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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Ausland - Seite 1 von 4

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3527 Bilder gefunden.

1954 lieferte Linke-Hofmann-Busch einen zweiteiligen Dieseltriebwagen an die Ferrocarril del Sureste in Mexico, der sich optisch stark an den Baustil der DRB-Vorkriegs-Schnelltriebwagenbaureihen der Baureihe SVT 137 anlehnte. Seine technischen Daten waren: LüP 53122 mm, Gewicht 131 t, Leistung Maybach 2x 450 PS, HG 120 km/h, Sitzplätze 108. Lange waren die insgesamt drei nach Mexiko gelieferten Triebwagen wohl nicht im Einsatz, bereits 1961 waren die ersten Fahrzeuge in Merida abgestellt. (1954) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
VT 7613-1 für Mexico

 

SNCF-B10c10-Liegewagen 52109 im Autoreisezug nach Narbonne in Neu-Isenburg. Dieser Liegewagen gehörte zu der längeren Ausführung der DEV AO mit 60 Plätzen. Die LüP wuchs auf 25094 mm. Der 2. Klasse couchette war in dieser Serie mit 310 Wagen der meistgebaute Wagen der SNCF. (1966) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
SNCF-Liegewagen

 

Ein vom harten Wintereinsatz gekennzeichneter ÖBB 4030 im Bahnhof Klais. Von Innsbruck aus verkehrten die Triebwagen zweiteilig nach Reutte in Tirol. Im Rahmen des Korridorverkehrs passierten sie dabei im Raum Garmisch-Partenkirchen auch deutsches Gebiet. (1968) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
ÖBB 4030 in Klais (1)

 

ÖBB 1116 177 mit dem umgeleiteten LPF 78218 (Köln Bbf - Düsseldorf Hbf für NJ 421) auf der eigentlich nur für S-Bahnen vorbehaltenen Strecke zwischen Solingen und Hilden in Solingen-Vogelpark. (29.03.2020) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1116 177 in Solingen

 

Auf dem Freigelände der IVA München wurden als 100 Schienenfahrzeuge ausgestellt, unter ihnen die gerade fertiggestellte E 03, aber auch andere Zugpferde wie E 10.12, E 50, V 169, V 200.1, V 320 und die Triebwagen ET 27, ETA 150, VT 11.5, VT 24.6, aber auch französische und belgische Loks wie hier die SNCF CC 40104 mit INOX-TEE-Wagen. (07.1965) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
IVA München (5)

 

ÖBB 1044.098 mit N 5435 nach Innsbruck in Mittenwald. (17.01.1987) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1044.098 in Mittenwald

 

ÖBB 1044.084 mit E 687 aus Reutte/Tirol im Bahnhof Mittenwald. (17.01.1987) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1044.084 in Mittenwald (1)

 

ÖBB 1044.084 macht sich mit E 687 in Mittenwald auf den Weg nach Innsbruck. (30.11.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1044.084 in Mittenwald (2)

 

In Seefeld/Tirol überholt ÖBB 1042.613 mit N 5432 nach Mittenwald den 601 011/015 als Ferienzug "Alpen-See-Express" Dt 13484 nach Hamburg-Altona. (18.01.1987) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Alpen-See-Express (102)

 

Die 1910 als 80.23 in Dienst gestellte Güterzug-Schlepptenderlok der k.k. Staatsbahnen Österreichs. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Loks in alle Winde zerstreut, so gingen u.a. 144 Loks an die CSD, die PKP erhielt ehemalige 80er, die sie als Tw12 einordneten, bei der CFR wurden sie zur 50.0, die MAV erfasste sie als Reihe 520.5. Nach dem "Anschluss" Österreichs im Jahr 1938 wurden die Loks von der Reichsbahn als BR 57.4 eingereiht, 80.23 wurde in 57.411 umgenummert und so auch vom deutschen RVM-Fotografen im Bw Villach abgelichtet, wobei die alten österreichischen Bezeichnungen für das Bild wohl frisch überpinselt worden waren. 57 411 verblieb nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der Tschechoslowakei und wurde erst am 18.03.1954 nach Österreich zurückgegeben, wo sie am 24.04.1954 ausgemustert wurde. (20.07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
BBÖ 80.23 in Villach

 

Als sich die Heißdampflokomotiven durchzusetzen begannen, ließ die kkStB die bewährte Reihe 280 für die Tauernbahn in Heißdampfausführung bauen. Die ersten beiden von der Lokomotivfabrik der StEG 1909 gelieferten Maschinen 380.01–02 bewährten sich hervorragend. Sie leisteten 1645 PS, die sich bis zu Spitzenwerten von 2100 PS steigern ließen. Sie war daher um 23 % stärker als die Reihe 280 und um 50 % stärker als die Reihe 170, übertraf sogar die Reihe 310. In der Fachwelt gilt sie als die gelungenste Konstruktion Karl Gölsdorfs. 26 Maschinen wurden nachbestellt, bei denen die Flachschieber der Niederdruckzylinder durch Kolbenschieber ersetzt wurden. Sie wurden mit 380.100-125 bezeichnet und von der Lokomotivfabrik der StEG, von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik sowie von der Lokomotivfabrik Floridsdorf 1911 bis 1914 geliefert. Elf Lokomotiven wurden 1938 von der Deutschen Reichsbahn als 58.951–961 eingeordnet, von denen keine den Zweiten Weltkrieg heil überstand. BBÖ 380.114, die spätere 58.956, präsentiert sich in einem nicht bezeichneten Bw dem Fotografen. Am 25.04.1951 wurde sie ausgemustert. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Otto Zell)</i>
BBÖ 380.114

 

Über den Lootsbergpaß zwischen Graaff-Reinet und Middelburg befördern zwei SAR 19B (No. 1405 und Schiebelok 1404) einen Güterzug. Der Pass wurde nach Hendrik Loots benannt, der starb, nachdem sein Wagen auf dem Pass umgekippt war. Auch heute ist der Pass kein ungefährliches Terrain: Nach Schneefällen kommte es hier immer wieder zu Unfällen, so z.B. im Juli 2017 bei einer Kollision mit fünf Autos 19 Personen verletzt. (02.09.1972) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Südafrika (55)

 

TCDD 56.722 (Batignolles, Baujahr 1945) bei Ciftehan im Taurusgebirge in Zentralanatolien. Die ehemalige 150 X 1837 der SNCF wurde am 20. Mai 1955 an das Bw Haydarpasa/Türkei abgegeben und dort am 2. Juli 1955 in Betrieb genommen. Sie entspricht der DRG-Baureihe 44. (03.11.1975) <i>Foto: Robin Fell</i>
TCDD 56.722 bei Ciftehan

 

ÖBB 1020.28 (ex E 94 064, AEG, Baujahr 1942) mit einem Personenzug in St. Anton am Arlberg. (08.1988) <i>Foto: David Smith</i>
ÖBB 1020.28 in St. Anton

 

RBe 2/4 1010-Triebwagen der SBB im Bahnhof Konstanz. Auf den Strecken von La Chaux-de-Fonds nach Neuenburg und Biel-Le Locle verkehrte seit dem 28. November 1938 dieser Schnelltriebwagen. Er unterschied sich vom Roten Pfeil nicht nur in den Farben, sondern auch in seiner Kastenform und den Drehgestellen. Der Triebwagen war hellgrün gestrichen und trug die orangefarbene Aufschrift "La Flèche du Jura" (Jurapfeil). Er besorgte im Schweizer Jura den Eilzugdienst, wurde aber auch zu Sonderfahrten in der ganzen Schweiz benutzt. Im Jahre 1957 wurde der Triebwagen durch die SBB/CFF umgebaut und bekam den dunkelgrünen Anstrich mit dem SBB-Logo. Ab 1962 verkehrte er als internationaler Zug zwischen Konstanz und Kreuzlingen, mit einer Tagesleistung von 34 Km (Foto). Ab 1969 war er als sogenannter "Hafenzug" in Rorschach noch im Einsatz. Im Mai 1977 wurde er ausgemustert und die Teile als Souvenirs an die Bevölkerung versteigert (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB RBe 2/4 1010 in Konstanz 3

 

Pendelzug der Mittelthurgaubahn (MThB) zwischen Konstanz und Weinfelden–Wil im Bahnhof Kreuzlingen/SBB. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB ABDm 2/4 9 in Kreuzlingen

 

Die Ae 4/7 war eine Universallokomotive der SBB mit dem sogenannten Buchli-Antrieb. Nicht zuletzt Dank des von Jakob Buchli entworfenen Antriebs war sie eine der langlebigsten Lokomotiven. Sie zog während sieben Jahrzehnten, von den 1920er bis in die 1990er Jahre, Personen- und Güterzüge in der Schweiz. Hier steht SBB Ae 4/7 10903 im Bahnhof Kreuzlingen. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae4/7 10903 in Kreuzlingen

 

Zwischen 1921 und 1924 bauten SLM und MFO insgesamt 60 Lokomotiven der Serie Ae 3/6II für die Schweizer Bundesbahnen. SBB Ae 3/6 10452 vom Depot Winterthur steht hier im Bahnhof Kreuzlingen. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae3/6 10452 in Kreuzlingen

 

SBB Ae 3/6 II 10452 im Bahnhof Kreuzlingen. Sie wurde nach ihrer Ausmusterung weitgehend in ihren Ursprungszustand (inklusive braunem Anstrich) zurückversetzt und blieb so der Nachwelt als betriebsfähige Lokomotive erhalten. Weil zuerst zugunsten der Erhaltung vonAe 3/6 II 10439 entschieden worden war, diese sich aber in schlechtem Zustand befand, wurde 10452 zu 10439 II umnummeriert.  (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae3/6 10452 in Kreuzlingen

 

Der Pendelzug der Mittelthurgaubahn (MThB ABDm 2/4 7) von Weinfelden–Wil nach Konstanz fährt aus dem Bahnhof Kreuzlingen/SBB aus.  (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MthB ABDm 2/4 7 in Kreuzlingen

 

SBB Ae 3/6 II 10450 vom Depot Winterthur im Bahnhof Kreuzlingen. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae3/6 10450 in Kreuzlingen

 

Gepäck- und Postwagen Z 4 970 (Baujahr 1940) im Bahnhof Kreuzlingen. Die Schweizerische Postverwaltung präsentierte im Jahr 1939 an der in Zürich stattfindenden Landesaustellung ihren neu abgelieferten Bahnpostwagen Z4. Der bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) in Neuhausen am Rheinfall gebaute Wagen hatte eine Länge über Puffer von 22,7 m. Das Ladegewicht betrug 12 t. Das Innere des Wagens bestand aus einem 4,85 m langen Büro mit 208 Brieffächern und 44 Fächer für eingeschriebene Sendungen. Der Stückgutraum hatte eine Grösse von 25 m2 und war sogar mit Skiträgern ausgerüstet. Als Besonderheit lieferte die Wascheinrichtung im Winter warmes Wasser. Der Wagen wurde innen mit 34 Lampen beleuchtet, 20 gewölbte Fenster aus Sicherheitsglas lieferten Tageslicht durch den Dachaufsatz, zudem waren 14 Seitenfenster vorhanden. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Z4 970 in Kreuzlingen

 

Die Tenderlok SBB Eb 3/5 5820 rangiert im Bahnhof Kreuzlingen. Sie entstand während des 1. Weltkriegs bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur und trug den Spitznamen "Habersack" (Hafersack), welcher damit zusammenhängt, dass sie ihren „Hafer“ (Futter = Kohle) mitsichführte, eben ein richtiges Arbeitstier war. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB 5820 in Kreuzlingen (1)

 

Die 1912 von SLM Winterthur gebaute Eb 3/5 5820 gehörte zum Zeitpunkt der Aufnahme streng genommen gar nicht mehr zum Bestand der SBB, da sie 1960 an die Mittelthurgaubahn (MThB) verkauft worden war und dort unter der gleichen Nummer weiterlief. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB 5820 in Kreuzlingen (2)

 

Die kleinen zweiachsigen Rangierloks der Typs Tm II der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wurden seit 1950 über einen Zeitraum von fast 20 Jahren in großer Stückzahl beschafft. Die Rangiertraktoren hatten eine gedeckte Ladefläche für den Materialtransport und ein grossräumiges, geschlossenes Führerhaus. Der Dieselmotor der Firma Saurer entwickelte eine Leistung von 70 kW (etwa 95 PS), die Höchstgeschwindigkeit betrug 45 km/h. Der Motor treibt über ein mechanisches Getriebe und Ketten beide Achsen an.  (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Tm 554 in Kreuzlingen

 

SBB Ae 3/6 I 10658 fährt mit einem Personenzug in Kreuzlingen ein. Die in den Jahren 1920 bis 1929 in insgesamt 114 Exemplaren gebaute Reihe Ae 3/6 I war als leichte Schnell- und Personenzuglok für den Einsatz im Flachland konzipiert. Mit über sieben Jahrzehnten Einsatzzeit war sie eine der langlebigsten Lokomotivserien der SBB. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae3/6 10658 in Kreuzlingen

 

Die Mittelthurgaubahn nahm am 20. Dezember 1911 den Dampfbetrieb zwischen Wil und Kreuzlingen auf. Die maximalen Steigungen von bis zu 22 ‰ mit Kurvenradien von 240 m führte zu einem langen Evalutaionsverfahren für eine geeignete Lokomotiven. Eine Bestellung bei SLM in Winterthur erfolgte erst Anfang des Jahres 1912, also nach der Betriebseröffnung. Bis zum Jahresende wurden vier Dampfloks des Typs Ed 3/5 gebaut. Die Höchstgeschwindigkeit betrug nur 50 km/h. Im Jahr 1932 wurde diese nach Versuchsfahrten auf 65 km/h erhöht und die Lokomotiven auf Ec 3/5 1 bis 4 umgezeichnet. Alle vier Loks waren bis zur Elektrifizierung im Jahre 1965 vorhanden und wurden, mit Ausnahme der Ec 3/5 3, 1966 ausgemustert. Letztere wird weiterhin für touristische und historische Fahrten eingesetzt. Hier wartet MThB Ec 3/5 1 in Tägerwilen auf den nächsten Einsatz. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB 1 in Tägerwilen (1)

 

MThB Ec 3/5 1 wartet in Tägerwil auf den nächsten Einsatz. Die 1912 bei SLM in Winterthur gebaute Lok wurde 1966 abgestellt. Mit dem zunehmenden Güterverkehr waren die vier Ec 3/5 der MThB Anfang der 1960er Jahre nach gut fünfzig Dienstjahren überlastet. Deshalb wurden von der SBB drei Eb 3/5 übernommen (vgl. auch Bild-Nrn. 65445 und 65446), die die Ec 3/5 aber auch nicht lange überlebten. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB 1 in Tägerwilen (2)

 

MThB 1 dampft mit einem Güterzug nach Kreuzlingen aus Tägerwilen. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB 1 in Tägerwilen (3)

 

SBBH Ae 4/7 10944 mit Buchli-Antrieb im Bahnhof Kreuzlingen. (30.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae4/7 10944 in Kreuzlingen

 

Die in den Jahren 1920 bis 1929 in insgesamt 114 Exemplaren gebaute Reihe Ae 3/6 war als leichte Schnell- und Personenzuglok für den Einsatz im Flachland konzipiert. Mit über sieben Jahrzehnten Einsatzzeit war sie eine der langlebigsten Lokomotivserien der SBB. Hier steht SBB Ae 3/6 10642 mit einem Personenzug im Hafenbahnhof von Rorschach. (25.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae3/6 10642 in Rorschach

 

ABDeh 2/4 Nr. 23 der Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB) kurz vor dem Endbahnhof in Heiden. Die beiden Triebwagen mit den Betriebsnummern 23 und 24 der RHB, die heute zu den Appenzeller Bahnen gehören, wurden 1953 und 1967 angeschafft und waren für den gemischten Einsatz auf Adhäsions- und Zahnradstrecken ausgerüstet. Anlässlich der Aufhebung der 1. Klasse und der Einführung des neuen Zweiklassensystems 1956 wurden sie in ABDeh 2/4 umbenannt. 1998 beschloss die RHB die Aufhebung der 1. Klasse, womit die Fahrzeuge seitdem als BDeh 2/4 bezeichnet werden.  (25.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Rorschach-Heiden-Bergbahn (1)

 

ABDeh 2/4 Nr. 23 der Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB) am Endbahnhof in Heiden. Die 5,6 Kilometer lange Normalspur-Zahnradbahn verbindet Rorschach am Bodensee mit dem fast 400 Meter höher gelegenen Ort Heiden.  (25.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Rorschach-Heiden-Bergbahn (2)

 

DZeh 2/4 Nr. 21 der Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB) mit Gepäck- und Postabteil im Bahnhof Heiden. Das Fahrzeug war ebenfalls für den gemischten Einsatz auf Adhäsions- und Zahnradstrecken ausgerüstet und wurde zusammen mit dem Fahrzeug Nr. 22 anlässlich der Elektrifizierung 1930 angeschafft. Der ursprünglich als FZeh 2/4 bezeichnete Triebwagen bewältigte den gesamten Bahnverkehr bis zur Inbetriebnahme der BDeh2/4. Um 1956 änderte man die Bezeichnung infolge der Umstellung auf das Zweiklassensystem in DZeh 2/4 um. Heute ist der Triebwagen 22 als historisches Fahrzeug betriebsfähig erhalten, während der Triebwagen 21 als Ersatzteillager dient.  (25.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Rorschach-Heiden-Bergbahn (3)

 

ABDeh 2/4 Nr. 23 der Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB) im Bahnhof Heiden. Die durchschnittliche Neigung der Zahnradstrecke beträgt 91 ‰, der Maximalwert liegt bei 93,6 ‰. Die 1875 eröffnete Strecke ist seit 1930 mit dem gleichen Stromsystem wie das SBB-Netz elektrifiziert, mit Einphasen-Wechselstrom 15.000 Volt und einer Frequenz von 16,7 Hertz. Rückwirkend zum 1. Januar 2006 wurde die Fusion mit der Bergbahn Rheineck–Walzenhausen (RhW), der Trogenerbahn (TB) und den früheren Appenzeller Bahnen (AB) beschlossen. Die vier Bahnen fahren heute unter dem Namen Appenzeller Bahnen.Wegen rückläufiger Fahrgastzahlen und einem Kostendeckungsgrad von unter 30 Prozent ließen die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen 2019 von einem Ingenieurbüro prüfen, ob für die drei Zahnradbahnen der Appenzeller Bahnen von Rorschach Hafen nach Heiden, von Altstätten Stadt nach Gais, und von Rheineck nach Walzenhausen «kundenfreundlichere und kostengünstigere Alternativen» machbar wären, sprich auf Busbetrieb umgestellt werden sollten - und das in der bahnfreundlichen Schweiz! (25.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Rorschach-Heiden-Bergbahn (4)

 

Die Re 4/4I war eine ab dem Jahr 1946 gebaute Schweizer E-Lok und die ersten Drehgestelllokomotiven der SBB. Als Aufgabenbereich war ihnen vor allem die Führung von Schnellzügen auf der Ost-West-Transversale der Schweiz zugedacht. Mit Erscheinen der wesentlich stärkeren Re 4/4 II wurde sie in andere Dienste verdrängt. Die 50 Fahrzeuge wurden zwischen 1996 und 2004 ausgemustert, die erste war unfallbedingt im Jahr 1993 die 10047. Hier steht Re 4/4 10023 (Baujahr 1948) mit geneigtem Führertisch für stehende und sitzende Bedienung im Bahnhof Schaffhausen. (28.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Re4/4 I in Schaffhausen

 

Ausfahrt des Personenzuges mit SBB Re 4/4 10023 in Schaffhausen. Die Lokomotiven verkehrten lange Zeit im Schnellzugdienst, insbesondere im Mittelland auf den Linien Zürich–Genf und Luzern–Schaffhausen. Abgelöst wurden sie von den RBe 4/4-Triebwagen. Die Loks der ersten Serie kamen dank ihrer Pendelzugfähigkeit anschliessend in einen lang dauernden Einsatz im Regionalverkehr. Sie konnten dabei ihre Leistungsfähigkeit auch auf Bergstrecken wie den Gotthardrampen nochmals eindrücklich unter Beweis stellen. Die Fahrzeuge der zweiten Serie wurden in der zweiten Phase ihrer Einsatzdauer einerseits für den Einsatz im hochqualifizierten Reisezugverkehr (TEE Rheingold, TEE Bavaria) und andererseits im Regionalzugverkehr eingesetzt. Einige Lokomotiven erhielten einen TEE-Anstrich und einen Stromabnehmer mit breiter 1950-mm-Wippe nach DB/ÖBB-Norm (vgl. Bild-Nrn. 40939 und 41747). (28.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Re4/4 I in Schaffhausen 2

 

SBB Ae 3/6 10662 in Schaffhausen. Die Baureihe wurde in den Jahren 1920 bis 1929 für die damals neu elektrifizierten Bahnstrecken der Schweizerische Bundesbahnen (SBB) in mehreren Baulosen bestellt und in brauner Farbgebung in Betrieb genommen. Ein verhältnismässig grosser Teil der insgesamt 114 abgelieferten Maschinen wurde bis Mitte der 1990er Jahre zuletzt in grüner Farbgebung eingesetzt. Unverkennbar gilt sie mit dem Buchli-Antrieb auch als Vorbild der E 16 der damaligen Deutschen Reichsbahn. (28.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae3/6 in Schaffhausen

 

Die Montafonerbahn verbindet seit dem 18. Dezember 1905 Schruns und das untere Montafon mit Bludenz und ist dort mit der Arlbergbahn und der Vorarlbergbahn verknüpft. Obwohl von Anfang an elektrifiziert, konnte man das Problem der zwei verschiedenen Stromsysteme im Bahnhof Bludenz nie richtig lösen (ÖBB: Wechselstrom, MBS: Gleichstrom). So schaffte man 1955 zum 50. Jubiläum einen dieselbetriebenen „Uerdinger Schienenbus“ an, der damals das modernste Fahrzeug war und in der in der Ausführung dem DB VT 95 entsprach. Hier ist der VT 5 mit einem VS bei Schruns unterwegs. Erst mit der am 6. März 1972 erfolgten Umstellung von 800 V Gleichstrom auf Wechselstrom wurde die Bahnstrecke grundlegend modernisiert. (29.06.1965) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Montafonerbahn

 

Die Elektrifizierung der "ABS 48" hat Anfang 2020 Hergatz bzw. zum Teil schon Weißensberg erreicht, auf der Bodensee-Gürtelbahn bereits den Hp Lindau-Aeschach. Irgendwann wird es DB Netz dann auch geschafft haben, die unübersehbare Vielzahl an neuen Signalen und Gleiskontakten im Gebiet Lindau zu einem funktionierenden System zusammenzulöten und in Betrieb zu nehmen. Die Vegetation entlang der Strecken, auch innerhalb Lindaus (die den "Trainspottern" oft genug den Blick versperrte), ist bereits abgeholzt und wird im Laufe des Jahres durch Lärmschutzwände ersetzt werden - schöne "Aussichten". Die SBB sind ob des im kommenden Jahr bevorstehenden elektrischen Betriebs durchgehend nach München offenkundig so euphorisch, daß sie sogar eine RE 421 mit einem "Jubel-Werbe-Design" beklebt haben. Besagte 421 379 der SBB Cargo fährt hier mit dem EC 194 (München - Zürich HB) über den Bodenseedamm in Richtung Reutin.  (10.01.2020) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
SBB 421 379 in Lindau

 

Ein kleines Malheur traf den Tw 15 der Pinzgauer Lokalbahn auf der Fahrt von Krimml nach Zell am See. (05.06.2011) <i>Foto: Erich Preuß</i>
Upps ! (16)

 

Nein - nur eine Filmszene aus der italienischen Komodie "Straziami ma di baci saziami" (international veröffentlicht als "Torture Me But Kill Me with Kisses"), Der Film parodiert italienische Photonovels und deren Subkultur. Er hatte in Italien einen großen kommerziellen Erfolg, ist aber in Deutschland nie erschienen. Vor der FS 625 101 liegen die beiden Hauptdarsteller Dino Risi und Pamela Tiffin. (05.09.1968) <i>Foto: Pressefoto</i>
Lebensmüde ?!

 

Während 1976, besonders bei der DB, die Dampflok schon weitgehenst aufs Abstellgleis gefahren war, war hingegen Polen noch ein Paradies an ehemaligen deutschen Länderbahn- und Staatsbahnlokomotiven. In Damaslawek (Elsenau) an der Bahnstrecke von Bromberg nach Gnesen treffen Ok1-126 (ex 38 3124) und Ty43-41 (ein polnischer Nachbau der Baureihe 42) aufeinander. (26.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (1)

 

Ok1-126 (BMAG, Baujahr 1921) war als "Oppeln 2523" geliefert worden und kam als 38 3124 nach 1945 zur PKP. Hier steht sie mit einem Sonderzug im Bahnhof Damaslawek (Elsenau) an der Strecke Bromberg - Posen. Ausgemustert wurde sie am 24.01.1977. (26.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (2)

 

Kurze Pause für das Lokpersonal der Ok1-126 (38 3124) im Bahnhof Damaslawek (Elsenau). (26.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (3)

 

Ok1-285 (ex 38 1865, LHB, Baujahr 1916) fährt mit einem Planzug in den Bahnhof Damaslawek (Elsenau) ein. (26.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (4)

 

Ok1-126 (ex 38 3124) in Znin, südlich von Bromberg. Heute liegen hier keine Gleise mehr. (26.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (5)

 

Wäre nicht die polnische Beschriftung am Führerhaus der P 8, könnte man meinen die Zeit wäre stehengeblieben. Die 1889 eröffnete Strecke von Bromberg nach Elsenau kam nach dem Ersten Weltkrieg zu Polen. Heute sind die Bahnanlagen hier längst Geschichte. (26.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (6)

 

Im Rahmen einer Sonderfahrt macht Pm2-32 (ex 03 261) Station im Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe) an der Bahnstrecke Bydgoszcz (Bromberg) - Pila (Schneidemühl) und veranlasst einen alten polnischen Bauern von der deutschen Besatzungszeit zu erzählen. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (7)

 

In Bialosliwie (Weißenhöhe) überholt ein Güterzug mit der ehemaligen 52 5636 (Ty2-550) den Sonderzug mit Pm2-32 (ex 03 261). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (8)

 

Mit Volldampf geht's für die ehemalige 52 5636 (Ty2-550) in Bialosliwie (Weißenhöhe) an Pm2-32 (ex 03 261) vorbei. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (9)

 

In Bialosliwie (Weißenhöhe) überholt Ty2-550 (ex 52 5636, Schichau, Baujahr 1943) die ehemalige 03 261 (Pm2-32). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (10)

 

Die wirtschaftliche Lage Polens im Jahr 1976 war alles andere als rosig. Um das aufwendige Industrieprogramm zur Modernisierung der Wirtschaft bezahlen zu können, mußte sich der Polnische Staat erheblich im Ausland verschulden. Die Auslandsschulden, die nur durch zusätzliche Exporte gedeckt werden konnten, engten den Binnenmarkt, der ohnehin unter Druck stand, zusätzlich ein: Die Geldmenge, die in den 1970er Jahren Polen im Umlauf war, hatte sich durch die Lohnerhöhungen in fünf Jahren nahezu verdoppelt. Bereits 1970 war eine massive Preiserhöhung an den Protesten der Bevölkerung gescheitert. So war es nicht ungewöhnlich, dass gerade die Landbevölkerung wieder vermehrt auf die Vierbeiner als Transportmittel setzte, so wie hier in Bialosliwie (Weißenhöhe) vor Pm2-32 (ex 03 261). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (11)

 

Die Motive besonderer Art wiederholten sich an diesem Tag ständig. Hier überquert das nächste Pferdegespann den Bahnübergang der Fernstraße 190 am Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Polen 1976 (12)

 

Vergangene Idylle am Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe) auf halbem Weg zwischen Bromberg und Schneidemühl mit Pm2-32 (ex 03 261) im Hintergrund. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Und das nächste Pferdegespann vor der Pm2-32 am Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe). Bilder, die an eine Zeit erinnern, wie man sie sonst nur aus den 1930er Jahren kannte. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Für die beiden Frauen, die in Bialosliwie (Weißenhöhe) auf ihren Zug warteten, war der Sonderzug mit Pm2-32 (ex 03 261) eher uninteressant. Dem fachkundigen Lokbetrachter entgeht hingegen nicht, dass die PKP die 03 gegenüber der Ursprungsausführung in vielen Einzelheiten verändert hatte. Unter dem Führerhaus ist eine nichtsaugende Strahlpumpe angebracht, zudem besitzt sie Indusi. Der Oberflächenvorwärmer wurde entfernt. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Wenn sonst schon nichts zu tun ist, kann man sich auch den schönen Dingen des Lebens widmen, dachte sich wohl auch der Heizer auf Pm2-32 in Bialosliwie (Weißenhöhe). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Der Bahnsteig in Bialosliwie (Weißenhöhe) füllt sich allmählich für den zu erwartenden Planzug.  (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Der Planzug mit Ty2-629 (ex 52 5991, BMAG, Baujahr 1943, mit WLF-Steifrahmentender) trifft in Bialosliwie (Weißenhöhe) ein. Im Hintergrund der Sonderzug mit Pm3-32 (ex 03 261). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Pm 2-32 hat in Bialosliwie (Weißenhöhe) an den Hausbahnsteig umgesetzt. Die Lok wurde am 26.09.1936 in Schneidemühl (Pila) in Dienst gestellt und dürfte daher während ihrer gesamten Einsatzzeit zwischen Pila und Bydgoszcz (Bromberg) unterwegs gewesen sein. Am 8.12.1976 wurde sie in Bydgoszcz ausgemustert.  (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Noch ein Blick auf die Heizerseite der ehemaligen 03 261 (Pm2-32) in Bialosliwie (Weißenhöhe). Auch hier hatte die PKP einige Veränderungen vorgenommen. Unter dem Führerhaus ist eine Abdampfstrahlpumpe angebracht, hinter dem Windleitblech befinden sich auf dem Umlauf die Schmierpressen, die von einer Schwinge angetrieben werden. Die nachstellbaren vorderen Treibstangenlager wurden beibehalten. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Eine ehemalige 52er (Ty2) eilt durch den Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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In Bialosliwie (Weißenhöhe) trifft ein durchfahrenden Güterzug mit einer Ty2 (ex BR 52) auf Pm2-32 (ex 03 261). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Ein Güterzug mit der PKP Ty51-35 fährt durch den Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe). 232 Lokomotiven wurden zwischen 1953 und 1958 in den Posener Cegielski-Werken hergestellt. Als 1958 mit der Ty51-232 die letzte Lokomotive fertiggestellt wurde, wurde der Dampflokomotivbau für die polnische Staatsbahn eingestellt.  (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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PKP Ty51-6 kachelt in Bialosliwie (Weißenhöhe) an Pm2-32 (ex 03 261) vorbei. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Freie Fahrt für PKP Ty51-6 im Bahnhof Bialosliwie (Weißenhöhe) auf der Strecke Bydgoszcz (Bromberg - Pila (Schneidemühl). (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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PKP Ok22-48 mit einem Personenzug in Pila (Schneidemühl). Entwickelt wurden die Lokomotiven von polnischen Ingenieuren in Zusammenarbeit mit der Firma Hanomag in Hannover, welche 1923 auch die ersten fünf Lokomotiven an die PKP lieferte. Die weiteren 185 Lokomotiven fertigte der polnische Lokomotivhersteller Fablok in Chrzanow.  (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Pm2-32 in ihrer alten Heimat Pila (Schneidemühl), wo sie fabrikneu im Jahr 1936 angeliefert wurde. Der Bahnhof Schneidemühl war bis 1945 Grenzbahnhof im Verkehr nach Polen und für Züge des Privilegierten Eisenbahn-Durchgangsverkehrs nach Ostpreußen über Bydgoszcz (Bromberg).  (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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PKP Pt47-163 trifft in Pila (Schneidemühl) ein. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Berufsverkehr in Pila (Schneidemühl). PKP Pt47-163 ist mit einem Zug nach Bydgoszcz (Bromberg) eingetroffen. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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PKP Pt47-163 in Pila (Schneidemühl). Gefertigt wurden in den Jahren 1947 bis 1951 insgesamt 180 Lokomotiven. (27.04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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PKP Px 29-1702 (Baujahr 1929) auf der 750mm Schmalspurbahn in Sochaczew Wask, 50km westlich von Warschau.  (04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Auf ihrer Fahrt von Sucha nach Witaszyce (Witaschütz) passiert Ty3-194 einen Teich bei Wola Ksiazeca (Wola). (04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Schmalspurlok Ty3-194 auf der ehemaligen 600mm Jarotschiner Kreisbahn, die am 1. November 1902 eröffnet wurde. (04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Auf der ehemaligen Jarotschiner Kreisbahn trifft Ty3-194 den Triebwagen MBxc1-42. Den VT lieferte Lilpop, Rau i Löwenstein in Warschau im Jahre 1934. Im Fahrplan 1973/74 benötigten die Züge für die 20 km von Robakow nach Witaszyce (Witaschütz) etwa 80 Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h dürfte auch in Polen für damalige Zeit nicht sehr attraktiv gewesen sein, aber auf dem Land gab es wohl keine Alternativen. (04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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Die „Jarotschiner Kreisbahn“ wurde am 1. November 1902 eröffnet. Sie hatte ihren Ausgangspunkt nicht in der Kreisstadt Jarotschin (Jarocin), sondern im sechs Kilometer südöstlich ebenfalls an der Bahnstrecke Posen–Kattowitz gelegenen Witaschütz (Witaszyce). Anlass des Baus war die Versorgung der 1897 in Betrieb genommenen Zuckerfabrik Witaschütz. Die 600mm Hauptstrecke hatte eine Länge von 29 Kilometern und führte nach Komorze. In Sucha zweigte eine 4,5 Kilometer lange Stichstrecke nach Robakow (Robakow) kurz vor der Grenze zum Russischen Reich ab. Von Anfang an wurde auch auf beiden Strecken Personenverkehr gefahren. Entlang der Strecke entstanden zahlreiche Feldbahnanschlüsse. Durch den Versailler Vertrag kam die preußische Provinz Posen und damit auch die Jarotschiner Kreisbahn am 10. Januar 1920 zum neugebildeten polnischen Staat. Die Jarotschiner Kreisbahn hieß nun „Zarzad Jarocinskiej Kolei Powiatowej“. 1949 wurde die Strecke verstaatlicht und von den Polnischen Staatsbahnen (PKP) übernommen. Die Bahn wurde fortan als „Jarocinska Kolej Dojazdowa“ bezeichnet. Am 29. Juni 1991 fuhr hier der letzte Zug. 1976 war noch der Triebwagen MBxc1-42 mit einem angehängten Güterwagen bei Sucha unterwegs.  (04.1976) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
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ÖBB 1044.107 führt den FD 221 "Donau-Kurier" (Dortmund - Essen - Düsseldorf - Köln - Bonn - Mainz - Frankfurt(M) - Würzburg - Nürnberg - Passau - Linz - Wien Westbf) bei Pölling nahe Neumarkt in der Oberpfalz. (23.07.1986) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1044.107 bei Pölling

 

ÖBB 2016 060 wird im Bahnhof Braunau/Inn von ÖBB 2016 072 mit einem Personenzug nach Ried überholt. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 2016 in Braunau/Inn

 

ÖBB 498.04 mit Sonderzug nach Grünburg kurz vor der Haltestelle Neuzeug. Der Zug war diesmal wenig authentisch, da er fast nur aus ehemaligen Mariazellerwagen gebildet war. (08.12.2019) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (92)

 

ÖBB 498.04 im Steyrtal kurz vor Neuzeug. (08.12.2019) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (93)

 

ÖBB 498.04 bei Neuzeug. Die Lok entstand 1929 bei Krauss in Linz und war planmäßig bis 1973 im Einsatz. Nach einer 15-jährigen Standzeit auf dem Denkmalsockel in St. Veit an der Glan wurde sie von der Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (GEG) wieder in Betrieb genommen. (08.12.2019) <i>Foto: Bernhard Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (94)

 

ÖBB 498.04 auf dem Weg nach Grünburg kurz vor Aschach a.d. Steyr. (08.12.2019) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (95)

 

ÖBB 498.04 bei Sommerhubermühle. (08.12.2019) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (96)

 

ÖBB 498.04 wird gleich Sommerhubermühle erreichen. (08.12.2019) <i>Foto: Bernhard Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (97)

 

ÖBB 498.04 dampft aus Sommerhubermühle. (08.12.2019) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (98)

 

ÖBB 498.04 mit einem Sonderzug nach Grünburg bei Sommerhubermühle. (08.12.2019) <i>Foto: Bernhard Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (99)

 

ÖBB 498.04 verabschiedet sich mit ihrem Sonderzug nach Grünburg bei Sommerhubermühle. (08.12.2019) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
Steyrtalbahn (100)

 

ÖBB 1116.159 mit Werbung für "150 Jahre Brennerbahn" mit einem Kesselwagen-Ganzzug vor den Häusern von Weisham nördlich von Bernau/Bayern. (15.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ÖBB 1116.159 bei Bernau/Bayern

 

ÖBB 1116.225 mit RJ 111 (München - Klagenfurt) nei Bernau in Bayern. Die Lok ist im Design des Österreichischen Fussballbundes (ÖFB) beklebt worden, "um die Leistungen der ÖFB-Auswahl während der EM 2020-Qualifikation zu würdigen". Nachdem Österreich bei der EM 2016 in Frankreich nicht einmal die Vorrunde schaffte und bei der WM 2018-Qualifikation kläglich scheiterte, musste man wohl die soveränen Spiele gegen so schwere Gegner wie Israel, Slowenien, Nordmazedonien und Lettland entsprechend würdigen, aber das kennen wir in Deutschland ja auch zur Genüge, denn wer im Glashaus sitzt...  (14.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Railjet bei Bernau/Bayern

 

ÖBB 1116.200 schiebt den RailjetExpress 769 zum Flughafen Wien an der Kulisse von Bernhaupten vorbei. (18.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Railjet bei Bernhaupten

 

Die 1941 bei der BMAG in Berlin gebaute 56 4101 war von der Mandschukuo Coal Minig Lt. Hsing King bestellt worden, konnte wegen der Kriegsereignisse aber nicht mehr nach in das 1932 von Japan okkupierte „Kaiserreich“ in der Mandschurei ausgeliefert werden. Die Reichsbahn übernahm das Einzelstück als 56 4101 und übergab die Lok am 13. Juni 1942 dem Bw Posen. Der RVM-Fotograf porträtierte sie im September 1944 in Lissa/Watheland (heute poln. Leszno). Die Lok verblieb nach 1945 in Polen und wurde vermeintlich erst 1966 in Skierniewice ausgemustert. (09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
56 4101 in Lissa

 

Nicht ungewöhnlich ist das Zusammentreffen von österreichischen, schweizer und deutschen Lokomotiven im Bahnhof Lindau am Bodensee. Lindau ist nicht nur der Endpunkt der von München über Kempten kommenden Allgäubahn und der Bodenseegürtelbahn aus Friedrichshafen, sondern hier beginnt auch die Vorarlbergbahn über Bregenz, Bludenz und weiter Richtung Arlbergtunnel. Diese Strecke wird von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betrieben, die früher sogar im Lindauer Hauptbahnhof einen eigenen Fahrkartenschalter unterhielten, der mittlerweile durch einen Fahrkartenautomaten ersetzt wurde. Auch E-Loks der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) fahren seit den 1950er Jahren mit der Elektrifizierung der Strecke aus Bludenz planmäßig nach Lindau und übernehmen dort die EC-Züge nach Zürich/Genf. ÖBB 1110 524 setzt hier über Gleis 3 wieder vor die Wagen des Regionalzuges 5594 auf Gleis 2 (zur späteren Weiterfahrt als D 547 nach Wien). Auf dem Gleis 1 steht der der D 368 (Prag-) München - Zürich mit Wagenmaterial der SBB, der den DB-Kurswagen Berlin - Zürich an der Zugspitze aufgenommen hat. Der Lokführer der Zuglok SBB Re 4/4 II 11199 tauscht sich gerade mit seinem Zugchef aus. (01.05.1989) <i>Foto: Jürgen Kroneberg</i>
ÖBB und SBB in Lindau

 

Aus Richtung Longridge kommend hat die BR 48775 (class 8 F) vom Motive Power Depot Lostock Hall (Preston) fast den Bahnhof Preston an der West Coast Mainline bald erreicht, im Hintergrund ist die markante St. Peter's Church zu erkennen. Die Güterzuglok der 8F-Klasse 2-8-0 der London Midland and Scottish Railway (LMS) wurde in 852 Exemplaren zwischen 1935 und 1946 (nicht alle im LMS-Auftrag) gebaut, und während und nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Übersee umfassend eingesetzt. Die 8F waren die erfolgreichsten und langlebigsten Lokomotiven im BR-Dienst, wobei alle Lokomotiven bis 1960 überlebten und die planmäßigen Ausmusterungen erst ab 1964 begannen. Lok 48775 (eine frühere Longmoor-Militärlok und neben zwei anderen 8F die einzigen Loks dieser Reihe in Schottland) war 1962 abgestellt worden, kam 1963 jedoch wieder in den Bestand der London Midland Region zurück. Die 8F gehörte in 150 Exemplaren zu den letzten Dampfloks der BR. (01.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (110)

 

PKP Ol 49-69, die in den 1990er Jahren zum Planbestand des Bw Wolsztyn gehörte, das das letzte Bahnbetriebswerk Europas war, in dem Personenzüge regelmäßig von Dampflokomotiven gezogen wurden. (1994) <i>Foto: Hans Hilger</i>
PKP Ol 49-69 bei Wolsztyn

 

TCDD 56.359 und 46.223 mit einem Sonderzug in Ülkü, südlich von Karabük auf der Bahnstrecke vom türkischen Schwarzmeerhafen Zonguldak über Karabük mit der Abzweigung Irmak in der Nähe von Ankara in Anatolien. (19.08.1989) <i>Foto: Robin Fell</i>
TCDD 56.359 + 46.223 in Ülkü

 

Auch wenn (oder vielleicht auch gerade weil) die Kleidung wohl auch damals nicht den geltenden Unfallverhütungsvorschriften entsprach, war dem Fotografen diesmal der Vordergrund wichtiger als die beiden dänischen Oldtimer der Reihe C im Hintergrund, die übrigens in den Jahren 1903 bis 1909 bei Schwartzkopff in Berlin entstanden. Die Dame schätzen wir auf ein deutlich jüngeres Baujahr.... (1959) <i>Foto: Uwe Jens Jansen</i>
Gruß an den Fotografen

 

Ein auf deutschen Gleisen eher ungewohnter Anblick russischer Kesselwagen mit einem gedeckten Begleitwagen im Rangierbahnhof Hamburg-Wilhelmsburg. In der damaligen Sowjetunion wurde eine Breitspur mit 1524 Millimetern verwendet, die sog. russische Breitspur. Für den Einsatz auf den übrigen europäischen Gleisen mit 1435 mm (mit Ausnahme von Spanien) war daher eine Umspurung an der Grenze erforderlich. Vielfach hatte die unterschiedliche Spurweite militärische Gründe, bestand oft die Besorgnis, der Feind könne im Falle eines Krieges das Eisenbahnnetz zu eigenen Zwecken benutzen. Daher wurden die Spurweitendifferenzen zum Nachbarland oft absichtlich so gewählt, dass weder ein Übergang der Fahrzeuge noch eine Verwendung der Schwellen technisch möglich war, womit auch die Deutschen bei ihrem Überfall auf Rußland im Zweiten Weltkrieg unangenehme Erfahrungen machen mussten. (04.1973) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
russ. Kesselwagen in Hamburg

 

Waschpause in Knittelfeld auf der Fahrt von Polen nach Frankreich. Das warme Wasser spendiert die ehemalige Südbahnlok 580.37. Die Reihe 580 der Südbahngesellschaft war ursprünglich eine Gebirgs-Schnellzuglok für die Brennerstrecke. Nach dem 1. Weltkrieg wurde sie auch auf anderen Strecken eingesetzt, wie der Semmeringbahn und der Arlbergbahn. 1939 wurden alle 27 Lokomotiven in die DR eingegliedert und erhielten die Bezeichnung 58 901–927. (1940) <i>Foto: Slg. Klaus Schophaus</i>
Fahrt in den Krieg (4)

 

ÖBB 1016.016 mit der Leergarnitur des Nightjet NJ 78216 (Köln Bbf - Düsseldorf Hbf) bei Leverkusen-Berghausen. Die Lok gehört eigentlich zum "City Airport Train", kurz CAT, einem Expresszug, der ohne Zwischenhalte zwischen dem Flughafen Wien und dem Bahnhof Wien Mitte pendelt.  (29.07.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ÖBB 1016.016 bei Langenfeld

 

Eine SNCF 437 überquert mit einem Güterzug die 1878 fertiggestellte und 226 m langen Moselbrücke in Koblenz-Güls.  (03.07.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Blick auf Güls (3)

 

Ein Güterzug mit einer ÖBB 1116 bei Prien am Chiemsee. (15.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ÖBB 1116 bei Prien

 

Ein doppelstöckiger RABe 502 der Schweizer Bundesbahnen für den InterRegio-Verkehr des Herstellers Bombardier Transportation auf Überführungsfahrt bei Bernau in Bayern.  (14.08.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
SBB RABe 502 bei Bernau

 

ES 64 U2-510 (182 510) mit Werbung für das Jubiläumsjahr von Ludwig van Beethoven vor NJ 294/40235 (Roma Termini/Milano Centrale - München Hbf) bei Bernau am Chiemsee. (14.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ES 64 U2-510 bei Bernau

 

Auch wenn es wie ein deutscher Lokfriedhof aussieht, stehen diese Loks zum Ende des Zweiten Weltkriegs auf einem unbekannten belgischen Bahnhof. Zahlreiche alte Preußen waren bereits mit Ende des 1. Weltkriegs nach Belgien gelangt. Links steht eine pr. T 12 (Baureihe 74), eine von 27 Maschinen, die zur l'État Belge gingen, dahinter eine pr. G 8.1, die wohl auch aufgrund der Bestimmungen des Waffenstillstands in Belgien landete. (1945) <i>Foto: M.C. Mugridge</i>
Kriegsende 1945 (57)

 

Zwei pr. G 10 im Bw Schaerbeek in Belgien, die auch nach dem 1. Weltkrieg nach Belgien gingen. Ab 1940 wurden die Loks an die Reichsbahn zwangsvermietet. 1946 wurden sie nach dem neuen Umnummerungsplan der SNCB umgezeichnet, aus 9052 wurde 90.033. 1953 wurde die letzte G 10 in Belgien ausgemustert. (1945) <i>Foto: M.C. Mugridge</i>
Kriegsende 1945 (58)

 

Diesellok D 9 der Zillertalbahn beim Rangieren in Jenbach. (1968) <i>Foto: Uwe Jens Jansen</i>
Zillertalbahn (16)

 

Für die neu elektrifizierte Strecke der Salzburg-Tiroler-Bahn westlich von Salzburg benötigte die BBÖ starke Elektrolokomotiven. Man wollte aber nicht vom bewährten Vertikalantrieb der Reihe 1570 abgehen, bei dem die Motoren über kegelförmige Zahnräder direkt die Achsen angetrieben wurden. Allerdings bedingte die höhere Leistung der neuen Loks zusätzliches Gewicht im elektrischen Teil, das durch Leichtbau im mechanischen Teil wettgemacht werden sollte. Als Hauptlieferant fungierte Siemens-Schuckert (elektrischer Teil); der mechanische Teil der ersten 24 Lokomotiven wurde von Krauss in Linz gefertigt. Der extreme Leichtbau bewirkte aber viele Schäden sowohl am mechanischen als auch am elektrischen Teil, sodass die Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Erst eine entsprechende Verstärkung, die aber eine Überschreitung des geforderten Gesamtgewichts um zehn Tonnen mit sich brachte, brachte eine Verbesserung. Fünf 1932 nachgelieferte Maschinen der Reihe 1670.1 waren dann etwas schwerer und unterschieden sich in Details von den ursprünglichen 1670ern. 1670.101 wurde am 25.02.1980 ausgemustert. (1968) <i>Foto: Uwe Jens Jansen</i>
ÖBB 1670.101 am Arlberg

 

Eine ÖBB 1110 wartet im Bahnhof Langen am Arlberg und wird gleich in den 10.648 m Arlbergtunnel einfahren. (1968) <i>Foto: Uwe Jens Jansen</i>
Ausfahrt in Langen/Arlberg

 

ÖBB 1110.12 (SGP/SSW, Baujahr 1959) in Langen am Arlberg. (1968) <i>Foto: Uwe Jens Jansen</i>
ÖBB 1110.12 in Langen/Arlberg

 

Nach erfolgter Ausbesserung in den Netinera Werken fuhrt der historische CFL-Triebwagen Z105 mit eigener Kraft von Neustrelitz nach Ehrang, hier aufgenommen bei Halle-Peißen. Der Triebwagen wurde im Jahr 1949 von den De Dietrich Werken (Reichshoffen/F) an die CFL geliefert. Die gesamte Serie, welche von Z101 bis Z110 durch nummeriert war, basierte auf einem Prototypen, der 1933 den Hauptverantwortlichen der damaligen französischen Privatbahnen vorgestellt wurde. Das Fahrzeug, welches mit zwei 105 PS starken CLM (Compagnie Lilloise des Moteurs) Dieselmotoren ausgerüstet war, verfügte über eine mechanische Kraftübertragung mittels zweier DGG CV2 (Lizenz Mylius) Vierganggetriebe. Er bot insgesamt 75 Personen Platz, war 17,90 Meter lang und 100 km/h schnell. Das Fahrzeug war ein wahrhaftiger Glückstreffer, denn eine lange Serie, auf diesem Fahrzeug basierender Triebwagen, wurde in den folgenden Jahren an die A.L. (Elsaß-Lothringen), P.O. (Paris-Orléans), ETAT und EST (Ostbahn) Eisenbahnverwaltungen geliefert. Im Jahr 1938, dem Gründungsjahr der SNCF, wurden die Triebwagen in die Bestandslisten der französischen Staatsbahnen als Serie ZZ D1000 aufgenommen, wo sie noch bis 1960 ihren Dienst versahen. Das Fahrzeug gehört heute zu den nationalen technischen Denkmälern Luxemburgs.  (28.10.2019) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
CFL Z105 bei Halle/S

 

Ein Schlafwagen der sowjetischen Eisenbahnen (SZD) nach Moskau im nächtlichen Hamburger Hauptbahnhof. Bis Hannover lief der Wagen im D 899 (Hamburg-Altona ab 23.14 Uhr - Hamburg Hbf (23.24 / 23.37 Uhr) - Hannover (01.39 / 02.01 Uhr) mit. (17.04.1984) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Sowj. Schlafwagen in Hamburg

 

Lok E 10 52 der Maschinenfabrik Esslingen (Fabrik-Nr. 5309) für die Indonesische Staatsbahn (PJKA) auf einem Tiefladewagen in Esslingen. Die Lok hatte eine Spurweite von 1067 mm. (1964) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Lok für Indonesien

 

Blick aus dem Zug auf mehrere Dampfloks, die im Zagreber Güterbahnhof tätig sind. Solche Fotos waren zur damaligen Zeit nicht ungefährlich, litt der gesamte Ostblock doch an einer "Spionage-Manie" und so konnte selbst der harmloseste Eisenbahnfotograf schnell unter Verdacht geraten. Gerade der DDR-Staatssicherheit war das Interesse am Schienenverkehr suspekt. Viele Fotografen können heute fast lückenlos ihre Reisen in den Überwachungsprotokollen nachlesen. Subversive Tätigkeiten oder gar Spionage konnte man aber nie nachweisen, denn die "Verrückten" waren tatsächlich nur auf die Eisenbahn fixiert.  (1968) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Zagreb Gbf

 

Die Fahrzeuge der CD-Baureihe 380 sind Mehrsystemlokomotiven, die u.a. für den grenzüberschreitenden zwischen Tschechien und Österreich konzipiert wurden. Bei der DB sind die Skoda-Fahrzeuge als Baureihe 102 unterwegs. Hier befördert CD 380 008 den REX 1541 von Praha nach Linz in Summerau. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
CD 380 008 in Summerau

 

Im Rahmen einer Fotoveranstaltung weilte ÖBB 1670.09 aus Saalfelden in Summerau und traf dort auf die Siemens Vectron 383 002 der CD. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 in Summerau (1)

 

Der Siemens Vectron ist ein Fahrzeug aus der Lokomotivfamilie des deutschen Schienenfahrzeugherstellers Siemens Mobility, welche die EuroSprinter-Elektrolok- und die dieselelektrische EuroRunner-Familien beziehungsweise deren Weiterentwicklung Siemens ES 2007 ersetzt. Auf der Plattform entstehen wieder sowohl Elektroloks als auch dieselelektrische Dieselloks. Als Baureihenbezeichnungen sind für die verschiedenen Vectron-Varianten in Deutschland 191 bis 193 für die elektrischen bzw. 247 für die dieselelektrische und 248 für die Dual-Mode Variante vorgesehen und bereits in Benutzung. Der Preis eines Vectron beträgt je nach Ausstattung (Diesel-/ Elektro-/ Mehrsystemversion) zwischen drei und fünf Millionen Euro. Mittlerweile sind die Vectrons bei 18 verschiedenen europäischen Bahnen im Einsatz. Die 383 002 der CD-Cargo wirbt für "Quer durch Europa", da sie von Tschechien aus in sechs verschiedenen Ländern operiert. Hier steht sie im österreichischen (Grenz-)Bahnhof Summerau. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
CD 383 002 in Summerau

 

Neben ÖBB 1670.09 war auch 1020.44 (ex E 94 136) in Summerau zu Gast, die einen Containerzug nach Prag nachschieben sollte. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 in Summerau (2)

 

Obwohl Summerau im Mühlviertel mit noch nicht einmal 3.000 Einwohnern ein eher unbedeutender Ort ist, besitzt er doch einen bedeutenden Güterbahnhof. Dieser war seit 1918 Umspannbahnhof zwischen den österreichischen und tschechischen Staatsbahnen auf der Strecke von Linz/Donau nach Budweis. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der folgenden Errichtung des Eisernen Vorhangs kam es zu einem enormen Bedeutungsverlust der Strecke. Erst mit dem politischen Umbruch in der Tschechoslowakei im Jahr 1989 fuhren wieder fünf Reisezugpaare über die Staatsgrenze, darunter drei durchgehende Schnellzüge von Prag bzw. Budweis nach Linz. Die 1993 gegründete Tschechische Republik strebte schon bald eine umfassende Modernisierung ihres Streckenteiles im Rahmen des Projektes IV. Eisenbahnkorridor an. In den Jahren 2000 und 2001 wurde die Strecke zwischen Summerau und Budweis mit einer Fahrleitungsspannung von 25 kV 50 Hz elektrifiziert. Die Systemtrennstelle zum österreichischen Netz mit 15 kV 16,7 Hz befindet sich auf freier Strecke an der Staatsgrenze. In Summerau ist sogar die DB vertreten, hier mit 185 259 und einer ÖBB 1064. Links stehen die ÖBB-Museumsloks 1020.44 und 1670.09.  (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
185 259 in Summerau

 

