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neuestes16.08.2022
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

01 1053 vom Bw Rheine wartet im Bahnhof Emden West auf neue Aufgaben. Zum Fahrplanwechsel 1971/1972 am 26. September 1971 wurde der Bahnhof in Emden Hbf umbenannt.  (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1053 in Emden

 

Die kohlegefeuerte 01 1070 vom Bw Osnabrück Hbf mit E 521 nach Hamburg in Bremen Hbf. (1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1070 in Bremen

 

Die Osnabrücker 01 1078 ergänzt ihre Wasservorräte im Bw Bremen.  (1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1078 in Bremen (1)

 

01 1078 macht sich in Bremen bereit, den E 528 nach Essen zu übernehmen. Dahinter wartet E 41 255 aus Seelze. (1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1078 in Bremen (2)

 

01 1078 (Bw Osnabrück) rauscht mit einem Schnellzug nach Köln durch Kirchweyhe. Die große Anzahl (britischer) Fotografen überraschte selbst den Heizer. (28.08.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1078 in Kirchweyhe

 

Vor dem Schuppen im Bw Hamburg-Altona sonnen sich die dort stationierten 01 1061 und 01 1084. Daneben parkt 41 363 aus Osnabrück. (04.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
Bw Hamburg-Altona (19)

 

01 1089 (Bw Osnabrück) fährt mit D 396 aus Hamburg-Altona in Köln Hbf ein. Der Langlauf von über 400 km wurde nur durch einen 9 minütigen Wasserhalt in Osnabrück unterbrochen. Die Hohenzollernbrücke wird gerade viergleisig ausgebaut. Fast wäre das Bild noch von einem Gegenzug zugefahren worden.  (26.05.1958) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1089 in Köln

 

01 1104 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Kassel. Am 18.09.1974 wurde sie beim Rheine ausgemustert. Ein englischer Arzt und Eisenbahnenthusiast erwarb die Lok und überführte sie in das Eisenbahnmuseum "Steamtown Carnforth" nach Nordengland. 1996 kehrte sie nach Deutschland zurück. Damit die 35 Jahre lange Abstellung der 012 104-6 ein Ende hat, gründete sich 2009 das Projekt "Faszination Dampf", das mit der Arbeit zur Wiederinbetriebnahme der Lokomotive begann. Diese soll noch 2022 erfolgen. (11.07.1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1104 in Kassel (6)

 

Als einzige Lok der Baureihe 01.10 besaß 01 1105 des Bw Bebra einen Kranzschornstein, der später wieder ausgebaut wurde. Hier wurde die Lok im Wende-Bw Würzburg angetroffen.  (08.1959) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1105 in Würzburg

 

01 1105 (Bw Bebra) fährt mit einem Schnellzug in Lüneburg an. (1961) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1105 in Lüneburg

 

Die Treuchtlinger 01 113 wendet im Bw München Hbf.  (1958) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 113 in München (2)

 

01 149 vom Bw Darmstadt zu Gast im Bw Wiesbaden. Die Lok hatte erst am 27.04.1959 ihren neuen Hochleistungskessel im Aw Nied erhalten. Rechts steht die in Wiesbaden beheimatete 93 670. (1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 149 in Wiesbaden

 

01 150 fährt mit einer unbekannten Schwesterlok in Gießen ein. Sie gehört wohl zu den bekanntesten deutschen Schnellzuglokomotiven, die ab Mai 2013 nochmals für sechs Jahre über die Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt in Betrieb gesetzt werden konnte. (22.05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 150 in Gießen

 

01 213 vor dem Schuppen ihrer Heimat-Dienststelle Bw Nürnberg Hbf.  (13.09.1964) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 213 in Nürnberg

 

Nachdem im Sommer 1963 der Fahrdraht Hannover erreichte, wurden die dort arbeitslos gewordenen 01er u.a. nach Bremen umstationiert. So gelangte auch 01 161 ab 19. Mai 1963 dorthin, die im April 1968 dort allerdings auch nicht mehr viel zu tun hatte.  (15.04.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 161 in Bremen (2)

 

01 133 war lediglich 3 Jahre in Paderborn beheimatet (26.09.1967 - 31.10.1970) und verließ zusammen mit 01 199 als letzte Pacific diese Dienststelle. Hier steht sie abfahrbereit im Bahnhof Hamm vor dem E 549 (Duisburg - Göttingen), den sie zurück in die Heimat bringen wird. (07.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 133 in Hamm (2)

 

01 167 vom Bw Bremen Hbf mit einem zusätzlichen Schnellzug (DvZ) von Köln nach Hamburg am Ostermontag 1968 bei Vehrte. (15.04.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 167 bei Vehrte

 

01 169 kurz vor ihrer Umstationierung von Gießen nach Nürnberg im Bw Gießen. (22.05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 169 in Gießen (3)

 

Die FDJ-Jugendlok 01 2050 vom Bw Dresden jagd mit 120 km/h vor dem internationalen Schnellzug D 371 "Pannonia-Express" von Berlin nach Sofia durch Weinböhla. (08.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 2050 in Weinböhla (2)

