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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Deutsche Reichsbahn (DDR) - Seite 1 von 8

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7646 Bilder gefunden.

01 2204 mit D 270 "Meridian" nach Malmö bei Golßen in der Niederlausitz, etwa 50 km südlich der Berliner Stadtgrenze.  (05.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2204 bei Golßen (2)

 

01 2165 mit dem D 925 nach Dresden in voller Fahrt bei Golßen, südlich von Berlin. (01.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2165 bei Golßen (3)

 

Am 2. Sonntag im Juni wurde zu Ehren der "Werktätigen des Verkehrswesens" der Tag des Eisenbahners in der DDR gefeiert. Regelmäßig fanden hierzu Sonderfahrten mit interessanten Bespannungen statt. Im Jahre 1977 hatten u.a. 01 2120 und 01 2204 die Ehre, einen Sonderzug von Riesa nach Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu bespannen, der hier in Stauchitz, südlich von Riesa, auf Einfahrt wartet. Die Strecke ist heute wieder zweigleisig und elektrifiziert. (13.06.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
"Tag des Eisenbahners" (16)

 

Nach der Ausstellung eines schriftlichen Befehls geht es für den DMV-Sonderzug mit 01 2120 und 01 2204 am haltzeigenden Einfahrsignal von Stauchitz weiter. (13.06.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
"Tag des Eisenbahners" (17)

 

Der Sonderzug aus Riesa mit 01 2120 und 01 2204 ist in Döbeln eingetroffen. (13.06.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
"Tag des Eisenbahners" (18)

 

Der Sonderzug mit 01 2120 und 01 2204 setzt im Bahnhof Döbeln um. (13.06.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
"Tag des Eisenbahners" (19)

 

Der Sonderzug nach Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) mit 01 2120 und 01 2204 auf dem 157 m langen Viadukt bei Ostrau zwischen Riesa und Döbeln. (13.06.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
"Tag des Eisenbahners" (20)

 

01 2204 und 01 2118 mit einem DMV-Sonderzug auf dem Hetzdorfer Viadukt. Mit einer Höhe von 43 m war sie die höchste eingeschossige Brücke der Deutschen Reichsbahn. 1992 wurde die Bahnstrecke über die Brücke verlegt und im Bereich des Viadukts stillgelegt, der denkmalgeschützte Viadukt ist heute Teil eines Wanderweges.  (11.06.1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
"Tag des Eisenbahners" (21)

 

01 2204 wartet im Bahnhof Saalfeld vor dem E 802 aus Sonneberg auf die Abfahrt nach Leipzig. (04.1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2204 in Saalfeld (2)

 

Ausfahrt des E 802 nach Leipzig mit 01 2204 in Saalfeld. (04.1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2204 in Saalfeld (3)

 

03 0077 mit dem D 316 "Berlinaren" von Berlin Zoologischer Garten über Neustrelitz, Stralsund-Rügendamm, Sassnitz Hafen, Trelleborg nach Malmö C in Berlin Ostbahnhof. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0077 in Berlin (17)

 

DR 118 279 wartet in Berlin Ostbahnhof auf die Ausfahrt nach Dresden. Daneben hat sich 03 0077 mit D 316 "Berlinaren" aus Berlin Zoologischer Garten  eingefunden. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 279 und 03 0077 in Bln

 

52 7178 vom Bw Berlin-Schöneweide biegt im damaligen Grenzbereich am Prenzlauer Berg in Richtung Bornholmer Straße ab. (1979) <i>Foto: Michael Behr, Slg. K. Risch</i>
52 7178 in Berlin (2)

 

Die ölgefeuerte 50 0036 vom Bw Angermünde (ex 50 1083, ex 50 3621) mit einem Kesselwagenzug aus Schwedt/Oder in Berlin Schönhauser Allee. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
50 0036 in Berlin

 

Ein S-Bahnzug trifft in der Station Berlin Schönhauser Allee ein, während 03 0090 vor dem D 814 nach Stralsund auf Weiterfahrt wartet. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
S-Bahn Berlin (93)

 

Fahrt frei für den D 814 in Berlin Schönhauser Allee, den die Stralsunder 03 0090 nach einem außerplanmäßigen Halt wieder in Gang bringt. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0090 in Berlin (10)

 

Nach dem Halt in Höhe des S-Bahnhofs Schönhauser Allee fährt 03 0090 mit dem D 814 (Leipzig - Stralsund) auf der Berliner Ringbahn wieder an. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0090 in Berlin (11)

 

Erst wenige Kilometer ist 03 0090 mit dem D 814 nach Stralsund unterwegs, als sie den S-Bahnhof Berlin Schönhauser Allee passiert. Bemerkenswert ist auch der im Hintergund mittlerweile abgerissene Gasometer. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0090 in Berlin (12)

 

03 0090 beschleunigt den D 814 nach Stralsund an der Schönhauser Allee in Berlin. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0090 in Berlin (13)

 

03 2058 (Bw Lutherstadt Wittenberg) mit einem Gex bei Berlin-Wulheide. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 2058 bei Berlin

 

Zum letzten Mal trifft die Wittenberger 03 2155 mit P 3516 aus Halle/Saale in Berlin-Schöneweide ein.  (26.05.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 2155 in Berlin (4)

 

Die Saalfelder 01 0501 mit dem Autoreisezug D 1100 aus München-Ost, den sie in Probstzella übernommen hatte, an der Alemannenstraße zwischen Berlin-Wannsee und -Nikolassee. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (15)

 

Nur freitags verkehrte die Rückleistung des D 1101 nach München Ost, der im Sommerfahrplan 1978 mit einer Saalfelder 01.5 bespannt war. Im Bahnhof Berlin-Wannsee steht gegen 21.30 Uhr die Saalfelder 01 0501 für die Fahrt bis Probstzella bereit. (1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (16)

 

Die Saalfelder 01 0501 vor dem Autoreisezug D 1101 nach München Ost in Berlin-Wannsee. (1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (17)

 

01 084 vom Bw Berlin Ostbf mit D 110 (Warschau - Bonn) am Hüttenweg in Berlin-Grunewald. (01.1968) <i>Foto: Heinz Krautzschick, Slg. Karsten Risch</i>
01 084 in Berlin

 

Blick über den Humboldt-Hafen auf die Stadtbahn. Vom Lehrter-Stadtbahnhof aus überspannt eine Stahlgitterbrücke den Hafen an der Spree. Am westlichen Ufer, von dem das Foto entstand, beginnt bereits Ost-Berlin. Der D 336 nach Hamburg hat mit 01 0532 kurz nach 16 Uhr den Bahnhof Friedrichstraße verlassen und befindet sich noch im Grenzgebiet. Der S-Bahnzug (links) fährt gerade aus dem S-Bahnhof Lehrter Bf aus. Im Hintergrund links sind die Dächer der Charité und rechts die Spitze des Fernsehturms zu sehen. Am 24. August 1961 kam hier Günter Litfin als erstes Todesopfer an der Berliner Mauer beim Durchschwimmen des Hafens durch Schüsse der DDR Grenztruppen ums Leben. (03.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0532 in Berlin (29)

 

01 0532 (Bw Wittenberge) mit dem D 336 nach Hamburg auf der Stahlgitterbrücke am Humboldthafen, die damals das Grenzgebiet zwischen Friedrichstraße (Ost-Berlin) und Lehrter Stadtbahnhof (West-Berlin) markierte. (03.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0532 in Berlin (30)

 

DR 118 254 vom Bw Berlin-Grunewald mit einem Kohlezug aus dem Ruhrgebiet für die Versorgung West-Berlins am Hüttenweg bei Berlin-Grunewald. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 254 in Berlin

 

DR 118 039 (Bw Berlin Ostbf) mit D 343 (Hannover - Berlin) in der Ostausfahrt des Bahnhofs Berlin-Wannsee, in der Mitte mit dem "standesgemäßen" Halbspeisewagen ARümh 217 in TEE-Farben. Der Fotograf wird wohl auf die 01.5 mit dem D 337 aus Hamburg gewartet haben und sich kalte Füße geholt haben. (1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 039 in Berlin

 

Zu Ostern 1960 ist 01 163 aus Erfurt Gast im Bw Bebra und trifft dort auf die Dreizylinder-Variante der DB mit 01 1093 und 01 1094. 1964 wurde 01 163 in 01 526 umgebaut.  (04.1960) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 163 in Bebra

 

01 143 (spätere 01 509) hat in Bebra den D 5 nach Moskau übernommen. (04.1960) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 143 in Bebra (1)

 

Mit dem D 5 (Paris - Moskau) startet die Erfurter 01 143 im Bahnhof Bebra. Das große Schild links auf dem Bahnsteig hieß die "Interzonenreisenden" herzlich willkommen. (04.1960) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 143 in Bebra (2)

 

01 0519 rollt mit P 3023 aus Leipzig am Einfahrsignal von Pößneck vorbei. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Pößneck (1)

 

01 0519 mit P 3023 an der Gründerhauszeile der Friedrich-Engels-Straße kurz vor dem Bahnhof Pößneck ob Bf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Pößneck (2)

 

01 0519 mit P 3004 nach Halle/S am Saaleufer bei Saalfeld-Remschütz. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 bei Saalfeld (3)

 

01 0519 mit dem E 802 nach Leipzig in der Saalfelder Bahndammstraße auf dem Weg nach Unterwellenborn. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (8)

 

01 0519 kachelt an der Saalfelder Bahndammstraße die Steigung nach Unterwellenborn hinauf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (9)

 

01 0522 mit D 504 nach Berlin an einem Saaleidyll bei Saalfeld-Remschütz. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Saalfeld (3)

 

Bei Saalfeld-Remschütz begegnet 01 0522 vor D 504 einer in Richtung Saalfeld entgegenkommenden 132. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Saalfeld (4)

 

01 0522 mit E 802 nach Leipzig auf der Steigung nach Unterwellenborn. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Unterwellenborn -1

 

Ein akustisches Feuerwerk lieferte 01 0522 vor dem E 802 an diesem Tag zwischen Saalfeld und Unterwellenborn ab. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Unterwellenborn -2

 

01 0522 mit E 802 nach Leipzig auf der Steigung nach Unterwellenborn. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Unterwellenborn -3

 

01 0522 an einem kühlen Aprilmorgen mit dem E 802 (Sonneberg - Leipzig) kurz vor Unterwellenborn. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Unterwellenborn -4

 

In Saalfeld liefern sich 01 0522 vor D 504 und 95 0040 mit einem Güterzug nach Unterwellenborn ein Wettrennen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld 2

 

Mit ihrem kurzen Güterzug nach Unterwellenborn hatte 95 0040 eindeutig die Nase vorn. 01 0522 hatte deutlich größere Mühe, den schweren D 504 in Gang zu bringen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld 3

 

95 0040 in Richtung Unterwellenborn und 01 0522 zur Saalebahn kacheln aus Saalfeld/S. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld 4

 

Hinter der Brücke der Pöcknecker Straße (Fernstraße 85) teilen sich die Strecken. 95 0040 dampft nach Unterwellenborn, 01 0522 biegt mit D 504 auf die Saalebahn in Richtung Jena ab. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld 5

 

01 0522 entschwindet mit dem D 504 nach Berlin über den Bahnübergang der Kulmstraße auf die Saalebahn, während rechts im Abdampf soeben noch der Güterzug mit 95 0040 nach Unterwellenborn auszumachen ist. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld 6

 

Während 44 0757 auf Einfahrt nach Unterwellenborn wartet, kommt ihr 65 1088 mit einem Personenzug nach Saalfeld entgegen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Zugkreuzung b. Unterwellenborn

 

41 1266 hilft 44 0757 mit einem kurzen Schotterzug die Steigung nach Unterwellenborn hinauf. Die 44er dürfte diese Last auch allein geschafft haben, vermutlich sparte man sich so eine zusätzliche Lz ein.  (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Einfahrt nach Unterwellenborn

 

44 0104 mit Ng 66422, einem Durchläufer von Saalfeld nach Gera, kurz hinter Saalfeld. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0104 bei Saalfeld (1)

 

44 0104 mit Ng 66422 nach Gera auf der Steigung nach Unterwellenborn. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0104 bei Saalfeld (2)

 

44 0104-8 wurde als 44 104 im Jahre 1938 dem Bw Reichenbach/Vogtland fabrikneu zugeteilt. Seit 1956 bis zu ihrer Ausmusterung 1984 war sie ununterbrochen in Saalfeld stationiert, wo sie gerade mit einem Güterzug nach Gera unterwegs ist. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0104 bei Saalfeld (3)

 

44 0104 mit Ng 66422 nach Gera bei Krölpa-Ranis. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0104 bei Krölpa-Ranis (1)

 

44 0104 fährt mit Ng 66422 (Saalfeld - Gera) in Krölpa-Ranis ein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0104 bei Krölpa-Ranis (2)

 

Mit einem Personenzug aus Wurzbach trifft DR 110 738 in Hockeroda ein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 110 738 bei Hockeroda

 

DR 110 723 (Bw Saalfeld) mit einem Personenzug von Arnstadt nach Saalfeld kurz vor Bad Blankenburg. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 110 723 bei Blankenburg

 

Die beiden alten Postwagen am Schluss eines Zuges nach Arnstadt waren dem Fotografen bei Milbitz ein Bild wert. Die Zuglok (wahrscheinlich 110 723, die den Zug schon nach Saalfeld brachte - vgl. Bild-Nr. 80462) hingegen nicht. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Die Post kommt

 

Die Oberweißbacher Bergbahn verbindet seit 1922 den an der Schwarzatalbahn gelegenen Haltepunkt Obstfelderschmiede (Gemeinde Mellenbach-Glasbach) mit der Gemeinde Cursdorf. Die Bahn besteht aus einer 1,351 Kilometer langen breitspurigen Standseilbahn und einer daran anschließenden 2,635 Kilometer langen normalspurigen und elektrifizierten Adhäsionsstrecke. Auf diesem Streckenteil wurde 279 201 als P 14043 im Endbahnhof Cursdorf angetroffen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Oberweißbacher Bergbahn (3)

 

279 201 im Endbahnhof Cursdorf der Oberweißbacher Bergbahn. Die Baureihe 279 (bis 1970: Baureihe ET 188) bezeichnete alle die ab April 1949 von der Deutschen Reichsbahn von verschiedenen Privatbahnen übernommenen Elektrotriebwagen. Er war der einzige speziell für die Flachstrecke gebaute Triebwagen und entstand 1922/23 in der Gothaer Waggonfabrik; die Bergmann Elektrizitätswerke in Berlin lieferten die Elektrik. Er erhielt 1949 die Betriebsnummer ET 188 531. Charakteristisch war der außermittig angeordnete Stromabnehmer, der wegen der aus Kostengründen sehr kurzen Ausleger der Fahrleitungsmasten auf der Flachstrecke erforderlich war. Mit der Einführung der EDV-Nummerierung 1970 erhielt der Triebwagen die Nummer 279 201. 1970 wurde er im Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide umfassend modernisiert, das Aussehen ähnelte nun dem der rekonstruiertem Berliner S-Bahn-Triebwagen der Baureihe 276.1. 1982 wurde er ausgemustert. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Oberweißbacher Bergbahn (4)

 

Fotohalt während einer Sonderfahrt mit 01 2204 und 01 1512, die von Berlin-Schöneweide über Jüterborg, Beelitz zurück nach Berlin führte. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Fotohalt ! (14)

 

01 2114 mit dem D 370 "Panonia-Express" nach Berlin am "Erlöserbaum" bei Gröbern. Der rechts im Bild befindliche Baum hatte seinen Spitznamen aus dem Umstand, dass der Zug hier die lange Steigung aus dem Elbtal geschafft hatte und Heizer nun eine körperliche Pause einlegen konnte. (04.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2114 bei Weinböhla (3)

 

01 2165 mit D 924 (Dresden - Berlin) am Ende der Steigung aus dem Elbtal bei Gröbern. (05.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2165 bei Weinböhla

 

Mit 120 km/h rauscht 01 2050 mit dem "Städteschnellverkehr" D 176 nach Berlin durch Weinböhla. (07.1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2050 in Weinböhla

 

01 2204 mit P 3003 nach Saalfeld auf der Saaletalbahn bei Orlamünde. (04.1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2204 bei Orlamünde

 

99 5902 hat mit einem Personenzug aus Gernrode die ersten Häuser von Alexisbad erreicht. (10.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 5902 in Alexisbad (4)

 

99 5904 fährt mit P 14456 nach Harzgerode in Mägdesprung ein. (10.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 5904 in Mägdesprung (1)

 

99 5904 passiert die Fernstraße 185 bei der Einfahrt in den Bahnhof Mägdesprung. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 5904 in Mägdesprung (2)

 

99 5904 dampft mit P 14456 nach Harzgerode aus dem Haltepunkt Drahtzug zwischen Mägdesprung und Alexisbad. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 5904 bei Drahtzug

 

99 5904 erreicht am Ufer der Selke den Ferienort Alexisbad, der aktuell nur 42 Einwohner zählt. Zu DDR-Zeiten dienten die Anlagen des Ortes dem Erholungswesen als Ferienheime. Die Deutsche Reichsbahn, das Baukombinat Magdeburg, das Ministerium des Innern und das Ministerium für Staatssicherheit (gegenüber dem Bahnhof) betrieben in Alexisbad jeweils eigene Bettenhäuser und Ferienheime, die Bezirksleitung Halle (Saale) der SED ein Gästehaus. Das heutige Hotel Morada war u.a. das Urlaubsquartier für Angehörige der Volkspolizei und deren Familien. Das ehemalige Ferienheim des Ministeriums für Staatssicherheit firmiert seit Anfang der 1990er Jahre, durch Anbauten erweitert, als Hotel Habichtstein. Das frühere Ferienheim des Ministeriums des Innern gehört heute zur Hotelkette Morada. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 5904 in Alexisbad (2)

 

99 6001 erreicht den Bahnhof Mägdesprung, dessen Ortsname bereits 1576 als "Meidesprung" auftaucht, womit eine Quelle unterhalb der Schalkenburg gemeint war. Das "Germania-Bier" stammte aus der Brauerei Oschersleben, die 1865 gegründet worden war und 1995 den Betrieb einstellte. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 6001 in Mägdesprung (1)

 

Der Personenzug mit 99 6001 hat im Bahnhof Mägdesprung die Ausflugsgäste entlassen. Hier befand sich auch das Betriebs-Ferienlager „Meer des Friedens“, das das VEB Gas- und Heizgerätewerk Mägdesprung für die Kinder seiner Betriebsangehörigen dort errichtet hatte. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 6001 in Mägdesprung (2)

 

99 6001 wartet im Bahnhof Mägdesprung auf die Weiterfahrt nach Alexisbad. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 6001 in Mägdesprung (3)

 

Nachdem 99 6001, die gerade am rechten Bildrand rangiert, in Alexisbad angekommen ist, wechseln die Fahrgäste in den Zug nach Straßberg oder genießen den Aufenthalt im Ferienort. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
99 5904 in Alexisbad (3)

 

In Alexisbad warten 99 5904 mit einem Personenzug nach Straßberg, 99 6001 nach Harzgerode, sowie in der Mitte ein weiterer Zug, der nach Gernrode fahren wird. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Zugtreffen in Alexisbad

 

Die berühmte Parallelausfahrt von Alexisbad: Links 99 5094 auf dem Weg nach Straßberg, rechts 99 6001 nach Harzgerode. (04.1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Parallelausfahrt in Alexisbad

 

95 0045 erreicht mit einem Güterzug aus Ernstthal den Bahnhof Lauscha. (05.1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
95 0045 in Lauscha (2)

 

Das Bw Güsten war die bedeutendste Heimatdienststelle für die Baureihe 44 im Direktionsbezirk Magdeburg. Zwischen 1945 und 1975 haben sich dort 51 Loks dieser Baureihe nützlich gemacht. Auch 44 784 (Compagnie de Fives-Lille pour Constructions Mécaniques et Entreprises (Fives), Baujahr 1942) gehörte zum Bw Güsten, als sie in Aschersleben angetroffen wurde. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
44 784 in Aschersleben

 

01 2137 mit einem Sonderzug in der Nähe von Ballenstedt an der Strecke Frose - Quedlinburg. Die Strecke ist inzwischen abgebaut. (05.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2137 bei Ballenstedt

 

Anläßlich einer Sonderfahrt wird 01 2137 ein musikalischer Empfang im Bahnhof Belzig bereitet. (09.06.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2137 in Belzig

 

Mit Ehrfurcht betrachtet der Eisenbahnnachwuchs die Respekt einflößende 01 2137 im Bahnhof Belzig. (09.06.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Ist die aber groß!

 

Während 250 026 durch den Dresdener Hauptbahnhof fährt, tummeln sich dahinter die Teilnehmer einer DMV-Sonderfahrt zum Tag des Eisenbahners mit den Loks der 01 2204 und 01 2118. (11.06.1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Sonderzug in Dresden

 

Das Thema „Eisenbahn“ ein sehr beliebter Bereich der Fotografie. Jan-Geert Lukner hat auf seiner Internetseite "Die Blockstelle" die Facetten und Motivation der Eisenbahnfotografie ausführlich beschrieben - eine empfehlenswerte Lektüre, denn nicht umsonst gehören Internet-Plattformen für Eisenbahnfreunde zu den stärkstfrequentiertesten Internetseiten in Deutschland. Heute werden sie neudeutsch gerne als "Trainspotter" bezeichnet, da sie sich mit dem gezielten Beobachten von Eisenbahnfahrzeugen (von engl. to spot = „beobachten, ausmachen, erkennen, sichten, orten, lokalisieren“) beschäftigen. Nicht immer verhalten sich die Eisenbahnfans allerdings so vorbildlich wie hier, sondern bringen sich durch waghalsige Aktionen am und im Gleisbereich in Lebensgefahr und diskreditieren damit alle anderen, die sich mit ihrem Hobby regelgerecht verhalten. (05.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Trainspotting

 

Ausfahrt des E 802 nach Leipzig mit 01 2204 im Bahnhof Unterwellenborn (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2204 in Unterwellenborn

 

01 2118 ist mit N 3036 aus Gera im Bahnhof Weida eingetroffen. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2118 in Weida (2)

 

01 2118 fährt auf die Drehscheibe im Bw Dresden-Altstadt. (1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2118 in Dresden (1)

 

DR 118 018 vom Bw Berlin Ostbf bei Berlin-Altglienicke. (04.1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 018 bei Berlin

 

132 403 (Bw Berlin Ostbf) mit D 337 aus Hamburg-Altona am Winterhuder Weg in Berlin-Staaken. Im Hintergrund ist der Grenzübergang am Finkenkruger Weg zu erkennen.  (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 132 403 in Berlin

 

132 499 mit einem Schnellzug nach Hamburg-Altona kurz vor dem Grenzübergang in Berlin-Staaken. Links wuchert der stillgelegte S-Bahnsteig zu. Das Foto entstand von der Brücke Nennhauser Damm. (1983) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 132 499 in Berlin

 

Der Ex 316 "Berlinaren" mit einer unerkant gebliebenen Stralsunder 03.10 auf dem Weg zum Berliner Ostbahnhof begegnet einer S-Bahn, fotografiert auf der Stadtbahn am Gelände des ehemaligen Spree- u. Zollbahnhofs am Spreeufer zwischen Berlin-Bellevue und Lehrter Bf. Im Hintergrund Gebäude des "Hansviertels" mit der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche. Heute ist dieser Bereich hier nicht mehr wiederzuerkennen. Die Hinterhofatmosphäre ist komplett verschwunden, stattdessen steht hier u.a. das Innenministerium. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Ex 316 und S-Bahn in Berlin

 

Gegen Mitternacht ist 03 0010 mit dem Ex 1317 "Berlinaren" aus Malmö in Berlin Zoologischer Garten eingetroffen. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0010 in Berlin (6)

 

Für die einzige 03.10 in Westberlin hieß es immer früh aufstehen, schließlich fuhr der Ex 1316 "Berlinaren" bereits um 6.23 Uhr in Berlin Zoologischer Garten ab. 03 0059 wartet auf Gleis 3 auf die Abfahrt. (1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0059 in Berlin (7)

 

Der Ex 316 war eine tagesfrühe Kurswagenverbindung von Berlin-Zoologischer Garten nach Berlin Ostbahnhof, der von dort als D 316 "Berlinaren" über Saßnitz nach Malmø C weiterfuhr. Kurz nach 6 Uhr entstand dieses Bild mit 03 0059 im Bahnhof Zoo. (1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0059 in Berlin (8)

 

Die ersten Sonnenstrahlen erreichen die im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten vor dem Ex 316 wartende 03 0059. (1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0059 in Berlin (9)

 

Mit etwas Glück erwischte man dann noch eine der zwei mit Oberflächenvorwärmer ausgerüsteten Stralsunder Maschinen in Westberlin. 03 0074 dampft vor dem "Berlinaren" am S-Bahnhof Bellevue vorbei in Richtung Ostbahnhof. (06.1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0074 in Berlin (2)

 

Der morgendliche Leerzug des Ex 1316 von Berlin-Ost nach Berlin-West passiert die Grenze am Humboldthafen nahe des Lehrter Stadtbahnhofs. Im Hintergrund ist das Berliner Reichstagsgebäude zu sehen.  (21.06.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0080 in Berlin (7)

 

03 0080 überquert vor dem Ex 316 "Berlinaren" nach Malmö die "Straße des 17. Juni" am S-Bahnhof Berlin-Tiergarten (Blick westwärts). Der sportliche Opel-Kadett vorne links gehörte übrigens dem Fotografen. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0080 in Berlin (8)

 

Um 00.05 Uhr entstand diese Aufnahme der 03 0085 im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten mit dem Ex 1317 "Berlinaren" aus Malmö. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0085 in Berlin (4)

 

Blick in den Führerstand der Stralsunder 03 0085, die kurz nach Mitternacht mit dem Ex 1317 in Berlin Zoologisacher Garten eingetroffen ist. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0085 in Berlin (5)

 

Kurz nach Mitternacht wartet 03 0085 in Berlin Zoologischer Garten vor dem Ex 1317 "Berlinaren" aus Malmö. Die Lok wird gleich für die Rückfahrt ins Bw Ostbahnhof umgesetzt.  (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
03 0085 in Berlin (6)

 

52 4944 vom Bw Seddin (BMAG, Baujahr 1944) fährt mit einem Güterzug in Berlin-Wannsee ein. (01.1964) <i>Foto: Heinz Krautzschick, Slg. Karsten Risch</i>
52 4944 in Berlin

 

01 518 setzt im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten um. Die Lok besitzt noch die Boxpok-Radsätze, eine Alternative zum Speichenrad der amerikanischen General Steel Castings Corporation, bei der sich das hohle Rad aus Speichen mit U-förmigem Querschnitt mit annähernd ovalen seitlichen Aussparungen unterschiedlicher Größe zusammensetzte. Als einzige deutsche Dampflokomotiven waren acht Loks der Baureihe 01.5 zeitweise mit diesen Rädern ausgerüstet, die sich jedoch wegen Fertigungsfehlern nicht bewährten und später durch normale Speichenradsätze ersetzt wurden.  (05.1966) <i>Foto: Heinz Krautzschick, Slg. Karsten Risch</i>
01 518 in Berlin (1)

 

Die Ostbahnhofer 01 518 vor dem "Berlinaren" in Berlin Zoologischer Garten. Die Baureihe 03.10 übernahm erst in den 1970er Jahren diese Zugleistung. (05.1966) <i>Foto: Heinz Krautzschick, Slg. Karsten Risch</i>
01 518 in Berlin (2)

 

Blick von der Swinemünder Brücke ("Millionenbrücke") auf das verwahrloste Gelände am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. DR 118 326 vom Bw Berlin-Grunewald kommt auf dem Gleis aus Tegel. Die Ringbahn-Gleise nach Osten sind abgebaut, die Gleise nach Frohnau und Tegel liegen weiter links. (03.1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 326 in Berlin

 

106 250 (ex V 60 1250, LEW, Baujahr 1965) rangiert unter der Signalbrücke im Bw Berlin-Grunewald.  (1984) <i>Foto: Karsten Risch</i>
106 250 in Berlin

 

175 005 als Ex 67 "Karlex" über Leipzig nach Karloy Vary (Tschechien) hinter dem Grünauer Kreuz bei Berlin-Altglienicke. Die SVT 18.16 verkehrten bis Ende der 1970er Jahre auf folgenden Strecken: "Berlinaren" Berlin – Malmö (mit der Seestrecke Sassnitz–Trelleborg), "Karlex" Berlin – Karlsbad, "Karola" Leipzig – Karlsbad, "Neptun" Berlin – Kopenhagen (mit der Seestrecke Warnemünde–Gedser), "Vindobona" Berlin – Prag – Wien und Berlin – Bautzen als der sogenannte „Sorbenexpress“. Die letzten Einsätze der Züge erfolgten zur Leipziger Messe. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 175 005 bei Berlin

 

VT 175 006 als Leipziger Messe-Sonderzug im Bahnhof Berlin-Wannsee mit dem elektro-mechanischen Reiter-Stellwerk "Ws" aus dem Jahr 1929.  (09.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 175 006 in Berlin (2)

 

118 153 mit dem D 344 nach Köln auf der Brücke über den Landwehrkanal am Bahnhof Berlin- Tiergarten. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 153 in Berlin

 

DR 132 230 vom Bw Wittenberge am S-Bf Berlin-Heerstaße mit dem D 1333 aus Hamburg, der bis zum September 1976 noch mit ein 01.5 bespannt war und über dem Bahnhof Wannsee nach Berlin einfuhr. Der Schnellzug hielt jetzt um 17.01 Uhr in Berlin-Spandau und nicht wie früher um 17.17 Uhr in Berlin-Wannsee. Die Strecke über Staaken ist hier noch eingleisig, in der Mitte liegt das Gleis aus dem Olympiastadion mit Prellbock (stillgelegtes Personenzuggleis), über die Brücke im Hintergrund führte einst das Gleis zum Olympiastation. (1978) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 132 230 in Berlin

 

V 180 123 vom Bw Reichenbach/Vogtl. in Hof Hbf. Das sie vor DB-Umbauwagen steht, ist das zufällige Ergebnis einer Rangierfahrt. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 123 in Hof (1)

 

V 180 123 vor einer Rangierabteilung aus DB-Wagen in Hof Hbf. Die Lok war am 08.12.1965 in Reichenbach/Vogtl. in Dienst gestellt worden und wurde 1992 in Güstrow ausgemustert. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 123 in Hof (2)

 

Als erste Dienststelle der DR vollzog das Bw Reichenbach zum 30. Mai 1967 den Traktionswechsel von Dampf auf Diesel. Daher kam Helmut Röth für die Baureihe 22 in Hof zu spät und konnte nur die Reichenbacher V 180 101 vor dem D 145 nach Dresden antreffen. Es war ehedem ein Kuriosum, dass die beiden deutschen Staatsbahnen bis Mitte der 1970er Jahre immer mit unterschiedlichen Traktionsarten aufeinander trafen. Nach Hamburg fuhr die DR mit Dampf, ebenso nach Bebra und traf dort jeweils auf die moderne Bundesbahn. In Hof hingegen, wo die DB mit Dampf unterwegs war, glänzte die DR mit ihren neuzeitlichen Diesel-Lokomotiven. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 101 in Hof (3)

 

V 180 101 mit dem an diesem Tag überlangen D 145 nach Dresden in Hof Hbf. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 101 in Hof (4)

 

Die Baureihe V 200 der Deutschen Reichsbahn war eine für die DDR gebaute Variante der sowjetischen Bauart M62. Mit Einführung des EDV-Nummernsystems bei der Deutschen Reichsbahn 1970 wurde sie zur Baureihe 120 umgezeichnet. Obwohl beide deutsche Staatsbahnen seit 1945 in getrennten Systemen liefen, wurde normalerweile darauf geachtet, dass es auch bei Neubauloks keine Baureihen-Doppelungen innerhalb der Bahnen gab. Die Baureihe V 200 gehört zu den wenigen Ausnahmen, die parallel in West und Ost besetzt wurden. Da die V 200 der DB die Wirtschaftswunderlok des Westens war, wurde viel spekuliert, ob die Reichsbahn über die gleiche Baureihenbezeichnung versuchte, etwas vom Glanz der DB-Schwester abzubekommen. Bestätigt hat sich diese Hypothese allerdings nie. Die Aufnahme der Reichenbacher V 200 022 entstand in Hof Hbf. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
DR V 200 022 in Hof (1)

 

V 200 022 vom Bw Reichenbach/Vogtl. wartet vor einem Güterzug in Hof Hbf auf die Rückfahrt in die Heimat. In den 1960er Jahren wollte auch die Reichsbahn die Umstellung der Traktion von Dampf auf Diesel umsetzen. Zu diesem Zweck wurden nicht nur Lokomotiven in Babelsberg und Hennigsdorf gebaut, sondern auch Maschinen der Lokomotivfabrik Luhansk aus der Sowjetunion importiert. Dies war eine politische Entscheidung. Auf Grund von Spezialisierungsvereinbarungen innerhalb des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) sollten in der DDR künftig keine Dieselloks höherer Leistung mehr gebaut werden. Die erste dieser importierten Baureihen war die V 200, spätere Baureihe 120, mit 1470 kW (2000 PS) für den Güterzugdienst. Dabei handelte es sich um die 1965 vorgestellte Bauart M 62, die schon für sowjetische und ausländische Bahnen geliefert wurde. Von 1966 bis 1975 bezog die Deutsche Reichsbahn in drei Serien insgesamt 378 Lokomotiven dieser Baureihe. Mit ihr wurde auch der Wechsel von der bisher dominierenden dieselhydraulischen zur dieselelektrischen Traktion vollzogen. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
DR V 200 022 in Hof (2)

 

Auch am Folgetag war die Reichenbacher V 200 022 wieder Gast im Westen und ist mit einem Güterzug soeben in Hof Hbf eingetroffen. (30.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
DR V 200 022 in Hof (3)

 

Die im Oktober 1932 an das Bw Stralsund gelieferte 03 082 besaß eine Abdampfstrahlpumpe statt der Kolbenspeisepumpe mit Oberflächenvorwärmer. Nach 1945 blieb sie bei der PKP, die sie bis 1977 als Pm 2-10 einsetzte. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 082 in Schwerin

 

Die am 24. März 1934 angelieferte 03 156 verbrachte fast ihre gesamte Dienstzeit beim Bw Leipzig Hbf West, wo auch diese Aufnahme entstand. Nur die letzten 3 Jahre bis zur ihrer Abstellung am 12.01.1978 war sie in Görlitz stationiert. (02.10.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
03 156 in Leipzig (1)

 

01 165 (Bw Magdeburg) verlässt mit D 110 (Warschau - Bonn) den Bahnhof Berlin Zoologischer Garten. (30.06.1968) <i>Foto: Horst Dahms, Slg. EF Berlin</i>
01 165 in Berlin (7)

 

01 226 vom Bw Berlin Ostbahnhof mit dem D 105 (Köln - Moskau) an der Unterschleuse in Berlin-Tiergarten. (30.06.1968) <i>Foto: Horst Dahms, Slg. EF Berlin</i>
01 226 in Berlin (5)

 

Hochbetrieb an der Tiergartenschleuse in Berlin. Oben fährt eine DR 118 dem Bahnhof Zoologischer Garten entgegen. (30.06.1968) <i>Foto: Horst Dahms, Slg. EF Berlin</i>
An der Unterschleuse in Berlin

 

01 135 vom Bw Erfurt P als Gastlok im Bw Bebra. 1964 wurde sie in 01 532 umgebaut. Im Schuppen wird gerade 01 1081 repariert. (1960) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 135 in Bebra (1)

 

Die Erfurter 01 135 fährt mit D 199 nach Leipzig aus Bebra. Ab Dezember 1964 kehrte sie als 01 532 (01 0532) bis zum Dampfende 1973 häufig nach Bebra zurück. (1960) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 135 in Bebra (2)

 

01 165 (Bw Berlin-Ostbahnhof) mit einem Schnellzug nach Dresden im Berliner Ostbahnhof. Auch diese Lok ist wieder eine 01 mit gekürzten Windleitblechen, hier die Variante, die von einer 44er stammen, erkennbar an der deutlich vergrößerten Ausrundung vorn oben.  (01.1968) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 165 in Berlin (6)

 

Etliche alte Preußen haben sich an einem kalten Wintertag in Erfurt Hbf versammelt, deren Nummern sich leider nicht erschlossen haben. Neben den P 8 ist zumindestens die Erfurter 78 122 zu identifizieren. (03.01.1958) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
Winter in Erfurt (1)

 

78 122 rangiert in Erfurt Hbf. Die 1918 in Suhl in Dienst gestellte Maschine wurde 1970 ausgemustert. (03.01.1958) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
Winter in Erfurt (2)

 

Bevor 01 2207 (Bw Dresden) sich mit einem Sonderzug, möglicherweise zur Frühjahrsmesse, in Leipzig Hbf auf den Weg macht, verabschiedet sich auch der Lokführer von seiner Liebsten auf dem Bahnsteig. In den letzten Jahren ihrer Einsatzzeit waren die Dresdner Schnellzugloks bevorzugt auf der Strecke Dresden - Berlin unterwegs. Im Herbst 1977 war dann dort auch Schluss.  (09.03.1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 2207 in Leipzig (2)

 

Aus Berlin war 118 075 nach Leipzig gekommen. Die Lok war im Juni 1965 beim Bw Berlin-Grunewald in Dienst gestellt worden und gehörte zum Zeitpunkt der Aufnahme zum Bw Ostbahnhof. (09.03.1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 118 075 in Leipzig

 

DR 118 264 vom Bw Berlin Ostbf mit einem Doppelstockzug zwischen Berlin-Altglienicke und -Schönefeld. (03.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 118 264 bei Berlin

 

DR 182 001 war der ehemalige Schnelltriebwagen SVT 137 273 (Bauart Köln) der am 25.05.1938 in Betrieb genommen wurde. 1970 erhielten die Fahrzeuge einen neuen Anstrich und die neue Bezeichnung 182.0, wobei immer ein Endwagen und der Mittelwagen durchnummeriert wurden und der zweite Endwagen eine 500er-Nummer bekam (DR 137 273 a/b/c > DB SVT 06.101 a/b/c > DB VT 06 101 a/VM/b > DR 182 001, 002, 501). In den 1970er Jahren waren die Züge bereits aus den internationalen Verbindungen verdrängt worden und fuhren bevorzugt im DDR-Binnenverkehr wie die Strecken Berlin–Bautzen, Berlin–Rostock und Berlin–Leipzig.  (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 182 001 (1)

 

Bei der Reichsbahn der DDR verblieben zunächst nur zwei Schnelltriebwagen der "Bauart Köln", SVT 137 273 und 278. 1949 erschien der Rückkehrer der ?SD 137 852. Mit diesen drei Fahrzeugen wurde zunächst die Verbindung von Berlin nach Hamburg wieder aufgenommen. Die Reisezeit war mit vier Stunden mit denen vor dem Zweiten Weltkrieg nicht vergleichbar. Ab 1955 wurde mit einem der Triebwagen der neu eingeführte und an zwei Tagen pro Woche verkehrende Saßnitz-Express zwischen Saßnitz und München bedient. 1958 erhielt die DR durch ein Tauschgeschäft mit der DB vier weitere Fahrzeuge, unter anderem die beiden Triebwagen mit hydraulischem Antrieb VT 06 102 und VT 06 111. Mit den sieben Fahrzeugen wurde ein internationaler Verkehr aufgenommen; es gab den Neptun-Express, den Vindobona-Express, den Hungaria-Express und die Verbindung Berlin–Warschau–Brest. Im Verlaufe ihrer Dienstzeit wurden die Fahrzeuge rekonstruiert, einige Triebzüge erhielten einen vierten Beiwagen, die Antriebseinheit wurde durch neue Motoren der Bauart „K 12 V 170 DR“ von ?KD ersetzt.  (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
182 001 (2)

 

185 015 (Westwaggon Köln) wurde am 3. August 1936 beim Bw Frankfurt/M-1 als "VT 137 189 Essen" in Dienst gestellt, der Steuerwagen 195 610 als "VS 145 044" (LHB, Baujahr 1934). Zum Zeitpunkt der Aufnahme gehörten die Fahrzeuge zum Bw Güsten. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
195 610 mit 185 015

 

Beim Bau der Bleilochtalsperre ab 1927 wurde für den Materialtransport eine Anschlussbahn benötigt. Die Anliegergemeinden nutzten diese Gelegenheit, den lange geplanten Bahnanschluss zu realisieren. 1926 wurde der Bau einer Kleinbahn von Schleiz nach Saalburg beschlossen. Die hierzu gegründete Schleizer Kleinbahn AG ließ eine öffentliche Eisenbahn bauen, die mit Gleichstrom von 1200 Volt Spannung und Oberleitung elektrifiziert wurde. Der Gesamtverkehr wurde am 28. Juni 1930 eröffnet. Am 1. April 1949 wurde die Schleizer Kleinbahn der DR unterstellt. Zum 1. Juni 1969 wurde der elektrische Betrieb eingestellt. Der Waggonbau Weimar lieferte 1930 zwei Gepäcktriebwagen an die Schleizer Kleinbahn. Die Triebwagen waren mit jeweils zwei Führerständen und Tatzlager-Antrieb ausgestattet. Der GT 1 (Foto) war etwas länger als der GT 2; er hatte neben dem Gepäckraum auch noch ein mit 16 Holzlattensitzen ausgestattetes Abteil zur Personenbeförderung. Nach der Betriebsübernahme durch die DR wurden die Fahrzeuge umgezeichnet, der Triebwagen GT 1 wurde zum ET 188 521. Nach der Einstellung des elektrischen Betriebes gelangte der Gepäcktriebwagen GT 1 zum Verkehrsmuseum Dresden.  (03.1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
ET 188 521

