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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Deutsche Reichsbahn Gesellschaft - Seite 3 von 5

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4284 Bilder gefunden.

39 152 (Bw Köln Bbf) in ihrer kölschen Heimat zwischen Hauptbahnhof und dem heutigen Haltepunkt Hansaring. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 152 in Köln (1)

 

Ein Personenzug mit einer 93 verlässt den Bahnhof Altenahr in Richtung Remagen. Gleich geht es durch den damals noch in beiden Tunnelröhren befahrbaren Engelslay-Tunnel. Links oben trohnt die Burgruine Are aus dem 12. Jahrhundert. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Ahrtal bei Altenahr (2)

 

Blick auf die Ahrbrücken bei Altenahr mit der vermeintlichen 93 1201 vor P 2050 und Burgruine Are oben rechts.  (1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Blick ins Ahrtal

 

Ein VT 137 + VB 147 des Bw Kreuzberg (Ahr) unterwegs auf der Ahrtalbahn kurz vor Kreuzberg (Ahr). (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
VT 137 im Ahrtal (2)

 

Blick auf den Fährhafen von Lindau am Bodensee. Gerade zieht eine preußische T 9³ eine Wagengruppe vom Trajektkahn "M.Tr.11 Lindau", der schon von Bild 48573 bekannt ist. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Bodenseetrajekt (3)

 

Nachdem die Strecke Salzburg—Freilassing—Berchtesgaden zwischen 1912 und 1914 elektrifiziert worden war, suchte die Bayerische Staatsbahn geeignete Loks für den elektrischen Zugbetrieb. 1912 wurden dazu zwölf Probelokomotiven bestellt, darunter waren neben den EP 3 (E 36) sowie den EP 4 (E 36.2) auch die EG 1 (E 73). Jede dieser Lokomotivreihen erhielt ihre elektrische Ausrüstung von einer anderen Firma. Die EG 1 war dabei abweichend zu vielen Konstruktionen der damaligen Zeit mit Einzelachsantrieb und Tatzlager-Fahrmotoren ausgerüstet. Wahrscheinlich versprach sich die Bayerische Staatsbahn von dieser Konstruktion einen besseren Kurvenlauf, geringere Radreifenabnutzung und Schienenverschleiß, sodass sie sich für diese Konstruktion entschied. Gebaut wurden aber nur zwei Exemplare. Kurz vor ihrer Ausmusterung am 7. November 1934 porträtierte Hermann Maey die Lok vor dem Verwaltungsgebäude ihrer Heimatdienststelle Bw Freilassing. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 73 01 in Freilassing

 

E 75 03 (Bw München Ost) erreicht als Leerfahrt ihren Heimatbahnhof. Die 1928 gebaute Lok wurde 1950 ausgemustert. (1935) <i>Foto: Ernst Schörner</i>
E 75 03 in München

 

Nachdem in den 1920er Jahren der Großraum München vollständig elektrifiziert worden war, verblieben einige Gleisanschlüsse ohne Fahrleitung. Um dennoch auf den Dampfbetrieb verzichten zu können, entwickelten die Firmen Maffei/SSW eine Rangierlok für die Reichsbahn, die ihre Antriebsenergie entweder aus der Oberleitung oder auf den nicht elektrifizierten Streckenteilen aus eingebauten Akkumulatorenbatterien bezog. Von der E 80 wurden fünf Exemplare gebaut. Das Bild zeigt E 80 04 im Heimat-Bw München Hbf, die nach einem Bombenangriff gemäß RVM-Verfügung 32 Fuv 264 vom 21. Februar 1944 ausgemustert wurde. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
E 80 04 in München

 

Eine preußische T 14¹ (Baureihe 93) rollt durch das Ahrtal an der bekannten Felsformation der "Bunten Kuh" bei Walporzheim vorbei. (1938) <i>Foto: RBD Köln</i>
An der "Bunten Kuh" im Ahrtal

 

"Die Deutsche Reichsbahn im Zeichen der Olympiade"- so titelte das Werbeamt des RVM zu diesem Bild. Es bezog sich wohl auf die IV. Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 16. Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen abgehalten wurden. Die Winterspiele waren auch der Anlass, die beiden bayerischen Nachbargemeinden Garmisch und Partenkirchen 1935 (nicht unumstritten) zur Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen zu vereinen, obwohl es den gemeinsamen Bahnhofsnamen schon vor 1928 gab. (02.1936) <i>Foto: RVM</i>
Olympiazug

 

Der aus Halle (Saale) kommende elT 1061 erreicht den preußischen Bahnhofsteil des Leipziger Hauptbahnhofs. Er entstammt einer Serie von sechs Triebwagen, die 1927/28 von der Waggonbaufirma Wegmann für den Nahverkehr zwischen den Großstädten Halle und Leipzig beschafft wurden. Der Triebwagen wurde 1941 in ET 41 01 umgezeichnet und war stets beim Bw Leipzig Hbf West beheimatet. Im April 1946 von der SMA beschlagnahmt, erfolgte im Dezember 1946 der Abtransport als Reparationsgut in die Sowjetunion. Von dort kehrte er nicht mehr zurück.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
elT 1061 in Leipzig

 

Einfahrt eines Erprobungszuges in Lauban, der in der südlichen Bahnhofseinfahrt das Stellwerk "Lot" passiert. Der Zugverband besteht aus elT "512 Breslau" (ab 1930: elT 1012, ab 1941: ET 89 02), acht Beiwagen, einem weiteren elT, vier Beiwagen und nochmals einen elT. Die Triebwagen wurden speziell für den Einsatz auf der Strecke Hirschberg (Schlesien)—Polaun entwickelt und beschafft. Da im Abschnitt Josephinenhütte—Polaun die Züge nur sehr gering ausgelastet waren, sollten die Triebwagen für einen kostengünstigeren Betrieb sorgen. Ab 1934 kamen die Triebwagen dann auch auf der damals neu elektrifizierten Riesengebirgsbahn nach Krummhübel zum Einsatz. Die Farbgebung der Triebwagen einschließlich Beiwagen war damals braungrün (RAL 6008). Der führende Triebwagen besitzt noch den Einheitsölschalter Typ BO. Diese wurden später gegen Kleinölschalter im Triebwageninneren ausgetauscht. Des weiteren ist auf dem Dach noch das Typhon vorhanden, welches im Winter Probleme bereitete und gegen Druckluftpfeifen getauscht wurden. (1927) <i>Foto: RVM</i>
"512 Breslau" in Lauban

 

Der Tender des Sprengbeiwagens "München 701243" wird im Rangierbahnhof München Ost mit Natriumchlorat beladen, das als Unkrautbekämpfungsmittel Substanzen enthält, die störende Pflanzen am Bahnkörper abtöten sollen. Chlorate sind heute innerhalb der EU als Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln nicht mehr zugelassen; ein bekannter Handelsname der chlorathaltigen Herbizide im privaten Gebrauch war „UnkrautEx“.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
Unkrautbekämpfungszug (2)

 

Blick auf die beiden Drehscheiben vor dem 47-ständigen Doppel-Ringlokschuppen des Bw Köln Bbf. Auf einer der Drehscheiben wendet 01 003 vom Bw Hamm (Westf). Im Schuppen rechts stehen: 38 2637 Bw Köln Bbf, 38 1734 Bw Kempen (Rhein) und 38 3152 Bw Deutzerfeld. Die 01 stand zum Zeitpunkt der Aufnahme erst 3 Monate im Einsatz. (03.1927) <i>Foto: RVM</i>
01 003 in Köln (3)

 

Die noch mit Gasbeleuchtung ausgerüstete 17 069 (Bw Düsseldorf Abstellbf) vor E 109 am heutigen Abzweig "Berliner Straße" bei Köln-Mülheim, aufgenommen vom Höhenhauser Ring aus. Der Zug ist auf dem Weg nach Düsseldorf, die Brücke im Hintergrund gehört zum Streckengleis aus Wuppertal in Richtung Köln.  (11.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 069 bei Köln-Mülheim (1)

 

Interessanterweise nutze Hermann Maey die bekannte Bellingrodt-Aufnahme der 17 069 vor E 109 bei Köln-Mülheim als Gastgeschenk anlässlich eines Treffen von Eisenbahnenthusiasten im Jahr 1946 in Wuppertal (vgl. Bild-Nr. 48195), zu denen mit Sicherheit er und Carl Bellingrodt gehörten. Hierzu wurde die Plattenaufnahme auf ein Bildformat von 18x24 cm vergößert und im Vergleich zum Original (vgl. Bild-Nr. 48193) ein Ausschnitt gewählt. (11.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 069 bei Köln-Mülheim (2)

 

Hier nun die Beschriftung auf der Bildrückseite der 17 069 mit der Originalunterschrift von Hermann Maey, der 1929 mit einigen anderen Eisenbahnbegeisterten zu den Gründungsmitgliedern des bekannten "Lokomotivbildarchiv des Verkehrszentralamtes der Deutschen Studentenschaften" in Darmstadt gehörte, das später als "Deutsches Lokomotivbild-Archiv (DLA)" in Berlin bekannt wurde und 1939 in das Archiv der Reichsbahn-Filmstelle Berlin (RVM) aufging. Seine Grußworte lauten: "Zur frdl. (freundlichen) Erinnerung an die Zusammenkunft der Lokomotivfreunde." Wuppertal-Barmen, 3. März 1946. Möglicherweise beschloss man hier in Carl Bellingrodts Wohnung, dessen Bildarchiv als einziges den Krieg überlebte, von den erhalten gebliebenen Abzügen Reproduktionen anzufertigen, um das Deutsche Lokomotivbild-Archiv (DLA) als „Lokomotivbildarchiv Bellingrodt“ weiterzuführen. (03.03.1946) <i>Foto: Hermann Maey</i>
17 069 bei Köln-Mülheim (3)

 

Das Reichsverkehrsministerium (mit Figuren und Balkon) an Wilhelmstraße -Blickrichtung Norden- im Berliner Bezirk Mitte. Dahinter kreuzt die Voßstraße, es folgt die neue Reichskanzlei (mit Fahne), rechts gegenüber des Ministeriums liegt der Wilhelmplatz. (1941) <i>Foto: RVM</i>
RVM (2)

 

38 2919 auf der Schiebebühne im lichtdurchfluteten Schuppen ihres Heimat-Bws Kaiserslautern.  (28.03.1927) <i>Foto: RVM</i>
38 2919 im Bw Kaiserslautern

 

39 090 (Bw 1 Frankfurt/M) auf der Schiebebühne des Bw Mainz Hbf an der Bingerstraße unmittelbar am Hauptbahnhof. (29.03.1927) <i>Foto: RVM</i>
39 090 in Mainz

 

94 1344 (Bw Hof) auf der 14 m Schiebebühne ihrer oberfränkischen Heimat, die damals noch der Rbd Nürnberg unterstand. (22.09.1928) <i>Foto: RVM</i>
94 1344 in Hof

 

95 041 (Bw Probstzella) schiebt einen Güterzug auf der Frankenwaldbahn unterhalb der Burg Lauenstein.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
95 041 bei Lauenstein

 

Weichenauftauarbeiten bei -17 Grad mittels Gasbrenner in Hamburg Hbf. (1938) <i>Foto: RVM  (Hollnagel)</i>
Weichenauftauen (6)

 

Eine unbekannte 01 passiert einen Bahnübergang auf der Frankenwaldbahn. (1939) <i>Foto: Privatfoto</i>
Auf der Frankenwaldbahn

 

38 1693 vom Bw Gera läuft in den Bahnhof Greiz ein. Welcher prominente Parteibonze erwartet wird, ist nicht überliefert.  (1935) <i>Foto: H. Fritz</i>
38 1693 in Greiz

 

Frisch renoviert zeigt sich der Lokschuppen des Bw Euskirchen mit den für die damalige Zeit unvermeidlichen Parolen. Die Bezeichnung "Reichsbahn-Betriebswerk" war damals noch gebräuchlich. (1938) <i>Foto: RBD Köln</i>
Bw Euskirchen (1)

 

Eine preußische P 8 (Baureihe 38.10) auf der Berliner Stadtbahn nahe des Humboldthafens. Das nach den Plänen des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné errichtete und nach Naturforscher Alexander von Humboldt benannte Becken hat eine Wasserfläche von 33.500 m². Die Wassertiefe beträgt rund 3,5 Meter. Heute steht der Humboldthafen unter Denkmalschutz.  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Am Berliner Humboldthafen

 

Zwischen 1895 und 1911 wurden mehr als 1640 Exemplare der preußischen G 7² gebaut. 55 1086 vom Bw Alzey, eine Zweizylinder-Verbund-Variante, erwischte der Fotograf als Wendelok im Bw Mainz Hbf. 1907 von Hohenzollern gebaut, stand sie im November 1933 auf der Ausmusterungsliste. (08.1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
55 1086 in Mainz

 

Die Rheinbrücke bei Wesel wurde in den Jahren 1872 bis 1874 von der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft als Teil der Hamburg-Venloer Bahn über Münster (Westf)—Haltern (Westf)—Wesel—Geldern erbaut und war die nördlichste Rheinbrücke Deutschlands. Die Brücke wurde am 10. März 1945 von der deutschen Wehrmacht gesprengt und nicht wieder aufgebaut. Ein militärische Hilfsbrücke war zwischen 09.04.1945 und Frühjahr 1946 in Betrieb und dann mit endgültiger Streckenschließung wieder demontiert. Über die Brücke fährt gerade eine Geldener 64 mit einem Personenzug von Wesel über Büderich in die Heimat zurück.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke bei Wesel

 

03 296 wurde am 31.12.1937 fabrikneu dem Bw Hamm (Westf) zugeteilt. Vor der heute noch beliebten Fotokulisse der Wuppertaler Schwebebahn traf der Fotograf sie drei Monate später mit FD 226 (Hamm/Westf – Köln) an der Herzogbrücke im Wuppertaler Stadtteil Barmen an. Der Zug führte nur die 1. und 2. Wagenklasse. Er bestand aus einem PwPost4ü und drei AB4ü mit einem Wagenzuggewicht von rund 175 t.  (27.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 296 in Wuppertal (1)

 

Das klassische Gesicht einer deutschen Einheitslok: 50 008 (Bw Engelsdorf) als Wendelok im alten Bw Dresden-Friedrichstadt. Die Pufferbohle gibt die Abnahmedaten bekannt: RAW Göttingen 03.06.1939.  (08.1939) <i>Foto: Werner Hubert</i>
50 008 in Dresden (1)

 

Blick auf das damals neue elektromechanische Ablaufstellwerk 20 im Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bf Dresden-Friedrichstadt (1)

 

Blick in den Abstellbahnhof Deutzerfeld, seit August 1951 Köln Deutzerfeld, der bis heute seine überregionale Bedeutung nicht verloren hat.  (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bf Deutzerfeld

 

Porträtaufnahme der 38 1087 im Heimat-Bw Darmstadt, kurz vor ihrer Ausmusterung im November 1931. Die 1909 von Schwartzkopff in Wildau gebaute preußische P 8 besaß das große Führerhaus, ein niedrig angebrachtes Kesselspeiseventil und am Tender Plattendrehgestelle. (09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 1087 in Darmstadt

 

Die wirtschaftlichen Verhältnisse nach dem 1. Weltkrieg mit den hohen Reparationen im Montanbereich, insbesondere auch die Ruhrbesetzung von 1923, führten zu einem Mangel an hochwertiger Kohle. Deshalb nahm die „Studiengesellschaft für Kohlenstaubfeuerung auf Lokomotiven" (STUG)  - und auch die AEG ab 1924 - Versuche mit der Verbrennung staubförmiger Brennstoffe auf. Die STUG-Feuerung, die hier an 58 1353 an den Tenderaufbauten und den Fremdluft-Ventilator-Aufbau zu erkennen ist, arbeitete mit einem trichterförmigen, zentral unter der Feuerbuchsrückwand liegenden Brausenbrenner. Der Tender besaß einen trichterförmigen Bunker mit Austragung über zwei Haupt- und eine Hilfsschnecke, die für ein Reservefeuer vorgesehen war. Nur die Deutsche Reichsbahn führte nach 1945 wegen des fehlenden Zugangs zu Steinkohlegruben die Umstellung auf Braunkohlefeuerung fort, deren Verbrennung letztlich auf den für Steinkohle ausgelegten Rosten aber zu einem schlechten Wirkungsgrad der Dampfloks führte. Das Bild zeigt die Hallenser 58 1353, die nach einer Versuchsfahrt einen leeren Kalkzug aus Leuna im Bahnhof Niedersachswerfen Reichsb abgespannt hat.  (1928) <i>Foto: RVM</i>
58 1353 in Niedersachswerfen

 

Bahnsteigszene auf einem unbekannten Berliner Bahnhof. (1932) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Vor der Abfahrt (1)

 

In den Jahren 1925/26 wurde die Bahnsteighalle des Bahnhofs Berlin Alexanderplatz nach Entwürfen von Friedrich Hülsenkampf erneuert. Von 1929 bis 1932 fand ein Umbau der Schalterhallen und Warteräume statt. Die Entwürfe hierfür fertigte der Architekt Reichsbahnoberrat Fritz Hane. Dieser Umbau stand im Zusammenhang mit der zu dieser Zeit durchgeführten notwendigen Verstärkung der Stadtbahnbögen. Die Freilegung der Bahnhofsfundamente wurde genutzt, um den Bahnhof mit einem Kellergeschoss auszustatten. Auch ein direkter Übergang zum zeitgleich angelegten Umsteigebahnhof der U-Bahn wurde angelegt und mit Rolltreppen ausgestattet. Die schöne Übersichtsaufnahme gibt auch den Blick auf den Anfang der 1930er Jahren neu gestalteten Alexanderplatz mit dem Berolinahaus (neben der Bahnhofshalle) und dem davor liegenden rechteckigen Alexanderhaus frei. Der neue Kreisverkehr nahm sechs Straßen auf.   (1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Bf Berlin Alexanderplatz (3)

 

Bierverladung an der Ladestraße in Berlin Nordbahnhof, an der Bernauer Straße im Stadtbezirk Prenzlauer Berg gelegen. Hierbei ist anzumerken, dass Berlin um 1900 der größte der größte Bierproduzent Europas war. Damals gab es in der Stadt ca. 130 Brauereien mit fast doppelt so vielen Standorten. Der nur dem Güterverkehr dienende Bahnhof wurde am 1. Dezember 1950 in Berlin Eberswalder Straße umbenannt. (1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Bierverladung (2)

 

Ein nagelneuer Daimler für die Inspektionsfahrten einer Bahnmeisterei in Stuttgart-Bad Cannstadt. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Daimler Schienenauto

 

Vor der illusteren Ansammlung preußischer P 8 (Baureihe 38.10) passiert eine unbekannte 18.5 mit dem FD 102 "Rheingold" das Bw Deutzerfeld bei der Einfahrt in den Bahnhof Köln-Deutz. (03.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold am Bw Deutzerfeld

 

38 3874 kam als "AL 2350" mit Übernahme der Saarbahnen am 1. März 1935 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn. Frisch umgezeichnet präsentiert sie sich im Heimat-Bw Saarbrücken Hbf mit einem Tender der Bauart 2'2' T 31,5. Die Lok wurde 1911 von Schwartzkopff in Berlin noch mit alter Hängeeisensteuerung gebaut. Ihr Lebensweg endete im November 1964 beim Bw Neumünster. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 3874 in Saarbrücken

 

01 032 war seit dem 15.12.1932 beim Bw Hamm (Westf) beheimatet und steht hier als Wendelok unter dem Förderband der Hochbekohlungsanlage im Bw Köln Bbf. Bei der Gelegenheit ließ sich Carl Bellingrodt auf dem Führerstand mit samt der Lok ablichten.  (22.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 032 in Köln

 

92 881 (Bw Lennep) schleppt einen fabrikneuen Stangentriebwagen VT 137 des Bw Hagen-Eckesey nach Lennep. Das Bild enstand an der Linde kurz vor der Einfahrt in den heutigen Bahnhof Remscheid-Lüttringhausen.  (08.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
92 881 bei Lüttringhausen

 

93 893 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) passiert mit P 1019 nach Dieringhausen eine Hilfsbrücke bei Winterhagen. Grund war die Sanierung des Tunnelgewölbes über die Bornefelder Str. (heutige B 237), das wegen Wassereinbruchs abgedichtet werden musste.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 893 bei Winterhagen

 

94 2034 im Heimat-Bw Riesa. Die 1918 von Richard Hartmann in Chemnitz gebaute Lok wurde 1966 beim Bw Karl-Marx-Stadt-Hilbersdorf ausgemustert. (15.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
94 2034 in Riesa

 

01 032 vom Bw Hamm (Westf) dampft mit FD 226, aus dem Einschnitt von Wuppertal-Elberfeld kommend, durch den Bahnhof Steinbeck. Beachtenswert sind die extrem hohen Signale am Bahnsteigende. (21.11.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 032 in Wuppertal (2)

 

Die fabrikneue 03 278 im grauen Fotografieranstrich bei den Lokomotiv-Werken Borsig in Hennigsdorf/Kr Osthavelland. Die Lok wurde am 21. Juni 1937 dem RAW Braunschweig zur Abnahme zugeführt, ab 04.07.1937 dem Bw Karlshorst zugeteilt und am 9. November 1982 beim Bw Görlitz ausgemustert. Der Nietentender entspricht der Bauart 2'2' T 32.  (06.1937) <i>Foto: Werkfoto</i>
03 278

 

Blick auf die zwischen Veddel und Rothenburgsort gelegenen Norderelbebrücken in Hamburg. Die Straßenbrücke über die Norderelbe (im Vordergrund) wurde zwischen 1884 und 1887 mit charakteristischen Fischbauchträgern nach dem System Lohse als "Neue Norderelbbrücke" gebaut - zur Unterscheidung von der flussabwärts gelegenen Eisenbahnbrücke von 1872. Beim Ausbau der Norderelbbrücke zwischen 1928 und 1929 wurde der filigranen ersten Konstruktion eine zweite vollwandig ausgeführte Brücke hinzugefügt. Von 1957 bis 1960 erfolgte eine umfassende Verbreiterung, wobei die neugotischen Portale und die westliche Originalbrücke von 1887 abgerissen wurden. Die Eisenbahnbrücke (oben) besteht aus zwei separaten Brücken. Die erste Norderelbbrücke wurde 1868–1872 für die Hamburg-Venloer Bahn der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Die Brückenbaugesellschaft Harkort in Duisburg war mit der Errichtung der zweigleisigen Brücke beauftragt, die architektonische Gestaltung oblag Heinrich Strack. Die eisernen Überbauten wurden zwischen 1890 und 1893 von zwei auf vier Gleise erweitert. Dabei wurden auch die Portale erweitert. Von 1926 bis 1927 wurden die Brückenträger durch stärkere Neubauten ersetzt. Die Gestaltung der neuen Brücke lehnte sich an die gerade fertiggestellte Freihafenbrücke an.  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Hamburger Elbbrücken

 

Das Bild zeigt einen DRB-Einheits-Schnellzugwagen der Bauart 1935 (C4üe und BC4üe) mit neuer Leichtmetallrahmen-Gepäck- und Hutablage der 3. Klasse. "Böse Zungen" behaupten, hierin säße man besser als in modernen Fahrzeugen. Und wer längere Fahrten in bestimmten, mit stoffüberzogenen Kunststoffsitzen ausgestatteten Neubaufahrzeugen mitmachen durfte und als Vergleich eine längere Fahrt in der "Holzklasse" z.B. bei einer Museumsbahn dann heranzieht, wird nicht nur mit "böser Zunge" den ergonomisch geformten Lattenholzsitz als Alternative durchaus in Erwägung ziehen.  (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Holzklasse

 