 

01 2118 hat mit dem D 673 nach Dresden soeben den Berliner Ostbahnhof verlassen und taucht an der Warschauer Straße aus dem Schlundgleis auf. Zwei Wochen später endete der Schnellzugeinsatz der 01 zwischen Berlin und Dresden. (17.09.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 2118 in Berlin (9)

 

Die aus unbekannten Gründen geschmückte Ostbahnhofer 01 226 wartet in Dresden Hbf vor einem Schnellzug auf die Rückfahrt in die Heimat.  (14.05.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 226 in Dresden (2)

 

Von einem Parkplatz an der alten Fernstraße 281 bot sich diese Fotostelle kurz vor Unterwellenborn an, die wohl fast jeder Saalfelder Fotograf irgendwann ausprobiert hat. 01 0534 kommt mit dem E 802 (Sonneberg - Leipzig) aus Saalfeld angedampft. Heute führt die B 281 hier vierspurig mit einer Brücke über die Bahnstrecke.  (05.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0534 bei Unterwellenborn

 

Die beim Bw Koblenz-Mosel beheimatete 01 092 wendet im Bw Wiesbaden. (1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 092 in Wiesbaden

 

In Köln-West begegnet 01 093 vom Bw Koblenz-Mosel mit D 714 nach Frankfurt einer V 200 mit dem E 711 nach Hagen. (1956) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 093 in Köln

 

01 094 vom Bw Wiesbaden im Bw Frankfurt/M-3.  (1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 094 in Frankfurt (2)

 

012 101 wartet vor dem E 1638 nach Essen auf die Abfahrt in Norddeich Mole. (04.1972) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 101 in Norddeich Mole

 

01 1053 war im Frühjahr 1963 von Kassel nach Osnabrück umstationiert worden und wartet dort auf den nächsten Einsatz. Am 31. März 1967 wurde sie nach Rheine weitergereicht, wo sie nach einem Jahr nach einem Riss im linken Einströmstutzen abgestellt wurde. Das Aw Braunschweig lehnte die erforderliche L0-Untersuchung ab. (1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1053 in Osnabrück

 

01 1060 fährt mit E 731 nach Norddeich aus dem Bahnhof Lathen. (04.03.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1060 in Lathen

 

01 1094 beschleunigt den P 2254 nach Rheine aus Lathen.  (05.11.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1094 bei Lathen

 

Ausfahrt der 012 101 vor E 1807 nach Norddeich Mole in Meppen. (19.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 101 in Meppen (1)

 

Das letzte Einsatzgebiet, wo die Osnabrücker 01.10 Höchstleistungen zeigen mussten, war vor den Schnellzügen von und nach Hamburg. Kurz vor Ende des Dampfbetriebes auf der "Rollbahn" kachelt 01 1082 mit einem Schnellzug nach Hamburg bei Vehrte vorbei.  (15.04.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1082 bei Vehrte

 

01 1085 rollt mit D 394 aus Hamburg am Schrankenposten 120 dem nächsten Halt in Osnabrück entgegen. Die Sonntagsspaziergänger warten derweil geduldig an der Schranke.  (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1085 bei Osnabrück (2)

 

Mit dem D 394 nach Köln startet 01 1088 in Richtung Hamm - Dortmund in Osnabrück Hbf. (08.1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1088 in Osnabrück (2)

 

01 1098 fährt mit N 5516 in Diepholz in die Überholung. Der Zug benötigte von Hamburg-Altona bis Osnabrück rekordverdächtige 262 Minuten. Die vielen Unterwegshalte waren für das Personal trotz leichter Last kein Zuckerschlecken.  (09.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1098 in Diepholz

 

01 2207 hat mit dem D 170 aus Dresden in Berlin-Warschauer Straße ihr Ziel, den Berliner Ostbahnhof, fast erreicht. Der mit 01 geführte Gegenzug D 171 bewältigte die Strecke Berlin Ostbf - Dresden Hbf mit Halt in Schönefeld und Dresden-Neustadt in 128 Minuten - der IC der Deutschen Bahn benötigt 40 Jahre später 2 Minuten mehr. (18.09.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 2207 in Berlin (2)

 

55 4993 (mit der Zusatzkennung "W" in der oberen Signalstütze) fährt am neuen Kraftwagenbetriebswerk (Kbw) Leipzig vorbei. Die Kennzeichnung für den Bereich, in dem die Lok als Rangierlok eingesetzt wurde, lässt vielleicht noch Rückschlüsse auf den genauen Aufnahmeort zu. (1932) <i>Foto: RVM</i>
55 4993 in Leipzig

 

93 830 vom Bw Gotha mit P 2777 (Gräfenroda ab 13.40 Uhr - Georgenthal 14.30/40 Uhr - Gotha an 15.00 Uhr) bei Gräfenroda. Die Lok landete nach 1945 in der Sowjetunion. (01.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 830 bei Gräfenroda

 