Fotoausfahrt der ÖBB 1670.09 aus Summerau in Richtung Staatsgrenze mit einem E-Wagenzug der CD. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 in Summerau (3)

 

ÖBB 1670.09 (Baujahr 1928) glänzt in der Morgensonne bei der Ausfahrt eines Fotozuges in Summerau.  (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 in Summerau (4)

 

Natürlich ist man bei einer solchen Veranstaltung nie allein, wie dieses Bild mit ÖBB 1670.09 bei Summerau zeigt. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 in Summerau (5)

 

ÖBB 1670.09 mit dem Fotogüterzug aus Summerau in Freistadt. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 in Freistadt

 

1670.09 mit dem Überstellzug SLGAG 93867 von Summerau nach Attnang-Puchheim, wo er in weiterer Folge von 2050.05 übernommen wurde, bei der Ledermühle nahe Kefermarkt. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 bei Kefermarkt

 

ÖBB 1670.09 fährt mit Überstellzug SLGAG 93867 aus Summerau über die Donaubrücke in Linz ein. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1670.09 bei Linz

 

In Attnang-Puchheim hatte ÖBB 2050.05 den Überstellzug SLGAG 93867 aus Summerau von ÖBB 1670.09 übernommen und führt ihn nun durch die S-Kurven bei Ottnang-Wolfsegg. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 2050.05 bei Ottnang

 

ÖBB 2050.09 fährt mit SLGAG 93867 nach Braunau/Inn durch den ehemaligen Bahnhof Holzleithen. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 2050.05 in Holzleithen

 

ÖBB 2050.05 dieselt mit dem Überstellzug SLGAG 93867 bei Wippenham vorbei. (18.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 2050.05 bei Wippenham

 

ÖBB 657.2770 fährt mit SLGAG 93882 von Braunau nach Munderfing in Mauerkirchen ein. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 in Mauerkirchen 1

 

ÖBB 657.2770 mit dem E-Wagenzug aus Braunau in Friedburg. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 in Friedburg

 

ÖBB 657.2770 mit ihrem E-Wagenzug von Braunau nach Friedburg nahe Achenlohe. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 bei Achenloe

 

Den Protagonisten der Veranstaltung soll auch ein bildliches Denkmal gesetzt werden: Hier Lokführer Jannek Tillman beim Studieren der Fahrplanunterlagen auf ÖBB 657.2770. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Tf auf ÖBB 657.2770

 

Unverzichtbar ist natürlich auch der Heizer auf der Dampflok. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Heizer auf ÖBB 657.2770

 

ÖBB 657.2770 fährt mit dem E-Wagenzug nach Munderfing aus Mauerkirchen. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 in Mauerkirchen 2

 

ÖBB 657.2770 mit SLGAG 93882 von Braunau nach Munderfing bei Mattinghofen. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 bei Mattinghofen

 

ÖBB 657.2770 mit dem E-Wagenzug zwischen Braunau/Inn und Mauerkirchen. (19.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 bei Mauerkirchen

 

Am nächsten Tag ging es für den graffitifreien (!) E-Wagenzug der CD zurück von Ried nach Attnang-Puchheim, hier mit ÖBB 2050.05 am Hausruck. (20.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 2050.05 am Hausruck

 

Fotofreunde erwarten den E-Wagenzug von Timmelkam nach Ampflwang mit ÖBB 392.2530. (20.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 392.2530 bei Timelkam

 

ÖBB 657.2770 dampft durch das Innviertel bei Wippenham. (20.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 bei Wippenham (1)

 

ÖBB 657.2770 mit einem Sonderzug von Gurten nach Ried bei Wippenham. (20.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 657.2770 bei Wippenham (2)

 

Im Bahnhof Ried begegnen sich ÖBB 657.2770 mit einem Personenzug nach Wels und ÖBB 2050.05 mit dem E-Wagenzug nach Attnang-Puchheim. (20.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Zugtreffen in Ried

 

In Timelkam hat ÖBB 1141.21 den E-Wagenzug aus Ampfwang übernommen und wird ihn zurück nach Summerau bringen. (20.10.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1141 und 657

 

ÖBB 1016.017 mit der Leerüberführung des Nightjet NJK 78219 (Düsseldorf Hbf - Köln Bbf) in Düsseldorf-Oberbilk. (26.10.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1016.017 in Düsseldorf

 

Aktuell bestehen Überlegungen, die Achenseebahn von einer Touristenbahn zu einer modernen elektrischen Regionalbahn und eine Verlängerung bis Pertisau auszubauen. Dies würde das wahrscheinliche Ende der Dampftraktion bedeuten. Noch kreuzen im Bahnhof Eben die Dampfzüge oberleitungsfrei, hier Pz 3 (Jenbach - Seespitz), geschoben von Nr. 1 THEODOR und Pz 2 (Seespitz - Jenbach) mit Nr. 4 HANNAH. (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (11)

 

Zugkreuzung im Bahnhof Eben: Pz 9 (Jenbach - Seespitz) geschoben von Nr. 4 HANNAH wartet auf Pz 8 (Seespitz - Jenbach) mit Nr. 1 THEODOR. (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (12)

 

Pz 11 (Jenbach - Seespitz) mit Lok Nr. 1 THEODOR bei Eben mit Blick auf die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Notburga. Noch bewirbt die Achenseebahn ihr Neubauprojekt so: "Es gibt viel zu tun, damit die Bestandstrecke erneuert werden kann und neben einem flexibleren Dampfzugbetrieb auch ein moderner Bahnbetrieb mit Elektrotriebwagenkompositionen möglich wird. Die Eisenbahn ist in einer modernen Form in der Lage, zum Nutzen für die Region zu einem weiteren Standortvorteil zu werden, womit sie sich zu einem umfassenden Verkehrsdienstleister für das Achental entwickeln kann. Die historischen Dampfzüge werden natürlich weiterfahren." Auch wenn dies der Fall sein wird, ihre Einzigartigkeit wird sie mit dem Fahrdraht auf jeden Fall verlieren. (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (13)

 

Die Lokomotiven für die Achenseebahn wurden 1888/89 von der Lokomotivfabrik Floridsdorf in Wien nach Konstruktionsplänen der Maschinenfabrik Esslingen gebaut. Lok 1 (Foto, hier vor dem Pz 11 bei Seespitz) wurde am 16. Mai 2008 bei einem Brand im Heizhaus in Jenbach schwer beschädigt und 2009 komplett neu aufgebaut. Seit ihrer Herstellung wurden inzwischen bei allen Achenseebahnloks praktisch alle Bauteile einschließlich des Fahrzeugrahmens getauscht. Bei strenger Auslegung der Identitätskriterien von Dampflokomotiven (Kessel und Rahmen gehören zusammen) handelt es sich daher bei den Loks nicht mehr um die im 19. Jahrhundert gefertigten Lokomotiven. (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (14)

 

Lok 4 HANNAH mit Pz 2 nach Jenbach bei Seespitz. Angesichts der aktuellen Klimadiskussionen rücken selbst solche Touristenbahnen wie auch Museumbahnen mit ihrem Dampfbetrieb in den Fokus militanter Klimaschützer. Was gerne in Sachen Energieverbrauch bei der elektrifizierten Bahn vergessen wird, ist dass deren Anteil an erneuerbaren Energien im Energiemix bei unter 20 Prozent liegt, der überwiegende Strom stammt noch aus Kohle (!!), Gas und Atomenergie. (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (15)

 

Die Züge der Achenssebahn sind seit über 125 Jahren ein Alleinstellungsmerkmal für die Region dar und das bekannte Bild von Bahn und Schiff an der Umsteigestelle Seespitz ist schon zu einem Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert geworden. Hier fährt Lok Nr. 4 HANNAH mit Pz 1 aus Jenbach in Seespitz ein. (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (16)

 

Lok 4 (Baujahr 1889) HANNAH am Anleger in Seespitz. Sie war eigentlich nach dem Zweiten Weltkrieg ausgemustert worden, um als Ersatzteilspender für die anderen Loks zu dienen. Im Jahr 2005 wurde eine aus aufgearbeiteten Altbestandteilen der anderen Maschinen und einigen Ersatzteilen rekonstruierte Lokomotive 4 erstmals wieder angeheizt. Allerdings diente sie nur als stehende Filmkulisse, denn es fehlten noch einige wichtige Teile, um sie in Betrieb nehmen zu können. Nachdem die Lok 1 am 16. Mai 2008 bei einem Brand im Heizhaus in Jenbach schwer beschädigt wurde, wurde Lok 4 innerhalb von drei Monaten mit nicht schadhaften Teilen der Lok 1 wieder einsatzfähig hergerichtet. Als einzige der heutigen Achenseebahn-Dampfloks kann Nr. 4 als Originallok gelten, da sie - im Gegensatz zu den drei anderen Maschinen - auf einem Originalrahmen aufgebaut wurde.  (09.08.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Achenseebahn (17)

 

Die ölgefeuerte Lok 41.53, gebaut von der Maschinenfabrik Esslingen, für die Transiranische Eisenbahn. Die Transiranische Eisenbahn wurde zwischen 1927 und 1938 gebaut und verbindet die Hauptstadt Teheran mit dem Persischen Golf im Süden des Landes und dem Kaspischen Meer im Norden. Die Strecke war die Keimzelle der 1929 gegründeten Iranischen Eisenbahn. Die streckenweise überaus schwierige Topografie erforderte etwa 3000 Brücken und zahlreiche Tunnel, 120 davon allein im Zagros-Gebirge.  (1938) <i>Foto: Werkfoto</i>
Lok 41.53 für den Iran

 

Ebenfalls für die Transiranische Eisenbahn entstand diese Lok der Reihe 42.00 von Nohab (geliefert als No. 406). Sie stammt aus der Serie der Nummern 406 bis 417 (spätere 42.01 bis 42.12), die Nohab unter den Fabriknummern 2013 bis 2024 im Jahr 1936 lieferte. Die Nummern 401 bis 405 waren 1'D-Loks, die bei Beyer-Peacock (Fabriknummern 6771 bis 6775) im Jahr 1934 entstanden waren und später als 41.01 bis 41.05 eingeordnet wurden. Drei Jahre nach Inbetriebnahme der Bahn am 26. August 1938 wurde am 25. August 1941 das iranische Industrialisierungs- und Aufbauprogramm jäh beendet. Britische und sowjetische Truppen marschierten im Rahmen der anglo-sowjetischen Invasion des Iran in den Iran ein und beschlagnahmten die Transiranische Eisenbahn. Ziel der Besetzung war es, einen Transportkorridor vom persischen Golf zum Kaspischen Meer zu errichten, um die sowjetischen Truppen von dort mit Waffen und Ausrüstung beliefern zu können. 1942 wurden die britischen Truppen, die dringend an anderen Kriegsschauplätzen benötigt wurden, durch amerikanische Truppen ersetzt. Insgesamt waren 30.000 amerikanische Soldaten, Ingenieure und Spezialisten damit beschäftigt, die Waffenlieferungen an die Sowjetunion durch den persischen Korridor zu organisieren. Im Mai 1945 wurden die amerikanischen Eisenbahner abgezogen und die Briten übernahmen für wenige Monate erneut den Bahnbetrieb, bis sie ihn an die Iraner zurück gaben. (1936) <i>Foto: Werkfoto</i>
Lok 406 für den Iran

 

Zum Betrieb der Transiranischen Eisenbahn wurden 65 Dampflokomotiven aus Deutschland erworben. 24 davon der Baureihe 41.11 stellte die Friedrich Krupp AG her (Foto), 16 der Baureihe 41.35 Henschel & Sohn und neun der Baureihe 41.51 die Maschinenfabrik Esslingen. Die restlichen 16 Lokomotiven kamen von Henschel als Baureihe 51.01. Weitere 10 Loks, die beim Bahnbau eingesetzt worden waren, wurden von Kampsax übernommen. Als Bauzuglokomotiven wurden 10 Exemplare der Fünfkupplertype der österreichischen Baureihe 80 eingesetzt. Die Ausbildung der iranischen Eisenbahningenieure, die den Betrieb der Bahn nach der Eröffnung eigenständig übernahmen, erfolgte übrigens in der Reichsbahnzentralschule in Kirchmöser in der Mark Brandenburg.  (1938) <i>Foto: Werkfoto</i>
Ns 4120 für den Iran

 

Die Baureihe OKl 27 war die erste gänzlich in Polen konstruierte und gefertigte Lokomotivbaureihe der PKP. Bei Cegielski in Poznan (Posen) entstanden in den Jahren 1928 bis 1933 122 Lokomotiven dieser Reihe. Zum Zeitpunkt der Lieferung war die OKl 27 die schwerste 1C1-Tenderlok in Europa. Das Bild zeigt die 1931 entstandene Okl 27-25 beim Hersteller. Während der deutschen Besatzung trug die Lok die Nummer 75 1225, nach 1945 PKP Okl 27-10 II. (1931) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Okl 27-25

 

Auf den Bergstrecken der PKP zu den bekannten Wintersport- und Kurorten Zakopane und Krynica erwiesen sich die alten preußischen Loks der Baureihen TKt 1 und TKt 2 aufgrund der wachsenden Nachfrage in den 1920er Jahren allmählich als unzureichend. Die PKP gab daher 1932 bei der Lokomotivfabrik Cegielski in Posen die Entwicklung einer schweren, für die steigungsreichen Strecken im Vorland der Hohen Tatra und den Beskiden geeigneten Tenderlokomotive in Auftrag. Die Konstruktion orientierte sich an der seit 1923 beschafften schweren Güterzuglokomotive der PKP-Baureihe Ty 23, wurde aber in verschiedenen Punkten abgewandelt, unter anderem durch Verzicht auf den bei der Ty 23 verwendeten Belpaire-Stehkessel. Wie alle PKP-Neubauten wurde die OKz 32 als Heißdampf-Zweizylinderlokomotive ausgelegt, der Zylinderblock war baugleich mit der PKP-Baureihe Pt 31. Um die erforderlichen Kurvenläufigkeit zu sichern, waren die erste und letzte Kuppelachse um 25 mm seitenverschiebbar, die mittlere Kuppelachse besaß reduzierte Spurkränze. Mit 17 t Kuppelachsdruck war sie nicht auf allen Strecken Galiziens einsetzbar, die vielfach noch lediglich für die zu österreichischen Zeiten maximal zulässigen 14,5 t Achslast ausgebaut waren. Nach dem Überfall auf Polen reihte die Deutsche Reichsbahn die vorgefundenen Lokomotiven der PKP in ihren Nummernplan ein. Die 17 vorgefundenen Stück verblieben, die seitens der Reichsbahn als Baureihe 95.3 bezeichnet und der Ostbahn zugeteilt. Aus der hier gezeigten Oku 32-6 wurde 95 304. Mit Kriegsende fand die PKP nur noch acht Lokomotiven vor. Vier weitere erhielt sie bis 1949 aus Österreich, der Tschechoslowakei sowie der Sowjetischen Besatzungszone zurück, eine der beiden Rückkehrerinnen aus der Tschechoslowakei wurde allerdings nicht mehr in Betrieb genommen. Fünf Lokomotiven fanden sich in beschädigtem Zustand auf Strecken der Deutschen Bundesbahn über das ganze spätere Bundesgebiet verteilt u.a. in Ottbergen, Neuenmarkt-Wirsberg, Schweinfurt, Göttingen und Schönwald. Sie wurden dort nicht mehr in Betrieb genommen und ab Dezember 1951 verschrottet. 95 304 befand sich 1945 in Österreich, 1948 wurde sie nach Polen zurückgegeben und dort als Okz 32-9 II eingeordnet. (1934) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Okz 32-6

 

Dieses Bild von Werner Hubert belegt, dass die PKP Okz 32-9 sogar von Dresden-Altstadt aus eingesetzt wurde, möglicherweise zur Erprobung. Obwohl im Umzeichnungsplan von 1941 als 95 307 vorgesehen, fuhr sie noch zwei Jahre später unter ihrer polnischen Nummer herum. (1943) <i>Foto: Werner Hubert</i>
PKP Okz 32-9 in Dresden

 

Bei der "Heim ins Reich" geholten PKP Pd 14-10 handelt es sich um eine Schnellzug-Schlepptenderlok der k.k. österreichischen Staatsbahnen der Reihe 206. Die zwischen 1903 und 1907 gebauten Loks galten als formvollendetste Schnellzuglokomotiven ihrer Zeit. Insgesamt wurden 70 Stück von der Lokomotivfabrik Floridsdorf, der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, der Lokomotivfabrik der StEG und der Ersten Böhmisch-Mährischen Maschinenfabrik geliefert. Die Reihe 206 bespannte auch die Luxuszüge ihrer Zeit, so etwa den Orient-Express, den Oostende-Express, die Bäderzüge bis Eger sowie die Schnellzüge nach Prag bei der kkStB und den Wien-Nizza-Cannes-Express bis Gloggnitz, den Berlin-Rom-Express und den Nord-Süd-Express (Berlin–Verona) bei der Südbahn. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen elf Stück zur PKP, die sie als Reihe Pd 14 eingeordnete. Die Deutsche Reichsbahn gab den 1939 übernommenen 17 Stück die Baureihenbezeichnung 13.15. Pd 14-10 bekam keine DR-Nummer, sondern wurde zur Vorheizanlage Nummer 53 (Später 900730) in Österreich und 1957 ausgemustert (1939) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
PKP Pd 14-10

 

Die Hersteller Fablok und Cegielski bauten 1931 jeweils drei Prototypen von vierfach gekuppelten Schnellzugloks. Die aufgrund ihres Gesamtachsstandes für viele Drehscheiben zu lange Pu 29 von Cegielski unterlag im Wettbewerb der ideal proportionierten Pt 31 von Fablok, welche zudem eine größere Kesselleistung aufwies. Das Bild zeigt die Pu 29-1 beim Hersteller Cegieslki. Die weiteren Schicksale der Loks konnten wie folgt nachvollzogen werden: Nach dem Polenfeldzug kam Pu 29-2 in deutschen Besitz, wurde aber wohl vor einer Umzeichnung ausgemustert, während die beiden anderen Loks im September 1939 vom sowjetischen NKPS erfasst wurden. Nach Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges wurden sie deutsche Beute und als 12 201 (Pu 29-3) und 12 202 (Pu 29-1) bei der Deutschen Reichsbahn eingereiht. Nach dem Krieg wurde Pu 29-1 in der Westzone aufgefunden und bei der Deutschen Bundesbahn eingereiht. Diese wurde im Jahr 1951 verschrottet. Pu 29-3 kam zunächst zur CSD, wurde am 27. April 1949 an die PKP zurückgegeben. Diese reihte die Lokomotive anfangs irrtümlich als Pt 31-46 ein, änderte dies aber später auf Pu 29-1. Sie wurde im Jahre 1970 ausgemustert und war dann als Museumslok in Koscierzyna zu besichtigen. Seit 2012 befindet sie sich im Eisenbahnmuseum Warschau.  (1931) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Pu 29-1 (1)

 

Die Heizerseite der PKP 29-1, die bei der DR als 12 202 lief. Nach dem Krieg wurde sie in der Westzone aufgefunden und bei der Deutschen Bundesbahn am  13.12.1951 ausgemustert. (1931) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Pu 29-1 (2)

 

Der von Cegielski gebaute Speisewagen Nr. 3779 D für die CIWL in Paris.  (1932) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Speisewagen

 

PKP Ty 23-86 bei Hersteller Cegielski in Poznan (Posen). Nach der deutschen Besetzung Polens wurde sie in 58 2364 umgenummert und befand sich nach 1945 in den Westzonen. Im April 1952 wurde sie ausgemustert. (1926) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Ty 23-86

 

1946/47 wurden von der PKP 100 Dampflokomotiven von drei US-Unternehmen gekauft. Sie kamen im Rahmen des Aufbauprogramms nach dem Zweiten Weltkrieg nach Polen und sollten die alten Loks der Reihen Ty 4 und Ty 45 ersetzen. Die ersten Loks kamen Ende September 1947 in Polen an, am 10. Oktober 1947 wurde Ty 246-1 in den Bestand des Bw Karsznice übernommen. Die Lieferungen endeten im Februar 1948. 70 der Loks waren in Karsznice stationiert, die anderen in Bydgoszcz (Bromberg). Vermeintlich fuhren sie Züge mit einem Gewicht von bis zu 3000 Tonnen, obwohl sie nur für eine Last von 2200 Tonnen konzipiert waren. Bis in die zweite Hälfte der 1960er Jahre waren sie auf der Strecke Schlesien - Gdingen vor schweren Kohlezügen im Einsatz. Ty 246-56 stammt aus einer Baldwin-Lieferung (Fabriknummer 73439) aus dem Jahr 1947 und wurde am 09.10.1979 ausgemustert. (1947) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Ty 246-56

 

Ab 1963 ersetzten die vierteiligen Triebzüge der Baureihe MA (Bildmitte) die Vorkriegsmodelle im Lyntog-Verkehr (Blitzzug) der dänischen Staatsbahn (DSB). Die Züge waren von den deutschen TEE-Triebzügen der Baureihe VT 11.5 abgeleitet und wurden von MAN (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG) hergestellt. Für die dänische Bestellung über zehn Züge mit elf Motorwagen (MA 460 bis 470) wurde ein motorloser Endwagen als Steuerwagen (BS 480 bis 489) neu konstruiert: Er erhielt einen hochgelegenen Führerstand und einen Gummiwulst-Übergang, damit zwei Triebzüge mittels Scharfenbergkupplung automatisch zusammengekuppelt werden konnten, aber trotzdem durchgängig begehbar waren. Mit Erscheinen des Nachfolgers MF im Jahre 1990 wurde die Baureihe ausgemustert. (1983) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
DSB MA in Kopenhagen

 

Der SBB RAe war ein reiner 1. KLasse-Triebwagen, den die SBB ab den 1960er Jahren auf verschiedenen TEE-Verbindungen einsetzte. Er war für vier Stromsysteme ausgelegt, was ihn universell in Europa einsetzbar macht. Als Besonderheit verfügte der Zug zum ersten Mal getrennte Toiletten für Damen und Herren. Als letzter internationaler TEE fuhr als "Gottardo" zwischen Mailand nach Zürich.  (1981) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
SBB RAe in Brig

 

Die Baureihe 45 der Türkischen Staatsbahn (TCDD) gehörte zu den ersten Neubeschaffungen für die türkischen Eisenbahnen nach der Gründung der Republik im Jahr 1923. Nydqvist och Holm (Nohab) in Schweden lieferte von 1927 bis 1935 in mehreren Bauserien insgesamt 62 Exemplare. Die letzte gebaute 45.062 (Nohab, Fabrik-Nr. 1951, Baujahr 1935) ist hier bei Kalin in Zentralanatolien unterwegs. (01.11.1975) <i>Foto: Robin Fell</i>
TCDD 45.062 bei Kalin

 

SNCF Triebwagen X ABD 2874 (rechts) mit Beiwagen XR ABD 7987 im Bw Tübingen. Er war wohl ein Sonderzug, der hohe Militärs zu den Truppen der französischen Garnison nach Tübingen brachte. Die roten Dächer bei dem Triebwagen gab es erst ab Frühjahr 1969, der X 2874 erhielt sein rotes Dach mit Revisionsdatum 18.06.1969. Beheimatet war der VT seinerzeit in St. Ètienne, da im Depot Lyon-Vaise Plazmangel herrschte. (27.06.1969) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
SNCF VT im Bw Tübingen

 

CSD 524.173 rangiert in Reichenberg (Liberec) im Dreiländereck Polen/Deutschland/Tschechoslowakei. (1939) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
CSD 524.173 in Reichenberg

 

CSD 555.010, die ehemalige 52 6671 (Skoda-Werke, Pilsen, Indienststellung im Oktober 1943 in der RBD Dresden), im Bahnhof Bakov nad Jizerou an der Bahnstrecke Praha - Turnov. Ausgemustert wurde sie bei der CSD Mitte der 1970er Jahre. (12.03.1972) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
CSD 555.010 in Bakov

 

CSD 555.3139, ex 52 5631 (F. Schichau, Elbing, Indienststellung im September 1943 in der RBD Augsburg) mit einem Personenzug bei Kraluv Dvur auf der Bahnstrecke Praha - Plzen. (1966) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
CSD 555.3139 bei Zdice

 

CSD 555.3253, ex 52 7751 (BMAG, Indienststellung im September 1944 bei der RBD Oppeln) stand 1945 in Riesa. 1947 aus den Bestandslisten der Reichsbahn gestrichen war sie bis 1963 als Beutelok für das sowjetische MPS (Ministerstwo Putej Soobschenija) unterwegs. Am 21. Juli 1963 wurde sie an die CSD abgegeben, die sie sogar noch auf Ölfeuerung umbaute. 1973 wurde sie in Bratislava, wo auch dieses Bild entstand, ausgemustert. (1968) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
CSD 555.3253 in Bratislava

 

Die CSD-Baureihe E 436 entstand für den Transport von Personen- und Güterzügen auf den mit 1500 Volt Gleichstrom elektrifizierten Anschlussbahnen im Prager Knoten zwischen den Bahnhöfen Smichov und Vrsovice in den Jahren 1927 und 1928 von der Firma CKD in vier Exemplaren. Nach dem Wechsel des Stromsystems auf 3000 V Gleichstrom wurden E 436.002 und E 436.004 zu dem Dienst auf der Bahnstrecke Tabor – Bechyne umgesetzt, die restlichen zwei Lokomotiven wurden verschrottet. E 436.004 wurde in die Sammlung des Technischen Nationalmuseums in Prag aufgenommen. Hier steht CSD E 436.003 vor einem Personenzug im Hauptbahnhof von Prag. (1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
CSD E 436.003 in Praha

 

Die Triebwagen der CSD-Reihe M 122 bildeten einen Teil der vielfältigen Auswahl von Triebwagen, obwohl die gebaute Anzahl dieser Wagen mit 28 Exemplaren verhältnismäßig gering war. Die Praxis mit ihnen brachte die Erkenntnis, dass der Dieselmotor eine bessere Alternative für den Verbrennungsmotor war und bei kleineren Fahrzeugen dieselelektrische Fahrzeuge teurer sind als Fahrzeuge mit dieselmechanischer Leistungsübertragung. Im Betrieb zeigten sie gegenüber diesen einige Vorteile, besonders wenn es um den Verkehr auf steigungsreichen Strecken ging. Eingesetzt wurden sie u.a. auf der Bahnstrecke Roudnice nad Labem – Zlonice, während des Zweiten Weltkriegs auch grenzüberschreitend von Wallern (Böhmen) nach Haidmühle (Niederbay), wo dieses Bild unmittelbar an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei entstand. (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD M 122 bei Haidmühle

 

16 042 wurde von der Lokomotivfabrik Wien-Floridsdorf am 28.11.1918 an die KPEV als "Berlin 1303" geliefert, die der kkStB 310 entsprach. Von 1920 bis 1922 trug sie die Betriebsnummer "Kattowitz 1303", bevor sie am 15.06.1922 von der PKP als Pn 12-15 übernommen wurde. Nach der Besetzung Polens und dem Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges ergänzte sie mit weiteren zehn Lokomotiven die Baureihe 16 in Österreich. Hermann Maey traf die Lok 1942 in Wien Westbahnhof an. Nach dem Krieg verblieb sie in Westdeutschland, war ab 23.07.1948 für ca. ein halbes Jahr Heizlok in Darmstadt und wurde dann am 13.12.1951 ausgemustert. (02.06.1942) <i>Foto: Hermann Maey</i>
16 042 in Wien (1)

 

16 042, ex PKP Pn 12-15, auf der Drehscheibe ihrer neuen österreichischen Heimat in Wien Westbahnhof. (02.06.1942) <i>Foto: Hermann Maey</i>
16 042 in Wien (2)

 

Die PKP-Reihe Pm 36 wurde 1937 bei Fablok in Chrzanow in nur zwei Exemplaren gebaut. Die ursprünglich mit einer Stromlinienverkleidung versehene Pm 36-1 wurde 1937 auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt und dort mit einer Goldmedaille prämiert. Die vorgesehene Serienfertigung der Lok kam wegen des Zweiten Weltkrieges nicht mehr zustande. Nach der Besetzung Polens wurde die Lok 1939 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn eingereiht und zur LVA Berlin-Grunewald überführt (Foto). Dort wurde die Stromlinienverkleidung entfernt, als Bremslok umgebaut und erhielt die neue Betriebsnummer 18 601. Bei Testfahrten erreichte sie 150 km/h. Die zweite, unverkleidete Lok wurde zunächst sowjetische Beute. Nach dem Beginn des Russlandfeldzuges gelangte sie auch in deutschen Besitz und erhielt die Betriebsnummer 18 602. 18 601 (Pm 36-1) befand sich 1945 zu Kriegsende in Berlin, wurde jedoch nicht mehr eingesetzt und schließlich im Oktober 1952 ausgemustert. Nach österreichischem Exil und sowjetisch veranlasstem Abtransport wurde die zweite Pm 36-2 ab 1947 wieder von der PKP vor Schnellzügen eingesetzt (als Pm 36-1). 1965 wurde sie als Einzelgänger ausgemustert und gelangte in den Bestand des Eisenbahnmuseum Warschau. (1939) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
PKP Pm 36-1 in Berlin

 

Und so sah die PKP Pm 36-1 bei ihrer Anlieferung aus. In diesem Zustand mit Stromlinienverkleidung erhielt sie auf der Pariser Weltausstellung 1937 eine Goldmedaille. (1937) <i>Foto: Werkfoto</i>
PKP Pm 36-1 (2)

 

CSD 423.072, von der DR als 93 1527 eingereiht, im Bahnhof Winkelsdorf im östlichen Sudentenland, dem Endpunkt der Nebenbahn Mährisch - Schönberg. (03.1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
CSD 423.072 in Winkelsdorf (1)

 

Die "eingedeutschte" 93 1527 (ex CSD 423.072) während des Zweiten Weltkriegs im Bahnhof Winkelsdorf im Altvatergebirge im östlichen Sudentenland. (03.1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
CSD 423.072 in Winkelsdorf (2)

 

Zwei Beuteloks, eine französische 230-A der SNCF NORD mit einer CSD 364.0 vor einem Kühlwagenzug am Posten 24 bei Rathen im Elbsandsteingebirge. (19.07.1943) <i>Foto: Werner Hubert</i>
SNCF + CSD bei Rathen

 

Die SNCF 141 R war eine amerikanische Lokhilfe für Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Insgesamt 1340 Maschinen wurden von Baldwin Locomotive Works, Philadelphia (USA) für die SNCF produziert. SNCF 141 R 56 setzt hier im Bahnhof Strasbourg um. Die letzten Loks dieser Baureihe verschwanden 1974 vom französischen Netz. (1969) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
SNCF 141 R in Strasbourg (1)

 

SNCF 141 R 56 fährt in Strasbourg ein. Interessanterweise besteht der komplette Zug aus alten Donnerbüchsen. (1969) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
SNCF 141 R in Strasbourg (2)

 

SBB 421 383 fährt mit EC 195 aus Zürich in Lindau Hbf ein. (17.09.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
SBB 421 383 in Lindau

 

Nach dem Lokwechsel in Lindau Hbf hat SBB 421 371 den EC 194 aus München übernommen und befördert ihn weiter nach Zürich. (17.09.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
SBB 421 371 in Lindau

 

Der früher als letzte 103-Leistung bekannte Zuglauf IC 118/119 verkehrt wegen der Bauarbeiten auf der württembergischen Südbahn nur noch zwischen Innsbruck und Lindau. Hier fährt IC 118 aus Innsbruck mit der mit Wendezugsteuerung ausgerüsteten 1144.109 in Lindau Hbf ein. (17.09.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1144.109 in Lindau (1)

 

ÖBB 1144.109 verlässt mit IC 119 nach Innsbruck den Lindauer Hauptbahnhof über den Bodenseedamm. (17.09.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1144.109 in Lindau (2)

 

Ein umgeleiteter SBB RABe 501 als Leerüberführung bei Mittelrot. Der Zug ist 200 Meter lang und besteht aus 11 Fahrzeugen. Gebaut wurde er von Stadler Rail. Beim Hersteller heisst der Zug Stadler SMILE (für Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug), bei den SBB bekam der Zug den Namen "Giruno" (abgeleitet vom rätoromanisch girùn für "Bussard"). (15.04.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
SBB RABe 501 bei Mittelrot

 

ÖBB 1116.098 mit REX 5585 (Lindau - Bludenz) auf dem Bodenseedamm in Lindau. (12.09.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1116.098 in Lindau (1)

 

ÖBB 1116.098 passiert mit einer S 1 aus Bludenz den dauergeschlossenen Bahnübergang am Aeschacher Ufer/Lotzbeckweg in Lindau. Einzig die Radfahrer werden künftig die Vorzüge des neuen Estw zu schätzen wissen, der immer noch handbediente BÜ wird nämlich beseitigt. (12.09.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1116.098 in Lindau (2)

 

ÖBB 1018.01 (ex E 18.201) ist mit E 742 in Vöcklabruck eingetroffen. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1018.01 in Vöcklabruck

 

In Vöcklabruck treffen ÖBB 1018.01 mit E 742 nach Salzburg und ÖBB 1045.03 aufeinander. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1018 + 1045 in Vöcklabruck

 

Mit einem langen E-Wagenzug aus Bad Aussee sind ÖBB 1041.24 und 1189.02 bei Bad Ischl unterwegs. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (1)

 

ÖBB 1041.24 (SGP, Baujahr 1952) und die 26 Jahre ältere 1189.02 mit einem Güterzug vor Bad Ischl im Salzkammergut. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (2)

 

Von der Traunbrücke kommend rumpeln ÖBB 1041.24 und 1189.02 mit einem Güterzug durch den Bahnhof Bad Ischl. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (3)

 

ÖBB 1041.24 und 1189.02 im Bahnhof Bad Ischl. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (4)

 

Freie Fahrt für den Güterzug mit ÖBB 1041.24 und 1189.02 in Bad Ischl, der hinter dem Bahnhof wieder die Traun überqueren wird. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (5)

 

Durch das Salzkammergut bei Bad Ischl fahren ÖBB 1041.24 und 1189.02. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (6)

 

ÖBB 1041.24 und 1189.02 mit einem Güterzug auf der Salzkammergutbahn bei Bad Ischl. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (7)

 

ÖBB 1041.24 und 1189.02 mit einem Güterzug nach Attnang-Puchheim bei Bad Ischl. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041+1189 b. Bad Ischl (8)

 

ÖBB 1041.41 und 1045.12 erreichen mit einem Personenzug den Bahnhof Bad Aussee. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1041 + 1045 in Bad Aussee

 

Nachdem die Vorspannlok 1041.24 abgehängt hatte, gibt sich der Blick auf die Zuglok ÖBB 1045.12 (Baujahr 1929) in Bad Aussee frei. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (1)

 

ÖBB 1045.01 und 1045.13 im Bahnhof Bad Aussee im steirischen Salzkammergut. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (2)

 

ÖBB 1045.01 steht in Bad Aussee mit einem Personenzug nach Attnang-Puchheim bereit. Daneben wartet 1189.02 (Ff/BBC, Baujahr 1926), die noch bis 1979 im Einsatz war. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (3)

 

ÖBB 1045.13 (Baujahr 1929) wartet an der Güterabfertigung in Bad Aussee auf den nächsten Einsatz. Ein Jahr nach dieser Aufnahme war sie ausgemustert. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (4)

 

Die beiden Schwesterloks ÖBB 1045.13 und 1045.12 begegnen sich in Bad Aussee. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (5)

 

Begegnung zwischen ÖBB 1045.13 und 1041.24 in Bad Aussee. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (6)

 

ÖBB 1045.13 und 1045.01 warten vor einem Personenzug nach Attnang-Puchheim auf Ausfahrt in Bad Aussee. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (7)

 

Die 50 Jahre alte ÖBB 1045.01 (Baujahr 1927) mit einem Personenzug kurz vor Bad Aussee. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Bad Aussee (8)

 

In den 1920er Jahren beschafft, um die Dampfloks auf der Arlbergstrecke abzulösen, hielten sich die Loks der Reihe 1080 bis in die 1990er Jahre als Rangierloks, obwohl sie auf Grund der niedrigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und der veralteten Technik nicht mehr im Streckenzugdienst eingesetzt werden konnten. ÖBB 1080.11 (Krauss Linz/SSW, Baujahr 1924) wurde im Bahnhof Vöcklabruck angetroffen. Sie blieb als Museumslok der OGEG in Ampflwang erhalten. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1080.11 in Vöcklabruck

 

ÖBB 2043.25 leistet 1189.02 Vorspann vor einem Nahgüterzug in Bad Aussee. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 2043 + 1189 in Bad Aussee

 

ÖBB 2043.25 und 1189.02 mit einem Ng vor der Kulisse der Pfarrkirche Bad Aussee auf dem Weg nach Bad Ischl. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 2043 + 1189 bei Bad Aussee

 

ÖBB 2043.25 schleppt die offenkundig defekte 1189.02 an den glücklichen Kühen der Steiermark vorbei. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 2043+1189 im Salzkammergut

 

ÖBB 1042.642 fährt mit der nagelneuen 1044.021 vor einem Schnellzug in Attnang-Puchheim ein. Die 1044 befindet sich anscheinend auf Messfahrt, hinter den Loks ist ein Leistungsmesswagen eingestellt. Offiziell in Dienst gestellt wurde 1044.021 erst 1978. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1042 + 1044 in Attnang (1)

 

In Attnang-Puchheim treffen 1042.642 mit der nagelneuen 1044.021 auf 1141.21, die aus dem Jahr 1957 stammt. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1042 + 1044 in Attnang (2)

 

ÖBB 2060.29 (Innio Jenbacher, Baujahr 1955) rangiert am Bahnübergang Po 296 der Salzburger Straße im Bahnhof Attnang-Puchheim. Der Bahnübergang wurde längst durch eine Brücke ersetzt. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 2060 in Attnang-Puchheim

 

ÖBB 4010.09 (hier der führende Steuerwagen 6010.09) fährt durch Attnang-Puchheim. 1965 wurden die ersten drei Triebwagengarnituren für den damaligen österreichischen Paradezug "Transalpin" beschafft, der zwischen Wien und Zürich verkehrte. In den 1990er-Jahren begann der Niedergang dieser Baureihe. Zunächst wurden die Speisewagen ausgemustert und an ihre Stelle Sitzwagen aus abgestellten Garnituren eingereiht. Die gemischten Abteilwagen erster und zweiter Klasse wurden zu reinen Zweitklasswagen, die Halbspeisewagen teilweise zu reinen Sitzwagen umgestaltet. Die Fahrleistungen der Reihe 4010 wurden ab dem 14. Dezember 2008 komplett eingestellt, zum 31. Dezember 2008 wurden die Züge ausgemustert. Die hier gezeigte Triebwagengarnitur 4010.09 war als Museumszug vorgesehen, die ursprünglich angestrebte Erhaltung durch die ÖBB-Nostalgie kam jedoch nicht zustande. Die Garnitur wurde daraufhin an die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) verkauft und Ende April 2010 in das Eisenbahnmuseum Ampflwang überstellt. (08.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 4010 in Attnang-Puchheim

 

ÖBB 4060.02 (Zfl Bludenz) fährt mit P 2003 aus Bregenz in Lindau Hbf ein. Das Fahrzeug war einer von zwei elektrischen Gepäcktriebwagen, die 1936 als ET 30 geliefert und in Bludenz stationiert wurden. 1938 ordnete die Deutsche Reichsbahn sie als ET 94 ein und setzte sie auf der Pressburgerbahn ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten sie als ÖBB 4060 nach Bludenz zurück. 4060.01 wurde 1966 bei einem Unfall so schwer beschädigt, dass er ausgemustert werden musste. 4060.02 fuhr noch bis zu seiner Ausmusterung am 16.09.1971 wieder auf der ehemaligen Pressburger Bahn von Wien Landstraße bis Wolfsthal. 1971 kaufte ihn die Montafonerbahn und setzte ihn – in ihrer typischen rot-gelben Lackierung – als ET 10.106 ein. (14.05.1960) <i>Foto: Helmut Röth</i>
ÖBB 4060.02 in Lindau

 

Bekanntgeworden sind die Friedländer Bezirksbahnen (FBB) durch die am 25. August 1900 eröffnete Schmalspurbahn von Friedland nach Hermsdorf in Böhmen (heute: Hermanice u Frydlantu), welche dort den Anschluss an die Schmalspurbahn Zittau – Hermsdorf herstellte. Wegen des grenzüberschreitenden Verkehrs war diese Schmalspurbahn in der in Sachsen üblichen Spurweite von 750 mm ausgeführt worden, was für die k.u k.-Doppelmonarchie ungewöhnlich aber nicht einzigartig war. Eine weitere regelspurige Lokalbahn errichteten die Friedländer Bezirksbahnen von Friedland nach Heinersdorf, welche dort den Anschluss an das schlesische Netz herstellte. Lok 98 7742 wurde 1899 von Krauss/Linz an die Friedländer Bezirksbahn geliefert. Am 31. Dezember 1924 übernahmen die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) die Betriebsführung der Friedländer Bezirksbahnen, die die Lok als 310.802 einreihte. Die endgültige Verstaatlichung und Auflösung des Unternehmens kam infolge der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938. Die Strecken der FBB gehörten fortan zum Netz der Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Dresden. So wurde aus 310.802 die 98 7742, die Werner Hubert mitten im Krieg in Hermsdorf antraf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kamen die Bahn wieder zu den CSD. 98 7742 wurde im April 1948 ausgemustert und verkauft. Die Schmalspurbahn verlor 1945 ihren grenzüberschreitenden Verkehr und wurde 1976 gänzlich eingestellt.  (1942) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
98 7742 in Hermsdorf

 

99 7802 war eine von Krauss/Linz an der Donau im Jahr 1898 gelieferte Lok der Gattung T 2 für die sog. Gurktalbahn, eine 29 km lange Schmalspurbahn mit bosnischer Spurweite (760 mm), die von Treibach-Althofen (hier mit Übergang zur Rudolfsbahn) nach Klein Glödnitz in Kärtnen verlief. Die seit 1938 von der Reichsbahn übernommene Lok wurde der RBD Villach, Bw Treibach zugeordnet und als 99 7802 eingereiht. 1953 wurde sie von der ÖBB als 198.02 geführt und am 25.06.1959 ausgemustert.  (21.05.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 7802 in Treibach

 

Die Auspitzer Lokalbahn war eine Lokalbahn in Südmähren und führte über 6,8 km vom Bahnhof Auspitz (mit Anschluss an die Bahnstrecke Brünn - Lundenburg) nach Auspitz Stadt. Am 18. Juli 1894 wurde die Strecke eröffnet. Den Betrieb führte die Gesellschaft zunächst selbst aus. Ab dem 1. April 1900 ging die Betriebsführung an die Kaiser-Ferdinands-Nordbahn (KFNB) über. Nach deren Verstaatlichung zum 1. Januar 1907 traten an Stelle der KFNB die k.k. Staatsbahnen (kkStB). Im Jahr 1911 ging die unrentable Gesellschaft in städtisches Eigentum der Gemeinde Auspitz über. Ab dem 15. Dezember 1911 führte die Gesellschaft in Regie der Stadt ihren Betrieb wieder selbst aus. Ab 1926 führten dann die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) den Betrieb. Nach der Angliederung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich im Herbst 1938 lag die Strecke auf nunmehr deutschem Gebiet. Die Gesellschaft blieb rechtlich unangetastet, den Betrieb führte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutsche Reichsbahn. Im Jahr 1945 wurde die Auspitzer Lokalbahn verstaatlicht und die Strecke wurde ins Netz der CSD integriert. Die Strecke besteht noch. Lok 98 8001 stammt von der Lokomotiv-Fabrik, vormals G. Sigl, Wiener Neustadt, aus dem Jahr 1911 und ging als Lok 3 "THERESE" an die Lokalbahn. Die Reichsbahn sortierte sie als 98 8001 ein, bei den CSD lief sie unter der Nummer 200.003. 1949 wurde sie ausgemustert und 1950 verkauft. (05.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
98 8001 in Auspitz

 

E 45 104 (ex BBÖ 1170.04, ab 1953: 1145.04), fotogerecht aufgestellt vor der Kulisse des Karwendel in Völs bei Innsbruck für das RVM-Archiv. Die 1929 von Krauss/Linz und Elin gebaute Lok wurde am 24.11.1983 in Landeck ausgemustert. (05.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 45 104 in Völs

 

Eritrea verfügt über eine der spektakulärsten Eisenbahnstrecken der Welt. Mit zahlreichen Brücken und Tunneln windet sich eine 950-mm-Schmalspurbahn vom Seehafen von Massawa zur Hauptstadt von Asmara auf 2342 m Höhe. Hier ist Lok 440 008 mit einem Güterzug bei Shegerini unterwegs. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (22)

 

Kamele gibt es fast überall in Eritrea. Die sparsamen Tiere transportieren Waren in abgelegene Dörfer, in denen es oft überhaupt keine Straße gibt. Solche Transporte sind langsam, aber wenn es etwas gibt, das die Menschen in Afrika im Überfluss haben, ist es Zeit. So ist auch ein Foto mit einer seltsamen Fotogruppe aus Europa vor der 442.56 in Nefasit kein Problem. (15.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (23)

 

442.56, eine im Jahr 1938 von Ansaldo gelieferte B'B'h4vt Heißdampf-Mallet in verstärkter Ausführung konnte 90 t über die Steigung nach Asmara ziehen. Hier windet sie sich mit einem GmP zwischen Tunnel 8 (Embatkalla) und Nefasit bergwärts.  (15.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (24)

 

Lok 442.56 mit einem GmP im Bahnhof Asmara, der aussieht, wie ein italienischer Landbahnhof, was auch kein Wunder ist, wurde die Bahn doch von den Italienern um 1900 gebaut, was auch die in Italien übliche Schmalspur-Spurweite von 950 mm erklärt. (15.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (25)

 

442.56 mit einem GmP auf dem 2325 Meter hohen Plateau bei Asmara (im Hintergrund). Asmara ist die Hauptstadt und mit etwa 900.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Eritreas.  (15.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (26)

 

Lok 442.56 vor der Kulisse von Nefasit. Die Stadt liegt etwa 25 km östlich von Asmara, auf einer Höhe von ca. 1700 m, an der eritreischen Hauptverkehrsachse von der Küste ins Hochland. Nefasit ist mit etwa 8.000 Einwohnern die letzte größere Siedlung vor dem Steilaufstieg nach Asmara.  (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (27)

 

442.56 passiert in Nefasit bei Streckenkilometer 94 auf 1672 m Höhe diese Moschee. Etwa die Hälfte der Bevölkerung Eritreas sind Muslime, die anderen überwiegend koptisch-orthodoxe Christen. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (28)

 

442.56 dampft durch Nefasit. In Eritrea, lange Jahre durch Äthiopien besetzt, haben nach der Unabhängigkeit 1993 einige der früheren Bahnangestellten damit begonnen, ihre völlig zerstörte Bahn wieder aufzubauen. Mehrere der in den 1930er Jahren bei Ansaldo (Italien) gebauten Mallet-Lokomotiven wurden wieder zu neuem Leben erweckt. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (29)

 

Und nochmals die Ortsdurchfahrt in Nefasit mit Malletlok 442.56 aus einer anderen Perspektive. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (30)

 

Das ländliche Leben in Nefasit mit der 1938 von Ansaldo gebauten B'B'h4vt Heißdampf-Malletlok 442.56. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (31)

 

Rangierarbeiten in Nefasit mit 442.56 und 442.55, eine Szene, die fast auch in Italien enstanden sein könnte. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (32)

 

Schmalspurdampf in Nefasit. Noch 1965 verkehrten nach der Annexion von Eritrea durch Äthiopien im Jahr 1962 30 Züge täglich auf der Strecke. Es wurden jährlich 500.000 Fahrgäste und 200.000 t Güter befördert. Der nachfolgende Eritreische Unabhängigkeitskrieg führte Mitte der 1970er Jahre zu einer so weitgehenden Beschädigung der Bahnanlagen, dass der Betrieb 1976 eingestellt werden musste. Ab 1993 begannen dann einige der früheren Bahnangestellten damit, ihre völlig zerstörte Bahn wieder aufzubauen. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (33)

 

Zwischen den Bahnhöfen Embatkalla (1274 m) und Nefasit (1671 m) gewinnt die Strecke durch zahlreiche Schleifen, die in die Berglandschaft gelegt wurden, stetig an Höhe. Auf 13 km Streckenlänge werden hier durch zahlreiche Tunnel und in langen Abschnitten in steilen Berghängen rund 400 Höhenmeter gewonnen. Lok 442.56 ist hier zwischen Tunnel 9 und Nefasit unterwegs. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (34)

 

Die Kunstbauten lassen unzweifelhaft erkennen, dass die Bahn von Italienern erbaut wurde. Der Bau begann 1887 in Massawa; erst 1911 wurde Asmara erreicht, was die enormen Schwierigkeiten verdeutlicht, welche beim Bau der Strecke überwunden werden mussten. Hier passiert 442.56 den Tunnel 9. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (35)

 

Die kurvenreiche Strecke zwischen Tunnel 9 und Nefasit mit Lok 442.56. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (36)

 

Gebirgsabschnitte mit Steigungen von bis zu 35 Promille waren nötig, damit sich die 950 mm-Strecke auf 118 km Länge von Seehöhe in Massaua auf rund 2.400 Meter vor Asmara in die Höhe schrauben konnte. Hier ist 442.56 vor Nefasit unterwegs. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (37)

 

Malletlok 442.56 kämpft sich vor Nefasit bergan. (16.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (38)

 

Viele der Eisenbahner Eritreas sind nicht mehr die jüngsten. Während des 30-jährigen Unabhängigkeitskriegs wurde die Bahn praktisch komplett zerstört und alle Gleise entfernt. Nach Kriegsende beschloss Eritrea, die Eisenbahn ohne fremde Hilfe jeglicher Art nur mit eigenen Mitteln wieder aufzubauen - was allein schon eine bemerkenswerte Leistung war. Pensionierte Eisenbahner wurden zurückgerufen, um die Wiederaufbauarbeiten zu leiten und das rollende Material zu reparieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Obwohl die jüngeren Mitarbeiter in den letzten Jahren geschult wurden, scheint die Eisenbahn immer noch in hohem Maße auf ihre Rentner angewiesen zu sein, die z.T. weit über 80 Jahre sind. Die körperlich schweren Arbeiten wie hier das Kuppeln der Fahrzeuge oder Heizen der Dampfloks wird dem (auch nicht mehr ganz jungen) Nachwuchs überlassen. (17.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (39)

 

Die spektakuläre Streckenführung der Schmalspurbahn durch die atemberaubende Berglandschaft mit Steigungen von fast durchgehend 35 Promille, aufgenommen in Lessa, einer aufgelassene Station mitten in den Bergen. (17.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (40)

 

Der GmP mit 442.56 erreicht die aufgelassene Station Lessa zwischen Nefasit und Arbaroba. (17.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (41)

 

Bei den eritreischen Eisenbahnen mangelt es so gut wie an allem, glücklicherweise gibt es keinen Mangel an Arbeitskräften. Die in den 1930er Jahren gebauten Mallets wurden von ehemaligen Eisenbahnern wieder zu neuem Leben erweckt, allerdings ohne eine Hauptuntersuchungen im herkömmlichen Sinne erhalten sie haben. Um die hoch betagten Fahrzeuge in Gang zu halten ist daher viel Improvisationstalent gefragt. (17.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (42)

 

(Eisenbahn-) Reisen nach Eritrea sind immer noch ein Abenteuer. So schreibt der Reiseveranstalter (mit Dank an Bernd Seiler) dazu folgendes:Die Eisenbahner wissen nach mehreren Fahrten für Dampflokfreunde mittlerweile ziemlich genau, was und wie wir etwas arrangieren wollen. Dennoch befinden wir uns in Afrika, wo andere Begriffe von Zeit gelten, als in unserer hastigen Welt. Man sollte immer davon ausgehen, dass es bei einer Bahn und Lokomotiven, die nur alle paar Wochen oder Monate einmal genutzt werden, zu Problemen kommen kann. Die Lokomotiven haben in der Regel verschiedene Dampfundichtigkeiten und andere Mängel, die ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dampfkochpausen sind an der Tagesordnung. Verzögerungen sind also nicht auszuschließen. Übertriebene Hektik ist nicht die Sache der Eritreer, wenn es um die Behebung von Problemen geht. Die Eisenbahner werden aber fast immer eine befriedigende Lösung finden. Man sollte weder sich noch anderen die gute Laune verderben, nur weil z.B. einmal ein Injektor nicht so will, wie er soll. Es gibt keine Garantie dafür, dass sich das Fahrtprogramm wie geplant durchführen lässt. Man muss mit deutlichen Verspätungen und sogar ersatz- und kompensationslosen Zugausfällen rechnen.  (17.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (43)

 

Am sogenannten "Devils Gate" (Teufelstor) oberhalb von Shegereni führt die Bahn in einer Schleife um einen Hügel herum und ermöglicht einen atemberaubenden Blick hinunter in ein anderes Tal. 422.55 und 442.56 sind hier mit einem GmP nach Asmara unterwegs. (18.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (44)

 

Die Malletloks 442.55 und 442.56 am spektakulären "Devils Gate" bei Sheregini auf 2200m Höhe. (18.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (45)

 

Hier fahren die Mallets 442.55 und 442.56 im letzten Abschnitt nach Asmara über ein Viadukt oberhalb von Shegerini. Der afrikanische Steam-Fan kann an dem perfekt komponierten Zug erkennen, dass sich um eine von Bernd Seiler organisierten Tour handeln muss, der mit großem Enthusiasmus seine Sonderzüge mit großer Authentizität zusammenstellt, wie sie vor 50 oder 60 Jahren auf dieser Bahn aussahen.  (18.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (46)

 

Ein weiteres Motiv am Viadukt bei Shegerini mit 422.55 und 442.56, die nach 80 Jahren immer noch unermüdlich mit allen Höhen und Tiefen im Einsatz sind. (18.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (47)

 

442.55 und 442.56 mit dem GmP nach Asmara bei Shegerini. Der Güterzug bestand nicht nur aus zwei alten italienischen Loks, auch die Wagen stammten aus Italien. (18.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (48)

 

Die Mallets 422.55 und 442.56 bei Shegerini. Im Januar herrschen hier tagsüber Temperaturen von 20 bis 26 Grad, nachts kann es sich bis auf 10 Grad Celsius abkühlen. Die Regenwahrscheinlichkeit ist gering, allerdings entstehen Nebelfelder, die wie hier dann für besonders stimmungsvolle Szenen sorgen können – oder aber am falschen Standort jede Aufnahme bei Sichtweite Null vereiteln. (18.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (49)

 

Probefahrt eines neuen AEG-Triebwagens auf der Angerschluchtbrücke der Tauernbahn zwischen Bad Hofgastein und Bad Gastein. Es handelt sich wohl um einen der beiden BBÖ-Triebwagen der Reihe ET 11, die vor allem nach Salzburg, ins Gasteinertal sowie in die Wintersportorte Zell am See und Innsbruck eingesetzt werden sollten. 1938 reihte die Deutsche Reichsbahn die Fahrzeuge als ET 42 ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichneten die ÖBB sie als 4042.01–02. 1966 wurden sie an die Steiermärkischen Landesbahnen (StLB) verkauft, die sie – lackiert in ihren damaligen Hausfarben gelb/rot - als ET 11 und ET 12 bezeichneten.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
Tauernbahn bei Bad Gastein