74 676 vom Bw Stolberg (Rheinl) mit P 767 (Stolberg ab 15.05 Uhr – Herzogenrath an 15.38 Uhr) bei Alsdorf (Kr Aachen).  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 676 bei Alsdorf

 

Blick vom Gedeonseck auf zwei preußische T 16¹ - eine davon soll 94 1080 sein, die einen Elf-Wagen-Zug nach Simmern auf dem steilsten Abschnitt der Hunsrückbahn kurz hinter Boppard den Berg hinauf befördern. Der Länge des Wagenparks und den vielen an den offenen Fenstern stehenden Reisenden nach, dürfte es sich um einen Sonderzug handeln.  (16.05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Steilstrecke Boppard

 

38 2059 (Bw Hanau) präsentiert sich als Wendelok im Bw Darmstadt an der Giebelwand des Ringlokschuppens. Sie ist mit einem 2'2' T 31,5-Tender gekuppelt, dessen Drehgestelle mit Primärfederung ausgestattet sind. Die Lok diente als Erprobungsträger für Kondenswasserrückgewinnung.  (09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 2059 in Darmstadt

 

01 097 vom Bw Berlin Anhalter Bf passiert mit D 63 (Budapest – Prag – Dresden – Berlin Anh Bf) im Elbsandsteingebirge den Bahnhof Königstein (Sächs Schweiz) auf dem Weg nach Dresden. (21.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 097 in Königstein/Sachsen

 

01 057 (Bw Hannover) durcheilt mit einem Schnellzug auf dem Weg nach Wunstorf den Haltepunkt Leinhausen. Der Stationsname wurde mit Gültigkeit vom 1. April 1931 in Hannover-Leinhausen geändert.  (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 057 bei Hannover (1)

 

Die fast fabrikneue 01 057 vor D 24 (Warschau – Paris) auf der Leinebrücke zwischen den Haltepunkten Leinhausen und Letter. Die Lok wurde im Januar 1928 dem Bw Hannover zugeteilt.  (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 057 bei Hannover (2)

 

Eines der zahlreichen Bilder vor der Haustür des Fotografens an der Siegesstraße in Wuppertal-Unterbarmen. Diesmal zieht 03 107 (Bw Osnabrück Hbf) den D 93 von Köln nach Altona. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 107 in Wuppertal

 

03 228 vom Bw Düsseldorf Abstellbf mit E 63 nach Soest auf den Ortsgleisen zwischen Unterbarmen und Wuppertal-Barmen. (03.01.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 228 in Wuppertal

 

94 1701 (Bw Karlsruhe Rbf) mit einem beachtlichen Nahgüterzug nach Rastatt auf der Murgtalbahn kurz hinter dem Bahnhof Hilpertsau-Obertsrot, dessen Einfahrsignal in Bildmitte steht. (18.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 1701 im Murgtal

 

78 108 (Bw Recklinghausen Hbf) vor einem Zug mit den zweifarbigen Wagen des Ruhrschnellverkehrs (R 810) in Unterbarmen.  (26.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
78 108 in Wuppertal

 

Die Zahnradlok 97 018 vom Bw Linz (Rhein) mit P 3005, der vollständig aus Langenschwalbacher Wagen gebildet wurde, auf der Wiedbachtalbrücke nahe Mettelshahn zwischen Neustadt (Wied) und Perterslahr. Die 35,2 km lange Kasbachtalbahn führte von Linz (Rhein) nach Flammersfeld zur Holzbachtalbahn und besaß bis 1931 mehrere Zahnstangenabschnitte.  (28.07.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
97 018 bei Wiedmühle

 

74 632 vom Bw Altenhundem vor P 1365 bei Saalhausen an der Lenne. Der P 1365 führte nur die 2. und 3. Wagenklasse, verließ Altenhundem um 13.10 Uhr und erreichte seinen Zielbahnhof Wennemen um 14.49 Uhr.  (13.10.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 632 im Lennetal

 

Die zum Bestand des Bw Fulda gehörende 03 138 rollt mit einem beachtlichen Personenzug dem Bahnhof Mechterstädt-Sättelstädt zwischen Gotha und Eisenach entgegen.  (11.07.1934) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 138 bei Mechterstädt

 

Die beim Bw Berlin Anhalter Bf beheimatete 01 117 vor einem Schnellzug bei Lichterfelde Süd. Der Schnellzug verlässt hier gerade das Berliner Stadtgebiet. Das Bild ist eine der wenigen Aufnahmen, auf denen der Name "Eschen" direkt vermerkt ist. Von Fritz Eschen stammen viele bekannte historische Eisenbahnaufnahmen, die z.B. auch im Reichsbahnkalender abgedruckt waren. Der aus einem jüdischen Elternhaus stammende Fotograf wurde bereits Ende 1933 aus dem Reichsverband der deutschen Presse ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleich kam. Dennoch arbeitete er weiter, zum Teil unter anderem Namen. Viele seiner Aufnahmen aus dem Bestand des Reichsverkehrsministerium (RVM) sind daher nicht unter seinem Namen als Urheber erkennbar. Umso erstaunlicher, dass sein Name auf diesem Bild von 1935 vermerkt ist - da ist den Zensoren wohl etwas durchgegangen. (1935) <i>Foto: RVM (Eschen)</i>
01 117 bei Berlin

 

94 622 (Bw Glatz) hat mit einem aus preußischen Durchgangswagen gebildeten Personenzug den Bahnhof Bad Reinerz (Duszniki Zdrój) erreicht. Der Kurort liegt in Niederschlesien an der Bahnstrecke von Glatz (Klodzko) nach Bad Kudowa-Sackisch (Kudowa Zdrój). Am Prellbock des Güterschuppengleises pausiert eine weitere 94er mit einer Rangierabteilung. Sie wird nach der Ausfahrt des Personenzuges nach Glatz die Wagengruppe im Gleis 2 aufnehmen und die Fahrt nach Bad Kudowa-Sackisch fortsetzen.  (1930) <i>Foto: RVM</i>
94 622 in Bad Reinerz

 

In der Stille der ostdeutschen Landschaft zockelt ein typischer Nebenbahnzug gemächlich von Flatow nach Deutsch Krone, gerade überquert er die Küddow bei Plietnitz. Bemerkenswert ist die Zuggarnitur. Zuglok ist eine preußische G 8 (Baureihe 55), dahinter folgt ein BC3i Pr05 (Musterblatt Ic.3), danach ein CD3i Pr05 (Musterblatt Ic.7), dann ein PwPosti Pr07 (Musterblatt IIa.14) und schließlich ein mit Luftdruckbremse ausgestatter G-Wagen der Bauart G 10. Für den Betrieb auf der Strecke waren ausschließlich G 8-Loks zuständig, stationiert beim Lokbahnhof Flatow des Bw Schneidemühl Pbf. Die Brücke wurde im Januar 1945 von deutschen Truppen beim Rückzug zerstört. Teile der Ruine sind noch heute vorhanden.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Über die Küddow

 

94 692 (Bw Karlsruhe Rbf) verlässt den 95 Meter langen Rappentunnel bei Forbach-Gausbach im Murgtal. Die Lok verblieb 1945 bei der ÖBB und wurde 1961 bei der Zfst Wiener Neustadt ausgemustert.   (19.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 692 im Murgtal

 

Mit Indienststellung im April 1923 beheimatete das Bw Rothenkirchen (Ofr) die 1630 PS starke Mallet-Lok 96 025, hier aufgenommen an der Lokübergabestelle des Bw. Bemerkenswert ist das bayerische Gleissperrsignal, vor dem die Lok steht. Es zeigt Signal 14a: "Die Sperre des Gleises ist aufgehoben".  (10.06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
96 025 in Rothenkirchen

 

38 3732 wurde im November 1922 fabrikneu dem Bw Deutzerfeld zugeteilt, wo sie bis April 1940 beheimatet war und für den DLA-Fotografen auch in Position gefahren wurde. (07.05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3732 in Köln

 

54 1302 im Heimat-Bw Aschaffenburg, das bis zum 31. März 1930 der Rbd Würzburg unterstand. Die bayerische C VI wurde gemäß Verfügung 17/Fuvl vom 2. Juli 1930 von der GB in München ausgemustert und von der Rbd Nürnberg vom Lokbestand abgesetzt.  (01.04.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
54 1302 in Aschaffenburg

 

86 201 (Bw Steinbeck) erreicht mit Ng 5385 das winterliche Beyenburg. (01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 201 bei Beyenburg

 

Werner Hubert und Karl-Julius Harder besuchten im Herbst 1929 das Bw Berlin Schlesischer Gbf, um die dort beheimatete, aber bereits abgestellte 54 005 auf die Platte zu bannen. Die frühere "4011 Berlin" (Vulcan, Baujahr 1893) war eine preußische G 5¹ mit Zwillings-Triebwerk und Innensteuerung. Die Lok wurde 1930 als letzte ihrer Bauart ausgemustert. K.J. Harder steht übrigens auf dem Führerstand. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
54 005 in Berlin

 

Obwohl die Bahnstrecke Leipzig—Dresden durch eher flaches Gelände im nördlichen Sachsen trassiert wurde, entstand in den Jahren 1837-39 bei Oberau ein Tunnel, weil man damals der Ansicht war, dass Eisenbahnen keine größeren Steigungen überwinden könnten. 1933 wurde mit dem Abbruch des maroden Oberauer Tunnels begonnen. Das Bild entstand unmittelbar vor Beginn der Arbeiten.  (1933) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (1)

 

Wegen des zu geringen Lichtraumprofils sowie starken Beschädigungen durch Wasser- und Frostwirkung wurde der Oberauer Tunnel bei laufendem Betrieb aufgeschlitzt und durch einen Einschnitt ersetzt. Auf dem Umfahrungsgleis neben den Resten der alten Tunnelröhre passiert 39 008 vom Bw Dresden-Altstadt die Baustelle. (1934) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (2)

 

Der Oberauer Tunnel auf der Strecke Leipzig—Dresden wurde abgebrochen, da er der zunehmenden Streckenbelastung und Nässedurchdringung nicht mehr standhielt. Man ersetzte ihn durch einen 23 m tiefen Graben. Das Bild offenbart ein besonderes Detail der vorübergehend erstellten Baustellenumfahrung: Die beiden - ursprünglich im Tunnel, später im Einschnitt verlegten Richtungsgleise wurden nicht, wie man erwarten könnte, vor und hinter der Baustelle über Bauweichen auf ein Gleis zusammengeführt, sondern mit einer sogenannten Gleisverschlingung auf reduziertem Raum ohne Weichen vereinigt. Dabei wurden beide Gleise auf einer Schwelle zusammen verlegt. 58 2051 (Bw Dresden-Friedrichstadt) kommt also auf den Schienen des linken Gleises angefahren. Die Besonderheit ist auch daran zu erkennen, dass alle Schienenköpfe blankgefahrene Fahrspiegel besitzen und nicht - wie bei Leitschienen üblich - die inneren Schienenköpfe rostmatt sind. (1934) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (3)

 

Eine preußische P 10 passiert auf dem Umfahrungsgleis die Reste des Tunnelportals bei Oberau. Im Gegensatz zu damals würde man heute für eine solche Baumaßnahme die Hauptstrecke einfach mehrere Monate sperren - angesichts des Wettbewerbs zur motorisierten Konkurrenz auf der Straße bestimmt ein gute Entscheidung.... (1934) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (4)

 

Der künstliche Berg stammt vom Aushub des Tunnelabbruchs bei Oberau, der über die verlegten Feldbahngleise neben der Strecke Dresden—Leipzig herangekarrt und aufgetürmt wurde.  (1934) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (5)

 

Durch die Aufschlitzung des Oberauer Tunnels entstand ein neuer 23 m tiefer und mehr als 600 m langer neuer Einschnitt. Das Bild zeigt den neu angelegten Einschnitt kurz vor Abschluss der Arbeiten. Auch hier ist eine der beiden Gleisverschlingungsstellen zu sehen (vgl. Tunnelabbruch Oberau Bild 3), die ohne Weiche auskam. (1934) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (6)

 

Der neue Einschnitt nach der Beseitigung des Oberauer Tunnels. Auf der Einschnittkrone rechts steht das Tunneldenkmal (Obelisk) aus dem Originalmaterial einer der Säulen des ehemaligen östlichen Tunnelportals. (1934) <i>Foto: RVM (RBD Dresden)</i>
Tunnelabbruch Oberau (7)

 

Die beim Bw Hannover stationierte 01 058 passiert auf ihrem Weg in Richtung Lehrte gerade ihr Heimat-Bw (Abteilung Ost). Dort stehen links eine weitere BR 01, sowie eine BR 17. Vorbei geht es rechts an der markanten Front der "Fabrik für Indikatoren, Armaturen für Dampfkessel, Wassermesser" der Firma Dreyer, Rosenkranz & Droop, die auf etlichen Kreutzer-Fotos zu sehen ist.  (1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 058 in Hannover

 

Die 1909 von Borsig gebaute preußische T 12 als "7705 SAAR" im Heimat-Bw Völklingen (Saar). Bei der Reichsbahn wurde sie 1935 als 74 1305 eingeordnet und von der Bundesbahn 1958 beim Bw Karlsruhe Hbf ausgemustert.  (15.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
"7705 Saar"

 

Vor dem großen Ringlokschuppen im Heimat-Bw Bremen P präsentiert sich 93 408. Sie war die einzige preußische T 14 mit nach vorne gerade verlaufendem Umlauf. Von der HANOMAG für die Varge-Fegesacker Eisenbahn (FVE) gebaut, dort im Juli 1926 als Lok 2 in Dienst gestellt, wurde sie im September 1927 von der Reichsbahn übernommen und in 93 408 umgezeichnet. Zuletzt war sie beim Bw Hamburg-Harburg im Einsatz, dort erfolgte per 08.06.1953 die Ausmusterung. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
93 408 in Bremen

 

64 219 (Bw Braunschweig Hbf) mit selbsttätigen Druckausgleichkolbenschiebern in Braunschweig. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
64 219 in Braunschweig

 

70 126 im Heimat-Bw Trier Hbf. Sie gehörte zu den acht Lokomotiven, die von der Deutschen Reichsbahn nachträglich bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe bestellt und zwischen 1927 und 1928 als 70 126 bis 70 133 eingereiht wurden.  (19.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
70 126 in Trier (1)

 

Für Porträtaufnahmen hat 71 373 vor dem Lokschuppen im Heimat-Bw Meuselwitz (Thür) Aufstellung genommen. Die sächsische IV T wurde 1907 von Hartmann in Chemnitz gebaut und im August 1932 ausgemustert.  (15.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
71 373 in Meuselwitz

 

71 420 (Hanomag, Baujahr 1921), eine oldenburgische T 5¹, im Heimat-Bw Oldenburg (Oldbg) Hbf. Nach nur 10 Jahren wurde sie 1931 ausgemustert.  (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
71 420 in Oldenburg

 

73 079 steht im Heimat-Bw Aschaffenburg vor dem Ringlokschuppen 1 zur Ablichtung bereit, geduldig blicken die Lokmänner in die Kamera. Das Bw unterstand seit dem 01.04.1930 der Rbd Nürnberg, die Tafel "Rbd Würzburg" wurde bereits entfernt.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
73 079 in Aschaffenburg (1)

 

Für den DLA-Fotograf wurde das unfallbeschädigte bayerische Einzelstück der Gattung Pt 2/5 H im Heimat-Bw Nürnberg Hbf auf die Drehscheibe am Ringlokschuppen 2 zur Ablichtung rangiert. Die Ausmusterung der 73 201 folgte wenig später mit Verfügung 16 Fuvl vom 25. März 1933 der Gruppenverwaltung Bayern (GB) in München. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
73 201 in Nürnberg

 

Porträtaufnahme der im Bw Lennep stationierten 74 530.  (04.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 530 in Lennep

 

74 604 (Bw Solingen-Ohligs) mit P 1659 an den "3 Tunnels" in Rauental. Der Zug kommt auf dem Richtungsgleis von Wuppertal-Oberbarmen, in der Mitte das Gleis nach Wuppertal-Oberbarmen, rechts geht es nach Wuppertal-Langerfeld. (03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 604 in Wuppertal

 

93 901 in ihrer Heimatdienststelle Bw Brügge (Westf), die vor dem 13-ständigen Ringlokschuppen einer Reinigung unterzogen wird. Das Nachbargleis 7 ist mit der hier ebenfalls beheimateten 94 503 besetzt. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 901 in Brügge

 

93 923 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) mit P 1074 nach Krebsöge auf der 1956 stillgelegten Strecke Strecke Lennep—Krebsöge am Neuenteich bei Lennep. Auf der nur 5 km langen langen Strecke verkehrten in den 1930er Jahren die Züge im Stundentakt! (12.01.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 923 bei Lennep

 

93 980 (Bw Lennep) mit zeitgenössischer Propaganda als Gastlok im Bw Steinbeck. Hintergrund war wohl die Wahl zum "Großdeutschen Reichstag" vom 10. April 1938, mit der zeitgleich nachträglichen Volksabstimmung über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich.  (08.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 980 in Wuppertal

 

96 002 von der Lokstation Rothenkirchen (Ofr) schiebt noch mit bayerischer Beschilderung als "5752" einen Güterzug auf der Frankenwaldbahn kurz hinter Probstzella nach. Die Lokstation Rothenkirchen wurde erst im September 1926 zum Bw erhoben. (1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
96 002 bei Probstzella (1)

 

Bevor die preußische T 20 (Baureihe 95) auf der Steilrampe Laufach—Heigenbrücken den Schiebedienst wegen der besseren Wirtschaftlichkeit übernahm, beherrschte der bayerische Gigant Gt 2×4/4 die Szene. Die beim Bw Aschaffenburg/Lokbf Laufach stationierte 96 012 wurde im Bahnhof Laufach angetroffen.  (1928) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
96 012 in Laufach

 

39 232 (Bw Schweinfurt) vor einem Schnellzug auf der Strecke Erfurt—Schweinfurt zwischen Zella-Mehlis und Suhl im Thüringer Wald.  (1934) <i>Foto: RVM (RBD Erfurt)</i>
39 232 bei Suhl

 

Porträtaufnahme der 38 7001 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Waldshut. Die Dampflokomotiven der Gattung IV e der Badischen Staatseisenbahnen wurden von der Elsässischen Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden konstruiert, die 1894 auch die ersten acht Exemplare auslieferte. Es waren die ersten Lokomotiven mit der Achsfolge 2'C in Deutschland. Weitere 75 Lokomotiven wurden bis 1901 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe gebaut. Die Deutsche Reichsbahn übernahm 1925 noch 35 Exemplare als Baureihe 38.70; sie erhielten – nach Lieferserien gruppiert – die Betriebsnummern 38 7001 – 38 7007, 38 7021 – 38 7025, 38 7031 – 38 7034, 38 7041 – 38 7046 und 38 7061 – 38 7073. Alle Maschinen wurden bis 1932 ausgemustert.  (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 7001 in Waldshut

 

Eingeschneite Bauzugwagen im Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Bauzug (4)

 

Die Saalfelder 39 001 ist vor E 170 (Leipzig – Gera – Nürnberg – Augsburg – München) im Frankenwald bei Steinbach a Wald unterwegs. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 001 bei Steinbach/Wald

 

Die Saalfelder 39 074 ist im Frankenwald mit E 170 nach Nürnberg bei Steinbach a Wald unterwegs. Am Zugschluss schiebt 95 044 nach.  (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 074 bei Steinbach/Wald

 

86 217 vom Bw Bamberg vor dem "Langlauf-Personenzug" P 378 (Saalfeld/Saale ab 10.54 Uhr – Bamberg 14.00/23 Uhr – Behringersmühle an 16.15 Uhr) auf der steigungsreichen Strecke im Frankenwald kurz vor Steinbach a Wald. (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 217 bei Steinbach/Wald

 

38 433 vom Bw Kempten (Allgäu) als Gastlok im Bw Ulm. Sie ist probeweise mit einem Abdampfinjektor der Bauart Friedmann ausgestattet. Die Lok war zuletzt als Z-Lok beim Bw Neu Ulm beheimatet und wurde dort im November 1951 ausgemustert.  (20.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 433 in Ulm (1)

 

38 461 (Bw Lindau) mit P 617 nach Lindau Hbf am Niedersonthofener See bei Oberdorf (b Immenstadt) zwischen Kempten (Allgäu) und Immenstadt. Carl Bellingrodt steht am Fuß der heute autobahnmäßig ausgebauten Bundesstraße 19. (11.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 461 bei Oberdorf

 

Auf dem Weg von Immenstadt nach Kempten (Allgäu) ist 38 471 (Bw Augsburg) in der Gegenrichtung am Niedersonthofener See bei Oberdorf (b Immenstadt) unterwegs. (11.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 471 bei Oberdorf

 

38 3335 vom Bw Mainz Hbf mit P 644 (Wiesbaden – Groß Gerau) kurz vor ihrem Ziel bei Groß Gerau. Der artrein aus "Donnerbüchsen" gebildete Zug beförderte am Zugschluss noch mehrere Güterwagen. (14.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 3335 bei Groß Gerau

 

VT 137 240 (Bw Koblenz Moselbf) auf Ausflugsfahrt in Fehrenbracht an der Strecke Finnentrop—Wennemen. (09.06.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (24)

 

74 435 (Bw Altenhundem) mit P 1367 auf der Strecke Altenhundem—Wennemen in der Ortsdurchfahrt im sauerländischen Lenne (Kr Olpe). Links im Bild die Pfarrkirche St. Vinzentius.  (08.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
74 435 in Lenne

 

38 218 präsentiert sich an der Giebelwand der Lokwerkstatt im Heimat-Bw Dresden-Altstadt. Sie ist mit elektrischer Beleuchtung ausgerüstet und besitzt einen auf dem Umlauf liegenden Hauptluftbehälter der Einheitsbauart. Als Lok des Bw Freiberg (Sachs) stand sie bei Kriegsende im RAW Komotau zur Ausbesserung. Anschließend wurde sie von der Roten Armee in Richtung Osten abgefahren, ihr Verbleib ist unbekannt.  (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 218 in Dresden

 

38 261 (Bw Werdau) passiert auf der Fahrt mit P 1948 nach Buchholz  (Sachs) den Markersbacher Viadukt. Die eindrucksvolle Gerüstpfeilerbrücke mit Fischbauchträgern ist 236,5 Meter lang und 36,5 Meter hoch. (18.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 261 bei Markersbach

 

38 262 (Bw Chemnitz Hbf) rollt mit einem Personenzug zwischen Blockstelle Felsenkeller und Freital Ost durch den Plauenschen Grund. Sie besaß als einziger "Rollwagen" Windleitbleche. Der von Carl Bellingrodt angegebene "Verwaltungssonderzug" VZ 1005 ist definitiv falsch. Der VZ (=Vorzug) 1005 fuhr in die Gegenrichtung. (31.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 262 bei Freital

 

38 275 (Bw Chemitz Hbf) als Wendelok im Bw Tempelhof Vbf. Dahinter verlaufen die Gleise am südlichen Ablaufberg des Verschiebebahnhofs, mit Sicht auf die Häuser entlag der Röblingstraße. Die Lok ist noch mit Gasbeleuchtung ausgerüstet, der Tender entspricht der Bauart sä 2'2' T 21. Vermutlich gab es damals eine planmäßige Zugleistung Chemnitz – Berlin im Stückgut-Schnellverkehr (Leig), den die Lok bis Tempelhof Vbf bespannte.  (17.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 275 in Berlin (1)

 

Auch diese sächsische XII H2 hatte es in fremde Gefilde verschlagen. 38 296 war vom 11.05.1939 bis 07.09.1939 beim Bw Landshut (Bay) beheimatet und wurde von Carl Bellingrodt mit E 863 bei Passau angetroffen. (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 296 bei Passau

 