 

39 007 vom Bw Karl-Marx-Stadt restauriert im Bw Leipzig Hbf West. 1961 wurde sie in 22 075 umgebaut. (1958) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
39 007 in Leipzig

 

Ein unerkannt gebliebener VT 137 im Dresdener Hauptbahnhof. (1957) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
VT 137 in Dresden (2)

 

Die nagelneue 250 014 der VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“ Hennigsdorf (LEW) auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1977. 1992 wurde sie in 155 014 umgezeichnet und 2013 ausgemustert. (08.03.1977) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (10)

 

Nach ihrer Präsentation im Jahr 1975 auf der Leipziger Messe (Foto) wurden 1977 und 1978 sechs Lokomotiven mit einer Motorleistung von 4000?PS (2940?kW) als Baureihe 142 in Dienst gestellt. Zunächst wurden die Lokomotiven im Bw Halle G stationiert und 1979 komplett nach Stralsund umbeheimatet. Inzwischen hatte man sich auf politischer Ebene aber doch entschlossen, die wichtigsten Hauptstrecken zu elektrifizieren, so dass derartig hohe Leistungen künftig elektrisch gefahren werden sollten, und man auf Nachbestellungen der Baureihe 142 verzichtete. Ihr Einsatzgebiet waren hauptsächlich die schweren Kesselwagenzüge (bis zu 3600 t) zwischen Rostock Ölhafen und dem Erdölverarbeitungswerk Schwedt/Oder. Die Wende und der damit verbundene abrupte Wegbruch des schweren Güterzugdienstes brachte das Ende der gesamten Baureihe. Im April 1994 stellte das Bw Stralsund alle Maschinen ab. Die Baureihe 142 galt damals als stärkste einmotorige Diesellok Europas.  (04.03.1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (11)

 

Die Saalfelder 01 0522 fährt mit dem Autoreisezug D 1307 (Berlin-Friedrichstraße - München Ost) auf der Stadtbahn druch den Bahnhof Berlin-Bellevue. Hier ist deutlich der vom Fotografen eingesetzte "Metz-Teleblitz" zu erkennen.  (01.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0522 in Berlin (4)

 

Nur freitags verkehrte die Rückleistung des Autoreisezuges D 1101 nach München Ost, der im Sommerfahrplan 1976 mit einer Saalfelder 01.5 bespannt war. Hier verlässt der Zug mit 01 0525 den Bahnhof Berlin Zoo (planmäßige Abfahrt um 20.53 Uhr), für die damalige analoge Fotozeit eine Herausforderung.  (09.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0525 in Berlin (7)

 

01 0525 (Bw Wittenberge) mit D 336 nach Hamburg auf den Stadtbahnbögen am Spreeufer. (04.1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0525 in Berlin (8)

 

01 0527 hat soeben die lange AVUS-Gerade hinter sich gelassen und fährt mit D 337 aus Hamburg in den S-Bahnhof Berlin-Grunewald ein, den gerade eine S-Bahn verlässt. Der nächste Halt des D 337 ist Berlin Zoologischer Garten, Ankunft 12.06 Uhr.  (08.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0527 in Berlin (45)

 

Kurz vor dem Ende der Dampf bespannten Transitzüge zwischen Hamburg und Berlin am 25. September 1976 ist 01 0527 mit D 1333 aus Hamburg im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten auf Gleis 1 angekommen. Im Hintergrund ist die im Krieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das 1965 entstandene Europa-Center zu sehen. Davor im Grünen liegt der Berliner Zoo.  (09.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0527 in Berlin (46)

 

Zwischen Berlin-Grunewald und -Wannsee lag die Blockstelle "Hc" (Havelchaussee) mit Formsignalen für die Fernbahn und Sv-Lichtsignalen für die S-Bahn. 01 0532 brettert mit einem Schnellzug nach Hamburg dort vorbei. Die 1907 installierte Blockstelle wurde 1978 aufgelassen. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0532 in Berlin (27)

 

01 0532 startet mit dem D 1332 nach Hamburg im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten. Das Umfeld an der Kantstraße hat sich heute auch komplett verändert.  (1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0532 in Berlin (28)

 

01 2066 vor dem D 673 nach Dresden beim Halt in Berlin-Schöneweide.  (1977) <i>Foto: Norbert Steinweis</i>
01 2066 in Berlin (7)

 

Als erste Dienststelle der DR vollzog das Bw Reichenbach zum 30. Mai 1967 den Traktionswechsel von Dampf auf Diesel. Daher kam Helmut Röth für die Baureihe 22 in Hof zu spät und konnte nur die Reichenbacher V 180 101 vor dem D 145 nach Dresden antreffen. Es war ehedem ein Kuriosum, dass die beiden deutschen Staatsbahnen bis Mitte der 1970er Jahre immer mit unterschiedlichen Traktionsarten aufeinander trafen. Nach Hamburg fuhr die DR mit Dampf, ebenso nach Bebra und traf dort jeweils auf die moderne Bundesbahn. In Hof hingegen, wo die DB mit Dampf unterwegs war, glänzte die DR mit ihren neuzeitlichen Lokomotiven. (28.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 101 in Hof (1)

 

V 180 101 (Bw Reichenbach) hat in Hof Hbf den D 145 (München - Dresden) übernommen. (28.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 101 in Hof (2)

 

V 180 123 (Bw Reichenbach) trifft mit D 1046 aus Dresden in Hof Hbf ein. Hier wird eine Hofer 01 den Zug übernehmen und bis Stuttgart befördern. (29.05.1969) <i>Foto: Helmut Röth</i>
V 180 123 in Hof (1)

 

Überführungsfahrt von DR-Museumsloks, u.a. E 18 31, 211 001, E 77 10 und einigen Dampfloks in Probstzella. (09.1998) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Überführungsfahrt (114)

 

44 1093 und 44 1486 warten am frühen Morgen des 21. Februar 1991 vor Dg 54456 auf Ausfahrt nach Arnstadt. (21.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (1)

 

44 1093 kachelt mit dem D 950 (Dresden - Meiningen) aus dem Tunnel am Zwang zwischen Gräfenroda und Gehlberg. (23.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (2)

 

44 1486 mit D 902 nach Meiningen in Liebenstein bei Gräfenroda. (22.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (3)

 

Anlässlich der Filmaufnahmen zum Video "01 519 - Eine Dampflok entsteht" kam es durch einen glücklichen Umstand dazu, dass neben 01 519 auch die Saalfelder Traditionslok 01 531 zur Verfügung stand, die sich hier eine Parallelausfahrt aus Gräfenroda liefern. 01 519 ist rechts auf dem Gleis nach Oberhof unterwegs, 01 531 auf der Strecke nach Gotha. (28.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Parallelausfahrt in Gräfenroda

 

01 519 und 01 531 mit einem Filmsonderzug bei Gräfenroda. (28.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 519 + 01 531 in Gräfenroda

 

41 1231 beschleunigt einen Personenzug nach Meiningen aus dem Bahnhof Oberhof. (23.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (4)

 

Eine besondere Überraschung gab es, als die ölgefeuerte 50 0072 vom Bw Halle G (zuletzt als Heizlok genutzt) während der Plandampfveranstaltung auftauchte und, obwohl seit 23. Januar 1990 z-gestellt, mit eigener Kraft zur L5-Hauptuntersuchung ins Raw Meiningen fuhr, aufgenommen im Bahnhof Gräfenroda. Nach Abschluss der Untersuchung am 23. Mai 1991 wurde sie an das Bayerische Eisenbahnmuseum Nördlingen verkauft. (21.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (5)

 

44 1486 mit P 9013 nach Meiningen am Bk. Lohmühle in Arnstadt. (21.02.1991) <i>Foto: Henry Riedel, Slg. H.J. Müller</i>
Plandampf 1991 (6)

 

44 1486 erklimmt mit P 9013 den "Franzosenschlag" zwischen Dörrberg und Gehlberg. (21.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (7)

 

52 6666 rollt mit P 9014 aus Meiningen im Tal der Wilden Gera dem nächsten Halt in Gräfenroda entgegen. (21.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (8)

 

Mit dem D 556 (Meiningen - Berlin) wird 44 1486 in Oberhof gleich in den Brandleite-Tunnel eintauchen. (21.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (9)

 

44 1093 und 44 1486 warten in Gräfenroda mit einem Güterzug auf Ausfahrt. (22.01.1991) <i>Foto: Henry Riedel, Slg. H.J. Müller</i>
Plandampf 1991 (10)

 

44 1093 und 44 1486 beschleunigen den Dg 54456 aus Oberhof. (21.02.1991) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Plandampf 1991 (11)

 

92 6483, die ehemalige Lok 185 der Halle-Hettstedter Eisenbahn (HHE), nach der Verstaatlichung der Bahn im Bw Halle-Klaustor. Der Bahnhof Halle (Saale) Klaustor stellte den Betriebsmittelpunkt der HHE dar. Betrieblich war er besonders als Übergabeort zur Hafenbahn und im Reiseverkehr als Ausgangsbahnhof nach Hettstedt von Bedeutung. Zu ihm gehörte auch das für eine Kleinbahn recht beachtliche Bahnbetriebswerk. Rechts steht der O-Wagen "HHE 2422", der mit dem Zusatz der sowjetischen Besatzungszone "USSR-Zone" versehen ist. (1954) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
92 6483 in Halle

 

Besonderen Mut bewies Karl-Ernst Maedel, als er 1947 einige Lokraritäten in seiner Heimatstadt Halle/Saale dokumentierte. Wäre er erwischt worden, hätte er seine nahe Zukunft wohl wegen Spionage in einem sibirischen Arbeitslager verbracht. Möglicherweise kam ihm entgegen, dass er als führender Kommunalbeamter bei der Stadtverwaltung in Halle arbeitete und sich entsprechend ausweisen konnte. Im Bahnhof Halle/S fuhr ihm als erstes 03 1079 vor die Linse, die noch kurz vor Kriegsende von Posen nach Halle/S abgefahren worden war. Die im Sommer 1940 in Dienst gestellte Lok, befand sich acht Jahre später in einem erbärmlichen Zustand. Es ist die einzige bekannte Betriebsaufnahme der Lok, denn ihr weiteres Schicksal ist kurios. Im Februar 1948 wurde sie von Halle nach Leipzig umstationiert, wegen ihres schlechten Zustands aber nicht mehr in Betrieb genommen. Am 19. Juli 1950 wurde sie beim Bw Leipzig Hbf West z-gestellt und dem RAW Chemnitz zugeführt, wo sie bis zum 20. September zerlegt wurde. Ein selbst für DDR-Verhältnisse einmaliger Vorgang, denn wenn sich die Nachkriegs-DR einen Ruf erwarb, dann den, nicht vorschnell Loks zu verschrotten, zumal wenn es sich noch um so eine junge und bis vor kurzem betriebsfähige Schnellzuglok handelte. Selbst die offenbar überrumpelte Berliner Hauptverwaltung des Maschinendienstes konnte das Ausmusterungsprotokoll von 03 1079 erst nachträglich am 25. April 1951 unterschreiben, als die Lok schon längst zerlegt war. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (1)

 

Strandgut des Krieges waren wohl auch diese zwei polnischen Pd4-Lokomotiven. Links eine unbekannte ehemalige pr. S 3, der einfach die Nummer der bereits ausgemusterten 13 333 angeschrieben worden war, dahinter 13 316. Beide Maschinen wurden 1955 als Schrott nach Polen zurückgegeben. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (2)

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die polnischen Schnellzugloks der Reihe Pt 31 über ganz Mitteleuropa verstreut. In Westdeutschland verblieben sieben Loks, in der DDR befanden sich 13 Maschinen. Weitere Loks waren in Ungarn, der Tschechoslowakei und in Österreich. 19 140, die ehemalige Pt 31-60, befand sich offenkundig 1947 in Halle/Saale in Betrieb. Im Juli 1955 wurde sie an Polen zurückgegeben, wo sie noch bis 1978 im Einsatz war. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (3)

 

Im Umfeld des zerstörten Bahnhofs Halle/S Hbf stand auch diese nicht zu identifizierende P 8 mit alter Steuerung.  (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (4)

 

Auch 54 1172 war eine aus Polen requirierte Lok. Die 1908 als "Altona 4214" in Dienst gestellte Lok ging 1921 nach Polen, und wurde dort als Ti 4-150 eingeordnet. Mit der Besetzung Polens bekam sie 1939 die Reichsbahn-Nummer 54 1172. Da auf dem Bild die Sicherheitsventile säuseln, ist davon auszugehen, dass sie 1947 in Halle/S eingesetzt wurde. Am 12.09.1955 wurde sie an Polen zurückgegeben. Ob und wie lange sie dort noch in Dienst stand, ist unbekannt. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (5)

 

55 2591 war endlich eine originale Hallenser Maschine und im Bw Halle G seit Juli 1944 stationiert. 1964 wurde sie dort auch ausgemustert. Das kriegsbedingt ausgetauschte vordere Führerstandsfenster wurde noch nicht ersetzt. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (6)

 

Es hat den Eindruck, dass in Halle/Saale nach dem Zweiten Weltkrieg fast nur polnische Dampfloks unterwegs gewesen seien. Dies täuscht jedoch, weil Karl-Ernst Maedel gezielt diesen Raritäten auf der Spur war. Hier ist es die 1932 bei Cegielski in Posen gebaute OKl 27-93, die die Reichsbahn nach 1939 als 75 1279 einordnete. Sie ging bereits 1949 zurück nach Polen und wurde dort nicht unter ihrer Ursprungsnummer, sondern als OKl 27-86 Zweitbesetzung einsortiert. Anfang 1974 wurde sie ausgemustert. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (7)

 

Im Güterbahnhof von Halle war die 1906 von Humboldt in Berlin gebaute 89 7402 unterwegs. Gut zu erkennen ist, dass die Elektrifizierung bis auf einen einsamen Oberleitungsmast vollständig abgebaut und in die Sowjetunion verfrachtet worden war. Die Wiederelektrifizierung war erst 1955 abgeschlossen. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (8)

 

Zwei weitere alte Preußen standen am Bw Halle P abgestellt. Vorne die 1905 bei Orenstein & Koppel gebaute 89 7493, dahinter eine unbekannte P 8. (1947) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Halle/Saale 1947 (9)

 

56 617 vom Bw Heringsdorf mit einem Personenzug auf der Insel Usedom nahe Koserow auf der Strecke Wolgaster Fähre - Heringsdorf. (06.1955) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
56 617 bei Koserow

 

56 530 ist mit einem Personenzug nach Herinsgdorf in Koserow auf Usedom eingetroffen. Hinter den Büschen links liegt bereits das Achterwasser, eine Lagune des in die Ostsee mündenden Peenestroms.  (06.1955) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
56 530 in Koserow

 

38 3698 (Bw Zittau) verlässt mit einem Personenzug den Dresdener Hauptbahnhof.  (1960) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
38 3698 in Dresden

 

52 1154 (DMW Posen, Baujahr 1943) fährt mit einem Güterzug aus Bautzen. (1960) <i>Foto: </i>
52 1154 in Bautzen

 

55 642 war die letzte pr. G 7.1 und wurde bei der Deutschen Reichsbahn erst im Mai 1966 beim Bw Nordhausen ausgemustert. Die Aufnahme entstand auf ihrer letzten Einsatzstrecke Erfurt West - Nottleben in Erfurt West. Bis 1964 fuhr hier auch noch die 55 669, die heute im Museum steht. Die alten Preußen fuhren hier noch bis etwa 1963 oder 1964 mit den alten Schnellzugwagen im Personenzugdienst. (1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
55 642 in Erfurt West (1)

 

55 642 (Bw Nordhausen) wurde 1916 als "Posen 4700" in Dienst gestellt. 1920 erhielt sie die Nummer "Osten 4410", 1923 war sie im vorläufigen Nummernplan noch als 55 662 vorgesehen. 1925 erhielt sie endgültig die Betriebsnummer 55 642. Hier verlässt sie den Bahnhof Erfurt West in Richtung Nottleben. Der Personenverkehr umfasste in der Nachkriegszeit bis zu zehn Personenzüge am Tag, litt aber zunehmend unter der Konkurrenz der Straße, so dass er am 28. August 1967 eingestellt und durch Busse ersetzt wurde. (1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
55 642 in Erfurt West (2)

 

55 642 dampft aus Erfurt West. Die Reisegeschwindigkeit auf der Strecke nach Nottleben machte keinem Fahrradfahrer Konkurrenz: 15,0 km in bestenfalls 55 Minuten = 16,36 km/h.  (1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
55 642 in Erfurt West (3)

 

01 0517 (Bw Wittenberge) fährt mit D 336 nach Hamburg durch Berlin-Charlottenburg. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0517 in Berlin (15)

 

01 0517 fährt mit D 336 nach Hamburg durch Berlin-Charlottenburg. Anstelle des planmäßigen BRym ist hier ersatzweise ein Büfettwagen BRbum 282 eingestellt, was für 1975 eine echte Rarität darstellt, da er noch in der alten grünen Lackierung mit roter Aufschrift "DSG-Büfett" unterwegs ist. Bis Mitte der 1970er Jahre sollte die Umlackierung in grün/rot eigentlich abgeschlossen gewesen sein, dieser Kandidat ist offenbar durchgerutscht oder es lohnte sich nicht mehr, weil seine Ausmusterung bevorstand.  (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0517 in Berlin (16)

 

In voller Fahrt geht es für den D 336 nach Hamburg durch Berlin-Charlottenburg. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0517 in Berlin (17)

 

Blick über die Kantstraße am Bahnhof Zoo auf die mit D 336 nach Hamburg ausfahrende 01 0517. Im Hintergrund ist der Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das Europacenter in der West-City zu sehen, davor das Schimmelpfeng-Haus, das 2013 abgerissen wurde. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0517 in Berlin (10)

 

Eine 118 der Reichsbahn mit dem Transitzug D 342 nach Hannover im Grenzbereich am Bahnhof Friedrichstraße mit dem herlichen Panoramablick über Ost-Berlin: (v.l.n.r.) Fernsehturm, Rotes Rathaus, Berliner Dom und auf dem Gendarmenmarkt der Französische- und Deutsche Dom. Es muss ein heißer Sommertag in Berlin gewesen sein. Der Zug hatte sich wohl nachmittags in der Abstellung in Rummelsburg ordentlich aufgeheizt und das DSG-Personal fuhr (verbotenerweise!) mit geöffneter Ladetür von Friedrichstr. nach Zoo, um sich durch den Fahrtwind etwas Abkühlung zu verschaffen. Wegen der fehlenden elektrischen Zugheizung bei der 118 konnte die Klimaanlage des Halbspeisewagens erst nach der Abfahrt am Bf. Zoo eingeschaltet werden, um die Batterien zu schonen, deren Strom wurde für die Kühlaggregate der Küche benötigt wurde. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Grenze in Berlin (1)

 

Anstelle der erwarteten Stralsunder 03.10 kommt enttäuschenderweise die Ostbahnhofer 118 167 vor dem Ex 1317 "Berlinaren" aus Stockholm im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten an. Man konnte es schon ahnen: Die extreme Verspätung um 1.13 Uhr ließ auf einen außerplanmäßigen Lokwechsel schließen.  (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Nachts in Berlin (11)

 

Gegen 6.40 Uhr morgens überquert DR 118 252 (Bw Halle P) mit dem D 303 nach München die Spree am Bahnhof Berlin-Bellevue in Richtung Westen und wird gleich den Bahnhof Zoo erreichen. Die Aufnahme entstand vom östlichen Ufer der Spree in der Lüneburger Str. und war so nur im Hochsommer möglich. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 252 in Berlin

 

Mit dem D 343 aus Hannover kommt DR 118 278 vom Bw Berlin-Grunewald auf der Wannseegeraden in voller Fahrt zum Bahnhof Berlin Zoologischer Garten angedieselt. Ein TEE-Halbspeisewagen der Bauart ARümh 217 setzt farbliche Akzente im grünen Einerlei. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 278 in Berlin

 

DR 118 309 (Bw Berlin-Grunewald) fährt mit einem Güterzug aus dem Güterbahnhof Berlin-Halensee. Das einem Plattenbau ähnelnde Stellwerk "Hsb" ersetzte nach dem Krieg ein abgängiges mechanisches Stellwerk der Bauart S&H 1901 aus dem Jahr 1903 und ging im Sptember 1982 außer Betrieb. Im Hintergrund ist der Funkturm zu sehen. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 309 in Berlin

 

118 321 (Bw Berlin Ostbf) mit D 342 nach Hannover auf der Wannseegeraden am Hüttenweg in Berlin-Grunewald. Als Ersatz für den planmäßigen Halbspeisewagen ARümh 217 ist hier ein aus Dortmund oder Hamburg geliehener Touristik-Speisewagen WRtüm 134 eingereiht. Die beiden Büm an Spitze und Schluss sind in der ersten Ausführung des neuen Farbkonzepts noch mit schwarzem Langträger lackiert. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 321 in Berlin (1)

 

118 321 mit dem Transitzug D 342 nach Hannover am Lehrter Stadtbahnhof. Links im Bild, dort wo die vielen Lampen zu sehen sind, befindet sich der Grenzübergang "Invalidenstr." Rechts oben, hinter dem Schornstein, sind das Gasometer am S-Bahnhof Prenzlauer Allee und die Kirchen an der Schönhauser Allee auszumachen. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 321 in Berlin (2)

 

DR 118 328 (Bw Berlin Ostbf) mit dem abendlichen D 342 nach Hannover am Hüttenweg in Berlin-Wannsee. Im Zugverband läuft der einzige blau/rote Kakadu-Speisewagen der DB, der zu dieser Zeit in Hannover beheimatet war. Der ARümh 217 hatte die Wagennummer 51 80 84-80 211-6. Im Vordergrund verlaufen die neben den S-Bahngleisen angebrachten seitlichen Stromschienen. Durch die besondere Bauart der Berliner S-Bahn-Fahrzeuge konnte ein Viertelzug (bestehend aus zwei Wagen und damit die kleinste Einheit, die auf Berlins Gleisen im Liniendienst unterwegs sind) spannungslose Abschnitte von bis zu 27 Meter befahren, weil immer ein Stromabnehmer eines Fahrzeugs Spannung abnehmen konnte. (1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 328 in Berlin

 

DR 118 351 (Bw Magdeburg) mit dem D 344 nach Bonn auf der Wannseegeraden bei Berlin-Grunewald. An der Spitze läuft der Kurswagen Malmö - Hannover, an vierter Stelle ein blau/roter Kakadu-Speisewagen aus Köln zur gastronomischen Versorgung der Reisenden. (1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 118 351 in Berlin

 

VT 175 006 als Sonderzug zur Leipziger Messe bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Berlin-Charlottenburg. (09.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 175 006 in Berlin (1)

 

VT 175 008 als D 313 nach Malmö im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten, Gleis 2. Auf Gleis 3 erwarten die Reisenden die Einfahrt des D 246 nach Köln. (04.1983) <i>Foto: Karsten Risch</i>
DR 175 008 in Berlin (1)

 

Die Schweriner 41 284 zu Gast in Lübeck. (24.03.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
41 284 in Lübeck

 

42 1409 (Schichau, Baujahr 1944) räuchert mit einem Güterzug durch Berlin-Ostkreuz. Die Lok gehörte zum Bw Angermünde und wurde 1968 ausgemustert. (27.08.1965) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
42 1409 in Berlin

 

Zugaufsicht an einem Museumszug der Deutschen Reichsbahn. (1991) <i>Foto: Wolfgang Löckel</i>
Zugaufsicht

 

Die Saalfelder 01 0501 mit dem Autoreisezug D 1100 aus München-Ost am Humboldt-Hafen auf der Stadtbahn am Lehrter Bahnhof, der damaligen Grenze zwischen West- und Ost-Berlin. (07.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (11)

 

Blick aus einem Haus in der Lüneburger Str. auf den Reichstag und die Kongresshalle, sowie der Stadtbahn mit dem D 1332 nach Hamburg, gezogen von der Wittenberger 01 0510. (07.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0510 in Berlin (15)

 

01 0505 mit dem D 337 aus Hamburg überquert die Spree hinter dem Stadtbahnbahnhof Berlin-Bellevue in Richtung Osten. Der Pfeil auf dem S-Bahn-Schild zeigt die Richtung zum Bahnhof Bellevue an. Im Hintergrund ist die Moabiter Brücke zu sehen. (02.1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0505 in Berlin (10)

 

Nur freitags vom 25.07. bis 07.08.1975 verkehrte der Autoreisezug D 1101 nach München Ost, der im Sommerfahrplan 1975 mit einer Saalfelder 01.5 bespannt war. Im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten (Foto) stand er gegen 20.45 Uhr für den Zustieg der Fahrgäste (ohne Auto). Die Abfahrt im Bahnhof Zoo erfolgte um 20.53 Uhr, das Verladen der Autos in Berlin-Wannsee bis 21.10 Uhr, die Abfahrt in Wannsee um 21.35 Uhr. Ab Probstzella lief der Zug bei der DB unter der Nummer D 9501.  (25.07.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (12)

 

01 0501 (Bw Saalfeld) fährt mit dem Autoreisezug D 1100 aus München Ost in Berlin-Zoologischer Garten ein. Die Autotransportwagen blieben in Wannsee stehen. (07.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (13)

 

Einfahrt des Autoreisezuges D 1100 aus München Ost mit 01 0501 in Berlin-Zoologischer Garten. Die Saalfelder Lok hatte den Zug in Probstzella übernommen und fuhr die gut 300 km bis Berlin durch. (07.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0501 in Berlin (14)

 

01 0502 (Bw Wittenberge) hat mit D 1332 nach Hamburg soeben den Bahnhof Berlin Zoologischer Garten verlassen und dampft an der Uhlandstraße in Richtung Savignyplatz. Im Hintergrund bestimmt die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und das Berliner Europa-Center über die Szene. Wer genau hinschaut, kann ganz links den Storch auf dem Dach erkennen. Er schaute jeden Tag dem Zugverkehr zu. (05.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0502 in Berlin (4)

 

Berlin Kantstraße: Eine Wittenberger 01.5 (wahrscheinlich 01 0504) fährt aus dem Bahnhof Zoologischer Garten mit dem D 336 nach Hamburg aus. Im Theater des Westens (links) wird gerade "Die Csárdas Fürstin" mit Marika Rökk aufgeführt. (03.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
D 336 in Berlin (3)

 

Eine Wittenberger 01.5 (wahrscheinlich 01 0504) überquert mit D 336 nach Hamburg die Kantstraße in der Ausfahrt vom Bahnhof Berlin Zoologischer Garten. Links das "Theater des Westens", in dem gerade Marika Rökk in der Operette "Die Csardas-Fürstin" spielt. Das "Theater des Westens" ist eine der bekanntesten Musical- und Operettenbühnen Berlins und wurde 1895/1896 im Stil des wilhelminischen Historismus erbaut. (03.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
D 336 in Berlin (4)

 

01 0505 auf dem Weg nach Hamburg kurz vor Berlin-Griebnitzsee. Die Fotostelle wurde bei den Berliner Eisenbahnfreunde "Hühnerhugo" genannt, da der Bewohner des Bahnwärterhauses sich einige Hühner hielt. (12.1971) <i>Foto: Werner Eggebrecht</i>
01 0508 in Berlin (9)

 

01 0508 überquert mit D 337 aus Hamburg die Spree hinter dem Stadtbahnbahnhof Berlin-Bellevue in Richtung Osten.  (02.1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (10)

 

01 0508 fährt mit D 1332 von Berlin Friedrichstraße nach Hamburg in den Bahnhof Berlin-Zoologischer-Garten ein. (03.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (2)

 

Blick vom Parkhaus an der Kantstraße auf die in Berlin Zoo ausfahrende 01 0508 mit D 1332 nach Hamburg. Der städtische Hintergrund hat sich hier heute auch verändert. Dort steht jetzt parallel zur Bahn ein großes Hotel.  (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (7)

 

Um 10.45 Uhr startet der D 1332 nach Hamburg mit 01 0508 aus Berlin Zoologischer Garten. Links im S-Bahnhof ist eine S-Bahn aus Spandau angekommen. Das Foto entstand von der obersten Parkdeckebene des Parkhauses an der Kantstraße. (04.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (11)

 

Der bekannte Blick aus dem Parkhaus an der Kantstraße auf die in Berlin-Zoologischer Garten ausfahrende 01 0508 (Bw Wittenberge) mit D 1332 nach Hamburg. Auf dem oberen Parkdeck befand sich noch ein Aufbau für den Aufzugschacht, von diesem erhöhten Standort ist diese Aufnahme entstanden. Der Eigentümer holte häufig die Polizei, um die vielen Eisenbahnfotografen von dem erhöhten Standpunkt zu vertreiben. (04.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (12)

 

Nochmals eine "Parkhausaufnahme" der 01 0508 mit D 1332 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Berlin Zoologischer Garten nach Hamburg.  (04.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (13)

 

01 0508 entschwindet mit D 1332 nach Hamburg in Berlin Zoologischer Garten. (04.1975) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0508 in Berlin (14)

 

Eine 01.5 mit dem D 337 aus Hamburg am Lehrter Stadbahnhof. Der Zug erreicht gerade das Grenzgebiet an der Friedrichstraße in Höhe des Humboldthafens. Durch den Umstand, dass in den Jahren der deutschen Teilung die Sektorengrenze zwischen Ost und West direkt am westlichen Ufer des Hafenbeckens verlief, wiesen die Schilder den Schiffsverkehr auf die "richtige" Richtung hin, damit sie nicht versehentlich auf DDR-Gebiet landeten, was dann unschöne Konsequenzen hatte. (1974) <i>Foto: Karsten Risch</i>
D 337 in Berlin (1)

 

Begegnung auf der Stadtbahn im Bahnhof Berlin-Bellevue zwischen 01 0510 (Bw Wittenberge) vor D 1332 nach Hamburg und dem D 302 aus München mit einer 118. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0510 in Berlin (16)

 

01 0510 mit D 336 nach Hamburg auf der Stadtbahn am Bahnhof Berlin-Savigniplatz mit Blick auf den Tattersall (rechts). Der Name Tattersall, ursprünglich aus dem Englischen, geht auf eine Reitschule mit Pferdevermietung zurück, die ab 1893 ihren Standort zwischen der Uhland- und Grolmannstraße hatte. Über den Räumlichkeiten des heutigen Lokals Diener Tattersall befand sich seinerzeit ein Casino mit Gesellschaftsräumen, in dem bisweilen auch Kaiser Wilhelm II. pausierte. 1954 übernahm der Boxer Franz Diener, ehemaliger Meister im Schwergewicht, die Lokalitäten und gab den Räumen seinen Namen. Sehr schnell entwickelte sich der "Diener Tattersall" zu einer bekannten Künstlerkneipe, die nicht nur für ihre hausgemachte Leberwurst bekannt war, sondern auch für ihren wöchentlichen Künstlerstammtisch. Auch nach dem Tode Dieners blieb man dann der Tradition des "Diener Tattersalls" als Künstlerlokal treu. Selbst das Mobiliar mit seinen Holztischen und schlichten Stühlen ist bis heute geblieben. Inzwischen zieren über 500 Bilder und Autogramme bekannter Schauspieler die Wände des Lokals, die hier zu Gast waren, wie Billy Wilder, Helmut Newton oder Rainer Fassbinder. Ein Grund für die Beliebheit des Lokals war und ist sicherlich die angebotene zünftige Küche. Noch heute bekommt man passend zum Ambiente "Strammen Max", Bauernsülze mit Bratkartoffeln oder Matjesfilet mit einem Bier angeboten. Nicht wenige Berliner behaupten, im "Diener Tattersall" gäbe es die besten Bouletten der Stadt. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0510 in Berlin (17)

 

Die Wittenberger 01 0510 beschleunigt den D 336 nach Hamburg auf der Stadtbahn am Bahnhof Berlin-Savigniplatz. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0510 in Berlin (18)

 

01 0517 mit dem D 336 nach Hamburg auf der Brücke über den Landwehrkanal am Bahnhof Berlin-Tiergarten.  (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0517 in Berlin (14)

 

01 0520 vom Bw Saalfeld beim Wasssernehmen im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten. Anschließend ging es mit dem Autoreisezug D 1101 nach München Ost bis Probstzella. (12.1974) <i>Foto: Michael Behr, Slg. K. Risch</i>
01 0520 in Berlin (1)

 

Um 20.40 Uhr brettert 01 0522 mit dem Autoreisezug D 1307 (Berlin-Friedrichstraße - München Ost) durch den Bahnhof Berlin-Savignyplatz. (01.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 0522 in Berlin (3)

 

01 065 vom Bw Berlin Ostbf verlässt über Griebnitzsee West-Berlin. 1963 waren noch die Weichen in der Strecke nach Seddin eingebaut und das Abzweigstellwerk "Khb" (Kohlhasenbrück) vorhanden. Das Stellwerk war mit einem Fahrdienstleiter und Schrankenwärter besetzt und bediente auch den Bahnübergang "Königsweg" mit. Am 10. Dezember 1961 stellte die Abzweigstelle ihren Betrieb ein, da es direkt an der Grenze auf DDR-Seite stand, die Weichen sich aber auf West-Berliner Seite befanden, was den DDR-Oberen offenkundig suspekt war. Aus der zweigleisigen Strecke Wannsee — Griebnitzsee mit Abzweig auf die eingleisige Strecke nach Drewitz wurden zwei eingleisige Strecken, jeweils von Wannsee nach Griebnitzsee und Wannsee nach Drewitz. (1963) <i>Foto: Heinz Krautzschick, Slg. Karsten Risch</i>
01 065 in Berlin

 

01 2069 ist vor dem Städteschnellverkehrszug D 1076 aus Dresden in Berlin Ostbahnhof (Ankunft 19.04 Uhr) eingetroffen.  (05.1977) <i>Foto: Slg. Karsten Risch</i>
01 2069 in Berlin (12)

 

01 0513 rollt mit P 4004 aus Saalfeld an der Autobahnbrücke bei Maua dem nächsten Halt in Göschwitz entgegen. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 bei Maua

 

01 0519, die den E 802 aus Sonneberg von einer 95er in Saalfeld übernommen hatte, in der großen Kurve hinter dem Bahnhof Saalfeld. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 bei Saalfeld (2)

 

Der bekannte Blick vom "Affenfelsen" - wie die Eisenbahner gerne den Fotostandpunkt von der Fernstraße 85 nannten - mit der in Saalfeld ausfahrenden 01 0533 vor dem E 802 nach Leipzig. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Saalfeld (5)

 

Prägend für das kleine Dorf Paulinzella ist das Kloster, das um 1102 durch die Benediktinerinnen gegründet wurde und oberhalb der Lok zu sehen ist. 65 1012 ist mit P 8042 aus Saalfeld nach Arnstadt unterwegs. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1012 in Paulinzella

 

95 0004 mit dem E 802 aus Sonneberg zwischen Marktgölitz und Unterloquitz. Von der einstigen Bedeutung der zweigleisigen und elektrifizierten Hauptstrecke ist nach 1945 nicht viel übrig geblieben. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0004 bei Marktgölitz

 

95 0004 mit P 18003 nach Sonneberg unterhalb von Schloss Eichicht zwischen Kaulsdorf und Hockeroda. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0004 bei Hockeroda

 

95 0005 mit P 18005 nach Sonneberg, der sich bestens mit dem Auto verfolgen ließ, zwischen Unterloquitz und Marktgölitz. Für die Westfotografen wurde auch schon mal (unnützerweise) an der Ölzufuhr gedreht. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 bei Unterloquitz

 

Mit der bekannten Abkürzung am Sperrgebiet vorbei über Marktgölitz durch den Wald nach Reichmannsdorf, konnte der P 18005 mit 95 0005 problemlos bei Lippelsdorf wieder erreicht werden. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 bei Lippelsdorf

 

Eine ungewöhnliche Perspektive auf das Piesau-Viadukt (258 m) bei Lichte mit 95 0005 vor P 18005 nach Sonneberg. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 bei Lichte

 

95 0005 rollt mit P 18005 aus Saalfeld in den Haltepunkt Oberlauscha. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 in Oberlauscha

 

Da die Straße von Oberlauscha nach Lauscha deutlich kürzer und schneller war, konnte 95 0005 bei der Einfahrt in den Bahnhof Lauscha erneut erwischt werden. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 in Lauscha (3)

 

95 0005 ist im Bahnhof Lauscha eingetroffen. Der Bahnhof wurde 1886 zunächst als Endpunkt der Steinachtalbahn durch die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft errichtet. Das Bahnhofsgelände im engen Lauschatal am Fuß des Tierbergs wurde mit bis zu 10 m hohen Bruchsteinmauern zu dessen Hang hin gesichert. Das erste Empfangsgebäude stand in Längslage an der Bahnhofstraße. Im Zuge des Lückenschlusses zur Zoptetalbahn wurde er zum Spitzkehrenbahnhof umgebaut. Der Güterbereich wurde umfangreich erweitert. Hierzu wurde das abschüssige Gelände mit dem beim Bau des Lauschensteintunnels angefallenen Material aufgefüllt und mit einer Stützmauer aus 6000 m³ Stampfbeton gesichert. Zwischen 1912 und 1914 entstand das heutige, repräsentative Empfangsgebäude in Kopflage der beiden Gleise am Mittelbahnsteig. Das alte Empfangsgebäude wurde 1915 abgerissen und durch eine neue Güterabfertigung mit Büro- und Wohntrakt ersetzt. Ein Großteil der ehemals umfangreichen Gleisanlagen wurde 2001 stillgelegt. In Betrieb sind noch die beiden Bahnsteiggleise, ein Lokumfahrgleis und zwei kurze Abstellgleise.  (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 in Lauscha (4)

 

95 0005 entlässt die Fahrgäste des P 18005 aus Saalfeld. Anschließend drückte die Lok den ganzen Zug in die Einfahrt zurück, umfuhr den Wagenpark und setzte dann den Zug wieder zurück an den Bahnsteig. Erst danach erfolgte die Ausfahrt nach Sonneberg. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0005 in Lauscha (5)

 

95 0024 mit dem P 18005 auf dem 30 m hohen Piesau-Viadukt bei Lichte. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 bei Lichte (1)

 

Zwischen Lichte Ost und Lichte wurde das Tal der Piesau mit einem 258 m langen Viadukt überquert, das gerade von 95 0024 mit P 18005 nach Sonneberg befahren wird. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 bei Lichte (2)

 

Am 21. Juni 1973 trat der sog. Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR in Kraft und führte unter anderem zu Verbesserungen im grenznahen Reiseverkehr, auch „kleiner Grenzverkehr“ genannt. Dieser beinhaltete die Möglichkeit des Besuchs von Bundesbürgern aus grenznahen Landkreisen in ebenfalls grenznahe Kreise der DDR. Zu den freigegebenen Übergängen gehörte auch Ludwigsstadt/Probstzella. Ab 05. Juli 1973 verkehrten die grenzüberschreitenden Nahverkehrszüge E 2002 (Ludwigsstadt – Saalfeld) und abends zurück der E 2007 (Saalfeld – Lichtenfels). Zunächst verkehrten die Züge täglich, aufgrund schlechter Auslastung ab Herbst 1973 dann nur noch Mittwochs, Samstags und Sonntags. Ab dem Winterfahrplan 1976/77 entfiel dann auch der Mittwoch als Verkehrstag. Der obligate Mindestumtausch von 25.- DM West im Kurs 1:1 in 25.- Mark Ost plus Visagebühren für die Einreise in die DDR waren wohl abschreckend genug, eine Tagestour vorzunehmen. 95 0045 wartet hier mit dem wie immer fast leeren E 2002 nach Saalfeld in Kaulsdorf eine Zugkreuzung ab. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
"Der Kleine Grenzverkehr" (2)

 

Der "kleine Grenzverkehr" E 2002 aus Ludwigsstadt mit 95 0045 wartet in Kaulsdorf die Durchfahrt eines Güterzuges mit 95 0037 ab. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Zugkreuzung in Kaulsdorf

 

Selbst die wenigen Fahrgäste des E 2002 (Ludwigsstadt - Saalfeld) wunderten sich wohl, dass man einem Güterzug in Kaulsdorf die Vorfahrt gewährte. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 in Kaulsdorf (1)

 

95 0037 rollt mit ihrem Güterzug an dem im Bahnhof Kaulsdorf wartenden E 2002 nach Saalfeld vorbei. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 in Kaulsdorf (2)

 

95 0037 mit einem Güterzug aus "Westwagen" in Kaulsdorf auf dem Weg zum Grenzbahnhof Probstzella. Die Lok wurde am 21.01.1924 in Weimar in Dienst gestellt und wurde anschließend in der RBD Erfurt mehrfach zwischen Suhl, Probstzella und Arnstadt hin- und hergereicht. Ab Oktober 1953 war sie dann bis zur ihrer Ausmusterung am 16.06.1978 in Probstzella beheimatet. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 in Kaulsdorf (3)

