4s

Drücken Sie F11 um die Diashow zu starten

Besucher
heute:69
diesen Monat:61586
Bilder
neuestes30.07.2021
7 Tage135
gesamt64816

Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Deutsche Reichsbahn (DDR) - Seite 1 von 8

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 weiter

7333 Bilder gefunden.

01 0503 (Bw Pasewalk) vor dem Gepäck- und Expressgutzug Gex 2650 bei Greifenberg. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0503 bei Greifenberg

 

Werktags kam eine Saalfelder 01.5 mit dem Zugpaar P 6014/P 5033 bis nach Weimar. Hier ist 01 0521 den P 6014 aus Saalfeld bei Großschwabhausen unterwegs. (21.02.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0521 bei Großschwabhausen

 

Die Pasewalker 01 0526 wartet vor dem D 517 (Barth - Berlin Ostbf) im Bahnhof Stralsund. (08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0526 in Stralsund

 

An diesem Tag endete die Fahrt des D 715 vorübergehend im Bahnhof Borckenfriede auf halbem Weg zwischen Anklam und Pasewalk. Uwe Knoblauch wurde zufällig Zeuge, da er im Zug mitfuhr. Er notierte eine Bü-Störung für den außerplanmäßigen Halt. Dem Verhalten der Reisenden und des Zugpersonals nach, muss es aber etwas Ernsthafteres gewesen sein. (08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0526 in Borckenfriede

 

Die Aufsichtsbeamtin in Angermünde gibt den Achtungspfiff zum Türen schließen am D 517 aus Barth. 01 0530 wird sich dann sputen müssen, um etwas Verspätung bis Berlin herauszufahren. (08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Abfahrt !

 

01 1512 wartet vor D 671 nach Dresden auf Ausfahrt in Berlin Ostbf. (08.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 1512 in Berlin

 

01 1515 dampft mit dem E 315 aus Szczecin (Stettin) bei Angermünde vorbei. (28.08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 1515 bei Angermünde

 

Eine 41er fährt auf der Strecke Stendal - Oebisfelde in die aufgehende Sonne des neuen Tages. (25.06.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
Fahrt in den Sonnenaufgang (4)

 

Bereits 1863 war ein einfacher Lokschuppen in Stralsund vorhanden. Mit Eröffnung des Streckenabschnitts Demmin – Stralsund durch die Berliner Nord-Eisenbahn-Gesellschaft entstand 1878 auf dem späteren Gelände des Bahnbetriebswerks Stralsund ein vierständiger Ringlokschuppen sowie eine Reparaturwerkstatt. Der Lokschuppen musste schon nach kurzer Zeit erweitert werden, so dass er 1883 14 Stände umfasste. Bis 1889 war der Ringlokschuppen auf 19 Stände angewachsen. Ein zweiter Ringlokschuppen mit 16-m-Drehscheibe wurde 1895 teilweise in Betrieb genommen, 1905 umfasste das Gebäude 19 Stände. Zwischen dem Lokschuppen I und II wurde eine neue Werkstatt – später als Verwaltung und Lager genutzt – errichtet, 1921 kam der 21-ständige Ringlokschuppen III hinzu. Ab 1990 begann die Bedeutung des Bw durch die wirtschaftlichen Veränderungen nach der Wende 1989/90 zu sinken. Am 1. Juli 2001 wurde Stralsund als Lok-Standort aufgelöst, im Juni 2011 wurde auch die Werkstatt geschlossen. Die Lokschuppen sind seitdem Verfall preisgegeben. Bekannt wurde das Bw Stralsund vor allem durch den Einsatz der Baureihe 03.10, die sich hier zahlreich präsentieren. (25.09.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
Bw Stralsund

 

03 0010 begegnet mit D 715 (Putbus - Leipzig) der Schwesterlok 03 0019 am Bw Stralsund. (25.09.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
03 0010 bei Stralsund

 

DR 110 320 mit einem GmP im Muldental bei Rochlitz. Über das Göhrener Viadukt fährt gerade eine DR 120 mit einem Güterzug. (06.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
DR 110 320 bei Rochlitz

 

50 3637 vom Bw Güsten mit einem Güterzug auf dem Mansfelder Viadukt auf der Strecke Klostermannsfeld - Wippra. Die erst 1920 eröffnete Nebenbahn war von Anfang an nicht rentabel. Bereits in ihrer Entstehungszeit diente sie vornehmlich dem Tourismusverkehr in den Harz, aber auch der Schüler- und Berufsverkehr waren wichtige Einnahmequellen. So waren die Fahrtzeiten auf die Schichten der Bergleute und der Hüttenarbeiter in Hettstedt ausgerichtet. Weil die meisten Orte fernab der Hauptstraßen lagen, konnte der Bus und Individualverkehr der Eisenbahn dennoch nicht den Rang ablaufen. Neben den geographischen Besonderheiten verdankt sie aber letztendlich ihren Bestand unter anderem der Verkehrspolitik der DDR, in der öffentlicher Personenverkehr Vorrang vor Individualverkehr hatte. Heute gibt es nur noch sporadischen Tourismusverkehr auf der Strecke. (08.03.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
50 3637 bei Mansfeld

 

86 1549 (Bw Aue) mit einem Personenzug nach Zwickau bei Wiesenburg. (16.09.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1549 bei Wiesenburg

 

Zwischen Aue und Zwickau kam die Baureihe 58 sogar zu Schnellzugehren, auch wenn ihre Höchstgeschwindigekit nur 65 km/h betrug. Hier befördert sie den D 560 nach Berlin bei Wiesenburg. (16.09.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1800 bei Wiesenburg

 

Mit mehreren Sonderzügen nahm die DR Abschied von der pr. P 8. Im Februar 1972 führte eine Fahrt durch die Lausitz mit 38 2471 und 38 3860 vom Bw Zittau (Foto). Eine weitere Fahrt des DMV fand am 24. Juni 1972 im Rahmen einer Sonderfahrt Dessau – Köthen – Aschersleben – Frose (– Gernrode) u.z. statt (vgl. Bild-Nr. 16776). (15.02.1972) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von der P8 bei der DR

 

Die Baureihe 43 war die zweite Baureihe, die ab 1926 nach dem Prinzip der Einheitslok gebaut wurde. Alle 35 Loks blieben nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR. 1960 wurden die verbliebenen Loks nochmals modernisiert, der leistungsstarke Kessel ließ auch die Beförderung von Güterzügen über der maximalen Anhängelast zu. Dies führte jedoch zu Rahmenschäden, die die Reichsbahn nicht ausbessern konnte. So folgte die schnelle Ausmusterung, die letzte 43er wurde 1968 im Bw Cottbus außer Dienst gestellt. 43 015 aus Cottbus ist hier im Bw Berlin-Schöneweide zu Gast. Sie wurde im Mai 1967 abgestellt. (11.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
43 015 in Berlin

 

Im Rahmen einer DMV-Sonderfahrt trafen sich 41 1263 und 182 009 im Bahnhof Freyburg an der Unstrut. Die Saale-Unstrut-Region ist die nördlichste von 13 Weinbauregion in Deutschland, die sich entlang der Flüsse Saale und Unstrut erstreckt.  (30.09.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
41 + 182 in Freyburg

 

44 0500 vom Bw Nordhausen, Lokbf Leinefelde, im Bahnhof Sollstedt vor der Kulisse des Kaliwerkes. Die Kali-Schachtanlage wurde in der DDR unter dem Namen VEB Kaliwerk „Karl Marx“ Sollstedt betrieben und gehörte zum Kombinat Kali. 1990 ging sie zur Treuhandanstalt über und wurde 1991 geschlossen.  (02.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0500 in Sollstedt

 

Bis auf eine kurze 9-jährige Abwesenheit war 44 0663 (44 663) von ihrer Ablieferung im Dezember 1941 bis zur Ausmusterung 1989 nur in der RBD Halle tätig. Während ihrer Saalfelder Zeit vom 01.02.1973 bis 30.01.1982 wartet sie hier an der bekannten Fotobrücke am Bw. (02.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0663 in Saalfeld (2)

 

01 1516 (Bw Bln Ostbf) vor dem D 378 "Istropolitan-Express" (Bratislava - Berlin) im Bahnhof Dresden-Neustadt. Die Lok kann für sich das traurige Anrecht in Anspruch nehmen, die letzte durch eine Kesselexplosion in Deutschland ausgeschiedene Dampflok zu sein: Am 27. November 1977 zerknallte der Kessel der 01 1516 vor D 567 (Berlin - Leipzig) bei der Einfahrt in den Bahnhof Bitterfeld. Dabei wurden der Lokführer und Heizer getötet, sowie sieben weitere Personen durch umherfliegende Splitter und Trümmerteile, 45 weitere Personen wurden verletzt.  (30.07.1975) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 1516 in Dresden (3)

 

01 2066 (Bw Dresden) vor dem D 924 in Dresden-Neustadt. (23.02.1975) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 2066 in Dresden (4)

 

01 2114 wartet vor einem Gex im abendlichen Dresdner Hauptbahnhof. (18.09.1976) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 2114 in Dresden (2)

 

01 2016 (Bw Berlin Ostbf) vor einem Schnellzug aus Polen am damaligen Bahnsteiggleis 11 in Cottbus. Von Cottbus aus gab es zu Reichsbahnzeiten Fernzugverbindungen u.a. nach Berlin, Erfurt, Frankfurt/Oder, Görlitz oder Leipzig. An einer leistungsfähigen internationalen Fernverkehrsverbindung in den „sozialistischen Bruderstaat“ Polen bestand allerdings wenig Interesse. Im Gegenteil, seit Erstarken der polnischen Solidarnosc-Bewegung Anfang der 1980er Jahre herrschte zwischen der DDR und Polen eher eine politische Eiszeit. Heute ist die Lausitz eine weitgehend fernverkehrsfreie Region.  (16.04.1974) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
01 2016 in Cottbus

 

Die Bahnstrecke Dorndorf – Kaltennordheim war ursprünglich Teil einer Schmalspurbahn von Bad Salzungen nach Kaltennordheim, mit einem Abzweig Dorndorf–Vacha. Die Bahn war ab 1. Juli 1880 in ihrer gesamten Länge befahrbar. Die Bezeichnung „Feldabahn“ kam von der Streckenführung der Bahn im namensgebenden Tal der Felda. Bis 1990 herrschte auf der Strecke ein starker Berufs- und Güterverkehr, bedingt durch die Kaliwerke im Werratal sowie viele kleinere Industriebetriebe. Als dieser nach der deutschen Wiedervereinigung fast vollständig zusammenbrach, war das Ende nicht mehr aufzuhalten. Am 31. August 2003 wurde die Strecke endgültig stillgelegt. Beim 100-jährigen Jubiläum trafen eher zufällig gleich zwei historische Epochen aufeinander. (1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
100 Jahre Feldabahn

 

Die Personenzüge von Eisenach nach Meiningen wurden gerne vom RAW Meiningen für die Lastprobefahrten ihrer ausgebesserten Lokomotiven genutzt. Hier ist es die Magdeburger 41 1025, die sich in Walldorf auf dem Weg zurück nach Meiningen befindet. Nach der Rückkehr aus Meiningen wurde die Lok nach Oebisfelde umstationiert. Während ihrer 50-jährigen Einsatzgeschichte weist die Lok insgesamt 33 Umstationierungen auf, was schon fast rekordverdächtig ist. (06.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
41 1025 in Walldorf (1)

 

41 1025 (Bw Magdeburg) auf Lastprobefahrt vor einem planmäßigen Personenzug von Eisenach nach Meiningen im Bahnhof Walldorf. (06.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
41 1025 in Walldorf (2)

 

44 0324 mit Nachschub für das Stahlwerk in Unterwellenborn kurz vor dem Ziel. Am Zugschluss hilft 44 0567 mit. (15.08.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0324 bei Unterwellenborn -3

 

Zum Tag des Eisenbahners ist ein Sonderzug mit der Traditionslok 38 205 bei Rochlitz unterwegs. (06.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
38 205 bei Rochlitz

 

99 1741 auf der 750 mm Schmalspurbahn Zittau - Oybin in Olbersdorf-Oberdorf. (08.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
99 1741 in Olbersdorf

 

Die so moderne Deutsche Bahn hätte sich sicherlich nicht träumen lassen, dass sie Lokomotiven mit der Baureihenbezeichnung "0" wieder in ihren offiziellen Bestand übernehmen musste. War doch dieses Grundübel seit 1977 aus den Bestandslisten (im Westen) gestrichen worden. Dummerweise kamen mit der Vereinigung beider Bahnen im Jahr 1994 zahlreiche Schmalspurdampflokomotiven wieder in den Bestand der neuen Bahn. So musste man notgedrungen die vorhandenen Schmalspurloks der DR wieder mit der computergerechten Null versehen, so wie hier 99 2322, die als 099 902 den Bü Dammchaussee in Bad Doberan befährt. Der Spuk sollte jedoch nicht lange dauern, waren die Bürokraten damit beschäftigt, die Schmalspurbahnen schnellstmöglich zu privatisieren, um so das dampfende Übel wieder loszuwerden. Die wenigen am Ende noch vorhandenen normalspurigen Dampfloks fielen dabei nicht ins Gewicht, da sie in der Öffentlichkeit nicht mit einer solchen EDV-Nummer in Erscheinung traten. So fuhr z.B. 01 150 nie mit der befremdlichen EDV-Nummer 088 011-2 herum. (04.1995) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
099 902 in Bad Doberan

 

44 0600 macht sich in Saalfeld für den nächsten Einsatz bereit. (05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
44 0600 in Saalfeld

 

Aus 58 1949 wurde im Jahr 1958 die 58 3006, die hier mit einem Güterzug in Oelsnitz unterwegs ist. (25.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
58 3006 in Oelsnitz

 

74 1230 mit einem Sonderzug im Einschnitt des ehemaligen Oberauer Tunnels. 1933/34 wurde der Oberauer Tunnel aus dem Jahr 1839 wegen des zu geringen Lichtraumprofils sowie aufgrund starker Beschädigungen durch Wasser- und Frostwirkung bei laufendem Betrieb aufgeschlitzt. An den Tunnel erinnert heute ein Denkmal aus dem Originalmaterial der Portalbekrönung (oberhalb der Lok) mit dem sächsischen Wappen, das einst in der Mitte des Portals seinen Platz hatte. (04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Bockfeld</i>
74 1230 bei Oberau

 

Die Versuchs- und Entwicklungsstelle Maschinenwirtschaft in Halle/Saale (VES-M Halle) war eine der Hauptverwaltung Maschinenwirtschaft der Deutschen Reichsbahn unterstellte Versuchsabteilung. Zur Durchführung von Versuchs- und Erprobungsfahrten stand ihr u.a. die Schnellfahrlok 18 201 als schnellste betriebsfähige Dampflok (Vmax = 180 km/h) zur Verfügung. (13.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
18 201 in Halle

 

44 851 in ihrer Heimatdienststelle Bw Erfurt G.  (14.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 851 in Erfurt

 

55 5606 vom Bw Berlin Ostbf rangiert in Berlin-Lichtenberg den Postwagen 50 50 90-11 772-2. Zwei Monate nach dieser Aufnahme war die Lok bereits abgestellt.  (25.08.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
55 5606 in Berlin

 

Im letzten Jahr der Reichsbahn gab es nochmals eine mehrtätige Fotoveranstaltung in Sachen. In Anlehnung an alte Auer Dampfzeiten fährt 58 1111 mit einem Fotogüterzug in Wiesenburg/Sa. ein.  (06.04.1993) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Wiesenburg (2)

 

86 1333 mit einem Sonder-Güterzug auf der Nebenbahn von Schlettau nach Crottendorf im Erzgebirge, bei Walthersdorf. Für die Lok blieb es der erste und einzige Einsatz auf der Strecke, da die eigentlich nur noch als Heizlok in Pirna tätige Maschine wegen gerissener Zylinder überhaupt nicht für den Zugdienst geeignet war.  (18.06.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1333 bei Walthersdorf

 

Wegen des gerissenen Zylinders hatte 86 1333 erhebliche Mühe den Sondergüterzug in der Einfahrt Crottendorf ins Ziel zu bringen. Genau einmal kam die Lok hier zum Einsatz, als sie für eine Reisegruppe aus Westen Devisen einfahren musste. Eigentlich war sie nur noch in Pirna als Heizlok stationiert. Seit September 2015 ist die Lok bei der Press wieder einsatzfähig und dampft auch regelmäßig in Bestform durch das Erzgebirge. Die Strecke nach Crottendorf gibt es allerdings schon lange nicht mehr.  (18.06.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1333 bei Crottendorf

 

"Gex 2909 - ab geht die Post" hieß ein Filmprojekt im November 1991, mit dem der Dresdener Traditionslok 03 001 ein filmisches Denkmal gestzt wurde. Nachgestellt wurde die die Beförderung des Güterexpresszuges (Gex) von Leipzig nach Greiz, der hier durch das romantische Elstertal bei Berga dampft. (18.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 001 mit Gex 2909 (11)

 

03 001 mit dem nachgebildeten Gex 2909 (Erfurt - Gera - Greiz) im Elstertal.  (19.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 001 mit Gex 2909 (12)

 

Im ersten Jahr nach der Wende hatte sich die Deutsche Reichsbahn noch nicht verändert und bot daher eine Kulisse, wie zur Zeit, als die 62er tatsächlich in Meiningen heimisch war. Die Baureihe 01 hingegen waren seit ihrer Ablieferung im Ausbesserungswerk Meiningen ständige Gäste. Anlässlich von Überführungen in die Heimat kam es durchaus auch zu Doppelbespannungen, die hier filmisch nachgestellt wurden. Die beiden südwärts aus Meiningen herausführenden Gleise konnten als getrennte Strecken in Richtung Grimmenthal bzw. Rentwertshausen befahren werden. 62 015 sowie 01 118 mit 01 137 starten zu einer Doppelausfahrt. (23.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Filmaufnahmen mit 62 015 (1)

 

Für das Filmporträt der 62 015 war gerade die Museumslok 01 118 aus Frankfurt im RAW Meiningen zu Gast. So konnte glücklicherweise mit den aus Dresden angereisten Traditionsloks 62 015 und 01 137 zuerst die Meininger Doppelausfahrt und eine anschließende Parallelfahrt arrangiert werden. (23.11.1990) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Filmaufnahmen mit 62 015 (2)

 

01 0505 rollt mit P 3025 (Leipzig - Saalfeld) bei Unterwellenborn ihrem Zielbahnhof entgegen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 bei Unterwellenborn -2

 

01 0505 fährt mit P 3025 aus Leipzig in Saalfeld ein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (5)

 

01 0505 setzt in Saalfeld vom P 3025 ab. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (6)

 

01 0505 wechselt im Bahnhof Saalfeld vom P 3025 ins Bw. Die hohen Ausfahrsignale mit den kurzen Signalflügeln stammen noch aus der Zeit, als Saalfeld elektrifiziert war (1939-1946). (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (7)

 

01 0513 dampft mit E 802 nach Leipzig durch Pößneck. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Pößneck (2)

 

01 0513 mit P 4005 nach Saalfeld an einer Mülltonnenparade "Am Bahndamm" in Rudolstadt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Rudolstadt (3)

 

01 0513 mit P 4005 auf dem Weg nach Saalfeld in Rudolstadt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Rudolstadt (4)

 

Ein schöner Blick vom "Affenfelsen" (der Brücke über den Bahnhof Saalfeld, die ständig von Fotografen belagert war) auf die elegante 01 0513. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Saalfeld (2)

 

01 0513 legt sich mit E 802 (Sonneberg - Leipzig) hinter Saalfeld in die Kurve. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 bei Saalfeld

 

01 0513 verlässt mit P 4005 den Bahnhof Uhlstädt. Das mechanische Stellwerk "Us" ging Ende 2004 außer Betrieb. Seitdem wird der Bahnhof Uhlstädt durch das elektronische Stellwerk in Saalfeld gesteuert, was man sich 1977 überhaupt nicht vorstellen konnte.  (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Uhlstädt (2)

 

01 0513 mit dem P 4005 nach Saalfeld in Uhlstädt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Uhlstädt (3)

 

Im Bahnhof Saalfeld hatten die Fahrgäste aus dem P 4005 mit 01 0513 direkten Anschluss an den P 18005 nach Sonneberg, der an diesem Tag mit 95 0010 bespannt war. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01.5 und 95 in Saalfeld

 

01 05020 mit dem P 3004 nach Camburg bei Saalfeld-Remschütz. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 bei Saalfeld (3)

 

Die Reko-Loks der DR-Baureihe 50.40 waren planmäßig Gäste im Grenzbahnhof Büchen. Hier wartet 50 4011 vom Bw Hagenow-Land auf Ausfahrt, während der Heizer nochmals kurz das Triebwerk abschmiert. (04.03.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
50 4011 in Büchen

 

01 0503 (Bw Pasewalk) mit P 7290 (Pasewalk - Neubrandenburg) bei Neubrandenburg. (21.08.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0503 bei Neubrandenburg

 

01 2204 vor dem D 378 "Istropolitan-Express" (Bratislava - Berlin) im Bahnhof Dresden-Neustadt. (1976) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 2204 in Dresden

 

38 3821 vom Bw Saalfeld steht mit einem Personenzug im Bahnhof Göschwitz zur Abfahrt bereit. (28.08.1970) <i>Foto: David Adams</i>
38 3821 in Göschwitz (2)

 

Die 1920 in Dienst gestellte 38 2823 gehörte seit Juni 1970 zum Bestand des Bw Saalfeld und wurde bei Rangierarbeiten im Bahnhof Göschwitz angetroffen. Wie damals bei der DR üblich, wurden Länderbahnloks nur an der Rauchkammer mit einem neuen EDV-Nummernschild versehen, an den übrigen drei Seiten wurde die Kontrollziffer einfach hinter dem vorhandenen Lokschild aufgemalt.  (28.08.1970) <i>Foto: David Adams</i>
38 2823 in Göschwitz

 

Eine letzte Ölung für die Ostbahnhofer 01 085 vor der Abfahrt des D 109 nach Berlin im Bahnhof Helmstedt.  (04.1964) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
01 085 in Helmstedt

 

01 0529 rollt vor D 1100 (Leipzig - Frankfurt/M) bei Hönebach dem damaligen Grenzbahnhof Bebra entgegen.  (11.09.1971) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0529 bei Hönebach (1)

 

01 2165 mit dem D 925 nach Dresden in voller Fahrt bei Golßen, südlich von Berlin.  (01.1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 2165 bei Golßen (2)

 

Eine klassische Porträtaufnahme der 58 1758 (Hanomag, Baujahr 1920) im Bw Riesa. (1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
58 1758 im Bw Riesa

 

Porträtaufnahme der 38 262 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Chemnitz Hbf. Im Gegensatz zun Aufnahmen von Carl Bellingrodt aus dem Jahr 1936 (vgl. Bild-Nrn. 77501 und 77502) besitzt die Lok hier noch keine Lichtmaschine. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
38 262 in Chemnitz (1)

 

01 056, die am 12.01.1928 fabrikneu an das Bw Hannover Ost geliefert wurde, in Hannover Hbf. Auffällig ist die angebrachte dritte Signallaterne. Das Licht soll bei Dunkelheit den Wärtern an der Strecke einen Sonderzug in entgegengesetzter Richtung angekündigt haben, dessen Fahrplan vorher nicht schriftlich mitgeteilt worden war. Die dritte Lampe war also ein Signallicht und hatte nichts mit einem späteren klassischen Spitzenlicht zu tun. Nach der Begegnung mit dem Sonderzug wurde die Signallaterne (am Tag eine Signalscheibe) auf dem nächsten Unterwegshalt entfernt. 1940 wurde das Signal (seit 1935 Zg 7 genannt) aus dem Signalbuch gestrichen. Erst zum 01.09.1957 erfolgte bei der DB die Umwidmung der ungenutzten Signallaternen zum dritten Spitzensignal. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 056 in Hannover (2)

 

03 098 vom Bw Wittenberge wartet vor D 165 nach Berlin auf die Abfahrt in Hamburg-Altona. (1964) <i>Foto: Rudolf Stähler</i>
03 098 in Hamburg

 

03 277 (Bw Wittenberge) mit D 166 aus Berlin in Hamburg Hbf. (1964) <i>Foto: Rudolf Stähler</i>
03 277 in Hamburg

 

Ausnahmsweise mit zwei Loks der Baureihe 95 (95 0027 und 95 0045) war an diesem Tag Dg 55475 nach Probstzella in Breternitz unterwegs. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 + 0045 in Breternitz

 

Hinter Hockeroda kacheln 95 0027 + 95 0045 mit Dg 55475 neben der Fernstraße 85 durch das Loquitztal. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 + 0045 bei Hockeroda

 

Volles Rohr geht es für 95 0027 und 95 0045 hinter Unterloquitz weiter nach Probstzella. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 1

 

Im Rahmen der Reparationsleistungen durch die Sowjetunion wurden sämtliche Bestandteile für den elektrischen Betrieb und zusätzlich das zweite Gleis zwischen Saalfeld und Probstzella demontiert. Als 95 0027 und 95 0045 mit Dg 55475 bei Unterloquitz vorbeibrettern, kehrt kurz der Glanz der Vergangenheit zurück. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 2

 

Während 95 0027 erst 1969 nach Thüringen kam, war 95 0045 ein Urgestein des Bw Probstzella und dort seit der Indienststellung am 19.03.1924 (mit kleinen Unterbechungen) stationiert. Der kleine Ort an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen stand bereits mit der Eröffnung der Frankenwaldbahn im Fokus des Betriebsgeschehens. Anfangs war er Grenzbahnhof zwischen den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen und den Preußischen Staatseisenbahnen. Dort fand der Lokwechsel zwischen preußischen und bayerischen Maschinen statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er bis 1990 Grenzbahnhof im innerdeutschen Zugverkehr, wo Reichsbahn und Bundesbahn ihre Loks an den Zügen tauschten. 95 0045 konnte zumindestens für sich in Anspruch nehmen, bis 1945 auch Bayern besucht zu haben. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 3

 

Trotz des schweren Dg 55475 hatte das Personal genug Muße bei Unterloquitz aus dem Fenster zu schauen und den Zug einfach laufen zu lassen. Die Ohrenschützer wurden wegen Lärms auf dem Führerstand ab Ende der 1970er Jahre Pflicht. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 4

 

95 0027 und 95 0045 verabschieden sich vor dem Dg 55475 bei Unterloquitz in Richtung Probstzella. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027+0045 b. Unterloquitz 5

 

Der P 18001 von Rudolstadt nach Sonneberg war bis Saalfeld mit zwei Loks der Baureihe 95 bespannt, was wohl an der kurzen Wendezeit in Rudolstadt lag. Hier sind es 95 0045 und die hier nicht sichtbare 95 0010 am Zugschluss, die durch Rudolstadt dampfen. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 in Rudolstadt

 

Im Nachschuss sind beide 95er am P 18001 in Rudolstadt zu erkennen. In Saalfeld wird die Schlusslok 95 0010 den Zug verlassen. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0010 (+ 0045) in Rudolstadt

 

Ab Saalfeld ging es für 95 0045 am P 18001 nach Sonneberg solo weiter. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 in Saalfeld (1)

 

95 0045 mit P 18001 in der Südausfahrt des Bahnhofs Saalfeld. Von der im April 1945 zerstörten Straßenbrücke zum Saalfelder Ortsteil Köditz blieben nur die Auffahrten übrig. Die Brücke wurde nicht wieder aufgebaut. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 in Saalfeld (2)

 

95 0045 mit P 18001 nach Sonneberg hinter Kaulsdorf. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Kaulsdorf (1)

 

Auch nach 53 Dienstjahren ist 95 0045 unermüdlich unterwegs, hier vor dem P 18001 zwischen Kaulsdorf und Hockeroda. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Kaulsdorf (2)

 

Ein beliebter Fotostandpunkt war eine alte, halb zerfallene Feldwegbrücke zwischen Unter- und Oberloquitz, die auch hier für den P 18001 mit 95 0045 herhalten musste. Warum man nie ein Foto mit der Brücke machte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Unterloquitz (4)

 

Eine nicht ganz legale Abkürzung über diverse Feldwege aus dem Loquitztal nach Reichsmanndorf zur Fernstraße 281 ermöglichte dann locker, den P 18001 auf dem Lichter Viadukt wieder abzulichten. Es reichte sogar meist noch für einen kurzen Einkauf in der Bäckerei in Schmiedefeld, die direkt an der 281 lag. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Lichte (1)

 

In luftiger Höhe von 34 m überquert 95 0045 mit P 18001 das Piesau-Tal in Lichte. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0045 bei Lichte (2)

 

Eine unerkannt gebliebene 95er fährt mit P 18002 nach Saalfeld über das Piesau-Viadukt nach Lichte-Ost ein. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18002 in Lichte

 

41 1130 mit P 6018 (Gera - Göschwitz) bei Oberndorf kurz vor Hermsdorf. (24.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1130 bei Oberndorf

 

99 1582 fährt mit einem Güterzug aus Wolkenstein in Niederschmiedeberg ein. Nachdem die Einstellung des Personenverkehrs auf dem Abschnitt zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg am 30. September 1984 erfolgt war (Jöhstadt wurde schon seit Januar 1984 nicht mehr angefahren), wurde nur noch der Güterverkehr für das Kühlschrankwerk in Niederschmiedeberg bis Ende 1986 aufrechterhalten, da erst die nötigen Voraussetzungen für den endgültigen Verkehrsträgerwechsel auf die Straße geschaffen werden mussten.  (11.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 in Niederschmiedeberg2

 

99 1582 erreicht das damalige Ende der Preßnitztalbahn am Kühlschrankwerk in Niederschnmiedeberg. 1961 erhielt das Werk von „staatswegen" die Aufgabe, die gesamte Produktion auf Massenfertigung von Haushaltkühlgeräten mit einer jährlichen Stückzahl von 350.000 auszurichten. Im Oktober 1964 verließ der 1-millionste vom VEB DKK gefertigte Kühlschrank das Werk. Auch in der DDR gab es seit 1952 ein sog. "Wertgesetz" für eine wirtschaftliche Rechnungsführung. Die Parole sollte wohl an die Senkung der Kosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktionsqualität erinnern. Jedoch blieben materielle Anreize ein wenig effektives Mittel, weil die Auszahlung von Prämien für den Einzelnen zu gering waren und meistens ehedem nicht in Konsumgüter umgesetzt werden konnten. (24.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 in Niederschmiedeberg3

 

38 1182 dampft mit einem Sonderzug aus Schmölln. (25.02.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 in Schmölln

 

86 001 und 86 1501 mit einem Sonderzug in Wiesa/Ergeb. mit der St.-Trinitatis-Kirche aus dem Jahr 1904. (21.09.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 001 + 1501 bei Wiesa

 

DR 118 788 (Bw Meiningen) mit einem Eilzug nach Arnstadt in Meiningen. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 118 788 in Meiningen

 

52 8097 des Bw Berlin-Schöneweide mit einer Dampfspeicherlok des RAW Meiningen unterwegs in Meiningen. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Probefahrt des RAW Meiningen

 

Lok 6 des VEB Braunkohlenwerk Geiseltal wurde vom 28.02. bis 24.05.1983 im Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen mit Kohlenstaubfeuerung ausgerüstet. Die frisch fertig gestellte Lok steht im Bahnhof Meiningen zur Rückfahrt nach Merseburg bereit. Dahinter steckt die ehemalige 44 0278 (44 1278) des Bw Sangerhausen, die nach ihrer Ausmusterung im Oktober 1982 an das Braunkohlenwerk ging. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lok 6 BKW Geiseltal (1)

 

Die frisch auf Kohlenstaubfeuerung umgebaute Lok 6 des VEB Braunkohlenwerks Geiseltal (ex 44 0278) verlässt mit einem Kohlenstaubwagen den Bahnhof Meiningen. (24.05.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lok 6 BKW Geiseltal (2)

 

Blick auf den Bahnhof Meiningen mit einer Rangierfahrt aus dem nahen RAW, die aus einer unbekannten 01.5, einer Dampfspeicherlok und einer 52er besteht. (08.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Rangieren in Meiningen

 

44 0305 kämpft sich mit Ng 66422 nach Gera die Steigung bei Neunhofen hinauf. (03.01.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
44 0305 bei Neunhofen

 

44 0194 (ex 44 1195) schiebt 44 0486 (44 1486) mit dem Gipszug über die Rampe nach Blankenheim nach. In der Ausfahrt von Sangerhausen begegnen sie der dort wartenden 44 0338 (44 1338).  (08.09.1981) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Schiebebetrieb in Sangerhausen

 

DR 118 400 (Bw Leipzig Hbf Süd) fährt mit E 771 (Leipzig - Cranzahl) aus Wolkenstein. (04.01.1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 118 400 in Wolkenstein

 

86 1001 mit einem Intraflug-Sonderzug auf der Zschopaubrücke in Wolkenstein. Im Bahnhof ist noch eine sächs. IV K der Schmalspurbahn nach Jöhstadt unterwegs. (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
86 1001 in Wolkenstein (4)

 

99 1606 dampft mit einem Personenzug nach Jöhstadt aus Wolkenstein. (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1606 in Wolkenstein (2)

 

99 1606 mit P 14287 nach Jöhstadt kurz vor Schmalzgrube, in Höhe des heutigen Haltepunkts Forellenhof. (20.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1606 bei Schmalzgrube

 

99 1590 mit einem Güterzug zwischen Nieder- und Mittelschmiedeberg. (20.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1590 bei Steinbach

 

58 1111 fährt mit einem Nahgüterzug aus Schwarzenberg in Aue/Sa. ein. (20.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Aue (2)

 

58 1934 dampft mit Dg 53324 nach Aue durch Wilkau-Haßlau und begegnet dort einem Güterzug mit den beiden 110 718 und 110 719 des Bw Aue. (31.08.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1934 in Wilkau-Haßlau

 

Mit Volldampf geht's für 58 1934 durch Schlema.  (31.08.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1934 in Schlema

 

58 1758 fährt mit P 3603 nach Aue in Hartenstein am aufgestauten Thierfelder Bach vorbei. (17.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1758 in Hartenstein

 

58 1111 (ex bad. 58 311) mit einem Dg aus Zwickau am Wasserhaus in Wiesenburg. Der an der Außenwand angebrachte Ausleger des Wasserkrans war in Sachsen durchaus üblich. 1979 wurde das Gebäude abgerissen. (21.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Wiesenburg

 

58 1111 fährt mit einem Nahgüterzug aus Johanngeorgenstadt in Schwarzenberg/Erzgeb. ein. (17.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Schwarzenberg

 

01 1516, die sich hier bestens gepflegt in Dresden Hbf präsentiert, kann für sich das traurige Anrecht in Anspruch nehmen, die letzte durch eine Kesselexplosion in Deutschland ausgeschiedene Dampflok zu sein: Am 27. November 1977 zerknallte der Kessel der Lok vor D 567 (Berlin - Leipzig) bei der Einfahrt in den Bahnhof Bitterfeld. Dabei wurden der Lokführer und Heizer getötet, sowie sieben weitere Personen durch umherfliegende Splitter und Trümmerteile, 45 weitere Personen wurden verletzt.  (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 1516 in Dresden (2)

 

In Dresden Hbf trifft DR 120 026 vom Bw Reichenbach auf die dort rangierende 106 531. (19.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 120 und 106 in Dresden

 

Zum MOROP-Kongress 1971 in Dresden richteten die Deutsche Reichsbahn und das Verkehrsmuseum Dresden vom 19. bis 22. August auf dem Bahnhof Radebeul Ost eine große Fahrzeugausstellung aus. Neben 25 historischen und modernen Lokomotiven sowie 17 Wagen war dort die nagelneue 130 036 zu sehen, die erst eine Woche zuvor als Sowjet-Import an das Bw Neustrelitz abgeliefert worden war. Vier Monate später wurde sie bei einem Unfall am 14.12.1971 in Sophienhof so stark beschädigt, dass sie abgestellt und schließlich im März 1976 verschrottet wurde. Einzig ihr Rahmen wurde an 130 030 weitergegeben. (20.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 130 036 in Radebeul

 

142 166 vom Bw Karl-Marx-Stadt mit einem Güterzug auf dem Viadukt bei Muldenhütten, über das Bahnstrecke Dresden – Werdau das Tal der Freiberger Mulde überquert.  (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
142 166 bei Muldenhütten

 

DR 211 028 (Bw Leipzig Hbf West) befindet sich in Dresden-Neustadt auf dem Weg zum Hauptbahnhof.  (17.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 211 028 in Dresden (2)

 

52 2571 vom Bw Senftenberg mit einem Güterzug in Dresden-Neustadt. Die Lok war im Dezember 1943 an das Bw Swinemünde in der RBD Schwerin geliefert worden und war bis 1975 im Einsatz. (17.08.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
52 2571 in Dresden (3)

 

52 2632 (Bw Stralsund) mit einer 120 vor einem Güterzug in Velgast. (09.1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
52 2632 in Velgast

 

Mit P 3517 von Berlin-Schöneweide nach Halle/Saale Hbf am Haken verlässt 03 2155 Berlin-Schönefeld. (28.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2155 in Berlin (9)

 

Die Beförderung des zwischen Berlin und Stralsund verkehrenden Güterexpressgutzugpaares Gex 2650/2651 gehörte zu den Aufgaben der Pasewalker 01.5. 01 0507 ist hier mit Gex 2650 bei Greiffenberg nördlich von Angermünde unterwegs. (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 0507 bei Greiffenberg

 

52 8145 (ex 52 1169, DWM Posen, Baujahr 1943) mit einem Güterzug am S-Bahnhof Berlin Prenzlauer Allee. (28.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8145 in Berlin (3)

 

Im April 1979 war die Strecke zwischen Demmin und Stralsund tagsüber gesperrt, ein Teil der Reisezüge wurde umgeleitet. Der Schnellzug D 610 aus Berlin endete dadurch außerplanmäßig in Demmin. Die 03.10 (am 30. April war es 03 0085) spannte ab und während der Wartezeit bis zu Streckenfreigabe erledigte das Personal die Fristarbeiten im Bw-Bereich im Hintergrund. 03 0058 war vor der Sperrung als Lz aus Stralsund gekommen und übernahm den Wagenpark des D 610 für die Rückleistung des D 613 nach Berlin. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0058 in Demmin

 

Lokwechsel im Bahnhof Stralsund-Rügendamm: 03 0046 hatte den D 270 "Meridian" aus Berlin gebracht und wartet auf die Rückfahrt ins Bw. Zuvor muss der Kühlwagenzug noch das Gleis räumen. Die Restleistung des D 270 bis Saßnitz wird 03 0090 übernehmen. Der Lokwechsel wurde früher umlaufbedingt hier vorgenommen, weil die Zuglok des D 270 aus Berlin anschließend den "Berlinaren" übernahm, der aber kurz vor dem Ende des Dampfbetriebs längst verdieselt war. (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Lokwechsel in Stralsund

 