Angeblich rollt hier 38 321 mit P 1949 nach Werdau über den Markersbacher Viadukt talwärts. Die Zugleistung wurde vom Bw Werdau gefahren, die Lok war aber beim Bw Chemnitz Hbf stationiert.  (18.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 321 bei Markersbach

 

56 1024 (Bw Nürnberg Rbf) mit Güterzug 6828 bei Forchheim (Ofr). Die von Maffei 1918 gebaute bayerische G 4/5 H schied bereits im Juli 1933 aus dem Dienst aus.  (23.02.1930) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
56 1024 bei Forchheim

 

Porträtaufnahme der 38 202 im Heimat-Bw Dresden-Altstadt. Die 1910 bei Hartmann in Chemnitz gebaute Lok verblieb 1945 im RAW Böhmisch Leipa und kam somit in den Bestand der CSD. Sie kam nicht wieder in Fahrt und wurde per 28.12.1949 aus den Bestandslisten gestrichen. (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 202 in Dresden

 

38 218 (Bw Dresden-Altstadt) überquert vor P 1028 die Wilde Weißeritz und Pienner Straße zwischen Tharandt und Edle Krone. Vor dem Gepäckwagen ist ein eiliger Viehtransport eingestellt worden.  (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 218 bei Tharandt

 

Blick auf den Bahnhof und Ort Altenhundem im Sauerland mit der auf Ausfahrt wartenden 93 1048 (Bw Erndtebrück) vor P 1367 und der Pfarrkirche St. Agatha. Zur Bewältigung des Güterverkehrs über die steigungsreichen Strecken des Sauerlandes waren beim Bw Altenhundem eine Vielzahl preußischer Lokomotiven der Baureihen 55, 57 und 58 stationiert. In den 1960er Jahren dominierte die Baureihe 44 mit bis zu 39 Maschinen gleichzeitig. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1048 in Altenhundem

 

17 007 (Bw Mainz Hbf) fährt mit D 161 an der Ruine Rheinfels bei St Goar vorbei. Hinweis: Die Schreibweise von St Goar (ohne Punkt) entspricht der offiziellen Rechtschreibung der damaligen Zeit. (10.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 007 bei St. Goar

 

17 091 (Bw Osnabrück Hbf) im Wende-Bw Köln Bbf. Sie besitzt noch den Tender der ersten Bauart von 1914 und bereits eine elektrische Zugbeeinflussungsanlage, deren Schaltkasten in der Führerhauswand verbaut war.  (20.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 091 in Köln

 

17 101 (Bw Deutzerfeld) verlässt mit D 164 (Amsterdam – Köln – Basel) den Loreley-Tunnel südlich von St Goarshausen. Der internationale Schnellzug mit Kurswagen von Hoek van Holland und Speisewagen bis Basel hielt damals sogar in Niederlahnstein. (25.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 101 bei St. Goarshausen

 

Vor dem westlichen Lokschuppen des Bw Berlin Lehrter Bf stehen die beiden Stendaler 17 1172 und 17 1110 frisch restauriert für die Rückleistung bereit. Laut Kreideanschriften an den Puffern werden 17 1172 den Eilgüterzug 5010 und 17 1110 den D 14 (Berlin Leb – Hannover – Köln) bespannen. Schön sind hier die Unterschiede zwischen der Bauart 1911 (rechts, mit ebenen Umlauf) und Bauart 1914 (mit abgetrepptem Umlauf) zu sehen. Beide Loks sind schon mit der elektrischen Beleuchtung ausgerüstet. (15.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1172 + 17 1110 in Berlin

 

03 001 wurde am 08.07.1930 im RAW Tempelhof abgenommen und zunächst der Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald zugeführt, ab 23.09.1930 zählte sie zum Bestand des Bw Osnabrück Hbf. Drei Jahre später trug sie schon deutliche Betriebsspuren, als sie Carl Bellingrodt im Wende-Bw Köln Bbf antraf. (24.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 001 in Köln

 

03 242 vom Bw Osnabrück Hbf mit zeitgenössischer Parole vor D 94 (Altona – Köln) in Wuppertal-Barmen. Die propagandistische Beschriftung soll auf die Volksabstimmung am 10. April 1938 (dem Aufnahmetag des Fotos!) einstimmen, wo die Machthaber des Dritten Reichs nachträglich den "Anschluss" Österreichs absegnen lassen wollten.  (10.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 242 in Wuppertal

 

38 2233 vom Bw Hamm (Westf) leistet einer unbekannten S 10 Vorspanndienst vor D 94 zwischen Wuppertal-Elberfeld und Steinbeck auf dem Weg nach Köln.  (09.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2233 in Wuppertal

 

Ein unbekannter "Rollwagen" (Baureihe 38²) rollt mit P 436 vor der Kulisse der Schrammsteine im Elbsandsteingebirge durch den Bahnhof Krippen Vbf kurz vor Bad Schandau. Carl Bellingrodt notierte 38 259, die aber zum Aufnahmezeitpunkt in Chemnitz zu Hause war.  (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Im Elbsandsteingebirge

 

03 283 (Bw Kiel) wird auf dem Weg zur Ausstellung "100 Jahre Staatsbahn" in Braunschweig von der Schiene auf die Straße umgeladen.  (14.08.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Eisenbahn in Bwg -1

 

36 006 präsentiert sich am Lokschuppen in Neuß in der fotogenen Position "lws" - links wenig schräg. Erst im Oktober 1934 wurde sie ausgemustert. (11.01.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
36 006 in Neuß (2)

 

36 201 vom Bw Nordhausen hat mit einer Leig-Einheit im Bahnhof Speele (heute Staufenberg-Speele) auf dem Weg nach Kassel einen Verkehrshalt eingelegt. Für den Stückgut-Schnellverkehr auf der Relation Halle (Saale)—Kassel waren beim Bw Nordhausen noch bis Ende der dreißiger Jahre stets Loks der Baureihe 36 stationiert. Das Kriegsende erlebte 36 201 abgestellt in Rostock. Erst nach Einsätzen in Seddin und Brandenburg Altstadt endete ihr außergewöhnlich langes Leben. Die 1904 von Henschel in Cassel gebaute Lok wurde nach 50 Jahren am 25.05.1954 ausgemustert. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
36 201 in Speele

 

36 934 (ex sächs. VIII V2 Nr. 552, Hartmann, Baujahr 1899) in ihrer letzten Heimat-Dienststelle Bw Leipzig Bayerischer Bf. Von den ursprünglich zwischen 1896 und 1902 118 gebauten Lokomotiven gelangten 1925 noch 111 Exemplare zur Reichsbahn. Bis 1931 wurden jedoch alle Lokomotiven ausgemustert und verschrottet. Eine der letzten Exemplare erwischte Werner Hubert wenige Wochen vor der Abstellung. (02.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
36 934 in Leipzig (1)

 

36 956 (sächs. VIII V2 Nr. 576, Hartmann, Baujahr 1909) aufgenommen am Hilfszug im Heimat-Bw Leipzig Hbf Süd. Die hier noch beheimateten 36er fanden bis zum Ablauf der Fristen in untergeordneten Diensten Verwendung. Für 36 956 kam 1930 der Ausmusterungsbescheid.  (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
36 956 in Leipzig

 

37 107 (ex "2101 Münster", Hanomag, Baujahr 1908) vom Bw Stettin Gb (die Bezeichung "Gbf" galt erst ab 05.05.1941) präsentiert sich am Lokschuppen 3 im Bw Stralsund. Die preußische P 6 gelangte nach 1945 in den Hoheitsbereich des Ministerstwo Putej Soobschenija (MPS), dem Verkehrsministerium der Sowjetunion, wo sie um 1951 ausgemustert wurde. (21.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
37 107 in Stralsund (1)

 

Die ehemalige preußische P 6 "2104 Elberfeld" (BMAG, Baujahr 1905) wurde im Zuge der Reparationsleistungen nach dem 1. Weltkrieg an die PKP abgegeben und dort als Oi1-5 eingeordnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs gelangte sie wieder in deutschen Hoheitseinfluss und wurde von der Reichsbahn mit der Nummer 37 185 versehen. Hermann Maey dokumentierte die Lok des Bw Wollstein noch 1944 im Bw Lissa (Warthel). 1945 wurde sie beim Bw Potsdam aufgefunden und nach fünf Jahren Abstellzeit am 2. Juli 1950 wieder an die PKP zurückgegeben. Dort als Oi1-30 (neu) eingeordnet, wurde sie am 26.11.1956 ausgemustert. (09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
37 185 in Lissa

 

37 008 (Schwartzkopff, Baujahr 1904, ex "2107 Cöln") vor dem Lokschuppen 1 des Bw Stralsund. Die Stettiner Lok kam mit dem Stückgut-Schnellverkehr nach Stralsund, den am darauffolgenden Tag übrigens 37 107 bespannte (siehe Bild-Nr. 20855). 37 008 war noch mit der Bw-Tafel "Stettin Hgb" unterwegs, seit 6. März 1931 galt allerdings schon die Bezeichnung Bw Stettin Gb. Die Lok wurde bereits im September 1932 ausgemustert. (20.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
37 008 in Stralsund

 

Eine pr. P 6 (Baureihe 37) überquert den Drewenzsee bei Osterode (Ostpr) auf dem Weg nach Königsberg (Pr).  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Drewenzbrücke bei Osterode

 

17 068 (Bw Dortmund Hbf) verlässt mit einer P 8 im Schlepp das Bw Köln Bbf. Schon zwei Monate später, im Juni 1932 wurde sie ausgemustert. (22.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 068 im Bw Köln Bbf

 

24 024 (Bw Freudenstadt) mit P 3893 auf der Kinzigbrücke bei Schenkenzell. 35 Jahre später entwickelte sich das Kinzigtal zum Eldorado der letzten preußischen P 8 der DB. (23.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 024 bei Schenkenzell

 

Im Volmetal bei Bollwerk kommt 93 1050 vom Bw Brügge (Westf) mit P 1210 nach Dieringhausen angedampft. Zwei Wochen später brach der 2. Weltkrieg aus. (19.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1050 im Volmetal

 

Aprilwetter im Bergischen Land: Nach einem Schneesturm trifft 93 1052 vom Bw Lennep mit P 1659 aus Wuppertal in Lüttringhausen ein.  (19.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1052 in Lüttringhausen

 

Auch wenn das Originalbild sich weitestgehend in Auflösung befindet, soll es hier gezeigt werden. 01 002 war von Herbst 1926 bis zur Z-Stellung am 01.08.1959 ausschließlich in Hamm (Westf) im Einsatz. Im Ablieferungszustand mit Gaslaternen, vorne liegenden Pumpen, Windleitblechen alter Bauart, sowie dem Kurztender der Bauart 2'2' T 30 (Bauart 1926), ist sie in Hannover Hbf an der nordwestlichen Bahnhofsausfahrt in Richtung Hamm/Köln unterwegs. Die Lok passiert mit ihrem aus 4-achsigen preußischen Abteilwagen gebildeten (Eil-)Zug gerade die Zufahrt zur tiefer gelegenen Bw-Abteilung Hannover Hagenkamp. (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 002 in Hannover

 

01 1088 wurde fabrikneu ab 26.05.1940 dem Bw Dresden-Altstadt zugeteilt und sogleich nach Ankunft im Heimat-Bw von Werner Hubert porträtiert. Die glänzend schwarz lackierte Lok besaß eine modifizierte Ausführung der Zierleisten. Nach dem Beschaffungsplan der Reichsbahn von 1938 sollten bis 1943 rund 400 Maschinen der Baureihe 01.10 in Dienst gestellt werden, um schwere Schnellzüge mit einer Plangeschwindigkeit von 140 km/h befördern zu können. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lag der Fokus aber nicht mehr in der Beschaffung schneller Lokomotiven, sondern im Güterverkehrsbereich. So wurden letztlich nur 55 Maschinen (01 1001 - 1105 mit Lücken) in Dienst gestellt. (1940) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
01 1088 in Dresden

 

01 1001 vom Bw Leipzig Hbf West war die einzige 01.10, die den Reichsadler vorn am Bug trug und somit leicht zu identifizieren ist. Gleich passiert sie mit einem Schnellzug den Abzweig Saaleck bei Bad Kösen. Am Kilometerstein 0 beginnt links abzweigend die Saalebahn, geradeaus geht es nach Erfurt. Die Elektrifizierung der Saalebahn war gerade voll im Gange, am 5. Mai 1941 wurde der Abschnitt Göschwitz—Weißenfels zugeschaltet. Rechts oben die Burgruine Saaleck (runder Turm), dahinter die Rudelsburg.  (23.09.1940) <i>Foto: RBD Erfurt (Schrödter)</i>
01 1001 am Abzw Saaleck

 

01 089 als Gastlok im Bw Köln Bbf. Sie kam fabrikneu zum Bw Hamm (Westf), wo sie vom 04.12.1930 bis 28.03.1943 stationiert war. Der fehlende Oberflächenvorwärmer deutet darauf hin, dass sie neben 01 087 und 01 088 mit Abdampfinjektoren der Bauart Friedmann in Dienst gestellt worden war.  (09.08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 089 in Köln (1)

 

Für die dienstälteste pr. P 4² der Rbd Köln besuchte Carl Bellingrodt das Bw Neuß. Die hier beheimatete 36 006 wurde gebührend und ausgiebig porträtiert. Es handelt sich, wie der globige Niederdruckzylinder zeigt, um eine Zweizylinder-Verbundmaschine, die 1898 von Schwartzkopff in Berlin für die KED Erfurt gebaut wurde.  (11.01.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
36 006 in Neuß (1)

 

17 294 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Köln Bbf.  (24.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 294 in Köln

 

Die zunächst im mitteldeutschen Netz beim Bw Leipzig Hbf West eingesetzten Loks E 17 107 und E 17 108 wurden im April 1933 an die Bw Ulm und Stuttgart-Rosenstein abgegeben. Die Begegnung beider Lokomotiven konnte der RVM-Pressefotograf im Bahnhof Geislingen an der Steige dokumentieren. Die bahnamtliche Bezeichnung des Bahnhofs einschließlich seiner Dienststellen wurde übrigens ab 6. Oktober 1935 in "Geislingen (Steige)" geändert.  (1934) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Überholung in Geislingen (1)

 

17 247 (Bw Köln Bbf) und 03 168 (Bw Osnabrück Hbf) laufen vor D 93 nach Hamburg in Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf) ein. Die schöne Gründerhauszeile an der Bahnhofsstraße überlebte den Krieg nicht. Heute führt hier eine vierspurige Straße vorbei. (20.04.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 247 + 03 168 in Wuppertal

 

Sie steht als Sinnbild für die erste und wohl auch bekannteste Einheitsschnellzugdampflok der Deutschen Reichsbahn: 01 001 vom Bw Hamm (Westf) posiert vor der imposanten Hochbunkerbekohlungsanlage des Bw Köln Bbf.  (20.09.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 001 in Köln (2)

 

Porträtaufnahme der 01 033 im Heimat-Bw Hamm (Westf), dem sie fabrikneu vom 18.12.1927 bis 15.02.1945 zugeteilt war. Letzte Dienststelle war das Bw Bremen Hbf, dort wurde sie im März 1965 ausgemustert. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 033 in Hamm

 

Fünf Jahre später ließ sich Hermann Maey im Bw München Hbf die kalte T 18 1002 aus dem Lokschuppen ziehen. Inzwischen ist sie mit Hoheitsschild ("Pleitegeier") bestückt. Ein Bombenschaden 1943 führte zur vorzeitigen Ausmusterung gemäß RVM-Verfügung 31 Fuv 265 vom 6. Oktober 1943. Der Kessel wurde anschließend auf ein Fahrgestell der Baureihe 52 montiert und diente bis 1964 in den Ausbesserungswerken München-Freimann und Ingolstadt als Prüfanlage für Kessel-Sicherheitsventile.  (31.07.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
T 18 1002 in München (3)

 

Die Hallenser 01 1058 durcheilt mit einem Schnellzug den winterlichen Bahnhof Rudolstadt (Thür). Gleich wird sie den Bahnhof Saalfeld (Saale) erreichen und den Zug an eine Ellok abgeben. (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
01 1058 in Rudolstadt

 

Das die 01 150 nicht irgendeine Lok ist, zeigte sich schon, als sie für die 100-Jahr-Feier der deutschen Eisenbahnen, gerade einmal 7 Wochen nach ihrer Abnahme im RAW Braunschweig, in Nürnberg antrat. Auf Hochglanz poliert, wurde sie leider auch mit dem damals typischen "Zierrat" verunstaltet. An der Spitze von nagelneuen 01-Schnellzugsloks zog 01 150, seit 15.10.1935 fabrikneu dem Bw Bebra zugeteilt, anschließend laut pfeifend am Publikum vorbei. Das Treffen mit dem Adler-Nachbau sollte sich dann 50 Jahre später nochmals am gleichen Ort wiederholen.  (08.12.1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (1)

 

01 146 auf der Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg. Sie war fabrikneu ab 01.07.1935 dem Bw Nürnberg Hbf zugeteilt und wurde während der Ausstellung für Führerstandsmitfahrten genutzt.  (05.08.1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (2)

 

Das im Jahr 1838 eröffnete Teilstück zwischen Berlin und Potsdam, die Berlin-Potsdamer Eisenbahn, war die erste Eisenbahnstrecke Preußens. Bis 1846 wurde sie durch die Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahngesellschaft nach Magdeburg verlängert. Der Nachbau des Adlerzuges verkehrte anlässlich des 100-jährigen Streckenjubiläums zwischen Berlin und Potsdam. (20.09.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Berlin - Potsdam (1)

 

Unter regem Anteil der Bevölkerung ist der Adlerzug anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Berlin-Potsdamer Eisenbahn unterwegs. (20.09.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Berlin - Potsdam (2)

 

Der Adlerzug beim 100-jährigen Jubiläum der Berlin-Potsdamer Eisenbahn im Bahnhof Potsdam. (20.09.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Berlin - Potsdam (3)

 

100 Jahre Berlin-Potsdamer Eisenbahn. Der Adlerzug steht im alten Potsdamer Bahnhof von Berlin. (20.09.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Berlin - Potsdam (4)

 

Eine bayerische S 3/6 hat soeben mit FD 102 "Rheingold" den Kölner Hauptbahnhof verlassen und umfährt auf der Umgehungsbahn im großen Bogen den Betriebsbahnhof in Richtung Süden. Bellingrodt notierte hier 18 516, die war aber beim Bw München Hbf stationiert. Die Hallen im Vordergrund gehören zum Posthof, das Dach links zum Doppel-Ringlokschuppen des Bw Köln Bbf. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold in Köln (6)

 

38 2195 vom Bw Siegen überquert mit P 1872 das Niederdielfener Viadukt zwischen Siegen und Haiger. Die Kinder im Sonntagsstaat interessieren sich damals mehr für das Treiben des Fotografens als für den Dampfzug - heute wäre es wohl eher umgekehrt. (12.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Niederdielfener Viadukt (1)

 

Die Kranichsteiner 55 4280 verlässt nach dem Umbau in eine "G 45.16" als 56 704 (Zweitbesetzung) das RAW Darmstadt Lokwerk. (23.02.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
56 704'' in Darmstadt (1)

 

Die fabrikneue 23 001 wurde am 7. August 1941 dem Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen Berlin-Grunewald übergeben. Nach kurzer Erprobung fand am 23.09.1941 die Abnahme statt, im Anschluss daran die Zuteilung zum Bw Berlin-Grunewald. Hermann Maey fertigte von der Lok eine umfangreiche Bildserie in Berlin-Grunewald an.  (11.1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
DRB 23 001 in Berlin (1)

 

23 001 in der klassischen Standardaufnahme "links schräg". Der Entwurf der Baureihe 23 erfolgte durch das Vereinheitlichungsbüro der Reichsbahn, nachdem man von abweichenden Konzeptionen zur Erzielung höherer möglicher Heizflächenbelastungen, wie sie die Hauptverwaltung der Reichsbahn umsetzen wollte, zum Beispiel mit Verbrennungskammerkessel oder langer, schmaler Feuerbüchse im Stile Garbes, dann in Hinblick auf den Vereinheitlichungsgedanken doch wieder Abstand genommen hatte. 1941 wurden zwei Baumusterlokomotiven von den Schichau-Werken in Elbing gebaut und ausgeliefert. Geplant war die Beschaffung von 800 Lokomotiven, die jedoch, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, storniert wurden. (11.1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
DRB 23 001 in Berlin (2)

 

23 001 mit dem von der Baureihe 50 übernommenen Tender 2'2' T 26 mit Vorderwand, die dem Personal bei der Rückwärtsfahrt Schutz bot. Die Aufnahme entstand an der RAW-Zufahrt, am linken Bildrand sind die Bahnsteige des Bahnhofs Berlin-Grunewald zu erkennen. (11.1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
DRB 23 001 in Berlin (3)

 

23 001 im Heimat-Bw Berlin-Grunewald, aufgenommen auf dem Werkstattgleis vor dem Rundlokschuppen 3. Die Lok wurde für das Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen vorgehalten und nur sporadisch eingesetzt. Gerade wird an ihr im Beisein eines LVA-Beamten herumgewerkelt. Während die Rundhäuser 1 und 2 in den 1920er Jahren für die neue Rechteckhalle weichen mussten, blieb die Rotunde 3 bestehen. Rechts im Bild das Verwaltungsgebäude in typisch roter Klinkerbauweise, das heute nicht mehr existiert. Vom alten Rundhaus 3 hingegen ist noch ein Torso vorhanden. (10.1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
DRB 23 001 in Berlin (7)

 

Auch wenn die Bildqualität etwas zu wünschen übrig lässt, vermittelt das seltene Bilddokument den Eisenbahnalltag im kriegszerstörten Berlin. 23 002 (Bw Jüterbog) ist mit einem Reisezug im Anhalter Bahnhof angekommen. An der Lok fallen die etwas kürzeren Windleitbleche im Vergleich zur Schwesterlok 23 001 auf. Der Anhalter Bahnhof wurde 1952 stillgelegt und ab 1959 abgetragen. 23 002 hingegen war bis 1958 in Einsatz, zuletzt beim Bw Halle (Saale) P. Nach langer Abstellzeit auf "warten L3" folgte 1967 die Ausmusterung.  (1948) <i>Foto: Karl-Heinz Brust</i>
DR 23 002 in Berlin

 

38 2194 verlässt mit D 82 nach Düsseldorf den Bahnhof Werdohl und wird hinter der Lennebrücke in den 222 m langen Ütterlingser Tunnel Richtung Hagen (Westf) einfahren. Carl Bellingrodt notierte hier fälschlicherweise 38 3704, die jedoch beim Bw Bamberg beheimatet war. Während der Bahnhof heute auf vier Gleise zurückgebaut ist, existieren die Industrieanlagen in modernisierter Form immer noch. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2194 in Werdohl

 

38 3076 vom Bw Siegen vor E 314 (Wuppertal-Vohwinkel – Siegen) auf der Lennebrücke bei Altena (Westf).  (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3076 bei Altena

 

38 2438 (Bw Siegen) überquert mit D 81 die Lennebrücke bei Altena (Westf). Diese im ersten Moment unspektuläre Aufnahme des normalen Bahnbetriebs offenbart erst bei genauerem Hinsehen ein paar Besonderheiten: Der erste Wagen (ein C4ü Pr in Stahlbauweise) ist nicht besetzt und fungiert offensichtlich als Schutzwagen, denn der Faltenbalg zum folgenden Wagen ist nicht verbunden. Höchstwahrscheinlich weisen auch die Schilder an beiden Wagenenden (die dann keine Zuglaufschilder sind) auf diesen Umstand hin. Der folgende Wagen ist ein Speisewagen (WR4ü), gebaut im Jahre 1905 von der Waggonfabrik Gotha für Gustav Kromrey (Charlottenburg) als einer von drei Wagen (Berlin 156 bis 158, später wohl Königsberg 0911 bis 0913, dann Mitropa 411 bis 413), dessen Koch gerade einen Blick aus dem Fenster der Tür wirft. Interessanterweise ist an diesem Wagen keine Speisewagenanschrift oder ähnliches zu erkennen ...Dies gibt wieder Spekulationen Anlass, dass hier gar nicht der D 81 aufgenommen wurde.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Lennebrücke bei Altena (Westf)