93 835 (Bw Pforzheim) mit P 1717 (Ludwigsburg ab 8.47 Uhr - Backnang an 9.33 Uhr) in Marbach am Neckar. (19.06.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
93 835 in Marbach

 

Carl Bellingrodt will hier 93 845 auf der Neckarbrücke in Marbach erkannt haben, was aber wiederum nicht stimmen kann. Die Lok war zwar in den 1930er Jahren in der RBD Stuttgart stationiert, blieb aber nach 1945 bei der PKP. Eine nicht identifizierte pr. T 14.1 ist hier also vor dem P 1750 nach Ludwigsburg gegen 18.20 Uhr zu sehen. Der Zug ist bunt gemischt aus Einheits- und Länderbahn-, Durchgangs-und Abteilwagen gebildet: Dem Pwi-31 hinter der Lok folgt ein Cid(-21 o.26), ein BCiWü, ein BCi-28, evtl. ein weiterer württ. Durchgangwagen, ein C (Wü oder Bad ohne Oberlicht) sowie ein Cd(-21 o.26). (19.06.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Neckarbrücke bei Marbach

 

93 865 vom Bw Altenkirchen mit P 3508 (Herborn ab 11.18 Uhr - Westerburg an 13.10 Uhr) auf der Hülsbachtalbrücke in Westerburg. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 865 in Westerburg

 

93 897 vom Bw Wuppertal-Langerfeld fährt mit P 1025 (Wt-Oberbarmen ab 13.21 Uhr - Radevormwald an 14.13 Uhr) in Wuppertal-Beyenburg ein. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 897 in Wuppertal

 

94 1023 vom Bw Flensburg schleppt in Flensburg Hafen einen neuen VT 12.5 des Bw Hamburg-Altona, der als Sonderzug hierher gekommen war. Die Steigung vom Hafen zum Bahnhof war für den Triebwagen zu steil, es reichten weder Brems- noch Motorleistung aus. Diese Steigung beginnt unmittelbar am Hafenkopf. Seit 2014 ist dieser Streckenteil abgebaut. (14.07.1954) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
94 1023 in Flensburg

 

94 1092 (Bw Neubeckum) rangiert einen mit Holzstämmen beladenen Rungenwagenzug im Bahnhof Neubeckum. (01.04.1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
94 1092 in Neubeckum

 

94 1080 (mit Gegendruckbremse) war mit Aufnahme des Reibungsbetriebs auf der Steilstrecke Boppard - Buchholz am 30. März 1927 von der RBD Erfurt zum Bw Bingerbrück versetzt worden. Das Bw Bingerbrück war für den Betrieb auf der Steilstrecke zuständig, dem auch der zweiständige Lokbahnhof Boppard und der dreiständige Schuppen in Buchholz unterstand. Mit voller Kraft fährt hier 94 1080 mit P 3236 (mit Güterbeförderung) nach Buchholz in den noch vorhandenen Zahnstangenabschnitt am Bahnhof Boppard ein. Bei diesem Zug verdienen die drei Personenwagen, die vor den PwPostiPr eingestellt sind, besondere Beachtung. Diese waren nämlich von der KPEV wohl speziell für diese Strecke beschafft worden und entsprachen fast 1zu1 der württembergischen Gattung E, also 8 Abteile bzw. Sitzgruppen, langer Radstand und keine Oberlicht-Aufbauten. Die Wagen boten bei geringerem Fahrzeuggewicht mehr Reisenden Platz. Das war für die Steilstrecke sicher von Vorteil. Der Neigungsanzeiger am unteren Bildrand weist eine Steigung von 1:17 auf 1053 m auf. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
94 1080 in Boppard

 

Die Steilstrecken über den Rennsteig waren jahrzehntelang die Domäne der pr. T 16¹ in der RBD Erfurt. 94 1167 vom Bw Arnstadt/Lokbf Ilmenau ist mit dem Frühpersonenzug P 3069 aus Schleusingen (ab 6.03 Uhr) gegen 6.35 Uhr bei Thomasmühle unterwegs zum Bahnhof Rennsteig. Auf dem Bild ist gut der "Knick" der Strecke und vormalige Beginn des Zahnstangenabschnitts zu erkennen. (01.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 1167 bei Thomasmühle

 

1½ Stunden nach dem P 3069 folgte gegen 8.55 Uhr der P 3073 (Schleusingen - Arnstadt) auf dem Steilstreckenabschnitt bei Thomasmühle, bespannt mit 94 924 vom Bw Arnstadt/Lokbf Ilmenau. Nächster Halt des Zuges wird in Schmiedefeld am Rennsteig sein. (10.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 924 bei Thomasmühle

 

Carl Bellingrodt notierte als Zuglok angeblich 94 1080, die sich aber bei der RBD Mainz befand (vgl. Bild-Nr. 87680). Stattdessen scheint es 94 870 (Bw Suhl/Lokbf Schleusingen) zu sein, die mit P 3072 nach Schleusingen aus dem malerischen Ort Manebach fährt. Der Ort war einst bedeutender Wirtschaftsstandort für die Glasindustrie, speziell für die Fabrikation von Thermometern. (01.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 870 in Manebach