 

Das Bild beschreibt vermeintlich "Wiederherstellungsarbeiten an einer Brücke in der Südsteiermark". Aufällig ist, dass es alles in Handarbeit geschieht. Nähere Angaben sind leider nicht bekannt.  (1939) <i>Foto: RVM</i>
Streckenbau in der Steiermark

 

Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) ist eine konzessionierte Gebirgsbahngesellschaft in der Schweiz. Sie befährt die meterspurige Zahnradstrecke von Realp im Kanton Uri durch einen Tunnel knapp unterhalb des Furkapasses nach Oberwald im Kanton Wallis. Das Personal der Bahn rekrutiert sich fast ausschliesslich aus Freiwilligen, die ihre Arbeitskraft über einen Förderverein für Bau, Unterhalt und Betrieb unentgeltlich zur Verfügung stellen. Hier der Blick ins Rhonetal mit einem Sonderzug und Lokomotive HG 3/4 in Gletsch. (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -3

 

Lok HG 3/4 Nr. 9 "Gletschhorn" verlässt Gletsch vor dem Grand Hotel "Glacier du Rhône", das zwar noch einen berühmten Namen führt, heute aber nur noch einen saisonalen Hotelbetrieb ohne Kategorisierung während der Sommermonate betreibt. (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -4

 

Wer hat's erfunden.... Außerhalb von Ortschaften darf in der Schweiz an Hauptstraßen nicht geparkt werden, was dieser Streifenpolizist beim Warten auf den Dampfzug an der Furkastraße kurz vor Muttbach unmissverständlich klar machte. (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -5

 

Lok HG 3/4 9 "Gletschhorn" an der Furkastraße kurz vor Muttbach.  (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -6

 

HG 3/4 Nr. 9 "Gletschhorn" passiert die Furkastraße kurz vor Muttbach. (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -7

 

Und wie man sieht, auch die strenge Polizei sah es am Ende etwas lockerer. (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -8

 

Enthüllung des Zylinderblocks der HG 4/4 Nr. 704 durch Jakob Knöpfel und Markus Staubli in Realp. Die aus Vietnam zurückgekehrte Lok wurde seit 2006 aufwändig restauriert, dabei wurde auch ein neuer Zylinderblock gegeossen. Der alte steht nun als Denkmal in Realp. Die insgesamt vier Zylinder der Lok arbeiten im Zahnradbetrieb in Verbundwirkung, wobei die untenliegenden Adhäsionszylinder als Hochdruck- und die darüber angebrachten Zylinder des Zahnradtriebwerks als Niederdruckzylinder ausgelegt sind („System Winterthur“). Durch diese Bauweise liegen alle wichtigen Bauteile gut zugänglich auf der Aussenseite der Lokomotive, und es sind keine gekröpften Achsen wie bei einer Konstruktion mit Innenzylindern erforderlich. Das Zahnradtriebwerk besteht aus zwei gekuppelten Zwischengelegewellen, die oberhalb der Treibzahnradwellen eingebaut sind und diese über eine Untersetzung von 1:2 antreiben. Das gesamte Zahnradtriebwerk stützt sich über eigene Lager in drei Punkten ungefedert auf die beiden mittleren Radsätze. Durch diese Konstruktion können Hoch- und Niederdruckzylinder trotz des deutlich unterschiedlichen Volumenstroms den gleichen Durchmesser aufweisen. Die zusätzliche Untersetzung bewirkt auch, dass das Zahnradtriebwerk im Zahnstangenbetrieb mit doppelter Drehzahl und in umgekehrter Richtung wie das Adhäsionstriebwerk läuft. Die Zylinder der Hochdruckseite bilden gemeinsam mit ihrem Schieberkasten je ein Gussstück, während die beiden Zylinder und Schieberkästen der Niederdruckseite zu einem Gussstück zusammengefasst sind.  (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Dampfbahn Furka-Bergstrecke -9

 

Letzte Vorbereitungen an der wiederaufgearbeiteten HG 4/4 Nr. 704 im Depot von Realp. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Und wie immer gibt es gut gemeinte Ratschläge von allen Seiten. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Einsegnung der wiederaufgearbeiteten HG 4/4 Nr. 704 in Oberwald. Die Lok wurde 1924 mit acht weiteren Exemplaren durch die französische Kolonialverwaltung für den Einsatz auf der Zahnradbahn von Song Pha nach Da Lat in Französisch-Indochina (heute Vietnam) beschafft. Die von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) gebauten Zahnradlokomotiven wurden unmittelbar nach Frankreich und weiter nach Asien verbracht und blieben dort bis zur kriegsbedingten Aufgabe der Strecke in den 1970er Jahren. Zwei Maschinen wurden in den 1990er Jahren in die Schweiz für die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) zurückgeführt. Im Unterschied zu allen anderen Lokomotiven der DFB waren die HG 4/4 also nie in der Schweiz im Einsatz. Für den Betrieb dieser Lokomotiven auf dem Netz der DFB war daher eine Erstzulassung erforderlich, was neben den üblichen Kesselnachweisen die Erstellung von umfangreichen Berechnungen und Sicherheitsnachweisen, beispielsweise zur Entgleisungssicherheit und dem Verhalten der verschiedenen Bremssysteme, zur Folge hatte. Die erste Betriebszulassung war eine provisorische und erlaubte Probefahrten, aber noch nicht die Beförderung von Personenzügen. Diese erfolgte dann im Juni 2019. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok H 3/4 Nr. 9 und HG 4/4 Nr. 704 im Bahnhof Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok HG 3/4 Nr. 9 (oben) und HG 4/4 Nr. 704 anlässlich ihrer Wiederinbetriebnahme im Bahnhof Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Der Sonderzug mit HG 4/4 Nr. 704 verlässt den Bahnhof Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Die zur Wiederinbetriebnahme geschmückte HG 4/4 Nr. 704 mit HG 3/4 Nr. 9 im Bahnhof Realp. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Handarbeit beim Drehen von Lok HG 4/4 Nr. 704 im Bahnhof Furka auf 2163 m Höhe.  (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok HG 4/4 Nr. 704 (vorne) und Lok HG 3/4 Nr. 9 "Gletschhorn" (Baujahr 1914) im Bahnhof Furka. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Fotohalt am Furka-Scheiteltunnel (1874 m), der gleichzeitig die Kantonsgrenze zwischen Uri und Wallis darstellt. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok 704 wurde nach 48.000 Arbeitsstunden im Frühsommer 2018 von der DFB-Werkstätte Chur nach Realp verbracht. In der dortigen Werkstatt wurden die letzten Teile und Armaturen montiert, die man für den Transport teils noch weggelassen hatte. Neben der Verifikation der korrekten Radlasten wurde vor allem die Steuerung vermessen und genau eingestellt. Mitte Juli 2018 wurde die Lok das erste Mal angeheizt. Nachdem letzte Undichtigkeiten beseitigt worden waren, konnten die ersten Probefahrten gemacht und bald auch mit Last die Zahnradstrecke befahren werden. Die Fahrten wurden nach und nach auf die gesamte Bergstrecke ausgedehnt und bis Oktober 2018 fortgesetzt. Nach Abschluss dieser Fahrten wurde die Lok einer gründlichen Kontrolle unterzogen und insbesondere alle entsprechenden Teile des Triebwerks auf überhöhten Verschleiß untersucht. Kurz vor Weihnachten wurde die unbefristete Betriebsbewilligung erteilt. Am 25. Juni 2019 fand die erste Publikumsfahrt statt. Hier steht Lok 704 am Furka-Scheiteltunnel, der 1925 fertiggestellt wurde und die Haltestellen Muttbach und Furka verbindet und gleichzeitig mit 2160 m ü. M. der höchste Alpendurchstich der Schweiz ist.  (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok HG 4/4 Nr. 704 mit dem ersten öffentlichen Sonderzug zwischen Gletsch und Muttbach. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok 704 mit dem Sonderzug anlässlich ihrer Wiederinbetriebnahme auf der Zahnradstrecke zwischen Oberwald und Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Der Sonderzug mit HG 4/4 Nr. 704 mit der Furkastraße zwischen Oberwald und Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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HG 4/4 Nr. 704 unterwegs zwischen Oberwald und Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok HG 4/4 Nr. 704 am Gletsch-Kehrtunnel (578 m) kurz vor Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Lok HG 4/4 Nr. 704 hinter dem Gletsch-Kehrtunnel kurz vor Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Gleich geht's los für HG 3/4 Nr. 9 in Gletsch. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Zugbegegnung zwischen Lok 9 und Lok 704 in Oberwald. (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Und noch ein Blick in  den Führerstand der HG 3/4 Nr. 9. Von den Loks des Typs HG 3/4 wurden ab 1913 zehn Exemplare beschafft. Die Heissdampf-Maschinen waren für eine maximal befahrbare Steigung von 110 ‰ vorgesehen, die Anhängelast sollte auf Adhäsions- und Zahnradabschnitten maximal 60 Tonnen betragen. Sie verfügen über drei in einem Aussenrahmen gelagerte Kuppelachsen sowie einem als Bisselgestell ausgeführten Vorlaufradsatz. Der Antrieb erfolgt auf die mittlere Kuppelachse, die hintere Kuppelachse ist beidseitig um 23 mm seitenverschiebbar. Die beiden Zahnräder sind in einem separaten Rahmen gelagert, der ungefedert zwischen der ersten und zweiten Kuppelachse angeordnet ist. Der Kessel weist einen Durchmesser von 1218 mm auf und verfügt über 103 Heiz- sowie 15 Rauchrohre. Die Feuerbüchse ist nach hinten hin geneigt, um in Gefälleabschnitten eine permanente Überspülung mit Wasser sicherzustellen. Die Lokomotiven sind dafür ausgelegt, Gefälle bis 110 ‰ mit dem Kessel voran befahren zu können. Der Wasservorrat von 3,2 m² ist in Wasserkästen zu beiden Seiten des Kessels gespeichert. Der Kohlevorrat von 1030 kg wird ebenfalls im linken Wasserkasten gelagert. Die Lokomotiven verfügen über eine Gegendruckbremse sowie eine Saugluftbremse, die auch die Bremsung angehängter Züge übernimmt. Zusätzlich sind zwei auf beide Zahnräder wirkende handbetätigte Bandbremsen vorhanden. Eine weitere auf die Treibachsen wirkende Handbremse dient als Feststellbremse.  (25.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Zwei SBB Re 4/4 befördern den Orientexpress nach Venedig in Bellinzona vor der Kulisse von Burg Montebello aus dem 15. Jahrhundert. (24.06.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Orientexpress in Bellinzona

 

Die Güterzugtenderlokomotiven der Reihe 28 (Gattung G 5/5 c) der Bulgarischen Staatsbahn (BDZ) können ihre deutsche Herkunft kaum verleugnen. Zwischen 1909 und 1925 wurden 83 Exemplare gebaut, die hier gezeigte BDZ 28.59 stammt von Hanomag aus dem Jahr 1922. Zwischen 1939 und 1960 wurden rund 60 Loks mit Überhitzern ausgerüstet und von Zwei-Zylinder-Verbund Nassdampfloks in Zweizylinder Heißdampfloks umgebaut. (1937) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 28.59

 

BDZ 28.80 war hingegen ein Nachbau der Skodawerke aus dem Jahr 1925 und bespannt hier einen Reisezug, obwohl sie eigentlich als Güterzuglok konzipiert war. (1937) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 28.80

 

Die CSD-Baureihe 354 war ursprünglich eine Personenzug-Tenderlok der österreichischen Südbahngesellschaft (SB 629), die auch in größeren Zahlen von den kaiserlich-königlichen österreichischen Staatsbahnen (kkStB) als kkStB 629, von den Bundesbahnen Österreichs (BBÖ), von der CSD und von der PKP beschafft wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden in der Tschechoslowakei weitere Lokomotiven nachgebaut. Zu den 15 Stück von der kkStB übernommenen 629ern (354.121–35) kamen zunächst 1920/21 dreißig von den Skoda-Werken in Pilsen fabrizierte Nachbauten, die sich unter anderem durch zwei Dome mit Verbindungsrohr von der Ursprungsbauart unterschieden (354.101–20 und 354.136–45). Durch mehrfache Nachbestellungen waren 1941 234 Stück bei der CSD im Einsatz, bei denen kontinuierlich Verbesserungen wie größere Führerhäuser, elektrische Beleuchtung und gusseiserner Kranzschornstein statt Kobelrauchfang durchgeführt wurden. CSD 354.102 wurde im Zweiten Weltkrieg durch die Reichsbahn in 77 301 umgenummert und vom RVM-Fotografen Werner Hubert mitten im Krieg im Bw Komotau (Chomutov) dokumentiert. (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 354.102 in Komotau

 

Eine Lok der Reihe 387 mit einem Schnellzug auf der Moldaubrücke in Prag. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges bespannten Prager 387 die Schnellzüge auf der Strecke Dresden – Bodenbach durchgehend bis Dresden, weshalb die Baureihe wohl auch für die RVM-Fotografen interessant war. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
CSD 387 in Prag

 

Skoda in Pilsen entwickelte unter der Leitung des Schweizer Konstrukteurs Oscar Dolch eine Lokomotive, bei der die bisherigen altösterreichischen Konstruktionsprinzipien weitgehend verlassen wurden. In ihren Merkmalen ähnelte die Lok den zur selben Zeit in Deutschland in Dienst gestellten Lokomotiven der Baureihe 01, obwohl sie mit Rücksicht auf die tschechoslowakischen Streckenverhältnisse deutlich leichter ausgeführt werden mussten. Die ersten sechs Lokomotiven wurden im Frühjahr 1926 mit den Nummern 386.001 bis 386.006 ausgeliefert. Die CSD zeichnete Lokomotiven im Mai 1926 in 387.001 bis 387.006 um, weil die vereinbarte Masse und der Achsdruck überschritten waren. Die Höchstgeschwindigkeit wurde zunächst auf 100 km/h festgelegt. In den Jahren 1930 bis 1937 wurden in vier Baulosen noch weitere 37 Lokomotiven an die CSD ausgeliefert. Dabei gab es Änderungen bei der Dampfmaschine, der Steuerung und der Geschwindigkeit, die auf 120 km/h heraufgesetzt wurde. Später wurde sie einheitlich für alle Lokomotiven auf 110 km/h festgelegt. Werner Hubert dokumentierte 387.013 im Bw Bodenbach. (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 387.013 in Bodenbach (1)

 

Die Lokführerseite der CSD 387.013 im Bw Bodenbach. Die Loks konnten auch leistungsmäßig überzeugen. Sie konnten einen Schnellzug aus 18 vierachsigen Wagen mit einem Zuggewicht von 642 t zwischen Prerau (südöstlich von Olmütz) und Prag mit der Durchschnittsgeschwindigkeit von 62 km/h befördern. Auf der Strecke zwischen Prag und Lundenburg (Südmähren) brachte der Betrieb mit der 387 rund 20 % Brennstoffersparnis und 25 % weniger Schmierstoffverbrauch gegenüber der CSD-Baureihe 375. Beheimatet warden die Loks u.a in den Depots von Prag, Bratislava, Brünn und Bodenbach. Entgegen der sonstigen Gepflogenheiten erhielten die Loks während des Zweiten Weltkriegs keine deutschen Betriebsnummern. (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 387.013 in Bodenbach (2)

 

CSD-Lok 387.021 vor D 63 (Prag - Dresden - Berlin) vor der Bastei im Elbsandsteingebirge. Wie auf der Bildrückseite vermerkt wurde, betrug die Zuglast an diesem Tag 458 t, der Zug rauschte mit 110 km/h am Fotografen vorbei. (19.07.1943) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 387.021 bei Rathen

 

Den Gegenzug D 64 (Berlin - Dresden - Prag) passte Werner Hubert mit der CSD 387.032 an der Blockstelle 24 bei Rathen ab, diesmal vermerkte er eine Geschwindigkeit von 80 km/h. (19.07.1943) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 387.032 bei Rathen

 

CSD 387.042 stammte aus der letzten Skoda-Lieferung aus dem Jahr 1937 und war die vorletzte gebaute Lok dieser Reihe. Sie wurde mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h abgeliefert und befindet sich hier auf Werksprobefahrt. (1937) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
CSD 387.042 auf Probefahrt

 

CSD 387.043 - die letztgebaute Lok dieser Baureihe (Skoda, Baujahr 1937) - rauscht mit einem Sonderzug durch Rathen im Elbsandsteingebirge. (19.07.1943) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 387.043 bei Rathen

 

CSD 399.006 wurde ursprünglich für die Litauischen Staatsbahn Lietuvos Gelezinkeliai (LG) von Skoda in Pilsen entwickelt und gebaut. Die sechs bestellten Lokomotiven wurden 1939 fertiggestellt und an die LG ausgeliefert. Diese setzte sie vor ihren Schnellzügen ein, unter anderem dem D 1 Berlin – Eydtkuhnen – Riga zwischen den litauischen Grenzbahnhöfen Wirballen und Jonischken über die damalige litauische Hauptstadt Kaunas und Schaulen. Bereits 1940 wurde die LG im Zuge der Okkupation Litauens durch die sowjetische Staatsbahn übernommen. 1941 folgte im Zuge des Unternehmens Barbarossa die Deutsche Reichsbahn. Die durch die Deutschen eingerichtete Reichsverkehrsdirektion Riga (RVD Riga) gab die Loks 1943 an das Bw Hamburg-Altona ab. Von dort wurden sie durch die Reichsbahn noch im gleichen Jahr an die damalige Protektoratsbahn BMB-CMD verkauft. Diese bezeichnete sie als 399.001–006 und setzte sie fortan vor allen Zuggattungen ein. Nach Wiederherstellung der Tschechoslowakei 1945 verblieben sie bei den Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD). Die Maschinen waren in den Depots Prag, Bodenbach und Brünn beheimatet. Die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h konnte bei den CSD nie ausgefahren werden, zudem besaßen die Lokomotiven mit 19 t für die meisten CSD-Strecken einen zu hohen Achsdruck. Dadurch war ein Einsatz auf den wichtigsten Hauptstrecken des Landes nicht möglich. Bis 1969 wurden die Loks als Splitterbaureihe ausgemustert. (1941) <i>Foto: RVM</i>
CSD 399.006

 

CSD 422.070, eine Tenderlok der ehemaligen k.k. Staatsbahnen (kkStB 178) Österreichs für den Lokalbahnverkehr, auf der Lokalbahn Friedland – Ostrawitz - Bila in Nordmähren. Am 16. August 1908 wurde die Strecke eröffnet. Bis 1909 war die Strecke im Betrieb der priv. Österreichisch-ungarischen Staatseisenbahngesellschaft (Betriebsdirektion Brünn-Czernowitz), dann führte die Lokalbahn Friedland–Biela ihren Betrieb selbst aus.Im Jahr 1912 wies der Fahrplan der Lokalbahn täglich drei gemischte Zugpaare 2. und 3. Klasse aus, sonn- und feiertags kam ein weiteres von und nach Ostrawitz hinzu. Bis 30. September verkehrte sonntags „bei günstiger Witterung“ ein Personenzug, der für Ausflügler morgens in Richtung Bila und abends wieder zurückfuhr. Die Fahrzeit für die 23 Kilometer lange Strecke betrug deutlich mehr als eine Stunde. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Oktober 1945 wurde die Lokalbahn Friedland–Bila verstaatlicht und die Strecke wurde ins Netz der CSD integriert. Der Abschnitt Ostravice–Bíla wurde am 11. Januar 1965 wegen des Baues der Talsperre Sance stillgelegt. Am 1. Januar 1993 ging die Strecke im Zuge der Auflösung der Tschechoslowakei an die neu gegründeten CD über. Seit 2003 gehört sie zum Netz des staatlichen Infrastrukturbetreibers SZDC. (1940) <i>Foto: RVM</i>
CSD 422.070in Friedland/Mähren

 

56 3619, die ehemalige CSD 434.257, im Bw Niederlindewiese (Sudetenland) zwischen dem Reichensteiner Gebirge und dem Altvatergebirge.  (10.08.1942) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
56 3619 in Niederlindewiese

 

Ein etwas ungewohnter Anblick einer alten Länderbahnlok. Die Loks der Reihe 434.2 entstanden durch einen Umbau aus Lokomotiven der Baureihe 434.0 (vormals kkStB 170). Bereits 1924/25 wurden die Loks erstmals modernisiert, was eine Leistungssteigerung um fast 20 % brachte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Lokomotiven ein zweites Mal umgebaut; in den 1960er Jahren erhielten viele von ihnen einen Giesl-Ejektor, der die Leistungsfähigkeit der Maschinen noch einmal steigerte. Das war auch der Grund, weshalb die Maschinen viele jüngere Konstruktionen überlebten und erst im Jahr 1980 endgültig ausgemustert wurden. Hier ist CSD 434.229 mit einem Doppelstockzug bei Prag unterwegs. (1966) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
CSD 434.229 in Prag

 

Ab 1933 entstand dieses Gebirgsschnellzuglok der CSD bei CKD in Prag und Skoda in Pilsen. Sie erhielt den Spitznamen „Usata“ (etwa: „Die mit den Ohren“ wegen der Windleitbleche). 15 Maschinen, die im Sudetenland Dienst taten, mussten infolge des Münchner Abkommens 1938 an die Deutsche Reichsbahn abgegeben werden und erhielten die Bezeichnung 68.001 bis 68.015. Weitere 6 Maschinen waren ebenfalls zur Übergabe bestimmt, blieben letztendlich aber im Protektorat Böhmen und Mähren und behielten ihre Nummern. Acht Maschinen kamen 1939 in die Slowakei. Nach 1945 erhielt die CSD alle Maschinen zurück. Die CSD 464.019 wurde in 68 015 umgenummert und im Bw Komotau fotografiert. (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
CSD 464.019 in Komotau

 

CSD 464.201 gehörte zu den letzten für die CSD entwickelten Dampflokomotiven. Die beiden Prototypen 464.201 und 464.202 wurden 1956 von Skoda in Pilsen gefertigt. Wegen der auch in der Tschechoslowakei beginnenden Traktionsumstellung erfolgte jedoch kein Serienbau mehr. CSD 464.201 wurde zunächst in Praha-Smichov beheimatet, später kam sie von Brno (Brünn) aus vor Personenzügen zum Einsatz. Anfang der 1970er Jahre kam sie zum Depot Olomouc (Olmütz), wo sie auf den neigungsreichen Altvatergebirgsstrecken verwendet wurden. Insbesondere oblag ihnen auch die Beförderung der Schnellzüge über den "Schlesischen Semmering" mit Neigungen von 32 Promille. Das Bild entstand im österreichischen Grenzbahnhof Marchegg, wo die Lok mit einem Zug aus Bratislava eingetroffen ist. (03.06.1961) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
CSD 464.201 in Marchegg

 

Die CSD-Reihe 475.1 entstand zwischen 1947 und 1950 als Universallok für die tschechische Staatsbahn CSD in 147 Exemplaren. Erwähnenswert ist auch, dass 24 Lokomotiven im Rahmen sozialistischer Bruderhilfe in das heutige Nordkorea gingen. Durch den niedrigen Achsdruck von 15 t war sie auch auf Strecken mit weniger tragfähigem Oberbau geeignet. Bei ihrer Konstruktion waren mehrere fortschrittliche Elemente, z. B. Rollenlager, mechanische Rostbeschickung, automatische Schmierung und Doppelblasrohr der Bauart Kylchap verwendet worden. Die Lokomotive war durchgängig in Schweißkonstruktion hergestellt. Ihr Einsatzgebiet waren vornehmlich schwere Reisezüge in den Mittelgebirgen Böhmens und der Slowakei. Sie waren in der Lage, einen Zug von 600 t in der Ebene mit 100 km/h zu befördern. Noch 1972 waren 134 Maschinen im Einsatz, 1980 wurde die letzte ausgemustert. CSD 475.1136 fährt hier mit einem Triebwagen aus Praha hl. n. (1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 475.1126 in Praha

 

CSD 524.126, zu Zeiten der Einverleibung durch die Reichsbahn hier als 95 217 unterwegs, vor einem Personenzug auf der Strecke Weipert (Vejprty)–Komotau (Chomutov) bei Neugeschrei (Vejprty zastavka). Die ersten Loks der Baureihe wurden 1918 an die der Buschtehrader Eisenbahn (BEB) geliefert, die 1924 von der CSD übernommen wurde. Ab 1926 beschaffte die CSD weitere 156 Maschinen dieses Typs, die sie als Reihe 524.1 bezeichnete. Während des Zweiten Weltkrieges reihte die Deutsche Reichsbahn die ehemaligen BEB Va als DR 95 251–256 ein; die Neubau-524.1er wurden als DR 95 201–250 und 95 257-268 bezeichnet.  (1939) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
CSD 524.126 bei Krima-Neudorf

 

Die Wörgler 1245.001 leistet 1110.014 Vorspann, um einen Güterzug in Fieberbrunn über die Giselabahn zu bringen. (1983) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
ÖBB 1245.001 in Fieberbrunn

 

Am Zugschluss des Güterzuges mit ÖBB 1245.001 und 1110.014 half 1020.015 (ex E 94 130) in Fieberbrunn tatkräftig mit. (1983) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
ÖBB 1020.015 in Fieberbrunn

 

Neue Henschel-Dieselloks warten im Hamburger Hafen auf ihre Verschiffung in den Irak. (07.06.1983) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Loks für den Irak

 

Eine weitere Loklieferung wartet im Hamburger Hafen auf die Verschiffung nach Ägypten. (09.05.1998) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
Loks für Ägypten

 

CD 193 289 mit EC 177 nach Praha hl.n. in Hamburg Hbf. Daneben steht 112 142 mit RE 21418 nach Lübeck. (20.09.2018) <i>Foto: Benno Wiesmüller</i>
CD 193 289 in Hamburg

 

Die Bahnstrecke Massaua – Biscia in Eritrea mit einer Spurweite von 950 mm führt von der Hafenstadt Massaua nach Asmara und reichte früher weiter bis Biscia (Bischia). Die Strecke hatte zu Kolonialzeiten große wirtschaftliche und militärische Bedeutung. Im Eritreischen Unabhängigkeitskrieg wurde sie so beschädigt, sodass der Betrieb 1976 eingestellt werden musste. 1995 begann der nun unabhängige eritreische Staat mit ihrem Wiederaufbau zwischen Massaua und Asmara und nutzt sie derzeit nur für touristische Zwecke genutzt, was solche Fotofahrten wie hier mit der Malletlok 440 008 bei Asmara zugute kommt. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (1)

 

1936 wurden 12 Mallets von den Schmalspurbahnen auf Sizilien abgezogen und nach Eritrea verlegt. Weitere Maschinen wurden aus vorhandenen Teilen in der Werkstatt in Asmara angefertigt. Außerdem wurden zwei Apio (Achsfolge Cn2t und 1Cn2t) gebraucht von der italienischen Staatsbahn übernommen. Lok 440 008 aus dem Jahr 1915 gehört zu den aus Italien importierten Loks und ist hier am Teufelstor bei Shegereni unterwegs. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (2)

 

Die Bahn mit Steigungen von 35 Promille und zahlreichen Tunnels, Kehren, Brücken und Stützmauern entlang von Felsvorsprüngen erreicht ihren Scheitelpunkt in 2.430 Metern Höhe zwischen Arbaroba und Asmara. Zwischen Shegerini und dem Scheitelpunkt vor Asmara entstand dieses Bild. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (3)

 

440 008 mit einem Fotogüterzug oberhalb von Sherigini. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (4)

 

440 008 kurz vor dem Scheitelpunkt der Strecke vor Asmara. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (5)

 

Auch für die Dorfjugend immer wieder ein Spektakel, wenn 440 008 bei Asmara vorbeikeucht. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (6)

 

440 008 auf einer der spektakulärsten Bahnstrecken der Welt überhaupt, kurz vor Asmara. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (7)

 

Im letzten Licht des Tages ist der Dampfzug kurz Asmara unterwegs. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (8)

 

Unverkennbar werden die Gebäude in Asmara durch italienische Architektur und dem Art Deco Stil der 1930er Jahre geprägt. (13.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (9)

 

Esel sind auch heute noch unverzichtbare Nutztiere in Eritrea, erreicht man doch mit ihnen jeden noch so abgelegenen Punkt. Unbeeindruckt vom vorbeifahrenden Dampfzug mit 440 008 stehen sie in der Morgensonne von Shegerini. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (10)

 

Das Viadukt bei Shegerini mit dem Fotogüterzug aus einer anderen Perspektive. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (11)

 

Viele der Eisenbahner Eritreas sind nicht mehr die jüngsten. Während des 30-jährigen Unabhängigkeitskrieg wurde die Bahn von Massaua nach Asmara fast vollständig zerstört und praktisch alle Gleise entfernt. Nach Kriegsende entschied das Land, seine Eisenbahn mit eigenen Ressourcen ohne fremde Hilfe wieder aufzubauen, was eine enorme Leistung war. Eisenbahner, die in der Zwischenzeit längst im Rentenalter waren, kamen zurück, um die Aufbauarbeiten anzuleiten, das Rollmaterial instandzustellen und wieder in Betrieb zu setzen. Obschon in der Zwischenzeit auch jüngere Eisenbahner angelernt wurden, scheint die Bahn noch immer sehr auf ihre teils über 80-jährigen Mitarbeiter angewiesen. Diese bringen noch Erfahrungen aus Zeiten mit, als die Eisenbahn bis zu 200.000 Tonnen jährlich beförderte (mit Dank an Bernd Seiler). (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (12)

 

Der Güterzug bestand nicht nur aus einer alten italienischen Lok, auch die Wagen stammten aus Italien. Gut zu erkennen ist hier auch, wie die Strecke in Shegerini terassenförmig an Höhe gewinnt. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (13)

 

Die Kunstbauten lassen unzweifelhaft erkennen, dass die Bahn von Italienern erbaut wurde. Der Bau begann 1887 in Massawa; erst 1911 wurde Asmara erreicht, was die enormen Schwierigkeiten verdeutlicht, welche beim Bau der Strecke überwunden werden mussten. Hier ist Lok 440 008 zwischen den Tunnel 13 und 14 bei Arbaroba unterwegs. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (14)

 

440 008 mit dem Fotogüterzug Lessa und Arbaroba. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (15)

 

Die Strecke folgt fast auf der gesamten Länge zwischen Ghinda und Asmara steilen Berghängen. Erdrutsche und herabfallende Felsbrocken sind hier, speziell in der Regenzeit keine Seltenheit.   (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (16)

 

Wasserhalt in Arbaroba. Für den Wiederaufbau der Strecke wurde auf Altmaterial zurückgegriffen mit dem technischen Standard von 1920. Es wurden wieder Schienenprofile von 28 kg/m verlegt, was die Achslast auf 12 Tonnen beschränkt. Es ist kein Signalsystem vorhanden und die Ausweichgleise der eingleisigen Strecke sind nur kurz. Der leichte Oberbau lässt schwere Güterzüge nicht zu. Die Strecke ist derzeit für einen effektiven Bahnverkehr nicht ausgelegt. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (17)

 

Zu den größten Herausforderungen der Bahn gehörte der Wissenstransfer von den „alten“ Eisenbahnern, die teilweise über 80 Jahre alt waren, an die junge Generation. Hierbei unterstützte eine Gruppe von dänischen Eisenbahnenthusiasten, die die Strecke im Frühjahr 2010 bereist hatten. Sie erreichten, dass die Dänischen Staatsbahn Ausrüstungsgegenstände des von ihr geschlossenen Ausbesserungswerkes Aarhus im Wert von 200.000–300.000 Euro der eritreischen Eisenbahn schenkten. Die DSB unterstützte zudem die Aktion mit Technikern, die die örtlichen Kräfte in die Handhabung des Gerätes einwiesen. Zudem wurde ein Studienaufenthalt des Leiters der Ausbesserungswerkstatt von Asmara und eines eritreischen Eisenbahningenieurs bei der Dänischen Staatsbahn im September 2010 finanziert, um in den Betrieb der Maschinen und Geräte eingewiesen zu werden. Dem schloss sich ein Besuch bei den Harzer Schmalspurbahnen an, womit eine der eritreischen Eisenbahn einigermaßen vergleichbare, aber mit moderner Technik ausgestattete Eisenbahn gezeigt werden sollte.  (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (18)

 

Abendstimmung bei Shegerini. Die "Hundertjährige" Lok 440 008 legt sich in die Kurve. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (19)

 

440 008 bei Shegerini. Während 15 Lokomotiven der Reihe 440 1915 direkt von Ansaldo nach Eritrea geliefert wurden, stammte 440.008 aus einer Serie von 12 Lokomotiven, die 1936 von der Italienischen Staatsbahn (FS) nach Eritrea abgegeben wurden. Um von hier aus weitere Teile Afrikas zu kolonialisieren, investierte Mussolini damals massiv in die Infrastruktur und Industrie der 'Colonia Eritrea'. In dieser Zeit wuchs die italienische Bevölkerung von Asmara von 3500 Einwohnern auf rund 55.000 an. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (20)

 

Im letzten Licht des Tages nimmt 440 008 die Steigung nach Asmara. (14.01.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mallets in Eritrea (21)

 

Eine Lok der Baureihe 3900 der Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Bahnhof Gronau. Die 32 Exemplare der Baureihe wurden 1929 und 1930 von Henschel & Sohn in Kassel erbaut. 1957 wurden die letzten Exemplare dieser stärksten Reisezugdampflok der NS aus dem Betrieb genommen. Zu den Zügen, die die 3900 führten, gehörten unter anderem der "Rheingold" und der "Riviera-Express", die sie bis Emmerich oder Zevenaar bespannten. Daneben beförderten sie auch Züge in die Grenzbahnhöfe Oldenzaal, Gronau und Venlo. (05.1951) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
NS 3900 in Gronau

 

Seit den 1920er Jahren wurden nicht nur Züge, Autos, Motorräder, sondern auch Toaster, Brotmaschinen oder Haartrockner von Stromlinienformen geprägt. Besonders in den USA wurde mit den aerodynamischen Verkleidungen experimentiert, die als "Streamliner" sich einen Namen machten. Ein solches Produkt war der "Aerotrain", ein optimierter Triebzug, der Mitte der 1950er Jahre von der General Motors Electro-Motive Division eingeführt wurde. Wie alle Karosseriedesigns von GM zu dieser Zeit wurde der Zug erstmals in der Styling-Abteilung von GM zum Leben erweckt. Chuck Jordan war verantwortlich für das Design des Aerotrain als Chefdesigner von Spezialprojekten. Es wurde das experimentelle EMD LWT12-Triebfahrzeug (mit US-Patent) verwendet, das mit modifizierten, 40-sitzigen Überland-Autobuskarosserien der GM Truck & Coach Division gekuppelt war. Die Wagen fuhren jeweils auf zwei Achsen mit einem Luftfedersystem, das eine sanfte Fahrt ermöglichen sollte, aber den gegenteiligen Effekt hatte. Ab Februar 1956 fuhr die Pennsylvania Railroad den "Pennsy Aerotrain" zwischen New York City und Pittsburgh. GMs selbst beworbenes "Leichtgewicht mit Zukunft im Schwergewicht" wurde zu einer Zeit eingeführt, als die Einnahmen aus Personenzügen aufgrund der Konkurrenz durch Fluggesellschaften und private Automobile zurückgingen, aber nur in zwei Exemplaren gebaut. Obwohl der Aerotrain ein stromlinienförmiges Design aufwies, weckte er beim Publikum keine Emotionen. Die Autos, die auf den Busdesigns von GM basierten und ein Luftpolstersystem verwendeten, waren rau und unbequem. Das außergewöhnliche Design der Lok machte zudem die routinemäßige Wartung des Zuges schwierig. Beide Triebzüge wurden 1966 nach zehnjähriger Nutzung ausgemustert. (1956) <i>Foto: Robert G. Watkins, Slg. B. Wiesmüller</i>
GM Stromlinienzug

 

ÖBB 298.51 (Krauß, Baujahr 1898, ex U 1) in resedagrün/schwarzer historischer Lackierung bei Garsten. Kurz zuvor hatte der rechte Wasserkasten der Lok offenkundig eine unsanfte Begegnung. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (75)

 

ÖBB 298.51 "Garsten" fährt in Steyr-Steyrdorf ein. Im Hintergrund die Pfarrkirche Steyr-St. Michael aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche steht erhöht auf einer Plattform am Kreuzungspunkt der Straßenzüge Kirchengasse – Schlüsselhofgasse – Steyrbrücke, den Hauptverkehrswegen nach Wels, Linz und Enns. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (76)

 

ÖBB 298.25 vor Güterzug 76859 beim Wassernehmen im Bahnhof Grünburg auf der Steyrtalbahn.  (13.10.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Steyrtalbahn (77)

 

Vor der schönen Stadtkulisse von Grünburg dampft 298.25 mit Güterzug 76859 am Ufer der Steyr vorbei. (13.10.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Steyrtalbahn (78)

 

ÖBB 298.25 vor Güterzug 76859 an der Steyr in Grünburg. (13.10.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Steyrtalbahn (79)

 

ÖBB 298.25 an der Steyr bei Haunholdmühle.  (12.10.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Steyrtalbahn (80)

 

ÖBB 298.25 mit einem recht kurzen GmP auf der Steyrtalbahn bei Sarning. (13.10.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Steyrtalbahn (81)

 

ÖBB 298.25 vor Güterzug 76859 im Steyrtal bei Haunholdmühle.  (13.10.1976) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
Steyrtalbahn (82)

 

Lok 3 (vorne) und Lok 2 im Bahnhof Seespitz am Achensee. Aktuell bestehen Überlegungen, die Touristenbahn zu einer modernen elektrischen Regionalbahn und eine Verlängerung bis Pertisau auszubauen. Die Infrastruktur soll dazu so ausgelegt werden, dass ein Dampfzugbetrieb im Stundentakt mit zeitweiser Verdichtung in der Hauptsaison bis Seespitz zusammen mit einem elektrischen Betrieb über die Gesamtstrecke möglich wird. Geeignete elektrische Fahrzeuge sollen von den Appenzeller Bahnen in der Schweiz übernommen werden. Mit ihnen sollen dann Fahrzeiten von acht Minuten von Jenbach bis Eben und von 25 Minuten von Jenbach nach Pertisau möglich sein. (1976) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Achenseebahn (10)

 

Ein Personenzug mit einer ÖBB 1041 auf der Gesäusebahn nahe Kleinreifling - Selzthal. Sie wurde bis zum 31. August 2009 im regulären Personenverkehr bedient. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
ÖBB 1041 bei Kleinreifling

 

Ein Güterzug mit zwei ÖBB 1042 im Ennstal bei Kleinreifling.  (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Güterzug bei Kleinreifling

 

ÖBB 1080.02 (Krauss/SSW, Baujahr 1924) mit einer Übergabefahrt kurz vor Hieflau. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
ÖBB 1080.02 bei Hieflau

 

ÖBB 97.203 mit einer Schwesterlok auf der Erzbergnordrampe zwischen Erzberg und Präbichl. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Erzbergbahn (162)

 

ÖBB 97.217 mit einem beladenen Erzzug auf der Erzbergnordrampe bei Präbichl. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Erzbergbahn (163)

 

ÖBB 97.203 passiert eine Streckenbaustelle unterhalb des Erzberges. Geschichtlich wird dem Erzbergwerk in der Stadt Eisenerz das Gründungsdatum 712 zugeschrieben, belegt ist es aber erst seit 1171. Die tapische Pyramidenform des Erzberges entstand ab 1890, als der stufenförmige Tagebau eingeführt wurde. Nach aktuellen Schätzungen rechnen Fachleute damit, dass die Erzvorräte noch für vierzig bis fünfzig Jahre Abbau reichen werden.  (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Erzbergbahn (164)

 

ÖBB 97.203 rollt bei Glaslbremse talwärts. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Erzbergbahn (165)

 

ÖBB 97.203 (links) rollt mit einer Schwesterlok an der Kirche von Glaslbremse mit Gag 79930 talwärts. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Erzbergbahn (166)

 

ÖBB 298.52 auf der Steyrbrücke nahe Waldneukirchen.  (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (83)

 

ÖBB 699.103 mit Ng 76859 am Steyrufer in Grünburg. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (84)

 

ÖBB 298.53 mit einem Personenzug bei Grünburg an der Steyr. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (85)

 

ÖBB 699.103 mit Ng 76859 vor der Kulisse der Pfarrkirche Grünburg. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (86)

 

ÖBB 699.103 vor Güterzug 76859 im Steyrtal bei Haunholdmühle. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (87)

 

ÖBB 699.103 vor Güterzug 76859 nach Klaus bei Frauenstein. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (88)

 

ÖBB 699.103 mit Güterzug 76859 im Steyrtal bei Molln. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (89)

 

Mit dem Sammler 76859 (Garsten – Klaus) hat ÖBB 699.103, eine ehemalige Heeresfeldbahnlok des Typs KDL 11, ihr Ziel erreicht. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (90)

 

ÖBB 298.52 mit einem Personenzug im idyllischen Steyrtal. (1977) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (91)

 

ÖBB 1116.019 begegnet einer Schwestermaschine vor der Kulisse der Südzucker-Werke in Regensburg-Ost. Heute ist hier anstelle der Werksanlagen eine Ödnis in Form von Lärmschutzwänden. (03.05.2008) <i>Foto: Thomas Konz</i>
ÖBB-Begegnung in Regensburg

 

Die ÖBB-Reihe 1044 war zur Zeit ihrer Indienststellung im Jahr 1976 die stärkste vierachsige Elektrolok der Welt und bis zur Beschaffung der Taurus das Paradestück der ÖBB. Zwischen 2002 und 2005 wurden Lokomotiven der Serie 1044.2 mit kompatibler Vielfach- und Wendezugsteuerung ausgestattet und im Zuge dieser Adaptierung zur Reihe 1144 umgezeichnet. Hier ist ÖBB 1144.223 mit einem Güterzug am Karmelitenkloster von Oberaudorf nach Rosenheim unterwegs.  (2007) <i>Foto: Thomas Konz</i>
ÖBB 1144.223 bei Oberaudorf

 

ÖBB 1116.118 mit der Leergarnitur des Nightjet NJ 78216 (Köln Bbf - Düsseldorf Hbf) bei Leverkusen-Rheindorf. (23.06.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1116.118 bei Leverkusen

 

SNCF 437 036, eine Alstom Prima Lok, die zu einer Lokfamilie des französischen Herstellers Alstom gehört, mit KT 41260 (Duisburg-Ruhrort Hafen - Vennissieux) in Düsseldorf-Rath. (05.06.2019) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
SNCF 437 036 in Düsseldorf

 

Ein Zug der Ybbstalbahn auf dem Schwarzenbachviadukt in Waidhofen an der Ybbs. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Ybbstalbahn (9)

 

ÖBB 298.51 mit 298.25 in Unterhimmel-Christkindl, ein Bahnhofsname, wie es ihn wohl nur in Österreich geben kann. Der Name "Himmel" steht für ‚offene Flur‘, Christkindl für die Wallfahrtskirche "Zum Christkindl unterm Himmel" (oben) und für das Sonderpostamt "4411 Christkindl", was bei österreichischen Kindern als erste Adresse für Weihnachtswünsche gilt. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (72)

 

ÖBB 298.56 in Unterhimmel-Christkindl. Die Steyrtalbahn verband seit 1889 die Rudolfsbahn im Ennstal und die Kremstalbahn (Garsten–Klaus und Bad Hall). In Unterhimmel entstand die Haltestelle Unterhimmel-Christkindl. Die Bahn verkehrte bis 1982, und seit 1985 wieder als Museumsbahn mit Dampfzügen, die Trasse ist ebenfalls (beiderseits der neu errichteten Haltestelle) denkmalgeschützt. Nahe der Haltestelle befand sich auch ab 1894 das Christkindler Postamt, das 1973 wieder geschlossen wurde, das Sonderpostamt öffnete 1950. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (73)

 

ÖBB 298.53 in Steyr Lokalbahnhof. Von hier verkehrt die Steyrtalbahn heute noch als Museumsbahn an Wochenenden im Sommer und in der Adventszeit bis Grünburg. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Steyrtalbahn (74)

 

Die Reihe U war als Nassdampflokomotive mit einfacher Dampfdehnung zuerst für die Murtalbahn (U = Unzmarkt) und später für andere Schmalspurbahnen in Österreich gebaut worden. Bereits 1902 erschien eine Verbundausführung, die als Reihe Uv an die NÖ Waldviertelbahn geliefert wurde. Die spätere ÖBB 298.207 wurde als Nr. 22 im Jahr 1905 an die NÖLB (Pielachtalbahn) ausgeliefert und kam als Uv. 3 am 05.08.1912 zur Waldviertelbahn. Um 1925 wurde sie zur zur Bregenzerwaldbahn überstellt und 1931 zur Ybbstalbahn weitergereicht. 1935 kam sie von dort zur Pinzgauer Lokalbahn. 1941 durfte sie wieder ins Waldviertel und am 09.05.1948 zur Ybbstalbahn. Ab 28.03.1954 war sie wieder auf ihrer Heimatstrecke der Mariazellerbahn, von der sie am 10.05.1954 ein weiteres Mal ins Ybbstal überstellt wurde. Am 11.01.1963 kam sie wieder zur Waldviertelbahn, wo sie ab 01.01.1998 in den Bestand der ÖBB Nostalgie kam. Seit Mitte 2014 ist die Uv.3 im Eigentum des Eisenbahnclub Mh.6. Hier ist 298.207 noch im Planeinsatz im Waldviertel bei Langschlag unterwegs. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Waldviertelbahn (1)

 

Ein Zug der Waldviertelbahn auf dem Viadukt bei Weitra. Im Hintergrund die Burganlage, die wie die Stadt Weitra zwischen 1201 und 1208 gegründet wurde. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Waldviertelbahn (2)

 

ÖBB 399.02 mit einem Rollwagen-Güterzug in Alt Weitra. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Waldviertelbahn (3)

 

ÖBB 399.02 mit einem Rollwagenzug bei Schöllbüchl zwischen Weitra und Sankt Martin. Das Waldviertel ist der nordwestliche Teil des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich und war von jeher ein strukturschwaches Landwirtschaftsgebiet. Auf vielen Bauernhöfen stand früher ein Webstuhl, auf dem die Schafwolle des eigenen Hofes verarbeitet wurde. Speziell Bandwebereien und Flechtereien entstanden hier, die dem Waldviertel auch den Beinamen Bandlkramerland gaben. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg war das Waldviertel durch den Eisernen Vorhang stark benachteiligt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit war die Schmalspurbahn in ihrer Funktion als unverzichtbares Verkehrsmittel im Personen- und Güterverkehr nicht in Frage gestellt, später war - wie überall - ein mit der allgemeinen Motorisierung einsetzender Rückgang im Personenverkehr zu verzeichnen. Investitionen wurden, dem einsetzenden Trend zu Streckenstilllegungen folgend, nur noch in bescheidenem Maße getätigt. Heute ist das Motto der Waldviertelbahn „Erlebnis-BAHN-pur“. Auf der Strecke verkehren historische Sonderzüge mit mit offenen Plattformen, Fahrradwagen und "Jausenwagerl", gezogen von einer historischen Dampf- oder Diesellok.  (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Waldviertelbahn (4)

 

ÖBB 298.207 (in historischer Farbgebung) auf dem Weg nach Groß Gerungs. (1980) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Waldviertelbahn (5)

 

Ein Zug mit einer ÖBB 1110 auf der Schlossbachbrücke zwischen den Stationen Leithen und Hochzirl auf der Karwendelbahn. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Schlossbachbrücke b. Hochzirl

 

ÖBB 1044.13 mit einem Schnellzug auf der Arlbergstrecke bei St Anton. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
ÖBB 1044.13 bei St. Anton

 

Ein Kesselwagen-Ganzzug mit Zuglok ÖBB 1020, Vorspannlok ÖBB 1670 und Mittellok ÖBB 1020 auf der 230m langen und 79m hohen Trisannabrücke zwischen Landeck und Strengen. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Trisannabrücke (2)

 

Eine Regionalzug mit einer ÖBB 1110 auf der 59 m langen und 35 m hohen Wälditobelbrücke bei Klösterle. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Wälditobelbrücke

 

ÖBB 1044.42 auf der Arlbergbahn bei Pettneu. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
ÖBB 1044.42 bei Pettneu

 

Das Landwasserviadukt ist eine 65 Meter hohe und 136 Meter lange Eisenbahnbrücke im Netz der Rhätischen Bahn in der Nähe des Bahnhofs Filisur und gilt als ein Wahrzeichen der Bahngesellschaft. Rund 22.000 Züge überqueren pro Jahr den Viadukt, täglich sind es rund 60. Der Viadukt gehört seit dem 7. Juli 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe.  (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Rhätische Bahn (4)

 

Zug 130 von Brig nach Zermatt auf der Steffenbachbrücke der Furka-Bergstrecke zwischen Realp und Tiefenbach. Die 1925 gebaute stählerne Brücke hat eine Spannweite von etwa 36 Metern und eine grösste Höhe von etwa 17 Metern. Sie ist bemerkenswert, weil sie jeden Herbst ab- und im Frühjahr wieder aufgebaut werden muss, um sie vor Lawinen zu schützen.  (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Furka-Oberalp-Bahn (28)

 

Bahnhof Tiefenbach (bei Realp) um 10.43 Uhr: Zugkreuzung von Zug 20 (Brig - Disentis) mit FO 38 und Nr. 25 (Disentis - Brig). (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Furka-Oberalp-Bahn (29)

 

Zug 10030 mit FO 33 auf der Brücke Nr. I über die Furkareuss bei Steinstafel. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Furka-Oberalp-Bahn (30)

 

FO 32 mit Zug-Nr. 10033 nach Brig auf der Furkapassbrücke Nr. I bei Steinstafel. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Furka-Oberalp-Bahn (31)

 

Der "Glacier-Express" von St. Moritz/Chur nach Zermatt mit FO 34 auf der Furkareussbrücke Nr. I bei Steinstafel. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Furka-Oberalp-Bahn (32)

 

FO 37 mit Zug Nr. 53 (Disentis - Brig) um 17.02 Uhr bei Gletsch mit Blick auf den Rhone-Gletscher. Der Gletscher ist knapp acht Kilometer lang, weist eine durchschnittliche Breite von ungefähr zwei Kilometer auf und bedeckt eine Fläche von ungefähr 16 km². Der Rhonegletscher war vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner damals noch weit ins Tal bei Gletsch hinunterreichenden Zunge eine grosse Touristenattraktion. Er schmilzt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich. Möglicherweise wird er in den nächsten 50 Jahren vollständig verschwunden sein.  (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Furka-Oberalp-Bahn (33)

 

Die Gotthardbahn ist eine rund 200 km Gebirgsstrecke von Arth-Goldau (Schweiz) nach Chiasso (Italien). Mittlerweile wird die gesamte Bergstrecke der Gotthardbahn durch den Gotthard-Basistunnels auf 57 km Länge unterfahren, damit ist auch diese schöne Fotostelle bei Wassen für Schnellzüge passe. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Gotthardbahn (3)

 

Die Doppellok SBB Ae 8/14 mit einem Gewicht von rund 250 Tonnen Gewicht und 8 Triebachsen war eine typische Gotthardlok, die die Rampen von 27 Promille Steigung problemlos überwinden konnte. Von der Ae 8/14 wurden nur drei Lokomotiven gebaut, wovon jede anders konstruiert war. Hier ist eine davon in den Kehrschleifen bei Wassen unterwegs. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Gotthardbahn (4)

 

Ein Sonderzug mit dem Schweizer "Krokodil" Ce 6/8 II 14253 (Baujahr 1919) und Be 4/6 12320 (Baujahr 1921) bei Wassen. (1981) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Gotthardbahn (5)

 

Internationale Durchläufer wie dieser Ganzzug mit der CFL 4012 lassen den Rangierbahnhof Gremberg links liegen und fahren auf den Gleisen der rechten Rheinstrecke an diesem vorbei. (04.06.2019) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
CFL 4012 in Gremberg

 

Lok BDZ 3010, eine von 25 im Jahr 1917 von Hanomag an die bulgarische Staatsbahn (BDZ) gelieferte T 5/5c. Ab 1936 wurde sie als 49.10 eingeordnet. (1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 3010

 

Von der Reihe 35 (ehemals BDZ-Nrn. 2001-2045) wurden zwischen 1910 und 1921 45 Exemplare geliefert, darunter die 1916 bei Hanomag gebaute 2020, ab 1936: 35.20, die hier in Sofia erwischt wurde. (1957) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 35.20 in Sofia

 

Für die schweren Kohlenzüge aus dem wichtigsten bulgarischen Steinkohlerevier bei Pernik nach Sofia hatte die BDŽ 1922 bei Hanomag zehn als Zweizylinder-Verbundmaschinen ausgelegte schwere laufachlose Sechskuppler der Reihe 4.000, der späteren BDŽ-Baureihe 45 beschafft. Ende der 1920er entschloss sich die BDŽ, angeregt durch die Einheitsdampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn, künftig ihre Beschaffung an deren Baugrundsätzen zu orientieren. Anstelle einer Nachbeschaffung der Reihe 4.000 orderte die BDŽ daher bei der polnischen Firma Cegielski zwölf Lokomotiven der neuen Baureihe 4.500 mit der Achsfolge 1’F2’ h2t mit Zweizylindertriebwerk und einfacher Dampfdehnung. Wie die anderen Einheitsbaureihen der BDŽ erhielt die 46 einen Barrenrahmen. 1936 stellte die BDŽ ihr Nummernsystem um, die Reihe 4.500 wurde dabei zur Reihe 46. Die hier abgebildete Lok ist eine 1931 von Cegielski in Poznan gebaute 4.500. Nachträglich stellte sich heraus, dass Cegielski einen Konstruktionsfehler gemacht hatte, da die Hebepunkte der Lok sich an den Rahmenenden (unter den Pufferträgen?) befanden und die Rahmen sich verbogen.  (1960) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 46 in Sofia

 

Baldwin-Lok Lg 995 für die Griechische Staatsbahnen. Insgesamt wurden 8 Loks (No. 991 bis 998, Fabriknummern 73369 bis 73376) im Jahr 1947 gebaut. No. 994 und 995 sollen angeblich noch als Wracks in Tithorea vorhanden sein.  (1947) <i>Foto: Werkfoto</i>
OSE Lg 995

 

Eine solche Rarität verträgt auch eine kleine Unschärfe: Zd 347, die ehemalige pr. P 8 "Stettin 4172" (Schichau, Baujahr 1914) im Bw Thessaloniki. Die Griechischen Staatsbahnen erwarben nach dem 1. Weltkrieg zehn pr. P 8. Unklar ist, ob die Loks verkauft oder im Rahmen des Versailler Vertages als Reparationsleistung übergeben wurden. Die Loks trugen zunächst in Anlehnung an die preußischen Nummern die Zwischennummern 4161, 4152, 4167, 4107, 4113, 4172, 4147, 4129 und 4160. Um 1930 wurden sie (in o.g. Reihenfolge) in die Betriebsnummern 341 bis 350 umgenummert, Reihe Zeta delta. In einer amtlichen Liste vom September 1943 werden sie in Stationierungen in Saloniki und Thessaloniki aufgeführt. Nach Ende des Krieges übersandt die Griechische Staatsbahn an die Bahnen der Westzonen eine Suchliste der Loks 341, 342, 344, 345 und 348, die infolge der Kriegsereignisse vermisst wurden. Nach 1945 tauchten OSE 341, 344 und 348 in Jugoslawien als JZ 201.001 bis 003 wieder auf,  Zd 343 und 346 wurden bis Oktober 1944 als Kriegsverlust gemeldet, Zd 350 war schwer beschädigt vorhanden, der Verbleib von 342 und 345 blieb weiterhin unbekannt. (1941) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
OSE Zd 347 in Thessaloniki