 

Die Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn erwarb von 1888 bis 1907 insgesamt 39 Lokomotiven der preußischen Gattung P 3¹ und reihte sie in die Gattung VI ein. Eingesetzt wurden die Lokomotiven unter anderem im Schnellzugdienst auf der Strecke zwischen Neustrelitz und Warnemünde. Von diesen Lokomotiven wurden 1925 durch die Deutsche Reichsbahn noch 22 umgezeichnet. Sie erhielten die Nummern 34 7301 bis 7308 (12 t Achslast) und 34 7351 bis 7364 (13 t Achslast). Die Lokomotiven waren zuletzt nur noch in untergeordneten Diensten anzutreffen. Die Aufnahme der 34 7308 vom Bw Schwerin (Meckl) entstand im Lokbf Bad Kleinen. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
34 7308 in Bad Kleinen

 

34 7351 vom Bw Parchim als Wendelok im Bw Schwerin (Meckl). Die mecklenburgische P 3¹ war 1896 von Schichau in Elbing für die MFFE als Nr. 121 in Dienst gestellt worden.  (1926) <i>Foto: Werner Hubert</i>
34 7351 in Schwerin (1)

 

In den letzten Jahren wurde die Parchimer 34 7351 noch als Reservelok vorgehalten, sie passte nicht mehr in die Zeit. Werner Hubert gelang von der Lok die seltene Betriebsaufnahme in Schwerin (Meckl) bei der Ausfahrt mit einem Personenzug nach Parchim vor dem prunkvollen Bahnhofsgebäude in Stil des Eklektizismus.  (1926) <i>Foto: Werner Hubert</i>
34 7351 in Schwerin (2)

 

Als typisches Wende-Bw zeichnete sich das im Westen von Köln gelegene Bw Köln Bbf aus. So warten hier die Gastloks 38 3101 (Bw Niederlahnstein), 38 3264 (Bw Wanne-Eickel Hbf), 17 289 (Bw Düsseldorf Abstellbf) und 03 156 (Bw Gießen) auf ihre Rückleistung. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Köln Bbf (1)

 

Der preußische Staat erwarb zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere große Grubenfeldbesitze im Bereich des nördlichen Ruhrgebietes und südlichen Münsterlandes. Es wurde die Bergwerks-AG Recklinghausen gegründet, deren Aktienmehrheit in Staatsbesitz war. Diese wurde ab 1905 in Personalunion von der Hibernia AG geleitet. 1908 erfolgte die Konsolidierung des Steinkohlenbergwerks Zweckel. Diese begann in Scholven mit dem Abteufen der Doppelschachtanlage Berlin und in Zweckel mit der Abteufung der Doppelschachtanlage Potsdam. 1910 erfolgte die Umbenennung der beiden Schachtanlagen in Scholven und Zweckel, und die Benennung des Bergwerks Zweckel als Berginspektion 5. 1911 ging die Zeche Scholven in Förderung. Ab 1913 wurde auf Scholven 1/2 eine Kokerei betrieben. Die Zeche entwickelte sich vielversprechend, und förderte bald 700 000 Tonnen Gas- und Gasflammkohle jährlich. Nach Ausbruch der Kohlekrise Ende der 1950er Jahre fasste die Hibernia AG den Beschluss, die Förderung der ehemaligen Berginspektionszechen zusammenzufassen, und auf wenige Anlagen zu beschränken. Als leistungsfähige Anlagen sollten die Zechen Rheinbaben und Westerholt nebst der Zentralkokerei Hassel beibehalten werden. Daher wurde 1960 die Zentralkokerei Scholven außer Betrieb genommen. Für 1963 wurde die Stilllegung der Gesamtförderung der Zeche Scholven beschlossen, und am 23. Februar des Jahres vollzogen. (1922) <i>Foto: RVM</i>
Kokerei Scholven

 

Am Bahnsteigende hat die fabrikneue 01 099 im heimatlichen Lehrter Bahnhof in Berlin einem Altonaer Schnellzug bespannt. Die Gleisanlagen werden von der Invalidenstraße überquert. Durch den gemauerten Brückenbogen verläuft das Zuführungsgleis zu den Segmentdrehscheiben am Postbahnhof.  (1931) <i>Foto: Herbert Treichel</i>
01 099 in Berlin

 

38 1766 (Bw Angermünde) mit einem Personenzug in Berlin Stettiner Bf. (1934) <i>Foto: Herbert Treichel</i>
38 1766 in Berlin

 

38 2698 (Bw Berlin Lehrter Bf) verlässt mit D 66 nach Hamburg den Lehrter Bahnhof in Berlin. Als Ersatz für eine ausgefallene Schnellzuglok ist der bevorstehende 344 km lange Zuglauf für die P 8 eine Herausforderung. Östlich gegenüber der Bahnhofshalle befindet sich der Postbahnhof. Eingezwängt zwischen Invalidenstraße und Friedrich-List-Ufer grenzte er rechtwinklig unmittelbar an die Bahnsteighalle des Lehrter Stadtbahnhofs. Die Ladegleise in der Posthalle waren nur über zwei Segmentdrehscheiben erreichbar.  (1938) <i>Foto: Herbert Treichel</i>
38 2698 in Berlin (1)

 

38 3158 (Bw Niederlahnstein) fährt mit einem Personenzug in Kestert auf der rechten Rheinstrecke ein. (1937) <i>Foto: Adam Raisch</i>
38 3158 in Kestert

 

74 1074 (Bw Gesundbrunnen) mit einer unbekannten Schwesterlok in Berlin Stettiner Bahnhof. Leider ist das Bild infolge falscher Kamerahaltung unvollständig.  (1935) <i>Foto: Herbert Treichel</i>
74 1074 in Berlin

 

74 1261 (Bw Berlin Anhalter Bf) wartet mit einem Zug nach Zossen im Potsdamer Ring- und Vorortbahnhof. Die Lok ist mit einem großen 5 kW-Generator ausgerüstet, der auch für die Zugbeleuchtung dienen sollte.  (07.1938) <i>Foto: Herbert Treichel</i>
74 1261 in Berlin

 

17 1183 (Bw Görlitz) vor E 110 zwischen Arnsdorf (Sachs) und Bischofswerda in Großharthau. Erwähnenswert bei der Lok sind die um den Kessel bzw. die Rauchkammer hinter dem Schornstein herum geführten Dampfabzugsrohre. Diese Einrichtung besaßen nur die 10 Lok aus der Linke-Hofmann-Lieferung.  (08.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 1183 bei Großharthau

 

17 1191 und vermutlich 17 255 (beide vom Bw Hannover) durcheilen mit dem D 39 nach Berlin den Überholungsbahnhof Uchtspringe zwischen Gardelegen und Stendal. Carl Bellingrodt nannte als Zuglok 17 205, die aber schon 1933 ausgemustert wurde, ebenso passt der von ihm angegebene D 14 nicht, da er in die Gegenrichtung fuhr. (14.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1191+17 255 in Uchtspringe

 

17 1038 (Bw Dortmund Hbf) und 03 069 (Bw Osnabrück Hbf) fahren vor D 94 nach Köln in den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute Wuppertal Hbf) ein.  (12.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1038 + 03 069 in Wuppertal

 

Eine schöne Porträtaufnahme nach den Standards des DLA Darmstadt zeigt 17 1182 im Heimat-Bw Görlitz. Auch diese Lok von Linke-Hofmann besitzt um den Kessel bzw. die Rauchkammer hinter dem Schornstein herum geführte Dampfabzugsrohre (vgl. auch Bild-Nr. 46036). Der Grund hierfür ist nicht ganz eindeutig; vermutlich handelt es sich um die Abdampfrohre der Verbinder-Überdruckventile, deren Abdampf bei den Lok der S10.1-Bauart 1914 in den Vorwärmer geleitet wurde. Warum dies auch bis in die 1930er Jahre nicht an den Serienzustand angeglichen wurde, ist unklar. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 1182 in Görlitz

 

17 1026 vom Bw Stralsund hat mit E 168 (Stralsund – Neubrandenburg – Berlin Stett Bf) gerade den Bahnhof Düsterförde, zwischen Neustrelitz und Fürstenberg (Havel) gelegen, in flotter Fahrt passiert.  (23.08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1026 bei Düsterförde

 

17 1084 (Bw Pasewalk) unterquert den "Großschiffahrtskanal Berlin—Stettin", oder bescheidener "Oder-Havel-Kanal", angeblich mit E 72, der im Sommerfahrplan 1932 aber von Altona nach Frankfurt/M verkehrte.  (16.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1084 bei Eberswalde

 

Die Schweriner 17 1025 vor D 108 (Rostock – Altona) bei Schwaan in Mecklenburg.  (06.08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1025 bei Schwaan

 

Eine preußische S 10¹ überquert mit einem Schnellzug die Spree nahe des Haltepunkts Bellevue und wird in Kürze in Berlin Zoologischer Garten eintreffen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Stadtbahn bei Bln-Bellevue

 

17 1151 vom Bw Hamm (Westf) überquert mit den aus Einheitswagen gebildeten Eilzug 192 (Hagen/Westf – Essen – Oberhausen – Arnheim) die Brücke über den Harkortsee bei Wetter (Ruhr), ein auch heute noch beliebtes Fotomotiv (vgl. Bld-Nrn. 10625, 14490).  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1151 bei Wetter/Ruhr

 

Eine preußische S 10¹ und eine 01 passieren mit einem Schnellzug aus Königsberg (Pr) eine Gleisbaustelle an einem unbekannten Ort Ostpreußens. (1937) <i>Foto: Privatfoto</i>
Schnellzug aus Königsberg

 

T 38 3255 (Bw Kassel) mit Abdampfturbinentriebtender vor einem Güterzug bei Kassel. Der Tender 1B2' T 16 war eine Neukonstruktion der Fa. Henschel. Seine beiden Treibachsen waren zusammen mit der vorderen Laufachse fest im Rahmen angeordnet. Die beiden hinteren Laufachsen waren in einem Einheitsdrehgestell angebracht. Damit hatten Lok und Tender die Achsfolge 2'C+1B2'. Der Abdampf wurde in einer dreistufigen Dampfturbine der Bauart Zoelly weiter genutzt. Die Turbine war quer eingebaut und arbeitete mit einem Untersetzungsgetriebe auf eine Blindwelle, die vor der ersten Treibachse angeordnet war. Der weitere Antrieb erfolgte mit Treibstangen auf die beiden Treibradsätze. Nachdem sich Schäden am angetriebenen Tender häuften, baute man die Lok 1937 in Normalausführung zurück. Der Tender wurde verschrottet. Die Lok versah nun als gewöhnliche P 8 ihren Dienst bis 1959 und war zuletzt in Minden (Westf) stationiert. (1936) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
T 38 3255 bei Kassel

 

91 1940 und 91 1941 (beide vom Bw Rostock) rangieren am Bahnübergang mit der achtteiligen (!) Schrankenanlage in der St. Georg-Straße in Rostock.  (1933) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
91 1940 + 1941 in Rostock (1)

 

Blick aus 91 1940 auf 91 1941 am Bahnübergang an der St. Georg-Straße in Rostock. (1933) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
91 1940 + 1941 in Rostock (2)

 

91 1940 und 91 1941 unterwegs auf dem Verbindungsgleis von Rostock Hbf zum Stadthafen. (1933) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
91 1940 + 1941 in Rostock (3)

 

91 1941 und 91 1940 (beide vom Bw Rostock) unterwegs auf dem Verbindungsgleis von Rostock Hbf zum Stadthafen. Nach den Bombardierungen vom April 1942 konnte die Anschlußbahn nicht mehr genutzt werden. Heute existieren davon noch eine Straßenunterführung und eine Fußgängerbrücke, teilweise wurde die Strecke überbaut.  (1933) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
91 1940 + 1941 in Rostock (4)

 

91 1941 und 91 1940 vor der Stadtkulisse von Rostock auf der Verbindungsbahn vom Hauptbahnhof zum Stadthafen.  (1933) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
91 1940 + 1941 in Rostock (5)

 

Blick auf den Ringlokschuppen III des Bw Würzburg mit zahlreichen Güterzuglokomotiven der Baureihe 45 und 44. Noch hat der Krieg keine Spuren hinterlassen. Das sollte sich am 16. März 1945 ändern. Bei einem verheerenden Luftangriff auf Bahnhof und Stadt kamen 5000 Menschen zu Tode. Neben der fast völlig zerstören historischen Altstadt wurde auch der Schuppen III ein Raub der Flammen. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Bw Würzburg (1)

 

Das Bw Würzburg beheimatete alle 28 Maschinen der größten deutschen Güterzug-Dampflokbaureihe. Vor dem heimatlichen Ringlokschuppen III stehen 45 010, 45 023, 45 005 und 44 276 einsatzbereit, im Schuppen sind 45 020 und 45 024 zu erkennen.  (1943) <i>Foto: RVM</i>
Bw Würzburg (2)

 

01 193 vom Bw Deutzerfeld für den "Rheingold" FD 101 durch das frühlingshafte Rheintal bei Boppard. (20.04.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
01 193 in Boppard

 

Freileitungen an den Bahnstrecken dienten damals der Nachrichtenübermittlung. Über sie liefen z.B. die Zugmeldungen über das bahneigene Telefonnetz. Die Bahnselbstanschlussanlage (BASA) war einst das Telefonnetz der deutschen Eisenbahn. Dieses firmeneigene, nicht-öffentliche Netz war seit 1928 mit rund 120.000 Teilnehmeranschlüssen eines der größten eigenständigen Telekommunikationsnetze (Festnetz) in Deutschland. Der Begriff "Selbstanschluss" bezieht sich auf den Verzicht einer manueller Vermittlungsstelle, wie sie im öffentlichen Bereich zu der damaligen Zeit noch üblich war ("Das Fräulein vom Amt"). Dieser Selbstwählbetrieb im Orts- und Fernnetz konnte bei den Eisenbahnen sehr viel früher verwirklicht werden als im öffentlichen Fernsprechnetz der Reichspost, weil hier keine Gebührenermittlung erforderlich war. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Setzen von Freileitungen (1)

 

Das Setzen neuer Doppeltelegrafenmasten und Spannen der Drähte erfolgte wie hier bei Wittenberge in aufwendiger Handarbeit und war sehr personalintensiv. Freileitungen sind an deutschen Eisenbahnstrecken fast vollständig verschwunden. Mit der Einführung von GSM-R wurden sie endgültig überflüssig.  (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Setzen von Freileitungen (2)

 

Zwei P 8 überqueren auf der Berliner Stadtbahn den Humdoldhafen kurz vor dem Lehrter Stadtbahnhof. Dahinter rollt auf den Gleisen der S-Bahn ein "Olympiazug" der späteren Baureihe ET 165 in Richtung Berlin Friedrichstraße vorbei. (1937) <i>Foto: RVM</i>
2× P 8 auf der Stadtbahn

 

Vermutlich E 91 95 des Bw Waldenburg-Dittersbach ist mit einem Wehrmachtstransport im Streckenabschnitt Königszelt—Nieder Salzbrunn unterwegs und hat gerade den Bahnhof Freiburg (Schles) hinter sich gelassen. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Militärzug bei Freiburg/Schles

 

85 002 vom Bw Freiburg (Breisgau) Pbf läuft in den Bahnhof Bärental (Feldberg) ein. Der mit 967 m höchstgelegene normalspurige Bahnhof Deutschlands heißt seit 21. Januar 1940 Feldberg-Bärental.  (23.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
85 002 in Feldberg-Bärental

 

17 302 (Zweitbesetzung) vom Bw Hamburg B vor P 601 nach Lübeck kurz hinter dem Hamburger Hbf. Der Zug passiert gerade die Überführung der Hochbahn-Zweigstrecke Hamburg Hbf—Rothenburgsort unmittelbar westlich der Straße "Nagelsweg", die nur von 1915 bis zum Feuersturm im Jahr 1943 existierte und nach dem Krieg vollständig abgebaut wurde.  (04.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
17 302'' in Hamburg (1)

 

17 1072 und 17 1201 (Bw Altona) laufen mit einem Sonderzug des Reichspräsidenten von Hindenburg in Hamburg Hbf ein. Vermeintlich befand sich der Reichspräsident auf dem Weg zur Einweihung des neuen Hindenburgdamms. (01.06.1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 1072 + 17 1201 in Hamburg

 

01 067 (Bw Berlin Lehrter Bf) vor D 3 nach Berlin kurz hinter dem Hamburger Hauptbahnhof. Der Zug passiert gerade die Überführung der Hochbahn-Zweigstrecke Hamburg Hbf—Rothenburgsort unmittelbar westlich der Straße "Nagelsweg", die nur von 1915 bis zum Feuersturm im Jahr 1943 existierte und nach dem Krieg vollständig abgebaut wurde. (04.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
01 067 in Hamburg (1)

 

24 008 (Bw Plattling) mit einem Personenzug vor der Kulisse des 1455m hohen Großen Arber kurz vor dem Bahnhof Eisenstein. Ins Bild ragt der Kirchturm St. Johannes Nepomuk. Der damalige Grenzbahnhof zu Böhmen wurde im Mai 1939 in Bayerisch Eisenstein umbenannt. Die Lok gelangte nach 1945 zur PKP (vgl. Bild-Nr. 33701). (02.1934) <i>Foto: RVM</i>
24 008 bei Eisenstein

 

24 021 (Bw Freudenstadt) mit P 3846 nach Hausach auf der Kinzigbrücke bei Schenkenzell; eine Fotostelle, die zahlreiche Fotografen in den 1970er Jahren mit den letzten P8-Zügen auch zu schätzen wussten. Kurz vor Kriegsende musste 24 021 ihre Heimat im Schwarzwald verlassen, am 21.12.1944 wurde sie der RBD Danzig überwiesen.  (18.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 021 bei Schenkenzell

 

Ein beliebtes Fotomotiv war auch das südlich von Freudenstadt gelegene Lauterbadviadukt, das hier von den Freudenstädter 24 023 und 24 024 vor P 3851 überquert wird. (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 023 + 024 bei Freudenstadt

 

Blick vom Stock-Tunnel auf 24 026 (Bw Freudenstadt), die mit P 3846 im Kinzigtal zwischen Alpirsbach und Schenkenzell unterwegs ist. Im Hintergrund ist der Dais-Tunnel zu sehen. (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 026 bei Schenkenzell

 

24 028 (Bw Freudenstadt) vor P 3098 am Nagoldufer bei Bad Liebenzell. Offenkundig war Carl Bellingrodt mit Hermann Maey zusammen auf Fototour. Maeys Aufnahme ist unter der Bild-Nr. 45217 zu finden. (22.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 028 bei Bad Liebenzell (2)

 

Vorbei an den badischen Ausfahrsignalen des Bahnhofs Halbmeil fährt 24 029 (Bw Freudenstadt) mit P 3843 von Hausach nach Horb. (24.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 029 in Halbmeil

 

24 030 vom Bw Freudenstadt nähert sich mit P 3094 (Pforzheim – Rottweil) einer romantischen Holzkastenbrücke über den Neckar bei Talhausen. In Kürze wird der Zug Rottweil erreichen.  (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 030 bei Talhausen

 

24 057 (Bw Tübingen) verlässt mit P 2629 den 269 Meter langen Bernburg-Tunnel unweit von Rottweil.  (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 057 bei Rottweil

 

24 050 vom Bw Buchholz (Kr Harburg) unterwegs in der Nordheide. Das Bw unterstand damals noch der Rbd Münster (Westf), mit Änderung der Rbd-Grenzen zum 1. April 1931 wurde die Rbd Altona zuständig. Die Lok war zuvor an das Bw Rahden (Kr Lübbecke) abgegeben worden.  (1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
24 050 in Buchholz

 

24 065 vom Bw Treysa mit P 1323 (Treysa – Eschwege West) bei Bischofferode (Kr Melsungen). Die Strecke Leinefelde—Eschwege West—Malsfeld—Treysa, auch als sogenannte Kanonenbahn bekannt, wurde 1945 zwischen Leinefelde und Eschwege West bei Schwebda durch die Zonengrenze unterbrochen. Auf DB-Seite erfolgte ab 1974 die schrittweise Aufgabe der gesamten Strecke. Zuerst wurde am 26. Mai 1974 der Verkehr Malsfeld—Waldkappel beendet, gleichzeitig auch der Güterverkehr zwischen Spangenberg und Waldkappel. Der Personenverkehr Treysa—Malsfeld endete am 30. Mai 1981. Am selben Tag fuhr der letzte Zug im Abschnitt Eschwege Stadt—Schwebda. Zum Ende des Winterfahrplans 1984/85 waren die letzten Personenzüge unterwegs: am 31. Mai 1985 von Eschwege West nach Waldkappel und am 1. Juni von Eschwege West nach Eschwege Stadt. (18.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 065 bei Bischofferode

 

19 004 vom Bw Dresden-Altstadt ist zu Gast im Bw Leipzig Hbf Nord. Die Lok wurde erst zum Fahrplanwechsel im Mai 1935 vom Bw Reichenbach (Vogtl) nach Dresden umgesetzt. (16.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 004 in Leipzig

 

19 001 vom Bw Dresden-Altstadt überquert mit E 104 (Dresden – Plauen/Vogtl) die Wilde Weißeritz und Pienner Straße zwischen Tharandt und Edle Krone. (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
19 001 bei Tharandt

 

Wohl nicht ganz ungefährlich war die Aufnahme dieses Militärzuges mit 19 007 (Bw Dresden-Altstadt) am Vorabend des Zweiten Weltkriegs am Block Linde nahe Reichenbach (Vogtl). (22.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
19 007 bei Reichenbach

 

Ein weiteres Bild an der Bahnüberführung über die Wilde Weißeritz und Pienner Straße zwischen Tharandt und Edle Krone (vgl. Bild-Nr. 45286) entstand mit 19 009 (Bw Reichenbach/Vogtl) vor D 222.  (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
19 009 bei Tharandt

 

Porträtaufnahme der Dresdner 19 010 im Bw Leipzig Hbf Nord. Die Lok war erst im Mai 1935 vom Bw Reichenbach (Vogtl) zum Bw Dresden-Altstadt umbeheimatet worden. (06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 010 in Leipzig

 

Die Reichenbacher 19 021 ist mit D 118 (Breslau – Dresden – Nürnberg – Stuttgart) bei Ruppertsgrün unterwegs und wird um 12.31 Uhr Plauen (Vogtl) ob Bf erreichen.  (17.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
19 021 bei Ruppertsgrün

 

Ab 8. Juli 1941 gelangte 19 1001 zum Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen (LVA) Berlin-Grunewald (Foto), wo sie bis Oktober 1942 umfangreichen Probefahrten unterzogen wurde. Nach 1945 wurde die Versuchslok mit Einzelachsantrieben wegen ihrer innovativen Technik in die USA verschifft, dort allerdings 1952 verschrottet. (07.1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
19 1001 in Berlin (1)

 