Nach dem Lokwechsel in Stralsund-Rügendamm von 03 0046 (links) auf die neue Zuglok 03 0090 geht es für den D 270 "Meridian" weiter nach Saßnitz. Der "Meridian" wurde zum Sommerfahrplan 1969 mit dem Laufweg von Berlin Ostbahnhof über Dresden, Prag, Bratislava und Budapest bis Belgrad eingeführt. Ein Jahr später wurde er in Richtung Norden bis Malmö verlängert. Sein Zugname wurde von seiner Strecke weitgehend entlang des 15. Längengrads abgeleitet. Ab 1976 verlängerten die beteiligten Bahnen den "Meridian" über Belgrad hinaus bis Bar, damit verkehrte der Zug über einen Laufweg und fast 2.100 km. Damit entstand erstmals eine planmäßige Zugverbindung von Schweden bis an die jugoslawische Adria.  (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0090 in Stralsund (3)

 

Mit voller Kraftentfaltung geht es für 03 0090 vor dem D 270 "Meridian" vom Bahnhof Rügendamm über die Ziegelgrabenbrücke auf die Insel. (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0090 in Stralsund (4)

 

03 0010 war bis Anfang 1974 für die Versuchs- und Entwicklungsstelle Maschinenwirtschaft (VES-M) in Halle/Saale tätig. Danach wurden Gegendruckbremse und Giesl-Ejektor ausgebaut und sie erhielt wieder einen Normalschornstein und -blasrohr. Hier verlässt sie mit D 814 (Leipzig - Stralsund) den Bahnhof Demmin an der eingleisigen Strecke Neubrandenburg - Stralsund.  (29.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0010 in Demmin (2)

 

Hinter Demmin führt die Strecke aus dem Tollense-Tal in einer Steigung heraus in Richtung Neubrandenburg. Man sieht der 03 0058 am Hp Gutengermendorf an, dass selbst ein kleiner Berg vor dem 450 t schweren D 613 einer Schnellzuglok zu schaffen macht.  (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0058 bei Demmin (3)

 

Über die Landenge am Jasmunder Bodden bei Lietzow (Rügen) steuert 03 0085 mit dem D 270 "Meridian" ihrem Ziel in Saßnitz entgegen. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 auf Rügen (13)

 

In der Einfahrt von Sagard, das rund 16 Kilometer nordöstlich von Bergen auf Rügen und sieben Kilometer westlich von Saßnitz auf der Halbinsel Jasmund liegt, konnte der D 270 mit 03 0085 am dortigen Einfahrsignal erneut abgepasst werden. Der starke Wind sorgte wieder für eine Zitterpartie von Licht und Schatten. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 auf Rügen (14)

 

Nachdem 03 0085 mit dem D 270 "Meridian" im Bahnhof Sassnitz angekommen und die Kurswagen nach Malmö abgehängt waren, zieht die Lok den in Saßnitz verbleibenden Wagenpark auf Gleis 1 weiter vor. Von Gleis 1 aus wird die Lok die Wagen nach Gleis 4 oder 5 zurückdrücken zwecks Innenreinigung und Wasserbefüllung. Auf der Strecke nach Saßnitz Hafen durften die 03.10 laut Sammlung betriebsdienstlicher Vorschriften Teil l (SbV, Teil l) der Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Greifswald, ab 1972 nicht mehr eingesetzt werden, weil es vermehrt zu angerissenen Speichen, gebogenen Stangen, losen Radreifen und gezehrten Drehzapfen gekommen war. Die Strecke mit einer Neigung von 1:37 zur 37 m tiefer liegenden Hafenmole war halt kein Terrain für eine Schnellzuglok (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 auf Rügen (15)

 

03 0085 macht sich für die Übernahme des D 270 "Meridian" im Bahnhof Stralsund-Rügendamm bereit. (30.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 in Stralsund (2)

 

Zwischen Neubrandenburg und Stralsund hatte der D 270 "Meridian" eine Fahrzeit von einer Stunde für 94 km mit einem Zwischenhalt. Da hatte auch 03 0085 keine Zeit zu verlieren. (01.05.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0085 bei Neubrandenburg (3)

 

38 222, die seit 1946 in Nossen stationiert war, steht mit einem Personenzug in ihrem Heimatbahnhof. (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 222 in Nossen

 

Die 1916 bei Hartmann in Chemnitz gebaute 38 223 war vom 19.08.1966 bis zur Ausmusterung am 22.10.1968 in Nossen beheimatet. (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 223 in Nossen

 

38 225, die 1916 bei Hartmann in Chemnitz das Licht der Welt erblickte, und in Nossen (Foto) im November 1967 abgestellt wurde. Hinter der Lok steht einer der klassischen Talbot-Schotterwagen der Austauschbauart mit einem Volumen von 12,5 m3. (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 225 in Nossen (2)

 

Die 1921 bei Henschel in Kassel entstandene 38 3254 in Sangerhausen. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 3254 in Sangerhausen

 

38 327, ein Nachbau der sächs. XII H2 durch die Reichsbahn aus dem Jahr 1927, im Bw Riesa. Am Tag der Aufnahme hatte die Lok gerade ihr 40. Einsatzjahr vollendet. (08.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 327 in Riesa

 

93 073 (Bw Berlin-Grunewald) rangiert einen leeren Kohlezug auf dem Ablaufberg in Berlin-Charlottenburg. Die tiefer gelegenen Gleise ist die (noch zweigleisige) Anbindung Richtung Spandau. (22.09.1962) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
93 073 in Bln-Charlottenburg

 

03 042 vom Bw Wittenberge fährt mit D 1060 aus Dresden in Hamburg Hbf ein. Der Zug fuhr seit November 1964, war aber im Kursbuch noch nicht enthalten. Hintergrund war, dass DDR-Rentner wieder für bis zu 30 Tage in den Westen reisen durften und dadurch das bestandene Platzangebot nicht mehr ausreichte. Wegen der fehlenden Fahrplandokumentation wurde von dem britischen Kollegen wohl irrtümlich angenommen, dass dies der D 166 aus Berlin sei. Die Wagenreihung verrät, dass der D 1060 in jenem Fahrplanabschnitt noch nicht über Schwerin fuhr. Das Aufnahmedatum lässt sich dadurch zwischen dem 21.04.1965 und 29.05.1965 eingrenzen.  (05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 042 in Hamburg

 

Ende Mai 1981 veranstalteten die Eisenbahnfreunde Zollernbahn in Zusammenarbeit mit der Schweizer Intraflug AG eine Sonderfahrt ins „Dampflokparadies DDR“. Die Ausfahrt des Sonderzuges D 24404 nach Gera mit 01 2118 war gegen 17.50 Uhr geschickt gewählt, denn so ließ sich eine Parallelausfahrt mit dem von 01 0513 gezogenen P 4006 (Saalfeld – Camburg) arrangieren. (28.05.1981) <i>Foto: Peter Wagner</i>
Parallelausfahrt in Saalfeld

 

DR 120 338 (Bw Gera) mit einem Güterzug im Bahnhof Neumühle/Elster, der heute bis auf ein Gleis alle Anlagen eingebüßt hat. (26.09.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 120 338 in Neumühle

 

99 1582 mit Nachschub für die Kühlschrankproduktion in Niederschmiedeberg in der Ausfahrt von Wolkenstein. Nachdem am 13. Januar 1984 die letzten Reisezüge zwischen Niederschmiedeberg und Jöhstadt verkehrten, folgte am 30. September 1984 auch die Einstellung des Personenverkehrs auf dem Reststück zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg. Der Güterverkehr bis Niederschmiedberg erhielt noch eine Gnadenfrist bis zum 20. November 1986, da man es nicht schaffte, rechtzeitig den Verkehrträgerwechsel auf die Straße zu vollziehen. Da das VEB DKK Kühlschrankwerk Niederschmiedeberg für Westdevisen sorgte, durfte die Produktion nicht beeinträchtigt werden. Die Kühlgeräte ging fast ausschließlich in das westliche Ausland zu Dumpingpreisen, hauptsächlich nach Frankreich, Holland, Dänemark, Österreich und Westdeutschland - die Westbürger fanden die Kühlschränke u.a. im Quelle-Katalog wieder.  (08.01.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 in Wolkenstein (5)

 

99 1586 vor einer (passenden ?) Sozialismusreklame in Niederschmiedberg auf dem Weg zum dortigen Kühlschrankwerk. 1961 erhielt das Werk von „staatswegen" die Aufgabe, die gesamte Produktion auf Massenfertigung von Haushaltkühlgeräten mit einer jährlichen Stückzahl von 350.000 auszurichten. Im Oktober 1964 verließ der 1-millionste vom VEB DKK gefertigte Kühlschrank das Werk. In den 1970er Jahren beschäftigte der Kühlschrankbetrieb über 2000 Angestellte im Werk Niederschmiedeberg und stellte im Jahr 1988 erstmals 1 Million Kühlschränke her. Im Wendejahr 1989 hatte sich DKK zu einer beachtlichen Größe entwickelt und produzierte mit 5.300 Mitarbeitern 1.046 Mill. Kühl- und Gefriergeräte, was 25% der gesamtdeutschen Produktion bzw. 11% des Ostblocks entsprach. (1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1586 in Niederschmiedeberg

 

Am Abend des 13. Januar 1984 verkehrte der letzte öffentliche Reisezug von Wolkenstein nach Jöhstadt. Als Leerreisezug (Lrz) 14281 verließ er in den Nachtstunden des anschließenden Tages um 2.29 Uhr den Bahnhof Jöhstadt. Bis zum 30. November 1984 hielt die Deutsche Reichsbahn den Reiseverkehr zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg aufrecht, danach blieb lediglich der Güterverkehr auf dem unteren Streckenteil noch für knapp zwei Jahre erhalten. Überlegungen, zwischen Steinbach und Jöhstadt schon zu DDR-Zeiten einen „Traditionsbetrieb“ einzurichten, scheiterten nicht nur an der Finanzierungsfrage. Es gab bei den Verantwortlichen der Reichsbahn in Dresden und Berlin auch kein Interesse, die Erneuerung des maroden Oberbaus zu bezahlen – und auf Experimente mit unentgeltlich arbeitenden Eisenbahnfreunden wollte man sich im Preßnitztal nicht einlassen. Außerdem bestand sowohl an den Lokomotiven als auch Wagen auf anderen sächsischen Schmalspurbahnstrecken noch Bedarf. Mit den saugluftgebremsten Rollfahrzeugen aus Wolkenstein konnte beispielsweise 1987 der Betrieb mit Heberleinbremse zwischen Oschatz und Kemmlitz beendet werden. In der Zeit der Mangelwirtschaft war die Einstellung der Preßnitztalbahn somit für andere Strecken ein Garant zum Weiterbetrieb (Quelle: Der Preß'-Kurier Nr. 136). Symbolhaft stand am Wasserhaus in Steinbach ein Kreuz. Im Sommer 1990 begann dann die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. mit dem teilweisen Wiederaufbau der Schmalspurbahn als Museumsbahn. Diese verkehrt heute zwischen Steinbach und Jöhstadt.  (1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Das (vorläufige) Ende

 

50 3516 vom Bw Glauchau blockiert den Bü an der Leipziger Straße in Penig. (01.05.1986) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3516 in Penig

 

Am 9. September 1972 reiste 24 009 (hier noch mit der DR-EDV-Nummer 37 1009) über Oebisfelde in den Westen aus. Im Bahnhof Vorsfelde, dem ersten auf bundesdeutschem Gebiet hinter der Grenze, wurde der Neuankömmling erwartet. (09.09.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Ankunft im Westen (4)

 

Eine der größten Umschlagstellen der deutschen Post der DDR befand sich am Leipziger Hauptbahnhof, in der auch massenhaft Westpakete ankamen. Briefe und Pakete waren in der Vorinternetzeit die wichtigsten Kommunikationsmittel und hielten die Verbindung zwischen den Menschen in beiden deutschen Staaten aufrecht. In Postämtern unterhielt das MfS eigene Abteilungen, in denen systematisch Post geöffnet wurde. Die Postkontrolle des MfS setzte im Gründungsjahr des Ministeriums 1950 ein. In eigenen Räumlichkeiten des MfS in den 15 Briefverteilämtern der DDR, "Stelle 12" genannt, sortierten Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter nach bestimmten Vorgaben Briefe aus. Verdächtige Inhalte wurden gegebenenfalls kopiert oder sogar im Original zu den Akten genommen und Westgeld-Scheine entnommen. Auf diese Weise erwirtschaftete das MfS auch Devisen: Allein zwischen Januar 1984 und November 1989 ergab dies eine Summe von 32,8 Millionen DM! Das Geld wurde entwendet und der betroffene Brief vernichtet. Mit Unterstützung des Zolls und dort arbeitenden MfS-Angehörigen wurden auch Paketsendungen inspiziert und teilweise Gegenstände konfisziert, darunter bespielte Musik- oder Hörspielcassetten. Für die Postuntersuchung stand in der Regel ein Verzögerungszeitraum von zwölf Stunden zur Verfügung. Erst danach konnte die Deutsche Post mit der regulären Briefzustellung beginnen. Bei erheblich verzögerten Sendungen wurde das Datum im Poststempel unkenntlich gemacht. 1989 waren bis zu 2.200 Mitarbeiter des MfS allein mit der Kontrolle der Postsendungen beschäftigt. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE). (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Postzentrum Leipzig

 

DR 110 631 wurde am 21.12.1973 in Görlitz in Dienst gestellt. Der Fotograf traf die fast neue Lok dort kurze Zeit später an. Am 17.11.1994 wurde sie in Wustermark abgestellt und ein Jahr später ausgemustert. (03.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR 110 631 in Görlitz

 

184 001 (ex VT 137 288, Wumag, Baujahr 1938) mit 182 003 (ex SVT 137 278, LHB, Baujahr 1938) in Berlin-Schöneweide. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT 137 und SVT 137 in Berlin

 

58 3056 mit P 15768 nach Riesa bei Ziegenhain. (10.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 3056 bei Ziegenhain

 

58 3053 vom Bw Glauchau fährt mit einem Güterzug nach Gera durch Schmölln. (05.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 3053 in Schmölln (2)

 

58 1800 mit P 3603 aus Zwickau kurz vor Aue. (07.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1800 bei Aue

 

Normalerweise hier immer rückwärts unterwegs, brauchte es schon einen Dienstzug, um auf dem Nasse-Telle-Viadukt am Teufelsholz oberhalb von Lauscha eine 95er (95 0022) vorwärts aufnehmen zu können. (01.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0022 bei Lauscha

 

95 0010 fährt mit E 802 (Sonneberg - Saalfeld - Leipzig) durch den Bahnhof Marktgölitz, der damals genau an der Grenze zum Sperrgebiet nach Probstzella lag. (10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0010 bei Marktgölitz

 

95 0030 mit P 18005 aus Saalfeld in Oberlauscha. (10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0030 in Oberlauscha

 

95 0030 mit P 18005 nach Sonneberg (und einer offenen Tür am letzten Wagen) kurz vor Marktgölitz. (10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0030 bei Marktgölitz

 

Anlässlich der 100-jährigen Jubiläums der Saalebahn war dieser Sonderzug im Einsatz, aufgenommen in Großherigen. Zuglok ist die 1902 bei Humboldt in Cöln gebaute "1808 Berlin" (spätere "6146 Berlin", bei der DRG als 89 7403 eingereiht). Über Einsätze bei der Kleinbahn Heudeber-Mattierzoll und Sächsische Provinzbahnen GmbH, Halle/Saale, kam sie 1950 zur Reichsbahn der DDR und wurde dort als 89 6009 eingeordnet. Zur Vergrößerung des Aktionsradius erhielt sie 1953 einen Schlepptender und wurde auf den Strecken des Oderbruchs eingesetzt. Die Lok gehört heute zum Museumsbestand des Vm Dresden. (08.06.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
100 Jahre Saalebahn (3)

 

99 1561 mit dem letzten Zug auf der Schmalspurbahn Kirchberg - Wilkau-Haßlau im Bahnhof Kirchberg. Von der einstmals 40 km langen Schmalspurbahn bis Carlsfeld, war mit der Sperrung des Abschnitts Kirchberg – Saupersdorf ob Bf am 15. Juli 1967 nur noch das 6 km lange Streckengleis aus Wilkau-Haßlau übrig geblieben. Der Güterverkehr wurde am 30. September 1972 eingestellt, der Personenverkehr am 3. Juli 1973.  (02.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied in Kirchberg

 

Seit 1969 war 92 598 (Hanomag, Baujahr 1912) als Werklok 3 im RAW Cottbus tätig. Für Sonderzugeinsätze wurde sie immer wieder mit ihrer alten Reichsbahnummer versehen, so wie hier vor dem DMV-Sonderzug 22666 (Cottbus - Wilhelm-Pieck-Stadt Guben, zurück als 22555 über Verbindungskurve Forst. (07.10.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
DMV-Sdz mit 92 598

 

92 638, eigentlich Lok 5 (ex "Stettin 7906", Baujahr 1912) bei der Erfurter Industriebahn. Bereits am 17. August 1954 war die von der Union-Gießerei Königsberg/Ostpr. gebaute Lok von der DR an den VEB Eisenhüttenkombinat Ost verkauft worden und wurde dort unter der Loknummer 13 eingesetzt. Am 6. Januar 1971 wurde sie an die Industriebahn Erfurt weitergegeben und dort als Lok 5 eingesetzt. Die Museums-Eisenbahn Minden kaufte die Lok Ende Dezember 1977. Nach einer Aufarbeitung wurde sie ab April 1980 (lackiert in den preußischen Länderbahnfarben) auf der Mindener Kreisbahn eingesetzt.  (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (8)

 

86 1591 fährt mit einem Personenzug nach Annaberg-Buchholz aus dem Bahnhof Markersbach. (04.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1591 in Markersbach (1)

 

Nach der engen 180°-Kurve hinter dem Bahnhof Markersbach passiert 86 1591 das 36 m hohe und 236 m lange Viadukt aus dem Jahr 1889. (04.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1591 in Markersbach (2)

 

Eine 86er fährt mit einem Güterzug nach Annaberg-Buchholz über das Cranzahler Viadukt. Die Brücke wurde 1871 erbaut und 1992 grundlegend erneuert. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 bei Cranzahl

 

93 608 (Bw Saalfeld) verlässt mit tatkräftiger Unterstützung am Zugschluss den Bahnhof Triptis. (04.1968) <i>Foto: Michael Malke</i>
93 608 in Triptis

 

94 1541 (ex 94 541) mit einem Personenzug nach Suhl (und einer weiteren T 16.1 am Zugschluss) im Bahnhof Schleusingen. (1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
94 1541 in Schleusingen

 

99 5903, die zum Jubliäum der vormaligen Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn AG (NWE) mit einem grünen Anstrich versehen worden war, mit einem Güterzug bei Stiege. (1991) <i>Foto: A. Röder</i>
99 5903 bei Stiege

 

Nachdem bereits 1953 die DB erwägte, die nicht alterungsbeständigen 03.10-Kessel aus dem Baustoff St 47 K zu ersetzen, blieb auch der DR nicht verborgen, dass eine Erneuerung ihrer Loks aufgrund der Abnutzungserscheinungen dringend erforderlich war. Obwohl die Konstruktion eines DR-Rekokessels kurz vor dem Abschluss stand, lieferte der VEB Schwermaschinenbau "Karl Liebknecht" aus Magdeburg noch 1957 zwei Nachbaukessel geschweißter Bauart, die in 03 1077 und 03 1088 eingebaut wurden. Die Lieferung weiterer Ersatzkessel war nicht vorgesehen, weil man bereits 1958 mit der Rekonstruktion der Baureihe 03.10 im RAW Meiningen beginnen wollte. Nicht vorhersehbar war allerdings, dass kurz vor Beginn des Rekonstruktionsprogramms der St 47-K-Kessel der 03 1046 bei der Durchfahrt im Bahnhof Wünsdorf (Krs. Zossen) zerknallte. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (1)

 

Die Reste der 03 1046 (Bw Dresden-Altstadt) nach dem Kesselzerknall im Bahnhof Wünsdorf. Der Unfall ereignete sich vor dem D 78 ("Balt-Orient-Express") auf der Fahrt von Dresden nach Berlin. Ursache war ein Härteriß durch Materalermüdung im Langkessel des aus St 47 K gefertigten, nicht alterungsbeständigen Kessels.  (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (2)

 

Die Untersuchungskommission an der zerstörten 03 1046 im Bahnhof Wünsdorf. Sie bestand u.a. aus den Herren Vieser (Leiter der Hv Maschinenwirtschaft) als Vorsitzenden, sowie Rose (Abteilungsleiter Hv Maschinenwirtschaft), Quandt (Leiter der HAS), Baumberg (Leiter der VES(M) Halle), Wenzel (Leiter der schweißtechnischen Versuchsanstalt Wittenberge) und Fröhlich (Kesselprüfer aus dem RAW Meinigen). (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (3)

 

Die Detonation der Lok konnte man 25 km im Umkreis des Bahnhofs Wünsdorf hören. Der vordere Langkesselschuß flog 450 m weit und beschädigte ein Gebäudedach. Der obere Teil des hinteren Langkesselschusses durchschlug das Dach eines Holzschuppens, setzte fünfmal auf und durchbrach in 300 Meter Entfernung einen Bretterzaun. Teile der Heiz- und Rauchrohre wurden 350 m entfernt aufgefunden, die Rauchkammertür lag in Fahrtrichtung 100 Meter vor der Lok. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (4)

 

Die Lok und drei Wagen des D 78, dessen Insassen unverletzt bleiben, entgleisten. Im Nachbargleis des Bahnhof Wünsdorf wurden vier Wagen des dort stehenden Güterzuges Dg 6209 durch die Druckwelle aus den Schienen gehoben. Der 30-jährige Lokführer der 03 1046 kam ums Leben; der Heizer überlebte den Horrorunfall schwer verletzt.  (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (5)

 

Die Unfallstelle im Bahnhof Wünsdorf in ihrer gesamten Ausdehnung. In der Bahnhofseinfahrt (oben), wo der Unfall geschah, steht noch der Tender der 03 1046, der den Unfall mit leichten Beschädigungen an der vorderen Tenderwand überstand. 03 1046 rollte nach der Explosion noch auf den Bahnhofsgleisen etwa 400 m weiter. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (6)

 

Der bedauerliche Unglücksfall der 03 1046 ereignete sich kurz vor Beginn der Durchführung des Rekonstruktionsprogramms und hätte auch jede andere 03.10 der DR treffen können. Der Unfall war aber nicht Auslöser für den Austausch der St 47-Kessel. Vielmehr hatte dieser schon zwei Jahre zuvor mit dem Einbau zweier Ersatzkessel begonnen. (30.09.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (7)

 

Bereits am Tag nach dem Unfall begann der Abtransport der 03 1046 unter Zuhilfenahme des E.D.K. 50-Schwerlastkranes DR 79-10-01 des Bw Pankow nach Meiningen. Mit den übrig gebliebenen Rahmenwangen der 1951 ausgemusterten 03 1079 vom RAW "Wilhelm Pieck" in Chemnitz entstand im RAW Meiningen eine neue 03 1046. Im RAW Meiningen erfolgte auch direkt der Einbau eines Reko-Kessels (Hersteller: RAW Halberstadt, Fabr.-Nr. 60). Die Lok wurde am 31. Dezember 1959 wieder in Dienst gestellt. Die Statistik weist übrigens nach 1945 neun Kesselzerknalle in den Westzonen/DB (davon sieben zwischen 1945 und 1947) aus, den letzten am 12. Oktober 1951 an 42 1893 bei Cochem. In der Ostzone/DR ereigneten sich fünf derartige Unfälle, der letzte am 27. November 1977 in Bitterfeld mit 01 1516. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (8)

 

Der Vollstänigkeit halber der Untersuchungsbericht zum Kesselzerknall der 03 1046 durch die hochkarätige Untersuchungskommission, der bereits einen Tag nach dem Unfall erstellt wurde. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 (9)

 

Seite 2 des Unfallberichts. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 -10

 

Seite 3 des Untersuchungsberichts. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 -11

 

Abschluss und vorläufige Maßnahmen. (01.10.1958) <i>Foto: Slg. Heiko Samus</i>
Kesselzerknall der 03 1046 -12

 

Der zweiachsige Triebwagen 501 der Spreewaldbahn war für die Rationalisierung des Betriebes beschafft worden und sollte auf bestimmten Verbindungen den Dampfbetrieb ablösen. Er wurde 1933 bei der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut und traf am 29. Juli 1934 in Straupitz ein. Der Vorteil des Triebwagens war die Einmannbedienung und die Trennung von Personen- und Güterverkehr. Es unterblieben die langen Aufenthalte auf den Endbahnhöfen zum Rangieren und Umsetzen. Er verkehrte auf der 13,8 km langen Strecke zwischen Straupitz und Goyatz etwa sechs Minuten schneller als ein dampflokbespannter Zug. Kurz vor Stilllegung der Spreewaldbahn im Jahr 1970 wurde der Triebwagen aufgrund ausgefahrener Achsbuchsen, beschädigter Radreifen und fehlender Ersatzteile abgestellt und 1974 verschrottet.  (1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Spreewaldbahn (4)

 

Die Reste des ehemaligen SVT 137 903a im RAW Wittenberge. Die SVT der Bauart Berlin waren 1938 die letzten Neuentwicklungen im Bereich der Schnelltriebwagen vor dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden Triebzüge erhielten die Nummern 137 901 und 137 902. Ein Ersatz-Maschinenwagen erhielt die Nummer 137 903a. Die Wehrmacht nutzte den Ersatz-Maschinenwagen im Krieg als Generatorwagen. Nach dem Krieg verblieb der Maschinenwagen 137 902a in Mitteldeutschland und wurde 1955/1956 für den Aufbau des Triebzuges SVT 137 902 genutzt. Dieser Triebzug bestand aus ehemaligen Niederländischen Wagen von Triebzügen Mat'36.  (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT 137 903 in Wittenberge

 

Vorstellung des 1963 vom VEB Waggonbau Görlitz gebauten Baumusterzug VT 18.16.01 in einer Sonderlackierung auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Die Baumustereinheit war mit zwei 900-PS-Motoren ausgestattet und für 160 km/h zugelassen; daher stammt auch die Bezeichnung VT 18 (für 1800 PS) und 16 (für 160 km/h). Die Serientriebwagen erhielten Motoren mit 1000 PS. Der Baumusterzug war mit den anderen Zügen nicht kuppelbar und wurde 1977 ausgemustert. (03.1963) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (6)

 

VT 4.12.002 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1965. Die 24 Meter langen Leichttriebwagen besaßen zwei zweiachsige Drehgestelle. Die Antriebsanlagen bestanden aus zwei unterflur angeordneten wassergekühlten Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotoren mit je 147 kW Leistung (VT 4.12.001) und 162 kW Leistung (VT 4.12.002). Jeder Motor trieb den jeweils innenliegenden Radsatz eines Drehgestelles an. Aufgrund der damals verhältnismäßig hohen Antriebsleistung hatten die Fahrzeuge ein gutes Beschleunigungsvermögen und eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h (auf DR-Strecken betrug die maximale Höchstgeschwindigkeit damals 120 km/h). Eine Serienproduktion erfolgte nicht, da sich die Deutsche Reichsbahn für den Weiterbau des zweiachsigen Schienenomnibus der Bauart Bautzen (DR-Baureihe VT 2.09) entschied und so keine Produktionskapazitäten für eine Serienproduktion vorhanden war. Beide Prototypen sind in den 1970er Jahren aus dem Betriebsdienst ausgeschieden, wurden jedoch nicht verschrottet. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (7)

 

DR 100 500 präsentiert sich fabrikneu auf der Leipziger Messe. Ab 29. März 1973 wurde die Lok dem Bw Eberswalde zugeteilt und im Jahr 2000 ausgemustert. (03.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (8)

 

Mitropa-Speisewagen 51 50 88-11 003-3 im "Interzonenzug" von Berlin nach Hamburg, aufgenommen in Büchen. Auffällig ist sofort, daß der Wagen ein kleineres Lichtraumprofil besitzt. Er wurde in der DDR aus einem CIWL-Fährbootwagen des Typs F (Ferry) umgebaut. Diese Schlafwagen wurden 1936 (Blanc Misseron) für den Englandverkehr beschafft. Bei der CIWL führte er die Nummer 3793 und wurde nach dem Umbau bei der MITROPA zum 055-003. Ausgemustert wurde er 1977. (1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Mitropa-Speisewagen (3)

 

Zwischen Miltitz-Roitzschen und Deutschenbora fährt 50 1388 mit Ng 62348 nach Nossen an der Blockstelle Rothschönberg vorbei. (09.05.1979) <i>Foto: Joachim Claus</i>
50 1388 bei Rothschönberg

 

Der Sdr4ge 62-Wagen (053-001), ein Kultur- und Aufenthaltswagen des "TOUREX", in Dresden Hbf. Der "TOUREX" wurde im Jahr 1956 vom Reisebüro der DDR als Liegewagenzug die Verbindung von Dresden nach Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste eingeführt. Den Zugnamen führte er ab 1961. Der Wagen wurde 1982 in Gotha zu einem Gesellschaftwagen (51 50 89-40 500-2) umgebaut. (1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DR-Wagen Sdr4ge

 

Messwagen 2 der Versuchs- und Entwicklungsstelle Maschinenwirtschaft in Halle (VES-M Halle) in Erfurt Hbf. Der Messwagen mit der VES-M Nr. 60 50 99-66 665-9 diente für leistungstechnische Untersuchungen an elektrischen Lokomotiven. Er wurde 1943 bei Linke-Hoffmann-Busch als Maschinen-Gepäckwagen gebaut. Aufgabe dieses MaschPw4ü-43 "Bln 105 066" war die Energieversorgung für die Führungszüge der Reichsregierung. Nach dem Krieg war er das einzige Fahrzeug mit funktionsfähigen Dachstromabnehmern bei der DR. Der Umbau zum Messwagen "701 992 Hal" bzw. ab 1958 Nr. 864-611 (einschl. eines dreiachsigen Mess-Drehgestells) erfolgte 1954-57 im RAW Delitzsch. Der Wagen wurde so bis 1980 genutzt, diente danach noch als Bürowagen und wurde 1987 ausgemustert. (05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Messwagen der VES(M) Halle

 

Autotransportwagen Ogll 69-01-46 der DR mit einigen Wartburg-Fahrzeugen auf der Leipziger Messe. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (9)

 

DEUTRANS-Container auf SS-Wagen in einem nicht näher bezeichneten Containerbahnhof. Die DEUTRANS war ursprünglich eine bereits in der Weimarer Republik gegründete Deutsch-Russische Transport-Aktiengesellschaft namens "Derutra", für den bilateralen Transport zwischen der Sowjetunion und Deutschland. 1934 endete die Kooperation. Nach dem Zweiten Weltkrieg benötigte die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) eine Spedition, die Demontagetransporte durchführte und alle Außenhandelstransporte zwischen der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und der Sowjetunion sicherstellte. Daher wurde die „Derutra“ am 26. März 1946 in Ost-Berlin wiederbelebt. 1954 wurde die DEUTRANS – Internationale Spedition gegründet. Diese fungierte als reiner Spediteur und beauftragte die volkseigenen Kraftverkehrsbetriebe und die Deutsche Reichsbahn, aber auch Reedereien mit der Transportdurchführung. Der Hauptteil der Transporte wurde per Bahn abgewickelt. Ab den 1960er Jahren konnte man sich dem internationalen Trend zum Straßentransport jedoch nicht mehr verschließen. Die Devisenknappheit erwies sich dabei als ernstes Problem für die Beschaffung leistungsfähiger Straßenfahrzeuge, sodass Geschäfte auf Kompensationsbasis abgewickelt wurden. Da die DDR-Industrie rege Wirtschaftsbeziehungen zu Schweden pflegte, wurden Maschinen gegen Volvo-LKW getauscht. 1990 wurde die DEUTRANS von Kühne + Nagel übernommen. (1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
DEUTRANS-Container

 

94 1292 rollt mit einem Personenzug aus Schleusingen auf dem ehemaligen Zahnstangenabschnitt bei Suhl-Friedberg zu Tal. (04.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 1292 bei Suhl (1)

 

Die Bahnstrecke Suhl – Schleusingen wurde am 14. November 1911 eröffnet. Besondere Schwierigkeiten bereitete die Linienführung aus dem Suhler Talkessel zur 144 m höher gelegenen Station Friedberg. Auf dem fünf Kilometer langen Streckenabschnitt musste auf einer Länge von 1470 Metern eine Zahnstange System Abt verlegt werden, um eine Neigung von bis 70,6 ‰ befahren zu können. Erst um 1928 erfolgte die Umstellung auf Adhäsionsbetrieb mit steilstreckentauglichen Dampfloks der Baureihe 94. 94 1670 kämpft sich auf dem Steilstreckenabschnitt bei Suhl-Friedberg mit einem Personenzug nach Schleusingen bergan. (04.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 1670 bei Suhl

 

Auch 94 1292 hat alle Mühe, ihren Zug auf der bis zu 70 ‰ starken Steigung bei Suhl-Friedberg in Fahrt zu bringen. (04.1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 1292 bei Suhl (2)

 

Ein Wagen der ehemaligen Weimar-Berka-Blankenhainer Eisenbahn (WBBE), die ab 1. April 1949 zur Deutschen Reichsbahn kam. (1956) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
DR-BPWi-Wg 99362

 

58 1522 rangiert im Bahnhof Breitenbrunn auf der Bahnstrecke von Schwarzenberg (Erzgeb.) nach Johanngeorgenstadt. (02.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1522 in Breitenbrunn

 

Blick vom Schloss Wolkenstein auf die damals noch umfangreich vorhandenen Bahnanlagen des Bahnhofs Wolkenstein. Im Vordergrund befinden sich die Anlagen der Schmalspurbahn nach Jöhstadt, dahinter die Normalspurgleise der Strecke nach Annaberg-Buchholz. An der Zschopau fährt gerade ein Zug aus Jöhstadt ein. (02.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Bahnhof Wolkenstein

 

Zur Erschließung der Wälder und Rohstoffvorkommen im Umfeld von Muskau und Weißwasser wurde bereits um 1890 eine Pferdebahn mit einer Spurweite von 600 mm angelegt. Damit wurden die entstandenen Industriebetriebe (Braunkohlegruben, Ziegeleien, Sägewerke, Papierfabriken und Glashütten) über das Bahnnetz angeschlossen. Schon 1895 wurden die ersten beiden Dampfloks angeschafft. Bis zur Jahrhundertwende wuchs das Gleisnetz auf etwa 50 km. 99 3313 wurde 1914 von Borsig als Heeresfeldbahnlok in Dienst gestellt und kam 1921 als 8836 nach Muskau. Die Reichsbahn musterte sie 1984 aus. (1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 3313 in Muskau

 

99 5906 stellt im Bahnhof Gernrode den GmP 69712 zusammen. (12.04.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 5906 in Gernrode (1)

 

Rangierarbeiten mit 99 5906 im Bahnhof Gernrode. (12.04.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 5906 in Gernrode (2)

 

58 1562 mit Dg 53324 aus Zwickau auf dem Viadukt über die Zwickauer Mulde bei Schlema; eine Fotostelle, die man damals angesichts des Uranbergwerks der SDAG Wismut (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) im Hintergrund schnellstmöglichst wieder verlassen sollte.  (19.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1562 bei Schlema

 

58 1207, eine badische G 12, im Bw Schwarzenberg/Erzgeb. (18.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1207 im Bw Schwarzenberg

 

58 1758 mit P 3603 nach Johanngeorgenstadt am Brückenbergtunnel bei Schwarzenberg/Erzgeb. (17.04.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1758 bei Schwarzenberg (10)

 

Sogar am Neujahrstag des Jahres 1978 war 99 1561 mit einem Güterzug bei Großrückerswalde unterwegs. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (3)

 

Am Neujahrstag 1978 sorgte 99 1561 in Niederschmiedeberg für ein zusätzliches Feuerwerk. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (4)

 

99 1561 mit einem Güterzug nach Jöhstadt an der Brücke hinter Niederschmiedeberg. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (5)

 

Ausfahrt des Güterzuges nach Jöhstadt mit 99 1561 am Wasserhaus in Steinbach. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (6)

 

99 1561 im Preßnitztal an der alten Mühle bei Steinbach. (01.01.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Winter im Preßnitztal (7)

 

Die in Wolkenstein nach Jöhstadt ausfahrende 99 1568 trifft auf 38 205, die sich im Rahmen einer Sonderfahrt hier aufhielt. (03.05.1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Begegnung in Wolkenstein

 

DR 100 412 rangiert im Bahnhof Wolkenstein. Die Kleinlok wurde am 11.09.1934 von Deutz als "Kö 4412" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1943 wurde sie auf Vergaserbetrieb mit Flüssiggas umgebaut und in Kb 4412 umgezeichnet. Die Deutsche Reichsbahn der DDR baute sie wieder in eine "normale" Kö zurück. 1970 wurde sie in 100 412 umgenummert, 1992 erhielt sie die Betriebsnummer 310 412 und wurde am 24.08.1994 in Zwickau ausgemustert. Im selben Jahr wurde sie an die Anschlußbahn Potsdam-Rehbrücke verkauft. (1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 100 412 in Wolkenstein

 

Im Bahnhof Mügeln begegnen sich 99 1608 und eine weitere IV K mit 99 1584. (28.08.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
IV K-Treffen in Mügeln

 

99 7239 verlässt mit einem Personenzug nach Alexisbad den Bahnhof Gernrode. (02.1990) <i>Foto: A. Röder</i>
99 7239 in Gernrode

 

Nach einer Zugkreuzung fährt 99 5902 in Mägdesprung in Richtung Alexisbad aus. (02.1990) <i>Foto: A. Röder</i>
99 5902 in Mägdesprung

 

01 018 übernimmt in Magdeburg Hbf einen Zug. Im Hintergrund fährt gerade ein britischer Miltärzug aus Berlin vorbei. (02.1969) <i>Foto: W. Laudien </i>
01 018 in Magdeburg

 

58 1125 auf der Drehscheibe des Bw Saalfeld, noch mit dem alten Lokschuppen. Im Hintergrund ist die Brücke der Fernstraße 281 (heute: Bundesstraße 85) zu erkennen, die von den Reichsbahnern später angesichts der ständigen Umlagerung von Fotografen etwas verächtlich "Affenfelsen" tituliert wurde. (1969) <i>Foto: W. Laudien </i>
58 1125 in Saalfeld

 

Die Saalfelder 93 1134 wartet im Bahnhof Rottenbach auf neue Aufgaben. (1969) <i>Foto: W. Laudien </i>
93 1134 in Rottenbach

 

1941 wurden zwei Baumusterlokomotiven der Baureihe 23 von den Schichau-Werken in Elbing gebaut und ausgeliefert. Geplant war die Beschaffung von 800 Lokomotiven als Ersatz für die pr. P 8; bedingt durch den Zweiten Weltkrieg konnte die Serienproduktion jedoch nicht aufgenommen werden. Nach dem Krieg verblieben die beiden Lokomotiven mit den Betriebsnummern 23 001 und 23 002 bei der Deutschen Reichsbahn der DDR und wurden in Berlin, Brandenburg an der Havel, Jüterbog und Halle stationiert. 23 001 erhielt 1961 einen für die Baureihe 50 entwickelten Reko-Kessel mit Verbrennungskammer und 1970 die EDV-Nummer 35 2001-2. 23 002 sollte ebenfalls rekonstruiert werden, sie wurde jedoch 1967 wegen Schäden am Rahmen und den Rädern ausgemustert. 35 2001 wurde 1975 in Cottbus verschrottet, da es für den Einzelgänger kein sinnvolles Einsatzgebiet mehr gab. Die Konstruktion der Lok diente nach dem Krieg als Grundlage für die als Baureihe 23.10 eingeordneten Neubauloks der DR. Die DB-Neubaulok der DB-Baureihe 23 lehnte sich hingegen an einen nicht verwirklichten Entwurf der BMAG für die DRG-Baureihe 23 an. Das Foto (restauriert aus einem völlig kaputten Orwo-Dia) der zur VES(M) Halle gehörenden 23 001 entstand im Bw Saalfeld. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
23 001 in Saalfeld