 

Die ehemalige BBÖ-Lok 729.18 wurde nach Übernahme durch die Reichsbahn als 78 618 eingereiht. Als Hermann Maey mit Carl Bellingrodt während des Zweiten Weltkriegs eine Fototour durch Österreich unternahm, war die Lok nicht einmal zwei Jahre alt - und besaß, obwohl man sich im 2. Kriegsjahr befand, noch keine abgedunkelten Lampen. (09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
78 618 im Bw Wien West

 

ÖBB 1016.003 mit einem ARS-Autozug zwischen Himmelstadt und Karlstadt. (30.05.2019) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1016.003 bei Himmelstadt

 

Von den 25 bei der American Locomotive Company (ALCO) gebauten "Big Boys" (20 Exemplare 1941, fünf 1944) blieben 8 Exemplare museal erhalten. Niemand hätte für möglich gehalten, eine solche Lok wieder in Betrieb zu sehen. 60 Jahre nach ihrer Abstellung, am 27.04.2019, wurde Lok 4014 erstmalig wieder angeheizt. Hier ist sie auf ihrer ersten Fahrt anlässlich der Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der Fertigstellung der Ersten Transkontinentalen Eisenbahn in Ogden (Utah) unterwegs. Über den Preis der Aufarbeitung herrscht bei der Union Pacific übrigens Stillschweigen. (08.05.2019) <i>Foto: Ronald Krug</i>
"Big Boy" is back (2)

 

Jung wie alt waren vom ersten Einsatz des "Big Boy" begeistert. In Evanston (Wyoming) kam sogar ein 95 Jahre (!) alter "Engineer" (Bildmitte) zur der Veranstaltung, der 1957 als Lokführer auf dem "Big Boy" fuhr. Die Stadt Evanston entstand übrigens aus einem Bahnhof an der ersten transkontinentalen Eisenbahnstrecke Nordamerikas der Union Pacific Railroad. Hier befindet sich auch der einzige erhaltene Ringlokschuppen der Strecke.  (12.05.2019) <i>Foto: Ronald Krug</i>
"Big Boy" is back (3)

 

Eines der lebensveränderndsten Ereignisse in der Geschichte der Vereinigten Staaten war die Fertigstellung der Transkontinentalen Eisenbahn, die am 10. Mai 1869 im Norden des US-Bundesstaates Utah am Rand des Großen Salzsees nahe Salt Lake City mit dem sog. "Golden Spike" (Goldener Nagel) vollendet wurde. Zum 150. jährigen Jubiläum machte sich auch UP 4014 ("Big Boy") auf den Weg, die hier morgens um 7.28 Uhr mit UP 844 in Evanston/Wyoming steht. Planungen für eine Eisenbahnverbindung von der Ostküste zur Westküste wurden erstmals in den 1840er Jahren vorgestellt. 1853 finanzierte der US-Kongress Studien zur Streckenführung einer transkontinentalen Eisenbahn. Durch den Amerikanischen Bürgerkrieg stoppte die Umsetzung der Planungen, andererseits zeigte sich im Laufe des Krieges die Bedeutung der Eisenbahn als Transportmittel für Güter und Personen, so dass der Kongress auf Antrag von Präsident Abraham Lincoln 1862 den Bau einer Schienenverbindung nach Kalifornien anordnete. Am Nachmittag des 9. Mai 1869 erreichten die Bahngesellschaften Central Pacific und Union Pacific den Zielpunkt, am 10. Mai wurde die letzte Schiene gelegt und am Mittag mit dem letzten Nagel befestigt. Union Pacific fuhr mit der Lokomotive No. 119 von Osten, Central Pacific mit Lok No. 60, bekannt als „Jupiter“, von Westen an den Verbindungspunkt. Leland Stanford, der Präsident von Central Pacific und spätere Gouverneur von Kalifornien, brachte einen kurzfristig auf eigene Kosten angefertigten Schienennagel aus Gold mit, der mit den Namen der Direktoren der Bahngesellschaften und den Worten "The last Spike" (Der letzte Nagel) graviert war. Entgegen einer verbreiteten Ansicht wurde dieser Nagel aber nie in die Schienen eingesetzt. Er befindet sich heute im Museum der Stanford University. Ein zweiter, kleinerer goldener Nagel und ein silberner Nagel waren von anderen Teilnehmern der Feier angefertigt worden.  (13.05.2019) <i>Foto: Ronald Krug</i>
"Big Boy" is back (4)

 

United Pacific No. 4003 ("Big Boy") mit einem beachtlichen Güterzug auf der Rampe von Laramie in Richtung Cheyenne über den Sherman Hill in Wyoming. Züge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 6.000 t waren hier keine Seltenheit. Zum Vergleich: In Deutschland galt für eine 44er i.d.R. eine Grenzlast von 2.000 t. (19.09.1958) <i>Foto: Al Chione</i>
UP 4003 "Big Boy"

 

UP 4004 ("Big Boy") wieder mit einem endlos erscheinenden Güterzug auf dem Weg nach Cheyenne am Sherman Hill. (29.08.1958) <i>Foto: Al Chione</i>
UP 4004 "Big Boy"

 

UP 4022 ("Big Boy") kommt mit einem Güterzug bei Red Buttes/Wyoming angekachelt.  (29.08.1958) <i>Foto: Al Chione</i>
UP 4022 "Big Boy"

 

Wie der Fotograf vermerkte, ist UP No. 4010 ("Big Boy") hier mit einem Güterzug aus 84 Wagen am Sherman Hill in Wyoming unterwegs. Der Sherman Hill ist mit 2442 m der höchste Punkt auf der Strecke von Ogden/Utah nach Cheyenne/Wyoming. Eigentlich eine völlig menschenleere Gegend, mit der Geisterstadt Sherman, auf der nur noch ein Friedhof übrig geblieben ist, war dies der bevorzugte Fotopunkt für die schwer arbeitenden "Big Boys".  (11.11.1951) <i>Foto: R.H.Kindig</i>
UP 4010 "Big Boy"

 

Scheinbar mühelos befördert UP No. 4011 ("Big Boy") einen 123 Wagenzug mit einer Geschwindigkeit von 20 mph (ca. 32 km/h) bei Perkins in Wyoming. (31.08.1958) <i>Foto: R.H.Kindig</i>
UP 4011 "Big Boy"

 

Die im Jahre 1941 von der "American Locomotive Company" (ALCO) gebaute Lok 4008 der Union Pacific (UP), bekannt als "Big Boy", verlässt den Bahnhof Cheyenne in Wyoming. (1951) <i>Foto: Ron Amberger</i>
UP 4008 "Big Boy"

 

Ein Frachtenzug mit 3 Loks (UP 7993, UP 8747 und UP 7970) ist in Carter (Utah) unterwegs. Der längste Güterzug des Tages hatte 204 Wagen und war über 2 Meilen lang.  (13.05.2019) <i>Foto: Ronald Krug</i>
Güterzug bei Carter/Utah

 

Die Union Pacific (UP) Nr. 4014, die größte betriebsfähige Dampflok der Welt (Spitzname "Big Boy"), gebaut 1941 von ALCO, ist wieder im Einsatz. Die Gelenklokomotive erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h (80 Mph) bei einer Leistung von 6.300 PS und einem Gesamtgewicht von 548,3 t. Ihr Haupteinsatzgebiet war früher die Strecke über die Rocky Mountains von Wyoming nach Utah: Von Cheyenne (Wyoming) über den Sherman-Hill-Pass nach Laramie (Wyoming) und weiter über Green River (Wyoming), Evanston (Wyoming) sowie durch den Echo Canyon (Utah) nach Ogden (Utah). In der Praxis zogen sie Züge mit bis zu 6000 Tonnen und bei einem Versuch in der Ebene konnte eine dieser Lokomotiven sogar einen zuvor mit anderen Lokomotiven angeschobenen 25.000-Tonnen-Zug alleine in Gang halten. Die Einsatzzeit der 4014 endete am 21. Juli 1959, nach einer Laufleistung von 1.031.205 Meilen (1.659.564 km). Die Lok ging an das RailGiants Train Museum nach Pomona (Kalifornien) und wurde 2013 von der Union Pacific zurückerworben, mit dem Ziel sie wieder betriebsfähig aufzuarbeiten. 4014 machte 2019 ihre erste Fahrt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der Fertigstellung der Ersten Transkontinentalen Eisenbahn. Nach der Taufe am 4. Mai im Cheyenne Depot Museum (Wyoming) fuhr sie zusammen mit der Nr. 844 nach Ogden (Utah), bis sie am 12. Mai in Cheyenne (Wyoming) eintraf. Der Wunschtraum der Fans wäre natürlich ein Einsatz auf der 15,5 Promille-Steigung über den legendären Sherman Hill in Wyoming gewesen, den wir hier einmal kunstvoll an der Originalfotostelle auf dem 1953 entstandenen dritten Gleis vor Harriman nachgestellt haben. (04.05.2019) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
"Big Boy" is back (1)

 

Ein Blick zurück in die Glanzzeit der amerikanischen Eisenbahnen: Grand Trunk Western (GTW), Class U-4-b, No. 6408 mit einem Schnellzug in Chicago. 1938 erhielt die GTW (eine in den USA tätige Tochtergesellschaft der Canadian National Railway) sechs dieser neuen stromlinienförmigen Lokomotiven. Sie wurden von Lima Locomotive Works in Lima (Ohio) gebaut und sollten Schnellzüge mit bis zu 160 km/h auf deren Verbindungen mit der Canadian National Railway befördern. Die 6408 wurde im August 1938 unter der Seriennummer 7762 in Dienst gestellt und im April 1960 verschrottet. (1939) <i>Foto: unbekannt</i>
GTW 6408 bei Chicago

 

Porträt der 51 006 (RBD Breslau/Bw Hannsdorf) in Nieder-Lindewiese. Die Stadt (heute: Lipová-lázne) wurde durch ihr Gesteinsvorkommen aus hellgrauem bis dunkelgrauem Marmor bekannt. 1938 gelangten insgesamt 16 Lokomotiven der CSD-Reihe 623 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn, diese gab den Lokomotiven die Nummern 51 001–016. Nach 1945 kamen die verbliebenen Lokomotiven weiterhin auf ihrer Stammstrecke über den Ramzovské sedlo (Ramsauer Sattel) im Altvatergebirge zum Einsatz bis sie durch die moderne Baureihe 556.0 abgelöst wurden. Daraufhin wurden die Lokomotiven bis 1956 ausgemustert und verschrottet. (10.08.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
51 006 in Nieder-Lindewiese

 

Mitte der 1930er Jahre bestellte die TCDD u.a. elf 1’D1-Lokomotiven bei Henschel & Sohn in Kassel. Zum Zweck der Vereinheitlichung wurden identische Kessel und Zylinder von der damals für die Deutsche Reichsbahn (DR) in Produktion befindlichen Baureihe 41 abgeleitet. Die türkischen Lokomotiven entstanden auf der Grundlage des Einheitslokomotivprogramms der DR und erhielten viele vereinheitlichte Bauteile. Die Konstruktionsänderungen gegenüber der Baureihe 41 betrafen vor allem die Achslast, die von 20 t auf 18 t verringert wurde, und die Kuppelräder, die von 1600 mm auf 1750 mm vergrößert wurden. 1937 wurde die erste Lokomotive mit der Nummer 46.051 ausgeliefert. Die hier gezeigte 46.052 folgte im gleichen Jahr, 1937 wurden von Henschel alle elf Loks dieser Baureihe mit den TCDD-Betriebsnummern 46.051 bis 46.061 geliefert. Sie erreichten als einzige Loks der TCDD eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Bis zur Ablösung durch Dieselloks zogen sie die hochwertigen Reisezüge auf der Strecke Ankara – Istanbul. (1937) <i>Foto: Werkfoto</i>
TCDD 46.052

 

Die Reihe 56 der TCDD entstand ebenfalls im Rahmen des Vereinheitlichungsprogramms ab 1937. 1937 wurde die erste Lokomotive mit der Nummer 56.021 ausgeliefert. Bis 1938 wurden von Henschel und Krupp 24 Lokomotiven der ersten Serie mit den TCDD-Betriebsnummern 56.021 bis 56.044 geliefert. Der ersten Beschaffung folgte bald eine weitere Bestellung von 78 Lokomotiven. Dazu gehörte auch die hier bei Esslingen entstandene 56.114. Weitere Loks dieser Bauart bestellte die TCDD im Rahmen eines Handelsabkommens mit dem Vereinigten Königreich im April 1939 bei britischen Lokomotivfabriken. Bedingt durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lieferten Beyer-Peacock und Vulcan Foundry erst 1948 37 der ursprünglich bestellten 48 Lokomotiven aus. Sie erhielten die Nummern 56.080–116. Einziger nennenswerter Unterschied zu den deutschen Lieferungen war der von Vulcan Foundry teilweise in Schweißtechnik ausgeführte Schlepptender. Weitere Loks folgen noch von den tschechoslowakischen Herstellern Skoda und CKD. Bis zur Ablieferung größerer Serien von Dieselloks bespannten die Dampfloks fast aller Zuggattungen, auch im Schnellzugverkehr bewährten sie sich auf dem gebirgigen Streckennetz der TCDD. Die letzten Exemplare gingen erst 1988 aus dem Plandienst.  (1940) <i>Foto: Werkfoto</i>
TCDD 56.114

 

Die Loks der Reihe 57 wurden wie bereits die ab 1927 gelieferten Lokomotiven der Reihe 46 unter Übernahme bewährter Bauteile anderer TCDD-Baureihen preußischen Ursprungs konzipiert. Gegenüber der 46 wurde ihre Achslast um rund drei Tonnen auf 13,4 Tonnen reduziert, um den Einsatz auch auf Nebenstrecken und unzureichend ausgebauten Hauptstrecken zu ermöglichen. Wie fast alle TCDD-Neubauloks waren sie als Zweizylinder-Heißdampflokomotiven ausgeführt. Der Kessel und das Führerhaus wurden vollständig von der Reihe 46 übernommen. Dampfzylinder, Triebwerk und Steuerung entstammen der als Reihe 55 ebenfalls bei der TCDD vorhandenen preußischen G 10. Alle Lokomotiven erhielten große Windleitbleche. Außerdem wurden Dampf- und Reglerdom mit je einem Sandkasten auf dem Kesselscheitel unter einer gemeinsamen Verkleidung zusammengefasst. Sie waren vor allem in Izmir und Afyon stationiert. Bis zum Ende des Dampfbetriebs der TCDD Ende der 1980er Jahre waren sie noch im Einsatz, zuletzt mit Arbeitszug- und Schubdiensten sowie Leistungen auf den kurzen Nebenstrecken östlich von Izmir.   (1933) <i>Foto: Werkfoto</i>
TCDD 57.001

 

Von der Baureihe 52 entstanden während des Zweiten Weltkriegs ab 1942 mehr als 7000 Exemplaren, geplant waren sogar 15.000 Maschinen. Mehr als 2000 Lokomotiven gelangten in die UdSSR. Sie konnten auf recht einfache Weise angepasst und umgebaut werden. Die Umspurung auf russische Breitspur von 1520 Millimetern erfolgte, indem man auf die Naben der Radsterne innen Bunde aufschweißte und sie danach mit dem neuen Spurmaß auf die ursprünglichen Achswellen aufpresste. Teilweise und verschleißabhängig wurden auch neue, längere Achswellen eingebaut. Die Zylinder wurden mit Zwischenlagen weiter nach außen gesetzt. Aufwendig war lediglich der Einbau der Aufnahmen für die SA-3-Mittelpufferkupplung in die Tender, vor allem bei den Wannentendern 2'2'T30, da sie keinen Bodenrahmen im herkömmlichen Sinn besaßen. Typisch war auch die kleine russische Rauchkammertür. Zahlreiche Maschinen erhielten Ölfeuerung. In Kiew Hbf steht TE-7397, die ehemalige 52 7397, die im Dezember 1943 von WLF an die RBD Oppeln geliefert worden war.  (28.05.1955) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
TE-7397 in Kiew

 

Die für die Sowjetunion bestimmte Güterzuglok Eg-5315 im Herstellerwerk Karlsruhe in Baden. (1921) <i>Foto: Werkfoto</i>
Eg-5315 für die SU

 

Die Loks der SZD-Reihe FD war eine Güterzuglokomotive in Einrahmenbauweise der Bauart 1’E1’ h2. Die Gesamtkonstruktion und der Bau der neuen Lokomotive wurde in nur 170 Tagen vollzogen, und das mit einer großen Anzahl von Neuerungen. Am 31. Oktober 1931 wurde sie erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. 1932 begann die Betriebserprobung. Im November 1932 lieferte die Lokomotivfabrik Luhansk den zweiten Prototyp, der als wichtigste Änderung die Ausstattung mit dem neuen Tender der Reihe Typ 17 hatte. Mit diesem wurde eine Stokeranlage eingebaut. Damit wurde es möglich, die große Rostfläche zu beschicken und die mögliche Leistung der Lok hing nicht mehr von der körperlichen Leistungsfähigkeit des Heizers ab. Zusätzlich entfiel der vor der Rauchkammer angeordnete Dampftrockner. Schon Anfang 1933 wurde die dritte Lokomotive geliefert, die gegenüber dem Vorgänger nur wenig Änderungen hatte. Ab 1933 wurden dann insgesamt 22, 1934 226, 1935 521, 1936 664, 1937 540, 1938 485, 1939 320 und 1940 145 Maschinen hergestellt. Sie war damit die meistgebaute Dampflok der SZD vor dem Zweiten Weltkrieg und wurde bis in die 1960er Jahre im Güterzugdienst landesweit auf nichtelektrifizierten Strecken eingesetzt.  (1936) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
SZD FD 20-1192

 

750mm Schmalspurlok PT4-052 für die russische SZD beim Hersteller Tampere/Finnland. (1946) <i>Foto: Werkfoto</i>
SZD PT4-052

 

Die Reihe wurde unmittelbar vor und während des Ersten Weltkrieges gebaut und war bevorzugt im leichten Schnellzugdienst landesweit auf nichtelektrifizierten Strecken im Einsatz. Sie war eine Dampflok der Bauart Prairie. Ihren Namen erhielt sie nach der Herstellerfirma S = Sormowo. Da die Lokomotive für den Betrieb mit namhaften Schnellzügen vorgesehen war, wurden sie entsprechend ausgeführt. Schon rein äußerlich entsprach sie dem damaligen Zeitgeist von eleganten Schnellzugloks, unterstrichen durch die kegelige Rauchkammertür. Bei der farblichen Ausgestaltung waren die hauptsächlichen Teile der Lok (Kessel außer Rauchkammer, Zylinderblock, Führerhaus) grün lackiert, manchmal auch blau gefärbt. Der Rahmen, die Gestelle, die Radzentren, Pufferbohle und Steuerung waren in rot (Zinnoberrot), die Radreifen und die Achsmitten in weiß ausgeführt. Später entfiel die elegante Lackierung und sie wurde (bis auf das Triebwerk) grün lackiert. Die ersten zehn Dampfloks der Serie C erhielt die Warschauer Eisenbahngesellschaft, die sie vor Kurierzügen einsetzte. Diese Kurierzüge galten zu ihrer Zeit als die schnellsten Züge in Russland, die mittlere Geschwindigkeit betrug 85 km/h, stellenweise wurden Geschwindigkeiten von 100 bis 110 km/h gefahren. Betrug die Reisezeit von Sankt Petersburg bis Warschau 1910 etwa 22 h und 35 min, konnte diese Zeit durch den Einsatz der C auf 18 h und 2 min gesenkt werden. Am 6. Oktober 1913 stellte die Dampflok mit zehn vierachsigen Wagen einen Rekord auf der Dauerfahrt von Sankt Petersburg nach Moskau auf (651 km), sie benötigte für diese Distanz 7 h und 59 min. Stellenweise kam es auf dieser Relation zu Zeiten von 7 h und 30 min, die größte Geschwindigkeit betrug 125 km/h. Alle 678 produzierten Einheiten kamen zur SZD und standen z.T. noch bis Mitte der 1960er Jahre im Einsatz. (1936) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
SZD S 78

 

Die Lokomotiven der Baureihe WL8 der Sowjetischen Eisenbahnen (SZD) waren breitspurige Doppellokomotiven für den Betrieb mit 3 kV Gleichstrom. Ursprünglich als Baureihe N8 eingeführt, erhielten sie 1963 ihre aktuelle Bezeichnung, deren Kürzel WL für die Initialen von Vor- und Nachnamen Wladimir Iljitsch Lenins steht. Der Prototyp N8-001 - hier mit einer "Angstlok" der Reihe L - wurde auf den Strecken Tiflis–Sestaponi und Kropatschowo–Slatoust–Tscheljabinsk erprobt. (07.1956) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
SZD N8-001 und Reihe L

 

S-Bahnzüge auf der Oktober-Eisenbahn Petrowsko-Rasumowskoje bei Moskau. (1957) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
SZD Sr3-11303

 

Die class D ist eine Lokserie, die in einer Anzahl von 333 Stück von ASEA (Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget) zwischen 1925-1943 für die schwedische Staatsbahn (Statens Järnvägar /SJ) gebaut wurde. Die No. 110 erhielt in den 1950er Jahren neue Motoren, sodass ihre Geschwindigkeit von 90 km/h auf 100 km/h heraufgesetzt werden konnte. Die letzten Lokomotiven mit Holzaufbau wurden 1977 außer Dienst gestellt.  (1969) <i>Foto: Chris Deamer</i>
SJ class D No. 110

 

Angeregt durch die Einheitsdampfloks der Deutschen Reichsbahn, entschloss sich auch die bulgarische Staatsbahn BDZ, künftig ihre Beschaffung an deren Baugrundsätzen zu orientieren. 1939 legte die BDZ ihr eigenes Einheitslokprogramm endgültig fest, bedingt durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs konnte das Beschaffungsprogramm aber nur ansatzweise umgesetzt werden. Mangels eigener Lokomotivfabriken wurden alle Loks von deutschen Herstellern konstruiert und geliefert. Dazu gehörte auch die Reihe 03, die als 2'D1'-Schlepptenderlok für Schnell- und Personenzüge konzipiert wurde. Die ersten beiden Lokomotiven mit den Fabriknummern 25931 und 25932 lieferte Henschel 1941 ab. Im Folgejahr kamen mit den Fabriknummern 26566 bis 26575 weitere zehn Lokomotiven, die letzten beiden wurden Anfang 1943 ausgeliefert. Weitere Lokomotiven waren bestellt, im Deutschen Reich wurde jedoch im Zuge der kriegswirtschaftlichen Konzentration der Fertigung die Umstellung auf ausschließliche Produktion von Kriegslokomotiven betrieben. Für kleine Exportserien sah die Kriegswirtschaft keinen Platz mehr vor. Die Lieferung der BDZ-Baureihe 03 endete daher 1943. Die Loks waren bei der BDZ bis in die 1970er Jahre im Einsatz. (1942) <i>Foto: Werkfoto</i>
BDZ 03.06

 

Die BDZ-Baureihe 11 waren schwere, für den Personenzug- und Güterzugdienst auf Hauptbahnen vorgesehene Schlepptenderloks mit der in Europa einmaligen Achsfolge 2’E. Die zwei ersten Vorserienexemplare 11.01 und 11.02 lieferte Henschel mit den Fabriknummern 25933 und 25934 im Jahr 1941 nach Bulgarien ab. Ein Jahr später folgte von Henschel die erste Serienbestellung, acht Stück mit den Baureihennummern 11.03 bis 11.10 und den Fabriknummern 26576 bis 26583. Weitere sieben Lokomotiven fertigte Borsig im Jahr 1943, die Lokomotiven 11.16 bis 11.22 hatten die Borsig-Fabriknummern 15141 bis 15147. Bei Skoda in Pilsen hatte die BDZ weitere fünf Stück bestellt und bereits die Betriebsnummern 11.11 bis 11.15 dafür reserviert. Weitere Lokomotiven bis hin zur Nummer 11.34 waren zur Bestellung vorgesehen, wurden aber aufgrund der deutschen kriegswirtschaftlichen Konzentration auf die Kriegsloks der Baureihen 42 und 52 nicht mehr realisiert. Alle 17 Lokomotiven überstanden den Krieg und wurden nach 1945 von der BDZ auf ihren wichtigsten Strecken eingesetzt. Sie bespannten vor allem schwere Züge auf den östlich von Sofia liegenden Rampenstrecken in Richtung Plowdiw und Plewen. Bis Anfang der 1970er Jahre wurden die Lokomotiven ausgemustert.  (1942) <i>Foto: Werkfoto</i>
BDZ 11.03

 

Die BDZ-Baureihe 46 war eine Güterzug-Tenderlokomotiven mit der Achsfolge 1’F2’. Die BDZ beschaffte in zwei Serien 1931 und 1943 insgesamt 20 Lokomotiven dieser Baureihe, die die stärkste je beschaffte bulgarische Dampflok war. Die BDZ orderte bei der polnischen Firma Cegielski zunächst zwölf Lokomotiven der neuen Baureihe 4.500 mit der Achsfolge 1’F2’ h2t mit Zweizylindertriebwerk und einfacher Dampfdehnung, die 1931 geliefert wurden. Die Baumusterlok 4.501 (spätere 46.01) steht hier beim polnischen Hersteller zur Abholung bereit. 1936 stellte die BDZ ihr Nummernsystem um, aus der Reihe 4.500 wurde die Reihe 46. Die zweite Bauserie der Reihe 46 erhielt einen Zweiachsantrieb, wobei der Innenzylinder auf die zweite und die Außenzylinder auf die dritte Kuppelachse wirkten. Weitere Unterschiede zur ersten Bauserie von 1931 waren kürzere seitliche Wasserkästen und ein hinteres Drehgestell mit Außenrahmen. 1943 wurden die Loks mit den Fabriknummern 11.794 bis 11.801 geliefert. Eine der letzten Lokomotiven wurde in Deutschland vor Auslieferung durch das Lokomotiv-Versuchsamt Grunewald eingehend untersucht. Es zeigte sich, dass sie das vorgesehene Leistungsprogramm, das die Beförderung von 420 t schweren Kohlezügen über eine Steigung von 2,5 % mit mindestens 20 km/h vorsah, problemlos erfüllte. Zwei Loks, die 46.03 und 46.13, blieben museal erhalten. 46.03 wurde seit März 2014 im Ausbesserungswerk Sofia betriebsfähig aufgearbeitet und ist seit 2015 wieder im Einsatz. (1931) <i>Foto: Werkfoto</i>
BDZ 4.501

 

Im Rahmen ihres Einheitsprogramms beschaffte die BDZ ab 1931 Schlepptenderloks mit der Achsfolge 1'D1' (Bauart „Mikado“) für den Schnellzugverkehr. Als erste Baureihe nach den neuen Baugrundsätzen wurde die Baureihe 8.000 (spätere BDZ-Baureihe 01) konstruiert und beschafft. Hergestellt wurden die ersten drei Exemplare von Hanomag in Hannover. Nachdem Hanomag im Zuge der Weltwirtschaftskrise den Lokomotivbau aufgegeben hatte, erhielt der polnische Hersteller Fablok seinen ersten Exportauftrag. Mit den Fabriknummern 455 bis 464 kamen 1931 insgesamt 10 Lokomotiven aus Chrzanow. Eingereiht wurden sie unter den Nummern 8.005 bis 8.0014, ab 1936 als 01.04 bis 01.13. Gegenüber der Vorserie erhielten die Lokomotiven vor allem einen etwas längeren Schlepptender mit größerem Fassungsvermögen an Wasser und Kohle. Weitere Lieferungen kamen 1935 nach Bulgarien, die insgesamt 10 in diesem Jahr gelieferten Lokomotiven verteilten sich auf drei weitere Hersteller, u.a. Borsig und Henschel. Alle 23 Lokomotiven der Baureihe 01 überstanden den Krieg und wurden nach 1945 von der BDZ weiterhin auf ihren wichtigsten Strecken eingesetzt. Ab etwa 1950 wurde ein Teil der Loks mit Masut (einem Destillationsrückstand aus Erdöl) befeuert. Sie bespannten zuletzt Schnell- und Personenzüge auf der Hauptstrecke in Richtung Türkei zwischen Plowdiw und Svilengrad. Bis 1979 wurde die Baureihe ausgemustert. (1931) <i>Foto: Werkfoto</i>
BDZ 8.005

 

Von der 1'E Personenzuglok wurden zwischen 1931 und 1935 insgesamt 16 Loks an die BDZ abgeliefert. Die Baumusterlok stellte die Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff (Berlin) her, die sich hier im grauen Fotografieanstrich auf dem Werkshof präsentiert.  (1931) <i>Foto: Werkfoto</i>
BDZ 9.001

 

Zugtreffen im Bahnhof Gorna Orjachowica, einer für Zucker und Zuckererzeugnisse bekannten Stadt in Nordbulgarien. Über den Ort verlaufen die Haupteisenbahntrassen Nr. 2 (Sofia–Warna) und Nr. 4 (Russe–Podkowa). Auch internationale Bahnverbindungen fahren seit jeher über den Eisenbahnknotenpunkt: Istanbul–Bukarest, Thessaloniki–Budapest und Sofia–Bukarest–Kiew–Moskau. Mit der Eröffnung des Bahnhofes im Jahre 1899 nahm die Bevölkerungszahl des Ortes deutlich zu. 20 % der arbeitsfähigen Bevölkerung waren bei der Bulgarischen Eisenbahn beschäftigt. Auf dem Foto haben sich BDZ 812, 814 und 813 (spätere 17.12, 17.14 und 17.13, gebaut von Henschel im Jahr 1912) im Bahnhof Gorna Orjachowica versammelt. (1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 17 in Gorna Orjachowica

 

Schmalspurlok 603.76 der Spurweite 760mm, geliefert ab 1940 von der BMAG, der Bulgarischen Staatsbahn (BDZ) auf der sog. Rhodophenbahn im Bahnhof Verna-Mestra während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Vom Aufbau her entsprachen die Loks der DR-Baureihe 99.73–76 und wurden für den speziellen Einsatz in Bulgarien lediglich in einigen Details geändert. So wurden sie etwas leistungsfähiger gestaltet, wobei Rostfläche, Verdampfungsheizfläche, Überhitzerfläche und Kesseldruck erhöht wurden. Die Folge war eine etwas schwerere Maschine gegenüber der Ursprungsform. Der Hauptunterschied war der Durchmesser der Kuppelräder, wodurch die Höchstgeschwindigkeit auf 45 km/h gesteigert werden konnte. Dazu hatten die bulgarischen Lokomotiven Verkleidungsbleche zwischen Kessel und Triebwerk. Für den Einsatz in waldreichen Gebieten hatten alle Lokomotiven einen Filter zur Vermeidung übermäßigen Funkenfluges sowie einen angebauten Schneepflug. In der Laufwerkskonstruktion waren keine Änderungen nötig, der minimale Kurvenradius der Rhodopenbahn betrug 60 m. Gekuppelt waren die Lokomotiven mit der sogenannten Bosnia-Kupplung.  (1942) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
BDZ 603.76 in Cerna-Mesta

 

ÖBB 1116.275 mit einem Kesselwagen-Ganzzug (DGS) im Murrtal bei Schleißweiler. (19.04.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ÖBB 1116.275 bei Schleißweiler

 

BR 44722 (4-6-0, LMS-Klasse 5 „Black Five“, Indienststellung am 30.04.1949 von Crewe Works) verlässt ihre Heimatstadt in Perth in Schottland, wo sie auch im April 1967 ausgemustert wurde.  (29.05.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (109)

 

Mit gleich 3 Loks fährt ein Eilzug aus Mittenwald kommend in Klais ein. Zuglok ist eine DB 111, davor eine ÖBB 1044 sowie die ÖBB 1110.529. (02.1974) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
Einfahrt nach Klais

 

Gedeckter Güterwagen der Bauart Gs 01 87 124 7 067-5 der französischen Staatsbahn SNCF.  (09.1969) <i>Foto: Reinhard Todt</i>
SNCF Gs-Wagen

 

BBÖ 1170.08 mit BBÖ 1670.04, seit einem halbem Jahr als E 45 08 und E 22 104 unterwegs, vor D 77 im Stubaital bei Patsch auf dem Weg zum Brenner.  (09.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 45 und E 22 bei Patsch

 

E 22 122 (BBÖ 1670.22) vor D 122 bei Rattenberg im Inntal zwischen Jenbach und Wörgl.  (15.09.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 22 122 im Inntal

 

E 22 126 (BBÖ 1670.26) vor einem Personenzug bei Hall in Tirol. (16.09.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 22 126 bei Hall/Tirol

 

56 3401 und 57 208 befördern einen Güterzug bei Rottenmann in der Steiermark zwischen Selzthal und Leoben.  (21.07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
56 3401 + 57 208 b. Rottenmann

 

Pressefoto zur Übergabe einer russischen Dampflok des Typs "Josef Stalin" (IS20) an das neue Lokpersonal in Leningrad (seit 1991 St. Petersburg). Die von 1931 bis 1942 gebaute Maschine galt als die größte und stärkste Personenzuglok in Europa vor dem Zweiten Weltkrieg. Ihren Namen erhielt sie bei der Produktion in der Lokomotivfabrik Kolomna nach Josef Stalin. Bei Probefahrten soll die Lok eine Leistung von 3200 PS ereicht haben. Schwierigkeiten gab es allerdings bei der Fahrt durch Gleisbögen bei hoher Geschwindigkeit, da die Lok zu einem unruhigen Lauf neigte, was zu der Einschätzung führte, dass sie nur für die Beförderung schwerer Züge mit nicht allzu hoher Geschwindigkeit geeignet war. So wurde ihre Höchstgeschwindigekit auch nur auf 115 km/h festgesetzt. Generell gestaltete sich der Einsatz der Loks auf Grund der hohen Achslast von bis zu 21 t als schwierig, da sie wegen des schlechten russischen Oberbaus nicht freizügig einsetzbar war. Bis 1972 waren alle 650 Maschinen ausgemustert. Als einzige Lok blieb IS20-578 als Denkmal im städtischen Depot von Kiew auf Initiative des Vorstehers der Kiewer Eisenbahnverwaltung erhalten. (1934) <i>Foto: ETM St. Petersburg</i>
Lokübergabe

 

Die Deutsche Reichsbahn bezeichnete ab 1938 die österreichischen Loks der Reihe 1670 als als E 22.1. Diese waren ursprünglich 1928/29 für die neu elektrifizierte Strecke der Salzburg-Tiroler-Bahn westlich von Salzburg gebaut worden. Ab 1953 kehrte die ÖBB zur Ursprungsbezeichnung zurück. Die Fahrzeuge wurden bis 1983 ausgemustert. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Otto Zell)</i>
E 22 127 (BBÖ 1670.27)

 

ÖBB 692.432 (LiHo, Baujahr 1925) wurde am 01.12.1963 bei der ÖBB ausgemustert und tat anschließend Dienst bei VOEST in Linz (Donau), wo Gerhard Moll sie auch erwischte. Am 07.06.1967 wurde sie dort abgestellt. (12.06.1962) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
ÖBB 692.432

 

186 209 der Alpha Trains Belgium NV/SA, Antwerpen (Nutzer: Crossrail Benelux N.V., Borgerhout) erreicht mit einem DGS den Bahnhof Oberhausen West. (10.04.2019) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
XRail 186 209 in Oberhausen

 

SNCB 64.055 - eine von 168 Maschinen, die nach dem 1. Weltkrieg nach Belgien abgeliefert wurden - im Bahnhof Ostende.  (21.05.1960) <i>Foto: A. E.  Durrant</i>
pr. P 8 in Belgien (1)

 

SNCB 64.038 wurde aufgrund des Versailler Vertrags nach dem 1. Weltkrieg nach Belgien abgeliefert. Nach der deutschen Besetzung Belgiens im 2. Weltkrieg wurden ab Herbst 1940 alle 167 noch vorhandenen Loks wieder an die Reichsbahn abgegeben. Nach Beendigung des Krieges waren alle belgischen P 8 außer Landes. Bis 1950 kamen aus den Westzonen wieder 153 Maschinen zurück, die dann der neuen Nummernreihe 6400 zugeordnet wurden. Bei ihrem neuen alten Besitzer ist hier 64.038 zu sehen. Die letzte belgische Dampflok wurde im April 1967 ausgemustert und war bezeichnenderweise eine P 8 (64.045). (1958) <i>Foto: David Adams</i>
pr. P 8 in Belgien (2)

 

Unter Zuhilfenahme einer Schiebelok fährt SNCF 141R 189 aus dem Bahnhof Boulogne-sur-Mer, südlich von Calais. (19.04.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
SNCF 141R 189 in Boulogne

 

PKP Ok1-359 wurde 1918 als "Posen 2431" in Frankfurt/Oder Pbf in Dienst gestellt. 1920 wurde sie in "Osten 2545" umgezeichnet und war ab 1936 als 38 2155 in der RBD Dresden stationiert. Nach dem Kriegseinsatz irgendwo im "Osten", wurde sie ab Oktober 1945 beim Bw Olawa (Ohlau/Niederschlesien) als Ok1-359 beheimatet. Seit März 1989 ist sie offizielle Museumslok in Wolsztyn. (22.07.1989) <i>Foto: Rolf Diesler</i>
PKP Ok1-359 in Wollstein

 

Die PKP Reihe Ok22 basierte unverkennbar auf der preußischen P 8. Entwickelt wurden die Lokomotiven von Hanomag in Hannover, welche 1923 auch die ersten fünf Lokomotiven an die PKP lieferte. Weitere 185 Lokomotiven fertigte dann der polnische Lokomotivhersteller Fablok in Chrzanów in Lizenz. Museumslok Ok 22-31 wurde in Grodzisk Mazowiecki, etwa 30 km südwestlich von Warschau, angetroffen. (20.07.1989) <i>Foto: Rolf Diesler</i>
PKP Ok22-31 in Grodzisk

 

Eine ÖBB 1020 im Salzachtal auf der Salzburg-Tirolerbahn bei Werfen zwischen Hallein und Bischofshofen. (10.1960) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
ÖBB 1020 bei Werfen

 

Das Bild des ÖBB ET 4010 gibt Rätsel auf. Sicher ist nur, dass es nicht der "Johann Strauß" (Frankfurt - Wien) sein kann, weil dieser ab Sommerplan 1973 als lokbespannter Zug gefahren wurde, der Triebwagen aber bereits das neue ÖBB-Logo trägt, das erst ab 1974 sukzessive eingeführt wurde. Die abgebildete Strecke ist dreigleisig und der Oberleitungsmast hinter dem ersten Sitzwagen ist ungewöhnlich: Doppelausleger und breiter als üblich. Möglicherweise befinden wir uns irgendwo in Österreich. (1976) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
ÖBB 4010 bei ?

 

Zwischen 1955 und 1956 wurden insgesamt 10 Lokomotiven der Reihe 242 (242 F 2001 bis 2010) in Dienst gestellt. Mit der Achsfolge 2'D 2' war sie (abgesehen vom französischen Prototyp 242 A1 und den beiden deutschen 06) die einzige Schnellzuglok Europas mit dieser Achsfolge, die in Serie ging. Mit einer Leistung von 3110 kW (rund 4230 PS) stellte sie vor einem 480 t-Zug mit 150 km/h den Geschwindigkeitsrekord für Dampfloks in Spanien auf. Die gesamte Serie wurde dem Bw Miranda de Ebro zugeteilt, wo sie auf der Linie Madrid - Irun (Baskenland) auf dem Abschnitt Ávila - Miranda de Ebro die Schnellzüge bespannten. Mit der Elektrifizierung der Strecke im Jahr 1968 fanden sie noch ein Refugium auf der Strecke Miranda de Ebro - Zaragoza. Ab 1974 wurden alle Loks ausgemustert, 242 F 2009 blieb im Museo del Ferrocarril de Madrid-Delicias erhalten. Die Aufnahme der 242 F 2003 entstand im Bahnhof Venta de Banos in der Provinz Palencia. (1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
RENFE 242 F 2003 in Venta

 

CP 295 im Bahnhof Porto-Campanha. Der Bahnhof ist Endbahnhof der von Lissabon kommenden Linha do Norte. (1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
CP 295 in Porto-Campanha

 

ÖBB 657.1464 stand zum Zeitpunkt der Aufnahme im Sommer 1968 kurz vor ihrer Ausmusterung. Die 1917 bei Borsig in Berlin gebaute Lok wurde als "Stettin 5427" in Dienst gestellt und landete nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich. Am 24.09.1968 wurde sie in St. Valentin ausgemustert. (1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
ÖBB 657.1464 in St. Valentin

 

Ein SNCF-VT passiert in Saarbrücken die Saarstahlwerke auf dem Weg nach Forbach. (1961) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
SNCF VT in Saarbrücken

 

Viel weiter hätte Lok 80011 im Hafengebiet von Lymington nahe Southampton in Hampshire nicht fahren dürfen, dann hätte man sie aus dem Solent, einem Seitenarm des Ärmelkanals zwischen der Südküste Englands und der Isle of Wight holen müssen. Von der BR-Standardklasse 4 (2-6-4T) wurden zwischen 1951 und 1956 130 Loks von Brighton gebaut, 15 (80000–80009, 80054–80058) bei Derby Works und 10 (80106–80115) in Doncaster Works. Die erste Lok war 80010 aus Brighton aus dem Jahr 1951. Fünfzehn weitere Loks, die 1957 gebaut werden sollten, wurden wegen der Traktionsumstellung auf Diesel annulliert. (30.06.1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (104)

 

Norfolk & Western No 2133, eine Class Y6 2-8-8-2 (Baujahr 1938), mit einem leeren Kohlezug, bestehend aus 105 Wagen, bei Vinton, östlich von Roanoke in Virginia. Beladen wurden in diesen Zügen bis zu 9500t Kohle transportiert - und wir empfanden den 4000t-Erzzug mit zwei Dampfloks im Emsland als das Non plus ultra.... (04.1955) <i>Foto: Collection Robin Fell</i>
N&W No. 2133 in Virginia

 

Ein Güterzug mit der J-Class 1220 und Schiebelok 701 auf dem Weg nach Gisborne am Lake Karangata bei Tiniroto auf der Nordinsel Neuseelands.  (20.08.1955) <i>Foto: D.C. Ross</i>
Dampf in Neuseeland (2)

 

J-Class No. 1227 der NZR im Bahnhof Gisbourne im Nordosten der Nordinsel von Neuseeland. Die J-Class entstand ab 1939 für den Einsatz auf den leichteren Nebenstrecken des neuseeländischen Eisenbahnnetzes, konnte aber auch Expresszugzüge auf Hauptstrecken befördern. Die ersten 30 Loks wurden der Nordinsel zugewiesen, die letzten 10 der Südinsel für den Einsatz auf dem hügeligen Abschnitt zwischen Dunedin und Oamaru. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die Neuseeländische Eisenbahn insbesondere auf der Nordinsel einen problematischen Kohlemangel. Daher wurden 12 Loks auf Ölfeuerung umgebaut, da schweres Heizöl in reichlicher Menge verfügbar war. Die letzten JBs wurden im März 1968 aus dem Dienst genommen, da der Dampfbetrieb auf der Nordinsel ohnehin beendet war. (06.08.1956) <i>Foto: D.C. Ross</i>
Dampf in Neuseeland (3)

 

Die NZR KA-Klasse war eine zwischen 1939 und 1945 gebaute 4-8-4-Dampflok für den gemischtem Verkehr auf dem neuseeländischen Eisenbahnnetz. Die 146t schwere verkehrte auf der Spurweite von 1067 mm und hatte eine Leistung von 1.400 PS. Zwischen 1947 und 1953 wurde sie auf Ölfeuerung umgebaut. Eine Lok dieser Baureihe war am 24. Dezember 1953 am schwersten Eisenbahnunfall Neuseelands beteiligt, als die Brücke des Whangaehu-Flusses unter dem Expresszug Nr. 626 von Wellington nach Auckland in Tangiwai auf der zentralen Nordinsel Neuseelands zusammenbrach. Lok KA 949 und die ersten sechs Wagen fielen in den Fluss und töteten 151 Menschen. (1959) <i>Foto: R. Hepburn</i>
Dampf in Neuseeland (4)

 

J-Class 1239 mit einem Güterzug in Gisbourne auf der Nordinsel Neuseelands. (12.09.1959) <i>Foto: R. Hepburn</i>
Dampf in Neuseeland (5)

 

NRZ 472 (eine 4-6-2 A-Class) vor der Kulisse des Otira George Rock im Arthur's Pass Nationalpark auf dem Weg nach Christchurch auf der Südinsel Neuseelands. (27.08.1960) <i>Foto: Dave Walden</i>
Dampf in Neuseeland (6)

 

NZR A-Class (4-6-2) No. 472 (Baujahr zwischen 1906 und 1914) im Tal des Otira River im Westland District der Region West Coast auf der Südinsel von Neuseeland. (27.08.1960) <i>Foto: D.C. Ross</i>
Dampf in Neuseeland (7)

 

Southern-Railways installierte im Jahr 1925 eine Werbekampagne, die Loks, die durch die Grafschaften Devon und Somerset fuhren, aufgrund ihrer Verbindung zur King Arthur Legende, mit den entsprechenden Namen versah. Die im September 1925 in Dienst gestellte Lok 30790 erhielt den Namen "Sir Villiars", hier aufgenommen in Bournemouth. Im November 1961 wurde sie ausgemustert. (24.07.1952) <i>Foto: M.C. Mugridge</i>
British Rail (105)

 

BR 73059 mit einem Schnellzug bei Grantshouse auf der Strecke Edinburgh - Newcastle upon Tyne. (1959) <i>Foto: M.C. Mugridge</i>
British Rail (106)

 

BR 61171 und 70002 im Bahnhof Liverpool Lime Street. Lime Street war einer der ersten Bahnhöfe, von denen aus Post per Eisenbahn befördert wurde. Das in den 1880er Jahren entstande Bahnsteigdach ist heute noch erhalten. (24.05.1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (107)

 

Die Klasse A4 war eine stromlinienförmige 4-6-2-Dampflok, die 1935 von Nigel Gresley für die London und die North Eastern Railway (LNER) entworfen wurde. Ihr stromlinienförmiges Design ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Die 4468 (BR-Nr. 60022) "Mallard" ("Stockente") macht bis heute der 05 002 den Weltrekordtitel als schnellste Dampflokomotive streitig. Hier fährt 60002 "Sir Murrough Wilson" in Craigentinny, einem Vorort von Edinburg ein. Der Abzweig durfte offenkundig nur mit 15 mph (= 25 km/h) befahren werden. (26.06.1961) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (108)

 

Lok 302 stammt aus der Reihe Ce 4/6 der Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon (BLS), die in insgesamt 17 Exemplaren gebaut wurde. Die ersten 14 Loks, zu der auch die 302 zählt, wurden 1920 und die letzten drei 1924 angeschafft. Die letzten drei Maschinen hatten eine leicht erhöhte Leistung und auch eine um 10 km/h höhere Höchstgeschwindigkeit. Lok 302 wurde 1969 ausgemustert. (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
BLS Ce 4/6 302 in Spiez

 

Lok 310 der Gürbetalbahn (Bern - Thun) im Bahnhof Spiez. Da die Loks freizügig auf den Bahnen Spiez-Erlenbach-Bahn, Spiez-Erlenbach-Zweisimmen-Bahn, Bern-Schwarzenburg-Bahn und Bern-Neuenburg-Bahn eingesetzt wurden, war auch sie auf dem BLS-Netz in Spiez anzutreffen. (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
GTB Ce 4/6 310 in Spiez

 

BCFeh 4/4-Tw Nr. 12 (SWS/SIG/BBC, Baujahr 1914) der Leuk-Leukerbad-Bahn im schweizerischen Kanton Wallis fährt über die Rhonebrücke in Leuk ein. Hier bestand Anschluss zur Simplonlinie. (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Leuk-Leukerbad-Bahn (1)

 

Tw 12 (BCFeh 4/4) der Leuk-Leukerbad-Bahn in Leuk. Die Leuk-Leukerbad-Bahn, abgekürzt LLB (franz.: Chemin de fer Loèche-Loèche-les-Bains), betrieb zwischen 1915 und 1967 die 10 Kilometer lange schmalspurige Zahnradbahnstrecke im schweizerischen Kanton Wallis. Vom Startpunkt aus führte die Strecke durch das Dalatal über das etwas höhergelegene Leuk hinauf zum Kurort Leukerbad (französisch Loèche-les-Bains) auf eine Höhe von 1394 Metern. Um den Höhenunterschied von 771 Metern und die Steigungen von bis zu 160 Promille zu überwinden, waren 5 Streckenkilometer mit einer Zahnstange des Systems Abt versehen.  (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Leuk-Leukerbad-Bahn (2)

 

Die blau-grau lackierten elektrischen Triebwagen der LLB vom Typ ABFe 4/4 wurden mit 1500 Volt Gleichstrom versorgt. Tw 12 wurde 1914 von den SWS, SIG und BBC gebaut. Mit je zwei 255 PS-Motoren wies er ein Dienstgewicht von 33 Tonnen auf, hatte eine Länge von 12,6 m und eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h bergauf. Platz bot er mit acht Sitzplätzen in der ehemaligen zweiten und 24 Sitze in der ehemaligen 3. Wagenklasse. Tw 12 wurde 1967 ausgemustert. (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Leuk-Leukerbad-Bahn (3)

 

Tw 12 mit einem Personenzug nach Leukerbad im Bahnhof Leuk (franz. Loèche-les-Bains). (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Leuk-Leukerbad-Bahn (4)

 

Tw 12 mit Beiwagen 21 und 22 auf der Zahnradstrecke bei Leukerbad. (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Leuk-Leukerbad-Bahn (5)

 

Tw 12 mit Beiwagen 21 und 22 begegnen einer Schafherde am Haltepunkt Albinen. (12.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Leuk-Leukerbad-Bahn (6)

 

Ein Zug der Brig-Visp-Zermatt-Bahn bei Herbriggen. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Brig-Visp-Zermatt-Bahn (2)

 

HGe 4/4 11 der BVZ mit einem Personenzug zwischen Täsch und Randa. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Brig-Visp-Zermatt-Bahn (3)

 

Ein Güterzug der Brig-Visp-Zermatt-Bahn zwischen Herbriggen und St. Niklaus. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Brig-Visp-Zermatt-Bahn (4)

 

Blick auf den Bahnhofsvorplatz in Brig. Hier begann die 97 km lange Hauptstrecke nach Disentis, die die Kantone Graubünden, Uri und Wallis über den Furkapass und den Oberalppass verband. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Furka-Oberalp-Bahn (23)

 

FO HGe 4/4 Nr. 32 mit einem Persoenzug zwischen Realp und Andermatt. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Furka-Oberalp-Bahn (24)

 

Szene im Bahnhof Andermatt. Links Lok 20 der FO. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Furka-Oberalp-Bahn (25)

 

Ein Materialzug der FO auf dem Bugnei-Viadukt bei Sedrun. (22.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Furka-Oberalp-Bahn (26)

 

Zug 26 der FO auf der Oberalppasshöhe auf 2033 m Höhe. (23.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Furka-Oberalp-Bahn (27)

 

RhB 405 (Ge 6/6 I) in Valendas-Sagogn auf der Bahnstrecke Reichenau-Tamins–Disentis/Mustér, die die Verbindung zur Stammstrecke der Matterhorn-Gotthard-Bahn herstellt. Die Strecke wird auch vom Glacier-Express befahren und verbindet das Vorderrheintal mit dem Alpenrheintal. (24.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
RhB 405 in Valendas-Sagogn

 

RhB-Ge 4/4 I Nr. 601 (Baujahr 1947) kreuzt mit einem anderen RhB-Zug im Bahnhof Alvaneu auf der Albulabahn Thusis - St. Moritz. Rechts steht eine RhB-Ge 6/6II der Haupt-Lieferserie, vermutlich die 705 "Pontresina/Puntraschigna". Sie war zum Aufnahmezeitpunkt gerade einmal 3 Monate in Betrieb. (26.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Zugkreuzung in Alvaneu

 

ABFe 4/4 Nr. 482 der RhB im Bahnhof Chur. (26.09.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
RhB 482 in Chur

 

Ge 6/6 I Nr. 606 der RhB mit einem Güterzug in Klosters. (01.10.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
RhB 406 in Klosters

 

RhB 401 (Baujahr 1921) mit einem Personenzug im Bahnhof Landquart. (01.10.1965) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
RhB 401 in Landquart

 

Voitersreuth in Böhmen (Vojtanov) ist nur ein kleines Dorf. Da es aber Grenzstation zwischen Deutschland und Tschechien (früher zwischen Sachsen und Böhmen) an der grenzüberschreitenden Bahnstrecke Plauen–Cheb (Eger) war, besitzt es ein üppiges Empfangs-und Zollgebäude. Der Sonderzug mit VT 2.09.232 wartet eine Zugkreuzung ab, da die Strecke nach Frantiskovy Lazne (Franzensbad) eingleisig ist. (23.03.2019) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
VT 2.09.232 in Vojtanov (1)

 

Ausfahrt des Sonderzug in Vojtanov (Voitersreuth) in Tschechien. (23.03.2019) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
VT 2.09.232 in Vojtanov (2)

 

Auf der Tauernbahn zwischen Schwarzach-St. Veit und Bad Hofgastein stießen am 22. August 1929 um 11.33 Uhr bei Loifarn der D 115 mit 380.113 (rechts) und der P 716 mit 270.244 zusammen. Vier Fahrgäste starben, 61 wurden verletzt. (22.08.1929) <i>Foto: unbekannt</i>
Unfall bei Loifarn

 

LNER class A4 60007 "Sir Nigel Gresley", noch in ihrer "brunswick-green"-Lackierung der British Rail, unterwegs auf der Strecke Edinburgh - Aberdeen. Nach ihrer Abstellung Anfang 1966 erhielt sie eine "garter-blue"-Lackierung, die sie bis heute als Museumslok behalten hat. Sir Nigel Gresley war übrigens der Konstrukteur der Lok und wurde geehrt, weil die 60007 die 100. Gresley-Pacific war. Die Lok ist auch Inhaber des "postwar steam record speed", also der schnellsten Fahrt einer britischen Dampflok nach dem Zweiten Weltkrieg, mit 112 m.p.h. (ca. 180 km/h), die am 23. Mai 1959 erreicht und mit einer entsprechenden Plakette an der Lok geehrt wurde. (1965) <i>Foto: J.B. Snell</i>
British Rail (98)

 

73004 (Riddles BR Class 5 4-6-0, gebaut im Juni 1951 von Derby Works) mit einem Personenzug und Schubunterstützung in den Mildlands auf dem Weg nach Sheffield. (1962) <i>Foto: John Whitmeyer</i>
British Rail (103)