1938 entwarf bei Henschel & Sohn in Kassel das technische Studienbüro TB4 unter Federführung von Richard Roosen und Ulrich Barske eine stromlinienverkleidete Dampfmotorlokomotive mit Einzelachsantrieb und der Achsfolge 1'Do1'. Die Deutsche Reichsbahn überzeugten die vorgelegten Entwürfe und Henschel wurde mit dem Bau eines Versuchsexemplars, der 19 1001, beauftragt. Als Fertigstellungstermin war der 40. Geburtstag von Firmeninhaber Oscar Robert Henschel am 1. September 1939 vorgesehen. Die Lok wurde dann doch erst 1941 fertig, Henschel lieferte sie mit der Fabriknummer 25.000 an die Reichsbahn ab. Während ihrer Erprobung beim Lokomotiv-Versuchsamt Berlin-Grunewald, ließ es sich Hermann Maey nicht nehmen, die Lok ausführlich zu dokumentieren (Foto). Ab 1942 wurde die Lok vor schweren Schnellzügen eingesetzt, für die sie nicht konzipiert war. So blieb sie am 9. Juli 1942 vor einem 661 Tonnen schweren Schnellzug von Frankfurt (Main) nach Erfurt liegen (vgl. Bild-Nr. 24329). Auch die weiteren Einsätze bis 1945 verliefen nicht problemlos. Anfang 1943 dem Bw Hamburg-Altona zugeteilt, erlitt sie im November 1943 Schäden an einer Gelenkkupplung. Die Reparatur konnte wegen Ersatzteilmangels erst im September 1944 abgeschlossen werden. Zwei Tage später wurde sie wegen eines undichten Kolbens in Hamburg abgestellt, wo sie im Oktober durch einen Bombenangriff beschädigt wurde. Bei Kriegsende wurde die Lok von den Amerikanern in der Nähe von Göttingen aufgefunden und in die USA verschifft. (07.1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
19 1001 in Berlin (2)

 

Blick auf den Bodenseedamm mit einem in Lindau rangierenden Zug. Im Vordergrund stehen sog. Fahrstraßen-(Räumung-)signale. Das Räumungssignal zeigte an, ob für eine bestimmte Streckenrichtung ein Zug zu erwarten war. Sie wurden auch verwendet, wenn das Einfahr- oder Ausfahrsignal selbst vom Rangierpersonal nicht gesehen werden konnte. Die Fahrstraßen-(Räumung)signale galten nur für Rangierbewegungen, waren in der Regel (wie auf dem Bild) gruppenweise nebeneinander angeordnet. Der senkrecht zeigende Signalflügel zeigte an, dass kein Zug zu erwarten war; der Signalflügel (in Fahrtrichtung des Zuges gesehen) in einem Winkel von etwa 45° nach rechts aufwärts steigend, bedeutete, dass eine Fahrstraße für einen zu erwartenden Zug eingestellt wurde. Der Fahrweg war von Rangierabteilungen zu räumen und durfte nicht mehr befahren werden.  (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Bodenseedamm (3)

 

Die Rangierabteilung ist aus dem Lindauer Abstellbahnhof in Richtung Bodenseedamm unterwegs. Von dort wird sie in den Hauptbahnhof zurückgedrückt werden - ein Rangiermanöver, das noch heute so stattfindet. Die bayr. Fahrstraßen-(Räumung-)signale sind allerdings längst Geschichte. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Bodenseedamm (4)

 

39 007 vom Bw Reichenbach (Vogtl) vor D 121 (Hof – Dresden – Breslau) in Netzschkau. Die Lok wurde 1961 noch in 22 075 rekonstruiert. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
39 007 in Netzschkau

 

39 192 und 39 252 (beide Bw Leipzig Hbf Nord) befördern den D 22 (Berlin – Leipzig – Hof – Regensburg – München) durch das Vogtland bei Ruppertsgrün zwischen Reichenbach (Vogtl) und Plauen (Vogtl). (17.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 192 + 39 252 im Vogtland

 

Am Stellwerk W23 verlassen 39 175 (Bw Leipzig Hbf Nord) und 19 006 (Bw Reichenbach/Vogtl) mit einem Eilzug den Leipziger Hauptbahnhof in Richtung Leipzig-Stötteritz. Hinter dem Stellwerk befindet sich das Bw Nord. Links verläuft das Gleisbündel aus Leipzig-Paunsdorf kommend, vorbei am Dresdner Güterbahnhof in den Hauptbahnhof.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
39 175 + 19 006 in Leipzig

 

Als Carl Bellingrodt die 44 001 vom Bw Rothenkirchen (Oberfr) auf der Frankenwaldbahn an der Blockstelle Falkenstein zwischen Probstzella und Ludwigsstadt aufnahm, konnte wohl niemand ahnen, dass hier zehn Jahre später die innerdeutsche Grenze verlaufen sollte. (13.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
44 001 in Falkenstein

 

Die preußische G 7¹ - 55 209 (Schichau, Baujahr 1904) - in ihrer Heimatdienststelle Bw Letmathe. Die Lok wurde im Dezember 1933 ausgemustert. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 209 in Letmathe

 

Standardaufnahme der offenkundig bereits abgestellten 55 2367 in einem nicht näher bezeichneten Bahnhof. Hierbei handelt es sich um eine der nicht auf Heißdampf umgebauten preußischen G 9. Die 1910 bei Schichau in Elbing gebaute Lok wurde bereits 1929 ausgemustert. Vermutlich wollten die Herrschaften des neu gegründeten Lokbildarchivs der Deutschen Studentenschaft in Darmstadt die Lok schnell noch dokumentieren, bevor sie endgültig von den Gleisen verschwand. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
55 2367

 

Vorbei an dem bestens gepflegten Vorgarten der Blockstelle 87 (Block Linde) bei Reichenbach im Vogtland fährt 39 029 (Bw Dresden-Altstadt) mit P 1013 vorbei. Das Bild entstand auf einer Fototour, die Carl Bellingrodt und Werner Hubert gemeinsam unternahmen, wie zahlreiche fast motivgleiche Aufnahmen belegen. Während Carl Bellingrodt dieses Bild über den Krieg retten konnte, ging die Aufnahme von Werner Hubert unter. (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 029 bei Reichenbach

 

Die stimmungsvolle Aufnahme der 19 008 (Bw Dresden-Altstadt I) vor P 315 entstand auf der am 1. März 1901 eröffneten Marienbrücke zwischen Dresden Wettinerstraße und Dresden-Neustadt, die heute die älteste erhalten gebliebene Elbbrücke Dresdens ist.  (02.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
Marienbrücke in Dresden

 

24 066 wurde im Januar 1932 fabrikneu dem Bw Treysa zugeteilt. Wenig später wurde sie im verschneiten Bahnhof Sondheim auf der Strecke nach Malsfeld angetroffen.  (02.1932) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
24 066 in Sondheim

 

19 001 - zum Aufnahmezeitpunkt dem Bw Reichenbach (Vogtl) gehörend - wendet im Bw Leipzig Hbf Nord. Vor der Leerfahrt zum Hauptbahnhof hat Werner Hubert für das Personal noch ein Erinnerungsfoto gefertigt.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 001 in Leipzig

 

19 004 (Bw Reichenbach/Vogtl) mit Schubunterstützung am D 222 nahe der Blockstelle Seerenteich vor Klingenberg-Colmnitz. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 004 b. Klingenberg-Colmnitz

 

19 005 vom Bw Reichenbach (Vogtl) vor D 110 (Dresden – München) auf der 1:60 Rampe in Höhe Lokhaus IV des Bw Dresden-Altstadt. Im Bw-Gelände rechts rangiert eine preußische T 9³ (BR 91³).  (07.08.1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 005 in Dresden

 

19 008 vom Bw Reichenbach (Vogtl) verlässt mit ihrem Schnellzug Leipzig Hbf. (03.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 008 in Leipzig

 

Mit einem Schnellzug nach Dresden stehen 19 012 (Bw Dresden-Altstadt) und 19 007 (Bw Reichenbach/Vogtl) auf der Südseite des Inselbahnhofs Reichenbach (Vogtl) ob Bf abfahrbereit. Der Bahnhofsteil wurde 2001 aufgegeben und zum Bahnhofvorplatz umgebaut.  (08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 012 + 19 007 in Reichenbach

 

Die Reichenbacher 19 020 ist zu Gast im Bw Nürnberg Hbf. Vor dem 30-ständigen Ringlokschuppen 1 werden letzte Vorbereitungen für die Rückfahrt getroffen, während auf der Drehscheibe eine bayerische P 3/5 H (Baureihe 38.4) wendet.  (20.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 020 in Nürnberg

 

19 015 vom Bw Dresden-Altstadt mit P 472 (Dresden – Riesa – Leipzig) auf der Elbebrücke kurz vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt.  (02.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 015 in Dresden

 

Die Urahnin der Baureihe 24 in Wriezen. 24 001 (Schichau, Baujahr 1927) war im Februar 1928 fabrikneu dem Bw Wriezen zugeteilt worden, ab 1933 kam sie beim Bw Kolberg zum Einsatz. (29.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 001 in Wriezen (1)

 

24 017 vom Bw Waren (Müritz) verlässt mit P 761 den Bahnhof Karow (Meckl). Dabei passiert der Zug im engen Bogen den Bahnübergang über die Fernstraße 103, heute L37. Über Alt Schwerin und Malchow (Meckl) geht die Fahrt nach Waren (Müritz). Beachtenswert ist die zurückhaltende Ausführung des rot-weißen Warnanstrichs am Schrankenbaum und die sparsame Kennzeichnung des Bahnübergangs mit nur einem Andreaskreuz (Ausführung für nur 1 Gleis). Über der Lok schaut übrigens kein Strommast heraus, sondern ein äußerst seltener SIEMENS-Lichtzeichen-Zeigertelegraph. Über das Bahngleis führt heute eine Straßenbrücke. (27.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 017 bei Karow/Meckl

 

24 024 (Bw Freudenstadt) mit einem Personenzug im Kinizigtal bei Schiltach. (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
24 024 bei Schiltach

 

Die Freudenstädter 24 024 erreicht mit P 2629 den Bahnhof Neckarhausen (b Horb). Mit der illustren Wagengarnitur ist sie auf dem Weg von Tuttlingen nach Horb.  (21.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
24 024 in Neckarhausen

 

24 028 (Bw Freudenstadt) vor P 3098 am Nagoldufer bei Bad Liebenzell. Offenkundig war Hermann Maey mit Carl Bellingrodt zusammen auf Fototour. Bellingrodts Aufnahme ist unter der Bild-Nr. 45431 zu finden. (22.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
24 028 bei Bad Liebenzell (1)

 

24 060 (Bw Ulm) steht mit einen Personenzug am Bahnsteig in Hausen i Tal, an der Strecke Immendingen - Sigmaringen - Ulm.  (1932) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
24 060 in Hausen im Tal

 

24 066 vom Bw Treysa mit P 335 (Treysa – Waldkappel) im Einschnitt bei Frielendorf auf der Strecke Treysa—Malsfeld—Eschwege.  (10.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 066 bei Frielendorf

 

24 045 vom Bw Rahden (Kr Lübbecke) mit E 170 (Osnabrück – Bünde/Westf – Herford – Altenbeken – Holzminden) nahe der Blockstelle 61 Erpentrup zwischen Himmighausen und Abzweig Tunnelstation Altenbeken (heute Bf Langeland).  (05.07.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 045 bei Langeland

 

Eine pr. G 12 (Baureihe 58) passiert mit einem Güterzug die Weserbrücke zwischen Holzminden und Höxter vor der Kulisse des im Jahre 815 gegründeten Klosters Corvey. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Kloster Corvey an der Weser

 

Ein unbekannter Dampfzug passiert die Weserbrücke zwischen Holzminden und Höxter an der Bahnstrecke Kreiensen—Altenbeken. Die Brücke, die zwischen 1863 und 1865 entstand, wurde vom Bauingenieur Johann Wilhelm Schwedler entworfen und von der Firma Jacobi, Haniel & Huyssen, auch bekannt unter dem Namen Gutehoffnungshütte, in Oberhausen-Sterkrade ausgeführt. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke zusammen mit der Stadtbrücke von Höxter von deutschen Truppen am 7. April 1945 völlig sinnlos auf ihrem Rückzug gesprengt.  (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Weserbrücke Corvey

 

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges schienen die anstehenden Reiseeinschränkungen für Zivilisten bei der Werbefotografie noch keine Rolle zu spielen. So lichtete der Fotograf der RBD Frankfurt (Main) einen Schnellzug mit einer 03 noch öffentlichkeitswirksam auf der rechten Rheinstrecke bei St Goarshausen ab. (1940) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Bei St. Goarshausen

 

Die fabrikneue 41 105 präsentiert sich auf dem Werkhof der Firma Krupp, bevor sie am 31. Juli 1939 an die Reichsbahn abgeliefert und ab 10.08.1939 dem Bw Wuppertal-Vohwinkel zugeteit wurde. In späteren Jahren änderte sich mehrfach ihr äußeres Erscheinungsbild durch Wegfall der Wagnerbleche, Ausrüstung mit einem Hochleistungskessel (übrigens aus 03 1051) und Einbau einer Ölhauptfeuerung. Nach ihrer Abstellung wurde sie im September 1976 an die N.V. Provinciale Zeeuwse Elektriciteitsmaatschappij verkauft, die sie bis November 1979 als Behelfskessel zum Heizen und Hochfahren des Kraftwerks in Vlissingen einsetzte. 1980 erwarb sie die SSN (Stoom Stichting Nederland) und setzte die Lok wieder für einige Jahre vor Sonderzügen ein. Heute steht sie als rollfähiges Exponat bei der SSN in Rotterdam. (07.1939) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
41 105

 

Die beim Bw Hamm (Westf) stationierte T 18 1001 mit Dampfturbine der Bauart Krupp-Zoelly im alten Essener Hbf. Lok wie auch Bahnhof überlebten den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs nicht. Die Lok erwischte es 1940 im Heimat-Bw durch zwei Bombentreffer, worauf die Ausmusterung 1941 erfolgte. In den Jahren 1944 und 1945 wurde das Bahnhofsgebäude, wie auch die zweischiffige Bahnhofshalle komplett zerstört. (1930) <i>Foto: RVM</i>
T 18 1001 in Essen

 

38 1890 vom Bw Minden (Westf) verlässt mit P 209 nach Hannover den Bahnhof Porta. Im Hintergrund trohnt das 1896 eingeweihte Kaiser-WilheIm-Denkmal an der Porta Westfalica.  (24.09.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1890 bei Porta

 

Aus welchem Anlass sich die Herrschaften mit der Zwickauer 43 023 auf der Drehscheibe im Bw Reichenbach (Vogtl) präsentierten, ist nicht überliefert. Möglicherweise ging es um die Inbetriebnahme des neuen Lokschuppens 3 mit der 23 m Drehscheibe und deren Belastung mit der schwersten dort eingesetzten Güterzuglok-Bauart. Die Lok selbst war nicht mehr lange im Einsatz. Schon 1948 wurde sie beim Bw Lübbenau in den Schadpark abgestellt, die Schrottaktion 1950 besiegelte ihr Schicksal. Nach der Verschrottung folgte die formelle Ausmusterung durch die GdR, anschließend zum 30.09.1950 die Absetzung vom Lokstand der RBD Cottbus. (1938) <i>Foto: RVM</i>
43 023 in Reichenbach (Vogtl)

 

Ferienspaß vor 99 023 auf Wangerooge. Die Lok wurde 1913 für die "Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen" (GOE) als Nr. 5 in Dienst gestellt und fuhr während ihrer gesamten Einsatzzeit ausschließlich auf der Wangerooger Inselbahn. Heimat-Dienststelle war das Bw Oldenburg (Oldbg) Hbf, damals noch unter der Verwaltung der zum 1. Januar 1935 aufgelösten Rbd Oldenburg.  (1933) <i>Foto: Jürgens, Slg. Moll</i>
99 023 auf Wangerooge (3)

 

Zwei junge Damen begrüßen das Personal der 99 211, die 1929 von Henschel in Kassel speziell für die Wangerooger Inselbahn gebaut worden war. Auffällig ist die als Spitzensignal umfunktionierte Zugschlusslaterne.  (1934) <i>Foto: Jürgens, Slg. Moll</i>
99 211 auf Wangerooge (4)

 

01 012 (Bw Berlin Anhalter Bf) - die erste Serienlok der Baureihe 01 - in Leipzig Hbf. Sie hatte einen Schnellzug von Berlin Ahb nach Leipzig gebracht, der den Bahnsteig 6 bereits mit neuer Lokomotive in Richtung Weißenfels verlassen hat. 01 012 rollt anschließend rückwärts (auf dem Bild an der Stellung des Steuerungsgestänges erkennbar) bis zur Signalbrücke vor und wartet nun darauf, ins Bw Leipzig Hbf West fahren zu können. Die Schnellzuglok wurde ursprünglich mit kleinen Windleitblechen ausgeliefert, die später gegen eine größere Variante ausgetauscht wurden. Die Bleche der 01 012 weichen aber von der Regelvariante ab. Sie sind höher und besitzen außen im Bereich der beiden Knicke zusätzlich angebrachte Blechbänder. Außerdem sind am vorderen oberen Ende innen diagonal aufgenietete Verstärkungsstreben zu erkennen. Das Signal auf der Signalbrücke ist ebenfalls bemerkenswert. In Ausfahrtrichtung ist hier ein dreiflügeliges Hauptsignal zu sehen, dass nach dem alten Signalbuch die Signalbegriffe Hp0 (Halt) Hp1 (Fahrt frei), Hp2 (Fahrt frei mit Geschwindigkeitsbeschränkung) und Hp3 (Fahrt frei mit Geschwindigkeitsbeschränkung wie bei Hp2, jedoch für einen anderen als den durch Hp2 gekennzeichneten Fahrweg) zeigen kann. Der Signalbegriff Hp3 wurde 1953 abgeschafft. Weiterhin ist am Mast ein vierter Signalflügel angebracht, der die Einfahrt in das Ziel-Bahnsteiggleis freigibt.  (1930) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 012 in Leipzig

 

Blick in die Fertigungshalle von Henschel in Kassel, in der gerade zahlreiche Bauzugloks kurz vor der Fertigstellung stehen, sowie im Vordergrund die im Bau befindliche 61 002. (1939) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Lokbau bei Henschel in Kassel

 

18 302 (Bw Offenburg) auf Probefahrt des RAW Offenburg bei Emmendingen, nachdem sie mit Windleitbleche und elektrischer Beleuchtung ausgestattet wurde, hier noch mit konstruktiv getrennter Turbine und Generator. Ebenfalls erwähnenswert ist der Aufstieg zum Umlauf vor dem Niederdruck-Zylinderblock, der das Griffloch im Windleitblech erklärt. Am 22. Januar 1942 verunglückte 18 302 im Bahnhof Klecken nahe Buchholz (Kr Harburg) schwer, als sie mit 03 259 zusammenstieß und 15m in die Tiefe stürzte.  (31.03.1928) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
18 302 auf Probefahrt

 

93 1124 (Bw Kreuzberg/Ahr) mit einem Personenzug bei Schuld auf der 1973 abgebauten Strecke Dümpelfeld—Lissendorf. (20.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1124 im Ahrtal

 

Porträtaufnahme der 39 067 (Henschel, Fabriknummer 20000 !) in ihrer Heimatdienststelle Jünkerath.  (19.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 067 in Jünkerath (1)

 

Im blühenden Ahrtal fährt 93 1124 vom Bw Kreuzberg (Ahr) mit P 2043 nach Adenau am Bahnsteig in Dümpelfeld ab. Der Fahrladeschaffner ist noch mit Ladearbeiten beschäftigt. Im Hintergrund erhebt sich die Pfarrkirche St. Cyriakus aus dem 13. Jahrhundert. (20.05.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1124 in Dümpelfeld

 

03 090 (Bw Gießen) beim Aufachsen im RAW Frankfurt-Nied. (1941) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
03 090 im RAW Nied

 

Die frisch ausgebesserte Kasselaner 01 046 mit angebrachtem Indiziergerät und neuem Tender der Serienbauart 2'2' T 34 auf der Drehscheibe des RAW Frankfurt-Nied. Gerade wird sie nach einer L3-Ausbesserung für die Probefahrt vorbereitet. (03.1938) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
01 046 im RAW Nied

 

Über das 183 m lange Tennetschlucht-Viadukt rollt 75 1101 (Bw Karlsruhe Pbf) mit P 3926 nach Freudenstadt bei Forbach-Gausbach durchs Murgtal. (20.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1101 bei Forbach-Gausbach

 

91 1935 (Bw Rostock) - eine mecklenburgische T 4 - bei der Bedienung des Fährschiffes "Schwerin" am Fähranleger in Warnemünde.  (1935) <i>Foto: RBD Schwerin (Eschenburg)</i>
91 1935 in Warnemünde

 

Die Wilhelmsburger 87 006 im Rangierdienst im Hamburger Hafen. Einsatz und Bewährung der Baureihe 87 wurde gelegentlich durch Betriebsmaschinenkontrolleure überwacht. Bei einem solchen Termin war auch der Hamburger Fotograf - damals noch bei der Rbd Altona tätig - zugegen. (1930) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
87 006 im Hamburger Hafen

 

Dieses schöne Bilddokument des Hamburger Direktionsfotografen aus dem Gleisfeld des Hamburger Freihafens entstand aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Rangierarbeiten am Holthusenkai erledigt die Wilhelmsburger 87 004. Die Gleisanlagen im Freihafen gehörten rangiertechnisch zum Bahnhof Hamburg Hgbf Han und nicht zum zollfreien Hafenbereich. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
87 004 im Hamburger Hafen

 

Porträtaufnahme der fast fabrikneuen 87 008 im Heimat-Bw Wilhelmsburg. Sie besitzt Endachsen, die über ein Zahnradgetriebe der Bauart Luttermöller angetrieben werden. Nach der Abnahme am 12.04.1928 im RAW Grunewald wurde die Lok der Rbd Altona für den schweren Rangier- und Übergabedienst im Hamburger Hafen zugeteilt. Die Zuweisung von Neubauloks der Baureihe 82 machte sie 1951 überflüssig, die Ausmusterung durch die BD Hamburg erfolgte zum 21.11.1953.  (1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
87 008 in Wilhelmsburg

 

Lok 1 (Drittbesetzung) der Eutin-Lübecker Eisenbahn (ELE) verlässt mit P 876 nach Eutin den Lübecker Hauptbahnhof. Die Lok wurde erst 1936 von Henschel für die ELE gebaut. Das 41 km lange Streckennetz der ELE fiel per Gesetz zum 1. Januar 1941 an die Deutsche Reichsbahn, am 01.06.1941 erfolgte die endgültige Übnahme durch die RBD Schwerin. Lok 1 wurde als 78 329 in das Reichsbahn-Schema eingereiht.  (04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Eutin-Lübecker Eb (3)

 

78 479 vom Bw Bremen P hat soeben mit Luxuszug 112 (Berlin Stadtbahn – Hoek van Holland – London) den Hauptbahnhof von Hannover verlassen und passiert nach wenigen hundert Metern den Ringlokschuppen am Hagenkamp mit seinem markarten Schornstein. Die Qualität der Aufnahme lässt etwas zu wünschen übrig, da die Originalpostkarte aus den 1920er Jahren sich im Auflösezustand befindet und nur so das Bild digital überhaupt noch für die Nachwelt gerettet werden konnte. (1924) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
78 479 in Hannover

 

78 073 (Bw Hamburg B) fährt aus dem Bahnhof Friedrichsruh. Sie kam 1927 aus der Rbd Erfurt und hielt 35 Jahre lang, bis 1962 ihrem Heimat-Bw die Treue, welches zwischenzeitlich den Namen änderte. Die bahnamtliche Bezeichnung lautete ab 15. Mai 1938 Bw Hamburg Berl, ab 1. Januar 1951 Bw Hamburg Hbf. Im August 1962 wechselte die Lok zum Bw Münster (Westf), wo sie im  November 1962 ausgemustert wurde.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
78 073 in Friedrichsruh

 