 

Zwischen Hockeroda und Unterloquitz nahm 95 0037 mit dem Dg nach Probstzella wieder Fahrt auf. Die autoleere F 85 war hier damals noch gepflastert. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 bei Unterloquitz (2)

 

95 0037 dampft im Loquitztal auf Unterloquitz zu. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 bei Unterloquitz (3)

 

Das Planum des 1946 abgebauten zweiten Gleises der Frankenwaldbahn ist hier bei Oberloquitz noch gut zu erkennen. Von der seit 1939 hier befindlichen Oberleitung ist allerdings nichts mehr zu sehen. 95 0037 dampft in Richtung Probstzella am Fotografen vorbei. Der Wiederaufbau der Strecke im Zustand vor 1945 fand erst nach der Wiedervereinigung statt. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 bei Oberloquitz (1)

 

Mit einem Gruß verabschiedet sich das Lokpersonal der 95 0037 bei Oberloquitz. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 bei Oberloquitz (2)

 

01 0519 stellt im Bahnhof Saalfeld einen Personenzug nach Leipzig bereit. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (4)

 

01 0519 vor einem Personenzug nach Leipzig im Bahnhof Saalfeld. Die Reisenden im Vordergrund warten auf den Personenzug nach Lobenstein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (5)

 

Bahnsteigszene mit 01 0519 im Bahnhof Saalfeld. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (6)

 

Die Eisenbahn erreichte Saalfeld am 20. Dezember 1871 mit der Bahnstrecke aus Gera. Schon 1874 wurde die Saalebahn von Naumburg über Jena nach Saalfeld in Betrieb genommen, die Frankenwaldbahn nach Hochstadt-Marktzeuln folgte 1885. Damit wurde Saalfeld zum bedeutendsten Bahnknoten im Südosten Thüringens. Am 01. Juni 1897 ging das Bahnbetriebswerk Saalfeld mit 12 Lokständen und einer 16 m Drehscheibe in Betrieb. 1939 wurde das Bw teilweise auf E-Lokunterhaltung umgestellt, ein Teil der Hallengleise mit Fahrdraht überspannt. 14 E-Loks (zwei E 18, zehn E 44 und zwei E 94) gehörten zum Saalfelder Bestand. 1945 waren Bahnhof und Bw zu 80 % zerstört. Seit Anfang der 1970er Jahre war die Baureihe 01.5 in Saalfeld heimisch. Noch 1980 waren 16 ölgefeuerte 01.5 im Bestand. Eine Ölknappheit Anfang der 1980er Jahre sorgte dann nochmals für den kurzzeitigen Einsatz von kohlegefeuerten Altbau-01. Nach der Wende versank das Bw Saalfeld in die Bedeutungslosigkeit. Mit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt im Dezember 2017 verlor der Bahnhof zudem seinen Status als Systemhalt des DB-Fernverkehrs. Eine ersatzweise Verdichtung des Regionalverkehrs fand nicht statt. Auch die geplante Elektrifizierung nach Gera - Leipzig wurde nie verwirklicht. (05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (7)

 

Mit Sonderzug P 27740 war 02 0201 der VES-M Halle im Mai 1977 im Vorharz bei Sandersleben unterwegs. Hinter der Lok war ein Meßwagen der VES-M Halle eingestellt.  (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Sandersleben

 

02 0201 fährt mit Sonderzug P 27740 aus Halle in Hettstedt ein. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 in Hettstedt (1)

 

02 0201 der VES-M Halle mit einem Sonderzug nach Sangerhausen in Hettstedt. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 in Hettstedt (2)

 

Nach Ende einer Langsamfahrstelle beschleunigt 02 0201 ihren Sonderzug kurz vor dem Bahnhof Hettstedt. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 in Hettstedt (3)

 

Einen besonderen Gruß an die Teilnehmer der DMV-Sonderfahrt mit 02 0201 hatten die Eisenbahner des Bahnhofs Hettstedt vorbereitet. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Gruß an den Sonderzug

 

Zwischen Hettstedt und Siersleben gab es eine arrangierte Begegnung zwischen dem Sonderzug mit 02 0201 und der Lok 6 der Mansfelder Bergwerksbahn. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Siersleben (1)

 

Begegnung zwischen der mit 180 km/h schnellsten betriebsfähigen Dampflok der Welt und Lok 6 der Mansfelder Bergwerksbahn, die 35 km/h schaffte. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Siersleben (2)

 

Und so sah die Szene der Begegnung von 02 0201 und Lok 6 der Mansfelder Bergwerksbahn aus einiger Entfernung aus. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Fotohalt ! (13)

 

Blick vom Tunnelportal des Blankenheimer Tunnels auf den Sonderzug mit 02 0201, der soeben den Trennungsbahnhof der Bahnstrecke Halle/S – Hann. Münden bzw. der Bahnstrecke aus Berlin passiert hat.  (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Blankenheim (1)

 

Auf dem Weg nach Sangerhausen fährt 02 0201 mit Sonderzug P 27740 gleich in den Blankenheimer Tunnel ein. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Blankenheim (2)

 

02 0201 erreicht mit ihrem Sonderzug aus Halle/S. den Zielbahnhof Sangerhausen. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 in Sangerhausen (1)

 

02 0201 fährt mit ihrem Sonderzug in Sangerhausen ein. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 in Sangerhausen (2)

 

44 0338 rangiert im Bahnhof Sangerhausen. Die Lok war im August 1942 beim Bw Gleiwitz/Oberschlesien in Dienst gestellt worden und erhielt 1965 ihre Ölfeuerung. Nach ihrer Ausmusterung im Oktober 1982 wurde sie zur provisorischen mobilen Heizanlage Nr. 10 in Eisenach umgebaut. Später kam sie zur IGE Werrabahn, heute befindet sie sich beim Verein Sächsisches Eisenbahnmuseum in Chemnitz-Hilbersdorf. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0338 in Sangerhausen

 

Für die Fahrgäste des DMV-Sonderzuges mit 02 0201 wurde in Sangerhausen eine kleine Fahrzeugausstellung organisiert, zu der auch 41 1125 gehörte. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1125 in Sangerhausen

 

44 0056 kehrt an der Blockstelle Steinberg bei Riestedt nach getaner Arbeit als Schiebelok nach Sangerhausen zurück. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0056 bei Riestedt (3)

 

02 0201 kachelt mit Sonderzug P 27741 die Rampe von Sangerhausen nach Blankenheim bei Riestedt hinauf. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Riestedt (2)

 

02 0201 mit Sonderzug P 27741 auf der Rampe zwischen Sangerhausen und Riestedt. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
02 0201 bei Riestedt (3)

 

44 0194 (ex 44 1195) auf der Riestedter Rampe nach Blankenheim. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0194 bei Riestedt (1)

 

An der Blockstelle Steinberg zwischen Sangerhausen und Riestedt geht es für 44 0194 mit einem Güterzug bergwärts. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0194 bei Riestedt (2)

 

Für 44 0194 war die Rampe von Sangerhausen nach Blankenheim kein unbekanntes Terrain, schließlich wurde sie am 1. Juli 1942 als 44 1195 in Sangerhausen in Dienst gestellt. Sie wurde zwar mehrfach umstationiert, hat die RBD Erfurt aber nie verlassen. Am 26.10.1982 wurde sie in Sangerhausen ausgemustert und zur provisorischen mobilen Heizanlage Nr. 11 in Eisenach umgebaut. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0194 bei Riestedt (3)

 

Sichtlich gelassen lässt das Sangerhäuser Personal der ölgefeuerten 44 0194 die Lok auf der Rampe unter Vollast laufen. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0194 bei Riestedt (4)

 

44 0504 (Bw Sangerhausen) rollt mit einem Güterzug durch den Bahnhof Riestedt in Richtung Sangerhausen. (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0504 in Riestedt (1)

 

44 0504 mit dem schönen Bahnhofsensemble von Riestedt, das heute bahntechnisch keine Bedeutung mehr hat.  (14.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0504 in Riestedt (2)

 

01 2066 (Bw Dresden) fährt mit einem Schnellzug in Dresden-Neustadt an. Heute befindet sich die Lok im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen. (03.1975) <i>Foto: Horst G. Lehmann</i>
01 2066 in Dresden (5)

 

Typisch für die auf Usedom eingesetzten 86er waren die im Bw Heringsdorf selbstgebauten Witte-Windleitbleche mit der auch 86 759 in Wolgast Fähre ausgerüstet ist. (09.1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
86 759 in Wolgast

 

Eine Fünfer-Einheit VT 2.09 mit VB 2.08 (Beiwagen) und VS 2.07 (Steuerwagen) wartet im Bahnhof Velgast. Sie waren die Schienenbusse der Deutschen Reichsbahn, die ab 1962 vom VEB Waggonbau Bautzen entwickelt und dort, sowie später vom VEB Waggonbau Görlitz, produziert wurden.  (09.1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT 2.09 in Velgast

 

01 2226 (Bw Berlin-Ostbahnhof) vor der majestätischen Halle des Dresdner Hauptbahnhofs.  (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 2226 in Dresden (2)

 

Die Dresdner 118 142 mit einem Personenzug in Dresden Hbf. (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 118 142 in Dresden

 

DR 118 226 (Bw Dresden) rangiert einen Schlafwagen in Dresden Hbf. Links dampft übrigens die fast gleichnamige 01 226. (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 118 226 in Dresden (2)

 

Ein MITROPA-Schlafwagen in Dresden Hbf. Wie auch den Namen "Deutsche Reichsbahn" behielt die DDR nach 1945 auch den Markennamen "MITROPA" der Mitteleuropäischen Schlafwagen- und Speisewagen-Aktien-Gesellschaft. Dies hatte rechtliche Gründe, damit die im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone vorhandenen sechs Speisewagen und fünf Schlafwagen in den Zügen der vier Besatzungsmächte auch außerhalb der sowj. Besatzungszone verkehren konnten. Ab 1954 wurde in einer Vereinbarung der Interzonenverkehr zwischen der DB, der DR, der MITROPA und der DSG geregelt. Die MITROPA AG in (Ost-)Berlin war übrigens die einzige echte Aktiengesellschaft der DDR, alle anderen waren sog. "sowjetische AG". Sie überlebte, weil sie erheblichen rechtssicheren Grundbesitz besaß. Daher ließ man 1994 auch die besitzlose DSG aus rein steuerlichen Gründen in der MITROPA aufgehen. So vermied der Staat seine eigene Grunderwerbssteuer. (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Mitropa-Schlafwagen (4)

 

DR 120 026 vom Bw Reichenbach vor 142 101 in Dresden Hbf. (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 120 026 in Dresden

 

DR 118 043 (Bw Dresden) mit einem internationalen Schlafwagenzug in Königstein/Elbe. Möglicherweise handelt es sich um den Reisebüro-Sonderzug "TOUREX", der 1956 wurde vom Reisebüro der DDR als Liegewagenzug zwischen Dresden und Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste eingeführt worden war. (08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 118 043 in Königstein

 

DR 120 261 (Lokomotivfabrik Oktober-Revolution, Woroschilowgrad/UdSSR), die am 04.07.1969 beim Bw Reichenbach/V. abgenommen worden war, mit einem Güterzug bei Königstein an der Elbe auf dem Weg nach Decin.  (08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 120 261 bei Königstein

 

171 866 (ex VB 2.07.566) im Bahnhof Stolpen auf der sächsischen Nebenbahn Neustadt – Dürrröhrsdorf. (04.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
171 866 in Stolpen

 

Vor dem Schuppen in Radebeul Ost warten 99 1784 und 99 1786 auf neue Aufgaben. (1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
99 1784 und 1786 in Radebeul

 

99 5633 (Jung, Baujahr 1917) auf der Spreewaldbahn in Cottbus Spreewaldbahnhof. Auf der Strecke Lübben – Straupitz wurde der Güterverkehr am 26. Mai 1967 und der Personenverkehr am 24. September 1967 eingestellt. Der letzte Reisezug zwischen Cottbus und Goyatz verkehrte in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 1970. Mit Ausnahme des Abschnittes Cottbus Spreewaldbahnhof – Cottbus Flughafen wurden alle Strecken der Spreewaldbahn bis zum Sommer 1970 abgebaut. 99 5633 wurde 1971 ausgemustert und befindet sich heute als Lok "SPREEWALD" beim Deutschen Eisenbahn-Verein in Bruchhausen-Vilsen. (10.1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Spreewaldbahn (7)

 

VT 137 562 (Brissonneux & Lotz, Creil, Baujahr 1939) wartet im Bahnhof Barth auf seine Ausmusterung, die am 05.10.1970 erfolgte. Am 26.03.1971 wurde er in Barth zerlegt. (09.1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT 137 562 in Barth

 

86 1869 (DWM Posen, Baujahr 1943) vom Bw Glauchau in der Einsatzstelle Rochlitz. (1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
86 1869 in Rochlitz

 

Überführung der 98 7056 (Hartmann, Baujahr 1886) in das Verkehrsmuseum Dresden. Die sächsische VII T gehörte bis 1964 zum Bw Dresden-Altstadt und wurde dann dem Vm Dresden übergeben. Sie war lange Jahre Bestandteil der Dauerausstellung, heute ist sie im Museumsdepot im ehemaligen Bw Dresden-Altstadt hinterstellt und wird vom Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt betreut. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Überführung ins Museum (11)

 

Anlässlich des MOROP-Kongresses 1971 in Dresden richteten die Deutsche Reichsbahn und das Verkehrsmuseum Dresden vom 19. bis 22. August auf dem Bahnhof Radebeul Ost eine große Fahrzeugausstellung aus. Neben 25 historischen und modernen Lokomotiven aller drei Traktionsarten waren dort auch 17 Wagen zu sehen. Stellvertretend für die Ausstellung steht hier 01 005, die als älteste Maschine dieser Baureihe bei der DR nach einer Gesamtlaufleistung von 3.835.670 km am 28. Januar 1969 abgestellt worden war. Im Mai 1975 wurde sie vom Ministerium für Verkehrswesen als technisches Denkmal eingestuft. Anschließend wurde die Lok am 30. Juni 1977 in den Bestand der Traditionsfahrzeuge der DR übernommen und an das Verkehrsmuseum Dresden abgegeben. (20.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
MOROP-Kongress Dresden

 

Am 23. Januar 1984 wurde die "neue" DR-Traditionslokomotive 01 531 im Rahmen einer Hauptuntersuchung im Raw Meiningen wieder auf Kohlefeuerung zurückgebaut. Die Betreuung der im März 1984 fertiggestellten Lok übernahm die neu ins Leben gerufene "IG Traditionslokomotive 01 1531-1 des Bw Saalfeld". Hier wartet sie zusammen mit 211 025 im Bw Leipzig Hbf West auf einen Sonderzugeinsatz. (1989) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 1531 in Leipzig (1)

 

243 803 und Traditionslok 01 1531 warten vor einem Sonderzug in Leipzig Hbf. (1989) <i>Foto: Joachim Claus</i>
243 803 + 01 1531 in Leipzig

 

V 180 007 vom Bw Berlin-Karlshorst in abweichender Lackierungsvariante in Dresden. (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
V 180 007 in Dresden

 

Auch die Berliner V 180 029 und 030 besaßen eine von der Regelausführung abweichende Lackierung und sind hier vor einem Schnellzug in Dresden Hbf zu sehen. (04.1965) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
V 180 029 und 030 in Dresden

 

01 2016 passiert mit dem E 315 "Gedania" aus Stettin (Szczecin) die S-Bahn-Station Berlin Schönhauser Allee. (05.09.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2016 in Berlin 82)

 

01 1515 rollt mit E 315 "Gedania" aus Stettin (Szczecin) durch die Häuserschluchten an der Prenzlauer Allee in Berlin. (15.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 1515 in Berlin (6)

 

Auch die längst totgeglaubte 01 2065 wurde 1979 für den Stettiner Eilzug E 314/315 kurzfristig nochmals reaktiviert. Hier ist sie mit dem E 315 "Gedania" bei Berlin-Blankenburg unterwegs. (07.1979) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2065 in Berlin (5)

 

Nach Abstellung des Wagenparks des E 315 im Wriezener Bahnhof, fährt 01 2065 an der Warschauer Straße zurück nach Berlin-Lichtenberg. (07.1979) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2065 in Berlin (6)

 

01 2118 mit dem D 371 "Pannonia-Express" in Berlin-Altglienicke. Der "Pannonia" war die Paradeleistung der Dresdner Maschinen zwischen Berlin Ostbahnhof und Dresden Hbf. Für die Strecke benötigte er drei Stunden, mit Zwischenhalten nur in Berlin-Schönefeld, Elsterwerda und Dresden-Neustadt – das war Schwerstarbeit für das Lokpersonal! (15.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2118 in Berlin (8)

 

01 2204 (Bw Dresden) mit D 370 "Pannonia-Express" aus Sofia am "Tag der Republik" bei Berlin-Wuhlheide. (07.10.1975) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2204 in Berlin (11)

 

01 2204 mit dem D 370 "Pannonia-Express" im schönsten Abendlicht kurz vor dem Ziel seiner Reise in der Berliner Wuhlheide. (07.10.1975) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2204 in Berlin (12)

 

01 2204 ist mit D 176 aus Dresden in Berlin Ostbahnhof eingetroffen. Der heutige Ostbahnhof wurde als Frankfurter Bahnhof erbaut und hat seinen Namen so oft gewechselt wie kein anderer Berliner Bahnhof. Insbesondere sind die Namen Berlin Schlesischer Bahnhof (1881–1950) und Berlin Hauptbahnhof (1987–1998) bekannt. Die häufige Namensänderung führte auch zu Verwechslungen mit dem heutigen Berliner Hauptbahnhof oder auch mit dem alten Ostbahnhof. (29.06.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2204 in Berlin (8)

 

Die wie eine Speckschwarte glänzende 01 2207 vor D 673 nach Dresden in Berlin Ostbahnhof. (15.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2207 in Berlin (11)

 

44 0576 vom Bw Eberswalde rollt mit einem Güterzug durch den S-Bahnhof Berlin Pankow-Heinersdorf. Rechts der letzte in Deutschland gebaute Rundlokschuppen aus dem Jahr 1893. Seit dem Abriss des Rundlokschuppens in Paderborn 1978 existieren in Deutschland gerade noch zwei Bauten dieser Art. Neben dem Gebäude in Pankow befindet sich ein zweites Rundhaus auf dem Rangierbahnhof in Berlin-Rummelsburg. Hier wie dort ist der Zustand dieser einmaligen Industriedenkmäler äußerst kritisch. Würden sie nicht beide unter Denkmalschutz stehen, hätte die Deutsche Bahn als Eigentümer sie vermutlich schon längst abgerissen. Für das Bauwerk in Rummelsburg wurde bereits 2010 ein Abrissantrag gestellt, der allerdings abgelehnt wurde.  (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
44 0576 in Berlin

 

Eine unbekannte 03.10 führt den D 715 nach Berlin am Parsteiner See zwischen Herzsprung und Chorin, südlich von Angermünde. (06.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Durch die Schorfheide

 

Eine Angermünder 50.00 Öl mit einem Güterzug vor drohender Gewitterkulisse am Parsteiner See südlich von Angermünde. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Güterzug bei Seehausen (1)

 

Durch die Uckermark, die gerade von einem Gewitter heimgesucht wird, rollt eine 50.00 am Parsteiner See vorbei. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Güterzug bei Seehausen (2)

 

Ein Güterzug mit einer Angermünder 50 Öl rollt vor dramatischer Gewitterkulisse am Parsteiner See vorbei. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Güterzug bei Seehausen (3)

 

50 0014 (ex 50 2214, ex 50 3594)  mit einem Gasdruck-Kesselwagenzug bei Biesenthal zwischen Eberswalde und Bernau. (30.06.1977) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
50 0014 bei Biesenthal

 

50 0035 mit 50 0036, zwei Gastloks aus Angermünde, sowie die hier stationierte 52 8066 im Bw Berlin-Schöneweide. (07.1979) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
50.00 im Bw Bln-Schöneweide

 

50 0037 in ihrer Heimat Pasewalk. Die Lok wurde am 7. September 1942 als 50 2901 Ük beim Bw Illowo/Ostpreußen in Dienst gestellt. 1960 wurde sie in 50 3619 rekonstruiert, 1966 zur ölgefeuerten 50 5037 umgebaut. (31.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
50 0037 in Pasewalk

 

Das Personal der 50 0041 wartet in Angermünde auf die Freigabe einer Rangierfahrt. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
50 0041 in Angermünde

 

50 0048 mit einem Güterzug bei Welsow-Bruchhagen nördlich von Angermünde. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
50 0048 bei Welsow

 

52 5030 hat einen langen Güterzug in Frankfurt Oderbrücke (Grenzübergang zur PKP) übernommen und kämpft sich in der Verbindungskurve in Richtung Frankfurt/Oder Pbf hinauf. Im Vordergrund verläuft die Strecke von und nach Guben. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
52 5030 bei Frankfurt/Oder (1)

 

52 5030 (Bw Frankfurt/Oder) mit einem Güterzug zwischen Frankfurt/O Oderbrücke und dem Pbf. Die Lok war am 5. Mai 1944 im Bw Schneidemühl Vbf (heute poln. Pila) in Dienst gestellt worden. 1979 wurde sie ausgemustert. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
52 5030 bei Frankfurt/Oder (2)

 

Dem Güterzug aus Frankfurt/O Oderbrücke mit 52 5030 unterstützte tatkräftig 52 8050 am Zugschluss. Die Zuglok hat bereits das Einfahrsignal von Frankfurt/O Pbf passiert und kreuzt die Streckengleise aus Guben. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
52 8050 bei Frankfurt/Oder

 

01 0513 legt sich mit P 3003 nach Saalfeld bei Orlamünde in die Kurve. (05.09.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0513 bei Orlamünde

 

Eisenbahnidylle im Erzgebirge: 86 1312 hat mit P 17618 nach Blauenthal den 294 m langen Bockauer Tunnel und die Muldebrücke hinter sich gebracht und strebt dem nächsten Halt in Bockau entgegen. Heute kann man auf der alten Trasse Fahrrad fahren. (19.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1312 bei Bockau (2)

 

03 0058 verlässt mit D 613 nach Berlin den Bahnhof Stralsund. Die Lok wurde von Personal des Bw Angermünde gefahren (01.05.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0058 in Stralsund (9)

 

Ein freundlicher Stellwerker ermöglichte den erhöhten Blick von seinem Arbeitsplatz auf die mit dem D 270 "Meridian" (Belgrad - Malmö) in Lietzow auf Rügen durchfahrende 03 0085. Vor der Kulisse vom Schlösschen "Klein Lichtenstein" nimmt der Zug Anlauf, um von fast Seehöhe die anschließende 1:60-Steigung zu nehmen. (01.05.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 in Lietzow/Rügen

 

An einem regnerischen Maitag fährt 03 2243 (Bw Lutherstadt Wittenberg) mit P 3505 (Berlin-Schöneweide - Lutherstadt Wittenberg) aus Trebbin zwischen Ludwigsfelde und Luckenwalde. (03.05.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2243 in Trebbin

 

Die schon längere Zeit abgestellte 01 2137 wurde Anfang Juni 1979 in Halberstadt wieder reaktiviert. Für die Probefahrt wurde ein gemischter Güterzug aus Magdeburg gewählt, der hier in seinem Zielort Halberstadt eintrifft. (09.06.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2137 in Halberstadt

 

Anlässlich der 8. Flämingschau in Belzig und des 100-jährigen Jubiläums der Strecke von Berlin über Belzig nach Blankenheim - der sogenannten "Kanonenbahn" - fanden zwei Sonderfahrten des DMV statt. Eine Sonderfahrt mit der Lok 01 2137 führte von Brandenburg/Havel über die Brandenburger Städtebahn nach Belzig (im Hintergrund) und eine weitere Sonderfahrt mit den Loks 03 2235 und 18 201 von Magdeburg nach Belzig. Dort kam es dann am Tag des Eisenbahners zum Treffen der schnellfahrenden Lokomotiven. (09.06.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lokparade in Belzig (6)

 

Auch die längst totgeglaubte 01 2065 wurde 1979 für den Stettiner Eilzug E 314/315 kurzfristig nochmals reaktiviert. Mit dem E 314 nach Stettin dampft sie hier gegen 20 Uhr abends durch Berlin-Friedrichsfelde Ost. (09.06.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2065 in Berlin (4)

 

Am nächsten Morgen kehrte 01 2065 mit dem E 315 "Gedania" aus Stettin zurück und wurde bei Greiffenberg, kurz vor Angermünde erwartet.  (10.06.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2065 bei Greiffenberg

 

Dank der ruhigen sonntäglichen Verkehrslage wurde der E 315 mit 01 2065 in Bernau bei Berlin nochmals erwischt. Selbst der Stellwerker war sich des besonderen Einsatzes bewusst und lud die West-Fotografen sogar auf das Stellwerk ein. Ein Jahr zuvor endete nach der Ausfahrt des gleichen Zuges die Fototour hier jäh durch die Staatsorgane, da auf der Güterrampe angeblich Militärmaterial fotografiert worden war. Die kilometerintensiven Autofahrten  standen unter dem Motto, vielleicht zum letzten Mal. War doch das Ende der großohrigen 01 schon zwei Jahre zuvor ausgerufen worden, als der Schnellzugverkehr zwischen Berlin und Dresden verdieselt wurde. Allen war klar, das dies nicht ewig so weitergehen konnte. Doch wieder war es nicht das letzte Mal, denn nur ein dreiviertel Jahr später ging es in Saalfeld mit den Rennern weiter. Die gesamte Reichsbahn schien noch Spaß an den herrlichen Maschinen zu haben. (10.06.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2065 in Bernau

 

Am Tag des Eisenbahners 1979 hatte auch die seit einem halben Jahr wieder betriebsfähige 03 001 einen ihrer seltenen Einsätze. Auch dies rechtfertigte damals den Weg von gut 260 km von Bernau nach Gröditz zwischen Elsterwerda und Riesa. Dort gab es dann die Begegnung zwischen Plandampf mit 52 8011 aus Elsterwerda und dem "Kunstdampf" des DMV-Sonderzuges. (10.06.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 001 in Gröditz

 

Im Sommerfahrplan 1979 gab es für das Bw Stralsund nochmals einen Rekordumlauf. Mit dem Bäderschnellzugpaar D 1919/1918 kam täglich eine 03.10 über das Eberswalder Dreieck und Frankfurt/Oder bis zum 365 km entfernten Cottbus. 03 0075, die Stralsund um 8.43 Uhr verlassen hatte, fährt um 12.39 Uhr mit dem D 1919 ohne Halt durch den Bahnhof Bad Freienwalde.  (16.09.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0075 in Bad Freienwalde

 

Um 12.33 Uhr fährt 03 0075 vor dem "Langlaufzug" D 1919 (Stralsund - Cottbus) durch Seelow im Oderbruch. Der Zug war erst zu Beginn des Sommerfahrplans 1979 in den Stralsunder Dampfumlauf aufgenommen worden. (16.09.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0075 in Seelow (2)

 

Der D 1919 hatte Stralsund um 8.43 Uhr verlassen und wird nach rund fünfeinhalb Stunden Cottbus gegen 14.19 Uhr erreichen. Für Lok und Personal eine Spitzenleistung. Ab Eberswalde war der Zug nur noch im Personenzugtempo über eingleisige Streckenabschnitte unterwegs, sodass er mehrmals vor die Kamera fuhr, hier um 13.51 Uhr in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben.  (16.09.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0075 in Guben (2)

 

01 0503 (Bw Pasewalk) vor dem Gepäck- und Expressgutzug Gex 2650 bei Greifenberg. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0503 bei Greifenberg

 

Werktags kam eine Saalfelder 01.5 mit dem Zugpaar P 6014/P 5033 bis nach Weimar. Hier ist 01 0521 den P 6014 aus Saalfeld bei Großschwabhausen unterwegs. (21.02.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0521 bei Großschwabhausen

 

Die Pasewalker 01 0526 wartet vor dem D 517 (Barth - Berlin Ostbf) im Bahnhof Stralsund. (08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0526 in Stralsund

 

An diesem Tag endete die Fahrt des D 715 vorübergehend im Bahnhof Borckenfriede auf halbem Weg zwischen Anklam und Pasewalk. Uwe Knoblauch wurde zufällig Zeuge, da er im Zug mitfuhr. Er notierte eine Bü-Störung für den außerplanmäßigen Halt. Dem Verhalten der Reisenden und des Zugpersonals nach, muss es aber etwas Ernsthafteres gewesen sein. (08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0526 in Borckenfriede

 

Die Aufsichtsbeamtin in Angermünde gibt den Achtungspfiff zum Türen schließen am D 517 aus Barth. 01 0530 wird sich dann sputen müssen, um etwas Verspätung bis Berlin herauszufahren. (08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Abfahrt !

 

01 1512 wartet vor D 671 nach Dresden auf Ausfahrt in Berlin Ostbf. (08.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 1512 in Berlin

 

01 1515 dampft mit dem E 315 aus Szczecin (Stettin) bei Angermünde vorbei. (28.08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 1515 bei Angermünde

 

Eine 41er fährt auf der Strecke Oebisfelde - Stendal in die aufgehende Sonne des neuen Tages. Der Zug befindet sich auf der Fahrt nach Stendal und fährt in den Bahnhof Uchtspringe ein. Links der Lokomotive stehen die Ausfahrsignale von Uchtspringe in Richtung Oebisfelde, daneben das Stellwerk. Vor dem Stellwerk befindet sich der Bahnübergang der F 188. Dieser auf dem Foto gezeigte Strecken- und Straßenabschnitt wurde im Zuge des Baus der Neubaustrecke verlegt. (25.06.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Fahrt in den Sonnenaufgang (4)

 

Bereits 1863 war ein einfacher Lokschuppen in Stralsund vorhanden. Mit Eröffnung des Streckenabschnitts Demmin – Stralsund durch die Berliner Nord-Eisenbahn-Gesellschaft entstand 1878 auf dem späteren Gelände des Bahnbetriebswerks Stralsund ein vierständiger Ringlokschuppen sowie eine Reparaturwerkstatt. Der Lokschuppen musste schon nach kurzer Zeit erweitert werden, so dass er 1883 14 Stände umfasste. Bis 1889 war der Ringlokschuppen auf 19 Stände angewachsen. Ein zweiter Ringlokschuppen mit 16-m-Drehscheibe wurde 1895 teilweise in Betrieb genommen, 1905 umfasste das Gebäude 19 Stände. Zwischen dem Lokschuppen I und II wurde eine neue Werkstatt – später als Verwaltung und Lager genutzt – errichtet, 1921 kam der 21-ständige Ringlokschuppen III hinzu. Ab 1990 begann die Bedeutung des Bw durch die wirtschaftlichen Veränderungen nach der Wende 1989/90 zu sinken. Am 1. Juli 2001 wurde Stralsund als Lok-Standort aufgelöst, im Juni 2011 wurde auch die Werkstatt geschlossen. Die Lokschuppen sind seitdem Verfall preisgegeben. Bekannt wurde das Bw Stralsund vor allem durch den Einsatz der Baureihe 03.10, die sich hier zahlreich präsentieren. (25.09.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
Bw Stralsund

 

03 0010 begegnet mit D 715 (Putbus - Leipzig) der Schwesterlok 03 0019 am Bw Stralsund. (25.09.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
03 0010 bei Stralsund

 

DR 110 320 mit einem GmP im Muldental bei Rochlitz. Über das Göhrener Viadukt fährt gerade eine DR 120 mit einem Güterzug. (06.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
DR 110 320 bei Rochlitz

 

50 3637 vom Bw Güsten mit einem Güterzug auf dem Mansfelder Viadukt auf der Strecke Klostermannsfeld - Wippra. Die erst 1920 eröffnete Nebenbahn war von Anfang an nicht rentabel. Bereits in ihrer Entstehungszeit diente sie vornehmlich dem Tourismusverkehr in den Harz, aber auch der Schüler- und Berufsverkehr waren wichtige Einnahmequellen. So waren die Fahrtzeiten auf die Schichten der Bergleute und der Hüttenarbeiter in Hettstedt ausgerichtet. Weil die meisten Orte fernab der Hauptstraßen lagen, konnte der Bus und Individualverkehr der Eisenbahn dennoch nicht den Rang ablaufen. Neben den geographischen Besonderheiten verdankt sie aber letztendlich ihren Bestand unter anderem der Verkehrspolitik der DDR, in der öffentlicher Personenverkehr Vorrang vor Individualverkehr hatte. Heute gibt es nur noch sporadischen Tourismusverkehr auf der Strecke. (08.03.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
50 3637 bei Mansfeld

 

86 1549 (Bw Aue) mit einem Personenzug nach Zwickau bei Wiesenburg. (16.09.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1549 bei Wiesenburg

 

Zwischen Aue und Zwickau kam die Baureihe 58 sogar zu Schnellzugehren, auch wenn ihre Höchstgeschwindigekit nur 65 km/h betrug. Hier befördert sie den D 560 nach Berlin bei Wiesenburg. (16.09.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1800 bei Wiesenburg

 

Mit mehreren Sonderzügen nahm die DR Abschied von der pr. P 8. Im Februar 1972 führte eine Fahrt durch die Lausitz mit 38 2471 und 38 3860 vom Bw Zittau (Foto). Eine weitere Fahrt des DMV fand am 24. Juni 1972 im Rahmen einer Sonderfahrt Dessau – Köthen – Aschersleben – Frose (– Gernrode) u.z. statt (vgl. Bild-Nr. 16776). (15.02.1972) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von der P8 bei der DR

 

Die Baureihe 43 war die zweite Baureihe, die ab 1926 nach dem Prinzip der Einheitslok gebaut wurde. Alle 35 Loks blieben nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR. 1960 wurden die verbliebenen Loks nochmals modernisiert, der leistungsstarke Kessel ließ auch die Beförderung von Güterzügen über der maximalen Anhängelast zu. Dies führte jedoch zu Rahmenschäden, die die Reichsbahn nicht ausbessern konnte. So folgte die schnelle Ausmusterung, die letzte 43er wurde 1968 im Bw Cottbus außer Dienst gestellt. 43 015 aus Cottbus ist hier im Bw Berlin-Schöneweide zu Gast. Sie wurde im Mai 1967 abgestellt. (11.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
43 015 in Berlin

 

Im Rahmen einer DMV-Sonderfahrt trafen sich 41 1263 und 182 009 im Bahnhof Freyburg an der Unstrut. Die Saale-Unstrut-Region ist die nördlichste von 13 Weinbauregion in Deutschland, die sich entlang der Flüsse Saale und Unstrut erstreckt.  (30.09.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
41 + 182 in Freyburg

 

44 0500 vom Bw Nordhausen, Lokbf Leinefelde, im Bahnhof Sollstedt vor der Kulisse des Kaliwerkes. Die Kali-Schachtanlage wurde in der DDR unter dem Namen VEB Kaliwerk „Karl Marx“ Sollstedt betrieben und gehörte zum Kombinat Kali. 1990 ging sie zur Treuhandanstalt über und wurde 1991 geschlossen.  (02.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0500 in Sollstedt

 

Bis auf eine kurze 9-jährige Abwesenheit war 44 0663 (44 663) von ihrer Ablieferung im Dezember 1941 bis zur Ausmusterung 1989 nur in der RBD Halle tätig. Während ihrer Saalfelder Zeit vom 01.02.1973 bis 30.01.1982 wartet sie hier an der bekannten Fotobrücke am Bw. (02.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0663 in Saalfeld (2)

 

01 1516 (Bw Bln Ostbf) vor dem D 378 "Istropolitan-Express" (Bratislava - Berlin) im Bahnhof Dresden-Neustadt. Die Lok kann für sich das traurige Anrecht in Anspruch nehmen, die letzte durch eine Kesselexplosion in Deutschland ausgeschiedene Dampflok zu sein: Am 27. November 1977 zerknallte der Kessel der 01 1516 vor D 567 (Berlin - Leipzig) bei der Einfahrt in den Bahnhof Bitterfeld. Dabei wurden der Lokführer und Heizer getötet, sowie sieben weitere Personen durch umherfliegende Splitter und Trümmerteile, 45 weitere Personen wurden verletzt.  (30.07.1975) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 1516 in Dresden (3)

 

01 2066 (Bw Dresden) vor dem D 924 in Dresden-Neustadt. (23.02.1975) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 2066 in Dresden (4)

 

01 2114 wartet vor einem Gex im abendlichen Dresdner Hauptbahnhof. (18.09.1976) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 2114 in Dresden (2)

 

01 2016 (Bw Berlin Ostbf) vor einem Schnellzug aus Polen am damaligen Bahnsteiggleis 11 in Cottbus. Von Cottbus aus gab es zu Reichsbahnzeiten Fernzugverbindungen u.a. nach Berlin, Erfurt, Frankfurt/Oder, Görlitz oder Leipzig. An einer leistungsfähigen internationalen Fernverkehrsverbindung in den „sozialistischen Bruderstaat“ Polen bestand allerdings wenig Interesse. Im Gegenteil, seit Erstarken der polnischen Solidarnosc-Bewegung Anfang der 1980er Jahre herrschte zwischen der DDR und Polen eher eine politische Eiszeit. Heute ist die Lausitz eine weitgehend fernverkehrsfreie Region.  (16.04.1974) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 2016 in Cottbus

 

Die Bahnstrecke Dorndorf – Kaltennordheim war ursprünglich Teil einer Schmalspurbahn von Bad Salzungen nach Kaltennordheim, mit einem Abzweig Dorndorf–Vacha. Die Bahn war ab 1. Juli 1880 in ihrer gesamten Länge befahrbar. Die Bezeichnung „Feldabahn“ kam von der Streckenführung der Bahn im namensgebenden Tal der Felda. Bis 1990 herrschte auf der Strecke ein starker Berufs- und Güterverkehr, bedingt durch die Kaliwerke im Werratal sowie viele kleinere Industriebetriebe. Als dieser nach der deutschen Wiedervereinigung fast vollständig zusammenbrach, war das Ende nicht mehr aufzuhalten. Am 31. August 2003 wurde die Strecke endgültig stillgelegt. Beim 100-jährigen Jubiläum trafen eher zufällig gleich zwei historische Epochen aufeinander. (1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
100 Jahre Feldabahn

 

Die Personenzüge von Eisenach nach Meiningen wurden gerne vom RAW Meiningen für die Lastprobefahrten ihrer ausgebesserten Lokomotiven genutzt. Hier ist es die Magdeburger 41 1025, die sich in Walldorf auf dem Weg zurück nach Meiningen befindet. Nach der Rückkehr aus Meiningen wurde die Lok nach Oebisfelde umstationiert. Während ihrer 50-jährigen Einsatzgeschichte weist die Lok insgesamt 33 Umstationierungen auf, was schon fast rekordverdächtig ist. (06.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
41 1025 in Walldorf (1)

 

41 1025 (Bw Magdeburg) auf Lastprobefahrt vor einem planmäßigen Personenzug von Eisenach nach Meiningen im Bahnhof Walldorf. (06.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
41 1025 in Walldorf (2)

 

44 0324 mit Nachschub für das Stahlwerk in Unterwellenborn kurz vor dem Ziel. Am Zugschluss hilft 44 0567 mit. (15.08.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0324 bei Unterwellenborn -3

 

Zum Tag des Eisenbahners ist ein Sonderzug mit der Traditionslok 38 205 bei Rochlitz unterwegs. (06.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
38 205 bei Rochlitz

 

99 1741 auf der 750 mm Schmalspurbahn Zittau - Oybin in Olbersdorf-Oberdorf. (08.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
99 1741 in Olbersdorf

 

Die so moderne Deutsche Bahn hätte sich sicherlich nicht träumen lassen, dass sie Lokomotiven mit der Baureihenbezeichnung "0" wieder in ihren offiziellen Bestand übernehmen musste. War doch dieses Grundübel seit 1977 aus den Bestandslisten (im Westen) gestrichen worden. Dummerweise kamen mit der Vereinigung beider Bahnen im Jahr 1994 zahlreiche Schmalspurdampflokomotiven wieder in den Bestand der neuen Bahn. So musste man notgedrungen die vorhandenen Schmalspurloks der DR wieder mit der computergerechten Null versehen, so wie hier 99 2322, die als 099 902 den Bü Dammchaussee in Bad Doberan befährt. Der Spuk sollte jedoch nicht lange dauern, waren die Bürokraten damit beschäftigt, die Schmalspurbahnen schnellstmöglich zu privatisieren, um so das dampfende Übel wieder loszuwerden. Die wenigen am Ende noch vorhandenen normalspurigen Dampfloks fielen dabei nicht ins Gewicht, da sie in der Öffentlichkeit nicht mit einer solchen EDV-Nummer in Erscheinung traten. So fuhr z.B. 01 150 nie mit der befremdlichen EDV-Nummer 088 011-2 herum. (04.1995) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
099 902 in Bad Doberan

 

44 0600 macht sich in Saalfeld für den nächsten Einsatz bereit. (05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0600 in Saalfeld

 

Aus 58 1949 wurde im Jahr 1958 die 58 3006, die hier mit einem Güterzug in Oelsnitz unterwegs ist. (25.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
58 3006 in Oelsnitz

 

