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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Deutsche Bundesbahn - Seite 1 von 49

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038 650 (Bw Tübingen) mit einem Personenzug nahe Hochdorf (b Horb). (21.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
038 650 bei Hochdorf (2)

 

Am 31. Mai 1975 endete der Einsatz der Baureihe 012 in Rheine. An Fronleichnam 1975 zeigte 012 100 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Lathen vor dem E 3260 nochmals was in ihr steckt. (29.05.1975) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
012 100 in Lathen

 

Auf dem Weg zur Nordseeküste rollt 012 063 mit dem E 3259 aus Essen durch den Lathener Einschnitt. (27.05.1975) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
012 063 bei Lathen (6)

 

Lokwechsel im Bahnhof Rheine. 012 081 wird den Saisonschnellzug D 1734 aus Emden Außenhafen an eine E-Lok übergeben. (22.09.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
012 081 in Rheine (3)

 

Nachdem 012 081 den D 1734 im Bahnhof Rheine an eine E-Lok übergeben hat, trifft sie im heimischen Bw ein. (22.09.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
012 081 in Rheine (4)

 

Vor dem Schuppen des Bw Rheine sonnen sich 012 066, 012 055, 050 919 und 012 080. Aus der Luft betrachtet zogen sich die Rheiner Bahnanlagen sehr lang hin: Der in Nord- Südrichtung gelegene Rangierbahnhof mit Einfahr-, Rangier- und Ausfahrgruppe, eingerahmt von den beiden Bw-Bereichen Pbf und Rbf, umfasste eine Gesamtlänge von fast 4 km. Mittlerweile sind alle Anlagen verfallen, das Gelände des Rangierbahnhofes ist eine einzige sich mittlerweile natürlich begrünende Schotter- und Sandfläche, alle Anlagen des Bw Rheine wurden bis auf die Gebäude abgebaut, die immer weiter verfallen. Stadt und DB haben zu keiner Zeit Maßnahmen zur Erhaltung der Anlagen in Betracht gezogen, im wahrsten Sinne des Wortes sollte Gras über das letzte große Dampf-Bw wachsen. Heute ist das Betreten des Geländes wegen freiliegender Kanalschächte und unabgesperrter Wasserbunker und Arbeitsgruben, den einsturzgefährdeten Gebäuden und deren Anbauten lebensgefährlich. Ende 2020 wurden die letzten Relikte wie der Ringlokschuppen und weitere Gebäude abgerissen. (22.09.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Bw Rheine (13)

 

Der äußerliche Zustand der 012 063 weist bereits darauf hin, dass in 4 Tagen Schluss sein wird. Noch wird die Lok gebraucht und befördert bei Kluse den schnellsten Zug auf der Emslandstrecke, den D 715 nach München. (28.05.1975) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
012 063 bei Kluse

 

Bei Neermoor begegnet ein 624 der entgegenkommenden 012 100 vor D 1734 aus Emden Außenhafen. (19.09.1974) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
Begegnung bei Neermoor

 

Nach einer Gesamtlaufleistung von 3.931.461 km wurde 01 1063 (zuletzt 012 063-4 vom Bw Rheine) am 29.04.1977 vor dem Braunschweiger Hauptbahnhof als Denkmallok aufgestellt. Eigentümer der Lok blieb das DB-Museum in Nürnberg, vertragsgemäß muss aber die Stadt Braunschweig für die Unterhaltung der Lok sorgen, die zuletzt 2013 aufwendig mit dem Sandstrahler behandelt, entrostet, grundiert und lackiert wurde. Zudem wurden defekte und fehlende Einzelteile und Fensterscheiben ersetzt. Die Kosten betrugen 70.000 Euro. Im Rahmen der geplanten Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes soll die Lok den bisherigen Standplatz auf dem Denkmalsockel verlassen. Bislang ist noch unklar, wohin die Lok umgesetzt wird. (28.05.1977) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
01 1063

 

Im November 1973 wurde 01 1102 durch die Stadt Bebra von der DB übernommen. Vom 31. Mai 1974 bis zum 14. Februar 1995 stand die Lok als Denkmal auf einem Platz neben der Gilfershäuser Straße an den nördlichen Bahnhofsgleisen des Bahnhofs Bebra. Dort fährt gerade eine 103 mit dem TEE 91 "Blauer Enzian" von der Cornberger Rampe kommend an der Denkmallok vorbei. (28.05.1977) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
01 1102 in Bebra (6)

 

Mit Sonderzug Dz 22754 der IG Metall aus Chemnitz fährt die DR-Traditionslok 18 201 durch den Bahnhof Frankfurt/M-Sportfeld. (26.08.1992) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
18 201 in Frankfurt

 

18 201 mit Sonderzug Dz 22754 der IG Metall Chemnitz am Abzweig Kostheim in Mainz. (26.08.1992) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
18 201 bei Mainz

 

Am 27. April 1969 führte der Kölner Eisenbahn Club eine Sonderfahrt von Köln nach Königstein (Taunus) durch. Bis Frankfurt-Höchst kam die Gremberger 03 268 zum Einsatz, die anschließend im Bw Frankfurt/M-2 restaurierte. (27.04.1969) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
03 268 in Frankfurt/M

 

Am 10.09.1969 war 003 268 vom Güterzug-Bw Gremberg nach Ulm stationiert worden und fand sich nun in der Gesellschaft von 050 118 am Bodensee in Friedrichshafen wieder. (27.04.1971) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
003 268 in Friedrichshafen (2)

 

003 268 (Bw Ulm) vor dem Hilfszug im Bw Friedrichshafen. (27.04.1971) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
003 268 in Friedrichshafen (3)

 

Das Bw München Hbf "erdreistete" sich zur Olympiade 1972 zwei Oldtimer in Form der Ulmer 003 131 und der Münchener 132 027 gut sichtbar für alle Reisenden, die den Münchener Hbf anfuhren, aufzustellen. Als sogar noch ein Olympiagruß auf dem Tender der 03 gemalt wurde, schalteten sich die DB-Oberen ein und die Tenderaufschrift musste wieder entfernt werden. Zeitweise wurden dann die beiden Loks für die vorbeifahrenden Reisenden dezent hinter anderen Fahrzeugen versteckt, wie hier hinter einem 601, der natürlich besser in das Image der Bahn passte. (10.1972) <i>Foto: Dieter Kempf</i>
003 131 in München (2)

 

Auf der Hannover-Messe 1973 wurde auf dem Stand die Firma Rheinstahl (damals Konzern-Obergesellschaft von Henschel) die neue dieselelektrische Versuchslok 202 003 mit der neuartigen Drehstrom-Leistungsübertragung präsentiert. Im Hintergrund ist 232 001 (V 320  001) zu sehen, die mit fast 4.000 PS und einem Gewicht von 126 Tonnen die größte und stärkste Diesellok der DB war. (04.1973) <i>Foto: Werkfoto</i>
Hannover-Messe 1973

 

Am 12. September 1971 veranstaltete der EK eine Sonderfahrt mit der Gremberger 55 4455 (055 455-0) zur Westerwaldbahn. Der N 41717 (laut Fplo gebildet aus den Wagen Di 102542, Bi 27622, Bi 57522, Bi 41553 der BD Hannover) verkehrte von Köln-Kalk bis Troisdorf als Lr. Fahrplanmäßige Abfahrtszeit in Troisdorf war 9.52 Uhr. Bei typisch miesem Sonderfahrten-Wetter wurde ein Fotohalt im Bahnhof Au (Sieg) eingelegt. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Au/Sieg

 

Um 12.15 Uhr erreichte der Sonderzug den Bahnhof Betzdorf (Sieg). Dort fuhr 55 44555 zum Restaurieren und Drehen ins Bw. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Betzdorf

 

Während sich die Sonderfahrt-Teilnehmer im Bw Betzdorf (Sieg) auf die preußische G 8¹ stürzten (den Sonderzug sieht man im Hintergrund), schlich sich fast unbemerkt die hier stationierte 044 262 (44 1262) ins Bw. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 262 in Betzdorf (1)

 

Lok und Personal der 044 262 hatten an diesem Sonntag ihre Dienstschicht bereits hinter sich. Nun geht es über die Drehscheibe im Bw Betzdorf (Sieg) zur Abstellung in den Lokschuppen. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 262 in Betzdorf (2)

 

Nach dem Restaurieren und Drehen im Bw Betzdorf (Sieg) ging es für 55 4455 mit ihrem Sonderzug auf die Westerwaldbahn. Im Bahnhof Scheuerfeld gelang dann diese Standaufnahme vor der interessanten Wagengarnitur des Sonderzuges.  (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Scheuerfeld

 

Das Wetter wurde immer suboptimaler. Dennoch fanden einige Fotohalte und Scheinanfahrten statt, die erste am Scheuerfelder Tunnel. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 bei Scheuerfeld

 

Der nächste Fotohalt mit Scheinanfahrt fand im Elbbachtal bei Weiselstein, nördlich von Elben statt. Am Regler der 55 4455 ist Gerhard Moll zu erkennen, dessen T 3 an diesem Tag ursprünglich zum Einsatz kommen sollte. Ein zwei Tage zuvor erlittener Heißläufer hatte diese Pläne jedoch hinfällig gemacht.  (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 bei Weiselstein

 

Bei Gebhardshain-Steinebach gab es wieder einen Fotohalt mit 55 4455, den - wie man sieht- die meisten Fahrtteilnehmer gar nicht mehr für Fotos nutzten, weil das Wetter viel zu schlecht war. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 bei Steinebach

 

Im Betriebsmittelpunkt der Westerwaldbahn in Bindweide gab es eine erneute Pause für die Gremberger G 8¹. Für die Sonderfahrtteilnehmer wurde eine kleine Fahrzeugschau  durch die Westerwaldbahn organisiert. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Bindweide (1)

 

1971 zeichnete sich das allmähliche Ende der preußischen G 8¹ bei der DB ab. Dies nahm man zum Anlaß, eine Sonderfahrt mit einer der in Gremberg stationierten Loks zu unternehmen. 55 4455, deren Computer-Nummer 055 455-0 man übermalt hatte, war von Borsig in Berlin im Jahr 1917 gebaut worden. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs war sie in der Direktion Köln stationiert, in Gremberg seit dem 02.11.1959. Nach einer Entgleisung am 15.04.1972 in Siegburg kam das Ende der Lok schneller als erwartet. Am 24.08.1972 wurde sie ausgemustert. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Bindweide (2)

 

Im Bw Bindweide der Westerwaldbahn (WEBA) trifft 55 4455 im Rahmen einer Sonderfahrt auf den Steuerwagen VS 202 der WEBA. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Bindweide (3)

 

Bevor der Sonderzug weiter nach Weitefeld fuhr, ergänzte 55 4455 noch ihre Wasservorräte im Bw Bindweide. (12.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
55 4455 in Bindweide (4)

 

Zum Sommerfahrplan 1971 erhielt der F-Zug "Dompfeil" die neue Zugnummer F 124/125. Zu Beginn des Winterabschnitts 1971/72 wurde der Zug in das neugeschaffene Intercity-Netz integriert und die Nummer erneut in IC 140 bzw. IC 124 geändert. 5 Tage vor dem Inkrafttreten des Winterfahrplans ist die Frankfurter 112 492 noch vor dem F 124 von Hannover nach Frankfurt (Main) bei Ennepetal unterwegs. (21.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
112 492 bei Ennepetal

 

110 247 vom Bw Dortmund 1 befördert den D 447 (Köln -Leipzig) zwischen Schwelm und Ennepetal. Heute ist diese Fotostelle komplett zugewachsen. (21.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
110 247 bei Ennepetal (2)

 

110 350 vom Bw Hamburg-Eidelstedt vor dem D 532 (Westerland/Sylt - Köln) bei Ennepetal. Auf der Marschbahn wurde der Zug damals noch von einer Altonaer 012 befördert. (21.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
110 350 bei Ennepetal

 

112 487 mit dem F 125 "Dompfeil" nach Hannover bei Ennepetal. (21.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
112 487 bei Ennepetal

 

Die Wuppertaler 212 106 mit einem Lr zwischen Wuppertal-Langerfeld und -Oberbarmen. (21.09.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
212 106 in Wuppertal

 

Dienstbeginn für 052 341 in ihrem Heimat-Bw Wuppertal-Vohwinkel. Rechts steht 094 730. (01.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 341 in Wuppertal (1)

 

Die am 22.06.1942 beim Bw Seelze in Dienst gestellte 052 341 auf der Drehscheibe im Bw Wuppertal-Vohwinkel, dem sie seit 01.06.1970 angehörte. (01.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 341 in Wuppertal (2)

 

052 341 im Bw Wuppertal-Vohwinkel. Im Juli 1972 wurde sie nach Betzdorf (Sieg) umstationiert. (01.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 341 in Wuppertal (3)

 

Zum Wuppertaler Direktionsjubiläum verkehrte ein Sonderzug mit der Gremberger 055 738 (55 2738) rund um Wuppertal, die man versucht hatte als "Cöln 4554" äußerlich in einen preußischen Ablieferungszustand zurückzuversetzen. Mit der alten Nummerierung hatte man allerdings etwas durcheinandergebracht: Die "echte" Cöln 4554 war eine preußische G 7¹ mit der Nummer 55 424, 55 2738 war hingegen 1913 als "Hannover 4954" in Dienst gestellt worden. Die Aufnahme enststand in Wuppertal-Ronsdorf. (02.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
121 Jahre BD Wuppertal (9)

 

Die Baureihe 184 war als Vier-System-Lok ausgelegt: Für das deutsche Wechselstromnetz mit 16 2/3 Hertz, das französische 50 Hertz-Netz und für den belgischen und niederländischen Gleichstrom (3 bzw. 1,5 kV). Lange Jahre waren die Maschinen in Köln-Deutzerfeld stationiert. Dort gab es aber kaum adäquate Aufgaben für die Loks, da der internationale Schnellzugverkehr durch E-Loks der Baureihe 16 der Belgischen Staatsbahnen abgewickelt wurde. Zudem kam es immer wieder zu Ausfällen bei der BR 184, weil die elektrische Ausrüstung mit den Spannungsspitzen im belgischen Gleichstromnetz nicht zurechtkam. Die belgischen Lok besaßen vielfach Nutzbremsen, die beim Bremsen Strom erzeugten und in die Leitung zurückspeisten. Dadurch kam es zu Überspannungen, die den Gleichstromteil der 184er außer Gefecht setzten. In Aachen Hbf ist 184 002 vor dem E 2032 aus Köln angekommen.  (03.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
184 002 in Aachen (1)

 

184 002 (Bw Köln-Deutzerfeld) vor E 2032 (Köln Hb ab 8.38 Uhr - Aachen Hbf an 9.40 Uhr) in Aachen Hbf. Wegen der Probleme der Loks im belgischen Gleichstromnetz war ihr Auslandseinsatz offiziell zum 26. September 1971 beendet worden. Im Folgenden kamen die Loks nur noch im Nahverkehr rund um Köln zum Einsatz. Weil die Lokomotiven aber so nicht wirtschaftlich eingesetzt werden konnten, zog die Bundesbahn 1979 die Maschinen nach Saarbrücken ab und legte dort die Systeme für Gleichstrombetrieb einschließlich der betreffenden Stromabnehmer still. (03.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
184 002 in Aachen (2)

 

Auf dem Weg zu ihrer Stolberger Heimat fährt 052 928 als Lz durch Aachen Hbf. (03.10.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 928 in Aachen

 

Der TEE 77/78 "Helvetia" zwischen Hamburg-Altona und Zürich war damals der DB-Zug mit dem längs­tem Lauf ohne Lok­wech­sel (973 km) und bis zur Einführung des "Rheingold" 1962 schnells­ter Zug auf deut­schen Glei­sen. In Bebra fuhr die kombinierte VT 08-/VT 11-Einheit ohne Halt durch (03.1961) <i>Foto: Herbert Vaupel</i>
TEE "Helvetia" in Bebra (5)

 

Eine VT08-/VT11-Doppeleinheit biegt als TEE 77 "Helvetia" nach Hamburg-Altona im Bahnhof Bebra in Richtung Cornberger Rampe ab. Die Bilder des TEE "Helvetia" gehören zu den ersten Fotoversuchen von Herbert Vaupel. (03.1961) <i>Foto: Herbert Vaupel</i>
TEE "Helvetia" in Bebra (6)

 

Mit vereinten Kräften nehmen die Würzburger 01 043 und Schiebelok 95 001 mit dem D 258 (Frankfurt/M - München) die Spessartrampe bei Laufach in Angriff. (14.06.1953) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
01 043 bei Laufach

 

44 370 (Bw Offenburg) verlässt mit einem Güterzug den Bahnhof Offenburg in Richtung Freiburg (Brsg). Der Zug besteht hauptsächlich aus neuen Off52-Autotransportwagen. (01.06.1954) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
44 370 in Offenburg

 

Wie früher üblich erfolgte die Anlieferung frisch geernteter Kartoffeln mit der Bahn. Die Verteilung vor Ort übernahmen regionale Spediteure, wie hier in Duisburg-Neumühl. (1955) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Kartoffelentladung

 

Heute ist das Abrollsystem bei Lkw gängige Praxis. Häufig wird dies bei am Boden stehenden Containern angewendet, die an den Haken genommen und hochgezogen werden, bis sie auf dem Chassis stehen. Neben dem Culemeyer, der komplette Wagen auf der Straße transportierte, zeigt dieses Bild an der Güterabfertigung München Ost aus dem Jahr 1955, dass das Grundprinzip des Abrollsystems mit containerähnlichen Aufliegern (hier einem PA-Behälter) nicht neu ist. Auch die DB experimentierte bereits mit abrollbaren Wagenkästen, um die Transportkette zu optimieren. Dies erforderte aber, daß auch der Bahnkunde eine exakt horizontale Übergabestelle hatte. Beim dem Lkw handelt es sich um den legendären Magirus-Rundhauber, der seine charakteristische Motorhaube dem fehlenden Wasserkühler verdankte, der bei anderen Fabrikaten die eckige Form der Motorhaube vorgab. Magirus verwendete luftgekühlte Deutz-Motoren. (1955) <i>Foto: BD München (Steidl)</i>
Lkw mit abrollbaren Wgkasten

 

VT 06 103 mit VT 06 502 und VT 06 501 fahren als Ft 8 "Rheinblitz" durch Oberwesel. Die "Rheinblitz"-Gruppe war die erste Verbindung eines neuen Schnellzugnetzes der DB nach dem Krieg zwischen Nord- und Süddeutschland. (16.08.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
"Rheinblitz" in Oberwesel (3)

 

Eine Vierer-Einheit mit VT 06 104 vor einem weiterem VT 06, einem VT 07 sowie dem VT 06 110 am Zugschluss ist als FT 8 "Rheinblitz" in Bingerbrück unterwegs. Die "Rheinblitz"-Gruppe bestand aus dem FT 7/8 "Rheinblitz" (Köln - Basel), FT 27/28 "Rhein-Isar-Blitz" (Dortmund - Stuttgart - München) und dem FT 37/38 "Rhein-Donau-Blitz" (Dortmund - Frankfurt - Regensburg). (31.07.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
"Rheinblitz" in Bingerbrück -2

 

Der "Gläserne Zug" VT 90 500 auf Ausflugsfahrt in Fehrenbracht an der Strecke Finnentrop—Wennemen. Entegegen der Angaben von Carl Bellingrodt, der sein Bild auf den 9. Juni 1937 datierte, ist es eindeutig Anfang der 1950er Jahre entstanden. (1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Gläserner Zug (94)

 

Selten sind Fotos aus dem Bw Fröndenberg. Obwohl die 43 km lange Obere Ruhrtalbahn bereits am 1. Juni 1870 zwischen Schwerte (Ruhr) und Arnsberg (Westf) eröffnet wurde, erhielt Fröndenberg erst 1923 ein Bahnbetriebswerk. Dies wurde durch den stark steigenden Verkehr an der Schnittstelle der Bahnstrecken Fröndenberg–Unna und Letmathe–Fröndenberg sowie der Oberen Ruhrtalbahn erforderlich. Schon 1954 wurde das Bw Fröndenberg wieder geschlossen, die Fahrzeuge nun von Schwerte (Ruhr) und Letmathe aus eingesetzt. Das Foto zeigt die noch vollständigen Bw-Anlagen mit dem vierständigen Lokschuppen, Drehscheibe und Kohlenbansen fünf Jahre nach der Stilllegung. (15.04.1959) <i>Foto: Baumeister, Slg. Moll</i>
Bw Fröndenberg (1)

 

Blick in das Bw Fröndenberg kurz vor seiner Schließung. Neben einer 93er ist 64 008 zu Gast. Die hier beheimateten Loks wurden hauptsächlich auf der Bahnstrecke Letmathe–Fröndenberg eingesetzt. Heute ist von den Bw-Anlagen nichts mehr übrig geblieben. (02.1954) <i>Foto: Baumeister, Slg. Moll</i>
Bw Fröndenberg (2)

 

Die Baureihe E 16 wurde von der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft beschafft und war für den Schnellzugdienst konzipiert. Das Besondere an diesen Lokomotiven war der BBC-Einzelantrieb, auch Buchli-Antrieb genannt, welcher in Deutschland nur bei dieser Baureihe verwendet wurde und hier gut zu sehen ist. Die Freilassinger E 16 06 wurde in München Hbf angetroffen. (12.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 16 06 in München

 

Im Frühjahr 1965 trat beim Bw Mühldorf (Obb) ein empfindlicher Lokmangel bei der Bespannung der Personenzüge zwischen Mühldorf und München ein. Durch den Fristablauf zahlreicher Mühldorfer P 8 und das Fehlen der noch abzuliefernden Serien-V 160 gab es große Lücken im Lokbestand. So bot sich an, die beim Bw Treuchtlingen nicht mehr benötigten 01 nach Mühldorf umzusetzen. Dazu gehörte 01 052, die dem Fotografen in München Hbf vor die Linse lief. Ihr Mühldorfer Gastspiel endete bereits am 14.04.1966 mit der Umsetzung nach Trier. (13.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 052 in München

 

Am 30.06.1964 wurde 45 023 vom BZA Minden (Westf) nach München abgegeben, da sie in Minden arbeitslos geworden war. Die Lok gehörte zwar erst ab dem 11. Juni 1965 buchmäßig zum Bw München Hbf, stand aber bereits ab Mitte 1964 dem BZA München für Messfahrten mit Diesellokomotiven zur Verfügung. Als Standort der dort eingesetzten Loks diente das Bw München Ost, die Lok wurde hier im Bw München Hbf angetroffen. 45 023 beendete ihre aktive Einsatzzeit am 15.05.1968. (13.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
45 023 in München (7)

 

Im Oktober 1965 gab es ein erneutes Wiedersehen mit 45 023 im Bw München Hbf. (05.10.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
45 023 in München (8)

 

Die Münchener Eisenbahndirektion betrieb historisch bedingt in Bayern schon vor dem Krieg ein größeres Netz elektrifizierter Strecken, das sich von München aus sternförmig ausbreitete. Zu ihrem Bestand gehörten unglaublich viele Vorkriegs-E-Lok-Baureihen wie E 16, E 17, E 18, E 32, E 44, E 75, E 91 und E 94. Bis 1968 waren auch alle Lok der Baureihe E 04 in München beheimatet. So war es wenig verwunderlich, in München Hbf die hier beheimatete E 04 19 anzutreffen. (05.10.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 04 19 in München (2)

 

Die Limburger 41 319 sonnt sich bis zur Rückfahrt an die Lahn im Bw Frankfurt (Main)-2. (23.10.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
41 319 in Frankfurt

 

Auf ihre Zerlegung beim Schrotthändler Walter Trapp im Frankfurter Osthafen warten im Bahnhof Frankfurt-Mainkur 56 468 (ex Bw Fulda, + 28.07.1964), 56 284 (ex Bw Bebra, + 28.07.1964), 56 400 (ex Bw Fulda, + 28.07.1964), 38 3026 (ex Bw Fulda, + 01.07.1964) und 38 2151 (ex Bw Fulda, + 01.07.1964). (23.10.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
Schrottloks in Frankfurt (3)

 

94 1343 neben der bereits ausgemusterten 56 222 im Bw Darmstadt. Auch die preußische T 16¹ stand bereits auf der Abschussliste und wurde im März 1966 aus den Bestandslisten gestrichen. (24.10.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
94 1343 in Darmstadt

 

Keine große Mühe hatte die Dillinger 50 2267 mit dem einzelnen Wägelchen im Bahnhof Dillingen. (30.10.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
50 2267 in Dillingen

 

41 294 vom Bw Limburg (Lahn) pausiert im Bw Frankfurt/M-2. (06.11.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
41 294 in Frankfurt (2)

 

Planmäßig wendeten auch Kasselaner Öl-44er im Bw Frankfurt/M-2, die Güterzüge bis zum Hauptgüterbahnhof beförderten. Hier ist es 44 1133, die den Weg aus Kassel in die Mainmetropole gefunden hatte. Links steht die Limburger 41 294. (06.11.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 1133 in Frankfurt

 

Die fabrikneu am 29.07.1965 zum Bw München Hbf angelieferte V 160 035 in ihrem Heimat-Bw. (08.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 035 in München

 

Die Oldenburger V 160 040 präsentiert sich im Bw Osnabrück Rbf. (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 040 in Osnabrück

 

Die Kasselaner V 160 088 zu Gast im Bw Bebra. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 088 in Bebra (1)

 

Vor dem Bahnbetriebswerk Bebra, das es in der alten Form schon lange nicht mehr gibt, rollt V 160 088 (Bw Kassel) vorbei. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 088 in Bebra (2)

 

Die seit 14.09.1966 beim Bw Ulm stationierte V 160 096 vor einem Eilzug im Bahnhof Friedrichshafen Stadt. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 096 in Friedrichshafen

 

V 160 100 war während ihrer gesamten Einsatzzeit vom 08.11.1966 bis 30.09.1998 in Kassel stationiert. Hier wendet sie im Bw Bebra. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 100 in Bebra

 

Die vier Wochen alte V 160 123 aus Bielefeld rückt in das Bw Braunschweig ein. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 123 in Braunschweig

 

Die Würzburger V 200 002 mit einem Eilzug auf der Neckarbrücke in der Bahnhofsausfahrt aus Heilbronn Hbf. (08.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 002 in Heilbronn (1)

 

In der Wintersonne glänzt V 200 002 vom Bw Würzburg an der Tankanlage im Bw Heilbronn. (02.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 002 in Heilbronn (2)

 

Ebenfalls aus Würzburg war V 200 003 ins Bw Heilbronn gekommen. In Würzburg war die Lok von 1962 bis 1975 stationiert. Obwohl seit Anfang 1968 das neue EDV-Nummernsystem bei der DB galt, fuhr sie im Februar 1969 noch mit alter Nummer herum. (02.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 003 in Heilbronn

 

V 200 004 aus Würzburg zu Gast im Bw Bamberg. (03.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 004 in Bamberg

 

V 200 004 (Bw Frankfurt-Griesheim) zu Gast im Bw Bebra. (1961) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 004 in Bebra

 

V 200 005 im Hauptbahnhof ihrer fränkischen Heimat Würzburg. (05.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 005 in Würzburg

 

V 200 010 vom Bw Würzburg fährt mit E 579 (Kaiserslautern - Würzburg - Hof) in Heidelberg Hbf ein. (07.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 010 in Heidelberg

 

V 200 033 vom Bw Villingen (Schwarz) auf der Schiebebühne im Bw Stuttgart. (12.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 033 in Stuttgart

 

Die Villinger V 200 033, noch mit dem ausgeschriebenen Schriftzug "Deutsche Bundesbahn", vor einem Güterzug in Weil am Rhein. (05.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 033 in Weil a. Rh.

 

Mehrere Jahre wurde an V 200 038 vom Bw Hamm (Westf) eine automatische Mittelpufferkupplung erprobt. Mit dieser Ausrüstung macht die Lok Station vor dem E 740 (Hamburg - Nienburg - Minden - Paderborn) in Buchholz (Kr Harburg). (03.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 038 in Buchholz

 

Die Hammer V 200 038 war von Herbst 1966 bis Herbst 1969 mit einer automatischen Mittelpufferkupplung (AK) der Bauart Unikuppler ausgerüstet. Ziel war die generelle Einführung der AK bei den europäischen Eisenbahnen. Bis 1974 wurden die V 200, die im Rahmen einer U4 den AW zugeführt wurden, für die Aufnahme der Mittelpufferkupplung vorbereitet. Trotz der technischen Machbarkeit und der erfolgreichen Erprobung stellte die DB Mitte der 1970er Jahre die Vorbereitung von Fahrzeugen auf AK ein. Durch die Priorisierung anderer Projekte bei ausländischen Bahnen (z.B. des TGV in Frankreich) wurde die Einführung auf europäischer Ebene auf unbestimmte Zeit verschoben. (10.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 038 mit AK

 

Zeitgleich mit den Bahnbetriebswerken Frankfurt-Griesheim, Hamm (Westf) und Villingen (Schwarzw) erhielt auch das Bw Hamburg-Altona ab Herbst 1956 die ersten V 200. V 200 043 war vom 01.02.1957 bis zum 31.01.1972 in Altona stationiert und präsentiert sich hier auf der Doppeldrehscheibe ihres Heimat-Bw. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 043 in Hamburg

 

Neben 30 weiteren V 200 gehörte auch V 200 050 seit 3. April 1957 zum Bestand des Bw Hamburg-Altona, wo sie im Sommer 1967 angetroffen wurde. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 050 in Hamburg

 

V 200 066 (Bw Hamm/Westf) und eine unbekannte V 160 haben im damaligen Grenzbahnhof Helmstedt den D 112 nach Köln übernommen. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 066 in Helmstedt

 

V 200 074 vom Bw Hamm (Westf) pausiert neben 78 273 (Bw Hagen-Eckesey) im Bw Hagen-Eckesey. (03.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 074 in Hagen

 

V 200 076 vom Bw Hamm (Westf) fährt mit dem D 110 (Berlin - Bonn) am Bw Braunschweig in der Bahnhofsausfahrt des Braunschweiger Hauptbahnhofs vorbei. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 076 in Braunschweig

 

Die Hammer V 200 083 zeigt sich im Bw Hagen-Eckesey. Im Hintergrund fährt gerade eine Bestwiger 23er aus dem Hauptbahnhof. (05.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 083 in Hagen

 

V 200 084 vom Bw Hamm (Westf) an der Tankanlage im Bw Helmstedt. Unter dem Führerstandsfenster ist ein Wappen mit dem "Berliner Bären" angebracht. Dies hatten Berliner Eisenbahnfreunde im September 1960 gestiftet, um allen Menschen, denen die Lok begegnete, die ehemalige Hauptstadt Berlin in Erinnerung zu bringen. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 084 in Helmstedt

 

V 200 085 vom Bw Villingen (Schwarzw) im Bw Stuttgart Hbf. (12.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 085 in Stuttgart

 

Das Erscheinen der Baureihe V 200.1 besiegelte das Ende der bayr. S 3/6 im schnellen und schweren Personenzugdienst auf der Allgäubahn zwischen Kempten (Allgäu) und Lindau. V 200 101 war am 27.11.1962 in Kempten in Dienst gestellt worden und blieb dort bis März 1971 beheimatet. Hier präsentiert sie sich auf der Drehscheibe in Lindau. (06.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 101 in Lindau (2)

 

Nur gut zwei Jahre waren V 200.1 beim Bw Hamburg-Altona beheimatet. Auch V 200 134 war zwar vom 09.04.1965 bis 27.05.1967 in Altona stationiert, zum Aufnahmezeitpunkt gehörte sie aber bereits dem Bw Lübeck an. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 200 134 in Hamburg

 

Eine 6er-Einheit 798/998 nach Bad Oldesloe im Bahnhof Neumünster. Der Turm im Hintergrund ist nicht das Stellwerk, sondern Teil des neuen Empfangsgebäudes, das 1974 den Bau aus der Anfangszeit ersetzte. (1979) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
798 in Neumünster (2)

 

Eine sechsteilige 798/998-Einheit verlässt den Bahnhof Neumünster nach Bad Oldesloe. Im Hintergrund fährt eine 218 mit einem Güterzug in Richtung Rendsburg ein. Links ist die katholische Pfarrkirche St. Vicelin zu sehen. (1985) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
798 in Neumünster (3)

 

Der Bahnhof Neumünster ist der Knotenpunkt zwischen den Strecken Neumünster–Flensburg, Neumünster–Heide, Hamburg-Altona–Kiel, Neumünster–Bad Oldesloe, Hamburg-Altona–Neumünster und bis 1985 Neumünster–Ascheberg. Seit 1898 begegnen sich dort auch die Fahrzeuge der Staatsbahn und der AKN, die die Stammstrecke der Altona-Kaltenkirchen-Neumünster Eisenbahn in Richtung Bad Bramstedt, Kaltenkirchen (Holst) bedienen. 1979 waren dies 515 612 vom Bw Husum und ein VT der AKN, der nach Kaltenkirchen ausfährt. (1979) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DB und AKN in Neumünster

 

Eine 613-Doppeleinheit fährt nach Neumünster ein. Hier wurde der Zug nach Kiel bzw. Flensburg geteilt. (1979) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
613 in Neumünster

 

In München Hbf begegnen einander die Würzburger 118 003 und die 110 193 aus Stuttgart. (03.1980) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
118 und 110 in München

 

Im Frühsommer 1981 fehlten der DSB durch die nicht rechtzeitige Lieferung der neuen ME-Dieselloks mit Drehstrom-Leistungsübertragung etliche Dieselloks. In der öffentlichen Darstellung waren dafür die Lieferfirmen Henschel und BBC verantwortlich. So mietete die DSB mehrere Loks der Baureihe 220 auf Kosten der Herstellerfirmen an. In Padborg warten die Lübecker 220 022 und 220 039 auf ihren nächsten Einsatz. Die DSB setzte damals die 220 grundsätzlich in Doppeltraktion ein, auch vor leichten Personenzügen, bei denen eine solche Bespannung nicht notwendig war. Wahrscheinlich traute man den alten Maschinen nicht mehr so ganz. (07.1981) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
BR 220 in Dänemark (11)

 

Der Stellwerker vom Stellwerk "Hwf" im Bahnhof Helmstedt gibt über Megaphon Anweisungen für die Rangierfahrt der Hannoveraner 03 089, die aus dem Bw kommt und das Streckengleis Helmstedt - Grasleben kreuzt. (01.1957) <i>Foto: Hans Berkowski</i>
Rangierauftrag in Helmstedt

 

Vor der ersten im AW Schwerte (Ruhr) umgebauten Franco-Crosti-Lok 50 4001 (ex 50 1412) präsentieren sich die maßgeblich für den Umbau verantwortlichen Herrschaften des Werkes (von links): AbtL S Redecker, Leiter T Däche, Leiter B Besser, AbtL K Oleski, AbtL Z Lotz, AbtL V von Wehrden, AbtL U Vorhausen sowie Werkdirektor A. Keppner. (09.1958) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
50 4001 in Schwerte (2)

 

Aus 50 1509 entsteht im AW Schwerte (Ruhr) die Franco-Crosti-Lok 50 4003. Insgesamt 31 Lokomotiven der Baureihe 50 baute das AW Schwerte (Ruhr) 1958/59 nach dem Franco-Crosti-Prinzip um, weil dies eine ausreichende Kohleersparnis versprach. Schon 1961 mussten alle Lokomotiven wegen Korrosionsschäden an der Vorwärmertrommel und dem seitlichen Schornstein außer Betrieb genommen werden. Bei manchen wurde die komplette Vorwärmertrommel ersetzt. Es wurden Rauchrohre aus korrosionsbeständigem Chromstahl eingebaut. Jedoch war mit diesen Reparaturen der Kostenvorteil der Kohleersparnis aufgezehrt. Bis 1967 waren alle 50.40 ausgemustert. (08.1958) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
50 4003 in Schwerte

 

Blick in das wenig bekannte Bw Recklinghausen Hbf. Links steht die hier beheimatete 78 444, es folgt eine 55.25, sowie 01 008 aus Osnabrück. (1953) <i>Foto: Manfred van Kampen</i>
Bw Recklinghausen (7)

 

82 030 im Bw Hamburg-Wilhelmsburg. Noch als 082 030-8 vorgesehen, wurde sie im Juni 1968 z-gestellt und erhielt die EDV-Nummer wohl nur auf dem Papier. (04.1968) <i>Foto: Herbert Vaupel</i>
82 030 in Hamburg (4)

 

99 023 der Inselbahn Wangerooge auf der Fahrt über den Steindamm zum Ostanleger. Seit Indienststellung 1913 war sie auf der Inselbahn bei Wind und Wetter im Einsatz. Organisatorisch wurde der Lokbahnhof Wangerooge am 1. Juni 1952 aufgehoben und die neue Dienststelle "Schiffsdienst und Inselbahn Wangerooge" gebildet. Dem Bw Oldenburg (Oldb) Hbf oblag weiterhin die technische Aufsicht.  (1952) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
99 023 auf Wangerooge (2)

 

1964 wurde der ehemalige ET 11 01 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt zum Funkmesswagen "Mü 5015" umgebaut. Er blieb in dieser Funktion bis 1971 im Einsatz, zuletzt als 723 001-4.  (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
"Mü 5015" in Stuttgart (1)

 

Während die beiden Schwesterfahrzeuge ET 11 02 und ET 11 03 verschrottet wurden, "überlebte" ET 11 01 als Bahndienstfahrzeug "Mü 5015". Das Bild zeigt den zum Funkmesswagen umgebauten Triebwagen im AW Bad Cannstatt. Nach seiner Ausmusterung am 25.02.1971 übernahm die DGEG das Fahrzeug und versetzte es wieder weitgehend in den Originalzustand in der zweifarbigen Reichsbahn-Lackierung weinrot/beige. (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
"Mü 5015" in Stuttgart (2)

 

Im AW Stuttgart-Bad Cannstatt wartet der ausgemusterte ET 11 03 auf sein Ende. 1967 wurde er in München-Feldkirchen verschrottet. (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 11 03 in Stuttgart

 

Ab 1963 wurden alle noch vorhandenen ET 25 grundlegend überholt und im Ausbesserungswerk Stuttgart-Bad Cannstatt mit einer neuen einheitlichen Kopfform, dem sogenannten Cannstatter Kopf, versehen. So präsentiert sich der frisch renovierte ET 25 007 im AW Bad Cannstatt. Dahinter steht ET 11 01. (05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 007 in Stuttgart

 

Der bereits um modernisierte Stuttgarter ET 25 008 in Esslingen. zur "Vollmodernisierung“ gehörte auch die Umrüstung zu Endwagen eines dreiteiligen Triebzugs sowie Ersatz der Front durch ein neues Kopfteil mit zwei Stirnfenstern und neuem Einheits-Führertisch, Umbau des Wagenübergangs auf Gummiwulst und reguläre Puffer und Schraubenkupplung, Einbau einer Türschließeinrichtung mit elektropneumatischer Steuerung, Ersatz der Stromabnehmer sowie Einbau neuer Zweiersitzbänke mit Kunstlederbezug. (04.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 008 in Esslingen

 

Der 1935 als ElT 1824 in Dienst gestellte ET 25 010 im Bw Stuttgart Hbf. Auch er war vom 06.05.1963 bis 24.10.1963 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt modernisiert worden. (06.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 010 in Stuttgart

 

Der Stuttgarter ET 25 010 als Nt in Mannheim Hbf. (04.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 010 in Mannheim

 

ET 25 018 ist als Nahverkehrszug aus Stuttgart in Esslingen angekommen. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 018 in Esslingen

 

Im Bw Heidelberg warten ET 25 020 und ET 25 010 auf neue Aufgaben. (07.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 in Heidelberg

 

Der ET 25 102 b stellt ein Kuriosum dar. Der am 06.03.1935 von MAN/AEG als elT 1809 a/b an die Deutsche Reichsbahn gelieferte Triebwagen wurde 1944 bei einem Angriff auf München teilweise zerstört. Der a-Teil des Triebwagens wurde dann am 27.11.1944 als Kriegsverlust abgeschrieben. Der neue a-Teil entstand aus dem umgebauten ES 25 101, dessen b-Teil im Krieg zerstört wurde. Die beiden zusammengesetzten Triebwagen liefen bei der DB später als ET 25 022a/102b. Das Bild des Triebwagens, hier noch mit alter Kopfform, entstand in Heidelberg Hbf. (1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 102 in Heidelberg

 