 

94 817 (Bw Bingerbrück/Lokbf Boppard) rollt mit P 3237 über den Hubertusviadukt in Richtung Boppard. Sie war im Oktober 1927 vom Bw Saalfeld (Saale) zur Ablösung der Zahnradloks in den Hunsrück gekommen. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 817 bei Boppard

 

Als 94 988 (Bw Bingerbrück/Lokbf Boppard) am 1. Mai 1932 mit P 3637 auf Boppard zurollte, standen die Kirschbäume an der Steilstrecke in voller Blüte. (01.05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 988 bei Boppard (2)

 

Nach einer Schubleistung auf der Spessartrampe kehren 94 1179 und 95 001 zurück nach Laufach. Ab 29. September 1957 ersetzte hier die Baureihe E 50 die alten Preußen. Nach 164 Jahren und fast genau 64 Jahre nach dieser Aufnahme hatte am 15. Juni 2017 auch die alte Spessartrampe ausgedient. (13.06.1953) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
94 1179 + 95 001 bei Laufach

 

95 006 rollt an der Blockstelle Hain vorbei. Die Schiebeleistungen auf der Spessartrampe fanden i.d.R. zwischen Laufach und dem Schwarzkopftunnel statt. Die Schiebeloks fuhren anschließend Lz zurück nach Laufach. (24.09.1949) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
95 006 bei Hain

 

Nach einer ausführlichen Erprobung durch das Lokomotiv-Versuchsamt (LVA) Grunewald wurde die im April 1922 in Dienst gestellte 95 001 ab 26.01.1923 dem Bw Geislingen (Steige) zugeteilt. Über 10 Jahre war die Baureihe 95 im Schiebedienst in Geislingen tätig, ehe die abgeschlossene Elektrifizierung der Strecke Stuttgart - Ulm sie ab Ende Mai 1933 arbeitslos machte. Noch für ein Jahr blieb 95 001 in Geislingen, bevor sie im Mai 1934 nach Zweibrücken umstationiert wurde. 95 001 hatte als einzige pr. T 20 den Vorwärmer in der Rauchkammer vor dem Schornstein, wie bei den Einheitsloks. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
95 001 in Geislingen

 

Ab 1946 trat die Baureihe 95 beim Bw Aschaffenburg die Nachfolge der Baureihe 96 an. 95 001 traf am 14.09.1946 aus Neuenmarkt-Wirsberg dort ein. Ab 1952 waren alle bei der DB vorhandenen 95er in Aschaffenburg beheimatet. Dort betrug der Planbedarf drei Schiebeloks für die Steilrampe Laufach - Heigenbrücken. Der schwere Schiebediensteinsatz machte sich auch im Kohleverbrauch bemerkbar, der z.B. im Mai 1952 bei 26,82 t Kohle auf 1000 km betrug, ein eher ungünstiger Wert. Mit der anstehenden Elektrifizierung ab 14. September 1957 wurden immer mehr pr. T 20 überflüssig. 95 001 wurde bereits am 14.03.1957 ausgemustert. Carl Bellingrodt traf die Lok im Frühjahr 1950 in Laufach an. (11.03.1950) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
95 001 in Laufach

 

Für den Rangier- und Nebenbahndienst waren beim Bw Lauban stets Loks der Baureihe 94² beheimatet. Die im Bahnhofsverschub als "I.Lok" eingesetzte 94 237 (BMAG, Baujahr 1907) ließ sich Carl Bellingrodt in Lauban im Görlitzer Bahnhofsteil (Westseite) in Position fahren. Im Hintergrund sind die Hallen des RAW Lauban zu erkennen. Die T 16 besitzt den Antrieb auf der vierten Achse, was die extrem langen Kolbenstangen und Gleitbahnen erklärt. 94 237 verblieb 1945 bei der PKP als TKw 1-1 (neu) und wurde erst 1966 ausgemustert.  (14.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 237 in Lauban

 

94 503, noch mit Gasbeleuchtung, in ihrem Heimat-Bw Brügge (Westf.). Von Brügge aus kam sie 1935 zur RBD Stuttgart und von dort 1943 zur RBD Wien. Sie überstand die Jahrzehnte als Werklok bei der Österreichischen Alpine Montan-Gesellschaft und ist heute Eigentum der ÖGEG in Ampflwang.  (10.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 503 in Brügge

 

94 837 vom Bw Bochum-Langendreer schiebt einen Kohlezug in Bochum-Dahlhausen über den Ablaufberg. (24.08.1960) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
94 837 in Bochum

 

95 003 (Bw Pressig-Rothenkirchen) ist mit einem Güterzug nach Saalfeld (Saale) auf der frisch elektrifizierten Frankenwaldbahn bei Unterloquitz unterwegs. Sie war am 30.05.1936 vom Bw Dresden-Friedrichstadt gekommen und trat im Frankenwald die Nachfolge der Baureihe 44 an.  (03.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
95 003 bei Unterloquitz

 