 

38 354 war eine Rückkehrlok aus Frankreich, die 1919 an die ETAT ausgeliefert und später bei der SNCF als 230-E-977 lief. 1942 wurde die Lok nach Deutschland zurückgeholt und befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der DR, die die Lok als 38 354 einordnete. 1968 wurde sie beim Bw Karl-Marx-Stadt-Hilbersdorf ausgemustert. (1966) <i>Foto: Joachim Claus</i>
38 354 im Bw KMS

 

Blick aus der damaligen Hochschule für Verkehrswesen (HfV) auf den Dresdner Hauptbahnhof, wo sich eine pr. P 8 und eine DR-Neubaulok der Baureihe 65.10 begegnen. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Neubaulok und Altbaulok

 

Lok 2 der VEB Zuckerfabrik Unstrut-Helme in Erfurt. Dahinter verbirgt sich die ehemalige 89 6031, eine Henschel-Lok vom Typ Bismarck, Baujahr 1929, die ursprünglich als Lok 2 an die Kleinbahn-AG Genthin-Ziesar geliefert worden war. 1959 wurde sie von der Reichsbahn ausgemustert und verdingte anschließend ihr Gnadenbrot als Werklok. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VEB Zuckerfabrik Unstrut-Helme

 

Die 1923 bei Hartmann in Chemnitz gebaute 94 2089 im Bw Riesa. Sie erhielt sogar (auf dem Papier) noch eine EDV-Nummer (94 2089-4), wurde aber am 29.10.1970 ausgemustert. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
94 2089 in Riesa

 

98 009 rangiert im Bahnhof Freital-Ost. Die Lok schied 1968 aus dem aktiven Dienst aus. (1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
98 009 in Freital

 

99 322 in der Ernst-Thälmann-Straße in Bad Doberan. (1968) <i>Foto: Joachim Claus</i>
"Molli" in Bad Doberan (31)

 

In den 1960er Jahren kehrte nochmals kurzzeitig die sächs. IV k auf die Schmalspurbahn Freital-Potschappel – Nossen zurück, da die planmäßig dort eingesetzten Maschinen der Baureihe VI k Probleme nach der Rekonstruktion hatten. Auch der G-Wagen auf dem 1. Rollwagen hinter der Lok ist "rekonstruiert": Ein sog. "Teil-Mod(ernisierungs)-Wagen" auf der Basis eines Flachdach-G-Wagens der Verbandsbauart mit neuem Blechdach, Beblechung des oberen Wagenkastens, UIC-Lüftungsschieber, Rollenlager etc. (1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
99 561 in Nossen

 

99 5633 (Jung, Baujahr 1917) in Straupitz, der Betriebsmittelpunkt der Bahnstrecke Lübben – Straupitz – Cottbus (Spreewaldbahn) war. Hier gab es einen dreiständigen Lokschuppen. Personenzüge fuhren  auf der Spreewaldbahn bis 1970 (Restabschnitte), Güterverkehrgab es auf dem Reststück Cottbus Spreewaldbahnhof – Cottbus Flughafen (drei Gleisanschlüsse) noch bis 1983. Auf allen anderen Strecken war der Güterverkehr bis zum Jahr 1968 schrittweise aufgegeben worden. (1967) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Spreewaldbahn (2)

 

Das RAW Dresden besaß fünf pr. T 3, um deren Herkunft sich die Fachleute streiten, da mehrere Nummern doppelt besetzt wurden. Auch bei der Lok 6 scheint man sich nicht einig zu sein, ob dies die ehemalige 89 7251 oder 89 7480 war. 89 7251 war ab 01.05.1961 zunächst Werklok im RAW Karl-Marx-Stadt, ging 1964 als Werklok 3 zum RAW Dresden und wurde später in Nr. 6 umgezeichnet. 89 7480 war seit 01.03.1958 als Werklok 6 im RAW Dresden tätig und wurde dort 1971 ausgemustert. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Werklok 6 RAW Dresden (1)

 

Was die Dresdner Werklok 6 (ex 89 7480 oder 89 7251) in Karl-Marx-Stadt-Hilbersdorf zu suchen hatte, ist nicht geklärt. Möglicherweise war sie als temporärer Ersatz für die im dortigen RAW normalerweise tätige 89 7278 hierher gekommen. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Werklok 6 RAW Dresden (2)

 

Am 31. Mai 1970 wurde die Elektrifizierung der Direktverbindung Leipzig–Dresden und damit des Sächsischen Dreiecks vollendet. Aus diesem Anlass waren mehrere Sonderzüge unterwegs. Einen bespannte E 42 092 vom Bw Karl-Marx-Stadt mit einer unbekannten Schwesterlok, aufgenommen in Leipzig Hbf. (31.05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Elektrif. sächs. Dreieck (1)

 

E 42 010 und E 42 097 mit einem Güterzug in Tharandt auf der Bahnstrecke Dresden - Werdau. (1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
E 42 in Tharandt

 

E 42 100 mit einer Schwesterlok vor dem Eröffnungszug des elektrischen Betriebes der Gesamtverbindung Leipzig - Dresden im Bahnhof Dresden-Neustadt. (31.05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Elektrif. sächs. Dreieck (2)

 

Gedenktafel zur Eröffnung des elektrischen Betriebs im sächsischen Dreieck Reichenbach/Leipzig/Dresden an E 42 100. (31.05.1970) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Elektrif. sächs. Dreieck (3)

 

Vorstellung einer chromoxidgrünen Co'Co' 50-Hz-Versuchslok von LEW auf der Leipziger Frühjahrsmesse, die bereits 1961 gebaut worden war, aber nicht durch die DR übernommen wurde. Sie erhielt zunächst die Nr. 9159 und wurde später in "DDR Versuchslok 1" umgezeichnet. 1968 wurde sie in Hennigsdorf zerlegt. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (1)

 

E 251 002, die speziell für die Strecke Blankenburg (Harz) – Königshütte (Rübelandbahn) entwickelt worden war, in einer Sonderlackierung auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1965. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (2)

 

Die Baureihe V 15 der DR (ab 1970: 101) war für den leichten Rangierdienst konzipiert worden. Bereits 1955 lieferte LKM Babelsberg eine Baumusterlok. 1959/60 begann die Produktion der Nullserie (V 15 1001 bis 1005) und der ersten Kleinserie (V 15 1006 bis 1020) mit 110 kW (150 PS) Motorleistung. Weitere Serien folgten ab 1960 mit einem 132 kW (180 PS)-Motor als Unterbaureihe V 15.20–21. Auffälligste Änderung war der ab V 15 2026 auf 1000 mm vergrößerte Treibraddurchmesser. V 15 2258 wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1963 präsentiert. (03.1963) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (3)

 

Was die Verantwortlichen dazu bewegte, die eigentliche V 180 059 als V 200 1001 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1965 zu bezeichnen, ist nicht geklärt. Möglicherweise sollte es eine Breitseite gegen die bei der DB gerade neu in Dienst gestellte Baureihe V 200.1 sein. (28.02.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Leipziger Messe (5)

 

Drei abgestellte Rangierloks, es sind wohl 92 943, 91 6485 und 74 1277, warten frisch im Raw Tempelhof ausgebessert in Berlin-Grunewald auf die Rückfahrt in ihre Heimat-Bws. (06.06.1963) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
Rangierloks in Grunewald

 

74 631 (Bw Seddin) mit einem Hilfszug in Berlin-Charlottenburg. Der Hilfszug fährt Richtung Ruhleben/Spandau in die Verbindungskurve zur Lehrter Bahn. Dahinter liegt der Bahndamm für die Ringgleise der S-Bahn. Im Hintergrund stehen Güterwagen an den Verladegleisen des Güterbahnhofs. Im Vordergrund warten offenbar DB-Güterwagen für den Interzonengüterverkehr Berlin-Grunewald - Braunschweig Rbf. (22.09.1962) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
74 631 in Bln-Charlottenburg

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb ein Expemplar der französischen Dampflokomotive Klasse 241 A bei der Deutschen Reichsbahn der DDR. Sie diente als Versuchslok im Rahmen der Entwicklung der Kohlenstaubfeuerung und wurde 1952 aus dem Schadpark der RBD Greifswald entnommen und im RAW Zwickau umgebaut. Die Lok war ab Dezember 1953 beim Bw Dresden-Altstadt beheimatet (Foto) und im Schnellzugdienst Dresden – Berlin eingesetzt. 1957 wurde die Lok nach nur 34.000 km Laufleistung abgestellt. (1955) <i>Foto: Georg Otte</i>
08 1001 in Dresden (2)

 

Vom 18. bis 20. August 1953 fand mit der auf Kohlenstaubfeuerung umgebauten 17 1042 eine Versuchsfahrt von Stendal über Saßnitz nach Gutenfürst statt.  Hinter der Lok wurde ein behelfsmäßiger Kohlenstaubwagen ehemals russischer Bauart mitgeführt, dahinter ein sächsischer Abteilwagen als Brigadewagen. Dahinter folgt ein weiterer Staubwagen und 20 Grs-Wagen als Balast. Die Abnahme der bereits am 08.02.1951 umgebauten Lok fand erst am 26.11.1953 durch das RAW Stendal statt. 1962 wurde sie abgestellt und diente anschließend als Ersatzteilspender für die Museumslok 17 1055. (18.08.1953) <i>Foto: ZBDR</i>
17 1042 auf Messfahrt

 

17 1077 war nach 17 1119 die Zweite auf Kohlenstaubfeuerung umgebaute S 10.1. Wie alle anderen Umbauten, war auch sie ein Ergebnis der Folgen des Zweiten Weltkriegs, da mehr als 80 % der Steinkohleförderungsgebiete außerhalb der DDR lagen. Aus dem Zwickauer Kohlerevier und aus Polen konnte gerade einmal die Hälfte des Bedarfs gedeckt werden. Zudem bezog die junge DDR-Reichsbahn noch einen Teil als Importkohle aus Großbritannnien über harte Devisen. Daher reifte die Idee, heimische Braunkohle als Feuerung zu verwenden. Schnell erkannte man, dass der schlechtere Wirkungsgrad der Braunkohle die Heizer an ihre körperliche Belastungsgrenze führte. So erinnerte man sich an die Vorkriegsbauarten von Kohlenstaubloks und wählte die in die Jahre gekommene S 10.1 wegen der langen schmalen Feuerbüchse, des guten Saugzuges und der langen Brennwege aus, die sich zum vollständigen Ausbrennen des Staubes geradezu zum Umbau anbot.  17 1077, hier beim Wassernehmen im Bw Leipzig Hbf West, war vom 06.06.1950 bis zum Sommer 1962 als Kohlenstaublok unterwegs. Am 28.04.1964 wurde sie ausgemustert und Ende 1965 zerlegt. (1957) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
17 1077 in Leipzig

 

Insgesamt baute die DDR-Reichsbahn 14 Lokomotiven der Reihe 17.10 auf Kohlenstaubfeuerung um. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wie Undichtigkeiten im Rohrsystem oder Ablagerungen und Auszehrungen in Rohrwänden und der Feuerbüchse, hatte man offenbar Mitte der 1950er Jahre die Probleme im Griff. Zur raschen Abstellung der Loks führte dann ab Mitte 1958 die Überalterung der immerhin schon 40 Jahre alten S 10.1 mit ihren Folgeschäden an Trieb- und Laufwerken, Rahmenrissen, Rissen am mittleren Zylinderblock u.ä. 17 1114 vom Bw Cottbus steht hier vor dem Schuppen im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok lief vom 21.06.1951 bis zur Ausmusterung 1963 als Kohlenstaublok. (12.04.1958) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
17 1114 in Leipzig

 

Die ehemalige Stargarder 17 1089 in Wien West. Die Lok wurde am 13. März 1945 zusammen mit den ebenfalls aus Stargard stammenden 17 1004 und 17 1099 im Bahnhof Schönwies bei Landeck in Tirol aufgefunden. Die Quellen geben bislang keine Auskunft darüber, wie die Loks von Pommern nach Österreich gelangten. Ende 1955 wurde sie in Hütteldorf abgestellt und 1957 verschrottet. (1952) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
17 1089 in Wien

 

58 1111 und 95 1027 im Rahmen einer Plandampfveranstaltung mit Ng 64415 (Arnstadt - Grimmenthal) bei Gräfenroda. (19.03.1993) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 + 95 b. Gräfenroda (1)

 

99 1590 in Rothenkirchen (Vogtl) auf der mit rund 42 km ersten, steilsten und längsten Schmalspurbahn Sachsens von Wilkau-Haßlau über Kirchberg - Stützengrün - Schönheide nach Carlsfeld. Zwischen 1965 und 1977 wurde der Verkehr auf der Schmalspurbahn schrittweise beendet. Auf dem letzten Reststück zwischen Rothenkirchen und Schönheide Süd wurde der Reiseverkehr am 27. September 1975 eingestellt, der letzte Güterzug zur Bürstenfabrik Stützengrün verkehrte am 30. April 1977. (02.10.1974) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1590 in Rothenkirchen

 

58 1111, eine bad. G 12 (ex 58 311), vor P 3603 nach Johanngeorgenstadt im Bahnhof Lauter. (27.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Lauter (1)

 

Am Gründonnerstag des Jahres 1975 war im Erzgebirge nochmals der Winter zurückgekehrt. 58 1111 verlässt mit P 3603 den Bahnhof Lauter zwischen Aue und Schwarzenberg. (27.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1111 in Lauter (2)

 

Ausfahrt des P 3603 nach Johanngeorgenstadt mit 58 1934 vom Bw Aue im Bahnhof Wiesenburg. Im schwarzen Mantel hält Joachim Schmidt die Szene ebenfalls fotografisch fest, davor Joachim Reh. (26.03.1975) <i>Foto: Rolf Weigel</i>
Fotografen in Wiesenburg

 

58 1934 im vorösterlichen Schnee des Erzgebirges mit P 3603 nach Johanngeorgenstadt bei Antonsthal. (26.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
58 1934 bei Antonsthal

 

Ostersamstag 1975 auf der Preßnitztalbahn: 99 1594 mit einem Güterzug nach Jöhstadt in Oberschaar (Mildenau) kurz vor Einfahrt in den Bahnhof Steinbach. (29.03.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1594 bei Steinbach

 

50 3523 überquert mit dem Sandzug Gag 56353 nach Glauchau die Mulde in Rochlitz. (05.1987) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Der Sandzug in Rochlitz

 

50 3688 vom Bw Glauchau passiert mit dem Sandzug einen lässigen Schrankenwärter an einem Bahnübergang bei Waldenburg/Sachsen. (05.1987) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Der Sandzug bei Waldenburg

 

50 3576 mit dem Sandzug vor der Kulisse von Schloss Wechselburg im Muldental. In der DDR-Zeit diente das Schloss als „Kinder-Tuberkuloseheilstätte Dr. Friedrich Wolf“. Noch um 1991 wurde es als neurologisch-psychiatrisches Kinderkrankenhaus genutzt. Heute es leer und ist vom Verfall bedroht.  (05.1987) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Der Sandzug in Wechselburg

 

99 1582 mit einem Güterzug nach Niederschmiedeberg auf dem Dreischienengleis bei Wolkenstein. (01.08.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1582 bei Wolkenstein (3)

 

Auf der ehemaligen Stammstrecke der Altmärkischen Kleinbahn ist 64 1212 vom Bw Salzwedel (Lokbf Kalbe) mit einem Personenzug nach Beetzendorf in Badel eingetroffen.  (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
64 1212 in Badel (2)

 

Einige Umstände sprechen dafür, dass hier 62 015 mit der Fake-Nummer 62 009 ausgestattet wurde. Markant ist der Sandkasten, der nicht dem Original der 62 009 entspricht, außerdem ist im Hintergrund ein Doppelstockeinzel-Steuerwagen zu sehen, der zum Ausmusterungsdatum der Lok im Jahr 1970 noch nicht existierte. Da kein Aufnahmedatum existiert, wurde dies fiktiv auf 1976 gesetzt. (1976) <i>Foto: Michael Malke</i>
62 009 oder doch 62 015 ?

 

Anlässlich der Veranstaltung "125 Jahre Eisenbahn in Chemnitz" feierte auch 75 515 ihren Abschied aus dem aktiven Dienst. In Wolkenstein wird sie von einem Planzug nach Annaberg-Buchholz mit 110 690 überholt. Die weitere Zukunft der säch. XIV HT stand unter keinem guten Stern. Sie wurde in der Nacht vom 14. auf 15. Juni 1983 durch einen Rangierunfall in Karl-Marx-Stadt Hbf stark beschädigt. Eine Rangierabteilung drückte die Lok über den Prellbock, dabei wurde das Führerhaus und der Rahmen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1989 wurde die Lok im RAW Meiningen repariert und der Status als rollfähige Museumslok wiederhergestellt. Seit 1990 befindet sich die Lok als Dauerleihgabe im SEM in Chemnitz-Hilbersdorf. (02.10.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von 75 515 (1)

 

74 231 (Union Königsberg, Baujahr 1908) kam nach ihrer Ausmusterung am 22.01.1965 zur Erfurter Industriebahn und wurde dort zunächst als Lok 6, ab 1968 als Lok 2 bis 1973 eingesetzt. Hier bereits abgestellt, war sie von 1974 bis 1992 als Denkmallok vor dem Erfurter Bahnhof aufgestellt. 1999 wurde die Lok an die Museums-Eisenbahn Minden verkauft und erhielt eine Hauptuntersuchung in Meiningen. Hierbei wurde sie mit einen Neubaukessel ausgerüstet, erhielt die preußischen Farbgebung und wurde wieder als T 11 "Hannover 7512" bezeichnet. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (5)

 

74 1192 (Hohenzollern, Baujahr 1915) ging im November 1966 als Lok 3 an die VEB Industriebahn Erfurt. Ihre Dienste wurden auch ab Mitte der 1970er Jahre nicht mehr benötigt. 1977 erwarb die DGEG die Lok, die am 7. November 1977 in Bochum-Dahlhausen eintraf. Ab 1983 wurde in Bochum-Dahlhausen mit der betriebsfähigen Aufarbeitung der Lok begonnen, die im August 1985 mit Hilfe der Fa. Reuschling in Hattingen abgeschlossen werden konnte. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (6)

 

Die Stadt Erfurt betrieb seit dem 8. Mai 1912 im Nordosten eine Industriebahn. Die kommunale Bahn wurde am 1. Januar 1952 zum volkseigenen Betrieb (VEB) verstaatlicht. Das Unternehmen betreute an die hundert Gleisanschließer. Vier Dampflokomotiven, darunter die hier gezeigte Lok 1, beförderten täglich rund 130 Güterwagen auf dem ca. 40 km langen Industriebahnnetz mit 180 handbedienten Weichen. Erst 1975 wurde der Rangierfunk eingeführt und 1977 die ersten Dieselloks in Betrieb genommen. Nach der Wende versuchte die Stadt, den Fortbestand ihres Bahnbetriebs zu sichern und gründete am 1. Mai 1990 die Erfurter Industriebahn GmbH (EIB). Am 3. März 2007 erfolgte Umbenennung des Unternehmens von Erfurter Industriebahn in die heutige Erfurter Bahn GmbH (EB). (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Erfurter Industriebahn (7)

 

58 1758 mit P 3603 (Zwickau - Aue - Johanngeorgenstadt) am Ufer der Zwickauer Mulde bei Schlema. (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1758 bei Schlema (3)

 

58 1562 mit einem Güterzug nach Johanngeorgenstadt an einer interessanten Fels-Mauerkonstruktion im Schwarzwassertal bei Antonsthal.  (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1562 bei Antonsthal

 

58 1562 mit einem Güterzug im Bahnhof Aue vor dem sinnigen und durchaus auch mehrdeutig zu verstehenden Spruch "Die Hauptaufgabe bestimmt auch künftig unseren Weg!" (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1562 in Aue (1)

 

Im Mai 1980 war 02 0201 (18 201) mit einem DEFA-Filmzug auf der Saalebahn bei Kahla unterwegs. Die Deutsche Film AG, kurz DEFA, war das volkseigene Filmunternehmen der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Der Anlass für die Filmaufnahmen ist nicht überliefert. (14.05.1980) <i>Foto: Michael Malke</i>
DEFA-Filmzug (1)

 

95 0032 macht sich im Bw Sonneberg für den nächsten Einsatz bereit. (02.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0032 in Sonneberg

 

Der Bahnhof Neuhaus am Rennweg ist mit 830 m ü. NN der höchstgelegene Bahnhof in Thüringen und einer der höchstgelegenen Regelspurbahnhöfe in Deutschland. Der Reiseverkehr zwischen Ernstthal und Neuhaus endete bereits am 16. März 1968. Der Fahrkartenschalter wurde von der DR noch bis Mai 1993 weiterbetrieben. Den Güterverkehr erledigte Jahrzehnte lang die bewährte pr. T 20. Hier ist 95 0032 aus Ernstthal in Neuhaus eingetroffen. Seit Dezember 2002 wird der Bahnhof wieder fahrplanmäßig im Reiseverkehr bedient.  (10.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0032 in Neuhaus am Rennweg

 

95 0016 hat mit E 802 von Sonneberg nach Leipzig die ersten Häuser von Lauscha erreicht. (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0016 bei Lauscha (1)

 

Nach dem Kopfmachen in Lauscha geht es für 95 0016 mit dem E 802 rückwärts weiter in Richtung Oberlauscha. Die Strecke umrundet hier den Teufelsholzberg und gewinnt dabei auf einer Strecke von etwa 3,3 Kilometern rund 85 Höhenmeter.  (05.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
95 0016 bei Lauscha (2)

 

Eine 95er überquert mit einem Personenzug aus Eisfeld das Viadukt über den Teufelsgraben bei Sonneberg-West. Es weist eine Länge von 171 m und einer Höhe von 23 m auf. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
Viadukt Sonneberg-West

 

01 2018 (Bw Wittenberge) vor einem Schnellzug im Bahnhof Berlin-Lichtenberg. (05.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
01 2018 in Berlin

 

Die noch mit Boxpok-Rädern ausgestattete 01 0503 vom Bw Wittenberge im Bahnhof Berlin-Lichtenberg. (05.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
01 0503 in Berlin

 

Die Schmalspurbahn Eisfeld – Schönbrunn war eine knapp 18 Kilometer lange Eisenbahnstrecke, die Eisfeld mit dem nördlich gelegenen mittleren Schleusetal verband. Weil die Endstation im Schleusegrund lag, wurde die Eisenbahnlinie in der Bevölkerung auch „Gründerla“ genannt. Besonders für den Güterverkehr war die Bahnstrecke bedeutsam. Von Anfang an wurde dabei normalspurige Wagen mit Rollböcken befördert. 1926 wurde auf den Betrieb mit Rollwagen umgestellt, bis Betriebseinstellung war damit aber nur der Transport zweiachsiger Normalspurwagen zugelassen. Mit Doppeltraktion wurden dabei in den 1950er Jahren Güterzüge mit bis zu 440 t Gesamtlast gefahren. 1970 verkehrten meist vier Güterzüge täglich. Güterkunden waren unter anderem die Glasfabriken in Schönbrunn und Biberau, die Porzellanfabrik in Brattendorf, eine Ziegelei in Rother Haag und eine Metallweberei in Brünn. Der Güterzugverkehr wurde am 31. März 1973 eingestellt. 99 7236 half anschließend beim Streckenabbau mit, hier unmittelbar am Bahnhof Eisfeld. Im Vordergrund verläuft die Normalspurstrecke der Werrabahn nach Meiningen. (03.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
Das Ende des "Gründela" (1)

 

Unzureichende Streckenunterhaltung führte am 23. September 1967 zur Einstellung der Personenzugverkehrs auf der Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn. Am 1. Dezember 1970 wurde die Strecke in ein Streckenrangiergleis mit drei Rangierbezirken umgewandelt. Der Güterzugverkehr wurde am 31. März 1973 eingestellt. Danach begann der Streckenrückbau, der im April 1974 abgeschlossen war. Bei Betriebseinstellung waren noch die Lokomotiven 99 231, 235, 236 und 237 vorhanden. Diese wurden anschließend zur Harzquerbahn abtransportiert. 99 7236 war die letzte hier im Einsatz befindliche Lok und half beim Streckenabbau tatkräftig mit, der in der Bahnhofseinfahrt von Eisfeld fast vollendet ist. (03.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
Das Ende des "Gründela" (2)

 

SVT 183 252 vom Bw Berlin-Karlshorst in Diensten der DDR-Regierung bei Berlin-Altglienicke. Der Triebwagen wurde 1945 im RAW Wittenberge zum Regierungs- und Salontriebwagen umgebaut und erhielt eine komplett neue Inneneinrichtung. Im Umzeichnungsplan des RZA München von 1951 waren die Fahrzeuge aus der Sowjetischen Besatzungszone noch enthalten, darin war der ehemalige SVT 137 225 noch zur Umzeichnung in VT 04 103 vorgesehen. Im Sommer 1985 wurde der Triebwagen anläßlich des 150jährigen Jubiläums der deutschen Eisenbahnen zur Ausstellung "Zug der Zeit - Zeit der Züge" in Nürnberg als Gastfahrzeug der DR präsentiert (vgl. Bild-Nrn. 57720 und 57721). Bei der 150-Jahrfeier der Strecke Dresden - Leipzig im Jahr 1989 war er ebenfalls dabei (vgl. Bild-Nrn. 36148 und 69382). Im November 1999 wurde er abgestellt. Seit 2001 steht er auf Gleis 24 im Leipziger Hbf als Denkmal. (12.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
183 252 bei Berlin

 

SVT 182 009 als Sonderzug im Bahnhof Meissen. Der Zug hatte schon eine bewegte Geschichte hinter sich: Zunächst wurd der am 21. September 1938 abgenommene und im Bw Berlin Anhalter Bahnhof beheimatete SVT 137 856 bis zur Einstellung des Triebwagenverkehrs Ende August 1939 von Berlin nach Köln, München, Karlsruhe und Basel eingesetzt. Während des Krieges erweckten die betriebsfähig abgestellten Fahrzeuge das Interesse der damaligen Machthaber und so gelangte der SVT 137 im nunmehr unauffälligen, dunkelgrünen Anstrich und ausgerüstet mit Sonderausstattung wie Schlafkabinen und Funkanlage in den Fuhrpark des Reichsministers Göring. Im Mai 1945 wurde er von der US-Army in Bayern beschlagnahmt und anschließend als "USA 444", der Kommandozug der US-Constabulary, unterwegs. 1949 wechselte das Fahrzeug mit der mittlerweile neuen Fahrzeugnummer SVT 06 109 zum Hauptquartier der 7. US-Army nach Stuttgart, ab 1955 wurde er gegen den SVT 06 107 nach Frankfurt umgesetzt und im Bw Frankfurt-Griesheim beheimatet. Nach der Lieferung der neuen zweiteiligen VT 08 für die US-Army wurden alle Vorkriegs-Schnelltriebwagen an die DB zurückgegeben. Da zu dieser Zeit bereits die neuen TEE-Triebzüge VT 11 im Einsatz waren, bestand bei der DB kein Bedarf mehr an Vorkriegs-SVT. Im Rahmen eines Tauschgeschäftes gelangte der SVT 06 109 neben drei weiteren SVT "Köln" sowie vier SVT "Hamburg" im Frühjahr 1959 zur Deutschen Reichsbahn der DDR.  (26.08.1978) <i>Foto: Michael Malke</i>
SVT 182 009 in Meissen (1)

 

Die Übernahme des SVT 06 109 an die DR erfolgte erst nach Ausbau der gesamten Inneneinrichtung, der neue Maybach-GTO-6-Dieselmotor blieb allerdings im Fahrzeug. Vom 29. Juni bis zum 30. September 1959 wurde das Fahrzeug im RAW Wittenberge aufgearbeitet und erhielt eine neue Inneneinrichtung neu und den ursprünglichen elfenbein/violetten Außenanstrich. Ab 1. Oktober 1959 wurde er unter der Nummer VT 137 856 beim Bw Berlin-Karlshorst stationiert. Ab 1970 bekam er die neue Betriebsnummer 182 009 und wurde nur noch im DR-Binnenverkehr von Berlin nach Bautzen, Rostock und Magdeburg eingesetzt. Der letzte planmäßige Einsatz erfolgte am 27. Mai 1978 als Ext 162/163 nach/von Leipzig. Nach der Ausmusterung am 03.03.1982 diente er der DR als Baubüro in Berlin-Schöneweide. Heute wird er von der Maybach Siftung in Stuttgart betreut. (26.08.1978) <i>Foto: Michael Malke</i>
SVT 182 009 in Meissen (2)

 

Der ehemalige "Fliegende Kölner" SVT 137 278 wurde bei der DR in 182 004 umgezeichnet und befindet sich hier mit einem unbekannten Schwesterfahrzeug auf der Fahrt von Berlin nach Leipzig in Berlin. (1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
SVT 182 004 bei Berlin

 

VT 185 026 (ex VT 137 212, Baujahr 1935) im Bahnhof Stendal. Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft beschaffte Fahrzeuge dieser Baureihe als Einheitstriebwagen mit dem sog. "Essener Grundriss" in mehreren Bauserien, die sich hauptsächlich in der Maschinenanlage und der Leistungssteuerung unterschieden. Nach 1945 kamen je sieben Fahrzeuge zu den beiden deutschen Bahnverwaltungen. Fünf Fahrzeuge wurden 1970 zur Einführung des EDV-Nummersystems bei der DR noch in die Baureihe 185 eingereiht. Das letzte Fahrzeug (185 007) wurde 1977 ausgemustert. (1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
VT 185 026 in Stendal

 

Eine 102 mit vier Beiwagen als Personenzug nach Peenemünde im Bahnhof Zinnowitz auf Usedom. (1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
Personenzug in Zinnowitz

 

Die DRG-Triebwagen 137 058 bis 067 und 137 075 bis 079 waren Einheitstriebwagen der Waggonfabrik Wismar mit Eilzugwagengrundriss. Sie wurden speziell für den Ruhrschnellverkehr und den Verkehr im Raum Dresden in den Jahren 1934 und 1935 beschafft. Die zwei Serien unterschieden sich geringfügig im Fahrzeuggrundriss, in der Leistungssteuerung und der elektrischen Ausrüstung. Den Krieg überstanden acht Fahrzeuge der ersten Serie, von denen sieben in den Bestand der Deutschen Reichsbahn und einer in den Bestand der Deutschen Bundesbahn (als VT 33 106) übergingen. Zwei Fahrzeuge der ersten Serie wurden 1945 ausgemustert. Fünf Fahrzeuge der DR wurden 1970 mit Einführung des EDV-Nummersystems in die Baureihe 185.0 umgezeichnet. Zu dieser Zeit waren die Triebwagen 185 004 und 007 im Arbeitszugdienst eingesetzt und dienten dem Pendelverkehr von Bad Schandau nach Decin. In diesem Zusammenhang entstand wohl dieses Bild in Bad Schandau. Beide Fahrzeuge wurden bis 1977 ausgemustert. Einige wurden noch als Aufenthaltsräume weiterverwendet, der 185 004 wurde 1992 im Bw Dresden-Friedrichstadt zerlegt. (1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
VT 185 004 in Bad Schandau

 

Bevor 62 015 im Jahr 1975 Traditionslok der DR wurde, gehörte sie zu den letzten Exemplaren der Baureihe, die beim Bw Frankfurt/Oder eingesetzt wurden. Hier steht sie mit einem Personenzug nach Frankfurt/Oder im Bahnhof Erkner bereit. Während die Deutsche Reichsbahn bereits seit Ende der 1960er Jahre versuchte, möglichst umfassend Loks verschiedener Baureihen, Traktionsarten und Einsatzbereiche zu erhalten, war die DB zu dieser Zeit noch nicht soweit. Stattdessen verschrottete sie eine einzigartige Sammlung, zu der übigens auch die letzte 62er der DB gehörte (62 003), Ende der 1960er Jahre im Aw Schwerte.  (1969) <i>Foto: Georg Otte</i>
62 015 in Erkner

 

61 002 verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden und wurde von dort aus weiterhin zunächst im Reisezugverkehr nach Berlin eingesetzt. Hier wendet sie auf der Drehscheibe im Bw Berlin Ostbahnhof. Das sie ein Einzelstück war, wurde der Aufwand in der Unterhaltung immer problematischer. Im Westen wäre die Lok längst abgestellt worden, der Mangel in der DDR und der Umstand eine über 160 km/h schnelle Lok zu besitzen, machte sie für die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M) Halle interessant. 1961 wurde sie in die Schnellfahrlok 18 201 umgebaut. (1954) <i>Foto: ZBDR</i>
61 002 in Berlin (2)

 

61 001 (Bw Dresden-Altstadt) zu Besuch in Leipzig Hbf, in dem die Spuren des letzten Krieges noch unübersehbar sind. Max Baumberg rettete letztlich das Einzelstück, weil unter seiner Leitung die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M) Halle eine Versuchsmaschine für Geschwindigkeiten über 160 km/h suchte. 1961 wurde 61 002 im RAW Meiningen zur Schnellfahr-Versuchslok mit Schlepptender und der neuen Betriebsnummer 18 201 umgebaut. Mit einem Neubaukessel, den Außenzylindern der Hochdrucklok H 45 024 sowie einem neuen, geschweißten Innenzylinder und der Laufachse der H 45 024 erreichte sie Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h. (1955) <i>Foto: Karl-Heinz Brust</i>
61 002 in Leipzig

 

Ursprünglich für den Einsatz auf der schmalspurigen Trusebahn (Thüringen) gebaut, kam 99 4532 (O&K, Baujahr 1924) nach dem Ende der Bahn im Jahre 1959 zunächst bis zur Entscheidung über ihre Weiterverwendung ins RAW Görlitz. Obwohl ihr Einsatz als Einzelstück fraglich schien, wurde sie 1962 nach Rügen abgegeben, wo sie aber nicht heimisch wurde. Ab 1963 kam sie nach Zittau, wo sie sich bis Oktober 1989 im Rangierdienst bewährte. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 4532 in Zittau (4)

 

86 1223 und 86 1552 in im Schuppen ihrer ostsächsischen Heimat Zittau. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1223 und 1552 in Zittau

 

Die am 28.01.1944 in Dienst gestellte 52 2661 war am Schluss ihrer Dienstzeit in Zittau beheimatet und wurde dort am 17.01.1973 abgestellt. Bis zu ihrer Ausmusterung im Jahr 1976 war sie noch als Heizlok im Krankenhaus West Stralsund tätig. Sie besaß einen sog. Steifrahmentender, der bei der Lokomotivfabrik Floridsdorf in Wien aufgrund der Materialknappheit im Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde. Alle vier Achsen lagerten hierbei in einem Außenrahmen. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
52 2661 in Zittau

 

DR 100 094 (ex Köf 0194 von Gmeinder, Baujahr 1935) mit einer "Rennpappe" (Trabant) in Zittau. Die Kleinlok war dort bis 1974 im Einsatz. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
DR 100 094 in Zittau

 

Zu den letzten pr. P 8 der DDR-Reichsbahn gehörte die 1920 bei Hagans gebaute 38 2929 des Bw Zittau. Wie viele P 8 der Reichsbahn besaß sie einen Giesl-Ejektor. Ausgemustert wurde sie 1972. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
38 2929 in Zittau

 

86 1223 war am 17.10.1935 in Hameln in Dienst gestellt worden und von 1969 bis 1972 in Zittau stationiert, wo sie auf der dortigen Drehscheibe angetroffen wurde. Ausgemustert wurde sie am 15.07.1977 in Glauchau. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1223 in Zittau

 

Seit 1890 führte südlich von Hänischmühe die Schmalspurbahn von Zittau nach Jonsdorf vorbei. Dort entstand die Haltstelle Kurort Johnsdorf, die gerade von 99 1759 verlassen wird. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 1759 in Johnsdorf

 

Mit Volldampf kachelt 99 1757 in den Bahnhof Bertsdorf.  (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 1757 in Bertsdorf (3)

 

99 1757 erreicht den Bahnhof Bertsdorf. Hier trennen sich die Strecken nach Oybin bzw. Jonsdorf. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
99 1757 in Bertsdorf (4)

 

Auf einem Rollwagen verladener normalspuriger Güterwagen im Bahnhof Bertsdorf. Der gedeckte Güterwagen wurde in Frankreich als ETAT I ab 1904 bis 1920 beschafft. Nach 1945 verblieben viele dieser Wagen in Deutschland und die DR (Ost) baute sie um. Sie erhielten Lade- bzw. Lüftungsöffnungen und z.T. auch Gleitachslager der DRG wie dieser Wagen. Auch wurden die schmalen Felder mit Blech verstärkt, was nicht bei allen Wagen ausgeführt wurde. Der Wagen besitzt auch noch die typischen Puffer der ETAT. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
Rollwagen in Bertsdorf

 

Origineller Eigenbau (Nr. 97-10-18) der Zittauer Schmalspurbahn zum Einschottern von Gleisen. (06.06.1971) <i>Foto: Michael Malke</i>
Transportwagen in Bertsdorf

 

Nach Beendigung der Rangierarbeiten fährt 58 1800 mit ihrem Güterzug aus Aue am Ufer der Zwickauer Mulde in Wilkau-Haßlau weiter nach Zwickau. Von  dem alten Bahnhof ist heute nichts mehr übrig geblieben. Von den einst zahlreichen Gleisen sind nur noch die beiden Hauptgleise erhalten geblieben, der Güterbahnhof ist komplett verschwunden. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1800 in Wilkau-Haßlau (2)

 

58 1132 fährt in Wilkau-Haßlau ein. Links steht der Schmalspurzug nach Kirchberg - Schönheide. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (1)

 

Die zum Maifeiertag geschmückte 58 1132 fährt in Wilkau-Haßlau ein. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (2)

 

58 1132 im (alten) Bahnhof Wilkau-Haßlau. 1934 wurde der Bahnhof nach dem Zusammenschluss von Wilkau und Niederhaßlau in Wilkau-Haßlau umbenannt. Nach der Betriebseinstellung auf der Schmalspurbahn am 2. Juni 1973 verlor er an Bedeutung. Im Januar 2005 wurde der Bahnhof schließlich zum Haltepunkt herabgestuft und neu errichtet. Das alte Bahnhofsgebäude ersteigerte 2011 die Stadt Wilkau-Haßlau. (01.05.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (3)

 

58 1107 im Güterbahnhof von Aue/Sa, wo heute auch keine Gleise mehr liegen. (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1107 in Aue

 

58 2051 überquert mit P 3603 (Zwickau - Aue - Johanngeorgenstadt) die Zwickauer Mulde bei Schlema. (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 2051 bei Schlema (2)

 

Im Bw Aue/Sa. haben sich die dort heimischen 86 1725, 1012, 1222 und 1591 versammelt. (07.07.1973) <i>Foto: Michael Malke</i>
86er im Bw Aue