Der neue ET 27 003 wartet im AW Stuttgart-Bad Cannstatt auf seine Abnahme. Seine Lackierung zeigt im Detail einige Besonderheiten: Die Grundfarbe war wie üblich purpurrot für den Wagenkasten, das Dach wurde grau und die Schürzen anthrazitfarben lackiert. Die Frontfenster wurden durch eine graue Umrandung hervorgehoben, ähnlich wie beim zeitgleich ausgelieferten VT 24. Der untere breite Zierstreifen war in den unteren zwei Dritteln grau, im oberen Drittel in lichtgrau ausgeführt. Oberhalb des Fensterbandes wurde bei den ET 27 abweichend von der bisherigen Regel kein schmaler Zierstreifen angebracht. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 27 003 in Stuttgart

 

Während ET 27 003 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt auf seine Abnahme wartet, hatte ET 11 02 seine besten Zeiten hinter sich und ging kurze Zeit später auf den Schrott. (09.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 27 und ET 11 in Stuttgart

 

ET 55 07 im Bw Stuttgart Hbf. Aufgrund schwerer Zerstörungen nach einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommendem ET 65 012/ET 65 002 bei Esslingen war der Triebwagen am 13.06.1961 ausgemustert worden. Im Mai 1963 erfolgte eine Reaktivierung des unfallbeschädigten ET 55 07b, der als neuen Triebkopf ET 55 07a den umgebauten ES 25 001 erhielt. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 55 07 in Stuttgart (3)

 

V 160 004 (Bw Hamburg-Harburg) vor einem Eilzug in Buchholz (Han). Die ersten neun Vorserienmaschinen der Baureihe V 160 erhielten einen stärker ausgerundeten Fahrzeugkopf, der ihnen in Anspielung auf die körperlichen Vorzüge der italienischen Schauspielerin Gina Lollobrigida den Spitznamen „Lollo“ einbrachte. (11.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 004 in Buchholz

 

Die Vorserienmaschinen der Baureihe V 160, wie hier V 160 004 in den Abstellgleisen des Hamburger Hbf, wurden neben der klassischen purpurroten Lackierung noch mit einem durchlaufenden beigen Lüfterband im Bereich der Fenster und Lüftungsgitter ausgeliefert. Schnell zeigte sich der Nachteil dieser Lackierung und so wurden die Serienmaschinen mit schwarzem Lüfterband ausgestattet. (09.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 004 in Hamburg (3)

 

Die Lübecker V 160 006 wartet im Bahnhof Bad Harzburg auf die Rückfahrt nach Lübeck. (10.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 006 in Bad Harzburg

 

Die Lübecker V 160 009 schiebt einen Eilzug nach Lübeck aus dem Hamburger Hauptbahnhof. (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 160 009 in Hamburg

 

Nach einer Revision im AW Opladen wurde V 36 117 auf der Rückfahrt in ihre Hammer Heimat bei Ennepetal abgepasst.  (09.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 36 117 in Ennepetal

 

Für den Einsatz im Wendezugdienst erhielten einige Loks der Baureihe V 36 einen erhöhten Führerstand, weil die Fahrt mit dem recht langen Vorbau voraus immer etwas problematisch war und den Einmannbetrieb verhinderte. V 36 119 wurde im Arbeitszugdienst in München Hbf angetroffen. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 36 119 in München

 

V 36 202 mit Köf 4926 und der auf einem Transportwagen zum AW Bremen verladenen 323 651 in ihrem Heimat-Bw Hamburg-Harburg. (02.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 36 202 in Hamburg

 

V 36 233 (KHD, Baujahr 1949) in Hannover Hbf. Ende 1976 endete ihre Einsatzzeit in Göttingen. (05.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 36 233 in Hannover (2)

 

Eine Wuppertaler Spezialität in den frühen 1950er Jahren stellten die geschobenen Züge (Wendezüge) mit der Baureihe V 36 dar. Weil die Fahrt mit dem hohen und breiten Vorbau die Streckensicht erschwerte, wurde einigen Exemplaren eine Kanzel auf das Führerhaus gesetzt. Die Steinbecker V 36 238 erhielt stattdessen als einzige V 36 ein komplett neues Hochführerhaus. Das Bild zeigt den Prototyp im Bw Hagen-Eckesey. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 36 238 in Hagen

 

Die Steinbecker V 36 416 mit der Serienausführung der Führerhauskanzel in ihrem Heimat-Bw.  (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 36 416 in Wuppertal

 

VT 24 501 fährt als Pt 1844 (Bebra - Fulda) in Bad Hersfeld ein. Am anderen Zugende hängt der VT 23 501. An diesem Tag, dem 25. Mai 1963, war der letzte Verkehrstag des großen Bielefelder Triebwagenumlaufes Et 856 (Bielefeld - Altenbeken - Kassel - Bebra - Fulda), Pt 1843 (Fulda - Bebra), Pt 1844 (Bebra - Fulda), Et 855 (Fulda - Bebra - Kassel - Altenbeken - Bielefeld). Am folgenden Tag war Fahrplanwechsel und auf der Nord-Süd-Strecke Hannover - Göttingen - Bebra (- Bad Hersfeld) - Fulda - Würzburg wurde der fahrplanmäßige elektrische Zugbetrieb aufgenommen. Das Zugpaar 855/856 (Bielefeld - Fulda und zurück) verkehrte ab 26. Mai 1963 als lokbespannte Wagengarnitur.  (25.05.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 24 501 in Bad Hersfeld (1)

 

Zur Verjüngung des Bestandes an Dieseltriebwagen bestellte die Deutsche Bundesbahn 1959 bei der MAN und der Waggonfabrik Uerdingen je zwei dreiteilige Prototypen. MAN lieferte im Sommer 1961 seine beiden Einheiten aus VT 23 501 + VM 23 501 + VT 23 502 und VT 23 503 + VM 23 502 + VT 23 504. Nahezu zeitgleich kamen von Uerdingen die VT 24 501 + VM 24 501 + VT 24 503 sowie VT 24 502 + VM 24 502 + VT 24 504. Beide Bauarten waren sich sehr ähnlich. Am letzten Tag des Winterfahrplans 1962/1963 fährt die gemischte Einheit VT 24 501/VT 23 501 als Pt 1844 aus Bebra in Bad Hersfeld (13.29/31 Uhr) ein. (25.05.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 24 501 in Bad Hersfeld (2)

 

VT 25 505 auf der eingleisigen Nebenbahn von Münster (Westf) über Warendorf nach Rheda-Wiedenbrück im Bahnhof Beelen.  (08.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 25 505 in Beelen

 

Prototyp VT 24 503 + VM 24 501 + VT 24 501 fährt in den Bahnhof Helmstedt ein. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 24 503 in Helmstedt

 

41 213 vom Bw Hamburg-Eidelstedt fährt mit E 571 (Kassel - Westerland/Sylt) aus dem Bahnhof Itzehoe, der zu Ostern 1957 um einige Wagen verstärkt war. (04.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
41 213 in Itzehoe

 

Auf der Brücke über den	Elbe-Lübeck-Kanal bei Berkenthin rollt ein VT 95 mit Beiwagen. Die einstmals durchgehende Bahnstrecke von Hagenow Land nach Bad Oldesloe wurde 1945 durch die innerdeutsche Grenze bei Zarrentin (Meckl) unterbrochen, der Abschnitt Zarrentin–Hollenbek stillgelegt und 1952 auf DDR-Gebiet zwischen Zarrentin und der Grenze zurückgebaut. Auf westdeutscher Seite wurde am 17. Mai 1953 der neue Bahnhof Klein Zecher unmittelbar an der Zonengrenze in Betrieb genommen. 1959 erfolgte die Betriebseinstellung auf dem Abschnitt zwischen Hollenbek und Mölln, am 30. September 1962 endete schließlich der Personenverkehr auf dem gesamten westdeutschen Abschnitt zwischen Klein Zecher und Bad Oldesloe. Am 1. September 1971 wurde auch der Güterverkehr zwischen Hollenbek und Klein Zecher sowie zwischen Ratzeburg und Bad Oldesloe eingestellt und anschließend die Gleise entfernt. (1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
VT 95 bei Berkenthin

 

Eine unerkannt gebliebene preußische T 12 (Baureihe 74) fährt mit einem Übergabezug von Husum Nord zum Bahnhof Husum über die Klappbrücke am Husumer Hafen. Am Nordufer steht das Stellwerk "Husum Brücke" (Br), das die Klappbrücke in Abhängigkeit von den Fahrdienstleitern Husum und Husum Nord bediente. (04.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
pr. T 12 in Husum

 

03 240 vom Bw Hamburg-Altona fährt mit E 572 (Westerland/Sylt - Kassel) in Itzehoe ein. Bei den beiden Güterwagen (rechts) handelt es sich um amerikanische Kriegsgüterwagen mit reduziertem Lichtraumprofil. (04.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
03 240 in Itzehoe

 

74 712 (Bw Itzehoe) rangiert in ihrem Heimat-Bahnhof. Die Firma Hengstenberg (rechts), bekannt durch Kraut- und Essigprodukte, war von 1937 bis 1978 in Itzehoe präsent. Im Hintergrund sind die Schornsteine der Alsen-Zementfabrik zu sehen, die 1982 stillgelegt wurde. (04.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
74 712 in Itzehoe (1)

 

50 2322 vom Bw Neumünster verlässt mit einem Ölzug, der aus ehemaligen russischen Kesselwagen besteht, den Bahnhof Itzehoe. Im Hintergrund ist das Bw Itzehoe zu sehen, das als selbstständige Dienststelle im Oktober 1959 aufgelöst wurde. Die Lokomotiven und deren Leistungen gingen auf die Bw Husum und Neumünster über. Als Außenstelle für diese Betriebswerke blieben die Anlagen in Betrieb. Anfang der 1980er Jahre wurden alles abgerissen.  (04.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
50 2322 in Itzehoe

 

74 712 zieht im Bahnhof Itzehoe einen Güterzug zum Ablaufberg vor. Daneben steht die hier stationierte 57 3158, im Bw eine weitere preußische G 10. (04.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
74 712 in Itzehoe (2)

 

Obwohl dieses Bild der Hildesheimer 64 082, auch in der Literatur, nach Neumünster verortet wurde, ist das Foto dort nicht entstanden. Vielmehr verlässt die Lok mit einer Ersatzgarnitur für einen ausgefallenen Hildesheimer ETA 178 als T 3266 den Bahnhof Celle. Im Hintergrund ist die Neustädter Kirche zu erkennen. Hinter der Lok ist ein Behelfspersonenwagen der Bauart MCi-43 eingereiht.  (04.1955) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
64 082 in Celle

 

03 196 vom Bw Hamburg-Altona hat mit E 1771 aus Altona soeben den noch eingleisigen Hindenburgdamm hinter sich gelassen und "betritt" westlich von Morsum die Insel Sylt. (09.1966) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
03 196 bei Morsum

 

Blick aus dem Wattenmeer am Morsum Kliff auf eine unbekannte Altonaer 03, die mit E 1775 soeben die Insel Sylt erreicht.  (09.1966) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Hindenburgdamm (55)

 

Eine unbekannte 03 des Bw Hamburg-Altona mit E 1776 auf dem Hindenburgdamm bei Morsum. (09.1966) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Hindenburgdamm (56)

 

Eine 515-Einheit ist im Bahnhof Rendsburg angekommen und wird für die Rückfahrt nach Husum vorbereitet. (09.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
515 in Rendsburg

 

Eine Hamburger 012 rumpelt mit dem D 133 nach Westerland (Sylt) über die Hochdonner Brücke. (09.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Hochbrücke Hochdonn (33)

 

Eine ETA/ESA-Einheit mit dem führenden ESA 150 044 als Nahverkehrszug nach Husum in Höhe des Rendsburger Obereiderhafens mit der Marienkirche. Im Zuge des Baus der Hochbrücke wurde das Areal des Bahnhofes um bis zu 4,5 Meter erhöht. Dadurch erhöhte sich auch der seit 1854 existierende Bahndamm. Der Damm schloß die Lücke zwischen den Bahnhöfen Rendsburg Glacies und dem Schleswiger Bahnhof (später Bahnhof Büdelsdorf). Gleichzeitig entstand der Bahnhof Rendsburg-Weiche, der nach wenigen Jahren wiederum von der Altstadtinsel an seine heutige Position verlegt wurde. (09.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
ETA 150 in Rendsburg

 

018 323 absolvierte 1969 zahlreiche Abschiedsfahrten in ganz Westdeutschland. Eine Fahrt führte sie von Hannover aus in den hohen Norden über die Vogelfluglinie nach Puttgarden. Bei Lauenburg (Elbe) dampft sie am Elbe-Lübeck-Kanal entlang. Nach einer Gesamtlaufleistung von 2.387.000 km wurde sie am 7. Oktober 1969 abgestellt und am 11. April 1972 als Denkmal vor der Ingenieurschule in Offenburg aufgestellt. (24.08.1969) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
018 323 bei Lauenburg

 

018 323 bei der Überfahrt über die Fehmarnsundbrücke. Die Brücke verbindet die Ostsee-Insel Fehmarn mit dem Festland bei Großenbrode. Nach der Eröffnung im Jahr 1963 konnte die durchschnittliche Reisezeit auf der sogenannten Vogelfluglinie von Hamburg nach Kopenhagen deutlich verkürzt werden. Das Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein stellte die Fehmarnsundbrücke 1999 unter Denkmalschutz. (24.08.1969) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
018 323 bei Puttgaden

 

001 192 mit E 1649 aus Bamberg am Ende der Schiefen Ebene kurz vor dem Bahnhof Marktschorgast.  (12.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
001 192 bei Marktschorgast

 

001 199 fährt mit P 2452 nach Trier über die Mosel bei Bullay. Die 314 m lange Brücke zwischen Alf/Zell und Bullay wurde zwischen 1875 und 1878 als Deutschlands erste Doppelstockbrücke errichtet. Über den Obergurt verläuft die Moselstrecke, auf dem Untergurt befindet sich die Landesstraße 199.  (23.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
001 199 bei Bullay (4)

 

044 277 (44 1277 vom Bw Ehrang) hat soeben den 367 m langen Petersberg-Tunnel hinter sich gelassen und fährt über die Moselbrücke kommend in den Bahnhof Ediger-Eller ein. (23.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 277 bei Eller

 

044 250 (44 1250 vom Bw Koblenz Mosel) räuchert mit einem Güterzug nach Ehrang durch den Bahnhof Ediger-Eller. Das Stellwerk "Erf" ging 1970 außer Betrieb und wurde anschließend abgerissen. (20.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 250 in Eller

 

044 523 (44 1523 vom Bw Koblenz Mosel) auf der Bullayer Moselbrücke. Für die Fahrt durch den anschließenden Prinzenkopftunnel hat der Heizer bereits für eine saubere Verbrennung gesorgt. (20.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 523 bei Bullay

 

Die Osnabrücker 01 1055 ballert mit dem D 395 nach Hamburg durch Vehrte.  (17.03.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1055 bei Vehrte (2)

 

In Ausnahmefällen musste eine stolze Schnellzuglok auch vor einem Güterzug einspringen. Bei Vehrte bespannte 01 1064 diese Sonderleistung. (13.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1064 bei Vehrte

 

In der Schlusszeit der Osnabrücker 01.10 gehörten auch solche Leistungen zum Programm: 01 1066 ist mit N 3322 (Bremen - Osnabrück) bei Vehrte unterwegs. (14.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1066 bei Vehrte

 

Mit dem D 494 nach Köln ging es auf der Steigung über das Wiehengebirge bei Vehrte für 01 1071 schwer zur Sache. Auf dem 245 km langen dampfgeführten Abschnitt zwischen Hamburg-Altona und Osnabrück erreichte der 12-Wagen-Zug eine Reisegeschwindigkeit von immerhin 85,3 km/h. (14.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 1071 bei Vehrte (3)

 

Ein VT 11 ist als TEE 44 "Parsifal" (Hamburg-Altona - Paris Nord) bei Ostercappeln unterwegs. (30.03.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
TEE "Parsifal" b. Ostercappeln

 

Mit einem Güterzug nach Hamburg rollt die Osnabrücker 41 308 durch den Bahnhof Ostercappeln. (30.03.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
41 308 in Ostercappeln

 

Die Bremer 44 174 fährt mit einem Güterzug durch Vehrte. Angesichts der damals Tag und Nacht ständig rollenden Güter- und Personenzüge kann man verstehen, warum die Strecke zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet damals den Spitznamen 'Rollbahn' erhielt. (29.03.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
44 174 in Vehrte

 

Die Bremer 03 127 auf der Drehscheibe im Wende-Bw Hamburg-Altona. (29.08.1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
03 127 in Hamburg

 

012 081 mit E 1806 nach Essen nahe der Blockstelle Mehringen zwischen Leschede und Salzbergen. (17.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 081 bei Mehringen

 

012 101 röhrt mit dem E 1806 durch den Lathener Einschnitt. (19.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 101 bei Lathen

 

043 221 (44 1221) mit einem 2000 t Erzzug zwischen Lingen (Ems) und Hanekenfähr in typischer emsländischer Landschaft mit Kiefernwäldern und Hochmoorflächen. (18.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
043 221 bei Hanekenfähr

 

Die Gremberger 050 520 auf der Drehscheibe ihres Heimat-Bw. Rechts steht die wegen eines Direktionsjubiläums als "Cöln 4554" äußerlich in einen preußischen Ablieferungszustand zurückversetzte 055 738 (55 2738). (24.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
050 520 in Gremberg (4)

 

055 738 (ex 55 2738, Hanomag, Baujahr 1913) gehörte zu den letzten preußischen G 8¹ des Bw Gremberg und war hier durchgehend 27 Jahre lang bis 1972 stationiert. Anlässlich des 121-jährigen Wuppertaler Direktionsjubiläums hatte man versucht, die Lok im Frühjahr als "Cöln 4554" äußerlich in einen preußischen Ablieferungszustand zurückzuversetzen. Daneben steht die Gremberger 051 288. (24.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
055 738 in Gremberg (2)

 

221 104 vom Bw Villingen (Schwarzw) mit einem Schnellzug auf dem Einödtalviadukt bei Hattingen (Baden). (09.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
221 104 bei Hattingen

 

Die Villinger 221 121 mit einem Schnellzug auf der eingleisigen Verbindungsbahn von Tuttlingen nach Hattingen (Baden) am Einödtalviadukt. Mit Inbetriebnahme der 8,2 km langen Neubaustrecke Tuttlingen—Hattingen (Baden) am 15. Mai 1934 wurde die direkte Verbindung zwischen Tuttlingen und Singen (Hohentwiel) hergestellt, das bisher zeitraubende Kopfmachen im Bahnhof Immendingen konnte entfallen.  (09.1977) <i>Foto: Robin Fell</i>
221 121 bei Hattingen

 

Die Tübinger 64 513 im Arbeitszugeinsatz in Freudenstadt Hbf, ein sonst hier nicht zu sehender Exot. (10.10.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
64 513 in Freudenstadt

 

Die Braunschweiger 216 182 fährt mit einem Eilzug in den Bahnhof Bad Harzburg ein. Damals war die bekannte Signalbrücke noch in Betrieb. Immerhin blieb sie nach ihrer Stilllegung erhalten. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
216 182 in Bad Harzburg

 

218 252 (Bw Braunschweig) stellt in Bad Harzburg einen Zug bereit. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
218 252 in Bad Harzburg

 

Im Bahnhof Bad Harzburg parkt die Lübecker 220 047, die hier einen Eilzug von Kreiensen nach Lübeck übernehmen wird. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
220 047 in Bad Harzburg

 

613 620 erreicht als Et 3081 von Braunschweig nach Kreiensen den Bahnhof Bad Harzburg. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
613 620 in Bad Harzburg (1)

 

Nach dem Kopfmachen im Bahnhof Bad Harzburg wird es für 613 620 als Et 3081 weiter nach Kreiensen gehen. Rechts steht immer noch 220 047. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
613 620 in Bad Harzburg (2)

 

216 160 (Bw Braunschweig) fährt mit einem Ganzzug in den Bahnhof Goslar ein. (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
216 160 in Goslar

 

Der Bahnhof Langelsheim liegt an der Bahnstrecke Neuekrug-Hahausen–Goslar und war bis 1976 Trennungsbahnhof für die Innerstetalbahn zum Bahnhof Clausthal-Zellerfeld. Zudem zweigte hier die Bahnstrecke Langelsheim–Vienenburg ab. Dort trifft gerade der E 2842 (Braunschweig - Köln) mit der Kasselaner 216 219 ein, die den Zug im Langlauf bis Hagen bespannte. Der Personenbahnhof war seit 1990 zusehends marode, der enge Fußgänger-Zugangstunnel wurde verschlossen, und nach Abbruch des nördlichen „Vienenburger“ Bahnhofsteiles durchgängig neu verlegt. Der Bahnhof war bis 2021 nicht barrierefrei, die Fußgänger-Unterführung zum Mittelbahnsteig musste zwischenzeitlich durch Stahlträger-Stempel abgestützt werden. 2013 wurde das Dach der Bahnsteigüberdachung auf dem Mittelbahnsteig 2/9 aufgrund von Baufälligkeit abgerissen.  (1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
216 219 in Langelsheim

 

Nach ihrer Ausmusterung im Dezember 1974 wurde 01 1082 (012 082-4) durch einen privaten Eisenbahnfreund im Mai 1975 von der DB übernommen. Bis 1986 befand sich die Lok in privater Hand, 1987 wurde sie zusammen mit 50 001 dem Museum für Verkehr und Technik übergeben. Im November 1979 stand sie im Rahmen einer Verkehrsausstellung auf der Straße des 17. Juni in Berlin-Charlottenburg. (11.1979) <i>Foto: Karsten Risch</i>
Verkehrsausstellung Berlin

 

Die im August 1964 neu an das Bw Hannover ausgelieferte E 40 535 im Bw Kassel. Zum Aufnahmezeitpunkt im Frühjahr 1967 gehörte die Lok dem Bw Seelze an. (04.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 40 535 in Kassel

 

Die erste Farbgestaltung der Baureihe E 40 mit chromoxidgrünem Aufbau (RAL 6020) und silbernem Dach hatte schon etwas für sich und gab der Lok einen besonderen Charme. Im Betrieb wurde das Dach durch den Abrieb von Stromabnehmer und Fahrdraht allerdings schnell schwarz. Das Bild zeigt die am 25.04.1966 im AW München-Freimann abgenommene E 40 647 (Bw Seelze) im Bw Lehrte. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 40 647 in Lehrte

 

Für den Einsatz auf den Steilstrecken Erkrath–Hochdahl, Altenhundem–Welschen Ennest und Höllentalbahn wurden ab 1959 31 Lokomotiven der Baureihe E 40 mit einer elektrischen Widerstandsbremse ausgerüstet. Zur Unterscheidung der Regelausführung bezeichnete man sie zunächst als E 40 W, ab 14. Juni 1961 als E 40.11. Dabei wurde der laufenden Ordnungsnummer eine "1" vorangestellt. Durch die Ausrüstung mit elektrischer Widerstandsbremse wurde E 40 559 direkt als E 40 1559 ausgeliefert. Bei der EDV-Umzeichnung im Jahr 1968 in die Baureihe 139 fiel die zusätzliche Ziffer vor der Ordnungsnummer dann wieder weg. Die Aufnahme entstand im Bw Bebra. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 40 1559 in Bebra

 

Etwa zeitgleich mit den Vorserienloks der E 10 erfolgte die Festlegung, dass elektrische Lokomotiven mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und mehr eine blaue Außenlackierung erhalten sollten. Aus diesem Grund erschienen die ersten E 41 in stahlbau (RAL 5011). Schon wenige Jahre später wurde die Lackierung in das für Personenzug- und Güterzugloks vorgesehene Chromoxydgrün (RAL 6020) abgeändert, und die blauen Maschinen bei anstehenden Hauptrevisionen umlackiert. Dazu gehörte auch die anfangs blau abgelieferte E 41 001. Am 09.12.1965 erhielt sie im AW München-Freimann anlässlich einer U3-Hauptuntersuchung die chromoxydgrüne Lackierung. Hier zeigt sie sich an einem Wendezug in München Hbf. (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 001 in München (3)

 

Ruhepause für die Münchener E 41 011 in ihrem Heimat-Bw München Hbf. Sie besitzt noch ihre originale stahlblaue Lackierung in RAL 5011. (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 011 in München

 

E 41 012 mit einem Personenzug in München. Sie verlor ihre stahlblaue Lackierung ein Jahr nach dieser Aufnahme. (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 012 in München

 

Ab der Ordnungsnummer E 41 072 wurden die Loks ab Werk in chromoxydgrün (RAL 6020) lackiert. So präsentiert sich E 41 120 auf der Drehscheibe in ihrem Heimat-Bw Saarbrücken Hbf. (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 120 in Saarbrücken

 

Im typischen Betriebszustand der 1960er Jahre zeigt sich die Frankfurter E 41 200 im Bw Gießen. Vom silbernen Dach war nichts mehr zu sehen. (04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 200 in Gießen

 

Die am 3. März 1966 an das Bw Seelze abgelieferte E 41 406 zeigt sich auch ein Jahr später im besten Pflegezustand im Bw Hannover Hgbf. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 406 in Hannover

 

E 41 429 (Bw Seelze, Abnahme am 06.04.1967) im Bw Hannover Hgbf. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 41 429 in Hannover

 

Die ab 1957 gebaute E 50 war die erste schwere Güterzug-Ellok des Einheitslokomotivprogramms der DB. Bis 1973 wurden in mehreren Serien insgesamt 194 Lokomotiven geliefert. Die im April 1957 ausgelieferte E 50 001 wirkt aus dieser Perspektive im Bw Nürnberg Rbf besonders bullig. (04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 50 001 in Nürnberg (1)

 

Nach Stationierungen in Würzburg und Aschaffenburg gehörte E 50 001 seit 29. Mai 1961 dem Bw Nürnberg Rbf an, wo sie auf der Drehscheibe angetroffen wurde. Die ersten 11 Betriebsjahre haben schon deutliche Spuren an der Lok hinterlassen. (04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 50 001 in Nürnberg (2)

 

Im April 1968 hatte E 50 036 (Bw Würzburg) in Vorbereitung auf das neue EDV-Nummernsystem ihre Lokschilder bereits eingebüßt. Kurze Zeit später fuhr sie als 150 036-2 herum. Die Aufnahme entstand im Bw Nürnberg Rbf. (04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 50 036 in Nürnberg

 

Die Baureihe E 50 zählte mit einer Stundenleistung von mehr als 6.000 PS bei ihrem Erscheinen zu den stärksten E-Loks der DB. Erst Ende der 1960er Jahre fand sie ihren Nachfolger in der Baureihe 151, weil ihre Leistungsfähigkeit für das 1969 beschlossene neue betriebliche Leitprogramm für den schweren Güterzugdienst nicht mehr ausreichte. Zudem war seitens des Betriebsdienstes an der Baureihe 150 seit jeher kritisiert worden, dass ihre Zugkraft oberhalb von 80 km/h stark einbrach. Einsätze mit Geschwindigkeiten über 80 km/h bei höheren Zugkräften führten häufig zu Fahrmotorschäden. Im Bw Bebra wird E 50 097 auf die Drehscheibe gezogen. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 50 097 in Bebra

 

Entsprechend ihrem Leistungsprogramm fand sich die E 50 in Bahnbetriebswerken wieder, die schwere Güterzüge über Mittelgebirgsstrecken befördern mussten. Dazu gehörte das Bw Bebra, wo die Baureihe E 50 mit Elektrifzierung der Nord-Süd-Strecke heimisch wurde. E 50 102 war in Bebra von 1963 bis 1988 beheimatet. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 50 102 in Bebra

 

Auch das Bw Kornwestheim beheimatete über Jahrzehnte die Baureihe E 50. Die dort stationierte E 50 117 ist mit einem Güterzug in Esslingen unterwegs. (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 50 117 in Esslingen

 

Der ET 11 war die erste elektrische Triebwagen-Bauart im Fernschnellzugnetz (FD) der Vorkriegs-Reichsbahn. Die für 160 km/h ausgelegten zweiteiligen Triebwagen waren zunächst für die in Umstellung auf elektrischen Betrieb begriffene Strecke München–Berlin vorgesehen. Ab ihrer Auslieferung waren die drei Triebwagen im Bahnbetriebswerk München Hbf beheimatet und kamen ab dem 15. Mai 1935 als FDt zwischen Stuttgart, München und Berchtesgaden zum Einsatz. Durch das beschränkte Platzangebot gab es aber immer wieder Probleme für einen sinnvollen Einsatz, und so wurden die Triebwagen 1961 abgestellt. Im Mai 1964 wurde der ausgemusterte ET 11 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt angetroffen. Dort wurde er zum Bahndienstfahrzeug Mü 5015ab, später Mü 1001/1002 umgebaut und trug ab 1968 die EDV-Nummer 723 001. (09.05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 11 01 in Stuttgart (4)

 

Der am 25.09.1961 ausgemusterte ET 11 02 wartete im AW Stuttgart-Bad Cannstadt noch mehrere Jahre auf eine Nachfolgeverwendung. 1967 wurde er schließlich in München-Feldkirchen verschrottet. (09.05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 11 02 in Stuttgart

 

Die abgestellten ET 11 02 und ET 11 03 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt. Beide Fahrzeuge wurde 1967 verschrottet. (09.05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 11 02 und 03 in Stuttgart

 

430 115 (Bw Hamm /Westf) nach einer Hauptuntersuchung im AW Stuttgart-Bad Cannstatt. (11.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
430 115 in Stuttgart (1)

 

Der frisch ausgebesserte Triebkopf des 430 115 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt. (11.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
430 115 in Stuttgart (2)

 

Bevor der seit 1956 gebaute ET 30 in seinem vorgesehenen Gebiet im Ruhrgebiet zum Einsatz kam, war er vorübergehend in Bayern stationiert, bis die Strecken im Ruhrgebiet elektrifiziert waren. Noch im Februar 1970 wurde 430 120 von Nürnberg aus eingesetzt und wartet im Bw Nürnberg Hbf auf neue Aufgaben. (02.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
430 120 in Nürnberg

 

Der im März 1956 in Betrieb genommene ET 30 001 (ab 1968; 430 101/401) im Bahnhof Treuchtlingen. Kurze Zeit später wurde er nach Hamm (Westf) umstationiert. (04.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
430 101 in Treuchtlingen

 

425 101/825 001/425 401 im Bahnhof Esslingen. Ab 1963 wurden alle noch vorhandenen Vorkriegs-ET 25 grundlegend überholt und im Ausbesserungswerk Stuttgart-Bad Cannstatt mit einer neuen einheitlichen Kopfform, dem sogenannten Cannstatter Kopf, versehen. Dabei wurden zum Teil auch Steuerwagen (ES) zu Mittelwagen (EM) umfunktioniert und dadurch eine Familie äußerlich ähnlicher dreiteiliger Triebwagen gegründet.  (03.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
425 101 in Esslingen

 

Die Baureihe 420 wurde für das S-Bahn-Netz zu den Olymischen Spielen 1972 in München konzipiert. Zunächst wurden drei Prototypen ausgeliefert. 420 003 war für die S-Bahn Rhein-Main bestimmt und hatte eine Farbgebung in karminrot (RAL 3002) und kieselgrau (RAL 7032). Aufgrund starker Ausbleichung des ursprünglich kräftigen roten Farbtones wurde das Fahrzeug 1981 in grünblau/kieselgrau umlackiert. 420 003 trifft hier auf einer Präsentationsfahrt im Bw München Hbf ein. (04.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
420 003 in München (1)

 

420 003 in seiner ungewöhnlichen karminroten Lackierung im Bw München Hbf. Entgegen der usprünglichen Planung kam das Fahrzeug nie zur S-Bahn Rhein-Main, sondern blieb bis zur Ausmusterung im Jahr 2001 in München. (04.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
420 003 in München (2)

 

290 262 vom Bw Hamm (Westf) rangiert im Bahnhof Unna vor dem 1964 in Betrieb gegangenen Sp Dr S 59-Zentralstellwerk "Uf". Wie auch bei anderen Stellwerken wurden in den letzten Jahren die Fenster ausgetauscht. Dabei entfiel die im Bedienraum typische Schrägstellung der Fenster. (24.03.1994) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
290 262 in Unna

 

118 002 fährt mit N 7354 nach Heidleberg in den Bahnhof Boxberg-Wölchingen ein. Das Wärterstellwerk 2 aus dem Jahr 1937 ging 1985 mit der Inbetriebnahme eines neuen Dr-Stellwerks außer Betrieb und wurde anschließend abgerissen. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
118 002 in Boxberg (2)

 

193 014 fährt mit einem Nahgüterzug nach Heilbronn durch den Bahnhof Boxberg-Wölchingen. Nach der Elektrifizierung der Frankenbahn lösten hier E-Loks die Dampfloks ab, die deutlich älter waren als die rauchende Fraktion. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
193 014 in Boxberg

 

118 002 wartet im Bahnhof Lauda vor N 7354 auf die Abfahrt nach Heidelberg. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
118 002 in Lauda (2)

 

118 011 fährt mit N 5891 (Würzburg - Lauda) aus dem Bahnhof Geroldshausen, zwei Jahre zuvor noch eine 23er Leistung. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
118 011 in Geroldshausen

 

118 038 mit E 2655 (Heidelberg - Würzburg) bei Hirschlanden. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
118 038 bei Hirschlanden

 

144 070 mit einem Personenzug nach Lauda bei Grünsfeld. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
144 070 bei Grünsfeld

 

144 070 mit einem Personenzug auf der Fahrt von Lauda nach Würzburg bei Wittinghausen. (07.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
144 070 bei Wittinghausen

 

465 010 im Stuttgarter Vorortverkehr bei Nürtingen. (01.05.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
465 010 bei Nürtingen

 

118 036 befördert den D 302 (München - Berlin) an der Bundesstraße 85 kurz vor Pressig-Rothenkirchen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
118 036 bei Pressig

 

118 005 mit D 403 (Berlin - München) in Höhe der ehemaligen Blockstelle Hessenmühle bei Pressig-Rothenkirchen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
118 055 bei Pressig

 

119 001 mit D 303 aus Berlin an der ehemaligen Blockstelle Hessenmühle zwischen Förtschendorf und Pressig-Rothenkirchen. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
119 001 bei Pressig

 

119 002 trifft mit E 3414 (Nürnberg - Coburg) im Bahnhof Creidlitz ein. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
119 002 in Creidlitz

 

194 570 (Bw Nürnberg Rbf) vor einem Personenzug in Stockheim. (04.1977) <i>Foto: Burkhard Wollny</i>
194 570 in Stockheim

 

012 064 bringt den Saisonschnellzug D 1337 nach Norddeich Mole in der Ausfahrt aus dem Bahnhof Rheine in Fahrt. Der Wagenpark besteht aus den damals neuen zweifarbigen Pop-Wagen in kobaltblau-kieselgrau. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 064 in Rheine (4)

 

Die Emder 044 664 fährt mit einem leeren Ölzug nach Holthausen durch den Bahnhof Rheine. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 664 in Rheine

 

043 431 vom Bw Rheine wechselt mit Gdg 9064 (Emden - Saar) am Stellwerk "Rn" in der Nordeinfahrt des Bahnhofs Rheine auf die Güterzuggleise in Richtung Rangierbahnhof. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 431 in Rheine (2)

 

Während Mitarbeiter der Nachrichtenmeisterei in luftiger Höhe die Freileitungen reparieren, rollt 012 055 mit dem E 1806 (Norddeich - Essen) bei Rheine Süd vorbei. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 055 bei Rheine (3)

 

Bei Rheine Süd hat 012 084 den D 715 nach München am Haken. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 084 bei Rheine (2)

 

Aus Frust über den mit 216 bespannten D 734 ging es zurück ins Bw Rheine, wo vor dem Schuppen eine Parade aus den typischen Rheiner Lokomotiven stand: Für die Baureihe 01.10 die 011 072 (Kohle), für die Baureihe 41 die 042 308 (Öl) und für die Baureihe 44 die 043 094 (Öl).  (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Lokparade in Rheine

 

Vor der Lokleitung im Bw Rheine parkt 042 145, die seit September 1968 hier heimisch war. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 145 in Rheine (2)

 

Vor der Rückfahrt in ihre Emder Heimat genießt 044 481 eine kurze Ruhepause im Bw Rheine. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 481 in Rheine (2)

 

Während bei den Schnellzug-Einheitsloks der Baureihen 01 und 03 die Umlaufschürze die Regel war, sah dies bei den Güterzugloks der Baureihen 44 und 50 ganz anders aus. Von den nach 1945 fast 1000 vorhandenen DB-44ern besaßen 1968 nur noch 49 Maschinen eine Schürze, Tendenz fallend. Im Sommer 1971 waren nur noch 25 Schürzenloks vorhanden. Das Bw Emden beheimatete neben 044 481 noch 044 199 mit Schürze, die hier gerade den Rheine Rangierbahnhof mit einem Ganzzug verlässt. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 199 in Rheine (4)

 

Die Emder 044 328 (44 1328) war eine typische Vertreterin der Baureihe 44 bei der DB in der Ausführung als Kohle-Lok ohne Schürze, aufgenommen im Bw Rheine. Mit Einführung des neuen EDV-Nummernsytems am 01.01.1968 wurden die 367 Loks mit Kohlefeuerung der Baureihe 044 zugeordnet, während die 32 Loks mit Ölfeuerung als separate Baureihe 043 erfasst wurden. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 328 in Rheine

 

Der einsetzende Regen vermieste die Stimmung für den Rest des Tages. So wurde ein trockenes Plätzchen im Bahnhof Rheine aufgesucht. Dort konnte um 18.10 Uhr 011 072 vor dem P 2261 (Münster - Emden) abgelichtet werden. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
011 072 in Rheine (4)

 

Mit einem gemischten Güterzug fährt 042 018 in den Bahnhof Rheine ein. Das dahinter stehende Wärterstellwerk "Rn" war von 1947 bis Ende 2001 für den nördlichen Teil des Personenbahnhof mit der Strecke von und nach Salzbergen zuständig. (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 018 in Rheine (3)

 

Die ölgefeuerte 043 672 (44 1672) und die Emder 051 544 (50 1544) fahren mit einem Gag durch den Bahnhof Rheine. Für den Heizer der Kohlelok war es immer eine besondere Strafe, wenn er schwer schippend den Heizer der Vorspannlok sah, der "nur am Rad drehen musste". (27.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 672 + 051 544 in Rheine

 

Auch der nächste Tag verprach wettertechnisch nichts Gutes. So wurde vorsichtshalber auf einen 21-DIN-Film zurückgegriffen, um überhaupt Zugaufnahmen machen zu können. Als erstes kam 012 066 mit dem "bunten" Saisonzug D 1337 nach Norddeich Mole am Schrankenposten 165a am Bü der Schleupe-/Friedenstraße in Rheine vorbeigebrettert. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 066 in Rheine (16)

 

043 131 und 044 569 haben mit dem 4000 t-Erzzug Gdg 9064 zur Saar soeben die Blockstelle Bentlage passiert und rollen auf den Bahnhof Rheine zu. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 131 + 044 569 in Rheine

 

Als die Hannoveraner 220 077 vor dem D 238 "Nordsee-Express" (Hamburg-Altona - Rotterdam) am heute aufgelassenen Schrankenposten 165b bei Rheine erschien, wurde die Wetterlage immer trüber. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
220 077 bei Rheine (2)

 

Am Einfahrvorsignal des Bahnhofs Rheine bekommt 012 074 mit E 1806 nach Essen 'Langsamfahrt erwarten' (Vr 2) signalisiert. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 074 bei Rheine

 

012 084 mit dem Saisonschnellzug D 1339 nach Emden am Schrankenposten 165b bei Rheine. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 084 bei Rheine (3)

 

Freie Fahrt für 042 095 vor Dg 5763 am Blocksignal der Blockstelle Bentlage. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 095 bei Bentlage

 

Mit einem beladenen Kokszug sind 044 678 und 044 569 bei Rheine (Bentlage) auf dem Weg nach Emden. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 678 + 044 569 bei Rheine

 

Mit dem Gdg 9069 passiert die nordwärts fahrende 043 666 (44 1666) das Blocksignal der Bk Bentlage. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 666 bei Bentlage

 

Obwohl die Baureihe 41 rückwärts nur 50 km/h fahren durfte, war es nicht ungewöhnlich, dass die Loks auch Tender voraus auftauchten. Mit dem Dg 7357 nach Bentheim ist 042 218 an der Blockstelle Bentlage unterwegs. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 218 bei Bentlage