74 1230 mit einem Sonderzug im Einschnitt des ehemaligen Oberauer Tunnels. 1933/34 wurde der Oberauer Tunnel aus dem Jahr 1839 wegen des zu geringen Lichtraumprofils sowie aufgrund starker Beschädigungen durch Wasser- und Frostwirkung bei laufendem Betrieb aufgeschlitzt. An den Tunnel erinnert heute ein Denkmal aus dem Originalmaterial der Portalbekrönung (oberhalb der Lok) mit dem sächsischen Wappen, das einst in der Mitte des Portals seinen Platz hatte. (04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
74 1230 bei Oberau

 

Die Versuchs- und Entwicklungsstelle Maschinenwirtschaft in Halle/Saale (VES-M Halle) war eine der Hauptverwaltung Maschinenwirtschaft der Deutschen Reichsbahn unterstellte Versuchsabteilung. Zur Durchführung von Versuchs- und Erprobungsfahrten stand ihr u.a. die Schnellfahrlok 18 201 als schnellste betriebsfähige Dampflok (Vmax = 180 km/h) zur Verfügung. (13.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
18 201 in Halle

 

44 851 in ihrer Heimatdienststelle Bw Erfurt G.  (14.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 851 in Erfurt

 

55 5606 vom Bw Berlin Ostbf rangiert in Berlin-Lichtenberg den Postwagen 50 50 90-11 772-2. Zwei Monate nach dieser Aufnahme war die Lok bereits abgestellt.  (25.08.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
55 5606 in Berlin

 

Im letzten Jahr der Reichsbahn gab es nochmals eine mehrtätige Fotoveranstaltung in Sachen. In Anlehnung an alte Auer Dampfzeiten fährt 58 1111 mit einem Fotogüterzug in Wiesenburg/Sa. ein.  (06.04.1993) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Wiesenburg (2)

 

86 1333 mit einem Sonder-Güterzug auf der Nebenbahn von Schlettau nach Crottendorf im Erzgebirge, bei Walthersdorf. Für die Lok blieb es der erste und einzige Einsatz auf der Strecke, da die eigentlich nur noch als Heizlok in Pirna tätige Maschine wegen gerissener Zylinder überhaupt nicht für den Zugdienst geeignet war.  (18.06.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1333 bei Walthersdorf

 

Wegen des gerissenen Zylinders hatte 86 1333 erhebliche Mühe den Sondergüterzug in der Einfahrt Crottendorf ins Ziel zu bringen. Genau einmal kam die Lok hier zum Einsatz, als sie für eine Reisegruppe aus Westen Devisen einfahren musste. Eigentlich war sie nur noch in Pirna als Heizlok stationiert. Seit September 2015 ist die Lok bei der Press wieder einsatzfähig und dampft auch regelmäßig in Bestform durch das Erzgebirge. Die Strecke nach Crottendorf gibt es allerdings schon lange nicht mehr.  (18.06.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1333 bei Crottendorf

 

"Gex 2909 - ab geht die Post" hieß ein Filmprojekt im November 1991, mit dem der Dresdener Traditionslok 03 001 ein filmisches Denkmal gestzt wurde. Nachgestellt wurde die die Beförderung des Güterexpresszuges (Gex) von Leipzig nach Greiz, der hier durch das romantische Elstertal bei Berga dampft. (18.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 001 mit Gex 2909 (11)

 

03 001 mit dem nachgebildeten Gex 2909 (Erfurt - Gera - Greiz) im Elstertal.  (19.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 001 mit Gex 2909 (12)

 

Im ersten Jahr nach der Wende hatte sich die Deutsche Reichsbahn noch nicht verändert und bot daher eine Kulisse, wie zur Zeit, als die 62er tatsächlich in Meiningen heimisch war. Die Baureihe 01 hingegen waren seit ihrer Ablieferung im Ausbesserungswerk Meiningen ständige Gäste. Anlässlich von Überführungen in die Heimat kam es durchaus auch zu Doppelbespannungen, die hier filmisch nachgestellt wurden. Die beiden südwärts aus Meiningen herausführenden Gleise konnten als getrennte Strecken in Richtung Grimmenthal bzw. Rentwertshausen befahren werden. 62 015 sowie 01 118 mit 01 137 starten zu einer Doppelausfahrt. (23.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Filmaufnahmen mit 62 015 (1)

 

Für das Filmporträt der 62 015 war gerade die Museumslok 01 118 aus Frankfurt im RAW Meiningen zu Gast. So konnte glücklicherweise mit den aus Dresden angereisten Traditionsloks 62 015 und 01 137 zuerst die Meininger Doppelausfahrt und eine anschließende Parallelfahrt arrangiert werden. (23.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Filmaufnahmen mit 62 015 (2)

 

01 0505 rollt mit P 3025 (Leipzig - Saalfeld) bei Unterwellenborn ihrem Zielbahnhof entgegen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 bei Unterwellenborn -2

 

01 0505 fährt mit P 3025 aus Leipzig in Saalfeld ein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (5)

 

01 0505 setzt in Saalfeld vom P 3025 ab. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (6)

 

01 0505 wechselt im Bahnhof Saalfeld vom P 3025 ins Bw. Die hohen Ausfahrsignale mit den kurzen Signalflügeln stammen noch aus der Zeit, als Saalfeld elektrifiziert war (1939-1946). (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (7)

 

01 0513 dampft mit E 802 nach Leipzig durch Pößneck. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Pößneck (2)

 

01 0513 mit P 4005 nach Saalfeld an einer Mülltonnenparade "Am Bahndamm" in Rudolstadt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Rudolstadt (3)

 

01 0513 mit P 4005 auf dem Weg nach Saalfeld in Rudolstadt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Rudolstadt (4)

 

Ein schöner Blick vom "Affenfelsen" (der Brücke über den Bahnhof Saalfeld, die ständig von Fotografen belagert war) auf die elegante 01 0513. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Saalfeld (2)

 

01 0513 legt sich mit E 802 (Sonneberg - Leipzig) hinter Saalfeld in die Kurve. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 bei Saalfeld

 

01 0513 verlässt mit P 4005 den Bahnhof Uhlstädt. Das mechanische Stellwerk "Us" ging Ende 2004 außer Betrieb. Seitdem wird der Bahnhof Uhlstädt durch das elektronische Stellwerk in Saalfeld gesteuert, was man sich 1977 überhaupt nicht vorstellen konnte.  (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Uhlstädt (2)

 

01 0513 mit dem P 4005 nach Saalfeld in Uhlstädt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Uhlstädt (3)

 

Im Bahnhof Saalfeld hatten die Fahrgäste aus dem P 4005 mit 01 0513 direkten Anschluss an den P 18005 nach Sonneberg, der an diesem Tag mit 95 0010 bespannt war. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01.5 und 95 in Saalfeld

 

01 05020 mit dem P 3004 nach Camburg bei Saalfeld-Remschütz. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 bei Saalfeld (3)

 

Die Reko-Loks der DR-Baureihe 50.40 waren planmäßig Gäste im Grenzbahnhof Büchen. Hier wartet 50 4011 vom Bw Hagenow-Land auf Ausfahrt, während der Heizer nochmals kurz das Triebwerk abschmiert. (04.03.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
50 4011 in Büchen

 

01 0503 (Bw Pasewalk) mit P 7290 (Pasewalk - Neubrandenburg) bei Neubrandenburg. (21.08.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0503 bei Neubrandenburg

 

01 2204 vor dem D 378 "Istropolitan-Express" (Bratislava - Berlin) im Bahnhof Dresden-Neustadt. (1976) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 2204 in Dresden

 

38 3821 vom Bw Saalfeld steht mit einem Personenzug im Bahnhof Göschwitz zur Abfahrt bereit. (28.08.1970) <i>Foto: David Adams</i>
38 3821 in Göschwitz (2)

 

Die 1920 in Dienst gestellte 38 2823 gehörte seit Juni 1970 zum Bestand des Bw Saalfeld und wurde bei Rangierarbeiten im Bahnhof Göschwitz angetroffen. Wie damals bei der DR üblich, wurden Länderbahnloks nur an der Rauchkammer mit einem neuen EDV-Nummernschild versehen, an den übrigen drei Seiten wurde die Kontrollziffer einfach hinter dem vorhandenen Lokschild aufgemalt.  (28.08.1970) <i>Foto: David Adams</i>
38 2823 in Göschwitz

 

Eine letzte Ölung für die Ostbahnhofer 01 085 vor der Abfahrt des D 109 nach Berlin im Bahnhof Helmstedt.  (04.1964) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
01 085 in Helmstedt

 

01 0529 rollt vor D 1100 (Leipzig - Frankfurt/M) bei Hönebach dem damaligen Grenzbahnhof Bebra entgegen.  (11.09.1971) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0529 bei Hönebach (1)

 

01 2165 mit dem D 925 nach Dresden in voller Fahrt bei Golßen, südlich von Berlin.  (01.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2165 bei Golßen (2)

 

Eine klassische Porträtaufnahme der 58 1758 (Hanomag, Baujahr 1920) im Bw Riesa. (1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
58 1758 im Bw Riesa

 

Porträtaufnahme der 38 262 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Chemnitz Hbf. Im Gegensatz zun Aufnahmen von Carl Bellingrodt aus dem Jahr 1936 (vgl. Bild-Nrn. 77501 und 77502) besitzt die Lok hier noch keine Lichtmaschine. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
38 262 in Chemnitz (1)

 

01 056, die am 12.01.1928 fabrikneu an das Bw Hannover Ost geliefert wurde, in Hannover Hbf. Auffällig ist die angebrachte dritte Signallaterne. Das Licht soll bei Dunkelheit den Wärtern an der Strecke einen Sonderzug in entgegengesetzter Richtung angekündigt haben, dessen Fahrplan vorher nicht schriftlich mitgeteilt worden war. Die dritte Lampe war also ein Signallicht und hatte nichts mit einem späteren klassischen Spitzenlicht zu tun. Nach der Begegnung mit dem Sonderzug wurde die Signallaterne (am Tag eine Signalscheibe) auf dem nächsten Unterwegshalt entfernt. 1940 wurde das Signal (seit 1935 Zg 7 genannt) aus dem Signalbuch gestrichen. Erst zum 01.09.1957 erfolgte bei der DB die Umwidmung der ungenutzten Signallaternen zum dritten Spitzensignal. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 056 in Hannover (2)

 

03 098 vom Bw Wittenberge wartet vor D 165 nach Berlin auf die Abfahrt in Hamburg-Altona. (1964) <i>Foto: Rudolf Stähler</i>
03 098 in Hamburg

 

03 277 (Bw Wittenberge) mit D 166 aus Berlin in Hamburg Hbf. (1964) <i>Foto: Rudolf Stähler</i>
03 277 in Hamburg

 

Ausnahmsweise mit zwei Loks der Baureihe 95 (95 0027 und 95 0045) war an diesem Tag Dg 55475 nach Probstzella in Breternitz unterwegs. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 + 0045 in Breternitz

 

Hinter Hockeroda kacheln 95 0027 + 95 0045 mit Dg 55475 neben der Fernstraße 85 durch das Loquitztal. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 + 0045 bei Hockeroda

 

Volles Rohr geht es für 95 0027 und 95 0045 hinter Unterloquitz weiter nach Probstzella. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 1

 

Im Rahmen der Reparationsleistungen durch die Sowjetunion wurden sämtliche Bestandteile für den elektrischen Betrieb und zusätzlich das zweite Gleis zwischen Saalfeld und Probstzella demontiert. Als 95 0027 und 95 0045 mit Dg 55475 bei Unterloquitz vorbeibrettern, kehrt kurz der Glanz der Vergangenheit zurück. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 2

 

Während 95 0027 erst 1969 nach Thüringen kam, war 95 0045 ein Urgestein des Bw Probstzella und dort seit der Indienststellung am 19.03.1924 (mit kleinen Unterbechungen) stationiert. Der kleine Ort an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen stand bereits mit der Eröffnung der Frankenwaldbahn im Fokus des Betriebsgeschehens. Anfangs war er Grenzbahnhof zwischen den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen und den Preußischen Staatseisenbahnen. Dort fand der Lokwechsel zwischen preußischen und bayerischen Maschinen statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er bis 1990 Grenzbahnhof im innerdeutschen Zugverkehr, wo Reichsbahn und Bundesbahn ihre Loks an den Zügen tauschten. 95 0045 konnte zumindestens für sich in Anspruch nehmen, bis 1945 auch Bayern besucht zu haben. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 3

 

Trotz des schweren Dg 55475 hatte das Personal genug Muße bei Unterloquitz aus dem Fenster zu schauen und den Zug einfach laufen zu lassen. Die Ohrenschützer wurden wegen Lärms auf dem Führerstand ab Ende der 1970er Jahre Pflicht. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 4

 

95 0027 und 95 0045 verabschieden sich vor dem Dg 55475 bei Unterloquitz in Richtung Probstzella. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 5

 

Der P 18001 von Rudolstadt nach Sonneberg war bis Saalfeld mit zwei Loks der Baureihe 95 bespannt, was wohl an der kurzen Wendezeit in Rudolstadt lag. Hier sind es 95 0045 und die hier nicht sichtbare 95 0010 am Zugschluss, die durch Rudolstadt dampfen. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 in Rudolstadt

 

Im Nachschuss sind beide 95er am P 18001 in Rudolstadt zu erkennen. In Saalfeld wird die Schlusslok 95 0010 den Zug verlassen. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0010 (+ 0045) in Rudolstadt

 

Ab Saalfeld ging es für 95 0045 am P 18001 nach Sonneberg solo weiter. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 in Saalfeld (1)

 

95 0045 mit P 18001 in der Südausfahrt des Bahnhofs Saalfeld. Von der im April 1945 zerstörten Straßenbrücke zum Saalfelder Ortsteil Köditz blieben nur die Auffahrten übrig. Die Brücke wurde nicht wieder aufgebaut. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 in Saalfeld (2)

 

95 0045 mit P 18001 nach Sonneberg hinter Kaulsdorf. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Kaulsdorf (1)

 

Auch nach 53 Dienstjahren ist 95 0045 unermüdlich unterwegs, hier vor dem P 18001 zwischen Kaulsdorf und Hockeroda. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Kaulsdorf (2)

 

Ein beliebter Fotostandpunkt war eine alte, halb zerfallene Feldwegbrücke zwischen Unter- und Oberloquitz, die auch hier für den P 18001 mit 95 0045 herhalten musste. Warum man nie ein Foto mit der Brücke machte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Unterloquitz (4)

 

Eine nicht ganz legale Abkürzung über diverse Feldwege aus dem Loquitztal nach Reichsmanndorf zur Fernstraße 281 ermöglichte dann locker, den P 18001 auf dem Lichter Viadukt wieder abzulichten. Es reichte sogar meist noch für einen kurzen Einkauf in der Bäckerei in Schmiedefeld, die direkt an der 281 lag. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Lichte (1)

 

In luftiger Höhe von 34 m überquert 95 0045 mit P 18001 das Piesau-Tal in Lichte. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Lichte (2)

 

Eine unerkannt gebliebene 95er fährt mit P 18002 nach Saalfeld über das Piesau-Viadukt nach Lichte-Ost ein. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18002 in Lichte

 

41 1130 mit P 6018 (Gera - Göschwitz) bei Oberndorf kurz vor Hermsdorf. (24.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1130 bei Oberndorf

 

99 1582 fährt mit einem Güterzug aus Wolkenstein in Niederschmiedeberg ein. Nachdem die Einstellung des Personenverkehrs auf dem Abschnitt zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg am 30. September 1984 erfolgt war (Jöhstadt wurde schon seit Januar 1984 nicht mehr angefahren), wurde nur noch der Güterverkehr für das Kühlschrankwerk in Niederschmiedeberg bis Ende 1986 aufrechterhalten, da erst die nötigen Voraussetzungen für den endgültigen Verkehrsträgerwechsel auf die Straße geschaffen werden mussten.  (11.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 in Niederschmiedeberg2

 

99 1582 erreicht das damalige Ende der Preßnitztalbahn am Kühlschrankwerk in Niederschnmiedeberg. 1961 erhielt das Werk von „staatswegen" die Aufgabe, die gesamte Produktion auf Massenfertigung von Haushaltkühlgeräten mit einer jährlichen Stückzahl von 350.000 auszurichten. Im Oktober 1964 verließ der 1-millionste vom VEB DKK gefertigte Kühlschrank das Werk. Auch in der DDR gab es seit 1952 ein sog. "Wertgesetz" für eine wirtschaftliche Rechnungsführung. Die Parole sollte wohl an die Senkung der Kosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktionsqualität erinnern. Jedoch blieben materielle Anreize ein wenig effektives Mittel, weil die Auszahlung von Prämien für den Einzelnen zu gering waren und meistens ehedem nicht in Konsumgüter umgesetzt werden konnten. (24.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 in Niederschmiedeberg3

 

38 1182 dampft mit einem Sonderzug aus Schmölln. (25.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 in Schmölln

 

86 001 und 86 1501 mit einem Sonderzug in Wiesa/Ergeb. mit der St.-Trinitatis-Kirche aus dem Jahr 1904. (21.09.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 001 + 1501 bei Wiesa

 

DR 118 788 (Bw Meiningen) mit einem Eilzug nach Arnstadt in Meiningen. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 118 788 in Meiningen

 

52 8097 des Bw Berlin-Schöneweide mit einer Dampfspeicherlok des RAW Meiningen unterwegs in Meiningen. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Probefahrt des RAW Meiningen

 

Lok 6 des VEB Braunkohlenwerk Geiseltal wurde vom 28.02. bis 24.05.1983 im Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen mit Kohlenstaubfeuerung ausgerüstet. Die frisch fertig gestellte Lok steht im Bahnhof Meiningen zur Rückfahrt nach Merseburg bereit. Dahinter steckt die ehemalige 44 0278 (44 1278) des Bw Sangerhausen, die nach ihrer Ausmusterung im Oktober 1982 an das Braunkohlenwerk ging. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lok 6 BKW Geiseltal (1)

 

Die frisch auf Kohlenstaubfeuerung umgebaute Lok 6 des VEB Braunkohlenwerks Geiseltal (ex 44 0278) verlässt mit einem Kohlenstaubwagen den Bahnhof Meiningen. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lok 6 BKW Geiseltal (2)

 

Blick auf den Bahnhof Meiningen mit einer Rangierfahrt aus dem nahen RAW, die aus einer unbekannten 01.5, einer Dampfspeicherlok und einer 52er besteht. (08.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Rangieren in Meiningen

 

44 0305 kämpft sich mit Ng 66422 nach Gera die Steigung bei Neunhofen hinauf. (03.01.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
44 0305 bei Neunhofen

 

44 0194 (ex 44 1195) schiebt 44 0486 (44 1486) mit dem Gipszug über die Rampe nach Blankenheim nach. In der Ausfahrt von Sangerhausen begegnen sie der dort wartenden 44 0338 (44 1338).  (08.09.1981) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Schiebebetrieb in Sangerhausen

 

DR 118 400 (Bw Leipzig Hbf Süd) fährt mit E 771 (Leipzig - Cranzahl) aus Wolkenstein. (04.01.1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 118 400 in Wolkenstein

 

86 1001 mit einem Intraflug-Sonderzug auf der Zschopaubrücke in Wolkenstein. Im Bahnhof ist noch eine sächs. IV K der Schmalspurbahn nach Jöhstadt unterwegs. (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1001 in Wolkenstein (4)

 

99 1606 dampft mit einem Personenzug nach Jöhstadt aus Wolkenstein. (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1606 in Wolkenstein (2)

 

99 1606 mit P 14287 nach Jöhstadt kurz vor Schmalzgrube, in Höhe des heutigen Haltepunkts Forellenhof. (20.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1606 bei Schmalzgrube

 

99 1590 mit einem Güterzug zwischen Nieder- und Mittelschmiedeberg. (20.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1590 bei Steinbach

 

58 1111 fährt mit einem Nahgüterzug aus Schwarzenberg in Aue/Sa. ein. (20.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Aue (2)

 

58 1934 dampft mit Dg 53324 nach Aue durch Wilkau-Haßlau und begegnet dort einem Güterzug mit den beiden 110 718 und 110 719 des Bw Aue. (31.08.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1934 in Wilkau-Haßlau

 

Mit Volldampf geht's für 58 1934 durch Schlema.  (31.08.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1934 in Schlema

 

58 1758 fährt mit P 3603 nach Aue in Hartenstein am aufgestauten Thierfelder Bach vorbei. (17.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1758 in Hartenstein

 

58 1111 (ex bad. 58 311) mit einem Dg aus Zwickau am Wasserhaus in Wiesenburg. Der an der Außenwand angebrachte Ausleger des Wasserkrans war in Sachsen durchaus üblich. 1979 wurde das Gebäude abgerissen. (21.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Wiesenburg

 

58 1111 fährt mit einem Nahgüterzug aus Johanngeorgenstadt in Schwarzenberg/Erzgeb. ein. (17.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Schwarzenberg

 

01 1516, die sich hier bestens gepflegt in Dresden Hbf präsentiert, kann für sich das traurige Anrecht in Anspruch nehmen, die letzte durch eine Kesselexplosion in Deutschland ausgeschiedene Dampflok zu sein: Am 27. November 1977 zerknallte der Kessel der Lok vor D 567 (Berlin - Leipzig) bei der Einfahrt in den Bahnhof Bitterfeld. Dabei wurden der Lokführer und Heizer getötet, sowie sieben weitere Personen durch umherfliegende Splitter und Trümmerteile, 45 weitere Personen wurden verletzt.  (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 1516 in Dresden (2)

 

In Dresden Hbf trifft DR 120 026 vom Bw Reichenbach auf die dort rangierende 106 531. (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 120 und 106 in Dresden

 

Zum MOROP-Kongress 1971 in Dresden richteten die Deutsche Reichsbahn und das Verkehrsmuseum Dresden vom 19. bis 22. August auf dem Bahnhof Radebeul Ost eine große Fahrzeugausstellung aus. Neben 25 historischen und modernen Lokomotiven sowie 17 Wagen war dort die nagelneue 130 036 zu sehen, die erst eine Woche zuvor als Sowjet-Import an das Bw Neustrelitz abgeliefert worden war. Vier Monate später wurde sie bei einem Unfall am 14.12.1971 in Sophienhof so stark beschädigt, dass sie abgestellt und schließlich im März 1976 verschrottet wurde. Einzig ihr Rahmen wurde an 130 030 weitergegeben. (20.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 130 036 in Radebeul

 

142 166 vom Bw Karl-Marx-Stadt mit einem Güterzug auf dem Viadukt bei Muldenhütten, über das Bahnstrecke Dresden – Werdau das Tal der Freiberger Mulde überquert.  (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
142 166 bei Muldenhütten

 

DR 211 028 (Bw Leipzig Hbf West) befindet sich in Dresden-Neustadt auf dem Weg zum Hauptbahnhof.  (17.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 211 028 in Dresden (2)

 

52 2571 vom Bw Senftenberg mit einem Güterzug in Dresden-Neustadt. Die Lok war im Dezember 1943 an das Bw Swinemünde in der RBD Schwerin geliefert worden und war bis 1975 im Einsatz. (17.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
52 2571 in Dresden (3)

 

52 2632 (Bw Stralsund) mit einer 120 vor einem Güterzug in Velgast. (09.1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
52 2632 in Velgast

 

Mit P 3517 von Berlin-Schöneweide nach Halle/Saale Hbf am Haken verlässt 03 2155 Berlin-Schönefeld. (28.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2155 in Berlin (9)

 

Die Beförderung des zwischen Berlin und Stralsund verkehrenden Güterexpressgutzugpaares Gex 2650/2651 gehörte zu den Aufgaben der Pasewalker 01.5. 01 0507 ist hier mit Gex 2650 bei Greiffenberg nördlich von Angermünde unterwegs. (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0507 bei Greiffenberg

 

52 8145 (ex 52 1169, DWM Posen, Baujahr 1943) mit einem Güterzug am S-Bahnhof Berlin Prenzlauer Allee. (28.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8145 in Berlin (3)

 

Im April 1979 war die Strecke zwischen Demmin und Stralsund tagsüber gesperrt, ein Teil der Reisezüge wurde umgeleitet. Der Schnellzug D 610 aus Berlin endete dadurch außerplanmäßig in Demmin. Die 03.10 (am 30. April war es 03 0085) spannte ab und während der Wartezeit bis zu Streckenfreigabe erledigte das Personal die Fristarbeiten im Bw-Bereich im Hintergrund. 03 0058 war vor der Sperrung als Lz aus Stralsund gekommen und übernahm den Wagenpark des D 610 für die Rückleistung des D 613 nach Berlin. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0058 in Demmin

 

Lokwechsel im Bahnhof Stralsund-Rügendamm: 03 0046 hatte den D 270 "Meridian" aus Berlin gebracht und wartet auf die Rückfahrt ins Bw. Zuvor muss der Kühlwagenzug noch das Gleis räumen. Die Restleistung des D 270 bis Saßnitz wird 03 0090 übernehmen. Der Lokwechsel wurde früher umlaufbedingt hier vorgenommen, weil die Zuglok des D 270 aus Berlin anschließend den "Berlinaren" übernahm, der aber kurz vor dem Ende des Dampfbetriebs längst verdieselt war. (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lokwechsel in Stralsund

 

Nach dem Lokwechsel in Stralsund-Rügendamm von 03 0046 (links) auf die neue Zuglok 03 0090 geht es für den D 270 "Meridian" weiter nach Saßnitz. Der "Meridian" wurde zum Sommerfahrplan 1969 mit dem Laufweg von Berlin Ostbahnhof über Dresden, Prag, Bratislava und Budapest bis Belgrad eingeführt. Ein Jahr später wurde er in Richtung Norden bis Malmö verlängert. Sein Zugname wurde von seiner Strecke weitgehend entlang des 15. Längengrads abgeleitet. Ab 1976 verlängerten die beteiligten Bahnen den "Meridian" über Belgrad hinaus bis Bar, damit verkehrte der Zug über einen Laufweg und fast 2.100 km. Damit entstand erstmals eine planmäßige Zugverbindung von Schweden bis an die jugoslawische Adria.  (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0090 in Stralsund (3)

 

Mit voller Kraftentfaltung geht es für 03 0090 vor dem D 270 "Meridian" vom Bahnhof Rügendamm über die Ziegelgrabenbrücke auf die Insel. (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0090 in Stralsund (4)

 

03 0010 war bis Anfang 1974 für die Versuchs- und Entwicklungsstelle Maschinenwirtschaft (VES-M) in Halle/Saale tätig. Danach wurden Gegendruckbremse und Giesl-Ejektor ausgebaut und sie erhielt wieder einen Normalschornstein und -blasrohr. Hier verlässt sie mit D 814 (Leipzig - Stralsund) den Bahnhof Demmin an der eingleisigen Strecke Neubrandenburg - Stralsund.  (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0010 in Demmin (2)

 

Hinter Demmin führt die Strecke aus dem Tollense-Tal in einer Steigung heraus in Richtung Neubrandenburg. Man sieht der 03 0058 am Hp Gutengermendorf an, dass selbst ein kleiner Berg vor dem 450 t schweren D 613 einer Schnellzuglok zu schaffen macht.  (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0058 bei Demmin (3)

 

Über die Landenge am Jasmunder Bodden bei Lietzow (Rügen) steuert 03 0085 mit dem D 270 "Meridian" ihrem Ziel in Saßnitz entgegen. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 auf Rügen (13)

 

In der Einfahrt von Sagard, das rund 16 Kilometer nordöstlich von Bergen auf Rügen und sieben Kilometer westlich von Saßnitz auf der Halbinsel Jasmund liegt, konnte der D 270 mit 03 0085 am dortigen Einfahrsignal erneut abgepasst werden. Der starke Wind sorgte wieder für eine Zitterpartie von Licht und Schatten. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 auf Rügen (14)

 

Nachdem 03 0085 mit dem D 270 "Meridian" im Bahnhof Sassnitz angekommen und die Kurswagen nach Malmö abgehängt waren, zieht die Lok den in Saßnitz verbleibenden Wagenpark auf Gleis 1 weiter vor. Von Gleis 1 aus wird die Lok die Wagen nach Gleis 4 oder 5 zurückdrücken zwecks Innenreinigung und Wasserbefüllung. Auf der Strecke nach Saßnitz Hafen durften die 03.10 laut Sammlung betriebsdienstlicher Vorschriften Teil l (SbV, Teil l) der Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Greifswald, ab 1972 nicht mehr eingesetzt werden, weil es vermehrt zu angerissenen Speichen, gebogenen Stangen, losen Radreifen und gezehrten Drehzapfen gekommen war. Die Strecke mit einer Neigung von 1:37 zur 37 m tiefer liegenden Hafenmole war halt kein Terrain für eine Schnellzuglok (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 auf Rügen (15)

 

03 0085 macht sich für die Übernahme des D 270 "Meridian" im Bahnhof Stralsund-Rügendamm bereit. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 in Stralsund (2)

 

Zwischen Neubrandenburg und Stralsund hatte der D 270 "Meridian" eine Fahrzeit von einer Stunde für 94 km mit einem Zwischenhalt. Da hatte auch 03 0085 keine Zeit zu verlieren. (01.05.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 bei Neubrandenburg (3)

 

38 222, die seit 1946 in Nossen stationiert war, steht mit einem Personenzug in ihrem Heimatbahnhof. (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 222 in Nossen

 

Die 1916 bei Hartmann in Chemnitz gebaute 38 223 war vom 19.08.1966 bis zur Ausmusterung am 22.10.1968 in Nossen beheimatet. (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 223 in Nossen

 

38 225, die 1916 bei Hartmann in Chemnitz das Licht der Welt erblickte, und in Nossen (Foto) im November 1967 abgestellt wurde. Hinter der Lok steht einer der klassischen Talbot-Schotterwagen der Austauschbauart mit einem Volumen von 12,5 m3. (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 225 in Nossen (2)

 

Die 1921 bei Henschel in Kassel entstandene 38 3254 in Sangerhausen. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 3254 in Sangerhausen

 

38 327, ein Nachbau der sächs. XII H2 durch die Reichsbahn aus dem Jahr 1927, im Bw Riesa. Am Tag der Aufnahme hatte die Lok gerade ihr 40. Einsatzjahr vollendet. (08.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 327 in Riesa

 

93 073 (Bw Berlin-Grunewald) rangiert einen leeren Kohlezug auf dem Ablaufberg in Berlin-Charlottenburg. Die tiefer gelegenen Gleise ist die (noch zweigleisige) Anbindung Richtung Spandau. (22.09.1962) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
93 073 in Bln-Charlottenburg

 

03 042 vom Bw Wittenberge fährt mit D 1060 aus Dresden in Hamburg Hbf ein. Der Zug fuhr seit November 1964, war aber im Kursbuch noch nicht enthalten. Hintergrund war, dass DDR-Rentner wieder für bis zu 30 Tage in den Westen reisen durften und dadurch das bestandene Platzangebot nicht mehr ausreichte. Wegen der fehlenden Fahrplandokumentation wurde von dem britischen Kollegen wohl irrtümlich angenommen, dass dies der D 166 aus Berlin sei. Die Wagenreihung verrät, dass der D 1060 in jenem Fahrplanabschnitt noch nicht über Schwerin fuhr. Das Aufnahmedatum lässt sich dadurch zwischen dem 21.04.1965 und 29.05.1965 eingrenzen.  (05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 042 in Hamburg

 

Ende Mai 1981 veranstalteten die Eisenbahnfreunde Zollernbahn in Zusammenarbeit mit der Schweizer Intraflug AG eine Sonderfahrt ins „Dampflokparadies DDR“. Die Ausfahrt des Sonderzuges D 24404 nach Gera mit 01 2118 war gegen 17.50 Uhr geschickt gewählt, denn so ließ sich eine Parallelausfahrt mit dem von 01 0513 gezogenen P 4006 (Saalfeld – Camburg) arrangieren. (28.05.1981) <i>Foto: Peter Wagner</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld

 

DR 120 338 (Bw Gera) mit einem Güterzug im Bahnhof Neumühle/Elster, der heute bis auf ein Gleis alle Anlagen eingebüßt hat. (26.09.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 120 338 in Neumühle

 

99 1582 mit Nachschub für die Kühlschrankproduktion in Niederschmiedeberg in der Ausfahrt von Wolkenstein. Nachdem am 13. Januar 1984 die letzten Reisezüge zwischen Niederschmiedeberg und Jöhstadt verkehrten, folgte am 30. September 1984 auch die Einstellung des Personenverkehrs auf dem Reststück zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg. Der Güterverkehr bis Niederschmiedberg erhielt noch eine Gnadenfrist bis zum 20. November 1986, da man es nicht schaffte, rechtzeitig den Verkehrträgerwechsel auf die Straße zu vollziehen. Da das VEB DKK Kühlschrankwerk Niederschmiedeberg für Westdevisen sorgte, durfte die Produktion nicht beeinträchtigt werden. Die Kühlgeräte ging fast ausschließlich in das westliche Ausland zu Dumpingpreisen, hauptsächlich nach Frankreich, Holland, Dänemark, Österreich und Westdeutschland - die Westbürger fanden die Kühlschränke u.a. im Quelle-Katalog wieder.  (08.01.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 in Wolkenstein (5)

 

99 1586 vor einer (passenden ?) Sozialismusreklame in Niederschmiedberg auf dem Weg zum dortigen Kühlschrankwerk. 1961 erhielt das Werk von „staatswegen" die Aufgabe, die gesamte Produktion auf Massenfertigung von Haushaltkühlgeräten mit einer jährlichen Stückzahl von 350.000 auszurichten. Im Oktober 1964 verließ der 1-millionste vom VEB DKK gefertigte Kühlschrank das Werk. In den 1970er Jahren beschäftigte der Kühlschrankbetrieb über 2000 Angestellte im Werk Niederschmiedeberg und stellte im Jahr 1988 erstmals 1 Million Kühlschränke her. Im Wendejahr 1989 hatte sich DKK zu einer beachtlichen Größe entwickelt und produzierte mit 5.300 Mitarbeitern 1.046 Mill. Kühl- und Gefriergeräte, was 25% der gesamtdeutschen Produktion bzw. 11% des Ostblocks entsprach. (1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1586 in Niederschmiedeberg

 

Am Abend des 13. Januar 1984 verkehrte der letzte öffentliche Reisezug von Wolkenstein nach Jöhstadt. Als Leerreisezug (Lrz) 14281 verließ er in den Nachtstunden des anschließenden Tages um 2.29 Uhr den Bahnhof Jöhstadt. Bis zum 30. November 1984 hielt die Deutsche Reichsbahn den Reiseverkehr zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg aufrecht, danach blieb lediglich der Güterverkehr auf dem unteren Streckenteil noch für knapp zwei Jahre erhalten. Überlegungen, zwischen Steinbach und Jöhstadt schon zu DDR-Zeiten einen „Traditionsbetrieb“ einzurichten, scheiterten nicht nur an der Finanzierungsfrage. Es gab bei den Verantwortlichen der Reichsbahn in Dresden und Berlin auch kein Interesse, die Erneuerung des maroden Oberbaus zu bezahlen – und auf Experimente mit unentgeltlich arbeitenden Eisenbahnfreunden wollte man sich im Preßnitztal nicht einlassen. Außerdem bestand sowohl an den Lokomotiven als auch Wagen auf anderen sächsischen Schmalspurbahnstrecken noch Bedarf. Mit den saugluftgebremsten Rollfahrzeugen aus Wolkenstein konnte beispielsweise 1987 der Betrieb mit Heberleinbremse zwischen Oschatz und Kemmlitz beendet werden. In der Zeit der Mangelwirtschaft war die Einstellung der Preßnitztalbahn somit für andere Strecken ein Garant zum Weiterbetrieb (Quelle: Der Preß'-Kurier Nr. 136). Symbolhaft stand am Wasserhaus in Steinbach ein Kreuz. Im Sommer 1990 begann dann die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. mit dem teilweisen Wiederaufbau der Schmalspurbahn als Museumsbahn. Diese verkehrt heute zwischen Steinbach und Jöhstadt.  (1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Das (vorläufige) Ende

 

50 3516 vom Bw Glauchau blockiert den Bü an der Leipziger Straße in Penig. (01.05.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3516 in Penig

 

Am 9. September 1972 reiste 24 009 (hier noch mit der DR-EDV-Nummer 37 1009) über Oebisfelde in den Westen aus. Im Bahnhof Vorsfelde, dem ersten auf bundesdeutschem Gebiet hinter der Grenze, wurde der Neuankömmling erwartet. (09.09.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Ankunft im Westen (4)

 

Eine der größten Umschlagstellen der deutschen Post der DDR befand sich am Leipziger Hauptbahnhof, in der auch massenhaft Westpakete ankamen. Briefe und Pakete waren in der Vorinternetzeit die wichtigsten Kommunikationsmittel und hielten die Verbindung zwischen den Menschen in beiden deutschen Staaten aufrecht. In Postämtern unterhielt das MfS eigene Abteilungen, in denen systematisch Post geöffnet wurde. Die Postkontrolle des MfS setzte im Gründungsjahr des Ministeriums 1950 ein. In eigenen Räumlichkeiten des MfS in den 15 Briefverteilämtern der DDR, "Stelle 12" genannt, sortierten Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter nach bestimmten Vorgaben Briefe aus. Verdächtige Inhalte wurden gegebenenfalls kopiert oder sogar im Original zu den Akten genommen und Westgeld-Scheine entnommen. Auf diese Weise erwirtschaftete das MfS auch Devisen: Allein zwischen Januar 1984 und November 1989 ergab dies eine Summe von 32,8 Millionen DM! Das Geld wurde entwendet und der betroffene Brief vernichtet. Mit Unterstützung des Zolls und dort arbeitenden MfS-Angehörigen wurden auch Paketsendungen inspiziert und teilweise Gegenstände konfisziert, darunter bespielte Musik- oder Hörspielcassetten. Für die Postuntersuchung stand in der Regel ein Verzögerungszeitraum von zwölf Stunden zur Verfügung. Erst danach konnte die Deutsche Post mit der regulären Briefzustellung beginnen. Bei erheblich verzögerten Sendungen wurde das Datum im Poststempel unkenntlich gemacht. 1989 waren bis zu 2.200 Mitarbeiter des MfS allein mit der Kontrolle der Postsendungen beschäftigt. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE). (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Postzentrum Leipzig

 

DR 110 631 wurde am 21.12.1973 in Görlitz in Dienst gestellt. Der Fotograf traf die fast neue Lok dort kurze Zeit später an. Am 17.11.1994 wurde sie in Wustermark abgestellt und ein Jahr später ausgemustert. (03.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 110 631 in Görlitz

 

184 001 (ex VT 137 288, Wumag, Baujahr 1938) mit 182 003 (ex SVT 137 278, LHB, Baujahr 1938) in Berlin-Schöneweide. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT 137 und SVT 137 in Berlin

 

58 3056 mit P 15768 nach Riesa bei Ziegenhain. (10.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 3056 bei Ziegenhain

 

58 3053 vom Bw Glauchau fährt mit einem Güterzug nach Gera durch Schmölln. (05.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 3053 in Schmölln (2)

 

58 1800 mit P 3603 aus Zwickau kurz vor Aue. (07.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1800 bei Aue

 

Normalerweise hier immer rückwärts unterwegs, brauchte es schon einen Dienstzug, um auf dem Nasse-Telle-Viadukt am Teufelsholz oberhalb von Lauscha eine 95er (95 0022) vorwärts aufnehmen zu können. (01.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0022 bei Lauscha

 

95 0010 fährt mit E 802 (Sonneberg - Saalfeld - Leipzig) durch den Bahnhof Marktgölitz, der damals genau an der Grenze zum Sperrgebiet nach Probstzella lag. (10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0010 bei Marktgölitz

 

95 0030 mit P 18005 aus Saalfeld in Oberlauscha. (10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0030 in Oberlauscha

 

95 0030 mit P 18005 nach Sonneberg (und einer offenen Tür am letzten Wagen) kurz vor Marktgölitz. (10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0030 bei Marktgölitz

 

Anlässlich der 100-jährigen Jubiläums der Saalebahn war dieser Sonderzug im Einsatz, aufgenommen in Großherigen. Zuglok ist die 1902 bei Humboldt in Cöln gebaute "1808 Berlin" (spätere "6146 Berlin", bei der DRG als 89 7403 eingereiht). Über Einsätze bei der Kleinbahn Heudeber-Mattierzoll und Sächsische Provinzbahnen GmbH, Halle/Saale, kam sie 1950 zur Reichsbahn der DDR und wurde dort als 89 6009 eingeordnet. Zur Vergrößerung des Aktionsradius erhielt sie 1953 einen Schlepptender und wurde auf den Strecken des Oderbruchs eingesetzt. Die Lok gehört heute zum Museumsbestand des Vm Dresden. (08.06.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
100 Jahre Saalebahn (3)

 

99 1561 mit dem letzten Zug auf der Schmalspurbahn Kirchberg - Wilkau-Haßlau im Bahnhof Kirchberg. Von der einstmals 40 km langen Schmalspurbahn bis Carlsfeld, war mit der Sperrung des Abschnitts Kirchberg – Saupersdorf ob Bf am 15. Juli 1967 nur noch das 6 km lange Streckengleis aus Wilkau-Haßlau übrig geblieben. Der Güterverkehr wurde am 30. September 1972 eingestellt, der Personenverkehr am 3. Juli 1973.  (02.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied in Kirchberg

 