 

58 1073 passiert mit einem Güterzug nach Zwickau das Einfahrsignal von Hartenstein. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1073 bei Hartenstein

 

Wegen Bauarbeiten ist 58 1218 mit ihrem Zug nach Aue in Hartenstein auf dem "falschen Gleis" unterwegs. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1218 in Hartenstein

 

Ein weiterer Güterzug nach Aue auf "falschem Gleis" bei Hartenstein, diesmal mit 58 1132. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 bei Hartenstein (2)

 

86 1222 fährt mit D 765 (Leipzig - Schwarzenberg) aus Aue. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1222 in Aue

 

58 1132 wartet mit einem Güterzug aus Aue im Bahnhof Wilkau-Haßlau auf Ausfahrt nach Zwickau. (28.04.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1132 in Wilkau-Haßlau (4)

 

86 1012 (Bw Aue) mit der Schnellzugleistung des D 764 (Schwarzenberg - Leipzig) in Schlema. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1012 in Schlema

 

Mit 776 Exemplaren, gebaut im Zeitraum von 1928 bis 1943, darf die Baureihe 86 durchaus als erfolgreiche Einheitslok für Nebenbahnen bezeichnet werden. Die Urahnin der Baureihe wurde am 5. Juli 1928 (buchmäßig) beim Bw Hamburg-Altona in Dienst gestellt, war aber defacto im ersten Betriebsjahr nur bei der LVA Grunewald angesiedelt. Seit 1972 war sie dem Bw Aue/Sa zugeteilt, die die Lok als Traditionslok pflegten. Die Museumslok erhielt bei der DB AG die Computernummer 088 865-1. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
86 1001 in Schwarzenberg

 

58 1107 passiert mit einem Personenzug aus Zwickau das Einfahrsignal von Aue/Sa. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1107 bei Aue

 

Im Gegensatz zu dem Personenzug musste 58 2095 am Einfahrsignal von Aue, trotz der angezeigten Langsamfahrt, noch eine Schippe auflegen, da es zum Güterbahnhof eine Steigung zu überwinden galt. (29.08.1974) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 2095 bei Aue

 

DR 110 699 (Bw Salzwedel) und eine weitere 110 fahren vor einem Klappdeckelwagenzug mit Kali in Stendal ein. Eine Besonderheit des Umlaufsplans 4 (BR 110) des Bw Salzwedel war eine Dreiecksfahrt Salzwedel - Wittenberge - Stendal (-Salzwedel) mit den Zügen Lgo 59794, Dg 50811 und Dg 53776. Letzterer erhielt dabei Vorspann von einer zweiten 110er aus dem Dienstplan 3.  (08.1976) <i>Foto: Robin Fell</i>
DR 110 699 + 110 in Stendal

 

93 072 vom Bw Berlin Ostbf rangiert in Berlin-Charlottenburg.  (11.1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
93 072 in Berlin

 

91 1802 in Zwickau Hbf. Die 1910 bei Orenstein & Koppel gebaute Lok wurde noch im Aufnahmejahr ausgemustert. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
91 1802 in Zwickau (2)

 

94 2151 und 94 2121 in ihrer sächsischen Heimat Zwickau. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
94 2152 und 2121 in Zwickau

 

SVT 137 273 setzt als Ex 21 "Neptun" (Berlin - Kopenhagen) mit dem Fährschiff "Danmark" über die Ostsee über, fotografiert beim Ablegen in Warnemünde. (20.11.1964) <i>Foto: H.J. Lange</i>
SVT auf der Fähre

 

Das Ende eines glanzvollen Zuges? SVT 137 852 vom Bw Berlin-Karlshorst, ein Rückkehrer aus der CSD im Jahr 1949, erhält als P 592 nach Gardelegen den Abfahrauftrag in Stendal. (12.12.1968) <i>Foto: H.J. Lange</i>
SVT 137 852 in Stendal

 

64 403 (Bw Berlin-Schöneweide) wurde vom Lokbahnhof Königs-Wusterhausen aus eingesetzt und wartet im dorten Bahnhof auf den Abfahrauftrag. Die Lok hat nur zwei Laternen, das als Nachtsignal vorgeschriebene dritte Spitzenlicht sparte man sich am Tag. Dafür besitzt sie noch ihr Nummernschild aus der Vorkriegszeit. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
64 403 in Königs-Wusterhausen

 

52 072 (Henschel, Baujahr 1942) vom Bw Berlin-Schöneweide rangiert an der Güterabfertigung in Königs-Wusterhausen. Die Lok wurde mit einem Tender der Baureihe 50 versehen. Rechts steht 64 403. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
52 072 in Königs-Wusterhausen

 

38 2133 (Bw Erfurt P) war im alten Erfurter Hauptbahnhof als Rangierlok "Westseite" eingeteilt und rangiert am Postbahnsteig zwischen den Bahnsteigen 2/3 (links) und 4/5. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 2133 in Erfurt

 

91 697 (Jung, Baujahr 1905) ergänzt ihre Wasservorräte im Bahnhof Glauchau/Sa. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
91 697 in Glauchau

 

Mit D 207 ist die Erfurter 01 533 auf der Steigung von Bebra nach Hönebach zur innerdeutschen Grenze unterwegs. (27.03.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 533 bei Hönebach (2)

 

50 1504 vom Bw Elsterwerda mit Behelfsrauchkammertür in Weinböhla. Die Verstrebungen dienten zur Versteifung, da die Rauchkammertür nur aus einfachem Blech bestand. (1957) <i>Foto: Georg Otte</i>
50 1504 in Weinböhla

 

Der sichtlich stolze Lokführer mit seinem Heizer auf der Darmstädter 17 075. Ein Bild aus dem damaligen Reichsbahn-Kalender.  (1929) <i>Foto: RVM (Wolff & Tritschler)</i>
Personal der 17 075

 

23 1010 vom Bw Schwerin zu Gast in Lübeck. Die Schweriner Loks bespannten über den Grenzübergang Lübeck/Herrnburg die Interzonenzüge D 1061/1062 Hamburg – Güstrow und D 161/162 Hamburg – Saßnitz Hafen. (24.03.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1010 in Lübeck (2)

 

Die am 12.10.1959 als 23 1113 angelieferte Lok war die letzte in Dienst gestellte Lok der DR-Neubaubaureihe. Sie wurde nach ihrer Ausmusterung im Dezember 1981 als Traditionslok beim Bw Nossen wieder in Betrieb genommen. Nach Ablauf der Kesselfrist am 17. März 1992 wurde sie abgestellt und steht heute als Leihgabe des DB Museums Nürnberg bei der IG Dampflok Nossen. Die DB AG gab ihr übrigens die Fantasie-EDV-Nummer 088 235-7. Die Nossener Lok wurde hier im Bw Dresden aufgenommen. (13.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1113 in Dresden (3)

 

50 3145 fährt mit Dg 54307 (Zwickau - Schwarzenberg) durch Wilkau-Haßlau und trifft auf die dortige Bahnhofs-Kö (damalige DR-Baureihe 100). Die DR-Kleinlok besitzt keine Druckluftbremse, sondern kann nur mit der Fußbremse vom Kleinlokbediener abgebremst werden, zu erkennen an den fehlenden Bremsluftschläuchen an der Pufferbohle und dem fehlenden Bremsluftbehälter.  (27.05.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3145 in Wilkau-Haßlau (2)

 

52 8126 (ex 52 362, Baujahr 1943) vom Bw Angermünde ergänzt ihre Wasservorräte im Bahnhof Bad Freienwalde/Oder. (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 in Bad Freienwalde (2)

 

52 8126 fährt mit einem Nahgüterzug nach Frankfurt/Oder durch Altranft, südöstlich von Bad Freienwalde ein.  (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 bei Altranft

 

52 8126 auf halbem Weg zwischen Bad Freienwalde und Frankfurt/Oder in Sietzing.  (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 in Sietzing

 

38 1182 mit einem Sonderzug im Elstertal bei Greiz. (23.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 bei Greiz

 

38 1182 mit einem Sonderzug bei Barthmühle auf dem Weg nach Plauen. Darüber führt die Elstertalbrücke mit der Bahnstrecke Hof - Plauen. (23.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 bei Barthmühle

 

99 1784 erreicht mit einem Personenzug nach Putbus den Haltepunkt Garftitz auf der Strecke Göhren - Putbus auf Rügen. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Garftitz (1)

 

Zahlreiche Fahrgäste erwarten den Personenzug nach Putbus in dem eher unbedeutenden Haltepunkt Garftitz zwischen Sellin und Binz. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Garftitz (2)

 

99 1784 mit einem Personenzug von Göhren nach Putbus bei Serams. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Serams

 

99 1784 fährt in Posewald ein.  (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 in Posewald

 

99 4802 mit dem Gegenzug nach Göhren in Posewald. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Posewald

 

Auch am Personenzug nach Göhren ist im Haltepunkt Garftitz wieder viel los. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Garftitz

 

Nach dem 2. Weltkrieg war die DDR von den Steinkohlevorkommen des Ruhrgebiets und Oberschlesiens abgeschnitten. Die vorhandene Braunkohle war aber für den Lokbetrieb nur bedingt geeignet, da im Vergleich zur Steinkohle die 2-fache Menge Brennstoff aufgewendet werden musste. Daher war man bei der DR bestrebt, Alternativen zu entwickeln, die auf den alten Staublokomotiven von AEG und Stug basierten. Wegen der aufwändigen Unterhaltung der Lokomotiven, wie auch der kostspieligen baulichen Kohlenstaubversorungsanlagen, war den Lokomotiven nur ein geringer Radius beschert. Immerhin erreichten die Lokomotiven auf den steigungsreichen Strecken des Thüringer Waldes wieder ihre alte Leistung. Ende 1974 endete das Kohlenstaubzeitalter beim Bw Arnstadt. Auf Abschiedstour steht 44 9612 mit einem Sonderzug im Bahnhof Suhl. (15.09.1974) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
44 9612 in Suhl

 

52 3548 (Bw Zittau) fährt mit einem Personenzug in den Haltepunkt Gersdorf bei Görlitz ein. (06.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
52 3548 in Gersdorf

 

Am 27. Juni 1977 wurde durch das Versehen eines Weichenwärters im Bahnhof Booßen auf der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder) ein Zug auf die falsche Strecke geleitet wurde. In der Folge stießen der Urlauberschnellzug D 1918, gezogen von der Stralsunder 03 0078 und Dg 50101 mit 132 200, der von Kietz in Richtung Booßen unterwegs war, frontal zusammen. 31 Menschen starben, 7 Reisende wurden schwer und zahlreiche weitere leicht verletzt. 03 0078 (Foto) wurde ausgemustert und am 05.12.1977 im RAW Berlin-Schöneweide zrlegt. (08.1977) <i>Foto: Michael Malke</i>
Unfall Lebus (2)

 

38 2414 (Schichau/Elbing, Baujahr 1919) im Bw Leipzig Hbf Süd.  (09.08.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 2414 in Leipzig

 

91 1802 mit einem Spritzzug zur Unkrautbekämpfung in Zwickau Hbf. (06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
91 1802 in Zwickau (1)

 

93 1242 (Schichau/Elbing, Baujahr 1924) in ihrer thüringischen Heimat Eisenach. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
93 1242 in Eisenach (1)

 

93 1242 im Bw Eisenach. Ein Jahr später, am 31.07.1968, war die Lok bereits ausgemustert. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
93 1242 in Eisenach (2)

 

Die mit einem Giesl-Flachejektor ausgerüstete 38 3829 vom Bw Sangerhausen im Bw Erfurt P. Die spezielle schmale Form des Schornsteins gibt der P 8 ein ungewöhnliches Aussehen. Links steht 93 1142 aus Gotha. (07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 3829 in Erfurt

 

38 1586 vom Bw Sassnitz fährt mit einem Personenzug aus dem Bahnhof Bergen auf Rügen. Der MITROPA-Schlafwagen 054-014 neben der Lok wurde 1923 für den Fährverkehr nach Dänemark bzw. Schweden beschafft. Anfänglich mit grünem Anstrich versehen, wechselte die Farbe zu Bordeauxrot. Auf dem Foto sind auch schön die Befestigungsösen für die Fähre zu sehen. Der Wagen hatte im Laufe seines Daseins jede Menge Nummern besessen: 2110->20819->10316->054-014. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 1586 in Bergen/Rügen (2)

 

65 1073 (Bw Arnstadt) vor einem Personenzug in Erfurt Hbf. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
65 1073 in Erfurt

 

65 1087 vom Bw Aschersleben zu Gast im Bw Halle P. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
65 1087 in Halle

 

22 033 vom Bw Weimar (1959 rekonstruiert aus 39 174) mit einem Personenzug in Erfurt Hbf. (1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
22 033 in Erfurt

 

Die als "Jugendlok" beim Bw Leipzig Hbf West beheimatete 03 058 im Leipziger Hauptbahnhof.  (12.07.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 058 in Leipzig (3)

 

56 2025 (noch ohne abgedunkelte Lampen) im Osteinsatz auf der Strecke Kiew - Poltawa in Mirgorod. Die Lok war Anfang 1942 vom Bw Sommerfeld in den Osten gekommen und wurde am 10.03.1970 beim Bw Sangerhausen ausgemustert. (09.1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
56 2025 in Mirgorod (1)

 

93 064 auf Rangierfahrt im Güterbahnhof Berlin-Pankow. (09.1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
93 064 in Berlin (1)

 

Am 10. Januar 1970 erwischte es diesen Personenzug mit der Dresdener 86 059 zwischen Helmsdorf (nahe Pirna) und Stolpen auf der Strecke Dürrröhrsdorf - Neustadt/Sachs., der in Schneeverwehungen steckengeblieben war. Der Zug konnte erst nach fünf Tagen geborgen werden. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (20)

 

Um 0.30 Uhr in der Nacht vom 09. auf den 10. Januar 1970 gab es für den letzten Zug aus Pirna bei Stolpen kein Weiterkommen mehr. Vorrangig wurden am Tag die Reisenden u.a. aus einem mitgeführten VB befreit. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (21)

 

Es war nicht das erste Mal, dass ein Zug zwischen Dürrröhrsdorf und Neustadt/Sachs. steckengeblieben war, führte die Strecke doch mehrfach über freies Gelände. Im Januar 1970 führten knackige Minustemperaturen zusätzlich dazu, dass der Schneepanzer vereiste, was die Bergung des Zuges erschwerte. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (22)

 

Rund 140 Helfer benötigten fünf Tage, um den vereisten Zug bei Stolpen freizulegen. (10.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (23)

 

Fünf Tage lang wurde der Zug bei Stolpen freigeschaufelt. Die Dresdner 86 059 konnte erst am 15. Januar 1970 gegen 12.15 Uhr geborgen werden. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (24)

 

Mit vereinten Kräften wird der vor fünf Tagen steckengebliebene Personenzug bei Stolpen von Eis und Schnee befreit. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (25)

 

Das mühsame Freilegen des Zuges ist am 15. Januar 1970 fast geschafft. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (26)

 

Nachdem der Zug am 15. Januar 1970 mittags geborgen werden konnte, wurden zur Lockerung der Eismassen 3 Tonnen Sprengstoff eingesetzt. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (27)

 

Nach dem Freisprengen der Eismassen kam eine Schneeschleuder zum Einsatz, die von Pirna aus die Strecke freiräumte. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (28)

 

Auch die eingesetzte Schneeschleuder hatte noch erhebliche Mühe, sich durch die verbliebenen Eis- und Schneemassen zu kämpfen, obwohl diese vorher locker gesprengt wurden. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (29)

 

Erst nach 6 Tagen, am 16. Januar 1970, war die Strecke zwischen Helmsdorf und Stolpen ab 16 Uhr wieder befahrbar. Obwohl die Strecke immer wieder von Schneeverwehungen betroffen war, wurde erst Anfang der 1990er Jahre eine Schneeschleuder in Pirna vorgehalten, um im Bedarfsfall eine schnelle Räumung der Strecke zu ermöglichen. Die Bahn AG zog diesen später dann wieder ab. (15.01.1970) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Steckengeblieben (30)

 

62 007 (Bw Frankfurt/Oder) mit einem Personenzug bei Erkner. Während bei der DB die letzte 62 (62 003) nach 14 jähriger Abstellzeit im Jahr 1970 doch noch im Aw Schwerte verschrottet wurde, schaffte es die DR unter der Weitsicht von Max Baumberg, dem Leiter des VES-M Halle, dass dort bereits Ende 1966 neben 26 weiteren sog. "Traditionslokomotiven" auch 62 015 erhalten blieb. Auf dem Bild ist zu erkennen, wie die DR die alten Wagen neu beblecht hat und dabei drei Türen hat wegfallen lassen. Die Deckleisten sind verschwunden und lassen die Wagen ungewöhnlich glatt erscheinen. Auch das Laternendach wurde vollständig verschlossen.  (01.06.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
62 007 bei Erkner

 

91 1229 (Union-Gießerei Königsberg/Ostpr., Baujahr 1909) kurz vor ihrer endgültigen Abstellung im Bw Glauchau. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
91 1229 in Glauchau

 

Ständige Gäste zum Restaurieren und Drehen waren die Falkenberger 23.10 im Bw Riesa. Hier ist es die äußerst gepflegte 23 1094, die auf die Rückfahrt nach Falkenberg/Elster wartet. (08.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1094 in Riesa

 

In Hof hat 01 009 den D 145 nach Dresden an die Reichenbacher 22 028 übergeben. (05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
Lokwechsel in Hof

 

Die bestens gepflegte 22 049 vom Bw Saalfeld im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok entstand im März 1960 aus 39 098 und war einer der letzten Reko-P 10 der DR, ausgemustert am 11.12.1972. (04.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 049 in Leipzig (4)

 

Die letzten Vorbereitungen an 01 2114 sind abgeschlossen. Gleich wird in Halberstadt die Abfahrt vor dem beschleunigten Personenzug 8433 nach Magdeburg erfolgen. (09.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Halberstadt (4)

 

01 2114 wartet mit P 8433 nach Magdeburg in Halberstadt auf den Abfahrauftrag. (09.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Halberstadt (5)

 

Zu den fotogensten Bahnhöfen zwischen Halberstadt und Magdeburg zählte zweifellos Blumenberg, den 01 2114 auf dem Weg nach Magdeburg mit P 8433 gerade hinter sich gelassen hat. (09.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Blumenberg (7)

 

Den markanten Wasserturm des Bahnhofs Blumenberg mitten in der Magdeburger Börde passiert 01 2114 mit P 8433 auf dem Weg nach Magdeburg. Links im Acker steht Wolfgang Bügel, der gleichzeitig das Foto Nr. 20481 schoss.  (12.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Blumenberg (8)

 

Wegen einer Streckensperrung war 01 2114 an diesem Tag rückwärts mit P 8433 nur bis Langenweddingen gefahren. Zurück wurde der Wagenpark aus Doppelstockwagen zum P 8448, der über Halberstadt hinaus bis Thale fuhr. Bei der Abfahrt des Zuges in Quedlinburg achtete der eigens herbeigeeilte Aufsichtsbeamte genauestens darauf, das nur die Lok und nicht etwa das malerische Empfangsgebäude im neugotischen Stil mit aufs Bild kam. Für viele DDR-Organe war Fotografieren immer dort noch verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt war - und die Interpretation, ob Anlage oder (Militär-)Objekt hatte großen Spielraum...  (11.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2114 in Quedlinburg (2)

 

Eine unbekannte 01.5 schleppt 118 317 (Bw Jüterbog) durch Berlin Ostkreuz auf dem Weg nach Schöneweide. (27.08.1977) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 118 317 + 01.5 in Berlin

 

Erst wenige Kilometer ist 03 0046 mit dem D 814 nach Stralsund unterwegs, als sie den S-Bahnhof Berlin Prenzlauer Allee passiert. Bemerkenswert ist auch der im Hintergund mittlerweile abgerissene Gasometer. (28.04.1979) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0046 in Berlin (8)

 

22 049 (Bw Saalfeld) und 58 3034 (Bw Engelsdorf) warten im Bw Leipzig Hbf West auf ihre nächsten Einsätze. (05.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 und 58.30 in Leipzig

 

22 049 vom Bw Saalfeld im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok entstand im März 1960 aus 39 098 und war einer der letzten Reko-P 10 der DR, ausgemustert am 11.12.1972.  (04.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 049 in Leipzig (3)

 

22 062 vom Bw Weimar (ex 39 246) im Bw Gera. Im Rahmen der EDV-Umzeichung erhielt sie wieder eine 39er Baureihenbezeichnung und wurde am 19.09.1970 als 39 1062 wegen loser Radreifen abgestellt und am 04.08.1972 ausgemustert. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 062 in Gera (1)

 

Das Weimarer Lokpersonal auf 22 062 im Bw Gera. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 062 in Gera (2)

 

Ein bewegte Geschichte hatte 22 015 bereits hinter sich, als sie im Bw Gera angetroffen wurde. Ursprünglich war sie am 10.08.1924 als 39 082 beim Bw Hamm/Westf. in Dienst gestellt worden. 1945 befand sich die Lok beim Bw Stargard/Pommern und ging in den Besitz der PKP über, die sie als Pt 1-7 einordnete. In Polen gab die Baureihe 39 nur ein kurzes Gastspiel, Ende 1955 wurden alle Maschinen (bis auf die bereits ausgemusterten 39 174 und 39 217) an die DR der DDR abgegeben. Warum die DR der Lok nicht wieder ihre ursprüngliche Betriebsnummer zurückgab, ist unklar. Mit Verfügung des Techn. Zentralamtes, Abt. Maschinentechnik der DR vom 08.02.1956, wurde der Pt 1-7 die neue Nummer 39 261 (der Schwesterlok Pt 1-8 -ex 39 104- die Nummer 39 262) zugewiesen. Lange war die 39 261 nicht unterwegs, nach der Rekonstruktion durch das Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen erhielt sie ab 27.11.1958 die Nummer 22 015. Nach ihrer Ausmusterung am 15.11.1968 ging der Kessel noch an 03 180. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 015 in Gera

 

Die Deutsche Reichsbahn bestellte 1954 bei Ganz in Budapest drei vierteilige dieselmechanische Triebzüge VT 12.14, mit denen man versuchte an die Tradition der berühmten Schnelltriebwagen "Fliegender Hamburger" anzuknüpfen. Sie wurden als Interzonenzug zwischen Berlin und Hamburg eingesetzt, wo sie sich jedoch nicht bewährten, so dass der Einsatz nur wenige Jahre dauerte. Hier fährt VT 12.14.02 aus Berlin in Hamburg Hbf ein.  (14.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
VT 12.14 in Hamburg (7)

 

Im Bahnhof Seifersdorf überholt 99 539 (als sächs. IV K 132) mit einem Sonderzug anlässlich des 100-jährigen Streckenjubiläums der Weißeritztalbahn Freital-Hainsberg - Kurort Kipsdorf einen weiteren Sonderzug, der an diesem Tag mit 99 713 und 99 734 bespannt war. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (1)

 

99 713 mit 99 734 mit einem Sonderzug nach Kipsdorf in der Ausfahrt von Seifersdorf. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (2)

 

Anfang der 1960er Jahre fanden auf allen Nebenstrecken der Deutschen Reichsbahn Untersuchungen über deren Wirtschaftlichkeit statt. Angesichts des Trends, auch in der DDR, zur Verlagerung der Transporte von der Schiene auf die Straße, wurde 1964 die Stilllegung aller Schmalspurbahnen in der DDR bis 1975 beschlossen. Für die Weißeritztalbahn bedeutete dieser Beschluss, dass fortan keinerlei Investitionen mehr in die Infrastruktur erfolgten. Erst Anfang der 1970er Jahre mehrten sich die Stimmen, die eine Erhaltung einiger Schmalspurbahnen als touristische Attraktion forderten. So beschloss die Hauptverwaltung des Betriebs- und Verkehrsdienstes am 17. September 1973 die langfristige Erhaltung von sieben Schmalspurbahnen in der DDR, darunter die der Weißeritztalbahn. Die Weißeritztalbahn sollte vorrangig zu einer touristischen Attraktion unter Beibehaltung des regulären Reise- und Güterverkehrs entwickelt werden. Nur so erlebte die Bahn noch ihr 100-jähriges Jubiläum, das ausgiebig vom 28.08. bis 04.09.1983 gefeiert wurde. Hier sind 99 713 und 99 734 mit einem Sonderzug in Seifersdorf unterwegs.  (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (3)

 

99 713 und 99 734 mit dem Jubiläums-Sonderzug an der Talsperre Malter. Die Talsperre war Teil eines Hochwasserschutzkonzeptes, das nach dem verheerenden Hochwasser von 1897 umgesetzt wurde. Die Staumauer wurde in den Jahren 1908 bis 1913 unterhalb des Dorfes Malter errichtet, was eine Neutrassierung der Weißeritztalbahn zwischen Spechtritz und Dippoldiswalde zur Folge hatte. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre Weißeritztalbahn (4)

 

Ab dem Winterfahrplan 1982/83 wurde das nur freitags und sonntags verkehrende Eilzugpaar E 944/947 (Dresden - Dessau) nicht mehr von Dieselloks der BR 118 gefahren, da die Devise "Kein Diesel unter Fahrdraht" galt und auch die 50 Kilometer zwischen Riesa und Dresden offenkundig schon zuviel waren. Das Bw Riesa besaß allerdings keine leistungsfähigen Dieselloks mit Zugheizung, und eine Umbeheimatung einer zusätzlichen Diesellok für einen zweimaligen wöchentlichen Einsatz wurde verworfen. So kam man auf die Idee, die in Nossen verbliebene 35 1113 für diesen Dienst einzusetzen. Hier verlässt sie mit dem E 944 nach Dessau den Bahnhof Falkenberg/Elster, den die Lok fast zwei Jahre lang fahren sollte. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
35 1113 in Falkenberg/Elster

 

1981 begann die Auslieferung der DR-Baureihe 111 als eine weitere Variante der V 100 an die Deutsche Reichsbahn, die für den schweren Rangierdienst vorgesehen war. Daher wurde ab Werk keine Zugheizanlage eingebaut, sondern ein Ballastgewicht. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde zugunsten einer gesteigerten Zugkraft durch eine Änderung der Getriebeübersetzung auf 65 km/h herabgesetzt. Bis 1983 wurden 37 Lokomotiven gebaut. 1992 erhielten die Loks die neue Baureihenbezeichnung 293, wenn sie nicht bereits vorher in die Baureihe 298.3 umgebaut worden waren. Hier rangiert die erst ein halbes Jahr alte 111 022 als Rangierlok "Reiner 20" im Bahnhof Falkenberg/Elster. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
DR 111 022 in Falkenberg

 

Neubaulok 99 1784 mit einem Personenzug bei Sellin West auf Rügen. Das Gleis liegt in einer Sandbettung. (04.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1784 bei Sellin

 

99 4802 mit einem Personenzug nach Göhren auf Rügen in Baabe. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (1)

 

1938 beschafften die Kleinbahnen des Kreises Jerichow I (KJI) bei Henschel zwei neue Heißdampflokomotiven zur Verstärkung des Lokomotivparks. 1949 erhielten sie von der Deutschen Reichsbahn die Nummern 99 4801 und 4802. Nach Stilllegung ihrer Stammbahn 1965 kamen sie zur ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Dort blieben sie nach der Privatisierung und sind noch heute unter derselben Nummer im Einsatz. Hier dampft 99 4802 durch Baabe. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (2)

 

99 4802 setzt im Bahnhof Göhren um, dem Endpunkt der Strecke aus Putbus. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Göhren (2)

 

Vor der Rückfahrt nach Putbus werden im Bahnhof Göhren noch die Wasservorräte an 99 4802 ergänzt, was angesichts der Durchlaufmenge des eher bescheidenen Wasserkrans wohl etwas länger dauern dürfte. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Göhren (3)

 

Und ab geht's für 99 4802 in Göhren mit dem Personenzug nach Putbus. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Göhren (4)

 

99 4802 erreicht auf der Fahrt nach Putbus das Ostseebad Baabe. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (3)

 

In der Einfahrt zum Bahnhof Baabe kreuzt die Schmalspurbahn die Fernstraße 196 an der Göhrener Chaussee. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Baabe (4)

 

99 4802 mit einem Personenzug von Göhren nach Putbus in Sellin. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Sellin

 

99 4802 fährt an der Granitzer Straße nach Binz Ost ein. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 bei Binz

 

99 4802 ist im Bahnhof Binz Ost eingetroffen. Da es auch einen DB-Bahnhof Ostseebad Binz im Zentrum der Stadt als Endpunkt der Bahnstrecke Lietzow –  Binz, einer Zweigstrecke der Bahn Stralsund – Sassnitz gibt, wurde 1996 der Bahnhof an der Rügenschen Kleinbahn in Binz LB (= Landesbahn) umgetauft. (05.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 4802 in Binz

 

99 2323 dampft durch die Ernst Thälmann-Straße (heute: Mollistraße) in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (24)

 

99 2321 auf der Fahrt zum Ostseebad Kühlungsborn in der Goethestraße in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (25)

 

99 2321 vor dem Prinzenpalais am Alexandrinenplatz. Das Haus im Stil des Klassizismus wurde 1821 eigentlich als Privatresidenz des Erbauers, dem Architekten Carl Theodor Severin, erbaut. Kurz nach der Fertigstellung wurde er dazu gedrängt, das Haus an den Erbgroßherzog, späteren Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin zu verkaufen. Zu DDR-Zeiten war hier eine Schule untergebracht, heute ein Hotel. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (26)

 

Der nächste Zug aus Kühlungsborn mit 99 2323 in der Goethestraße in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (27)

 

99 2323 kreuzt in Bad Doberan die Serverinstraße und fährt aus der Goethestraße kommend in die Ernst-Thälmann-Straße (heute: Mollistraße) ein. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (28)

 

99 2321 an der Haltestelle Bad Doberan Stadtmitte am Alexandrinenplatz auf der Fahrt zum Reichsbahnbahnhof. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (29)

 

99 2321 ergänzt ihre Vorräte im Bw Bad Doberan. Dahinter verläuft die normalspurige Strecke Wismar - Rostock. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (30)

 

50 3642 (Bw Wittenberge) mit P 15343 nach Parchim vor der Kulisse der zwischen 1863 und 1869 erbauten Paulskirche in Schwerin. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3642 in Schwerin

 

50 3642 mit P 15343 (Schwerin - Parchim) in der Bahnhofsausfahrt von Crivitz. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
50 3642 in Crivitz

 

52 8126 (ex 52 362, Baujahr 1943) vom Bw Angermünde ergänzt ihre Wasservorräte im Bahnhof Bad Freienwalde. (07.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
52 8126 in Bad Freienwalde (1)

 

50 3551 (Bw Glauchau) verlässt mit dem Sandzug Gag 56353 den Bahnhof Colditz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Colditz (1)

 

50 3551 mit Gag 56353 im Tal der Zwickauer Mulde bei Lastau südlich von Colditz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Lastau

 

50 3551 mit dem Sandzug Gag 56353 bei Penna kurz vor Rochlitz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Penna

 

50 3654 mit dem nächsten Sandzug Gag 56355 auf der Muldebrücke in Rochlitz. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 in Rochlitz

 

50 3654 mit Gag 56355 im Tal der Zwickauer Mulde am Göhrener Viadukt, über das die Bahnstrecke Neukieritzsch – Chemnitz führt. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 bei Wechselburg

 

50 3654 kachelt mit Gag 56355 aus dem Rochsburger Tunnel. Der 285 m lange Tunnel wurde beim Bau der Muldentalbahn in den Jahren 1872 bis 1876 angelegt. Der Durchbruch erfolgte am 13. November 1874. Dem Colditzer Wochenblatt vom 3. Dezember 1874 zufolge betrug die Differenz beim Zusammentreffen der Bohrungen nur 1 mm.  (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 bei Rochsburg

 

Rangierarbeiten am Ng 65354 mit 50 3551 im abendlichen Bahnhof Penig. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Penig (1)

 

50 3551 stellt im Bahnhof Penig (Strecke Glauchau - Rochlitz) den Ng 65354 bereit. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Penig (2)

 

Nach Abschluss der Rangierarbeiten erhält 50 3551 mit dem Ng 65354 im letzten Licht des Tages Ausfahrt im Bahnhof Penig. (20.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Penig (3)

 

50 3551 mit dem Sandzug Gag 56353 in Colditz. (22.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Colditz (2)

 

99 7242 mit P 14407 (Wernigerode - Nordhausen) in Eisfelder Talmühle. (18.11.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Harzquerbahn (79)

 

99 7238 mit P 14463 aus Gernrode auf der Selketalbahn kurz vor Mägdesprung. (18.11.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7238 bei Mägdesprung

 

99 7244 fährt mit P 14401 (Nordhausen - Wernigerode) in Ilfeld ein. Rechts die VEB-Papierfabrik, in der zu DDR-Zeiten das legendäre graue Krepp-Papier für den Allerwertesten mit den Attributen hart, rau und hauchdünn hergestellt wurde. Da Papier und nicht zuletzt Klopapier in der DDR nicht immer und überall verfügbar waren, sollte der reale Klopapierbedarf der Bevölkerung durch Mitarbeiter des "Staatlichen Kontors für Papier und Bürobedarf" 1968 mit "dem Verbrauch von Toilettenpapier nach Abrissen pro Tag", geschätzt werden. Ergebnis: Fünf Lagen Toilettenpapier benötigte der gemeine DDR-Bürger täglich.  (18.11.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Harzquerbahn (80)

 

50 3606 (Bw Halberstadt) fährt mit Ng 66794 in Ditfurt zwischen Halberstadt und Quedlinburg ein. (13.02.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Ditfurt

 

52 8147 erreicht mit Ng 63725 aus Oebisfelde den Bahnhof Haldensleben.  (18.02.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
52 8147 in Haldensleben

 

99 1781 fährt mit P 14316 aus Oberwiesenthal in Cranzahl ein. (23.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1781 in Cranzahl

 

99 1785 mit P 14319 nach Oberwiesenthal am Bü der Talsperrenstraße in der Bahnhofsausfahrt von Cranzahl. (23.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1785 in Cranzahl (4)

 

Winter auf der Fichtelbergbahn mit 99 1785 vor P 14319 bei der Durchfahrt in Neudorf/Erzgebirge. (23.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1785 in Neudorf

 

Winter auf der Harzquerbahn im Bahnhof Eisfelder Talmühle mit 99 7244, die mit einem Schneepflug für freie Gleise sorgt. (26.02.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Harzquerbahn (81)

 

Im Bahnhof Blumenberg treffen 50 3559 und 50 3556 aufeinander. (12.03.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50.35 in Blumenberg

 

Im Mai 1988 endete der Dampbetrieb auf der Strecke Glauchau - Oelsnitz; höchste Zeit, die letzten dampfbespannten Züge aufzunehmen. 50 3551 erreicht mit Ng 65319 (St. Egidien - Oelsnitz) den Bahnhof Lichtenstein/Sachsen. (03.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Lichtenstein/Sa.(1)

 

50 3551 rangiert den Ng 65319 im Bahnhof Lichtenstein/Sachsen. (03.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Lichtenstein/Sa.(2)

 

Im Frühjahr 1988 fuhr auch das Bw Halberstadt seine letzten Einsätze mit der 50.35. Danach setzte nur noch die Einsatzstelle Oschersleben die Loks bis in den Herbst 1988 im Streckendienst ein. Es waren die letzten planmäßigen Einsätze regelspuriger Dampflokomotiven in Deutschland. Hier befindet sich 50 3606 mit Ng 61744 aus Magdeburg-Buckau kurz vor Langenweddingen. Der Ort kam am 6. Juli 1967 zu trauriger Berühmheit, als dort an einem Bahnübergang ein Personenzug mit einem Tanklastwagen zusammenstieß, der explodierte. Mit 94 Todesopfern war es der schwerste Eisenbahnunfall der DDR. (23.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 bei Langenweddingen

 

50 3606 mit Ng 61744 am ehemaligen Schrankenposten 16 in der Einfahrt zum Bahnhof Blumenberg. (23.04.1988) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 bei Blumenberg

 

DR 132 407 vom Bw Berlin-Ostbf mit einem Leerreisezug in Berlin-Zoologischer Garten.  (11.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
DR 132 407 in Berlin (2)

 

50 3505 mit GmP 68728 nach Gunsleben im Bahnhof Oschersleben. (07.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Oschersleben

 

50 3606 hat mit dem GmP 68728 den Bahnhof Neuwegersleben erreicht und nimmt an der Ladestraße einige Wagen auf. (07.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Neuwegersleben (1)

 

Der GmP 68728 dürfte wohl der letzte planmäßige Güterzug mit Personenbeförderung auf deutschen Gleisen gewesen sein. Für die 14 km von Oschersleben nach Gunzleben benötigte er rund eine Stunde. Einstmals lief hier der gesamte Verkehr von Berlin und Mitteldeutschland (Magdeburg) nach Hannover und ins Ruhrgebiet. Im 20. Jahrhundert verlor die Strecke an Bedeutung, blieb aber weiterhin eine wichtige Hauptbahnverbindung im Ost-West-Verkehr. Nach 1945 wurde die Strecke zwischen Jerxheim und Gunsleben durch die Innerdeutsche Grenze unterbrochen. Bei einer Streckensanierung im Jahr 1976 auf DR-Seite wurden alkalihaltige Betonschwellen eingesetzt, deren Zustand sich nach wenigen Jahren verschlechterte. Am 30. Mai 1992 bespannte die Halberstädter 50 3708 den letzten Zug auf der Strecke, danach wurde sie „aus technischen Gründen“ gesperrt. (07.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Neuwegersleben (2)

 

Zwischen 1958 und 1962 wurden innerhalb des Rekonstruktionsprogrammes der DR 85 Lokomotiven der Baureihe 39 in die Baureihe 22 umgebaut. Die erste Umbaulok 22 001 (ex 39 107) war während ihrer gesamten Einsatzzeit (fast) ausschließlich beim Bw Halle P beheimatet und wurde, sofern sie nicht bei der VES-M Halle eingesetzt wurde, im Plandient verwendet, wie hier in Berlin-Lichtenberg. (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 001 in Berlin

 

Zwei Mallets, 99 5906 und 99 5902, begegnen sich im Bahnhof Alexisbad auf der Selketalbahn. (27.07.1984) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 5906, 99 5902 in Alexisbad

 

99 7232 wartet mit einem Rollwagen-Güterzug die Einfahrt von 99 6001 in Stiege ab. (27.07.1984) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 7232, 99 6001 in Stiege

 

Während des Wassernehmens in Alexisbad wird an 99 6102 ein kleine Reparatur ausgeführt, schließlich ist die rüstige Dame bereits 71 Jahre alt. (18.07.1985) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 6102 in Alexisbad (5)

 

Österliche Sonderfahrt auf der Selketalbahn. (03.04.1999) <i>Foto: Josef Mettler</i>
Frohe Ostern im Harz

 