Fototermin für eine "Fahrt ins Blaue" auf einem unbekannten Bahnhof der Rbd Essen. Unsere Vorväter machten sich ihren Vers auf die Bedeutung von Farben - etwa Grün als Symbol der Hoffnung und Rot als Farbe der Liebe. In diesem Zusammenhang wurde Blau als etwas Unbestimmtes oder Nebelhaftes gedeutet - was jedoch nichts Unangenehmes hatte (wie eben ein blauer Himmel ja etwas Positives ist). Eine Fahrt ins Blaue war also eine Fahrt ohne Ziel, bei der man sich auf schöne Überraschungen einstellt. Allerdings gibt es auch den negativen Blau-Effekt: Wer "ins Blaue hinein" redet oder lebt, der hat offenbar wenig Ahnung davon, wovon er spricht oder wie er sein Leben führen soll.  (1934) <i>Foto: RBD Essen</i>
Fahrt ins Blaue

 

78 206 (Bw Essen Hbf) mit einer interessanten Wagengarnitur des "Ruhrschnellverkehrs" in Unterbarmen. Die Wagengarnitur besteht aus zwei seltenen Abteilwagen englischer Bauart von 1933 (BC4i-33 - LHW Breslau und C4i-33 - Fuchs Heidelberg) mit Seitengang und offenen Übergängen. Diese sind nicht im zweifarbigen Anstrich des Ruhrschnellverkehrs gestrichen, sondern wie der dritte Wagen in RAL 6008 Braungrün. Die DRG beschaffte diese Type speziell für den Ruhrschnellverkehr.  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
78 206 in Wuppertal

 

Eine preußische T 18 (Baureihe 78) fährt mit einer hübschen Schnellzuggarnitur durch den rechtsrheinischen Weinort Rüdesheim/Rhein nach Wiesbaden. Im Hintergrund ist die 1945 zerstörte Hindenburgbrücke nach Bingen (Rhein) zu erkennen.  (1937) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Am Rhein in Rüdesheim

 

Für das Verladen schwerer Lasten verfügte der Hamburger Hafen am Hannoverschen Bahnhof (später Hauptgüterbahnhof) über diesen groß dimensionierten DEMAG-Drehkran. Interessant sind auch die auf zwei Ebenen gebauten Reiterstellwerke "Hob" (Hannoverscher Bahnhof Ost Befehlsstellwerk), und der Stellwerksanbau der elektromechanischen Blockstelle "Ho" links über der Pfeilerbahn. Stellwerk "Hob" und Bk "Ho" wurden im Krieg zerstört, "Hob" wurde 1947 wieder in Betrieb genommen und 1998 zurückgebaut, "Ho" wurde nicht wieder aufgebaut. Der Kran überlebte übrigens den Krieg.  (1937) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Drehkran im Hamburger Hafen

 

Güterumschlag im Rheinhafen Duisburg-Hochfeld mittels dampfbetriebenen Breitspurkran von den Rungenwagen der Reichsbahn auf einen Frachtkahn. Am jenseitigen Rheinufer ist die Silhouette des Krupp-Hüttenwerks Rheinhausen zu erkennen. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Hafen Duisburg (2)

 

Eine Saßnitzer 78er verlässt mit einem Personenzug nach Altefähr den Bahnhof Lietzow zwischen dem Kleinen und dem Großen Jasmunder Bodden auf Rügen. Rechts oben das bekannte Schlösschen Lichtenstein, ein im 19. Jahrhundert erbautes Schloss, das ein Nachbau im Stil des Historismus vom "echten" Schloss Lichtenstein auf der Schwäbischen Alb bei Honau ist. (1928) <i>Foto: RVM</i>
Lietzow auf Rügen

 

Blick in die Abstellgruppe des Bahnhofs Berchtesgaden Hbf mit Fahrzeugen der Königsseebahn vor dem großen Umbau als elektrischer Zweisystembahnhof. Links zweigt das Verbindungsgleis zum Königsseer Bahnhof ab. In der Mitte steht der Gütertriebwagen elT "601 München" (ab 1941: ET 194 01). (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Berchtesgaden (1)

 

Ein Zug der Königsseebahn im Kreuzungsbahnhof Unterstein-Schönau. Die Bahn war seit ihrer Eröffnung am 29. Mai 1909 elektrifiziert. Bis zur Umstellung auf Wechselstrom im Jahre 1942 verkehrten hier die im Bild gezeigten 1000V-Gleichstrom-Triebwagen der bayerischen Reihe MBCL.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Königsseebahn (1)

 

57 2420 (Bw Finnentrop) vor einem Nahgüterzug von der Ruhr-Siegstrecke kommend bei Hohensyburg. Im Hintergrund erhebt sich der Syberg mit dem Kaiser-WilheIm-Denkmal in der Bildmitte, rechts davon der Vincketurm.  (04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 2420 bei Hohensyburg

 

Eine unbekannte G 10 mit einem Nahgüterzug bei Neckarhausen (b Horb), an deren Zugspitze eine Leig-Einheit eingestellt ist. Carl Bellingrodt will hier 57 3132 aufgenommen haben, die war aber schon 1926 an Rumänien verkauft worden.  (21.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Güterzug bei Neckarhausen

 

Eine preußische G 10 überquert mit einem Güterzug auf der Fahrt von Goldap nach Tollmingkehmen das frisch renovierte Viadukt über das Tal der Rominte bei Makunischken (ab August 1938 Hohenwaldeck) in der Rominter Heide. Das Viadukt wurde in den Jahren 1936/37 aufwendig saniert, wobei sich das Aussehen durch Wegfall der oberen Gewölbebögen zwischen den Pfeilern grundlegend geändert hatte. Die Brücke ist erhalten geblieben und heute eine Sehenswürdigkeit im Gebiet Kaliningrad.  (04.1937) <i>Foto: RVM</i>
Rominte-Viadukt in Ostpreußen

 

57 1215 (Bw Neustrelitz) mit einem Güterzug an der Wesenberger Chaussee bei Neustrelitz. Die Lok verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg bei der ÖBB. Hinten parkt übrigens Carl Bellingrodts fahrbarer Untersatz. (09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 1215 bei Neustrelitz

 

57 3090 (Bw Letmathe) dampft vor den Kalksteinfelsen des Lennetal bei Letmathe mit P 1301 in Richtung Iserlohn. Beim Bau der Eisenbahnstrecke entdeckten zwei Arbeiter zufällig hier die Dechenhöhle, als ihnen ein Hammer in eine Felsspalte fiel.  (10.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 3090 bei Letmathe

 

57 3332 (Bw Hagen Gbf) mit einem Sandzug bei Kierspe zwischen Brügge (Westf) und Meinerzhagen. (19.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
57 3332 bei Kierspe

 

18 533 (Bw Mainz Hbf) fährt mit FD 101 "Rheingold" bei Namedy nordwärts. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 533 bei Namedy

 

In dem einen Jahr, wo 18 533 beim Bw Osnabrück Hbf beheimatet war, erwischte sie Carl Bellingrodt vor D 94 aus Altona in Wuppertal-Elberfeld. (24.04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 533 in Wuppertal

 

18 523 (Bw Mainz Hbf), diesmal mit FD 102 aus Hoek van Holland, auf der linken Rheinstrecke bei Namedy. Dieses Bild fand sich auch in den VDEF-Mitteilungen vom Mai 1962 wieder, dessen Zusammenstellung zufällig Helmut Röth in Carl Bellingrodts Wohnung dokumentierte (vgl. Bild-Nr. 40379). Carl Bellingrodt ordnete dieses Bild allerdings falsch unter der Loknummer 18 534 ein. (06.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 523 bei Namedy

 

78 369 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) verlässt vor P 3305 den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld. Die schöne Gründerzeithäuserzeile an der Bahnhofstraße ging im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs unter. Der freigewordene Platz wurde für eine vierspurige Straße genutzt. (01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 369 in Wuppertal (1)

 

78 369 wurde im Jahre 1923 als "8944 Essen" in Dienst gestellt. Bei tief stehender Sonne konnte Carl Bellingrodt die Lok im Heimat-Bw Wuppertal-Vohwinkel ablichten. Rechts ist die ebenfalls hier beheimatete 94 631 zu erkennen. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 369 in Wuppertal (2)

 

Diese pfiffige Erfindung einer Bahnmeisterei war dem Fotografen ein Bild wert: Mittels Seilwinden wird das Herzstück einer Weiche über eine schiefen Ebene auf den Wagen gezogen. Dafür waren lediglich zwei Personen nötig (und natürlich die obligatorische Aufsicht).  (1929) <i>Foto: RVM</i>
Weichenverladung

 

Die beiden Hofer Lokalbahnloks 98 702 (bayerische BB II) und 98 867 (bayerische GtL 4/4) sind mit einem Personenzug von Hof nach Bad Steben im Bahnhof Naila angekommen. Die Austauschlok 98 702 wird hier abspannen und den Zugdienst auf der Strecke Naila—Schwarzenbach a Wald übernehmen. Während 98 702 bereits im September 1932 ausgemustert wurde, war 98 867 dagegen bis 1960 im Einsatz. (11.08.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
98 702 + 98 867 in Naila

 

98 544 (Bw Neuenmarkt-Wirsberg) mit einem Personenzug im Bahnhof Falls. Auf der 5,3 km langen "Sekundärbahn" nach Gefrees waren offenkundig schon immer Exoten, wie diese bayerische D XI im Einsatz (vgl. auch Bild-Nrn. 19413 oder 23260). Ein Blick auf die Ausrüstung dieser kleinen Nebenbahnlok mit der großen Lichtmaschine für Lok- und Zugbeleuchtung ist auch erwähnenswert.  (03.08.1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
98 544 in Falls

 

98 006 (Bw Dresden-Friedrichstadt) passiert mit P 2476 das dreiflügeliche, Hp3 zeigende Einfahrsignal des Bahnhofs Freital Ost. Für das Signal gelten die Fahrtbegriffe: Hp1 = Fahrt weiter auf dem Hauptgleis nach Freital-Potschappel; Hp2 = Fahrt abzweigend (Langsamfahrt) auf das Güterzuggleis (drittes Gleis) nach Freital-Potschappel; Hp3 = Fahrt abzweigend (Langsamfahrt) auf die Nebenbahn nach Possendorf. Der Zug in klassischer Wagenreihung der Windbergbahn wird sogleich von der Hauptstrecke abzweigen, sie unterfahren und den Haltepunkt Freital-Birkigt erreichen. (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
98 006 bei Freital

 

Ein Züglein mit einer bayerischen D XI (Baureihe 98.4) überquert auf der heutigen Museumsbahn von Ebermannstadt nach Beringersmühle die Wiesentbrücke vor der Kulisse der Burgruine Neudeck bei Steitberg. Ein Motiv aus dem legendären Reichsbahn-Kalender.  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Durch die fränkische Schweiz

 

74 1014 (Bw Hamburg B) rangiert einen Postwagen am Hamburger Hauptbahnhof.  (08.1934) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
74 1014 in Hamburg

 

Eine unbekannte 93 zieht am Hermann-Löns-Denkmal im Tietlinger Wacholderhain nahe Walsrode vorbei. Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, war als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer bereits zu Lebzeiten zum Mythos geworden. Zu Beginn des 1. Weltkriegs fiel er als Kriegsfreiwilliger in Frankreich. Nachdem Löns mehrfach umgebettet wurde, erklärte 1962 der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dass es nicht sicher sei, ob sich im Grab bei Walsrode tatsächlich die sterblichen Überreste von Hermann Löns befinden. (1936) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
In der Lüneburger Heide

 

Auf dem "Kanal" im Bw Altona restauriert 05 002 nach einer Messfahrt der LVA Grunewald. Die Rolläden am Triebwerk sind hochgeschoben, an der Front ist ein Windmesser angebracht. (04.1936) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
05 002 in Altona (3)

 

01 099 vom Bw Berlin Lehrter Bf macht sich in Altona Hbf auf dem Weg nach Hause. Das über den mittleren Gleisen errichtete elektromechanische Brückenstellwerk aus dem Jahr 1913 wurde 1943 zerstört und nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut. (02.1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
01 099 in Altona

 

Für eine Weihnachtsfeier im RAW Glückstadt wird die soeben ausgebesserte Altonaer 74 1002 festlich beleuchtet präsentiert. (21.12.1940) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
74 1002 im RAW Glückstadt

 

Licht und Schatten im Schuppen des Bw Altona. Im Ringlokschuppen stehen eine unbekannte 74er, 94 853 (Bw Wilhelmsburg), 78 255 (Bw Altona), 91 1691 (Bw Altona) und rechts vorne die Wilhelmsburger 92 718 einträchtig nebeneinander. (1932) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Im Bw Altona

 

17 1073 wird im rauchgeschwängerten Schuppen des Bw Altona gewartet. Seinen Status als selbständige Stadt verlor Altona übrigens erst am 1. April 1938 mit der Eingemeindung in die Hansestadt Hamburg. Die Umbenennung der Dienststelle Bw Altona in Bw Hamburg-Altona erfolgte zum Fahrplanwechsel am 15. Mai 1938. (1932) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
17 1073 im Bw Altona (2)

 

Auf dem Weg zum Dienst passiert dieser Lokführer die Wittenberger 38 2374 im Bw Altona. (1932) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dienstantritt

 

17 026 (Bw Osnabrück Hbf) passiert vor FD 212 (Altona – Hoek van Holland) die Elbbrücken vor den Toren Hamburgs. Hinter der Lok läuft ein PostPw mit Oberlichtaufbau. Die Lok schied 1934 bei der Rbd Münster (Westf) aus dem Betrieb. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 026 in Hamburg

 

18 406 präsentiert sich im Erscheinungsbild der Kriegsjahre mit abgedunkelten Lampen im Heimat-Bw München Hbf. Die Lok wurde im Januar 1945 wegen Fristablaufs im Bw Treuchtlingen abgestellt. Da nach dem Krieg keine Schnellzugloks mehr gebraucht wurden, wurde sie am 15.11.1946 z-gestellt und wegen der langen Abstellzeit am 21.04.1949 ausgemustert. (1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
18 406 in München

 

18 442 vor dem mondänen Verwaltungsgebäude ihrer Heimat-Dienststelle Bw Nürnberg Hbf, bevor sie drei Tage später an das Bw Würzburg zurückgegeben wurde. Auch sie kam nach dem Krieg nicht mehr ans Laufen. Nach ihrer Ausmusterung am 21. April 1949 wurde sie im EAW Schwerte (Ruhr) verschrottet. (01.08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 442 in Nürnberg

 

18 489 (Bw Würzburg) bezwingt mit D 58 (Dortmund – München) die Spessartrampe nahe der Blockstelle Hain. Das Bild gibt Aufschluss darüber, warum diese Fotostelle jahrzehntelang nicht mehr genutzt werden konnte, sorgte bereits die Reichsbahn selbst für umfangreiche Aufforstungsmaßnahmen. Erst mit den Baumaßnahmen zur neuen Spessartrampe, wurde der Damm wieder gerodet (vgl. Bild-Nrn. 43109 bis 43117). Am 15. Juni 2017 endete allerdings der Betrieb auf diesem Streckenteil.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 489 bei Laufach

 

Die Würzburger 18 501 und Nürnberger 18 472 überqueren mit D 157 (Passau – Würzburg) die alte Mainbrücke in Kitzingen. Trotz Bombardierung im Februar 1945 blieb die Brücke befahrbar, Wehrmachtssoldaten sprengten sie jedoch ebenso wie die benachbarte Brücke der Strecke Kitzingen—Schweinfurt im April 1945. Der D 157 war ein typischer Kurswagenzug. Die Wagen gingen in Würzburg Hbf auf den FD 263 nach Hoek van Holland, D 89 nach Altona und D 57/257 nach Hagen (Westf) über. Neben einem Gepäckwagen wurde auch ein Postwagen von Nürnberg bis Würzburg an der Zugspitze befördert. (08.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Mainbrücke in Kitzingen (2)

 

01 194 (Bw Deutzerfeld) hat vor FD 102 "Rheingold" soeben den Bahnhof Bonn ohne Halt durchfahren. Der Zug besteht u.a. aus einem SAB4ü-28/34 und zwei SB4ük-28. Hinter dem Gepäckwagen SPw4ü-28 läuft am Zugschluss ein deutlich hellerer Wagen, bei dem es sich möglicherweise um eine Überführungsfahrt eines Salonwagens nach einer Hauptuntersuchung handelt. Das Gleis ganz rechts gehörte bis 1914 zum einstigen Trajektbetrieb Bonn—Oberkassel. In der Straße liegen die Gleise der Überland-Straßenbahn nach Mehlem. (04.08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
01 194 in Bonn

 

18 527 (Bw Mainz Hbf) vor FD 102 "Rheingold" an der heute noch bekannten Fotostelle vom Wehrgang der Stadtmauer mit Steingassen- und Ochsenturm (im Hintergrund) in Oberwesel.  (16.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 527 in Oberwesel

 

Die spätere Versuchslok 18 316 des BZA Minden (Westf) bespannte während ihrer Offenburger Zeit auch den renomierten "Rheingold", hier aufgenommen bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Baden-Oos. Interessant ist der hinter der Lok laufende badische Gepäckwagen. Dieser wurde mit der Lok in Heidelberg beim Kopfmachen angesetzt und läuft nun planmäßig als Schutzwagen bis zum Zielbahnhof Basel Bad Bf. Der Rheingoldzug ist hier noch mit sechs Salonwagen unterwegs, am Schluss läuft der zum planmäßigen Umlauf gehörende Gepäckwagen preußischer Bauart.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 316 in Baden-Oos

 

Erst wenige Wochen war der "Rheingold" alt, als er mit der ebenfalls noch recht neuen 18 527 vom Bw Wiesbaden auf der Riedbahn bei Groß Gerau aufgenommen wurde.  (07.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 527 bei Groß Gerau

 

Vorbei an den Weinbergen von Bacharach rollt 18 524 (Bw Wiesbaden) mit dem "Rheingold" FD 102 südwärts. Die 1928 von Maffei gebaute Lok wurde bereits mit elektrischer Beleuchtung ausgeliefert. Die Ursprungsbauart zeichnet sich durch große Loklaternen mit breiter Glaseinfassung aus.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 524 bei Bacharach

 

18 528 (Bw Mainz Hbf) verlässt vor FD 101 "Rheingold" den Bahnhof Bonn. Die Lok erlebte noch eine zweite Karriere als 18 608, in die sie am 15.04.1954 umgebaut wurde. Der Bonner Bahnhof wurde erst im Sommer 1971 in Bonn Hauptbahnhof umbenannt. (09.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 528 in Bonn (1)

 

Der "Rheingold" FD 101 auf der Fahrt nach Hoek van Holland durcheilt mit einer 18.5 den Bahnhof Kalscheuren. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
"Rheingold" in Kalscheuren (1)

 

Der Gegenzug "Rheingold" FD 102 passiert den Bahnhof Kalscheuren. Die Zuglok 18 524 vom Bw Mainz Hbf trägt einen roten Ring um den Schornstein, der sie als Planlok für den Luxuszug ausweist.  (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
"Rheingold" in Kalscheuren (2)

 

38 3963 (Bw Göttingen P) verlässt vor P 888 den 719 m langen Cornberger Tunnel nahe Bebra. Das kleine Signal im Vordergrund weist darauf hin, dass ab hier das Nachschieben einzustellen ist.  (29.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 3963 in Cornberg

 

18 528 (Bw Mainz Hbf) verlässt mit FD 101 "Rheingold" den Bahnhof Mannheim in Richtung Rheinstrecke. Links macht sich eine badische VI c im Arbeitszugdienst nützlich.   (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 528 in Mannheim

 

99 599 im Bahnhof Radeburg, dem Endbahnhof der Lößnitzgrundbahn aus Radebeul (ab 5. Mai 1941: Radebeul Ost). Die 1914 bei Hartmann in Chemnitz gebaute Lok lief noch bis 1973 auf der Schmalspurbahn Wolkenstein—Jöhstadt. (16.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 599 in Radeburg (1)

 

18 528 (Bw Mainz Hbf) mit FD 102 "Rheingold" bei der Einfahrt in den Bahnhof Bonn. Viele alte Zugaufnahmen sind leicht unscharf, da die Plattenkameras allenfalls Verschlusszeiten von 1/250 Sekunde hatten.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 528 in Bonn (2)

 

Auf dem heutige viergleisig ausgebauten Streckenabschnitt zwischen Düsseldorf und Köln passiert 18 526 vom Bw Mainz Hbf mit dem "Rheingold" FD 102 eine Rotte bei Langenfeld (Rheinl).  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 526 bei Langenfeld

 

Durch den malerischen Weinort Bacharach rollt 18 525 (Bw Wiesbaden) mit dem FD 101 "Rheingold" auf dem Weg nach Koblenz.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 525 in Bacharach

 

19 003 (Bw Reichenbach/Vogtl) mit D 86 in Dresden-Altstadt auf dem Weg nach Chemnitz. Der Wagenpark des D 86 weist einige Besonderheiten auf: Hinter der Lok läuft ein ABC4ü Pr08 (evtl. PKP), dahinter drei Wagen, die ganz eindeutig als PKP-Wagen (PKP-Hechtwagen, Bauart ABC4ü) zu identifizieren sind. Dahinter folgt möglicherweise ein Bayer.  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 003 in Dresden

 

Eine bayerische S 3/6 (möglicherweise 18 486) vor D 39 nach Berlin bei Nürnberg. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
S 3/6 bei Nürnberg

 

Ein Schnellzug mit einer bayerischen S 3/6 passiert aus Lindau kommend die südliche Illerbrücke im Zuge der Umgehungsbahn in Kempten (Allgäu) auf dem Weg nach München. Über die mittlere Illerbrücke verlaufen die Streckengleise aus Memmingen, Buchloe und Pfronten nach links zum Kemptener Hauptbahnhof, dem damaligen Kopfbahnhof. Bei den Brücken aus den Jahren 1907 und 1904 handelt es sich um die größten Stampfbetonbrücken der Welt. Dahinter ist die ursprüngliche Illerbrücke I "König-Ludwig-Brücke" von 1851 zu erkennen, die noch dem Idividualverkehr dient, und deren Lärchen- und Eichenholzkonstruktion durch eine Verschalung geschützt ist.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Illerbrücken bei Kempten (1)

 

Ein Personenzug mit einer bayerischen GtL 4/5 (Baureihe 98¹¹) auf der Strecke Pfronten—Kempten (Allgäu). (1932) <i>Foto: RVM</i>
Auf der Außerfernbahn

 

T 18 1002 von der Heizerseite links wenig schräg in Bw München Hbf. Der Kamin mit Krempe und die kleinen Windleitbleche am Umlauf verleihen ihr ein bayerisches Aussehen. Die Lok war ab 18.03.1929 bis zur Ausmusterung 1943 beim Bw München Hbf beheimatet und kam nur sporadisch vor Schnellzügen zum Einsatz. Zwischenzeitlich stand sie für Versuchszwecke mehrfach der Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald zur Verfügung.  (16.03.1935) <i>Foto: RVM</i>
T 18 1002 in München (2)

 

T 18 1002 während der Abnahmeprobefahrt in Nürnberg Hbf. Gerade hat sie einen D-Zug nach München bespannt, im Beisein von Abnahmebeamten am Bahnsteig. Das Bild zeigt die Maschine mit kurzer Esse ohne Aufsatz, Schlotkragen und kleinen Windleitblechen. Nach der Abnahme am 18.03.1929 im RAW München-Freimann wurde sie dem Bw München Hbf zugeteilt. (02.03.1929) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
T 18 1002 in Nürnberg (1)

 