Seit 1969 war 92 598 (Hanomag, Baujahr 1912) als Werklok 3 im RAW Cottbus tätig. Für Sonderzugeinsätze wurde sie immer wieder mit ihrer alten Reichsbahnummer versehen, so wie hier vor dem DMV-Sonderzug 22666 (Cottbus - Wilhelm-Pieck-Stadt Guben, zurück als 22555 über Verbindungskurve Forst. (07.10.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
DMV-Sdz mit 92 598

 

92 638, eigentlich Lok 5 (ex "Stettin 7906", Baujahr 1912) bei der Erfurter Industriebahn. Bereits am 17. August 1954 war die von der Union-Gießerei Königsberg/Ostpr. gebaute Lok von der DR an den VEB Eisenhüttenkombinat Ost verkauft worden und wurde dort unter der Loknummer 13 eingesetzt. Am 6. Januar 1971 wurde sie an die Industriebahn Erfurt weitergegeben und dort als Lok 5 eingesetzt. Die Museums-Eisenbahn Minden kaufte die Lok Ende Dezember 1977. Nach einer Aufarbeitung wurde sie ab April 1980 (lackiert in den preußischen Länderbahnfarben) auf der Mindener Kreisbahn eingesetzt.  (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (8)

 

86 1591 fährt mit einem Personenzug nach Annaberg-Buchholz aus dem Bahnhof Markersbach. (04.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1591 in Markersbach (1)

 

Nach der engen 180°-Kurve hinter dem Bahnhof Markersbach passiert 86 1591 das 36 m hohe und 236 m lange Viadukt aus dem Jahr 1889. (04.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1591 in Markersbach (2)

 

Eine 86er fährt mit einem Güterzug nach Annaberg-Buchholz über das Cranzahler Viadukt. Die Brücke wurde 1871 erbaut und 1992 grundlegend erneuert. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 bei Cranzahl

 

93 608 (Bw Saalfeld) verlässt mit tatkräftiger Unterstützung am Zugschluss den Bahnhof Triptis. (04.1968) <i>Foto: Michael Malke</i>
93 608 in Triptis

 

94 1541 (ex 94 541) mit einem Personenzug nach Suhl (und einer weiteren T 16.1 am Zugschluss) im Bahnhof Schleusingen. (1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
94 1541 in Schleusingen

 

99 5903, die zum Jubliäum der vormaligen Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn AG (NWE) mit einem grünen Anstrich versehen worden war, mit einem Güterzug bei Stiege. (1991) <i>Foto: A. Röder</i>
99 5903 bei Stiege

 

Nachdem bereits 1953 die DB erwägte, die nicht alterungsbeständigen 03.10-Kessel aus dem Baustoff St 47 K zu ersetzen, blieb auch der DR nicht verborgen, dass eine Erneuerung ihrer Loks aufgrund der Abnutzungserscheinungen dringend erforderlich war. Obwohl die Konstruktion eines DR-Rekokessels kurz vor dem Abschluss stand, lieferte der VEB Schwermaschinenbau "Karl Liebknecht" aus Magdeburg noch 1957 zwei Nachbaukessel geschweißter Bauart, die in 03 1077 und 03 1088 eingebaut wurden. Die Lieferung weiterer Ersatzkessel war nicht vorgesehen, weil man bereits 1958 mit der Rekonstruktion der Baureihe 03.10 im RAW Meiningen beginnen wollte. Nicht vorhersehbar war allerdings, dass kurz vor Beginn des Rekonstruktionsprogramms der St 47-K-Kessel der 03 1046 bei der Durchfahrt im Bahnhof Wünsdorf (Krs. Zossen) zerknallte. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (1)

 

Die Reste der 03 1046 (Bw Dresden-Altstadt) nach dem Kesselzerknall im Bahnhof Wünsdorf. Der Unfall ereignete sich vor dem D 78 ("Balt-Orient-Express") auf der Fahrt von Dresden nach Berlin. Ursache war ein Härteriß durch Materalermüdung im Langkessel des aus St 47 K gefertigten, nicht alterungsbeständigen Kessels.  (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (2)

 

Die Untersuchungskommission an der zerstörten 03 1046 im Bahnhof Wünsdorf. Sie bestand u.a. aus den Herren Vieser (Leiter der Hv Maschinenwirtschaft) als Vorsitzenden, sowie Rose (Abteilungsleiter Hv Maschinenwirtschaft), Quandt (Leiter der HAS), Baumberg (Leiter der VES(M) Halle), Wenzel (Leiter der schweißtechnischen Versuchsanstalt Wittenberge) und Fröhlich (Kesselprüfer aus dem RAW Meinigen). (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (3)

 

Die Detonation der Lok konnte man 25 km im Umkreis des Bahnhofs Wünsdorf hören. Der vordere Langkesselschuß flog 450 m weit und beschädigte ein Gebäudedach. Der obere Teil des hinteren Langkesselschusses durchschlug das Dach eines Holzschuppens, setzte fünfmal auf und durchbrach in 300 Meter Entfernung einen Bretterzaun. Teile der Heiz- und Rauchrohre wurden 350 m entfernt aufgefunden, die Rauchkammertür lag in Fahrtrichtung 100 Meter vor der Lok. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (4)

 

Die Lok und drei Wagen des D 78, dessen Insassen unverletzt bleiben, entgleisten. Im Nachbargleis des Bahnhof Wünsdorf wurden vier Wagen des dort stehenden Güterzuges Dg 6209 durch die Druckwelle aus den Schienen gehoben. Der 30-jährige Lokführer der 03 1046 kam ums Leben; der Heizer überlebte den Horrorunfall schwer verletzt.  (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (5)

 

Die Unfallstelle im Bahnhof Wünsdorf in ihrer gesamten Ausdehnung. In der Bahnhofseinfahrt (oben), wo der Unfall geschah, steht noch der Tender der 03 1046, der den Unfall mit leichten Beschädigungen an der vorderen Tenderwand überstand. 03 1046 rollte nach der Explosion noch auf den Bahnhofsgleisen etwa 400 m weiter. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (6)

 

Der bedauerliche Unglücksfall der 03 1046 ereignete sich kurz vor Beginn der Durchführung des Rekonstruktionsprogramms und hätte auch jede andere 03.10 der DR treffen können. Der Unfall war aber nicht Auslöser für den Austausch der St 47-Kessel. Vielmehr hatte dieser schon zwei Jahre zuvor mit dem Einbau zweier Ersatzkessel begonnen. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (7)

 

Bereits am Tag nach dem Unfall begann der Abtransport der 03 1046 unter Zuhilfenahme des E.D.K. 50-Schwerlastkranes DR 79-10-01 des Bw Pankow nach Meiningen. Mit den übrig gebliebenen Rahmenwangen der 1951 ausgemusterten 03 1079 vom RAW "Wilhelm Pieck" in Chemnitz entstand im RAW Meiningen eine neue 03 1046. Im RAW Meiningen erfolgte auch direkt der Einbau eines Reko-Kessels (Hersteller: RAW Halberstadt, Fabr.-Nr. 60). Die Lok wurde am 31. Dezember 1959 wieder in Dienst gestellt. Die Statistik weist übrigens nach 1945 neun Kesselzerknalle in den Westzonen/DB (davon sieben zwischen 1945 und 1947) aus, den letzten am 12. Oktober 1951 an 42 1893 bei Cochem. In der Ostzone/DR ereigneten sich fünf derartige Unfälle, der letzte am 27. November 1977 in Bitterfeld mit 01 1516. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (8)

 

Der Vollstänigkeit halber der Untersuchungsbericht zum Kesselzerknall der 03 1046 durch die hochkarätige Untersuchungskommission, der bereits einen Tag nach dem Unfall erstellt wurde. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (9)

 

Seite 2 des Unfallberichts. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 -10

 

Seite 3 des Untersuchungsberichts. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 -11

 

Abschluss und vorläufige Maßnahmen. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 -12

 

Der zweiachsige Triebwagen 501 der Spreewaldbahn war für die Rationalisierung des Betriebes beschafft worden und sollte auf bestimmten Verbindungen den Dampfbetrieb ablösen. Er wurde 1933 bei der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut und traf am 29. Juli 1934 in Straupitz ein. Der Vorteil des Triebwagens war die Einmannbedienung und die Trennung von Personen- und Güterverkehr. Es unterblieben die langen Aufenthalte auf den Endbahnhöfen zum Rangieren und Umsetzen. Er verkehrte auf der 13,8 km langen Strecke zwischen Straupitz und Goyatz etwa sechs Minuten schneller als ein dampflokbespannter Zug. Kurz vor Stilllegung der Spreewaldbahn im Jahr 1970 wurde der Triebwagen aufgrund ausgefahrener Achsbuchsen, beschädigter Radreifen und fehlender Ersatzteile abgestellt und 1974 verschrottet.  (1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Spreewaldbahn (4)

 

Die Reste des ehemaligen SVT 137 903a im RAW Wittenberge. Die SVT der Bauart Berlin waren 1938 die letzten Neuentwicklungen im Bereich der Schnelltriebwagen vor dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden Triebzüge erhielten die Nummern 137 901 und 137 902. Ein Ersatz-Maschinenwagen erhielt die Nummer 137 903a. Die Wehrmacht nutzte den Ersatz-Maschinenwagen im Krieg als Generatorwagen. Nach dem Krieg verblieb der Maschinenwagen 137 902a in Mitteldeutschland und wurde 1955/1956 für den Aufbau des Triebzuges SVT 137 902 genutzt. Dieser Triebzug bestand aus ehemaligen Niederländischen Wagen von Triebzügen Mat'36.  (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT 137 903 in Wittenberge

 

Vorstellung des 1963 vom VEB Waggonbau Görlitz gebauten Baumusterzug VT 18.16.01 in einer Sonderlackierung auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Die Baumustereinheit war mit zwei 900-PS-Motoren ausgestattet und für 160 km/h zugelassen; daher stammt auch die Bezeichnung VT 18 (für 1800 PS) und 16 (für 160 km/h). Die Serientriebwagen erhielten Motoren mit 1000 PS. Der Baumusterzug war mit den anderen Zügen nicht kuppelbar und wurde 1977 ausgemustert. (03.1963) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (6)

 

VT 4.12.002 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1965. Die 24 Meter langen Leichttriebwagen besaßen zwei zweiachsige Drehgestelle. Die Antriebsanlagen bestanden aus zwei unterflur angeordneten wassergekühlten Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotoren mit je 147 kW Leistung (VT 4.12.001) und 162 kW Leistung (VT 4.12.002). Jeder Motor trieb den jeweils innenliegenden Radsatz eines Drehgestelles an. Aufgrund der damals verhältnismäßig hohen Antriebsleistung hatten die Fahrzeuge ein gutes Beschleunigungsvermögen und eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h (auf DR-Strecken betrug die maximale Höchstgeschwindigkeit damals 120 km/h). Eine Serienproduktion erfolgte nicht, da sich die Deutsche Reichsbahn für den Weiterbau des zweiachsigen Schienenomnibus der Bauart Bautzen (DR-Baureihe VT 2.09) entschied und so keine Produktionskapazitäten für eine Serienproduktion vorhanden war. Beide Prototypen sind in den 1970er Jahren aus dem Betriebsdienst ausgeschieden, wurden jedoch nicht verschrottet. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (7)

 

DR 100 500 präsentiert sich fabrikneu auf der Leipziger Messe. Ab 29. März 1973 wurde die Lok dem Bw Eberswalde zugeteilt und im Jahr 2000 ausgemustert. (03.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (8)

 

Mitropa-Speisewagen 51 50 88-11 003-3 im "Interzonenzug" von Berlin nach Hamburg, aufgenommen in Büchen. Auffällig ist sofort, daß der Wagen ein kleineres Lichtraumprofil besitzt. Er wurde in der DDR aus einem CIWL-Fährbootwagen des Typs F (Ferry) umgebaut. Diese Schlafwagen wurden 1936 (Blanc Misseron) für den Englandverkehr beschafft. Bei der CIWL führte er die Nummer 3793 und wurde nach dem Umbau bei der MITROPA zum 055-003. Ausgemustert wurde er 1977. (1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Mitropa-Speisewagen (3)

 

Zwischen Miltitz-Roitzschen und Deutschenbora fährt 50 1388 mit Ng 62348 nach Nossen an der Blockstelle Rothschönberg vorbei. (09.05.1979) <i>Foto: Joachim Claus</i>
50 1388 bei Rothschönberg

 

Der Sdr4ge 62-Wagen (053-001), ein Kultur- und Aufenthaltswagen des "TOUREX", in Dresden Hbf. Der "TOUREX" wurde im Jahr 1956 vom Reisebüro der DDR als Liegewagenzug die Verbindung von Dresden nach Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste eingeführt. Den Zugnamen führte er ab 1961. Der Wagen wurde 1982 in Gotha zu einem Gesellschaftwagen (51 50 89-40 500-2) umgebaut. (1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR-Wagen Sdr4ge

 

Messwagen 2 der Versuchs- und Entwicklungsstelle Maschinenwirtschaft in Halle (VES-M Halle) in Erfurt Hbf. Der Messwagen mit der VES-M Nr. 60 50 99-66 665-9 diente für leistungstechnische Untersuchungen an elektrischen Lokomotiven. Er wurde 1943 bei Linke-Hoffmann-Busch als Maschinen-Gepäckwagen gebaut. Aufgabe dieses MaschPw4ü-43 "Bln 105 066" war die Energieversorgung für die Führungszüge der Reichsregierung. Nach dem Krieg war er das einzige Fahrzeug mit funktionsfähigen Dachstromabnehmern bei der DR. Der Umbau zum Messwagen "701 992 Hal" bzw. ab 1958 Nr. 864-611 (einschl. eines dreiachsigen Mess-Drehgestells) erfolgte 1954-57 im RAW Delitzsch. Der Wagen wurde so bis 1980 genutzt, diente danach noch als Bürowagen und wurde 1987 ausgemustert. (05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Messwagen der VES(M) Halle

 

Autotransportwagen Ogll 69-01-46 der DR mit einigen Wartburg-Fahrzeugen auf der Leipziger Messe. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (9)

 

DEUTRANS-Container auf SS-Wagen in einem nicht näher bezeichneten Containerbahnhof. Die DEUTRANS war ursprünglich eine bereits in der Weimarer Republik gegründete Deutsch-Russische Transport-Aktiengesellschaft namens "Derutra", für den bilateralen Transport zwischen der Sowjetunion und Deutschland. 1934 endete die Kooperation. Nach dem Zweiten Weltkrieg benötigte die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) eine Spedition, die Demontagetransporte durchführte und alle Außenhandelstransporte zwischen der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und der Sowjetunion sicherstellte. Daher wurde die „Derutra“ am 26. März 1946 in Ost-Berlin wiederbelebt. 1954 wurde die DEUTRANS – Internationale Spedition gegründet. Diese fungierte als reiner Spediteur und beauftragte die volkseigenen Kraftverkehrsbetriebe und die Deutsche Reichsbahn, aber auch Reedereien mit der Transportdurchführung. Der Hauptteil der Transporte wurde per Bahn abgewickelt. Ab den 1960er Jahren konnte man sich dem internationalen Trend zum Straßentransport jedoch nicht mehr verschließen. Die Devisenknappheit erwies sich dabei als ernstes Problem für die Beschaffung leistungsfähiger Straßenfahrzeuge, sodass Geschäfte auf Kompensationsbasis abgewickelt wurden. Da die DDR-Industrie rege Wirtschaftsbeziehungen zu Schweden pflegte, wurden Maschinen gegen Volvo-LKW getauscht. 1990 wurde die DEUTRANS von Kühne + Nagel übernommen. (1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DEUTRANS-Container

 

94 1292 rollt mit einem Personenzug aus Schleusingen auf dem ehemaligen Zahnstangenabschnitt bei Suhl-Friedberg zu Tal. (04.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 1292 bei Suhl (1)

 

Die Bahnstrecke Suhl – Schleusingen wurde am 14. November 1911 eröffnet. Besondere Schwierigkeiten bereitete die Linienführung aus dem Suhler Talkessel zur 144 m höher gelegenen Station Friedberg. Auf dem fünf Kilometer langen Streckenabschnitt musste auf einer Länge von 1470 Metern eine Zahnstange System Abt verlegt werden, um eine Neigung von bis 70,6 ‰ befahren zu können. Erst um 1928 erfolgte die Umstellung auf Adhäsionsbetrieb mit steilstreckentauglichen Dampfloks der Baureihe 94. 94 1670 kämpft sich auf dem Steilstreckenabschnitt bei Suhl-Friedberg mit einem Personenzug nach Schleusingen bergan. (04.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 1670 bei Suhl

 

Auch 94 1292 hat alle Mühe, ihren Zug auf der bis zu 70 ‰ starken Steigung bei Suhl-Friedberg in Fahrt zu bringen. (04.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 1292 bei Suhl (2)

 

Ein Wagen der ehemaligen Weimar-Berka-Blankenhainer Eisenbahn (WBBE), die ab 1. April 1949 zur Deutschen Reichsbahn kam. (1956) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
DR-BPWi-Wg 99362

 

58 1522 rangiert im Bahnhof Breitenbrunn auf der Bahnstrecke von Schwarzenberg (Erzgeb.) nach Johanngeorgenstadt. (02.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1522 in Breitenbrunn

 

Blick vom Schloss Wolkenstein auf die damals noch umfangreich vorhandenen Bahnanlagen des Bahnhofs Wolkenstein. Im Vordergrund befinden sich die Anlagen der Schmalspurbahn nach Jöhstadt, dahinter die Normalspurgleise der Strecke nach Annaberg-Buchholz. An der Zschopau fährt gerade ein Zug aus Jöhstadt ein. (02.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Bahnhof Wolkenstein

 

Zur Erschließung der Wälder und Rohstoffvorkommen im Umfeld von Muskau und Weißwasser wurde bereits um 1890 eine Pferdebahn mit einer Spurweite von 600 mm angelegt. Damit wurden die entstandenen Industriebetriebe (Braunkohlegruben, Ziegeleien, Sägewerke, Papierfabriken und Glashütten) über das Bahnnetz angeschlossen. Schon 1895 wurden die ersten beiden Dampfloks angeschafft. Bis zur Jahrhundertwende wuchs das Gleisnetz auf etwa 50 km. 99 3313 wurde 1914 von Borsig als Heeresfeldbahnlok in Dienst gestellt und kam 1921 als 8836 nach Muskau. Die Reichsbahn musterte sie 1984 aus. (1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 3313 in Muskau

 

99 5906 stellt im Bahnhof Gernrode den GmP 69712 zusammen. (12.04.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 5906 in Gernrode (1)

 

Rangierarbeiten mit 99 5906 im Bahnhof Gernrode. (12.04.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 5906 in Gernrode (2)

 

58 1562 mit Dg 53324 aus Zwickau auf dem Viadukt über die Zwickauer Mulde bei Schlema; eine Fotostelle, die man damals angesichts des Uranbergwerks der SDAG Wismut (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) im Hintergrund schnellstmöglichst wieder verlassen sollte.  (19.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1562 bei Schlema

 

58 1207, eine badische G 12, im Bw Schwarzenberg/Erzgeb. (18.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1207 im Bw Schwarzenberg

 

58 1758 mit P 3603 nach Johanngeorgenstadt am Brückenbergtunnel bei Schwarzenberg/Erzgeb. (17.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1758 bei Schwarzenberg (10)

 

Sogar am Neujahrstag des Jahres 1978 war 99 1561 mit einem Güterzug bei Großrückerswalde unterwegs. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (3)

 

Am Neujahrstag 1978 sorgte 99 1561 in Niederschmiedeberg für ein zusätzliches Feuerwerk. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (4)

 

99 1561 mit einem Güterzug nach Jöhstadt an der Brücke hinter Niederschmiedeberg. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (5)

 

Ausfahrt des Güterzuges nach Jöhstadt mit 99 1561 am Wasserhaus in Steinbach. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (6)

 

99 1561 im Preßnitztal an der alten Mühle bei Steinbach. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (7)

 

Die in Wolkenstein nach Jöhstadt ausfahrende 99 1568 trifft auf 38 205, die sich im Rahmen einer Sonderfahrt hier aufhielt. (03.05.1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Begegnung in Wolkenstein

 

DR 100 412 rangiert im Bahnhof Wolkenstein. Die Kleinlok wurde am 11.09.1934 von Deutz als "Kö 4412" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1943 wurde sie auf Vergaserbetrieb mit Flüssiggas umgebaut und in Kb 4412 umgezeichnet. Die Deutsche Reichsbahn der DDR baute sie wieder in eine "normale" Kö zurück. 1970 wurde sie in 100 412 umgenummert, 1992 erhielt sie die Betriebsnummer 310 412 und wurde am 24.08.1994 in Zwickau ausgemustert. Im selben Jahr wurde sie an die Anschlußbahn Potsdam-Rehbrücke verkauft. (1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 100 412 in Wolkenstein

 

Im Bahnhof Mügeln begegnen sich 99 1608 und eine weitere IV K mit 99 1584. (28.08.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
IV K-Treffen in Mügeln

 

99 7239 verlässt mit einem Personenzug nach Alexisbad den Bahnhof Gernrode. (02.1990) <i>Foto: A. Röder</i>
99 7239 in Gernrode

 

Nach einer Zugkreuzung fährt 99 5902 in Mägdesprung in Richtung Alexisbad aus. (02.1990) <i>Foto: A. Röder</i>
99 5902 in Mägdesprung

 

01 018 übernimmt in Magdeburg Hbf einen Zug. Im Hintergrund fährt gerade ein britischer Miltärzug aus Berlin vorbei. (02.1969) <i>Foto: W. Laudien </i>
01 018 in Magdeburg

 

58 1125 auf der Drehscheibe des Bw Saalfeld, noch mit dem alten Lokschuppen. Im Hintergrund ist die Brücke der Fernstraße 281 (heute: Bundesstraße 85) zu erkennen, die von den Reichsbahnern später angesichts der ständigen Umlagerung von Fotografen etwas verächtlich "Affenfelsen" tituliert wurde. (1969) <i>Foto: W. Laudien </i>
58 1125 in Saalfeld

 

Die Saalfelder 93 1134 wartet im Bahnhof Rottenbach auf neue Aufgaben. (1969) <i>Foto: W. Laudien </i>
93 1134 in Rottenbach

 

1941 wurden zwei Baumusterlokomotiven der Baureihe 23 von den Schichau-Werken in Elbing gebaut und ausgeliefert. Geplant war die Beschaffung von 800 Lokomotiven als Ersatz für die pr. P 8; bedingt durch den Zweiten Weltkrieg konnte die Serienproduktion jedoch nicht aufgenommen werden. Nach dem Krieg verblieben die beiden Lokomotiven mit den Betriebsnummern 23 001 und 23 002 bei der Deutschen Reichsbahn der DDR und wurden in Berlin, Brandenburg an der Havel, Jüterbog und Halle stationiert. 23 001 erhielt 1961 einen für die Baureihe 50 entwickelten Reko-Kessel mit Verbrennungskammer und 1970 die EDV-Nummer 35 2001-2. 23 002 sollte ebenfalls rekonstruiert werden, sie wurde jedoch 1967 wegen Schäden am Rahmen und den Rädern ausgemustert. 35 2001 wurde 1975 in Cottbus verschrottet, da es für den Einzelgänger kein sinnvolles Einsatzgebiet mehr gab. Die Konstruktion der Lok diente nach dem Krieg als Grundlage für die als Baureihe 23.10 eingeordneten Neubauloks der DR. Die DB-Neubaulok der DB-Baureihe 23 lehnte sich hingegen an einen nicht verwirklichten Entwurf der BMAG für die DRG-Baureihe 23 an. Das Foto (restauriert aus einem völlig kaputten Orwo-Dia) der zur VES(M) Halle gehörenden 23 001 entstand im Bw Saalfeld. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
23 001 in Saalfeld

 

38 354 war eine Rückkehrlok aus Frankreich, die 1919 an die ETAT ausgeliefert und später bei der SNCF als 230-E-977 lief. 1942 wurde die Lok nach Deutschland zurückgeholt und befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der DR, die die Lok als 38 354 einordnete. 1968 wurde sie beim Bw Karl-Marx-Stadt-Hilbersdorf ausgemustert. (1966) <i>Foto: Joachim Claus</i>
38 354 im Bw KMS

 

Blick aus der damaligen Hochschule für Verkehrswesen (HfV) auf den Dresdner Hauptbahnhof, wo sich eine pr. P 8 und eine DR-Neubaulok der Baureihe 65.10 begegnen. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Neubaulok und Altbaulok

 

Lok 2 der VEB Zuckerfabrik Unstrut-Helme in Erfurt. Dahinter verbirgt sich die ehemalige 89 6031, eine Henschel-Lok vom Typ Bismarck, Baujahr 1929, die ursprünglich als Lok 2 an die Kleinbahn-AG Genthin-Ziesar geliefert worden war. 1959 wurde sie von der Reichsbahn ausgemustert und verdingte anschließend ihr Gnadenbrot als Werklok. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VEB Zuckerfabrik Unstrut-Helme

 

Die 1923 bei Hartmann in Chemnitz gebaute 94 2089 im Bw Riesa. Sie erhielt sogar (auf dem Papier) noch eine EDV-Nummer (94 2089-4), wurde aber am 29.10.1970 ausgemustert. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 2089 in Riesa

 

98 009 rangiert im Bahnhof Freital-Ost. Die Lok schied 1968 aus dem aktiven Dienst aus. (1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
98 009 in Freital

 

99 322 in der Ernst-Thälmann-Straße in Bad Doberan. (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
"Molli" in Bad Doberan (31)

 

In den 1960er Jahren kehrte nochmals kurzzeitig die sächs. IV k auf die Schmalspurbahn Freital-Potschappel – Nossen zurück, da die planmäßig dort eingesetzten Maschinen der Baureihe VI k Probleme nach der Rekonstruktion hatten. Auch der G-Wagen auf dem 1. Rollwagen hinter der Lok ist "rekonstruiert": Ein sog. "Teil-Mod(ernisierungs)-Wagen" auf der Basis eines Flachdach-G-Wagens der Verbandsbauart mit neuem Blechdach, Beblechung des oberen Wagenkastens, UIC-Lüftungsschieber, Rollenlager etc. (1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
99 561 in Nossen

 

99 5633 (Jung, Baujahr 1917) in Straupitz, der Betriebsmittelpunkt der Bahnstrecke Lübben – Straupitz – Cottbus (Spreewaldbahn) war. Hier gab es einen dreiständigen Lokschuppen. Personenzüge fuhren  auf der Spreewaldbahn bis 1970 (Restabschnitte), Güterverkehrgab es auf dem Reststück Cottbus Spreewaldbahnhof – Cottbus Flughafen (drei Gleisanschlüsse) noch bis 1983. Auf allen anderen Strecken war der Güterverkehr bis zum Jahr 1968 schrittweise aufgegeben worden. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Spreewaldbahn (2)

 

Das RAW Dresden besaß fünf pr. T 3, um deren Herkunft sich die Fachleute streiten, da mehrere Nummern doppelt besetzt wurden. Auch bei der Lok 6 scheint man sich nicht einig zu sein, ob dies die ehemalige 89 7251 oder 89 7480 war. 89 7251 war ab 01.05.1961 zunächst Werklok im RAW Karl-Marx-Stadt, ging 1964 als Werklok 3 zum RAW Dresden und wurde später in Nr. 6 umgezeichnet. 89 7480 war seit 01.03.1958 als Werklok 6 im RAW Dresden tätig und wurde dort 1971 ausgemustert. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Werklok 6 RAW Dresden (1)

 

Was die Dresdner Werklok 6 (ex 89 7480 oder 89 7251) in Karl-Marx-Stadt-Hilbersdorf zu suchen hatte, ist nicht geklärt. Möglicherweise war sie als temporärer Ersatz für die im dortigen RAW normalerweise tätige 89 7278 hierher gekommen. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Werklok 6 RAW Dresden (2)

 

Am 31. Mai 1970 wurde die Elektrifizierung der Direktverbindung Leipzig–Dresden und damit des Sächsischen Dreiecks vollendet. Aus diesem Anlass waren mehrere Sonderzüge unterwegs. Einen bespannte E 42 092 vom Bw Karl-Marx-Stadt mit einer unbekannten Schwesterlok, aufgenommen in Leipzig Hbf. (31.05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Elektrif. sächs. Dreieck (1)

 

E 42 010 und E 42 097 mit einem Güterzug in Tharandt auf der Bahnstrecke Dresden - Werdau. (1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
E 42 in Tharandt

 

E 42 100 mit einer Schwesterlok vor dem Eröffnungszug des elektrischen Betriebes der Gesamtverbindung Leipzig - Dresden im Bahnhof Dresden-Neustadt. (31.05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Elektrif. sächs. Dreieck (2)

 

Gedenktafel zur Eröffnung des elektrischen Betriebs im sächsischen Dreieck Reichenbach/Leipzig/Dresden an E 42 100. (31.05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Elektrif. sächs. Dreieck (3)

 

Vorstellung einer chromoxidgrünen Co'Co' 50-Hz-Versuchslok von LEW auf der Leipziger Frühjahrsmesse, die bereits 1961 gebaut worden war, aber nicht durch die DR übernommen wurde. Sie erhielt zunächst die Nr. 9159 und wurde später in "DDR Versuchslok 1" umgezeichnet. 1968 wurde sie in Hennigsdorf zerlegt. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (1)

 

E 251 002, die speziell für die Strecke Blankenburg (Harz) – Königshütte (Rübelandbahn) entwickelt worden war, in einer Sonderlackierung auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1965. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (2)

 

Die Baureihe V 15 der DR (ab 1970: 101) war für den leichten Rangierdienst konzipiert worden. Bereits 1955 lieferte LKM Babelsberg eine Baumusterlok. 1959/60 begann die Produktion der Nullserie (V 15 1001 bis 1005) und der ersten Kleinserie (V 15 1006 bis 1020) mit 110 kW (150 PS) Motorleistung. Weitere Serien folgten ab 1960 mit einem 132 kW (180 PS)-Motor als Unterbaureihe V 15.20–21. Auffälligste Änderung war der ab V 15 2026 auf 1000 mm vergrößerte Treibraddurchmesser. V 15 2258 wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1963 präsentiert. (03.1963) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (3)

 

Was die Verantwortlichen dazu bewegte, die eigentliche V 180 059 als V 200 1001 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1965 zu bezeichnen, ist nicht geklärt. Möglicherweise sollte es eine Breitseite gegen die bei der DB gerade neu in Dienst gestellte Baureihe V 200.1 sein. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (5)

 

Drei abgestellte Rangierloks, es sind wohl 92 943, 91 6485 und 74 1277, warten frisch im Raw Tempelhof ausgebessert in Berlin-Grunewald auf die Rückfahrt in ihre Heimat-Bws. (06.06.1963) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
Rangierloks in Grunewald

 

74 631 (Bw Seddin) mit einem Hilfszug in Berlin-Charlottenburg. Der Hilfszug fährt Richtung Ruhleben/Spandau in die Verbindungskurve zur Lehrter Bahn. Dahinter liegt der Bahndamm für die Ringgleise der S-Bahn. Im Hintergrund stehen Güterwagen an den Verladegleisen des Güterbahnhofs. Im Vordergrund warten offenbar DB-Güterwagen für den Interzonengüterverkehr Berlin-Grunewald - Braunschweig Rbf. (22.09.1962) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
74 631 in Bln-Charlottenburg

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb ein Expemplar der französischen 241 A4 (Fives Lille 4696 1931; bis 1938 Est 241.004) bei der Deutschen Reichsbahn der DDR. Sie diente als Versuchslok im Rahmen der Entwicklung der Kohlenstaubfeuerung und wurde am 30.06.1952 aus dem Schadpark der RBD Greifswald entnommen und im RAW Zwickau umgebaut. Die Lok war ab Dezember 1953 beim Bw Dresden-Altstadt beheimatet (Foto) und im Schnellzugdienst Dresden – Berlin eingesetzt. Bereits 06.05.1955 wurde die Lok nach nur 34.000 km Laufleistung abgestellt. Die z-Stellung erfolgte am 01.03.1957, die Ausmusterung am 15.11.1957. (1954) <i>Foto: Georg Otte</i>
08 1001 in Dresden (2)

 

Vom 18. bis 20. August 1953 fand mit der auf Kohlenstaubfeuerung umgebauten 17 1042 eine Versuchsfahrt von Stendal über Saßnitz nach Gutenfürst statt.  Hinter der Lok wurde ein behelfsmäßiger Kohlenstaubwagen ehemals russischer Bauart mitgeführt, dahinter ein sächsischer Abteilwagen als Brigadewagen. Dahinter folgt ein weiterer Staubwagen und 20 Grs-Wagen als Balast. Die Abnahme der bereits am 08.02.1951 umgebauten Lok fand erst am 26.11.1953 durch das RAW Stendal statt. 1962 wurde sie abgestellt und diente anschließend als Ersatzteilspender für die Museumslok 17 1055. (18.08.1953) <i>Foto: ZBDR</i>
17 1042 auf Messfahrt

 

17 1077 war nach 17 1119 die Zweite auf Kohlenstaubfeuerung umgebaute S 10.1. Wie alle anderen Umbauten, war auch sie ein Ergebnis der Folgen des Zweiten Weltkriegs, da mehr als 80 % der Steinkohleförderungsgebiete außerhalb der DDR lagen. Aus dem Zwickauer Kohlerevier und aus Polen konnte gerade einmal die Hälfte des Bedarfs gedeckt werden. Zudem bezog die junge DDR-Reichsbahn noch einen Teil als Importkohle aus Großbritannnien über harte Devisen. Daher reifte die Idee, heimische Braunkohle als Feuerung zu verwenden. Schnell erkannte man, dass der schlechtere Wirkungsgrad der Braunkohle die Heizer an ihre körperliche Belastungsgrenze führte. So erinnerte man sich an die Vorkriegsbauarten von Kohlenstaubloks und wählte die in die Jahre gekommene S 10.1 wegen der langen schmalen Feuerbüchse, des guten Saugzuges und der langen Brennwege aus, die sich zum vollständigen Ausbrennen des Staubes geradezu zum Umbau anbot.  17 1077, hier beim Wassernehmen im Bw Leipzig Hbf West, war vom 06.06.1950 bis zum Sommer 1962 als Kohlenstaublok unterwegs. Am 28.04.1964 wurde sie ausgemustert und Ende 1965 zerlegt. (1957) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
17 1077 in Leipzig

 

Insgesamt baute die DDR-Reichsbahn 14 Lokomotiven der Reihe 17.10 auf Kohlenstaubfeuerung um. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wie Undichtigkeiten im Rohrsystem oder Ablagerungen und Auszehrungen in Rohrwänden und der Feuerbüchse, hatte man offenbar Mitte der 1950er Jahre die Probleme im Griff. Zur raschen Abstellung der Loks führte dann ab Mitte 1958 die Überalterung der immerhin schon 40 Jahre alten S 10.1 mit ihren Folgeschäden an Trieb- und Laufwerken, Rahmenrissen, Rissen am mittleren Zylinderblock u.ä. 17 1114 vom Bw Cottbus steht hier vor dem Schuppen im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok lief vom 21.06.1951 bis zur Ausmusterung 1963 als Kohlenstaublok. (12.04.1958) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
17 1114 in Leipzig

 

Die ehemalige Stargarder 17 1089 in Wien West. Die Lok wurde am 13. März 1945 zusammen mit den ebenfalls aus Stargard stammenden 17 1004 und 17 1099 im Bahnhof Schönwies bei Landeck in Tirol aufgefunden. Die Quellen geben bislang keine Auskunft darüber, wie die Loks von Pommern nach Österreich gelangten. Ende 1955 wurde sie in Hütteldorf abgestellt und 1957 verschrottet. (1952) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
17 1089 in Wien

 

58 1111 und 95 1027 im Rahmen einer Plandampfveranstaltung mit Ng 64415 (Arnstadt - Grimmenthal) bei Gräfenroda. (19.03.1993) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 + 95 b. Gräfenroda (1)

 

99 1590 in Rothenkirchen (Vogtl) auf der mit rund 42 km ersten, steilsten und längsten Schmalspurbahn Sachsens von Wilkau-Haßlau über Kirchberg - Stützengrün - Schönheide nach Carlsfeld. Zwischen 1965 und 1977 wurde der Verkehr auf der Schmalspurbahn schrittweise beendet. Auf dem letzten Reststück zwischen Rothenkirchen und Schönheide Süd wurde der Reiseverkehr am 27. September 1975 eingestellt, der letzte Güterzug zur Bürstenfabrik Stützengrün verkehrte am 30. April 1977. (02.10.1974) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1590 in Rothenkirchen

 

58 1111, eine bad. G 12 (ex 58 311), vor P 3603 nach Johanngeorgenstadt im Bahnhof Lauter. (27.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Lauter (1)

 

Am Gründonnerstag des Jahres 1975 war im Erzgebirge nochmals der Winter zurückgekehrt. 58 1111 verlässt mit P 3603 den Bahnhof Lauter zwischen Aue und Schwarzenberg. (27.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Lauter (2)

 

Ausfahrt des P 3603 nach Johanngeorgenstadt mit 58 1934 vom Bw Aue im Bahnhof Wiesenburg. Im schwarzen Mantel hält Joachim Schmidt die Szene ebenfalls fotografisch fest, davor Joachim Reh. (26.03.1975) <i>Foto: Rolf Weigel</i>
Fotografen in Wiesenburg

 

58 1934 im vorösterlichen Schnee des Erzgebirges mit P 3603 nach Johanngeorgenstadt bei Antonsthal. (26.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1934 bei Antonsthal

 

Ostersamstag 1975 auf der Preßnitztalbahn: 99 1594 mit einem Güterzug nach Jöhstadt in Oberschaar (Mildenau) kurz vor Einfahrt in den Bahnhof Steinbach. (29.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1594 bei Steinbach

 

50 3523 überquert mit dem Sandzug Gag 56353 nach Glauchau die Mulde in Rochlitz. (05.1987) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Der Sandzug in Rochlitz

 

50 3688 vom Bw Glauchau passiert mit dem Sandzug einen lässigen Schrankenwärter an einem Bahnübergang bei Waldenburg/Sachsen. (05.1987) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Der Sandzug bei Waldenburg

 

50 3576 mit dem Sandzug vor der Kulisse von Schloss Wechselburg im Muldental. In der DDR-Zeit diente das Schloss als „Kinder-Tuberkuloseheilstätte Dr. Friedrich Wolf“. Noch um 1991 wurde es als neurologisch-psychiatrisches Kinderkrankenhaus genutzt. Heute es leer und ist vom Verfall bedroht.  (05.1987) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Der Sandzug in Wechselburg

 

99 1582 mit einem Güterzug nach Niederschmiedeberg auf dem Dreischienengleis bei Wolkenstein. (01.08.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 bei Wolkenstein (3)

 

Auf der ehemaligen Stammstrecke der Altmärkischen Kleinbahn ist 64 1212 vom Bw Salzwedel (Lokbf Kalbe) mit einem Personenzug nach Beetzendorf in Badel eingetroffen.  (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
64 1212 in Badel (2)

 

Einige Umstände sprechen dafür, dass hier 62 015 mit der Fake-Nummer 62 009 ausgestattet wurde. Markant ist der Sandkasten, der nicht dem Original der 62 009 entspricht, außerdem ist im Hintergrund ein Doppelstockeinzel-Steuerwagen zu sehen, der zum Ausmusterungsdatum der Lok im Jahr 1970 noch nicht existierte. Da kein Aufnahmedatum existiert, wurde dies fiktiv auf 1976 gesetzt. (1976) <i>Foto: Michael Malke</i>
62 009 oder doch 62 015 ?