 

Keine große Mühe hatte 012 064 mit dem recht kurzen N 3137 nach Leer (Ostfriesl) bei Bentlage. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 064 bei Bentlage

 

012 058 beschleunigt den Saisonzug D 1335 nach Emden bei Bentlage. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 058 bei Bentlage

 

044 664 (Bw Emden) mit einer leeren Erzwagen-Garnitur auf dem Weg nach Emden bei Bentlage. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 664 bei Bentlage

 

042 364 mit Dg 7363 nach Bentheim bei Bentlage. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 364 bei Bentlage

 

Aus Emden kam 051 544 mit einem leeren Autotransportzug an der Blockstelle Bentlage angefahren.  (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
051 544 bei Bentlage

 

Für einen Sonntag war der Güterverkehr auf der Emslandstrecke durchaus beachtlich. Als nächstes kam 042 202 mit einem Dg an der Blockstelle Bentlage vorbei. (28.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 202 bei Bentlage (2)

 

01 1104 mit DRC 74200 nach Goslar zwischen Hamm (Westf) Hbf und dem Abzweig Gallberg. Über die Brücke führt das Gleis zum Ortsgüterbahnhof. (02.05.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mit 01 1104 nach Goslar (2)

 

Im Dezember 1975 haben 044 552 und 044 195 vor dem Langelsheimer Bedarfsgüterzug Gag 57422 unterhalb der Burgruine Greene schwer zu tun. Die damals noch zweigleisige Strecke windet sich hier mit stetiger Steigung aus dem Leinetal bei Kreiensen hinauf bis nach Stadtoldendorf. Im Hintergrund ist die Blockstelle Greene zu sehen, die 1984 aufgelassen wurde. (29.12.1975) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
In memoriam Greene (1)

 

2026 jährte sich das Dampfende in Ottbergen zum 50. Mal. Im Andenken an die Dampflokzeit hier nochmal der Bedarfsgüterzug Gag 57422 von Langelsheim nach Gladbeck West auf dem Luhetal-Viadukt in Greene. (03.01.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
In memoriam Greene (3)

 

01 1104 rollt durch den ehemaligen Bahnhof Deensen-Arholzen. Dieser wird seit 1987 nicht mehr bedient. (02.05.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Mit 01 1104 nach Goslar (17)

 

Ende Februar 1976 kachelt 044 256 mit dem samstäglichen Dg 53840 an dem besagten Haus bei Reelsen vorbei. Schon damals machte es nicht unbedingt den besten Eindruck. (28.02.1976) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
In memoriam Reelsen

 

Die Baureihe E 40 war eine in 858 Exemplaren gebaute Einheitselektrolok für den Güterverkehr. Lange Zeit trug sie die Hauptlast des Güterzugverkehrs auf elektrifizierten Strecken, kam aber auch im Personennahverkehr zum Einsatz. Im Oktober 2016 endete nach fast 60 Jahren ihr planmäßiger Einsatz. Bei diversen privaten Verkehrsunternehmen stehen die Loks jedoch weiterhin im Einsatz. 140 006 wurde im September 1957 in Dienst gestellt und nach fast 43 Jahren am 20.06.2000 ausgemustert. Das Bild der Münchener Lok entstand in München-Pasing. (30.01.1985) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
140 006 in München

 

141 134 (Bw Nürnberg 1) vor P 5262 im Bahnhof Weißenburg (Bay). (21.06.1989) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
141 134 in Weißenburg

 

Während die ersten Maschinen der Baureihe E 41 im Sinne des damals gültigen Farbkonzepts in stahlblau (RAL 5011) lackiert waren, wurden mit Heraufsetzung der zur Klassifizierung als Schnellzuglokomotive notwendigen Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h die Lackierung in chromoxydgrün (RAL 6020) abgeändert. Mit dem nächsten Farbkonzept wurde die Baureihe 141 ab April 1975 zweifarbig umlackiert in ozeanblau (RAL 5020) und elfenbein (RAL 1014). Bei der Nürnberger 141 378, aufgenommen in Regensburg Hbf, erfolgte dies am 28.12.1976 im Rahmen einer U 3 im AW Opladen. Abweichend besaß sie bis 1993 ein ozeanblaues Dach, das ansonsten nur 141 248-5 vom „Karlsruher Zug“ hatte. Auch bei anderen Baureihen gab es innerhalb des baureihenspezifischen Farbkonzepts Abweichungen, so z.B. bei 140 492 mit grauem Dach. (30.07.1982) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
141 378 in Regensburg

 

Vorserienlok 216 004 aus Bw Gelsenkirchen-Bismarck zu Gast im Bw Dortmund Rbf. (04.1974) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
216 004 in Dortmund

 

216 009 (Bw Hamburg-Altona) wartet im Bw Hamburg Hbf auf neue Aufgaben. (09.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
216 009 in Hamburg

 

220 005 ist aus Würzburg ins Bw Heilbronn gekommen. (01.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
220 005 in Heilbronn

 

220 044 auf der Doppeldrehscheibe in ihrem Heimat-Bw Hamburg-Altona, dem sie seit ihrer Indienststellung am 07.02.1957 angehörte. (05.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
220 044 in Hamburg

 

221 135 vom Bw Kempten (Allgäu) im Bw Friedrichshafen. (03.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 135 in Friedrichshafen

 

Die V 200.1 ersetzten im Allgäu ab Mitte der 1960er Jahre die Kemptener Dampfloks der Baureihen 18.6 und 39. Während die V 200.0 die an sie gestellten Ansprüche auf Gebirgsstrecken mit häufigen Neigungswechseln und Geschwindigkeitsänderungen vor schweren Zügen nicht hinreichend erfüllen konnte, war man mit der V 200.1 deutlich zufriedener. Nicht umsonst beheimatete das Bw Kempten (Allgäu) bis zum Erscheinen der Baureihe 218 neunzehn Maschinen der Baureihe V 200.1 (ab 1968: BR 221). Dazu gehörte 221 137, die im Bahnhof Friedrichshafen angetroffen wurde. (03.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 137 in Friedrichshafen (1)

 

Die Kemptener 221 137 dominiert das Bild in Friedrichshafen und hat die Dampfloks nicht nur optisch in den Hintergrund gedrängt. (07.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 137 in Friedrichshafen (2)

 

221 137 (Bw Kempten/Allgäu) im Bw Friedrichshafen. Mit Erscheinen der mit Gasturbinen-Zusatzantrieb ausgestatteten Dieselloks der Baureihe 210 begann der Stern der 221 im Allgäu zu sinken. Ausschlaggebend war dabei, dass nun hochwertige Wagen mit elektrischer Zugheizung eingesetzt werden konnten. Nachdem 1971 die bundesweite Auslieferung der Baureihe 218 mit elektrischer Energieversorgung begann, war das Ende der Baureihe 221 im hochwertigen Reisezugdienst im Allgäu besiegelt. Zum Ende des Winterfahrplans 1974/75 gab das Bw Kempten nach 13 Jahren alle 221 an andere Bw ab. (09.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 137 in Friedrichshafen (3)

 

Die Kemptener 221 waren auch regelmäßige Gäste auf der Württembergischen Südbahn. So verwundert es nicht, dass 221 137 im Bw Ulm vorgefunden wurde. (07.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 137 in Ulm

 

221 139 vom Bw Villingen (Schwarzw) setzt in Stuttgart Hbf einen Leerwagenpark in die Abstellanlage zurück. (07.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 139 in Stuttgart

 

Die Kemptener 221 erbrachten tägliche Laufleistungen von rund 600 km. Ziele waren neben Lindau und München auch Ulm und Friedrichshafen. Das Personal stellten alle im Einzugsgebiet liegenden Bahnbetriebswerke und Personaleinsatzstellen. 221 140 war am 2. Juni 1965 neu zum Bw Kempten (Allg) gekommen und wurde 10 Jahre später nach Villingen (Schwarzw) abgegeben. Das Foto der 221 140 entstand im Bw Friedrichshafen. (08.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 140 in Friedrichshafen

 

221 141 (Bw Kempten/Allg) rangiert in Ulm Hbf. Zum Sommerfahrplan 1975 wanderte sie nach Villingen (Schwarzw) ab. (05.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 141 in Ulm

 

Die Kemptener 221 143 sonnt sich im schneelosen Dezember 1969 im Bw Friedrichshafen. (12.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
221 143 in Friedrichshafen

 

236 108 war 1940 als "36282" an das Amt für zentrale Bauaufgaben der Luftwaffe Berlin für den Einsatz beim Flugzeugamt Velten (Mark) beschafft worden. Im Sommer 1943 ist sogar eine Verwendung beim Feldmilitär-Flugplatz Minsk nachgewiesen. Die DB übernahm die Lok aus V 36 108 (ab 1968: 236 108-7). Zum Aufnahmezeitpunkt gehörte die Lok dem Bw Aalen an und wurde in ihrem Heimatbahnhof beim Rangieren angetroffen. Nach ihrer Ausmusterung am 30.03.1978 ging sie an das Verkehrsmuseum in Nürnberg. (05.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 108 in Aalen

 

236 109 ging 1940 als "36283" über das Reichsluftfahrtministerium, Amt für zentrale Bauaufgaben der Luftwaffe an den Fliegerhorst Gablingen bei Augsburg. 39 Jahre später wurde die zum Bw Altenbeken gehörende Lok im Bw Holzminden angetroffen. Zwei Monate später war sie bereits z-gestellt. (22.03.1979) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 109 in Holzminden

 

Ursprünglich wurde die Lok als "55102" am 10.12.1942 an das Oberkommando des Heeres Berlin geliefert. Der Fotograf erwischte die mittlerweile als 236 124 bezeichnete Lok im Bahnhof Aalen. Nach ihrer Ausmusterung bei der DB wurde sie an an Friul Motor Alfredo Bulfone Udine/It verkauft und lief dort noch bis Oktober 1994. (09.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 124 in Aalen

 

Als Lok 5 war die spätere V 36 210 seit 1939 bei der Heeres-Versuchsanstalt Peenemünde beschäftigt. Ihr Dienstende beschloss sie als 236 210 am 09.09.1975 im AW Stuttgart-Bad Cannstatt, wo sie sich auch gerade nützlich macht. (11.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 210 in Stuttgart

 

236 214 vom Bw Finnentrop im Bauzugeinsatz im Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle. (03.1972) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 214 in Hagen

 

Eine Wuppertaler Spezialität stellten die geschobenen Züge (Wendezüge) mit der Baureihe V 36 dar. Weil die Fahrt mit dem hohen und breiten Vorbau der Loks die Streckensicht erschwerte und einen Einmannbetrieb verhinderte, wurde einigen Exemplaren eine Kanzel auf das Führerhaus gesetzt. Dazu gehörte 236 238, die in ihrer Endphase beim Bw Finnentrop allerdings schon lange keine Personenzüge mehr bespannte, ihr erhöhtes Führerhaus aber behielt. (02.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 238 in Finnentrop

 

236 251, Werklok des AW Witten (Ruhr), genießt ihre Wochenendruhe im Bw Dortmund Rbf.  (04.1974) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 251 in Dortmund

 

Häufiges Einsatzgebiet der V 36 war in ihrer Spätzeit der Bauzugdienst. Hier ist die Altenbekener 236 253 im Bahnhof Deensen-Arholzen tätig. Eine Besonderheit der Lok ist der zusätzliche Luftbehälter, der an der Rückseite des Führerhauses montiert wurde. (22.03.1979) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 253 in Deensen

 

Von 1967 bis 1973 war 236 261 beim Bw Aalen beheimatet. Dort lief sie auch dem Fotografen vor die Linse. (01.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 261 in Aalen (2)

 

236 261 gehörte zu einem MaK-Nachkriegsbau, der am 24.11.1948 an die zukünftige DB ausgeliefert wurde. Am 06.06.1978 wurde sie in Stuttgart ausgemustert. Hier zeigt sie sich noch putzmunter auf der Drehscheibe ihrer damaligen Heimat-Dienststelle Bw Aalen. (01.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 261 in Aalen (3)

 

236 261 in voller Schönheit auf der Drehscheibe im Bw Aalen. Anfang 1973 wurde sie nach Stuttgart weitergereicht. (01.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
236 261 in Aalen (4)

 

Die in den Archivaufzeichnungen von Carl Bellingrodt angegebene 75 226 war es wohl nicht, die mit P 2360 nach Heidelberg am Neckar bei Lindlach vorbeifährt, da sie bereits 1935 ausgemustert worden war. Anhand der anderen Aufnahmen an diesem Tag könnte es sich vielmehr um 75 228 vom Bw Neckarelz handeln. (26.07.1949) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
75 228 bei Lindach

 

Wohl nicht ganz Ernst gemeint war dieses gestellte Pressefoto an dem neuen Doppelstockzug E 719 nach Dortmund in Frankfurt (M) Hbf, zumal der Aufsichtsbeamte den Abfahrauftrag in die falsche Richtung gibt. Der Pressetext hebt einerseits das neue komfortable Reisen in den Doppelstockwagen hervor, weist aber auch augenzwinkernd darauf hin, dass der Abschied von der Liebsten nun doch deutlich schwerer ist. (28.07.1951) <i>Foto: ACME Hans Jäger</i>
Abfahrt in Frankfurt/M

 

44 1646 wurde 1942 als 'Übergangs-Kriegslok' (Ük) von Krupp in Essen in Dienst gestellt. 1950 erhielt die Hanauer Lok im PAW Henschel in Kassel eine L4-Hauptuntersuchung und präsentiert sich anschließend im neuen Aussehen der Bundesbahnloks mit Witte-Windleitblechen auf dem dortigen Werkshof. (08.1950) <i>Foto: Werkfoto</i>
44 1646

 

Zur Beseitigung von Kriegsschäden stand 44 998 ÜK vom Bw Nürnberg Rbf seit Sommer 1945 als Arbeitsvorrat bei der Firma Krauss-Maffei in München-Allach. Ihre letzte Ausbesserung lag gerade einmal wenige Monate (von Januar bis März 1945) zurück. Da die Lok 1942 bei der französischen Société Alsacienne de Constructions Mécaniques in Graffenstaden gebaut worden war, war man sich wohl zunächst nicht sicher, ob man die Lok wegen möglicher Rückgabeforderungen aus Frankreich überhaupt wieder aufbauen sollte. Bis Dezember 1947 weilte die Lok gleich zweimal im Privaten Ausbesserungswerk (PAW) Krauss-Maffei, ohne dass die Ausbesserungen zu Ende geführt wurden. Im Mai/Juni 1948 hielt sich die Lok im PAW Südwerke Kulmbach, einem Zweigbetrieb des Krupp-Konzerns, auf. Der Abschluss der Odyssee erfolgte schließlich im August/September 1949 im RAW München-Freimann mit einer erneuten L3. Viel Freude hatte die DB mit der Lok allerdings nicht. Am 17.05.1951 wurde sie beim Bw Nürnberg Rbf z-gestellt, jedoch am 26.10.1951 beim Bw Koblenz Mosel wieder in Betrieb genommen. Im April/Mai 1952 weilte sie zu einer erneuten L4-Hauptuntersuchung im EAW Offenburg, der im August/September 1953 eine weitere L2-Untersuchung folgte. Und so ging es weiter: Juli/August 1955 (L3), September 1956 (L2), November/Dezember 1956 (L0). Dann hatte man wohl genug von der Lok und stellte sie am 11.10.1957 ab. Im November 1962 wurde sie ausgemustert. (1945) <i>Foto: Werkfoto</i>
44 998 ÜK in München

 

44 1119 war aus Kassel nach Frankfurt (M) gekommen und pausiert im Bw Frankfurt/M-2 bis zur Rückfahrt. (28.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 1119 in Frankfurt

 

Nach einer Ausbesserung im AW Frankfurt-Nied legten Lok und Personal der 44 437 aus Hamm (Westf) im Bw Frankfurt/M-2 noch eine kurze Zwischenpause ein. (28.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 437 in Frankfurt

 

50 2413 in ihrem Heimat-Bw Frankfurt/M-2. Die Lok wurde schon 1967 ausgemustert. (28.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
50 2413 in Frankfurt (4)

 

50 965 sonnt sich in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Frankfurt/M-2. (28.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
50 965 in Frankfurt (2)

 

Die Frankfurter 55 3632 hatte zum Aufnahmezeitpunkt bereits 48 Dienstjahre auf dem Buckel. Im Juli 1966 wurde sie noch vom Bw Frankfurt/M-2 nach Dillenburg umstationiert. (28.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
55 3632 in Frankfurt

 

Da das Schulzeugnis des Protagonisten 1965 „gewisse Schwächen“ offenbarte, sollte ein Schüler-Austausch nach England Besserung bringen. Die Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen, bis in Köln Hbf die Kurswagen vom D 267 aus Frankfurt/M auf den bereitstehenden D 467 nach Oostende umgesetzt wurden. Dort übernahmen die beiden Deutzerfelder 03 087 und 03 276 den Zug bis Aachen. Mit vereinten Kräften ging es aus dem Kölner Hauptbahnhof. (08.07.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
D 467 in Köln

 

VT 11 5018 (Bw Dortmund Bbf) fährt als TEE "Paris-Ruhr" nach Paris Nord in Liege-Guillemins ein. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
TEE "Paris-Ruhr" in Liege (1)

 

VT 11 5018 als TEE "Paris-Ruhr" nach Paris Nord im Bahnhof Liege-Guillemins. 2006 wurde der Bahnhof komplett umgebaut. Mit Beginn der Hochgeschwindigkeitszüge galt der alte Bahnhof von 1958 als nicht mehr zeitgemäß: Die Bahnsteige waren zu schmal und zu stark gekrümmt, außerdem sah der gesamte Bahnhofsbereich heruntergekommen aus. Ferner waren die Platzverhältnisse für die stark angestiegenen Passagierströme zu eng, und es mangelte an Komfort. Darüber hinaus schränkten die vielen niveaugleichen Kreuzungen den Zugverkehr ein. Für aktuelle Fernzüge hatten überdies die Bahnsteige keine ausreichende Länge. Da sich eine Renovierung des alten Bahnhofs nicht mehr lohnte, wurde sein Abriss und der Neubau beschlossen. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
TEE "Paris-Ruhr" in Liege (2)

 

Blick aus dem D 468 (Ostende - Köln) auf die in Aachen-Süd entgegenkommende 01 1097 vom Bw Osnabrück, die mit dem Saisonzug D 262 aus Osnabrück gerade die Rampe von Aachen Hbf her bezwungen hat und nun auf den Buschtunnel und die Grenze nach Belgien zurollt. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1097 in Aachen

 

Der kurze Aufenthalt des D 468 für den Lokwechsel in Aachen Hbf wurde genutzt, um durch den Fußgängertunnel schnell hinüber nach Gleis 1 zu rennen. Dort stand die Mönchengladbacher 03 111, die mit dem P 1329 nach Köln auf Ausfahrt nach dem D 468 wartete. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
03 111 in Aachen

 

Inzwischen hatte am D 468 die neue Zuglok zur Weiterfahrt nach Köln angesetzt – 03 087 vom Bw Mönchengladbach. Der Zugführer füllt gerade den Bremszettel aus, während der Heizer, der den Zug angehängt hatte, zwischen Tender und erstem Wagen wieder „auftaucht“. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
03 087 in Aachen (5)

 

Zur großen Überraschung hatten sich am Zugschluß des D 62 „Skandinavien-Paris-Expreß“ im Aachener Hauptbahnhof zwei 93er als Schiebeloks gesetzt. Als Sahnehäubchen waren es nicht irgendwelche 93er, sondern fortlaufende Nummern – nämlich 93 984 und dahinter 93 985, beide vom Bw Aachen West. Im Hintergrund schleicht sich die Zuglok des D 468 aus Ostende, eine belgische SNCB-Diesellok der Reihe 205, in Richtung Abstellgleise davon. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
93 984 + 985 in Aachen (1)

 

Glücklicherweise stand der D 468 noch solange im Aachener Hauptbahnhof, bis die beiden Schiebeloks 94 984 und 93 985 einträchtig miteinander den D 62 die Rampe durch Aachen-Ronsheide hinauf zum Buschtunnel und der deutsch-belgischen Grenze anschoben. (05.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
93 984 + 985 in Aachen (2)

 

Auf der Reise zur IVA nach München wurde in Augsburg Hbf die dort rangierende 94 1568 aus dem D 30 "Münchener Kindl" fotografiert. (11.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
94 1568 in Augsburg

 

Die Lindauer 38 1743 startet in München Hbf mit einem Personenzug in ihre Allgäuer Heimat. Es könnte sich um den P 1515 nach Kempten (Allgäu) Hbf handeln, der gut eine halbe Stunde nach Ankunft des D 30 in München Hbf abfuhr. (11.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
38 1743 in München

 

Die Regensburger E 18 26 vor einem Personenzug in München Hbf mit Werbung für die in München stattfindende IVA. (11.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 18 26 in München (2)

 

Bis auf einen kurzen Ausflug von zwei Jahren nach Hagen war E 19 01 von 1939 bis 1977 immer beim Bw Nürnberg Hbf stationiert. Hier rollt sie aus der Halle in München Hbf. Rechts übernimmt gerade der Reinigungstrupp den D 204 aus Dortmund. (11.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 19 01 in München (5)

 

Die E 03 steht bis heute wie keine andere Lok als Synonym für den schnellen Reiseverkehr bei der DB. Obwohl bereits 2003 alle Maschinen offiziell aus dem Verkehr gezogen wurden, ist ihr Nimbus ungebrochen. Auf der IVA München 1965 waren die Fahrten mit der E 03 auf der Strecke zwischen München und Augsburg mit Geschwindigkeiten bis 200 km/h die besondere Attraktion. E 03 004 stellt den Sonderzug D 10 nach Augsburg bereit. (12.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
IVA München (20)

 

E 16 08 (Bw Freilassing) fährt mit einem Reisezug am IVA-Gelände an der Theresienhöhe in München vorbei. Rechts ist der extra für die IVA erstellte Behelfsbahnsteig zu sehen, an dem die Schnellfahrten mit der E 03 nach Augsburg starteten. (12.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 16 08 in München (3)

 

In voller Schönheit präsentiert sich die Treuchtlinger E 75 04 im Bw München Ost. Die 1928 bei J.A. Maffei in München entstandene E-Lok war bereits älter als so manche Dampflok, die hier noch herumfuhr. (13.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 75 04 in München

 

Die 01 mit der damals höchsten Ordnungsnummer, die Mühldorfer 01 240 (ex 02 008), im Bw München Ost. (13.08.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 240 in München (2)

 

"Rheine geht immer" - und so wurden die Sommerferien 1971 für einen Kurzbesuch dorthin genutzt. Dort ging der Filmverbrauch schnell in die Höhe, da im Bw permanent etwas in Bewegung war, wie die ölgefeuerte 042 210, die erst Ende September 1968 von Kirchweyhe nach Rheine gekommen war. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 210 in Rheine (3)

 

042 320 im Bw Rheine. Ölgefeuerte Loks waren erst seit Juli 1967 in Rheine heimisch, als 41 168 aus Osnabrück hier eintraf. Als mit 011 062 zum 12. April 1973 die letzte kohlegefeuerte Lok abgestellt wurde, war Rheine ein reines Öl-Bw. Zum 1. April 1974 wurde mit Auflösung der BD Münster das Bw Rheine der BD Hannover unterstellt. Zur besseren Auslastung gab das Bw Rheine neun Loks der Baureihe 043 zum Bw Emden ab, damit wurde die Aufteilung zwischen Öl- (Bw Rheine) und Kohleloks (Bw Emden) durchbrochen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 320 in Rheine (4)

 

Nach der klassischen Aufteilung auf der Emslandstrecke gehörten Ölloks nach Rheine, Kohleloks nach Emden. Dies traf auch auf 044 678 (44 1678) zu, die als Emder Gastlok im Bw Rheine erschien. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 678 in Rheine

 

Im Sommerfahrplan 1971 gab es für die Rheiner 011 einen letzten eigenen Umlaufplan, der allerdings nicht stringent eingehalten wurde. Die kohlefeuerten 01.10 waren hauptsächlich für die zusätzlichen Saisonzüge zwischen 26. Juni und 5. September vorgesehen. Hier startet 011 072 im Bw Rheine, um im Bahnhof Rheine den P 2250 nach Münster (Westf) zu übernehmen, laut Umlaufplan eigentlich eine 012-Leistung. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
011 072 in Rheine (3)

 

Vom Bw aus ging es zu Fuß zur Südausfahrt des Rheiner Rangierbahnhofs, wo 011 072 um 15.05 Uhr pünktlich mit dem P 2250 nach Münster (Westf) erschien. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
011 072 bei Rheine

 

Auf dem Rückweg zum Bw Rheine wurde nebenbei noch 044 240 (Bw Emden) abgelichtet, die im Rangierbahnhof gerade mit dem 2000 t-Erzzug Gdg 9072 startete. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 240 in Rheine

 

Mit dem Dampfende auf der "Rollbahn" Ende September 1968 war 043 131 (44 1131) aus Osnabrück nach Rheine gekommen. Im (neuen) Heimat-Bw fährt sie an den Spezialwagen vorbei, in denen das Bunkeröl C für die noch zahlreich vorhandenen ölgefeuerten Dampflokomotiven tranportiert wurde. Die DB hatte Ende der 1950er Jahre die 4-achsigen Großraum-Kesselwagen beschafft. Die gute Isolierung des Innenkessels und die Beplankung mit aufgenieteten Schutzblechen ermöglichte den Transport auch in der kälteren Jahreszeit, ohne dass zu befürchten war, dass das Transportgut zu zähflüssig wurde. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 131 in Rheine (2)

 

043 131 (44 1131) hatte im Januar 1958 ihre Ölhauptfeuerung erhalten und besaß seit Ende 1960 den Kessel (KM 16135/1941) von 44 1315. Hier rückt sie aus ihrem Heimat-Bw Rheine aus. Am 17.12.1974 wurde sie ausgemustert. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 131 in Rheine (3)

 

In voller Schönheit präsentiert sich 042 095 vor dem Lokleitungsgebäude im Bw Rheine. Dorthin pilgerten damals unzählige Eisenbahnfotografen, bevor der (damals noch ohne Versicherungsbeitrag mögliche) Rundgang durch das Bw-Gelände beginnen konnte. Das unbefugte Herumlaufen hingegen konnte schon einmal mit einem Platzverweis enden. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 095 in Rheine (2)

 

043 315 (44 1315) im Bw Rheine. Sie gehörte zu den Ölloks, die nach dem Ende der BD Münster nach Emden umstationiert wurde und zu den letzten Dampfloks der DB. Heute steht sie als Denkmallok bei einem bekannten Modellbahnhersteller in Göppingen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 315 in Rheine (4)

 

Am 14. Juli 1971 schied die 01 1056 (011 056) aus dem regulären Dienst beim Bw Rheine aus. Zur Erinnerung an die Dampflokomotivzeit stellte die Stadt Rheine die Lok als Denkmal vor dem Bahnhof Stadtberg auf. Die Erhaltung der Lok im Freien ließ sich aber auf Dauer mit vertretbarem Aufwand nicht verwirklichen, sie wurde deshalb 1988 an das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein abgegeben. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
011 056 in Rheine

 

Es war nicht ungewöhnlich, dass Lokomotiven (bzw. das Lokpersonal) auf dem Weg zum/vom Aw Lingen (Ems) im Bw Rheine eine kurze Pause einlegten. Dazu gehörte z.B. 051 362 vom Bw Nürnberg Rbf, die sich hier eine kurze Unterbrechung auf der Rückfahrt in die Heimat gönnt. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
051 362 in Rheine

 

012 058 rollt im Bw Rheine vor dem Lokleitungsgebäude auf die Drehscheibe. Ihre Ölhauptfeuerung hatte sie im September 1957 erhalten. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 058 in Rheine (3)

 

012 058 in ihrem Heimat-Bw Rheine. Seit November 1961 besaß sie den Tauschkessel (Henschel 28913/1954) von 01 1066. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 058 in Rheine (4)

 

012 058 in voller Schönheit auf der Drehscheibe im Bw Rheine. Am 20.12.1972 wurde sie wegen Erreichens der Laufleistungsgrenze z-gestellt und am 29.04.1973 ausgemustert. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 058 in Rheine (5)

 

Dienstbeginn für 042 202 in Rheine. Neben Güterzügen bespannten die ölgefeuerten 41er des Bw Rheine im Sommer 1971 planmäßig auch Reisezüge zwischen Leer und Emden, nach Bentheim, Osnabrück und sogar bis Oberhausen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 202 in Rheine

 

042 358 wartet im Bw Rheine auf eine Reparatur, auf das sich mittlerweile das Bw spezialisiert hatte, anstatt die Loks ständig ins AW Braunschweig zu schicken. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 358 in Rheine (6)

 

Perfekt ausgeleuchtet zeigt sich 042 245 am Nachmittag im Bw Rheine. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 245 in Rheine (2)

 

Keine äußerlichen Unterschiede zeigen die beiden ölgefeuerten 042 245 (Borsig, Baujahr 1939) und 042 358 (Jung, Baujahr 1940) im Bw Rheine. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 345 und 042 358 in Rheine

 

051 580 war aus Emden ins Bw Rheine gekommen. Sie besaß seit 1957 den Kessel (BZA Minden 161) von 52 6424. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
051 580 in Rheine

 

Ursprünglich waren alle bis ca. 1943 gelieferten Loks der Baureihe 44 mit Schürze und großen Windleitblechen ausgeliefert worden. Die DB entfernte schon frühzeitig die großen Bleche, während die Umlaufschürze zunächst erhalten blieb. Später wurde jedoch auch diese fallweise bei Hauptuntersuchungen abgebaut. Anfang 1971 war der Bestand an Schürzenloks auf unter 30 Maschinen gefallen. Zu den letzten gehörte 044 199 des Bw Emden, die im Bw Rheine zu Besuch ist. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 199 in Rheine (2)

 

Im Bw Rheine trifft 042 358 auf 051 544 aus Emden. Dem Fotografen kam die 50er sehr bekannt vor, war sie doch bis 7. März 1971 eine Wuppertaler Maschine gewesen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 358 in Rheine (7)

 

Zwischenzeitlich ergänzte die Emder 044 199 ihre Wasservorräte im Bw Rheine. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 199 in Rheine (3)

 

Am späten Nachmittag tauchte 012 063 mit dem D 714 aus München auf. Der Zug wurde in Höhe des Rangierbahnhofs bei der Einfahrt nach Rheine abgepasst. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 063 bei Rheine (2)

 

Nach Münster (Westf) ist 012 055 mit dem E 1630 aus Norddeich Mole bei Rheine Süd unterwegs. Links wartet 042 308 auf die Einfahrt in den Rangierbahnhof. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 055 bei Rheine (2)

 

Den Abschluss bildeten die letzen bei Tageslicht fotografierbaren Züge im Bahnhof Rheine. Dort ist 042 175 mit P 2538 aus Osnabrück angekommen. Täglich außer samstag fuhr der Zug um 18.44 Uhr weiter nach Bentheim. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 175 in Rheine (5)

 

Pünktlich um 19.24 Uhr ist 012 084 mit dem E 1637 (Saarbrücken - Trier - Köln - Münster) in den Bahnhof Rheine eingefahren. Nach einem vierminütigen Aufenthalt wird es nach Emden weitergehen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 084 in Rheine (1)

 

Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Rheine überholt 012 084 mit dem E 1637 nach Emden die vor einem Kesselwagenzug wartende 044 328 (44 1328) vom Bw Emden. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 084 in Rheine (2)

 

E 16 14 vom Bw Freilassing mit einer E 44.5 vor einem internationalen Güterzug aus Italien (TEEM) bei Bergen (Oberbay). (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 16 14 bei Bergen

 

E 18 10 (Bw Freilassing) rollt vor einem Kesselwagen-Ganzzug mit Öl durch den Bahnhof Bergen (Oberbay). (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 18 10 in Bergen

 

E 18 17 vom Bw Freilassing mit D 83 nach Hamburg-Altona am Einfahrsignal von Bergen (Oberbay) unter der Autobahnbrücke der A 8. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 18 17 bei Bergen

 

E 44 012 vom Bw Garmisch-Partenkirchen vor einem Personenzug aus österreichischen Spantenwagen im Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 44 012 in Garmisch

 

E 44 502 fährt mit P 2015 nach Berchtesgaden aus dem Bahnhof Bischofswiesen. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 44 502 in Bischofswiesen

 

E 44 508 setzt im Bahnhof Berchtesgaden um. Wegen der Nähe zu Hitlers Berghof wurde der Bahnhof von 1937 bis 1940 umfangreich umgebaut und erweitert, um dort auch Staatsgäste repräsentativ empfangen zu können. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 44 508 in Berchtesgaden (1)

 

Während E 44 508 im Bahnhof Berchtesgaden einige Güterwagen rangiert, erhält E 44 506 mit P 2018 Ausfahrt nach Freilassing. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 44 508 in Berchtesgaden (2)

 

Am Bahnhof Traunstein befährt eine E 44 mit einem Personenzug nach Ruhpolding den Bahnübergang der Rosenheimer Straße (B 308). Die Bundesstraße führt heute als Ortsumgehung am Ort vorbei. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 44 in Traunstein

 

E 60 11 rangiert im Bahnhof Freilassing. Dahinter fährt eine E 44.5 vorbei. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 60 11 in Freilassing

 

Blick vom Rubertussteg in Höhe des Bahnbetriebwerks auf E 60 08, die gerade einen Güterzug über den Ablaufberg im Bahnhof Freilassing drückt. Daneben verläuft das Streckengleis nach Mühldorf (Oberbay). (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 60 08 in Freilassing

 

E 16 16 fährt mit P 1870 nach Rosenheim aus Kufstein. (07.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 16 16 bei Kufstein

 

E 75 65 (Bw München Ost) verlässt mit einem Güterzug den deutsch-österreichischen Grenzbahnhof Kufstein. Links ist auf dem 90 m hohen Felsen am Inn das Wahrzeichen der Stadt Kufstein zu sehen, die Festung aus dem Jahr 1205. (07.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 75 65 bei Kufstein

 

Eine E 32 führt einen Personenzug im Inntal bei Kufstein. (07.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 32 bei Kufstein

 

In Höhe der deutsch-österreichischen Grenze bei Kufstein begegnen einander eine E 32 mit einem Personenzug auf dem Weg nach Rosenheim und eine E 44, die mit ihrem Güterzug gleich Kufstein erreichen wird. (07.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Zugbegegnung bei Kufstein

 

E 60 06 rangiert im Gleisvorfeld des Münchener Hauptbahnhofs. Rechts ist das Gebäude des Rangierstellwerks 8 an der Hackerbrücke zu sehen, das mit Inbetriebnahme des Zentralstellwerks im Oktober 1964 verschwand.  (05.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 60 06 in München

 

E 63 06 als Rangierlok 7 mit einem Postwagen in Höhe der Hackerbrücke in München Hbf. Das Stellwerk 2 wurde im Juni 1965 abgerissen. Links ist die Kuppel des ehemaligen Bayerischen Verkehrsministerium in der Arnulfstraße 9 zu sehen, die 1959 abgebrochen wurde. (05.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 63 06 in München

 

Im AW München-Freimann fand sich neben den Lokomotiven, die auf Ausbesserung warteten, so manche Rarität. Dazu gehörte z.B. E 73 05, die preußische EV 5 (II. Besetzung) "Altona", die ursprünglich 1923 für den Einsatz bei der Altonaer Hafenbahn beschafft worden war. Sie war während ihres gesamten Einsatzes von 1923 bis 1954 dem Bahnbetriebswerk Ohlsdorf zugeteilt. 1954 erfolgte die Ausmusterung, weil der elektrische Betrieb auf der Hafenbahn im Zusammenhang mit der Umstellung der S-Bahn Hamburg auf Gleichstrombetrieb entfiel. Obwohl die Lok bereits 1955 von einem Schrotthändler aus München erworben worden war, stand sie 1959 noch im AW Freimann. Bei der Maffei-Lok am rechten Bildrand kann es sich nur um die 1955 ausgemusterte E 62 01 (bay EP 1) handeln, von der leider nur ein Fahrwerksrest samt Motor erhalten blieb. (05.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Raritäten in Freimann (21)

 

E 91 102 glänzt nach einer fast vollendeten Ausbesserung im AW München-Freimann. Die 1929 in Waldenburg-Dittersbach (Schlesien) in Dienst gestellte Lok wurde 1974 ausgemustert. Links steht die bayerische Variante der Baureihe, E 91 15 vom Bw München Hbf. (05.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 91 102 im AW Freimann

 

Die spätere DB-Museumslok E 91 99 wurde Ende der 1950er Jahre noch im Plandienst gebraucht und wird im AW München-Freimann ausgebessert. (05.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 91 99 im AW Freimann

 

Blick aus dem Stellwerk "Dm" auf die in Düsseldorf Hbf ausfahrende 38 2541 vom Bw Betzdorf (Sieg). (05.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
38 2541 in Düsseldorf

 

50 555 vom Bw Oberhausen-Osterfeld Süd verlässt mit einem Leereisezug zum Düsseldorfer Abstellbahnhof den Hauptbahnhof. (05.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
50 555 in Düsseldorf

 

50 1789 (Bw Euskirchen) fährt mit N 3526 nach Euskirchen in den Kölner Hauptbahnhof ein. Rechts vor dem Brückenturm ist das Stellwerk "Ko" zu sehen. Köln Hbf war der erste große Bahnhof, der aus einem zentralen Gleisbildstellwerk (Stellwerk "Kf") gesteuert wurde. Aus Sorge vor Störungen der Gleisfreimeldung hatte man in "Ko" einen Reserve-Stelltisch aufgestellt, da der Ostkopf des Bahnhofs von "Kf" aus nicht einsehbar war. Praktisch soll dieser Reserve-Stelltisch aber nie zur Anwendung gekommen sein. Eine weitere Besonderheit des Kölner Hauptbahnhofs war, dass er seit 1951 Ma-Lichtsignale besaß, die ausschließlich im Knoten Köln eingesetzt waren.  (06.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
50 1789 in Köln

 

Eine unbekannte V 200 des Bw Hamm (Westf) verlässt mit D 103 (Köln - Hamburg-Altona) den Kölner Hauptbahnhof. Die Brückentürme wurden zwei Jahre später im Zusammenhang mit der anstehenden Elektrifizierung abgerissen. (06.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Ausfahrt in Köln (3)

 

Obwohl die ersten Triebwagen der Baureihe ET 30 bereits Mitte 1956 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert wurden, konnten sie erst mit der Elektrifizierung der Eisenbahnstrecken an Rhein und Ruhr 1957 in ihrem vorgesehenen Einsatzgebiet eingesetzt werden. Fast 30 Jahre lang prägten sie dann den schnellen Nahverkehr im Ruhrgebiet. In Düsseldorf Hbf trifft ET 30 004 aus Hamm auf 50 2709 aus Opladen. (06.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
ET 30 und 50 in Düsseldorf

 

Eine V 200 des Bw Hamm (Westf) fährt mit E 787 nach Amsterdam aus dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. (06.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Ausfahrt in Düsseldorf Hbf (2)

 

Blick aus dem Uhrenturm auf die südlichen Gleisanlagen des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Im Vordergrund steht eine 78er mit einem Personenzug in Richtung Neuss, in der Bildmitte fährt eine V 200 in Richtung Köln aus. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Düsseldorf Hbf (42)

 

Blick vom Kölner Dom auf die noch zweigleisig befahrene Hohenzollernbrücke und die Messehallen auf der Deutzer Seite. Aus heutiger Sicht wären die Brückentürme sicherlich eine städtebauliche Bereicherung. Sie mussten aber kurze Zeit später der anstehenden Elektrifizierung weichen. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Köln Hbf (62)

 

Der Blick vom Kölner Dom auf die Ostausfahrt des Kölner Hauptbahnhofs mit einer von der Hohenzollernbrücke einfahrenden P 8. Auf der anderen Rheinseite ist, neben den Messehallen, der Bahnhof Köln-Deutz und sogar der Wasserturm des Bw Deutzerfeld zu erkennen. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Köln Hbf (63)

 

Auf der Kölner Hohenzollernbrücke über den Rhein begegnen sich zwei mit P 8 bespannte Personenzüge. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Hohenzollernbrücke (77)

 

