dem „Öchsle“ Warthausen – Ochsenhausen (1990-92). Im April 1994 kehrte sie nach Rügen zurück, wo sie sieben Jahre lang in Putbus im Freien besichtigt werden konnte. Unter der Obhut des Fördervereins der Rügenschen Kleinbahnen wurde sie in den Jahren 2011-14 gründlich restauriert. Zum Einsatz kam sie seither auf der Preßnitztalbahn, auf Rügen und beim Pollo.  (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
99 4652 in Fährhof (2)

 

Die Wittower Fähre war strategisch günstig zwischen der Nordspitze Rügens und der Halbinsel Wittow erbaut worden. Selbst wenn in strengen Wintern die Wasserflächen der Bodden zufroren, blieb an dieser zirka 350 m breiten Engstelle durch die Strömung vom und zum Großen Jasmunder Bodden das Wasser meistens offen. 99 4652 rangiert auf der Halbinsel Wittow im Bahnhof Fährhof. (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
99 4652 in Fährhof (3)

 

Noch mit ihrem originalen Tender rangiert die 99 4652 am Fährhofer Anleger. Um die Fährbrücke nicht zu sehr zu belasten, spannte man Schutzwagen zwischen Lok und die maximal drei zu trajektierenden Wagen. Lokomotiven durften nur einzeln aufs Schiff. Nach einem Unfall am 2. März 1961 war man besonders vorsichtig. Ein Fährschiff hatte sich beim Beladen losgerissen, so daß ein O-Wagen ins Wasser stürzte, ein weiterer halb auf der Brücke hängen blieb und nur ein Wagen unversehrt das Schiff erreichte. (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
99 4652 in Fährhof (4)

 

Die Franzburger Kreisbahnen (FKB) war eine Bahngesellschaft in Vorpommern. Sie betrieb Schmalspurbahnstrecken zwischen Stralsund, Barth und Damgarten. Der Name geht auf den damaligen Kreis Franzburg in der preußischen Provinz Pommern zurück. Hier steht der VB 147 561 mit VT 137 562 im Bahnhof Stralsund-Stadtwald. Der VB war am 11. Dezember 1951 aus dem ehemaligen VT 137 564 umgebaut worden. Das französische Aussehen kommt nicht von ungefähr; der Triebwagen des „Typs Morbihan“ wurde von den deutschen Besatzern 1942 von der Chemins de fer du Morbihan (CM) aus der Bretagne nach Deutschland zu den Franzburger Kreisbahnen gebracht. Der Triebwagen verblieb (neben zwei weiteren requirierten VT) auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Verschrottung dort.  (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
VT Franzburger Kreisbahnen (1)

 

VB 147 561 mit VT 137 562 im Bahnhof Stralsund-Stadtwald der ehemaligen Franzburger Kreisbahnen, die am 1. April 1949 Teil der Deutschen Reichsbahn wurde.  (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
VT Franzburger Kreisbahnen (2)

 

VB 147 561 mit VT 137 562 in Stralsund-Stadtwald auf dem Weg in das 40 lm entfernte Hermannshof. Für die meterspurige Bahn kam das Ende in den 1960er Jahren: Seit 16. Juni 1961 begannen die Züge in Stralsund nicht mehr am Landesbahnhof, sondern am 2,5 Kilometer entfernten Haltepunkt Stadtwald, um die Fahrt auf den Straßen der Stadt, vor allem dem Bahnhofsvorplatz, zu vermeiden. Der Personenverkehr auf dem Westteil der Strecke zwischen Hermannshof und (Ribnitz-)Damgarten Ost endete am 29. Mai 1965 und ab Barth am 4. Januar 1971. Danach wurde die Bahn abgebaut, denn der Gesamtverkehr der Strecke Stralsund–Barth sowie auf der Zweigbahn nach Klausdorf hatte schon am 30. November 1968 geendet. Der restliche Güterverkehr Barth–Hermannshof wurde noch bis 31. Mai 1969 bedient.  (18.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
VT Franzburger Kreisbahnen (3)

 

Zwei Bodensee-Schiffe am Fähranleger in Meersburg. Links die "Ravensburg" aus dem Jahr 1931 (+ 1967), rechts die "Kempten" (Baujahr 1931, Außerdienststellung 1988), damals beides Neubauten der Deutschen Reichsbahn. (24.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Bodensee-Schifffahrt (11)

 

38 1664 neben 38 3983 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Lindau. (25.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
38 1664 im Bw Lindau

 

Blick von der Wallfahrtskirche Kloster Birnau auf eine unbekannte 50er, die am Bodenseeufer an Schloss Maurach vorbeifährt. (26.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
50 bei Birnau

 

Das 56 m lange Bundesbahn-Motorschiff "Deutschland" für 800 Passagiere fährt in Konstanz ein. Das Schiff war bis zum Jahr 2005 unter verschiedenen Namen im Einsatz: 1935 – 1945 "MS Deutschland", 1945 – 1948 "MS Rhin et Danube", 1948 – 1952 "MS Lindau", 1952 – 1970 "MS Deutschland", 1970 – 2005 "MS Überlingen II". Das Schiff von der Deggendorfer Werft und Eisenbau GmbH wurde am 4. Juni 1935 in Dienst gestellt. Ebenso wie das ältere "MS Allgäu" wurde das "MS Deutschland" trotz des modernen Voith-Schneider-Antriebs fast ausschließlich für Sonderfahrten eingesetzt, so z.B. mit den Mitgliedern des deutschen Reichstages zur Insel Mainau. Aufgrund Treibstoffmangels wurde sie im Krieg stillgelegt. Sie erhielt wie alle deutschen und österreichischen Bodenseeschiffe einen blau-grauen Tarnanstrich als Schutz vor Fliegerangriffen. In der Nacht vom 25./26. April 1945 wurde sie mit anderen Lindauer und Bregenzer Schiffen über Rorschach nach Romanshorn gebracht und dort interniert. Damit entgingen die Schiffe der Zerstörung durch SS-Truppen. Einige Wochen später wurden die Schiffe von der französischen Besatzungsmacht zurückgebracht. Diese tauften das Schiff um in „Rhin et Danube". Erst mit Übernahme durch die Deutsche Bundesbahn erhielt das "MS Deutschland" 1952 seinen ursprünglichen Namen zurück. Nach Ausmusterung des "MS Überlingen I" am 23.05.1970 wurde sie in "MS Überlingen II" umbenannt, 1993 zum Bistro-Schiff umgebaut. Sie war lange Zeit das Bodenseeschiff mit der größten Innenraumkapazität. 2006 wurde es verschrottet. (27.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Bodensee-Schifffahrt (12)

 

Noch ein Bild abseits des Eisenbahn-Mainstreams, aber wie von einer Modellbahnanlage: Stein am Rhein im Schweizer Kanton Schaffhausen ist auch heute noch vor allem wegen seines gut erhaltenen Altstadtkerns bekannt. Schon die alten Römer wussten den Standort zu schätzen, das älteste Stadtrecht stammt aus dem Jahr 1385.  (28.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Stein am Rhein

 

Eine 118 führt den E 3453 nach Regensburg über die Schwarze Laber bei Beratzhausen. (1984) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Laberbrücke Beratzhausen (6)

 

118 025 passiert mit E 3241 (Würzburg - Treuchtlingen - Ingolstadt - München) kurz vor Dollnstein die Altmühl. (16.05.1983) <i>Foto: Karsten Risch</i>
118 025 bei Dollnstein (1)