Soeben vom Bw Dresden-Friedrichstadt überwiesen, steht 95 004 noch ohne Dienst im Bw Rothenkirchen (Oberfr) abgestellt. Nach Abzug der Baureihe 44 wird sie deren Dienste übernehmen.  (06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
95 004 in Rothenkirchen

 

In klassischer Seitenansicht links, bestens ausgeleuchtet und vor fotogener Bw-Kulisse steht 95 036 im heimatlichen Probstzella für Carl Bellingrodt bereit. Ihr Lebenslauf begann im Januar 1924 beim Bw Gerstungen und endete nach Ausflügen u.a. in Arnstadt und Blankenburg (Harz) im April 1980 beim Bw Probstzella.  (03.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
95 036 in Probstzella

 

95 043 (Hanomag, Baujahr 1924) präsentiert sich auf der Drehscheibe im Heimat-Bw Probstzella. Nach der Abnahme am 07.03.1924 im EAW Leinhausen wurde sie zunächst dem Bw Erfurt zugeteilt, wechselte aber im April 1924 für den Einsatz im Frankenwald zum Bw Probstzella. Hier wurde sie auch am 13.02.1981 ausgemustert. (27.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
95 043 in Probstzella

 

Die klassische Variante der bahneigenen Nachrichtenübermittlung lief über an Holzmasten angebrachte Freileitungen mit Porzellanisolatoren und Telegrafendrähten. Über sie wurden z.B. die Zugmeldungen über das bahneigene Telefonnetz abgegeben. Die Bahnselbstanschlussanlage (BASA) war einst mit rund 120.000 Teilnehmern eines der größten eigenständigen Telekommunikationsnetze (Festnetz) in Deutschland. Der Begriff "Selbstanschluss" bezieht sich auf den Verzicht einer manueller Vermittlungsstelle, wie sie im öffentlichen Bereich zu der damaligen Zeit noch üblich war ("Das Fräulein vom Amt"). Dieser Selbstwählbetrieb im Orts- und Fernnetz konnte bei den Eisenbahnen ab 1928 sehr viel früher verwirklicht werden als im öffentlichen Fernsprechnetz der Reichspost, weil hier keine Gebührenermittlung erforderlich war. Das Bild zeigt Arbeiten an der Freileitung im Bahnhof Neckargemünd. (21.05.1963) <i>Foto: Alfred Volk</i>
Freileitungsbau

 

Irgendwo im Harz begegnen sich Bahnbus DB 23-219 nach Goslar und DB 23-446 nach Altenau. (1953) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Bahnbusbegegnung

 

"Hauptbahn im Warthegau zwischen Gnesen und Hohensalza" lautet die offizielle Bildunterschrift. Die Strecke diente bis 1919 und von 1939 bis 1945 neben der Ostbahn als zweite wichtige Verbindung zwischen Berlin und Ostpreußen. Der nach dem Krieg bei der BD Hannover tätige Hans Berkowski schoß dieses Bild in Diensten der Rbd Posen. (1940) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Güterzug bei Gnesen

 

Nach dem Passieren eines nur durch Andreaskreuze gesicherten Bahnübergangs beschleunigt der Triebwagenführer seinen Schienenbus 798 776 mit 998 840 durch den Bedarfshaltepunkt Neuhausmühle.  (17.07.2022) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
798 im Ilztal (44)

 

In Karlsbach schlängelt sich die Bahn am Ort entlang. Die Höfe mit den Stallungen befinden sich auf der rechten Bildseite. Die Weiden befinden sich auf der linken Bildseite. Deshalb gibt es viele Privatwegübergänge. Entsprechend oft wird gepfiffen bzw. getrötet.  (17.07.2022) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
798 im Ilztal (45)

 

Die Ilztalbahn wird nur im Sommer und nur am Wochenende befahren. Die Rindviecher können dann nur in den Zugpausen auf die Weide getrieben werden. Als Gedächtnisstütze haben sich manche Landwirte ein Schild gemalt, um einen Austrieb zum falschen Zeitpunkt und ein vorzeitiges Ableben der Rinder zu vermeiden, wie hier bei Karlsbach. (17.07.2022) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
798 im Ilztal (46)

 

CD 193 682 fährt mit EC 175 (Flensburg - Prag) am heutigen Museumstellwerk "Rn" in den Bahnhof Rendsburg ein. (10.08.2022) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
CD 193 682 in Rendsburg (2)

 

CD 193 682 rauscht mit EC 175 nach Prag durch den Bahnhof Jübek. (12.08.2022) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
CD 193 682 in Jübek

 

Im Bahnhof Jübek begegnen sich 648 956 als RE 13082 (Bad Kleinen - Lübeck) und EG 3110 von DB-Cargo Scandinavia Services (Taastrup) mit DGS 46257 (Hallsberg Ranger-Bangard - Gent Zeehaven). (12.08.2022) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Zugbegegnung in Jübek

 