SVT 137 852 trifft als Ex 166 aus Berlin in Hamburg-Altona ein. Die vorwitzigen Fahrgäste im ersten Fenster gehören zu den Teilnehmern der am folgenden Wochenende stattfindenden BDEF-Verbandstagung in Hamburg und begrüßen gerade neben Helmut Röth noch weitere Fotografen. Der SVT der "Bauart Köln", der im Mai 1939 beim Bw Dortmund Bbf in Betrieb genommen wurde, gelangte als Wehrmachtsfahrzeug in den Wirren des Zweiten Weltkriegs zu den Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) und wurde dort als M 494.001 im Schnellverkehr zwischen Prag und Bratislava eingesetzt. 1949 wurde er an die Deutsche Reichsbahn zurückgegeben. Die Reisezeit zwischen Hamburg und Berlin betrug 1960/61 rund vier Stunden und war mit mit der vor dem Zweiten Weltkrieg in 138 Minuten nicht mehr vergleichbar.  (12.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SVT 137 852 in Hamburg

 

Einen besonderen Wagen ehemaliger französischer Bauart erwischte Helmut Röth im Leerwagenpark des D 264 aus Berlin, der soeben von einer 78er aus dem Bahnhof Hamburg-Altona gezogen wird. Der B4üp-Wagen Nr. 230-501 war mit den Sonderabteilen für "Mutter und Kind" im Zug reserviert. (12.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
B4üp-Wg 230-501

 

Nachdem der Wagenpark des D 264 abgezogen war, konnte auch die im Stumpfgleis eingeschlossene Zuglok 01 204 vom Bw Wittenberge ins Bw Altona wechseln. (12.05.1961) <i>Foto: Helmut Röth</i>
01 204 in Hamburg

 

61 002 verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden und wurde von dort aus weiterhin zunächst im Reisezugverkehr nach Berlin eingesetzt. Die Unterhaltung als Einzelstück war jedoch problematisch. Als eine Lok, die eine Geschwindigkeit von 160 km/h fahren konnte, wurde sie für die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M Halle unter Max Baumberg) interessant. Hier ist sie mit einem Versuchszug bei Königs-Wusterhausen südlich von Berlin unterwegs. 1961 wurde sie im RAW Meiningen zur Schnellfahr-Versuchslokomotive mit Schlepptender 18 201 umgebaut. (07.11.1952) <i>Foto: ZBDR</i>
61 002 bei Königs-Wusterhausen

 

Nur zwei Monate, vom 30.03.1966 bis 10.05.1966, war 03 121 beim Bw Rostock stationiert und durfte während dieser Zeit temporär in den Westen aussreisen. Die für westliche Augen etwas ungewöhnlich aussehende Lok mit Wagnerblechen, altem Kessel und Mischvorwärmer wurde im Bw Lübeck im Osterreiseverkehr 1966 angetroffen. (08.04.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 121 in Lübeck

 

Fast wie eine DB-Lok zeigt sich die Wittenberger 03 135 im Bw Hamburg-Altona. Der Lok fehlt noch die Indusi-Einrichtung. Die DB schrieb der DR erst ab 1.1.1965 die Ausrüstung mit Indusi vor. (05.08.1964) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 135 in Hamburg

 

03 vom Bw Leipzig Hbf West wartet in Leipzig Hbf auf neue Aufgaben. (05.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 236 in Leipzig

 

Im Herbst 1986 lag die Schmalspurstrecke Wolkenstein - Jöhstadt in den letzten Zügen. Am 30. September 1984 war bereits die Einstellung des Personenverkehrs auf dem Abschnitt zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg verfügt worden. Bis zum 20. November 1986 wurde der Güterverkehr für das Kühlschrankwerk in Niederschmiedeberg noch aufrechterhalten, da erst die nötigen Voraussetzungen für den endgültigen Verkehrsträgerwechsel geschaffen werden mussten. Die Gesamtstilllegung der Strecke erfolgte am 31. Dezember 1986. Am 22. Oktober 1986 bediente 99 1582 den "VEB DDK Scharfenstein" in Niederschmiedeberg. (22.10.1986) <i>Foto: Josef Mettler</i>
99 1582 in Niederschmiedeberg

 

Volles Haus im Bw Freital-Hainsberg mit den auf der Weißeritzbahn nach Kurort Kipsdorf eingesetzten Schmalspurloks 99 1780, 99 1788, 99 1790 und einer weiteren Maschine. (20.10.1986) <i>Foto: Josef Mettler</i>
Bw Freital

 

01 519 war im Februar 1964 im Raw Meinungen aus 01 186 rekonstruiert worden. Die in Erfurt stationierte Lok war anschließend häufiger Gast im deutsch-deutschen Grenzbahnhof Bebra. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 519 in Bebra

 

Im Dezember 1964 wurde aus 01 116 die 01 533, die hier ebenfalls im Bahnhof Bebra angetroffen wurde. Sie ist heute (wieder) bei der ÖGEG im Einsatz. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 533 in Bebra (2)

 

Im Gegensatz zu den als formschön geltenden DB-03.10 mit ihrer Neubekesselung, wurde die rekonstruierte DR-03.10 mit dem klobigen Mischvorwärmer auf dem Ersatzkessel eher als die "hässliche Stiefschwester" tituliert - aber Schönheit liegt nunmal im Auge des Betrachters. Die Stralsunder 03 1019 wartet hier im Berliner Ostbahnhof auf neue Aufgaben. (25.05.1970) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 1019 in Berlin

 

01 502 in der Version mit Umlaufverkleidung, Ölfeuerung und Boxpokrädern im Bw Erfurt P. Direkt nach dem Umbau aus 01 157 lief sie mit Speichenrädern, Kohlefeuerung und ohne Schürze (vgl. Bild-Nrn. 37666, 47220 und 47221). (09.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 502 in Erfurt

 

Auch 01 508, hier im Bahnhof Bebra, erhielt sofort mit dem Umbau aus 01 153 im Februar 1962 ihre Boxpok-Räder. Das Boxpok-Rad stellte eine Alternative zum klassischen Speichenrad dar. Die von der amerikanischen General Steel Castings Corporation aus Illinois patentierte „Boxpok“-Bauweise (englisch = „boxed spoke“), bei der die volle Radscheibe mehrere ovale Aussparungen besaß, sollte höhere Belastungen als die Speichenräder zulassen. Acht Maschinen der Baureihe 01.5 wurden als einzige deutsche Loks mit diesen Rädern ausgestattet, die sich jedoch aufgrund von Konstruktionsfehlern im Betrieb nicht bewährten. (10.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 508 in Bebra (4)

 

50 3654 (Bw Glauchau) verlässt mit Ng 65319 von St. Egidien nach Oelsnitz den Bahnhof Rödlitz-Hohndorf zwischen Lichtenstein/Sa. und Oelsnitz. (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 in Rödlitz-Hohndorf

 

50 3628 mit Ng 61971, der nur bedarfsweise nach Annaberg verkehrte, bei Raschau kurz hinter Schwarzenberg/Erzgeb. (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Raschau

 

Kurze Pause für Lok und Personal der 52 8041 (Bw Engelsdorf) mit Ng 65628 im Bahnhof Trebsen/Mulde auf der Nebenbahn von Borsdorf, östlich von Leipzig.  (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8041 in Trebsen (1)

 

Das Gebiet östlich von Leipzig entwickelte sich schon vor der Jahrhundertwende zu einem Zentrum der sächsischen Steinindustrie. Allerdings verliefen sowohl die Leipzig-Dresdner Bahn als auch die südlich gelegene Verbindung Borsdorf–Döbeln–Coswig in einiger Entfernung an den wichtigsten Steinbrüchen vorbei. So entstand schon bald der Wunsch nach einer Eisenbahnlinie zwischen Beucha und Seelingstädt, die vor allem dem Güterverkehr dienen sollte. Am 10. Dezember 1898 wurde die Strecke bis Seelingstädt (b. Brandis) eröffnet. Reisezugverkehr fand anfangs nur zwischen Beucha und Brandis statt. Ab 1. Oktober 1899 fuhren Personenzüge dann auch bis Seelingstädt. Später wurde die Strecke noch bis Trebsen verlängert. Im September 1910 begann der Bau der Erweiterungsstrecke. Am 1. Oktober 1911 ging sie in Betrieb. In den Folgejahren entwickelte sich die Verbindung zur ertragsstärksten in Sachsen. 1938 verkehrten täglich 30 Güterzüge, um das enorme Frachtenaufkommen zu bewältigen. Nach der politischen Wende 1989 verlor die Strecke ihre überragende Bedeutung im Personen- und Güterverkehr. Der Reiseverkehr zwischen Brandis und Trebsen wurde am 28. September 1997 eingestellt. Zwischen Beucha und Brandis wurde das Zugangebot kurz darauf zu einem Stundentakt verdichtet. Ab 6. August 2004 verkehrten die Regionalbahnen sogar im Durchlauf von Leipzig Hbf nach Brandis. Allerdings gelang es nicht, die für einen langfristigen Weiterbetrieb nötigen Fahrgastzahlen von 1000 pro Tag zu erreichen. Zum 10. Dezember 2006 wurde der Schienenpersonennahverkehr vom nunmehr zuständigen Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig abbestellt. Der Güterverkehr zwischen Seelingstädt und Trebsen ruht seit dem 31. Dezember 2006, nachdem er zuletzt von der Mitteldeutschen Eisenbahn (MEG) bedient worden war.  (11.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8041 in Trebsen (2)

 

50 3646 (Bw Karl-Marx-Stadt) fährt mit Dg 54309 aus Zwickau in Aue Gbf ein. Der Bahnhof Aue besaß zur Reichsbahnzeit in den 1950er Jahren 96 Bahnhofsgleise mit 190 Weichen, gesteuert von vier Stellwerken. In Aue herrschte, auch bedingt durch die Uranförderung im Erzgebirge, ein so dichter Verkehr, wie er inzwischen kaum mehr vorstellbar ist. Zudem gab es für den Raum Aue sogar ein eigenes Reichsbahnamt.  (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Aue

 

86 1056, die letzte im Plandienst bei der RBD Dresden eingesetzte Regelspurdampflok, fährt mit P 19639 nach Crottendorf in Walthersdorf/Erzgeb. ein. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 in Walthersdorf (1)

 

86 1056 fährt mit P 19639 aus Walthersdorf/Erzgeb., dessen Bahnhofsschild auch schon bessere Zeiten gesehen hat. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 in Walthersdorf (2)

 

Auch in der DDR hatte die Eisenbahn mit der motorisierten Konkurrenz zu kämpfen, die hier auf der Annaberger Straße vor Crottendorf versucht, den P 19639 mit 86 1056 zu überholen. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 bei Crottendorf

 

50 3646 mit dem Bedarfsgüterzug Ng 61971 nach Annaberg bei Raschau. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Raschau (1)

 

50 3646 mit Ng 61971 zwischen Raschau und Markersbach. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Raschau (2)

 

50 3646 mit Ng 61971 nach Annaberg auf dem 36 m hohen und 236 m langen Markersbacher Viadukt aus dem Jahr 1888. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Markersbach (2)

 

Der Ng 61971 nach Annaberg verkehrte nur bei Bedarf. Freundliche Eisenbahner gaben am Bahnhof Markersbach auf einem Schild gelegentlich den Hinweis "61971 verkehrt heute". Am 12. September 1987 war er mit 50 3646 wieder bei Walthersdorf/Erzgeb. unterwegs. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3646 bei Walthersdorf

 

86 1056 mit P 19643 nach Crottendorf im Bahnhof Schlettau. (12.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
86 1056 in Schlettau (2)

 

50 3551 (Bw Glauchau) mit P 17754 (Karl-Marx-Stadt - Rochlitz) bei Göritzhain.  (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Göritzhain

 

50 3551 im Bw Rochlitz. Die Lok entstand 1959 aus der ehemaligen 50 2669, die am 20.06.1942 in Dienst gestellt wurde. Sie wurde am 23.03.1992 ausgemustert und erhielt auf dem Papier sogar noch eine DB-EDV-Nummer: 050 551-3. Die Stationierungsliste der Lok weist nach 1945 sage und schreibe 31 verschiedene Beheimatungen in 45 Dienstjahren auf. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 in Rochlitz

 

50 3628 erreicht mit Dg 54309 aus Zwickau den Bahnhof Schlema. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 in Schlema

 

In Aue hatte 50 3628 dann den Ng 61971 nach Annaberg übernommen, der hier bei Grünstädtel angedampft kommt. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Grünstädtel

 

Hinter Markersbach nimmt die Strecke von Aue nach Annaberg in einem großen Bogen Anlauf für die Steigung nach Scheibenberg. Der Heizer der 50 3628 hat vor dem Ng 61971 bereits gut aufgelegt und wird gleich das Markersbacher Viadukt oberhalb des Zuges befahren. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Markersbach (1)

 

50 3628 mit dem an diesem Tag recht kurzen Ng 61971 auf dem Markersbacher Viadukt. (13.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3628 bei Markersbach (2)

 

Ein kurzer Abstecher zur Weißeritztalbahn: 99 1746 mit P 14265 nach Kipsdorf auf dem 170 m langen Viadukt über die Pöbeltalstraße in Schmiedeberg. (14.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 1746 in Schmiedeberg

 

50 3662 (Bw Halberstadt) vor dem "Langlauf"-Personenzug P 19413 (Thale - Halberstadt - (Stralsund) im Bahnhof Thale. (21.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3662 in Thale

 

52 8096 (Bw Engelsdorf) wartet mit Ng 65624 im Bahnhof Trebsen/Mulde auf die Rückfahrt nach Leipzig.  (02.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8096 in Trebsen

 

50 3654 vor Ng 63519 nach Oelsnitz/Erzgeb. im Bahnhof St. Egidien an der elektrifizierten Hauptbahn Zwickau - Chemnitz. (03.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3654 in St. Egidien

 

50 3551 mit dem Sandzug Gag 56353 bei Thierbach nahe Penig. (04.10.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
50 3551 bei Thierbach

 

In West-Berlin fanden im Oktober 1987 zum ersten Mal die Informationstage der DR statt. Aus diesem Anlass verkehrte Lok 23 1113 auf einem Rundkurs von Berlin Zoologischer Garten über Berlin-Spandau nach Berlin-Wannsee und zurück nach Berlin Zoologischer Garten. Hier setzt sie im Bahnhof Zoo um. (10.10.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
23 1113 in Berlin

 

275 411 (ex elT 2395, Baujahr 1928, ab 1930: elT 3317, ab 1941: ET 165 245) als S 1 im S-Bahnhof Berlin-Zehlendorf. (10.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
S-Bahn Berlin (92)

 

DR 132 407 vom Bw Berlin-Ostbf mit einem Lr in Berlin-Zoologischer Garten. (11.05.1988) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
DR 132 407 in Berlin (1)

 

In der DDR gab es eine sehr bemerkenswerte Kultur von politischen Slogans und Parolen. Für den Besucher aus dem Westen waren sie eher amüsant. Auch die Halbwertzeit des "unzerstörbaren Bruderbundes" mit der Sowjetunion war Mitte der 1980er schon deutlich überschritten als die Halberstädter 50 3700 in Gernrode rangierte. Spätestens im Zeichen von Perestrojka und Glasnost gab es bei der Führung der DDR eine unübersehbare Distanzierung von der Sowjetunion. (1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Parole (9)

 

Die bis heute legendäre Ortsdurchfahrt der Bäderbahn "Molli" in der Mollistraße in Bad Doberan, die zu DDR-Zeiten noch Ernst-Thälmann-Straße hieß und auch optisch etwas anders aussah. 99 2323 ist dort Richtung Bahnhof unterwegs, wo Übergang zur normalspurigen Reichsbahn bestand. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (18)

 

99 2321 rumpelt durch die Ernst-Thälmann-Straße (heute: Mollistraße) durch Bad Doberan. Den Friseursalon an der Querstraße 2 gibt es heute noch, allerdings unter anderem Namen. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (19)

 

Zwischen Ostseebad Kühlungsborn und Heiligendamm führt die Strecke der Molli parallel zur Ostseeküste durch die Felder der LPG. 99 2321 ist hier am Hp. Steilküste kurz vor Heiligendamm unterwegs. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Molli (3)

 

99 2321 kreuzt von der Goethestraße kommend die Severinstraße in Bad Doberan. An der Ostsee herrscht Ferienstimmung, die Stadt ist gut besucht. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (20)

 

99 2323 in den beengten Verhältnissen zwischen Severin- und Goethestraße in Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (21)

 

99 2323 mit einem Zug aus Kühlungsborn in der Goethestraße von Bad Doberan. (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (22)

 

99 2323 als "Straßenbahn" in der Goethestraße in Bad Doberan. Es ist Ferienzeit und es herrscht an der Ostseeküste Hochbetrieb. Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) war in der DDR der größte Anbieter von Urlaubsreisen und die Gäste in den FDGB-Heimen wurden rundum versorgt. Eine der größten Hotels zur DDR-Zeit war das FDGB-Erholungsheim „Waterkant“ in Börgerende, knapp 5 km nördlich von Bad Doberan. Es wurde am 11. August 1976 eröffnet und hatte 462 Betten, eine Gaststätte mit 240 Plätzen, Schwimmbad und etliche medizinische Einrichtungen. Das seit kurz nach der Wende leerstehende Bauwerk zerfiel zur Ruine und wurde 2008 abgerissen.  (06.09.1983) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Molli" in Bad Doberan (23)

 

41 1130 mit Dg 55445 nach Saalfeld im Saaletal bei Orlamünde. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1130 bei Orlamünde

 

41 1150 kachelt mit Dg 55445 durch Rudolstadt. (06.03.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1150 in Rudolstadt (1)

 

41 1150 mit Dg 55445 auf dem Weg nach Saalfeld in Rudolstadt-Schwarza. (06.03.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1150 in Rudolstadt (2)

 

41 1180 verlässt mit Ng 66474 den Bahnhof Saalfeld in Richtung Saalebahn. Im Zuge der zweiten Elektrifizierung des Bahnhofs wurde 1995 die Bahnhofsausfahrt stark vereinfacht. (17.04.1982) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
41 1180 in Saalfeld

 

44 0233 mit Ng 66422 auf der Steigung zwischen Saalfeld und Unterwellenborn. (26.02.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0233 bei Saalfeld (3)

 

44 0488, die kurioserweise nur ein halbes Jahr im Süden Thüringens beim Bw Probstzella (nicht Saalfeld) beheimatet war, mit Dg 55475 auf dem Weg nach Probstzella in Kaulsdorf. (24.10.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0488 in Kaulsdorf

 

95 0015 fährt mit einem Leerwagenzug in Hockeroda ein. (24.10.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0015 in Hockeroda

 

95 0020 mit P 18003 nach Sonneberg am Einfahrvorsignal von Lauscha oberhalb des Lauschensteintunnels. (15.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0020 bei Lauscha (4)

 

95 0022 mit P 18005 auf der Saalebrücke bei Hockeroda, auf der noch 33 Jahre nach der Demontage der Oberleitung auf der Saalebahn zwei Oberleistungsmasten stehen geblieben waren. (15.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0022 bei Hockeroda

 

Der ausnahmsweise mit zwei Loks der Baureihe 95 (Zuglok ist 95 0028) geführte E 802 nach Saalfeld oberhalb von Lauscha. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
E 802 bei Lauscha

 

Blick in das Lauschauer Unterland mit Ng 64432 aus Sonneberg, der gleich den Bahnhof Lauscha erreichen wird. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Ng 64432 bei Lauscha

 

95 0024 erreicht mit P 18004 aus Sonneberg die ersten Häuser von Lauscha. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0024 bei Lauscha (2)

 

Der durch das Glasbläserhandwerk bekanntgewordene Ort Lauscha mit 95 0024, die gerade im Kopfbahnhof wendet. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Lauscha

 

95 0041 mit P 18005 unterhalb von Schloss Eichicht zwischen Kaulsdorf und Hockeroda. (24.10.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0041 bei Hockeroda (2)

 

95 0027 mit P 18007 nach Sonneberg hinter dem Piesau-Viadukt bei Lichte. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0027 bei Lichte (2)

 

95 0045 mit Dg 44841 nach Probstzella bei Unterloquitz. (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0045 bei Unterloquitz

 

01 0522 mit der Saalfelder "Starleistung" des D 504 nach Halle/S bei Uhlstädt. Der D 504 war der letzte mit einer Dampflokomotive bespannte Schnellzug Mitteleuropas. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0522 in Uhlstädt

 

Wer gut schmiert, der gut fährt - diese Binsenweisheit gilt inbesondere für den Betrieb einer Dampflok, bei der Dutzende von Schmierstellen gut versorgt sein wollen, wie hier an einer 95er im Bahnhof Saalfeld. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Lokpflege (18)

 

03 0048 beschleunigt den D 715 (Stralsund - Leipzig) aus Prenzlau. Eine Stunde später und rund 100 km weiter, wird sie die Stadtgrenze von Berlin erreicht haben. (10.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0048 in Prenzlau (2)

 

Die zweite Stralsunder 03.10, die noch ihren alten Oberflächenvorwärmer behalten hatte, war 03 0074, die hier mit D 610 (Berlin-Lichtenberg - Stralsund) durch Cammin, zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg, fährt.  (14.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0074 in Cammin

 

Ausfahrt des D 319 "Saßnitz-Expreß" (Stockholm - Saßnitz - Neubrandenburg - Berlin Ostbahnhof) mit 03 0059 in Neubrandenburg.  (15.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0059 in Neubrandenburg

 

Der Lauf einiger Schnellzüge aus dem Norden führte über den Innenring mitten durch Berlin. 03 0010 rollt mit dem Bäderzug D 1713 durch die Häuserschluchten am S-Bahnhof Prenzlauer Allee vorbei in Richtung Lichtenberg.  (16.09.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 0010 in Berlin (5)

 

Frühmorgens begibt sich 03 2154 mit P 3222 als Weckruf durch Güsten auf die Reise nach Lutherstadt Wittenberg.  (08.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2154 in Güsten (2)

 

Eisenbahnidylle im Bahnhof Hedersleben-Wedderstedt an der Strecke Aschersleben - Halberstadt mit der vor P 5425 einfahrenden 03 2105. (08.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2105 in Heddersleben (2)

 

Die berühmte Schlosskirche von Wittenberg passiert 03 2235 mit P 3496. (10.10.1978) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2235 in Wittenberg (3)

 

62 007, 62 014 und 62 015 vom Bw Frankfurt/Oder, Einsatzstelle Wriezen, waren die letzten Loks der Baureihe 62, die zuletzt Züge nach Berlin-Lichtenberg bespannten. 62 007, hier bereits mit ihrer neuen EDV-Nummer 62 1007-4 auf der Drehscheibe im Bw Berlin-Lichtenberg, wurde als letzte Lok überhaupt am 13.01.1972 abgestellt und nach ihrer Nutzung als Heizlok am 11.05.1973 ausgemustert. (08.1970) <i>Foto: Robin Fell</i>
62 1007 in Berlin

 

50 3606 vom Bw Halberstadt fährt mit einem Ganzzug durch den Bahnhof Ditfurt an der Strecke Halberstadt - Quedlinburg. (14.02.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3606 in Ditfurt

 

Blick vom Rochlitzer Schloss auf 86 1056, die mit P 19732 über die Zwickauer Mulde rollt. (17.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
86 1056 in Rochlitz (1)

 

Der Zwang zum Dieselsparen brachte eine teils überraschende Rückkehr der Baureihe 86 bei der Reichsbahn an Orten, wo sie schon vor Jahren abgezogen wurde. Nach 86 1001 und 86 1501 kam zum Schluß sogar noch die ehemalige Werklok des RAW Dresden, 86 1056, bei der Einsatzstelle Rochlitz zum Einsatz (Foto). Erst im Mai 1988 war auch hier endgültig Schluß. 86 1501 beendete als letzte im Plandienst bei der RBD Dresden eingesetzte Regelspurdampflok dort die Dampfära. (17.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
86 1056 in Rochlitz (2)

 

50 3576 (Bw Glauchau) fährt mit Gag 56354 an einer staunenden Kinderschar vorbei durch den Haltepunkt Remse nahe Glauchau.  (18.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3576 in Remse

 

50 3576 mit dem Sandzug Gag 56355 nach Glauchau an der Mulde bei Wolkenburg. (18.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3576 bei Wolkenburg

 

50 3673 mit Gag 56353 aus der Sandgrube Colditz an der Mulde bei Lastau zwischen Colditz und Rochlitz. (19.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3673 bei Lastau

 

Und wieder der Sandzug Gag 56355, diesmal mit 50 3523 am Rochsburger Tunnel. (19.04.1987) <i>Foto: Volker Fröhmer</i>
50 3523 bei Rochsburg

 

52 8025 (ex 52 1421, Baujahr 1943) fährt mit Ng 63720 nach Oebisfelde aus Haldensleben. (28.05.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
52 8025 in Haldensleben

 

50 3552 fährt mit Ng 66784 in Ditfurt ein. (04.08.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3552 in Ditfurt

 

50 3556 (mit einem Behelfsnummerschild, das Original war für harte Devisen von der Lok gefallen) vor GmP 68728 nach Gunsleben bei Oschersleben. Nachdem das Bw Halberstadt im Frühjahr 1988 seine Dampfeinsätze beendet hatte, waren die 50.35 der Einsatzstelle Oschersleben die letzten planmäßig eingesetzten Normalspurdampfloks auf deutschen Schienen. (04.08.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3556 bei Oschersleben

 

50 3553 fährt mit Ng 64784 durch Nienhagen.  (22.08.1987) <i>Foto: Slg. Wolfgang Bügel</i>
50 3553 in Nienhagen

 

44 1093 mit Sonderzug P 24503 anlässlich des 34. MOROP-Kongress in Erfurt bei Gräfenroda. Der aus Erfurt kommende Sonderzug war in Arnstadt geteilt worden. Zug 1 (P 24501) fuhr von Arnstadt über Ilmenau nach Themar mit den Loks 95 1027 und 94 1292, der zweite Zug (P 24503) von Arnstadt über Oberhof nach Meiningen. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (1)

 

Vom 06. bis 12. September 1987 fand der 34. MOROP-Kongress in Erfurt statt und damit zum dritten Mal nach 1965 und 1971 ein Kongress der europäischen Vereinigung der Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner in der DDR. Wie immer ließ sich die Reichsbahn auch nicht lumpen und war mit zwei Sonderzügen von Erfurt aus im Thüringer Wald unterwegs. Neben 35 1113, 94 1292 und 95 1027 war an diesem Tag 44 1093 im Einsatz, die den Sonderzug P 24503 von Arnstadt nach Meiningen brachte, aufgenommen bei Gräfenroda. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (2)

 

94 1292 mit dem zweiten MOROP-Sonderzug P 24501 in Manebach. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (3)

 

94 1292 mit Sonderzug P 24501 in Manebach. Das kleine thüringische Städtchen nahe Ilmenau hatte einst eine Glasindustrie, speziell für die Fabrikation von Thermometern. Früher wurde hier auch Steinkohle und Kupfer abgebaut. Es gab auch eine weltbekannte Maskenproduktion, die einst sogar den Karneval in Rio de Janeiro ausstattete. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (4)

 

94 1292 mit dem MOROP-Sonderzug P 24501, den die Lok in Ilmenau von 95 1027 übernommen hatte, in Stützerbach. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (5)

 

94 1292 bei einer ihrer mehrfachen Scheinanfahrten in Stützerbach. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (6)

 

94 1292 fährt durch Stützerbach weiter in Richtung Schmiedefeld. Bekannt wurde das vermeintlich unbedeutende Stützerbach durch den Instrumenten- und Glasgerätebau, der im 19. Jahrhundert Grundlage der Entwicklung neuer und oft revolutionärer Erfindungen war, wie z.B. 1830 die Herstellung des ersten deutschen Thermometer, 1883 die erste in Deutschland gefertigten Glühlampe wie auch die Entwicklung des "feuerfesten" Glases, da 1879 hier der berühmte Otto Schott arbeitete, der später unter dem Markennamen „Jenaer Glas“ die Erfindung bekannt machte. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (7)

 

Nachdem die MOROP-Teilnehmer in Vessra (bei Themar) das agrarhistorische Museum besucht hatten, erschien 35 1113 mit Sonderzug P 24503 aus Erfurt, den sie von 44 1093 übernommen hatte, bei Rappelsdorf, kurz vor Schleusingen. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (8)

 

Auch die Teilnehmer des zweiten MOROP-Sonderzuges, der über Ilmenau mit 94 1292 gekommen war, besuchten in Vessra das agrarhistorische Museum und kehren hier nach Schleusingen zurück, aufgenommen bei Rappelsdorf. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (9)

 

94 1292 auf der Rückfahrt nach Ilmenau vor dem MOROP-Sonderzug P 24502 auf dem ehemaligen Zahnstangenabschnitt bei Schleusingen Ost. (08.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (10)

 

Am 9. September 1987 führte eine weitere Sonderfahrt die MOROP-Teilnehmer mit den Loks 65 1049, 86 1333 und 86 1501 von Erfurt zur Oberweißbacher Bergbahn. In Rottenbach erwarten 86 1333 und 86 1501 den Sonderzug. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (11)

 

Neben 86 1501 und 86 1333, die in Rottenbach den Sonderzug aus Erfurt erwarten, hat sich noch 44 1182 dazu gesellt. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (12)

 

86 1333 und 86 1501 haben mittlerweile den MOROP-Sonderzug P 24505 aus Erfurt übernommen und dampfen bei Bechstedt-Trippstein die Steigung nach Schwarzburg hinauf.  (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (13)

 

86 1333 und 86 1501 mit Sonderzug P 24505 aus Erfurt/Rottenbach kurz vor Sitzendorf-Unterweissbach, wo die MOROP-Teilnehmer in die Oberweißbacher Bergbahn umstiegen.  (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (14)

 

In Sitzendorf-Unterweißbach machte der Sonderzug Pause und die beiden 86er trennten sich für die Rückfahrt nach Rottenbach. 86 501 (86 1501) übernahm den Zugschluss, während 86 1333 an die Zugspitze wechselte. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (15)

 

In Rottenbach hatte sich eine kleine Lokparade mit 44 1182 und 65 1049 aufgebaut, die den Sonderzug aus Erfurt hierher gebracht hatte. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (16)

 

Aus Sitzendorf-Unterweißbach kehrt der Sonderzug P 24506 mit Schlusslok 86 501 nach Rottenbach zurück und trifft dort auf die anwesende 44 1182. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (17)

 

In Rottenbach hatte 65 1049 den Sonderzug zurück nach Erfurt wieder übernommen und kommt bei Milbitz angedampft. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (18)

 

65 1049 mit dem MOROP-Sonderzug N 24506 nach Erfurt bei Milbitz. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (19)

 

Vor der Kulisse des bekannten Klosters Paulinzella aus den Jahren 1196–1210 wurde mit dem Sonderzug ein Fotohalt eingelegt. Da anschließend die kräftige Dampffahne der 65 1049 den Hintergrund komplett verräucherte, zeigen wir nur das Bild des haltenden Zuges. (09.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (20)

 

Der letzte Tag des Erfurter MOROP-Kongress führte die Teilnehmer in den Harz. Dort beging an diesem Tag auch die Selketalbahn ihr 100-jähriges Jubiläum. Von Erfurt bis Nordhausen bespannte 02 0201 den Sonderzug, ab Nordhausen waren 99 5901 und 99 5903 am Zug, hier bei Netzkater.  (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (21)

 

99 5901 und 99 5903 (lackiert in den Farben der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft (NWE) als Lok 11 und 13) mit dem MOROP-Sonderzug in der Kehrschleife von Stiege. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (22)

 

In Stiege begegnet der MOROP-Sonderzug mit 99 5901 und 99 5903 dem Planzug P 14414 nach Wernigerode mit 99 7242. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (23)

 

Der MOROP-Sonderzug mit 99 5901 und 99 5903 verlässt Stiege. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (24)

 

Zwischendurch war noch Zeit für einige Planzüge. 50 3553 fährt mit dem "Langlauf-Personenzug" P 19413 (Thale - Halberstadt (-Stralsund) aus Neinstedt. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (25)

 

Durch das Selketal bei Drahtzug räuchert 99 5906 mit P 69717 nach Alexisbad. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (26)

 

Für die Rückfahrt des Sonderzuges nach Erfurt macht sich 02 0201 in Nordhausen bereit. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (27)

 

02 0201 verlässt mit dem MOROP-Sonderzug nach Erfurt den Bahnhof Nordhausen. (10.09.1987) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
34. MOROP-Kongress 1987 (28)

 

38 2500 mit einem Personenzug bei Wriezen, nordöstlich von Berlin. (03.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
38 2500 bei Wriezen

 

01 026 (Bw Erfurt P) mit D 1098 (Dresden - Duisburg) auf dem Verbindungsgleis zum Bahnhof Bebra. Es dürfte einer der letzten Einsätze der Lok nach Bebra gewesen sein, eine Woche später wurde sie nach Dresden umstationiert.  (13.05.1967) <i>Foto: John Carter</i>
01 036 bei Bebra

 

Das letzte Einsatz-Bw der Baureihe 62 bei der DR war Frankfurt/Oder. Dort bespannten die Loks Züge auf der Strecke Frankfurt/Oder – Erkner. Anfang 1970 standen nur noch 62 007, 62 014 und 62 015 in der Einsatzstelle Wriezen im Einsatz, wo sie Züge nach Berlin-Lichtenberg fuhren. Hier steht 62 014 im Bahnhof Erkner bei Berlin. (01.05.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
62 014 in Erkner

 

38 1182 mit einem Sonderzug am Säge- und Hobelwerk Zeppelinmühle bei Stadtilm-Singen. (06.07.1997) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
38 1182 bei Singen

 

41 1185 mit einem Güterzug von Saalfeld nach Triptis bei Saalfeld-Gorndorf.  (18.02.1995) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1185 bei Saalfeld (1)

 

Im Rahmen von Sonderfahrten kehrte 01 118 der Historischen Eisenbahn Frankfurt immer wieder an ihre alte Wirkungsstelle zurück, wie hier im Dezember 1991 auf der Saalebahn bei Orlamünde. (15.12.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 118 bei Orlamünde

 

Während der DDR-Zeit lag Gräfenthal im Sperrgebiet, solche Aufnahmen wie mit 95 1027 waren daher nicht möglich. Bei den Zugverfolgungen der 95er von Saalfeld nach Sonneberg musste man ab Marktgölitz den Bereich um Probstzella umfahren und konnte erst vor Gerbersdorf, gut einen Kilometer hinter Gräfenthal mit den Fotos wieder beginnen. (15.12.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
95 1027 in Gräfenthal

 

99 5906 mit einem Personenzug nach Gernrode bei Drahtzug zwischen Alexisbad und Mägdesprung. (04.1986) <i>Foto: Hans Hilger</i>
99 5906 bei Drahtzug

 

Die 1897 bei Jung gebaute Malletlok der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft (NWE) mit der Nr. 13 (Zweitbesetzung) zeigt auf diesem Bild auf dem Weg nach Harzgerode auch nach fast 90 Einsatzjahren, mittlerweile als 99 5903 unterwegs, das sie noch nicht zum alten Eisen gehört. (04.1986) <i>Foto: Hans Hilger</i>
99 5903 bei Harzgerode (3)

 

Nach der Grenzöffnung mietete die Deutsche Reichsbahn die VT 11-Triebköpfe VT 11 5006, VT 11 5015, und den Ersatztriebkopf VT 11 5013 an und setzte ihn ab dem 01. August 1990 vom Bw Berlin-Rummelsburg aus als IC "Max Liebermann" (IC 130 bis 139) auf der Strecke Berlin - Hamburg ein. Die Einsätze dauerten nur rund zwei Monate und endeten am 30. September 1990. Hier steht IC "Max Liebermann" mit dem Ersatztriebkopf VT 11 5103 zur Fahrt nach Berlin in Hamburg-Altona bereit. (09.1990) <i>Foto: Hans Hilger</i>
IC "Max Liebermann" (2)

 

In der DDR gab es eine sehr bemerkenswerte Kultur von politischen Slogans und Parolen. Für den Besucher aus dem Westen eher amüsant, deckten sie dort alle Lebensbereiche ab. Die bekanntesten Sprüche waren wohl "Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen" oder "Unser Arbeitsplatz - Kampfplatz für den Frieden". Interessanterweise entstammt der heute so missbräuchlich verwendete Spruch "Wir sind das Volk" einem Gedicht aus einem DDR-Schulbuch. Die hier zu sehenden Parolen standen in der "Straße der Freiheit" in Saalfeld, die 119 wird gleich den Bahnhof erreichen. (1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Parole (8)

 

86 1001 (nochmals mit alter Nummer versehen) auf dem letzten Refugium der Baureihe 86, der Strecke von Schlettau nach Crottendorf im Erzgebirge, bei Walthersdorf. (10.1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
86 1001 bei Walthersdorf (6)

 

86 1001 fährt am Ufer der noch jungen Zschopau durch Crottendorf. (10.1984) <i>Foto: Hans Hilger</i>
86 1001 bei Crottendorf (3)

 

99 7243 auf der Harzquerbahn bei Bennekenstein. (11.1990) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Harzquerbahn (77)

 

99 7243 fährt in den Sonnenuntergang. (11.1990) <i>Foto: Hans Hilger</i>
Harzquerbahn (78)

 

01 0501 mit dem P 3020 nach Leipzig über Gera in der großen Kurve hinter dem Bahnhof Saalfeld. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0501 in Saalfeld (7)

 

01 0501 mit P 3020 bei Saalfeld auf dem Weg nach Unterwellenborn. (27.05.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0501 in Saalfeld (8)

 

Am frühen Morgen kachelt 01 0508 mit P 8012 nach Gera in der Kurve hinter Saalfeld bergwärts. (15.05.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0508 bei Saalfeld

 

Unzählige Bilder entstanden vom Bw Saalfeld von der Brücke der Fernstraße 281 aus (spöttisch unter Eisenbahnern auch "Affenfelsen" genannt), eher selten ist die Ansicht von unten, hier mit 01 0505, die gerade die Drehscheibe befährt. Der Kilometersteinstein im Vordergrund zählt übrigens die Entfernung ab Leipzig Hbf bis zur Landesgrenze Thüringen/Bayern, später die deutsch-deutsche Grenze.  (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0505 in Saalfeld (3)

 

Außergewöhnlich war die Güterzugleistung des Dg 55460, die im Frühjahr 1980 wechselseitig von einer 01.0 oder 01.5 von Saalfeld bis Camburg gefahren wurde, diesmal mit 01 0505 in der Ausfahrt von Saalfeld. (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0505 in Saalfeld (4)

 

01 0519 fährt mit P 3003 gegen 10.45 Uhr von der Saalebahn kommend in Saalfeld ein. (15.05.1980) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0519 in Saalfeld (3)

 

Vor den Halden des Unterwellenborner Stahlwerks rollt 01 0510 mit P 3023 aus Leipzig Saalfeld entgegen. (25.04.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0501 bei Unterwellenborn -2

 

44 0601 auf dem Wartegleis aus dem Bw Saalfeld vor der 1892 geründeten Saalfelder Brauerei. Seit 1918 war es die einzige Brauerei in Saalfeld. Von 1925 bis 1948 war das Brauhaus eine Aktiengesellschaft. In den letzten Kriegstagen wurde bei den Bombenangriff auf den Bahnhof Saalfeld am 9. April 1945 zerstört. Von 1948 bis 1991 war die Brauerei "volkseigen" (VEB), seit 1991 befindet sich das Bürgerliche Brauhaus wieder in privater Hand.  (16.05.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0601 in Saalfeld (2)

 

44 0414 mit einem Leerzug nach Unterwellenborn bei Saalfeld. (16.05.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
44 0414 bei Saalfeld (6)