T 18 1002 unter der alten Bahnhofsüberdachung des Nürnberger Hauptbahnhofs. Beide überlebten den Krieg nicht. Nach Beschädigungen durch einen Bombenangriff musste die Lok im Oktober 1943 ausgemustert werden. Auch der Nürnberger Hauptbahnhof wurde Ende des Zweiten Weltkrieges schwer in Mittleidenschaft gezogen, Bahnhofsgebäude und Bahnsteighallen lagen im März 1945 in Trümmern. Der Bahnhof wurde daraufhin am 16. März 1945 für neun Tage stillgelegt. (02.03.1929) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
T 18 1002 in Nürnberg (2)

 

Ein seltener Einblick in die Technik der Turbinenlok T 18 1002 mit der sog. Ljungströmturbine. Die Ljungströmturbine wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von den schwedischen Brüdern Birger (1872–1948) und Fredrik Ljungström (1875–1964) entwickelt. Sie wurde vom Dampf in radialer Richtung von innen nach außen durchströmt und bestand aus zwei Hälften, welche sich gegeneinander drehten. Bei der T 18 1002 hatten Vorwärts- und Rückwärtsturbine ein gemeinsames Gehäuse und trieben über ein Doppelvorgelege die Blindwelle an. (1926) <i>Foto: RVM</i>
Turbinenlok T 18 1002

 

18 536 vom Bw Mainz Hbf mit FD 264 (Hoek van Holland – München) auf der linken Rheinstrecke bei Bad Godesberg.  (29.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 536 bei Bad Godesberg

 

18 524 (Bw Mainz Hbf) fährt mit dem Rheingoldzug FD 102 an der Blockstelle Peternach bei Boppard südwärts. Die Lok hat noch keine Windleitbleche erhalten, besitzt aber bereits eine elektrische Beleuchtung. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 524 bei Boppard

 

18 504 (noch mit Zierstreifen auf den Zylinderverkleidungen) in ihrer Heimatdienststelle Bw Lindau. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 504 in Lindau

 

18 523 (Bw Mainz Hbf) vor dem FD 102 "Rheingold" auf der Fahrt nach Süden in Höhe des Kölner Betriebsbahnhof. Die Lok wurde später in 18 610 umgebaut.  (24.01.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 523 in Köln (1)

 

Durch das Rheintal bei Brohl eilt die Mainzer 18 524 mit dem Rheingoldzug FD 101 nordwärts. Die Lok wurde erst im August 1931 vom Bw Wiesbaden übernommen.  (10.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 524 bei Brohl

 

39 021 vom Bw Erfurt vor P 314 (Erfurt – Grimmenthal – Schweinfurt) an einer Mühle bei Suhl im Thüringer Wald. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 021 bei Suhl

 

18 523 vom Bw Wiesbaden zu Gast im Bw Köln Bbf. Sie ist mit Windleitbleche, elektrischer Beleuchtung und großen Loklaternen ausgerüstet. Der Turbo-Generator hat auf dem Umlauf Platz gefunden. Im August 1931 wechselte die Lok zum Bw Mainz Hbf.  (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 523 in Köln (2)

 

Fabrikneu steht 18 520 (J.A. Maffei, Baujahr 1927) abfahrbereit im Münchener Hauptbahnhof. Die Lok war neu ab 02.06.1927 beim Bw München Hbf beheimatet, wurde aber bereits am 23.10.1928 zum Bw Hof umstationiert. Selten im Bild dokumentiert sind hier die schmalen Zierlinien am Zylinderblock. Sie deuten auf den traditionellen bayerischen Anstrich in den Farben dunkelgrün und schwarz hin, der bis Ende 1927 zulässig war. Am 15.12.1954 wurde die Lok in 18 612 umgebaut.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
18 520 in München

 

01 128 (Bw Berlin Potsdamer Gbf) fährt mit einem Schnellzug nach Magdeburg durch den Düppeler Forst zwischen Zehlendorf Mitte und Potsdam. (1937) <i>Foto: RVM</i>
01 128 bei Berlin

 

02 009 (Bw Hof) vor einem Schnellzug in Leipzig Hbf. 1940 wurde sie in die Zweizylindervariante 01 238 umgebaut. (1934) <i>Foto: RVM</i>
02 009 in Leipzig

 

Die ersten Einheitsdampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn kamen im November 1925 zur Auslieferung. Zehn Vierzylinderverbundloks lieferten Henschel und Maffei als Baureihe 02. Zeitgleich bauten Borsig und AEG zehn  Zweizylinderloks als Baureihe 01. Die Lokomotiven wurden den Bw Erfurt, Hamm (Westf) und Hof zugeteilt. Dort fanden von April 1927 bis Mai 1929 dienstplanmäßige Vergleichsfahrten zur Feststellung der Brauchbarkeit und Wirtschaftlichkeit statt. Den Wettstreit hat die Baureihe 01 gewonnen. Altmeister Carl Bellingrodt erwischte 02 010 im heimatlichen Bw Hof und lichtete sie standardmäßig ab. Rechts hat sich die Hofer 89 834 ins Bild geschlichen.  (10.06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
02 010 in Hof (1)

 

02 005 präsentiert sich im Frühjahr 1927 noch in der Ursprungsausführung im damaligen Heimat-Bw Hamm (Westf). Im Mai 1929 wurde die Lok dem Bw Hof zugeteilt und im April 1938 im RAW Meiningen in 01 233 umgebaut. (1927) <i>Foto: Hermann Maey</i>
02 005 in Hamm

 

18 455 vom Bw Würzburg (Baujahr 1912) begegnet im Bw 1 Frankfurt (Main) der Einheitslok 03 048 vom Bw Köln Bbf. Die elektrischen Laternen der S3/6 haben noch den großen Durchmesser (ca. 38 cm) der früheren Gaslaternen und wie auch die kleinere Laterne auf der Rauchkammertürspitze blank polierte Reflektoren.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 455 und 03 048

 

39 017 vom Bw Reichenbach (Vogtl) leistet der Hofer 02 002 Vorspann vor dem D 24 (Berlin Anh Bf – Leipzig – Hof – Regensburg – München) in Reichenbach (Vogtl) oberer Bf. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
39 017 + 02 002 in Reichenbach

 

18 536 (Bw Mainz Hbf) passiert mit einem Schnellzug das dreiflügelige Einfahrsignal von Remagen auf der Fahrt nach Süden. Für den Zug zeigt das Signal Hp1. Die Möglichkeit des Signalbildes Hp3 bedeutete nach dem Signalbuch von 1935: "Fahrt frei mit Geschwindigkeitsbeschränkung wie bei Hp2, jedoch für einen anderen als den durch Hp2 gekennzeichneten Fahrweg." Das Signal wurde 1953 abgeschafft. Über der Lok befindet sich die berühmte 1857 erbaute Apollinariskirche. An der Lok fällt auf, dass als 3. Laterne auf die Stütze der Rauchkammertür eine große Loklaterne (Durchmesser ca. 38 cm) gesetzt wurde, was absolut ungewöhnlich ist.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 536 bei Remagen

 

Flüchtlinge aus Stettin in einem Güterzug nach Lübeck in Rostock Hbf. Bis zu 14 Millionen Deutsche verloren 1945 ihre Heimat. Ihre Vertreibung war letztlich die Konsequenz der brutalen deutschen Besatzungsherrschaft während des Zweiten Weltkriegs.  (04.1945) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Flüchtlinge aus Stettin

 

Die Hubbrücke Karnin über die Peene war Bestandteil der ehemaligen Eisenbahnlinie Ducherow–Swinemünde und wurde 1933 eröffnet. Die Brücke war bis zu ihrer Zerstörung am 28. April 1945 die wichtigste Verkehrsanbindung von Usedom auf das Festland. Die Verbindung war sowohl für die touristische Entwicklung der Insel als auch für den Standort militärischer Einrichtungen auf Usedom (Munitionslager bei Usedom, Heeresversuchsanstalt Peenemünde ab 1936) von großer Bedeutung. Nach der Zerstörung 1945 wurden Bahnverbindung und Brücke nicht mehr aufgebaut, weil ein Teil der Strecke über polnisches Gebiet Usedoms bei Swinemünde (heute Swinoujscie) verlief. Die zerstörten Überbauten wurden in den 1950er Jahren entfernt. Ein Teil der festen Überbauten wurde verschrottet, der Rest zum Wiederaufbau der Ostbahnbrücke über die Oder in Küstrin verwendet. 1990/91 rettete ein Brückenbau-Ingenieur den Hubbrückenteil vor dem drohenden Abriss. Das Bild zeigt den Vorgänger der Hubbrücke, der von 1875 bis 1932 als Drehbrücke in Betrieb war. (1929) <i>Foto: RVM</i>
Brücke Karnin

 

18 489 (Bw Würzburg) mit einem Schnellzug nach Frankfurt (Main) in der Bahnhofsausfahrt von Hanau. (1929) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
18 489 bei Hanau

 

Mit einem Schnellzug von Frankfurt (Main) nach Nürnberg rauscht 18 511 (Bw Nürnberg Hbf) durch Iphofen. (1930) <i>Foto: Hermann Ott</i>
18 511 in Iphofen

 

Bei Immenstadt hatte die Lindauer 18 476 mit dem aus nur sechs Wagen bestehenden D 138 keine große Mühe. (09.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 476 bei Immenstadt

 

18 503 vom Bw Lindau mit P 627 (Kempten/Allgäu – Lindau) bei Thalkirchdorf nahe Oberstaufen. (08.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 503 bei Thalkirchdorf

 

18 524 (Bw Wiesbaden) vor dem neuen Renomierzug FD 101 "Rheingold" am Abzweig Berliner Straße bei Köln-Mülheim. Die Wagengarnitur präsentiert sich laut Zugbildungsplan in einheitlich neuer Farbgebung. Offenkundig hatte die Lok nach fast 300 km Fahrtstrecke nochmals ihre Wasservorräte in Köln Hbf ergänzt, die Tenderseitenwand ist noch naß. Nächster Halt ist Düsseldorf Hbf. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 524 in Köln

 

Nur rund 15 Monate zählten acht S 3/6 zum Bestand des Bw Osnabrück Hbf, die maßgeblich die Schnellzüge zwischen Altona und Köln beförderten. Hier wendet 18 540 auf der Drehscheibe im Bw Köln Bbf. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 540 in Köln

 

Der Starzug, den das Bw Mainz Hbf zu befördern hatte, war der "Rheingold", den hier 18 517 nahe der Blockstelle Pfalz zwischen Bacharach und Oberwesel am Haken hat. An diesem Tag war der FD 101 mit vier Wagen (einem SAB4ü-28/34, SA4ük-28, SB4ü-28 und SPw4ü-28) allerdings saisonbedingt recht kurz, die Lok wird den Zug noch bis zur holländischen Grenze durchfahren. Carl Bellingrodt saß wohl gerade bei einem Schoppen Wein, als er im Ausflugslokal von Haus Engelsburg auf den Auslöser drückte. (08.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 517 bei Oberwesel

 

18 522 mit einigen "hohen Herrschaften" auf der Drehscheibe ihrer Heimat-Dienststelle Bw Mainz Hbf. (1932) <i>Foto: RVM</i>
18 522 in Mainz

 

Frisch restauriert präsentiert sich 18 408 am Kanal ihrer Heimatdienststelle Bw Bamberg, dahinter wird die hier ebenfalls beheimatete 98 1118 noch versorgt. 18 408 besitzt zum Aufnahmezeitpunkt bereits ihren fünften Kessel, der Folge des seit Anfang der 1920er Jahre üblichen Kesseltauschs während der Hauptuntersuchungen ist. Hier läuft sie mit dem Kessel der 18 413 (Maffei, 3095), der ursprünglich keine Kaminkrempe besaß. (06.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 408 in Bamberg

 

18 451 (Bw Würzburg) macht Station in Mühlheim (Main) zwischen Offenbach und Hanau. (1929) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
18 451 in Mühlheim/Main

 

Im zweiten Kriegsjahr präsentiert sich die Bingerbrücker 18 489 noch vor der unzerstörten Halle des Koblenzer Hauptbahnhofs, die bei den Luftangriffen am 4. und am 11. Dezember 1944 erheblich beschädigt und 1949 abgerissen wurde. (1940) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
18 489 in Koblenz

 

Ein Schnellzug mit einer 18.4 fährt in den Schwarzkopftunnel vor Heigenbrücken ein. Damals besaß der Tunnel noch einen senkrechten Abluftschacht, um die Abgase der Dampfloks dank der Kaminwirkung schneller aus dem Tunnel abziehen zu lassen. Am 15. Juni 2017 endete der Betrieb durch den 163 Jahren alten Tunnel. (1929) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
Am Schwarzkopftunnel (2)

 

18 524 (Bw Mainz Hbf) verlässt mit dem "Rheingold" FD 101 den Kölner Hauptbahnhof und fährt in die burgähnliche Hohenzollernbrücke über den Rhein ein. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Der "Rheingold" in Köln

 

Zwar keine qualitativ hochwertige Aufnahme, aber dennoch ein interessanter Blick in den Münchener Hauptbahnhof Anfang der 1930er Jahre. Die Münchner 18 468, die noch keine elektrische Beleuchtung erhalten hat, ist soeben mit einem Schnellzug eingetroffen. Daneben steht 54 1572 (Bw München Hbf), eine 1920 bei Maffei gebaute bayerische G 3/4 H. Die Menschen drängeln sich an den Bahnsteigsperren, die damals an den Prellböcken des Kopfbahnhofs lagen. (1930) <i>Foto: RVM</i>
München Hbf (6)

 

18 315 (Bw Koblenz Moselbf) beim Zwischenhalt des D 164 im Bahnhof Rüdesheim (Rhein). Der Lokführer nutzt die Zeit für einen Kontrollgang an der Lok. Die badische IV h bespannte den Zug (Amsterdam – Basel) auf dem Abschnitt zwischen Köln und Wiesbaden. (16.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 315 in Rüdesheim

 

Im Erscheinungsbild der Kriegsjahre zeigt sich 18 316 im Heimat-Bw Bremen Hbf. Sie wurde kalt, ohne Loklaternen ins rechte Bild gerückt, was an der hängenden Kuppelkette unschwer zu erkennen ist. Die Lok ist inzwischen mit Indusi ausgerüstet, die Lichtmaschine wurde mittig auf dem Kesselscheitel neu platziert. Ihre Lokschilder aus Messing musste sie kriegsbedingt gegen einfache Schilder mit aufgemalten Anschriften eintauschen. (1943) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
18 316 in Bremen

 

18 316 (Bw Koblenz Moselbf) mit P 1290 am Ochsenturm bei Oberwesel, schon damals eine beliebte Fotostelle an der linken Rheinstrecke. Der Personenzug hielt zwischen Köln und Frankfurt (Main) an allen Stationen und brachte es so auf die rasante Reisegeschwindigkeit von 33,8 km/h - eigentlich einer Schnellzuglok unwürdig. (17.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 316 in Oberwesel

 

Im März 1938 hatte Carl Bellingrodt noch freie Sicht auf das Siebengebirge bei Mehlem, als er eine Koblenzer 18³ mit dem P 1270 nach Koblenz auf die Platte bannte. Die vermeintlich genannte 18 317 kann es nicht sein, sie leistete beim Bw Altona Dienst. Die Personenzuggarnitur ist typisch für die damalige DRB-Zeit. Der aus sieben Wagen bestehende Zug wird in dem Mitte durch einen Bi-29 geteilt. Dieser 2. Klasse-Wagen wurde in großer Zahl beschafft, um die starke Nachfrage nach der 2. Klasse nach 1928 durch die Abschaffung der 4. Klasse zu befriedigen. Deshalb findet sich sehr oft in preußischen Abteilwagenzügen dieser Wagen. Wir sehen hinter dem Gepäckwagen zwei C3 Pr 11 ohne Bremserhaus. Und am Schluß drei C3tr Pr 13, vielleicht auch schon mit Bretterbänken versehen (C3u). Auch diese Wagen sind ohne Bremserhaus. Der Packwagen Pw4 Pr 04 ohne Faltenbalgübergang hinter Lok war schon seltener. Meist lief eher ein Dreiachser in diesen Personenzügen. (16.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
bad IV h bei Mehlem

 

18 319 vom Bw Koblenz Moselbf präsentiert sich als Gastlok im Bereich der Drehscheibe 3 des Bw Köln Bbf.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 319 in Köln

 

Diese schöne Häuserzeile aus der Gründerzeit in Wuppertal-Oberbarmen, vor der Carl Bellingrodt 18 323 (Bw Koblenz Moselbf) mit E 112 nach Frankfurt (Main) ablichtete, überlebte den Krieg und dient bis heute als Fotokulisse für vorbeifahrende Züge. Der Eilzug ist hier am Beginn seiner Reise und kommt gerade als Leerzug aus dem Abstellbahnhof Wuppertal-Langerfeld angerollt. (03.03.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 323 in Wuppertal

 

18 323 vom Bw Koblenz Moselbf vor D 251 (Frankfurt/M – Dortmund) auf der linken Rheinstrecke an der Blockstelle Pfalz bei Oberwesel. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 323 bei Oberwesel

 

Porträtaufnahme der 18 326 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Koblenz Moselbf. Als einzige Maschine ihrer Baureihe ging sie im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombentreffer im Jahre 1944 verloren. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 326 in Koblenz

 

Im Jahre 1933 erreichte die für 110 km/h zugelassene 18 328 bei Versuchsfahrten der LVA Grunewald eine Geschwindigkeit von 154 km/h und erwies sich als ausgezeichneter Schnelläufer. Auch im Planeinsatz vor dem 13 Wagen zählenden E 112 (Wuppertal-Oberbarmen – Frankfurt/M) macht die Koblenzer Lok eine gute Figur. Hier fährt der Zug aus dem Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen und wechselt gerade in der westlichen Bahnhofsausfahrt in das Ferngleis. (19.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 328 in Wuppertal

 

18 328 vom Bw Koblenz Moselbf mit P 1290 (Köln – Frankfurt/M) vor der historischen Stadtkulisse von Oberwesel.  (20.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 328 in Oberwesel

 

18 464 vom Bw Regensburg mit D 157 (Passau – Nürnberg – Würzburg) bei Regensburg. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 464 bei Regensburg

 

Der "Orient-Express" war ursprünglich ein nur aus Schlaf- und Speisewagen zusammengesetzter Luxuszug der "Compagnie Internationale des Wagons-Lits" (CIWL), der Paris mit Konstantinopel (seit 1930 Istanbul) verband. Das Bild zeigt den Luxuszug L 63 mit 18 470 (Bw Augsburg) auf der Schwäbischen Alb bei Urspring, südöstlich von Amstetten (Württ). Der Zug ist mit zwei Gepäckwagen aus CIWL-Fahrzeugen gebildet, die an der Zugspitze und am Zugschluss eingestellt sind, was der Zugbildungsvorschrift für Schnellzüge geschuldet ist, die bis weit in die 1930er Jahre galt. Zwischen Lok und Reisezugwagen musste ein nicht mit Reisenden besetzter Bahndienstwagen (Gepäckwagen) als Schutzwagen laufen. Bei mehrfacher Richtungsänderung einiger Zugläufe wurde im Zugbildungsbahnhof laut Zugbildungsplan an jedem Zugende ein Gepäckwagen eingereiht. (19.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Orient-Express bei Urspring

 

Blick vom sächsischen Lokschuppen des Bahnbetriebswerkes auf die Nordseite des Bahnhofs Reichenberg im Sudetenland, heute Liberec. Im vormaligen Grenzbahnhof der DRB und BMB ist eine preußische T 9³ (Baureihe 91³) mit einer Rangierabteilung unterwegs. Im ehemals sächsischen Heizhaus restauriert 64 188 vom Bw Zittau. Von Oktober 1938 bis April 1945 unterstand der Bahnhof mit seinen Dienststellen der RBD Dresden. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Bf Reichenberg (Sudetenl)

 

Blick über die Dächer von Kaub am Rhein auf 38 3626 vom Bw Wiesbaden, die mit einem Schotterzug unterwegs ist.  (15.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 3626 in Kaub

 

Die beim Bw Fulda stationierte 38 3716 landete unsanft auf dem Bahnhofsvorplatz ihrer Heimatstadt. Die näheren Umstände des Unfalls sind nicht bekannt. (02.1932) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
Unsanfte Landung (2)

 

Von Ehefrau Johanna wurde Walter Hollnagel aus sicherer Entfernung abgelichtet, als er selbst den Schnellzug D 2 (Berlin Lehrt Bf – Hamburg-Altona) mit 03 245 am Einfahrsignal von Friedrichsruh vor den Toren Hamburgs fotografierte.  (31.12.1939) <i>Foto: Johanna Hollnagel</i>
W. H. fotografiert den D 2

 

Eine unbekannte 56.20 eilt am Sylvestertag des Jahres 1939 durch den verschneiten Bahnhof Friedrichsruh auf der Fahrt von Hamburg nach Büchen.  (31.12.1939) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Winter in Friedrichsruh

 

Die Stuttgarter 18 127 pausiert als Gastlok vor dem Ringlokschuppen des Bw Heilbronn Hbf.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 127 in Heilbronn

 

Blick in die Lokwerkstatt des RAW Kaiserslautern, wo vornehmlich Lokomotiven der Rbd Ludwigshafen (Rhein) unterhalten wurden. Auf den Ausbesserungsständen stehen 38 3139 vom Bw Ludwigshafen (Rhein), 55 2613, eine Ludwigshafener S 3/6 und eine weitere G 8¹. Für 55 2613 dürfte es der letzte RAW-Aufenthalt gewesen sein, sie wurde im Juli 1933 ausgemustert. (05.1931) <i>Foto: RVM</i>
Im RAW Kaiserslautern

 

Selbst für den damaligen "Starzug" der Reichsbahn, den "Rheingold", reichte offenkundig das "Mädchen für alles" auf der Rheintalbahn aus. 38 2493 (Bw Offenburg) fährt mit FD 102 durch den Bahnhof Schallstadt, südlich von Freiburg (Breisgau). Die Lok wurde im Juli 1942 zum Osteinsatz abkommandiert, aber schon 1943 als "Feindverlust" aus den Bestandslisten der RBD Karlsruhe abgesetzt. (19.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 2493 in Schallstadt

 

Nicht nur 38 3072 hat sich im heimatlichen Bingerbrück in Positur gestellt, auch das Bahnpersonal nutzt die Gunst der Stunde. (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3072 in Bingerbrück

 

Die erste Serienlok der 1917 bei der Sächsischen Maschinenfabrik, Chemnitz (Hartmann) gebauten sächs. XVIII H mit Dreizylindertriebwerk, aufgenommen unter der Reichsbahnnummer 18 001 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Dresden-Altstadt.  (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 001 in Dresden (1)

 

Die Giebelwand der Lokwerkstatt des Bw Dresden-Altstadt bildete im Juni 1936 eine fotogene Hintergrundkulisse für zahlreiche Lokaufnahmen. Neben 18 001 (vgl Bild-Nr. 42909) wurde hier am gleichen Tag auch die Dresdener 18 005 in Position gefahren. (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 005 in Dresden (1)

 

Die Heizerseite von 18 005 (Hartmann, Baujahr 1917), die seit ihrer Inbetriebnahme am 23.01.1918 zum Bestand des Bw Dresden-Altstadt gehörte. (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 005 in Dresden (2)

 

18 102 (Bw Ulm) mit P 1037 bei Urspring, südöstlich von Amstetten (Württ). Am rechten Bildrand steht übrigens Bellingrodts fahrbarer Untersatz, ein Opel Cabrio 4/20. (19.06.1931) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
18 102 bei Urspring

 

18 129 (Bw Stuttgart-Rosenstein) passiert mit einem Eilgüterzug das alte württembergische Einfahrsignal des Bahnhofs Tamm (Württ) zwischen Bietigheim (Württ) und Ludwigsburg. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 129 bei Tamm