 

Die 1860 bei StEG gebaute Lok 680 war zunächst bei der österreichischen Südbahn im Einsatz, von 1925 bis 1964 bei der Graz-Köflacher-Eisenbahn. Im Rahmen der Wiederaufführung von Buster Keatons Stummfilm "Der General" aus dem Jahre 1926 erreicht sie auf Werbetour - übrigens genau 100 Jahre nach dem tatsächlichen Ereignis in den amerikanischen Südstaaten - den Frankfurter Hauptbahnhof. (02.1962) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
Der "General" (12)

 

Mit abblasenden Sicherheitsventilen hat 52 6288 (BMAG, Baujahr 1943) vom Bw Linz/Donau soeben über die Innbrücke den Bahnhof Passau verlassen und wird gleich die Grenze nach Österreich passieren.  (18.03.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
52 6288 in Passau

 

Die Fahrzeuge der Y6-Generation wurden in den späten 1940er Jahren von der schwedischen SJ in Auftrag gegeben wurden, um die sehr wartungsintensiven Fahrzeuge von Hilding Carlssons Mekaniska Verkstad aus den Jahren 1930 bis 1940 abzulösen. Die erste Variante der Triebwagenbaureihe war der Y6, die zwischen 1953 und 1957 in 251 Exemplaren geliefert wurden. Es folgte der Y7, der ursprünglich als YBo7 bezeichnet wurde. 1970 bekam er die Baureihenbezeichnung Y7. Zwischen 1957 und 1960 wurden die Fahrzeuge bei ASJ in Linköping und bei den Eksjöverken in Eksjö gebaut. Zusammen mit den sieben aus Y6 und Y8 umgebauten Fahrzeugen wurden 129 Stück produziert. Hier sind Y7 1161 und 1234 in Högsbyn (Dalsland) am Ravarpen-See in der schwedischen Provinz Västra Götalands län unterwegs. Die Fahrzeuge gehören dem örtlichen Museumsverein in Bengtsfors namens DVVJ und verkehren in den Sommermonaten 2x täglich auf der Strecke Bengtsfors  - Mellerud. (08.2013) <i>Foto: Frank Neuwald</i>
SJ Y7 in Högsbyn

 

Die 1953 von Euskalduna in Lizenz der North British Locomotive Company/Schottland gebaute 141 F 2263 der spanischen "Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles" (RENFE) mit einem Personenzug bei Miranda de Ebro in der Provinz Burgos in Spanien.  (1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
RENFE 141 F bei Miranda

 

JZ 97-014 mit einer Schiebelok auf der Bahnstrecke Lasva – Donji Vakuf – Jajce/Bugojno in bosnischer Spurweite mit gemischtem Adhäsions- und Zahnradantrieb, die von Lasva im Bosnatal über den Komarpass und Donji Vakuf nach Bugojno und Jajce führte, hier auf dem Zahnstangenabschnitt am Komarsattel. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (7)

 

JZ 97-028 mit einem Personenzug bei Donji Vakuf. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (8)

 

Im Bahnhof Donji Vakuf treffen JZ 97-028 und 97-031 aufeinander. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (9)

 

JZ 97-035 als Schiebelok an einem Personenzug bei Donji Vakuf. Zuglok ist wohl JZ 97-028 (vgl. Bild-Nr. 57283), die jetzt mit vereinten Krädten Anlauf über den Komarsattel nehmen. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (10)

 

Ein Güterzug mit der 760mm JDZ-Schmalspurlok Nr. 1932, die neu an die JDZ geliefert, aber nicht in das JDZ-Schema eingereiht wurde und einer UNRRA 0-8-0-Lok im Bahnhof Donji Vakuf. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (11)

 

ÖBB 52 2325 (Henschel, Baujahr 1943) passiert mit einer unbekannten Schwesterlok das Blocksignal des Blockposten Db1 (Dirnbach-Stoder heute Hinterstoder) bei St. Pankraz auf der Pyhrnbahn zwischen Klaus und Spital am Pyhrn. (1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
ÖBB 52 2325 bei St. Pankraz

 

86 476 wurde am 18. Janaur 1943 von der Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik, Werk Posen, direkt nach Österreich zum Bw (Zfst) Stadlau geliefert. In Hieflau, wo diese Aufnahme entstand, war sie von 1966 bis 1971 stationiert. Am 20.03.1972 wurde sie ausgemustert und ist heute bei der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte in Ampflwang zu bewundern. (04.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
ÖBB 86 476 in Hieflau

 

ÖBB 52 6880 (WLF, Baujahr 1943) und 86 476 in der Zugförderstelle Hieflau. (04.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
ÖBB 86 und 52 in Hieflau

 

SBB 482 001 mit einem Kesselwagen-Ganzzug (DGS) südlich von Lützelsachsen nahe Weinheim an der Bergstraße. (14.02.2019) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
SBB 482 001 bei Lützelsachsen

 

Auf der tschechischen Seite des Bahnhofs Bayerisch-Eisenstein steht CD 842 024 mit Zug 7547 (Zelezna Ruda-Alzbetin (= Bahnhof Bayerisch-Eisenstein) - Klatovy) bereit. Die Baureihe 842 (ursprünglich CSD-Baureihe M 274.2) ist ein vierachsiger Dieseltriebwagen für den Regionalverkehr der Tschechischen Bahn, der 1993/94 in 37 Exemplaren gebaut wurde.  (05.08.2015) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bf Bayerisch-Eisenstein (5)

 

CD 754 009 mit R 775 nach Praha hl.n in Bayerisch-Eisenstein (Zelezna Ruda-Alzbetin). Die CSD-Baureihe T 478.4 (ab 1988: Baureihe 754) ist eine dieselelektrische Universallokomotive, die zwischen 1978 und 1980 in 86 Exemplaren gebaut wurde. Dem markanten Äußeren mit den blendfreien Führerständen verdanken die Lokomotiven ihren Spitznamen "Taucherbrille" oder "Brillenschlange" (Brejlovec).  (05.08.2015) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bf Bayerisch-Eisenstein (6)

 

ÖBB 1020.014 mit Wintersport-Sonderzug D 13223 auf der Giselabahn in Fieberbunn. (02.1989) <i>Foto: Robin Fell</i>
ÖBB 1020.014 in Fieberbunn

 

ÖBB 1116.100 mit einer Schwesterlok vor TEC 42179 (Köln-Eifeltor - Roncafort/Italien) bei Brixlegg zwischen Wörgl und Jenbach. (14.03.2012) <i>Foto: Thomas Konz</i>
ÖBB 1116 bei Brixlegg

 

Seit 2007 unterstützen die ÖBB mit der jährlichen "ÖBB-Sterneaktion" Mitmenschen in Not. 2010 wurde mit der eigens gestalteten "LICHT INS DUNKEL"-Lok 1116.126 ein weithin sichtbares Zeichen gesetzt. Hier überquert sie mit EC 113 (Saarbrücken - Klagenfurt) die deutsch-österreichische Grenze über die Saalach bei Freilassing. (09.09.2012) <i>Foto: Thomas Konz</i>
ÖBB 1116.126 bei Freilassing

 

Die tschechische 623 002 (ex Kauschau-Oderberger Eisenbahn) wurde nach der deutschen Besetzung des Sudetenlandes als 51 002 ins Nummernsystem der Reichsbahn eingeordnet. 16 dieser schmucken Mallets liefen von 1938 bis 1945 als Baureihe 51 für die DRB. Die 1913 gebaute 51 002 des Bw Hannsdorf der RBD Breslau steht hier im heimatlichen Hannsdorf (heute Hanušovice) vor der Nordmährischen Brauerei und Malzfabrik AG (heute Pivovar Holba), deren Gebäude noch heute existieren. Die Anlagen des Bahnbetriebswerks mit dem Rundlokschuppen sind dagegen nur noch zu erahnen. Bereits 1956 schieden die letzten CSD-Maschinen dieser Gattung aus. (10.08.1942) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
51 002 in Hannsdorf (3)

 

ÖBB 1280.02 begegnet einem Autoreisezug auf der Arlbergstrecke. (1970) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
ÖBB 1280.02 am Arlberg

 

Die 1860 gebaute Lok Nr. 680 der Graz-Köflacher-Eisenbahn (GBK) fuhr 1962 anläßlich der deutschen Filmpremiere der bereits 1926 gedrehten Filmkomödie "Der General" von und mit Buster Keaton mit eigener Kraft von Graz bis Hamburg und wurde dort sogar von der Flutkatastrophe überrascht. Hier wendet sie auf dem Weg nach Hamburg im Bw Köln Betriebsbahnhof.  (02.1962) <i>Foto: Fischer</i>
Der "General" (1)

 

Die Dampfloks der BDZ-Baureihe 05 wurden von der bulgarischen Staatsbahn im Rahmen ihres Einheitsprogramms im Jahr 1941 beschafft und waren für den Schnellzugverkehr vorgesehen. Gebaut wurden nur fünf Exemplare von der deutschen Lokomotivfabrik Krupp in Essen. 05.01 blieb als betriebsfähige Museumslok erhalten und ist hier mit einem Sonderzug von Sofia nach Mesdra unterwegs. (12.02.2018) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
BDZ 05.01

 

BDZ 16.27 mit einem Sonderzug in Kopriwschtiza, etwa 100 Kilometer östlich von Sofia. Die Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf (WLF) hatte bis Anfang der 1950er Jahre noch neue Lokomotiven der Baureihe 42 auf dem Firmengelände stehen, ohne dass ein Abnehmer in Sicht war. Verhandlungen mit der Bulgarischen Staatseisenbahn (BDZ) führten schließlich zum Erfolg, die Bahn erwarb insgesamt 33 Loks. Die letzte der 1949 gebauten Lokomotiven wurde am 14. Oktober 1952 nach Bulgarien geliefert. (14.02.2018) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
BDZ 16.27 in Kopriwschtiza

 

Neben einem Schienenbuspärchen (Eto 2863 / Eto 2864 Luxembourg — Trier Hbf) verkehrte im Jahresfahrplan 1957 und 1958 ein weiteres Triebwagenpaar der Luxemburgischen Staatsbahn (CFL) zwischen Luxembourg und Trier. Die Fahrt nach Trier erfolgte in Luxemburg als 467, in Deutschland als Pt 4467, die Rückfahrt als Et 2866, ab der Grenze als 466. Die Zugleistung wurde durch Triebwagen der CFL-Serie Z100, die den vom französischen Hersteller De Dietrich der Reihe X 3700 entsprachen, erbracht. Möglicherweise hat hier Reinhold Palm den Et 2866 (Trier ab 18.36 Uhr - Igel 18.47/57 Uhr - Luxembourg an 19.47 Uhr) in Trier erwischt. (Quelle: Das 1958-Projekt). Wahrscheinlicher ist, dass um einen französischen Triebwagen handelt, der einmal am Tag morgens von Thionville (Dietenhofen) über Apach entlang der Mosel nach Trier pendelte. Neben dem passenden Fahrplan spricht der Verlauf der Farbtrennkante für SNCF. Und mit Fantasie kann man auf der Stirnfront auch ein „SNCF“ zu erkennen. Zuglauf: Pt 3773 (Thionville ab 07.26 Uhr – Trier an 09.21 Uhr) - Pt 3780 (Trier ab 10.45 Uhr – Thionville an 12.43 Uhr). (1958) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
CFL Z100 in Trier

 

Die 1860 gebaute Lok Nr. 680 der Graz-Köflacher-Eisenbahn (GBK) fuhr 1962 anläßlich der deutschen Filmpremiere der bereits 1926 gedrehten Filmkomödie "Der General" von und mit Buster Keaton mit eigener Kraft von Graz bis Hamburg. In Frankfurt/M Hbf wurde ein Zwischenhalt eingelegt. Der Film spielt zur Zeit des amerikanischen Sezessionskrieges und basiert auf dem historisch verbürgten Andrews-Überfall vom 12. April 1862. Der Lokomotivführer Johnnie Gray (gespielt von Buster Keaton) nimmt einsam die Verfolgung seiner von nordstaatlichen Spionen entführten Lokomotive "General" auf. Mit Hartnäckigkeit und Erfindungsreichtum gelingt es ihm, sowohl seine Maschine als auch die Gunst seines geliebten Mädchens Annabelle Lee zurückzuerobern.  (02.1962) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
Der "General" (10)

 

Die 1860 bei StEG gebaute Lok 680 war zunächst bei der österreichischen Südbahn im Einsatz, von 1925 bis 1964 bei der Graz-Köflacher-Eisenbahn. Im Rahmen der Wiederaufführung von Buster Keatons Stummfilm "Der General" aus dem Jahre 1926 erreicht sie auf Werbetour - übrigens genau 100 Jahre nach dem tatsächlichen Ereignis in den amerikanischen Südstaaten - den Frankfurter Hauptbahnhof. (02.1962) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
Der "General" (11)

 

Triebwagentreffen im französischen Bahnhof Dijon. (1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
VT-Treffen in Dijon

 

Hinter der BDZ 14.46 der bulgarischen Staatsbahnen steckt 50 1311, die im Mai 1941 von der BMAG nach Breslau-Mochbern angeliefert wurde. Nach 1945 verblieb sie bei der CSD und wurde dort als 555.121 eingereiht. Im Jahr 1959 kaufte die bulgarische Staatsbahn 20 Maschinen der ehemaligen Baureihe 50 von der CSD. Zu diesen gehörte auch CSD 555.121, die bei der BDZ ihre großen Windleitbleche einbüßte. Ursprünglich wollte die BDZ die Loks von der DB erwerben, das BZA hatte sogar bereits 20 Maschinen der Baureihe 50 aus den Bw'en Bingerbrück, Ludwigshafen und Oberlahnstein für den Verkauf vorbereitet, die DB-Oberen zeigten aber kein besonderes Interesse und ließen das Geschäft sausen. (09.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
BDZ 14.46 in Plovdiv

 

Traditionell startet am letzten Tag des Jahres eine nostalgische Zeitreise mit dem Silvesterzug der Zillertalbahn durch das tiefromantische Zillertal. 1984 war dieser mit den Loks 2 (U) und 5 (Uh), hier bei Schlitters, bespannt. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (1)

 

Der Silvesterzug nach Mayrhofen mit den Loks 2 und 5 bei Fügen. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (2)

 

Bei idealen Winterbedingungen war der Silvesterzug der Zillertalbahn am letzten Tag des Jahres 1984 unterwegs, hier bei Fügen. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (3)

 

Lok 2 und Lok 5 vor dem Silvesterzug im Zillertal zwischen Fügen und Kaltenbach. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (4)

 

Lok 2 (Bauart U, Krauss/Linz, Baujahr 1900) und Lok 5 (Bauart Uh, Krauss/Linz, Baujahr 1930) vor dem Silvesterzug zwischen Fügen und Kaltenbach. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (5)

 

Ausfahrt des Silvesterzuges nach Mayrhofen in Kaltenbach. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (6)

 

Der Silvesterzug in Kaltenbach auf dem Weg nach Mayrhofen. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (7)

 

Silvesterdampf im Zillertal mit dem Sonderzug zwischen Kaltenbach und Aschau. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (8)

 

Der Silvesterzug erreicht Aschau. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (9)

 

Fahrt ins neue Jahr mit den Zillertalbahn-Sonderzug vor Zell am Ziller. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (10)

 

Ausfahrt des Sonderzuges nach Mayrhofen in Zell am Ziller. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (11)

 

Der Silvesterzug entschwindet in Zell am Ziller in Richtung Mayrhofen. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (12)

 

Lok 2 und Lok 5 erreichen mit dem Silvesterzug den Endpunkt in Mayrhofen. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (13)

 

Abschied vom Silvesterzug im winterlichen Zillertal vor Mayrhofen. (31.12.1984) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Silvesterzug im Zillertal (14)

 

Ein Personenzug von Donji Vakuf nach Gornji Vakuf im Bahnhof Bugojno auf dem 760mm Bosnischen Schmalspurnetz. Der Zug ist bespannt mit der UNRRA 0-8-0 No. 22 (H.K.Porter 8068/1945). Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen 30 dieser amerikanischen Loks nach Jugoslawien, die eine gewisse Wild-West-Ähnlichkeit nicht verleugnen können. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (1)

 

Lok 22 mit einem Personenzug nach Gornji Vakuf im Bahnhof Bugojno auf der 34 km langen 760mm Schmalspurbahn von Donji Vakuf nach Gornji Vakuf. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (2)

 

JZ 32, eine von vier 1924 bei Orenstein & Koppel gebaute Schmalspurlok, in Drvar. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (3)

 

Ein umfangreicher Teil des Eisenbahnnetzes im ehemaligen Jugoslawien war unter österreich-ungarischer Verwaltung als Schmalspurbahn in 760 mm Spurweite (30 Zoll) errichtet worden. Die meisten Strecken in dieser Spurweite befanden sich in Bosnien und Herzegowina. Sie entstanden in den letzten Jahren des 19. und den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Spurweite von 760 mm wird heute noch als Bosnische Spurweite bezeichnet und war in der gesamten Donaumonarchie verbreitet. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (4)

 

JZ 32 (O&K, Baujahr 1924) während eines Unterwegshaltes mit einem bestens gelaunten Lokführer auf einer bosnischen Schmalspurbahn. (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (5)

 

Lok 32 in Dvar. Die schmalspurige sog. "Steinbeisbahn" von Prijedor und Jajce nach Licka Kaldrma wurde bis 1978 eingestellt. Die Bahnverbindungen wurden in mehreren Etappen gekappt. Am 1. Juni 1969 die Verbindung nach Jaice, am 1. Juni 1975 die Verbindung nach Prijedor und am 28. Mai 1978 die letzte Verbindung nach Licka Kaldrma.  (08.1969) <i>Foto: Münzenmayer</i>
Schmalspur in Bosnien (6)

 

Der Bahnhof Bregenz mit einem Personenzug nach Wien zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie. Aufgenommen wurde das Bild vom Fußgängersteg neben dem (alten) Bahnhofsgebäude, welcher die Innenstadt mit der Bodensee-Uferpromenade verband. Im Hintergrund links sind die Gütergleise zu den Trajektverbindungen nach Konstanz, Romanshorn und Friedrichshafen zu erkennen, die alle im 1. Weltkrieg von 1915 bis 1917 außer Betrieb genommen, am 18.08.1917 wieder eingeführt und 1920 endgultig eingestellt wurden. Das große Gebäude oben ist die Bregenzer Heeereskaserne.  (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bregenz zur K.u.K.-Zeit

 

ÖBB 52.855 (Oberschlesische Lokomotivwerke AG Kattowitz, Werk Krenau, Ablieferung am 17.10.1944 an die RBD Wien) mit einem leeren Erzzug bei Gstatterboden im Gesäuse.  (03.1969) <i>Foto: Robin Fell</i>
ÖBB 52.855 bei Gstatterboden

 

Eine Lok der Serie 281 bis 286 (Henschel, Baujahr 1910) der Portugisischen Eisenbahn (CP) überquert mit einem Güterzug die Brücke über den Douro bei Pinhão, im Zentrum des Portwein-Anbaugebietes im Norden Portugals. (20.04.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Portugal (2)

 

Eine Lok der Nummernreihe 701 bis 719 der Portugisischen Eisenbahn (CP) überquert mit einem Güterzug die Brücke über den Douro bei Pinhão im Norden Portugals. (20.04.1974) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Portugal (3)

 

Eine beschauliche Szene an einem unbekannten Ort in Portugal.  (08.1968) <i>Foto: Roger Johnson</i>
Dampf in Portugal (6)

 

SAR 3659 in Mossel Bay am Indischen Ozean zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. (21.08.1977)  (21.08.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Südafrika (44)

 

Die Locarno-Ponte Brolla-Bignasco-Bahn (LPB), italienisch Ferrovia Locarno–Ponte Brolla–Bignasco, im deutschen Sprachraum auch als "Maggiatalbahn" bezeichnet, war eine schweizerische Schmalspurbahn, die von Locarno am Lago Maggiore nach Bignasco im Maggiatal führte. Für die Betriebseröffnung 1907 wurden 3 baugleiche elektrische Triebwagen des Typs BCFe 4/4 mit den Nummern 1-3 beschafft. Der mechanische Teil stammte von der Maschinenbau-Gesellschaft Nürnberg, der elektrische Teil von der Maschinenfabrik Oerlikon. Die 16 m langen Fahrzeuge hatten bei einem Gesamtgewicht von 28 Tonnen eine Stundenleistung von 160 PS. Durch die Umstellung auf Gleichstrombetrieb in den Jahren 1925/26 wurde die Lesitung auf 244 PS erhöht, zugleich erhöhte sich auch das Gesamtgewicht auf 29,7 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 45 km/h. Hier steht Tw Nr. 3 auf 416 m Höhe im Bahnhof Cevio, 23 km nordwestlich von Locarno im oberen Maggiatal. (10.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Maggiatalbahn (1)

 

Tw 2 im oberen Maggiatal zwischen Coglio und Someo. (10.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Maggiatalbahn (2)

 

Tw 2 (MAN/Oerlikon, Baujahr 1907) im Bahnhof Someo auf dem Weg nach Bignasco im Schweizer Kanton Tessin. (10.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Maggiatalbahn (3)

 

Die Lugano-Cadro-Dino-Bahn war eine von vier meterspurigen Strassenbahn bzw. Eisenbahnbetrieben in und um Lugano. Neben der Lugano-Cadro-Dino-Bahn gab es die Lugano-Tesserete-Bahn (LT), die Tramvie Comunali di Lugano (TCL) und die Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (FLP). Bis auf letztere haben heute alle den Betrieb eingestellt und wurden durch Busse ersetzt. Die Lugano-Cadro-Dino-Bahn wurde in zwei Etappen in Betrieb genommen. Der erste Abschnitt zwischen Lugano und Viganello wurde am 2. Januar und der zweite Abschnitt von Viganello nach Dino am 27. Juni 1911 eröffnet. Sie begann an der heutigen Piazza Indipendenza und hatte Gleisverbindungen zu allen vier anderen Meterspurbahnen. Später erfolgte eine Verlängerung in Lugano bis zum See. Dadurch lag die Endstation auch näher an der Anlegestelle der Schiffe. Das Depot der Bahn befand sich in La Santa, vor dem sich hier u.a. Tw 3 (Bj. 1911) und Tw 7, der 1951 von der Trambahn electtrici mendrisiensi übernommen worden war, versammelt. (10.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Cadro-Dino-Bahn (1)

 

Tw 7 im Depot der Lugano-Cadro-Dino-Bahn (LCD) in Lugano-La Santa. Seit der Betriebseröffnung im Jahr 1911 betrieb die LCD den in der Stadt gelegenen zwei Kilometer langen Abschnitt ihrer Strecke nach La Santa als Strassenbahn. Die Strassenbahnzüge verkehrten zuletzt zusätzlich zu den Regionalzügen im 15-Minuten-Intervall. Bereits 1964 wurde der Trambetrieb der LCD eingestellt und durch eine Buslinie ersetzt.  (10.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Cadro-Dino-Bahn (2)

 

Tw 4 (SWS/Alioth, Baujahr 1911) in der Endhaltstelle der Luganer Seepromenade. Die Anbindung an die Schiffsverkehre auf dem See war insbesondere für die meisten Orte am Luganer See wichtig, da so der Übergang zur Bahn deutlich verbessert wurde. Die Schienen lagen ohnehin schon dort, denn die Luganer Straßenbahn betrieb dort seit 1896 die erste Drehstrom-Straßenbahn Europas, auf deren Gleisen von Molino Nuovo bis zur Piazza Giardino. (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Cadro-Dino-Bahn (3)

 

Direkt an der Luganer Seepromenade nahm die Bahn nach Dino ihren Anfang. Hier hatte sie auch Gleisverbindung mit der Städtischen Strassenbahn. In der Endhaltstelle steht Tw 4 mit einem weiteren Triebwagen. Der innerstädtische Betrieb musste auf Betreiben der Stadt 1964 aufgegeben werden, da er dem Inividualverkehr zu sehr in die Quere kam. Am 30. Mai 1970 fuhr die Bahn zum letzen Mal und wurde durch Busse ersetzt.  (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Cadro-Dino-Bahn (4)

 

Die Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (FLP), italienisch: Ferrovia Lugano–Ponte Tresa, ist eine 1912 eröffnete schmalspurige Privatbahn im Schweizer Kanton Tessin und führt von Lugano nach Ponte Tresa. Seit dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2007 ist die Strecke ist als Linie S60 in das Netz der S-Bahn Tessin integriert. Das Bild zeigt den Triebwagen 2 am FLP-Bahnhof in Lugano auf der Weiche, deren linkes Gleis sehr steil nach oben zum SBB-Bahnhof führt, wo die Post und die Güter umgeladen wurden. Tw 2 ist auf dem Weg in den Cortivall-Tunnel nach Sorengo. (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (1)

 

Zugkreuzung im Bahnhof Bioggio auf der Lugano-Ponte-Tresa-Bahn. (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (2)

 

Tw 3 der Lugano-Ponte-Tresa-Bahn in Ponte Tresa. Der Zug wird gleich die Straße kreuzen. (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (3)

 

Tw 3 im Bahnhof Magliaso. Das Dorf liegt auf 287 m ü. M. am rechten Ufer des Luganersees, 5 km südwestlich von Lugano und 2,5 km nördlich der Station Ponte Tresa TI der Linie Ponte Tresa-Lugano.  (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (4)

 

Tw 3 der Lugano-Ponte-Tresa-Bahn am südlichen Seeufer des Luganer Sees zwischen Agno und Magliaso Paese. (14.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (5)

 

Die Lugano-Tesserete-Bahn (LT) italienisch: Ferrovia Lugano–Tesserete war neben der Lugano-Cadro-Dino-Bahn (LCD) und noch existierenden Lugano-Ponte-Tresa-Bahn (FLP) eine von ursprünglich drei von Lugano ausgehenden meterspurige Schmalspurbahnen. Eröffnet wurde sie 1909 und war von Beginn an elektrifiziert, die Einstellung erfolgte 1967. Ausgangspunkt der nur 8 km langen Bahn nach Tesserete war das eigene Stationsgebäude am Rande des Bahnhofsplatz der Gotthardbahn von Lugano. Charakteristisch für die Fahrzeuge waren ein Laternendach, das bei baugleichen Fahrzeugen in der Schweiz eher unüblich war. Wagen 2 (SIG, Baujahr 1909) zwängt sich von der Via Tesserete kommend auf dem Weg zum SBB-Bahnhof bei der Kreuzung mit der Via Massagno auf der Via San Gottardo durch Lugano. Beachtenswert ist auch die Oberleitungskreuzung von Bahn und O-Bus. (16.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lugano-Tesserete-Bahn

 

Tw 3 im Endpunkt Bignasco der Maggiatalbahn aus Locarno. (10.10.1964) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Maggiatalbahn (4)

 

SNCF-Kesselwagen SCwf 557 160 des 1928 gegründeten Unternehmens SIMOTRA (Societe industrielle des moyens de transports), das die Verladekundschaft mit speziellen Wagen (Kesselwagen) versorgen sollte. Es war ein Vorläufer der VTG. Die VTG Aktiengesellschaft ist heute ein börsennotiertes Eisenbahn-Logistik- und Waggonvermietunternehmen mit Sitz in Hamburg. Sie ist in den Bereichen Waggonvermietung (einschließlich Waggonbau, -reparatur und -instandhaltung), Schienenlogistik und Tankcontainerlogistik tätig. Zu den Kunden zählen etwa eintausend Unternehmen aus der Chemie- und Mineralölindustrie sowie der Automobil-, Papier- und Verbrauchsgüterindustrie. Mit 94.000 Güterwagen verfügt die VTG-Gruppe über die größte private Wagenflotte Europas. Zur VTG-Gruppe gehören 27 Gesellschaften, die in 49 Staaten aktiv sind. (02.1966) <i>Foto: Gerhard Moll</i>
SNCF-Kesselwagen

 

Die beiden Triebwagen Fe 2/2 21 und 22 (Baujahre 1903) der Trogenerbahn (TB), die ab 1934 als Xe 2/2 bezeichnet und Ende der 1960er Jahre ausgemustert wurden. Die Trogenerbahn betrieb eine elektrische meterspurige Eisenbahn vom Bahnhof St. Gallen über Speicher nach Trogen sowie ein Elektrizitätswerk. (14.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Trogenerbahn (3)

 

Verladeszene an der Trogenerbahn in Trogen. Im Hintergrund stehen Xe 2/2 Nr. 21 und 22. (14.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Trogenerbahn (4)

 

BCFeh 4/4 Nr. 3 der St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn (SGA) in der Haltestelle Hirschberg auf 820 m Höhe. Der Zug ist von Appenzell in Richtung Gais unterwegs. (14.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
SGA (4)

 

BCFeh 4/4 Nr. 5 der St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn (SGA) in der Ruckhalde­kurve oberhalb von St. Gallen. (16.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
SGA (5)

 

BCFeh 4/4 Nr. 5 der St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn (SGA) am Bahnhof St. Gallen. (16.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
SGA (6)

 

Ein Zug der Trogenerbahn über Speicher nach Trogen zwängt sich durch St. Gallen. (16.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Trogenerbahn (5)

 

Züge der Trogenerbahn in St. Gallen. (16.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Trogenerbahn (6)

 

1943 lieferte Henschel in Kassel neunzehn 52er der Serie 150 1100 an die rumänische CFR aus. CFR 150 1100 war die letzte Lok aus dieser Serie und besaß im Gegensatz zu der Serie 150 1000, die speziell für Rumänien gebaut und nach rumänische Standards ausgerüstet war, einen Originaltender der BR 52 (ohne Tank für Schweröl), der erst später nachgerüstet wurde. CFR 150 1100 wurde dem Bw Campina zugeteilt, gelegen in der Großen Walachei in den südlichen Ausläufern der Karpaten. Die 150-Serien 1100, 1200 und 1300 für die staatliche Eisenbahngesellschaft Rumäniens beinhaltete 30 Loks der deutschen Bauarten 50 ÜK (150 1113 bis 1116), BR 52 (150 1100 bis 1112, 1117 bis 1123, BR 42 (1201 bis 1203) und BR 44 (1301 bis 1304). (1943) <i>Foto: Werkaufnahme</i>
CFR 150 1100

 

Ein Triebwagen der Mittelthurgaubahn (MThB) im SBB-Anschlussbahnhof Kreuzlingen. Die 41 km lange, normalspurige und eingleisige MthB-Stammstrecke von Kreuzlingen über Weinfelden nach Wil liegt überwiegend im Kanton Thurgau, nur die letzten 4 Kilometer gehören zum Kanton St. Gallen. Sie wurde am 20. Dezember 1911 für den Personen- und Güterverkehr eröffnet und mit Dampfzügen und ab 1938 auch mit zunächst gemieteten Dieseltriebwagen befahren. Als letzte nennenswerte Privatbahn der Schweiz führte sie erst am 24. September 1965 den elektrischen Betrieb ein. 1969 wurde das auch in Deutschland bekannte Reisebüro Mittelthurgau als Tochtergesellschaft gegründet.  (01.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
MThB in Kreuzlingen

 

Die Lok gehörte zur schweizer Reihe Eb 3/5, die in einer Stückzahl von 34 Maschinen zwischen 1911 und 1916 angeschafft wurde. Sie hatte die Achsfolge 1’C1’, welche auch als "Prairie" bezeichnet wird. Sie wurde von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur hergestellt. Liebevoll wurde sie auch als "Habersack" (Hafersack) bezeichnet, weil sie ihren „Hafer“ (die Kohle) selber mitführte und ein richtiges Arbeitstier war. Lok 5820 (Baujahr 1912) wurde 1960 an die MThB verkauft und lief dort unter der gleichen Nummer bis zu ihrer Ausmusterung 1966 weiter. (01.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Eb 3/5 5820 in Kreuzlingen (1)

 

Eb 3/5 5820 vor einem Güterzug im Bahnhof Kreuzlingen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme gehörte die Lok zur Mittelthurgaubahn. (01.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Eb 3/5 5820 in Kreuzlingen (2)

 

Tw 6 und Tw 17 der Bahngesellschaft St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten (SGA) treffen auf eine typische Schweizer Postkartenidylle. (14.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
SGA (3)

 

Die Trogenerbahn war eine Bahngesellschaft mit Sitz in Trogen, die eine elektrische meterspurige Eisenbahn vom Bahnhof St. Gallen über Speicher nach Trogen sowie ein Elektrizitätswerk betrieb. Deren amtliche Abkürzung lautete TB, sie wurde mit Fusionsvertrag vom 4. Mai 2006 zusammen mit der Rorschach-Heiden-Bergbahn und der Bergbahn Rheineck–Walzenhausen in das Unternehmen Appenzeller Bahnen fusioniert, hier der Triebwagen Fe 2/2 22 (Baujahr 1903), der ab 1934 als Xe 2/2 bezeichnet und 1966 ausgemustert wurde. (18.09.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Trogenerbahn (2)

 

Die Reihe 241 waren die letzten Schnellzugdampfloks mit der Achsfolge 2’D1’ (französisch 241), die von der SNCF zwischen 1948 und 1952 in Dienst gestellt wurden. Mit einer Leistung von 4000 PS konnten sie 16 Wagen mit einem Gewicht von über 800 Tonnen mit 120 km/h problemlos ziehen. Von Le Mans aus beförderten sie Züge Richtung Brest und Quimper. 241 P 17 -stationiert in Le Mans- war die letzte Lok dieser Reihe und wurde 1969 ausgemustert. (08.07.1967) <i>Foto: B. Bishop</i>
SNCF 241 P 17 in Le Mans

 

Wie der Fotograf vermerkte, gelang ihm diese Aufnahme um 7.53 Uhr mit der Baltimore & Ohio 4-8-2 der Class T4 No. 5659, die 1947 von der Boston & Maine übernommen wurde, bei Attica/Ohio an der Bahnstrecke zwischen Cleveland/Ohio und Fort Wayne/Indiana. (05.08.1955) <i>Foto: R.R. Malinoski</i>
Zugbegegnung bei Attica/Ohio

 

Die modifizierte SAR class 19C 4-8-2 No. 2456 "Takbok" (Afrikaans für: Hirsch/Rentier) mit einem Güterzug bei New Rust auf der Klawer Line nördlich von Kapstadt. Die 1934 bei der North British Lokomotive Company gebaute Lok erhielt 1967 ihr ungewöhnliches Aussehen (und ihren Spitznamen) mit den doppelten Abgasrohren über dem Kessel, um die Feuergefahr in den trockenen ländlichen Gebieten zu reduzieren. (15.12.1969) <i>Foto: R. Whittington</i>
Dampf in Südafrika (51)

 

Zwei Loks der SAR Klasse 25, vorne No. 3442 NC (Non Condensing = ohne Kondenseinrichtung) und No. 3476 mit Kondenseinrichtung -die leistungsfähigste und am längsten eingesetzte Lokomotive der SAR- mit einem Güterzug in Bloemfontain, der sechstgrößten Stadt in Südafrika und Hauptstadt der Provinz Freistaat. (09.02.1969) <i>Foto: R. Whittington</i>
Dampf in Südafrika (52)

 

Ein weiteres Bild mit den beiden SAR 25 C No. 3442 NC (Non Condensing) und No. 3476 mit Kondenseinrichtung vor dem langem Güterzug in Immigrant zwischen Bloemfontain und Kimberley. (09.02.1969) <i>Foto: R. Whittington</i>
Dampf in Südafrika (53)

 

Kondenslok SAR 25 No. 3493 mit einem kurzen Güterzug bei Karoo. (27.12.1969) <i>Foto: R. Whittington</i>
Dampf in Südafrika (54)

 

BCFeh 4/4 Nr. 4 der St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn (SGA) im Bahnhof Gais. Die SGA war eine Schweizer Bahngesellschaft, die von 1889 bis 1987 existierte. Vor der Elektrifizierung 1931 hiess die Bahn Appenzeller Straßenbahn, im Volksmund wurde sie auch "Gaiserbahn" genannt. Sie betrieb die meterspurigen und teilweise mit Zahnstange versehen Strecken St. Gallen–Appenzell und ab 1947 Altstätten–Gais. Zum 1. Januar 1988 fusionierte sie mit der Appenzeller Bahn zu den Appenzeller Bahnen (AB).  (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SGA (1)

 

ABFeh 4/4 Nr. 7 der St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn (SGA) im Bahnhof Gais. Mit einer Bundeshilfe von 2,1 Millionen Franken wurden 1956 zur Erneuerung der Strecke Altstätten–Gais u.a. drei Triebwagen BCFeh 4/4 Nr. 6–8 beschafft. Die Triebwagen mit starr verkuppelten Adhäsions- und Zahnradantrieb läuteten eine neue Epoche ein. Sie konnten auf allen vorhanden Zahnradstrecken verkehren, auf dem Teilstück Altstätten–Gais mit 160 ‰ und auf der Strecke St. Gallen–Appenzell mit bis zu 100 ‰ Steigung. 1963 wurde die Bezeichnung in ABDeh 4/4 Nr. 6–8 geändert.  (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SGA (2)

 

BFe 4/4 Nr. 6 der Bahnstrecke Appenzell – St. Gallen – Trogen (BT) in St. Gallen. Die Bahnstrecke ist eine meterspurige Überlandstraßenbahn in den Kantonen Appenzell Inner- und Ausserrhoden und in der Stadt St. Gallen. Die mit einer Steigung von bis zu 80 Promille steilste Adhäsionsbahn der Schweiz bildet einen Teil des Meterspurnetzes der Appenzeller Bahnen sowie der S-Bahn St. Gallen. Die beiden Streckenäste wurden 1894 bis 1904 von der Appenzeller-Strassenbahn-Gesellschaft (ASt) und der Trogenerbahn (TB) erbaut und 2018 von den Appenzeller Bahnen zur sog. "Durchmesserlinie" verbunden.  (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
Trogenerbahn (1)

 

SBB Ae 3/6 10450 im Bahnhof Kreuzlingen. Die Ae 3/6 II (Nummern 10401 bis 10460) wurden zwischen 1922 bis 1925 gebaut und bis 1977 ausgemustert. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae 3/6 in Kreuzlingen (3)

 

SBB Ae 3/6 10607 mit einem Personenzug im schweizer/deutschen Grenzgebiet bei Kreuzlingen. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae 3/6 bei Kreuzlingen (4)

 

Lok 2 der Mittel-Thurgau-Bahn (SLM, Baujahr 1912) mit einem Güterzug bei Kreuzlingen. Die Lok wurde 1965 ausgemustert. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MthB Ed 3/5 2 bei Kreuzlingen

 

Für den Regionalverkehr auf den damals neu elektrifizierten Strecken wurden in den 1920er Jahren neue Triebfahrzeuge benötigt. 1927/28 wurden 24 Gepäcktriebwagen des Typs Fe 4/4 (ab 1963 De 4/4) ausgeliefert. Ein 25. Triebwagen mit diversen Verbesserungen, unter anderem einer Rekuperationsbremse, wurde von der Industrie zunächst auf eigenes Risiko gebaut und dann 1930 von den SBB übernommen. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Fe 4/4 in Kreuzlingen (1)

 

SBB Fe 4/4 1682 in Kreuzlingen. Der Buchstabe "F" diente in der Schweiz als Gattungskennzeichen für Gepäckwagen beziehungsweise -abteile und wurde später durch den international gültigen Buchstaben "D" abgelöst. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Fe 4/4 in Kreuzlingen (2)

 

ÖBB 1145.08 (ex BBÖ 1170.108) mit einem Personenzug bei Bad Aussee.  (15.05.1979) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
ÖBB 1145.08 bei Bad Aussee

 

BBÖ 1170.13 (ab 1953: ÖBB 1045.13) mit einem Güterzug auf der Mittenwaldbahn oberhalb des Inntals bei der Haltestelle Martinswand. (1928) <i>Foto: RVM</i>
BBÖ 1170.13 bei Hochzirl

 

Pendelzug der Mittelthurgaubahn (MThB) in Richtung Weinfelden–Wil im Bahnhof Konstanz.  (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB ABFm 4/4 in Konstanz (1)

 

RBe 2/4 1010-Triebwagen der SBB im Bahnhof Konstanz. Auf den Strecken von La Chaux-de-Fonds nach Neuenburg und Biel-Le Locle verkehrte seit dem 28. November 1938 dieser Schnelltriebwagen. Er unterschied sich vom Roten Pfeil nicht nur in den Farben, sondern auch in seiner Kastenform und den Drehgestellen. Der Triebwagen war hellgrün gestrichen und trug die orangefarbene Aufschrift "La Flèche du Jura" (Jurapfeil). Er besorgte im Schweizer Jura den Eilzugdienst, wurde aber auch zu Sonderfahrten in der ganzen Schweiz benutzt. Im Jahre 1957 wurde der Triebwagen durch die SBB/CFF umgebaut und bekam den dunkelgrünen Anstrich mit dem SBB-Logo. Ab 1962 verkehrte er als internationaler Zug zwischen Konstanz und Kreuzlingen, mit einer Tagesleistung von 34 Km (Foto). Ab 1969 war er als sogenannter "Hafenzug" in Rorschach noch im Einsatz. Im Mai 1977 wurde er ausgemustert und die Teile als Souvenirs an die Bevölkerung versteigert. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB RBe 2/4 1010 in Konstanz 1

 

SBB RBe 2/4 1010 als internationaler Zug aus Kreuzlingen im Bahnhof Konstanz.  Konstanz an deutsch-schweizerischen Grenze und wird von der DB und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gemeinsam bedient. Das prägnante Empfangsgebäude wurde 1863 im Stil der Neugotik und der Renaissance nach Vorbild des Palazzo Vecchio in Florenz gebaut.  (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB RBe 2/4 1010 in Konstanz 2

 

MThB ABFm 4/4 9 neben seinem DB-Pedant, einem VT 98, im Bahnhof Konstanz. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB ABFm 4/4 in Konstanz (2)

 

Triebwagen ABFm 4/4 der Mittelthurgaubahn verlässt den Bahnhof Konstanz in Richtung Weinfelden–Wil. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB ABFm 4/4 in Konstanz (3)

 

Die kleinen zweiachsigen Rangierloks der Typs Tm II der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wurden seit 1950 über einen Zeitraum von fast 20 Jahren in grosser Stückzahl beschafft. Die Rangiertraktoren hatten eine gedeckte Ladefläche für den Materialtransport und ein grossräumiges, geschlossenes Führerhaus. Der Dieselmotor der Firma Saurer entwickelte eine Leistung von 70 kW (etwa 95 PS), die Höchstgeschwindigkeit betrug 45 km/h. Der Motor treibt über ein mechanisches Getriebe und Ketten beide Achsen an. Hier rangiert Tm 611 den Unterkunftswagen Bi IV ("95382 X") und Wagen "93448 X" im Bahnhof Kreuzlingen. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Tm in Kreuzlingen

 

SBB Ae 3/6 10618 vor einem Sonderzug im Bahnhof Kreuzlingen. Die Ae 3/6 I wurde vom Beginn der Elektrifizierung in der Schweiz seit den 1920er Jahren bis Mitte der 1990er Jahre eingesetzt und war mit über sieben Jahrzehnten damit die langlebigste Lokomotivreihe der SBB.  (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae 3/6 in Kreuzlingen (2)

 

MThB ABFm 4/4 9 als Pendelzug aus Konstanz bei Kreuzlingen in der Schweiz. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
MThB ABFm 4/4 bei Kreuzlingen

 

SBB Ae 3/6 10616 mit einem Personenzug im schweiz/deutschen Grenzgebiet bei Kreuzlingen. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae 3/6 bei Kreuzlingen (1)

 

Aus der Gegenrichtung kommt SBB Ae 3/6 10638 bei Kreuzlingen angefahren. Oben verläuft die Strecke der MThB. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae 3/6 bei Kreuzlingen (2)

 

Ein weiterer Personenzug mit der Schweizer Universallok SBB Ae 3/6 10659 bei Kreuzlingen. (03.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
SBB Ae 3/6 bei Kreuzlingen (3)

 

Triebwagen BFe 2/4 42 der Bodensee-Toggenburg-Bahn erhält eine Dusche in der Waschanlage von Herisau. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
BT BFe 2/4 in Herisau

 

Be 4/4 15, eine vierachsige elektrische Drehgestell-Lok mit Einzelachsantrieb der Bodensee–Toggenburg-Bahn (BT), in Herisau. Die Lokomotiven wurden bei den Ateliers de Sécheron (SAAS) in Genf bestellt, die den elektrischen Teil baute und ihren Federantrieb lieferte. Der mechanische Teil stammte von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur. Die Be 4/4 wurde nach dem Vorbild der BBÖ 1170 entworfen, mit denen man in Österreich bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Auf der BT-Strecke von Romanshorn nach Rapperswil konnte sie einen 250t-Zug mit 80/km/h befördern. Be 4/4 15 wurde von der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) erhalten. (04.06.1962) <i>Foto: Helmut Röth</i>
BT Be 4/4 in Herisau

 

PKP Pm 2-4 vor einem Personenzug im Bahnhof Naklo an der Bahnstrecke Bydgoszcz (Bromberg) - Pila (Schneidemühl). In der Literatur wird noch darüber gestritten, welche 03 sich hinter Pm 2-4 verbirgt, da die in Polen verbliebenen 03er ohne System oder Gesetzmäßigkeiten umgezeichnet wurden. Häufig wird die Pm 2-4 als ehemalige 03 024 bezeichnet, die im Februar 1932 an das Bw Breslau Hbf abgeliefert wurde, was aber angesichts der Ausstattung (z.B. Laufrad mit 1000mm Durchmesser oder der nicht durchbrochene Steuerungsträger) nicht stimmen kann. (18.09.1976) <i>Foto: Robin Fell</i>
PKP Pm 2-4 in Naklo

 

C.P. 090 der staatlichen Comboios de Portugal, eine 1C2-Tenderlok, gebaut ab 1916 u.a. von SLM und Henschel, mit einer Spurweite von 1668 mm, vor einem Personenzug von Regua nach Porto im Bahnhof Caldas de Moledo. (30.05.1972) <i>Foto: Robin Fell</i>
CP 090 in Caldas de Moledo

 

Die Meterspurbahn Ponferrada - Villablino im spanischen Nordwesten diente in erster Linie der Kohlenabfuhr. Sie wurde als letzte spanische Bahn noch bis nach 1980 zu 100 Prozent mit Dampf betrieben. Lok PV 12 (Krauss, Baujahr 1920) befördert den einzigen Personenzug, den "Correo" (einen Postzug) in Matarossa, der als europaweite Besonderheit bis in die 1980er Jahre noch alle drei Wagenklassen führte. (24.03.1978) <i>Foto: Robin Fell</i>
Kohlebahn Ponferrada (13)

 

SAR 19 B 1404 und 1405 (gebaut von BMAG im Jahr 1930) mit einem Schnellzug auf der Strecke zwischen Graaff-Reinet und Rosmead am Lootsbergpass. (01.09.1972) <i>Foto: Robin Fell</i>
Dampf in Südafrika (50)

 

Von der schwedischen SJ A 5 entstanden nur zwei Exemplare beim schwedischen Hersteller Motola. SJ Littera A5 1545 brachte ein Leergewicht von 62 t auf die Schienen und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Seit 1958 war sie in Borlänge, in der zentralschwedischen Provinz Dalarnas län stationiert, einem wichtigen Industriestandort und Eisenbahnknoten, der einen von insgesamt vier schwedischen Rangierbahnhöfen besaß. Die Lok selbst war in Borlänge nur noch als Reservelok für den Hilfszug im Einsatz und wurde 1962 ausgemustert. Sie blieb als Museumslok erhalten. (1961) <i>Foto: Robin Fell</i>
SJ 1545 in Borlänge

 

In Izmir-Hilal passiert TCDD 46.103 die 90Grad-Kreuzung der Eisenbahnstrecken zu den Bahnhöfen Izmir-Alsancak und Izmir-Basmane.  (18.04.1976) <i>Foto: Robin Fell</i>
Schienenkreuzung in Izmir

 

Die aufgepimpte TCDD 56.559 mit einer weiteren unbekannten Lok vor einem Sonderzug in Eskipazar in der Provinz Karabük. (19.08.1989) <i>Foto: Robin Fell</i>
TCDD 56.559 in Eskipazar

 

Eine Lok der BBÖ-Reihe 1100 ("Österreichisches Krokodil") schiebt einen Schnellzug am Dößener Viadukt auf der Tauern Südrampe bei Mallnitz nach. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Tauern Südrampe

 

ÖBB 1044.104 mit Fern-Express 220 "Donau-Kurier" (Wien Westbf – Dortmund) im Einschnitt bei Pölling.  (31.05.1985) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1044.104 bei Pölling

 

Eine österreichische 1170, zu Reichsbahn-Zeiten als E 45 unterwegs, mit einem Personenzug von Innsbruck nach Garmisch vor dem Karwendelgebirge nördlich von Mittenwald.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
Am Karwendel

 

Von 1957 bis zur Aufnahme des elektrischen Betriebes zwischen Köln und Aachen Ende Mai 1966 kamen die “Kartoffelkäfer” der Belgischen Staatsbahnen planmäßig in die Domstadt (und danach noch für einige Jahre bei Ausfall der Mehrsystems E-Loks). Von den an etliche europäische Bahnen gelieferten markanten Maschinen erhielt die SNCB zwischen 1955 und 1957 vierzig Stück (Reihen 202, 203, 204). Die insgesamt 203 “Rundnasen” wurden in Europa in US-Lizenz von der schwedischen NOHAB gebaut, weitere in Unterlizenz von der belgischen AFB. SNCB 204 007 (ab 1971: SNCB 5407) gehört zu den 140 km/h schnellen Loks und ist ein Umbau aus der langsameren Baureihe 202. Hier wartet sie im Betriebsbahnhof Köln-Deutzerfeld auf die Rückfahrt nach Belgien. (20.05.1966) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
SNCB 204 007 in K-Deutzerfeld

 

Eine improvisierte Straßensperre irgendwo in Nordfrankreich, die den Vormarsch der Deutschen Wehrmacht wohl nicht lange aufgehalten haben dürfte. (1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
Straßensperre in Frankreich -1

 

Der etwas verzweifelte Versuch, den Vormarsch deutscher Truppen in Nordfrankreich aufzuhalten. Nicht vergessen sollte man allerdings, dass fünf Jahre später sich ähnliche Szenen in deutschen Städten abspielten, als man mit umgeworfenen Straßenbahnwagen versuchte, russische Panzer aufzuhalten.  (1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
Straßensperre in Frankreich -2

 

475 009 von BLS Cargo (Siemens, Baujahr 2017) mit DGS 43742 (Novara Boschetto - Köln-Eifeltor) bei Linz am Rhein. (27.09.2018) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
BLS 475 409 in Linz/Rhein

 

Die Bundesbahnen Österreichs (BBÖ) bestellten 1937 nahezu baugleiche Lokomotiven der Baureihe E 18. Sie erhielten für den steigungsreicheren Streckeneinsatz verstärkte Transformatoren und die Fahrmotoren der E 19 mit einer herabgesetzten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die als BBÖ-Baureihe 1870 vorgesehenen Maschinen wurden aufgrund der politischen Entwicklung ab 1939 an die DRG ausgeliefert und erhielten die Bezeichnung E 18 201 bis 208. Das Foto zeigt E 18 201 im Bahnhof Salzburg. (07.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
BBÖ E 18 201

 

Anlässlich des 175 jährigen Jubiläums der östereichischen Eisenbahnen erhielt 1216.020 einen Werbeanstrich mit der Seitenansicht der KkStB 310.23, hier vor EC 85 nach Verona im Grenzbahnhof Brenner zwischen Österreich und Italien.  (01.10.2012) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1216.020 am Brenner

 

ÖBB 4024 082, die vierteilige Elektro-Version des Talents, auf der Brennerbahn bei St. Jodok. Mit 140 Garnituren stellen diese Fahrzeuge auch das Rückgrat des Nahverkehrs der ÖBB in ganz Österreich dar. (01.10.2012) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 4024 082 am Brenner

 

Die Oberhausener 221 149 vor Gz 69936 als Leihlok auf der Lötschbergbahn bei Kandersteg in der Schweiz.  (11.09.1984) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
221 149 in Kandersteg

 

Überführung der kkStB 180.01 ins technische Museum in der Felberstraße in Wien. Die Reihe 180 war eine Gölsdorf-Konstruktion einer Güterzug-Schlepptenderlok der k.k. Staatsbahnen Österreichs, welche auch von der Österreichischen Südbahn beschafft wurde. Von 1901 bis 1908 wurden 181 Exemplare von der Lokomotivfabrik Floridsdorf, von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, von der Lokomotivfabrik der StEG und der Böhmisch-Mährischen Maschinenfabrik an die kkStB geliefert, wobei immer wieder kleine Änderungen an der Konstruktion vorgenommen wurden. Die Maschinen konnten auf der 37-‰-Steigung der PD 190 t mit 15 km/h befördern, auf einer 10-‰-Strecke 700 t mit 20 km/h, wobei sie 1050 PS leisteten. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich reihte die Deutsche Reichsbahn die neun verbleibenen Exemplare als 57 001–009 ein. Keine dieser Maschinen überdauerte den Zweiten Weltkrieg.  (1932) <i>Foto: unbekannt</i>
Fahrt ins Museum

 

CFF/SBB-Speisewagen in Stahlbauweise Nr. 10221 (Baujahr 1914), wahrscheinlich in einem Schnellzug von Chiasso nach Zürich, im Bahnhof Brunnen am Vierwaldstättersee an der Gotthardstrecke. Die Wagen dieser Bauart wurden bis 1960 ausgemustert. (07.1951) <i>Foto: Joseph P. Saitta</i>
SBB-Speisewagen (1)

 

CFF/SBB-Teakspeisewagen Nr. 10216 (Baujahr 1907) im Bahnhof Basel SBB. Die letzten Wagen dieser Bauart wurden 1954 ausgemustert. (07.1951) <i>Foto: Joseph P. Saitta</i>
SBB-Speisewagen (2)

 

Eine finnische VR2 rangiert in Viipuri/Vyborg (Finnland), heute in Russland gelegen. (1938) <i>Foto: Privatfoto</i>
Viipuri/Vyborg, Finnland

 

Ein Schnellzug auf der Strecke Randers - Aarhus bei Lebjerg in Dänemark. (1928) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Schnellzug in Dänemark

 

BBÖ E 18 201 (Bw Salzburg) mit einem Sonderzug während des Zweiten Weltkriegs auf der Angerschluchtbrücke nahe Bad Hofgastein auf der Tauernbahn. (1942) <i>Foto: Kustjah</i>
E 18 201 auf der Tauernbahn

 

Lok 391, eine Ge 4/6 der Rhätischen Bahn (RhB), landte im Frühjahr 1937 unsanft im Flussbett des Inns auf der Engadinerbahn von Bever nach Scuol-Tarasp. Am 19. März 1937 fuhr der letzte Abendzug zwischen Zernez und Susch in einen Schneerutsch. Die Lok entgleiste und stürzte über die Strasse in den Inn, die Wagen bleiben jedoch auf den Gleisen stehen. Der Lokführer starb, ein mitfahrender Bahnmeister wurde schwer verletzt, die Reisenden kamen mit dem Schrecken davon. Die Lokomotive konnte erst nach mehr als zwei Monaten geborgen werden. Nach dem Unfall erhielt die Lok einen neuer Kasten von SLM und war ab 30.04.1938 wieder in Betrieb. Kurioserweise blieb ausgerechnet die Unfall-Lok (Baujahr 1913) erhalten und befindet sich heute als Museumslok im Deutschen Technikmuseum in Berlin. (20.03.1937) <i>Foto: Sommer</i>
Unfall der RhB 391