 

01 0520, die seit 31. August 1973 zum Bestand des Bw Saalfeld gehörte, in ihrem Heimatbahnhof. Die Werbung für die "Rotstern"-Schokolade bezieht sich auf das in Saalfeld ansässige VEB Thüringer Schokoladenwerk (bis 1955: Mauxion), in der damals über 90% der Tafelschokoladen der DDR hergestellt wurden - für westliche Gaumen eher ein zwiespätiger Geschmack, die mit Begriffen wie "Pappe", "Sandpapier", "unfertig" oder "dumpf" belegt wurden. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0520 in Saalfeld (3)

 

Um 7.20 Uhr setzt 01 0533 den E 800 nach Leipzig in Saalfeld in Bewegung. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0533 in Saalfeld (3)

 

Den aus 10 Wagen bestehenden E 800 musste 01 0533 den Zug bereits im Bahnhof Saalfeld auf Geschwindigkeit bringen, bevor es in die Steigung nach Unterwellenborn ging. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
01 0533 in Saalfeld (4)

 

Auf der Strecke von Saalfeld nach Arnstadt war die 65.10 “Stammlok”. So wurden neben (fast) allen Personenzügen auch Güterzüge von ihr befördert, wie hier ein Ng nach Rottenbach bei der Ausfahrt aus Saalfeld mit 65 1049, die allen Schildern beraubt war. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
65 1049 in Saalfeld (3)

 

Mit vereinten Kräften befördern zwei 44er (44 0393 als Schiebelok) einen Braunkohleganzzug zur Maxhütte nach Unterwellenborn. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Nachschub für Unterwellenborn

 

95 0009 wartet vor P 18007 nach Sonneberg im Bahnhof Saalfeld/Saale. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0009 in Saalfeld (2)

 

Ausfahrt des P 18007 nach Sonneberg mit 95 0009 in Saalfeld. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0009 in Saalfeld (3)

 

95 0010 mit E 802 aus Sonneberg zwischen Unterloquitz und Hockeroda. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0010 bei Hockeroda (3)

 

95 0027 mit P 18005 aus Saalfeld zwischen Lichte und Ernstthal. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0027 bei Lichte (1)

 

Eine Qualmwolke für den Fotografen: 95 0045 mit Dg 66483 nach Probstzella an der Brücke der Fernstraße 85 zwischen Hockeroda und Unterloquitz.   (04.03.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0045 bei Unterloquitz (2)

 

In der Ausfahrt von Unterlquitz wurde 95 0045 vor Dg 66483 erneut erwischt. (04.03.1978) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
95 0045 bei Unterloquitz (3)

 

Im Extremwinter 1978/79 mit eisiger Kälte und extremen Schneefällen halfen manchmal nur rabiate Mittel, um eine Dampflok am Laufen zu halten, wie hier an 01 0524 vor dem D 504 im Bahnhof Saalfeld. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (87)

 

Die Mischung aus Braunkohle, Zweitacktabgasen, der Maxhütte in Unterwellenborn und der Dampfloks sorgte im Winter häufig über Saalfeld für eine Inversionswetterlage, bei der die untere Luftschicht von der oberen abgeschirmt wurde und für klassischen Smog sorgte. So auch am 6. Januar 1979, als nicht nur 01 0552 vor dem E 802 im Bahnhof Saalfeld in einer gesundheitsschädlichen und sichtbeeinträchtigenden Konzentration von Luftschadstoffen stand. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (88)

 

Im fahlen Licht der Morgensonne fährt 01 0522 mit dem E 802 nach Leipzig aus Saalfeld. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (89)

 

01 0522 mit E 802 auf dem Weg nach Leipzig bei Oberwellenborn. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Fahrt in den Sonnenaufgang (3)

 

Bei knackigen Minustemperaturen setzt 95 0004 im Bahnhof Saalfeld an den P 18003 nach Sonneberg. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (90)

 

95 0004 fährt mit P 18003 nach Sonneberg aus dem Bahnhof Saalfeld. Das hohe und mit kurzen Signalflügeln ausgestattete Ausfahrsignal in der Bildmitte stammt noch aus der Zeit, als der Bahnhof elektrifiziert war, von 1939 bis 1946. (06.01.1979) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Winter in Thüringen (91)

 

Zählt man die Stunden aller Eisenbahnfans zusammen, die Zeit auf der Brücke der Pößnecker Straße über den Bahnhof Saalfeld (damals noch Fernstraße 281) verbracht haben, kommen sicherlich Jahre zusammen. Hier geht der Blick auf eine auf die Saalebahn ausfahrende 44er mit P 5018. Die Brücke wurde mittlerweile durch einen Neubau ersetzt. (21.04.1977) <i>Foto: Hans-Jürgen Müller</i>
Ausfahrt in Saalfeld

 

17 248 vom Bw Köln-Deutzerfeld, ausgerüstet mit zwei Luftbehältern, vor E 301 (Frankfurt - Dortmund) an den Weinbergen der Bopparder Hamm in Höhe der Blockstelle Peternach nördlich von Boppard. Am Ostermontagmorgen des Jahres 1933 war auf der damaligen Reichsstraße 9 nichts los. Die Lok verschlug es gegen Kriegsende 1944 in die Niederlande. 1947 wurde sie zurückgegeben und auf dem Papier im Bw Rheine am 20.09.1948 ausgemustert.  (17.04.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 248 bei Boppard

 

01 0501 verlässt vor D 198 den Hönebacher Tunnel und wird um 14.38 Uhr in Bebra eintreffen.  (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Hönebach (6)

 

01 0501 mit 01 0523 vor D 197 (Mönchengladbach - Leipzig) am "Belloblick" bei Hönebach. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 + 01 0523 bei Hönebach

 

01 0523 hat im Bahnhof Bebra den D 207 (Paris - Berlin) übernommen. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 in Bebra (4)

 

Gut zwei Minuten vor der planmäßigen Abfahrt des D 207 in Bebra um 10.30 Uhr ist die Zugführerin auf dem Weg zum Lokpersonal des 01 0523. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 in Bebra (5)

 

Mit leichter Verspätung verlässt 01 0523 um 10.33 Uhr vor D 207 den Bahnhof Bebra. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 in Bebra (6)

 

Am späten Nachmittag kehrte 01 0523 dann nochmals mit D 218 aus Berlin, den sie in Erfurt übernommen hatte, zurück in den Westen. Die Aufnahme enstand in Obersuhl, kurz hinter der Grenze. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Obersuhl (2)

 

Etwas überraschend tauchte 01 0526 mit einem Güterzug bei Hönebach auf. Die Güterzugleistung nach Bebra Rbf war entweder eine Sonderleistung oder die Schnellzuglok musste ausnahmsweise für eine ausgefallene Güterzuglok einspringen. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0526 bei Hönebach (6)

 

01 0528 mit Schwesterlok 01 0533 aus Erfurt im Bw Bebra. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (1)

 

01 0528 macht sich in Bebra auf den Weg, um im Bahnhof den D 217 zu übernehmen. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (3)

 

01 0528 vor dem D 217 (Frankfurt/M - Berlin Stadtbahn) im Bahnhof Bebra. Die Uhr am Schuppen zeigt 11.15 Uhr, die planmäßige Abfahrzeit war um 11.14 Uhr. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (6)

 

Am nächsten Tag hatte 01 0528 den D 207 nach Berlin am Haken, hier kurz hinter dem Bahnhof Hönebach unmittelbar vor dem ersten Grenzübertritt in die DDR. Insgesamt dreimal wechselte die Strecke bis Gerstungen auf 6 km Länge die Ländergrenzen. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 bei Hönebach (9)

 

01 0530 mit D 217 auf dem Weg zur Grenze bei Hönebach. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0530 bei Hönebach (2)

 

01 0533 sonnt sich vor dem Schuppen in Bebra. In gut 3 Stunden wird sie mit dem D 199 zurück nach Erfurt fahren. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Bebra (6)

 

01 0533 mit D 199 (Frankfurt/M - Frankfurt/O) auf der Rampe zum Hönebacher Tunnel. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 bei Hönebach (6)

 

01 0533 fährt mit D 200 durch Hönebach und wird um 10.50 Uhr Bebra erreichen. Am Zugende vor dem Einfahrsignal lag bereits DDR-Gebiet. (07.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 bei Hönebach (7)

 

DR 120 203 (ex V 200 203 vom Bw Eisenach) hinter dem Hönebacher Tunnel auf dem Weg nach Bebra. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 120 203 bei Hönebach (1)

 

Am Nachmittag kehrte die Eisenacher DR 120 203 mit einem Güterzug zurück, aufgenommen bei Hönebach. (06.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 120 203 bei Hönebach (2)

 

Nicht gerade eine leichte Last am Haken hatte 01 2118 mit dem aus 11 Wagen bestehenden D 109 nach Berlin kurz hinter Helmstedt. (11.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2118 bei Helmstedt (1)

 

Einfach laufen lassen war wohl die Devise des Lokpersonals der Ostbahnhofer 01 2118 vor dem D 109 hinter Helmstedt. Sogar der Lokführer wechselte die Führerhausseite, um mit aufs Bild zu kommen. (11.05.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2118 bei Helmstedt (2)

 

Eine feuerlose Dampfspeicherlok der VEB Zell und Papierstoff Rosenthal in Blankenstein(Saale). Mit einem entsprechenden Teleojektiv war es möglich, damals von Bayern aus in den Bahnhof nach Thüringen zu fotografieren.  (11.04.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Blick durch den Zaun (2)

 

01 2114 vom Bw Berlin Ostbf trifft am Karfreitag des Jahres 1972 mit D 110 (Warschau - Berlin  - Bonn) in Helmstedt ein. Helmstedt war während der deutschen Teilung Betriebswechselbahnhof zwischen Reichs- und Bundesbahn. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (1)

 

Nach der Ankunft in Helmstedt wurde dort routinemäßig Wasser genommen und das Fahrwerk abgeschmiert. Anschließend ging es in den Schuppen bis zur Übernahme des Gegenzuges nach Berlin. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (2)

 

Die Wagnerbleche gaben der Baureihe 01 eine gewisse Eleganz und bekräftigten ihr bulliges Aussehen, so wie hier bei 01 2114 im Bw Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (3)

 

Das "Gesicht" der Ostbahnhofer 01 2114 im Bw Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (4)

 

Nach dem 15 Minütigen Aufenthalt im Bahnhof Helmstedt für den Lokwechsel, verlässt 01 2114 mit dem D 109 (Bonn - Berlin - Warschau) bei immer schlechter werdenden Lichtverhältnissen den Bahnhof Richtung Osten. Zur Grenze waren es ab dem Bahnhof Helmstedt gerade einmal 2,5 km, sodass die Fotomöglichkeiten bis dahin sehr begrenzt waren. Beliebt war auch die kleine Straßenbrücke der damals noch gesperrten Bundesstraße 1 mitten im Wald, wo man von bundesdeutschen Grenzschutzbeamten auch schon einmal warnende Worte erhielt, da man sich im unmittelbaren Grenzbereich befand. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Helmstedt (5)

 

Im Osterreiseverkehr 1972 tauchte zusätzlich die Magdeburger 41 1148 Lz in Helmstedt auf (leider keine 01), um den D 1033 (Hamburg - Magdeburg - Leipzig) zu übernehmen. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1148 in Helmstedt

 

Neben 41 1148 war auch die Magdeburger 41 1161 am Karfreitag 1972 in Helmstedt anwesend, die einen zweidomigen Nachkriegs-DR Nachbaukessel und Oberflächenvorwärmer besaß.   (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (1)

 

Auch 41 1161 wurde nach der Ankunft in Helmstedt dem üblichen Procedere unterzogen: Wassernehmen und Warten auf die Rückleistung. Während Wasser unbegrenzt kostenlos genommen werden konnte, vermieden die Personale der Gastloks aus dem Osten in den westlichen Grenz-Bw aber das Bekohlen, weil dieses in Devisen hätte beglichen werden müssen. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (2)

 

Die Magdeburger 41 1161 wendet auf der Drehscheibe des Bw Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (3)

 

Etwas überraschend war am Karfreitag des Jahres 1972 die Magdeburger 41 1161 als Vorspann vor einer 118 in Helmstedt eingetroffen. Grund war die Übernahme eines zusätzlichen Zuges zum D 345 nach Leipzig. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (4)

 

41 1161 beschleunigt den Zusatzzug D 10345 nach Leipzig (man beachte den Wagenpark !) aus dem Bahnhof Helmstedt. Während der Stammzug D 345 von Köln nach Dresden über Oebisfelde verkehrte, fuhr der Entlastungszug zu Ostern 1972 über Helmstedt. (31.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1161 in Helmstedt (5)

 

Scheinbar mühelos bringt 01 0501 den D 207 (Frankfurt/M - Görlitz - Warschau) über die Hönebacher Rampe. Die Geschwindigkeit des Zuges lag aber gerade einmal zwischen 40 und 50 km/h. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Hönebach (4)

 

Mit einer sauberen Verbrennung fährt die Erfurter 01 0501 vor dem D 207 die Rampe bei Hönebach hinauf.  (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Hönebach (5)

 

01 0501 hatte mit dem 12-Wagenzug des D 197 (Mönchengladbach - Leipzig) bei Ronshausen ordentlich zu tun. Gut zu erkennen ist hier noch das Planum des ehemaligen dritten Gleises, das bis 1952 vom Abzw. Faßdorf bis zum Hönebach-Tunnel existierte.  (02.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 bei Ronshausen (3)

 

01 0501 rauscht mit dem D 200 (Frankfurt/Oder - Frankfurt/Main) durch den Bahnhof Hönebach. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 in Hönebach (2)

 

01 0522 fährt mit D 1099 nach Frankfurt/Oder in den Hönebacher Tunnel ein. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0522 bei Hönebach (2)

 

01 0522 mit dem Saisonschnellzug D 1097 (Düsseldorf ab als D 1159 - Bebra (14.20/14.53 Uhr) – Erfurt - Dresden) bei Hönebach. (07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0522 bei Hönebach (3)

 

01 0523 mit D 198 unmittelbar an der deutsch-deutschen Grenze bei Obersuhl. Das Einfahrsignal gehört zum Bahnhof Gerstungen/DDR. (01.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Obersuhl (1)

 

Sichtlich Mühe hatte 01 0523 mit dem D 1097 nach Dresden bei Hönebach. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Hönebach (1)

 

01 0523 auf anstrengender Bergfahrt mit D 1097 bei Hönebach. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Hönebach (2)

 

Während die Reisenden des D 1097 mit einem zunehmend flauen Gefühl im Magen in Richtung Grenze reisen, hat das Personal der 01 0523 vor Hönebach ganz andere Probleme, den Zug am Laufen zu halten. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Hönebach (3)

 

Frei Fahrt für den D 200 mit der Erfurter 01 0520 in Hönebach, der Bebra um 10.50 Uhr erreichen wird. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Hönebach

 

01 0523 rollt mit D 1100 bei Ronshausen talwärts. Auch hier ist an der Breite der Brücke die einstmals dreigleisige Strecke gut zu erkennen. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0523 bei Ronshausen (3)

 

01 0528 rollt mit D 198 bei Hönebach dem nächsten Halt in Bebra entgegen. Damals musste für den erhöhten Standpunkt noch ganz "analog" ein Blocksignal bestiegen werden. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 bei Hönebach (8)

 

01 0528 hat in Bebra den D 207 übernommen und wartet auf Ausfahrt. Die Post hatte ihr Soll, alle Westpakte "nach drüben" zu senden, am Ostersonntag noch nicht ganz erfüllt.  (02.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0528 in Bebra (5)

 

01 0534 mit D 217 am Ostportal des 983 m langen Hönebacher Tunnels. Das Einfahrsignal von Hönebach zeigt freie Fahrt. (03.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0534 bei Hönebach

 

Mit einer Verspätung von 5 Minuten fährt 01 0534 mit D 200 um 10.55 Uhr am Ostersonntag 1972 in Bebra ein. (02.04.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0534 in Bebra (2)

 

Blick vom Westportal des Hönebacher Tunnels auf 01 0533 vor D 217 (Paris - Frankfurt/M - Bebra [ab 11.14 Uhr] - Berlin Stadtbahn). (18.02.1973) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0533 bei Hönebach (1)

 

Durch die damals noch marode Hinterhausatmosphäre fährt 01 2114 mit D 110 zwischen Berlin-Zoo und -Savignyplatz. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (12)

 

01 2114 mit D 110 nach Bonn kurz vor der S-Bahnstation Berlin-Savignyplatz. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (13)

 

01 2114 überquert mit D 110 den Landwehrkanal am Berliner Tiergarten. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (14)

 

01 2114 fährt mit D 110 nach Bonn durch Berlin-Tiergarten. (29.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (15)

 

Der Blick aus dem bekannten Parkhaus am Bahnhof Berlin Zoologischer Garten auf die mit D 110 ausfahrende 01 2114. (29.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (16)

 

Der D 109 aus Bonn erreichte Berlin erst kurz nach 20 Uhr, so dass im Frühjahr nur einige nächtliche Impressionen im Bahnhof Zoo möglich waren. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (17)

 

01 2114 vor D 109 auf der Brücke über die Hertzallee im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten. Unmittelbar hinter Lok liegt das Gelände des Zoos. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 in Berlin (18)

 

01 0513 rauscht mit D 264 nach Hamburg über die Brücke am Hüttenweg neben der Avus in Berlin-Grunewald. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (1)

 

Aus Ost-Berlin kommend rollt 01 0513 mit dem D 264 nach Hamburg durch Berlin-Tiergarten. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (2)

 

01 0513 fährt mit D 264 durch Berlin-Tiergarten. Hamburg-Altona wird der Zug um 18.00 Uhr erreichen. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (3)

 

Problemlos konnte der D 264 mit 01 0513 bei der Ausfahrt aus Berlin Zoologischer Garten nochmals abgelichtet werden. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (4)

 

Und wieder der Blick aus dem Parkhaus an der Kantstraße auf die Wittenberger 01 0513, die den Bahnhof Zoo mit D 264 nach Hamburg verlässt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Berlin (5)

 

DR 118 042 (Bw Berlin-Grunewald) mit einem der zahlreichen Kohlezüge aus dem Westen für die Berliner Kraftwerksversorgung bei der Einfahrt nach Berlin-Wannsee. Auf westdeutscher Seite zogen zu dieser Zeit noch die Ottbergener 44er diese Züge zwischen Lehrte und Helmstedt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 118 042 in Berlin

 

Pech gehabt: Diesmal wurde keine Stralsunder 03.10 vor dem D 319 "Saßnitz-Express" in Berlin Zoologischer Garten angetroffen. Im Osterverkehr 1972 reichte es nur für die 118 075 vom Bw Berlin Ostbf. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
DR 118 075 in Berlin

 

275 727 (ex elT 2465, ab 1930: elT 3387, WUMAG, Baujahr 1928) im Abstellbahnhof Berlin-Wannsee. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (84)

 

Abgestellte S-Bahnen im Bahnhof Berlin-Wannsee. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (85)

 

Am Ende des Tages versammeln sich die S-Bahnen im Abstellbahnhof Berlin-Wannsee. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 verkehrten die S-Bahnen von hier aus nur noch auf der Stadtbahn bis Friedrichstraße und über die Wannseebahn und den Nord-Süd-Tunnel bis Frohnau. Richtung Potsdam und Stahnsdorf wurde der Verkehr eingestellt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (86)

 

Ein S-Bahnzug aus Richtung Wollankstraße an den Grenzanlagen in der Nähe des beim Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 geschlossen S-Bahnhof Bornholmer Straße überholt einen Güterzug mit 130 034, der auf der Ostseite unterwegs ist. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze Bornholmer Straße (10)

 

Ein S-Bahnzug an den Grenzanlagen in der Nähe des beim Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 geschlossen S-Bahnhof Bornholmer Straße. Zu diesem Bild passt das Foto der 74 1253 aus dem Jahr 1943 (Bild-Nr. 316), das die Betriebsituation genau aus der Gegenrichtung wiedergibt. Die rechte große und die linke kleinere Brücke auf dem Bild von 1943 haben den Krieg nicht überdauert, rechts geht es nach Pankow, links nach Wollankstrasse und Schönholz und später dann Oranienburg oder Kremmen. Heute sind die Brücken Stahlbetonbauwerken gewichen. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze Bornholmer Straße (11)

 

Ein S-Bahnzug auf dem Weg nach Wannsee an den Grenzanlagen der Bornholmer Straße. Die Bornholmer Straße war auch ein Grenzübergang von 1961 bis 1990; er verband die Bezirke Prenzlauer Berg und Wedding im Norden Berlins über die Bösebrücke. Unterhalb der Brücke befindet sich der Bahnhof Bornholmer Straße der Berliner S-Bahn, der von 1961 bis 1990 ein Geisterbahnhof ohne Zughalt war.  (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Grenze Bornholmer Straße (12)

 

Eine Anbindung Düppels an den Berliner Vorortverkehr erfolgte 1939 mit der Eröffnung des zwischen Potsdam und Zehlendorf gelegenen Bahnhofs Düppel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gleise als Reparationsleistung teilweise abgebaut, es fuhren nur noch Pendelzüge der S-Bahn zwischen Düppel und Zehlendorf. Mit dem Bau der Berliner Mauer lag Düppel am südlichen Rand von West-Berlin. Eine Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke wurde unmöglich. Am 20. Dezember 1972 wurde an der Strecke der neue S-Bahn-Haltepunkt Zehlendorf Süd eröffnet, die einzige neueröffnete S-Bahn-Station in West-Berlin seit dem Mauerbau. 1980 wurde der S-Bahn-Verkehr auf dem noch verbliebenen Streckenabschnitt eingestellt. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (87)

 

Ein S-Bahnzug auf dem "Düppeler" bei Berlin-Zehlendorf. Das Fahrgastaufkommen auf der S-Bahn-Stammbahn Berlin - Potsdam ging infolge des Mauerbaus am 13. August 1961 rapide zurück, da der in den Westsektoren gelegene Haltepunkt von Kleinmachnow aus nicht mehr erreichbar war. Die Bezeichnung Düppel-Kleinmachnow blieb indes noch bestehen. Unbekannte hatten Anfang 1962 den zweiten Namensteil des Stationsschildes eigenmächtig überstrichen und in den Kursbüchern war seit Herbst 1963 als Name nur "Düppel" eingetragen. Dennoch ließ die RBD Berlin im April 1971 ein neues Bahnhofsschild mit dem gültigen Namen aufstellen, bevor die offizielle Umbenennung in Düppel am 15. Mai 1973 vollzogen wurde. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (88)

 

Ein S-Bahnzug kehrt von der zwei Kilometer langen Stichstrecke aus Düppel zurück, und hat freie Einfahrt nach Berlin-Zehlendorf. Im September 1980 wurde im Rahmen des Streiks der Reichsbahner der Bahnhof Düppel geschlossen und anschließend nicht mehr wiedereröffnet. Seitdem verfällt der Bahnhof, wurde teilweise abgetragen und aus dem Stadtentwicklungsplan als Bahnhof entfernt, wobei die Reaktivierung immer wieder diskutiert wurde. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (89)

 

Ein S-Bahnzug nach "Köllnische Heide" fährt in Berlin Zoologischer Garten ein. Der Bahnhof "Köllnische Heide", im Berliner Ortsteil Neukölln, liegt an der Verbindungsbahn Baumschulenweg – Neukölln und wurde im Jahr 1920 eröffnet. Bis 1980 fuhren regelmäßig S-Bahn-Züge auf der Strecke, zwischen 1980 und 1993 war die Strecke inklusive des Bahnhofs aufgrund des Reichsbahnerstreiks 1980 stillgelegt. Seit 1993 ist der Bahnhof – nach einer Grundsanierung – wieder in Betrieb.  (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (90)

 

An vielen Stellen West-Berlins sahen die S-Bahnstrecken nach 1961 so aus. Die 1913 eröffnete Strecke vom Bahnhof Berlin-Wannsee über Dreilinden zum Bahnhof Stahnsdorf diente früher vor allem zur Anbindung des dortigen Südwestkirchhofs und war von Beginn an in das Netz der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen – der heutigen Berliner S-Bahn – integriert. 1928 wurde sie im Rahmen der „Großen Stadtbahn-Elektrisierung“ mit Gleichstrom und Stromzuführung über seitlicher Stromschiene elektrifiziert. Von 1945 bis 1948 war die Strecke infolge der Sprengung der Teltowkanalbrücke betrieblich unterbrochen. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 stellte die Deutsche Reichsbahn den Verkehr auf der von West-Berlin in die DDR führenden Verbindung ein. Der deutsch-deutsche Einigungsvertrag sah vor, dass „Bahnstrecken, die durch den Mauerbau unterbrochen wurden, wieder hergestellt werden“, doch gibt es zur Wiedereröffnung der Friedhofsbahn keine konkreten Pläne. Im Hintergrund ist das Stellwerk "Ws" des Bahnhofs Wannsee zu erkennen. (30.03.1972) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
S-Bahn Berlin (91)

 

Die Wittenberger 01 0505 auf einer der markanten 23m-Doppeldrehscheiben im Bw Hamburg-Altona. Nachdem der Ringlokschuppen 1982 abgerissen wurde, mussten die Drehscheiben im Jahre 2000 weichen.  (07.04.1972) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0505 im Bw Altona (3)

 

41 1054 wendet auf der Drehscheibe ihrer Heimat-Dienststelle Saalfeld. Daneben fährt die zum Bw Probstzella gehörende 95 0045 vorbei. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1054 in Saalfeld (2)

 

Die Brücke an der Pößnecker Straße am Bahnhof Saalfeld gewährte einen guten Blick auf das Bw Saalfeld, das im Sommer 1977 noch klar von der Dampftraktion (u.a. 41 1054, 01 0505) beherrscht wurde. Angesichts der vielen Fotografen auf der Brücke wurde diese auch spöttisch als "Affenfelsen" bezeichnet. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bw Saalfeld (4)

 

95 0014 mit P 18014 (Eisfeld – Sonneberg) kurz hinter Schalkau. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 bei Schalkau

 

95 0014 mit P 18014 nach Sonnenberg zwischen Grümpen und dem Kopfbahnhof Rauenstein. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 bei Grümpen (1)

 

95 0014 rollt mit P 18014 aus Eisfeld bei Grümpen auf den nächsten Halt in Rauenstein zu.  (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 bei Grümpen (2)

 

Nach dem Kopfmachen in Rauenstein, das fahrplanmäßig 12 Minuten dauerte, geht es für 95 0014 weiter nach Sonneberg. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 in Rauenstein

 

Die Personenzüge zwischen Eisfeld und Sonneberg waren dankbare Kandidaten für eine Zugverfolgung, betrug doch ihre Reisezeit mindestens 62 Minuten für die Strecke von 33 km. So ist es wenig verwunderlich, dass P 18014 bei Effelder mit 95 0014 erneut abgepasst werden konnte. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 bei Effelder (1)

 

95 0014 rollt mit P 18014 bei Effelder vorbei. Mit den heute hier verkehrenden Triebwagen konnte die Fahrzeit zwischen Eisfeld und Sonneberg um 20 Minuten reduziert werden, was immerhin eine Zeitersparnis um 1/3 bedeutet. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 bei Effelder (2)

 

95 0014 mit einem im P 18014 eingestellten Expressgutwagen vor dem Packwagen auf dem Viadukt bei Mengersgereuth-Hämmern. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 bei Mengersgereuth

 

Mittlerweile ist 95 0014 in Sonneberg angekommen und wird im Bw wieder auf Vordermann gebracht. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0014 in Sonneberg

 

95 0024 vor Dg 56124 nach Probstzella bei Hockeroda.  (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 bei Hockeroda (2)

 

95 0024 vor Dg 56124 auf dem ehemaligen zweigleisigen Streckenabschnitt Saalfeld - Probstzella bei Hockeroda. Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde der Abschnitt wieder zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert, der Zustand von 1939 also wiederhergestellt. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 bei Unterloquitz (1)

 

95 0024 bei Unterloquitz auf dem Weg nach Probstzella. Auf der Pufferbohle der Lok liegt übrigens die Verkleidung des Zylinders! (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 bei Unterloquitz (2)

 

95 0025 wartet vor P 18005 nach Sonneberg im Bahnhof Saalfeld auf die Abfahrt. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 in Saalfeld

 

Freie Fahrt für 95 0025 mit P 18005 nach Sonneberg vor der Kulisse von Schloss Eichicht aus dem 14. Jahrhundert. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Kaulsdorf (4)

 

95 025 wurde 1923 in Dienst gestellt und dem Bw Arnstadt zugeteilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie überwiegend beim Bw Blankenburg (Harz) und wurde erst am 31.05.1973 auf Ölhauptfeuerung (als 95 0025-7) umgebaut und beim Bw Probstzella beheimatet, wo sie bis 1980 über die Höhen des Thüringer Waldes fuhr. Hier hat sie hinter Kaulsdorf mit P 18005 soeben das Einfahrvorsignal von Hockeroda passiert. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Kaulsdorf (5)

 

Eigentlich war die Verfolgung eines Zuges von Saalfeld nach Sonneberg auf den ersten Blick unmöglich, fuhr man doch ab Saalfeld über die Fernstraße 85 in das Grenzgebiet von Probstzella in eine Sackgasse und hätte auf korrektem Weg wieder zurück über Saalfeld und die Fernstraße 281 auf die Höhen des Thüringer Waldes fahren müssen. Es gab es einen nicht ganz legalen Ausweg: Am Beginn des Sperrgebiets in Marktgölitz führte ein (teils gesperrter) Weg über Königsthal - Pippelsdorf zur Fernstraße 281, den gerne auch Einheimische als Abkürzung nahmen und so doch noch eine Verfolgung der Sonneberger Züge ermöglichte. Die Züge nahmen zudem seit 1961 die Abkürzung über eine Verbindungskurve zum neuen Haltepunkt Probstzella, um im Rahmen der Grenzsicherung nicht mehr über den Grenzbahnhof fahren zu müssen. Letztlich erreichte man so doch noch ganz locker den verfolgten Zug, der hier im Bahnhof Schmiedefeld angekommen ist. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 in Schmiedefeld (2)

 

95 0025 mit P 18005 auf dem 258 m langen Piesau-Viadukt zwischen Lichte-Ost und Lichte. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Lichte (2)

 

95 1027 mit P 18005 nach Sonneberg auf dem Piesau-Viadukt, das mit 258 m Länge und 34 m Höhe mit 10 Gewölben die Schmiedewiesen, die heutige Bundesstraße 281 und den Piesaubach bei Lichte überspannt. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Lichte (3)

 

95 0036 rollt mit P 18002 aus Sonneberg durch das Loquitztal bei Unterloquitz. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0036 bei Unterloquitz (1)

 

Etwas kurios war die Schlusslok am P 18002 nach Saalfeld mit der Erfurter 106 708. Vermutlich wollte man sich einfach eine zusätzliche Lz auf der damals eingleisigen Strecke einsparen. Die 60 km/h Höchstgeschwindigkeit der Diesellok dürfte für die führende 95 0036 auch kein Problem gewesen sein, denn sie schaffte gerade einmal 65 km/h. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0036 bei Unterloquitz (2)

 

95 0027 mit dem E 802 (Sonneberg – Saalfeld - hier übernahm den Zug eine 01.5 auf dem weiteren Laufweg nach Leipzig) auf der Steigung zwischen Lichte Ost und Schmiedefeld. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 bei Schmiedefeld (1)

 

95 0027 mit E 802 nach Leipzig auf den letzten Metern der Steigung vor dem Bahnhof Schmiedefeld. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 bei Schmiedefeld (2)

 

95 0027 mit dem E 802 und einer LPG-Kuhparade kurz vor dem Bahnhof Schmiedefeld. Im Vordergrund zweigt die Straße nach Lippelsdorf von der Fernstraße 281 ab, über die man locker den Zug wieder erreichen konnte, da dieser einen deutlichen Umweg nehmen musste, um den Höhenunterschied von knapp 100 m zwischen den beiden Orten zu überwinden. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 bei Schmiedefeld (3)

 

Die Schilder an der Fernstraße 281 vor Schmiedefeld weisen den Weg: Während die Straße den direkten Weg mit nur 20 km nach Saalfeld nehmen konnte, hatte der E 802 mit 95 0027 über Gräfenthal und das Loquitztal mit 37 km die deutlich längere Strecke vor sich. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0027 bei Schmiedefeld (4)

 

95 0025 mit P 18005 nach Sonneberg zwischen Steinach und Blechhammer. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Steinach (1)

 

95 0025 rollt mit P 18005 nach Sonneberg durch Steinach. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Steinach (2)

 

Im Vergleich zum Rest der Strecke war der Streckenabschnitt im Tal der Steinach bis Sonneberg eher unspektakulär, daher sind Fotos in Richtung Sonneberg fahrender Züge hier eher selten. Auch 95 0025 rollt hinter Steinach mit P 18005 aus Saalfeld völlig unauffällig vorbei. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0025 bei Steinach (3)

 

Im Bahnhof Büchen überholt die Wittenberger 03 162 mit dem Interzonenzug D 159 nach Dresden die dort vor einem Güterzug wartende 50 3698 vom Bw Hagenow Land. 03 162 war die letzte 03 mit kleinen vorderen Laufrädern von 850 mm Durchmesser und trägt hier interessanterweise eine DB-Lampe als drittes Spitzensignal.  (09.07.1966) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
03 162 in Büchen (2)

 

Die beide zum Bw Erfurt gehörenden 01 118 und 01 505 begegnen sich auf dem Boden des "Klassenfeindes" in Bebra. 01 505 war auch eine ehemalige Krupp-Lok und war nummernmäßig ursprünglich nicht weit von 01 118 entfernt als 01 121 in Dienst gestellt worden. Während 01 118 später "in den Westen rübermachte", stand 01 505 als eine der letzten Exemplare ihrer Baureihe beim Bw Saalfeld bis 1980 im Dienst. (26.03.1964) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Ost-Ost-Begegnung in Bebra

 

Zwischen den Eisenbahnern von DB und DR herrschte - bis auf wenige Ausnahmen - in den Grenzbahnhöfen durchaus ein gutes Einvernehmen, war man ja über alle ideologischen Grenzen hinweg schließlich im gleichen Beruf tätig. So ist dies kein gestelltes Bild, denn im November 1970 ließen die Erfurter Kollegen Gerhard Moll tatsächlich "ihre" 01 0523 auf die Drehscheibe im Bw Bebra fahren. Mit der Bemerkung "Mal sehen, wie sie fährt" durfte Gerhard Moll in der Dunkelheit an den Regler, behielt die Aufnahmen aber lange unter Verschluss, denn die Reichsbahnkollegen hätten große Schwierigkeiten bekommen, wenn die "Schwarzfahrt" entdeckt worden wäre. Es blieb ihm aber immer ein besonderes Anliegen, den Erfurter Kollegen dafür herzlich zu danken. (11.1970) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
Ein verbotenes Bild (?)