Ein 01 geführter Schnellzug fährt am Kölner Betriebsbahnhof vorbei. Im Vordergrund sind die Reisezugaufstellgleise zu sehen, die an der Drehscheibe zusammenlaufen. Dort wird gerade ein Reisezugwagen passend nach Zugbildungsplan gedreht, eine preußische T 9³ (Baureihe 91³) erledigt das Rangiergeschäft. Die Erhebung im Hintergrund ist der sog. „Mont Klamott“, in dem man auf 130.000 Quadratmetern den größten Teil der innerstädtischen Trümmer auf 70 m Höhe aufschüttete. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Köln Bbf (2)

 

Eine 44er rollt über die doppelstöckige Moselbrücke bei Bullay und wird gleich in den 459 m langen Prinzenkopftunnel einfahren. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Moselbrücke Bullay (66)

 

Eine Trierer P 8 führt den P 2450 (Koblenz - Trier) über die doppelstöckige Moselbrücke bei Bullay. An der Zugspitze wird ein alter preußischer Schnellzugwagen überführt. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Moselbrücke Bullay (67)

 

Eine 50er (mit Wannentender) hat soeben den Bahnhof Bullay (DB) verlassen und rollt über die Mosel dem Prinzenkopftunnel entgegen. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Moselbrücke Bullay (68)

 

Blick auf den Bahnhof Cochem (Mosel), in dem zwei Personenzüge unterwegs sind. Der obere ist mit einer preußischen T 14¹ bespannt, der vordere Zug verlässt mit einer Wannentender-P 8 den Bahnhof und wird sogleich im Kaiser-Wilhelm-Tunnel verschwinden. Links ist das 1901 errichtete Bahnbetriebswerk zu sehen, das zwischen dem Personenbahnhof und den Weinbergen in einer sehr beengten Lage stand. Es verfügte über zwei Ringlokschuppen. Der kleinere Schuppen 2 besaß 9 Lokstände mit einer 16 m-Drehscheibe. Daran schloß sich der 14-ständige Lokschuppen 1 mit einer 20 m-Drehscheibe an. Am 1. Januar 1956 waren hier 25 Triebfahrzeuge stationiert, die sich auf drei Baureihen verteilten: 57.10, 93.5 und vier Kö. Zum Fahrplanwechsel am 25. September 1966 wurde das Bw Cochem (Mosel) aufgelöst und als Außenstelle dem Bw Ehrang angegliedert. Diese bestand bis zur endgültigen Schließung am 1. Dezember 1968. Nach 1980 wurde die gesamte Anlage abgetragen und in einen Parkplatz verwandelt.  (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Blick auf Cochem (2)

 

41 018 vom Bw Köln-Eifeltor mit einem Güterzug auf der Linken Rheinstrecke am Schrankenposten 41 bei Niederbreisig. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
41 018 bei Niederbreisig

 

V 200 010 vom Bw Frankfurt-Griesheim, die erst zwei Monate zuvor in Dienst gestellt wurde, vor E 711 nach Wuppertal-Oberbarmen bei Niederbreisig. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
V 200 010 bei Niederbreisig

 

23 042 (Bw M. Gladbach) mit einem Personenzug nach Köln in Niederbreisig (heute Bad Breisig). (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
23 042 in Niederbreisig

 

Die Garnitur der "Rheinblitz"-Gruppe FT 8 nach Basel, FT 28 nach München und FT 38 nach Regensburg mit einem führenden VT 08 in Niederbreisig. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
"Rheinblitz" in Niederbreisig1

 

Eine Vierer-Garnitur der "Rheinblitz"-Gruppe FT 8 nach Basel, FT 28 nach München und FT 38 nach Regensburg mit zwei VT 06 (am Zugschluss) und zwei VT 08 in Niederbreisig (heute Bad Breisig). (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
"Rheinblitz" in Niederbreisig2

 

01 180 vom Bw Köln Bbf fährt mit einem Postexpresszug durch Niederbreisig. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
01 180 in Niederbreisig

 

03 139 vom Bw Wiesbaden ist mit E 741 (Stuttgart - Wiesbaden - Köln - Krefeld) bei Brohl unterwegs. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
03 139 bei Rheinbrohl

 

Eine Dreiereinheit der "Rheinblitz"-Gruppe nach Basel bzw. München durcheilt mit einem VT 06 (am Zugschluss) und zwei VT 08 den Betriebsbahnhof Tiefpfad bei Bad Breisig. Ursprünglich nur eine Blockstelle teilte Tiefpfad den Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Sinzig und Niederbreisig in zwei Blockstrecken. Die BD Mainz baute die Blockstelle zu einem Überholbahnhof aus, der neben den beiden durchgehenden Hauptgleisen jeweils ein außen liegendes Überholgleis erhielt. Der Betriebsbahnhof ging im August 1954 mit dem am nördlichen Bahnhofskopf gelegenen, aus 18 Stelleinheiten bestehenden Relaisstellwerk "Tf" der Bauform Dr S 2 in Betrieb. Im September 1963 wurden die beiden Überholgleise zurückgebaut und der Bahnhof zunächst wieder in eine Blockstelle umgewandelt. 1976 wurde Tiefpfad mit der Inbetriebnahme eines neuen Stellwerks im Bahnhof Sinzig als Betriebsstelle aufgegeben und stattdessen Selbstblocksignale in Betrieb genommen. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Betriebsbahnhof Tiefpfad

 

An einem diesigen Sommermorgen dampft 01 123 vom Bw Koblenz Mosel mit einem Schnellzug durch das Rheintal zwischen Oberwinter und Remagen. (07.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
01 123 bei Oberwinter

 

Im März 1972 sollte 082 035 vom Bw Koblenz Mosel nochmals eine Zwischenuntersuchung im AW Lingen (Ems) erhalten. Im Betriebsbahnhof Nevinghof erwartete Bernd Kappel die Überführungsfahrt. (24.03.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
082 035 in Münster

 

Das Lokpersonal der 082 035 lud den Fotografen ein, sie auf der Lok ein Stück zum AW Lingen (Ems) zu begleiten. Bei Greven gelang dieses Foto aus dem Führerstand. Im AW wurde entschieden, die Lok nicht mehr aufzuarbeiten, sodass dies hier unbewusst das letzte Betriebsfoto der Lok werden sollte. Offiziell wurde 082 035 am 24.04.1972 wegen Fahrgestellfristablaufs abgestellt und am 24.08.1972 ausgemustert. (24.03.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Unterwegs mit 082 035

 

Blick vom damaligen Arbeitsplatz Bernd Kappels, dem Wärterstellwerk "Mn", auf die in Münster (Westf) Hbf einfahrende 103 003, die in Diensten des BZA Minden (Westf) mit einem Meßzug (Dsts) von Bremen nach Dortmund unterwegs ist. (24.04.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
103 003 in Münster (1)

 

In Münster (Westf) Hbf begegnet 103 003 der ausfahrenden 103 190, die den TEE 33 "Parsifal" (Paris - Hamburg) am Haken hat. (24.04.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
103 003 in Münster (2)

 

012 075 hat in Münster (Westf) Hbf den E 1631 aus Düsseldorf übernommen und startet nun zur Nordseeküste nach Norddeich Mole. (19.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
012 075 in Münster

 

012 080 rauscht mit E 1806 (Norddeich Mole - Essen) am Einfahrvorsignal von Nevinghof vorbei. Die Anrufschranke existiert heute nicht mehr. (20.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
012 080 bei Nevinghof

 

044 618 (Bw Emden) befördert den Gdg 9064 von Emden zur Saar bei Nevinghof. Das Vorsignal signalisiert dem Zug einen Halt am Einfahrsignal. (20.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
044 618 bei Nevinghof (2)

 

Die Münsteraner 212 290 mit N 2230 (Leer - Münster) bei Nevinghof. (20.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
212 290 bei Nevinghof

 

Mit dem E 1807 nach Nordeich Mole ist 012 100 zwischen Nevinghof und Greven unterwegs. (20.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
012 100 bei Nevinghof

 

Mit einem Ganzzug (Gag) rollt 042 024 auf Nevinghof zu. (20.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
042 024 bei Nevinghof

 

043 381 vom Bw Rheine fährt mit Gdg 26918 (Emden Rbf - Hamm Rbf) durch Münster (Westf) Hbf. (26.05.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
043 381 in Münster

 

Auch das gab es noch in der Endzeit der Baureihe 012: 012 074 bespannt den Nahgüterzug Ng 17366 aus Rheine, der auch für den Fotografen etwas überraschend in Münster (Westf) Hbf auftauchte. (27.06.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
012 074 in Münster

 

Blick aus dem Wärterstellwerk "R 4" auf die in Münster (Westf) Hbf einfahrende 103 193 vor D 731 (München - Norddeich). (27.06.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
103 193 in Münster

 

011 062 mit N 2255 nach Rheine am heute aufgelassenen Schrankenposten 135 zwischen Münster Hbf und Nevinghof. Der Bü wurde durch eine Unterführung ersetzt. (21.07.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
011 062 in Münster (3)

 

012 100 rollt mit dem Saison-Schnellzug D 1334 (Emden - Münster) am Schrankenposten 135 auf Münster (Westf) Hbf zu. (21.07.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
012 100 in Münster

 

Eine Vierereinheit 515/815 passiert als Et 1904 nach Enschede den heute durch eine Unterführung ersetzten Bahnübergang am Hohen Heckenweg in Münster. (21.07.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
515 in Münster

 

Die Dortmunder 112 495 pausiert im Bw Münster (Westf). Auffällig bei vielen Fotos aus den 1970er Jahren sind die vielen kleinen Details am Rande, wie die sorgsam gepflegten Rosenbeete in einem Bahnbetriebswerk. (06.08.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
112 495 in Münster (2)

 

140 670 vom Bw Dortmund Bbf fährt mit einem Dg von Hamm nach Osnabrück durch den Betriebsbahnhof Kanal auf der Güterumgehungsbahn bei Münster (Westf). (12.08.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
140 670 bei Münster

 

052 884 vom Bw Hamm (Westf) mit einem Bauzug von Osnabrück nach Hamm im Betriebsbahnhof Kanal auf der Güterumgehungsbahn bei Münster (Westf). (12.08.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
052 884 bei Münster

 

112 492 (Bw Dortmund Bbf) mit dem aus ungarischen MAV-Wagen gebildeten Olympia-Sonderzug D 20115 nach München in Münster (Westf) Hbf. (24.08.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
112 492 in Münster (2)

 

Es war durchaus eine kleine Sensation, als 24 009 am 9. September 1972 die DDR aus eigener Kraft verließ und anschließend (auch ohne Indusi) Sonderfahrten im Westen bestritt. Die dritte Sonderfahrt im Westen führte die Lok nach Warstein (WLE). Am Folgetag bereiten sich Lok und Personal im Bw Münster (Westf) auf die Überführungsfahrt nach Wuppertal-Vohwinkel vor. (02.10.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
24 009 in Münster (1)

 

24 009 verlässt das Bw Münster (Westf), um anschließend den EK-Museumszug nach Wuppertal zu überführen. (02.10.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
24 009 in Münster (2)

 

Abfahrt von 24 009 in Münster (Westf) Hbf mit einem Lr nach Wuppertal-Vohwinkel, aufgenommen vom Stellwerk "Mw". (02.10.1972) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
24 009 in Münster (3)

 

218 147 vom Bw Hagen-Eckesey überführt Lok 16 der HzL am Betriebsbahnhof Kanal auf der Güterumgehungsbahn bei Münster (Westf) zur Werkstätte der Teutoburger Wald-Eisenbahn (WLE) nach Lengerich. Dort wurde die Dampflok wieder betriebsfähig aufgearbeitet. (26.03.1973) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Überführungsfahrt (208)

 

636 801 samt Steuerwagen 936 801 in Münster (Westf) Hbf. Der Triebwagen stammte ursprünglich aus Litauen, hergestellt 1937 von MAN Nürnberg (Fabriknummer 127678). 1953 wurde er als VT 36 3628 von der British Army of the Rhine, Royal Engineers (Transportation) übernommen. Nach einem Umbau 1955/56 bei Talbot in Aachen verkehrte er als Salon-Triebwagen der Britischen-Rheinarmee, beheimatet in Mönchengladbach-Rheindahlen. Hier ist er als Sonderzug (Dtm) mit Angehörigen der britischen Garnison aus Münster-Gremmendorf nach Osnabrück unterwegs. 1976 wurde das Fahrzeug ausgemustert und in der belgischen Verbeke Foundation in Kemzeke abgestellt. (03.05.1973) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
636 801 in Münster

 

110 469 vom Bw Köln-Deutzerfeld mit einem Sonderzug zum 20-jährigen Jubiläum des Landschaftsverbands Rheinland von Köln nach Bad Salzuflen in Münster (Westf) Hbf. (21.05.1973) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
110 469 in Münster

 

012 063 fährt nach einer Sonderzugleistung in Münster (Westf) Hbf als Lz zurück nach Rheine. (17.05.1973) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
012 063 in Münster (10)

 

001 111 erklimmt mit Schubunterstützung einer V 100 vor dem D 853 die 'Schiefe Ebene' zwischen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast. Die Reichsbahnwagen hinter der Lok werden in Hof Hbf auf den D 498 (D 145) nach Görlitz übergehen. (20.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Schiefe Ebene (102)

 

001 192 mit dem E 1863 (Stuttgart - Bamberg - Hof) in Höhe der ehemaligen Blockstelle Streitmühle auf der 'Schiefen Ebene'. (20.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Schiefe Ebene (103)

 

Die langsame Geschwindigkeit der 001 192 mit dem E 1863 über die 'Schiefe Ebene' reichte damals aus, um mit schnellen Fingern einen Objektivwechsel vom 135 mm Tele auf das Normalobjektiv vorzunehmen. (20.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Schiefe Ebene (104)

 

Nach dem Lokwechsel und Kopfmachen des E 1655 aus Stuttgart startet 001 234 (ex 02 003) für die letzte Etappe nach Hof in Neuenmarkt-Wirsberg. (20.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 in Neuenmarkt-Wirsberg

 

Am nächsten Tag wurde die Heimreise nach Wuppertal angetreten, standesgemäß mit dem von 001 187 geführten E 1622 (Hof ab 6.45 Uhr). Im Bamberg erfolgte ein Lokwechsel auf eine E-Lok für die Weiterfahrt nach Dortmund. Zeit genug, um schnell noch ein Foto zu machen. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Bamberg (2)

 

In Aschaffenburg Hbf wurde der E 1622 verlassen. Dort wartete 065 014 vor P 3311 auf die Abfahrt. Der Aufenthalt wurde anschließend genutzt, um mit dem Zug nach Miltenberg zu fahren. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 014 in Aschaffenburg (3)

 

065 014 hat im alten Miltenberger Hauptbahnhof vom P 3311 aus Aschaffenburg abgesetzt und fährt nun zur Lokstation. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 014 in Miltenberg (7)

 

Neben 065 014 befand sich mit 065 008 eine zweite Aschaffenburger 65er in der Lokstation Miltenberg. Diese wurde gerade für die Rückfahrt am P 3314 nach Aschaffenburg vorbereitet. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 008 in Miltenberg (1)

 

Während 065 014 gerade in der Lokstation Miltenberg für die Restaurationsarbeiten eingetroffen ist, rückt 065 008 zum Bahnhof aus. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 008 in Miltenberg (2)

 

Bevor es für die Rückfahrt mit dem P 3314 nach Aschaffenburg zurück zum Bahnhof Miltenberg ging, war noch Zeit, 065 014 in der Lokstation abzulichten. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 014 in Miltenberg (8)

 

065 014 (Baujahr 1955) war über Essen, Limburg (Lahn) und Darmstadt erst im Dezember 1970 nach Aschaffenburg gekommen. In der Lokstation Miltenberg präsentiert sich die Lok in einem klassischen Lokporträt. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 014 in Miltenberg (9)

 

Nach einem knapp einstündigen Aufenthalt in Miltenberg ging es mit dem P 3314 und 065 008 zurück nach Aschaffenburg. Im alten Miltenberger Hauptbahnhof hatte die Lok den Zug bereits bespannt. Zugunsten des Ausbaus des ehemaligen Haltepunktes Miltenberg Nord, der verkehrsgünstiger zur Stadt Miltenberg lag, wurde der Hauptbahnhof 1977 komplett aufgegeben. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 008 in Miltenberg (3)

 

Kurioserweise bespannte 065 008 an diesem Tag auch den P 3321 in Aschaffenburg Hbf wieder Tender voraus. Rechts steht die Nürnberger 144 066 vor dem P 2391 nach Würzburg. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 008 in Aschaffenburg (1)

 

194 581 (Bw Aschaffenburg) fährt mit einem Güterzug aus Würzburg in den Güterbahnhof von Aschaffenburg ein. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
194 581 in Aschaffenburg

 

112 267 vom Bw Frankfurt/M-1 verlässt mit E 1769 (Frankfurt/M - Würzburg) den Aschaffenburger Hauptbahnhof. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
112 267 in Aschaffenburg

 

144 066 (Bw Nürnberg Hbf) fährt um 15.36 Uhr mit P 2391 nach Würzburg in Aschaffenburg Hbf ab. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
144 066 in Aschaffenburg

 

Um 15.45 Uhr startete 065 008 mit dem P 3321 nach Miltenberg in Aschaffenburg Hbf. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 008 in Aschaffenburg (2)

 

Bevor um 16.16 die endgültige Heimreise nach Wuppertal mit dem D 528 angetreten wurde, konnte noch die in Aschaffenburg Hbf einfahrende 065 014 mit P 3318 aus Miltenberg (Ankunft um 15.56 Uhr) aufgenommen werden. Ein langer Tag mit dem Start im E 1622 um 6.45 Uhr in Hof ging um 21.07 Uhr mit der Ankunft des D 528 in Wuppertal-Oberbarmen (damals noch Schnellzughalt) zu Ende. (21.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
065 014 in Aschaffenburg (4)

 

Nachdem man sich von der Reise nach Hof ein paar Tage erholt hatte, ging es in der zweiten Hälfte der Sommerferien mit der Bezirkswochenkarte nach Rheine. Wie immer erfolgte die Anfahrt mit dem auch in Wuppertal-Oberbarmen haltenden D 735 (Köln - Norddeich Mole, Halt in Wuppertal-Oberbarmen um 8.55/56 Uhr). Nach der Ankunft in Rheine um 10.51 Uhr ging es zu Fuß ins Bw. Da die sonst üblichen Fotos des Umspannens in Münster auf eine 012 fehlen, scheint der D 735 an diesem Tag mit Diesel gefahren zu sein, wie sich später noch (negativ) herausstellen sollte. Im Bw Rheine präsentiert sich als erstes die hier stationierte 043 094 neben dem Lokschuppen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 094 in Rheine

 

Da sich üblicherweise der Film im Bw Rheine mit zahllosen Standaufnahmen füllte, ersparen wir uns bis auf wenige Ausnahmen die hier bereits häufig gezeigten Lokporträts. 012 073 startet im Bw Rheine, um den D 1339 nach Emden West zu übernehmen. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 073 in Rheine

 

In Höhe des Rheiner Rangierbahnhofs befördert 012 063 den Saison-Schnellzug D 1338 nach Münster (Westf) Hbf. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
012 063 bei Rheine (1)

 

Wie sich am Morgen bereits andeutete, war auch der D 734 nach Köln mit einer Oldenburger 216 bespannt. 216 155 brummt in einem "Frustfoto" am Rheiner Rangierbahnhof vorbei. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
216 155 bei Rheine

 

Beim Rundgang durch das Bw Rheine fand sich dort die zum Bw Emden gehörende 094 588 (94 1588) kalt abgestellt. Die mit Rangierfunk ausgerüstete Maschine wurde am 02.11.1971 z-gestellt. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
094 588 in Rheine (2)

 

050 871 (Bw Emden) steht im Bw Rheine vor den Kesselwagen, die der Versorgung der Öllokomotiven dienten. In den Öl-Loks wurde das sog. Bunkeröl der Klasse C verbrannt, das ein Abfallprodukt der Öl-Raffinerien und vergleichsweise günstig war. Zur Verbesserung der Fließfähigkeit musste es erhitzt werden. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
050 871 in Rheine

 

Vor dem Lokschuppen in ihrem Heimat-Bw Rheine genießen 042 320 und 042 202 die Mittagssonne. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
042 320 in Rheine (3)

 

Im Rangierbahnhof Rheine haben 043 431 und 043 666 zwei 2000 t-Erzzüge (Gdg 9068 und Gdg 9070 zur Saar) von ihren Schwestermaschinen aus Emden übernommen.  (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 431 und 043 666 in Rheine

 

Als erste verließ 043 666 (44 1666) mit Gdg 9070 den Rangierbahnhof in Rheine. Links wartet 043 431 vor dem Gdg 9068. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 666 in Rheine (7)

 

Im Blockabstand zur 043 666 folgte 043 431 mit dem Gdg 9068, der hier in Rheine Rbf anfährt. (26.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
043 431 in Rheine (1)

 

Die Triebwagen der Reihe VT 137 136 bis 148 waren 1935/36 von den Firmen Dessauer Waggonfabrik, Lindner Ammendorf und Waggonfabrik Talbot Aachen gefertigt worden. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Fahrzeuge von der Wehrmacht übernommen und im Kurier- oder Lazarettdienst verwendet. Von den in den Westzonen verbliebenen Triebwagen wurden neun wieder aufgearbeitet und von der DB als VT 63 901 bis VT 63 909 bezeichnet. VT 63 908, der 1936 von Talbot als VT 137 146 an die Reichsbahn geliefert worden war und hier den Nürnberger Hauptbahnhof als Rangierfahrt verlässt, war bis 1960 im Einsatz. (25.04.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 63 908 in Nürnberg

 

Die nach dem Krieg im Westen verbliebenen Triebwagen der DRB-Gattung BCPw4itrvT-36 wurden gemäß des Umzeichnungsplans von Oktober 1947 unter der neuen Baureihenbezeichnung VT 60 zusammengefasst. Bei ihnen handelte es sich um vierachsige Dieseltriebwagentypen mit hydraulischer Kraftübertragung, die mit 225 PS Motorleistung vornehmlich für den Einsatz auf Nebenbahnen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h beschafft worden waren. Im Nummernplan vom 1. Januar 1968 wurden die Triebwagen als Baureihe 660 eingereiht. 660 500 gehörte zum Bestand des Bw Nürnberg Hbf und war zum Aufnahmezeitpunkt gerade z-gestellt worden. (02.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 500 in Nürnberg

 

Ende der 1960er Jahre waren noch 17 Exemplare des VT 60 im Einsatz, die vor allem in Rheine eine Einsatzhochburg erlebten. Zum Rheiner Bestand gehörte auch 660 505, der hier im Bahnhof Coesfeld steht. (08.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 505 in Coesfeld

 

Der am 28.02.1939 von Westwaggon an die Deutsche Reichsbahn ausgelieferte 137 354 präsentiert sich 31 Jahre später in seinem Heimatbahnhof Rheine. Im Dezember 1970 wurde er zum Funkmesswagen 723 002-2 umgebaut und war noch bis 1977 im Einsatz. (07.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 506 in Rheine

 

660 516 (Bw Rheine) zu Gast im Bw Gronau (Westf). Lt. Zuglaufschild pendelte der Triebwagen zwischen Dortmund und Gronau. (06.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 516 in Gronau

 

Der Rheiner 660 521 (ex VT 137 381, Düwag, Baujahr 1940) wartet im Bw Gronau (Westf) auf neue Einsätze. (06.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 521 in Gronau

 

660 523 (ex VT 137 383, Düwag, Baujahr 1940) in seiner letzten Heimat Bw Heilbronn, wo er 1970 ausgemustert wurde. (02.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 523 in Heilbronn (1)

 

660 523 mit VS 945 387 und einem Schwesterfahrzeug im Bw Heilbronn. Der Einsatz der alten Triebwagen endete hier im Jahr 1970. (02.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
660 523 in Heilbronn (2)

 

VT 60 508 (ex VT 137 356, Westwaggon, Baujahr 1939) hatte seine besten Zeiten schon hinter sich. Im Bw Heilbronn war er bereits 1967 z-gestellt worden, weshalb auch die vorgesehene Umzeichung in 660 508-3 unterblieb. Am 23.12.1969 wurde er offiziell ausgemustert. (02.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 508 in Heilbronn

 

Auch das Bw Friedrichshafen beheimatete in der Endphase des VT 60 noch einige Fahrzeuge. Dazu gehörte der VT 60 512, der sich vor dem Empfangsgebäude des Bahnhofs Bad Schussenried sonnt. (05.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 512 in Schussenried (1)

 

VT 60 512 (ex VT 137 360, Busch, Baujahr 1939) mit einem VS 145 im Bahnhof Bad Schussenried. (05.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 512 in Schussenried (2)

 

VT 60 531 (Bw Rheine) steht als E 859 nach Gronau (Westf) abfahrbereit in Dortmund Hauptbahnhof. (02.03.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 531 in Dortmund (1)

 

VT 60 531 glänzt als E 859 nach Gronau (Westf) in Dortmund Hbf in der Morgensonne. Nachdem das Fahrzeug 1946/47 als Bereisungswagen der französischen Militärregierung diente, wurde er 1971 zum Funkmesswagen 723 003-0 umgebaut. Nach seiner Ausmusterung 1979 ging er durch verschiedene private Vereinshände, zuletzt befand er sich bei den Osnabrücker Dampflokfreunden. (02.03.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 531 in Dortmund (2)

 

Um die  Erprobungsbasis  der E 10-Prototypen zu vergrößern und zudem möglichst schnell Erkenntnisse aus dem Betriebsdienst zu gewinnen, wurde kurz nach Auftragsvergabe  eine fünfte Probelokomotive bestellt: die E 10 005 von Henschel/AEG war nahezu baugleich mit E 10 004. Sie war von 1953 bis Sommer 1978 im Einsatz (ab 1968 als 110 005-6)  und wurde  als letzte Lok der Prototypen nach einer Gesamtlaufleistung von ca. 4.340.000 km am 30. August 1979 ausgemustert. Noch heute ist sie beim DB Museum Nürnberg, Außenstelle Koblenz-Lützel zu besichtigen. Das Foto zeigt die Lok in ihrem langjährigen Heimat-Bw Nürnberg Hbf.  (02.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
110 005 in Nürnberg

 

E 10 003 trifft in Würzburg Hbf auf E 94 272 und eine unerkannt gebliebene 01. (05.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 10 003 in Würzburg (1)

 

E 10 003 war der Henschel/SSW-Erprobungsträger mit Siemens Gummiringfeder-Antrieb. In Würzburg Hbf trifft sie auf eine dort rangierende bayerische R 3/3. (05.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 10 003 in Würzburg (2)

 

E 10 004 von Henschel/AEG mit Sécheron-Antrieb und BBC-Hochspannungssteuerung in ihrem Heimat-Bw Nürnberg Hbf. (02.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 004 in Nürnberg

 

Bei den zuerst gelieferten Loks der Baureihe E 10 waren die seitlichen Schilder noch so angeordnet, wie bei den E10.0 Probe-Lokomotiven. Die Fabrikschilder saßen mittig auf dem Lokrahmen, alle anderen an der Seitenwand. Ferner besaßen diese Loks statt des später verwendeten DB-Logos Guss-Schilder mit dem Schriftzug "Deutsche Bundesbahn", das bei der ersten Serien-Lok E 10 101 im Bw Stuttgart Hbf allerdings bereits fehlt. (09.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 101 in Stuttgart

 

E 10 102 war von 1957 bis 1970 in Heidelberg stationiert und schaut aus dem dortigen Schuppen heraus. Das 1908 errichtete Bahnbetriebswerk prägte mit seinem denkmalgeschützten Sichtmauerwerk das Bahnhofsumfeld bis in die 1970er Jahre. Nach der Schließung 1989 wurde das Areal revitalisiert und dient heute als urbaner Kultur- und Gewerbestandort. (07.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 102 in Heidelberg (2)

 

Die Heidelberger 110 103 auf Rangierfahrt am Stellwerk 8 in Stuttgart Hbf. (07.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
110 103 in Stuttgart

 

E 10 110 (Bw Heidelberg) im Schlepp einer E 41 in Mannheim Hbf. An der E 10 wurden wohl gerade einige Beulen augebessert und grundiert. (08.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 110 in Mannheim

 

Die Frankfurter E 10 167 vor einem Schnellzug in Ulm Hbf. Die damalige Farbgebung bestand aus einer stahlblauen Lackierung, Rahmen und Drehgestelle waren tiefschwarz, das Dach silbern. Zwischen Rahmen und Aufbau war ein weißer Zierstreifen angebracht, der der Lok insgesamt ein elegantes Erscheinungsbild verlieh. (07.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 167 in Ulm

 

Die Stuttgarter E 10 221 sonnt sich neben E 41 224 aus Offenburg im Bw Stuttgart Hbf. (11.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 221 in Stuttgart

 

Die am 26.09.1963 in Dienst gestellte E 10 299 besaß Versuchsdrehgestelle für 200 km/h, die als Erprobungsträger für die künftige Baureihe 103 dienten. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Frühjahr 1967 im Heimat-Bw Nürnberg Hbf war sie bereits wieder auf den Serienzustand zurückgebaut. (02.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 299 in Nürnberg (2)

 

Am 29. Mai 1964 wurde der elektrische Betrieb zwischen Hagen und Köln aufgenommen. Während das Publikum in Hagen Hbf den Sonderzug, bestehend aus den neuen blauen Rheingoldwagen mit der Zuglok E 10 1312 bewunderte, wartete die Reservelok E 10 304 (Bw Dortmund Bbf) etwas abseits vom Geschehen. (29.05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
Eröffnungszug (30)

 

Eine schöne Vergleichsaufnahme zwischen der 1. Bauform der E 10 ("Kastenlok" E 10 116 aus Heidelberg) und der "Bügelfalte" E 10 340 (Bw Stuttgart) im Bw Stuttgart Hbf. (11.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 116 und 340 in Stuttgart

 

Die nagelneue "Bügelfalten" E 10 444 (Abnahme am 22.02.1967) vor einem Schnellzug in ihrem Heimat-Bahnhof Nürnberg Hbf. Diese Bauform wurde ursprünglich für die Rheingold-Loks E 10.12 entworfen und ab E 10 288 auch für die Serienloks der Baureihe E 10 übernommen. (02.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 444 in Nürnberg

 

Die Hamburger E 10 477 (Foto im Bf Hamburg-Altona) wurde im Dezember 1967 ohne umlaufende Regenrinne und ohne geprägte Lokschilder geliefert, zusätzlich aber mit zwei auffälligen Warnstreifen an den Frontseiten versehen. Die Kontraststreifen wurde bei einer HU im AW Opladen im September 1968 wieder entfernt. Nach dem Unfall am 26.05.1983 in Königsdorf (vgl. Bild-Nrn. 37333 - 37340 und 111144 - 111152) wurde die Lok ausgemustert. (12.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 477 in Hamburg

 

01 1097 vom Bw Kassel mit dem F 44 "Roland" bei Göttingen. Im Abschnitt zwischen Bremen und Hannover erreichte der Zug im Sommerfahrplan 1951 bereits eine Reisegeschwindigkeit von 103,4 km/h. (1951) <i>Foto: Helmut Först</i>
01 1097 bei Göttingen

 

01 1105 (Bw Kassel) mit einem Schnellzug bei Göttingen. Anfang der 1950er Jahre fuhren die acht Kasselaner Planloks der Baureihe 01.10 eine durchschnittliche Tagesleistung von knapp 700 km. (1951) <i>Foto: Helmut Först</i>
01 1105 bei Göttingen

 

Die Göttinger 41 346 mit einem aus Länderbahnwagen gebildeten Personenzug bei Göttingen. (1951) <i>Foto: Helmut Först</i>
41 346 bei Göttingen

 

Ende Dezember 1950 kam 23 005 fabrikneu zum Bw Kempten (Allgäu). Bei ihren ersten "Gehversuchen" im Allgäu wurde sie vom Fotograf des BZA München begleitet, der sie hier bei einem Halt im Bahnhof Geltendorf fotografierte. (01.1951) <i>Foto: Engels</i>
23 005 in Geltendorf

 

Die Kemptener 23 005 vor einem Personenzug im Bahnhof Biessenhofen zwischen Kaufbeuren und Günzach. (01.1951) <i>Foto: Engels</i>
23 005 in Biessenhofen

 

Durch das winterliche Allgäu bei Immenstadt rollt die nagelneue 23 005 mit einem Personenzug. Die ersten Fahrten der Lok wurden auch von der Herstellerfirma Henschel begeleitet, die Erkenntnisse für den weiteren Bau der Baureihe gewinnen wollte. (01.1951) <i>Foto: Engels</i>
23 005 bei Immenstadt

 

50 3125 war nur von Februar bis September 1948 in Basel beheimatet. Während dieser Zeit entstand das Bild im Bahnhof Basel SBB. Die 50er dienten als Zugloks auf dem kurzen Stück zwischen Badischen und Schweizerischem Bahnhof, da die Rheinbrücke nur für eine Achslast von 15 t zugelassen war. Auffällig ist das fehlende Eigentumsmerkmal an der Lok, stattdessen wurde an der Rauchkammer das Kürzel des Heimat-Bw angeschrieben, wie es in Kriegszeiten üblich war. Erwähnenswert ist auch die Winterthur-Druckausgleichsvorrichtung auf dem Zylinder sowie die Ausrüstung mit nur einer Lampe. (07.1948) <i>Foto: Jakob Suter</i>
50 3125 in Basel

 

Vermeintlich 50 558 vom Bw Treysa soll hier mit einem Schotterzug die Fuldabrücke bei Guntershausen überqueren. Tatsächlich scheint die Zuglok aber der Baureihe 44 anzugehören. Am 31. März 1945 sprengten deutsche Truppen das aus 13 Bögen bestehende Steinbogenviadukt, um den Feind aufzuhalten. Der Mittelteil der Brücke wurde zerstört und 1952 durch einen einzigen Bogen aus Beton ersetzt. (16.08.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Fuldabrücke Guntershausen (6)

 

Nachdem die offizielle Abnahmefahrt der 82 025 am 04.10.1950 von Kassel nach Hümme und zurück stattgefunden hatte, kam sie zur Erprobung zum Bw Siegen. Dort fanden weitere Probefahrten statt, die der Hersteller Henschel begleitete. Die neue 82 025 wendet hier auf der Drehscheibe im Bw Siegen.  (11.1950) <i>Foto: Slg. Gerhard Moll</i>
82 025 auf Probefahrt (7)

 

93 1096 (Bw Kettwig) im Essener Hauptbahnhof, der durch die Bombardierung der Alliierten in den Jahren 1944 und 1945 völlig zerstört worden war. (07.07.1946) <i>Foto: RBD Essen</i>
93 1096 in Essen

 

Die Corneliusstraße in Bilk ist eine der verkehrsreichsten Straßen in Düsseldorf und die Hauptverbindung vom Süden her in die City. Der Ausbau der Straße machte Anfang 1960 eine Erneuerung der Eisenbahnbrücke, über die die mehrgleisige Bahnstrecke nach Neuß verläuft, erforderlich. Die Erneuerung erfolgte im laufenden Betrieb (!) mit z.T. abenteuerlich anmutenden Hilfsbrücken. (07.1960) <i>Foto: BD Wuppertal (Säuberlich)</i>
Baustelle Corneliusstraße

 

E 10 003 von Henschel/SSW war der Versuchsträger der neuen Baureihe E 10, die mit Siemens Gummiringfeder-Antrieb ausgerüstet worden war. Die Nürnberger Maschine ist hier während der Erprobung durch das BZA München bei Nürnberg unterwegs. (1953) <i>Foto: Engels</i>
E 10 003 bei Nürnberg (2)

 

Ft 28 "Rhein-Isar-Blitz" der "Rheinblitz-Gruppe" mit VT 06 501 und VT 07 502 in Krommenthal im Spessart. (31.05.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Ft 28 in Krommenthal

 

Die Baureihe VT 12.5 war technisch und optisch an das Schwesterfahrzeug der Baureihe VT 08 angelehnt. Allerdings waren die Fahrzeuge von Anfang an für den Bezirksverkehr ausgelegt und hatten daher keinen Speisewagen, zusätzliche Türen in der Wagenmitte und eine engere Bestuhlung in den Großräumen. Denoch liefen die VT 12.5 von Hamburg aus im Fernverkehr nach Bremen, Lübeck, Flensburg und sogar Kopenhagen. Hier wird der VT 12 508 in das Fährschiff "Deutschland" in Großenbrode Kai als Dt 141 "Kobenhavn-Express" (Hamburg - Kopenhagen) zur Fahrt nach Gedser verschifft. (1954) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
VT 12 508 in Großenbrode

 

VT 60 525 vom Bw Heilbronn als Pt 2989 (Neckarelz - Heilbronn) in Gundelsheim mit Schloss Horneck. An der Neckarschleuse herrscht gerade Schiffsstau. (1963) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 60 525 in Gundelsheim

 

140 406 (Bw Offenburg) mit einem Güterzug vor der Kulisse des Salzbergwerks der Südwestdeutschen Salzwerke AG mit Schacht König Wilhelm II. in Bad Friedrichshall. Das Bergwerk wurde von 1899 bis 1994 betrieben und erschuf dabei unterhalb von Bad Friedrichshall und Neckarsulm rund 12 Mio. m³ an Hohlräumen. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
140 406 in Bad Friedrichshall

 

Mit einem kurzen Zug ist die Kornwestheimer 193 016 am Salzbergwerk in Bad Friedrichshall unterwegs. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
193 016 in Bad Friedrichshall1

 

Blick von der Bundesstraße 27 auf die über den Bü an der Bahnhofsstraße in Bad Friedrichshall-Kochendorf fahrende 193 016. Der Bahnübergang ist nicht mehr existent, heute befindet sich genau hier der neue Haltepunkt Kochendorf. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
193 016 in Bad Friedrichshall2

 

Blick auf Gundelsheim und Schloss Horneck von der Neckarschleuse aus. Ein Schnellzug mit einer 110 fährt in Richtung Heidelberg vorbei. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Blick auf Gundelsheim

 

Ein 456 verlässt den Bahnhof Gundelsheim in Richtung Neckarzimmern und fährt an Schloss Horneck vorbei. Die Ursprünge der Burg liegen im Dunklen, man nimmt hierfür die Zeit um 1200 an. In den Jahren 1720/24 erhielt die Anlage im Wesentlichen ihre heutige Gestalt. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
456 in Gundelsheim

 

193 014 (Bw Kornwestheim) steht vor dem im Bahnhof Schwäbisch Gmünd beginnenden Ng 68448 nach Kornwestheim. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
193 014 in Schwäb. Gmünd (1)

 

Im Bahnhof Schwäbisch Gmünd trifft 193 014 vor Ng 68448 auf den hier endenden N 5443 aus Stuttgart mit der Stuttgarter 144 085. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
193 014 in Schwäb. Gmünd (2)

 

Bei Böbingen an der Rems begegnen einander eine 193 und ein 455. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Zugbegegnung bei Böbingen

 

Der Heidelberger 455 406 erreicht als Nt 7309 aus Heidelberg den Bahnhof Neckarelz. (09.1981) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
455 406 in Neckarelz

 

Am 27. Mai 1960 besaß die BD Saarbrücken noch 52 Loks der preußischen Gattung G 10. Innerhalb von 6 Jahren sank der Bestand auf Null. 57 1080 gehörte zu den letzten Saarbrücker G 10. Am 14.11.1965 wurde sie z-gestellt und am 25.04.1966 ausgemustert. (01.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
57 1080 in Saarbrücken

 

38 2307 (Bw Trier) verlässt mit einem Eilzug den Bahnhof Völklingen. Die Verschlusszeit der damaligen Kamera von lediglich 1/125 sec erforderte einen Mitzieher.  (01.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
38 2307 in Völklingen

 

Die ehemalige 42 1886 (WLF, Baujahr 1944) "überlebte" noch einige Jahre nach ihrer Ausmusterung am 18.10.1954 als Heizlok im Bw Homburg (Saar).  (02.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
Heizlok 7001 in Homburg

 

01 1084 vom Bw Kassel befördert den D 74 (Hamburg-Altona - Basel SBB) bei Frankfurt-Eschersheim. (04.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1084 bei Frankfurt

 

Nachdem die wiederauferstandene 01 1104 aktuell in aller Munde ist, lieferte Reinhard Gumbert dankenswerterweise ein Bild aus der Planzeit der Lok: Hier ist die Kasselaner Maschine mit dem D 74 (Hamburg-Altona - Basel SBB) am Einfahrvorsignal der Blockstelle Frankfurt-Eschersheim unterwegs.  (09.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1104 bei Frankfurt (3)

 