 

Die Innsbrucker 1245.518 besaß eine elektrische Bremse und eignete sich damit hervorragend für den Einsatz auf der Mittenwaldbahn, hier aufgenommen im Bahnhof Garmisch-Partenkirchen.  (09.04.1971) <i>Foto: Frank Lüdecke</i>
ÖBB 1245.518 in Garmisch

 

ÖBB 1245.518 überquert mit einem Sonderzug das 47 m lange Kaiserstand-Viadukt auf der Mittenwaldbahn zwischen Leithen und Hochzirl. Links oben ist am Berghang das Vorberg-Viadukt zu erkennen, unten im Tal liegt der Ort Zirl. (30.09.2012) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
ÖBB 1245.518 bei Leithen

 

Die Strassenbahn Schaffhausen–Schleitheim, abgekürzt StSS, war ein Verkehrsunternehmen im Schweizer Kanton Schaffhausen. Es betrieb eine elektrische, meterspurige Überlandtrambahn, die vom 8. August 1905 an Neuhausen am Rheinfall mit dem Schleitheimer Ortsteil Oberwiesen verband. Die Züge der StSS verkehrten dabei durchgehend von und bis in die Kantonshauptstadt Schaffhausen. Hierbei benutzten sie die Gleise der ehemaligen Strassenbahn Schaffhausen, die von der Schaffhauser Strassenbahn (SchSt) betrieben wurde. Am 1. Oktober 1964 ersetzte man die Züge auf der Überlandstrecke durch Autobusse. Die Aufnahme entstand in Siblingen. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (1)

 

Die Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG) lieferte zu Betriebsbeginn der StSS zusammen mit der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) vier Triebwagen CFe 4/4 1–4. Sie boten Platz für 36 Passagiere und hatten überdies ein Gepäckabteil. Sie waren ursprünglich 25 km/h schnell, wurden aber später auf 40 km/h umgerüstet. Sie hatten eine Länge von 15 Metern und wogen 20 Tonnen. Aufgrund der positiven Verkehrsentwicklung lieferten die gleichen Unternehmen 1907 den fünften Triebwagen CFe 4/4 5. Ein Jahr nach Betriebsaufnahme lieferten die oben genannten Firmen den Gepäcktriebwagen Fe 2/2 51. Er wurde später umgezeichnet als Xe 2/2 51. 1921 wurde der Triebwagen CFe 4/4 6 geliefert. Aufnahme in Siblingen. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (2)

 

Neben den Triebwagen vewrfügte die Bahn über acht zweiachsige Personenwagen C 11–18 und über einen vierachsigen Personenwagen C4 61. Es standen außerdem neun gedeckte Güterwagen K 21–29, fünf offene Güterwagen L 31–35, vier zweiachsige Holztransportwagen M 41–44 und ein vierachsiger Holztransportwagen M 46 zur Verfügung. Die Begegnung der zwei Triebwagen wurde in Siblingen festgehalten. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (3)

 

Der 1921 nachgelieferte CFe 4/4 Nr. 6 der Strassenbahn Schaffhausen–Schleitheim (StSS) in Siblingen, wo sich auch das Depot der StSS befand. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (4)

 

Das Bild zeigt die Rollschemelanlage der Schaffhauser Strassenbahn beim Güterbahnhof. Der Güterverkehr mit Normalspur-Güterwagen auf Rollschemeln wurde nur von der Schaffhauser Strassenbahn und der Werkbahn der Eisen- und Stahlwerke Georg Fischer durchgeführt. Die Bezeichnung "Rollwagen" ist in der Schweiz eigentlich unbekannt. Die StSS benutzte für ihre Gütertransporte ausschliesslich Schmalspur-Güterwagen. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (5)

 

CFe 4/4 Tw Nr. 6 der Strassenbahn Schaffhausen–Schleitheim (StSS) mit einem Personenzug mit angehängtem Güterwagen in Siblingen. In Deutschland würde man dies als "GmP" bezeichnen, in der Bahnsprache der Schweiz ist diese Bezeichnung allerdings nicht üblich. Rechts ist das Depot der StSS. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (6)

 

Zugkreuzung in Löhningen. 14 Kilometer der 16 Kilometer langen Überlandstrecke verliefen strassenbündig, was letztlich auch in der Konkurrenzsituation zum anwachsenden Straßenverkehr - wie überall - den Tod der Eisenbahn bedeutete, die nur noch als Verkehrshindernis angesehen wurde.  (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (7)

 

Tw 4 mit dem vierachsigen Personenwagen C4 61 und zwei offenen Güterwagen in Siblingen. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (8)

 

CFe 4/4 Nr. 4 der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG)/ Maschinenfabrik Oerlikon (MFO), Baujahr 1905, in Schleitheim. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (9)

 

Zwischen 1905 und 1964 verkehrten auch die Überland-Züge der Strassenbahn Schaffhausen–Schleitheim (StSS) in der Stadt Schaffhausen selbst, darüber hinaus betrieb sie StSS ebenfalls Güterverkehr auf dem Straßenbahnnetz. Hier steht Tw 4 der StSS vor dem Bahnhof Schaffhausen, der zu 65 Prozent den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und zu 35 Prozent der Deutschen Bahn (DB) gehört.  (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (10)

 

Tw 2 der Strassenbahn Schaffhausen–Schleitheim (StSS) in Schleitheim. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (11)

 

Tw 2 unterwegs auf der 16 km langen Überland-Strassenbahn Schaffhausen – Schleitheim. (01.06.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Schaffhausen–Schleitheim (12)

 

Ein Personenzug von Kienberg-Gaming nach Waidhofen an der Ybbs mit einer ÖBB 2091 in Seeburg. (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (8)

 

298.105 beim Wasserhalt mit einem Personenzug nach Klaus in Grünberg. (23.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Steyrtalbahn (68)

 

Bahnsteigszene im Bahnhof Leonstein, durch den heute nur noch der Steyrtalradweg führt. (23.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Steyrtalbahn (69)

 

298.105 ist mit dem Personenzug aus Garsten in Klaus eingetroffen. Heute erinnert hier nur noch ein als Restaurant dienendes ehemaliges Heizhaus an den einstigen Anschluss der Steyrtalbahn an die Pyhrnbahn. (23.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Steyrtalbahn (70)

 

Die schmalspurige (760 mm) Steyrtalbahn führte seit 1889 von Garsten über Grünburg und Molln nach Klaus mit einem Abzweig von Pergern nach Bad Hall in Oberösterreich. Heute existiert noch ein Museumsbetrieb zwischen Steyr und Grünburg. Seit Ende der 1960er Jahre wurden schrittweiese Streckenabschnitte stillgelegt und der Personenverkehr mit Autobussen durchgeführt. Am 14. März 1980 wurde die Strecke zwischen Leonstein und Haunoldmühle durch einen Felssturz unterbrochen. Am nächsten Tag war die Strecke zwar geräumt und der Betrieb wurde wieder aufgenommen, zwei Wochen später kam allerdings eine Kommission zu dem Ergebnis, dass die Betriebssicherheit nicht gewährleistet sei und sperrte die Strecke erneut. Dies wurde zum Anlass genommen, den Abschnitt Grünburg–Klaus komplett stillzulegen, obwohl ein Weiterbetrieb zumindest im Abschnitt Molln–Klaus möglich gewesen wäre. Zwei Jahre später wurde auch die Reststrecke Garsten–Grünburg eingestellt.  (23.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Steyrtalbahn (71)

 

Zur ÖBB gelangten nach 1945 nur 12 originale Loks der Baureihe 50. Eine davon war 50 469, die 1940 beim Bw Knittelfeld in Dienst gestellt wurde, und am 20.11.1968 ausgemustert wurde. Hier räuchert die Lok der Zfst Linz mit einem Ganzzug durch Garsten. (23.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 50 469 in Garsten

 

Ihre Herkunft als Lok der Baureihe 50 kann "B 2501" kaum verleugnen. Eigentlich als 50 2075 ÜK vom belgischen Hersteller Cockerill zur Auslieferung an die Deutsche Reichsbahn vorgesehen, kam sie am 23.02.1945 direkt an die Societé Nationale des Chemins de Fer Belges (SNCB) als "B 2501", da die deutsche Besatzung Belgiens zu diesem Zeitpunkt bereits ihr Ende gefunden hatte. Am 1. Januar 1946 wurde sie in "25.001" umgezeichnet. Am 20.11.1958 wurde sie ausgemustert. (1945) <i>Foto: Werkfoto</i>
B 2501

 

Seit 14. Mai 1925 die gesamte Arlbergstrecke von Innsbruck nach Bludenz elektrisch befahrbar. Die Elektrifizierung der Bahn erfolgte im System 15 kV, 16 2/3 Hz, das in Österreich schon zu dieser Zeit als Einheitstromsystem für die Eisenbahnen vereinbart wurde. Die technische Ausführung der als Kettenfahrleitung ausgestatteten Oberleitung erfolgte durch die A.E.G. Union Elektrizitätsgesellschaft und die Österreichischen Siemens-Schuckert Werke. Zur Fahrleitungsunterhaltung wurden Motorturmwagen beschafft, die ab 1938 von der Reichsbahn umgenummert wurden. Einer dieser Turmwagen war die Nr. 26 der KEL Innsbruck, der nach der Umzeichnung von den RVM-Fotografen porträtiert wurde. (1938) <i>Foto: RVM</i>
BBÖ TVT am Arlberg

 

PKP Oi2-12 (ex 24 079, die am 27.02.1938 in Kolberg in Dienst gestellt wurde) mit einem Bauzug in Inowroclaw (Hohensalza), etwa 40 Kilometer südöstlich von Bydgoszcz (Bromberg). 1975 wurde sie ausgemustert. Man sieht deutlich, dass in Polen der Oberflächenvorwärmer entfernt worden war. Der Mehrverbrauch an Kohlen war anscheinend billiger als die Unterhaltskosten des Vorwärmers.  (04.10.1972) <i>Foto: Robin Fell</i>
PKP Oi2-12 in Inowroclaw

 

Mitte der 1930er Jahre stand die DSB vor der Aufgabe, neue Lokomotiven für schwere Schnellzüge zu beschaffen. Weil entsprechende Konstruktionen mit ausreichender Leistung in Dänemark fehlten, wurde ein schwedischen Angebot angenommen, die ausgemusterte SJ-Reihe F zum Schrottpreis zu übernehmen. Dabei handelte es sich um eine Pacific-Reihe mit Vierzylinder-Verbundtriebwerk. 1937 kamen die Loks nach Dänemark und wurden zunächst in den Kopenhagener Zentralwerkstätten der DSB aufgearbeitet. Die wesentlichen Änderungen lagen in der Verlagerung von Steuerung und Armaturen auf die rechte Kesselseite sowie den ganz in Stahl ausgeführten Führerhäusern. Schließlich gingen alle Maschinen ab 1937 als DSB E 964-974 mit dem Spitznamen "Svenskerne" (die Schweden) in Dienst. Während der deutschen Besetzung Dänemarks von 1940 bis 1945 und der damit verbundenen Treibstoffrationierung war die DSB gezwungen, kurzfristig die Zahl ihrer Dampfloks zu erhöhen. Als schnellste Lösung wurde der Nachbau der bewährten SJ-Reihe F beschlossen, auch wenn sie technisch schon lange nicht mehr zeitgemäß war. Von der Reihe E wurden zwischen 1940 und 1947 dann in vier Losen insgesamt 25 Loks geordert, die als E II die Betriebsnummern E 975-999 in Dienst gestellt wurden. Gegenüber dem schwedischen Vorbild waren die E II am zusätzlichen Dom zur Dampftrocknung, an den vergrößerten Seitenfenstern des Führerhauses sowie durch den geschweißten Tender zu erkennen. Massive Mängel und Missmanagement bei der Herstellerfirma Frichs in Arhus verzögerten die Auslieferung der Loks. E 999 wurde erst 1950 als letzte dänische Dampflok überhaupt fertiggestellt. Die DSB Reihe E war in der öffentlichen Wahrnehmung die dänische Dampflok und tauchte auch häufig als Werbemotiv auf. In den 1950/60er Jahren waren die E landesweit allgegenwärtig vor Reise- und Güterzügen, bis sie durch die neuen Dieselloks verdrängt wurden. Der letzte Planeinsatz einer E erfolgte 1970. (1960) <i>Foto: Robin Fell</i>
DSB E 997 in Kopenhagen

 

PKP Ol 49-69 verlässt mit P 4444 nach Sulechow (Züllichau) den Bahnhof Wolsztyn (Wollstein). (24.08.1991) <i>Foto: Frank Lüdecke</i>
PKP Ol 49-69 in Wolsztyn

 

BBÖ 97.204 (ex BBÖ 69.04, Wiener Lokfabrik, Baujahr 1890) während des zweiten Weltkriegs in Vordernberg. 97 204 gehörte zu den ersten vier Exemplaren, die zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme auf der berühmten Erzbergbahn im Jahr 1891 zur Verfügung standen. Mit der Einstellung des Zahnradbetriebes auf der Erzbergbahn wurde sie nach 88 Einsatzjahren am 28.07.1978 ausgemustert. (26.05.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Erzbergbahn (159)

 

Im Jahr 1933 orderte die BBÖ für den rationelleren Betrieb auf Nebenbahnen zehn Gepäcktriebwagen, die die Bezeichnung VT 70 erhielten. Der Triebwagen hatte ein Gepäckabteil und konnte Zuglasten bis 200 Tonnen befördern. Das Einsatzgebiet erstreckte sich auf den Großraum Linz und Villach. Nach dem "Anschluss" Österreich an das Deutsche Reich wurden die Triebwagen unter den Nummern DR 823 bis 832 geführt, hier der "828", der parallel noch seine alte Bezeichnung VT 70.06 in der Zugförderstelle St. Pölten führt. Die ÖBB haben nach dem Zweiten Weltkrieg alle Fahrzeuge übernommen und sieben davon wieder unter der Baureihenbezeichnung 5070 reaktiviert. Am 28. Mai 1960 schied mit dem 5070.09 das letzte Fahrzeug dieser Baureihe aus.  (18.07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
BBÖ VT 70.06 in St.Pölten

 

ÖBB 1116 279 mit NJ 420 (Innsbruck - Düsseldorf) bei Langenfeld-Mehlbruch. (14.07.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1116 270 bei Langenfeld

 

CFL 2306 als etwas gewöhnungsbedürftiger IC 5107 von Luxembourg nach Düsseldorf bei Langenfeld-Berghausen. (14.07.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
IC 5107 bei Langenfeld

 

ÖBB 1116.016 ist mit einem Nachtzug in Wuppertal Hbf eingetroffen. (08.2005) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
Nachts in Wt-Elberfeld (4)

 

Die Ybbstalbahn war eine im niederösterreichischen Mostviertel gelegene Schmalspurbahn mit der bosnischen Spurweite von 760 mm. Die Stammstrecke folgte ursprünglich dem Tal der Ybbs von Waidhofen an der Ybbs bis zur Marktgemeinde Lunz am See, wo die Bergstrecke nach Kienberg-Gaming begann. In Gstadt zweigte zudem eine Stichstrecke nach Ybbsitz ab. Am 11. Dezember 2010 endete der ÖBB-Betrieb. Am 12. Dezember 2010 wurde dann die Infrastruktur der Ybbstalbahn vom Land Niederösterreich übernommen. Seither sind nur noch die Streckenabschnitte Waidhofen an der Ybbs–Gstadt (Citybahn Waidhofen der NÖVOG) und die Ybbstalbahn-Bergstrecke Lunz am See–Kienberg-Gaming (Museumsbahn der NÖ Lokalbahnen Betriebsgesellschaft) in Betrieb. Hier wartet ÖBB 298.207 in Waidhofen an der Ybbs auf den nächsten Einsatz. (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (1)

 

Ein Personenzug mit einer ÖBB 2091 im Bahnhof Gstadt, wo die Stichbahn nach Ybbsitz von der Stammstrecke der Ybbstalbahn nach Kienberg abzweigte. Die Reihe 2091 war eine Weiterentwicklung der 1934 gebauten dieselelektrischen BBÖ-Reihe 2040/s. Das Fahrzeug war als leichter Gepäcktriebwagen konzipiert. In einem der beiden Vorbauten sollten Gepäckstücke eingeladen und so das Mitführen eines gesonderten Gepäckwagens überflüssig werden. In der Praxis wurde kaum davon Gebrauch gemacht; stattdessen wurden die Fahrzeuge als Lokomotiven eingesetzt. Die ersten sieben Lokomotiven wurden 1936/37 von der Simmeringer Maschinen- und Waggonbaufabrik (mechanischer Teil) und Siemens-Schuckert (elektrischer Teil) geliefert. Von 1938 bis 1940 folgten weitere fünf Stück, die schon von der Deutschen Reichsbahn bestellt wurden. Die DRG ordnete die zwölf Fahrzeuge als Triebwagen (VT 137 332–343) ein. Ab 1953 erhielten die Fahrzeuge bei der ÖBB die Bezeichnung 2091.01–12, die sie mit der führenden Ziffer 2 wieder als Lokomotiven klassifizierte.  (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (2)

 

Zugkreuzung in Seeburg. ÖBB 2091.08 (Sim/SSW 66763, Baujahr 1940) wartet die Kreuzung eines Zuges aus Kienberg-Gaming ab. (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (3)

 

ÖBB 398.01 mit einem Personenzug bei Seeburg.  (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (4)

 

ÖBB 398.01 entstand als Reihe Uh der Niederösterreichischen Landesbahnen (NÖLB), wurde aber nur in einem Exemplar gebaut. Die NÖLB bestellten anlässlich der Verlängerung der Pielachtalbahn im Abschnitt Kirchberg an der Pielach–Laubenbachmühle im Jahr 1905 bei der Lokomotivfabrik Krauss in Linz eine Prototyplokomotive, die als Verbundlokomotive in Heißdampftechnologie ausgeführt wurde. Sie war eine Weiterentwicklung der bereits mehrfach bewährten Reihe U. Nach dem Zweiten Weltkrieg reihte sie die ÖBB als 398.01 ein. Am 15.03.1973 wurde sie ausgemustert. (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (5)

 

Szene im Bahnhof Seeburg auf der Ybbstalbahn. Hinter dem Bahnhof folgt der 87 m lange Opponitzer Tunnel. (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (6)

 

ÖBB 398.01 leistet in Pfaffenschlag einer defekten 2091 Abschlepphilfe. (22.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Ybbstalbahn (7)

 

Die Mariazellerbahn ist mit ihren 85 km die längste Schmalspurbahn Österreichs. Hier ist ein Zug in der Station Annaberg-Reith eingetroffen. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (16)

 

Zugkreuzung im Bahnhof Annaberg-Reith. Vorne ÖBB 1099.07 (SSW Wien, Krauss Linz, Baujahr 1909). (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (17)

 

ÖBB 1099.12 und 1099.14 (beide Baujahr 1910) im Endpunkt der Bahn, dem Wallfahrtsort Mariazell in der Steiermark. Der anschließende 7 km lange Abschnitt bis Gußwerk diente vor allem dem Güterverkehr zu einem großen Sägewerk. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (18)

 

ÖBB 1099.06 (SSW/Krauss, Baujahr 1909) mit einem Personenzug in Mariazell. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (19)

 

Wagen 3401 der Mariazellerbahn der Grazer Waggonfabrik aus dem Jahr 1912. Nach dem 1. Weltkrieg verfügte die Bahn über einen Wagenpark von 141 Wagen mit mehr als 5000 Sitzplätzen. Ab Ende der 1930er bis Anfang der 1940er Jahre bekamen die Wagen neue Wagenkästen aus Holz mit breiteren Streben zwischen den Fenstern, die früher achtfenstrigen Zweiachser neue Aufbauten mit vier Fenstern pro Seite. 1954 wurde ein neues Umbauprogramm begonnen, bei dem die Wagen ihr heutiges Aussehen bekamen. Die Rahmen wurden bis auf Verlängerungen und Verbreiterungen in ihrer Ursprungsform belassen. Die Vierachser wurden mit Polstersitzen und Halbfenstern (die anfangs vorhandenen Ganzfenster wurden später ausgetauscht) ausgestattet. Außer den in den Jahren 1908 und 1912 gebauten Personenwagen wurden ebenso diverse Gepäck- und Güterwagen zum Umbau herangezogen. Die zweiachsigen Wagen wurden grün lackiert. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (20)

 

Auf dem Abschnitt Stein am Rhein - Etzilen - Rielasingen kam die 1910 von der Münchner Maschinenfabrik J. A. Maffei gebaute 1´C1´ h2t-Lok Eb 3/5 Nr. 9 der ehemaligen BT (Bodensee-Toggenburg-Bahn) vor dem Museumszug der Stiftung Museumsbahn Stein am Rhein - Etzwilen - Hemishofen - Ramsen - Rielingen - Singen (SEHR & RS) zum Einsatz, hier bei der Einfahrt nach Etzwilen an der deutsch-schweizer Grenze.  (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (1)

 

Vorbei am Kittel-Dampftriebwagen und der Eb 3/5 9 der ehemaligen Bodensee-Toggenburg-Bahn fährt eine S 8 (Romanshorn - Schaffhausen) in Etzwilen ein. (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (2)

 

Auch der "Rote Pfeil" besuchte das Bahnhofsfest und fährt hier als Sonderzug Schaffhausen - Etzwilen - Winterthur aus dem Bahnhof Etzwilen aus. Der 1930 gebaute Leichtriebwagen war für den Verkehr auf Linien mit niedrigem Verkehrsaufkommen gedacht, auch vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise von 1928. Mit zunehmender Nachfrage wurden die Triebwagen durch Leichtschnellzüge ersetzt. Für die beliebten Triebwagen fand sich ein neues Aufgabengebiet im Ausflugsverkehr.  (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (3)

 

Zu dem Fest reiste aus Zürich Seebach über Winterthur der Dampftriebwagen CZm 1/2 31 der ehemaligen Uerikon-Bauma-Bahn an (hier auf der Rheinbrücke bei Hemishofen). Das Fahrzeug wurde 1901 von der NOB (Schweizerische Nordostbahn) bestellt, nach der Übernahme der Bahn gelangte das Fahrzeug bereits 1902 zur SBB. Da sich ursprüngliche der Dampferzeuger nicht bewährte, wurde durch die Maschinenfabrik Esslingen ein neuer Stehdampfkessel eingebaut und die Dampfmaschine vergrößert. Nach dem Umbau bewährte sich das Fahrzeug wegen des geringen Kohlenverbrauch und der günstigen Betriebsergebnisse. 1906 wurde das Fahrzeuge an die Uerikon-Bauma-Bahn verkauft, nach deren Verstaatlichung gelangte das Fahrzeuge 1948 wieder zur SBB. Bis 1978 legte das Fahrzeuge über eine Million km zurück. 1978/80 wurde der letzte erhaltene Kittel-Dampftriebwagen wieder instand gesetzt, gehört seit 2002 SBB Historic und ist ab 2005 als Dauerleihgabe an den Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland dauerhaft verliehen. Am 20. Februar 2016 stieß der Dampftriebwagen mit nicht ordnungsgemäß abgestellten Bauzugwagen zusammen und wurde erheblich beschädigt. Das Fahrzeug wurde in der RhB-Werkstatt in Landquart wieder betriebsfähig hergestellt.  (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (4)

 

Kittel-Dampftriebwagen CZm 1/2 31 der ehemaligen Uerikon-Bauma-Bahn auf der 254 m langen Rheinbrücke bei Hemishofen der eingleisigen Strecke Etzwilen – Singen. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1875 und ist als "Denkmal von nationaler Bedeutung" eingestuft, d.h. sie steht unter Denkmalschutz.  (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (5)

 

Eb 3/5 Nr. 9 der ehemaligen Bodensee-Toggenburg-Bahn mit dem Museumszug der SEHR & RS als Sonderzug von Stein am Rhein über Etzwilen nach Rielasingen auf der Rheinbrücke bei Hemishofen. (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (6)

 

Die BT Eb 3/5 ist eine Zwillings-Heissdampf-Tenderlok mit der Achsfolge 1'C1', welche die Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) zur Betriebsaufnahme im Jahre 1910 beschaffte. Insgesamt wurden neun Lokomotiven bei der Firma J. A. Maffei in München beauftragt, die aus finanziellen Gründen den Zugschlag gegenüber der einheimischen Industrie erhielt. Nach der Aufnahme des elektrischen Betriebes im Jahr 1933 veräußerte die BT die neun Dampfloks an die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die sie als Eb 3/5 5881–5889 weiter verwendete. 1966 erwarb der Dampf-Loki-Club (DLC) Herisau die Eb 3/5 5889. Die Lok wurde wieder mit der ursprünglichen BT-Nummer 9 versehen und ist hier mit einem Sonderzug auf der Rheinbrücke bei Hemishofen unterwegs.  (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (7)

 

Eb 3-5 Nr. 9 mit einem Sonderzug Rielasingen - Etzwilen nördlich von Ramsen an der deutsch-schweizer Grenze. (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (8)

 

Aufnahmen des letzten erhaltenen Kittel-Dampftriebwagens ohne Fahrdraht sind selten, da das Fahrzeug nahezu ausschließlich in der Schweiz eingesetzt wird und dort fast alle Strecken elektrifiziert sind. Am 12. Mai 2018 gelangte das Fahrzeug auf der nicht elektrifizierten Bahn Etzwilen - Singen anlässlich des Bahnhofsfestes in Rielasingen zum Einsatz. Zur Erhaltung der grenzüberschreitenden Strecke wurde 2001 der Verein zur Erhaltung der Bahnlinie Etzwilen - Singen (VES) gegründet, für den Bahnbetrieb erwarb 2006 die Stiftung Museumsbahn Stein am Rhein - Etzwilen - Hemishofen - Ramsen - Rielingen - Singen (SEHR & RS) die nicht mehr benötigte Strecke von den Schweizer Bundesbahnen (SBB). Es ist beabsichtigt, regelmäßig einen Museumsbetrieb durchzuführen. Wegen eines Straßenneubaus ist die Strecke in Singen (Hohentwiel) südlich des dortigen Bahnhofs derzeit (noch) unterbrochen. Dieser Abschnitt ist wegen der ansässigen Industriebetriebe unfotogen, landschaftlich schöner ist der südliche Bereich, wie hier bei Ramsen einschließlich der Rheinbrücke bei Hemishofen.  (12.05.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Bahnhofsfest Rielasingen (9)

 

ÖBB 1116.158 mit IC 281 (Stuttgart - Zürich) am ehemaligen Hp Stuttgart-Heslach. Die Lok wirbt für die ORF-Spendenaktion "Licht ins Dunkel", mit der Familien in finanzieller Not unterstützt werden sollen. (30.04.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ÖBB 1116.158 in Stuttgart

 

Tw 8 (Lohner-Werke/Kiepe, Baujahr 1961) am Rathausplatz in Gmunden. Der Linienbuchstabe G weist auf die Linie zwischen Gmunden ÖBB-Bahnhof und Rathausplatz hin und dient heute vor allem der Abgrenzung von den Stadtbuslinien 1 bis 3. Obwohl in diesem Abschnitt nur eine Linie verkehrt, werden alle Straßenbahnwagen konsequent mit „G“ beschildert. Ferner dient der Buchstabe G auch zur Unterscheidung von den anderen Stern & Hafferl-Strecken, bei denen die Linienbezeichnung nicht angeschrieben wird. Beispielsweise steht beziehungsweise stand „GV“ für Gmunden–Vorchdorf, „LH“ für Lambach–Haag am Hausruck, „LILO“ für die Linzer Lokalbahn, „LVE“ für Lambach–Vorchdorf-Eggenberg und „VA“ für Vöcklamarkt–Attersee.  (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Straßenbahn Gmunden (2)

 

Zugkreuzung im Bahnhof Frankenfels mit ÖBB 1099.05. Bei den ursprünglich als Reihe E von der Niederösterreichischen Landesbahnen beschafften und heute als Reihe 1099 bezeichneten Lokomotiven handelt es sich um speziell für die schmalspurige Mariazellerbahn entwickelte Elektrolokomotiven. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (13)

 

Im Bahnhof Laubenbachmühle steht ÖBB 1099.05 mit einem Personenzug nach Mariazell. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (14)

 

ÖBB 1099.03 mit einer Schwesterlok in St. Pölten. Daneben liegt die Leobersdorfer Bahn, die zwischen St. Pölten Alpenbahnhof und der Endstelle der Strecke St. Pölten Hauptbahnhof parallel zur Mariazellerbahn verläuft. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Mariazellerbahn (15)

 

Die Güterzuglokomotiven 2 (Grazer Waggonfabrik, Baujahr 1911) und 3 (Grazer Waggonfabrik, Baujahr 1930) in St. Pölten. Lok 2 steht derzeit desolat abgestellt im Museumstramway Mariazell–Erlaufsee, Lok 3 wurde am 25. September 1976 verschrottet.  (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Straßenbahn St. Pölten (4)

 

Die Haupteinnahmequelle der Straßenbahn St. Pölten stellte anfangs der Güterverkehr dar, der Personenverkehr spielte zunächst nur eine untergeordnete Rolle, jedoch entwickelte sich dieser später deutlich stärker. Neben der Stammstrecke wurden zahlreiche Industrieanschlüsse gebaut, die Straßenbahn erfüllte somit auch die Funktion einer Industrieanschlussbahn. Für ihren Betrieb wurden anfangs drei Triebwagen für den Personenverkehr und zwei Lokomotiven für die Güterbeförderung von der Grazer Waggonfabrik beschafft. Außerdem befanden sich die Güterwagen G1 (gedeckter Güterwagen) und JnG2 (Niederbordwagen) bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges im Besitz der Bahn. Eine Verlängerung vom Bahnhofplatz zur Brunngasse, die nur dem Personenverkehr diente, wurde am 12. Dezember 1912 in Betrieb genommen. Die Straßenbahn war eingleisig ausgelegt. Ausweichen gab es an den Stationen Papierfabrik Salzer und Eybnerstraße, außerdem verfügten die Endstellen Brunngasse und Harland jeweils über ein Umsetzgleis. Vermutlich in der Daniel Gran Straße zwischen dem Abzweig in die Eybnerstraße und dem Depot in der Herzogenburger Straße ist dieser Güterzug unterwegs.  (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Straßenbahn St. Pölten (5)

 

Güterzuglok 3 der Straßenbahn St. Pölten in St. Pölten. Die 1930 gebaute Lok wurde 1976 verschrottet. Das Ende der Straßenbahn war etwas kurios. Aufgrund einer unbeglichenen Stromrechnung (!) wurde die Bahn am 10. Februar 1976 stillgelegt. Verhandlungen über eine Übernahme durch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) oder das Land Niederösterreich scheiterten, sodass die Gesellschaft Konkurs anmelden musste. Heute sind Teile der ehemaligen Trasse zum Radweg „Tramway Trasse“ umfunktioniert, einzig die denkmalgeschützte Remise an der Einmündung der Daniel-Gran-Straße in die Herzogenburger Straße ist heute noch ungenutzt vorhanden. (21.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Straßenbahn St. Pölten (6)

 

Bei den ursprünglich als Reihe E von der Niederösterreichischen Landesbahnen beschafften und heute als Reihe 1099 bezeichneten Lokomotiven handelt es sich um speziell für die schmalspurige Mariazellerbahn entwickelte E-Loks. Aufgrund des einzigartigen Stromsystems, das bei der Mariazellerbahn verwendet wird und der Tatsache, dass es sich um Schmalspurlokomotiven handelt, konnten die Loks bis in die Gegenwart auf dieser Strecke eingesetzt werden. Mit einem Alter von mehr als hundert Jahren, ist die Reihe 1099 heute die weltweit ältesten im Planeinsatz befindliche elektrische Schmalspurlok. Nach dem "Anschluss" Österreichs an Deutschland im Jahre 1938 zeichnete die Reichsbahn die Loks in E 99 um. Das Bild zeigt E 99 01 (Baujahr 1909) während es Zweiten Weltkriegs in St. Pölten. Interssant ist der Umstand, dass die Lok noch keine kriegsbedingte Abdunkelung der Lampe trägt.  (14.10.1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
E 99 01

 

1942 wurden nach langer Entwicklungszeit zwei Exemplare der Dampflokomotive 97.4 an die Erzbergbahn geliefert, welche dreimal so stark war wie die ursprüngliche Erzbergbahnlok 97.0 war. Sie war die stärkste Zahnradbahn-Dampflokomotive der Welt.  (26.05.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Erzbergbahn (161)

 

Für die steirische Erzbergbahn wurden zwischen 1890 und 1908 insgesamt 18 Lokomotiven der Baureihe 97 gebaut. Bei den Kaiserlich-königlichen österreichischen Staatsbahnen (kkStB) als Reihe 69 in Dienst gestellt, waren sie die ältesten und stückstärksten österreichischen Zahnradbahn-Dampflokomotiven. Im März 1938 - nach dem "Anschluss" Österreichs an das Dritte Reich - wurden alle 18 Maschinen von der Deutschen Reichsbahn übernommen und erhielten die Baureihenbezeichnung 97 201–218. Das Foto zeigt 97 209 in der Zugförderstelle Vordernberg.  (24.05.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Erzbergbahn (158)

 

Die meterspurige Lokalbahn Vöcklamarkt – Attersee verkehrt zwischen den Orten Attersee am gleichnamigen Attersee und Vöcklamarkt an der Westbahnstrecke Wien – Linz – Salzburg. Hier wird ein Zug in Vöcklamarkt bereitgestellt. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Vöcklamarkt – Attersee (2)

 

Ein Zug der Lokalbahn Vöcklamarkt – Attersee in Vöcklamarkt.  Daneben verläuft die Westbahnstrecke Wien – Linz – Salzburg. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Vöcklamarkt – Attersee (3)

 

Blick von der Fussgängerbrücke in Vöcklamarkt, die beide Bahnhofsteile verband, auf den bereitstehenden Triebwagen ET 26.101 (Baujahr 1912) und das stilvolle Empfangsgebäude der Atterseebahn. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Vöcklamarkt – Attersee (4)

 

ET 26.103 der Lokalbahn Vöcklamarkt – Attersee in Vöcklamarkt. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Vöcklamarkt – Attersee (5)

 

In Lambach begegnen sich ein Triebwagen der normalspurigen Lokalbahn Lambach – Vorchdorf-Eggenberg und eine ÖBB 93. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Lambach – Vorchdorf (2)

 

Tw 24.102 (Grazer Waggonfabrik, Baujahr 1912) der Lokalbahn Lambach – Vorchdorf im Endbahnhof Vorchdorf-Eggenberg. Dort bestand Anschluss an die Traunseebahn nach Gmunden Seebahnhof. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Lambach – Vorchdorf (3)

 

Tw 24.102 im Haltepunkt Au zwischen Vorchdorf-Eggenberg und Bad Wimsbach-Neydharting.  (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Lambach – Vorchdorf (3)

 

Ein Triebwagen der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf am Franz-Josef-Platz in Gmunden. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lokalbahn Gmunden–Vorchdorf -1

 

Ein Triebwagen der meterspurigen Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf, auch Traunseebahn genannt, im Haltepunkt Neuhub zwischen Gschwandt und Eisengattern. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lokalbahn Gmunden–Vorchdorf -2

 

Das modernste Fahrzeug der Straßenbahn Gmunden im Jahr 1962 war der Tw 8 (Lohner-Werke/Kiepe, Baujahr 1961), hier in Gmunden Seebahnhof. (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Straßenbahn Gmunden (1)

 

Die 1936 als BBÖ 729.13 gelieferte 78.613 vor dem Schuppen des Heizhauses Wien-Praterstern. (16.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 78.613 in Wien

 

93.1359 und 77.263 in der Zugförderstelle (Zfst) Mistelbach.  (14.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Zfst Mistelbach

 

Illustere Lok- und Ersatzteilsammlung in der Zugförderstelle Graz.  (17.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 56.3245 in Graz

 

Die als österreichische "Krokodile" bekannten Lokomotiven der Baureihen 1089 und 1189 in einer Vergleichsaufnahme im Bw Attnang-Puchheim.  (25.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1089 und 1189

 

ÖBB 1045.10 und 1045.04 verlassen mit einem Personenzug den Bahnhof Attnang-Puchheim.  (25.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1045 in Attnang

 

ÖBB 1189.08 in ihrer Heimatdienststelle Attnang-Puchheim. Die 1927 gebaute Lok wurde am 29.01.1979 ausgemustert. (25.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
ÖBB 1189.08 in A-Puchheim

 

Blick aus dem Schuppen der Zugförderstelle (Zfst) Gmünd im österreichischen Waldviertel auf 399.06 und 399.02.  (12.07.1971) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
Zfst Gmünd

 

SNCF TGV-Duplex 9713 als TGV 9576 (München Hbf - Paris Est) bei Gingen an der Fils. TGV steht als Akronym von "train à grande vitesse" = französisch für „Hochgeschwindigkeitszug“. (18.04.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
TGV bei Gingen

 

BR 34023 "Blackmoor Vale" mit einem Personenzug nach Exeter nahe London. (1965) <i>Foto: David Smith</i>
British Rail (102)

 

BR 35007 "Aberdeen Commonwealth" fährt durch den Londener Südwesten in Vauxhall. (1965) <i>Foto: K. Langhorn</i>
British Rail (101)

 

Die Chicago, Burlington & Quincy Railroad (CB&Q) erhielt zwölf Lokomotiven vom Typ "Texas" von den Baldwin Locomotive Works im Jahre 1927 und weitere sechs Lokomtiven im Jahr 1929. Bei der CB&Q wurden die 2-10-4-Loks "Colorados" genannt. Alle achtzehn Lokomotiven wurden in den späten 1930er und frühen 1940er Jahren umgebaut. Dabei wurde der Zylinderdurchmesser reduziert mit einer resultierenden Änderung der Zugkraft. Das Bild entstand bei Guernsey in Wyoming. (12.07.1959) <i>Foto: Jim Ehernberger</i>
C,B&C bei Guernsey/Wyo.

 

In Folge eines Unfalls im Bahnhof Puurs/Belgien an der Bahnlinie Sint-Niklaas – Mechelen landete diese pr. S 6 (SNCB No. 6609) unplanmäßig auf einem offenen Güterwagen. Da die S 6 zu diesem Zeitpunkt schon ausgemustert war, wurde die abgestellte Lok vermutlich auf den davor stehenden Güterwagen aufgeschoben. Die Lok gehörte zu den nach dem Ersten Weltkrieg als Waffenstillstandslok an Belgien abgegebenen 42 pr. S 6. (02.03.1955) <i>Foto: Privatfoto</i>
Unfall in Puurs/Belgien

 

Die am 13.01.2016 in Dienst gestellte Akiem 187 014, eine sog. "Last Mile-Lok" mit einem Dieselhilfsmotor, um auch nicht elektrifizierte Streckenabschnitte (Last Mile) befahren zu können, seit 1. März 2016 an Captrain Deutschland vermietet, mit der französischen Misa 4185 020 (DE 18) in Weinheim an der Bergstraße. (28.04.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Akiem 187 014 in Weinheim

 

Vectron-Lok 475 413 der schweizer BLS Lötschbergbahn mit einem DGS bei Lützelsachsen. Die Siemens-Vectron-Loks stammen aus der Familie der EuroSprinter-E-Loks und der dieselelektrischen EuroRunner-Familie. Auf der Fahrzeugplattform entstehen sowohl Elektroloks, wie auch dieselelektrische Dieselloks. Als Baureihenbezeichnungen sind für die verschiedenen Vectron-Varianten in Deutschland die Nummernreihen 6191 bis 6193 für die elektrischen bzw. 1247 für die dieselelektrische Variante vorgesehen. Wer eine Lok kaufen möchte: Der Preis beträgt je nach Ausstattung (Diesel-/ Elektro-/ Mehrsystemversion) zwischen drei und fünf Millionen Euro. (24.03.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
BLS Vectron bei Lützelsachsen

 

ÖBB 1116.272 mit IC 187 (Stuttgart Hbf - Zürich HB) auf der Gäubahn bei Horb. (19.04.2018) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
ÖBB 1116 bei Horb

 

Im heute nicht mehr existierenden Linzer Lokalbahnhof steht die 1916 bei Ganz in Budapest für die Wöllersdorfer Munitionsfabrik gebaute Lok E 20.005 (ex BBÖ 1479.001 bzw. DRB E 173.01) mit einem Personenzug abfahrbereit. An zweiter Stelle läuft ein von der Preßburger Bahn stammender vierachsiger Plattformwagen. Die 1912 eröffnete regelspurige Linzer Lokalbahn (LLB) bzw. die Lokalbahn Linz-Eferding-Waizenkirchen (LEW) führt von der heutigen oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz über die Bezirksstadt Eferding nach Waizenkirchen, wo die 1908 eröffnete Lokalbahn Neumarkt-Waizenkirchen-Peuerbach (NWP) anschließt. 1998 wurden beide Lokalbahnen zur Linzer Lokalbahn (LILO) vereint. Während die Strecke Linz – Peuerbach heute mit modernen Zügen im Takt bedient wird, pendeln auf der in Niederspaching abzweigenden Stichstrecke nach Neumarkt-Kallham ältere Solotriebwagen. Rund 1,6 Millionen Fahrgäste zählt befördert das heutige moderne Verkehrsunternehmen alljährlich, dagegen ist der Güterverkehr mittlerweile ziemlich unbedeutend.  (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (3)

 

ET 22.104 rangiert in Dörnbach. (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (4)

 

Zugkreuzung zweier Züge der Linzer Lokalbahn in Dörnbach, rechts der ET 22.104.  (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (5)

 

Ein Zug mit ehemaligen Preßburger Wagen in Richtung Eferding beim Zwischenhalt in Straßham. (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (6)

 

Zugbegegnung im Bahnhof Niederspaching: Der aus Linz gekommene ET 22.104 (links) wird gleich nach Peuerbach weiterfahren, während der kleine rechte Triebwagen zur Abfahrt nach Neumarkt-Kallheim bereitsteht und der hintere ET 21.150 der NWP nach Waizenkirchen zurückfahren wird.  (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (7)

 

ET 22.107 (SGP Graz / ELIN, Baujahr 1951) im Bahnhof Eferding vor dem Gebäude der Betriebsleitung.  (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (8)

 

E 20.007 (SGP Graz / BBC, Baujahr 1956) der Firma Stern & Hafferl im Bahnhof Eferding. (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Linzer Lokalbahn (9)

 

Die ursprünglich als Eisenbahn konzessionierte schmalspurige Lokalbahn zwischen der früher eigenständigen Gemeinde Ebelsberg (heute ein Stadtteil von Linz) und St. Florian wurde 1938 in einen Straßenbahnbetrieb umgewidmet. Die Spurweite beträgt wie jene der Linzer Straßenbahn 900 mm, die Strecke war mit 600 Volt Gleichstrom elektrifiziert. In Ebelsberg (Foto) bestand Anschluss an die Linzer Straßenbahn, hier an die Linie E zum Bergbahnhof Urfahr. (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lokalbahn Ebelsberg–St.Florian

 

Ein Zug der Lokalbahn Ebelsberg - St.Florian im Endbahnhof St. Florian. Die in der Nachkriegszeit einsetzende Motorisierung führte zu einer Abnahme der Fahrgastzahlen auf der Bahn. In den folgenden Jahren erfolgte die Errichtung neuer Haltestellen, um die Gebiete in der Nähe der Bahn, die eine zunehmende Besiedlung aufwiesen, zu erschließen. Wegen der zunehmenden Beliebtheit der Baggerseen bei Pichling wurden Bäderzüge eingeführt, die zwischen Ebelsberg und Bruck pendelten. Die Haltestelle Ufer wurde für diese Zwecke mit einem kurzen Ausweichgleis ausgestattet. Trotz dieser Maßnahmen blieb die finanzielle Lage der Bahn angespannt, da fast ein Drittel der Fahrgäste zu niedrigsten Sozialtarifen befördert werden mussten. Weitere Einnahmeausfälle brachte die Auflassung der Postbeförderung im Jahre 1954. Im Jahre 1972 zeichnete sich die drohende Einstellung ab. Zu dieser Zeit stand die Erneuerung der Traunbrücke an, die um 9 Millionen Schilling mehr gekostet hätte. Am 1. Januar 1974 verkehrte die Florianerbahn zum letzten Mal. Das Defizit betrug zu dieser Zeit 984.235,26 Schilling. Bis zu ihrer Einstellung hatte die Bahn etwa 12 Millionen Fahrgäste befördert. Der Personalstand belief sich zuletzt nur noch auf vier Mitarbeiter, die entweder pensioniert oder von der Gemeinde St. Florian übernommen wurden. Die Bahnlinie wurde durch eine Postautobuslinie ersetzt. (19.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Lokalbahn Ebelsberg–St.Florian

 

Drehschemelwagen 26.441 der meterspurigen Lokalbahn Vöcklamarkt – Attersee („Atterseebahn“) im Bahnhof Vöcklamarkt.  (20.04.1962) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
LB Vöcklamarkt – Attersee (1)

 

Die ursprünglich spanische Konstruktion von Vierzylinder-Verbunddampflokomotiven mit der Achsfolge 2'D2' war ab Mitte der 1920er Jahre auch auf französischen Gleisen zu finden. Die elsaß-lothringischen Eisenbahnen (AL) beschafften in den Jahren 1929/30 dreißig Lokomotiven dieses Typs, die sich an die Konstruktion der PLM 242 AT anlehnte. Die ersten 20 Maschinen wurden 1929 von Compagnie de Batignolles-Chatillon geliefert und erhielten die Nummern 8601 bis 8620. Im folgenden Jahr lieferte die S.A.C.M. Grafenstaden zehn weitere Loks mit den Nummern 8621 bis 8630. In Deutschland wurde eine Lok dieser Reihe bekannt, nämlich die 242-TA-602, die nach Kriegsende in Mühlhausen/Thüringen aufgefunden wurde und später von der Reichsbahn der DDR als 79 001 eingereiht wurde. (05.04.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
SNCF 242-TA-624 in Kehl (1)

 

SNCF 242-TA-624 verlässt mit D 32 (Wien Westbf - Paris Est) den Bahnhof Kehl. Leider stimmte die Schärfeeinstellung des Fotoapparats bei diesem Bild nicht so ganz. (05.04.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
SNCF 242-TA-624 in Kehl (2)

 

Ein Zug der Zillertalbahn auf dem Weg von Jenbach nach Mayrhofen bei Kaltenbach. (11.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Zillertalbahn (11)

 

Ein Zug der Zillertalbahn in Zell am Ziller. (11.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Zillertalbahn (12)

 

Ankunft eines Zuges aus Jenbach im Bahnhof Kaltenbach-Stumm. (11.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Zillertalbahn (13)

 

Zwei Züge der Zillertalbahn stehen im Endbahnhof Mayrhofen für die Rückfahrt nach Jenbach bereit. (11.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Zillertalbahn (14)

 

Ein Güterzug nach Jenbach im Bahnhof Zell am Ziller. (11.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Zillertalbahn (15)

 

ÖBB 1189.08 mit einem Güterzug bei Steeg (Gemeinde Bad Goisern) am Hallstättersee in Oberösterreich. (13.06.1977) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 1189.05

 

Vor der schönen Bergkulisse des Salzkammerguts rangiert ÖBB 1189.05 einen Güterzug in Bad Goisern. Davor fließt die Traun, die kurz zuvor aus dem Hallstätter See kommend sich nun nordwärts zur Donau richtet. (13.06.1977) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 1189.05 in Bad Goisern

 

52 3555 (Zfst Linz/Donau) mit Güterzug 75017 im Mühlviertel bei Lasberg-St-Oswald. (03.05.1974) <i>Foto: Helmut Dahlhaus</i>
52 3555 bei Lasberg

 

Die Reihe 57 wurde bereits zu k.k. Staatsbahnzeiten als Güterzuglok (Reihe 80) in Österreich beschafft. Neben einer Verbundvariante wurde von 1911 bis 1918 für die kkStB auch eine Zwillingslokomotive gebaut (80.900–2908). 1938 ordnete die Deutsche Reichsbahn die 80er als 57 101–105 (ex 80.600), 57 201–318 (ex 80.900) und 57 401–473 (80 und 80.100) in ihren Bestand ein. Nach 1945 gab noch zwölf Verbundmaschinen (ÖBB 157), deren letzte 1960 ausgemustert wurde, und 69 Zwillingsloks (ÖBB 57), die erst 1968 aus dem Bestand schieden. ÖBB 57.268 (Baujahr 1920), hier im Bahnhof Bruck an der Mur, wurde als eine der letzten Exemplare erst am 7. März 1968 ausgemustert.   (11.09.1963) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 57.268 in Bruck a.d. Mur

 

Als die Hauptbahn zwischen Bruck an der Mur und Graz noch nicht elektrifiziert war, musste die "Pacific-Tenderlok" der ÖBB-Reihe 77 im Personendienst wichtige Dienste leisten. Hier ist ÖBB 77.242 (ex BBÖ 629.57) mit P 4005 in Frohnleiten unterwegs. (13.09.1963) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 77.242 in Frohnleiten

 

ÖBB 77.282 mit P 2933 auf der Hauptbahn zwischen Bruck an der Mur und Graz in Frohnleiten. Die Österreichtour im Sommer 1963 unternahm Wilfried Sieberg übrigens zusammen mit Carl Bellingrodt. (13.09.1963) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 77.282 in Frohnleiten

 

Eine unbekannte ÖBB 52er mit einem Güterzug in Frohnleiten auf der Hauptbahn Bruck an der Mur - Graz. (13.09.1963) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 52. in Frohnleiten

 

ÖBB 93.1399 (ex BBÖ 378.99) mit einem Personenzug in Kernhof. Die Bahnstrecke Traisen – Kernhof, die sog. Traisentalbahn, ist eine 34 km lange Nebenbahn in Niederösterreich, eine Seitenlinie der Leobersdorfer Bahn. (03.08.1967) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 93.1399 in Kernhof

 

Die 93er gehörte zu den letzten bei den ÖBB eingesetzten Normalspur-Dampflokbaureihen. Unter Regie der BBÖ wurden die Maschinen zwischen 1927 und 1931 gebaut. Das Bild der ÖBB 93.1310 und Vorspannlok 93.1426 entstand im Waldviertel bei Zwettl. (03.06.1975) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 93.1426 + 1310 bei Zwettl

 

ÖBB 1044.59 mit D 430 auf der Pyhrnbahn südlich von Linz nahe St. Martin bei Traun.  (16.06.1980) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
ÖBB 1044.59 bei St. Martin

 

ÖBB 1020.011 (ex E 94 090) mit 1020.004 (ex E 94 029) in der Zfl Innsbruck. Aus München ist der "Gläserne Zug" 491 001 zu Gast, der über die Mittenwaldbahn hierher kam. (02.1992) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Zfl Innsbruck (4)

 

ÖBB 1020.004 (ex E 94 029) fährt sich mit 1110.004 die Gleise im Bahnhof Hochfilzen auf der Giselabahn frei.  (25.02.1988) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1020.004 in Hochfilzen

 

Winter auf der Giselabahn: ÖBB 1020.015 (ex E 94 130) kämpft sich mit einer 1044 durch die schneereichen Unbillen bei Berg Grießen nahe Hochfilzen. (25.02.1988) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1020.015 bei Hochfilzen

 

Vor dem Kölner Wahrzeichen fährt ÖBB 1116.090 mit NJ 420 aus Innsbruck aus der Hohenzollernbrücke kommend in den Bahnhof Köln-Messe/Deutz ein. (21.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 1116.090 in Köln

 

THA 9437 (Paris Nord - Essen) fährt durch Düsseldorf-Rath. Dem genauen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass justament hier die Begegnung mit dem ebenfalls umgeleiteten THA 9472 (Dortmund - Paris Nord) stattfindet. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (15)

 

Begegnung der beiden umgeleiteten Thalys-Züge THA 9437 nach Essen (rechts) und THA 9472 nach Paris Nord in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (16)

 

E 22 205 gehörte zu den fünf 1932 nachgelieferten Loks der Baureihe der BBÖ-Reihe 1670.1. Die Deutsche Reichsbahn zeichnete die Loks ab 1938 als E 22.2 (1670.1) um. Eine 1670.1 ging im Zweiten Weltkrieg verloren. Ab 1953 kehrte die ÖBB zur Ursprungsbezeichnung zurück. Die frisch umgezeichnete E 22 205 (ex BBÖ 1670.105) wurde vom DLA-Fotografen in Bludenz in Position gestellt. (15.09.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 22 205 in Bludenz

 

ÖBB 399.05 stammt aus einer Serie von sechs Heissdampf-Zwillings-Maschinen der Reihe Mh, die von der Lokfabrik Krauss in Linz gebaut wurden (Fabriknummer 5924, Baujahr 1908). Hier macht sie mit P 71435 Station im Bahnhof Alt Nagelberg.  (17.03.1978) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 399.05 in Alt Nagelberg -4

 

Nebenbahnromantik wie aus einer anderen Zeit: ÖBB 399.05 mit einer Rollwagenfuhre auf dem Südabschnitt des österreichischen Waldviertel Schmalspurnetzes. Kurz vor dem Endbahnhof Gross Gerungs liegt der Weiler Heinrichs, wo diese Garnitur daher kommt. Die aufgebockten Niederbordwaggen sind mit Holzteilen des “Wald”viertels beladen. (17.03.1978) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 399.05 bei Heinrichs

 

ÖBB 399.05 ist mit Ng 71441 aus Gmünd (Abfahrt 5.05 Uhr) am frühen Morgen in Groß Gerungs eingetroffen. (17.03.1978) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 399.05 in Groß Gerungs (5)

 

ÖBB 399.05 im Endpunkt der südlichen Strecke von Gmünd nach Gross Gerungs. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hatte die Lok bereits 70 Dienstjahre auf dem Buckel. Sie war noch bis 1990 im Dienst, wurde nach ihrer Ausmusterung von einer Privatperson erworben und 2009 an die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte weiter verkauft. (17.03.1978) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ÖBB 399.05 in Groß Gerungs (6)

 

Den kleinen Grenzverkehr zwischen Ceské Velenice/CSSR (ehemals Gmünd Hbf) und Gmünd/Niederösterreich (ehemals Gmünd Stadt) erledigten über Jahre die CSD-Loks der Reihe 556. Hier passiert CSD 556.0506 gerade die Grenze nach Österreich. Die Strecke ist Teil der ehemaligen Kaiser Franz-Josephs-Bahn (KFJB) von Wien nach Prag.  (18.03.1978) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
CSD 556.0506 bei Gmünd/NÖ (4)

 

Eine vierteilige Zugeinheit (Triebwagen 4030, Zwischenwagen 7030, Steuerwagen 6030) unterwegs in der Winterlandschaft bei Bischofshofen zwischen Salzburg und Zell am See. (02.1968) <i>Foto: Slg. Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
ÖBB 4030 bei Bischofshofen

 