 

01 065 -mit verkürzten Windleitblechen- in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Berlin Ostbahnhof.  (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 065 im Bw Bln Ostbahnhof -2

 

V 180 300, die am 4. April 1968 fabrikneu nach Erfurt angeliefert wurde, mit einem Güterzug im dortigen Hauptbahnhof. (1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
V 180 300 in Erfurt

 

44 1280 vom Bw Sangerhausen fährt mit einem für eine Güterzuglok nicht gerade würdigen, aber hoch interessanten Personenzug in Erfurt Hbf ein. Die 1942 bei Krupp in Essen gebaute Maschine hatte 1965 ihre Ölfeuerung erhalten und wurde nach ihrer Ausmusterung im Jahr 1982 wieder auf Kohle für den Einsatz als Dampfspenderlok umgebaut. (1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 1280 in Erfurt

 

Die Ostbahnhofer 01 050 fährt mit D 109 durch Berlin-Tiergarten. (10.07.1964) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 050 in Berlin (2)

 

01 022 (Bw Magdeburg) verlässt mit einem Schnellzug den Bahnhof Berlin-Lichtenberg. Die Berliner Teilung führte zu erheblichen Einschränkungen im DDR-Binnenverkehr, da die Westberliner Gleise danach tabu waren. Deshalb ließ die DDR-Reichsbahn u.a. den Bahnhof Berlin-Lichtenberg zum Fernbahnhof für Ost-Berlin ausbauen. Bereits in den 1950er Jahren hielten dort einige Schnellzüge. In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte sich Lichtenberg schrittweise zum wichtigsten Fernbahnhof der DDR-Hauptstadt, da wegen seiner Lage zwischen dem Außenring mit dem Biesdorfer Kreuz und der Ringbahn kaum Fahrtrichtungswechsel erforderlich waren.  (11.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 022 in Berlin

 

Zwei Tage später hatte die Magdeburger 01 028 wiederum den nicht identifizierten Schnellzug in Berlin-Lichtenberg am Haken. Im Hintergrund der 1894 gebaute Wasserturm der Betriebs­werkstätte Lichtenberg, der 1980 abgerissen wurde.  (13.08.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 028 in Berlin

 

Ein nicht identifizierter ehemaliger SVT 137 der Bauart "Köln" in Berlin-Karlshorst. Anfang der 1970er Jahre erhielten die Fahrzeuge bei der Reichsbahn die neue EDV-Bezeichnung 182.0. Mittlerweile aus den internationalen Verbindungen verdrängt, fuhren sie bevorzugt im DDR-Binnenverkehr auf den Strecken Berlin–Bautzen, Berlin–Rostock und Berlin–Leipzig.  (1972) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SVT 137 in Bln-Karlshorst

 

186 005 vom Bw Stralsund (ex VT 135 063 Breslau) im Bahnhof Barth. Das Fahrzeug wurde 1937 in Dienst gestellt und 1975 abgestellt. (1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
186 005 in Barth

 

Die Reichenbacher 22 028 (ex 39 043) vor D 145 (München - Dresden) in Hof Hbf. (05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
22 028 in Hof (1)

 

Ausfahrt des D 145 nach Dresden mit 22 028 in Hof Hbf. (05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
22 028 in Hof (2)

 

Zwischen Obersuhl und Bosserode ist die Erfurter 01 0534 mit dem D 1098 (Dresden - Duisburg) kurz hinter der damaligen deutsch/deutschen Grenze unterwegs. (12.04.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0534 bei Bosserode

 

Auch im strömenden Regen fahren Züge. Bei solchen Lichtverhältnissen blieb damals allerdings nur eine Standaufnahme der Ostbahnhofer 01 1506 in Dresden Hauptbahnhof übrig.  (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1506 in Dresden (2)

 

01 1506 beschleunigt den D 671 hinter Großenhain. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1506 bei Großenhain

 

01 1506, ausnahmsweise auf dem "falschen Gleis" bei Uckro unterwegs, mit der Paradeschnellzugleistung des D 371 „Pannonia-Expreß“ (Berlin Ostbahnhof – Dresden Hbf (– Sofia). (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1506 bei Uckro

 

Manchmal hat man auch Pech: Genau zum falschen Zeitpunkt fuhr eine 118 ins Bild, als 01 1506 den D 370 "Pannonia-Express" nach Berlin aus dem Elbtal bei Weinböhla hinausbringt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1506 bei Weinböhla

 

Bei Uckro kommt 01 1512 mit dem D 370 "Pannonia-Express" nach Berlin angedampft. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1512 bei Uckro

 

01 1514 mit dem D 371 "Pannonia-Express" südlich von Zossen. Der "Pannonia" war damals einer der längsten Zugläufe in Mitteleuropa mit einer Wegstrecke von ca. 2.400 km zwischen Berlin und Sofia. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1514 bei Zossen

 

Der Umstand, warum eine Görlitzer 03 an Ostern 1977 zwischen Angermünde und Berlin unterwegs war, ließ sich nicht mehr klären. In voller Fahrt ist jedenfalls 03 2096 hier am Bk Spechthausen südlich von Eberswalde auf dem Weg nach Berlin. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2096 bei Eberswalde

 

03 0048 vor P 3929 nach Frankfurt/Oder im Berliner Ostbahnhof.  (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 0048 in Berlin (11)

 

03 0077 mit dem Ex 1316 "Berlinaren", der einzigen planmäßigen 03.10-Leistung auf Westberliner Gebiet, hier nach der Ankunft in Berlin Ostbahnhof. Der Zug fuhr weiter über Sassnitz Hafen, Trelleborg nach Malmö C. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 0077 in Berlin (16)

 

03 2250 (Bw Frankfurt/Oder) im Oderbruch bei Bralitz zwischen Bad Freienwalde und Angermünde. Das Zugpaar E 992/999 war die letzte 03-Leistung zwischen Frankfurt/Oder und Angermünde. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2250 bei Bralitz

 

Ein höhengleicher Übergang zwischen Straße und Schiene hatte schon immer seinen besonderen Reiz, besonders wenn eine Dampflok, wie hier die Angermünder 50 0009, sich lautstark Gehör verschaffte. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bahnübergang (5)

 

50 0056 kachelt an einer am Bahnübergang wartenden LPG-Treckerparade aus dem Kreis Angermünde (Kennzeichen EA) vorbei. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bahnübergang (6)

 

03 2067 (Bw Lutherstadt Wittenberg) mit P 3517 auf dem Berliner Südring am Betriebsbahnhof Diedersdorf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2067 in Berlin (3)

 

03 2067 war am 09.12.1931 beim Bw Osnabrück Hbf als 03 067 in Dienst gestellt worden. 1936 wurde sie nach Pommern umstationiert, seit 1944 gehröte sie zur RBD Berlin. 33 Jahre später war sie immer noch zwischen Berlin und Wittenberg unterwegs, hier vor dem P 3517 aus Berlin-Schöneweide bei Diedersdorf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2067 in Berlin (4)

 

01 1516 führt den D 371 "Pannonia-Express" am Abzweig Glasower Damm bei Berlin-Mahlow. Ein gutes halbes Jahr später fand die Lok durch einen Kesselzerknall ein unrühmliches Ende. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1516 in Berlin (4)

 

Der "Pannonia-Express" D 371 auf dem Weg nach Dresden mit der Ostbahnhofer 01 1516 am Glasower Damm bei Berlin-Mahlow. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1516 in Berlin (5)

 

03 2083 (Bw Lutherstadt Wittenberg) mit P 3519 am Glasower Damm bei Berlin-Mahlow. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2083 in Berlin (5)

 

03 2083 mit P 3519 nach Wittenberg am Glasower Damm auf dem Berliner Südring. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2083 in Berlin (6)

 

03 2002 wartet mit P 3809 in Dresden Hbf auf die Rückfahrt nach Görlitz. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2002 in Dresden (2)

 

Ausfahrt des P 3809 mit der Görlitzer 03 2002 in Dresden Hbf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2002 in Dresden (3)

 

03 2214 mit P 3807 auf der Elbebrücke in Dresden vor der Kulisse der ehemaligen Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden Mitte, wo ab 1953 das VEB Tabakkontor untergebracht war. Sämtliche Zigarettenfabriken der DDR wurden von Dresden aus mit Rohmaterial versorgt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2214 in Dresden (3)

 

03 2214 mit P 3807 nach Görlitz auf der 1901 entstandenen Marienbrücke über die Elbe zwischen Dresden Mitte und Dresden-Neustadt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2214 in Dresden (4)

 

03 2214 auf der Marienbrücke über die Elbe kurz vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt. Zwischen 2001 und 2004 wurde die Brücke komplett erneuert. Der Rohbau des ersten Brückenüberbaus wurde am 18. September 2002 fertiggestellt und ging mit zwei Gleisen am 27. Januar 2003 in Betrieb. Anschließend wurde der zweite alte zweigleisige Brückenteil (Foto) abgerissen und durch den zweiten, dreigleisigen Brückenüberbau des Neubaus ersetzt. Am 14. Oktober 2003 war der zweite Teil im Rohbau fertiggestellt. Dieser elbabwärts liegende Teil der Brücke ging am 19. April 2004 mit zwei weiteren Gleisen in Betrieb. Mit dem fertiggestellten Neubau stieg die Kapazität gegenüber der alten Brücke von 300 auf 550 Züge pro Tag. Der fünfgleisige Ausbau der Marienbrücke war Bestandteil der zweiten Baustufe des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 9. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2214 in Dresden (5)

 

03 2214 fährt mit P 3807 über die Marienbrücke nach Dresden-Neustadt ein. Die Marienbrücke ist nach Maria Anna von Bayern benannt, der Gemahlin des sächsischen Königs Friedrich August II. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2214 in Dresden (6)

 

In der Stadt des bekannten Bieres fährt 03 2214 mit P 3807 aus. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2214 in Radeberg (1)

 

03 2214 fährt mit P 3807 nach Görlitz aus Radeberg. Neben der 1872 gegründeten Exportbierbrauerei fand hier ab 1950 die Entwicklung und Produktion von DDR-Fernsehgeräten im Sachsenwerk Radeberg (ab November 1956: VEB Rafena-Werke) statt, später auch von Tisch- und Großrechnern im 1969 aus dem VEB Rafena-Werke hervorgegangenen Stammbetrieb des VEB Kombinat Robotron. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2214 in Radeberg (2)

 

52 2492 vom Bw Bautzen fährt mit P 3808 nach Dresden Hbf in Dresden-Klotzsche ein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 2492 in Dr-Klotzsche (3)

 

52 2492 (Bw Bautzen) mit P 3808 in Dresden-Klotzsche. 10 Jahre zuvor fuhr die Lok noch mit Steifrahmentender herum (vgl. Bild-Nrn. 51343, 51344). (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 2492 in Dr-Klotzsche (4)

 

52 1438 vom Bw Kamenz fährt mit einem Personenzug nach Straßgräbchen-Bernsdorf aus Dresden-Klotzsche und überholt dabei einen Güterzug mit einer 118/52.80-Bespannung, der seinerseits auf eine Überholung eines Schnellzuges nach Görlitz wartet. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 1438 in Dresden (4)

 

52 1438 (Esslingen, Baujahr 1943) fährt mit P 4856 nach Straßgräbchen-Bernsdorf aus dem Bahnhof Dresden-Klotzsche. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 1438 in Dresden (5)

 

Der ehemalige "Fliegende Kölner" SVT 137 273 wurde bei der DR in 182 001 umgezeichnet und befindet sich hier auf der Fahrt von Berlin nach Leipzig südlich von Ludwigsfelde. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
SVT 182 001 b. Ludwigsfelde -1

 

SVT 182 001 auf dem Weg nach Leipzig am Bahnübergang der Fernstraße 101 zwischen Ludwigsfelde und Thyrow. Die Strecke ist heute elektrifiziert, der Bahnübergang wurde durch eine vierspurige Brücke der Bundesstraße 101 ersetzt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
SVT 182 001 b. Ludwigsfelde -2

 

03 2121 (Bw Leipzig Hbf West) mit dem Städteschnellverkehrszug D 565 nach Leipzig am Glasower Damm bei Berlin-Mahlow. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2121 bei Berlin (3)

 

22 083 (ex 39 053) verlässt mit D 145 (München - Dresden) den Hofer Hbf. Im Buchfahrplan war der Schnellzug mit einer Last von 450 t angegeben. Rechts steht 38 1528 vom Bw Bamberg. (30.05.1963) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
22 083 in Hof (5)

 

22 070 hatte am 20.03.1961 das RAW Meiningen als Rekonstruktion aus 39 193 (Borsig, Baujahr 1924) verlassen und war seit dem 21. März 1961 dem Bw Reichenbach (Vogtl) zugeteilt worden. 3 Monate später erwischte Gerhard Moll die Lok im Bw Hof. (17.06.1961) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
22 070 in Hof (6)

 

Frühmorgens um 7.00 Uhr werden in Dresden Hbf an 01 2050 die letzten Vorbereitungen für die Abfahrt des D 170 nach Berlin getroffen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2050 in Dresden (2)

 

01 2069 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Dresden-Altstadt. Dort begann auch ihre Karriere am 10.07.1928 und endete 50 Jahre später mit der Ausmusterung am 15.05.1978. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2069 in Dresden (4)

 

01 2114 mit dem D 370 ("Pannonia-Express") auf dem Weg nach Berlin bei Golßen zwischen Drahnsdorf und Wünsdorf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 bei Golßen (1)

 

Mit 120 km/h ist 01 2114 vor dem D 370 ("Pannonia-Express") unterwegs nach Berlin bei Golßen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2114 bei Golßen (2)

 

01 2120 macht sich im Bw Dresden-Altstadt auf den Weg zum Hauptbahnhof, um dort einen Schnellzug nach Berlin zu übernehmen. Vorne steht 01 2069. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2120 in Dresden (3)

 

01 2120 hat in Dresden den D 924 nach Rostock übernommen und beschleunigt den Zug aus dem Hauptbahnhof. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2120 in Dresden (4)

 

Bei Mahlow hat 01 2137 soeben die Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg überschritten und jagt mit dem D 673 nach Dresden vorbei. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2137 bei Mahlow

 

01 2137 mit dem D 371 "Pannonia-Express" auf dem Berliner Südring hinter Schönefeld. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2137 bei Berlin (2)

 

01 2204 kachelt mit D 924 über den Bü an der Bahnhofsstarße am Bahnhof Golßen. Ein Stellwerker hatte offenkundig auch einen grünen Daumen und die Hecke recht kunstvoll geschnitten. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2204 bei Golßen

 

Einfahrt eines 01 geführten Schnellzuges nach Berlin in Dresden Neustadt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Mit der 01 von Drd nach Bln-14

 

Blick aus dem D 924 nach Berlin auf die Zuglok, die in Dresden-Neustadt einfährt. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Mit der 01 von Drd nach Bln-15

 

Hinter Dresden-Neustadt beschleunigt die 01 den D 924 in Höhe der heutigen S-Bahnstation Dresden-Bischofsplatz. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Mit der 01 von Drd nach Bln-16

 

Im 120 km/h-Tempo geht es für 01 2204 mit dem D 673 bei Baruth, südlich von Zossen, nach Dresden. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2204 bei Baruth (1)

 

01 2204 passiert mit D 673 nach Dresden eine ehemalige Blockstelle bei Baruth. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2204 bei Baruth (2)

 

Nach der Gleisüberschreitungshilfe wurde der Fotostandpunkt für die Vorbeifahrt des "Pannonia-Express" mit der Ostberliner 01 1506 bei Golßen wieder eingenommen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 1506 bei Golßen

 

52 5732 ist mit einem Personenzug aus Kamenz in Dresden Hbf angekommen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 5732 in Dresden (1)

 

52 5732 wurde im Dezember 1943 in der RBD Königsberg in Dienst gestellt. Erst 1962 wurde sie von der Sowjetunion an die DR zurückgegeben und 1978 beim Bw Kamenz/Sachsen ausgemustert. Als Besonderheit erhielt sie einen Giesl-Ejektor, von dem man sich 6 bis 12 % Kohleersparnis und eine Leistungssteigerung von bis zu 20 % versprach, was aber in der Praxis nicht immer gelang. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 5732 in Dresden (2)

 

52 8007 (ex 52 2560, Baujahr 1943) mit einem Personenzug bei Arnsdorf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 8007 bei Arnsdorf

 

52 8200 (ex 52 467, Baujahr 1943) mit einem Güterzug bei Arnsdorf. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 8200 bei Arnsdorf

 

Blick in das Bw Elsterwerda mit den Gastloks 58 3032 und 58 3036 aus Riesa. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bw Elsterwerda (1)

 

58 3036 mit der dahinter stehenden 58 3032 im Bw Elsterwerda. Nach der Brandkatastrophe vom 20. November 1997, als ein mit Benzin und Dieselkraftstoff beladener Zug mit überhöhter Geschwindigkeit im Bahnhof Elsterwerda entgleiste, fingen auch der Lokschuppen und eine dort stehende Lok Feuer. Der schwer beschädigte Lokschuppen wurde abgerissen und nicht wieder aufgebaut.  (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Bw Elsterwerda (2)

 

01 0530 macht sich mit einer Schwesterlok bereit, um einen "Interzonenzug" zu übernehmen. Im damaligen Sprachgebrauch unterschieden sich die Interzonenzüge mit Zielen innerhalb der DDR von den Transitzügen, die in erster Linie dem Verkehr mit West-Berlin dienten. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0530 in Bebra (2)

 

01 0533 vor dem D 207 (Frankfurt/M - Bebra - Erfurt - Dresden - Görlitz - Warszawa) im Bahnhof Bebra. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0533 in Bebra (4)

 

Ausfahrt des D 207 mit der Erfurter 01 0533 in Bebra. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0533 in Bebra (5)

 

01 0532 kachelt mit dem D 217 aus dem Bahnhof Bebra.  (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0532 in Bebra (5)

 

Blick von der Oststraße auf einen Interzonenzug mit 01 0528, der gerade durch Weiterode kachelt. Im Hintergrund sind die Fahrleitungsmasten der Strecke Bad Hersfeld - Fulda zu erkennen. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0528 in Weiterode

 

01 0501 mit 01 0523 vor dem D 197, der Bebra um 15.28 Uhr verlassen hatte und kurze Zeit später im letzten Winterlicht am Abzweig Weiterode vorbeirauscht. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0501 + 0523 bei Bebra

 

Die Stille im Örtchen Ronshausen wird durch die Bergfahrt der 01 0529 kurz unterbrochen. (02.01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0529 in Ronshausen

 

01 0501 mit dem D 217 (Paris Est - Frankfurt/M - Bebra – Erfurt - Berlin Stadtbahn) bei Ronshausen. Gut zu erkennen ist noch das Planum des ehemaligen dritten Gleises. (02.01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0501 bei Ronshausen (2)

 

01 0530 führt den D 189 (Frankfurt/M - Leipzig) bei Ronshausen. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0530 bei Ronshausen (3)

 

Mit dem 13-Wagenzug des D 199 nach Frankfurt/Oder hatte 01 0528 bei Ronshausen gut zu tun. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0528 bei Ronshausen (4)

 

01 0531 mit D 1097 (Düsseldorf - Dresden) auf dem Weg zur innerdeutschen Grenze am sog. "Belloblick" bei Hönebach. Vermeintlich soll der Altmeister Carl Bellingrodt hier erstmals einen Interzonenzug aufgenommen haben. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0531 bei Hönebach

 

An einem kalten Wintermorgen strebt 01 0529 (Bw Erfurt) mit D 207 die Hönebacher Rampe hinauf. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0501 bei Hönebach (3)

 

Für den D 1097 wurde das Licht bei Hönebach schon knapp, als 01 0530 gegen 15.00 Uhr endlich auf der Bildfläche erschien. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0530 bei Hönebach (1)

 

Krachend bergauf geht es für 01 0528 vor dem D 207 nach Warschau bei Hönebach. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0528 bei Hönebach (7)

 

01 0533 mit D 217 aus Paris Est im Ulfetal bei Hönebach. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0533 bei Hönebach (5)

 

01 0501 mit D 198 (Leipzig - Erfurt - Mönchengladbach) bei Obersuhl. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0501 bei Obersuhl

 

Nochmals der D 198, diesmal mit 01 0528, der hinter Obersuhl angebrettert kommt. (01.1971) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0528 bei Obersuhl

 

Der allseits bekannte Blick vom "Affenfelsen" (von der ständig mit Fotografen belagerten Brücke der Fernstraße 85 über den Bahnhof Saalfeld) auf 01 0501, die mit kleinen Unterbrechungen seit dem 31. Mai 1973 hier heimisch war. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 in Saalfeld (5)

 

01 0501 im Bahnhof Saalfeld vor einer der damals überall präsenten Propaganda-Phrase, die irgendwelche Binsenweisheiten verbreitete und von der normalen Bevölkerung wahlweise belächelt oder ignoriert wurde. Diese in der DDR verbreitetenden Errungenschaften fanden ihre Vorbilder in der Sowjetunion.  (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0501 in Saalfeld (6)

 

01 0505 am Bw Saalfeld mit der nördlichen Bahnhofsausfahrt, die damals noch über sehr umfangreiche Gleisanlagen und Weichenverbindungen verfügte. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (1)

 

Das Bw Saalfeld gehört bis heute zu den bekanntesten Dampflok-Hochburgen Deutschlands. Erst Ende 1986 hatte die Dampftraktion hier ausgedient. 1977 waren hier noch 44 Dampfloks aktiv, dazu gehörte auch 01 0505. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0505 in Saalfeld (2)

 

01 0519 fährt mit P 4001 aus Leipzig in Saalfeld ein. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 in Saalfeld (2)

 

01 0519 beschleunigt den E 802 nach Leipzig in der großen Kurve hinter dem Bahnhof Saalfeld. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0519 bei Saalfeld

 

Während 01 0520 mit dem D 504 nach Berlin startet, fährt eine 65.10 mit einem Personenzug aus Arnstadt ein.  (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Saalfeld (1)

 

01 0520 mit der Saalfelder "Starleistung" des D 504 nach Berlin am Anfang seiner Reise. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Saalfeld (2)

 

44 0196 auf der Drehscheibe im Bw Saalfeld. Die Lok war am 14.08.1940 als 44 196 beim Bw Erfurt G in Dienst gestellt worden. Im Juli 1963 wurde sie auf Ölfeuerung umgebaut, die im Dezember 1982 wieder zurückgebaut wurde. 1988 wurde sie nach dem Umbau zur Zweizylinderlok nach Cottbus, Einsatzstelle Guben versetzt. Am 22. Dezember 1991 wurde sie von der DR an Herrn Falz nach Hermeskeil verkauft, dort mit großen Wagner-Windleitblechen ausgerüstet, besitzt aber immer noch das Zwei-Zylinder-Triebwerk. In Saalfeld war sie von 1967 bis 1986 stationiert. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0196 in Saalfeld (2)

 

In regelmäßigen Abständen quälten sich die Saalfelder 44er mit schweren Zügen die Steigung zur VEB “Maxhütte” nach Unterwellenborn hinauf. Hier ist es 44 0324, die in Saalfeld Anlauf auf den 10 ‰ Anstieg nimmt. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0324 bei Saalfeld (1)

 

44 0324 kachelt bei Saalfeld mit einem Güterzug nach Unterwellenborn. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0324 bei Saalfeld (2)

 

Mit viel Getöse ist 44 0324 bei Saalfeld auf der 10‰ Steigung nach Unterwellenborn unterwegs. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0324 bei Saalfeld (3)

 

Mit dem Frühzug P 8033 nach Saalfeld kachelt 65 1049 aus dem Bahnhof Rottenbach. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1049 in Rottenbach

 

Auf der Strecke von Saalfeld nach Arnstadt war die 65.10 “Stammlok”. So wurden neben (fast) allen Personenzügen auch Güterzüge von ihr befördert, wie hier ein Ng nach Rottenbach bei der Ausfahrt aus Saalfeld mit 65 1049. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1049 in Saalfeld (2)

 

Der P 18001 von Rudolstadt nach Sonneberg war bis Saalfeld mit zwei Loks der Baureihe 95 bespannt, was wohl an der kurzen Wendezeit in Rudolstadt lag. Hier sind es 95 0025 und 95 0045 am Zugschluss, die den Bahnhof Saalfeld erreichen. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18001 in Saalfeld (1)

 

95 0025 (und 95 0045 am Zugschluss) fahren mit P 18001 aus Rudolstadt in Saalfeld ein. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18001 in Saalfeld (2)

 

Der P 18001 aus Rudolstadt ist in Saalfeld eingetroffen. Die Schlusslok 95 0045 wird hier vom Zug gehen. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18001 in Saalfeld (3)

 

Für die Weiterfahrt nach Sonneberg war der P 18001 im Bahnhof Saalfeld bis zum Ausfahrsignal vorgefahren, sodass die Fahrgäste einen weiteren Weg zurück zum Ausgang nehmen mussten. Das Personal der 95 0045 wartet hingegen auf den Rangierer, weil die Lok in Saalfeld bleibt. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18001 in Saalfeld (4)

 

Das Personal der Schlusslok des P 18001 im Gespräch mit dem Aufsichtsbeamten des Bahnhofs Saalfeld. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
P 18001 in Saalfeld (5)

 

Kurz hinter dem Ende des Sperrgebiets fährt 95 0023 mit P 18005 nach Sonneberg über ein Viadukt bei Gerbersdorf. Im Mai 1952 riegelte die DDR-Führung ihr Land mit einem 5 Kilometer breiten Sperrgebiet entlang der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland ab. Jeder Übertritt in das Sperrgebiet war fortan für DDR-Bürger genehmigungspflichtig und für Bürger aus dem Westen ehedem tabu. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0023 in Gerbersdorf

 

95 0023 mit P 18005 nach Sonneberg fährt in den Haltepunkt Oberlauscha ein. Obwohl der Haltepunkt in Sichtweite des Bahnhofs Lauscha lag, musste der Zug einen Umweg von fast 5 Kilometern fahren, um den Höhenunterschied von 120 m zu überwinden. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0023 in Oberlauscha

 

Am 21. Juni 1973 trat der sog. Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR in Kraft und führte unter anderem zu Verbesserungen im grenznahen Reiseverkehr, auch „kleiner Grenzverkehr“ genannt. Dieser beinhaltete die Möglichkeit des Besuchs von Bundesbürgern aus grenznahen Landkreisen in ebenfalls grenznahe Kreise der DDR. Zu den freigegebenen Übergängen gehörte auch Ludwigsstadt/Probstzella. Ab 05. Juli 1973 verkehrten die grenzüberschreitenden Nahverkehrszüge E 2002 (Ludwigsstadt – Saalfeld) und abends zurück der E 2007 (Saalfeld – Lichtenfels). Zunächst verkehrten die Züge täglich, aufgrund schlechter Auslastung ab Herbst 1973 dann nur noch Mittwochs, Samstags und Sonntags. Ab dem Winterfahrplan 1976/77 entfiel dann auch der Mittwoch als Verkehrstag. Der obligate Mindestumtausch von 25.- DM West im Kurs 1:1 in 25.- Mark Ost plus Visagebühren für die Einreise in die DDR waren wohl abschreckend genug, eine Tagestour vorzunehmen. 95 0024 ist hier mit dem wie immer fast leeren E 2002 nach Saalfeld bei Breternitz unterwegs. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
"Der kleine Grenzverkehr"

 

95 0024 fährt mit P 18005 nach Sonneberg in den Bahnhof Hockeroda ein. Die Saalfelder 110 722 wartet die Kreuzung auf dem noch eingleisigen Streckenabschnitt nach Kaulsdorf ab. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 in Hockeroda (1)

 

95 0024 mit P 18005 in Hockeroda. Das Blech auf der Pufferbohle ist übrigens die Verkleidung des rechten Zylinders! (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0024 in Hockeroda (2)

 

Für die Anwohner hinter dem Bahnhof Steinach war es sicherlich eine besondere Freude, wenn eine 95er wieder einmal unbändig loskachelte. Mit dem P 18004 nach Saalfeld passiert hier 95 0020 der Bü an der Hammergasse. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 in Steinach (2)

 

Auch in Blechhammer war nicht viel Platz für die Eisenbahn vorhanden. 95 0020 zwängt sich mit dem P 18004 (Sonneberg - Saalfeld) zwischen den Häusern an der Unteren Gräfenthaler Straße durch. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 in Blechhammer

 

95 0020 mit P 18004 auf dem Weg zum Spitzkehrenbahnhof Lauscha. Das Bild entstand von einem Waldweg am Berg Teufelsholz oberhalb der Trasse nach Oberlauscha, die rechts unten noch sichtbar ist.  (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Lauscha (1)

 

95 0020 erreicht mit P 18004 aus Sonneberg die ersten Häuser von Lauscha. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Lauscha (2)

 

Nach dem Kopfmachen im Bahnhof Lauscha fährt 95 0020 mit P 18004 nach Saalfeld über ein 93 m langes Viadukt aus dem Bahnhofsgelände heraus zum Westhang des Lauschatals. Die Strecke umrundet nun den Berg Teufelsholz nahezu vollständig und gewinnt dabei auf einer Strecke von etwa 3,3 km durch den Lauschensteintunnel und über das Viadukt Nasse Telle bis zum Bergsattel des Eller in nur etwa 330 m Luftlinie Entfernung zum Bahnhof Lauscha etwa 85 Höhenmeter in Richtung Oberlauscha.  (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Lauscha (3)

 

95 0020 mit P 18004 auf den letzten Metern vor dem Bahnhof Ernstthal. Zur Freude der Fotografen schaffte es der Schrankenwärter an der vielbefahrenen Sonneberger Straße häufig nicht, die Schranken vor den einfahrenden Zügen rechtzeitig zu schließen, sodass die 95er in der Steigung am Einfahrsignal nochmals anfahren mussten. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Ernstthal (2)

 

95 0037 rangiert einen Nahgüterzug im Bahnhof Ernstthal am Rennsteig. Rechts der besagte Schrankenposten, der für die Sonneberger Straße zuständig war. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0037 in Ernstthal

 

Mittlerweile hat 95 0020 mit P 18004 den Bahnhof Lichte/Thür. verlassen und rollt über das 258 m lange Piesau-Viadukt dem Bahnhof Lichte Ost entgegen.  Interessanterweise hielten die Eilzüge Leipzig–Sonneberg nicht in Lichte, sondern in Lichte Ost. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 in Lichte

 

Eine etwas andere Perspektive auf das Piesau-Viadukt mit dem P 18005, der von Lichte Ost nach Lichte unterwegs ist. Der Viadukt aus Stampfbeton ohne Stahl wurde zwischen 1911 und 1913 erbaut und verläuft in einer Höhe von 34 m mit 10 Bögen über das Tal der Piesau. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Piesau-Viadukt Lichte

 

Zurück zum P 18004 mit 95 0020, der sich kurz vor dem Haltepunkt Lippelsdorf (567 m) aus den Höhen des Thüringer Waldes von Schmiedefeld (661 m) hinabschlängelt. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Lippelsdorf (2)

 

Auf dem Streckenabschnitt von Schmiedefeld bis Probstzella waren im Zug P 18004 nur gute Bremsen erfoderlich, fiel die Strecke hier auf einer Länge von 14 km um 300 m. 95 0020 fährt in dem am 15. Oktober 1898 eröffneten Haltepunkt Lippelsdorf ein. Während der Ort Luftlinie nur rund 1,5 km von Schmiedefeld entfernt liegt, benötigte die Eisenbahn die doppelte Strecke. (07.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Lippelsdorf (3)

 

Die kohlenstaubgefeuerte 44 1232 vom Bw Arnstadt mit einem Güterzug in Weimar. Die Lok ist Richtung Erfurt unterwegs, die im Hintergrund zu sehenden Schranken sichern einen Bahnübergang der Strecke Weimar - Kranichfeld. Ein Kuriosum stellte der Bau der Lok dar. 1944 wurde im dänischen Frichs mit der Kriegsproduktion der Baureihe 44 begonnen. Aufgrund der Kriegslage wurde im Dezember 1944 der Rahmen mit Kessel nach Berlin geschafft, dort aber nicht weitergebaut. Erst 1949 wurde die Lok bei LEW (16322/1949) fertig gestellt und am 10. Mai 1949 von der Reichsbahn abgenommen. Vom 02.11.1956 bis 21.12.1956 wurde sie im Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen im Rahmen einer L4-Hauptuntersuchung mit Kohlenstaubfeuerung System Wendler ausgerüstet. 1975 wurde sie ausgemustert. (22.03.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
44 1232 in Weimar

 

01 0533 mit P 3025 nach Saalfeld im Bahnhof Leipzig-Leutzsch. Damals hätte niemand geglaubt, die Lok 30 Jahre später wieder im Einsatz erleben zu dürfen. Nach ihrer z-Stellung 1982 wurde sie an die VEB Thüringer Schokoladenwerke, Saalfeld, Werk Berggold in Pößneck als Heizlok vermietet, ab 1984 an den VEB Großhandelsbetrieb Textilwaren Pößneck. 1991 wurde sie von der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte gekauft und 1993 wieder in Betrieb genommen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Leipzig (5)

 

44 0851 (ex 44 851, Societe de Construction des Locomotives Batignolles (Paris), Baujahr 1942) im Bahnhof Göschwitz/Saale. Ihre Ölfeuerung erhielt sie im Oktober 1966, 1982 wurde sie auf Kohlefeuerung zurückgebaut und im VEB Braunkohlekraftwerk Geiseltal eingesetzt. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
44 0851 in Göschwitz

 

50 1298 überquert mit Ng 62348 nach Nossen vor der Kulisse des Doms die Elbe in Meißen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
50 1298 in Meißen

 

52 8009 (ex 52 1605, Baujahr 1943) mit einem Güterzug am Abzweig Kahla bei Elsterwerda-Biehla. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
52 8009 bei Elsterwerda

 

65 1012 mit P 8042 auf ihrer Stammstrecke von Saalfeld nach Arnstadt bei Milbitz. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1012 bei Milbitz

 

65 1012 fahrt mit P 8042 aus Saalfeld in Bad Blankenburg ein. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1012 bei B. Blankenburg (1)

 

Wie bei der Bundesbahn mit der Baureihe 65 wollte auch die Reichsbahn mit der 65.10 ihren Lokomotivpark modernisieren und die alten preußischen Tenderloks ersetzen. Und wie im Westen kam diese Neubaulok auch zu spät, hatte in den 1950er Jahren bereits der Strukturwandel auf Dieselloks begonnen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1012 bei B. Blankenburg (2)

 

65 1058 (Bw Leipzig Hbf West) fährt mit P 4712 nach Leipzig in den Haltepunkt Großpösna bei Leipzig ein. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1058 bei Leipzig (1)

 

65 1058 mit P 4712 (Karl-Marx-Stadt - Bad Lausick - Leipzig) im Bahnhof Otterwisch. Das zweite Gleis wie auch das Empfangsgebäude sind heute verschwunden. Der leicht lädierte schrankenbediente Bahnübergang der Bahnhofstraße wurde durch eine Blinklichtanlage ersetzt. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
65 1058 bei Leipzig (2)

 

Nachschau am Bahnsteig an 95 0028 im Bahnhof Saalfeld. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0028 in Saalfeld

 

95 0028 mit P 18005 nach Sonneberg bei Saalfeld-Obernitz. Heute ist die Strecke hier wieder zweigleisig und elektrifiziert, wie schon von 1939-45. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0028 bei Saalfeld (1)

 

95 0028 - in persönlicher Pflege des Sonneberger Lokführers Wolfhard Bätz - mit P 18005 bei Saalfeld-Obernitz. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0028 bei Saalfeld (2)

 

95 0028 mit P 18005 auf der Saalebrücke bei Breternitz, auf der interessanterweise zwei alte Elektrifizierungsmasten von 1939 stehen blieben, deren Demontage 1946 wohl zu aufwändig war. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0028 bei Breternitz

 

95 0028 mit P 18005 nach Sonneberg kurz vor Hockeroda. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0028 bei Hockeroda

 

95 0028 mit P 18005 zwischen Hockeroda und Unterloquitz. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0028 bei Unterloquitz

 

Mit P 5018 nach Jena Saalbf verlässt 65 1049 den Bahnhof Saalfeld.  (14.05.1978) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
65 1049 in Saalfeld (1)

 

95 0010 mit Ng 66483 am "Bohlen" bei Saalfeld. Der "Bohlen" ist eine 600 m breite und ca. 120 m hohe Felswand, die durch die Erosion der Saale entstand.  (12.10.1977) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
95 0010 bei Saalfeld

 

V 180 007 (Indienststellung am 22.04.1963 beim Bw Berlin-Karlshorst) mit einem Schnellzug in der Abstellgruppe von Berlin-Lichtenberg.  (1969) <i>Foto: Joachim Claus</i>
V 180 007 in Bln-Lichtenberg

 

65 1010 (Bw Berlin-Lichtenberg) irgendwo bei Berlin.  (1965) <i>Foto: Joachim Claus</i>
65 1010 bei Berlin

 

186 030 (ex VT 135 541 der Waggonfabrik Gottfried Linder AG, Ammendorf, Baujahr 1939) in seiner Heimatdienststelle Salzwedel.  (1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
186 030 in Salzwedel

 

V 60 1083 des Lokomotivbau Karl Marx, Potsdam-Babelsberg (LKM) wurde fabrikneu auf der Leipziger Frühjahrsmesse gezeigt. Offiziell wurde sie am 08. Juli 1963 beim Bw Halle G in Dienst gestellt und 1994 ausgemustert. (03.1963) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Messe Leipzig (1)

 

Der Blick vom "Affenfelsen" auf 65 1010, die mit P 5018 nach Jena gerade den Bahnhof Saalfeld/Saale verlässt, der damals noch mit üppigen Gleisverbindungen ausgestattet war. (23.05.1977) <i>Foto: Colin Brack</i>
65 1010 in Saalfeld

 

65 1088 auf dem Weg nach Gera zwischen Oberwellenborn und Könitz.  (23.05.1977) <i>Foto: Colin Brack</i>
65 1088 bei Könitz

 

65 1088 führt einen Personenzug von Saalfeld nach Gera bei Neunhofen. (23.05.1977) <i>Foto: Colin Brack</i>
65 1088 bei Neunhofen

 

01 2120 fährt mit D 924 (Dresden - Rostock) in Elsterwerda ein. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2120 in Elsterwerda (1)

 

Ausfahrt des D 924 nach Berlin mit 01 2120 in Elsterwerda. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2120 in Elsterwerda (2)

 

01 0508 verlässt mit P 3023 (Leipzig - Gera - Saalfeld) den Bahnhof Triptis. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Triptis

 

01 0508 mit dem P 3020 nach Leipzig in Haynsburg. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Haynsburg (1)

 

Mit einem kurzen (wenn auch etwas übertriebenen) Griff zum Ölbrenner, erfreute der Heizer der 01 0508 in Haynsburg die Fotografen bei der Ausfahrt des P 3020. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Haynsburg (2)

 

01 0508 beschneunigt den P 3020 in Haynsburg. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Haynsburg (3)

 

01 0508 kachelt aus Haynsburg. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Haynsburg (4)

 

01 0508 fährt mit P 3020 (Saalfeld - Gera - Leipzig) aus Haynsburg. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Haynsburg (5)

 

01 0508 entschwindet mit P 3020 in Haynsburg in Richtung Zeitz. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 in Haynsburg (6)

 

Im fahlen Morgenlicht ist 01 0508 mit P 3020 nach Leipzig zwischen Haynsburg und Zeitz unterwegs. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0508 bei Haynsburg

 

Mit P 3020 aus Saalfeld ist 01 0509 in Leipzig Hbf eingetroffen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0509 in Leipzig (2)

 

01 0520 in der imposanten Halle des Leipziger Hauptbahnhofs. Von der Uhrzeit her müsste es sich um den den E 800 aus Saalfeld handeln, der Wagenpark passt allerdings nicht so recht dazu. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Leipzig (2)

 

Im flächenmäßig größten Kopfbahnhof Europas steht 01 0520. Die Grundfläche von Empfangsgebäude und Bahnsteighalle beträgt 83.640 Quadratmeter, der umbaute Raum circa 1,5 Millionen Kubikmeter. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Leipzig (3)

 

01 0525 ist mit E 802 aus Saalfeld in Leipzig Hbf eingetroffen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0525 in Leipzig

 

01 0533 fährt mit E 800 in Leipzig Hbf ein. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Leipzig (1)

 

Die Fahrgäste des E 800 streben in Leipzig Hbf dem Ausgang entgegen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Leipzig (2)

 

01 0533 hat mit E 800 aus Saalfeld den Leipziger Hbf erreicht. Das die Reichsbahn in der DDR häufiger benutzt wurde als die DB im Westen, lag an den deutlich niedrigen PKW-Zulassungszahlen in der DDR. Diese waren aber nicht auf eine schwache Nachfrage zurückzuführen, sondern auf das begrenzte Angebot. Noch im Jahr 1960 lag das DDR-Pkw-Produktionsniveau unterhalb des Vorkriegsniveaus. In den 1970er Jahren nahm der Nachfrageüberschuss weiter zu. So führte die strukturelle Mangelwirtschaft in der DDR zu Wartezeiten von zehn bis fünfzehn Jahren für ein Neufahrzeug. In der Folge kam es zu Kuriositäten auf dem Automarkt, dass Gebrauchtwagen mit Laufleistungen von 60.000 bis 70.000 Kilometern zu Preisen von Neuwagen gehandelt wurden.  (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Leipzig (3)

 

Bahnsteigszene in Leipzig Hbf mit 01 0533 und E 800. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0533 in Leipzig (4)

 

03 2058 steht vor D 560 nach Berlin in Leipzig Hbf. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2058 in Leipzig (1)

 

Der Zugführer des D 560 überreicht die Zugpapiere an den Lokführer der 03 2058. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2058 in Leipzig (2)

 

03 2058 gehörte bis zum Dampfende in Leipzig zu den dort am besten gepflegtesten Maschinen. Mit dem D 560 (Aue - Leipzig - Berlin) verlässt sie den Leipziger Hauptbahnhof. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
03 2058 in Leipzig (3)

 

01 0513 fährt mit P 4005 nach Saalfeld in Rudolstadt-Schwarza ein. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Rudolstadt (1)

 

01 0513 mit P 4005 in Rudolstadt-Schwarza. Das Bahnhofsgebäude ist auch längst Geschichte, es musste der Verbreiterung der B 88 weichen. Zu DDR-Zeiten arbeiteten im VEB Chemiefaserkombinat Schwarza bis zu 6000 Mitarbeiter. Hier wurde u.a. die synthetische Polyamidseide produziert, die unter dem Namen "Dederon" massenhaft in den bunten Kittelschürzen und Einkaufsbeuteln des real existierenden Sozialismus zu finden war.  (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Rudolstadt (2)

 

01 0520 fährt mit P 4004 in Göschwitz ein. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0520 in Göschwitz

 

01 0513 mit P 4004 am Schrankenposten 53 der Sandstraße in Uhlstädt. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 0513 in Uhlstädt

 

Der morbide Charme des Vergänglichen in der Straße "Am Bahndamm" in Rudolstadt, den 41 1260 mit dem P 3003 links (eigentlich rechts) liegen lässt. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
41 1260 in Rudolstadt

 