01 1101 (Bw Kassel) mit dem D 183 (Zürich - Frankfurt/M - Gießen - Hannover - Bremen - Wilhelmshaven) bei Frankfurt-Eschersheim. (09.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1101 bei Frankfurt (2)

 

01 233 vom Bw Gießen hat bei Frankfurt-Eschersheim den D 383 (München - Hamburg-Altona) am Haken. Die ehemalige 02 005 wurde bereits zwei Wochen später z-gestellt. (09.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 233 bei Frankfurt

 

Die Kasselaner 10 001 rauscht mit dem D 184 aus Wilhelmshaven bei Frankfurt-Ginnheim auf den Frankfurter Hauptbahnhof zu. (11.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
10 001 bei Frankfurt (2)

 

23 028 (Bw Gießen) mit einem nordwärts fahrenden Schnellzug in Höhe der Eü Woogstraße in Frankfurt-Ginnheim. (12.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
23 028 bei Frankfurt (2)

 

78 452 vom Bw Friedberg (Hess) mit N 1732 auf dem Weg zum Frankfurter Hauptbahnhof in Frankfurt-Ginnheim. (13.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
78 452 bei Frankfurt

 

Die Gießener 01 210 hatte im Mai 1961 ihre Neubaukessel erhalten und rollt hier dem E 580 (Celle - Frankfurt/M) durch Frankfurt-Ginnheim. Drei Wochen später wurde die Lok mit dem Dampfende auf der Main-Weser-Bahn nach Nürnberg umstationiert. (13.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 210 bei Frankfurt (3)

 

Der D 184 mit der Kasselaner 10 001 auf der Fahrt nach Zürich bei Frankfurt-Ginnheim. Die 10 blieb bis Frankfurt (M) Hbf am Zug. (13.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
10 001 bei Frankfurt (3)

 

Die Kasselaner 10 001 im südlichen Wende-Bw Frankfurt/M-1. Nach einer Gesamtlaufleistung von rund 1.000.000 km in 10 Jahren wurde sie im Jahr 1968 aufgrund eines Rahmenrisses abgestellt. Seit September 1976 befindet sich die Lok im Dampflokmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg. (23.05.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
10 001 in Frankfurt (6)

 

Ab Ende Mai 1965 fuhren auf der Main-Weser-Bahn planmäßig nur noch moderne E-Loks. Die tägliche Dampfdroge war dort zu Ende gegangen. Bevor vermeintlich die letzten Dampfloks auch noch verschwinden sollten, wurde Gießen als vermutetes letztes Dampfparadies auserkoren. So ging es in den Pfingstferien am Dienstag, den 8. Juni 1965 in die hessische Universitätsstadt, trotz miesester Wettervorhersage. In Gießen angekommen, setzte dort gerade die Friedberger 78 456 vom Zug ab.  (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
78 456 in Gießen

 

In Gießen hat 01 1084 (Bw Kassel) den P 1731 übernommen und startet nun mit kräftigen Auspuffschlägen und, in der Kälte des regnerischen Juni-Tages, aus allen Knopflöchern dampfend gen Kassel. Der ABüm-Wagen an der Zugspitze war wohl eine Überführungsfahrt.  (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1084 in Gießen (2)

 

Die Kasselaner 44 1572 wartet im Bahnhof Gießen auf die Weiterfahrt zu ihrem Einsatz nach Kassel. Für das Personal wird noch Nachschub aus der Kantine gebracht. (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 1572 in Gießen

 

Nach den salbungsvoll-mahnenden Worten der Lokleitung durfte man sich auch als 15-jähriger frei im Bw Gießen bewegen. Dort stand auch das Objekt der Begierde, die Neubaulok 66 001.  (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
66 001 in Gießen (11)

 

In der regnerischen und dampfgeschwängerten Luft des Bw Gießen bereitet sich die Kasselaner Öllok 44 469 gerade zur Ausfahrt vor und machte die ehedem schon düstere Szenerie noch schummeriger. Aus heutiger Sicht ist die daneben stehende E 41 373 vom Frankfurt/M-1 angesichts ihres besonderen chromoxydgrün/beigen Anstrichs fast noch interessanter. (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 469 in Gießen

 

Am Nachmittag übernahm 66 001 im Bahnhof Gießen, leider rückwärts, den P 1743 aus Frankfurt/M und sollte ihn bis Marburg (Lahn) bringen. Dort übernahm eine 50er den Zug bis Kassel. (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
66 001 in Gießen (12)

 

66 001 startet mit P 1743 (Frankfurt/M - Gießen - Marburg/Lahn - Kassel) in Gießen. Da die 66 vorwärts wie rückwärts 100 km/h fahren durfte, spielte die Bespannungsrichtung der Lok im Betriebsdienst keine Rolle. (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
66 001 in Gießen (13)

 

01 1056 rollt durch den Bahnhof Gießen, um anschließend den D 183 nach Kassel zu übernehmen. (08.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1056 in Gießen (3)

 

Am Bw Hanau warten die nicht benötigten und kalt abgestellten 56 492 (z 07.07.1966), 78 352 (z 13.04.1966), 55 5454 (z 30.03.1966), 74 1311 (z 20.10.1965) und 55 5161 (noch nach Stolberg umstationiert) auf ihr weiteres Schicksal. (17.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
Abgestellte Loks in Hanau

 

38 3622 war seit Juni 1944 beim Bw Hanau stationiert. Am 4. August 1965, gut einen Monat nach dieser Aufnahme, verließ sie ihre langjährige Heimat und wurde nach Limburg (Lahn) umbeheimatet. (20.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
38 3622 in Hanau

 

Vorserienlok E 10 004 vom Bw Nürnberg Hbf fährt mit einem Schnellzug am Bw Aschaffenburg in Richtung Spessart vorbei. An der Lok klebt ein Werbeplakat für die IVA in München. (27.06.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 10 004 in Aschaffenburg

 

Südlich von Donauwörth begegnet 103 175 mit IC 121 "Hans Sachs" (Bremen - München) der entgegen kommenden 117 115 vor N 5010 nach Donauwörth bei Bäumenheim. (05.1977) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
Zugbegegnung bei Donauwörth

 

116 007 (Bw Freilassing) fährt mit P 1810 aus Freilassing in den Bahnhof Traunstein ein. (02.1968) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
116 007 in Traunstein

 

144 110 hat in München Hbf den E 3114 nach Donauwörth auf Gleis 21 bereitgestellt. Zuglok auf der anderen Seite war übrigens planmäßig eine Würzburger 118. Rechts steht 118 028, eine von drei E 18, die in der wenig vorteilhaften Farbgebung ozeanblau/beige lackiert wurden. (05.1977) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
144 und 118 in München (1)

 

144 110 (Bw Rosenheim) mit der Würzburger 110 028 in München Hbf. (05.1977) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
144 und 118 in München (2)

 

163 005 rangiert an der EÜ Fröhlichstraße in Augsburg Hbf. Rechts befindet sich das Brauhaus Riegele, die größte Privatbrauerei Augsburgs.  (05.1977) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
163 005 in Augsburg (2)

 

64 284 (Bw München Ost) verlässt mit einem Sonderzug Richtung Markt Schwaben den Münchener Hauptbahnhof. (07.1965) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
64 284 in München

 

E 04 18 führt den E 538 (Innsbruck - München) bei Kufstein. Im Hintergrund ist die Pfarrkirche Kufstein-Zell zu sehen. (08.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 04 18 bei Kufstein (1)

 

E 04 18 hat mit D 64 (Rom - München) soeben den Bahnhof Kufstein verlassen. (08.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 04 18 bei Kufstein (2)

 

E 04 21 vom Bw München Hbf fährt mit P 1871 aus München in Kufstein ein. (08.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 04 21 bei Kufstein

 

E 04 21 auf Rangierfahrt zwischen Hackerbrücke und München Hbf. Die Stellwerke "F 1" (rechts) und "F 2" (links) gingen mit der Inbetriebnahme des neuen Münchener Zentralstellwerks am 10.10.1964 vom Netz. (05.1958) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 04 21 in München (4)

 

E 18 054 (Bw München Hbf) ist mit einem Schnellzug in Rosenheim eingefahren. Im Bw sind neben 70 036 weitere bayerische Pt 2/3 sowie eine preußische G 10 und ein VT 98 abgestellt. (08.1957) <i>Foto: Jürgen Hagemann</i>
E 18 054 in Rosenheim

 

798 798 in seinem Heimat-Bw Tübingen mit dem langjährigen Tübinger Dienststellenleiter Jörg Schulze.  (1986) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
798 798 in Tübingen

 

023 058 mit P 3893 nach Lauda an der Autobahnbrücke der A 3 bei Würzburg-Heidingsfeld. (05.1971) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
023 058 bei Würzburg

 

044 386 (ex 44 1384) startet mit einem Güterzug beladener Zuckerrüben im Bahnhof Lauda. Das Stellwerk I hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 82 Jahre auf dem Buckel, dagegen war die 44er mit ihren 28 Jahren geradezu ein junger Hüpfer. (11.1970) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
044 386 in Lauda (1)

 

050 922 vor dem nur samstags mit einer Heilbronner 50er bespannten P 3895 nach Lauda in Kirchheim (Unterfr). (10.1971) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
050 922 in Kirchheim

 

Ausfahrt der Heilbronner 050 922 mit P 3895 (Würzburg - Lauda) in Gerlachsheim. (10.1971) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
050 922 in Gerlachsheim

 

064 419 vom Bw Heilbronn mit P 3668 nach Wertheim am durchgeschalteten Einfahrsignal von Gamburg. (05.1971) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
064 419 bei Gamburg

 

Seit dem 11. Januar 1970 wurden Ulmer 03 im Umlauf der Crailsheimer 23er eingesetzt, da eine Grippewelle den Crailsheimer Personalbestand dezimiert hatte. Die 03 war beim Lokpersonal so beliebt, dass man in Crailsheim im Sommer 1970 sogar einen eigenen Umlaufplan aufstellte. Zum Sommerfahrplan 1971 endete der Einsatz der Ulmer 03 beim Bw Crailsheim. 003 248 wartet vor dem E 1910 nach Ulm im Bahnhof Lauda auf die Abfahrt. (03.1970) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
003 248 in Lauda (3)

 

003 248 ist mit E 1910 nach Ulm im Bahnhof Aalen angekommen.  (03.1970) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
003 248 in Aalen

 

Für die Schmalspurbahn Nagold – Altensteig wurde 99 193 im Jahre 1927 von der Maschinenfabrik Esslingen gebaut. 40 Jahre lang war sie ausschließlich dort im Einsatz und blieb als einzige der insgesamt 4 gebauten Maschinen erhalten. Heute ist sie auf der Museumsbahn Blonay–Chamby in der Schweiz im Einsatz.  (02.04.1966) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Nagold – Altensteig (88)

 

V 29 952 war zum Ende der Schmalspurbahn Nagold - Altensteig die letzte planmäßig eingesetzte Lok. In der Woche vor Ostern 1966 gab es für sie in Altensteig allerdings nichts zu tun. (02.04.1966) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Nagold - Altensteig (89)

 

99 651 verlässt mit einem Personenzug den Bahnhof Beilstein (Württ). Nach der Stilllegung der Bottwartalbahn stand die Lok vom 22. August 1969 bis 11. Juni 2016 als Denkmallok auf dem ehemaligen Bahnhofsvorplatz in Steinheim (Murr). Im Frühjahr 2021 ging die Lok in das Eigentum des Vereins Öchsle-Schmalspurbahn e.V. über.   (02.1965) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Bottwartalbahn (145)

 

99 651 mit einem Personenzug in Murr an der Murr. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens führte die zögerliche Modernisierung der Bottwartalbahn und der stetig wachsende motorisierte Individualverkehr sowie die parallel geführte Bahnbus-Linie zur frühzeitigen Einstellung des Personenverkehrs. Diese erfolgte mit Beginn des Winterfahrplans am 26. September 1966, der Güterverkehr folgte 2 Jahre später und damit das endgültige Aus für den Schmalspurbetrieb. (02.1965) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Bottwartalbahn (146)

 

003 248 verlässt mit P 2735 nach Lauda den Bahnhof Markelsheim im Taubertal. (04.1971) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
003 248 in Markelsheim

 

Der Ulmer Klassiker mit Münster, Donau und 03 281 vor E 1991 nach Friedrichshafen. (1968) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
03 281 in Ulm (7)

 

Die Offenburger E 41 034 (noch in stahlblau lackiert) überholt als Ersatz für eine ausgefallene Münchener E 10 im Bahnhof Süssen mit dem D 404 nach München die vor P 1249 nach Geislingen wartende Stuttgarter E 10 296. (1968) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
Überholung in Süssen

 

Bis zum Sommerfahrplan 1972 zählte auch Stuttgart Hbf zu den planmäßigen Wendepunkten der Freilassinger 118. Im Sommerfahrplan 1968 bestritten die Loks die Rückfahrt von Stuttgart bis München vor dem D 530, der hier um 13.25 Uhr mit 118 017 einen planmäßigen Halt im Bahnhof Plochingen eingelegt hat. (08.1968) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
118 017 in Plochingen

 

Ein 601 verlässt als ICt 165 "Präsident" nach München den Stuttgarter Hauptbahnhof. (08.1972) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
ICt 165 in Stuttgart

 

E 44 019 (Bw Stuttgart) fährt mit einem Personenzug in den Bahnhof Stuttgart Nord ein. Im Vordergrund warten zwei ET 56 auf die Abfahrt zum Hauptbahnhof. (08.1967) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
E 44 019 in Stuttgart

 

Ein ET 27 erreicht den Bahnhof Stuttgart Nord. Das Stellwerk 2 aus dem Jahr 1925 wurde am 24.03.1973 außer Betrieb genommen. (08.1967) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
ET 27 in Stuttgart

 

Der Waldshuter 798 782 im kleinen Grenzverkehr im Schweizer Bahnhof Koblenz. (05.1974) <i>Foto: Jörg Schulze</i>
798 782 in Koblenz/CH

 

Eigentlich war der P 2819 aus Lichtenfels im Sommer 1971 noch eine planmäßige 01-Leistung. An Sonntagen wurden jedoch viele V 80 des Bw Bamberg, die u.a. im Güterzugdienst auf den Nebenbahnen im Raum Coburg eingesetzt waren, nicht benötigt und waren somit frei für andere Einsätze. Uns so schickte man sonntags eine davon mit dem P 2819 von Lichtenfels nach Hof. Bei Hof-Moschendorf hat 280 003 mit dem 2819 ihr Ziel in Hof Hbf fast erreicht. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
280 003 bei Hof

 

Mit dem E 659 "Frankenland" aus Saarbrücken fährt 001 187 durch Hof-Moschendorf. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 bei Hof (3)

 

Die Hofer 052 425 leistet 044 412 vom Bw Weiden (Oberpf) Vorspann vor einem Güterzug nach Hof in Hof-Moschendorf. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 425 + 044 412 bei Hof

 

Solche lächerlichen Personenzüge wie der P 2245 nach Schwandorf waren schon ein deutliches Zeichen des Niedergangs der Baureihe 01 beim Bw Hof. In Höhe des Bahnbetriebswerk hat 001 168 keine Mühe mit den drei Wägelchen in der Ausfahrt aus Hof Hbf. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 in Hof (5)

 

Den Tag beschloss wie immer der E 1655 aus Stuttgart, den diesmal 001 202 gegen 17.45 Uhr ins Ziel nach Hof Hbf bringt. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 in Hof (5)

 

Der nächste Morgen begann mit einem strammen Fußmarsch von der Hofer Jugendherberge nach Döhlau, wo gegen 8.25 Uhr der P 2202 aus Schwandorf mit 001 168 erwartet wurde. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 bei Hof (4)

 

001 088 mit dem E 1648 nach Kaiserslautern auf der Saalebrücke in Hof-Moschendorf. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 088 bei Hof (4)

 

052 500 (Bw Schweinfurt) mit P 2826 nach Lichtenfels zwischen Hof-Moschendorf und Oberkotzau. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 500 bei Hof

 

Um 13.00 Uhr hatte der E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken den Hauptbahnhof in Hof verlassen und taucht wenige Minuten später bei Döhlau mit 001 187 auf. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 bei Hof (4)

 

15 Minuten hinter dem E 658 folgte wie immer der D 852 nach Nürnberg über Bamberg, bespannt mit 001 202 bei Döhlau. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 bei Hof (2)

 

001 168 mit dem P 2828 nach Neuenmarkt-Wirsberg zwischen Döhlau und Oberkotzau. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 bei Hof (5)

 

Die ehemalige 02 003 hatte den D 853 bei Döhlau am Haken, der hinter der Lok die DR-Kurswagen beförderte, die in Hof Hbf auf den D 145 nach Görlitz übergingen. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 bei Hof (4)

 

Mit dem an diesem Tag wieder mit 01-bespannten P 2819 aus Lichtenfels (vgl. Bild-Nr. 116722) rollt 001 111 bei Döhlau auf Hof zu. Der Hang ist heute komplett mit Einfamilienhäusern zugebaut. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 111 bei Hof (5)

 

Fünf Minuten hinter dem P 2819 folgte der E 1863 aus Würzburg, bespannt mit 001 088 bei Döhlau. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 088 bei Hof (5)

 

Das Nachmittagsprogramm begann mit dem P 2282 aus Marktredwitz, der mit 001 181 um 15.45 Uhr ohne Halt durch Hof-Moschendorf fuhr. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 181 bei Hof (2)

 

053 087 (Bw Hof) mit einem Nahgüterzug nach Neuenmarkt-Wirsberg bei Hof-Moschendorf. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
053 087 bei Hof (2)

 

Mit dem E 1794 nach Stuttgart ist 001 111 bei Hof-Moschendorf unterwegs. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 111 bei Hof (6)

 

001 229 hat mit dem E 659 "Frankenland" aus Saarbrücken in Hof-Moschendorf sein Ziel fast erreicht. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 229 bei Hof (2)

 

001 234 (ex 02 003) mit P 2243 nach Schwandorf kurz vor Hof-Moschendorf, wo der Zug um 16.36 Uhr einen Halt hatte. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 bei Hof (5)

 

044 597 (Bw Weiden/Oberpf) hat mit einem Güterzug nach Weiden soeben den Hofer Güterbahnhof verlassen. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 597 bei Hof (2)

 

052 890 (Bw Hof) mit einem B3yg-Pärchen als P 4419 nach Oberkotzau bei Hof. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 980 bei Hof

 

Vier Minuten hinter dem P 4419 kam 052 817 mit dem P 2285 nach Marktredwitz bei Hof angeräuchert. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 bei Hof (3)

 

Als dritter Dampfzug innerhalb von 9 Minuten (!) erschien 001 088 mit dem P 2852 nach Lichtenfels bei Hof-Moschendorf auf der Bildfläche. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 088 bei Hof (6)

 

Als vierter Dampfzug innerhalb einer Viertelstunde folgte noch die Hofer 050 411 mit einem Güterzug in der Ausfahrt aus Hof Hbf. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
050 411 bei Hof

 

Dampfzug Nr. 5 zwischen 17.25 Uhr und 17.45 Uhr war 001 168 mit dem E 1655 aus Stuttgart, der in Kürze Hof Hbf erreichen wird. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 bei Hof (6)

 

Beim Rückmarsch von Hof-Moschendorf zum Bw Hof war 001 168 aus dem E 1655 bereits dort zum Restaurieren eingetroffen. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 in Hof (6)

 

001 187 trifft mit E 1649 aus Ludwigshafen in Hof Hbf ein. Wie immer war dies der letzte bei Tageslicht fotografierbare 01-Zug. Zudem schloss damals um 20.00 Uhr die Hofer Jugendherberge ihre Pforten. Wollte man nicht in der Halle des Bahnhofs übernachten, hieß es rechtzeitig dort zu sein. (19.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Hof (7)

 

Nachdem die Jugendherberge damals erst um 8.00 Uhr öffnete, konnte als erster Zug des Tages der E 1648 fotografiert werden, der hier mit 001 192 um 8.34 Uhr den Hofer Hauptbahnhof verließ. (20.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 192 in Hof (5)

 

An einem regnerischen Sommertag wartet E 10 1240 (Bw Heidelberg) in Dortmund Hbf auf die Abfahrt des F 22 "Rheinpfeil" nach München. (07.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1240 in Dortmund

 

Die 1962 in kobaltblau/beige abgelieferte E 10 1266 wartet in Mannheim Hbf auf ihren nächsten Einsatz. Kurze Zeit später erhielt sie die gängige TEE-Farbe in purpurrot/beige. (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1266 in Mannheim

 

In den 1960er Jahren bemühte sich die Bundesbahn unter dem wachsenden Konkurrenzdruck der anderen Verkehrsträger, ihr Angebot durch Verkürzung der Fahrzeiten zu verbessern. Dazu musste die Höchstgeschwindigkeit der elektrischen Triebfahrzeuge gesteigert werden. Fernzüge wie „Rheingold“ und „Rheinpfeil“ fuhren mit der E 10.12 bereits Tempo 160. In der Zukunft sollten aber Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h erreicht werden. So arbeiteten ab März 1961 Industrie und Bundesbahnzentralamt München an einer Lokomotive, die 6.000 kW Dauerleistung über zwei dreiachsige Drehgestelle auf die Schienen bringen sollte. Um neue Drehgestelle, Antriebe, Stromabnehmer und Steuerungen auszuprobieren, rüsteten die Firmen zunächst Lokomotiven der Baureihe E 10 mit den entsprechenden Teilen aus. Auf der Strecke Bamberg – Forchheim wurden 1963 Probefahrten durchgeführt, bei denen zunächst die E 10 299 und E 10 300 die Geschwindigkeit von 200 km/h erreichten. Im Sommer 1963 folgte E 10 1270. Die Versuchsfahrten waren so erfolgreich, dass noch im gleichen Jahr der Auftrag für vier Prototypen der neuen Baureihe E 03 an die Industrie ging. Der Versuchszug mit E 10 1270 mit Meßwagen H "5017 München" des BZA München wurde im Bahnhof Forchheim angetroffen. (08.1963) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 10 1270 in Forchheim (4)

 

Die frisch in purpurrot/beige umlackierte E 10 1309 in ihrem Heimat-Bw Nürnberg Hbf. (02.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1309 in Nürnberg (2)

 

E 10 1310 in ihrem Heimat-Bw Nürnberg Hbf. Im Oktober 1963 begann die Auslieferung der Loks E 10 1308 - 1312 für den "Rheinpfeil". Der einzige optische Unterschied zur vorherigen Serie der E 10.12 (1265 - 1270) bestand in der umlaufenden Griffstange unter den Frontfenstern und dem zugehörigen Trittrost an der Rahmenoberkante. (02.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1310 in Nürnberg (2)

 

Die Nürnberger E 10 1312 im Bw München Hbf. Am 1. Januar 1968 wurden die E 10.12 in die Baureihe 112 umgezeichnet. Dabei behielten sie ihre Ordnungsnummer, nur die zur Unterscheidung vorangestellte „1“ fiel weg, so dass die 11 Loks die Nummern 112 265 bis 112 270 und 112 308 bis 312 erhielten.  (04.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1312 in München

 

VT 32 016 vom Bw Kempten (Allgäu) auf dem Bodenseedamm in Lindau. (08.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 32 016 in Lindau

 

VT 33 224 (Bw Bielefeld) mit VT 45 502 und einem VS 145 als P 2665 (Bielefeld - Herford) bei Oelde. (05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 33 224 bei Oelde

 

VT 36 500 vom Bw Wuppertal-Steinbeck im Bauzugeinsatz im Bahnhof Werdohl. Im Hintergrund ist das neue Dr S2-Stellwerk "Wf" zusehen, das 1965 von der BD Wuppertal mit 40 Stelleinheiten in Betrieb genommen wurde. 2011 wurde es abgerissen. (11.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 36 500 in Werdohl (1)

 

VT 36 500 vom Bw Wuppertal-Steinbeck half bei den Elektrifizierungsarbeiten der Ruhr-Sieg-Strecke mit. Im Bahnhof Werdohl transportierte er einen Bagger zur Baustelle. (11.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 36 500 in Werdohl (2)

 

212 208 mit 212 210 (beide vom Bw Kornwestheim) im Bw Friedrichshafen am Bodensee. Dahinter schaut noch die Ulmer 003 281 hervor. (09.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
212 208 in Friedrichshafen

 

Die Baureihe 215 war im alten Baureihenschema als V 163 geplant. Der Hauptgrund für den Bau der Baureihe lag darin, dass die Baureihe 218 noch nicht die Serienreife erreicht hatte, die DB aber die noch vorhandenen Dampflokomotiven unbedingt ersetzen wollte. Die Lokomotiven sollten daher später in die Baureihe 218 umgebaut werden können, wozu sie bereits den um 400 Millimeter verlängerten Lokkasten anderer bis dahin nur als Prototyp vorhandener Baureihen bekamen. Der im Dezember 1968 an das Bw Ulm gelieferte Prototyp 215 001 wurde fast noch fabrikneu während einer Personalschulungsfahrt im Bw Radolfzell angetroffen. (02.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
215 001 in Radolfzell

 

Die Baureihe 215 hatte einen dieselhydraulischen Antrieb. Dieser erfolgte über Kardanwellen vom mittig angeordneten Getriebe zu den beiden zweiachsigen Drehgestellen. So wurden über Radsatzgetriebe jeweils beide und somit alle Achsen angetrieben. Ein Wendegetriebe ermöglichte den Richtungswechsel. Ein Hilfsdieselmotor konnte bei abgestellter Lokomotive als Luftpresser arbeiten und die Batterien nachladen, somit mussten die Fahrzeuge nicht zwingend in der Nähe eines Fremdstromanschlusses stehen. Im Gegensatz zu anderen Baumustern der V-160-Familie wurden die Baureihe 215 direkt zusätzlich mit Zwangsdurchlaufkesseln für die Dampfheizung von Reisezugwagen ausgerüstet. 215 001 steht vor einem Eilzug in ihrem Heimat-Bahnhof Ulm Hbf. (07.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
215 001 in Ulm

 

Die im März 1969 beim Bw Ulm in Dienst gestellte 215 005 zu Gast im Bw Lindau. (09.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
215 005 in Lindau

 

215 008 (Inbetriebnahme am 12.07.1969 beim Bw Ulm) im Bw Friedrichshafen. (12.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
215 008 in Friedrichshafen

 

215 071, am 30.10.1970 fabrikneu an das Bw Ulm geliefert, in ihrem Heimat-Bw. (11.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
215 071 in Ulm

 

Leider ist der Aufnahmeort der V 100 2035 vom Bw Frankfurt-Griesheim nicht überliefert. (05.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 100 2035 in ?

 

V 100 2092 (Bw Nördlingen) mit V 100 1342 (Bw Villingen) im Bw Ulm. (03.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 100 2092 in Ulm

 

V 100 2185 (Bw Nördlingen) zu Gast im Bw Nürnberg Hbf.  (04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 100 2185 in Nürnberg

 

V 100 2222 (Bw Kornwestheim) rangiert 39 196 im Bw Stuttgart Hbf. (09.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 100 2222 in Stuttgart

 

V 100 2227, die während ihrer gesamten Einsatzzeit vom 09.02.1964 bis 10.06.1998 beim Bw Kornwestheim stationiert war, im ehemaligen Bw Geislingen an der Steige. (07.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
V 100 2227 in Geislingen

 

Im November 1950 lieferte Krupp in Essen die Lok 82 001 als erste Neubaulokgattung der DB nach dem Krieg ab. Sie ging auf Planungen aus dem Jahr 1939 zurück, wonach eine leistungsfähige fünffach gekuppelte Lok als Ablösung für die diversen Länderbahn-Rangierloks, insbesondere der preußischen T 16¹, vorgesehen war. Ironie der Geschichte war, dass die pr. T 16¹ letztlich die Baureihe 82 noch überlebte. (11.1950) <i>Foto: Werkfoto</i>
82 001

 

Die im April 1968 in Dienst gestellte 112 488 vom Bw Frankfurt/M-1 wurde vier Wochen später im Bw Haltingen angetroffen. (05.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
112 488 in Haltingen

 

E 10 1265 (Bw Heidelberg) wurde in den Anfangsjahren nicht nur vor hochwertigen Reisezügen eingesetzt, für eine Füllleistung wurde auch schon mal ein nicht standesgemäßer Eilzug bespannt, wie hier in Mannheim Hbf. Der Aufkleber an der Lokseite wirbt für die IVA in München. (08.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1265 in Mannheim (3)

 

E 10 1266 (Bw Heidelberg) übergibt in Basel SBB den TEE 10 "Rheingold" nach Geneve an eine Schweizer Lok. (09.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1266 in Basel (2)

 

E 10 1269 (Bw Frankfurt/M-1) verlässt mit TEE 77 "Helvetia" den Hamburger Hauptbahnhof und wird gegen 17.00 Uhr den Zielbahnhof in Altona erreichen. Der TEE 77 erreichte über eine Entfernung von 865 km mit sieben Zwischenhalten von Zürich bis Hamburg eine Reisegeschwindigkeit von 105,3 km/h und war damals einer der schnellsten Züge der DB. (08.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1269 in Hamburg

 

E 10 1268 (Bw Heidelberg) wartet vor dem TEE 22 "Rheinpfeil" nach München auf die Abfahrt in Dortmund Hbf. Die Heidelberger Lok blieb von Dortmund bis Frankfurt/M am Zug und übergab dort an eine Schwesterlok bis Nürnberg. Bis München bespannte dann eine Vorserien 103 den Zug. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1268 in Dortmund

 

Mit dem ab Sommerfahrplan 1962 eingesetzten "neuen" Rheingold setzte die DB Maßstäbe im internationalen Fernverkehr, sowohl was den angebotenen Komfort betraf, als auch die erreichte Reisegeschwindigkeit. Erstmals nach dem Krieg wurde wieder planmäßig eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgefahren. Dafür brauchte man geeignete Lokomotiven, die zudem mit einem ansprechenden Äußeren dem repräsentativen Anspruch dieses Zuges gerecht werden sollten. Eine Neuentwicklung kam angesichts der geringen Stückzahl nicht in Frage. Vielmehr bot es sich an, die in Serienproduktion befindliche Schnellzuglok Baureihe E10.1 entsprechend zu adaptieren. Der große Erfolg des neuen "Rheingold" veranlasste die DB, nur ein Jahr später auch den Korrespondenz-Zug "Rheinpfeil" auf das neue Wagenmaterial umzustellen. Hierfür wurden fünf weitere Loks eingeplant. Im Oktober 1963 begann die Auslieferung der Loks E 10 1308 - 1312 für den "Rheinpfeil". E 10 1312 präsentiert sich in ihrem Heimat-Bw Nürnberg Hbf.  (02.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1312 in Nürnberg (1)

 

Neben den kobaltblau/beige lackierten E 10 1265 bis 1270 des "Rheingold" wurden auch die Loks des "Rheinpfeil" anfangs in dieser Farbe ausgeliefert. Eine Umlackierung in die neuen TEE-Farben rot/beige erfolgte erst 1966. E 10 1312 zeigt sich in neuer Lackierung in ihrem Heimat-Bw Nürnberg Hbf. (02.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
E 10 1312 in Nürnberg (2)

 

Ab 1963 wurden alle noch vorhandenen Vorkriegsbaureihen der ET 25, ET 31/32, ET 55 und ET 65 bei der DB grundlegend überholt und im Ausbesserungswerk Stuttgart-Bad Cannstatt mit einer neuen einheitlichen Kopfform, dem sogenannten Cannstatter Kopf, versehen und kamen im Stuttgarter Vorortverkehr zum Einsatz. Dabei wurden zum Teil auch die Steuerwagen (ES) zu Mittelwagen (EM) umfunktioniert und somit eine Familie äußerlich ähnlicher dreiteiliger Triebwagen begründet. Diese Triebzüge fuhren in der Zusammensetzung Triebwagen (ET) + antriebsloser Mittelwagen (EM) + Triebwagen (ET). Der ET 25 003 ist in Esslingen als Rangierfahrt unterwegs. (10.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 25 003 in Esslingen

 

Der ET 27 wurde als Nahschnellverkehrszug für Ballungsräume konzipiert. Er bestand aus je zwei Trieb- und einem Mittelwagen ohne Antrieb. Die Züge führten die erste und zweite Wagenklasse und verfügten über einen Gepäckraum. In Esslingen sind die fabrikneuen ET 27 002 (links) und ET 27 003 eingetroffen. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 27 in Esslingen

 

Im Alltag konnte sich der ET 27 aufgrund des schwachen Trafos und der geringen Antriebsleistung, die durch den niedrigen Fahrzeugboden von 905 Millimetern bedingt war, nicht bewähren. Damals waren Bahnsteige mit einer Höhe von 380 mm üblich. Nur wenige Bahnsteige wiesen bereits 550 oder 760 mm Höhe auf. Unausgereift war auch die Bedienung der Türen: Weit entfernt von der bequemen Betätigung heutiger Wagentüren per Knopfdruck waren die Türen der ET 27 von vielen Fahrgästen nur mit Hilfe Mitreisender oder des Zugpersonals zu öffnen. ET 27 004 (mit ET 27 002) steht im Bahnhof Esslingen. (06.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 27 004 in Esslingen

 

Verbindung zweier ET 27 (ET 27 002 mit 004) über die Scharfenbergkupplung. Die starre Mittelpufferkupplung ermöglicht ein selbsttätiges Kuppeln sowie ein einfaches und vor allem sicheres Entkuppeln. (06.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
ET 27-Verbindung

 

Der ET 27 004 wurde als Nahverkehrszug der Zukunft auf der IVA in München vorgestellt. Im späteren Alltagsbetrieb bewährte sich das Fahrzeug jedoch nicht, weshalb er nur in 5 Exemplaren gebaut wurde. (09.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
IVA München (19)

 

Der VT 11 stand für luxuriöses Reisen im internationalen Trans-Europ-Express-Verkehr (TEE) der 1950/60er Jahre. Die Mittelwagen bestanden aus Abteilwagen mit Seitengang, Großraumwagen mit Mittelgang, Speisewagen mit Barraum und Küchenwagen mit Speiseraum. Im Großraumwagen war die Bestuhlung in oder gegen die Fahrtrichtung drehbar, wobei jede Sitzreihe ihre jeweils eigenen Fenster links und rechts hatte. Sämtliche Wagen besaßen eine eigene Klimaanlage. VT 11 5003 wurde in seinem Heimat-Bw Hamburg-Altona angetroffen. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 11 5003 in Hamburg

 

VT 11 5002 wartet im Bahnhof Hamburg-Langenfelde auf den nächsten Einsatz.  (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 11 5002 in Hamburg

 

Mit Einführung des des zweistündig getakteten Intercity-Verkehrs im Jahr 1971 - zunächst ausschließlich mit der 1. Klasse - ergänzten die ehemaligen noblen TEE-Züge der Baureihe VT 11.5 (ab 1968: 601) die lokbespannten Züge. Statt des "TEE"-Emblems pragte nun an den Stirnseiten das neue "InterCity"-Signet, so wie an 601 019 im Bw München Hbf. (07.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
601 019 in München

 

Mit der Gründung der Deutschen Bundesbahn wurden 11 in der Bizone verbliebene Triebwagen übernommen, die gemäß des neuen Nummernplans des RZA München vom 17. Oktober 1947 als Baureihe VT 32 eingereiht wurden. Dabei handelte es sich um vierachsige Dieseltriebwagen der Einheitsbauart, die mit MAN-Zweiwellen-Motoren L 2x6V 17,5/18 mit 420 PS (309 kW) Leistung ausgerüstet waren. Die Triebwagen gehörten zur Skizzenblatt-/Gattungsbezeichnung BC4ivT-34b mit Einheitsgrundriss 1935 und besaßen dieselelektrische Kraftübertragung. Ab 1960 wurden alle VT 32 beim Bw Kempten zusammengezogen. Im September 1964 wurde VT 32 016 als einer der letzten VT 32 ausgemustert. Im Bw Kempten (Allg) wartet er auf sein Ende. (08.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 32 016 in Kempten

 

Der 1936 als VT 137 164 in Dienst gestellte VT 33 215 in seinem Heimat-Bw Bielefeld. Dort wurde er auch am 02.08.1967 ausgemustert. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 33 215 in Bielefeld

 

Auch VT 33 225 stand im Mai 1967 im Bw Bielefeld bereits auf der Abschussliste. Wie das Schwesterfahrzeug VT 33 215 wurde er am 2. August 1967 ausgemustert. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 33 225 in Bielefeld

 

VT 33 225 (ex DRB 137 193) und VT 45 504a (ex DRB 137 326) im Bw Bielefeld. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 33 und VT 45 in Bielefeld

 

Der Bielefelder VT 33 224 mit VS 145 006 in Vorhelm zwischen Neubeckum und Ahlen (Westf). Der Bahnhof Vorhelm wurde im Mai 1988 nach 101 Jahren stillgelegt.  (08.02.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 33 224 in Vorhelm

 

Blick in den Führerstand des VT 36 500 vom Bw Wuppertal-Steinbeck, der auf der Ruhr-Sieg-Strecke bei den Elektrifizierungsarbeiten eingesetzt wurde. (10.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
Führerstand des VT 36 500

 

VT 36 514 (Bw Wuppertal-Steinbeck) im Bauzugeinsatz während der Elektrifizierungsarbeiten im Bahnhof Altena. (11.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 36 514 in Altena

 

VT 36 518 (Bw Köln-Nippes) mit einem VS 145 als Pt 3818 nach Köln Hbf in Ennepetal-Milspe. (08.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 36 518 in Ennepetal

 

VT 60 505 (Bw Rheine) steht als E 859 nach Gronau (Westf) abfahrbereit in Gleis 26 des Dortmunder Hauptbahnhofs. (03.1959) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 505 in Dortmund

 

VT 60 517 (ex DRB 137 377) am Ende seiner Karriere im Bw Gießen. Ein halbes Jahr nach dieser Aufnahme wurde er abgestellt. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 517 in Gießen

 

VT 60 510 (ex DRB 137 358) sonnt sich im Bw Gießen. Bei ihm handelt es sich um einen vierachsigen Triebwagen, der mit 225 PS Motorleistung vornehmlich für den Einsatz auf Nebenbahnen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h beschafft worden war. Die geringe Motorleistung konnte durch die Leichtbauausführung des Fahrzeugs wieder wettgemacht werden. Gemeinsam mit den 360 PS-Hauptbahntriebwagen VT 36 gehörten sie zu den beiden einzigen Dieseltriebwagentypen mit hydraulischer Kraftübertragung, die die Reichsbahn in einer größeren Serie beschaffte. In den 1950er Jahren wurden die VT 60 modernisiert und mit Polstersitzen in der früheren 3. Klasse ausgestattet. (30.08.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 60 510 in Gießen

 

VT 33 802 war einer von drei Triebwagen, die 1957 von der US-Army beschafft wurden. Sie waren stets Eigentum der US-Army und wurden durch die Deutsche Bundesbahn nur unterhalten. Hier steht der Triebwagen in Stuttgart vor einem VT 08.5, der ebenfalls zur US-Army gehörte. Der 1973 ausgemusterte VT 33 802 landete in Italien (Udine) beim Unternehmen Friaul Motor Alfredo Bulfone, der zahlreiche ehemalige DB-Dieselfahrzeuge aufkaufte. 1994 wurde er verschrottet. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
VT 33 802 in Stuttgart

 

Die Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn war ein ab 1906 eingeführter Bahnbetrieb zur Personenbeförderung zwischen der Landgemeinde Blankenese und den Städten Altona (Elbe) bzw. Hamburg. Sie gilt als der technische und organisatorische Vorläufer der heutigen S-Bahn Hamburg. Ab dem 1. Oktober 1907 wurden die ersten Elektrotriebzüge eingesetzt, seit Januar 1908 konnte die Strecke von Blankenese bis Ohlsdorf auf ihrer ganzen Länge elektrisch betrieben werden. Von 1924 bis 1933 erfolgte jetzt in der Regie der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft die Lieferung von 57 Doppeltriebwagen der Achsfolge Bo'2'2' mit jeweils einem zweiachsigen motorisierten und zwei unmotorisierten Drehgestellen in damals moderner Stahlbauweise mit Tonnendach von den Unternehmen Wismar, WUMAG, WASSEG und BBC. Die Wagenkonstruktion mit Türen auf beiden Seiten für jedes Abteil war von den preußischen Abteilwagen abgeleitet. Sie wurden mit Wechselstrom (6 KV, 25 Hz) betriebenen, hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h und waren sämtlich im Nw Ohlsdorf beheimatet. Das Bild zeigt die Triebwagen elT 1597 (Bj 1925) + 1610 + 1635 + 1605 bei der Einfahrt in den S-Bahnhof Hamburg Berliner Tor. 1952 erhielten die Triebwagen die Baureihenbezeichnung ET 99. (10.04.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
S-Bahn Hamburg (91)