GES E 94 088 (ex ÖBB 1020.10) mit der abgebügelten 1020 018-6 (ex E 94 001) der Lienzer Eisenbahnfreunde und ÖGEG 1020.37 (ex E 94 099) als Zuglok vor einem Sonderzug aus Salzburg bzw. Attnang-Puchheim, auf der Saalachbrücke vor dem Bahnhof Freilassing.  (31.05.2014) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
3 "Krokodile" bei Freilassing

 

Die als Museumslok zur ÖGEG gehörende 1245.518 mit einem Sonderzug Richtung Bad Aussee unmittelbar hinter dem Bahnhof Mitterweißenbach bei Bad Ischl im Salzkammergut.  (01.06.2014) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
1245.518 b. Mitterweißenbach

 

Auf dem Weg zum "Krokodiltreffen in der Lokwelt Freilassing" fährt die zur ÖGEG gehörende 1020.37 mit der am Zugschluss abgebügelten 1141.21 bei Schwertfern (zwischen Frankenmarkt und Pöndorf) in Richtung Freilassing.  (31.05.2014) <i>Foto: Bernhard Jurasovits   </i>
ÖBB 1020.37 bei Schwertfern

 

Nochmals die Überführungsfahrt nach Freilassing mit ÖBB 1020.37 (ex E 94 099) und der am Zugschluss abgebügelten 1141.21 zwischen Frankenmarkt und Pöndorf. (31.05.2014) <i>Foto: Stefan Jurasovits   </i>
ÖBB 1020.37 bei Schwaigern

 

Blick von der Innbrucker Straße auf die zum Brenner ausfahrende ÖBB 1020.32 (ex E 94 079). Die ursprünglich für die RBD Breslau vorgesehene E 94 079 wurde Anfang Februar 1943 vom Bw Innsbruck abgenommen und verblieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg dort.  (08.05.1964) <i>Foto: Bernd Backhaus</i>
ÖBB 1020.32 in Innsbruck

 

Die ÖBB 1020.45 gehörte zu den Nachkriegsbauten der Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf, angelehnt an die Reichsbahn-Baureihe E 94. Sie wurde am 29. August 1954 an die ÖBB ausgeliefert und am 14. September 1954 bei der Zfst Salzburg in Dienst gestellt. 1992 wurde sie in Bludenz ausgemustert. (1954) <i>Foto: Werkfoto</i>
Bau der ÖBB 1020.45

 

Versand von Guinness-Bier im Hafen von Dublin. Wegen der Schiffstransporte und warmen Zielregionen besaß das Exportbier mit dem Namen "Guinness Foreign Extra" (vormals "Guinness Tropical Stout") den höchsten Alkoholgehalt von bis zu 5,8%. (07.11.1952) <i>Foto: Slg. Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
Versand von Guinness-Bier

 

Die ersten zehn Maschinen der späteren ÖBB-Reihe 1040 wurden mit gerader Stirnfront und mit der Reihenbezeichnung E 45.3 (01 + 02) bzw. 1170.303 – 310 geliefert. ÖBB 1170.307 ist hier mit einem Messzug auf der Tauernbahn bei Bad Gastein unterwegs. (1951) <i>Foto: Werkfoto</i>
Probefahrt mit ÖBB 1170.307 -1

 

ÖBB 1170.307 (ab 1953: 1040.07) auf Probefahrt mit Messwagen auf der Tauernbahn in Obervellach. (1951) <i>Foto: Werkfoto</i>
Probefahrt mit ÖBB 1170.307 -2

 

Am zweiten Tag fuhren beide Sonderzüge, mittlerweile mit 01 202 und der Ur-Schweizer Gotthardlok C5/6 2969 (auch „Elefant“ genannt) bespannt, als Parallelfahrt über die Gotthard-Rampe, hier bei Silenen. (20.03.2018) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Parallelfahrt am Gotthard

 

Auf dem Weg nach Göschenen hatte 01 202 mit ihrem Sonderzug einige Probleme und blieb sogar zwischenzeitlich liegen. C5/6 2969 hatte daher daher bei der Parallelfahrt die Nase vorn. (20.03.2018) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
C5/6 2969 am Gotthard

 

C5/6 2969 fährt mit ihrem Sonderzug in Göschenen ein. (20.03.2018) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
C5/6 2969 in Göschenen

 

Mit einiger Verspätung erreichte dann auch der zweite Sonderzug mit 01 202 den Bahnhof Göschenen. (20.03.2018) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 202 in Göschenen

 

Eine 2500 PS Diesellok (Fabrik-Nr. 31302) für die 1.676 mm Breitspur Indian Railways WDM 3 No. 18517 auf Probefahrt im Bahnhof Warburg/Westfalen. Der Literatur nach waren sie nicht sehr erfolgreich (auf Neudeutsch ein "Flop"); keine wurde erhalten. Dennoch waren sie damals die größten diesel-hydraulischen Loks Indiens. Hinter der Lok ist ein ADyse 641-Wagen gekuppelt, von denen es nur zehn Exemplare gab. (03.1969) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
Henschel-Lok für Indien (3)

 

Die "eingedeutschte" 93 1527 (ex CSD 423.072) während des Zweiten Weltkriegs im Bahnhof Winkelsdorf im östlichen Sudentenland, dem Endpunkt der Nebenbahn Mährisch - Schönberg. (03.1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
93 1527 in Winkelsdorf

 

CSD 475.189 mit einem Reisezug auf der Svratka-Brücke in Brno (Brünn).  (08.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 475.189 in Brno

 

Eine unbekannte 534 der CSD mit einem Güterzug in Praha-Smichov.  (13.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 534 in Praha

 

CSD 475.1138 in Praha-Smichov. (13.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 475.1138 in Praha

 

CSD 498.108 vor Ex 251 (Prag - Paris) im Bahnhof Praha hl n. (13.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 498.198 in Praha

 

Ein Dieseltriebwagen des CSD in Praha-Smichov. (13.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD VT in Praha

 

CSD 434.2126 mit einer unbekannten Schwesterlok bei Nymburk an der Bahnstrecke Znojmo (Znaim) – Kolín, einer Hauptbahn in Tschechien, die ursprünglich durch die k.k. priv. Österreichische Nordwestbahn (ÖNWB) als Teil ihres Stammnetzes erbaut und betrieben wurde.  (15.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
2x CSD 434 bei Nymburk

 

CSD 434.2186 rangiert im Bahnhof Cercany, einem Eisenbahnknoten u.a. an den Bahnstrecken Praha – Benesov u Prahy – Ceské Budejovice und Praha – Cercany/Dobrís. (16.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 434.2186 in Cercany

 

Blick in das Bw Praha-Vrsovice. In Vrsovice halten Züge, die den Prager Hauptbahnhof Richtung Südböhmen nach Tábor und Ceské Budejovice (Budweis) verlassen. Östlich des Bahnhofs schließt sich das Bw mit zwei Ringlokschuppen und der weit ausladenden Verbindungskurve über den Regionalbahnhof Praha-Krc und über die Moldau zur Strecke Richtung Pilsen an, die zur Umfahrung des Bahnhofs Praha-Smíchov genutzt wird.  (16.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bw Praha-Vrsovice

 

CSD 498.014 vor D 67 im Prager Hauptbahnhof. (16.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 498.014 in Praha hl n (1)

 

Ausfahrt des D 67 mit CSD 498.014 im Prager Hauptbahnhof.  (16.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 498.014 in Praha hl n (2)

 

CSD 477.054 verlässt vor exportierten Doppelstockwagen des VEB Waggonbau Görlitz den Bahnhof Praha-Smichov.  (17.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 477.054 in Praha-Smichov

 

Die Hauptbahn Praha-Smichov – Hostivice wird auf dem Teilstück bis Praha-Jinonice wegen der gewundenen, über mehrere große Viadukte verlaufenden Trassenführung auch als Prager Semmering bezeichnet. Eine CSD 477 unterquert denselben auf der Strecke nach Rudna.  (17.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Prager Semmering

 

CSD 477.051 mit P 1907 nahe Praha-Holyne auf der Bahnstrecke Praha – Most (Brüx). (17.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 477.051 bei Holyne

 

Die Baureihe T 444.0 (ab 1988: Baureihe 725) war eine der wenigen dieselhydraulischen Lokomotiven der einstigen Tschechoslowakischen Staatsbahn CSD. Sie wurde entwickelt, um auf den Nebenbahnen den Dampfbetrieb zu ersetzen. Die fabrikneue T 444.121 hat dies erfolgreich auf der Nebenbahn Kolin - Cercany geschafft. Die Zuggarnitur hätte einer Dampflok sicherlich besser zu Gesicht gestanden.  (18.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD T444.121 bei Kolin

 

CSD 423.0135 abgestellt im Bw Kolin, an einer Nebenbahn von Kolin über Uhlirské Janovice (Kohljanowitz) und Sazava (Sazau) nach Cercany.  (18.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 423.0135 in Kolin

 

Die dieselmechanische Rangierlok T211.0754 bei einer Anschlussbedienung in Brno (Brünn).  (19.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD T211.0754 in Brno

 

Die CSD-Reihe 433 wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der CSD entwickelt, um die kriegsbedingten Verluste auszugleichen. Die erste Lokomotive 433.001 wurde im März 1948 fertiggestellt. Bis zum 30. November 1948 wurden alle bestellten 60 Lokomotiven ausgeliefert. Hier rangiert 433.005 im Bahnhof Skalice nad Svitavou, etwa 40 km nördlich von Brno (Brünn).  (19.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 433.005 in Skalice

 

CSD 524.1301 mit einem Güterzug auf der Strecke Skalice nad Svitavou - Chornice kurz hinter Skalice nad Svitavou.  (19.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 524.1301 bei Skalice

 

Schnellzug D 446 rauscht mit einer unerkannt gebliebenen CSD 475 durch das Elbtal nahe Hradec Kralove (Königgrätz). (19.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 475 bei Skalice

 

Die CSD-Baureihe 524.13 wurde 1943 als Nachbau der bewährten Gattung BEB Va mit geringfügigen Modifizierungen von Skoda (Plzen) hergestellt. Insgesamt 15 Exemplare wurden in Dienst gestellt, die letzte (524.1307) schied 1973 aus dem Betriebsdienst aus. Die Aufnahme der CSD 524.1310 entstand bei Skalice nad Svitavou.  (19.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 524.1310 bei Skalice

 

317.018 der Lokalbahn Vitkovice (VZD) fährt in Ostrava-Poruba ein. Im Jahr 1913 wurde die normalspurige Lokalbahn Vitkovice ? Zabreh mit einer Länge von 3,9 Kilometern eröffnet. Ihr Ausgangspunkt befand sich vor der Direktion der Eisenhütte in Vitkovice. Die Eisenhütte führte auch den Verkehr auf der Strecke durch. Die Strecke diente hauptsächlich dem Güterverkehr von der Sandgrube in Zabreh zur Eisenhütte, außerdem zweigte ein 667 Meter langes Anschlussgleis zur Ziegelei in Zabreh ab.  (21.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
VZD 317.018 in Ostrava

 

Die Tschechoslowakische Staatsbahn CSD übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg 80 Lokomotiven der Klasse S 160 als Wiederaufbauhilfe von der USATC (United States Army Transportation Corps) und ordnete sie in die Reihe 456.1 ein. Die Lokomotiven wurden in den Depots Brno, Olomouc und Bratislava beheimatet und vor allem vor schweren Güterzügen eingesetzt. Ende der 1960er Jahre mussten die meisten Lokomotiven wegen Kesselschäden abgestellt werden. Die letzte 456.1 schied 1973 aus dem Betriebsdienst aus. (21.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 456.159 in Ostrava

 

Die Reihe 477 gilt als gelungenste Tenderlok der CSD. Äußerlich waren die Loks eine äußerst elegante Erscheinung. Ihre spitze Rauchkammertür, die Witte-Windleitbleche und die Verkleidung der Dome auf dem Kesselscheitel dienten auch als Vorlage für die Rekonstruktion der Baureihe 01 der Deutschen Reichsbahn. Auf Grund ihrer farblichen Gestaltung (blau/schwarz) erhielten sie den Spitznamen "Papagei". CSD 477.014 befördert hier den P 807 bei Krenovice auf der Strecke Brno - Prerov. Über die Brücke im Hintergrund verläuft die zweigleisige Strecke Brno - Veseli nad Moravou.  (23.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 477.014 bei Krenovice

 

Die fünffachgekuppelte Güterzug-Schlepptenderlokomotiven der Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) 534.056 neben der 1'E 1'-Tenderlok 524.1133 im Bw Zilina in der Slowakei.  (26.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
Bw Zilina

 

Eine unbekannte tschechische Lokomotive wird aus den Schneemassen irgendwo in Böhmen befreit. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
Steckengeblieben (4)

 

Die in einer Schneewehe steckengebliebene Lok wird mit intensiver Handarbeit wieder befreit. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
Steckengeblieben (5)

 

Durch die Hohe Tatra ist ein mit einer 95.3 (ex PKP OKz 32) geführter Schnellzug bei Poprad (Slowakei) unterwegs, die speziell für die schnellen und schweren Reisezüge ins polnische Hochgebirge konstruiert und beschafft worden war. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Durch die Hohe Tatra

 

Nähere Angaben zu diesem folgenschweren Unfall in Böhmen, an der die CSD 423.081 beteiligt war, liegen nicht vor. (1938) <i>Foto: Pressefoto Schneider</i>
Unfall in Böhmen

 

CSD 434.2191 im Bw Mlada Boleslav (Jungbunzlau).  (14.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 434.2191 in Mlada

 

CSD 464.026 mit P 1112 nach Vsetaty bei Kosatzky.  (14.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 464.026 bei Kosatky

 

CSD 464.074 und 434.1139 im Bahnhof Praha-Tesnov. (14.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 464 und 434 in Praha

 

CSD 354.1191 im Bw Praha-Tesnov. (14.07.1971) <i>Foto: Johannes Glöckner</i>
CSD 354.1191 in Praha

 

Einen echten Exoten erwischte der Fotograf hier zufällig in Wuppertal-Elberfeld. Es handelt sich um eine Probefahrt eines für die Türkischen Eisenbahnen (TCDD) bestimmten MAN-Verbrennungstriebwagen. (07.1952) <i>Foto: Wolfgang R. Reimann</i>
Probefahrt in Wuppertal

 

1929 beschafften die Bundesbahnen Österreichs (BBÖ) acht Elektrotriebwagen, die auf der Salzkammergutbahn sowie den flachen Strecken in der Nähe Innsbrucks (Salzburg–Golling, Wörgl–Kufstein und Feldkirch–Bregenz) eingesetzt wurden. 1938 ordnete die Deutsche Reichsbahn die Triebwagen als ET 83.01-08 ein. Alle acht Fahrzeuge überlebten den Zweiten Weltkrieg und wurden ab 1953 von der ÖBB als 4041.01–08 bezeichnet. Ausgerechnet der hier gezeigte ET 10.003 blieb erhalten und wurde zur 150-Jahr-Feier der Eisenbahn in Österreich restauriert, wobei der 4041.03 äußerlich in den Lieferzustand als ET 10.003 zurückversetzt wurde. Heute befindet er sich im Eisenbahnmuseum Strasshof. (1929) <i>Foto: Werkfoto</i>
BBÖ ET 10.003 in Kufstein

 

BR 45429 mit einem Personenzug von Blackpool nach Kirkcaldy/Schottland an der West Coast Main Line bei Shap Wells in Cumbria im Nordwesten Englands.  (01.08.1964) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (99)

 

BR 7909 (Swindon Works (GWR), Baujahr 1950) unterwegs mit einem Personenzug von Heveningham Hall nach Hatton. Ein halbes Jahr später wurde die Lok abgestellt und am 30.04.1966 ausgemustert. (24.07.1965) <i>Foto: Robin Fell</i>
British Rail (100)

 

1018.01 der ÖBB wurde am 28.3.1940 als E 18 201 beim Bw Linz/Donau in Dienst gestellt. Hier fährt sie mit dem E 702 „Erzherzog Johann“ (Wien West – Attnang-Puchheim – Stainach-Irdning) bei Plankau im Salzkammergut entlang der Traun südwärts.  (02.1984) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
ÖBB 1018.01 bei Plankau

 

Eine 2500 PS Diesellok (Nr. 31302) für die Indian Railways auf Probefahrt im Bahnhof Warburg/Westfalen. (03.1969) <i>Foto: Günter Hauthal</i>
Henschel-Lok für Indien (1)

 

TCDD 56.722 (Batignolles, Baujahr 1945) war als 44 1837 vorgesehen, ging aber als 150 X 1837 an die SNCF (unnummeriert 1949 in 150 X 87) und wurde am 20. Mai 1955 in die Türkei verkauft. Hier agiert sie als Vorspannlok vor 46.059 (Henschel, Baujahr 1937) bei Ulukisla in der türkischen Provinz Nigde. (03.11.1975) <i>Foto: Robin Fell</i>
TCDD 56.722 + 46.059

 

PKP Ty2-148, die ehemalige 52 487, die im August 1943 in der RBD Posen in Dienst gestellt wurde, in einem nicht näher bezeichneten Bahnhof. (11.1981) <i>Foto: Robin Fell</i>
PKP Ty2-148

 

In Innsbruck Hbf steht ÖBB 1670.27 mit einem Personenzug zum Brennerpass. (28.09.1973) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
ÖBB 1670.27 in Innsbruck

 

ÖBB 1145.13 mit einer Schwesterlok vor einem Güterzug in Innsbruck Hbf. (28.09.1973) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
ÖBB 1145 + 1145 in Innsbruck

 

ÖBB 1020.40 (ex E 94 102) fährt als Vorspannlok vor einer 1110 in Landeck am Arlberg ein. Rechts steht 1670.17. (28.09.1973) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
ÖBB 1020.40 in Landeck

 

ÖBB 1670.17 (Krauss/SSW, Baujahr 1929) im Bahnhof Landeck am Arlberg. Die Lok wurde am 28.01.1981 ausgemustert. (28.09.1973) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
ÖBB 1670.17 in Landeck

 

Blick in ein behelfsmäßig eingerichtetes Ausbesserungswerk in Norditalien während des Zweiten Weltkriegs. Die rechte Lok scheint eine ehemalige pr. G 8.1 zu sein, von denen einige nach 1918 in Italien verblieben. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Italien 1944 (70)

 

ÖBB 2091.02 und 2091.03 mit einem Personenzug auf der Strecke Zell - Krimml. (16.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 2091.02 + 2091.03

 

ÖBB 156.3461 (ex BBÖ-Reihe 270, Floridsdorf, Baujahr 1921, Abnahme 19.07.1921) vor einem Personenzug in Leoben Hbf. Der gesamte für die ÖBB in den Jahren 1917 bis 1930 gebaute Bestand wurde 1938 von der Deutschen Reichsbahn als 56.3401 übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben nur 25 Stück in Österreich, die die ÖBB als Reihe 156 einordnete. Bei 15 Lokomotiven wurden Giesl-Ejektoren installiert und Siederohrdrosselung angewandt. Die ÖBB musterte 1968 die letzten Maschinen dieser Reihe aus, dazu gehörte auch 156.3461, die am 23.04.1968 aus dem Dienst ausschied. (15.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 156.3461 in Leoben

 

Der TEE 75/76 "Mediolanum" verband seit dem 15.10.1957 die norditalienische Metropole Mailand mit München. Die 593 km lange Route legte er mit sechs Zwischenhalten in 7 Stunden 20 bzw. 7 Stunden 34 Minuten zurück. Da der größte Teil des Laufweges auf italienischem Gebiet stattfand, wurde die Zuggarnitur von der FS gestellt, um einen sinnvollen Kilometerausgleich zwischen den beteiligten Bahnverwaltungen FS-ÖBB-DB zu gewährleisten. Eingesetzt wurde die FS-Reihe ALn 442/448, die hier als TEE 76 (Milano ab 7.15 Uhr - Verona - Innsbruck - München an 14.32 Uhr) bei Rosenheim unterwegs ist. (25.05.1958) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
TEE 76 bei Rosenheim

 

ÖBB 498.08 mit einem Zug nach Krimml im Bahnhof Zell am See. Bereits 1889 gab es Pläne zur Errichtung einer Eisenbahnstrecke von Zell am See in den Oberpinzgau. Die Vorarbeiten bis zur Konzessionserteilung dauerten jedoch noch bis 1896. Eröffnet wurde die Schmalspurbahn als Pinzgauer Localbahn am 3. Januar 1898. Geplant war neben der Errichtung einer elektrischen Kleinbahn von der Endstelle (Unter-)Krimml zu den Krimmler Wasserfällen auch eine Verbindung mit der Zillertalbahn in Tirol. Beide Vorhaben wurden jedoch nicht verwirklicht. Anfänglich verkehrten täglich zwei Personenzüge auf der Bahn, wobei einer auch den Güterverkehr übernahm. Dieser diente in erster Linie dem Holztransport und dem Transport von landwirtschaftlichen Gütern. In Zell am See wurde die Fracht auf Normalspurwagen umgeladen. 1926 wurde der Rollwagenbetrieb eingeführt.  (16.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 498.08 in Zell a.S. (1)

 

Mit einem Personenzug aus Krimml fahren ÖBB 2091.03 und 2091.02 in Zell am See ein. Hier gibt es Anschluss an die normalspurige ÖBB-Hauptbahn Salzburg - Wörgl. (16.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 2091.03 und 02 in Zell a.S

 

ÖBB 498.08 im Bahnhof Zell am See der Pinzgauer Lokalbahn. Die 1931 bei Floridsdorf in Wien gebaute Lok wurde als letzte von acht Loks als Uh.102 in Dienst gestellt. Nach der Annexion Österreichs wurde sie 99 828 in das Nummernschema der Deutschen Reichsbahn übernommen. Nach ihrer Ausmusterung am 15.03.1973 wurde sie an den VKEF (Kärntner Museumsbahnen) verkauft, welche die Lok in ihrer eigenen Sammlung in Treibach—Althofen (Gurktal-Museumsbahn) abstellten. Heute steht sie bei der Bregenzerwaldbahn wieder im Einsatz. (16.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 498.08 in Zell a.S. (2)

 

ÖBB 498.08 hat die Stückgutwagen vom Gütermagazin in Zell am See abgeholt und bringt diese als Überstellfahrt nach Tischlerhäusl für den Güterzug nach Krimml am Folgetag. (16.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
ÖBB 498.08 in Zell a.S. (3)

 

Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 startete der neue IC-Verkehr zwischen Luxembourg und Düsseldorf. Zum Einsatz kommen dabei Doppelstock-Triebzüge der Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL; deutsch Nationale Gesellschaft der Luxemburgischen Eisenbahnen) vom Schweizer Herstellers Stadler Rail, die unter der Bezeichnung "KISS" ("komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug") geführt werden. Die Vormittagsverbindung IC 5107 (mit CFL 2308), trifft hier in Köln Hbf ein. Als IC verkehrt der Zug nur auf dem Streckenabschnitt zwischen Koblenz und Düsseldorf, auf der Moselstrecke läuft der Zug als Regionalexpress.  (30.01.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
KISS in Köln (2)

 

Die Oensingen-Balsthal-Bahn AG mit Sitz in Balsthal ist eine private Eisenbahngesellschaft im Kanton Solothurn (Schweiz). Ihre gut vier Kilometer lange normalspurige Strecke führt von Oensingen nach Balsthal. Hier steht der Triebwagen Be 2/4 201 (Baujahr 1935) im Bahnhof Oensingen. Das Fahrzeug trägt noch Initialen "ÖBB", die später in "OeBB" umbenannt wurden, zur Unterscheidung von den Österreichischen Bundesbahnen. Der Triebwagen war 1958 von der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) (ex BLS 721, ex 787 "Blauer Pfeil") zur OeBB gekommen, 1995 wurde er ausgemustert. 2017 war er noch als Übungsfahrzeug für das "Innerkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrum" in der Klus bei Balsthal vorhanden. (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Oensingen-Balsthal-Bahn (1)

 

Lok Be 4/4-107 der Solothurn-Münster-Bahn (SMB) mit einem Personenzug am Südportal des 3700m langen Weissensteintunnels bei Oberdorf. (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Solothurn-Münster-Bahn (1)

 

Be 4/4 107 der Solothurn-Münster-Bahn (SMB) im Bahnhof Moutier. Für die am 2. Oktober 1932 geplante Aufnahme des elektrischen Betriebs auf der SMB wurden vier Loks der Reihe Be 4/4 bei den Ateliers de Sécheron (SAAS) in Genf bestellt, die den elektrischen Teil zuständig war und den Federantrieb lieferte. Der mechanische Teil stammte von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur. Die Be 4/4 wurde nach dem Vorbild der BBÖ 1170 bzw. 1170.1 entworfen. Für die damalige Zeit war sie nach einem sehr modernen Konzept gebaut und die erste normalspurige Drehgestelllok mit Einzelachsantrieb in der Schweiz. Die laufachsenlose Maschine mit der Achsfolge B0'B0' hatte zwei Drehgestelle. Jeder Radsatz wurde einzeln von einem Sécheron-Hohlwellen-Federantrieb, einer Weiterentwicklung des Westinghouse-Federantriebs, angetrieben. Die vier Fahrmotoren waren vollständig in den beiden Drehgestellen untergebracht.  (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Solothurn-Münster-Bahn (2)

 

Blick auf den Bahnhof Moutier mit einem am Bahnsteig stehenden Zug der Solothurn-Münster-Bahn (SMB) im Vordergrund und einen einfahrenden Personenzug der SBB aus Olten. Im Gegensatz zum Bahnnamen wird für den Bahnhof nur der französisch-sprachige Namen verwendet. (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Solothurn-Münster-Bahn (3)

 

Ein Triebwagen der Solothurn-Niederbipp-Bahn (SNB) in Solothurn-Baseltor. Die Bahn mit Sitz in Solothurn eröffnete am 9. Januar 1918 ihre meterspurige Bahnstrecke von Niederbipp im Kanton Bern zur Station Baseltor in Solothurn. In Niederbipp bestand eine Gleisverbindung zur ebenfalls meterspurigen Langenthal-Jura-Bahn (LJB), die den Betrieb auf der Strecke Langenthal–Niederbipp–Oensingen Schulhaus bereits 1907 aufgenommen hatte. Entsprechend früh suchte man die Zusammenarbeit mit der LJB und der 1917 eröffneten Langenthal-Melchnau-Bahn (LMB). Bei Stromsystem fiel die Wahl auf die bereits von der LJB verwendeten 1200 Volt Gleichstrom. In Solothurn beim Baseltor endete die SNB-Strecke nördlich der Aare, am Rande der Altstadt, während sich der Bahnhof der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) südlich der Aare befand. Die wirtschaftlich wichtige Nähe zum SBB-Bahnhof konnte mit dem Bau der Rötibrücke über die Aare und der Eröffnung des darüber verlaufenden, strassenbahnähnlich trassierten Abschnitts Solothurn Baseltor–Solothurn (SBB) am 7. September 1925 erzielt werden. Der Endpunkt der SNB befindet sich seither auf dem Bahnhofplatz an der Nordseite des SBB-Bahnhofs.  (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Solothurn-Niederbipp-Bahn (1)

 

Zugkreuzung im Bahnhof Konolfingen zwischen Triebwagen BFe 2/4 123 (vorne) und dem einfahrenden Personenzug mit Triebwagen BFe 2/4 125. (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn -2

 

Blick in den Bahnhof Konolfingen, auf halber Strecke zwischen Burgdorf und Thun. Rechts der einfahrende Zug mit Triebwagen BFe 2/4 125, links Triebwagen BFe 2/4 123 und der damals noch unvermeintliche Milchkannenversand per Bahn. (02.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn -3

 

Lok 104 der Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn (EBT) mit einem Güterzug auf der Strecke von Burgdorf über Konolfingen nach Thun, die als erste elektrische Vollbahn Europas im Jahr 1899 in Betrieb ging. Heute ist sie Bestandteil der BLS. (04.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn -4

 

Triebwagen 142 der Langenthal-Huttwil-Bahn (LHB) im Bahnhof Lotzwil. Am 1. Januar 1944 wurde die LHB durch Fusion ein Teil der Vereinigten Huttwil-Bahnen (VHB), die in der BLS aufging.  (04.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Langenthal-Huttwil-Bahn (1)

 

Der Bahnhof Bolligen an der Worblental-Linie der Vereinigten Bern-Worb-Bahnen (VBW). Der Güterzug ist mit dem Triebwagen Fe 4/4 34 der Solothurn-Zollikofen-Bern Bahn (SZB) bespannt. Im Güterverkehr der VBW war die Triebfahrzeug-Aushilfe durch die SZB üblich. (05.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Solothurn–Zollikofen–Bern (1)

 

Überholung im Bahnhof Bolligen: SZB-Tw Fe 4/4 34 (links) wartet die Durchfahrt eines Personenzuges ab, der rechts im Bild mit der Stirnfront des VBW-Steuerwagen BFt4 83 zu erkennen ist. Das Empfangsgebäude stammt übrigens aus dem Jahr 1913. (05.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Solothurn–Zollikofen–Bern (2)

 

Die Vereinigten Bern-Worb-Bahnen (VBW) waren eine Bahngesellschaft im schweizerischen Kanton Bern. Sie entstanden 1927 durch Fusion der Bern-Worb-Bahn (BMGWB, ab 1907 BWB) mit der Worblentalbahn (WT) und bestanden bis 1983, als die Gesellschaft mit der Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn (SZB) zur Regionalverkehr Bern–Solothurn (RBS) fusionierte. Die von der Bern-Worb-Bahn erbaute Bahnstrecke Bern – Worb Dorf war eine typische Überlandstrassenbahn, die weitgehend der Strasse folgte. Sie fährt von Worb Dorf über Gümligen nach Bern Helvetiaplatz und wurde am 21. Oktober 1898 eröffnet. Diese Streckenführung entspricht weitgehend noch der ursprünglichen Streckenführung, auch wenn die ehemalige Linie G heute als Tramlinie Nummer 6 ins Berner Tramnetz integriert ist. Das Bild zeigt die Triebwagen 33 und 40 in Gümligen. (05.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Vereinigte Bern–Worb-Bahnen

 

Ein Personenzug auf SBB-Hauptstrecke Olten – Luzern fährt mit der SBB Ae 3/6 II 10413 aus dem Bahnhof Sursee. Links steht ein Personenzug der Sursee-Triengen-Bahn. (07.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Bahnhof Sursee/SBB

 

Dampflok Ed 2/2 1 der Vereinigten Huttwil-Bahnen (VHB), die von 1961 bis 1964 im Einsatz bei der Sursee-Triengen-Bahn (ST) stand, einer normalspurigen Eisenbahn im Kanton Luzern in der Schweiz. Sie zweigt in Sursee von der SBB-Hauptstrecke Olten–Luzern ab und führt im Surental 8,8 km abwärts über Geuensee und Büron bis Triengen, wo sich Depot und Werkstätte befinden.  (07.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Sursee-Triengen-Bahn (1)

 

Dampflok Ed 2/2 1 der Vereinigten Huttwil-Bahnen (VHB) im Depot Triengen der Sursee-Triengen-Bahn. Interessant ist das Wassernehmen in das Innere der Lok. (07.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Sursee-Triengen-Bahn (2)

 

Die Zahnradstrecke der Stansstad-Engelberg-Bahn (StEB) lag am Vierwaldstättersee südlich von Luzern. Die StEB hatte ihre Abgangsstation an der Schiffstation in Stansstad. Die Bahn war ein Inselbetrieb und besaß keine Verbindung zu einem anderen Bahnnetz. Zwischen Luzern und Stansstad mussten die Reisenden das Schiff benutzen. In den 1960er Jahren wurde der umständliche Reiseweg von Luzern nach Engelberg, zuerst mit dem Schiff, dann mit der total veralteten, noch mit Drehstrom betriebenen Schmalspurbahn als nicht mehr tragbar eingestuft. Obwohl es auch Befürworter für die Umstellung auf Busbetrieb gab, entschieden sich Bund und Kantone für eine Totalsanierung der Bahn. Die Strecke sollte in Hergiswil von der ebenfalls meterspurigen Brünigbahn abzweigen und durch einen neuen Loppertunnel Richtung Stans führen, wo ungefähr an der Ausweichstelle Gerbi der Anschluss an die alte StEB Strecke stattfinden sollte. 1964 konnte die neue Verbindungsstrecke Hergiswil - Gerbi in Betrieb gehen. Die gesamte Strecke bis Engelberg wurde total erneuert und auf 15 000 V Wechselstrom (analog der Brünigbahn) umgestellt. Das Rollmaterial wurde vollständig erneuert, von den alten Fahrzeugen blieb lediglich ein Schienentraktor übrig. Die neue Bahn nannte sich nun Luzern-Stans-Engelberg Bahn (LSE) und fuhr durchgehend von Luzern bis Engelberg. Die alte Strecke zwischen Stansstad und Schiffstation wurde abgebaut.                   verlief zwischen Obermatt und Ghärst. Die Luzern-Stans-Engelberg Bahn (LSE) gibt es seit 1964 nach dem Umbau der Strecke Stansstad-Engelberg (ehemals StEB) und dem Neubau der Strecke Stansstad-Hergiswil mit Anschluss an die Brünigbahn der SBB. Diese schöne Szene entstand am Bahnhof Engelberg. (09.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Stansstad-Engelberg-Bahn (1)

 

Im Drehstrombetrieb konnte die 1579 m lange Zahnstangenrampe zwischen Grünenwald und Ghärst vor Engelberg nur mit 5 km/h bewältigt werden, den Triebwagen wurde auf der Talseite eine Zahnradlokomotive beigegeben, die den Zug bergwärts schob oder talwärts bremste. Erst die 1964 beschafften und bis 2010 ausschliesslich eingesetzten Triebwagen BDeh 4/4 schafften wenigstens 14,5 km/h bergwärts. Sie konnten zwei Wagen bergwärts schieben und einmal pro Tag einen zusätzlichen Wagen ziehen. Hingegen war Doppeltraktion auf der Steilrampe nicht erlaubt, was bei grossem Andrang das Teilen der Züge in Grafenort erforderte.  (09.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Stansstad-Engelberg-Bahn (2)

 

Handarbeit im Depot Goldau der Arth-Rigi-Bahn. Verschoben wird der Zahnrad-Triebwagen CFeh 2/4 12 aus dem Jahr 1954. (10.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Arth-Rigi-Bahn (1)

 

Ein Rowan-Zug der Brunnen-Morschach-Bahn (BrMB) in der Bergstation Axenstein. Der Zug besteht aus der Lok He 2/2 3 und dem Rowan-Wagen B 4. Der See im Hintergrund ist der Vierwaldstättersee. (11.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Brunnen-Morschach-Bahn (1)

 

Viehverladung im Bahnhof Arth-Goldau. (11.09.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Viehverladung (11)

 

Am Ende des Zweiten Weltkrieges herrschte in Frankreich ein akuter Mangel an Lokomotiven, so dass man sich entschied, eine größere Stückzahl bei den wichtigsten US-amerikanischen und kanadischen Lokomotivherstellern in Auftrag zu geben. Basierend auf der USRA Light Mikado entstand so eine den französischen Bahnen angepasste Lokomotive, ausgerüstet mit europäischen Kupplungen, Puffern, Linkssteuerung etc. Die erste Serie von 700 Maschinen wurde im Februar 1945 in Auftrag gegeben. Die Produktion wurde dabei zwischen den größten drei amerikanischen Lokomotivherstellern aufgeteilt: Baldwin Locomotive Works in Philadelphia, American Locomotive Company in Schenectady (New York) und LIMA Locomotive Works in Lima (Ohio). An der zweiten Serie von 640 Maschinen waren auch die kanadischen Hersteller Montreal Locomotive Works in Montreal und die Canadian Locomotive Company in Kingston (Ontario) beteiligt. Bis 1974 waren die Loks bei der SNCF im Einsatz. Das Bild entstand in Dole, auf halbem Weg zwischen Dijon und Besancon. (14.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
SNCF 141 R im Bw Dole

 

Blick in das Bw Dole zwischen Dijon und Besancon mit zahlreichen Loks der SNCF-Reihe 141 R, u.a. 141 R-623 (Baldwin), 141 R-350 (ALCO) und 141 R 793 auf der Drehscheibe. (14.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
Bw Dole

 

Die ölgefeuerten SNCF 141 R-727 und 141 R-989 verlassen mit einem Güterzug den Bahnhof Aubagne an der Bahnstrecke Marseille/F – Ventimiglia/It in der Region Provence-Alpes-Cote d’Azur im Süden Frankreichs.  (17.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
2x 141 R in Aubagne

 

SNCF 141 R-793 mit einem Güterzug bei Vienne, südlich von Lyon an der Bahnstrecke Paris – Marseille. (15.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
SNCF 141 R-793 bei Vienne

 

Zahlreiche Maschinen der SNCF-Reihe 141 R (vorne 141 R-935) restaurieren im Depot Nizza (Nice). (18.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
Bw Nizza

 

Mit freundlichem Gruß an den Fotografen rauscht SNCF 141 R-1245 bei Peyraud im Rhonetal vorbei. (15.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
SNCF 141 R-1245 bei Peyraud

 

In Wladiwostok endet die Transsibirische Eisenbahn, die mit 9288 km die längste Bahnstrecke der Welt ist und sieben Zeitzonen von Moskau entfernt liegt. Wladiwostok, das übersetzt "Beherrsche den Osten" heißt, ist Russlands wichtigste Hafenstadt am Pazifik. Im Bahnhof wurde einer Güterzug-Dampflok der Reihe E, die im Rahmen der Kriegshilfe zwischen 1945 und 1947 von den Werken Baldwin und ALCO für die SZD hergestellt wurden, ein Denkmal gesetzt. Mitsamt den Lieferungen der Lokomotiven aus der Zeit des Ersten Weltkriegs wurden 3193 Lokomotiven dieser Reihe gefertigt. E-3306 stammte von ALCO. (11.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (6)

 

Abendstimmung im Bahnhof Ulan-Ude, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Burjatien im südöstlichen Sibirien. Links steht der Sonderzug "Zarengold", der in den Sommermonaten über die Transsibirische Eisenbahn verkehrt. (18.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (7)

 

Die Bregenzer Waldbahn verband ursprünglich (von 1902 bis 1983) auf einer 35,3 Kilometer langen Strecke Bregenz am Bodensee mit Bezau im Bregenzerwald. Heute ist nur noch ein 5 Kilometer langes Teilstück als Museumsbahn in Betrieb, die restliche Strecke wurde stillgelegt und größtenteils abgebaut. ÖBB 2091.04 steht hier im Endbahnhof Bezau. (25.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Bregenzer Waldbahn (1)

 

Zugkreuzung auf der Bregenzer Waldbahn. Bereits 1937 lösten die ersten Dieselloks der Baureihe BBÖ 2041/s (spätere ÖBB 2091) nach und nach die bisherigen Dampflokomotiven ab, um die Traktion wirtschaftlicher zu gestalten. (25.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Bregenzer Waldbahn (2)

 

ÖBB 2091.04 mit einem Personenzug im Bahnhof Lingenau-Hittisau. (25.03.1961) <i>Foto: Gerd Wolff</i>
Bregenzer Waldbahn (3)

 

An vielen Stellen in Russland überspannen lange Fußgängerbrücken die Bahnanlagen wie hier in Ulan-Ude, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Burjatien im südöstlichen Sibirien und dem Konotenpunkt der Transsibirischen und der Transmongolischen Eisenbahn. Allerdings wirkt auch hier, wie an anderen Stellen im ehemaligen Ostblock, noch die Spionagephobie aus Zeiten des kalten Krieges nach. So kamen nach diesem Foto zwei Herren mit erhobenem Zeigefinger auf den Fotografen zu, der dann die Situation (und das Foto) dadurch rettete, dass er die Kamera demonstrativ nach hinten drehte. (18.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (5)

 

Der TEE 75/76 "Mediolanum" verband seit dem 15.10.1957 die norditalienische Metropole Mailand mit München. Die 593 km lange Route legte er mit sechs Zwischenhalten in 7 Stunden 20 bzw. 7 Stunden 34 Minuten zurück. Da der größte Teil des Laufweges auf italienischem Gebiet stattfand, wurde die Zuggarnitur von der FS gestellt, um einen sinnvollen Kilometerausgleich zwischen den beteiligten Bahnverwaltungen FS-ÖBB-DB zu gewährleisten. Eingesetzt wurde die FS-Reihe ALn 442/448, die hier als TEE 76 (Milano ab 7.15 Uhr - Verona - Innsbruck - München an 14.32 Uhr) bei Raubling im Inntal unterwegs ist.  (18.05.1958) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
TEE 76 bei Raubling

 

In den Sommermonaten verkehrt der "Zarengold", ein Sonderzug mit 14 Schlafwagen in verschiedenen Kategorien und 4 Speisewagen, über die Transsibirische Eisenbahn. Auch die Speisewagen der verschiedenen Kategorien wurden liebevoll alten Vorbildern nachgebildet, ohne dass man auf den Komfort heutiger Zeit verzichten muss. (17.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (3)

 

Blick in einer der Speisewagen, die im Nostalgiezug "Zarengold" auf der Transsibirischen Eisenbahn verkehren. (19.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (4)

 

Ein Triebwagen auf der Transsibirische Eisenbahn, mit 9288 km längsten Eisenbahnstrecke der Welt, mit mehr als 400 Bahnhöfen zwischen Moskau und Wladiwostok am Pazifik. Das Bild entstand im Bahnhof Sima, im Streckenkilometer 4955 gelegen, etwa 220 km nordwestlich der Gebietshauptstadt Irkutsk an der sibirischen Oka.  (21.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (1)

 

Eine besondere russische Spezialität ist die Sicherung der Bahnstrecken durch Hochklappen von Stahlelementen in der Straße, um ein unbefugtes Befahren von Bahnübergängen zu verhindern. Bei einigen deutschen Straßenverkehrsteilnehmern wäre so etwas als erzieherische Maßnahme sicherlich auch ab und an angezeigt. (25.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
Transsibirische Eisenbahn (2)

 

Ein Wintersportsonderzug im belgischen Hohen Venn. (1966) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
Wintersportsonderzug (68)

 

Die Lokomotiven der Baureihe L in russischer Breitspur waren mit 4.200 Exemplaren die meistgebaute Nachkriegsbaureihe der SZD. Sie waren universell einsetzbar, bevorzugt im Güterverkehr und waren praktisch im ganzen Land unterwegs, bis sie durch den Traktionswandel abgelöst wurden. Viele Lokomotiven sind erhalten geblieben, so wie dieses Exemplar mit der Betriebsnummer 2182 in Ulan-Ude in der Nähe des Baikalsee. Die unorthodoxe Verkleidung soll verhindern, dass Kinder die Lok an der falschen Stelle besteigen.  (18.05.2013) <i>Foto: Burkhard Walbersloh</i>
SZD-Baureihe L

 

Ein Personenzug mit einer ÖBB 1245 auf dem Weg von Garmisch-Partenkirchen nach Innsbruck bei Klais. (01.1974) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
ÖBB 1245 bei Klais

 

In mehreren Bestellungen wurden die Ae 3/6 l von 1920–1929 beschafft. Für den elektrischen Teil waren losweise die Firmen BBC, MFO und SAAS zuständig. Sie war für den leichten Schnell- und Personenzugverkehr konzipiert. Bedingt durch die lange Beschaffungszeit wurden verschiedene Neuerungen berücksichtigt. Dadurch stieg u.a. auch die Leistung der Lokomotiven von 1450 kW auf 1600 kW. Bis zur Lokomotive 10676 waren die Laufachsdrehgestelle baugleich mit jenen der anderen Ae 3/6 Serien, danach waren sie mit jenen der Ae 4/7 identisch. Dank der guten Laufeigenschaften konnte ab 1929 die Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h auf 100 km/h und für die stärkeren Lokomotiven (ab Nr. 10637) im Jahr 1937 nach Anpassungen am Laufachsdrehgestell, sogar auf 110 km/h gesteigert werden. Lok 10609 wurde im Bahnhof Kreuzlingen am Bodensee angetroffen.  (01.05.1967) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
SBB Ae 3/6 in Kreuzlingen (1)

 

Der Mat'46 wurde eine Triebwagenreihe von zwei- und vierteiligen elektrischen Triebzügen der Niederländischen Eisenbahnen (NS), die nach dem Jahr der ersten Auftragserteilung benannt wurden und sollte den im Zweiten Weltkrieg verloren gegangenen Bestand an Fahrzeugen wieder auffüllen. Aufgrund der ausgeprägten Form der Nase, wurden sie umgangsprachlich auch als „Muizeneus“ (Mäusenase) bezeichnet. Zwischen 1949 und 1952 wurden insgesamt 65 vierteilige Triebwagen geliefert (Plan F, G, P) und 79 zwei teilige Triebwagen (Plan F, G, M, Q) von Allan (Plan F, G, M) in Rotterdam, Beijnes Haarlem (Plan geliefert G) und Werkspoor in Utrecht (Plan F, G, P, Q). Das elektrische System kam von Heemaf in Hengelo. Das Bild zeigt zwei Mat'46-Einheiten auf der Strecke Venlo - Amsterdam. (1961) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
NS Mat'46 bei Venlo

 

Am Ende des Zweiten Weltkrieges herrschte in Frankreich ein akuter Mangel an Lokomotiven, so dass man sich entschied, eine größere Stückzahl bei US-amerikanischen Lokomotivherstellern in Auftrag zu geben. Basierend auf der USRA Light Mikado entstand so eine den französischen Bahnen angepasste Lokomotive, ausgerüstet mit europäischen Kupplungen, Puffern, Linkssteuerung etc. Insgesamt 1323 Maschinen wurden von Baldwin Locomotive Works, Philadelphia (USA) zwischen 1945 und 1947 hergestellt, die auf dem gesamten Netz der SNCF eingesetzt wurden. 1974 wurde die letzte Lok ausgemustert.  (14.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
SNCF 141 R 191 in Besancon (1)

 

SNCF 141 R 191 verlässt den Bahnhof Besancon im Osten Frankreichs im Departement Doubs. (14.04.1964) <i>Foto: Theodore Shrady</i>
SNCF 141 R 191 in Besancon (2)

 

Eine Dampflok der Gattung N 26 (2-6-2) der New Zealand Railways Department (NZR) in den Straßen von Dunedin City vor dem Gebäude der Union Steam Ship Company Of New Zealand.  (1965) <i>Foto: J.B. Snell</i>
Dampf in Neuseeland (1)

 

Blick aus dem dampfbespannten Schnellzug Ankara - Kayseri. (01.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Mit Dampf durch die Türkei

 

Unterwegsaufenhalt im Bahnhof Pozanti im Taurusgebirge. (04.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Bahnhof Pozanti/TR

 

TCDD 56.733 müht sich mit einem Schnellzug (Kurtalan - Istanbul) durch das Taurusgebirge. (04.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Über das Taurusgebirge

 

Die Baureihe 56.0 der Türkischen Staatsbahn (TCDD) mit der Achsfolge 1'E wurde in den 1930er Jahren an die Baugrundsätze der Einheitsdampfloks der Deutschen Reichsbahn von Henschel entwickelt. Von 1937 bis 1961 wurden in mehreren, lediglich leicht modifizierten Lieferungen insgesamt 168 Lokomotiven dieser Baureihe von Lokomotivfabriken in Deutschland, Großbritannien und der Tschechoslowakei gebaut, die beiden letzten Exemplare von Ausbesserungswerken der TCDD in der Türkei. Sie waren die meistgebaute Dampflokomotivbaureihe der TCDD und stellten bis in die 1980er Jahre einen wesentlichen Teil der Traktionsleistungen auf dem türkischen Eisenbahnnetz. TCDD 56.084 wurde im Depot Ulukisla erwischt. (04.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.084 in Ulukisla

 

Die Reihe 56.0 kann ihre Verwandschaft zu deutschen Einheitsloks nicht verbergen. Kurzgefasst kann man sie als eine Symbiose der Baureihen 41 und 44 bezeichnen. TCDD 56.100 wurde in Afyon angetroffen. (06.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.100 in Afyon

 

Die 1924 bei Schneider in Frankreich gebaute TCDD 45.504 im Bahnhof Afyon. (06.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 45.504

 

Hinter TCDD 56.544 (hier aufgenommen in Afyon) verbirgt sich die Original 52 7425, die im Dezember 1943 von der Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf an die RBD Wien abgeliefert wurde. (06.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.544 in Afyon

 

TCDD 56.086 mit einem Güterzug in Afyon. (06.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.086 in Afyon

 

TCDD 56.529 wurde am 15.07.1943 als 52 6067 von der BMAG an die RBD Wien ausgeliefert. Um 1993 wurde sie beim Depot Usak (Türkei) ausgemustert. (06.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.529 in Afyon (1)

 

TCDD 56.529 (ex 52 6067) vor einem GmP in Afyon. (06.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.529 in Afyon (2)

 

Reparaturarbeiten an TCDD 56.527 in Izmir. Die Lok wurde am 08.07.1943 als 52 6063 von der BMAG an die RBD Berlin geliefert.  (09.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.527 in Izmir

 

TCDD 56.529 (ex 52 6067) mit einem Schnellzug in Izmir-Hilal. (09.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 56.529 in Izmir

 

TCDD 45.124 (Humboldt, Baujahr 1912) in Izmir. (09.05.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
TCDD 45.124 in Izmir

 

Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 startete der neue IC-Verkehr zwischen Luxembourg und Düsseldorf. Zum Einsatz kommen dabei Doppelstock-Triebzüge der Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL; deutsch Nationale Gesellschaft der Luxemburgischen Eisenbahnen) vom Schweizer Herstellers Stadler Rail, die unter der Bezeichnung "KISS" ("komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug") geführt werden. Der erste - unspektakulär in Köln Hbf eingetroffene - Zug war der IC 5107 (CFL 2303), der hier neben dem RE 10117 (Aachen - Hamm) mit 146 270 steht. Als IC verkehrt der Zug nur auf dem Streckenabschnitt zwischen Koblenz und Düsseldorf, auf der Moselstrecke läuft der Zug als Regionalexpress. (10.12.2017) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
KISS in Köln

 

Die Dampfloks des Typs C 5/6 repräsentieren den Höhepunkt des Dampflokbaus in der Schweiz. Sie wurden eigens für den Einsatz vor Güterzügen am Gotthard gebaut und erhielt den Spitznamen "Elefant". Die Heissdampf-Vierzylinder-Verbund Maschine Nr. 2969 wurde 1916 bei der ehemaligen SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) in Winterthur gebaut und war bis 1968 im Einsatz. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der C 5/6 2978 fanden zwei Fahrten in Doppeltraktion mit der restaurierten Schwesterlok C 5/6 2969 der Eurovapor über den Gotthard statt. Hier präsentiert sich die Hunderteinsjährige Nr. 2969 auf der Drehscheibe im Bahnpark Brugg. (21.09.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (1)

 

SBB 2969 der Eurovapor mit dem Jubiläumssonderzug bei Sulgen im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz. (21.09.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (2)

 

SBB 2969 mit ihrem Sonderzug im Rheintal bei Bad Zurach im Nordosten des Kantons Aargau. (21.09.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (3)

 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der C 5/6 Nr. 2978 fanden zwei Fahrten mit der Schwesterlok C 5/6 Nr. 2969 der Eurovapor über den Gotthard statt. Zum ersten Mal seit der Ausserbetriebnahme der Loks waren sie wieder in Doppeltraktion unterwegs, hier mit dem Sonderzug von Erstfeld nach Bellinzona bei der Einfahrt in Göschenen. (21.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (4)

 

SBB C 5/6 Nr. 2978 und Nr. 2969 vor dem Jubiläumssonderzg nach Bellinzona in Faido. (21.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (5)

 

Ausfahrt der Doppeltraktion C 5/6 mit den Loks Nr. 2978 und Nr. 2969 auf der Gotthard-Nordrampe in Gurtnellen. (21.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (6)

 

SBB C 5/6 Nr. 2978 und Nr. 2969 auf der Gotthard-Nordrampe in Gurtnellen. (21.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (7)

 

Mit Volldampf über die Gotthard-Nordrampe bei Gurtnellen. (21.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (8)

 

SBB C 5/6 Nr. 2978 und Nr. 2969 mit dem Jubiläums-Sonderzug auf der Gotthard-Nordrampe an der Reuss bei Wassen. (21.10.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
100 Jahre C 5/6 (9)

 

Zwei französische Lokomotiven im Bahnhof Chartres, die gezielt als Sperren zusammengefahren wurden, um die Bahnstrecke Paris - Le Mans für die einmarschierenden deutschen Truppen unbrauchbar zu machen.  (05.1940) <i>Foto: RVM (Pichler)</i>
Krieg in Frankreich

 

Eine Franco-Crosti-Lok der FS-Reihe 741 auf dem Viadukt von Desenzano an der Strecke Mailand - Verona - Venedig.  (04.1955) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
FS 741 bei Desenzano

 

Die Wagenkästen des französischen "Michelin"-Zuges liefen auf jeweils zehn gummibereiften Radssätzen mit Spurkränzen.  (07.1951) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
Michelin-Zug (3)

 

Blick in den französischen "Michelin"-Zug während einer Vorführungsfahrt bei der DB. Rechts genießt übrigens der Dezernent 21 der BD Mainz - Reichsbahndirektor Adolf Dormann - die Fahrt. (07.1951) <i>Foto: A. Dormann, Slg. W. Löckel</i>
Michelin-Zug (4)

 

Die im Zweiten Weltkrieg als 38 4304 bei der Reichsbahn eingereihte ehemalige CSD 354.409 (Böhmisch-Mährische Eisenbahn 354.409, ex ex kkStB 11.14). Die Lok entstand 1900 bei der Maschinenfabrik der K. und K. priv. österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft in Wien und wurde 1949 bei der CSD ausgemustert. (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
38 4304

 

Hinter der SNCF 230-976 verbirgt sich die 1918 bei Hartmann in Chemnitz gebaute sächs. XII H2 Nr. 3707. 1919 wurde die Lok an die ETAT (Chemins de fer de l’État), die französische Staatsbahn, abgegeben. Nach deren Auflösung wurde sie 1938 in den Bestand der SNCF als 3-230-E-977 übernommen. Nach der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht behielt die Lok ihre französische Nummer und fand sich nach Kriegsende im Bereich der DR (Ost) wieder. Erst 1957 zeichnete sie die DDR-Reichsbahn in 38 354 um, wo sie noch bis 1967 im Einsatz stand. Im Juni 1968 wurde sie als Heizlok zur VEB Wiegand & Gebler nach Großröhrsdorf abgegeben und später zerlegt. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
SNCF 230-976

 

Das Schweizer "Krokodil" Be 6/8 II 13253 (SLM, Baujahr 1919) mit einem Güterzug im Bahnhof St. Gallen. Das Fahrzeug gehört heute zum historischen Erbe der SBB (SBB Historic). (24.09.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SBB Be 6/8 II in St. Gallen

 

Inspiriert von den Gotthard-Maschinen baute Brown Boveri zwischen 1933 und 1942 drei Serien von E-Loks mit Buchli-Antrieb für die Pariser Eisenbahngesellschaft in Orléans (PO), die 1938 in die SNCF aufging. Wegen ihres unterschiedlichen Aussehens bekamen die Serien unterschiedliche Spitznamen. Die erste Serie, zu der auch die hier gezeigte 2D2 5520 gehörte, hieß umgangsprachlich "Schweinsnase". Das Bild entstand im Bahnhof Tarbes  auf der Strecke Toulouse - Bayonne.  (21.05.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2D2 5520 in Tarbes