Begegnung zwischen einem Lada und einer BR 120 (V 200) der Reichsbahn, die wegen der anfangs fehlenden Schalldämpfer und dem dadurch bedingten hohen Lärmpegel umgangssprachlich auch als „Taigatrommel“ bezeichnet wurden. Der Lada stammte ebenfalls aus russischer Produktion der Fa. AwtoWAS aus Toljatti an der Wolga. Der erste Fahrzeugtyp von AwtoWAS, der WAS-2101, bekam in der Sowjetunion und einigen Ostblockländern den Markennamen "Schiguli" (nach dem gleichnamigen Gebirge bei Toljatti). 1974 führte man für die Exportmodelle den Namen "Lada" (slawisch für u.a. „Liebchen“, „Geliebte“) ein. Lada klingt ähnlich wie das Wort Ladja; das Ladja ist das auf dem Firmenlogo abgebildete Segelboot. Dem Kennzeichensystem der DDR nach, stammte dieser Lada aus dem Bezirk Leipzig, Kreis Borna.  (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Lada und Taigatrommel

 

V 36 027 und 183 252 (ex SVT 137 225) als Sonderzug 93332 bei der Paradenaufstellung nahe Weißig. Dahinter warten bereits 172 108 und 172 708 als Sonderzug 93342.  (09.04.1989) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
150 Jahre Dresden - Leipzig -8

 

38 1939 (Humboldt, Baujahr 1916) in ihrer Heimat Riesa, wo sie auch am 23.04.1969 ausgemustert wurde. (08.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 1939 im Bw Riesa

 

Blick vom Wasserturm des Bw Hamburg-Altona auf die in Richtung Hauptbahnhof ausfahrende Wittenberger 01 508.  (1968) <i>Foto: K.D. Hensel</i>
01 508 in Hamburg (2)

 

95 0014 mit einem beachtlich langem Durchgangsgüterzug aus reinrassigen DB-Gbs-Wagen bei Hockeroda.  (24.05.1977) <i>Foto: Colin Brack</i>
95 0014 bei Hockeroda

 

Die ölgefeuerte 50 0059 vom Bw Angermünde (ex 50 2307, ex 50 3533) mit einem Güterzug bei Casekow in der Uckermark. (02.09.1978) <i>Foto: Colin Brack</i>
50 0059 bei Casekow

 

Blick von der Budapester Straße auf die nach Dresden Hbf einfahrende 03 2237 vom Bw Görlitz mit dem D 488 (Krakau - Frankfurt). Die Gleise links führen nach Dresden-Altstadt. (26.05.1977) <i>Foto: Colin Brack</i>
03 2237 in Dresden

 

In Halberstadt trifft 50 3565 auf 01 2137. (01.09.1978) <i>Foto: Alan Brack</i>
50 3565 in Halberstadt (2)

 

Ein S-Bahnzug (BR 275) zwischen Berlin-Zoo und -Savignyplatz. (26.04.1987) <i>Foto: M. Krolop</i>
S-Bahn Berlin (83)

 

95 0020 mit einem Personenzug nach Eisfeld auf dem Viadukt Mengersgereuth zwischen Mengersgereuth-Hämmern Ost (früher Forschengereuth) und Mengersgereuth-Hämmern. (01.1978) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
95 0020 bei Mengersgereuth

 

01 505 im grenzüberschreitenden Verkehr zu Gast aus Erfurt im Bw Bebra. Die im November 1962 aus 01 121 rekonstruierte Maschine lief zunächst noch bis März 1966 als kohlegefeuerte Lok. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 505 in Bebra (2)

 

Während die Glanzzeiten des Bw Bebra mit der Elektrifizierung der Nord-Südstrecke vorbei waren, blieb die Bedeutung im grenzüberschreitenden Verkehr mit der Reichsbahn erhalten. Neben der Erfurter 01 0501, die mit D 1100 angekommen war, sonnt sich mit einer 212 auch der Drehscheibenwärter im Bw. (1972) <i>Foto: Dieter Junker</i>
Bw Bebra (1)

 

01 505 und 01 532 warten vor D 1099 (Frankfurt/M - Stralsund) in Bebra auf die Abfahrt. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 505 und 532 in Bebra

 

Die noch mit Boxpok-Rädern russischer Bauart ausgerüstete 01 503 wird gleich Bebra erreichen. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 503 bei Bebra

 

Acht Exemplare der Baureihe 01.5 wurden nach ihrer Rekonstruktion mit Boxpok-Rädern aus Stahlguss ausgestattet, die sich im Betrieb aber nicht bewährten. 01 503 war eine davon und wendet hier auf der Drehscheibe im Bw Bebra. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 503 in Bebra (2)

 

01 503 aus Erfurt fährt in den Schuppen des Bw Bebra. Sie war im Oktober 1962 aus 01 142 rekonstruiert worden. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 503 in Bebra (3)

 

01 527 (ex 01 225) fährt mit D 217 (Paris Est - Frankfurt - Erfurt - Berlin) aus Bebra. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 527 in Bebra

 

44 029 (Bw Eisenach) war auch regelmäßiger Gast in Bebra. Die Lok besitzt höher angebrachte Windleitbleche, um die bessere Erreichbarkeit der vorne liegenden Pumpen zu gewährleisten. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
44 029 in Bebra (3)

 

01 525 (Bw Erfurt) fährt mit D 200 aus Frankfurt/Oder in Bebra ein.  (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 525 in Bebra (2)

 

01 525 (ex 01 219) ist in Bebra eingetroffen. Hier wird sie vom Zug gehen und ins nahe Bw bis zur Rückfahrt pausieren. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 525 in Bebra (3)

 

Die Erfurter 01 525 war mit D 200 nach Bebra gekommen und rückt nun ins Bw ein. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 525 in Bebra (4)

 

01 531 nach ihrem Umbau aus 01 158 im Bw Bebra. Auch wenn die Lok für Indusi vorbereitet war, erhielt sie denoch für den grenzüberschreitenden Verkehr nicht die technische Ausrüstung. Der Platz hinter der Klappe war leer. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 531 in Bebra (2)

 

01 522 entstand im April 1964 aus 01 184 und setzt hier im Bahnhof Bebra an den Zug. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 522 in Bebra (2)

 

01 528 übernimmt in Bebra den D 1099 nach Leipzig im Bahnhof Bebra. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 528 in Bebra (3)

 

01 531 wartet vor D 199 im damaligen DB-Grenzbahnhof Bebra auf Ausfahrt in Richtung Eisenach. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 531 in Bebra (3)

 

Blick in den Bahnhof Bebra, wo 01 531 vor D 199 auf Ausfahrt wartet. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 531 in Bebra (4)

 

Auch das gab es in Bebra: 01 0501 rangiert zwei zusätzliche Wagen an den D 199. (1972) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0501 in Bebra (8)

 

01 528 fährt mit D 1099 nach Leipzig aus Bebra. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 528 in Bebra (4)

 

01 0528 kachelt mit D 217 nach Berlin aus Bebra. (1972) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0528 in Bebra (4)

 

01 522 bringt den D 207 hinter Bebra in Schwung. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 522 in Bebra (3)

 

01 0530 beschleunigt den D 217 aus Bebra. (1972) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0530 bei Bebra (2)

 

01 0533 erreicht mit D 200 die ersten Häuser von Bebra. (1972) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0533 bei Bebra

 

01 0534 mit D 1099 auf dem Weg zur Grenze nach Gerstungen bei Weiterode. (1972) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 0534 bei Weiterode

 

01 525 fährt mit D 1099 durch den Haltepunkt Ronshausen. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 525 in Ronshausen

 

44 1342 vom Bw Eisenach bei Ronshausen auf dem Weg nach Bebra. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
44 1342 bei Ronshausen (1)

 

Mit ihrem Güterzugbegleitwagen kehrt 44 1342 bei Ronshausen zurück nach Eisenach. Der auffällige Tender ist ein ehemaliger pr. 2´2´T 31,5, der durch das RAW Meiningen zum pr. 2´2´T 32 umgebaut worden war. Dabei wurde er weitestgehend den Einheitstendern angeglichen, u.a. mit neuem Kohlen- und Kuppelkasten und neuem Werkzeugschrank. Diese Tender kamen meist hinter 44ern zum Einsatz, die ihre Einheitstender den 22ern spenden mussten. Das RAW Zwickau baute auch Tender für die Baureihe 58.30 um, der Umbau ging aber nicht so weit, denn mehr Teile wurden original belassen.  (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
44 1342 bei Ronshausen (2)

 

01 528 mit dem D 217 aus Paris Est vor den Häusern von Ronshausen. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 528 bei Ronshausen (3)

 

01 522 verlässt vor D 198 den 983 m langen Hönebacher Tunnel und wird gegen 14.30 Uhr in Bebra eintreffen. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 522 bei Hönebach

 

Am nächsten Tag hatte 01 531 den D 198 am Haken und wurde ebenfalls am Hönebacher Tunnel abgelichtet. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 531 bei Hönebach

 

01 525 fährt mit D 1098 durch Bosserode, damals unmittelbar an der deutsch/deutschen Grenze zu Thüringen gelegen. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 525 in Bosserode

 

01 528 hat mit D 218 bei Obersuhl soeben die deutsche/deutsche Grenze passiert, die knapp einen Kilometer entfernt lag und befindet sich auf dem Weg nach Bebra.  (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 528 bei Obersuhl

 

44 1342 vom Bw Eisenach mit einem Güterzug nach Bebra bei Obersuhl. Das Zugende dürfte sich gerade noch in der DDR befinden. Das Einfahrvorsignal gehört bereits zum Bahnhof Gerstungen. (1967) <i>Foto: Dieter Junker</i>
44 1342 bei Obersuhl

 

01 0530 vom Bw Erfurt vor D 207 (Frankfurt/M - Bebra - Erfurt - Dresden - Görlitz - Warszawa) auf der Steigungstrecke Bebra - Hönebach bei Ronshausen.  (11.09.1971) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
01 0530 bei Ronshausen (4)

 

01 522 (Bw Erfurt P) beschleunigt hinter Bebra den D 199 auf dem Weg nach Gerstungen. (1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 522 bei Bebra (2)

 

01 0520 mit D 207 (Bebra ab 10.30 Uhr) am bekannten "Belloblick", benannt nach dem Altmeister aus Wuppertal, der hier vermeintlich als erster die Interzonenzüge aufnahm, bei Hönebach. (20.12.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
01 0520 bei Hönebach

 

Zwischen 1981 und 1990 rüstete die Reichsbahn im RAW Stendal rund 500 Lokomotiven der Baureihe 110 auf 1200 PS (883 kW) um. Diese wurden als Baureihe 112 (ab 1994 als BR 202) bezeichnet. Auf dem Bild steht die umgebaute 112 672 mit einem Personenzug im Bahnhof Altenburg. (09.1985) <i>Foto: Will A. Reed</i>
DR 112 672 in Altenberg

 

Zwischen 1988 und 1990 wurden beim RAW Stendal zehn Lokomotiven der Baureihe 110.2 von Normalspur (1435 mm) in die Schmalspurvariante 1000 mm umgebaut, um die auf der Harzquerbahn eingesetzten Dampfloks zu ersetzen. Glücklicherweise für die Dampflokfans verhinderte die Wende und der Übergang der Bahn in die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) den Ersatz der Dampfloks durch die Dieselloks. (09.1993) <i>Foto: Will A. Reed</i>
199 877 in Nordhausen

 

199 891, eine der 10 umgebauten Schmalspurvarianten aus der Baureihe 110.2, mit einem Personenzug auf dem Weg zum Brocken in Drei Annen Hohne. (09.1993) <i>Foto: Will A. Reed</i>
199 891 in Drei Annen Hohne

 

01 0532 führt den D 217 (Paris - Frankfurt - Bebra [ab 11.14 Uhr] - Berlin Stadtbahn) bei Hönebach. (12.04.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 0532 bei Hönebach (3)

 

52 8094 (ex 52 4501 vom Bw Bautzen) kachelt am Stellwerk W 2 in Bischofswerda vorbei. Das Stellwerk wurde am 21.12.1979 aufgelassen und im März 1993 abgerissen, die Lok schon im Dezember 1983 in Sangerhausen zerlegt. (13.08.1978) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
52 8094 in Bischofswerda

 

Der 1954 in Dienst gestellte Erprobungsträger 25 001 erhielt eine Rostfeuerung mit Stoker, die auch für die Verfeuerung von Braunkohlenbriketts geeignet sein sollte, während die Schwesterlok 25 1001 mit einer Kohlenstaubfeuerung des Systems Wendler lief. Die Stoker-Feuerung der 25 001 bewährte sich jedoch nicht. Deshalb wurde sie 1958 ebenfalls auf Kohlenstaubfeuerung umgebaut und am 10.05.1958 in 25 1002 umgezeichnet. Dabei erhielt sie den Kohlenstaubtender der 44 054. Zwischenzeitlich beim Bw Senftenberg stationiert, wurde 25 1002 war während ihrer letzten Einsatzjahre vom 08.12.1962 bis zu ihrer Abstellung am 20.09.1964 nochmals in Arnstadt beheimatet, wo sie bereits ihre Dienstzeit am 27.07.1955 angetreten hatte. Letztlich zeigten die Betriebseinsätze, dass die Lokomotiven der Baureihe 25 nicht als Universallokomotiven, aber auch nicht als Ersatz für die pr. P 8 geeignet waren. Auch ein Einsatz als Alternative zur Baureihe 03 war nicht möglich. Dazu kamen noch verschiedene technische Probleme mit verschiedenen Aggregaten sowie Rissen in den Schweißnähten des Stehkessels und des Rahmens. Folgerichtig schieden die beiden Loks dann auch 1967 aus dem Dienst aus. 25 1002 wurde am 10.04.1969 in Nordhausen verschrottet. (22.04.1963) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
25 1002 in Arnstadt (2)

 

Eine DR-Neubaulok zu Gast im Westen: Mit einem Güterzug in Richtung Wittenberge fährt 50 4038 vom Bw Hagenow/Land aus dem damaligen Grenzbahnhof Büchen. (24.05.1968) <i>Foto: Dieter Junker</i>
50 4038 in Büchen

 

Durchaus eine Sensation war der Besuch der 02 0201 (18 201) aus Halle bei den 150-Jahrfeiern in Nürnberg. Allerdings konnte sich die DB nicht durchringen, die Reichsbahnlok eigenständig unter Dampf auf ihren Gleisen fahren zu lassen. Schon die Überführung nach Nürnberg war von kleinen Schikanen begleitet (vgl. auch Bild-Nrn. 55601 - 55609). Am 21. August 1985 verließ die Schnellfahrlok wieder Nürnberg und durfte dann auf den letzten 8 Kilometern von Hof bis Feilitzsch den Sonderzug D 19765 über das Saaleviadukt alleine befördern. Dieser Streckenabschnitt wurde früher von der Baureihe 22 des Bw Reichenbach bedient. (21.08.1985) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (404)

 

03 096 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Berlin Ostbahnhof. Bei der seltsamen Haube auf der Mitte der Schürze soll es sich um eine Infrarotkamera handeln, die der Lok für ihre Einsätze vor Regierungszügen montiert wurde. Daneben besaß 03 096 auch noch eine zweite, rechts auf der Rauckammer angeordnete Lichtmaschine sowie Lagerausgüsse aus Weißmetall WM 80, während den "normalen" Loks nur WM 10 zur Verfügung stand. (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 096 im Bw Berlin Ostbf

 

03 148 (Bw Berlin Ostbf) mit D 1393 in Berlin-Wannsee. (26.06.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
03 148 in Berlin

 

Die Rekolok 22 015 hatte eine bewegte Vergangenheit hinter sich: Am 10.08.1924 als 39 082 beim Bw Hamm-P in Dienst gestellt, blieb sie nach 1945 in der RBD Stettin in Pommern stehen. Die PKP ordnete sie als Pt 1-7 ein und gab sie im Dezember 1955 mit acht weiteren P 10 an die Reichsbahn der DDR zurück. Dort konnte vermeintlich ihre ehemalige Nummer nicht ermittelt werden, deshalb wurde sie als 39 261 einsortiert und dem Bw Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) übergeben. Im November 1958 wurde sie in 22 015 umgebaut und dem Bw Dresden-Altstadt zugeteilt. Von Januar 1964 bis zu ihrer Ausmusterung am 15.11.1968 gehörte sie zum Bestand des Bw Gera, wo auch diese Aufnahme entstand. (14.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 015 im Bw Gera

 

22 049 vom Bw Saalfeld im Bw Leipzig Hbf West. Die Lok entstand im März 1960 aus 39 098 und war einer der letzten Reko-P 10 der DR, ausgemustert am 11.12.1972. (04.09.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
22 049 in Leipzig (2)

 

23 1007 vom Bw Schwerin kam im Rahmen des "kleinen Grenzverkehrs" nach Lübeck. (07.04.1966) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
23 1007 in Lübeck (3)

 

38 1523 vom Bw Frankfurt/Oder mit einem Personenzug zwischen Erkner und Fangschleuse. (01.06.1969) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 1523 bei Erkner

 

Ein Personenzug mit betagtem Wagenpark und einer P 8 am Einfahrsignal von Ahrensfelde, nordöstlich von Berlin. (28.08.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
Personenzug bei Ahrensfelde

 

38 225, die 1916 bei Hartmann in Chemnitz das Licht der Welt erblickte, und in Nossen (Foto) im November 1967 abgestellt wurde.  (09.08.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
38 225 in Nossen (1)

 

01 508 verlässt mit D 264 aus Berlin den damaligen Grenzbahnhof Büchen zur Weiterfahrt nach Hamburg. (05.1968) <i>Foto: Dieter Junker</i>
01 508 in Büchen (1)

 

01 0507 rollt mit D 1098 (Dresden - Duisburg) durch den Haltepunkt Ronshausen dem Bahnhof Bebra entgegen. (27.04.1973) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 0507 in Ronshausen

 

Kurz nach dem dem D 1098 (Bebra an 13.44 Uhr) erscheint der D 199 nach Frankfurt/Oder mit 01 0526 auf der Bildfläche. Der Zug sollte Bebra planmäßig um 13.55 Uhr verlassen, mit den 13 Wagen hatte die 01.5 in Ronshausen auch gut zu tun. (27.04.1973) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 0526 in Ronshausen (1)

 

Die Erfurter 01 0526 kachelt mit D 199 (Frankfurt/M - Frankfurt/O) in Ronshausen die Steigung zum Hönebacher Tunnel hinauf. (27.04.1973) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 0526 in Ronshausen (2)

 

01 0528 mit D 218 (Berlin - Paris) bei Ronshausen. (27.04.1973) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 0528 bei Ronshausen (3)

 

01 065 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Berlin Ostbahnhof. (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 065 im Bw Bln Ostbahnhof

 

Die Ostbahnhofer 01 226 in ihrer Heimatdienststelle. Sie war am 6. April 1938 beim Bw Dresden-Altstadt in Dienst gestellt worden und wurde am 13.07.1973 in Berlin Ostbahnhof ausgemustert. Dazwischen dürfte sie unzählige Male zwischen den beiden Städten unterwegs gewesen sein.   (20.02.1968) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 226 im Bw Bln Ostbf

 

01 518 war Ende 1964 aus 01 185 rekonstruiert worden und am 15.12.1964 direkt dem Bw Berlin Ostbahnhof zugeteilt worden. Die mit dem Umbau verbundene Ausstattung mit Boxpokrädern hatte sie allerdings zwei Monaten zuvor wieder eingebüßt. Beim Bw Ostbahnhof blieb sie bis zum 30.09.1979 stationiert. Ausgemustert wurde sie am 29.05.1981 beim Bw Saalfeld. (06.05.1967) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 518 im Bw Bln Ostbahnhof

 

01 526 wartet in Bebra auf die Rückfahrt nach Erfurt. Am Windleitblech wird etwas ausgeblichen für die Leipziger Frühjahrsmesse geworben. (21.03.1965) <i>Foto: Klaus D. Holzborn</i>
01 526 in Bebra

 

143 566 vom Bw Erfurt wurde ab Juni 1991 an das Bw Dortmund 1 ausgeliehen und wartet im nächtlichen Essener Hauptbahnhof auf den nächsten Einsatz. Das Hochhaus mit der Bosch-Reklame wurde mittlerweile durch einen Neubau ersetzt. (13.01.1993) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
143 566 in Essen

 

Ohne die Wiedervereinigung wäre die DB Anfang der 1990er Jahre fahrzeugmäßig am Ende gewesen, da es massive Engpässe bei Lokomotiven gab. So musste allerorten die Reichsbahn aushelfen, die einen massiven Verkehrseinbruch zu verzeichnen hatte und daher Lokomotiven im Überfluss übrig hatte. Hier ist ein DR-143-Sandwich auf der S 2 zwischen Dortmund und Essen bei Essen-Kray unterwegs. (20.01.1993) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
S 2 in Essen-Kray

 

Bei Großenhain kommt die Ostbahnhofer 01 2016 mit dem D 371 "Pannonia-Express" angedampft. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2016 bei Großenhain (1)

 

01 2016 vor dem D 371 "Pannonia-Express" bei Großenhain, der damals einer der längsten Zugläufe in Mitteleuropa mit einer Wegstrecke von ca. 2.400 km zwischen Berlin und Sofia war. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2016 bei Großenhain (2)

 

Eine dynamische Fahrtaufnahme der 01 2016 vor dem D 371 "Pannonia-Express", der bei Großenhain mit 120 km/h unterwegs war. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2016 bei Großenhain (3)

 

In voller Fahrt geht es für 01 2016 mit dem D 371 "Pannonia-Express" bei Großenhain dem nächsten Halt in Dresden entgegen. (03.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
01 2016 bei Großenhain (4)

 

Mit eigentlich für eine 44 Öl zugeschnittene Zuglast quält sich die Saalfelder 41 1125 mit einem Sondergüterzug nach Gera die Steigung vom Oppurger Tunnel nach Neunhofen hinauf.  (03.12.1981) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1125 bei Neunhofen (1)

 

Im Schrittempo quält sich 41 1125 vor einem Sondergüterzug fast bis zur Erschöpfung von Kessel und Heizer die Steigung bei Neunhofen hinauf. (03.12.1981) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1125 bei Neunhofen (2)

 

Im Februar 1991 war 01 519 nach ihrer Wiedergeburt als kohlegefeuerte 01 1519 das erste Mal wieder im "Plandampf"-Einsatz. Hier verlässt sie mit einem  Personenzug von Magdeburg nach Thale den Bahnhof Quedlinburg. (27.02.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1519 in Quedlinburg

 

Anlässlich der Filmaufnahmen zum Video "01 519 - Eine Dampflok entsteht" kam es durch einen glücklichen Umstand zu einer Doppelbespannung von 01 519 mit der Saalfelder Traditionslok 01 531, die hier den Sonderzug aus Plaue beschleunigen. (28.02.1991) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 531 + 01 519 in Plaue

 

01 2204 mit P 4004 nach Camburg an der Saale bei Saalfeld-Remschütz.  (13.04.1980) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2204 bei Remschütz

 

Vom 07. bis 09. April 1989 fanden rund um Riesa Veranstaltungen zum 150sten Jubiläum der ersten deutschen Ferneisenbahn von Dresden über Riesa nach Leipzig statt. Vor der Zuschauertribüne in Riesa fährt die "Saxonia" vorbei. Die "Saxonia" der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie war die erste funktionstüchtige in Deutschland gebaute Dampflok. Sie wurde 1838 in der Maschinenbauanstalt Übigau bei Dresden gebaut, 1843 nach über 8000 Kilometern Laufleistung zur Reservelok herabgestuft und 1849 verschrottet. Anlässlich des 150. Jubiläums der Einweihung der Bahnstrecke erfolgte in den 1980er Jahren ein Nachbau. Dabei wurde die Konstruktion und Fertigung des Nachbaukessels dem VEB Dampfkesselbau Übigau in Dresden anvertraut. Damit baute der Betrieb fast genau 150 Jahre nach dem Original-Kessel nun auch den modernen Nachbau.  (09.04.1989) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
150 Jahre Dresden - Leipzig -9

 

In altem Glanz absolvierte 01 2118 eine ihrer letzten Fahrten bei der DR. Am 5. September 1981 beförderte sie einen Sonderzug von Arnstadt nach Saalfeld und zurück, hier bei Watzdorf nahe Bad Blankenburg. Zwei Monate später bekam sie die Ausreise in den Westen und wurde als Devisenbeschaffer verkauft. Bei der Historischen Eisenbahn Frankfurt war sie dann noch 38 Jahre ununterbrochen im Einsatz, am 4. August 2019 trat sie ihre letzte Reise in das private Museum des Eigentümers an.  (05.09.1981) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Abschied von 01 118

 

Eine der letzten Dampf-Schnellzugleistungen überhaupt: 41 1025 mit dem D 447 (Köln - Leipzig), den die Oebisfelder Lok bis Magdeburg beförderte, bei Flechtingen. (30.07.1982) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 1025 bei Flechtingen

 

Besondere Highlights bei den DDR-Besuchen waren die Probefahrten des RAW Meiningen. 01 2204 avancierte nach dem Ende des kohlegefeuerten Revivals beim Bw Saalfeld wieder zur Dresdener Traditionslok und bekam im September 1981 nochmals eine Hauptuntersuchung. Die Lastprobefahrt fand vor dem D 904 (Dresden - Gera - Erfurt - Arnstadt - Meiningen) statt, wo die Lok als Vorspann vor der planmäßigen 132 auf der Bergstrecke von Arnstadt nach Oberhof ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen sollte, aufgenommen bei Siegelbach. Trotz der Hauptuntersuchung kam die Lok in Dresden nicht mehr zu Einsatzehren, sondern wanderte in die RBD Schwerin ab, um im Frühjahr 1982 Personenzüge beim Bw Wismar zu ziehen. Schließlich wurde sie an den Loksammler Bernd Falz verkauft, der sie heute im Lokschuppen Hermeskeil aufbewahrt.  (06.10.1981) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 2204 bei Siegelbach

 

03 0058 mit D 319 am nördlichen Berliner Außenring beim S-Bahnhof Schönfließ mit der S-Bahneinfädelung aus Hohen Neuendorf, die heute zweigleisig und kreuzungsfrei ausgebaut wurde. (06.1978) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
03 0058 in Berlin (10)

 

01 2207 (Bw Dresden) mit einem Sonderzug, möglicherweise zur Frühjahrsmesse, in Leipzig Hbf. In den letzten Jahren ihrer Einsatzzeit waren die Dresdner Schnellzugloks bevorzugt auf der Strecke Dresden - Berlin unterwegs. Im Herbst 1977 war dann dort auch Schluss.  (09.03.1975) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 2207 in Leipzig

 

Mit Wagnerblechen war 03 1058 von der Seite kaum von ihren zweizylindrigen Schwestern zu unterscheiden, aufgenommen im Bw Stralsund. Ihren Rekokessel erhielt sie am 18.09.1959. (1956) <i>Foto: Georg Otte</i>
03 1058 im Bw Stralsund

 

Am 31. Mai 1980 beendete die Deutsche Reichsbahn offiziell den hochwertigen planmäßigen Schnellzugdampfbetrieb auf deutschen Gleisen. Das letzte Schnellzugpaar D 813/D 914 wurde von der Stralsunder 03 0010 gefahren, die hier auf dem Hinweg nach Berlin-Lichtenberg kurz vor Oranienburg abgelichtet wurde. Unerwartet kam es dann durch die drastische Anhebung der russischen Ölpreise noch zu einer Schnellzug-Dampf-Renaissance und Wiedergeburt der kohlegefeuerten ehemaligen Dresdner 01 beim Bw Saalfeld. Auch das Bw Oebisfelde beförderte noch bis ins Jahr 1982 den D 447 mit Loks der Baureihe 41. (31.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (1)

 

Vor dem offiziellen Ende schieden im Jahr 1980 reihenweise Loks der Baureihe 03.10 aus dem aktiven Dienst aus, meist mit der Begründung "Lok ist in allen Teilen stark verschlissen". Angefangen mit 03 0075 am 2. Februar 1980, über 03 0085 am 25. Februar (mit 25 Jahren und 8 Monaten die dienstälteste Stralsunder Lok im Fahrdienst), 03 0080 am 27. April und 03 0058 am 2. Mai 1980. So wurde das Finale, zumindest der letzte Monat, quasi im Alleingang von 03 0010 bestritten; wohl auch, weil sie erst vor 5 1/2 Jahren von Halle nach Stralsund umgesetzt worden war und durch besonders liebevolle Pflege alsbald in den Rang einer Starlok erhoben worden war. (31.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (2)

 

Allein im Mai 1980 legte 03 0010 an 30 Einsatztagen 15240 Kilometer zurück. Auch wenn das Feuer bei der Reichsbahn erst acht Jahre später ausgehen sollte, hat keine deutsche Dampflok mehr eine so hohe monatliche Laufleistung erreicht wie 03 0010 im Mai 1980. Die letzten 500 km vor dem D 813/D 914 zwischen Stralsund und Berlin-Lichtenberg fuhr sie am letzten Einsatztag festlich geschmückt. (31.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (3)

 

03 0010 vor dem letzten planmäßig von einer Dampflok beförderten Schnellzug in Deutschland. Der D 914 von Dresden über Berlin nach Stralsund erreichte an diesem Nachmittag mit einer Verspätung von 35 Minuten den Bahnhof Berlin-Lichtenberg. Dort übernahm 03 0010 den 11 Wagenzug mit einem Bruttogewicht von 484 t und startete mit 33 minütiger Verspätung. Die Männer auf dem Führerstand wollten offenbar noch einmal zeigen, wozu die 03.10 in der Lage ist und so wurde die finale Fahrt zu einer grandiosen Aufholjagd gegen den Fahrplan. Am Bw Stralsund erwartete die gesamte Belegschaft den letzten Planzug. Exakt um 19.59 Uhr kam der D 914 in Stralsund zum Stehen - und hatte damit die Verspätung um 13 Minuten veringert! (31.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (4)

 

Nach Ankunft des D 914 wurden die Personale in Stralsund mit Blumen empfangen: Die allerletzte Fahrt bestritt Lokführer Franz Eickhoff mit Heizer Schwenkendorf. Die weiteren letzten Planpersonale der 03 0010 waren: Brigadelokführer Tesch mit Heizer Biermann, Lokführer Starrey mit Heizer Stöwer und Lokführer Benning mit Lokheizer Stagat. (31.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (5)

 

Drei Tage vor dem offiziellen Ende fährt 03 0010 relativ unspektakulär vor dem D 814 (Leipzig - Stralsund) durch die märkischen Kiefernwälder bei Melchow. (29.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (6)

 

Der Bahnhof Barth diente dem Bw Stralsund als letzte Ruhestätte für die 03.10. Hier trafen Ende 1979 u.a. 03 0019, 03 0020 und 03 0074 ein. Ein Jahr zuvor war bereits 03 0088 aus dem Dienst ausgeschieden, die unter freiem Himmel allmählich Rost ansetzte. (23.08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03.10-Finale bei der DR (7)

 

03 0059 mit D 514 nach Stralsund am Parsteiner See zwischen Chorin und Angermünde, der heute zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gehört. (09.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0059 am Parsteiner See

 

03 0059 beim Halt vor dem D 514 aus Berlin im Bahnhof Angermünde. (27.08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0059 in Angermünde (1)

 

Nach einem zweiminütigen Aufenthalt geht es für 03 0059 vor D 514 in Angermünde weiter nach Stralsund. (27.08.1978) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0059 in Angermünde (2)

 

Frei Fahrt für 03 0077 mit D 555 (Barth - Stralsund - Neubrandenburg - Berlin - Halle - Sangerhausen - Erfurt) an der Prenzlauer Allee in Berlin. (07.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0077 in Berlin (15)

 

Um 9.26 Uhr startete 03 0046 mit dem internationalen D 270 "Meridian" in Berlin Ostbahnhof und wird den Zug bis Stralsund-Rügendamm (Ankunft 12.52 Uhr) bringen. Dort wird eine weitere 03.10 den Zug bis Saßnitz bringen. (07.1979) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0046 in Berlin (7)

 

03 0089 auf Falschfahrt mit dem D 513 aus Stralsund am Posten 17 bei Berlin-Blankenburg. (08.08.1976) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0089 in Berlin (5)

 

Mit 120 km/h jagt 03 0085 vor D 513 nördlich von Melchow vorbei. (30.06.1977) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
03 0085 bei Melchow

 

Am Maifeiertag 1980 ist 01 0505 mit dem E 800 aus Saalfeld in Leipzig Hbf eingetroffen. (01.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0505 in Leipzig (2)

 

01 0505 verlässt mit P 3025 nach Saalfeld den Haltepunkt Leipzig-Möckern. (01.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0505 in Leipzig (3)

 

01 0505 beschleunigt den P 3025 nach Saalfeld aus dem Haltepunkt Leipzig-Möckern vor dem morbiden Charme der Wohnhäuser an der Kirschbergstraße, die heute größtenteils verschwunden sind.  (01.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0505 in Leipzig (4)

 

Berufsverkehr in Leipzig Hbf. 01 0508 ist mit P 7337 aus Halle/S eingetroffen. (30.04.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0508 in Leipzig (4)

 

01 0508 mit P 7337 aus Halle/S in Leipzig Hbf. (30.04.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0508 in Leipzig (5)

 

Übergabe der Zugpapiere des E 807 an den Lokführer der 01 0508 in Leipzig Hbf. (30.04.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 0508 in Leipzig (6)

 

01 2114 rollt mit E 802 aus Saalfeld durch den Haltepunkt Leipzig Coppiplatz dem Hauptbahnhof entgegen. (01.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2114 in Leipzig

 

01 2204 mit E 802 aus (Sonneberg-) Saalfeld in Leipzig Hbf. (30.04.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
01 2204 in Leipzig (8)

 

Mit einem Schnellzug aus Dresden ist 211 075 in Leipzig angekommen. Im Hintergrund steht 01 2204 mit dem E 802 aus Saalfeld. (30.04.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
DR 211 075 in Leipzig

 

DR 175 006 (ex VT 18.16.03 b) als Ex 67 "Karlex" nach Karlsbad (Karlovy Vary) in Leipzig Hbf. (30.04.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
DR 175 006 in Leipzig

 

44 0576 (44 1576 vom Bw Eberswalde) fährt mit einem Kesselwagenzug in den Rangierbahnhof von Wustermark ein. Da das Westberliner Gebiet tabu war, fuhr der Zug über das Karower Kreuz, den Berliner Außenring - Henningsdorf - Falkenhagen nach Wustermark. (29.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
44 0576 in Wustermark

 

52 8042 (ex 52 7122, WLF, Baujahr 1943) in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Wustermark.  (29.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
52 8042 im Bw Wustermark

 

Die Eberswalder 44 0614 (ex 44 1614) mit einer unbekannten Schwesterlok vor einem langen Ölzug aus Schwedt bei Melchow, südlich von Eberswalde. (29.05.1980) <i>Foto: Dr. Uwe Knoblauch</i>
44 0614 bei Melchow

 

99 5903 mit einem Personenzug nach Gernrode in Sternhaus-Haferfeld.  (04.1963) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
99 5903 in Sternhaus

 

01 534 (Bw Erfurt P) war im Mai 1965 aus 01 203 rekonstruiert worden und wartet zwei Jahre später im Bahnhof Bebra auf die Rückfahrt nach Erfurt. (14.05.1967) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
01 534 in Bebra

 

44 029 (Bw Eisenach) wendet im Bw Bebra. Die Lok besitzt höher angebrachte Windleitbleche, um die bessere Erreichbarkeit der vorne liegenden Pumpen zu gewährleisten. (21.08.1964) <i>Foto: Gerhard Greß</i>
44 029 in Bebra (2)

 

50 5030 vom Bw Angermünde (ex 50 1622, Maffei, Baujahr 1942), 1960 umgebaut in 50 3611, seit 1966 mit Ölfeuerung ausgerüstet, im Bahnhof Prenzlau. (06.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
50 5030 in Prenzlau

 

62 006 vom Bw Frankfurt/Oder wartet im Bahnhof Angermünde mit einem Eilzug auf die Rückfahrt in die Heimat. (06.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
62 006 in Angermünde

 

62 006 (Bw Saßnitz) vor D 14 zwischen Rambin und Samtens auf Rügen.  (21.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 006 auf Rügen

 

Für westdeutsche Augen ein eher ungewöhnlicher Anblick war die Ausrüstung der DR-T 18 mit Witte-Windleitblechen - so wie hier die Pasewalker 78 504 -, die ihr aber nicht schlecht zu Gesicht standen.  (02.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
78 504 in Pasewalk (2)

 

V 180 007 vom Bw Berlin-Karlshorst in Berlin-Ostbahnhof. (06.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
V 180 007 in Berlin

 

38 3258 (Bw Elsterwerda) unterwegs bei Berlin. (06.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
38 3258 bei Berlin

 

23 1057 vom Bw Nossen fährt mit einem Gex in Radebeul Ost ein. Vor dem Lokschuppen stehen die Loks der Lößnitzgrundbahn. (08.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
23 1057 in Radebeul

 

Die Dresdener 50 694 mit einem aus Länderbahnwagen gebildeten Personenzug bei Dresden-Klotzsche. (08.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
50 694 bei Dresden-Klotzsche 2

 

58 3015 (Bw Dresden-Friedrichstadt) mit einem Personenzug, dem eine Länderbahnlok wohl besser zu Gesicht gestanden hätte, bei Dresden-Klotzsche. (08.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
58 3015 bei Dresden

 

22 052 entstand am 30.04.1960 aus der Rekonstruktion der 39 249 im RAW Meiningen. Die beim Bw Saalfeld beheimatete Maschine wartet in Leipzig Hbf auf die Rückfahrt in die Heimat. (09.07.1968) <i>Foto: Will A. Reed</i>
22 052 in Leipzig (2)

 

V 15 2265 (LKM Babelsberg, Baujahr 1963, spätere 101 265, ab 1978: 101 589) macht sich als Rangierlok im Bahnhof Grünstädtel nützlich. (18.06.1966) <i>Foto: Will A. Reed</i>
V 15 2265 in Grünstädtel (2)

 

99 692 entstand 1926 bei der Sächsischen Maschinenfabrik, vorm. Richard Hartmann, Chemnitz und wurde zunächst auf der Müglitztalbahn beim Bw Heidenau eingesetzt. Seit November 1945 ist sie auf der Strecke Radebeul - Radeburg unterwegs. Die Aufnahme entstand in Radebeul-Ost.  (24.06.1966) <i>Foto: Will A. Reed</i>
99 692 in Radebeul (1)

 

99 692 mit einem Personenzug nach Radeburg in Radebeul-Ost. Hinter der Lok hängt der Gepäckwagen 974-369, gebaut 1930 in Bautzen, damals Bestandteil des LHB-Verbundes. Die Rbd Dresden musterte den Wagen 1974 in Radebeul zunächst aus, er blieb aber abgestellt erhalten. Als Ende der 1980er ein Bedarf an Gepäckwagen entstand, überführte ihn die DR nach Perleberg, wo ihn die dortige Werkabteilung des Raw Wittenberge 1988 modernisierte. Danach kehrte er in den Betriebsbestand der Rbd Dresden zurück. Im Dezember 1993 gab ihn die DR an die Döllnitzbahn GmbH ab. Der Wagen befindet sich noch heute in Mügeln. Im Vordergrund verlaufen die Normalspurgleise der Strecke Dresden - Coswig(Sachs). (24.06.1966) <i>Foto: Will A. Reed</i>
99 692 in Radebeul (2)

 

Vor dem Schuppen in Radebeul-Ost haben sich 99 687 und 99 692 versammelt. (24.06.1966) <i>Foto: Will A. Reed</i>
99 687 und 99 692 in Radebeul

 

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 weiter