 

elT 1644 (späterer ET 99 051, Baujahr 1933) begegnet bei Hamburg-Dammtor der Altonaer 74 1307, die mit einem Postzug unterwegs ist. (11.04.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
S-Bahn Hamburg (92)

 

ET 25 019 als T 2574 auf der Wehratalbahn von Schopfheim nach Bad Säckingen vor der katholischen Kirche Sankt Ulrich in Öflingen (Baden). (1954) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
ET 25 019 bei Öflingen

 

Die Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen (SWDE) ließ nach dem Zweiten Weltkrieg den im Krieg ausgebrannten ET 25 026 wiederaufbauen, um mit ihm Versuchsfahrten durchführen zu können. Die Deutsche Bundesbahn übernahm den Triebwagen später als ET 255 01 und setzte ihn im Reisezugverkehr ein. Der Triebwagen erhielt eine elektrische Bremse und eine Magnetschienenbremse und war damit auch für den Einsatz auf der Höllentalbahn geeignet. Hier ist er als T 1544 nach Freiburg im Höllental bei Hirschsprung unterwegs. (06.1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
ET 255 01 bei Hirschsprung

 

ETA 176 005 mit ESA 176 005 als E 829 (Kassel - Bebra) im Fuldatal bei Röhrenfurth. (15.08.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
ETA 176 005 bei Röhrenfurth

 

ETA 177 102 und ETA 177 112 mit zwei Beiwagen fahren als P 1302 (Hann. Münden ab 12.43 Uhr - Kassel Hbf an 13.18 Uhr) in den Bahnhof Speele ein. (17.05.1959) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
ETA 177 102 + 112 in Speele

 

Bei Mottgers leisten die Fuldaer V 100 2004 und V 100 2017 der Bebraer 44 1264 (?) Vorspann vor einem Güterzug. Die Vorspanndienste der bergfahrenden Güterzüge wurden wegen der anstehenden Elektrifizierung der Nord-Süd-Strecke notwendig, um die Verrauchungen in den Tunneln zu minimieren. Das Fragezeichen hinter der von Carl Bellingrodt vermeintlich identifizierten 44 1264 bezieht sich auf den Umstand, dass die Lok seit Januar 1958 eine Ölfeuerung besaß. (15.09.1962) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 100 2004 + 2017 b.Sterbfritz

 

Die beim Bw Wuppertal-Steinbeck beheimateten V 36 wurden schon ab 1948 im Reisezugdienst zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Gevelsberg West eingesetzt, anfangs allerdings noch nicht im Wendezugdienst. Als Reisezugwagen dienten damals die im Triebwagenbetrieb noch nicht mehr benötigten Steuerwagen VS 145 und Beiwagen VB 147. Mit einer solchen Garnitur ist V 36 104 vom Bw Wuppertal-Steinbeck am Oskarsteg in Wuppertal-Unterbarmen, unmittelbar an Carl Bellingrodts Wohnung in der Siegesstraße 94 (oben mit dem berühmten Balkon) unterwegs. (05.06.1950) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 36 104 in Wuppertal

 

V 65 009 vom Bw Marburg (Lahn) vor P 2059 von Marburg über Frankenberg (Eder) nach Korbach im Bahnhof Wetter (Hessen).  (08.07.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 65 009 in Wetter/Hessen (3)

 

V 80 003, während ihrer gesamten Einsatzzeit von 1952 bis 1977 in Bamberg stationiert, schiebt den P 2210 von Markt Erlbach nach Nürnberg Hbf aus dem Bahnhof Fürth (Bay). Vor den Mitteleinstiegswagen laufen Eilzugwagen der Bauart C4ylb43-52 in purpurroter Farbgebung mit Steuerwagen an der Zugspitze. (25.04.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 80 003 in Fürth

 

Die erste fertiggestellte Lok der Baureihe V 80 (V 80 006) erhielt ihre Abnahme in der Zeit vom 15. bis 28. November 1952 im EAW Opladen. In diesem Zusammenhang erwischte Carl Bellingrodt die Lok vor einem Versuchszug des EAW in Wuppertal-Oberbarmen. (23.11.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 80 006 in Wuppertal

 

Der Fernschnellzug "Montan-Express" ging zwei Jahre nach der Gründung der Montanunion, einer Vorläuferorganisation der Europäischen Union, zum Sommerfahrplan 1953 in Betrieb. Deutschland und Luxemburg waren Gründungsmitglieder. Folgerichtig wurde eine Zugverbindung zwischen Luxemburg und dem Rhein-Main-Gebiet als westdeutschem Wirtschaftszentrum eingerichtet. Gefahren wurde die Verbindung zunächst mit zwei Triebwagen der Baureihe VT 04 der Deutschen Bundesbahn. Sie führten ausschließlich die (alte) 2. Klasse. VT 04 501 fährt als Ft 231 "Montan-Express" (Frankfurt/Main — Luxemburg) aus Trier Hbf aus.  (24.04.1954) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
VT 04 501 in Trier (2)

 

Die "Rheinblitz"-Gruppe spielte beim Aufbau eines neuen Schnellzugnetzes nach dem Krieg zwischen Nord- und Süddeutschland eine entscheidende Rolle. Zwischen Köln und Mainz verkehrten bis zu vier gekuppelte Einheiten, die anfangs mit Vorkriegs-VT, später zunehmend mit VT 08 und ab 1958 komplett mit VT 08 gefahren wurden. Die "Rheinblitz"- Gruppe bestand aus dem FT 7/8 "Rheinblitz" (Köln - Basel), FT 27/28 "Rhein-Isar-Blitz" (Dortmund - Stuttgart - München) und dem FT 37/38 "Rhein-Donau-Blitz" (Dortmund - Frankfurt -Regensburg). Eine Vierer-Einheit mit VT 06 104 vor einem weiterem VT 06, einem VT 07 sowie einem VT 06 am Zugschluss ist als FT 8 "Rheinblitz" in Bingerbrück unterwegs. (31.07.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
"Rheinblitz" in Bingerbrück -1

 

Eine Vierer-Garnitur der "Rheinblitz"-Gruppe FT 8 nach Basel, FT 28 nach München und FT 38 nach Regensburg mit dem führenden VT 06 501 in Bacharach. Dem VT 06 501 folgen ein VT 08 und zwei weitere VT 06. (01.08.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
"Rheinblitz" in Bacharach

 

VT 06 502 mit einem VT 08, VT 07 und VT 08 als FT 8 "Rheinblitz" im Rheintal bei Hirzenach. (08.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
"Rheinblitz" in Hirzenach

 

220 016 mit 220 076 vor einem Eilzug nach Cuxhaven bei Burweg. (03.1983) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
220 016 + 076 bei Burweg

 

Südlich von Meppen müht sich 043 196 mit einem 2000 t Erzzug bei Hemsen (Ems) ab.  (04.1975) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
043 196 bei Hemsen (1)

 

043 196 (ex 44 1203) gehörte zu den drei 44ern, die ausgerechnet während der Ölkrise 1973 noch auf Ölhauptfeuerung umgebaut wurden. Nach einer Gesamtlaufleistung von 2.020.824 km wurde sie als eine der letzten ölgefeuerten Dampfloks der DB am 27.10.1977 ausgemustert und fand anschließend einen Platz als Denkmal am Bahnhof Salzbergen. Hier dampft sie bei Hemsen (Ems) vorbei. (04.1975) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
043 196 bei Hemsen (2)

 

043 196 passiert mit einem Erzzug aus Emden den ehemaligen Haltepunkt Hemsen (Ems), der zu diesem Zeitpunkt noch eine besetzte Blockstelle war. (04.1975) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
043 196 bei Hemsen (3)

 

Die Oldenburger 220 081 rauscht mit einem Eilzug nach Norddeich durch den ehemaligen Haltepunkt Hemsen (Ems). (04.1975) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
220 081 bei Hemsen

 

218 189 (Bw Flensburg) und die mit Rangierarbeiten beschäftigte 260 279 (Bw Flensburg) in Kiel Hbf. Das Stellwerk "Kp" (Kiel Personenbahnhof) aus dem Jahr 1925 ging am 16.10.2001 außer Betrieb und wurde im Juni/Juli 2002 abgerissen. (07.1981) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
218 und 260 in Kiel

 

Ein Husumer 515 mit angehängtem 815 766 fährt in Kiel Hbf ein. (07.1981) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
515 in Kiel

 

Ein 601 als "Alpen-See-Express" Dt 13424 nach Dortmund im Münchener Hauptbahnhof.  (1980) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
601 in München (3)

 

103 227 führt den EC 75 "Tiziano" (Hamburg-Altona - Frankfurt/M - Basel SBB - Gotthard - Milano C) im Haunetal bei Neukirchen. (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
103 227 bei Neukirchen

 

120 124 mit einem Dg an den Fischteichen südlich von Neukirchen (Haunetal). (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
120 124 bei Neukirchen

 

An den Fischteichen von Neukirchen im Haunetal fährt 103 210 mit EC 77 "Mont-Blanc" (Hamburg-Altona - Frankfurt/M - Basel SBB - Lausanne - Geneve) vorbei. (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
103 210 bei Neukirchen

 

Die Frankfurter 110 110 mit D 350 (Berlin Stadtbahn - Bebra - Frankfurt/M) im herbstlichen Haunetal bei Odensachsen. (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
110 110 bei Odensachsen

 

151 053 mit einem südwärts fahrenden Durchgangsgüterzug (Dg) an der Haunebrücke bei Odensachsen. (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
151 053 bei Odensachsen

 

103 218 mit IC 697 "Nymphenburg" (Hamburg-Altona - Frankfurt/M - Stuttgart - München) bei Hermannspiegel südlich von Bad Hersfeld. (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
103 218 bei Hermannspiegel

 

Im Fahrplanjahr 1990 bewährte sich die neue Drehstrombaureihe 120 tatsächlich im Allroundbetrieb. Neben schnellfahrenden Güterzügen bespannte sie auch IC/EC-Züge, wie hier den IC 785 "Wetterstein" (Hamburg-Altona - Würzburg - München - Mittenwald) am Po 145 bei Hermannspiegel. (23.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
120 105 bei Hermannspiegel

 

111 157 mit einer S 8 nach Mönchengladbach in Wuppertal-Unterbarmen. (24.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
111 157 in Wuppertal

 

401 006 mit dem ICE-Dummyzug Dsats 83775 nach Opladen in Wuppertal-Unterbarmen. (24.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (132)

 

Auf der verbliebenen Stichstrecke von Opladen nach Hilgen bestritt ein einsamer 515 im Sommerfahrplan 1990 den Gesamtverkehr. Zum Laden musste das Fahrzeug in der Mittagspause nach Wuppertal-Steinbeck fahren. Hier kehrt der an diesem Tag Dienst tuende 515 616 (Bw Mönchengladbach) in Solingen-Ohligs als Lt 33506 frisch aufgeladen zurück nach Opladen. (24.10.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
515 616 in Solingen (3)

 

401 513 und 401 502 mit dem kurzen Dsts 83770 im Bahnhof Opladen. (31.10.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (133)

 

Nach einem abziehenden Unwetter präsentiert sich der nagelneue 401 014 (Thyssen-Henschel/ABB) im AW Opladen. (02.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (134)

 

Neben der Abnahme der ICE-Triebköpfe hatte das AW Opladen natürlich auch das 'normale' Tagesgeschäft mit der Ausbesserung von E-Loks zu erledigen. Bei "Theaterbeleuchtung" warten dort 139 553 (Bw Mannheim), 181 104 (Bw Saarbrücken), 111 152 (Bw Düsseldorf) und eine 141. (02.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Im Aw Opladen (20)

 

Die Inbetriebsetzung der ICE-Triebköpfe erfolgte im AW Opladen in mehreren Abschnitten über einen Zeitraum von ca. 60 Arbeitstagen. Zuerst erfolgte im AW eine intensive Prüfung der Komponenten, wobei anschließend erstmals die Oberspannung von 15 kV angelegt wurde sowie die beiden Drehgestelle nacheinander in Betrieb genommen wurden. Dabei wurden auch weitere elektrische Komponenten, die technischen Feinausrüstung, in den neuen Triebköpfen komplettiert. Anschließend erfolgten Mess- und Einstellungsfahrten bis 140 km/h, an deren Ende die vorläufige Zulassung stand. Abschließend folgten Schnellfahrten mit 200 km/h mit den Dummy-Zügen. 401 018 macht sich im AW Opladen für eine Hochtastfahrt bereit. (02.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (135)

 

Im AW Opladen standen immer mehrere ICE-Triebköpfe zur Abnahme bereit, wie hier u.a. 401 014, 401 518 und 401 506. Neben der Prüfung durch das AW waren auch ständig Mitarbeiter der Herstellerbetriebe (Krupp, Thyssen-Henschel, ABB) vor Ort, um die Fahrzeuge zu testen. Diese waren allerdings nie gemeinsam auf den Fahrzeugen, da man sich nicht gegenseitig in die Karten schauen lassen wollte. So kam mancher Triebkopf anfangs auch nicht über die Werksausfahrt hinaus oder musste spätestens in Solingen die Versuchsfahrt abbrechen. (02.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (136)

 

120 127 fährt mit IC 581 "Herrenchiemsee" (Hamburg-Altona - Würzburg - München) aus dem Schürzeberg-Tunnel kommend in den Bahnhof Oberrieden ein. Schon 1978 waren der Personenverkehr im Bahnhof eingestellt und danach die Bahnsteige entfernt worden. (10.11.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
120 127 in Oberrieden

 

120 140 führt den IC 583 "Jakob Fugger" (Hamburg-Altona - Würzburg - München) bei Wichmannshausen nördlich von Sontra. (10.11.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
120 140 bei Wichmannshausen

 

150 089 (Bw Nürnberg 2) mit einem südwärts fahrenden Dg im Sontratal bei Wichmannshausen. (10.11.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
150 089 bei Wichmannshausen

 

120 118 mit einer planmäßigen Güterzugleistung nach Nürnberg Rbf bei Wichmannshausen. (10.11.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
120 118 bei Wichmannshausen

 

Die Trierer 215 135 wartet in Köln Hbf vor N 7641 nach Gerolstein auf die Abfahrt. Dahinter ist die City-Bahn 218 134 eingefahren. (15.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
215 135 in Köln

 

Während 401 551 mit dem ICE-Dummyzug Dsts 83775 im Bahnhof Solingen-Ohligs eine Überholung abwartet, kommt ihm 103 157 mit IC 129 "Karwendel" (Hannover - Köln - Frankfurt/M - München - Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck) entgegen. Der Triebkopf 401 557-7 war als hinterer Triebkopf in die verheerende Entgleisung des ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ am 3. Juni 1998 in Eschede verwickelt und diente anschließend bis zur Ausmusterung am 1. November 2001 als Ersatzteilspender.  (27.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (137)

 

110 396 vom Bw Dortmund Bbf fährt mit dem D 240 "Ost-West-Express" (Moskva - Minsk - Brest - Warszawa - Frankfurt/Oder - Berlin Stadtbahn - Hannover - Köln - Paris Nord) in den Bahnhof Solingen-Ohligs (heute Solingen Hbf) ein. Währenddessen rauscht der ICE-Dummyzug Dsts 83777 mit Triebkopf 401 520 am Zugschluss durch Gleis 3. (27.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (138)

 

Da die ICE-1-Mittelwagen zur Inbetriebnahme der ersten ICE-Triebköpfe Anfang 1990 noch nicht zur Verfügung standen, wurden die ICE-Triebköpfe für Messfahrten mit ausrangierten Liege- und Schnellzugwagen (mit speziellen für 200 km/h zugelassenen Drehgestellen) als sog. ICE-Dummyzüge zusammengestellt. Ende November 1990 wurden die ersten beiden Mittelwagen ausgeliefert, die hier mit den Triebköpfen 401 009 (und 401 509) in Opladen eintreffen. (27.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (139)

 

Triebkopf 401 509 mit den ersten Mittelwagen im Bahnhof Opladen, dessen Aussehen sich heute komplett verändert hat. Nicht nur die Fußgängerbrücke und das Stellwerk "R 1" sind längst Geschichte, auch das traditionsreiche Ausbesserungswerk wurde 2003 geschlossen. (27.11.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
ICE-Inbetriebsetzung (140)

 

1990 startete die BSW-Gruppe Dampflok-Arbeitsgemeinschaft 41 360 in Oberhausen mit der Tradition der jährlichen Nikolausfahrten rund um Wuppertal und Remscheid. Entsprechend geschmückt kommt 41 360 vor Sonderzug Er 25639 kurz vor Remscheid Hbf angedampft. (08.12.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Nikolausfahrt (1)

 

In der Ausfahrt aus Remscheid Hbf begegnet 41 360 mit Sonderzug Er 25639 nach Wuppertal der einfahrenden 212 287 mit einem Nahverkehrszug nach Solingen. (08.12.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Nikolausfahrt (2)

 

41 360 mit dem Nikolaus-Sonderzug Er 25641 kurz vor dem Weyersberger Tunnel in Solingen. (08.12.1990) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Nikolausfahrt (3)

 

41 360 eilt mit Sonderzug Er 25640 nach Solingen durch Wuppertal-Steinbeck. (08.12.1990) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Nikolausfahrt (4)

 

05 002 vor dem F 16 "Sachsenroß". Der F-Zug "Sachsenroß" gehörte neben dem "Dompfeil" und dem "Germania" zu einer Dreiergruppe von Fernschnellzügen, die zu verschiedenen Tageszeiten Geschäfts- und Berufsreisende von Rhein und Ruhr nach Hannover brachten. Namensgeber war das Symbol des Landes Niedersachsen, dessen Wappentier der Zug in den 1950er Jahren auch auf seinen Schildern führte.  (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
05 002 in ?

 

Die Kemptener 39 122 vor P 1519 nach Kempten (Allg) im Starnberger Flügelbahnhof in München. (27.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 122 in München

 

Die ausgemusterte Augsburger 18 483 stand ohne Tender abgestellt in Kaufering. Erst am 20.04.1965 wurde sie zur Zerlegung nach Feldkirchen überführt. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 483 in Kaufering

 

39 257 vom Bw Kempten (Allg) steht arbeitslos in Kaufering. Ihr blieb vorerst das Schicksal der dahinter stehenden 18 483 erspart. Am 4. Juni 1961 wurde sie noch nach Jünkerath umgesetzt. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 257 in Kaufering

 

Der Bahnhof Kaufering ist ein Eisenbahnknoten, der die Bahnstrecke München–Buchloe mit der Bahnstrecke Bobingen–Kaufering und der Bahnstrecke Kaufering–Landsberg am Lech verknüpft. 18 615 (Bw Lindau) ist mit E 827 nach München dort eingetroffen. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 615 in Kaufering (1)

 

18 615 wartet in Bahnhof Kaufering vor E 827 auf die Abfahrt in Richtung Fürstenfeldbruck. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 615 in Kaufering (2)

 

Von 18.14 Uhr bis 18.17 Uhr hatte der D 98 nach Genf einen Halt im Bahnhof Buchloe. Dieser wurde sowohl für eine kurze Nachschau an 18 625 (Bw Lindau) genutzt wie auch zum Be- und Entladen des Gepäckwagens. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 625 in Buchloe (1)

 

18 625 verlässt mit dem D 98 (München - Genf) den Bahnhof Buchloe. Mit 19 Gleisen war der Bahnhof in den 1960er Jahren der zweitgrößte Rangierbahnhof in der Bundesbahn-Direktion Augsburg. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 625 in Buchloe (2)

 

39 149 vom Bw Kempten (Allgäu) im bis dato noch eigenständigen Bw Buchloe. 1960 waren hier noch 27 Fahrzeuge stationiert. Mit der zunehmenden Verdrängung der Dampflokomotiven von den Strecken rund um Buchloe ging der Bestand des Werks in den 1960er Jahren kontinuierlich zurück. 1966 wurden die letzten in Buchloe beheimateten Fahrzeuge abgegeben. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 149 in Buchloe (1)

 

39 149 im Bw Buchloe. Während in Buchloe zeitweise sogar bayerische S 3/6 stationiert waren, war die P 10 dort nie heimisch (die kam ja auch aus Preußen...). (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 149 in Buchloe (2)

 

Mit 86 329, 86 434 und 86 433 (im Schuppen) wurden im Bw Buchloe gleich drei Kemptener 86er angetroffen, die noch ein Jahr zuvor hier stationiert waren. Links im Schuppen steht 18 613 aus Lindau. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
86 329 in Buchloe

 

Das Bw Buchloe bestand als eigenständige Dienststelle von 1928 bis 1972. Bis 1928 sowie zwischen 1972 und 2004 war es eine Außenstelle des Bw Kempten (Allgäu). Den höchsten Bestand an Lokomotiven hatte das Bw Buchloe im Jahr 1950. Im Herbst 1960 haben sich hier 86 434, 86 433 und 18 613 versammelt. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
86 434 in Buchloe (2)

 

18 613 macht sich im Bw Buchloe für den nächsten Einsatz bereit. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 613 in Buchloe (1)

 

Die Lindauer 18 613 präsentiert sich im Bw Buchloe, wobei es sich der Autor nicht nehmen ließ, sich auf dem Führerstand ablichten zu lassen. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 613 in Buchloe (2)

 

Das "Gesicht" der 18 613 im Bw Buchloe. An der Pufferbohle ist noch der Umbau aus 18 536 im AW Ingolstadt vom 14.01.1955 angeschrieben, sowie die letzte L 2 vom 25.06.1960. Im Sommer 1964 wurde sie ausgemustert. (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 613 in Buchloe (3)

 

E 32 25 vom Bw Haltingen auf Rangierfahrt zwischen Bw und Freiburg Hbf. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
E 32 25 in Freiburg

 

75 412 vom Bw Freiburg (Brsg) fährt in den heimatlichen Hauptbahnhof ein. Ein Jahr später wurde die Lok ausgemustert. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 412 in Freiburg (2)

 

75 290 rangiert in Freiburg Hbf. Auch sie beendete ihr Dasein im Jahr 1960. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 290 in Freiburg (3)

 

Die Freiburger 75 434 auf Rangierfahrt in Freiburg Hbf. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 434 in Freiburg (3)

 

75 290 in Freiburg Hbf. Zum Aufnahmezeitpunkt hatte die badische VI b ein Dienstalter von 36 Jahren auf dem Buckel. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 290 in Freiburg (4)

 

75 250 auf Rangierfahrt vor der Herz Jesu-Kirche in Freiburg Hbf. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 250 in Freiburg (5)

 

75 434 verlässt mit einem Eilzug den Bahnhof Freiburg (Brsg) Hbf. (08.1959) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 434 in Freiburg (4)

 

Blick auf das Vierzylinder-Verbundtriebwerk der 18 613 (ex 18 536) mit ihren 1.870 mm großen Treibrädern. Nach Gründung der Deutschen Reichsbahn war die Beschaffung von Einheitslokomotiven für 18 t Achslast nicht vorgesehen. Der Ausbau der Hauptstrecken auf 20 t Achslast ging aber nur schleppend voran, sodass die DRG bei Maffei noch einmal Lokomotiven der Gattung S 3/6 nachbestellte. 1927 wurden 12 Maschinen der Bauserie l ausgeliefert (18 509–520), 1927/28 folgte die Serie m mit 8 Exemplaren (18 521–528). Gegenüber der Serie k war der Überhitzer erneut etwas größer; außerdem wurde der Durchmesser der Heißdampf-Zylinder von 425 mm auf 440 mm vergrößert. Von den 20 geplanten Lokomotiven der Serie n konnte die Firma Maffei vor ihrem Konkurs nur noch zwei Maschinen ausliefern (18 529 und 530). Henschel übernahm den Auftrag und lieferte 1930/31 die restlichen 18 Maschinen als Serie o, zu denen auch 18 536 gehörte.  (28.10.1960) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
Triebwerk der 18 613

 

93 728 vom Bw Cochem setzt im Bahnhof Traben-Trarbach um, wobei sich der Fotograf bei dem Motiv wohl nicht zwischen Lok und Ehefrau entscheiden wollte.  (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
93 728 in Traben-Trarbach (1)

 

93 728 im Kopfbahnhof Traben-Trarbach (DB). Der Zusatz "DB" weist darauf hin, dass es noch einen zweiten Bahnhof Traben-Trarbach gab, nämlich den an der Moselbahn. 93 728 sollte 1959 die letzte betriebsfähige preußische T 14¹ des Bw Cochem werden. Während alle anderen T 14¹ z-gestellt wurden, ging sie am 1. November 1959 an die BD Frankfurt (Main). (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
93 728 in Traben-Trarbach (2)

 

38 3196 (Bw Trier) mit einem Personenzug auf der Bullayer Moselbrücke. (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
38 3196 bei Bullay

 

01 091 vom Bw Koblenz-Mosel fährt durch den Haltepunkt Horchheimerbrücke in Koblenz. Die Lok kommt von der Horchheimer Brücke, die die linke mit der rechten Rheinstrecke verbindet.  (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
01 091 in Koblenz (2)

 

Die Koblenzer 38 2521 erreicht mit einem Personenzug aus Koblenz Hbf über den Bahnhübergang der Emser Straße kommend den Haltepunkt Horchheimerbrücke. Der Haltepunkt wurde am 29. Mai 1988 geschlossen. (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
38 2521 in Koblenz

 

Ein ETA 177 mit angehängtem 3. Klasse-Steuerwagen verlässt den Haltepunkt Horchheimerbrücke in Richtung Koblenz Hbf. (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
ETA 177 in Koblenz

 

Der nagelneue ETA 150 014 (Abnahme am 03.09.1955) vom Bw Oberlahnstein fährt über die Horchheimer Brücke in Richtung Koblenz Hbf. (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
ETA 150 014 in Koblenz

 

Mit einem Güterzug wechselt 50 2957 (Bw Oberlahnstein) auf der damals noch eingleisigen Horchheimer Brücke von der linken auf die rechte Rheinstrecke. Erst 1961 wurde die eingleisige Behelfsbrücke durch das heutige Bauwerk ersetzt. (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
50 2957 in Koblenz

 

03 107 vom Bw Köln-Deutzerfeld verlässt mit D 265 (München - Den Haag) den Koblenzer Hauptbahnhof. (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
03 107 in Koblenz

 

Eine unbekannte 01 führt den D 269 (Basel SBB - Dortmund) auf der Moselbrücke in Koblenz.  (09.1955) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Moselbrücke Koblenz (27)

 

38 2761 vom Bw Duisburg Hbf fährt durch den winterlichen Düsseldorfer Hauptbahnhof, dem in Folge des Krieges wohl noch ein paar Glasscheiben im Dach fehlten. (02.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
38 2761 in Düsseldorf

 

65 015 vom Bw Essen Hbf schiebt einen Wendezug nach Essen aus Düsseldorf Hbf. Die Lok war zum Aufahmezeitpunkt erst vier Wochen alt. (03.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
65 015 in Düsseldorf

 

An der kriegszerstörten Brücke der Jülicher Straße in Düsseldorf-Derendorf strebt eine preußische P 8 dem Düsseldorfer Hauptbahnhof entgegen. Rechts steht das alte Stellwerk "R 11" des Bahnhofs Derendorf, das 1958 durch einen Neubau ersetzt wurde. (03.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
P 8 in Düsseldorf (4)

 

Eine unbekannte 01.10 dampft mit einem Schnellzug an der ehemaligen Straßenbrücke der Jülicher Straße in Düsseldorf-Derendorf in Richtung Duisburg vorbei. Die Straßenbrücke wurde erst 1963 erneuert. (03.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
01.10 in Düsseldorf

 

03 061 vom Bw Köln-Deutzerfeld fährt mit einem Eilzug auf den Ortsgleisen in Düsseldorf-Derendorf südwärts. (03.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
03 061 in Düsseldorf

 

Eine preußische T 18 mit einem Personenzug Richtung Duisburg in Düsseldorf-Derendorf. (03.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
T 18 in Düsseldorf

 

50 2222 (Bw Köln-Eifeltor) verlässt den Düsseldorfer Hauptbahnhof in Richtung Neuß. (04.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Ausfahrt in Düsseldorf Hbf (1)

 

38 3208 vom Bw Dieringhausen erreicht über die Hohenzollernbrücke kommend den Kölner Hauptbahnhof. (06.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
38 3208 in Köln

 

Blick von der "Langen Brücke" auf die östliche Ein- und Ausfahrt des Rangierbahnhofs in Wuppertal-Vohwinkel. Von den umfangreichen Gleisanlagen ist heute nichts mehr übrig geblieben. Lediglich die Ferngleise, auf denen gerade eine P 8 in Richtung Gruiten unterwegs ist, sind geblieben und die heute daneben liegende S-Bahnstrecke. (06.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Wuppertal-Vohwinkel Rbf

 

Eine Personenzug mit einer preußischen P 8 im Nagoldtal bei Bad Liebenzell. (08.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
P 8 bei Bad Liebenzell

 

Blick vom Kölner Dom auf die Ostausfahrt des Kölner Hauptbahnhofs mit der damals noch zweigleisigen Hohenzollernbrücke über den Rhein. Wie man sieht, ist auch der Kölner Dom im Krieg nicht ganz ungeschoren davongekommen. (10.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Köln Hbf (60)

 

Ein Schnellzug fährt in Köln Hbf ein. Bis 1959 war die Hohenzollernbrücke nur zweigleisig befahrbar. Am gegenüberliegenden Rheinufer ist auf der Deutzer Seite die Messe zu erkennen. Der Busbahnhof rechts unten musste in den 1970er Jahren dem Museum Ludwig weichen und wurde auf die andere Seite der Gleise vor den Hauptbahnhof verlegt. (10.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Köln Hbf (61)

 

Eine P 8 überquert die Düsseldorfer Rheinbrücke zwischen Neuss und Düsseldorf Hamm. (12.1956) <i>Foto: Ernst Winter</i>
Rheinbrücke Düsseldorf (56)

 

V 200 004 vom Bw Frankfurt-Griesheim ist mit dem D 720 (Dortmund - Frankfurt/M) in Düsseldorf Hbf eingetroffen. (05.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
V 200 004 in Düsseldorf

 

78 515 (Bw Düsseldorf Abstellbf) schleppt einen ET 30 in Düsseldorf Hbf ab. (05.1957) <i>Foto: Ernst Winter</i>
78 515 in Düsseldorf

 

Im zarten Alter von 14 Jahren begann Reinhard Gumbert seine Eisenbahnfotokarriere. Auf dem Geburtstagstisch lag im März 1964 eine Kleinbild-Kamera der Fa. Adox mit der bis zu unglaublichen 1/125 sec kurzen Verschlusszeit! In den Osterferien wurde die erste Reise nach Nürnberg unternommen. Wie bei jedem Anfänger musste bei den ersten Bildern Lehrgeld in Form von abgeschnittenen Lokteilen oder Bewegungsunschärfen gezahlt werden. Dennoch gelangen kurze Zeit später auf Anhieb einige Raritäten, wie die Nürnberger Vorserien E 10 005 in der dunklen Halle des Frankfurter Hauptpersonenbahnhofs (Frankfurt/M Hbf). (05.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
E 10 005 in Frankfurt (2)

 

Einen Volltreffer landete Reinhard Gumbert bereits als 14-Jähriger mit der Begegnung der Gießener 01 233 und der entgegenkommenden 10 002 auf der Main-Weser-Bahn bei Frankfurt-Ginnheim. (21.06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
Begegnung bei Frankfurt

 

In Frankfurt (M) Hpbf wartet die Frankfurter 50 1430 auf ihre Abfahrt. (05.06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
50 1430 in Frankfurt (4)

 

Das Bw Frankfurt (M) 1 war Mitte der 1960er Jahre ein Eldorado für Dampflokfans. Dort lief dem Schüler die Kasselaner 01 1082 vor die Linse. Daneben steht 55 4722 vom Bw Frankfurt (M) 2. (05.06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1082 in Frankfurt (3)

 

01 096 war aus Gießen ins Bw Frankfurt (M) 1 gekommen. Ein halbes Jahr später wanderte die Lok nach Hof ab. (06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 096 in Frankfurt (2)

 

Das Objekt der Begierde war natürlich damals schon der "schwarze Schwan" des Bw Kassel. Im Bw Frankfurt (M) 1 lief dann auch 10 001 vor die Linse. (06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
10 001 in Frankfurt (5)

 

55 4230 vom Bw Frankfurt (M) 2 im Bw Frankfurt (M) 1. Die 1916 bei Borsig in Berlin gebaute Lok beschloss ihre aktive Dienstzeit zwei Jahre später beim Bw Dillenburg. (06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
55 4230 in Frankfurt (2)

 

Die ehemalige Hanauer 93 1192 (+ 28.05.1963) wird bei der Fa. Trapp im Frankfurter Osthafen verschrottet.  (21.06.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
Verschrottung der 93 1192

 

Mit der nur 1/125 sec "kurzen" Verschlusszeit musste in der Anfangszeit bei fahrenden Zügen etwas getrickst werden. Durch die Mitzieher, wie hier bei der Trierer 38 3139 in der Ausfahrt aus Völklingen, entstand ein besonderer dynamischer Effekt. (14.08.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
38 3139 in Völklingen

 

Von 1948 bis 1973 war 44 1274 beim Bw Ehrang beheimatet. Hier fährt die Lok mit einem Ganzzug in Völklingen Rbf ein. (15.08.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 1274 in Völklingen

 

Blick in das Bw Saarbrücken Rbf mit den Loks 50 2984, 50 2532, 50 2726, 50 1648, 50 714, 50 2853, 50 2375, 57 1080 und 50 2712. Am 29. September 1968 wurden die Bw Saarbrücken Hbf und Rbf zu einer Dienststelle zusammengefasst. Der Bw-Teil Hbf war weiterhin für alle E- und V-Loks zuständig, während sich der Bw-Teil Rbf um alle Dampfloks kümmerte. (15.08.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
Bw Saarbrücken Rbf (2)

 

44 168 (Bw Hanau) zu Gast im Bw Frankfurt (M) 2. Dahinter steht 44 355, die ebenfalls aus Hanau stammte. (17.08.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
44 168 in Frankfurt

 

01 1077 (Bw Kassel) mit einem Schnellzug auf der Main-Weser-Bahn bei Frankfurt-Ginnheim. (18.08.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1077 bei Frankfurt

 

Die Kasselaner 01 1101 in einem klassischen 'Mitzieher" vor dem F 43 "Roland" (Basel SBB - Bremen), den die Dampflok zwischen Frankfurt (M) und Kassel bespannte, aufgenommen bei Frankfurt-Ginnheim. (23.08.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 1101 bei Frankfurt (1)

 

66 001 vom Bw Gießen nähert sich mit P 1736 (Gießen - Frankfurt/M Hbf) dem Einfahrvorsignal in Frankfurt-Ginnheim. (13.09.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
66 001 bei Frankfurt

 

Für die Friedberger 86 864 reichte die 1/125 sec Verschlusszeit nicht mehr ganz aus, als sie mit N 3789 nach Gedern gegen 17.40 Uhr bei Frankfurt-Bonames erschien. (20.09.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
86 864 bei Frankfurt

 

50 1668 vom Bw Frankfurt (M) 2 mit einem Güterzug zwischen Frankfurt-Ginnheim und -Eschersheim. (03.10.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
50 1668 bei Frankfurt

 

Der zweiteilige Dieseltriebwagenzug VT 08 805 entspricht in Maschinenanlage und Wagenkasten der Konstruktion des "normalen" VT 08, jedoch ohne den Mittelwagen. Neben zwei luxuriösen Salontriebwagen (VT 08 801–802) gab es vier Lazarett-Triebwagen (VT 08 803–806), die von der United States Army eingesetzt wurden. Der in Heidelberg stationierte VT 08 505 ist auf der Camberger Brücke in Frankfurt (Main) unterwegs. (07.10.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
VT 08 805 in Frankfurt

 

55 3345 (Bw Frankfurt/M 2) am Hilfszug im Bw Frankfurt (M) 3.  (07.10.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
55 3345 in Frankfurt

 

Während ihrer gesamten Einsatzzeit vom 03.03.1951 bis 23.03.1970 war 65 003 in Darmstadt stationiert. So war es wenig verwunderlich, dass die Lok dort angetroffen wurde. (25.10.1964) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
65 003 in Darmstadt

 

In den Osterferien 1965 ging es an die Nordsee. Im Bahnhof Norden wurde die Emder 38 3021 angetroffen, die einen Leerpark zur Fahrt nach Emden rangierte. Es dürfte eine der letzten Fahrten der Lok gewesen sein. Vier Tage später, am 1. April 1965 wurde sie z-gestellt. (28.03.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
38 3021 in Norden

 

82 036 war fabrikneu im Mai 1951 an das Bw Emden geliefert worden, wo sie am Ostermontag 1965 eine wohlverdiente Pause genoß. Bis zu ihrer Ausmusterung am 25.07.1970 sollte sie ihre ostfriesische Heimat auch nicht mehr verlassen. (05.04.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
82 036 in Emden (5)

 

78 528, die letztgebaute 78er, in ihrem Heimat-Bw Emden. Der Bw-Begleiter fuhr die Lok netterweise für den jugendlichen Fotografen aus dem Schuppen an die Drehscheibe. Vor lauter Aufregung blieb dann der obere Teil des Kamins auf der Strecke. Im Sommer 1965 wurde die Lok abgestellt. (05.04.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
78 528 in Emden

 

82 035 wendet auf der Drehscheibe im Heimat-Bw Emden. Hier war sie von Oktober 1951 bis Juli 1970 beheimatet. Eigentlich dazu gedacht die preußische T 16¹ abzulösen, blieb die Baureihe 82 mit 41 Exemplaren nur eine Splittergattung der DB, die bis 1972 wieder von den Gleisen verschwand. 82 035 war übrigens die letzte dieser Baureihe.  (05.04.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
82 035 in Emden (2)

 

Etwas überraschend tauchte 03 1081 vom Bw Hagen-Eckesey mit einem Sonderzug im Osterreiseverkehr auf, weshalb an der Klappbrücke zum Emder Außenhafen nur dieser Nachschuss übrig blieb. Immerhin ein Beweisfoto, dass die Loks noch 1965 bis an die Küste kamen. (05.04.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
03 1081 in Emden

 

Von Norddeich Mole bis Emden West beförderte die Emder 50 2749 den D 66 nach Köln, der nun an die dahinter stehende 01 172 übergeben wird. Die 50er ist mit einem Mischvorwärmer der Bauart Henschel MVR ausgerüstet und besaß zudem eine Turbospeisepumpe. (19.04.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
50 2749 in Emden

 

Bevor es für 01 172 weiter nach Münster (Westf) ging, wurde in Rheine Pbf (so hieß der Bahnhof damals) eine Standaufnahme am D 66 nachgeholt. (19.04.1965) <i>Foto: Reinhard Gumbert</i>
01 172 in Rheine

 

Die 23er des Bw Bestwig wendeten planmäßig im Bw Kassel. Dort wartet 23 018 auf die Rückfahrt übers Sauerland nach Hagen. (03.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 018 in Kassel

 

23 019 auf der Drehscheibe in ihrem Heimat-Bw Gießen. 1967 wurde die Lok nach Crailsheim umstationiert. (07.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 019 in Gießen

 

23 020 war aus Crailsheim nach Ulm gekommen und wartet im dortigen Bw auf die Rückreise. (10.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 020 in Ulm (2)

 

23 021 (Bw Crailsheim) zu Gast im Bw Ulm. (05.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 021 in Ulm

 

23 049 (Bw Bestwig) macht sich im Bw Kassel auf den Weg, eine Zugleistung in nahen Hauptbahnhof zu übernehmen. (04.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 049 in Kassel (2)

 

23 069 in ihrem Heimat-Bw Crailsheim. Die Lok stammte aus der 7. Bauserie von Jung. Sie besaß abweichend zu den Vorgängerserien ein neues Führerhaus mit ins Dach eingelassener Belüftung, geknickte Schiebetüren, Wälzlager in den Stangen und eine neue Tenderbauform. (03.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 069 in Crailsheim

 

Dienstbeginn für 23 099 vom Bw Minden (Westf) im Bw Hannover Hgbf. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 099 in Hannover

 