Kalksteinmehl wird für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit in der Landwirtschaft benötigt. Das Steinmehl wird im Harz gewonnen und über die Rübelandbahn u.a. nach Jübek abgefahren. In Jübek existiert noch ein nutzbares Ladegleis, die nächste Verlademöglichkeit wäre Neumünster. Um in Schleswig-Holstein Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern, ist das mit der bestehenden Infrastruktur nur schwer oder gar nicht möglich. Hier musste der Zug in Neumünster geteilt werden, da die Gleislänge des Ladegleises zu kurz ist, und weitere Wagen wegen fehlender Abstellgleise nicht abgestellt werden können. Auch kann zum Rangieren der Zug nicht in das Gleis Richtung Husum gezogen werden, dies gibt die Signalsicherung auf diesem Streckenabschnitt nicht her, da es keinen weiteren Streckenblock zwischen  Jübek und Husum gibt. Statt einer Fahrt zwischen Neumünster und Jübek, gibt es zwei Fahrten, zudem muss die Rückfahrt wegen der Zuglänge über Flensburg erfolgen. Positiv ist, dass trotz der Widrigkeiten, das Kalksteinmehl mit der Bahn angeliefert wird. Die Verladung wird mit improvisatorischem Geschick umgesetzt. So kommt der Lademeister mit seinem rollenden Büro mit der notwendigen EDV samt einsatzfähiger Kaffeemaschine direkt zum Verladeplatz. Das Verladen selbst erfolgt per Bagger.  (12.08.2022) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Kalkmehlverladung in Jübek

 

261 138 vom Bw Koblenz-Mosel unfallbeschädigt abgestellt im Bw Limburg. Am 13.06.1968 kollidierte in Laurenburg auf der Lahntalbahn vermutlich infolge eines Fdl-Fehlers der ETA 517 007 mit einer Rangierabteilung, die von der 261 gezogen wurde. Es soll 44 Verletzte gegeben haben. Angesichts der Schäden bleibt zu hoffen, dass der Lokführer der 261 rechtzeitig das Weite gesucht hat. Die Lok wurde ausgebessert und war zuletzt als 365 138 bis 2004 in Mainz-Bischofsheim tätig. Heute gehört sie zum Bestand des DB-Museums in Nürnberg. (17.06.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
261 138 in Limburg

 

Die Schmalspurbahn Eisfeld – Schönbrunn war eine knapp 18 Kilometer lange 1000 mm Schmalspurbahn, die Eisfeld mit dem nördlich gelegenen mittleren Schleusetal verband, in der Bevölkerung auch „Gründerla“ genannt. 99 231 ist hier auf der Steigung von Brünn nach Brattendorf unterwegs. (01.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 231 bei Brünn (1)

 

Auf der Schmalspurstrecke Eisfeld - Schönbrunn verkehrten anfangs drei Reisezugpaare täglich, ab 1938 vier und nach 1957 meist drei Zugpaare. Die Strecke war jedoch besonders für den Güterverkehr bedeutsam. Anfangs wurden normalspurige Wagen mit Rollböcken befördert. 1926 wurde auf den Betrieb mit Rollwagen umgestellt, bis Betriebseinstellung war damit aber nur der Transport zweiachsiger Normalspurwagen zugelassen. Mit Vorspann wurden Güterzüge mit bis zu 440 t Gesamtlast gefahren. 1970 verkehrten meist vier Güterzüge täglich. 99 231 müht sich mit einem Rollwagen-Güterzug von Eisfeld nach Schönbrunn bei Brünn ab. (01.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 231 bei Brünn (2)

 

Güterkunden der Schmalspurbahn waren unter anderem die Glasfabriken in Schönbrunn und Biberau, die Porzellanfabrik in Brattendorf, eine Ziegelei in Rother Haag und eine Metallweberei in Brünn. 99 231 fährt bei Brünn/Thür. vorbei. (01.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 231 bei Brünn (3)

 

Bis zur Betriebseinstellung im März 1973 wurden auf dem "Gründerla" die Neubau-Loks 99 231 (Foto bei Brünn), 235, 236 und 237 einegsetzt. Diese wurden anschließend zur Harzquerbahn versetzt. Alle Fahrzeuge, mit Ausnahme der Rollwagen, waren auf der Strecke mit der automatischen Janney-Kupplung gekuppelt. In Deutschland wurde dieser Kupplungstyp nur bei den Schmalspurbahnen Eisfeld–Schönbrunn und Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall verwendet. Erst nach Einstellung des Personenverkehrs wurden die Triebfahrzeuge, mit Ausnahme der 99 237, mit einem herkömmlichen Mittelpuffer mit Steckbolzen versehen, um das Kuppeln mit den Rollwagen zu erleichtern.  (01.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 231 bei Brünn (4)

 

Der nächste Güterzug mit 99 231 ist bei Brünn nach Schönbrunn unterwegs. (01.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 231 bei Brünn (5)

 