 

Anlässlich der Veranstaltung "125 Jahre Eisenbahn in Chemnitz" feierte auch 75 515 ihren Abschied aus dem aktiven Dienst. In Wolkenstein wird sie von einem Planzug nach Annaberg-Buchholz mit 110 690 überholt. Die weitere Zukunft der säch. XIV HT stand unter keinem guten Stern. Sie wurde in der Nacht vom 14. auf 15. Juni 1983 durch einen Rangierunfall in Karl-Marx-Stadt Hbf stark beschädigt. Eine Rangierabteilung drückte die Lok über den Prellbock, dabei wurde das Führerhaus und der Rahmen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1989 wurde die Lok im RAW Meiningen repariert und der Status als rollfähige Museumslok wiederhergestellt. Seit 1990 befindet sich die Lok als Dauerleihgabe im SEM in Chemnitz-Hilbersdorf. (02.10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von 75 515 (1)

 

74 231 (Union Königsberg, Baujahr 1908) kam nach ihrer Ausmusterung am 22.01.1965 zur Erfurter Industriebahn und wurde dort zunächst als Lok 6, ab 1968 als Lok 2 bis 1973 eingesetzt. Hier bereits abgestellt, war sie von 1974 bis 1992 als Denkmallok vor dem Erfurter Bahnhof aufgestellt. 1999 wurde die Lok an die Museums-Eisenbahn Minden verkauft und erhielt eine Hauptuntersuchung in Meiningen. Hierbei wurde sie mit einen Neubaukessel ausgerüstet, erhielt die preußischen Farbgebung und wurde wieder als T 11 "Hannover 7512" bezeichnet. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (5)

 

74 1192 (Hohenzollern, Baujahr 1915) ging im November 1966 als Lok 3 an die VEB Industriebahn Erfurt. Ihre Dienste wurden auch ab Mitte der 1970er Jahre nicht mehr benötigt. 1977 erwarb die DGEG die Lok, die am 7. November 1977 in Bochum-Dahlhausen eintraf. Ab 1983 wurde in Bochum-Dahlhausen mit der betriebsfähigen Aufarbeitung der Lok begonnen, die im August 1985 mit Hilfe der Fa. Reuschling in Hattingen abgeschlossen werden konnte. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (6)

 

Die Stadt Erfurt betrieb seit dem 8. Mai 1912 im Nordosten eine Industriebahn. Die kommunale Bahn wurde am 1. Januar 1952 zum volkseigenen Betrieb (VEB) verstaatlicht. Das Unternehmen betreute an die hundert Gleisanschließer. Vier Dampflokomotiven, darunter die hier gezeigte Lok 1, beförderten täglich rund 130 Güterwagen auf dem ca. 40 km langen Industriebahnnetz mit 180 handbedienten Weichen. Erst 1975 wurde der Rangierfunk eingeführt und 1977 die ersten Dieselloks in Betrieb genommen. Nach der Wende versuchte die Stadt, den Fortbestand ihres Bahnbetriebs zu sichern und gründete am 1. Mai 1990 die Erfurter Industriebahn GmbH (EIB). Am 3. März 2007 erfolgte Umbenennung des Unternehmens von Erfurter Industriebahn in die heutige Erfurter Bahn GmbH (EB). (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (7)

 

58 1758 mit P 3603 (Zwickau - Aue - Johanngeorgenstadt) am Ufer der Zwickauer Mulde bei Schlema. (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1758 bei Schlema (3)

 

58 1562 mit einem Güterzug nach Johanngeorgenstadt an einer interessanten Fels-Mauerkonstruktion im Schwarzwassertal bei Antonsthal.  (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1562 bei Antonsthal

 

58 1562 mit einem Güterzug im Bahnhof Aue vor dem sinnigen und durchaus auch mehrdeutig zu verstehenden Spruch "Die Hauptaufgabe bestimmt auch künftig unseren Weg!" (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1562 in Aue (1)

 

Im Mai 1980 war 02 0201 (18 201) mit einem DEFA-Filmzug auf der Saalebahn bei Kahla unterwegs. Die Deutsche Film AG, kurz DEFA, war das volkseigene Filmunternehmen der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Der Anlass für die Filmaufnahmen ist nicht überliefert. (14.05.1980) <i>Foto: Michael Malke</i>
DEFA-Filmzug (1)

 

95 0032 macht sich im Bw Sonneberg für den nächsten Einsatz bereit. (02.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0032 in Sonneberg

 

Der Bahnhof Neuhaus am Rennweg ist mit 830 m ü. NN der höchstgelegene Bahnhof in Thüringen und einer der höchstgelegenen Regelspurbahnhöfe in Deutschland. Der Reiseverkehr zwischen Ernstthal und Neuhaus endete bereits am 16. März 1968. Der Fahrkartenschalter wurde von der DR noch bis Mai 1993 weiterbetrieben. Den Güterverkehr erledigte Jahrzehnte lang die bewährte pr. T 20. Hier ist 95 0032 aus Ernstthal in Neuhaus eingetroffen. Seit Dezember 2002 wird der Bahnhof wieder fahrplanmäßig im Reiseverkehr bedient.  (10.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0032 in Neuhaus am Rennweg

 

95 0016 hat mit E 802 von Sonneberg nach Leipzig die ersten Häuser von Lauscha erreicht. (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0016 bei Lauscha (1)

 

Nach dem Kopfmachen in Lauscha geht es für 95 0016 mit dem E 802 rückwärts weiter in Richtung Oberlauscha. Die Strecke umrundet hier den Teufelsholzberg und gewinnt dabei auf einer Strecke von etwa 3,3 Kilometern rund 85 Höhenmeter.  (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0016 bei Lauscha (2)

 

Eine 95er überquert mit einem Personenzug aus Eisfeld das Viadukt über den Teufelsgraben bei Sonneberg-West. Es weist eine Länge von 171 m und einer Höhe von 23 m auf. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Viadukt Sonneberg-West

 

01 2018 (Bw Wittenberge) vor einem Schnellzug im Bahnhof Berlin-Lichtenberg. (05.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
01 2018 in Berlin

 

Die noch mit Boxpok-Rädern ausgestattete 01 0503 vom Bw Wittenberge im Bahnhof Berlin-Lichtenberg. (05.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
01 0503 in Berlin

 

Die Schmalspurbahn Eisfeld – Schönbrunn war eine knapp 18 Kilometer lange Eisenbahnstrecke, die Eisfeld mit dem nördlich gelegenen mittleren Schleusetal verband. Weil die Endstation im Schleusegrund lag, wurde die Eisenbahnlinie in der Bevölkerung auch „Gründerla“ genannt. Besonders für den Güterverkehr war die Bahnstrecke bedeutsam. Von Anfang an wurde dabei normalspurige Wagen mit Rollböcken befördert. 1926 wurde auf den Betrieb mit Rollwagen umgestellt, bis Betriebseinstellung war damit aber nur der Transport zweiachsiger Normalspurwagen zugelassen. Mit Doppeltraktion wurden dabei in den 1950er Jahren Güterzüge mit bis zu 440 t Gesamtlast gefahren. 1970 verkehrten meist vier Güterzüge täglich. Güterkunden waren unter anderem die Glasfabriken in Schönbrunn und Biberau, die Porzellanfabrik in Brattendorf, eine Ziegelei in Rother Haag und eine Metallweberei in Brünn. Der Güterzugverkehr wurde am 31. März 1973 eingestellt. 99 7236 half anschließend beim Streckenabbau mit, hier unmittelbar am Bahnhof Eisfeld. Im Vordergrund verläuft die Normalspurstrecke der Werrabahn nach Meiningen. (03.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
Das Ende des "Gründela" (1)

 

Unzureichende Streckenunterhaltung führte am 23. September 1967 zur Einstellung der Personenzugverkehrs auf der Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn. Am 1. Dezember 1970 wurde die Strecke in ein Streckenrangiergleis mit drei Rangierbezirken umgewandelt. Der Güterzugverkehr wurde am 31. März 1973 eingestellt. Danach begann der Streckenrückbau, der im April 1974 abgeschlossen war. Bei Betriebseinstellung waren noch die Lokomotiven 99 231, 235, 236 und 237 vorhanden. Diese wurden anschließend zur Harzquerbahn abtransportiert. 99 7236 war die letzte hier im Einsatz befindliche Lok und half beim Streckenabbau tatkräftig mit, der in der Bahnhofseinfahrt von Eisfeld fast vollendet ist. (03.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
Das Ende des "Gründela" (2)

 

SVT 183 252 vom Bw Berlin-Karlshorst in Diensten der DDR-Regierung bei Berlin-Altglienicke. Der Triebwagen wurde 1945 im RAW Wittenberge zum Regierungs- und Salontriebwagen umgebaut und erhielt eine komplett neue Inneneinrichtung. Im Umzeichnungsplan des RZA München von 1951 waren die Fahrzeuge aus der Sowjetischen Besatzungszone noch enthalten, darin war der ehemalige SVT 137 225 noch zur Umzeichnung in VT 04 103 vorgesehen. Im Sommer 1985 wurde der Triebwagen anläßlich des 150jährigen Jubiläums der deutschen Eisenbahnen zur Ausstellung "Zug der Zeit - Zeit der Züge" in Nürnberg als Gastfahrzeug der DR präsentiert (vgl. Bild-Nrn. 57720 und 57721). Bei der 150-Jahrfeier der Strecke Dresden - Leipzig im Jahr 1989 war er ebenfalls dabei (vgl. Bild-Nrn. 36148 und 69382). Im November 1999 wurde er abgestellt. Seit 2001 steht er auf Gleis 24 im Leipziger Hbf als Denkmal. (12.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
183 252 bei Berlin

 

SVT 182 009 als Sonderzug im Bahnhof Meissen. Der Zug hatte schon eine bewegte Geschichte hinter sich: Zunächst wurd der am 21. September 1938 abgenommene und im Bw Berlin Anhalter Bahnhof beheimatete SVT 137 856 bis zur Einstellung des Triebwagenverkehrs Ende August 1939 von Berlin nach Köln, München, Karlsruhe und Basel eingesetzt. Während des Krieges erweckten die betriebsfähig abgestellten Fahrzeuge das Interesse der damaligen Machthaber und so gelangte der SVT 137 im nunmehr unauffälligen, dunkelgrünen Anstrich und ausgerüstet mit Sonderausstattung wie Schlafkabinen und Funkanlage in den Fuhrpark des Reichsministers Göring. Im Mai 1945 wurde er von der US-Army in Bayern beschlagnahmt und anschließend als "USA 444", der Kommandozug der US-Constabulary, unterwegs. 1949 wechselte das Fahrzeug mit der mittlerweile neuen Fahrzeugnummer SVT 06 109 zum Hauptquartier der 7. US-Army nach Stuttgart, ab 1955 wurde er gegen den SVT 06 107 nach Frankfurt umgesetzt und im Bw Frankfurt-Griesheim beheimatet. Nach der Lieferung der neuen zweiteiligen VT 08 für die US-Army wurden alle Vorkriegs-Schnelltriebwagen an die DB zurückgegeben. Da zu dieser Zeit bereits die neuen TEE-Triebzüge VT 11 im Einsatz waren, bestand bei der DB kein Bedarf mehr an Vorkriegs-SVT. Im Rahmen eines Tauschgeschäftes gelangte der SVT 06 109 neben drei weiteren SVT "Köln" sowie vier SVT "Hamburg" im Frühjahr 1959 zur Deutschen Reichsbahn der DDR.  (26.08.1978) <i>Foto: Michael Malke</i>
SVT 182 009 in Meissen (1)

 

Die Übernahme des SVT 06 109 an die DR erfolgte erst nach Ausbau der gesamten Inneneinrichtung, der neue Maybach-GTO-6-Dieselmotor blieb allerdings im Fahrzeug. Vom 29. Juni bis zum 30. September 1959 wurde das Fahrzeug im RAW Wittenberge aufgearbeitet und erhielt eine neue Inneneinrichtung neu und den ursprünglichen elfenbein/violetten Außenanstrich. Ab 1. Oktober 1959 wurde er unter der Nummer VT 137 856 beim Bw Berlin-Karlshorst stationiert. Ab 1970 bekam er die neue Betriebsnummer 182 009 und wurde nur noch im DR-Binnenverkehr von Berlin nach Bautzen, Rostock und Magdeburg eingesetzt. Der letzte planmäßige Einsatz erfolgte am 27. Mai 1978 als Ext 162/163 nach/von Leipzig. Nach der Ausmusterung am 03.03.1982 diente er der DR als Baubüro in Berlin-Schöneweide. Heute wird er von der Maybach Siftung in Stuttgart betreut. (26.08.1978) <i>Foto: Michael Malke</i>
SVT 182 009 in Meissen (2)

 

Der ehemalige "Fliegende Kölner" SVT 137 278 wurde bei der DR in 182 004 umgezeichnet und befindet sich hier mit einem unbekannten Schwesterfahrzeug auf der Fahrt von Berlin nach Leipzig in Berlin. (1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
SVT 182 004 bei Berlin

 

VT 185 026 (ex VT 137 212, Baujahr 1935) im Bahnhof Stendal. Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft beschaffte Fahrzeuge dieser Baureihe als Einheitstriebwagen mit dem sog. "Essener Grundriss" in mehreren Bauserien, die sich hauptsächlich in der Maschinenanlage und der Leistungssteuerung unterschieden. Nach 1945 kamen je sieben Fahrzeuge zu den beiden deutschen Bahnverwaltungen. Fünf Fahrzeuge wurden 1970 zur Einführung des EDV-Nummersystems bei der DR noch in die Baureihe 185 eingereiht. Das letzte Fahrzeug (185 007) wurde 1977 ausgemustert. (1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
VT 185 026 in Stendal

 

Eine 102 mit vier Beiwagen als Personenzug nach Peenemünde im Bahnhof Zinnowitz auf Usedom. (1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
Personenzug in Zinnowitz

 

Die DRG-Triebwagen 137 058 bis 067 und 137 075 bis 079 waren Einheitstriebwagen der Waggonfabrik Wismar mit Eilzugwagengrundriss. Sie wurden speziell für den Ruhrschnellverkehr und den Verkehr im Raum Dresden in den Jahren 1934 und 1935 beschafft. Die zwei Serien unterschieden sich geringfügig im Fahrzeuggrundriss, in der Leistungssteuerung und der elektrischen Ausrüstung. Den Krieg überstanden acht Fahrzeuge der ersten Serie, von denen sieben in den Bestand der Deutschen Reichsbahn und einer in den Bestand der Deutschen Bundesbahn (als VT 33 106) übergingen. Zwei Fahrzeuge der ersten Serie wurden 1945 ausgemustert. Fünf Fahrzeuge der DR wurden 1970 mit Einführung des EDV-Nummersystems in die Baureihe 185.0 umgezeichnet. Zu dieser Zeit waren die Triebwagen 185 004 und 007 im Arbeitszugdienst eingesetzt und dienten dem Pendelverkehr von Bad Schandau nach Decin. In diesem Zusammenhang entstand wohl dieses Bild in Bad Schandau. Beide Fahrzeuge wurden bis 1977 ausgemustert. Einige wurden noch als Aufenthaltsräume weiterverwendet, der 185 004 wurde 1992 im Bw Dresden-Friedrichstadt zerlegt. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
VT 185 004 in Bad Schandau

 

Bevor 62 015 im Jahr 1975 Traditionslok der DR wurde, gehörte sie zu den letzten Exemplaren der Baureihe, die beim Bw Frankfurt/Oder eingesetzt wurden. Hier steht sie mit einem Personenzug nach Frankfurt/Oder im Bahnhof Erkner bereit. Während die Deutsche Reichsbahn bereits seit Ende der 1960er Jahre versuchte, möglichst umfassend Loks verschiedener Baureihen, Traktionsarten und Einsatzbereiche zu erhalten, war die DB zu dieser Zeit noch nicht soweit. Stattdessen verschrottete sie eine einzigartige Sammlung, zu der übigens auch die letzte 62er der DB gehörte (62 003), Ende der 1960er Jahre im Aw Schwerte.  (1969) <i>Foto: Georg Otte</i>
62 015 in Erkner

 

61 002 verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden und wurde von dort aus weiterhin zunächst im Reisezugverkehr nach Berlin eingesetzt. Hier wendet sie auf der Drehscheibe im Bw Berlin Ostbahnhof. Das sie ein Einzelstück war, wurde der Aufwand in der Unterhaltung immer problematischer. Im Westen wäre die Lok längst abgestellt worden, der Mangel in der DDR und der Umstand eine über 160 km/h schnelle Lok zu besitzen, machte sie für die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M) Halle interessant. 1961 wurde sie in die Schnellfahrlok 18 201 umgebaut. (1954) <i>Foto: ZBDR</i>
61 002 in Berlin (2)

 

61 001 (Bw Dresden-Altstadt) zu Besuch in Leipzig Hbf, in dem die Spuren des letzten Krieges noch unübersehbar sind. Max Baumberg rettete letztlich das Einzelstück, weil unter seiner Leitung die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M) Halle eine Versuchsmaschine für Geschwindigkeiten über 160 km/h suchte. 1961 wurde 61 002 im RAW Meiningen zur Schnellfahr-Versuchslok mit Schlepptender und der neuen Betriebsnummer 18 201 umgebaut. Mit einem Neubaukessel, den Außenzylindern der Hochdrucklok H 45 024 sowie einem neuen, geschweißten Innenzylinder und der Laufachse der H 45 024 erreichte sie Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h. (1955) <i>Foto: Karl-Heinz Brust</i>
61 002 in Leipzig

 

Ursprünglich für den Einsatz auf der schmalspurigen Trusebahn (Thüringen) gebaut, kam 99 4532 (O&K, Baujahr 1924) nach dem Ende der Bahn im Jahre 1959 zunächst bis zur Entscheidung über ihre Weiterverwendung ins RAW Görlitz. Obwohl ihr Einsatz als Einzelstück fraglich schien, wurde sie 1962 nach Rügen abgegeben, wo sie aber nicht heimisch wurde. Ab 1963 kam sie nach Zittau, wo sie sich bis Oktober 1989 im Rangierdienst bewährte. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 4532 in Zittau (4)

 

86 1223 und 86 1552 in im Schuppen ihrer ostsächsischen Heimat Zittau. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1223 und 1552 in Zittau

 

Die am 28.01.1944 in Dienst gestellte 52 2661 war am Schluss ihrer Dienstzeit in Zittau beheimatet und wurde dort am 17.01.1973 abgestellt. Bis zu ihrer Ausmusterung im Jahr 1976 war sie noch als Heizlok im Krankenhaus West Stralsund tätig. Sie besaß einen sog. Steifrahmentender, der bei der Lokomotivfabrik Floridsdorf in Wien aufgrund der Materialknappheit im Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde. Alle vier Achsen lagerten hierbei in einem Außenrahmen. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
52 2661 in Zittau

 

DR 100 094 (ex Köf 0194 von Gmeinder, Baujahr 1935) mit einer "Rennpappe" (Trabant) in Zittau. Die Kleinlok war dort bis 1974 im Einsatz. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
DR 100 094 in Zittau

 

Zu den letzten pr. P 8 der DDR-Reichsbahn gehörte die 1920 bei Hagans gebaute 38 2929 des Bw Zittau. Wie viele P 8 der Reichsbahn besaß sie einen Giesl-Ejektor. Ausgemustert wurde sie 1972. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
38 2929 in Zittau

 

86 1223 war am 17.10.1935 in Hameln in Dienst gestellt worden und von 1969 bis 1972 in Zittau stationiert, wo sie auf der dortigen Drehscheibe angetroffen wurde. Ausgemustert wurde sie am 15.07.1977 in Glauchau. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1223 in Zittau

 

Seit 1890 führte südlich von Hänischmühe die Schmalspurbahn von Zittau nach Jonsdorf vorbei. Dort entstand die Haltstelle Kurort Johnsdorf, die gerade von 99 1759 verlassen wird. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 1759 in Johnsdorf

 

Mit Volldampf kachelt 99 1757 in den Bahnhof Bertsdorf.  (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 1757 in Bertsdorf (3)

 

99 1757 erreicht den Bahnhof Bertsdorf. Hier trennen sich die Strecken nach Oybin bzw. Jonsdorf. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 1757 in Bertsdorf (4)

 

Auf einem Rollwagen verladener normalspuriger Güterwagen im Bahnhof Bertsdorf. Der gedeckte Güterwagen wurde in Frankreich als ETAT I ab 1904 bis 1920 beschafft. Nach 1945 verblieben viele dieser Wagen in Deutschland und die DR (Ost) baute sie um. Sie erhielten Lade- bzw. Lüftungsöffnungen und z.T. auch Gleitachslager der DRG wie dieser Wagen. Auch wurden die schmalen Felder mit Blech verstärkt, was nicht bei allen Wagen ausgeführt wurde. Der Wagen besitzt auch noch die typischen Puffer der ETAT. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
Rollwagen in Bertsdorf

 

Origineller Eigenbau (Nr. 97-10-18) der Zittauer Schmalspurbahn zum Einschottern von Gleisen. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
Transportwagen in Bertsdorf

 

Nach Beendigung der Rangierarbeiten fährt 58 1800 mit ihrem Güterzug aus Aue am Ufer der Zwickauer Mulde in Wilkau-Haßlau weiter nach Zwickau. Von  dem alten Bahnhof ist heute nichts mehr übrig geblieben. Von den einst zahlreichen Gleisen sind nur noch die beiden Hauptgleise erhalten geblieben, der Güterbahnhof ist komplett verschwunden. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1800 in Wilkau-Haßlau (2)

 

58 1132 fährt in Wilkau-Haßlau ein. Links steht der Schmalspurzug nach Kirchberg - Schönheide. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (1)

 

Die zum Maifeiertag geschmückte 58 1132 fährt in Wilkau-Haßlau ein. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (2)

 

58 1132 im (alten) Bahnhof Wilkau-Haßlau. 1934 wurde der Bahnhof nach dem Zusammenschluss von Wilkau und Niederhaßlau in Wilkau-Haßlau umbenannt. Nach der Betriebseinstellung auf der Schmalspurbahn am 2. Juni 1973 verlor er an Bedeutung. Im Januar 2005 wurde der Bahnhof schließlich zum Haltepunkt herabgestuft und neu errichtet. Das alte Bahnhofsgebäude ersteigerte 2011 die Stadt Wilkau-Haßlau. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (3)

 

58 1107 im Güterbahnhof von Aue/Sa, wo heute auch keine Gleise mehr liegen. (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1107 in Aue

 

58 2051 überquert mit P 3603 (Zwickau - Aue - Johanngeorgenstadt) die Zwickauer Mulde bei Schlema. (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 2051 bei Schlema (2)

 

Im Bw Aue/Sa. haben sich die dort heimischen 86 1725, 1012, 1222 und 1591 versammelt. (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
86er im Bw Aue

 

58 1073 passiert mit einem Güterzug nach Zwickau das Einfahrsignal von Hartenstein. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1073 bei Hartenstein

 

Wegen Bauarbeiten ist 58 1218 mit ihrem Zug nach Aue in Hartenstein auf dem "falschen Gleis" unterwegs. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1218 in Hartenstein

 

Ein weiterer Güterzug nach Aue auf "falschem Gleis" bei Hartenstein, diesmal mit 58 1132. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 bei Hartenstein (2)

 

86 1222 fährt mit D 765 (Leipzig - Schwarzenberg) aus Aue. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1222 in Aue

 

58 1132 wartet mit einem Güterzug aus Aue im Bahnhof Wilkau-Haßlau auf Ausfahrt nach Zwickau. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (4)

 

86 1012 (Bw Aue) mit der Schnellzugleistung des D 764 (Schwarzenberg - Leipzig) in Schlema. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1012 in Schlema

 

Mit 776 Exemplaren, gebaut im Zeitraum von 1928 bis 1943, darf die Baureihe 86 durchaus als erfolgreiche Einheitslok für Nebenbahnen bezeichnet werden. Die Urahnin der Baureihe wurde am 5. Juli 1928 (buchmäßig) beim Bw Hamburg-Altona in Dienst gestellt, war aber defacto im ersten Betriebsjahr nur bei der LVA Grunewald angesiedelt. Seit 1972 war sie dem Bw Aue/Sa zugeteilt, die die Lok als Traditionslok pflegten. Die Museumslok erhielt bei der DB AG die Computernummer 088 865-1. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1001 in Schwarzenberg

 

58 1107 passiert mit einem Personenzug aus Zwickau das Einfahrsignal von Aue/Sa. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1107 bei Aue

 

Im Gegensatz zu dem Personenzug musste 58 2095 am Einfahrsignal von Aue, trotz der angezeigten Langsamfahrt, noch eine Schippe auflegen, da es zum Güterbahnhof eine Steigung zu überwinden galt. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 2095 bei Aue

 

DR 110 699 (Bw Salzwedel) und eine weitere 110 fahren vor einem Klappdeckelwagenzug mit Kali in Stendal ein. Eine Besonderheit des Umlaufsplans 4 (BR 110) des Bw Salzwedel war eine Dreiecksfahrt Salzwedel - Wittenberge - Stendal (-Salzwedel) mit den Zügen Lgo 59794, Dg 50811 und Dg 53776. Letzterer erhielt dabei Vorspann von einer zweiten 110er aus dem Dienstplan 3.  (08.1979) <i>Foto: Robin Fell</i>
DR 110 699 + 110 in Stendal

 

93 072 vom Bw Berlin Ostbf rangiert in Berlin-Charlottenburg.  (11.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
93 072 in Berlin

 

91 1802 in Zwickau Hbf. Die 1910 bei Orenstein & Koppel gebaute Lok wurde noch im Aufnahmejahr ausgemustert. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
91 1802 in Zwickau (2)

 

94 2151 und 94 2121 in ihrer sächsischen Heimat Zwickau. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
94 2152 und 2121 in Zwickau

 

SVT 137 273 setzt als Ex 21 "Neptun" (Berlin - Kopenhagen) mit dem Fährschiff "Danmark" über die Ostsee über, fotografiert beim Ablegen in Warnemünde. (20.11.1964) <i>Foto: H.J. Lange</i>
SVT auf der Fähre

 

Das Ende eines glanzvollen Zuges? SVT 137 852 vom Bw Berlin-Karlshorst, ein Rückkehrer aus der CSD im Jahr 1949, erhält als P 592 nach Gardelegen den Abfahrauftrag in Stendal. (12.12.1968) <i>Foto: H.J. Lange</i>
SVT 137 852 in Stendal

 

64 403 (Bw Berlin-Schöneweide) wurde vom Lokbahnhof Königs-Wusterhausen aus eingesetzt und wartet im dorten Bahnhof auf den Abfahrauftrag. Die Lok hat nur zwei Laternen, das als Nachtsignal vorgeschriebene dritte Spitzenlicht sparte man sich am Tag. Dafür besitzt sie noch ihr Nummernschild aus der Vorkriegszeit. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
64 403 in Königs-Wusterhausen

 

52 072 (Henschel, Baujahr 1942) vom Bw Berlin-Schöneweide rangiert an der Güterabfertigung in Königs-Wusterhausen. Die Lok wurde mit einem Tender der Baureihe 50 versehen. Rechts steht 64 403. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
52 072 in Königs-Wusterhausen

 

38 2133 (Bw Erfurt P) war im alten Erfurter Hauptbahnhof als Rangierlok "Westseite" eingeteilt und rangiert am Postbahnsteig zwischen den Bahnsteigen 2/3 (links) und 4/5. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 2133 in Erfurt

 

91 697 (Jung, Baujahr 1905) ergänzt ihre Wasservorräte im Bahnhof Glauchau/Sa. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
91 697 in Glauchau

 

Mit D 207 ist die Erfurter 01 533 auf der Steigung von Bebra nach Hönebach zur innerdeutschen Grenze unterwegs. (27.03.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 533 bei Hönebach (2)

 

50 1504 vom Bw Elsterwerda mit Behelfsrauchkammertür in Weinböhla. Die Verstrebungen dienten zur Versteifung, da die Rauchkammertür nur aus einfachem Blech bestand. (1957) <i>Foto: Georg Otte</i>
50 1504 in Weinböhla

 

Der sichtlich stolze Lokführer mit seinem Heizer auf der Darmstädter 17 075. Ein Bild aus dem damaligen Reichsbahn-Kalender.  (1929) <i>Foto: RVM (Wolff & Tritschler)</i>
Personal der 17 075

 

23 1010 vom Bw Schwerin zu Gast in Lübeck. Die Schweriner Loks bespannten über den Grenzübergang Lübeck/Herrnburg die Interzonenzüge D 1061/1062 Hamburg – Güstrow und D 161/162 Hamburg – Saßnitz Hafen. (24.03.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1010 in Lübeck (2)

 

Die am 12.10.1959 als 23 1113 angelieferte Lok war die letzte in Dienst gestellte Lok der DR-Neubaubaureihe. Sie wurde nach ihrer Ausmusterung im Dezember 1981 als Traditionslok beim Bw Nossen wieder in Betrieb genommen. Nach Ablauf der Kesselfrist am 17. März 1992 wurde sie abgestellt und steht heute als Leihgabe des DB Museums Nürnberg bei der IG Dampflok Nossen. Die DB AG gab ihr übrigens die Fantasie-EDV-Nummer 088 235-7. Die Nossener Lok wurde hier im Bw Dresden aufgenommen. (13.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1113 in Dresden (3)

 

50 3145 fährt mit Dg 54307 (Zwickau - Schwarzenberg) durch Wilkau-Haßlau und trifft auf die dortige Bahnhofs-Kö (damalige DR-Baureihe 100). Die DR-Kleinlok besitzt keine Druckluftbremse, sondern kann nur mit der Fußbremse vom Kleinlokbediener abgebremst werden, zu erkennen an den fehlenden Bremsluftschläuchen an der Pufferbohle und dem fehlenden Bremsluftbehälter.  (27.05.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3145 in Wilkau-Haßlau (2)

 

52 8126 (ex 52 362, Baujahr 1943) vom Bw Angermünde ergänzt ihre Wasservorräte im Bahnhof Bad Freienwalde/Oder. (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 in Bad Freienwalde (2)

 

52 8126 fährt mit einem Nahgüterzug nach Frankfurt/Oder durch Altranft, südöstlich von Bad Freienwalde ein.  (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 bei Altranft

 

52 8126 auf halbem Weg zwischen Bad Freienwalde und Frankfurt/Oder in Sietzing.  (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 in Sietzing

 

38 1182 mit einem Sonderzug im Elstertal bei Greiz. (23.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 bei Greiz

 

38 1182 mit einem Sonderzug bei Barthmühle auf dem Weg nach Plauen. Darüber führt die Elstertalbrücke mit der Bahnstrecke Hof - Plauen. (23.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 bei Barthmühle

 

99 1784 erreicht mit einem Personenzug nach Putbus den Haltepunkt Garftitz auf der Strecke Göhren - Putbus auf Rügen. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Garftitz (1)

 

Zahlreiche Fahrgäste erwarten den Personenzug nach Putbus in dem eher unbedeutenden Haltepunkt Garftitz zwischen Sellin und Binz. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Garftitz (2)

 

99 1784 mit einem Personenzug von Göhren nach Putbus bei Serams. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Serams

 

99 1784 fährt in Posewald ein.  (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 in Posewald

 

99 4802 mit dem Gegenzug nach Göhren in Posewald. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Posewald

 

Auch am Personenzug nach Göhren ist im Haltepunkt Garftitz wieder viel los. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Garftitz

 

Nach dem 2. Weltkrieg war die DDR von den Steinkohlevorkommen des Ruhrgebiets und Oberschlesiens abgeschnitten. Die vorhandene Braunkohle war aber für den Lokbetrieb nur bedingt geeignet, da im Vergleich zur Steinkohle die 2-fache Menge Brennstoff aufgewendet werden musste. Daher war man bei der DR bestrebt, Alternativen zu entwickeln, die auf den alten Staublokomotiven von AEG und Stug basierten. Wegen der aufwändigen Unterhaltung der Lokomotiven, wie auch der kostspieligen baulichen Kohlenstaubversorungsanlagen, war den Lokomotiven nur ein geringer Radius beschert. Immerhin erreichten die Lokomotiven auf den steigungsreichen Strecken des Thüringer Waldes wieder ihre alte Leistung. Ende 1974 endete das Kohlenstaubzeitalter beim Bw Arnstadt. Auf Abschiedstour steht 44 9612 mit einem Sonderzug im Bahnhof Suhl. (15.09.1974) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
44 9612 in Suhl

 

52 3548 (Bw Zittau) fährt mit einem Personenzug in den Haltepunkt Gersdorf bei Görlitz ein. (06.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
52 3548 in Gersdorf

 

Am 27. Juni 1977 wurde durch das Versehen eines Weichenwärters im Bahnhof Booßen auf der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder) ein Zug auf die falsche Strecke geleitet wurde. In der Folge stießen der Urlauberschnellzug D 1918, gezogen von der Stralsunder 03 0078 und Dg 50101 mit 132 200, der von Kietz in Richtung Booßen unterwegs war, frontal zusammen. 31 Menschen starben, 7 Reisende wurden schwer und zahlreiche weitere leicht verletzt. 03 0078 (Foto) wurde ausgemustert und am 05.12.1977 im RAW Berlin-Schöneweide zrlegt. (08.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
Unfall Lebus (2)

 

38 2414 (Schichau/Elbing, Baujahr 1919) im Bw Leipzig Hbf Süd.  (09.08.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 2414 in Leipzig

 

91 1802 mit einem Spritzzug zur Unkrautbekämpfung in Zwickau Hbf. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
91 1802 in Zwickau (1)

 

93 1242 (Schichau/Elbing, Baujahr 1924) in ihrer thüringischen Heimat Eisenach. (14.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
93 1242 in Eisenach (1)

 

93 1242 im Bw Eisenach. Ein Jahr später, am 31.07.1968, war die Lok bereits ausgemustert. (14.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
93 1242 in Eisenach (2)

 

Die mit einem Giesl-Flachejektor ausgerüstete 38 3829 vom Bw Sangerhausen im Bw Erfurt P. Die spezielle schmale Form des Schornsteins gibt der P 8 ein ungewöhnliches Aussehen. Links steht 93 1142 aus Gotha. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 3829 in Erfurt

 

38 1586 vom Bw Sassnitz fährt mit einem Personenzug aus dem Bahnhof Bergen auf Rügen. Der MITROPA-Schlafwagen 054-014 neben der Lok wurde 1923 für den Fährverkehr nach Dänemark bzw. Schweden beschafft. Anfänglich mit grünem Anstrich versehen, wechselte die Farbe zu Bordeauxrot. Auf dem Foto sind auch schön die Befestigungsösen für die Fähre zu sehen. Der Wagen hatte im Laufe seines Daseins jede Menge Nummern besessen: 2110->20819->10316->054-014. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 1586 in Bergen/Rügen (2)

 

65 1073 (Bw Arnstadt) vor einem Personenzug in Erfurt Hbf. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
65 1073 in Erfurt

 

65 1087 vom Bw Aschersleben zu Gast im Bw Halle P. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
65 1087 in Halle

 

22 033 vom Bw Weimar (1959 rekonstruiert aus 39 174) mit einem Personenzug in Erfurt Hbf. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
22 033 in Erfurt

 

Die als "Jugendlok" beim Bw Leipzig Hbf West beheimatete 03 058 im Leipziger Hauptbahnhof.  (12.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 058 in Leipzig (3)

 

56 2025 (noch ohne abgedunkelte Lampen) im Osteinsatz auf der Strecke Kiew - Poltawa in Mirgorod. Die Lok war Anfang 1942 vom Bw Sommerfeld in den Osten gekommen und wurde am 10.03.1970 beim Bw Sangerhausen ausgemustert. (09.1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
56 2025 in Mirgorod (1)

 

93 064 auf Rangierfahrt im Güterbahnhof Berlin-Pankow. (09.1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
93 064 in Berlin (1)

 

Am 10. Januar 1970 erwischte es diesen Personenzug mit der Dresdener 86 059 zwischen Helmsdorf (nahe Pirna) und Stolpen auf der Strecke Dürrröhrsdorf - Neustadt/Sachs., der in Schneeverwehungen steckengeblieben war. Der Zug konnte erst nach fünf Tagen geborgen werden. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (20)

 

Um 0.30 Uhr in der Nacht vom 09. auf den 10. Januar 1970 gab es für den letzten Zug aus Pirna bei Stolpen kein Weiterkommen mehr. Vorrangig wurden am Tag die Reisenden u.a. aus einem mitgeführten VB befreit. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (21)

 

Es war nicht das erste Mal, dass ein Zug zwischen Dürrröhrsdorf und Neustadt/Sachs. steckengeblieben war, führte die Strecke doch mehrfach über freies Gelände. Im Januar 1970 führten knackige Minustemperaturen zusätzlich dazu, dass der Schneepanzer vereiste, was die Bergung des Zuges erschwerte. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (22)

 

Rund 140 Helfer benötigten fünf Tage, um den vereisten Zug bei Stolpen freizulegen. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (23)

 

Fünf Tage lang wurde der Zug bei Stolpen freigeschaufelt. Die Dresdner 86 059 konnte erst am 15. Januar 1970 gegen 12.15 Uhr geborgen werden. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (24)

 

Mit vereinten Kräften wird der vor fünf Tagen steckengebliebene Personenzug bei Stolpen von Eis und Schnee befreit. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (25)

 

Das mühsame Freilegen des Zuges ist am 15. Januar 1970 fast geschafft. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (26)

 

Nachdem der Zug am 15. Januar 1970 mittags geborgen werden konnte, wurden zur Lockerung der Eismassen 3 Tonnen Sprengstoff eingesetzt. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (27)

 

Nach dem Freisprengen der Eismassen kam eine Schneeschleuder zum Einsatz, die von Pirna aus die Strecke freiräumte. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (28)

 

Auch die eingesetzte Schneeschleuder hatte noch erhebliche Mühe, sich durch die verbliebenen Eis- und Schneemassen zu kämpfen, obwohl diese vorher locker gesprengt wurden. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (29)

 

Erst nach 6 Tagen, am 16. Januar 1970, war die Strecke zwischen Helmsdorf und Stolpen ab 16 Uhr wieder befahrbar. Obwohl die Strecke immer wieder von Schneeverwehungen betroffen war, wurde erst Anfang der 1990er Jahre eine Schneeschleuder in Pirna vorgehalten, um im Bedarfsfall eine schnelle Räumung der Strecke zu ermöglichen. Die Bahn AG zog diesen später dann wieder ab. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (30)

 

62 007 (Bw Frankfurt/Oder) mit einem Personenzug bei Erkner. Während bei der DB die letzte 62 (62 003) nach 14 jähriger Abstellzeit im Jahr 1970 doch noch im Aw Schwerte verschrottet wurde, schaffte es die DR unter der Weitsicht von Max Baumberg, dem Leiter des VES-M Halle, dass dort bereits Ende 1966 neben 26 weiteren sog. "Traditionslokomotiven" auch 62 015 erhalten blieb. Auf dem Bild ist zu erkennen, wie die DR die alten Wagen neu beblecht hat und dabei drei Türen hat wegfallen lassen. Die Deckleisten sind verschwunden und lassen die Wagen ungewöhnlich glatt erscheinen. Auch das Laternendach wurde vollständig verschlossen.  (01.06.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
62 007 bei Erkner

 

91 1229 (Union-Gießerei Königsberg/Ostpr., Baujahr 1909) kurz vor ihrer endgültigen Abstellung im Bw Glauchau. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
91 1229 in Glauchau

 

Ständige Gäste zum Restaurieren und Drehen waren die Falkenberger 23.10 im Bw Riesa. Hier ist es die äußerst gepflegte 23 1094, die auf die Rückfahrt nach Falkenberg/Elster wartet. (08.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1094 in Riesa

 

In Hof hat 01 009 den D 145 nach Dresden an die Reichenbacher 22 028 übergeben. (05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
Lokwechsel in Hof

 

Die bestens gepflegte 22 049 vom Bw Saalfeld im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok entstand im März 1960 aus 39 098 und war einer der letzten Reko-P 10 der DR, ausgemustert am 11.12.1972. (04.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 049 in Leipzig (4)

 

Die letzten Vorbereitungen an 01 2114 sind abgeschlossen. Gleich wird in Halberstadt die Abfahrt vor dem beschleunigten Personenzug 8433 nach Magdeburg erfolgen. (09.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Halberstadt (4)

 

01 2114 wartet mit P 8433 nach Magdeburg in Halberstadt auf den Abfahrauftrag. (09.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Halberstadt (5)

 

Zu den fotogensten Bahnhöfen zwischen Halberstadt und Magdeburg zählte zweifellos Blumenberg, den 01 2114 auf dem Weg nach Magdeburg mit P 8433 gerade hinter sich gelassen hat. (09.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Blumenberg (7)

 

Den markanten Wasserturm des Bahnhofs Blumenberg mitten in der Magdeburger Börde passiert 01 2114 mit P 8433 auf dem Weg nach Magdeburg. Links im Acker steht Wolfgang Bügel, der gleichzeitig das Foto Nr. 20481 schoss.  (12.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Blumenberg (8)

 

Wegen einer Streckensperrung war 01 2114 an diesem Tag rückwärts mit P 8433 nur bis Langenweddingen gefahren. Zurück wurde der Wagenpark aus Doppelstockwagen zum P 8448, der über Halberstadt hinaus bis Thale fuhr. Bei der Abfahrt des Zuges in Quedlinburg achtete der eigens herbeigeeilte Aufsichtsbeamte genauestens darauf, das nur die Lok und nicht etwa das malerische Empfangsgebäude im neugotischen Stil mit aufs Bild kam. Für viele DDR-Organe war Fotografieren immer dort noch verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt war - und die Interpretation, ob Anlage oder (Militär-)Objekt hatte großen Spielraum...  (11.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Quedlinburg (2)

 

Eine unbekannte 01.5 schleppt 118 317 (Bw Jüterbog) durch Berlin Ostkreuz auf dem Weg nach Schöneweide. (27.08.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 118 317 + 01.5 in Berlin

 

Erst wenige Kilometer ist 03 0046 mit dem D 814 nach Stralsund unterwegs, als sie den S-Bahnhof Berlin Prenzlauer Allee passiert. Bemerkenswert ist auch der im Hintergund mittlerweile abgerissene Gasometer. (28.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0046 in Berlin (8)

 

22 049 (Bw Saalfeld) und 58 3034 (Bw Engelsdorf) warten im Bw Leipzig Hbf West auf ihre nächsten Einsätze. (05.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 und 58.30 in Leipzig

 

22 049 vom Bw Saalfeld im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok entstand im März 1960 aus 39 098 und war einer der letzten Reko-P 10 der DR, ausgemustert am 11.12.1972.  (04.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 049 in Leipzig (3)

 

22 062 vom Bw Weimar (ex 39 246) im Bw Gera. Im Rahmen der EDV-Umzeichung erhielt sie wieder eine 39er Baureihenbezeichnung und wurde am 19.09.1970 als 39 1062 wegen loser Radreifen abgestellt und am 04.08.1972 ausgemustert. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 062 in Gera (1)