Die Mindener 23 102 aus der letzten und achten Bauserie der 23er (Jung, 1959) im Bw Hannover Hgbf. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
23 102 in Hannover (2)

 

038 509-6 (ex 38 3509) in ihrem Heimat-Bw Tübingen. Die bei Hagans in Magdeburg gebaute Maschine war 1922 in Dortmund in Dienst gestellt worden. Ihre aktive Dienstzeit endete nach 49 Jahren am 25.06.1971. (05.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
038 509 in Tübingen

 

038 626-8 (ex 38 2626) vom Bw Tübingen zu Gast im Bw Horb. Vier Monate später wurde sie z-gestellt. (05.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
038 626 in Horb

 

038 631-8 (ex 38 2631, Humboldt, Baujahr 1920) in ihrer letzten Heimat Tübingen, der sie von Juni 1970 bis August 1972 angehörte. (11.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
038 631 in Tübingen

 

38 1183 (Bw Flensburg) wird im Bw Kiel gedreht. Die als "2425 Danzig" in Dienst gestellte Lok ging nach dem Ersten Weltkrieg als Reparationsleistung nach Polen. Mit der deutschen Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg kehrte die Lok in den Bestand der Reichsbahn zurück und befand sich bei Kriegsende in Bielefeld. In Flensburg war sie nur 3 Jahre heimisch. Im Dezember 1962 wurde sie nach Husum weitergereicht. (07.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 1183 in Kiel

 

Die Tübinger 38 1285 (Zweitbesetzung) hat in Aulendorf den E 766 aus München übernommen und wird um 10.58 Uhr nach Sigmaringen weiterfahren. (01.05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 1285 in Aulendorf

 

38 1343 vom Bw Wuppertal-Langerfeld fährt mit P 1640 nach Düsseldorf Hbf aus dem Bahnhof Wuppertal-Barmen. Die Elektrifizierung ist gerade abgeschlossen worden, wenige Tage später wird der Zug elektrisch gefahren, die P 8 nach Bestwig gehen. (05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 1343 in Wuppertal

 

38 1627 wartet in ihrem Heimat-Bw Köln-Deutzerfeld auf neue Aufgaben. Oben ist 39 109 aus Jünkerath zu sehen. (06.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 1627 in Köln

 

38 1798 vom Bw Lindau im Bahnhof Friedrichshafen Stadt. (10.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 1798 in Friedrichshafen

 

38 1910 vom Bw Düsseldorf Abstellbf befördert den E 4732 (Iserlohn - Düsseldorf Hbf) an der bekannten Felswand in Ennepetal. (08.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 1910 in Ennepetal

 

38 2024 auf der Drehscheibe in ihrem Heimat-Bw Lindau, in dem sie seit 1959 stationiert war. (09.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 2024 in Lindau (2)

 

38 2092 (Bw Aachen Hbf) wartet in Hagen Hbf vor E 4726 nach Aachen auf die Abfahrt in Hagen Hbf. (09.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 2092 in Hagen

 

Ruhepause für die Krefelder 38 2202 im Bw Kleve. Dahinter steht die erst kurz zuvor in Krefeld in Dienst gestellte V 100 1088. (30.11.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 2202 in Kleve

 

In Hof Hbf trifft 001 111 vor E 1794 (Hof - Stuttgart) auf ihre potentielle Nachfolgerin 218 104, die den E 1809 nach München bespannt hat. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Vorgänger und Nachfolger (20)

 

086 346 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Hof. Am 21. Juli 1972 wurde die Lok durch den Verein Ulmer Eisenbahnfreunde als z-Lok von der DB übernommen und von Hof nach Ulm überführt.  (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
086 346 in Hof (10)

 

Mit dem P 2243 nach Schwandorf legt sich 001 202 in der Ausfahrt aus Hof Hbf ordentlich ins Zeug. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 in Hof (4)

 

Am nächsten Morgen ging es mit dem E 1648 von Hof nach Münchberg. Dort startete 15 Minuten später 001 180 vor E 1791 nach Hof. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 180 in Münchberg (3)

 

050 741 (Bw Schweinfurt) räuchert mit dem P 2826 nach Lichtenfels aus dem Bahnhof Münchberg. Der Zug war eine planmäßige Schweinfurter Leistung. Die 50er war um 8.18 Uhr mit dem P 2805 aus Lichtenfels nach Hof gekommen. Damals setzte das Bw Lichtenfels vier Schweinfurter 50er ein und fuhr mit seinem Lokpersonal u.a. das genannte Zugpaar nach Hof. Weitere Schweinfurter Leistungen waren Nahgüterzüge bis nach Neuenmarkt-Wirsberg, aber kein weiterer Zug über die Schiefe Ebene. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
050 741 in Münchberg

 

001 168 fährt mit N 2819 in den Bahnhof Münchberg ein, der von Lichtenfels bis Hof bei einer Fahrzeit von 11.31 Uhr bis 14.02 Uhr satte 150 Minuten Dampfgenuss pur bescherte. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 in Münchberg (2)

 

Um 13.24 Uhr tauchte 001 180 mit dem E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken erneut in Münchberg auf. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 180 in Münchberg (4)

 

Wie immer folgte 15 Minuten hinter dem E 658 der D 852 nach Nürnberg, der an diesem Tag mit der ehemaligen 02 003 bespannt war. 001 234 hat soeben den Bahnhof Münchberg passiert. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 bei Münchberg (2)

 

Die schilderlose 001 211 erreicht mit dem D 853 nach Hof den Bahnhof Münchberg. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 211 bei Münchberg

 

Mit dem P 2828 nach Neuenmarkt-Wirsberg hat 001 202 soeben den Bahnhof Münchberg verlassen. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 bei Münchberg

 

Zurück in Hof folgte der obligatorische Gang ins Bw, wo 001 192 und 044 834 aus Weiden (Oberpf) gerade restaurierten. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 und 044 in Hof

 

Der Weg von der Bekohlungsanlage führte die Loks wie immer am Schuppen "Haus 1" im Bw Hof vorbei. 001 192 hatte 1958 ihren Neubaukessel (Esslingen 5219/1958) erhalten, den sie bis zur Ausmusterung am 25.11.1972 behielt. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 192 in Hof (3)

 

Im Schuppen "Haus 1" hat 001 192 an diesem Tag ihren Ruheplatz gefunden. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 192 in Hof (4)

 

Gastlok 044 834 vom Bw Weiden (Oberpf) im Bw Hof. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 834 in Hof

 

001 180 ist mit dem E 1649 aus Ludwigshafen um 18.21 Uhr in Hof Hbf angekommen. (17.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 180 in Hof (2)

 

Die Nachfolger der Baureihe 01 haben sich in Hof Hbf bereits in Stellung gebracht. Der Schock war groß, als 218 001 den im Sommerfahrplan 1971 den noch planmäßig mit 01 geführten E 1648 nach Kaiserslautern bespannt hatte. Zum Glück war es nur eine Personalschulungsfahrt, am nächsten Tag war wieder eine Pacific vor dem Zug. Daneben steht 218 104, die den D 899 nach München am Haken hat. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
218 001 und 104 in Hof (2)

 

Das Morgenprogramm am nächsten Tag begann wie immer mit dem E 1791, der um 9.38 Uhr mit 001 192 bei Hof-Moschendorf in Kürze sein Ziel in Hof Hbf erreichen wird. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 192 bei Hof (4)

 

001 126, die erst am 1. April 1970 von Braunschweig nach Hof gekommen war, macht sich in ihrer oberfränkischen Heimat für die Übernahme des E 658 "Frankenland" im nahen Hofer Hbf bereit. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 126 in Hof

 

Dienstbeginn für 001 131 am Schuppen "Haus 1" im Bw Hof. Über die Drehscheibe geht es zum Hauptbahnhof für die Zugleistung des D 852. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 131 in Hof (8)

 

Unmittelbar hinter dem Hofer Hauptbahnhof windet sich die Strecke in einer fast 90° S-Kurve hinunter ins Tal der Sächsischen Saale. Dort beschleunigt 001 126 den mittäglichen E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken. Hof war eine klassische Industrie- und Handelsstadt und eine eher wohlhabende Stadt. Wichtigster Arbeitgeber war u.a. die Textilindustrie. Ein Relikt ist rechts oben zu sehen, die Hofer Filzfabrik, heute ein Kulturzentrum. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 126 bei Hof (2)

 

001 131 kachelt mit dem D 852 nach Nürnberg aus Hof. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 131 bei Hof (2)

 

Bei Hof-Moschendorf nähern sich die Regenburger 218 005 und 218 104 mit dem "Interzonenzug" D 498 von München nach Görlitz. Ab Hof verkehrte der Zug unter der Zugnummer D 145. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
218 005 + 218 104 bei Hof

 

001 234 befördert den D 853 aus Nürnberg bei Hof-Moschendorf. An der Zugspitze laufen die Kurswagen aus Stuttgart (D 759) und München, die in Hof Hbf auf den D 145 nach Görlitz übergehen werden. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 bei Hof (3)

 

217 018 (Bw Regensburg) und eine unerkannt gebliebene Schwesterlok ziehen den D 499 (Görlitz - München) durch den in den 1980er Jahren aufgelassenen Haltepunkt Hof-Moschendorf. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
217 018 in Hof

 

044 276 vom Bw Weiden (Oberpf) mit einem Durchgangsgüterzug (Dg) aus Hof auf dem Weg in die oberpfälzische Heimat in Hof-Moschendorf. (18.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 276 in Hof (3)

 

03 1073 ist mit dem E 316 aus Göttingen in Köln Hbf angekommen. (13.05.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
03 1073 in Köln (3)

 

39 103 (Bw Jünkerath) vor dem nur samstags verkehrenden E 4964 von Köln-Deutz nach Gerolstein in Köln Hbf. (13.05.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
39 103 in Köln (2)

 

39 177 (Bw Kempten) verlässt mit E 690 nach Kempten (Allg) den Augsburger Hauptbahnhof. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
39 177 in Augsburg

 

Auf der Fahrt ins Allgäu begegnete Karl-Ernst Maedel die Kemptener 86 434 in Buchloe. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
86 434 in Buchloe

 

18 608 (Bw Kempten) hat mit P 1545 nach Lindau soeben den Schrothkurort Oberstaufen hinter sich gelassen. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 608 in Oberstaufen

 

18 611 mit dem D 96 "Rhone-Isar-Express" nach Genf bei Buflings nördlich von Oberstaufen. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 611 bei Oberstaufen

 

Blick aus dem von einer S 3/6 geführten E 94 bei Röthenbach (Allg). (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
Fahrt durch den Allgäu

 

Eine der Paradeleistungen der Lindauer S 3/6 war der D 93 "Bavaria" (Genf - München), der aus SBB-Leichtstahlwagen gebildet war und ab Lindau durch einen Halbspeisewagen und zwei Vorkriegsschürzenwagen der Gruppe 39 verstärkt worden war. Bereits im folgenden Jahr übernahmen die neuen V 200 die Leistung. 18 629 und eine unbekannte Schwesterlok sind zwischen Harbatshofen und Oberstaufen unterwegs. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 629 bei Harbatshofen

 

18 606 mit P 1542 nach Kempten (Allgäu) bei Oberthalhofen. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 606 bei Oberthalhofen

 

Das Bw Lindau setzte im Sommer 1961 ihre P 8 vereinzelt noch zu Güterzugleistungen ein. Bei der Einfahrt in den Bahnhof Harbatshofen mit einer leider nicht identifizierbaren 38.10 ist der Ng 5365 von Lindau nach Kempten (Allgäu) unterwegs, der bei einer Fahrzeit von dreieinhalb Stunden offenbar auch Unterwegsbahnhöfe bediente. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
P 8 bei Harbatshofen

 

18 606 mit einem aus SBB-Wagen gebildeten Zug im heute aufgelassenen Bahnhof Harbatshofen. (07.1961) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 606 in Harbatshofen

 

38 3074 vom Bw Freudenstadt rollt mit P 1921 nach Stuttgart auf Stuttgart West zu. (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
38 3074 in Stuttgart (1)

 

V 200 016 vom Bw Villingen wird mit dem D 9 aus Zürich auf der sog. "Panorama-Strecke" im Stuttgarter Stadtbereich in Kürze den Stuttgarter Hauptbahnhof erreichen. (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
V 200 016 in Stuttgart

 

Dort, wo die Rotenwaldstraße am südlichen Portal des Hasenbergtunnels die Bahnstrecke überquert, entstand die Ansicht auf die Ausfahrt des Bahnhofs Stuttgart West. Hier verlässt gerade 38 3074 mit dem E 4686 nach Freudenstadt den Bahnhof, der seit 1985 durch umfangreiche S-Bahn-Neubauten und der unterirdisch verlaufenden Stuttgarter Verbindungsbahn überflüssig wurde. Der Personenbahnhof wurde geschlossen, auch der Güterverkehr ist mittlerweile aufgegeben worden. (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
38 3074 in Stuttgart (2)

 

Mit dem P 1919 aus Böblingen fährt die Stuttgarter 38 3142 in den Bahnhof Stuttgart West ein. Im Vordergrund stehen die Stuttgarter Schrottloks 39 186 (z 09.02.1962) und 93 805 (z 31.07.1962). (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
38 3142 in Stuttgart (2)

 

Als V 200 038 mit dem D 8 nach Zürich durch den Bahnhof Stuttgart West fuhr, waren dort gerade die Elektrifizierungsarbeiten im Gange. Der elektrische Betrieb bis Böblingen wurde im Mai 1963 aufgenommen.  (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
V 200 038 in Stuttgart (2)

 

E 44 008 (Bw Stuttgart) in Stuttgart Hbf. (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
E 44 008 in Stuttgart (2)

 

Die Stuttgarter E 17 103 auf Gleis 11 des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Rechts lugt E 10 176 vom Bw Heidelberg hervor. (08.1962) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
E 17 103 in Stuttgart (2)

 

Vor dem repräsentativen Empfangsgebäude des Bahnhofs Villingen gelang die Aufnahme der Villinger 92 300, einer Nachbaulok der badischen Xb von Maffei aus dem Jahr 1921. Es sollte der letzte Sommer für die Lok werden, am 23.10.1963 wurde sie abgestellt. Mit der Ausmusterung von 92 319 am 01.06.1966 verschwand das letzte Exemplar  aus dem DB-Bestand. (08.1963) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
92 300 in Villingen (2)

 

Nach dem Erscheinen der V 100 in Villingen Anfang der 1960er Jahre hatten die dort stationierten badischen VIc nicht mehr viel zu tun. In Donaueschingen konnte sich 75 443 noch im Bauzugdienst nützlich machen. (08.1963) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
75 443 in Donaueschingen

 

38 3863 (Bw Lindau) wartet vor dem E 729 nach Ulm im Bahnhof Memmingen auf die Weiterfahrt. (07.1964) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
38 3863 in Memmingen

 

50 450 (Bw Ulm) rangiert im Bahnhof Memmingen. (07.1964) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
50 450 in Memmingen

 

Im Sommer 1964 verfügte das Bw Lindau nur noch über sechs betriebsbereite S 3/6. Das Eilzugpaar E 766/765 zwischen München und Aulendorf war eine der letzten nennenswerten Leistungen. Mit dem E 765 nach München wartet 18 617 in Memmingen auf die Abfahrt. (07.1964) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 617 in Memmingen (1)

 

Der siebenminütige Aufenthalt des E 765 im Bahnhof Memmingen wurde vom Lokpersonal für eine kurze Nachschau an 18 617 genutzt. (07.1964) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 617 in Memmingen (2)

 

Für die 186 km zwischen Aulendorf und München hatte 18 617 den E 765 aus Sigmaringen übernommen. Im Bahnhof Memmingen fuhr der Zug um 18.12 Uhr weiter. (07.1964) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
18 617 in Memmingen (3)

 

01 059 (Bw Trier) fährt mit E 554 nach Saarbrücken aus dem Bahnhof Jünkerath. (08.1965) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
01 059 in Jünkerath

 

V 100 1041 (Bw Jünkerath) mit P 1576 aus Köln bei Bewingen. (08.1965) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
V 100 1041 bei Bewingen

 

012 066 vor E 732 nach Köln im Bahnhof Norddeich Mole. (07.1969) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
012 066 in Norddeich Mole - 10

 

023 091 vom Bw Emden mit E 588 (Norddeich Mole - Oldenburg - Goslar) zwischen Norden und Marienhafe. (07.1969) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
023 091 bei Marienhafe

 

Das letzte S/W-Eisenbahnfoto, das Karl-Ernst Maedel anfertigte, war im Sommer 1969 die mit einem Nahverkehrszug nach Osterburken ausfahrende 023 035 aus Königshofen (Baden). Dampfloks mit EDV-Beschilderungen waren wohl nicht mehr "seine" Eisenbahn. (08.1969) <i>Foto: Karl-Ernst Maedel</i>
023 035 bei Königshofen

 

Heute feiern wir uns selbst! Das 100.000 Bild auf der Bildergalerie ist online! Wer sich nun wundert, dass dieses Bild als Nr. 116299 angezeigt wird: In den letzten 20 Jahren sind immer wieder Vorlagen durch bessere Scans ersetzt worden. Um die eindeutige Zuordnung zu wahren, wird auch jede ausgetauschte Vorlage wie ein neues Bild gezählt, was die Differenz zwischen tatsächlich vorhandenen Fotos und den nominal gezählten Bildern erklärt. (12.03.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Nr. 100.000

 

Die Ursprungsbaureihe des 403 war der erste deutsche Hochgeschwindigkeitszug in Triebzugform und galt in den 1970er Jahren als Paradezug der Deutschen Bundesbahn. Er wurde in nur drei Exemplaren gebaut. Jede Einheit bestand aus zwei angetriebenen Endwagen und zwei angetriebenen Zwischenwagen. Zu den Innovationen des Triebzuges zählte die gleisbogenabhängige Neigetechnik, die es erlauben sollte, auf kurvenreichen Strecken um 30 Prozent höhere Geschwindigkeiten zu fahren als herkömmliche Züge. Schon bei Versuchen mit den Baureihen 634 und 614 stellte sich aber heraus, dass die pneumatische Steuerung zu träge war, den Wagenkasten rechtzeitig in die erforderliche Lage zu bringen. Auf den Einsatz der Neigetechnik wurde daher auch beim 403 verzichtet. 403 001 ist hier auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Bad Sooden-Allendorf und Eichenberg unterwegs. (1973) <i>Foto: Grandt</i>
403 001 bei Bad Sooden

 

Bei seiner Indienststellung bot der 403 bei regulärer Konfiguration mit vier Wagen insgesamt 183 Sitzplätze, davon 24 im Restaurantbereich des Halbspeisewagens. Wie bereits bei der Baureihe 601 wurden, wie vor 1979 im InterCity-Verkehr üblich, ausschließlich Plätze der ersten Wagenklasse angeboten. Die Abteile in den Triebköpfen der Baureihe 403 entsprachen dabei in Größe und Komfort den ab 1962 gebauten Rheingold-Abteilwagen der Gattung Avmz 111. Die dem Flugzeugbau entstammenden Sitze waren in die jeweilige Fahrtrichtung drehbar. Der später beim Bw München Hbf beheimatete 403 002 dreht im Rahmen seiner Abnahme durch das AW Freimann seine Runde rund um München. (1973) <i>Foto: Engels</i>
403 002 bei München

 

Als 1972 in München aufgrund der im selben Jahr stattfindenden Olympischen Spiele ein neues S-Bahn-Netz geplant wurde, mussten neue, moderne Fahrzeuge für den schnellen Verkehr beschafft werden. Dazu wurden 1969 drei Prototypen der neuen Baureihe 420 ausgeliefert. 420 002 bekam dabei eine grünblau/kieselgraue Lackierung, die nach einer Abstimmung unter den Münchner Fahrgästen für die später ausgelieferten Serienfahrzeuge festgelegt wurde. (12.1969) <i>Foto: Engels</i>
420 002 in München (1)

 

Die Baureihe 420 war der erfolgreichste Triebzug der DB. Insgesamt 480 Triebzüge wurden in 30 Jahren gebaut. Die Auslieferung des ersten Fahrzeuges (420 001) erfolgte am 30. November 1969. Der letzte abgenommene Zug war am 27.10.1997 der 420 486. Die dreiteiligen Triebzüge der Baureihe 420 erwiesen sich als gelungene Konstruktion. Sie waren ab 1972 bei der S-Bahn Rhein-Ruhr und ab 1978 bei der S-Bahn Frankfurt und der S-Bahn Stuttgart anzutreffen. Auf den längeren Strecken der S-Bahn Rhein-Ruhr konnten die Triebzüge jedoch nicht überzeugen, vor allem wegen der fehlenden Toiletten. Auch wurde die fehlende Übergangsmöglichkeit zwischen den Wagen moniert. Die in Köln und Düsseldorf stationierten Garnituren wurden daher ab 1980 durch lokomotivbespannte Wendezüge mit x-Wagen ersetzt. Der nagelneue 420 002 wartet hier auf die Abnahme in München. (12.1969) <i>Foto: Engels</i>
420 002 in München (2)

 

Eine Probefahrt des 420 002 führte den Triebzug auf die Strecke nach Berchtesgaden, wo er später nicht mehr anzutreffen war. Der DB-Fotograf nutzte die Fahrt für ein Foto bei Winkl. (12.1969) <i>Foto: Engels</i>
420 002 bei Winkl

 

420 131 der Waggonfabrik Uerdingen in Krefeld-Uerdingen gehörte zur 2. Bauserie des 420. Die Fahrzeuge wurden teils in grünblau und kieselgrau, andere in reinorange und kieselgrau lackiert. Die reinorange lackierten Einheiten waren für das ebenfalls im Aufbau befindliche S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr vorgesehen. Aus Gewährleistungsgründen wurden alle Fahrzeuge aufgrund der Nähe zum Ausbesserungswerk München-Freimann über mehrere Monate in München eingesetzt. Obwohl die S-Bahn München ausschließlich blau/graue Fahrzeuge besaß, erschienen so auch im Münchener S-Bahnnetz Fahrzeuge in abweichender Lackierung. Ab Ende 1972 wurden diese sukzessive nach Düsseldorf, ab 1975 an das Bw Frankfurt/M-1 abgegeben.  (09.08.1972) <i>Foto: Werkfoto</i>
420 131 in Krefeld

 

Die Wartung der in Stuttgart eingesetzten 420 übernahm das Bw Plochingen. Am 1. Oktober 1978 nahm die S-Bahn Stuttgart ihren Betrieb, mit zunächst 48 Triebzügen der Baureihe 420, auf. Das Werk war auf den bis 1985 geplanten Bestand von 150 Triebzügen ausgelegt. Der Stuttgarter orange/graue 420 207 zeigt sich auf dem neuen Hebestand in Plochingen. (1978) <i>Foto: Krieger</i>
420 207 in Plochingen

 

Zwei Generationen von Eisenbahnfahrzeugen treffen sich im AW München-Freimann: Der Adler war 1835 der erste (Nahverkehrs-)Zug Deutschlands. 137 Jahre später stellte der 420 549 die modernste Version des Nahschnellverkehrs dar. (02.1972) <i>Foto: Engels</i>
420 und Adler

 

Das Bundesbahn-Zentralamt in München entwickelte ab 1972 zusammen mit den Unternehmen Duewag und MaK einen neuen Triebwagentyp in Leichtbauweise für den Einsatz auf Nebenbahnen, der den Schienenbus ersetzen sollte. Die einteilige Version sollte als Baureihe 627 gefertigt werden. Der Prototyp 627 001 besaß einen Großraum für die Fahrgäste, an den sich beidseitig die Vorräume mit Gepäckraum, Einstiegen und Führerständen anschlossen. Der als Stahlleichtbau ausgeführte Wagenkasten mit Sicken an den Seitenwänden und auf dem Dach ruhte auf zwei luftgefederten Drehgestellen, von denen eins durch einen handelsüblichen LKW-Motor angetrieben wurde. Wohl auch wegen des relativ hohen Preises wurden nur acht Fahrzeuge gefertigt. 1981 folgten nochmals 5 modifizierte Fahrzeuge, die als 627.1 bezeichnet wurden. Danach unterblieb der Weiterbau der Baureihe 627, da man sich bei der DB für den zweiteiligen 628 entschieden hatte. (06.06.1974) <i>Foto: Umbrecht</i>
627 001

 

Der seit 1983 aufgelassene Bahnhof Nußbach nahe Triberg, in den gerade ein 798 eingefahren ist, ist ein gutes Beispiel für den Strukturwandel und seine Folgen. Mit zunehmender Individualisierung des Verkehrs wurde die Station nicht mehr gebraucht und stillgelegt. Angesichts hoher Verluste war auch die alte DB gezwungen, sich zu sanieren und legte in den 1980er Jahren den Fokus besonders auf unrentable Nebenstrecken und Bahnhöfe. Schon damals redete die Politik ständig davon, dass mehr Verkehr auf der Schiene stattfinden müsste. In der Realität wurde das Auto bevorzugt und der Bahn ein rigoroser Sparkurs aufgezwungen.  (1979) <i>Foto: BD Karlsruhe</i>
798 in Nußbach

 

Schon 1927 fanden erste Autoverladungen von Klanxbüll nach Morsum über den neu erbauten Hindenburgdamm statt. Die Autos wurden auf konventionellen Flachwagen transportiert. 1930 erfolgte die Verlegung der Verladung in die Bahnhöfe Niebüll und Westerland (Sylt). Nach dem Krieg wurden die Autos weiterhin auf Flachwagen über den Hindenburgdamm transportiert, wie dieses Bild aus dem Jahr 1952 zeigt. Aus Unfallverhütungsgründen würde heute jede Behörde angesichts solcher Verhältnisse den Betrieb sofort untersagen. Die schwankenden Wagen erzeugten sicherlich nicht nur bei den Motorradbegeisterten ein etwas mulmiges Gefühl, auch für den Schaffner war es nicht ganz ungefährlich, sich während der Fahrt von Wagen zu Wagen zu bewegen. Erst 1959/60 erschienen die ersten doppelstöckigen Autotransportwagen für den Syltverkehr. Das Motorrad im Vordergrund trägt übrigens ein französisches Besatzungskennzeichen (F) Süd-Baden (B) Landkreis Säckingen (34). (1952) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Autozug Sylt

 

1950 wurden zunächst drei Doppelstockwagen als Prototypen mit einer Länge über Puffer von 22,4 Metern für die DB gebaut. Danach folgten 1951 noch drei weitere Prototypen mit einer Länge von 26,4 Metern, der neuen Standardlänge der kurz darauf eingeführten Schnellzugwagen. Ihr Einsatz erfolgte im Eilzugpaaar E 719/720 zwischen Dortmund und Frankfurt/M. Bei der Jungfernfahrt war auch der Fotograf der BD Frankfurt/M anwesend und fotografierte den neuen Wagen "79003 Essen" (DCR4üpwe-50) kurz vor Abfahrt des ersten E 719 in Frankfurt/M Hpbf. Der Wagen besaß eine DSG-Küche unten und ein Speiseabteil im Oberdeck. (20.05.1951) <i>Foto: Paul Trost</i>
Erste Fahrt

 

Mit einer ausgebauten Achse und fehlenden Stangen wartet 001 227 im Bw Ehrang auf eine Reparatur. Die Lok war danach noch fast zwei Jahre im Einsatz. (05.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
001 227 in Ehrang (5)

 

001 227 war zum Zeitpunkt der Aufnahme im Frühjahr 1969 im Bw Paderborn bereits kalt abgestellt. Ihre letzten Einsätze hatte sie im Osterreiseverkehr absolviert. Im Juni 1970 ging sie zunächst nach Hamburg-Rothenburgsort und folgte den anderen Paderborner Maschinen im September des gleichen Jahres nach Ehrang. (05.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
001 227 in Paderborn (2)

 

001 230 (Bw Hof) beim planmäßigen Halt des E 873 aus Würzburg im Bahnhof Oberkotzau. (05.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
001 230 in Oberkotzau

 

Die Paderborner 01 227 rückt in das Bw Kassel ein. (04.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 227 in Kassel (2)

 

023 002 ist im Bahnhof Crailsheim als Rangierfahrt zum Bw unterwegs. (03.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 002 in Crailsheim

 

023 005 (Bw Crailsheim) im Arbeitszugdienst im Bahnhof Schwäbisch Gmünd. (08.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 005 in Schwäbisch Gmünd

 

Die Crailsheimer 023 005 wartet in Ulm Hbf vor einem Personenzug auf die Abfahrt nach Aalen. (07.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 005 in Ulm

 

Seit Juli 1966 war 023 011 im Bw Kaiserslautern stationiert. Mit dem Ende des Dampfbetriebs wurde sie im Januar 1975 noch nach Saarbrücken umstationiert. (05.1971) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 011 in Kaiserslautern (4)

 

Nach einer L2 im Juni 1970 im AW Trier zeigt sich die noch bestens gepflegte 023 028 in ihrer Crailsheimer Heimat. (07.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 028 in Crailsheim (1)

 

Auch 023 030 zeigt sich im Sommer 1970 in einem hervorragenden Pflegezustand in ihrem Heimat-Bw Crailsheim. (07.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 030 in Crailsheim

 

Die Crailsheimer 023 044 im winterlichen Bw Heilbronn. (01.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 044 in Heilbronn

 

Dienstbeginn für 023 048 im Bw Crailsheim auf der vorderen Drehscheibe am Schuppen. (09.1970) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 048 in Crailsheim

 

Klassische Porträtaufnahme der 23 058 im Bw Crailsheim. Erst kurz zuvor war die Lok aus Kaiserslautern hierher umstationiert worden. (07.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 058 in Crailsheim (2)

 

Im Bw Aalen trifft die Crailsheimer 023 062 auf 052 175 aus Ulm. (05.1969) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
023 062 in Aalen

 

39 011 in ihrem Heimat-Bw Villingen (Schwarzw). Dort war die Lok erst am 15. Mai 1961 aus Limburg (Lahn) eingetroffen. Mit Aufnahme der elektrischen Zugförderung auf der Schwarzwaldbahn zwischen Offenburg und Konstanz am 1. Oktober 1977 wurde das Bw Villingen nach 104 Jahren aufgelöst. (07.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 011 in Villingen

 

75 416 war eine von zwölf badischen VIc, die 1961 zum Bestand des Bw Villingen gehörten. Zur Wochenendruhe pausiert sie zwischen 39 091 und 39 186.  (07.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
75 416 in Villingen (3)

 

39 091 begann ihre Karriere 1924 beim legendären Bw Berlin Anhalter Bf. Vom Glanz der 1920er Jahre ist 37 Jahre später weder bei der Betriebsstätte in Berlin noch bei der Lok viel übrig geblieben, die mittlerweile zum Bw Villingen (Schwarzw) gehörte. (07.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 091 in Villingen (2)

 

Wochenendruhe im Bw Villingen (Schwarzw) mit 39 091, 75 416 und 39 186. (07.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
Lokruhe in Villingen

 

V 200 028 sonnt sich in ihrem Heimat-Bw Villingen (Schwarzw). (07.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
V 200 028 in Villingen

 

39 258 vom Bw Kaiserslautern erreicht mit dem D 614 (Heidelberg - Kaiserslautern) den Bahnhof Kaiserslautern Hbf. Die Wagen werden hier auf den 10 Minuten später eintreffenden D 1114 nach Paris Est übergehen. (10.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 258 in Kaiserslautern

 

01 080 vom Bw Ludwigshafen (Rhein) fährt mit dem D 1114 (Frankfurt/M - Saarbrücken - Paris Est) vor dem Hintergrund der Eisenwerke Kaiserslautern in Kaiserslautern Hbf ein. In Kaiserslautern wird der Zug die Wagen aus dem D 614 übernehmen und von einer E-Lok weiterbefördert werden.  (10.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
01 080 in Kaiserslautern

 

01 068 vom Bw Ludwigshafen (Rhein) startet mit dem D 127 (Saarbrücken - Mannheim - Frankfurt/M) in Neustadt (Weinstr). (10.1961) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
01 068 in Neustadt/W

 

01 123 (Bw Kaiserslautern) wartet im Bw Landau (Pfalz) auf den nächsten Einsatz. Davor steht ein VT 33 des Bw Landau. (05.1965) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
01 123 in Landau (1)

 

50 2231 vom Bw Landau (Pfalz) rückt in ihre Heimat-Dienststelle ein. (05.1965) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
50 2231 in Landau (1)

 

50 2231 auf der Drehscheibe im Bw Landau (Pfalz). Im Hintergrund sind die Lagerhäuser der französischen Garnison zu sehen. Die Signalbrücke trägt die Einfahrsignale in den Hbf aus Richtung Karlsruhe. (05.1965) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
50 2231 in Landau (2)

 

Die Villinger V 200 031 fährt mit dem D 132 (München - Saarbrücken) in Landau (Pfalz) ein. (05.1965) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
V 200 031 in Landau (1)

 

01 123 vom Bw Trier hat in Landau (Pfalz) Hbf den E 131 nach Saarbrücken von V 200 031 übernommen. (11.07.1965) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
01 123 in Landau (2)

 

V 200 031 vom Bw Limburg (Lahn) hat in Landau (Pfalz) Hbf den E 131 an 01 123 übergeben und setzt nun ins Bw um. Die Lok trägt einen Werbeaufkleber für die IVA in München. (11.07.1965) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
V 200 031 in Landau (2)

 

18 612 vom Bw Hof ist mit dem E 568 aus Hof in Lichtenfels angekommen. Dort wird die S 3/6 den Zug an die Vorserien E 10 003 übergeben. (1954) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 612 in Lichtenfels

 

E 10 003 (Bw Nürnberg Hbf) hat im Bahnhof Lichtenfels den E 568 übernommen und wird ihn weiter in Richtung Bamberg befördern. (1954) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
E 10 003 in Lichtenfels (1)

 

E 10 003 vor E 568 im Bahnhof Lichtenfels. Die Baumusterlok lieferte 1952 Henschel und SSW. Sie besaß zur Vorerprobung neuer Bauteile einen Siemens-Gummiringfederantrieb. (1954) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
E 10 003 in Lichtenfels (2)

 

70 001 (Bw Regensburg) rangiert in Regensburg Hbf. (1957) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
70 001 in Regensburg (2)

 

18 625 wurde zwischen Oktober und Dezember 1955 aus 18 540 umgebaut und erhielt dabei den Neubaukessel Krauss-Maffei 18150/1955. Wie zuvor 18 540 war sie weiterhin in Regensburg stationiert. (1957) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 625 in Regensburg (5)

 

18 625 hat in Regensburg Hbf einen Zug übernommen. 1959 wanderte sie nach Lindau (Allg) ab. (1957) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
18 625 in Regensburg (6)

 

Aus dem vorbeifahrenden Zug erwischte Dr. Mühl die Treuchtlinger 01 052, die gerade aus dem Bw ausrückt. Zwischen der 01 und der beschädigt abgestellten 44er steht im Bw eine Klv-Draisine für Oberleitungsarbeiten. (03.1958) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
01 052 in Treuchtlingen

 

01 200 (Bw Hof) startet mit P 1871 nach Hof im Bahnhof Bamberg und wird gleich über die Zollnerstraße fahren. Im Hintergrund entstehen gerade die Neubauten in der Brennerstraße. (1954) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
01 200 in Bamberg

 

05 001 (Bw Hamm) fährt mit dem Leerpark des D 103 (Köln - Hamburg-Altona) aus Köln Bbf kommend in den Kölner Hauptbahnhof ein. Planmäßig bespannte die 05 den Zug bis Hamm (Westf). (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
05 001 in Köln

 

05 003 fährt mit einem Eilzug durch den Bahnhof Köln-Deutz und wird gleich den Rhein überqueren. (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
05 003 in Köln

 

Aus Jünkerath ist 39 090 nach Köln gekommen und erreicht nun von der Hohenzollernbrücke kommend den Bahnhof Köln-Deutz. (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 090 in Köln

 

39 095 (Bw Jünkerath) vor einem Personenzug in die Eifel in Köln-Deutz. (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
39 095 in Köln

 

62 011 (Bw Krefeld) wird in Köln-Deutz gleich den Rhein nach Köln Hbf überqueren. Im Februar 1956 war die Dienstzeit für die Lok abgelaufen, die Ausmusterung folgte im November 1956. (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
62 011 in Köln (2)

 

Eine weitgehend unbekannte Kölner Betriebssituation zeigt dieses Bild: Um auf der damals noch zweigleisigen Hohenzollernbrücke Leerfahrten einzusparen, kuppelte man zwischen Köln-Deutzerfeld und Köln Hbf (-Bbf) Leerzuggarnituren zusammen. So sind hier 03 252 mit einem Packwagen und "Mittellok" 03 179 in Köln-Deutz mit einem Lr unterwegs.  (1953) <i>Foto: Dr. Albert Mühl</i>
03 252 in Köln (3)

 

Als letzte zur Neubekesselung anstehende Lok der Baureihe 01.10 erhielt 01 1100 am 20. Juni 1956 im AW Braunschweig den Neubaukessel Henschel 29097/1955. Bereits im September 1955 war durch das BZA Minden entschieden worden, dass die Maschine als Baumusterlok eine von Henschel patentierte und für Exportloks bereits angewendete Ölhauptfeuerung erhalten sollte. Nach dem Umbau im PAW Henschel in Kassel präsentiert sich 01 1100 als erste Lok der DB mit Ölhauptfeuerung. (13.07.1956) <i>Foto: Werkfoto</i>
01 1100 in Kassel (2)

 

Die fabrikneue 18 537 auf Indizierfahrt als Vorspannlok vor der Kasselaner 39 260 in der Ausfahrt aus Kassel Hbf. Der Zug nimmt in Höhe des Bw Bahndreieck den Weg in Richtung Göttingen. (07.1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
18 537 in Kassel

 

Die neue 23 005 vom Bw Kempten (Allgäu) bei ihren ersten "Gehversuchen" im Allgäu vor einem Personenzug im Bahnhof Fürstenfeldbruck. (01.1951) <i>Foto: Engels</i>
23 005 in Fürstenfeldbruck

 

23 005 auf eine ihrer ersten Fahrten für das Bw Kempten (Allgäu) mit einem Personenzug von München nach Lindau im Bahnhof Ruderatshofen. (01.1951) <i>Foto: Engels</i>
23 005 im Allgäu

 

Um 11.10 Uhr startet 38 2088 (Bw Trier) mit einer Schwesterlok vor dem P 437 nach Koblenz in Trier Hbf. Der Personenzug benötigte für die 110 km stattliche 3 Stunden und 6 Minuten. Das interessante Pilzstellwerk "Tn" existierte bis 1973. (24.04.1954) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
38 2088 + 38 2547 in Trier

 

Die seit 14.10.1950 beim Bw Siegen stationierte 82 025 auf Probefahrt vor einem planmäßigen Personenzug aus Betzdorf (Sieg) in Siegen Hbf. (11.1950) <i>Foto: Werkfoto</i>
82 025 auf Probefahrt (5)

 

Obwohl 82 025 bereits am 2. Oktober 1950 abgenommen worden war, gab es noch einige praktische Probleme zu lösen. Bei der Konstruktion der Lok versuchte man, eine gleichermaßen gut für den Rangier- wie Streckendienst geeignete Maschine zu schaffen. Nach dem bisherigen Stand der Technik widersprachen die maßgeblichen Konstruktionskonzepte einer gleichwertigen Eignung für beide Dienstbereiche. Dieser Widerspruch sollte durch einen Kessel moderner Bauart und die besondere Laufwerkskonstruktion überwunden werden. Im Praxistest wurde neben einem hohen Schmierölverbrauch vor allem der problematische Heißdampfregler und schlecht funktionierende Strahlpumpen sowie eine rasche, durch Verschmutzung bedingter Verschleiß der Lenkgestelle bemängelt. Unter Führung der Fa. Henschel sollten durch mehrere Probefahrten mit 82 025 vor Planzügen zwischen Siegen und Betzdorf (Sieg) die Mängel abgestellt werden, hier beim Halt im Bahnhof Eiserfeld. Über den Erfolg oder Mißerfolg der Fahrten ist nichts bekannt. (11.1950) <i>Foto: Werkfoto</i>
82 025 auf Probefahrt (6)

 

Kurz vor ihrer Abstellung nutzte der Fotograf der BD Nürnberg einen Besuch im Bw Bamberg, um dort die letzte bayerische R 3/3 abzulichten. Die Bekohlung der Lok erfolgte über einen Fuchs Mobil-Seilbagger F300 mit hoher Kabine. 89 864 wurde am 26.08.1961 abgestellt. (02.1961) <i>Foto: R. Werkle</i>
89 864 in Bamberg