Das die heute weitgehend unbekannte Schmalspurbahn von Eisfeld nach Schönbrunn ausgerechnet von einem Westdeutschen dokumentiert wurde, lag an dem Umstand, dass die ostdeutsche Verwandtschaft im Kreis Hildburghausen wohnte und man damals als Westbürger den Kreis nicht verlassen durfte. Daher blieben für das Hobby nur die Werrabahn von Hildburghausen nach Eisfeld und das "Gründerla" übrig. Zudem war bei Eisenbahnfotos zu dieser Zeit durchaus Vorsicht geboten, da dies offiziell noch nicht erlaubt war. So fehlen leider die schönen Ortsdurchfahrten der Schmalspurbahn z.B. in Brattendorf, man wusste ja nie, von wem man beobachtet oder angeschwärzt wurde. (01.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 231 bei Brünn (6)

 

Die Rbd Erfurt verdieselte die Werrabahn schon recht früh. So kam zum Ärger des Fotografens bei Hildburghausen vor dieser schönen Personenzuggarnitur kein alter Preuße mehr angefahren, sondern die profane Eisenacher V 180 236. Die Drohung mit der Faust aus dem Führerstand hob die Stimmung auch nicht unbedingt an. (03.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
V 180 236 bei Hildburghausen

 

Auch diese Fotostelle, gut versteckt hinter Bäumen und Büschen bei Hildburghausen, spricht für das Unbehagen, das man damals beim Eisenbahnfotografieren in der DDR hatte. 44 089 vom Bw Eisenach ist mit einem Güterzug nach Eisfeld unterwegs. (03.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
44 089 bei Hildburghausen

 

Am Güterzug mit 44 089 (vgl. Bild-Nr. 87665) half 44 1054 bei Hildburghausen tatkräftig am Zugschluss mit. Um die Fotostelle zu erreichen war man damals mit einem Fahrrad (natürlich ohne Gangschaltung) unterwegs. Die gut 30 km hin- und zurück über die Steigungen des Thüringer Waldes gingen ganz schön in die Beine. (03.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
44 1054 bei Hildburghausen

 

41 289 vom Bw Meiningen ist mit einem Personenzug nach Eisfeld bei Hildburghausen unterwegs. Wenigstens wieder eine Dampflok. Im Hintergrund ist das südliche Einfahrsignal von Hildburghausen aus Richtung Veilsdorf zu sehen. Da Bahnhöfe tabu waren, hoffte man mit der maximal möglichen Verschlusszeit von 1/125 sec im Einf- und Ausfahrbereich des Bahnhofs die Züge noch halbwegs scharf zu bekommen. Nach diesem Bild wurde die Fototour beendet. Auf der Werrabahn war ehedem nicht viel los und dann hatte man noch den drohenden Arm des Lokführers der V 180 236 im Kopf... (03.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
41 289 bei Hildburghausen

 

Am nächsten Tag widmete man sich wieder der Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn. Der Muskelkater vom Vortag war in den Beinen noch zu spüren und bis zu dieser Fotostelle bei Brünn war es nicht so weit. Von Eisfeld kommend wurde 99 236 kurz vor dem Bü der Brünner Straße nach Crock abgepasst. (04.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 236 bei Brünn

 

Auf dem Heimweg nach Wuppertal wurde Zwischenstation in Erfurt gemacht. Während sich die Eltern der Kultur widmeten, wurde der Nachwuchs am letzten Tag der Reise mutiger und fotografierte die Gothaer 38 2422 in Erfurt Hbf. (06.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
38 2422 in Erfurt (1)

 

Bis zur Abfahrt des "Interzonenzuges" in den Westen blieb noch etwas Zeit. So wurde flugs eine Fotostelle gesucht, wo als erstes die Eisenacher 44 1333 unweit der Blockstelle Hochheim mit einem Güterzug erschien. (06.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
44 1333 in Erfurt

 

Es folgte 38 2422 an der Erfurter Motzstraße umweit der Bk Hochheim mit einem Personenzug in Richtung Gotha. Mit dem D 1098 ging es dann gegen 13.30 Uhr ab Erfurt Hbf (mit einer 01.5) nach Hause. Wuppertal-Oberbarmen wurde kurz vor 21 Uhr erreicht. (06.07.1968) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
38 2422 in Erfurt (2)

 

Im Mai 1977 suchte das Bw Saalfeld neben Malern auch Lokheizer. Zu dieser Zeit waren es hauptsächlich ölgefeuerte Loks, die die Arbeit des Heizers etwas erleichterten. Schon 1980 sollte sich dies grundlegend ändern, als wieder geschippt werden musste. Neben so lästigen Arbeiten wie Ausschlacken und Rauchkammer reinigen, war auch die Beförderung eines 2000t Erzzug von Saalfeld nach Unterwellenborn sicherlich kein Zuckerschlecken. (05.1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Das Bw Saalfeld stellt ein

 

Im Frühjahr 1985 musste 03 001 wieder einige Devisen beim Klassenfeind verdienen und war im Westen Berlins mit dem Zwickauer Traditionszug für Sonderfahrten im Rahmen der "Informationstage der DR" unterwegs. Hier räuchert der Sonderzug am S-Bahnhaltepunkt Savignyplatz vorbei und wird gleich nach Berlin Zoologischer Garten einfahren.  (25.03.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 001 in Berlin (8)