 

Das Weimarer Lokpersonal auf 22 062 im Bw Gera. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 062 in Gera (2)

 

Ein bewegte Geschichte hatte 22 015 bereits hinter sich, als sie im Bw Gera angetroffen wurde. Ursprünglich war sie am 10.08.1924 als 39 082 beim Bw Hamm/Westf. in Dienst gestellt worden. 1945 befand sich die Lok beim Bw Stargard/Pommern und ging in den Besitz der PKP über, die sie als Pt 1-7 einordnete. In Polen gab die Baureihe 39 nur ein kurzes Gastspiel, Ende 1955 wurden alle Maschinen (bis auf die bereits ausgemusterten 39 174 und 39 217) an die DR der DDR abgegeben. Warum die DR der Lok nicht wieder ihre ursprüngliche Betriebsnummer zurückgab, ist unklar. Mit Verfügung des Techn. Zentralamtes, Abt. Maschinentechnik der DR vom 08.02.1956, wurde der Pt 1-7 die neue Nummer 39 261 (der Schwesterlok Pt 1-8 -ex 39 104- die Nummer 39 262) zugewiesen. Lange war die 39 261 nicht unterwegs, nach der Rekonstruktion durch das Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen erhielt sie ab 27.11.1958 die Nummer 22 015. Nach ihrer Ausmusterung am 15.11.1968 ging der Kessel noch an 03 180. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 015 in Gera

 

Die Deutsche Reichsbahn bestellte 1954 bei Ganz in Budapest drei vierteilige dieselmechanische Triebzüge VT 12.14, mit denen man versuchte an die Tradition der berühmten Schnelltriebwagen "Fliegender Hamburger" anzuknüpfen. Sie wurden als Interzonenzug zwischen Berlin und Hamburg eingesetzt, wo sie sich jedoch nicht bewährten, so dass der Einsatz nur wenige Jahre dauerte. Hier fährt VT 12.14.02 aus Berlin in Hamburg Hbf ein.  (14.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
VT 12.14 in Hamburg (7)

 

Im Bahnhof Seifersdorf überholt 99 539 (als sächs. IV K 132) mit einem Sonderzug anlässlich des 100-jährigen Streckenjubiläums der Weißeritztalbahn Freital-Hainsberg - Kurort Kipsdorf einen weiteren Sonderzug, der an diesem Tag mit 99 713 und 99 734 bespannt war. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (1)

 

99 713 mit 99 734 mit einem Sonderzug nach Kipsdorf in der Ausfahrt von Seifersdorf. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (2)

 

Anfang der 1960er Jahre fanden auf allen Nebenstrecken der Deutschen Reichsbahn Untersuchungen über deren Wirtschaftlichkeit statt. Angesichts des Trends, auch in der DDR, zur Verlagerung der Transporte von der Schiene auf die Straße, wurde 1964 die Stilllegung aller Schmalspurbahnen in der DDR bis 1975 beschlossen. Für die Weißeritztalbahn bedeutete dieser Beschluss, dass fortan keinerlei Investitionen mehr in die Infrastruktur erfolgten. Erst Anfang der 1970er Jahre mehrten sich die Stimmen, die eine Erhaltung einiger Schmalspurbahnen als touristische Attraktion forderten. So beschloss die Hauptverwaltung des Betriebs- und Verkehrsdienstes am 17. September 1973 die langfristige Erhaltung von sieben Schmalspurbahnen in der DDR, darunter die der Weißeritztalbahn. Die Weißeritztalbahn sollte vorrangig zu einer touristischen Attraktion unter Beibehaltung des regulären Reise- und Güterverkehrs entwickelt werden. Nur so erlebte die Bahn noch ihr 100-jähriges Jubiläum, das ausgiebig vom 28.08. bis 04.09.1983 gefeiert wurde. Hier sind 99 713 und 99 734 mit einem Sonderzug in Seifersdorf unterwegs.  (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (3)

 

99 713 und 99 734 mit dem Jubiläums-Sonderzug an der Talsperre Malter. Die Talsperre war Teil eines Hochwasserschutzkonzeptes, das nach dem verheerenden Hochwasser von 1897 umgesetzt wurde. Die Staumauer wurde in den Jahren 1908 bis 1913 unterhalb des Dorfes Malter errichtet, was eine Neutrassierung der Weißeritztalbahn zwischen Spechtritz und Dippoldiswalde zur Folge hatte. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (4)

 

Ab dem Winterfahrplan 1982/83 wurde das nur freitags und sonntags verkehrende Eilzugpaar E 944/947 (Dresden - Dessau) nicht mehr von Dieselloks der BR 118 gefahren, da die Devise "Kein Diesel unter Fahrdraht" galt und auch die 50 Kilometer zwischen Riesa und Dresden offenkundig schon zuviel waren. Das Bw Riesa besaß allerdings keine leistungsfähigen Dieselloks mit Zugheizung, und eine Umbeheimatung einer zusätzlichen Diesellok für einen zweimaligen wöchentlichen Einsatz wurde verworfen. So kam man auf die Idee, die in Nossen verbliebene 35 1113 für diesen Dienst einzusetzen. Hier verlässt sie mit dem E 944 nach Dessau den Bahnhof Falkenberg/Elster, den die Lok fast zwei Jahre lang fahren sollte. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
35 1113 in Falkenberg/Elster

 

1981 begann die Auslieferung der DR-Baureihe 111 als eine weitere Variante der V 100 an die Deutsche Reichsbahn, die für den schweren Rangierdienst vorgesehen war. Daher wurde ab Werk keine Zugheizanlage eingebaut, sondern ein Ballastgewicht. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde zugunsten einer gesteigerten Zugkraft durch eine Änderung der Getriebeübersetzung auf 65 km/h herabgesetzt. Bis 1983 wurden 37 Lokomotiven gebaut. 1992 erhielten die Loks die neue Baureihenbezeichnung 293, wenn sie nicht bereits vorher in die Baureihe 298.3 umgebaut worden waren. Hier rangiert die erst ein halbes Jahr alte 111 022 als Rangierlok "Reiner 20" im Bahnhof Falkenberg/Elster. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 111 022 in Falkenberg

 

Neubaulok 99 1784 mit einem Personenzug bei Sellin West auf Rügen. Das Gleis liegt in einer Sandbettung. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Sellin

 

99 4802 mit einem Personenzug nach Göhren auf Rügen in Baabe. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (1)

 

1938 beschafften die Kleinbahnen des Kreises Jerichow I (KJI) bei Henschel zwei neue Heißdampflokomotiven zur Verstärkung des Lokomotivparks. 1949 erhielten sie von der Deutschen Reichsbahn die Nummern 99 4801 und 4802. Nach Stilllegung ihrer Stammbahn 1965 kamen sie zur ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Dort blieben sie nach der Privatisierung und sind noch heute unter derselben Nummer im Einsatz. Hier dampft 99 4802 durch Baabe. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (2)

 

99 4802 setzt im Bahnhof Göhren um, dem Endpunkt der Strecke aus Putbus. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Göhren (2)

 

Vor der Rückfahrt nach Putbus werden im Bahnhof Göhren noch die Wasservorräte an 99 4802 ergänzt, was angesichts der Durchlaufmenge des eher bescheidenen Wasserkrans wohl etwas länger dauern dürfte. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Göhren (3)

 

Und ab geht's für 99 4802 in Göhren mit dem Personenzug nach Putbus. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Göhren (4)

 

99 4802 erreicht auf der Fahrt nach Putbus das Ostseebad Baabe. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (3)

 

In der Einfahrt zum Bahnhof Baabe kreuzt die Schmalspurbahn die Fernstraße 196 an der Göhrener Chaussee. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (4)

 

99 4802 mit einem Personenzug von Göhren nach Putbus in Sellin. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Sellin

 

99 4802 fährt an der Granitzer Straße nach Binz Ost ein. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 bei Binz

 

99 4802 ist im Bahnhof Binz Ost eingetroffen. Da es auch einen DB-Bahnhof Ostseebad Binz im Zentrum der Stadt als Endpunkt der Bahnstrecke Lietzow –  Binz, einer Zweigstrecke der Bahn Stralsund – Sassnitz gibt, wurde 1996 der Bahnhof an der Rügenschen Kleinbahn in Binz LB (= Landesbahn) umgetauft. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Binz

 

99 2323 dampft durch die Ernst Thälmann-Straße (heute: Mollistraße) in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (24)

 

99 2321 auf der Fahrt zum Ostseebad Kühlungsborn in der Goethestraße in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (25)

 

99 2321 vor dem Prinzenpalais am Alexandrinenplatz. Das Haus im Stil des Klassizismus wurde 1821 eigentlich als Privatresidenz des Erbauers, dem Architekten Carl Theodor Severin, erbaut. Kurz nach der Fertigstellung wurde er dazu gedrängt, das Haus an den Erbgroßherzog, späteren Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin zu verkaufen. Zu DDR-Zeiten war hier eine Schule untergebracht, heute ein Hotel. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (26)

 

Der nächste Zug aus Kühlungsborn mit 99 2323 in der Goethestraße in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (27)

 

99 2323 kreuzt in Bad Doberan die Serverinstraße und fährt aus der Goethestraße kommend in die Ernst-Thälmann-Straße (heute: Mollistraße) ein. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (28)

 

99 2321 an der Haltestelle Bad Doberan Stadtmitte am Alexandrinenplatz auf der Fahrt zum Reichsbahnbahnhof. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (29)

 

99 2321 ergänzt ihre Vorräte im Bw Bad Doberan. Dahinter verläuft die normalspurige Strecke Wismar - Rostock. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (30)

 

50 3642 (Bw Wittenberge) mit P 15343 nach Parchim vor der Kulisse der zwischen 1863 und 1869 erbauten Paulskirche in Schwerin. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3642 in Schwerin

 

50 3642 mit P 15343 (Schwerin - Parchim) in der Bahnhofsausfahrt von Crivitz. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3642 in Crivitz

 

52 8126 (ex 52 362, Baujahr 1943) vom Bw Angermünde ergänzt ihre Wasservorräte im Bahnhof Bad Freienwalde. (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 in Bad Freienwalde (1)

 

50 3551 (Bw Glauchau) verlässt mit dem Sandzug Gag 56353 den Bahnhof Colditz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Colditz (1)

 

50 3551 mit Gag 56353 im Tal der Zwickauer Mulde bei Lastau südlich von Colditz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Lastau

 

50 3551 mit dem Sandzug Gag 56353 bei Penna kurz vor Rochlitz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Penna

 

50 3654 mit dem nächsten Sandzug Gag 56355 auf der Muldebrücke in Rochlitz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 in Rochlitz

 

50 3654 mit Gag 56355 im Tal der Zwickauer Mulde am Göhrener Viadukt, über das die Bahnstrecke Neukieritzsch – Chemnitz führt. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 bei Wechselburg

 

50 3654 kachelt mit Gag 56355 aus dem Rochsburger Tunnel. Der 285 m lange Tunnel wurde beim Bau der Muldentalbahn in den Jahren 1872 bis 1876 angelegt. Der Durchbruch erfolgte am 13. November 1874. Dem Colditzer Wochenblatt vom 3. Dezember 1874 zufolge betrug die Differenz beim Zusammentreffen der Bohrungen nur 1 mm.  (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 bei Rochsburg

 

Rangierarbeiten am Ng 65354 mit 50 3551 im abendlichen Bahnhof Penig. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Penig (1)

 

50 3551 stellt im Bahnhof Penig (Strecke Glauchau - Rochlitz) den Ng 65354 bereit. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Penig (2)

 

Nach Abschluss der Rangierarbeiten erhält 50 3551 mit dem Ng 65354 im letzten Licht des Tages Ausfahrt im Bahnhof Penig. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Penig (3)

 

50 3551 mit dem Sandzug Gag 56353 in Colditz. (22.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Colditz (2)

 

99 7242 mit P 14407 (Wernigerode - Nordhausen) in Eisfelder Talmühle. (18.11.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Harzquerbahn (79)

 

99 7238 mit P 14463 aus Gernrode auf der Selketalbahn kurz vor Mägdesprung. (18.11.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7238 bei Mägdesprung

 

99 7244 fährt mit P 14401 (Nordhausen - Wernigerode) in Ilfeld ein. Rechts die VEB-Papierfabrik, in der zu DDR-Zeiten das legendäre graue Krepp-Papier für den Allerwertesten mit den Attributen hart, rau und hauchdünn hergestellt wurde. Da Papier und nicht zuletzt Klopapier in der DDR nicht immer und überall verfügbar waren, sollte der reale Klopapierbedarf der Bevölkerung durch Mitarbeiter des "Staatlichen Kontors für Papier und Bürobedarf" 1968 mit "dem Verbrauch von Toilettenpapier nach Abrissen pro Tag", geschätzt werden. Ergebnis: Fünf Lagen Toilettenpapier benötigte der gemeine DDR-Bürger täglich.  (18.11.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Harzquerbahn (80)

 

50 3606 (Bw Halberstadt) fährt mit Ng 66794 in Ditfurt zwischen Halberstadt und Quedlinburg ein. (13.02.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Ditfurt

 

52 8147 erreicht mit Ng 63725 aus Oebisfelde den Bahnhof Haldensleben.  (18.02.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
52 8147 in Haldensleben

 

99 1781 fährt mit P 14316 aus Oberwiesenthal in Cranzahl ein. (23.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1781 in Cranzahl

 

99 1785 mit P 14319 nach Oberwiesenthal am Bü der Talsperrenstraße in der Bahnhofsausfahrt von Cranzahl. (23.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1785 in Cranzahl (4)

 

Winter auf der Fichtelbergbahn mit 99 1785 vor P 14319 bei der Durchfahrt in Neudorf/Erzgebirge. (23.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1785 in Neudorf

 

Winter auf der Harzquerbahn im Bahnhof Eisfelder Talmühle mit 99 7244, die mit einem Schneepflug für freie Gleise sorgt. (26.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Harzquerbahn (81)

 

Im Bahnhof Blumenberg treffen 50 3559 und 50 3556 aufeinander. (12.03.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50.35 in Blumenberg

 

Im Mai 1988 endete der Dampbetrieb auf der Strecke Glauchau - Oelsnitz; höchste Zeit, die letzten dampfbespannten Züge aufzunehmen. 50 3551 erreicht mit Ng 65319 (St. Egidien - Oelsnitz) den Bahnhof Lichtenstein/Sachsen. (03.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Lichtenstein/Sa.(1)

 

50 3551 rangiert den Ng 65319 im Bahnhof Lichtenstein/Sachsen. (03.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Lichtenstein/Sa.(2)

 

Im Frühjahr 1988 fuhr auch das Bw Halberstadt seine letzten Einsätze mit der 50.35. Danach setzte nur noch die Einsatzstelle Oschersleben die Loks bis in den Herbst 1988 im Streckendienst ein. Es waren die letzten planmäßigen Einsätze regelspuriger Dampflokomotiven in Deutschland. Hier befindet sich 50 3606 mit Ng 61744 aus Magdeburg-Buckau kurz vor Langenweddingen. Der Ort kam am 6. Juli 1967 zu trauriger Berühmheit, als dort an einem Bahnübergang ein Personenzug mit einem Tanklastwagen zusammenstieß, der explodierte. Mit 94 Todesopfern war es der schwerste Eisenbahnunfall der DDR. (23.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 bei Langenweddingen

 

50 3606 mit Ng 61744 am ehemaligen Schrankenposten 16 in der Einfahrt zum Bahnhof Blumenberg. (23.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 bei Blumenberg

 

DR 132 407 vom Bw Berlin-Ostbf mit einem Leerreisezug in Berlin-Zoologischer Garten.  (11.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
DR 132 407 in Berlin (2)

 

50 3505 mit GmP 68728 nach Gunsleben im Bahnhof Oschersleben. (07.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Oschersleben

 

50 3606 hat mit dem GmP 68728 den Bahnhof Neuwegersleben erreicht und nimmt an der Ladestraße einige Wagen auf. (07.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Neuwegersleben (1)

 

Der GmP 68728 dürfte wohl der letzte planmäßige Güterzug mit Personenbeförderung auf deutschen Gleisen gewesen sein. Für die 14 km von Oschersleben nach Gunzleben benötigte er rund eine Stunde. Einstmals lief hier der gesamte Verkehr von Berlin und Mitteldeutschland (Magdeburg) nach Hannover und ins Ruhrgebiet. Im 20. Jahrhundert verlor die Strecke an Bedeutung, blieb aber weiterhin eine wichtige Hauptbahnverbindung im Ost-West-Verkehr. Nach 1945 wurde die Strecke zwischen Jerxheim und Gunsleben durch die Innerdeutsche Grenze unterbrochen. Bei einer Streckensanierung im Jahr 1976 auf DR-Seite wurden alkalihaltige Betonschwellen eingesetzt, deren Zustand sich nach wenigen Jahren verschlechterte. Am 30. Mai 1992 bespannte die Halberstädter 50 3708 den letzten Zug auf der Strecke, danach wurde sie „aus technischen Gründen“ gesperrt. (07.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Neuwegersleben (2)

 

Zwischen 1958 und 1962 wurden innerhalb des Rekonstruktionsprogrammes der DR 85 Lokomotiven der Baureihe 39 in die Baureihe 22 umgebaut. Die erste Umbaulok 22 001 (ex 39 107) war während ihrer gesamten Einsatzzeit (fast) ausschließlich beim Bw Halle P beheimatet und wurde, sofern sie nicht bei der VES-M Halle eingesetzt wurde, im Plandient verwendet, wie hier in Berlin-Lichtenberg. (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 001 in Berlin

 

Zwei Mallets, 99 5906 und 99 5902, begegnen sich im Bahnhof Alexisbad auf der Selketalbahn. (27.07.1984) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 5906, 99 5902 in Alexisbad

 

99 7232 wartet mit einem Rollwagen-Güterzug die Einfahrt von 99 6001 in Stiege ab. (27.07.1984) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 7232, 99 6001 in Stiege

 

Während des Wassernehmens in Alexisbad wird an 99 6102 ein kleine Reparatur ausgeführt, schließlich ist die rüstige Dame bereits 71 Jahre alt. (18.07.1985) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 6102 in Alexisbad (5)

 

Österliche Sonderfahrt auf der Selketalbahn. (03.04.1999) <i>Foto: Josef Mettler</i>
Frohe Ostern im Harz

 

SVT 137 852 trifft als Ex 166 aus Berlin in Hamburg-Altona ein. Die vorwitzigen Fahrgäste im ersten Fenster gehören zu den Teilnehmern der am folgenden Wochenende stattfindenden BDEF-Verbandstagung in Hamburg und begrüßen gerade neben Helmut Röth noch weitere Fotografen. Der SVT der "Bauart Köln", der im Mai 1939 beim Bw Dortmund Bbf in Betrieb genommen wurde, gelangte als Wehrmachtsfahrzeug in den Wirren des Zweiten Weltkriegs zu den Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) und wurde dort als M 494.001 im Schnellverkehr zwischen Prag und Bratislava eingesetzt. 1949 wurde er an die Deutsche Reichsbahn zurückgegeben. Die Reisezeit zwischen Hamburg und Berlin betrug 1960/61 rund vier Stunden und war mit mit der vor dem Zweiten Weltkrieg in 138 Minuten nicht mehr vergleichbar.  (12.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SVT 137 852 in Hamburg

 

Einen besonderen Wagen ehemaliger französischer Bauart erwischte Helmut Röth im Leerwagenpark des D 264 aus Berlin, der soeben von einer 78er aus dem Bahnhof Hamburg-Altona gezogen wird. Der B4üp-Wagen Nr. 230-501 war mit den Sonderabteilen für "Mutter und Kind" im Zug reserviert. (12.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
B4üp-Wg 230-501

 

Nachdem der Wagenpark des D 264 abgezogen war, konnte auch die im Stumpfgleis eingeschlossene Zuglok 01 204 vom Bw Wittenberge ins Bw Altona wechseln. (12.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
01 204 in Hamburg

 

61 002 verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden und wurde von dort aus weiterhin zunächst im Reisezugverkehr nach Berlin eingesetzt. Die Unterhaltung als Einzelstück war jedoch problematisch. Als eine Lok, die eine Geschwindigkeit von 160 km/h fahren konnte, wurde sie für die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M Halle unter Max Baumberg) interessant. Hier ist sie mit einem Versuchszug bei Königs-Wusterhausen südlich von Berlin unterwegs. 1961 wurde sie im RAW Meiningen zur Schnellfahr-Versuchslokomotive mit Schlepptender 18 201 umgebaut. (07.11.1952) <i>Foto: ZBDR</i>
61 002 bei Königs-Wusterhausen

 

Nur zwei Monate, vom 30.03.1966 bis 10.05.1966, war 03 121 beim Bw Rostock stationiert und durfte während dieser Zeit temporär in den Westen aussreisen. Die für westliche Augen etwas ungewöhnlich aussehende Lok mit Wagnerblechen, altem Kessel und Mischvorwärmer wurde im Bw Lübeck im Osterreiseverkehr 1966 angetroffen. (08.04.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 121 in Lübeck

 

Fast wie eine DB-Lok zeigt sich die Wittenberger 03 135 im Bw Hamburg-Altona. Der Lok fehlt noch die Indusi-Einrichtung. Die DB schrieb der DR erst ab 1.1.1965 die Ausrüstung mit Indusi vor. (05.08.1964) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 135 in Hamburg

 

03 vom Bw Leipzig Hbf West wartet in Leipzig Hbf auf neue Aufgaben. (05.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 236 in Leipzig

 

Im Herbst 1986 lag die Schmalspurstrecke Wolkenstein - Jöhstadt in den letzten Zügen. Am 30. September 1984 war bereits die Einstellung des Personenverkehrs auf dem Abschnitt zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg verfügt worden. Bis zum 20. November 1986 wurde der Güterverkehr für das Kühlschrankwerk in Niederschmiedeberg noch aufrechterhalten, da erst die nötigen Voraussetzungen für den endgültigen Verkehrsträgerwechsel geschaffen werden mussten. Die Gesamtstilllegung der Strecke erfolgte am 31. Dezember 1986. Am 22. Oktober 1986 bediente 99 1582 den "VEB DDK Scharfenstein" in Niederschmiedeberg. (22.10.1986) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 1582 in Niederschmiedeberg

 

Volles Haus im Bw Freital-Hainsberg mit den auf der Weißeritzbahn nach Kurort Kipsdorf eingesetzten Schmalspurloks 99 1780, 99 1788, 99 1790 und einer weiteren Maschine. (20.10.1986) <i>Foto: Josef Mettler</i>
Bw Freital

 

01 519 war im Februar 1964 im Raw Meinungen aus 01 186 rekonstruiert worden. Die in Erfurt stationierte Lok war anschließend häufiger Gast im deutsch-deutschen Grenzbahnhof Bebra. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 519 in Bebra

 

Im Dezember 1964 wurde aus 01 116 die 01 533, die hier ebenfalls im Bahnhof Bebra angetroffen wurde. Sie ist heute (wieder) bei der ÖGEG im Einsatz. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 533 in Bebra (2)

 

Im Gegensatz zu den als formschön geltenden DB-03.10 mit ihrer Neubekesselung, wurde die rekonstruierte DR-03.10 mit dem klobigen Mischvorwärmer auf dem Ersatzkessel eher als die "hässliche Stiefschwester" tituliert - aber Schönheit liegt nunmal im Auge des Betrachters. Die Stralsunder 03 1019 wartet hier im Berliner Ostbahnhof auf neue Aufgaben. (25.05.1970) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 1019 in Berlin

 

01 502 in der Version mit Umlaufverkleidung, Ölfeuerung und Boxpokrädern im Bw Erfurt P. Direkt nach dem Umbau aus 01 157 lief sie mit Speichenrädern, Kohlefeuerung und ohne Schürze (vgl. Bild-Nrn. 37666, 47220 und 47221). (09.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 502 in Erfurt

 

Auch 01 508, hier im Bahnhof Bebra, erhielt sofort mit dem Umbau aus 01 153 im Februar 1962 ihre Boxpok-Räder. Das Boxpok-Rad stellte eine Alternative zum klassischen Speichenrad dar. Die von der amerikanischen General Steel Castings Corporation aus Illinois patentierte „Boxpok“-Bauweise (englisch = „boxed spoke“), bei der die volle Radscheibe mehrere ovale Aussparungen besaß, sollte höhere Belastungen als die Speichenräder zulassen. Acht Maschinen der Baureihe 01.5 wurden als einzige deutsche Loks mit diesen Rädern ausgestattet, die sich jedoch aufgrund von Konstruktionsfehlern im Betrieb nicht bewährten. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 508 in Bebra (4)

 

50 3654 (Bw Glauchau) verlässt mit Ng 65319 von St. Egidien nach Oelsnitz den Bahnhof Rödlitz-Hohndorf zwischen Lichtenstein/Sa. und Oelsnitz. (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 in Rödlitz-Hohndorf

 

50 3628 mit Ng 61971, der nur bedarfsweise nach Annaberg verkehrte, bei Raschau kurz hinter Schwarzenberg/Erzgeb. (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Raschau

 

Kurze Pause für Lok und Personal der 52 8041 (Bw Engelsdorf) mit Ng 65628 im Bahnhof Trebsen/Mulde auf der Nebenbahn von Borsdorf, östlich von Leipzig.  (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8041 in Trebsen (1)

 

Das Gebiet östlich von Leipzig entwickelte sich schon vor der Jahrhundertwende zu einem Zentrum der sächsischen Steinindustrie. Allerdings verliefen sowohl die Leipzig-Dresdner Bahn als auch die südlich gelegene Verbindung Borsdorf–Döbeln–Coswig in einiger Entfernung an den wichtigsten Steinbrüchen vorbei. So entstand schon bald der Wunsch nach einer Eisenbahnlinie zwischen Beucha und Seelingstädt, die vor allem dem Güterverkehr dienen sollte. Am 10. Dezember 1898 wurde die Strecke bis Seelingstädt (b. Brandis) eröffnet. Reisezugverkehr fand anfangs nur zwischen Beucha und Brandis statt. Ab 1. Oktober 1899 fuhren Personenzüge dann auch bis Seelingstädt. Später wurde die Strecke noch bis Trebsen verlängert. Im September 1910 begann der Bau der Erweiterungsstrecke. Am 1. Oktober 1911 ging sie in Betrieb. In den Folgejahren entwickelte sich die Verbindung zur ertragsstärksten in Sachsen. 1938 verkehrten täglich 30 Güterzüge, um das enorme Frachtenaufkommen zu bewältigen. Nach der politischen Wende 1989 verlor die Strecke ihre überragende Bedeutung im Personen- und Güterverkehr. Der Reiseverkehr zwischen Brandis und Trebsen wurde am 28. September 1997 eingestellt. Zwischen Beucha und Brandis wurde das Zugangebot kurz darauf zu einem Stundentakt verdichtet. Ab 6. August 2004 verkehrten die Regionalbahnen sogar im Durchlauf von Leipzig Hbf nach Brandis. Allerdings gelang es nicht, die für einen langfristigen Weiterbetrieb nötigen Fahrgastzahlen von 1000 pro Tag zu erreichen. Zum 10. Dezember 2006 wurde der Schienenpersonennahverkehr vom nunmehr zuständigen Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig abbestellt. Der Güterverkehr zwischen Seelingstädt und Trebsen ruht seit dem 31. Dezember 2006, nachdem er zuletzt von der Mitteldeutschen Eisenbahn (MEG) bedient worden war.  (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8041 in Trebsen (2)

 

50 3646 (Bw Karl-Marx-Stadt) fährt mit Dg 54309 aus Zwickau in Aue Gbf ein. Der Bahnhof Aue besaß zur Reichsbahnzeit in den 1950er Jahren 96 Bahnhofsgleise mit 190 Weichen, gesteuert von vier Stellwerken. In Aue herrschte, auch bedingt durch die Uranförderung im Erzgebirge, ein so dichter Verkehr, wie er inzwischen kaum mehr vorstellbar ist. Zudem gab es für den Raum Aue sogar ein eigenes Reichsbahnamt.  (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Aue

 

86 1056, die letzte im Plandienst bei der RBD Dresden eingesetzte Regelspurdampflok, fährt mit P 19639 nach Crottendorf in Walthersdorf/Erzgeb. ein. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 in Walthersdorf (1)

 

86 1056 fährt mit P 19639 aus Walthersdorf/Erzgeb., dessen Bahnhofsschild auch schon bessere Zeiten gesehen hat. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 in Walthersdorf (2)

 

Auch in der DDR hatte die Eisenbahn mit der motorisierten Konkurrenz zu kämpfen, die hier auf der Annaberger Straße vor Crottendorf versucht, den P 19639 mit 86 1056 zu überholen. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 bei Crottendorf

 

50 3646 mit dem Bedarfsgüterzug Ng 61971 nach Annaberg bei Raschau. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Raschau (1)

 

50 3646 mit Ng 61971 zwischen Raschau und Markersbach. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Raschau (2)

 

50 3646 mit Ng 61971 nach Annaberg auf dem 36 m hohen und 236 m langen Markersbacher Viadukt aus dem Jahr 1888. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Markersbach (2)

 

Der Ng 61971 nach Annaberg verkehrte nur bei Bedarf. Freundliche Eisenbahner gaben am Bahnhof Markersbach auf einem Schild gelegentlich den Hinweis "61971 verkehrt heute". Am 12. September 1987 war er mit 50 3646 wieder bei Walthersdorf/Erzgeb. unterwegs. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Walthersdorf

 

86 1056 mit P 19643 nach Crottendorf im Bahnhof Schlettau. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 in Schlettau (2)

 

50 3551 (Bw Glauchau) mit P 17754 (Karl-Marx-Stadt - Rochlitz) bei Göritzhain.  (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Göritzhain

 

50 3551 im Bw Rochlitz. Die Lok entstand 1959 aus der ehemaligen 50 2669, die am 20.06.1942 in Dienst gestellt wurde. Sie wurde am 23.03.1992 ausgemustert und erhielt auf dem Papier sogar noch eine DB-EDV-Nummer: 050 551-3. Die Stationierungsliste der Lok weist nach 1945 sage und schreibe 31 verschiedene Beheimatungen in 45 Dienstjahren auf. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Rochlitz

 

50 3628 erreicht mit Dg 54309 aus Zwickau den Bahnhof Schlema. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 in Schlema

 

In Aue hatte 50 3628 dann den Ng 61971 nach Annaberg übernommen, der hier bei Grünstädtel angedampft kommt. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Grünstädtel

 

Hinter Markersbach nimmt die Strecke von Aue nach Annaberg in einem großen Bogen Anlauf für die Steigung nach Scheibenberg. Der Heizer der 50 3628 hat vor dem Ng 61971 bereits gut aufgelegt und wird gleich das Markersbacher Viadukt oberhalb des Zuges befahren. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Markersbach (1)

 

50 3628 mit dem an diesem Tag recht kurzen Ng 61971 auf dem Markersbacher Viadukt. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Markersbach (2)

 

Ein kurzer Abstecher zur Weißeritztalbahn: 99 1746 mit P 14265 nach Kipsdorf auf dem 170 m langen Viadukt über die Pöbeltalstraße in Schmiedeberg. (14.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1746 in Schmiedeberg

 

50 3662 (Bw Halberstadt) vor dem "Langlauf"-Personenzug P 19413 (Thale - Halberstadt - (Stralsund) im Bahnhof Thale. (21.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3662 in Thale

 

52 8096 (Bw Engelsdorf) wartet mit Ng 65624 im Bahnhof Trebsen/Mulde auf die Rückfahrt nach Leipzig.  (02.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8096 in Trebsen

 

50 3654 vor Ng 63519 nach Oelsnitz/Erzgeb. im Bahnhof St. Egidien an der elektrifizierten Hauptbahn Zwickau - Chemnitz. (03.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 in St. Egidien

 

50 3551 mit dem Sandzug Gag 56353 bei Thierbach nahe Penig. (04.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Thierbach

 

In West-Berlin fanden im Oktober 1987 zum ersten Mal die Informationstage der DR statt. Aus diesem Anlass verkehrte Lok 23 1113 auf einem Rundkurs von Berlin Zoologischer Garten über Berlin-Spandau nach Berlin-Wannsee und zurück nach Berlin Zoologischer Garten. Hier setzt sie im Bahnhof Zoo um. (10.10.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
23 1113 in Berlin

 

275 411 (ex elT 2395, Baujahr 1928, ab 1930: elT 3317, ab 1941: ET 165 245) als S 1 im S-Bahnhof Berlin-Zehlendorf. (10.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
S-Bahn Berlin (92)

 

DR 132 407 vom Bw Berlin-Ostbf mit einem Lr in Berlin-Zoologischer Garten. (11.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
DR 132 407 in Berlin (1)

 

In der DDR gab es eine sehr bemerkenswerte Kultur von politischen Slogans und Parolen. Für den Besucher aus dem Westen waren sie eher amüsant. Auch die Halbwertzeit des "unzerstörbaren Bruderbundes" mit der Sowjetunion war Mitte der 1980er schon deutlich überschritten als die Halberstädter 50 3700 in Gernrode rangierte. Spätestens im Zeichen von Perestrojka und Glasnost gab es bei der Führung der DDR eine unübersehbare Distanzierung von der Sowjetunion. (1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Parole (9)

 

Die bis heute legendäre Ortsdurchfahrt der Bäderbahn "Molli" in der Mollistraße in Bad Doberan, die zu DDR-Zeiten noch Ernst-Thälmann-Straße hieß und auch optisch etwas anders aussah. 99 2323 ist dort Richtung Bahnhof unterwegs, wo Übergang zur normalspurigen Reichsbahn bestand. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (18)

 

99 2321 rumpelt durch die Ernst-Thälmann-Straße (heute: Mollistraße) durch Bad Doberan. Den Friseursalon an der Querstraße 2 gibt es heute noch, allerdings unter anderem Namen. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (19)

 

Zwischen Ostseebad Kühlungsborn und Heiligendamm führt die Strecke der Molli parallel zur Ostseeküste durch die Felder der LPG. 99 2321 ist hier am Hp. Steilküste kurz vor Heiligendamm unterwegs. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Molli (3)

 

99 2321 kreuzt von der Goethestraße kommend die Severinstraße in Bad Doberan. An der Ostsee herrscht Ferienstimmung, die Stadt ist gut besucht. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (20)

 

99 2323 in den beengten Verhältnissen zwischen Severin- und Goethestraße in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (21)

 

99 2323 mit einem Zug aus Kühlungsborn in der Goethestraße von Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (22)

 

99 2323 als "Straßenbahn" in der Goethestraße in Bad Doberan. Es ist Ferienzeit und es herrscht an der Ostseeküste Hochbetrieb. Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) war in der DDR der größte Anbieter von Urlaubsreisen und die Gäste in den FDGB-Heimen wurden rundum versorgt. Eine der größten Hotels zur DDR-Zeit war das FDGB-Erholungsheim „Waterkant“ in Börgerende, knapp 5 km nördlich von Bad Doberan. Es wurde am 11. August 1976 eröffnet und hatte 462 Betten, eine Gaststätte mit 240 Plätzen, Schwimmbad und etliche medizinische Einrichtungen. Das seit kurz nach der Wende leerstehende Bauwerk zerfiel zur Ruine und wurde 2008 abgerissen.  (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (23)

 

41 1130 mit Dg 55445 nach Saalfeld im Saaletal bei Orlamünde. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1130 bei Orlamünde

 

41 1150 kachelt mit Dg 55445 durch Rudolstadt. (06.03.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1150 in Rudolstadt (1)

 

41 1150 mit Dg 55445 auf dem Weg nach Saalfeld in Rudolstadt-Schwarza. (06.03.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1150 in Rudolstadt (2)

 

41 1180 verlässt mit Ng 66474 den Bahnhof Saalfeld in Richtung Saalebahn. Im Zuge der zweiten Elektrifizierung des Bahnhofs wurde 1995 die Bahnhofsausfahrt stark vereinfacht. (17.04.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1180 in Saalfeld

 

44 0233 mit Ng 66422 auf der Steigung zwischen Saalfeld und Unterwellenborn. (26.02.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0233 bei Saalfeld (3)

 

44 0488, die kurioserweise nur ein halbes Jahr im Süden Thüringens beim Bw Probstzella (nicht Saalfeld) beheimatet war, mit Dg 55475 auf dem Weg nach Probstzella in Kaulsdorf. (24.10.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0488 in Kaulsdorf

 

95 0015 fährt mit einem Leerwagenzug in Hockeroda ein. (24.10.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0015 in Hockeroda

 

95 0020 mit P 18003 nach Sonneberg am Einfahrvorsignal von Lauscha oberhalb des Lauschensteintunnels. (15.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0020 bei Lauscha (4)

 

95 0022 mit P 18005 auf der Saalebrücke bei Hockeroda, auf der noch 33 Jahre nach der Demontage der Oberleitung auf der Saalebahn zwei Oberleistungsmasten stehen geblieben waren. (15.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0022 bei Hockeroda

 

Der ausnahmsweise mit zwei Loks der Baureihe 95 (Zuglok ist 95 0028) geführte E 802 nach Saalfeld oberhalb von Lauscha. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
E 802 bei Lauscha

 

Blick in das Lauschauer Unterland mit Ng 64432 aus Sonneberg, der gleich den Bahnhof Lauscha erreichen wird. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Ng 64432 bei Lauscha

 

95 0024 erreicht mit P 18004 aus Sonneberg die ersten Häuser von Lauscha. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0024 bei Lauscha (2)

 

Der durch das Glasbläserhandwerk bekanntgewordene Ort Lauscha mit 95 0024, die gerade im Kopfbahnhof wendet. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Lauscha

 

95 0041 mit P 18005 unterhalb von Schloss Eichicht zwischen Kaulsdorf und Hockeroda. (24.10.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0041 bei Hockeroda (2)

 

95 0027 mit P 18007 nach Sonneberg hinter dem Piesau-Viadukt bei Lichte. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0027 bei Lichte (2)

 

95 0045 mit Dg 44841 nach Probstzella bei Unterloquitz. (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0045 bei Unterloquitz

 

01 0522 mit der Saalfelder "Starleistung" des D 504 nach Halle/S bei Uhlstädt. Der D 504 war der letzte mit einer Dampflokomotive bespannte Schnellzug Mitteleuropas. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0522 in Uhlstädt

 

Wer gut schmiert, der gut fährt - diese Binsenweisheit gilt inbesondere für den Betrieb einer Dampflok, bei der Dutzende von Schmierstellen gut versorgt sein wollen, wie hier an einer 95er im Bahnhof Saalfeld. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Lokpflege (18)

 

03 0048 beschleunigt den D 715 (Stralsund - Leipzig) aus Prenzlau. Eine Stunde später und rund 100 km weiter, wird sie die Stadtgrenze von Berlin erreicht haben. (10.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0048 in Prenzlau (2)

 

Die zweite Stralsunder 03.10, die noch ihren alten Oberflächenvorwärmer behalten hatte, war 03 0074, die hier mit D 610 (Berlin-Lichtenberg - Stralsund) durch Cammin, zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg, fährt.  (14.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0074 in Cammin

 

Ausfahrt des D 319 "Saßnitz-Expreß" (Stockholm - Saßnitz - Neubrandenburg - Berlin Ostbahnhof) mit 03 0059 in Neubrandenburg.  (15.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0059 in Neubrandenburg

 

Der Lauf einiger Schnellzüge aus dem Norden führte über den Innenring mitten durch Berlin. 03 0010 rollt mit dem Bäderzug D 1713 durch die Häuserschluchten am S-Bahnhof Prenzlauer Allee vorbei in Richtung Lichtenberg.  (16.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0010 in Berlin (5)

 

Frühmorgens begibt sich 03 2154 mit P 3222 als Weckruf durch Güsten auf die Reise nach Lutherstadt Wittenberg.  (08.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2154 in Güsten (2)

 

Eisenbahnidylle im Bahnhof Hedersleben-Wedderstedt an der Strecke Aschersleben - Halberstadt mit der vor P 5425 einfahrenden 03 2105. (08.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2105 in Heddersleben (2)

 

Die berühmte Schlosskirche von Wittenberg passiert 03 2235 mit P 3496. (10.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2235 in Wittenberg (3)

 

62 007, 62 014 und 62 015 vom Bw Frankfurt/Oder, Einsatzstelle Wriezen, waren die letzten Loks der Baureihe 62, die zuletzt Züge nach Berlin-Lichtenberg bespannten. 62 007, hier bereits mit ihrer neuen EDV-Nummer 62 1007-4 auf der Drehscheibe im Bw Berlin-Lichtenberg, wurde als letzte Lok überhaupt am 13.01.1972 abgestellt und nach ihrer Nutzung als Heizlok am 11.05.1973 ausgemustert. (08.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
62 1007 in Berlin

 

50 3606 vom Bw Halberstadt fährt mit einem Ganzzug durch den Bahnhof Ditfurt an der Strecke Halberstadt - Quedlinburg. (14.02.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Ditfurt

 

Blick vom Rochlitzer Schloss auf 86 1056, die mit P 19732 über die Zwickauer Mulde rollt. (17.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
86 1056 in Rochlitz (1)

 