 

SNCF 2D2 5538 gehörte zur zweiten Serie der von Brown Boveri gebauten Reihe 2D2 5500. Die im Dezember 1937 in Dienst gestellte Lok bekam wegen ihres bauchigen Aussehens den Spitznamen "Schwangere Frau" und war noch bis 1978 im Einsatz.  (21.05.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2D2 5538 in Bayonne (1)

 

SNCF 2D2 5538 im Bahnhof Bayonne. Die mit Buchli-Antrieb ausgestattete Maschine kann ihre Schweizer Herkunft nicht verleugnen. Brown Boveri baute sie 1937 für die Eisenbahngesellschaft Paris - Orléans (PO). (21.05.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2D2 5538 in Bayonne (2)

 

Die Reihe 2D2 9100 waren für den Einsatz auf dem 1500-V-Gleichstromnetz vorgesehen, die ab 1950 in 35 Exemplaren von den Firmen Fives-Lille und CEM für die SNCF gebaut wurden. Die 2D2 9100 hatten eine Leistung von rund 5000 PS. Die vier Treibachsen waren mit einem beidseitigen Buchli-Antrieb versehen, der für eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt war. Die Lokomotiven wurden auf dem Streckennetz südöstlich von Paris eingesetzt und befuhren neben der Strecke Paris–Lyon–Marseille auch die Strecken Dijon–Dole und Paris–Le Mans. Die 2D2 9101 legte im März 1954 in einem einzigen Monat 51.657 km zurück, was damals Weltrekord für E-Loks war.  (19.05.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2D2 9113 in Avignon

 

Die CSD-Baureihe M 498.0 war ein Dieseltriebzug der CSD für den nationalen und internationalen Schnell- und Expresszugverkehr. Er war zur Verminderung des Luftwiderstandes mit einer abgerundeten Stirnpartie und Schürzen im Unterflurbereich ausgestattet und wie sein Vorgänger, die Baureihe M 495.0, mit einer dieselmechanischen Antriebsanlage und einem Fünfgang-Getriebe ausgerüstet. Entwickelt und gebaut wurden die Triebwagen in den Jahren 1961 bis 1964 von Ganz-MAVAG in Budapest. Es wurden insgesamt zehn Triebzüge und zwei Reservemaschinenwagen beschafft. 1965 wurde bei der CSD ein neues Nummernschema eingeführt. Die Motorwagen erhielten danach die Bezeichnung M 298.0001 – 0020. Nach der Anlieferung liefen die Fahrzeuge zunächst im internationalen Schnell- und Expresszug-Verkehr. Einsätze waren u.a. der "Vindobona", der hier in Dresden Mitte erwischt wurde. (29.03.1974) <i>Foto: Joachim Claus</i>
CSD M 298 in Dresden

 

In der 43. Woche 2017 fanden zwischen Frankfurt/Main und Basel SBB Personalschulungsfahrten mit dem SBB-Triebzug 503 022-0 statt, der hier durch Haltingen fährt. Das Fahrzeug basiert auf dem italienischen ETR 610 (Elettro Treno Rapido, SBB-Bezeichnung RABe 503) und ist die Drei-System-Variante des ETR 600 für den Verkehr zwischen der Schweiz und Italien. Der Hochgeschwindigkeitszug für Vmax 250 km/h wird von Alstom in Italien gebaut und soll ab Fahrplanwechsel im Dezember 2017 auch auf der Rheintalbahn verkehren. (24.10.2017) <i>Foto: Reinhold Utke</i>
Personalschulungsfahrten (8)

 

36 7001 (Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, Baujahr 1985) der österreichischen Aspangbahn. Die Aspangbahn verlief vom einstigen Kanalhafen des Wiener Neustädter Kanals im dritten Wiener Gemeindebezirk Wien Landstraße über Wiener Neustadt nach Aspang. Sie ist das Fragment einer großen Planung, einer Eisenbahnlinie, die von Wien nach Saloniki führen sollte. Die 85 km lange Aspangbahn wurde von der „Austro-Belgischen Eisenbahngesellschaft“, der Eigentümerin der k.k. priv. Eisenbahn Wien–Aspang geplant und mit belgischem Kapital errichtet. Sie wurde am 7. August 1881 bis Pitten und am 28. Oktober 1881 bis Aspang dem Betrieb übergeben. Auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten wurde am 1. Juli 1937 die Betriebsführung den Österreichischen Bundesbahnen übertragen. Mit 1. Jänner 1942 wurde sie in das Reichseisenbahnvermögen der Deutschen Reichsbahn übernommen und damit verstaatlicht. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs ging die Aspangbahn in das Vermögen der Österreichischen Bundesbahnen über. Carl Bellingrodt erwischte die Lok nach ihrem Übergang zur Reichsbahn mit kriegsverdunkelten Lampen. (06.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
36 7001 in Wien

 

Die ehemalige pr. P 6 "2104 Elberfeld" (BMAG, Baujahr 1905) wurde im Zuge der Reparationsleistungen nach dem 1. Weltkrieg an die PKP abgegeben und dort als Oi 1-5 eingeordnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs gelangte sie wieder in deutschen Hoheitseinfluss und wurde von der Reichsbahn mit der Nummer 37 185 versehen. Hermann Maey dokumentierte die Lok noch im Jahr 1944 im Bw Wollstein, dem heutigen Wolsztyn. Am Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich die Lok im Bereich der sowjetischen Besatzungszone und wurde am 2. Juli 1950 wieder an die PKP zurückgegeben. Dort als Oi 1-30 (Zweitbesetzung) eingeordnet, wurde sie am 26.11.1956 bei der PKP ausgemustert. (1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
37 185 im Bw Wollstein

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die PKP zehn Maschinen der Baureihe 03.10, die in Breslau verblieben waren. Sie wurden in die Reihe Pm 3 umgenummert und behielten oberhalb des Triebwerks die Stromlinienverkleidung, die aber offenkundig nicht mehr sehr gepflegt wurde. Auf dem Bild ist die ehemalige 03 1007 als Pm 3-4 in Posen (Poznan) unterwegs. Sie wurde 1967 ausgemustert. (22.06.1958) <i>Foto: Slg. Gerhard Moll</i>
03 1007 in Poznan

 

ÖBB 86.782 (WLF, Floridsdorf, Baujahr 1942) vor einem Personenzug im Bahnhof Hieflau. Rechts rangiert 93.1342. (09.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
ÖBB 86.782 in Hieflau (2)

 

ÖBB 52.798 (Henschel, Kassel, Baujahr 1944) steht abfahrbereit vor einem Güterzug in Hieflau.   (09.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
ÖBB 52.798 in Hieflau

 

Mit vereinten Kräften verlassen ÖBB 86.476 und 52.798 den Bahnhof Hieflau auf dem Weg ins Gesäuse. (09.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
ÖBB 86.476 + 52 bei Hieflau

 

ÖBB 86.782 erreicht mit einem Personenzug den Bahnhof Hieflau Vbf. (09.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
ÖBB 86.782 in Hieflau (3)

 

ÖBB 197.301 restauriert in der Zfst Eisenerz. Im Hintergrund der 1466m hohe Erzberg, an dem mindestens seit dem 11. Jahrhundert Eisenerz abgebaut wird. Nach aktuellen Schätzungen sollen die Erzvorräte noch bis etwa ins Jahr 2060 dort reichen. (09.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
ÖBB 197.301 in Eisenerz (1)

 

Die Erzbergbahn konnte bereits 1911 den Betrieb mit den 18 vorhandenen Dampflokomotiven der Baureihe 69 (spätere Reihe 97) nicht mehr bewältigen. Da ein zweigleisiger Ausbau der Strecke nicht möglich war, wurden stärkere Lokomotiven gefordert. So entstand eine sechsachsige Tenderlokomotive mit der Achsformel Fn4zzt: Sechs gekuppelte Treibachsen in einem starren Rahmen und ein Zahnrad-Triebwerk mit zwei Zahnrädern. Diese selten angewandte Bauform als Sechskuppler konnte 150 Tonnen auf dieser Strecke mit 15 km/h befördern und sollte den Schubdienst vermeiden. 1912 wurden die drei neuen Dampflokomotiven in Betrieb genommen und erhielten die Bezeichnung 269.01–03. Da keine weitere Bestellung erfolgte, konnten sie die Reihe 69 jedoch nicht verdrängen. Bis zur Entwicklung der Reihe 297 im Jahr 1941 waren sie die leistungsstärksten Zahnradbahnlokomotiven der Welt.Bei der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn im Jahr 1938 erhielten die Lokomotiven die Bezeichnung 97.301–303. Ab 1953 wurden sie in die ÖBB-Nummern 197.301–303 umgezeichnet, um sich von der Vorgänger-Baureihe 97.201–218 deutlicher zu unterscheiden. 1953 wurden die 197er mit Giesl-Ejektoren, einer leistungssteigernden Schornstein-Konstruktion ausgestattet. Zwischen 1975 und 1978 wurden sie ausgemustert. 197.301 wurde 1979 in betriebsfähigem Zustand an das Österreichische Eisenbahnmuseum übergeben und befindet sich derzeit im Eisenbahnmuseum Strasshof in Niederösterreich.  (09.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Erzbergbahn (160)

 

G 3/4 der Rhätischen Bahn (Lok 11, Baujahr 1903) vor den beiden G 4/5 Nr. 108 und Nr. 107 (beide Baujahr 1906) mit einem Sonderzug bei Küblis. (10.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
Rhb 11 + 108 + 107

 

Die Stadt Visé in der Provinz Lüttich war die erste belgische Stadt, die im Länderdreieck Deutschland - Belgien - Niederlande gelegen, durch die deutsche Armee auf dem Weg nach Frankreich im Sommer 1914 die ganze Wucht des 1. Weltkriegs zu spüren bekam. Am Ende waren 575 der 840 Häuser der Stadt zerstört. Während des Ersten Weltkriegs verhielten sich die Niederlande neutral und stellten den internationalen Bahnverkehr über den Eisernen Rhein zwischen Deutschland und Belgien ein. Deutschland, das Belgien besetzt hatte, baute daraufhin als Nachschublinie für die Westfront eine alternative Verbindung und machten aus Visé einen strategisch wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Russische Kriegsgefangene errichteten dazu u.a. die beiden Bahnviadukte in Moresnet und Visé. Die Brücke in Visé heißt heute noch „Le Pont des Allemands - Die Brücke der Deutschen“. Am 28. Februar 1917 wurde die 44 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen dem Westportal des Gemmenicher Tunnels und Tongeren eingleisig in Betrieb genommen. Ab dem 6. Januar 1918 war auch der durchgehende zweigleisige Zugverkehr möglich. (03.10.2017) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
Pont des Allemands in Visé (1)

 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde für den Gütertransport von Antwerpen nach Deutschland fast ausschließlich die inzwischen zweigleisig ausgebaute Montzenroute genutzt, selbst nach der Wiedereröffnung des Eisernen Rheins am Ende des Kriegs, da Belgien diese Route bevorzugte. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg lief der Verkehr hauptsächlich über die Montzenroute, Personenverkehr fand ab dem 2. Juni 1957 allerdings nicht mehr statt. Seit 1984 ist die Strecke elektrifiziert, auf dem Abschnitt Montzen – Gemmenicher Tunnel gab es jedoch zunächst noch keine Fahrleitung, die erst 2008 folgte. Der durchgehende elektrische Zugbetrieb verkürzte die Fahrzeit der Züge um etwa eine Stunde, machte allerdings auch den Rangierbahnhof Montzen überflüssig, der früher bis zu 52 Gleise aufwies.  (03.10.2017) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
Pont des Allemands in Visé (2)

 

Anfang 2017 startete DB-Cargo einen schnellen Shuttle-Zug zwischen Belgien und Deutschland für konventionelle sowie für  intermodale Transporte. Der neue Pendelzug verbindet die belgische Industrieregion Antwerpen mit dem Ruhrgebiet sowie der Region Rhein/Neckar. So ist es nicht verwunderlich, dass DB-Cargo Loks nun auch in Belgien zu sehen sind. Hier überqueren zwei Loks der BR 186 (die weiße 186 ist von Euro Cargo Rail, welches auch eine DB Tochter ist) die Maas bei Visé.  (03.10.2017) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
Pont des Allemands in Visé (3)

 

Derzeit wird die Brücke über die Maas in Visé umfassend saniert. Mitte September 2017 wurden die ersten neuen Brückenteile eingeschoben. 2018 soll die Sanierung abgeschlossen sein und rund 14 Mio € verbaut worden sein.    (03.10.2017) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
Pont des Allemands in Visé (4)

 

Zwischen 1923 und 1928 wurden 40 Lokomotiven als Baureihe 113 der BBÖ in Betrieb genommen. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 wurden die Loks als Reihe 33 umgezeichnet. Die Fotografen des DLA Darmstadt (seit 1937 zum RVM gehörend) ließen es sich nicht nehmen, mitten im Zweiten Weltkrieg bei einer Reise durch Österreich die Baureihe zu porträtieren. Dazu bekam die mit abgedunkelten Lampen ausgerüstete 33 101 (ex BBÖ 113.01) nochmals ihre alte Beleuchtung aufgesteckt. (06.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
33 101 im Bw Linz/Donau

 

Porträtaufnahme der 33 128 (ex BBÖ 113.28, Baujahr 1925) im Bw Linz/Donau. Auch hier wurde die kuriose Lampenansammlung mit den alten Lampen der BBÖ und der kriegsbedingt abgedunkelten Version der Reichsbahn angebracht. Die Lok selbst wurde erst 1968 ausgemustert. (06.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
33 128 im Bw Linz/Donau

 

Die StEG II (Nrn. 501 - 518) war eine Güterzug-Schlepptenderlok der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (StEG), einer privaten Eisenbahngesellschaft Österreich-Ungarns. Nach der Verstaatlichung wurden die auf den österreichischen Strecken der StEG verbliebenen Fahrzeuge als kkStB 231.01–35 der k.k. österreichischen Staatsbahnen eingereiht. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen noch alle unter Beibehaltung der Bezeichnung zur BBÖ. Fünf Maschinen wurden 1925 bis 1928 an die GySEV verkauft und bekamen dort die Nummern 301–305 und die Reihenbezeichnung IIIl. Die BBÖ musterte mit einer Ausnahme ihre Maschinen bis 1936 aus. Die 231.34 kam 1938 noch als DR 34 7001 zur Deutschen Reichsbahn, wurde aber 1941 als Nummer 306 an die GySEV verkauft und blieb bis 1964 im Einsatz. (07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
34 7001 (Zweitbesetzung)

 

Porträtaufnahme der 35 223 (ex BBÖ 429.965), die Zwillingvariante mit Kolbenschiebern, im Bw Amstetten und einer neuen Variante der Lampenverteilung mit Original- und kriegsbedingt abgedunkelter Lampe. (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
35 223 im Bw Amstetten

 

35 301 vor P 1410 bei Selzthal in der Obersteiermark. (21.07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
35 301 bei Selzthal

 

Die Lokomotivfabrik Floridsdorf, die Wiener Neustädter Lokomotivfabrik und die Lokomotivfabrik der StEG lieferten 57 Stück der Reihe 429 (429.01–57) an die kkStB. Es war eine von Gölsdorf modifizierte Variante der Reihe 329 mit verlängerter Rauchkammer und verkürztem Langkessel, der Hochdruckzylinder erhielt Kolbenschieber, der Niederdruckzylinder Flachschieber. Da Probleme mit dem Flachschieber der Niederdruckseite auftraten, wurden die nachfolgenden 126 Maschinen mit Kolbenschieber auf beiden Seiten geliefert (429.100–225). 35 304 (ex BBÖ 429.23) gehörte noch zu ersten Serie von Floridsdorf aus dem Jahr 1909. (07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
35 304

 

35 507 (ex kkStB Reihe 910) war die letzte Konstruktion Gölsdorfs. Die Maschinen leisteten 1180 PS und erreichten problemlos 120 km/h, wurden aber aus bremstechnischen Gründen und um Lagerschäden zu vermeiden, nur für 90 km/h zugelassen. Die 22 Stück umfassende Reihe wurde von der Lokomotivfabrik Floridsdorf von 1916 bis 1918 geliefert. Sie wurden vor dem Balkanzug eingesetzt, der den mit Kriegsbeginn (1. Weltkrieg) eingestellten Orient-Express ersetzte, und stellten damit einen europäischen Langstreckenrekord zur damaligen Zeit auf. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen alle Loks geschlossen zur CSD, die sie als 364.0 bezeichnete. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges kamen alle Maschinen zur Reichsbahn, die ihnen die Nummern 35 501–522 gab. Alle überstanden den Krieg, wurden aber von der CSD bis 1950 ausgemustert. Das Bild der 35 507 (ex CSD 364 007) entstand im Bw Bodenbach (Decin). (06.1942) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
35 507 in Bodenbach

 

35 519 (ex CSD 364 019) auf der Drehscheibe in ihrem Heimat-Bw Bodenbach (Decin). (28.05.1939) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
35 519 in Bodenbach

 

Die meterspurige Zahnradbahn führt seit 1893 von St. Wolfgang am Wolfgangsee hinauf auf den 1782 m hohen Schafberg in Österreich. Die Bahn ist mit einer Zahnstange nach System Abt ausgestattet und überwindet bei einer maximalen Steigung von 25,5 % auf 6 km Streckenlänge einen Höhenunterschied von 1190 Metern. Der Antrieb erfolgt ausschließlich auf die Zahnräder, daher sind auch Gleisanlagen in der Ebene mit einer Zahnstange ausgerüstet. Hier ist Neubaudampflok Z 11 mit einem Zug in Richtung Schafbergspitze unterwegs, aufgenommen im Dietlbachgraben in St. Wolfgang, der die Grenze zwischen Oberösterreich und Salzburg darstellt. (15.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (17)

 

Während die letzten Nebelfetzen über dem Wolfgangsee abziehen, schiebt Neubau-Dampflok Z 11 (SLM Winterthur, Baujahr 1992) den ersten Zug zur Schafbergspitze hinauf. (15.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (18)

 

An der Ortsgrenze von St. Wolfgang beginnt die 250 Promille Steigung zur Ausweiche Schafbergalpe. Lok Z 11 kämpft sich dem Berg hinauf. (15.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (19)

 

Neubau-Lok Z 11 im Dietlbachgraben bei St. Wolfgang an der Grenze Oberösterreich - Salzburg. (15.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (20)

 

Die neue Diesellok VZ 32 (Baujahr 2016) ist mit einem Zug kurz nach Einfahrt in die 250 Promille Steigung auf dem Weg zur Schafbergspitze in St. Wolfgang. (20.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (21)

 

Lok Z 14 mit einem talwärts fahrendem Zug in der Ausweiche Aschinger, gut einen Kilometer vor dem Zielbahnhof in St. Wolfgang. (15.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (22)

 

Neubau-Dampflok Z 14 rollt an der Ausweiche Aschinger talwärts. (15.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (23)

 

Diesellok VZ 32 (Baujahr 1932) an der Ausweiche Schafbergalpe. Der Schafberg ist auch ein beliebtes Wandergebiet, von seinem Gipfel hat man einen einmaligen Blick auf die Seen des Salzkammergutes. Neben dem Wolfgangsee, Attersee, Fuschlsee und Mondsee sind insgesamt 13 Seen zu sehen. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (24)

 

Diesellok VZ 31 erreicht mit einem Zug die Ausweiche Schafbergalpe und wartet auf eine Zugkreuzung mit einem talfahrenden Zug. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (25)

 

Zugkreuzung in der Ausweiche Schafbergalpe zwischen dem bergfahrenden Zug mit Diesellok VZ 31 und der von der Schafbergspitze kommenden Dampflok Z 14. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (26)

 

Von der Schafbergspitze kommend, die oberhalb des Zuges zu sehen ist, rollt Lok Z 11 der Ausweiche Schafbergalpe entgegen. Zwischen der Bergstation und der Ausweiche liegen bereits 365 m Höhenunterschied. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (27)

 

Neubau-Dampflok Z 11 rollt mit einem Zug Richtung St. Wolfgang der Ausweiche Schafbergalpe entgegen. Neben der Rittenbach'schen Gegendruckbremse besitzt die Lok noch zwei mechanische Anhaltebremsen. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (28)

 

Seit 17. März 2006 betreibt die Salzkammergutbahn GmbH (SKGB), eine Tochterfirma der Salzburg AG, die Schafbergbahn und die Wolfgangseeschifffahrt. Die Schafbergbahn firmiert seither unter Anlehnung an den Erstbesitzer Salzkammergut-Lokalbahn (SKGLB) als Salzkammergutbahn GmbH. Die ersten Projekte für diese Bahn datieren aus dem Jahr 1872. Damals erhielten Berthold Currant und Carl Peusens eine Konzession, die aber infolge der Finanzkrise des Jahres 1873 nicht verwertet werden konnte. 1890 wurde die Bahn neuerlich konzessioniert, schließlich eröffnete die Salzkammergut-Localbahn-Actiengesellschaft am 1. August 1893 die als Zahnradbahn ausgeführte Localbahn. Lok Z 11 erreicht hier mit ihrem Zug die Ausweiche Schafbergalpe. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (29)

 

Ein Zug mit Lok Z 14 oberhalb der Schafbergalpe auf dem Weg zur Schafbergspitze. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (30)

 

Oberhalb der Schafbergalpe rollt Lok 12 an einigen Wanderern vorbei. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (31)

 

Neubau-Dampflok Z 12 mit einem talwärts fahrenden Zug bei Schafbergalpe. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (32)

 

Lok Z 13 hat die Bergstation der Schafbergbahn in 1730 m Höhe erreicht. Unten liegt der Wolfgangsee mit einer Fläche von 13 km². Er liegt auf einer Seehöhe von 538 Metern und ist an seiner tiefsten Stelle 114 Meter tief. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (33)

 

Die Länge der Schafbergbahnstrecke beträgt 5,85 km, der überwundene Höhenunterschied 1188 m, eine Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Die Schafbergbahn wird nur von Anfang Mai bis Ende Oktober betrieben. Lok Z 14 ist in der Bergstation auf 1730 m Höhe eingetroffen. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (34)

 

Die Hauptlast des Verkehrs auf der Schafbergbahn tragen heute die vier ab 1992 gebauten ölbefeuerten Neubau-Dampflokomotiven Z 11 bis Z 14 (ursprünglich Reihe 999.2). Der Dieseltriebwagen VTZ 22 (Baujahr 1964) wird als Reserve betriebsfähig vorgehalten. Seit März 2016 gehört die dieselelektrische VZ 32 neu zum Fuhrpark. Weiterhin kommt die von der NÖSBB dauerhaft angemietete dieselelektrische Lok VZ 31 bei starkem Andrang zum Einsatz. Die historischen Originalmaschinen (Baujahr 1893 und 1894) der Reihe SKGLB Z kommen nur noch ausnahmsweise zum Einsatz. Hier setzt Neubau-Dampflok Z 14 (SLM, Baujahr 1995) an der Bergstation um. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (35)

 

Am Gipfel des Schafbergs erbaute Wolfgang Grömmer, Gastwirt auf dem Hotel Weißes Rößl in St. Wolfgang, 1862–64 mit dem Hotel Schafbergspitze das erste Berghotel Österreichs. Die Bauarbeiten zur Schafbergbahn wurden im April 1892 begonnen. 1893 wurde die Bahn eröffnet und beendete den Beruf der sog. "Sesselträgers" in St. Wolfgang. Anlässlich des 90. Geburtstags der Strecke wurde der Bau einer neuen Berg- und Talstation beschlossen. Lok Z 14 steht hier mit ihrem Zug in der neuen Bergstation. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (36)

 

Lok Z 13 und Z 14 in der Bergstation auf der Schafbergspitze. (13.09.2017) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Schafbergbahn (37)

 

FS 213 906 rangiert im Bahnhof Bologna C. Ihre Herkunft als deutsche Kleinlok kann sie kaum verbergen. Und tatsächlich wurde sie am 18.09.1934 von Jung als "Kö 4419" an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert. Im Mai 1944 an die Wehrmachtsverkehrsdirektion Süd (Italien) versetzt, verblieb sie auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Italien. 1953 wurde sie von der FS in 213 906 umgezeichnet und 1984 ausgemustert. (01.06.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS 213 906 in Bologna

 

FS 640 128 fährt mit einem Güterzug aus Novara, einer Stadt in der Region Piemont etwa 100 km nordöstlich von Turin und etwa 50 km nordwestlich von Mailand.  (29.05.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS 640 128 in Novara

 

Triebwagen ALe 883 (Baujahr 1937) als Vorortzug in Novara. Von 1924 bis 1946 wurden 20 Züge in der Zusammenstellung ALe 883-Le 883-ALe 883 abgeliefert. Die Tw ALe 883 besassen an einem Ende eine aerodynamische Front, die Mittelwagen Le 883 erhielten an beiden Enden einen Führerstand („rimorchio pilota bidirezionale“), erstmals wurden fernbediente Falttüren eingebaut.  (27.05.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS ALe 883 in Novara

 

Im Jahre 1938 wurde die Elektrifizierung der Strecke Rom–Mailand fertiggestellt. Nun bestand Bedarf an neuen, leistungsfähigeren Elektrolokomotiven. Die Baureihe E 428 konnte diesen Anforderungen gerecht werden, es wurden 242 Exemplare dieser Baureihe produziert. Es gab drei verschiedene Versionen, die sich lediglich äußerlich unterschieden: E 428 001-122: zentraler Aufbau mit zwei Vorbauten „Avancorpi“, 123-203: geschlossener Aufbau und nach vorne versetztes Führerhaus „Semi-Aerodinamica“, 204-242: Frontplatte und Karosserie in aerodynamischer Form verbunden „Aerodinamica“. E 428 115, die hier mit einem Güterzug in Novara unterwegs ist, gehörte also zur ersten Serie mit zwei Vorbauten. (27.05.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS E 428 115 in Novara

 

Die Baureihe E 444 der italienischen FS, Spitzname "Tartaruga" (deutsch: Schildkröte) entstand zeitgleich mit der 103 der Deutschen Bundesbahn und genießt in Italien einen ähnlichen Kultstatus wie ihr bundesdeutsches Pendant. Hier fährt FS E 444 006 mit einem Schnellzug aus Piacenza am imposanten Stellwerk von Bologna C in den Bahnhof ein. (01.06.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS E 444 006 in Bologna

 

FS E 626 296 mit einem Güterzug in Novara. Die Baureihe E 626 war die erste Einheitslokomotivbaureihe für das 3-kV-Gleichstromsystem der italienischen Staatsbahnen. Sie wurde 1926 bei Tecnomasio Italiano Brown Boveri in Auftrag gegeben und basierte auf den Prototypen der Baureihe E 625. Mit 448 gebauten Einheiten war sie die am häufigsten gefertigte Elektrolokomotive der Welt, schon 1935 betrug die Stückzahl der produzierten Lokomotiven 268 Stück. Die alles überragende Kirche im Hintergrund ist die Basilika San Gaudenzio aus dem Jahr 1888, die mit einer 121 Meter hohen Kuppel ausgestattet ist. (29.05.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS E 626 296 in Novara

 

Im französisch-italienischen Grenzbahnhof Modane (ital. Modana) übergibt die französische CC-7140 ihren Schnellzug an die dort wartenden E 636 165 (mit einer Schwesterlok) der italienischen FS. Heute hält hier der TGV Paris – Mailand. (24.03.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Ital.-franz.-Loktreffen

 

1952 beschaffte die Ferrovie dello Stato (FS) zwei, 1959 eine weiteren Triebzugeinheit der Baureihe ETR 300 für den schnellen Personenverkehr, des obersten Kundensegments bei Breda Costruzioni Ferroviarie. Die Einheiten erhielten die Betriebsnummern ETR 301–303. Eine Einheit bestand aus sieben Wagenkästen in drei Gruppen. Je ein End- und der benachbarte Mittelwagen liefen auf einem gemeinsamen Jakobsdrehgestell, die drei mittleren Wagen waren durch zwei Jakobsdrehgestelle verbunden. Die sechs Drehgestelle an den Enden der drei Gruppen waren Triebdrehgestelle mit je zwei Fahrmotoren. Die Antriebsleistung einer Einheit lag damit bei 3.120 PS. Der Zug erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Der Zug trug den Namen "Settebello" („Schöne Sieben“), der den Joker im Kartenspiel Scopa bezeichnet und war zugleich eine Anspielung auf die sieben luxuriösen Wagen, aus denen jeder der Triebzüge gebildet war. Die Innenausstattung des Settebello fiel sehr exklusiv und luxuriös aus. Er verfügte über eine großzügige Sitzkonfiguration und nach der Klassenreform von 1956 ausschließlich die erste Wagenklasse. Von den sieben Wagen waren lediglich vier reine Sitzwagen. Die anderen dienten als Speise- und Barwagen, einer der Küche sowie einer für den Gepäcktransport. Der Zug war mit Zugpostfunk ausgestattet, so dass die Reisenden im italienischen Netz telefonieren konnten. Besonderes Kennzeichen der Fahrzeuge war je ein Kanzelwagen mit einem Aussichtsabteil an der Spitze und am Ende des Zuges. Die Führerstände lagen dahinter in Dachaufbauten. (27.05.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS ETR 303 in Milano

 

Zwischen 1936 und 1941 beschaffte die FS insgesamt 18 Triebzüge bei Breda (Società Italiana Ernesto Breda per Costruzioni Meccaniche) aus Milano. Eingesetzt wurden die 160 km/h schnellen Fahrzeuge auf den Strecken Milano–Bologna–Firenze–Roma–Napoli–Reggio Calabria. Am 20. Juli 1939 erreichte ETR 212 zwischen Firenze und Milano eine Geschwindigkeit von 203 km/h. Die Fahrzeuge waren noch bis 1993 bei der FS im Einsatz. (31.05.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS ETR 202 in Milano

 

Der nagelneue SNCF-Triebwagen T 2026 (Ateliers du Nord de la France (ANF), Indienststellung am 18.10.1973) in Strasbourg.  (22.10.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF T 2026 in Strasbourg

 

ÖBB 4010.003 und 4010.005 fahren als TS "Transalpin" durch den Bahnhof Brannenburg, südlich von Rosenheim. (04.06.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
ÖBB 4010.003 in Brannenburg

 

Die Strecke über den Gotthard stellte seit ihrem Bau mit ihren Rampen von 27 Promille Steigung, insbesondere an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche. Die SBB waren in den 1920er Jahren dabei mit dem Problem konfrontiert, dass die Leistung und das Reibungsgewicht der vorhandenen Lokomotiven nicht mehr genügten und aufwändige Doppeltraktionen oder Zugteilungen durchgeführt werden mussten. Man glaubte deshalb, die Lösung mit einer Doppellokomotive von rund 250 Tonnen Gewicht und 8 Triebachsen finden zu können. Die Loks sollten bereits in Luzern oder Zürich vor den Zug gekuppelt und diesen über den Gotthard und den Monte Ceneri nach Chiasso an der italienischen Grenze führen. Die zuvor betrieblich notwendigen Halte für das Beistellen von Vorspannmaschinen in Erstfeld und Biasca würden somit entfallen und die Reisezeit verkürzt werden. Hierzu wurden in den Jahren 1931/1932 zwei Prototypen, die Lokomotiven Ae 8/14 11801 und 11851 gebaut, mit dem Ziel, den bestgeeigneten Antrieb zu finden. Während die Nr. 11801 einen Buchli-Antrieb besaß, bekam Nr. 11851 kleinere Triebräder mit SLM-Universalantrieben und Doppelmotoren. Die modernere Technik erlaubte eine leicht höhere Stundenleistung von 6070 kW (rund 8250 PS) zu installieren. Anlässlich eines Umbaus im Jahr 1961 erhielt Nr. 11851 Führerstände für sitzende Bedienung ähnlich den Ae 6/6 und war noch bis 1976 im Einsatz. Hier ist SBB Ae 8/14 11851 mit einem Güterzug bei Wassen unterwegs. (19.03.1973) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SBB Ae8/14 11851 bei Wassen

 

Zwischen 1958 und 1963 wurden insgesamt 62 Maschinen der SNCF-Reihe 16000 gebaut. Die 88 t schwere Lok hatte eine Leistung von 5540 PS und erreichte eine Geschwindigkeit von 160 km/h. Hier ist SNCF 16030 mit einem Schnellzug (Rapide) in Basel unterwegs. (21.07.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF BB 16030 in Basel

 

Von 1954 bis 1957 wurden die ehemaligen E-Loks 4001 bis 4050 der Compagnie des chemins de fer du Midi von der SNCF in die Reihe 1600 umgebaut und zu Rangierloks degradiert. Hier macht sich SNCF BB 1646 im Bahnhof Lyon-Perrache nützlich. (12.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF BB 1646 in Lyon

 

Die Reihe BB 8100 war die erste E-Lok für den Einsatz auf dem Gleichstromnetz der SNCF mit 1,5 kV nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Lokomotiven wurden von Alsthom, Jeumont-Schneider, Oerlikon in den Jahren 1947 bis 1955 in 172 Exemplaren gebaut. Sie waren ungefähr 50 Jahre im Einsatz, nach 1995 wurden noch zwölf Lokomotiven in die Reihe BB 80000 als Rangierlokomotiven umgebaut. Insgesamt sechs Lokomotiven sind erhalten geblieben. BB 8239 ist hier mit einem Güterzug bei Dijon unterwegs. (06.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF BB 8239 bei Dijon

 

Die SNCF-Reihe BB 8500 gehörte zu einer großen Bauserie von Alsthom-Gleichstromloks, von denen 146 Exemplare zwischen 1964 und 1974 gefertigt wurden und die in drei unterschiedlichen Lokkastenformen entstanden. Sie bekamen den Spitznamen "Danseuses" (Tänzerinnen), da sie bei höheren Geschwindigkeiten zum Wanken neigten. 2015 waren noch 25 Lokomotiven in Betrieb, die No. 8616 ist für das Eisenbahnmuseum Mülhausen vorgesehen. BB 8515 in der Ursprungsbauform fährt mit einem Güterzug auf einem sehr altertümlich wirkenden Streckenabschnitt bei Orléans an der Loire.  (14.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF BB 8515 bei Orléans

 

Die Reihe BB 9200 war eine für den Einsatz auf dem Gleichstromnetz der SNCF mit 1,5 kV konzipiert. Die Loks wurden von Creusot-Loire, Jeumont-Schneider und CEM in 92 Exemplaren in den Jahren 1957 bis 1964 gebaut. Zu Beginn ihrer Einsatzzeit bespannten die Loks namhafte Reisezüge der Region Süd-West, ausgehend vom Pariser Bahnhof Austerlitz in Richtung Toulouse und Bordeaux. Am bekanntesten sind ihre Einsätze vor dem Schnellzug "Le Capitole" zwischen Paris und Toulouse. Er war der erste Zug in Europa, der planmäßig mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h verkehrte. Die sechs speziell für den "Capitole" ausgerüsteten BB 9200 (Spitzname "BB rouges") waren die ersten Schnellfahrlokomotiven (Höchstgeschwindigkeit über 160 km/h) der SNCF im planmäßigen Fernverkehr. BB 9232 wurde im Bahnhof Lyon-Perrache angetroffen. (07.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF BB 9232 in Lyon

 

Zwei Jahre nach der ersten SNCF BB 9200 wurden die erste Lok der Reihe BB 9400 in Dienst gestellt, die sich von der BB 9200 besonders durch ihren Antrieb mit Monomotor-Drehgestellen unterschied. Von EMC, Jeumont-Schneider und Fives-Lille wurden in den Jahren 1959 bis 1964 insgesamt 135 Exemplaren gebaut. Ursprünglich waren sie mit einem grünen Kasten mit zahlreichen Zierleisten aus Aluminium nach dem Muster der BB 9200 ausgestattet. Da diese schnell verschmutzten, wurden sie in den 1970er Jahren wieder entfernt. Sie galten über drei Jahrzehnte als zuverlässige Maschinen, die Mehrzahl war im Güterzugdienst tätig, wo sie sich dank ihres vorteilhafteren Reibungsgewichtes besser bewährten als Lokomotiven mit Einzelachsantrieb. Durch ihr geringes Gewicht (60t) konnte sie auch auf Strecken mit leichterem Oberbau eingesetzt werden. Hier steht BB 9490 vor einem Regionalzug in Nimes. (10.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF BB 9490 in Nimes

 

Die bis 1962 als 060 DB bezeichnete Baureihe CC 65000 der französischen Staatsbahn SNCF war eine sechsachsige, zweimotorige dieselelektrische Lokomotive mit einer Leistung von 1320 PS. Sie wurde in nur 20 Exemplaren gebaut und sollte eigentlich Dampflokomotiven wie die 141 R ersetzen. Die Höchstgeschwindigkeit der 19,8 m langen und 112 t schweren Maschinen betrug 130 km/h. Da die CC 65000 nur dampfbeheizte Reisezüge befördern konnten, wanderten sie mit dem Aufkommen der elektrischen Zugheizung bis 1971 in den Güterverkehr ab. Baugleiche Lokomotiven wurden nach Algerien (37 Maschinen mit gepanzerten Führerständen !) und Argentinien (25 Lokomotiven für Spurweite 1676 mm) geliefert. (13.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF CC 65002 in Lyon

 

Die CC 6500 war bei ihrer Indienststellung 1969 die leistungsstärkste Lokomotive der SNCF und für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen. Sie besitzt das für die 1960er Jahre typische französische Design, die sogenannte „nez cassé“ (gebrochene Nase) des Pariser Designers Paul Arzens. Die CC 6500 bespannte die bedeutendsten Züge Frankreichs, unter anderem zahlreiche TEE-Züge wir den "Le Mistral", "Capitole" oder "l'Aquitaine". Hier erreicht SBCF CC 6501 vor TEE 5 "Le Lyonnais" (Paris Gare de Lyon - Lyon Perrache) den Zielbahnhof. Die Fahrtzeit für die 512 km betrug 3 Std 45 min. (07.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF CC 6501 in Lyon

 

Im Depot Bordeaux haben sich zahlreiche Oldtimer eingefunden (von links nach rechts): 2D2 5418 (ex Etat E 518, Baujahr 1937), 2D2 5543 (ex PO E 543, Baujahr 1938), BB 1505 (ex Midi E 4005, Baujahr 1926) und 2D2 5306 (urspr. PO E 703, Baujahr 1935 - SNCF-Nachbau aus dem Jahr 1943). (13.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF Depot Bordeaux

 

SNCF-Gleichstromtriebwagen Z 4907 und 4904 der Compagnie du Midi aus dem Jahr 1912, eingesetzt auf der Strecke Perpignan - Villefranche-de-Conflent nahe der spanischen Grenze im Südosten Frankreichs. Noch 1971 schieden sie aus dem Dienst aus. (11.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF Z 4907 und Z 4904

 

Ganz andere Kaliber an Lokomotiven als in Deutschland waren in den USA unterwegs: Die Klasse Z-5 "Yellowstone" der Northern Pacific (2-8-8-4) war zum Zeitpunkt ihrer Lieferung von Baldwin im Jahr 1930 die größte Lokomotive der Welt. Sie ersetzten die Vorspannloks auf der Yellowstone-Division im östlichen Montana und im Westen von North Dakota. No. 5001 hatte ein Gesamtgewicht von 513 t, einen Kohlevorrat von 26 t und einen Wasservorrat von fast 95.000 l. Sie wurde am 6. Juni 1957 in Brainard verschrottet. Die Aufnahme entstand in Livingston/Montana. (06.09.1953) <i>Foto: L. Hastman</i>
NP 5001 in Livingston

 

Blick in das Bw Cerbere unmittelbar an der französisch/spanischen Grenze mit SNCF 141 R 1132 und 141 R 1149. (11.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
Bw Cerbere

 

Die 1927 für die damalige PLM (Paris-Lyon-Méditerranée) gebaute Doppellok 161BE3 im Depot Modane. Nachdem die PLM 1938 in der Staatsbahn SNCF aufging, bekam die Lok bei der SNCF die Nummer 1ABBA1-3603. Diese ungewöhnliche Nummernkombination kam durch die Achsfolge zustande, da die SNCF versuchte, die Achsfolge in der Lokbezeichnung schematisch wiederzugeben - hier die Achsfolge (1A)'(B)' + (B)'(A1)'. Insgesamt 10 Lokomotiven wurden von diesem Typ beschafft (spätere 3601-3610). Sie wurden für die von der PLM in 1920ern elektrifizierte Maurienne-Rampenstrecke in den Savoyer Alpen beschafft, einer Hauptbahn von Lyon nach Turin. Die PLM elektrifizierte die Alpenstrecke damals (mit Ausnahme einiger Bahnhöfe, die eine normale Oberleitung erhielten) mit einer Stromschiene für 1500 V Gleichspannung, die im Grenzbahnhof Modane zudem auf die dreiphasige italienische Drehstromelektrifizierung stieß. Daher besaßen die Loks neben Pantographen für die Oberleitung auch seitliche Stromabnehmer für die Stromschiene. (09.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 1ABBA1-3603 in Modane

 

Die Bahnstrecke Culoz–Modane im Südosten Frankreichs wurde im Hinblick einer späteren Elektrifizierung der Bahnstrecke Marseille–Nizza von 1925 bis 1930 auf dem Abschnitt Chambéry–Modane für einen elektrischen Versuchsbetrieb mit einer seitlich angeordneten dritten Schiene für 1500 V Gleichstrom versehen. Obwohl der Streckenabschnitt Culoz–Chambéry 1936 mit Fahrdraht überspannt wurde, blieb der Betrieb mit Stromschiene bis 1976 bestehen. SNCF 1CC1-3808 ist hier auf dem Stromschienen-Abschnitt mit einem Güterzug bei Chambéry (Bloc Bois-Plan) unterwegs. (08.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 1CC1-3808 bei Chambéry

 

SNCF 2CC2-3401 (ex PLM 262 AE) auf dem mit 1500V-Gleichstrom betriebenen Stromschienenabschnitt Culoz – Chambéry bei Chambéry. Bei ihrer Ablieferung im Jahr 1929 waren die 262 AE die leistungsfähigsten Lokomotiven der Welt mit nur einem Wagenkasten. (08.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2CC2-3401 bei Chambéry

 

Die SNCF-Reihe 2CC2-3400 kam ursprünglich von der Eisenbahngesellschaft Paris-Lyon-Mittelmeer (PLM). Diese leistungsstarken Lokomotiven aus dem Jahr 1929 mit einer Leistung von rund 5000 PS gehörten nicht nur zu den ältesten elektrischen Maschinen der PLM, sondern waren mit einem Dienstgewicht von 158 t auch wahre Schwergewichte. Die mit Pantographen für die Oberleitung und seitlichen Stromabnehmer für die Stromschiene ausgerüsteten Loks bedienten bis in die 1970er Jahre die Gebirgsstrecke Chambéry - Modane über die Bergen des Maurienne. Die Aufnahme der SNCF 2CC2-3404 entstand im französisch/italienischen Grenzbahnhof Modane. (09.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2CC2-3404 in Modane

 

Die 2. Serie der ex E 538-545 der PO-Midi wurde bei der SNCF als 2D2 538-545 eingereiht und von Dezember 1937 bis Juli 1938 ausgeliefert. Wegen ihres bauchiges Aussehens bekam sie den Spitznamen "Schwangere Frau". Aufnahme im Depot St-Pierre-des-Corps. (13.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2D2-5543 in St. Pierre

 

Die Reihe 2D2-9100 entstand  in 35 Exemplaren von den Firmen Fives-Lille und CEM für die SNCF. Sie wurden auf der mit 1500-V-Gleichstrom neu elektrifizierten Strecke Paris-Lyon eingesetzt, bis die CC 7100 verfügbar waren. Die erste Lok wurde am 2. März 1950, die letzte am 31. Juli 1951 in Dienst gestellt. Die Loks hatten eine Leistung von rund 5000 PS und erreichten mit einem Dienstgewicht von 144t eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Die 2D2-9101 stellte im März 1954 in einem einzigen Monat mit 51.657 km einen Laufleistungs-Weltrekord auf. Die letzten Exemplare verschwanden 1987 von den Gleisen. (07.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF 2D2-9125

 

SNCF CC-7140 gehörte zu den sechs Maschinen der Gleichstrom-E-Lokreihe CC-7100, die neben neben Pantographen für die Oberleitung auch seitliche Stromabnehmer für die damals noch mit Stromschienen ausgerüstete Strecke von Culoz nach Modane am Mont-Cenis-Tunnel besaß und ist hier mit Expresszug 610 bei Aiguebelle unterwegs. Die Baureihe wurde bekannt, weil Lok CC-7107 am 28. März 1955 mit 326 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord für Lokomotiven auf der Strecke von Bordeaux nach Bayonne aufstellte. Der Zug startete um 13.25 Uhr im Bahnhof von Facture und erreichte zwischen Streckenkilometer 67 und 68 die Weltrekord-Geschwindigkeit von 326 km/h, ehe die Schleifleiste des Stromabnehmers zerschmolz und durchbrach. (08.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
SNCF CC-7140 bei Aiguebelle

 

Ein B-Kuppler, der 1877 unter der Fabriknummer 915 bei Schwartzkopff in Berlin entstand, überlebte - sogar mit der 1895 angebrachten Originalbeschilderung "1479 Berlin" - bei der Zuckerfabrik Wierzchoslawice, östlich von Krakau. (04.06.1974) <i>Foto: Slg. Gerhard Moll</i>
Zuckerfabrik Wierzchoslawice

 

FS E 636 165 und E 636 222 mit einem Güterzug im französisch/italienischen Grenzbahnhof Modane auf der Strecke nach Turin. (09.05.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
FS E 636 in Modane

 

DE IV (DE 1003) der Nederlandse Spoorwegen (NS) als TEE "Edelweiss" (Zürich–Basel–Straßburg–Luxemburg–Brüssel–Amsterdam) in Basel. (06.04.1971) <i>Foto: Joachim Claus</i>
NS DE 1003 in Basel

 

RBe 2/4 1010-Triebwagen der SBB im Bahnhof Kreuzlingen. Auf den Strecken von La Chaux-de-Fonds nach Neuenburg und Biel-Le Locle verkehrte seit dem 28. November 1938 dieser Schnelltriebwagen. Er unterschied sich vom Roten Pfeil nicht nur in den Farben, sondern auch in seiner Kastenform und den Drehgestellen. Der Triebwagen war hellgrün gestrichen und trug die orangefarbene Aufschrift "La Flèche du Jura" (Jurapfeil). Er besorgte im Schweizer Jura den Eilzugdienst, wurde aber auch zu Sonderfahrten in der ganzen Schweiz benutzt. Im Jahre 1957 wurde der Triebwagen durch die SBB/CFF umgebaut und bekam den dunkelgrünen Anstrich mit dem SBB-Logo. Ab 1962 verkehrte er als internationaler Zug zwischen Konstanz und Kreuzlingen, mit einer Tagesleistung von 34 Km (Foto). Ab 1969 war er als sogenannter "Hafenzug" in Rorschach noch im Einsatz. Im Mai 1977 wurde er ausgemustert und die Teile als Souvenirs an die Bevölkerung versteigert. (12.03.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
SBB RBe 2/4 in Kreuzlingen

 

Die in den Jahren 1920 bis 1929 in insgesamt 114 Exemplaren gebaute Reihe Ae 3/6 war als leichte Schnell- und Personenzuglok für den Einsatz im Flachland konzipiert. Mit über sieben Jahrzehnten Einsatzzeit war sie eine der langlebigsten Lokomotivserien der SBB. Hier steht SBB Ae 3/6 10611 mit einem Personenzug im Bahnhof Kreuzlingen und wartet auf das Verladen der örtlichen Milchproduktion. (12.03.1967) <i>Foto: Kurt Eckert</i>
SBB Ae3/6 10611 in Kreuzlingen

 

Die Bergstrecke Kienberg-Gaming – Lunz am See der schmalspurigen Ybbstalbahn wurde 1988 von den ÖBB eingestellt und wird seit 1990 von der Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen (ÖGLB) als Museumsbahn namens „Ötscherland-Express“ betrieben. Als besonderer Gast weilte vom 22. Juli bis 6. August 2017 die sächs. IV K (99 1542-2) der IG Preßnitztalbahn auf der Bergstrecke. Am Tag vor der offiziellen Eröffnung wird sie hier in Kienberg-Gaming für die Jungfernfahrt vorbereitet. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (1)

 

Die Freunde der Ybbsthalbahn im niederösterreichischen Mostviertel versuchen immer wieder die Bahn neu zu beleben. Aktuelles Beispiel hierfür ist der Einsatz der 99 1542 der Preßnitztalbahn an drei Wochenenden im Sommer 2017, hier mit einem Probezug im Bahnhof Kienberg-Gaming. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (2)

 

Los gehts mit dem ersten Probezug, bespannt mit 99 1542, der morgens um 10 Uhr den Bahnhof Kienberg-Gaming verlässt. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (3)

 

Auf der Steigungsstrecke vom Bahnhof Kienberg-Gaming zum Haltepunkt Gaming überquert die 99 1542-2 auf der Pockaubachbrücke die Straße nach Gresten und den Pockaubach.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (4)

 

99 1542 mit dem ersten Probezug auf dem 94 m langen und 28 m hohen, bereits 1898 erbauten Hühnernestviadukt zwischen Gaming und Pfaffenschlag. Als besonderer Ehrengast fährt im ersten Wagen nicht der Problembär mit, sondern das regionale Maskottchen, der "Ötscherbär". (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (5)

 

Fototermin und Wasserhalt im Bahnhof Pfaffenschlag. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (6)

 

Die Gastlok 99 1542-2 beim Wasserhalt im Bahnhof Pfaffenschlag der Museumsbahn „Ybbsthalbahn-Bergstrecke“.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (7)

 

Und die Akteure auf 99 1542 freuen sich auch über den Einsatz vor dem "Ötscherland-Express" auf der Ybbsthalbahn Bergstrecke. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (8)

 

Auf der Ybbsthalbahn-Bergstrecke überquert die 99 1542-2 die Straße nach Pfaffenschlag und den Bodingbach. Gleich wird sie den Bahnhof Lunz am See erreichen. Während die Strecke Waidhofen – Kienberg-Gaming als Ybbstalbahn bezeichnet wird, schreibt sich die Museumsbahn nunmehr „Ybbsthalbahn“ (mit „h“).  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (9)

 

99 1542 setzt im Bahnhof Lunz am See um. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (10)

 

99 1542 auf dem Rückweg von Lunz am See nach Kienberg-Gaming. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (11)

 

In Kienberg-Gaming wird 99 1542 für die nächste Fahrt fit gemacht. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (12)

 

99 1542 mit dem Wahrzeichen des Mostviertels, dem "Ötscherbären", der wie man sehen wird, eigentlich eine "Ötscherbärin" ist. Als sich im Jahr 2014 abzeichnete, daß das Welterbekommitee der UNESCO das Dürrensteingebiet im südwestlichen Mostviertel zum Weltnaturerbe erheben wird, wurde parallel dazu das lebende Logo des "Ötscherbären" kreiert. Die Bären wanderten in den 1970er Jahren aus Slowenien in das Ötschergebiet ein und wurden in den nörlichen Kalkalpen Österreichs so wieder heimisch. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (13)

 

Zum 40. Geburtstag der Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen (ÖGLB) weilte 99 1542 der IG Preßnitztalbahn auf der Ybbsthalbahn Bergstrecke, es war das erste Mal, dass eine sächsische Schmalspurlok in Österreich zum Einsatz kam, hier aufgenommen am Haltepunkt Gaming.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (15)

 

99 1542 auf dem 79m langen Wetterbachviadukt zwischen Pfaffenschlag und Hühnernest, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Stützengrüner Viadukt in Sachsen aufweist. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (16)

 

Mit acht Wagen ging es bei der nachmittäglichen Probefahrt über den Hühnernestgraben zwischen Gaming und Pfaffenschlag. Die sogleich folgende Haltestelle Hühnernest existiert erst seit 2006.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (17)

 

99 1542 mit dem Jungfernzug des „Ötscherland-Express“ beim idyllisch auf der Paßhöhe gelegenen Gehöft Groß Pfaffenschlag kurz vor Erreichen des gleichnamigen Bahnhofs.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (18)

 

Unterwegshalt des Premierenzuges auf der Rückfahrt nach Kienberg-Gaming in Lunz am See. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (19)

 

99 1542 mit dem Premierenzug am Gasthof zur Paula, der zwischen Lunz und Holzapfel einen eigenen Haltepunkt besitzt und dessen Familienbetrieb mit hervorragender gutbürgerlicher Küche immer ein Besuch wert ist. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
99 1542 in Österreich (20)

 

99 1542 ist in Lunz am See eingetroffen. Die älteren Herren warteten allerdings nicht auf den Dampfzug, sondern wollten sich die Oldtimer der "Ennstal-Classic"-Ralley ansehen. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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99 1542 auf Jungfernfahrt mit dem „Ötscherland-Express“ im Tal der Ybbs zwischen Lunz am See und Göstling kurz vor der Haltestelle Stiegengraben-Ybbstalerhütte. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Fast wie in Sachsen: 99 1542 auf Probefahrt in der lieblichen Landschaft zwischen Lunz am See und Göstling an der Ybbs. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Die mehr als 100-jährige Dame aus Sachsen machte auch auf der Ybbsthalbahn Bergstrecke eine gute Figur, hier zwischen Lunz am See und Göstling an der Ybbs. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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99 1542 nach erfolgreicher Probefahrt am Streckenende in Göstling an der Ybbs. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Auf dem Rückweg von Göstling nach Lunz am See fährt 99 1542-2 an der Töpperbrücke vorbei. Früher bestand weiter links die Haltestelle Kasten.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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99 1542 auf der Rückfahrt von Göstling an der Ybbs nach Kienberg-Gaming bei Bodingbach nahe Lunz am See. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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99 1542 mit dem Eröffnungs"probe"zug des "Ötscherland-Express" bei Bodingbach nahe Lunz am See. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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99 1542 mit dem Premierenzug auf der Ybbsthalbahn Bergstrecke vor Pfaffenschlag. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Abschiedsgruß vom Lokführer der 99 1542 im Abendlicht vor Pfaffenschlag. (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Nach den erfolgreichen Probefahrten am 22. April 2017 beschloss die IG Preßnitztalbahn ihre Lok 99 1542 an den Wochenenden 22./23. und 29./30. Juli sowie 5./6. August 2017 in Zusammenarbeit mit der ÖGLB im Nostalgie-Planverkehr auf der Bergstrecke der Ybbsthalbahn einzusetzen. Auf der Premierenfahrt war auch ein spontaner Fotohalt mit einer Radfahrergruppe vor Pfaffenschlag möglich.  (21.07.2017) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
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Die 1860 gebaute Lok Nr. 680 der Graz-Köflacher-Eisenbahn (GBK) fuhr 1962 anläßlich der deutschen Filmpremiere der bereits 1926 gedrehten Filmkomödie "Der General" von und mit Buster Keaton mit eigener Kraft von Graz bis Hamburg und wurde dort sogar von der Flutkatastrophe überrascht. Einen Tag vor der großen Flut kam die Maschine im Bw Hamburg-Harburg an.  (15.02.1962) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der "General" (2)

 

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