 

Die Sonderfahrten der 03 001 wurden natürlich auch damals vom entsprechenden Fanauflauf begleitet, wie hier in Berlin-Wannsee. Das Verhältnis der West-Berliner zur Reichsbahn war allerdings gespalten. Nach dem Mauerbau 1961 boykottierten immer mehr West-Berliner die S-Bahn und drückten auch auf diese Weise ihren Unmut aus. Der Boykottaufruf wurde nicht nur von der Berliner Bevölkerung angenommen, auch die West-Berliner Verkehrsbetriebe BVG richteten einen Konkurrenzverkehr mit Bussen ein. Es wurden an U-Bahnhöfen, in Netzplänen, auf den Richtungsschildern von Bussen und Straßenbahnen und sogar in Reiseführern Hinweise auf die S-Bahn entfernt. Nachdem sich der Boykott über Jahre hinzog und kein Ende in Sicht war, begann man, auch U-Bahn-Strecken parallel zur S-Bahn zu bauen. Für die DDR entstand ein großer finanzieller Schaden, da die notwendigen Aufwendungen wegen der Betriebspflicht weiterliefen, die Deviseneinnahmen jedoch fast völlig ausfielen. Die Fahrgastzahlen sanken von rund 500.000 Fahrgästen pro Tag vor dem Mauerbau auf weniger als 1/10 danach. Die der DR dadurch entstehenden finanziellen Verluste wurden auf 120–140 Millionen DM pro Jahr beziffert. Kein Wunder, dass mit solchen "Informationstagen der DR" wieder für gutes Wetter gesorgt werden sollte. (25.03.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 001 in Berlin (9)

 

Mit einem Pfiff geht es für 03 001 und dem Zwickauer Traditionszug am S-Bahnhof Witzleben neben der A 100 vorbei.  (25.03.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 001 in Berlin (10)

 

Im Rahmen der "Informationstage der DR" war 03 001 in West-Berlin unterwegs, hier bei der Ausfahrt aus Berlin Zoologischer Garten. (26.03.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 001 in Berlin (11)

 

Durch die Häuserschluchten zwischen Berlin Zoologischer Garten und Savignyplatz fährt 03 001 auf dem Weg nach Wannsee. (26.03.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 001 in Berlin (12)

 

Auch 1986 gab es Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde der DR in Westberlin, diesmal mit 38 1182 auf der auf der Strecke Zoo - Wannsee - Spandau - Zoo. Hier dampft 38 1182 aus Berlin-Wannsee. (03.1986) <i>Foto: Karsten Risch</i>
38 1182 in Berlin (7)

 

Blick aus luftiger Höhe vom Berliner Funkturm auf 38 1182, die mit einem Sonderzug durch den S-Bahnhof Witzleben räuchert. 2002 wurde die Station in Berlin Messe Nord/ICC umgenannt. Über die Ostpreußenbrücke führt die Neue Kantstraße, an den Bahngleisen entlang die A 100. (03.1986) <i>Foto: Karsten Risch</i>
38 1182 in Berlin (8)

 

Das Empfangsgebäude von Klosterbuch zwischen Großbothen und Döbeln. 1965 wurde der Ort nach Leisnig eingemeindet. Der Bahnhof wurde mittlerweile aufgelassen. (1982) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Bahnhof Klosterbuch (3)

 

Die Ende 1965 als E 42 065 beim Bw Halle P in Dienst gestellte 242 065 in ihrer Heimatstadt. 1995 wurde sie als 142 065 ausgemustert. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 242 065 in Halle

 

Der Lokführer auf der ölgefeuerten 95 0004 im Bahnhof Ernstthal am Rennsteig. (02.06.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Personal auf 95 0004 (5)

 

95 0004 räuchert mit einem Güterzug aus Sonneberg über den "Nasse Telle"-Viadukt auf dem Streckenabschnitt Lauscha - Ernstthal, das am 14.12.2001 gesprengt und durch einen Neubau ersetzt wurde.  (02.06.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
95 0004 bei Lauscha

 

Auf der Strecke Nossen - Freiberg (Sachs) rangiert 50 3551 im Bahnhof Großvoigtsberg. Der junge Mann interessiert sich allerdings mehr für den Fotografen als für die Dampflok. Er wollte wohl nicht Lokführer werden... (1982) <i>Foto: Karsten Risch</i>
50 3551 in Großvoigtsberg

 

52 8124 und 52 8192 fahren mit einem Güterzug aus dem Bahnhof Kamenz (Sachs) in Richtung Dresden aus. (1982) <i>Foto: Karsten Risch</i>
52 8124 + 52 8192 in Kamenz

 

Am 08. und 09. Mai 1982 veranstaltete der BV Berlin des DMV der DDR anlässlich 100 Jahre Berliner Stadtbahn eine Sonderfahrt mit der Lok 74 1230 und dem Veltener Traditionszug von Nauen über Kremmen und Oranienburg nach Basdorf.  (08.05.1982) <i>Foto: Karsten Risch</i>
100 Jahre Berliner Stadtbahn 1