Der Zwang zum Dieselsparen brachte eine teils überraschende Rückkehr der Baureihe 86 bei der Reichsbahn an Orten, wo sie schon vor Jahren abgezogen wurde. Nach 86 1001 und 86 1501 kam zum Schluß sogar noch die ehemalige Werklok des RAW Dresden, 86 1056, bei der Einsatzstelle Rochlitz zum Einsatz (Foto). Erst im Mai 1988 war auch hier endgültig Schluß. 86 1501 beendete als letzte im Plandienst bei der RBD Dresden eingesetzte Regelspurdampflok dort die Dampfära. (17.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
86 1056 in Rochlitz (2)

 

50 3576 (Bw Glauchau) fährt mit Gag 56354 an einer staunenden Kinderschar vorbei durch den Haltepunkt Remse nahe Glauchau.  (18.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3576 in Remse

 

50 3576 mit dem Sandzug Gag 56355 nach Glauchau an der Mulde bei Wolkenburg. (18.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3576 bei Wolkenburg

 

50 3673 mit Gag 56353 aus der Sandgrube Colditz an der Mulde bei Lastau zwischen Colditz und Rochlitz. (19.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3673 bei Lastau

 

Und wieder der Sandzug Gag 56355, diesmal mit 50 3523 am Rochsburger Tunnel. (19.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3523 bei Rochsburg

 

52 8025 (ex 52 1421, Baujahr 1943) fährt mit Ng 63720 nach Oebisfelde aus Haldensleben. (28.05.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
52 8025 in Haldensleben

 

50 3552 fährt mit Ng 66784 in Ditfurt ein. (04.08.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3552 in Ditfurt

 

50 3556 (mit einem Behelfsnummerschild, das Original war für harte Devisen von der Lok gefallen) vor GmP 68728 nach Gunsleben bei Oschersleben. Nachdem das Bw Halberstadt im Frühjahr 1988 seine Dampfeinsätze beendet hatte, waren die 50.35 der Einsatzstelle Oschersleben die letzten planmäßig eingesetzten Normalspurdampfloks auf deutschen Schienen. (04.08.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3556 bei Oschersleben

 

50 3553 fährt mit Ng 64784 durch Nienhagen.  (22.08.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3553 in Nienhagen

 

44 1093 mit Sonderzug P 24503 anlässlich des 34. MOROP-Kongress in Erfurt bei Gräfenroda. Der aus Erfurt kommende Sonderzug war in Arnstadt geteilt worden. Zug 1 (P 24501) fuhr von Arnstadt über Ilmenau nach Themar mit den Loks 95 1027 und 94 1292, der zweite Zug (P 24503) von Arnstadt über Oberhof nach Meiningen. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (1)

 

Vom 06. bis 12. September 1987 fand der 34. MOROP-Kongress in Erfurt statt und damit zum dritten Mal nach 1965 und 1971 ein Kongress der europäischen Vereinigung der Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner in der DDR. Wie immer ließ sich die Reichsbahn auch nicht lumpen und war mit zwei Sonderzügen von Erfurt aus im Thüringer Wald unterwegs. Neben 35 1113, 94 1292 und 95 1027 war an diesem Tag 44 1093 im Einsatz, die den Sonderzug P 24503 von Arnstadt nach Meiningen brachte, aufgenommen bei Gräfenroda. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (2)

 

94 1292 mit dem zweiten MOROP-Sonderzug P 24501 in Manebach. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (3)

 

94 1292 mit Sonderzug P 24501 in Manebach. Das kleine thüringische Städtchen nahe Ilmenau hatte einst eine Glasindustrie, speziell für die Fabrikation von Thermometern. Früher wurde hier auch Steinkohle und Kupfer abgebaut. Es gab auch eine weltbekannte Maskenproduktion, die einst sogar den Karneval in Rio de Janeiro ausstattete. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (4)

 

94 1292 mit dem MOROP-Sonderzug P 24501, den die Lok in Ilmenau von 95 1027 übernommen hatte, in Stützerbach. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (5)

 

94 1292 bei einer ihrer mehrfachen Scheinanfahrten in Stützerbach. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (6)

 

94 1292 fährt durch Stützerbach weiter in Richtung Schmiedefeld. Bekannt wurde das vermeintlich unbedeutende Stützerbach durch den Instrumenten- und Glasgerätebau, der im 19. Jahrhundert Grundlage der Entwicklung neuer und oft revolutionärer Erfindungen war, wie z.B. 1830 die Herstellung des ersten deutschen Thermometer, 1883 die erste in Deutschland gefertigten Glühlampe wie auch die Entwicklung des "feuerfesten" Glases, da 1879 hier der berühmte Otto Schott arbeitete, der später unter dem Markennamen „Jenaer Glas“ die Erfindung bekannt machte. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (7)

 

Nachdem die MOROP-Teilnehmer in Vessra (bei Themar) das agrarhistorische Museum besucht hatten, erschien 35 1113 mit Sonderzug P 24503 aus Erfurt, den sie von 44 1093 übernommen hatte, bei Rappelsdorf, kurz vor Schleusingen. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (8)

 

Auch die Teilnehmer des zweiten MOROP-Sonderzuges, der über Ilmenau mit 94 1292 gekommen war, besuchten in Vessra das agrarhistorische Museum und kehren hier nach Schleusingen zurück, aufgenommen bei Rappelsdorf. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (9)

 

94 1292 auf der Rückfahrt nach Ilmenau vor dem MOROP-Sonderzug P 24502 auf dem ehemaligen Zahnstangenabschnitt bei Schleusingen Ost. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (10)

 

Am 9. September 1987 führte eine weitere Sonderfahrt die MOROP-Teilnehmer mit den Loks 65 1049, 86 1333 und 86 1501 von Erfurt zur Oberweißbacher Bergbahn. In Rottenbach erwarten 86 1333 und 86 1501 den Sonderzug. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (11)

 

Neben 86 1501 und 86 1333, die in Rottenbach den Sonderzug aus Erfurt erwarten, hat sich noch 44 1182 dazu gesellt. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (12)

 

86 1333 und 86 1501 haben mittlerweile den MOROP-Sonderzug P 24505 aus Erfurt übernommen und dampfen bei Bechstedt-Trippstein die Steigung nach Schwarzburg hinauf.  (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (13)

 

86 1333 und 86 1501 mit Sonderzug P 24505 aus Erfurt/Rottenbach kurz vor Sitzendorf-Unterweissbach, wo die MOROP-Teilnehmer in die Oberweißbacher Bergbahn umstiegen.  (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (14)

 

In Sitzendorf-Unterweißbach machte der Sonderzug Pause und die beiden 86er trennten sich für die Rückfahrt nach Rottenbach. 86 501 (86 1501) übernahm den Zugschluss, während 86 1333 an die Zugspitze wechselte. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (15)

 

In Rottenbach hatte sich eine kleine Lokparade mit 44 1182 und 65 1049 aufgebaut, die den Sonderzug aus Erfurt hierher gebracht hatte. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (16)

 

Aus Sitzendorf-Unterweißbach kehrt der Sonderzug P 24506 mit Schlusslok 86 501 nach Rottenbach zurück und trifft dort auf die anwesende 44 1182. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (17)

 

In Rottenbach hatte 65 1049 den Sonderzug zurück nach Erfurt wieder übernommen und kommt bei Milbitz angedampft. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (18)

 

65 1049 mit dem MOROP-Sonderzug N 24506 nach Erfurt bei Milbitz. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (19)

 

Vor der Kulisse des bekannten Klosters Paulinzella aus den Jahren 1196–1210 wurde mit dem Sonderzug ein Fotohalt eingelegt. Da anschließend die kräftige Dampffahne der 65 1049 den Hintergrund komplett verräucherte, zeigen wir nur das Bild des haltenden Zuges. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (20)

 

Der letzte Tag des Erfurter MOROP-Kongress führte die Teilnehmer in den Harz. Dort beging an diesem Tag auch die Selketalbahn ihr 100-jähriges Jubiläum. Von Erfurt bis Nordhausen bespannte 02 0201 den Sonderzug, ab Nordhausen waren 99 5901 und 99 5903 am Zug, hier bei Netzkater.  (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (21)

 

99 5901 und 99 5903 (lackiert in den Farben der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft (NWE) als Lok 11 und 13) mit dem MOROP-Sonderzug in der Kehrschleife von Stiege. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (22)

 

In Stiege begegnet der MOROP-Sonderzug mit 99 5901 und 99 5903 dem Planzug P 14414 nach Wernigerode mit 99 7242. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (23)

 

Der MOROP-Sonderzug mit 99 5901 und 99 5903 verlässt Stiege. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (24)

 

Zwischendurch war noch Zeit für einige Planzüge. 50 3553 fährt mit dem "Langlauf-Personenzug" P 19413 (Thale - Halberstadt (-Stralsund) aus Neinstedt. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (25)

 

Durch das Selketal bei Drahtzug räuchert 99 5906 mit P 69717 nach Alexisbad. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (26)

 

Für die Rückfahrt des Sonderzuges nach Erfurt macht sich 02 0201 in Nordhausen bereit. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (27)

 

02 0201 verlässt mit dem MOROP-Sonderzug nach Erfurt den Bahnhof Nordhausen. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (28)

 

38 2500 mit einem Personenzug bei Wriezen, nordöstlich von Berlin. (03.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 2500 bei Wriezen

 

01 026 (Bw Erfurt P) mit D 1098 (Dresden - Duisburg) auf dem Verbindungsgleis zum Bahnhof Bebra. Es dürfte einer der letzten Einsätze der Lok nach Bebra gewesen sein, eine Woche später wurde sie nach Dresden umstationiert.  (13.05.1967) <i>Foto: John Carter</i>
01 036 bei Bebra

 

Das letzte Einsatz-Bw der Baureihe 62 bei der DR war Frankfurt/Oder. Dort bespannten die Loks Züge auf der Strecke Frankfurt/Oder – Erkner. Anfang 1970 standen nur noch 62 007, 62 014 und 62 015 in der Einsatzstelle Wriezen im Einsatz, wo sie Züge nach Berlin-Lichtenberg fuhren. Hier steht 62 014 im Bahnhof Erkner bei Berlin. (01.05.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
62 014 in Erkner

 

38 1182 mit einem Sonderzug am Säge- und Hobelwerk Zeppelinmühle bei Stadtilm-Singen. (06.07.1997) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 bei Singen

 

41 1185 mit einem Güterzug von Saalfeld nach Triptis bei Saalfeld-Gorndorf.  (18.02.1995) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1185 bei Saalfeld (1)

 

Im Rahmen von Sonderfahrten kehrte 01 118 der Historischen Eisenbahn Frankfurt immer wieder an ihre alte Wirkungsstelle zurück, wie hier im Dezember 1991 auf der Saalebahn bei Orlamünde. (15.12.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 118 bei Orlamünde

 

Während der DDR-Zeit lag Gräfenthal im Sperrgebiet, solche Aufnahmen wie mit 95 1027 waren daher nicht möglich. Bei den Zugverfolgungen der 95er von Saalfeld nach Sonneberg musste man ab Marktgölitz den Bereich um Probstzella umfahren und konnte erst vor Gerbersdorf, gut einen Kilometer hinter Gräfenthal mit den Fotos wieder beginnen. (15.12.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
95 1027 in Gräfenthal

 

99 5906 mit einem Personenzug nach Gernrode bei Drahtzug zwischen Alexisbad und Mägdesprung. (04.1986) <i>Foto: Hans Hilger</i>
99 5906 bei Drahtzug

 

Die 1897 bei Jung gebaute Malletlok der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft (NWE) mit der Nr. 13 (Zweitbesetzung) zeigt auf diesem Bild auf dem Weg nach Harzgerode auch nach fast 90 Einsatzjahren, mittlerweile als 99 5903 unterwegs, das sie noch nicht zum alten Eisen gehört. (04.1986) <i>Foto: Hans Hilger</i>
99 5903 bei Harzgerode (3)

 

Nach der Grenzöffnung mietete die Deutsche Reichsbahn die VT 11-Triebköpfe VT 11 5006, VT 11 5015, und den Ersatztriebkopf VT 11 5013 an und setzte ihn ab dem 01. August 1990 vom Bw Berlin-Rummelsburg aus als IC "Max Liebermann" (IC 130 bis 139) auf der Strecke Berlin - Hamburg ein. Die Einsätze dauerten nur rund zwei Monate und endeten am 30. September 1990. Hier steht IC "Max Liebermann" mit dem Ersatztriebkopf VT 11 5103 zur Fahrt nach Berlin in Hamburg-Altona bereit. (09.1990) <i>Foto: Hans Hilger</i>
IC "Max Liebermann" (2)

 

In der DDR gab es eine sehr bemerkenswerte Kultur von politischen Slogans und Parolen. Für den Besucher aus dem Westen eher amüsant, deckten sie dort alle Lebensbereiche ab. Die bekanntesten Sprüche waren wohl "Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen" oder "Unser Arbeitsplatz - Kampfplatz für den Frieden". Interessanterweise entstammt der heute so missbräuchlich verwendete Spruch "Wir sind das Volk" einem Gedicht aus einem DDR-Schulbuch. Die hier zu sehenden Parolen standen in der "Straße der Freiheit" in Saalfeld, die 119 wird gleich den Bahnhof erreichen. (1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Parole (8)

 

86 1001 (nochmals mit alter Nummer versehen) auf dem letzten Refugium der Baureihe 86, der Strecke von Schlettau nach Crottendorf im Erzgebirge, bei Walthersdorf. (10.1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
86 1001 bei Walthersdorf (6)

 

86 1001 fährt am Ufer der noch jungen Zschopau durch Crottendorf. (10.1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
86 1001 bei Crottendorf (3)

 

99 7243 auf der Harzquerbahn bei Bennekenstein. (11.1990) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Harzquerbahn (77)

 

99 7243 fährt in den Sonnenuntergang. (11.1990) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Harzquerbahn (78)

 

01 0501 mit dem P 3020 nach Leipzig über Gera in der großen Kurve hinter dem Bahnhof Saalfeld. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0501 in Saalfeld (7)

 

01 0501 mit P 3020 bei Saalfeld auf dem Weg nach Unterwellenborn. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0501 in Saalfeld (8)

 

Am frühen Morgen kachelt 01 0508 mit P 8012 nach Gera in der Kurve hinter Saalfeld bergwärts. (15.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0508 bei Saalfeld

 

Unzählige Bilder entstanden vom Bw Saalfeld von der Brücke der Fernstraße 281 aus (spöttisch unter Eisenbahnern auch "Affenfelsen" genannt), eher selten ist die Ansicht von unten, hier mit 01 0505, die gerade die Drehscheibe befährt. Der Kilometersteinstein im Vordergrund zählt übrigens die Entfernung ab Leipzig Hbf bis zur Landesgrenze Thüringen/Bayern, später die deutsch-deutsche Grenze.  (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0505 in Saalfeld (3)

 

Außergewöhnlich war die Güterzugleistung des Dg 55460, die im Frühjahr 1980 wechselseitig von einer 01.0 oder 01.5 von Saalfeld bis Camburg gefahren wurde, diesmal mit 01 0505 in der Ausfahrt von Saalfeld. (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0505 in Saalfeld (4)

 

01 0519 fährt mit P 3003 gegen 10.45 Uhr von der Saalebahn kommend in Saalfeld ein. (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0519 in Saalfeld (3)

 

Vor den Halden des Unterwellenborner Stahlwerks rollt 01 0510 mit P 3023 aus Leipzig Saalfeld entgegen. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0501 bei Unterwellenborn -2

 

44 0601 auf dem Wartegleis aus dem Bw Saalfeld vor der 1892 geründeten Saalfelder Brauerei. Seit 1918 war es die einzige Brauerei in Saalfeld. Von 1925 bis 1948 war das Brauhaus eine Aktiengesellschaft. In den letzten Kriegstagen wurde bei den Bombenangriff auf den Bahnhof Saalfeld am 9. April 1945 zerstört. Von 1948 bis 1991 war die Brauerei "volkseigen" (VEB), seit 1991 befindet sich das Bürgerliche Brauhaus wieder in privater Hand.  (16.05.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0601 in Saalfeld (2)

 

44 0414 mit einem Leerzug nach Unterwellenborn bei Saalfeld. (16.05.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0414 bei Saalfeld (6)

 

01 0520, die seit 31. August 1973 zum Bestand des Bw Saalfeld gehörte, in ihrem Heimatbahnhof. Die Werbung für die "Rotstern"-Schokolade bezieht sich auf das in Saalfeld ansässige VEB Thüringer Schokoladenwerk (bis 1955: Mauxion), in der damals über 90% der Tafelschokoladen der DDR hergestellt wurden - für westliche Gaumen eher ein zwiespätiger Geschmack, die mit Begriffen wie "Pappe", "Sandpapier", "unfertig" oder "dumpf" belegt wurden. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0520 in Saalfeld (3)

 

Um 7.20 Uhr setzt 01 0533 den E 800 nach Leipzig in Saalfeld in Bewegung. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0533 in Saalfeld (3)

 

Den aus 10 Wagen bestehenden E 800 musste 01 0533 den Zug bereits im Bahnhof Saalfeld auf Geschwindigkeit bringen, bevor es in die Steigung nach Unterwellenborn ging. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0533 in Saalfeld (4)

 

Auf der Strecke von Saalfeld nach Arnstadt war die 65.10 “Stammlok”. So wurden neben (fast) allen Personenzügen auch Güterzüge von ihr befördert, wie hier ein Ng nach Rottenbach bei der Ausfahrt aus Saalfeld mit 65 1049, die allen Schildern beraubt war. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
65 1049 in Saalfeld (3)

 

Mit vereinten Kräften befördern zwei 44er (44 0393 als Schiebelok) einen Braunkohleganzzug zur Maxhütte nach Unterwellenborn. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Nachschub für Unterwellenborn

 

95 0009 wartet vor P 18007 nach Sonneberg im Bahnhof Saalfeld/Saale. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0009 in Saalfeld (2)

 

Ausfahrt des P 18007 nach Sonneberg mit 95 0009 in Saalfeld. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0009 in Saalfeld (3)

 

95 0010 mit E 802 aus Sonneberg zwischen Unterloquitz und Hockeroda. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0010 bei Hockeroda (3)

 

95 0027 mit P 18005 aus Saalfeld zwischen Lichte und Ernstthal. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0027 bei Lichte (1)

 

Eine Qualmwolke für den Fotografen: 95 0045 mit Dg 66483 nach Probstzella an der Brücke der Fernstraße 85 zwischen Hockeroda und Unterloquitz.   (04.03.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0045 bei Unterloquitz (2)

 

In der Ausfahrt von Unterlquitz wurde 95 0045 vor Dg 66483 erneut erwischt. (04.03.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0045 bei Unterloquitz (3)

 

Im Extremwinter 1978/79 mit eisiger Kälte und extremen Schneefällen halfen manchmal nur rabiate Mittel, um eine Dampflok am Laufen zu halten, wie hier an 01 0524 vor dem D 504 im Bahnhof Saalfeld. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (87)

 

Die Mischung aus Braunkohle, Zweitacktabgasen, der Maxhütte in Unterwellenborn und der Dampfloks sorgte im Winter häufig über Saalfeld für eine Inversionswetterlage, bei der die untere Luftschicht von der oberen abgeschirmt wurde und für klassischen Smog sorgte. So auch am 6. Januar 1979, als nicht nur 01 0552 vor dem E 802 im Bahnhof Saalfeld in einer gesundheitsschädlichen und sichtbeeinträchtigenden Konzentration von Luftschadstoffen stand. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (88)

 

Im fahlen Licht der Morgensonne fährt 01 0522 mit dem E 802 nach Leipzig aus Saalfeld. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (89)

 

01 0522 mit E 802 auf dem Weg nach Leipzig bei Oberwellenborn. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Fahrt in den Sonnenaufgang (3)

 

Bei knackigen Minustemperaturen setzt 95 0004 im Bahnhof Saalfeld an den P 18003 nach Sonneberg. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (90)

 

95 0004 fährt mit P 18003 nach Sonneberg aus dem Bahnhof Saalfeld. Das hohe und mit kurzen Signalflügeln ausgestattete Ausfahrsignal in der Bildmitte stammt noch aus der Zeit, als der Bahnhof elektrifiziert war, von 1939 bis 1946. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (91)

 

Zählt man die Stunden aller Eisenbahnfans zusammen, die Zeit auf der Brücke der Pößnecker Straße über den Bahnhof Saalfeld (damals noch Fernstraße 281) verbracht haben, kommen sicherlich Jahre zusammen. Hier geht der Blick auf eine auf die Saalebahn ausfahrende 44er mit P 5018. Die Brücke wurde mittlerweile durch einen Neubau ersetzt. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Ausfahrt in Saalfeld

 

17 248 vom Bw Köln-Deutzerfeld, ausgerüstet mit zwei Luftbehältern, vor E 301 (Frankfurt - Dortmund) an den Weinbergen der Bopparder Hamm in Höhe der Blockstelle Peternach nördlich von Boppard. Am Ostermontagmorgen des Jahres 1933 war auf der damaligen Reichsstraße 9 nichts los. Die Lok verschlug es gegen Kriegsende 1944 in die Niederlande. 1947 wurde sie zurückgegeben und auf dem Papier im Bw Rheine am 20.09.1948 ausgemustert.  (17.04.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 248 bei Boppard

 

01 0501 verlässt vor D 198 den Hönebacher Tunnel und wird um 14.38 Uhr in Bebra eintreffen.  (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Hönebach (6)

 

01 0501 mit 01 0523 vor D 197 (Mönchengladbach - Leipzig) am "Belloblick" bei Hönebach. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 + 01 0523 bei Hönebach

 

01 0523 hat im Bahnhof Bebra den D 207 (Paris - Berlin) übernommen. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 in Bebra (4)

 

Gut zwei Minuten vor der planmäßigen Abfahrt des D 207 in Bebra um 10.30 Uhr ist die Zugführerin auf dem Weg zum Lokpersonal des 01 0523. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 in Bebra (5)

 

Mit leichter Verspätung verlässt 01 0523 um 10.33 Uhr vor D 207 den Bahnhof Bebra. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 in Bebra (6)

 

Am späten Nachmittag kehrte 01 0523 dann nochmals mit D 218 aus Berlin, den sie in Erfurt übernommen hatte, zurück in den Westen. Die Aufnahme enstand in Obersuhl, kurz hinter der Grenze. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Obersuhl (2)

 

Etwas überraschend tauchte 01 0526 mit einem Güterzug bei Hönebach auf. Die Güterzugleistung nach Bebra Rbf war entweder eine Sonderleistung oder die Schnellzuglok musste ausnahmsweise für eine ausgefallene Güterzuglok einspringen. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0526 bei Hönebach (6)

 

01 0528 mit Schwesterlok 01 0533 aus Erfurt im Bw Bebra. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (1)

 

01 0528 macht sich in Bebra auf den Weg, um im Bahnhof den D 217 zu übernehmen. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (3)

 

01 0528 vor dem D 217 (Frankfurt/M - Berlin Stadtbahn) im Bahnhof Bebra. Die Uhr am Schuppen zeigt 11.15 Uhr, die planmäßige Abfahrzeit war um 11.14 Uhr. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (6)

 

Am nächsten Tag hatte 01 0528 den D 207 nach Berlin am Haken, hier kurz hinter dem Bahnhof Hönebach unmittelbar vor dem ersten Grenzübertritt in die DDR. Insgesamt dreimal wechselte die Strecke bis Gerstungen auf 6 km Länge die Ländergrenzen. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 bei Hönebach (9)

 

01 0530 mit D 217 auf dem Weg zur Grenze bei Hönebach. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0530 bei Hönebach (2)

 

01 0533 sonnt sich vor dem Schuppen in Bebra. In gut 3 Stunden wird sie mit dem D 199 zurück nach Erfurt fahren. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Bebra (6)

 

01 0533 mit D 199 (Frankfurt/M - Frankfurt/O) auf der Rampe zum Hönebacher Tunnel. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 bei Hönebach (6)

 

01 0533 fährt mit D 200 durch Hönebach und wird um 10.50 Uhr Bebra erreichen. Am Zugende vor dem Einfahrsignal lag bereits DDR-Gebiet. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 bei Hönebach (7)

 

DR 120 203 (ex V 200 203 vom Bw Eisenach) hinter dem Hönebacher Tunnel auf dem Weg nach Bebra. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 120 203 bei Hönebach (1)

 

Am Nachmittag kehrte die Eisenacher DR 120 203 mit einem Güterzug zurück, aufgenommen bei Hönebach. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 120 203 bei Hönebach (2)

 

Nicht gerade eine leichte Last am Haken hatte 01 2118 mit dem aus 11 Wagen bestehenden D 109 nach Berlin kurz hinter Helmstedt. (11.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2118 bei Helmstedt (1)

 

Einfach laufen lassen war wohl die Devise des Lokpersonals der Ostbahnhofer 01 2118 vor dem D 109 hinter Helmstedt. Sogar der Lokführer wechselte die Führerhausseite, um mit aufs Bild zu kommen. (11.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2118 bei Helmstedt (2)

 

Eine feuerlose Dampfspeicherlok der VEB Zell und Papierstoff Rosenthal in Blankenstein(Saale). Mit einem entsprechenden Teleojektiv war es möglich, damals von Bayern aus in den Bahnhof nach Thüringen zu fotografieren.  (11.04.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Blick durch den Zaun (2)

 

01 2114 vom Bw Berlin Ostbf trifft am Karfreitag des Jahres 1972 mit D 110 (Warschau - Berlin  - Bonn) in Helmstedt ein. Helmstedt war während der deutschen Teilung Betriebswechselbahnhof zwischen Reichs- und Bundesbahn. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (1)

 

Nach der Ankunft in Helmstedt wurde dort routinemäßig Wasser genommen und das Fahrwerk abgeschmiert. Anschließend ging es in den Schuppen bis zur Übernahme des Gegenzuges nach Berlin. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (2)

 

Die Wagnerbleche gaben der Baureihe 01 eine gewisse Eleganz und bekräftigten ihr bulliges Aussehen, so wie hier bei 01 2114 im Bw Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (3)

 

Das "Gesicht" der Ostbahnhofer 01 2114 im Bw Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (4)

 

Nach dem 15 Minütigen Aufenthalt im Bahnhof Helmstedt für den Lokwechsel, verlässt 01 2114 mit dem D 109 (Bonn - Berlin - Warschau) bei immer schlechter werdenden Lichtverhältnissen den Bahnhof Richtung Osten. Zur Grenze waren es ab dem Bahnhof Helmstedt gerade einmal 2,5 km, sodass die Fotomöglichkeiten bis dahin sehr begrenzt waren. Beliebt war auch die kleine Straßenbrücke der damals noch gesperrten Bundesstraße 1 mitten im Wald, wo man von bundesdeutschen Grenzschutzbeamten auch schon einmal warnende Worte erhielt, da man sich im unmittelbaren Grenzbereich befand. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (5)

 

Im Osterreiseverkehr 1972 tauchte zusätzlich die Magdeburger 41 1148 Lz in Helmstedt auf (leider keine 01), um den D 1033 (Hamburg - Magdeburg - Leipzig) zu übernehmen. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1148 in Helmstedt

 

Neben 41 1148 war auch die Magdeburger 41 1161 am Karfreitag 1972 in Helmstedt anwesend, die einen zweidomigen Nachkriegs-DR Nachbaukessel und Oberflächenvorwärmer besaß.   (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (1)

 

Auch 41 1161 wurde nach der Ankunft in Helmstedt dem üblichen Procedere unterzogen: Wassernehmen und Warten auf die Rückleistung. Während Wasser unbegrenzt kostenlos genommen werden konnte, vermieden die Personale der Gastloks aus dem Osten in den westlichen Grenz-Bw aber das Bekohlen, weil dieses in Devisen hätte beglichen werden müssen. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (2)

 

Die Magdeburger 41 1161 wendet auf der Drehscheibe des Bw Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (3)

 

Etwas überraschend war am Karfreitag des Jahres 1972 die Magdeburger 41 1161 als Vorspann vor einer 118 in Helmstedt eingetroffen. Grund war die Übernahme eines zusätzlichen Zuges zum D 345 nach Leipzig. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (4)

 

41 1161 beschleunigt den Zusatzzug D 10345 nach Leipzig (man beachte den Wagenpark !) aus dem Bahnhof Helmstedt. Während der Stammzug D 345 von Köln nach Dresden über Oebisfelde verkehrte, fuhr der Entlastungszug zu Ostern 1972 über Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (5)

 

Scheinbar mühelos bringt 01 0501 den D 207 (Frankfurt/M - Görlitz - Warschau) über die Hönebacher Rampe. Die Geschwindigkeit des Zuges lag aber gerade einmal zwischen 40 und 50 km/h. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Hönebach (4)

 

Mit einer sauberen Verbrennung fährt die Erfurter 01 0501 vor dem D 207 die Rampe bei Hönebach hinauf.  (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Hönebach (5)

 

01 0501 hatte mit dem 12-Wagenzug des D 197 (Mönchengladbach - Leipzig) bei Ronshausen ordentlich zu tun. Gut zu erkennen ist hier noch das Planum des ehemaligen dritten Gleises, das bis 1952 vom Abzw. Faßdorf bis zum Hönebach-Tunnel existierte.  (02.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Ronshausen (3)

 

01 0501 rauscht mit dem D 200 (Frankfurt/Oder - Frankfurt/Main) durch den Bahnhof Hönebach. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 in Hönebach (2)

 

01 0522 fährt mit D 1099 nach Frankfurt/Oder in den Hönebacher Tunnel ein. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Hönebach (2)

 

01 0522 mit dem Saisonschnellzug D 1097 (Düsseldorf ab als D 1159 - Bebra (14.20/14.53 Uhr) – Erfurt - Dresden) bei Hönebach. (07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0522 bei Hönebach (3)

 

01 0523 mit D 198 unmittelbar an der deutsch-deutschen Grenze bei Obersuhl. Das Einfahrsignal gehört zum Bahnhof Gerstungen/DDR. (01.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Obersuhl (1)

 

Sichtlich Mühe hatte 01 0523 mit dem D 1097 nach Dresden bei Hönebach. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Hönebach (1)

 

01 0523 auf anstrengender Bergfahrt mit D 1097 bei Hönebach. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Hönebach (2)

 

Während die Reisenden des D 1097 mit einem zunehmend flauen Gefühl im Magen in Richtung Grenze reisen, hat das Personal der 01 0523 vor Hönebach ganz andere Probleme, den Zug am Laufen zu halten. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Hönebach (3)

 

Frei Fahrt für den D 200 mit der Erfurter 01 0520 in Hönebach, der Bebra um 10.50 Uhr erreichen wird. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Hönebach

 

01 0523 rollt mit D 1100 bei Ronshausen talwärts. Auch hier ist an der Breite der Brücke die einstmals dreigleisige Strecke gut zu erkennen. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Ronshausen (3)

 

01 0528 rollt mit D 198 bei Hönebach dem nächsten Halt in Bebra entgegen. Damals musste für den erhöhten Standpunkt noch ganz "analog" ein Blocksignal bestiegen werden. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 bei Hönebach (8)

 

01 0528 hat in Bebra den D 207 übernommen und wartet auf Ausfahrt. Die Post hatte ihr Soll, alle Westpakte "nach drüben" zu senden, am Ostersonntag noch nicht ganz erfüllt.  (02.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (5)

 

01 0534 mit D 217 am Ostportal des 983 m langen Hönebacher Tunnels. Das Einfahrsignal von Hönebach zeigt freie Fahrt. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0534 bei Hönebach

 

Mit einer Verspätung von 5 Minuten fährt 01 0534 mit D 200 um 10.55 Uhr am Ostersonntag 1972 in Bebra ein. (02.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0534 in Bebra (2)

 

Blick vom Westportal des Hönebacher Tunnels auf 01 0533 vor D 217 (Paris - Frankfurt/M - Bebra [ab 11.14 Uhr] - Berlin Stadtbahn). (18.02.1973) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0533 bei Hönebach (1)

 

Durch die damals noch marode Hinterhausatmosphäre fährt 01 2114 mit D 110 zwischen Berlin-Zoo und -Savignyplatz. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (12)

 

01 2114 mit D 110 nach Bonn kurz vor der S-Bahnstation Berlin-Savignyplatz. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (13)

 

01 2114 überquert mit D 110 den Landwehrkanal am Berliner Tiergarten. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (14)

 

01 2114 fährt mit D 110 nach Bonn durch Berlin-Tiergarten. (29.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (15)

 

Der Blick aus dem bekannten Parkhaus am Bahnhof Berlin Zoologischer Garten auf die mit D 110 ausfahrende 01 2114. (29.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (16)

 

Der D 109 aus Bonn erreichte Berlin erst kurz nach 20 Uhr, so dass im Frühjahr nur einige nächtliche Impressionen im Bahnhof Zoo möglich waren. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (17)

 

01 2114 vor D 109 auf der Brücke über die Hertzallee im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten. Unmittelbar hinter Lok liegt das Gelände des Zoos. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (18)

 

01 0513 rauscht mit D 264 nach Hamburg über die Brücke am Hüttenweg neben der Avus in Berlin-Grunewald. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (1)

 

Aus Ost-Berlin kommend rollt 01 0513 mit dem D 264 nach Hamburg durch Berlin-Tiergarten. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (2)

 

01 0513 fährt mit D 264 durch Berlin-Tiergarten. Hamburg-Altona wird der Zug um 18.00 Uhr erreichen. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (3)

 

Problemlos konnte der D 264 mit 01 0513 bei der Ausfahrt aus Berlin Zoologischer Garten nochmals abgelichtet werden. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (4)

 

Und wieder der Blick aus dem Parkhaus an der Kantstraße auf die Wittenberger 01 0513, die den Bahnhof Zoo mit D 264 nach Hamburg verlässt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (5)

 

DR 118 042 (Bw Berlin-Grunewald) mit einem der zahlreichen Kohlezüge aus dem Westen für die Berliner Kraftwerksversorgung bei der Einfahrt nach Berlin-Wannsee. Auf westdeutscher Seite zogen zu dieser Zeit noch die Ottbergener 44er diese Züge zwischen Lehrte und Helmstedt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 118 042 in Berlin

 

Pech gehabt: Diesmal wurde keine Stralsunder 03.10 vor dem D 319 "Saßnitz-Express" in Berlin Zoologischer Garten angetroffen. Im Osterverkehr 1972 reichte es nur für die 118 075 vom Bw Berlin Ostbf. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 118 075 in Berlin

 

275 727 (ex elT 2465, ab 1930: elT 3387, WUMAG, Baujahr 1928) im Abstellbahnhof Berlin-Wannsee. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (84)

 

Abgestellte S-Bahnen im Bahnhof Berlin-Wannsee. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (85)

 

Am Ende des Tages versammeln sich die S-Bahnen im Abstellbahnhof Berlin-Wannsee. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 verkehrten die S-Bahnen von hier aus nur noch auf der Stadtbahn bis Friedrichstraße und über die Wannseebahn und den Nord-Süd-Tunnel bis Frohnau. Richtung Potsdam und Stahnsdorf wurde der Verkehr eingestellt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (86)

 

Ein S-Bahnzug aus Richtung Wollankstraße an den Grenzanlagen in der Nähe des beim Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 geschlossen S-Bahnhof Bornholmer Straße überholt einen Güterzug mit 130 034, der auf der Ostseite unterwegs ist. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze Bornholmer Straße (10)

 

Ein S-Bahnzug an den Grenzanlagen in der Nähe des beim Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 geschlossen S-Bahnhof Bornholmer Straße. Zu diesem Bild passt das Foto der 74 1253 aus dem Jahr 1943 (Bild-Nr. 316), das die Betriebsituation genau aus der Gegenrichtung wiedergibt. Die rechte große und die linke kleinere Brücke auf dem Bild von 1943 haben den Krieg nicht überdauert, rechts geht es nach Pankow, links nach Wollankstrasse und Schönholz und später dann Oranienburg oder Kremmen. Heute sind die Brücken Stahlbetonbauwerken gewichen. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze Bornholmer Straße (11)

 

Ein S-Bahnzug auf dem Weg nach Wannsee an den Grenzanlagen der Bornholmer Straße. Die Bornholmer Straße war auch ein Grenzübergang von 1961 bis 1990; er verband die Bezirke Prenzlauer Berg und Wedding im Norden Berlins über die Bösebrücke. Unterhalb der Brücke befindet sich der Bahnhof Bornholmer Straße der Berliner S-Bahn, der von 1961 bis 1990 ein Geisterbahnhof ohne Zughalt war.  (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze Bornholmer Straße (12)

 

Eine Anbindung Düppels an den Berliner Vorortverkehr erfolgte 1939 mit der Eröffnung des zwischen Potsdam und Zehlendorf gelegenen Bahnhofs Düppel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gleise als Reparationsleistung teilweise abgebaut, es fuhren nur noch Pendelzüge der S-Bahn zwischen Düppel und Zehlendorf. Mit dem Bau der Berliner Mauer lag Düppel am südlichen Rand von West-Berlin. Eine Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke wurde unmöglich. Am 20. Dezember 1972 wurde an der Strecke der neue S-Bahn-Haltepunkt Zehlendorf Süd eröffnet, die einzige neueröffnete S-Bahn-Station in West-Berlin seit dem Mauerbau. 1980 wurde der S-Bahn-Verkehr auf dem noch verbliebenen Streckenabschnitt eingestellt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (87)

 

Ein S-Bahnzug auf dem "Düppeler" bei Berlin-Zehlendorf. Das Fahrgastaufkommen auf der S-Bahn-Stammbahn Berlin - Potsdam ging infolge des Mauerbaus am 13. August 1961 rapide zurück, da der in den Westsektoren gelegene Haltepunkt von Kleinmachnow aus nicht mehr erreichbar war. Die Bezeichnung Düppel-Kleinmachnow blieb indes noch bestehen. Unbekannte hatten Anfang 1962 den zweiten Namensteil des Stationsschildes eigenmächtig überstrichen und in den Kursbüchern war seit Herbst 1963 als Name nur "Düppel" eingetragen. Dennoch ließ die RBD Berlin im April 1971 ein neues Bahnhofsschild mit dem gültigen Namen aufstellen, bevor die offizielle Umbenennung in Düppel am 15. Mai 1973 vollzogen wurde. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (88)

 

Ein S-Bahnzug kehrt von der zwei Kilometer langen Stichstrecke aus Düppel zurück, und hat freie Einfahrt nach Berlin-Zehlendorf. Im September 1980 wurde im Rahmen des Streiks der Reichsbahner der Bahnhof Düppel geschlossen und anschließend nicht mehr wiedereröffnet. Seitdem verfällt der Bahnhof, wurde teilweise abgetragen und aus dem Stadtentwicklungsplan als Bahnhof entfernt, wobei die Reaktivierung immer wieder diskutiert wurde. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (89)

 

Ein S-Bahnzug nach "Köllnische Heide" fährt in Berlin Zoologischer Garten ein. Der Bahnhof "Köllnische Heide", im Berliner Ortsteil Neukölln, liegt an der Verbindungsbahn Baumschulenweg – Neukölln und wurde im Jahr 1920 eröffnet. Bis 1980 fuhren regelmäßig S-Bahn-Züge auf der Strecke, zwischen 1980 und 1993 war die Strecke inklusive des Bahnhofs aufgrund des Reichsbahnerstreiks 1980 stillgelegt. Seit 1993 ist der Bahnhof – nach einer Grundsanierung – wieder in Betrieb.  (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (90)

 

An vielen Stellen West-Berlins sahen die S-Bahnstrecken nach 1961 so aus. Die 1913 eröffnete Strecke vom Bahnhof Berlin-Wannsee über Dreilinden zum Bahnhof Stahnsdorf diente früher vor allem zur Anbindung des dortigen Südwestkirchhofs und war von Beginn an in das Netz der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen – der heutigen Berliner S-Bahn – integriert. 1928 wurde sie im Rahmen der „Großen Stadtbahn-Elektrisierung“ mit Gleichstrom und Stromzuführung über seitlicher Stromschiene elektrifiziert. Von 1945 bis 1948 war die Strecke infolge der Sprengung der Teltowkanalbrücke betrieblich unterbrochen. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 stellte die Deutsche Reichsbahn den Verkehr auf der von West-Berlin in die DDR führenden Verbindung ein. Der deutsch-deutsche Einigungsvertrag sah vor, dass „Bahnstrecken, die durch den Mauerbau unterbrochen wurden, wieder hergestellt werden“, doch gibt es zur Wiedereröffnung der Friedhofsbahn keine konkreten Pläne. Im Hintergrund ist das Stellwerk "Ws" des Bahnhofs Wannsee zu erkennen. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (91)

 

Die Wittenberger 01 0505 auf einer der markanten 23m-Doppeldrehscheiben im Bw Hamburg-Altona. Nachdem der Ringlokschuppen 1982 abgerissen wurde, mussten die Drehscheiben im Jahre 2000 weichen.  (07.04.1972) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0505 im Bw Altona (3)

 

41 1054 wendet auf der Drehscheibe ihrer Heimat-Dienststelle Saalfeld. Daneben fährt die zum Bw Probstzella gehörende 95 0045 vorbei. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1054 in Saalfeld (2)

 

Die Brücke an der Pößnecker Straße am Bahnhof Saalfeld gewährte einen guten Blick auf das Bw Saalfeld, das im Sommer 1977 noch klar von der Dampftraktion (u.a. 41 1054, 01 0505) beherrscht wurde. Angesichts der vielen Fotografen auf der Brücke wurde diese auch spöttisch als "Affenfelsen" bezeichnet. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bw Saalfeld (4)

 

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