 

93 900 (Bw Brügge/Westf) verlässt mit einem Personenzug nach Lüdenscheid ihren Heimatbahnhof. (1953) <i>Foto: Busch</i>
93 900 in Brügge

 

94 690 vom Bw Bochum Nord holt die Güterwagen an der Güterabfertigung Bochum-Graetz ab.  (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
94 690 in Bochum (1)

 

94 690 bedient den Gleisanschluß der Graetz-Werke in Bochum. Die Firma wurde insbesondere durch den Bau von Radios und Fernsehgeräten im Nachkriegsdeutschland bekannt. Dass die Benennung von Haltepunkten nach Firmennamen hochproblematisch ist, zeigt sich gerade hier: Zum Aufnahmezeitpunkt 1956 hielten die Züge in Bochum-Graetz, mit Übernahme des Werkes durch Nokia in Bochum-NOKIA – und an Haltepunkt und  Stellwerk mußten neue Schilder montiert werden. Damit nicht genug: eine Lawine von Änderungen - in Fahrplänen und Dokumenten – mußte abgearbeitet werden. Wer heute eine Zugverbindung nach Bochum-Nokia sucht, wird nichts finden. Nokia zog 2008 ins rumänische Cluj fort, und auch das dortige Werk ist durch die Schließung im Jahr 2011 Geschichte. Was also hat die Beteiligung von Nokia an der Modernisierung einiger 515 gebracht – außer viel Chaos?  Bahnkunden sollten wissen, daß dieser Haltepunkt heute Bochum-Riemke genannt wird – aber wie lange noch? (1956) <i>Foto: Willi Marotz</i>
94 690 in Bochum (2)

 

103 002 (mit 103 118 am Zugschluss) im Bundesbahn-Zentralamt (BZA) Minden (Westf). Mit dem Versuchszug wurden die Minden-Deutz MD53-Drehgestelle erprobt, die in den Intercity-Wagen mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h eingesetzt wurden. (1979) <i>Foto: Krieger</i>
103 002 in Minden (3)

 

Nach Ende einer Meßfahrt wird die Verkabelung an den Versuchswagen im BZA Minden (Westf) entfernt. Die Beladung der Wagen wurde durch Gewichtssteine simuliert. Als Zuglok diente 103 118. (1981) <i>Foto: Krieger</i>
Meßfahrt in Minden

 

103 118 und 103 002 im Rahmen einer Erprobungsfahrt für 200 km/h vor dem F 122 "Gambrinus" (München - Frankfurt/M - Köln - Hamburg) in Nürnberg Hbf. (06.1971) <i>Foto: Ralf Roman Rossberg</i>
103 118 in Nürnberg

 

Das für Fahrtechnik zuständige Bundesbahn-Zentralamt (BZA) in Minden (Westf) ließ aus der laufenden Serie die 103 118 bereits ab Werk mit einer geänderten Getriebeübersetzung ausstatten, die es ermöglichte, ohne Erhöhung der maximalen Motordrehzahl die Höchstgeschwindigkeit der Lok auf 250 km/h anzuheben. Neben systematisch durchgeführten Meßfahrten im Geschwindigkeitsbereich zwischen 200 und 250 km/h fand auch manche kuriose Meßfahrt statt. Dazu gehörte diese Versuchsanordnung, die auf der Strecke Bamberg - Forchheim eine Dichtheitsprüfung der 103 durchführte, um festzustellen, inwieweit Wasser bei hohen Geschwindigkeiten in den Maschinenraum eindringen kann. (07.1971) <i>Foto: Ralf Roman Rossberg</i>
Versuchszug mit 103 118

 

Im Rahmen einer Erprobungsfahrt ist die nagelneue 151 001-5 mit einem Meßwagen des BZA München sowie 151 004-9, 110 337-3 und den beiden Bremsloks 044 070-1 und 044 197-2 im Bahnhof Sünching zwischen Straubing und Obertraubling unterwegs. Die am 21.11.1972 von Krupp in Essen angelieferte 151 war seit 05.02.1973 beim Bw Hagen-Eckesey stationiert. (04.1973) <i>Foto: Ralf Roman Rossberg</i>
Versuchsfahrt mit 151 001

 

Henschel/BBC baute nach fast sechsjähriger Vorbereitungszeit 1971 eine dieselelektrische Probelok ohne Auftrag der Deutschen Bundesbahn und stellte diese als DE 2500 vor. 1973 folgten wegen der guten Erfahrungen mit dieser Lok zwei weitere Probeloks, die die DB zur Erprobung anmietete und als Baureihe 202 einreihte. Alle drei Lokomotiven 202 003, 202 002 und 202 004, präsentieren sich hier in Kassel Gbf. (1973) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
202-Parade in Kassel (1)

 

Vorstellung aller drei Varianten der dieselelektrischen Baureihe 202 in Kassel Gbf. Äußerlich unterschieden sich die Loks in der Farbgebung 202 002 (weiß), 202 003 (rotorange) und 202 004 (blau). Ihre Besonderheit waren die Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren, welche durch einen von einem Dieselmotor angetriebenen Drehstromgenerator gespeist wurden. Die Lokomotiven waren modular aufgebaut und konnten sowohl auf zweiachsigen als auch auf dreiachsigen Drehgestellen für Strecken mit geringerer zulässiger Achslast eingesetzt werden. (1973) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
202-Parade in Kassel (2)

 

Die Baureihe 210 bestand aus einer Serie von nur acht Diesellokomotiven. Ihre Besonderheit war, dass sie eine Gasturbine besaß, die bei Leistungsbedarf zugeschaltet werden konnte. Das machte sie zu der stärksten deutschen vierachsigen Diesellok ihrer Zeit. 210 001 ist hier mit einem Meßzug des BZA München zwischen Eichstätt und Dollnstein unterwegs. (1970) <i>Foto: Engels</i>
210 001 auf Meßfahrt

 

Nach Ende der Abschlußarbeiten an der Bekohlungsanlage und Löschegrube fuhren die Hofer 01 am Schuppen vorbei auf die Drehscheibe. Diese Stelle neben dem Schuppen war stets ein beliebtes Motiv im Bw Hof, wo diesmal 001 187 "erlegt" wurde. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Hof (6)

 

Im Bw Hof genießen die dort stationierten 001 234 (ex 02 003) und 052 890 ihre wohlverdiente Ruhepause. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 und 052 890 in Hof

 

Zum Nachmittagsprogramm ging es per pedes nach Hof-Moschendorf. Als erster Zug erschien der E 1794 nach Stuttgart mit 001 111, der Hof um 15.52 Uhr verlassen hatte. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 111 bei Hof (4)

 

Hinter dem E 1794 kam 052 817 (Bw Hof) mit einem Nahgüterzug bei Hof-Moschendorf angerollt. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 bei Hof (2)

 

Die Neubaukessellok 001 211 hatte den E 659 "Frankenland" aus Saarbrücken in Hof-Moschendorf am Haken. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 211 bei Hof (2)

 

Mit dem P 2243 nach Schwandorf hatte die ehemalige 02 003 bei Hof-Moschendorf keine große Mühe. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 bei Hof (2)

 

Planmäßig hinter dem Personenzug nach Schwandorf lief der Durchgangsgüterzug nach Weiden (Oberpf), den 044 487 (ex 44 1482) an diesem Tag bei Hof bespannte. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 487 bei Hof

 

Um 17.18 Uhr hatte 051 889 mit dem P 4419 nach Oberkotzau den Hofer Hbf verlassen und wird in Kürze in Hof-Moschendorf halten. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
051 889 bei Hof

 

Vier Minuten hinter dem P 4419 kam der P 2285 nach Marktredwitz mit der Hofer 052 890 angefahren. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 890 bei Hof (2)

 

Die dritte Dampflok, die innerhalb von 10 Minuten den Hofer Hbf verlassen hatte, war 001 187 mit dem P 2850 nach Lichtenfels. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 bei Hof (2)

 

Der E 1655 aus Stuttgart, den 001 168 in Neuenmarkt-Wirsberg übernommen hatte, passiert das Hp2 zeigende Einfahrsignal (Langsamfahrt mit 40 km/h) in Hof Hbf. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 bei Hof (3)

 

001 103 fährt mit P 2228 aus Regensburg in Hof Hbf ein. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 bei Hof (4)

 

Den Tagesabschluss bildete der E 1649 aus Ludwigshafen mit 001 230, der hier planmäßig um 18.19 Uhr den Hofer Hauptbahnhof erreicht. 9 Dampfzüge in zwei Stunden, darunter fünf mit 01 bespannte Züge - eine gute Ausbeute. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 bei Hof (4)

 

Bevor es in die Jugendherberge ging, schnell nochmal im Bw Hof vorbeigeschaut, wo 001 103 und 001 168 ihren Platz für die Nacht bereits gefunden hatten. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 und 168 in Hof

 

Die nur noch als Reserveloks für Bauzüge oder Sonderleistungen eingesetzten 086 346 und 086 171 im Heimat-Bw Hof. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
086 346 in Hof (9)

 

Einzige planmäßige Leistung der Würzburger V 200 bis Hof war der E 1961 aus Nürnberg über Bayreuth, der mit 220 084 bei Hof-Moschendorf unterwegs ist. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
220 084 bei Hof

 

Damals von dem meisten Fotografen verschmäht, ist die Baureihe 218 heute Kult. Die gerade einmal zwei Monate alte Regensburger 218 105 befördert den E 1820 (Regensburg - Hof) bei Hof-Moschendorf. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
218 105 bei Hof

 

Mit dem für eine Neukessel-01 typischen Abdampffähnchen des Mischvorwärmers über dem Kamin steuert 001 211 bei Hof-Moschendorf vor dem E 1791 aus Würzburg auf den Zielbahnhof Hof Hbf zu. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 211 bei Hof (3)

 

001 211 mit E 1791 (Würzburg - Hof) kurz vor der Brücke über die Sächsische Saale bei Hof-Moschendorf. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 211 bei Hof (4)

 

001 229 mit P 2826 nach Lichtenfels zwischen Hof-Moschendorf und Oberkotzau. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 229 bei Hof (1)

 

044 388 vom Bw Weiden (Oberpf) mit einem Durchgangsgüterzug auf dem Weg in die Heimat bei Hof-Döhlau. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 388 bei Hof (2)

 

053 087 (Bw Hof) mit einem Nahgüterzug nach Neuenmarkt-Wirsberg bei Hof-Döhlau. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
053 087 bei Hof (1)

 

001 211 mit dem E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken bei Hof-Döhlau. Das Kursbuch bewarb diesen Zug ausdrücklich als schnelle Verbindung über Heidelberg und Mannheim. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 211 bei Hof (5)

 

001 234 trifft mit P 2828 nach Neuenmarkt-Wirsberg in Oberkotzau ein. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 234 bei Oberkotzau (2)

 

052 817 vom Bw Hof erreicht mit dem P 2277 nach Marktredwitz den Bahnhof Oberkotzau. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 bei Oberkotzau

 

Für eine 01 waren solche Züge eher Spielerei. Um 13.54 Uhr verlässt 001 202 mit dem P 2819 aus Lichtenfels den Bahnhof Oberkotzau. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 in Oberkotzau (4)

 

001 103 dampft mit E 1863 (Stuttgart - Würzburg - Bamberg - Hof) aus dem Bahnhof Oberkotzau. (16.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 in Oberkotzau

 

38 2767 (Bw Lübeck) und 38 2607 (Bw Neumünster) warten im Bw Kiel auf neue Aufgaben. (10.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
P 8 im Bw Kiel

 

38 2990 vom Bw Wuppertal-Langerfeld ist im Bahnhof Lüdenscheid angekommen und wartet auf die Umfahrung ihres Zuges. Der Kopfbahnhof ist Endpunkt der Stichstrecke aus Brügge (Westf). Das Empfangsgebäude im Hintergrund (Baujahr 1880) wurde ein Jahr später erheblich umgebaut. Darin befanden sich zwei Fahrkarten- und ein Gepäckaufgabeschalter, eine Bahnhofsgaststätte und ein Wartesaal. An der Bahnsteigseite war die Architektur des 19. Jahrhunderts mit Elementen im Rundbogenstil und einer großzügigen Bahnsteigüberdachung einschließlich historistischer gusseiserner Stützen vorhanden. 2009 wurde es abgerissen. (06.1959) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 2990 in Lüdenscheid

 

38 3026 rückt in das Bw Bebra ein. Die Lok war während ihrer gesamten Einsatzzeit von 1927 bis 1964 in Fulda stationiert. (05.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3026 in Bebra

 

Die noch Anfang der 1960er Jahre mit großen Windleitblechen ausgestattete 38 3151 vom Bw Osnabrück Hbf in Bremen Hbf.  (09.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3151 in Bremen

 

38 3371 vom Bw Wuppertal-Langerfeld überholt mit E 4722 (Iserlohn - M Gladbach) im Bahnhof Hagen-Haspe die dort wartende 50 376 vom Bw Hagen Gbf. (10.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3371 in Hagen

 

38 3411 vom Bw Bestwig im westlichen Wende-Bw Hagen-Eckesey.  (03.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3411 in Hagen

 

38 3733 vom Bw Düren zu Gast im Bw Köln-Deutzerfeld. (06.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3733 in Köln

 

38 3198 (Bw Düsseldorf Abstellbf) wartet im Bw Hagen-Eckesey auf die Abfahrt zum Hauptbahnhof. Daneben steht eine 23er, im Hintergrund 57 3010. (03.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3198 in Hagen

 

38 3850 vom Bw Bremerhaven-Lehe ist mit P 1229 aus Langwedel in Bremen Hbf angekommen. Die Lok war 1937 von den Saarbahnen (ex "2418 SAAR") zur Reichsbahn gekommen. (10.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3850 in Bremen

 

Die Bestwiger 38 3261 ist als Lz im Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel unterwegs. Vohwinkel war zusammen mit dem Rangierbahnhof und Bw zeitweise der wichtigste Eisenbahnknoten Wuppertals. Die P 8 fährt über die Gleise der ehemaligen Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft (BME) der Strecke Düsseldorf - Elberfeld ostwärts, rechts sind die Bahnsteiggleise der vormaligen Prinz-Wilhelm-Eisenbahn nach Steele zu sehen. (03.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3261 in Wuppertal

 

Im Bahnhof Hamm (Westf) trifft 38 3409 vom Bw Wuppertal-Langerfeld auf einen ET 30, der den neuen schnellen Nahverkehr im Ruhrgebiet einleitete. (01.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3409 in Hamm

 

Im Bw Hagen-Eckesey begegnen einander 38 3385 vom Bw Essen Hbf und 23 041 aus Mönchengladbach. (08.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3385 in Hagen

 

38 3602 (Bw Wuppertal-Langerfeld) ist nach einer Schiebeleistung an einem Schnellzug im Bahnhof Ennepetal-Milspe angekommen. (08.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3602 in Ennepetal

 

38 3878 (Bw Regensburg) im harten Wintereinsatz im Bahnhof Vilshofen. (02.1956) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
38 3878 in Vilshofen (2)

 

Nach einem Besuch im AW Weiden (Oberpf) dampft 38 3108 vom Bw Darmstadt als Lz durch Nürnberg Hbf auf dem Weg zurück in ihre Heimat. (05.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3108 in Nürnberg

 

Im Bw Hildesheim sonnen sich die hier beheimateten 38 3218, 38 3986 und 50 2551. (08.1962) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
Bw Hildesheim

 

38 3712 vor dem Lokschuppen ihres Heimat-Bw Mannheim.  (06.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3712 in Mannheim

 

38 3961 (Bw Hagen-Eckesey) fährt mit P 3618 (Hagen - M Gladbach) aus dem Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute Wuppertal Hbf) aus. (09.1961) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 3961 in Wuppertal

 

38 4016 (Bw Essen Hbf) mit P 3922 nach Essen über Hattingen (Ruhr) in Hagen Hbf. (06.1963) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
38 4016 in Hagen (2)

 

64 023 (Bw Aschaffenburg) vor einem Personenzug im Bahnhof Obernburg-Elsenfeld. Der Wagen "102527 Nür" (Westwaggon Mainz, 1934) hinter der Lok ist ein PwPosti34. (31.08.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
64 023 in Obernburg-Elsenfeld

 

94 1186 in ihrem Heimat-Bw Bremen Hbf. Ihre aktive Dienstzeit beschloss die im Mai 1921 in Dienst gestellte Lok nach 51 Jahren beim Bw Goslar. Dahinter schaut die ebenfalls in Bremen stationierte 03 127 hervor.  (21.06.1967) <i>Foto: Robin Fell</i>
94 1186 in Bremen (4)

 

Kurz nach ihrer Gründung im Jahr 1949 startete die Deutsche Bundesbahn ein ehrgeiziges Programm zur Elektrifizierung aller wichtigen Fern- und Hauptabfuhrstrecken. Ein Weiterbau der Vorkriegsmodelle kam wegen der zwischenzeitlich eingetretenen technischen Weiterentwicklung nicht mehr in Betracht. Zum Vergleich verschiedener Fahrzeugkonzepte und zur gründlichen Vorerprobung der neuen Bauteile wurden ab Dezember 1950 fünf Versuchs-Lokomotiven der neuen Baureihe E 10 bestellt, wobei das Hauptaugenmerk dem Antrieb galt. E 10 003 von Henschel/SSW war mit Siemens Gummiringfeder-Antrieb ausgerüstet. Die Nürnberger Maschine ist hier während der Erprobung durch das BZA München unterwegs. (1953) <i>Foto: Engels</i>
E 10 003 in Nürnberg

 

Die nagelneue E 10 472 (Henschel/SSW) beim Hersteller in Kassel. Die Lok wurde am 13.09.1966 im AW Opladen abgenommen und anschließend dem Bw Dortmund Bbf zugeteilt. 2010 wurde sie als 110 472-8 ausgemustert. (09.1966) <i>Foto: Werkfoto</i>
E 10 472

 

E 320 01 (ab 1968: 182 001) war eine Mehrsystemlok, die für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg für zwei verschiedene Oberleitungsspannungen ausgerüstet war. Neben E 320 01 entstanden noch zwei Schwestermaschinen, die vorwiegend auf der Strecke Saarbrücken - Forbach eingesetzt wurden. 182 001 (offiziell ausgemustert am 30.06.1977) wurde 1981 an die AEG verkauft und diente noch bis Ende der 1980er Jahre als Versuchsträger. Hierzu erhielt sie einen neuen Anstrich in rot/beige.  (1960) <i>Foto: Engels</i>
E 320 01

 

E 40 524 vom Bw Hagen-Eckesey verlässt mit einer Schwesterlok vor einem Stahlrollenzug (Coils) den Bahnhof Altenhundem. Am Zugschluss schiebt E 40 1313 nach. Mit Aufnahme des elektrischen Betriebs am 14. Mai 1965 endete der Dampfbetrieb im traditionsreichen Bw Altenhundem (links oben), das ein Jahr später schon leergeräumt war. Aber auch die elektrische Traktion benötigte drei Lokomotiven bei schweren Güterzügen über die Rampe nach Welschenennest wie zu Dampfzeiten. (04.1966) <i>Foto: BD Wuppertal (Säuberlich)</i>
E 40 524 in Altenhundem

 

Die ursprünglich in kobaltblau lackierte E 41 001 wurde am 27. Juni 1956 in Dienst gestellt. Die fabrikneue Lok präsentiert sich unmittelbar vor der Übergabe an die DB bei Herstellerwerk bei Henschel in Kassel. Nach ihrer Ausmusterung wurde sie in ihren Ursprungszustand zurückversetzt und ist seit 2002 im DB Museum Koblenz-Lützel zu bewundern. (26.06.1956) <i>Foto: Werkfoto</i>
E 41 001

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann die DB, kriegsbeschädigte E-Loks wiederherzustellen. Ab 1952 startete zudem der Probebetrieb der direkten Wendezugsteuerung von Steuerwagen aus. E 44 039, E 44 087 und E 44 147 wurden dazu speziell umgerüstet und bekamen die zusätzliche Bauartkennzeichnung "G" wie „Geführt“. Aufgrund der erfolgreichen Versuche erhielten insgesamt neun E 44 ab 1954 die sogenannte Einheits-Wendezugsteuerung, darunter auch E 44 184 G, die hier zur Abnahme im AW München-Freimann bereitsteht und anschließend vom Bw München Hbf aus eingesetzt wurde.  (08.03.1955) <i>Foto: Engels</i>
E 44 184 G in München

 

Der ET 27 wurde für den Nahschnellverkehr in Ballungsräumen konzipiert. Er bestand aus je zwei Trieb- und einem Mittelwagen ohne Antrieb. Die Züge führten die erste und zweite Wagenklasse und verfügten über einen Gepäckraum. Die Fahrzeuge gelten als frühe Prototypen der S-Bahn-Baureihe 420, was an der Aufteilung des Innenraums mit jeweils drei Einstiegsräumen und einigen gestalterischen Details wie den gewölbten Frontfenstern deutlich wird. Das Bild entstand während einer Probefahrt des BZA München im Voralpenland. (1965) <i>Foto: Engels</i>
ET 27 001 auf Probefahrt

 

Der nagelneue ETA 150 115 beim Herstellerwerk der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG. Der Akkumulatortriebwagen ETA 150 war das Ergebnis aus den Erfahrungen der Prototyp-Baureihe ETA 176, der in der Herstellung deutlich aufwändiger war.  (05.1957) <i>Foto: Werkfoto</i>
ETA 150 115

 

Die Akku-Triebwagen der Baureihe ETA 176 waren die Vorläufer der Baureihe ETA 150. Die ab 1954 gebauten vierachsigen Fahrzeuge boten einen sehr hohen Fahrkomfort und eine relativ geringe Lärmbelästigung. Im Vergleich zum zweiachsigen und dieselbetriebenen Uerdinger Schienenbus zeichneten sie sich durch eine bessere Gleislage aufgrund ihres höheren Eigengewichtes und eine bessere Laufruhe durch Verwendung vollwertiger Drehgestelle aus; außerdem erzeugten sie keine Abgasbelästigung. ETA 176 004 vom Bw Limburg (Lahn) wurde in Mainz Hbf angetroffen. (1962) <i>Foto: H.G. Firmenich</i>
ETA 176 004 in Mainz

 

Die von Henschel-BBC produzierte Kleinserie von drei dieselelektrischen Versuchslokomotiven der Reihe DE 2500 wurden bis in die 1980er Jahre bei der DB als Baureihe 202 probeweise eingesetzt. Ihre Besonderheit waren die Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren, welche durch einen von einem Dieselmotor angetriebenen Drehstromgenerator gespeist wurden. 1973 wurde 202 002 durch die Rheinstahl AG Transporttechnik, Henschel Lokomotiven in Kassel umgebaut. Dabei wurde der Dieselmotor entfernt und die Hilfsaggregate auf elektrischen Antrieb umgebaut. Zwischen 1974 und Februar 1975 ging die Lok als Drehstromversuchsfahrzeug unter der Fahrzeugnummer 608099-33 001-1 zurück an die DB. Hierbei fand eine Erprobung als E-Lok über Stromversorgung durch einen entsprechend ausgerüsteten Steuerwagen der Bauart BDnf statt (Foto). Nach Ende der Erprobung wurde sie zur elektrischen Lokomotive mit eigener Stromversorgung, Fahrdrahtspannung 1500 V DC, Leistung 1400 kW umgebaut. Von Juli 1977 bis März 1980 war die Lok an die Nederlandse Spoorwegen (NS) als 1600 P vermietet. Seit 1985 steht sie als Denkmal bei Thyssen Henschel in Kassel (heute ALSTOM Transportation Germany). (1974) <i>Foto: Krieger</i>
Henschel DE 2500 (2)

 

Versandfertige Opel Kadett für den Überseeexport im Opelwerk Bochum. (1965) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Autotransport (13)

 

38 3544 (Bw Hanau) verlässt mit einem Personenzug den Bahnhof Wolfgang (Kr Hanau) an der Kinzigtalbahn. Trivia: Während des Ersten Weltkriegs wurden die Bahnhofsschilder entfernt, um die Beschaffung von Informationen über die nahe Pulverfabrik zu erschweren. (22.09.1956) <i>Foto: Thomas A. Wilson</i>
38 3544 in Wolfgang

 

44 580 (Bw Dillenburg) fährt mit einem Güterzug durch den Bahnhof Hanau Nord. (20.11.1956) <i>Foto: Thomas A. Wilson</i>
44 580 in Hanau

 

50 2508 vom Bw Aschaffenburg leistet 50 1027 vom Bw Darmstadt-Kranichstein Vorspann vor einem Güterzug in Hanau Nord. (08.04.1957) <i>Foto: Thomas A. Wilson</i>
50 2508 + 1027 in Hanau

 

44 462 (Bw Hanau) vor einem Güterzug in Hanau. (08.1957) <i>Foto: Thomas A. Wilson</i>
44 462 in Hanau

 

78 455 vom Bw Friedberg (Hess) fährt mit P 2229 (Hanau - Friedberg/Hess) in Hanau Nord ein. (12.08.1958) <i>Foto: Thomas A. Wilson</i>
78 455 in Hanau

 

95 031 (Bw Aschaffenburg) schiebt einen Güterzug im Bahnhof Laufach über die Spessartrampe nach. Am 26. August 1957 wurde der elektrische Betrieb auf Spessartrampe aufgenommen. Den Schiebebetrieb übernahmen Loks der Baureihe E 50. Die Baureihe 95 bei der DB wurde komplett entbehrlich. 95 031 wurde am 18.10.1957 z-gestellt und am 25.04.1958 ausgemustert.  (27.04.1957) <i>Foto: Thomas A. Wilson</i>
95 031 in Laufach

 

Die nagelneue Köf 11 022 während der Betriebserprobung durch den Hersteller Gmeinder in Mosbach (Baden). 1968 wurde die Kleinlok in 332 022-3 umgezeichnet. (28.02.1963) <i>Foto: Werkfoto</i>
Köf 11 022 in Mosbach (1)

 

Die Gmeinder & Co GmbH aus dem baden-württembergischen Mosbach war ein Hersteller von Lokomotiven, Getrieben und Maschinen. 1932 wurde das Unternehmen zum Hauptlieferanten der Standard-Rangierlokomotiven der Deutschen Reichsbahn. Die Gmeinder & Co GmbH produzierte auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter Rangierlokomotiven und Zahnradgetriebe. Diese wurden nun an die DB geliefert, so auch die Baureihe V 60. Die Köf III wurde weitgehend von Gmeinder entwickelt. Dazu gehörte Köf 11 022, die sich in Mosbach (Baden) dem Werkfotografen präsentiert. Die Kleinlok gehört heute als Museumsfahrzeug der RAB - DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH und ist seit 2017 im Betriebshof Stuttgart-Rosenstein hinterstellt. (28.02.1963) <i>Foto: Werkfoto</i>
Köf 11 022 in Mosbach (2)

 

Die nagelneue Köf 6351 beim Hersteller Deutz in Köln. Am 19.02.1959 wurde sie dem Bw Gerolstein zugeteilt. 1968 erfolgte die Umzeichung in 322 051-4. Nach ihrer Ausmusterung am 31.12.1980 wurde sie nach Italien verkauft. (02.1959) <i>Foto: Werkfoto</i>
Köf 6351

 

Köf 5287 (Bw Münster/Westf) setzt im Bahnhof Hiltrup eine Rangiergruppe an einen Nahgüterzug. Die Kleinlok war im September 1944 an die Reichsbahn ausgeliefert worden. Die anfangs mit Benzin betriebene Lok wurde 1949 auf Dieselöl umgebaut. 1973 wurde die mittlerweile als 321 133-1 bezeichnete Kleinlok mit einer Druckluftbremse ausgerüstet und durch Änderung der Getriebeübersetzung für 45 km/h Höchstgeschwindigkeit ausgelegt. Dadurch erfolgte die Umzeichnung in 324 058-7. Am 31.12.1979 wurde sie in Gremberg ausgemustert und anschließend nach Italien verkauft. (1953) <i>Foto: Quebe</i>
Köf 5287 in Hiltrup

 

Die Diesellokomotive ML 2200 CC war eine sechsachsige Variante der Baureihe V 200, welche der Hersteller Krauss-Maffei für die Jugoslawische Staatseisenbahn (JŽ) entworfen hatte. Die JŽ kaufte drei Exemplare, welche dort anfangs unter der Bezeichnung D 66 (D 66-001 "Dinara", D 66-002 "Kozara", D 66-003 "Sutjeska") eingereiht wurden. Eine vierte Lokomotive wurde zur ML 3000 C’C’ umgebaut, die sich hier auf dem Werkshof bei Krauss-Maffei in München zeigt. Die DB übernahm sie später als V 300 001. (07.1958) <i>Foto: Werkfoto (Krauss-Maffei)</i>
ML 3000 CC in München

 

Eine winterliche Momentaufnahme im Bw Hamburg-Altona. Das Bahnbetriebswerk war einst eines der renomiertesten Werke in Deutschland. Schon mit der Einführung der Schnelltriebwagen zwischen Hamburg und Berlin wurde hier der „Fliegender Hamburger“ genannte Triebwagen SVT 877 gewartet, ab 1939 war er hier beheimatet. Nach dem Krieg waren hier bis 40 Maschinen der Baureihe 03 stationiert, abgelöst von der Baureihe 01.10, die bis 1972 die Einsätze auf der Marschbahn bestritt. Am 31.12.1982 wurde das Bw Hamburg-Altona aufgelöst. Das Bw Hamburg-Eidelstedt übernahm seine Funktion. Bis auf den unter Denkmalschutz stehenden Wasserturm sind heute alle baulichen Anlagen verschwunden. (02.1952) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Winter im Bw Altona

 

Der Maschinenwagen "München 2856" im Sprengwagenzug der BD München während einer Vorführung im Bahnhof München-Laim. Damals wurde noch mit Natriumchlorat gespritzt, das als Unkrautbekämpfungsmittel Substanzen enthielt, die den Pflanzenwuchs am Bahnkörper effektiv abtöteten. Chlorate sind heute innerhalb der EU als Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln nicht mehr zugelassen; ein bekannter Handelsname der chlorathaltigen Herbizide im privaten Gebrauch war „UnkrautEx". Bis 1996 verwendete die DB dann für ihre Gleise das Unkrautvernichtungsmittel Diuron, das sich aber im Oberflächen- oder Grundwasser anreichern kann und gerade in Flußnähe nicht unproblematisch war. Seitdem werden immer weniger giftige Stoffe eingesetzt, die aber auch deutlich weniger wirksam sind. Seit 2023 verzichtet die Bahn freiwillig auf chemische Mittel wie Glyphosat, was zur völligen Verkrautung der Gleisen führte. Irgendwann wird sich die Bahn überlegen müssen, bei wieviel Unkraut im Schotterbett die Stabilität der Gleise und die Sicherheit des Bahnverkehrs gefährdet sein wird. (13.10.1955) <i>Foto: Engels</i>
Unkrautbekämpfungszug (32)

 

Die Blockstelle Stalleickenweg und der zugehörige Bahnübergang befanden sich im Bereich der gleichnamigen Straße in Wattenscheid, unweit der Stadtgrenze zu Essen-Eiberg.  (1961) <i>Foto: Willi Marotz</i>
Bk Stalleickenweg

 

In Hof war die Baureihe 86 ein kaum beachtetes Beiwerk angesichts der dort stationierten Schnellzugdampfloks der Baureihe 01. Obwohl Hof zum letzten Bw der BD Nürnberg wurde, das noch 86er stationierte, waren die Loks dort meist abgestellt, da es keine Planleistungen mehr für sie gab. 086 171 tauchte hier am Bw Hof auf, weil sie an diesem Tag für einen Bauzugeinsatz reaktiviert wurde. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
086 171 in Hof

 

053 087 verlässt mit einem Nahgüterzug den Bahnhof Hof und fährt an ihrem heimatlichen Bw vorbei. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
053 087 in Hof (4)

 

In der Ausfahrt aus Hof Hbf trifft 053 087 auf 086 171. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
053 087 in Hof (5)

 

001 230 trifft mit E 659 "Frankenland" aus Saarbrücken pünktlich um 15.59 Uhr in Hof Hbf ein. 086 171 steht immer noch in Warteposition. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 in Hof (6)

 

218 104, die erst 2 Wochen zuvor aus Flensburg nach Regensburg kam, mit dem E 1810 nach München bei Hof. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
218 104 bei Hof

 

Mit dem P 2243 nach Schwandorf (Hof Hbf ab 16.33 Uhr) hatte 001 168 bei Hof keine große Mühe. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 bei Hof (2)

 

Dem P 2243 mit 001 168 folgte die Weidener 044 388 mit einem Güterzug in die Oberpfalz, der kurz vor Hof-Moschendorf angedampft kommt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 388 bei Hof (1)

 

Aus der Gegenrichtung erschien in Hof-Moschendorf 044 834 (Bw Weiden/Oberpf) mit einem Güterzug auf der Bildfläche, der in Kürze sein Ziel in Hof erreichen wird. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
044 834 bei Hof

 

Gegen 17.20 Uhr kam 052 890 (Bw Hof) mit einem B3yg-Pärchen als P 4419 nach Oberkotzau bei Hof-Moschendorf vorbei. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 890 bei Hof (1)

 

052 817 kommt mit P 2285 nach Marktredwitz bei Hof-Moschendorf angeräuchert. Dort hatte der Zug um 17.25 Uhr einen Halt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 bei Hof (1)

 

Fünf Minuten hinter dem P 2285 kam 001 192 mit dem P 2850 nach Lichtenfels mit 001 192 bei Hof-Moschendorf angefahren. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 192 bei Hof (3)

 

Aus Regensburg kommend war 001 187 mit dem P 2228 ohne Halt in Hof-Moschendorf durchgefahren. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 bei Hof (1)

 

Der E 1649 aus Ludwigshafen (Ankunft Hof Hbf um 18.19 Uhr) mit der Hofer 001 103 beendete das Nachmittagsprogramm in Hof-Moschendorf. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 bei Hof (3)

 

Nach Ankunft in Hof Hbf rückt 001 187 in das Bw ein. Das markante Bauwerk im Hintergrund ist die Vogtländische Baumwoll-Spinnerei, gegründet um 1880 an der Schützenstraße. Nach 125 Jahren wurde Ende 2024 der Betrieb dort eingestellt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Hof (4)

 

Neben 001 187 gesellte sich 001 103 auf die Ausschlackgrube im Bw Hof. Die Neubaukessellok war erst Anfang 1970 aus Paderborn nach Hof gekommen. Am 5. Januar 1973 wurde sie abgestellt. (14.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 103 in Hof (2)

 

Am nächsten Morgen machte sich 086 346 im Bauzugdienst in Hof Hbf nützlich. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
086 346 in Hof (8)

 

051 982, eine Leihlok des Bw Schweinfurt, startet mit P 2826 nach Lichtenfels in Hof Hbf. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
051 982 in Hof

 

052 890 (Bw Hof) trifft mit einem Nahgüterzug in Hof Hbf ein. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 890 in Hof (4)

 

Zur Mittagszeit standen planmäßig zwei 01er in Hof Hbf nebeneinander. Links 001 202 mit dem D 852 nach Nürnberg (Abfahrt 13.15 Uhr), rechts 001 230 mit E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken (Abfahrt um 13.00 Uhr). (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 und 001 230 in Hof

 

Pünktlich um 13.00 Uhr startet 001 230 mit dem E 658 "Frankenland" nach Saarbrücken in Hof Hbf. Links steht 001 202 vor dem D 852. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 in Hof (7)

 

001 230 bringt den E 658 "Frankenland" in Hof Hbf in Fahrt. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 230 in Hof (8)

 

052 817 stellt in Hof Hbf eine Reisezugwagengarnitur bereit. Erwähnenswert ist der vierachsige PwPost-Wagen hinter der Lok. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
052 817 in Hof (3)

 

Blick aus dem Wärterstellwerk 2 auf die in Hof Hbf mit D 852 nach Nürnberg ausfahrende 001 202. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 202 in Hof (3)

 

Mit dem P 2828 nach Neuenmarkt-Wirsberg fährt 001 168 aus Hof Hbf. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 168 in Hof (4)

 

001 088 hat mit dem D 853 aus Nürnberg sein Ziel in Hof Hbf erreicht. Hinter der Lok laufen drei Kurswagen, die hier auf den D 145 nach Görlitz übergehen werden. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 088 in Hof (3)

 

Ankunft des E 1863 aus Stuttgart mit 001 187 um 14.09 Uhr in Hof Hbf. Rechts steht 001 111. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 187 in Hof (5)

 

In voller Schönheit präsentiert sich 001 111 auf der Drehscheibe ihres Heimat-Bw Hof. Heute befindet sich die Lok im DDM in Neuenmarkt-Wirsberg. (15.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
001 111 in Hof (7)

 

Die Ulmer 003 268 beschleunigt den D 599 in Friedrichshafen Ost. Der D 599 aus Kiel war die letzte Schnellzugleistung der Ulmer 03, den die Loks zwischen Friedrichshafen Stadt und Lindau bespannten. (19.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
003 268 in Friedrichshafen (1)

 

01 111 (Bw Trier) fährt mit E 826 nach Trier durch den Bahnhof Ediger-Eller. Das Stellwerk "Erf" im Hintergrund ging 1970 außer Betrieb und wurde anschließend abgerissen. Der Bahnhof wird seit Dezember 1970 von Cochem aus ferngestellt. (09.04.1966) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 111 in Ediger-Eller

 

Die Paderborner 01 227 fährt mit dem D 1097 (Duisburg - Karl-Marx-Stadt) über das Altenbekener Viadukt und wird in Kürze in Altenbeken einfahren (16.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
01 227 bei Altenbeken

 

012 061 brettert mit dem D 734 von Norddeich Mole nach Köln durch die für das Emsland typischen Kiefernwäldchen bei Dörpen. Die Dampflok wird bis Rheine am Zug bleiben. (18.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 061 bei Dörpen (2)

 

012 101 mit N 3146 nach Meppen auf "falschem" Gleis bei Dörpen. (18.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
012 101 bei Dörpen

 

042 095 mit einer 043 vor einem beladenem Kokszug auf dem Weg nach Emden bei Lingen (Ems). Rechts ist das 1968 in Betrieb genommene Kernkraftwerk zu sehen. Es war eines der ersten kommerziellen Kernkraftwerke Deutschlands. 1977 wurde der nukleare Teil des Kraftwerks nach einem Schaden im Dampfumformersystem stillgelegt. (19.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
042 095 bei Lingen

 

Die Emder 044 682 (ex 44 1676) ist mit einem beladenen Kohlezug am Bahnübergang der B 70 im Lathener Einschnitt nordwärts unterwegs. (19.04.1973) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 682 bei Lathen

 

023 072 (Bw Saarbrücken) fährt mit P 2459 nach Bullay über die Moselbrücke in Ediger-Eller ein. (22.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
023 072 bei Ediger-Eller

 

Ohne Halt geht es für 023 100 mit P 2457 nach Koblenz durch den Bahnhof Ediger-Eller. (22.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
023 100 in Ediger-Eller

 

044 184 (ex 44 1184 vom Bw Ehrang) rollt mit einem Güterzug über die Moselbrücke zwischen dem Petersberg Tunnel und dem Bahnhof Ediger-Eller. (23.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 184 bei Ediger-Eller

 

044 212 (ex 44 1211 vom Bw Ehrang) mit einem kurzen Güterzug auf der Moselbrücke bei Bullay. (23.07.1971) <i>Foto: Robin Fell</i>
044 212 bei Bullay (2)

 

23 038 (Bw Saarbrücken) erreicht mit P 2457 nach Koblenz den Bahnhof Ediger-Eller. (20.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
23 038 in Ediger-Eller

 

23 050 mit P 2448 (Koblenz - Trier) auf der Bullayer Doppelstockbrücke über die Mosel. (20.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
23 050 bei Bullay

 

023 024 mit Mischvorwärmer Henschel MVC und großem Mischbehälter unter der Rauchkammer vor N 4872 nach Saarhölzbach in Saarbrücken Hbf. (21.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
023 024 in Saarbrücken (7)

 

Die Osnabrücker 41 360 fährt mit einem Güterzug auf der "Rollbahn" durch den Bahnhof Ostercappeln. Wegen der Tag und Nacht ständig rollenden Güterzüge in der Nachkriegszeit erhielt die Bahnstrecke zwischen Ruhrgebiet und Hamburg damals den Spitznamen. (13.08.1968) <i>Foto: Robin Fell</i>
41 360 in Ostercappeln

 

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