 

Angeblich passiert hier 74 476 mit P 1066 (Hattingen/Ruhr – Essen Hbf) die Zeche "Vereinigter Dahlhauser Tiefbau" bei Dahlhausen (Ruhr), jedoch war die von Carl Bellingrodt genannte Lok beim Bw 3 Frankfurt (Main) beheimatet. Die Zeche entstand durch die Konsolidation der Bergwerke Zeche Besserglück, Glücksonne und Dahlhausen. Die Entenfamile auf der Ruhr zeigt sich unbeeindruckt von Industrie und Fotografen.  (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Zeche Dahlhausen (1)

 

Zum 1. Mai 1933 wurde 86 067, die am 18. August 1932 fabrikneu dem Bw Northeim (Han) zugeteilt worden war, im Bahnhof Duderstadt mit allerlei zeitgenössischem Unrat versehen. Im nationalsozialistischen Festkalender nahm der 1. Mai als propagandistisches Großereignis eine wichtige Rolle ein. Seiner früheren Beziehung zur Arbeit oder gar zur Arbeiterbewegung wurde er gänzlich beraubt. Seit 1934 hieß er „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“. Er sollte ein Tag der Volksgemeinschaft sein, angeknüpft angeblich an germanisches Brauchtum. (01.05.1933) <i>Foto: Privatfoto</i>
1. Mai 1933 in Duderstadt

 

38 4043 (Bw Dresden-Altstadt) leistet der Reichenbacher 19 022 vor D 124 (Breslau – Dresden – Hof – Bamberg – Würzburg) auf der Tharandter Steigung Vorspanndienste. (04.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
38 4043 + 19 022 b. Tharandt

 

Nachdem 99 715 ihre Abnahmefahrt von Meinersdorf nach Thum erfolgreich absolviert hatte, stand sie vom 05.04.1927 bis 02.09.1936 auf dem Thumer Schmalspurnetz im Einsatz. Heimatdienststelle war der Lokbahnhof Thum, der am 1. Januar 1933 seine Selbstständigkeit verlor und dem Bw Chemnitz-Hilbersdorf angegliedert wurde. Hier ist sie mit einem GmP zwischen Schönfeld (Zschopautal) und Tannenberg, etwa 1 km hinter dem Anschluß Dietrich, nach Geyer unterwegs.  (19.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 715 bei Geyer

 

38 1335 pausiert vor dem 30-ständigen Ringlokschuppen ihrer Heimatdienststelle Bw Düsseldorf Abstellbf. Im Dezember 1930 wurde das neugebaute Bahnbetriebswerk seiner Bestimmung übergeben, das alte Bw am Hauptbahnhof daraufhin stillgelegt. An der Lok fallen die alten Tafeln "Rbd Elberfeld" und "Düsseldorf Hbf" auf, die sie sicher noch bis zur Ausmusterung im November 1933 getragen hat.  (19.12.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1335 in Düsseldorf

 

Blick aus der "Walhalla" auf 99 261 (Bw Regensburg) mit einem Langholzzug auf der meterspurigen Schmalspurbahn von Regensburg-Reinhausen nach Wörth (Donau) und einem Schleppzug auf der Donau. In der Gedenkstätte "Walhalla" werden – ursprünglich auf Veranlassung des bayerischen Königs Ludwig I. – seit 1842 bedeutende deutsche (nicht nur bayerische!) Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Benannt ist sie nach "Walhall", der Halle der Gefallenen in der nordischen Mythologie. Gegenwärtig umfasst die Sammlung 130 Büsten und 65 Gedenktafeln, die an Personen, Taten und Gruppen erinnern. (16.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Walhallabahn (5)

 

Die frisch mit Laufachse ausgerüstete ehemalige 55 5274 hat mit neuer Betriebsnummer 56 555 soeben das RAW Schwerte (Ruhr) verlassen. Auf der Überführungsfahrt in ihre Heimat-Dienststelle in der RBD Köln hat sie Carl Bellingrodt mit einem Nahgüterzug auf den Ortsgleisen zwischen Wuppertal-Barmen und Unterbarmen erwischt.  (26.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
56 555 in Wuppertal

 

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs befördert 58 1369 vom Bw Altenhundem einen Güterzug auf der Ruhr-Siegstrecke bei Hohenlimburg. Ob dies der Anlass war, warum Carl Bellingrodt eine derartig dramatische Wolkenbildung nachträglich in das Bild kopierte, ist nicht überliefert. (27.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 1369 bei Hohenlimburg

 

Gastlok 01 110 (Bw Hannover) im Bw Hamm (Westf) vor der Lokhalle am Personenbahnhof. (10.11.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 110 in Hamm

 

Wie die Beschriftung am Puffer verrät, wartet 01 009 (AEG, Baujahr 1926) in Hannover auf Übernahme des D 148. Die Lok besitzt eine den ab 1929/1930 üblichen großen Windleitblechen "nachempfundene" Ausführung, die noch weiter nach oben geführt waren und zudem an den Knicken außen angebrachte Verstärkungsstreben besaßen. 01 009 zählte ab 11.02.1929 zum Lokstand des Bw Hamm (Westf), sie kam im Tausch gegen 01 030 vom Bw Erfurt.  (08.04.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
01 009 in Hannover

 

Im Gleisbauhof Hamburg-Harburg nahe der Süderelbebrücke ist noch Muskelkraft gefragt. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Gleisbau in Harburg

 

Klassische Porträtaufnahme der 17 1164, die den Richtlinien der DLA-Fotografen entsprach - Ansicht links sehr schräg vorne (lss) im Heimat-Bw Altona. Sie besitzt bereits eine elektrische Beleuchtung. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 1164 in Altona

 

Beeinflusst durch die Erfolge mit vollautomatischen Dampferzeugungsanlagen in den USA entstanden bei Wegmann von 1934 bis 1938 acht 4-achsige Dampftriebwagen (DT 51 bis 58), ausgerüstet mit Kesseln der Bauart Doble von Borsig und Henschel. Mit einer Leistung von 300 PS erreichten sie eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Hermann Maey ließ sich den am 04.05.1936 im RAW Dessau abgenommenen Dampftriebwagen 53 im Heimat-Bw Berlin Stettiner Bf für Porträtaufnahmen aufstellen. Das Fahrzeug kam im Zuglauf Berlin Stettiner Bf – Kremmen – Neuruppin – Wittstock (Dosse) – Meyenburg zum Einsatz, wobei die Fahrt ab Kremmen über die Gleise der Ruppiner Eisenbahn führte. Der Dampftriebwagen gelangte zur DB und wurde 1958 in den Steuerwagen VS 145 374 umgebaut. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Dampftriebwagen DT 53

 

Das Bw Düsseldorf Abstellbf, das erst im Dezember 1930 in Betrieb ging, wurde auch von zahlreichen Gastloks anderer Bahnbetriebswerke angefahren, die ihre Züge vom Hauptbahnhof in den Abstellbahnhof mitbrachten. Im Frühjahr 1932 weilt 03 052 vom Bw Köln Bbf in den weitläufigen Anlagen.  (09.03.1932) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
03 052 in Düsseldorf

 

Fahrleitungsarbeiten mit einem Oberleitungswagen in Stuttgart, der den heutigen Arbeitsschutzbestimmungen wohl nicht mehr entsprechen dürfte. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Fahrleitungsarbeiten (1)

 

Mit einem nageneuen 90t-Ardelt-Kran am Haken präsentiert sich die Überführungsmannschaft mit 74 271 (Bw Eberswalde) bei Eberswalde dem Fotografen.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
74 271 bei Eberswalde

 

E 62 05 (Bw Garmisch-Partenkirchen) erreicht mit einem Personenzug aus Garmisch den Bahnhof Reutte (Tirol). Die ehemalige bayerische EP 3/5, ab 1918 als EP1 20 005 bezeichnet, wurde hauptsächlich auf der Mittenwaldbahn eingesetzt. Bei der DRG erhielt sie die Betriebsnummer E 62 05, 1941 wurde sie ausgemustert. (11.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 62 05 in Reutte (Tirol)

 

Die Saalfelder 38 2133 hat mit P 362 auf dem Weg nach Lichtenfels soeben die Loquwitz nahe Hockeroda überquert. Im Vordergrund verläuft die heutige Bundesstraße 85. Der Lok stand noch ein langes Leben bevor. Erst im August 1970 wurde sie beim Bw Weißenfels/Est Naumburg (Saale) abgestellt und 1971 ausgemustert.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2133 bei Hockeroda

 

Ein von Kohlfurt kommender, mit einer P 8 bespannter Personenzug überquert das Neißeviadukt zwischen den Bahnhöfen Görlitz-Moys (heute Zgolzelec) und Görlitz. Das 475 Meter lange Viadukt gehört zu den größten und ältesten Eisenbahnbrücken in Deutschland. Eröffnet wurde es 1847 mit der Eisenbahnstrecke zwischen Görlitz und Kohlfurt als Teil der damaligen Bahnverbindung zwischen der sächsischen Hauptstadt Dresden und der schlesischen Provinzhauptstadt Breslau. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die höchsten Bögen gesprengt und in den 1950er Jahren unter polnischer Leitung wieder aufgebaut. Die wiedererrichteten Bögen unterscheiden sich heute noch deutlich in ihrer Farbe vom älteren Teil des Viadukts. Seit Mai 1957 können Züge an dieser Stelle wieder die Lausitzer Neiße und somit nun auch die deutsch-polnische Grenze überqueren. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Neißeviadukt in Görlitz (2)

 

99 646 passiert die Blockstelle Götterfelsen auf der Fahrt nach Meißen-Triebischtal. In Garsebach vereinigten sich die schmalspurigen Linien aus Wilsdruff und Lommatzsch und verliefen bis Meißen parallel zur damals noch zweigleisigen Hauptbahn Borsdorf (Sachs)—Coswig (Bz Dresden). Am 1. August 1966 endete der Schmalspurbetrieb in diesem Bereich. 99 646 zählte zum Lokbestand des Bw Nossen und wurde vom Lokbf Lommatzsch eingesetzt. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 646 bei Meißen

 

99 695 (und nicht die von Carl Bellingrodt angegebene 99 655, die nie auf der Müglitztalbahn im Einsatz war) mit P 2861 auf der schmalspurigen Müglitztalbahn Heidenau—Altenberg (Erzgeb) beim Schloß Weesenstein, das bereits anno 1318 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1934 entschloß sich die DRG wegen des rapide angewachsenen Beförderungsaufkommens zum Umbau der Strecke auf Normalspur. Zwischen 1935 und Dezember 1938 wurde das Projekt realisiert. Der Abschnitt Heidenau—Lauenstein (Sachs) wurde neu trassiert, während man im weiteren Verlauf bis Altenberg (Erzgeb) größtenteils nur den Kurvenradius vergrößerte. Durch den teilweisen Neubau war die Regelspurstrecke etwa 3 km kürzer. Auch die neue Strecke mit Radien von 140 m sowie Neigungen von bis zu 36 ‰ stellte hohe Anforderungen an die Fahrzeuge. So wurden eigens für die Müglitztalbahn speziell Fahrzeuge (z.B. die Baureihe 84 mit Luttermöller-Antrieb) konstruiert.  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 695 in Weesenstein

 

39 144 vom Bw Hagen-Eckesey mit D 187 (Köln – Wuppertal – Hagen/W – Arnsberg/W – Kassel – Eisenach – Erfurt – Leipzig) auf dem mehrgleisigen Streckenabschnitt zwischen Hagen Hbf und Hengstey Vbf.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 144 bei Hagen

 

39 232 (Bw Schweinfurt) fährt mit P 345 aus dem Bahnhof Grünsfeld zwischen Lauda und Würzburg. Der Personenzug benötigte für die 160 km von Heidelberg nach Würzburg damals 5 Stunden und 22 Minuten! Jahrzehnte später pilgerten hier Scharen von Dampflokfans hin, um die letzten 23er des Bw Lauda aufzunehmen. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 232 bei Grünsfeld

 

Die Eisenbahnbrücke über das Enztal bei Bietigheim (Württ) wurde von 1851 bis 1853 als Teil der württembergischen Westbahn Bietigheim (Württ)—Bruchsal erbaut. Die Brücke ist 287 Meter lang, etwa 33 Meter hoch und verfügt über 21 doppelstöckige Brückenbögen.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Enzviadukt Bietigheim (3)

 

43 006 (Bw Mannheim Rbf) überquert mit einem Güterzug, der gleich drei Güterzugbegleitwagen mit sich führt, das Enzviadukt bei Bietigheim (Württ).  (10.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Enzviadukt Bietigheim (4)

 

38 1086 vom Bw Niederlahnstein restauriert im Bw Köln Bbf. Die preußische Dame aus dem Hause Schwartzkopff wurde 1909 als P 8 "2401 Mainz" in Dienst gestellt. Schon wenig später nach dieser Aufnahme ist sie mit Fristablauf entbehrlich geworden, promt folgte im August 1932 die Ausmusterung.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1086 in Köln

 

38 1678 (Bw Hagen Gbf) mit dem beachtlich langen P 376 auf der Rampe von Altenhundem nach Welschen Ennest, die unter Zuhilfenahme einer pr. G 12 als Schublok erklommen wird. (1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 1678 bei Welschen Ennest

 

Für ein Gruppenfoto haben sich 99 442 (Nachbau T 39), 99 420 (T 38) und 99 435 (T 39) im Lokbf Karf versammelt. Der Lokbahnhof war Heimat-Dienststelle für alle Loks des oberschlesischen Schmalspurnetzes, er nahm die Aufgaben eines Bahnbetriebswerkes (Betrieb und Unterhaltung) wahr. Mit den zugeteilten Lokstationen Gleiwitz und Poremba unterstand er dem Schmalspurbahnamt Beuthen (Oberschles). (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Lokbf Karf

 

99 442 wurde im Lokbf Karf extra vor der imposanten Industriekulisse der Juliushütte Bobrek-Karf bei Beuthen/OS für Porträtaufnahmen aufgestellt. Die 1925 von Orenstein & Koppel in Drewitz gebaute Lok entstammt einer Nachbauserie der preußischen Gattung T 39. Auffällig sind die Luttermöller-Endradsätze, die zuvor auch bei 99 181 bis 183 zum Einbau kamen. Über ihren Verbleib nach 1945 liegen keine Informationen vor. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
99 442 in Karf

 

24 028 (Bw Freudenstadt) vor dem durchgehenden Personenzug Stuttgart – Hausach bei Eutingen (Württ).  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
24 028 bei Eutingen

 

18 113 (Bw Ulm) und 39 203 (Bw Stuttgart-Rosenstein) warten im Stuttgarter Hauptbahnhof auf Ausfahrt. (1935) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
18 113 + 39 203 in Stg

 

39 030 vom Bw Stuttgart-Rosenstein mit einem Eilzug zum Bodensee im Rohrer Wald bei Stuttgart. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 030 bei Rohr

 

39 199 (Bw Stuttgart-Rosenstein) mit einer unbekannten Schwesterlok vor einem Schnellzug im winterlichen Rohrer Wald. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 199 im Rohrer Wald

 

39 207 (Bw Stuttgart-Rosenstein) mit einem Schnellzug auf dem steigungsreichen Streckenabschnitt zwischen Stuttgart West und Vaihingen (Enz) Reichsb. (1938) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 207 bei Stuttgart

 

Eine württ. C (Baureihe 18.1) überholt eine pr. P 8 (Baureihe 38.10) an der Rosenstein Straße in Stuttgart. (1933) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Parallelfahrt in Stuttgart

 

39 127 vom Bw Stuttgart-Rosenstein mit einem Schnellzug im winterlichen Rohrer Wald bei Stuttgart. Die Lok war erst im Juni 1938 vom Bw Jünkerath überwiesen worden.  (1939) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 127 bei Stuttgart

 

Eine unbekannte Stuttgarter P 10 (Baureihe 39) unterwegs auf der Gäubahn bei Rohr (b Stuttgart).  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Mit Volldampf nach Hause

 

39 042 vom Bw Stuttgart Hbf vor D 10 (Berlin Anh Bf – Leipzig – Erfurt –Würzburg – Stuttgart – Konstanz) im Rohrer Wald bei Stuttgart.  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 042 bei Stuttgart

 

39 203 (Bw Stuttgart Hbf) ist mit Schubunterstützung auf dem steigungsreichen Streckenabschnitt der Gäubahn zwischen Stuttgart West und Vaihingen (Enz) Reichsb unterwegs. Am Haken hängt der D 268 von Stuttgart über Zürich nach Luzern.  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 203 im Rohrer Wald

 

Eine unbekannte Stuttgarter P 10 befördert einen Schnellzug auf der Gäubahn durch den Rohrer Wald zwischen Stuttgart und Böblingen.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Auf der Gäubahn

 

39 208 vom Bw Stuttgart-Rosenstein vor D 14 (Berlin Anh Bf – Halle/S – Erfurt – Würzburg – Stuttgart – Konstanz) nahe Rohr (b Stuttgart).  (1938) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 208 bei Stuttgart

 

Mit vereinten Kräften befördern eine preußische P 10 (Baureihe 39) und preußische P 8 (Baureihe 38.10) einen Schnellzug auf der Gäubahn bei Rohr (b Stuttgart).  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Fahrt in den Winterabend (1)

 

Im passenden Augenblick zum Start des Freiluftballons einer heute noch bekannten Wuppertaler Firma passiert gegen 10.00 Uhr morgens die 39 224 des Bw Paderborn vor D 31 (Köln – Wuppertal – Altenbeken – Hildesheim – Magdeburg – Berlin Potsd Bf) den Startplatz in Wuppertal-Langerfeld.  (27.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 224 bei Wuppertal

 

17 1144 (Bw Hamm/Westf) noch mit Gasbeleuchtung auf der Drehscheibe des Wende-Bw Köln Bbf. Die Lok besitzt Windleitbleche und seitliche Schürzen, jedoch wurde zwischen den Kesselstützen auf die Pufferbohle keine Schürze eingebaut. Die an den Fachwerkdrehgestellen angebrachten Verlängerungen deuten auf die ursprüngliche Ausrüstung des Tenders mit beidseitig auf die Tenderräder wirkender verstärkter (Schnell-)Bremse hin, die jedoch zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits wieder ausgebaut ist. Schließlich ist die heizerseitig montierte zweite Luftpumpe beachtenswert, die diese Lok seit den Versuchsfahrten (noch als Lok "1145 Osten") zur Bremserprobung mit neuen Schnellzugwagen durch die Lokversuchsabteilung des EAW Grunewald in der ersten Hälfte der 1920er Jahre besaß. Nach ihrer Ausmusterung am 14. August 1950 beim Bw Oberhausen Hbf gelangte die Lok als Schrott-Export nach Jugoslawien. (10.04.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1144 in Köln (1)

 

58 1777 (Bw Gerstungen) mit einem Güterzug vor den Hörselbergen zwischen der Blockstelle Kälberfeld und Schönau (Hörsel).  (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
58 1777 bei Schönau

 

Ein 92 Achsen (!) Versuchszug mit S 10 "1005 CASSEL" (spätere 17 127) und S 10 "1145 OSTEN" (spätere 17 1144) im Bahnhof Belzig Reichsb. Der Eisenbahn-Oberingenieur Berthold Mehne schrieb für das Blatt "Zeit im Bild" einen Bericht zu dieser Versuchsfahrt: "Im Rahmen der Eisenbahntechnischen Tagung (Seddin) fand am 24. September auf der Eisenbahnstrecke Grunewald - Seddin - Belzig eine Bremsversuchsfahrt zur Vorführung der Wirkungsweise der Kunze-Knorr-Schnellzugbremse statt. Ein von zwei S 10-Lokomotiven gezogener, aus 23 vierachsigen D-Zugwagen bestehender Versuchszug von 512 m Zuglänge und einem Gesamtgewicht von 1255 t wurde aus verschiedenen Geschwindigkeiten mehreren Bremsproben unterworfen. Es wurde gezeigt, daß mit Hilfe der neuen Kunze-Knorr-Schnellzugbremse selbst aus einer Geschwindigkeit von 120 km in der Stunde ein schnelles Anhalten des Zuges herbeigeführt werden kann, ohne daß die Wagen oder die Zuginsassen eine merkbare Erschütterung erleiden. Die Entfernung (Bremsweg genannt), die der Zug nach dem Augenblick der Bremsung bis zum Stillstand noch zurücklegt, richtet sich natürlich nach dem Gewicht des Zuges, nach der Fahrtgeschwindigkeit und nach den Strecken-Neigungsverhältnissen. Beispielsweise brauchte der Versuchszug bei einer Geschwindigkeit von 120 km einen Bremsweg von 540 m, bei einer Geschwindigkeit von 100 km einen Bremsweg von 420 m." Beide Loks wurden übrigens für die Versuchsfahrten mit einer zweiten Luftpumpe und zusätzlichem Hauptluftbehälter ausgestattet. (24.09.1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Bremsversuchszug in Belzig (1)

 

24 067 (Bw Treysa) mit P 331 nach Eschwege bei Malsfeld.  (12.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 067 bei Malsfeld

 

17 1144 vom Bw Duisburg Hbf, ausgerüstet mit zwei Hauptluftbehältern, vor E 114 (Dortmund – Frankfurt/M) in der heute völlig zugewachsenen Kurve von Namedy.  (05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1144 bei Namedy

 

Zugbegegnung zwischen dem "Rheingold" FD 101 mit einer bayerischen S 3/6 und einer preußischen P 8 bei Namedy, bei der sich der Fotograf wohl nicht so recht entscheiden konnte, wann er auf den Auslöser drücken sollte. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Rheingold bei Namedy

 

Ein Zug mit einer württembergischen C (Baureihe 18¹) fährt in den Frühling auf der Brenztalbahn Aalen—Ulm bei Giengen (Brenz), übrigens ein Motiv aus dem damals bekannten "Reichsbahn-Kalender". (1930) <i>Foto: RVM</i>
Brenzbrücke bei Giengen

 

99 733 mit P 2715 auf der heute als Fichtelbergbahn bekannten Schmalspurstrecke Cranzahl—Kurort Oberwiesenthal. Die 1928 von Hartmann gebaute Lok war ausschließlich auf dieser Strecke im Einsatz. Ende 1945 wurde sie von der SMA beschlagnahmt und mit dem Abtransport in die Sowjetunion vom Lokbestand des Bw Buchholz (Sachs) abgesetzt. Wie auch 99 744 war sie als Werklok beim Metallurgischen Kombinat in Belorezk, nahe der Grenze zu Kasachstan, im Einsatz.  (20.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 733 bei Oberwiesenthal

 

Die seit dem 25.12.1929 beim Lokbf Wilsdruff beheimatete 99 734 wurde von der Lokst Klingenberg-Colmnitz auf den Strecken nach Frauenstein und Oberdittmannsdorf eingesetzt. Am 28.10.1931 wechselte sie zum Lokbf Hainsberg (Sa). Die Lok wird heute noch planmäßig von der Sächsischen Dampfeisenbahn-Gesellschaft eingesetzt.  (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
99 734 in Klingenberg-Colmnitz

 

99 735 mit P 2712 zwischen Niederschlag und Hammerunterwiesenthal. Die Lok zählte zum Bestand des Bw Zwickau (Sachs) und wurde vom Lokbf Kurort Oberwiesenthal eingesetzt. Als 99 1735-2 ist sie heute auf der Zittauer Schmalspurbahn anzutreffen. (20.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 735 bei Unterwiesenthal

 

99 740 vom Lokbf Hainsberg (Sachs) vor P 2924 am Stausee der Roten Weißeritz im Bahnhof Malter nahe Dippoldiswalde. (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 740 in Malter

 

99 758 mit P 3910 auf der Brücke über den Thumer Bach in Ehrenfriedersdorf auf der Schmalspurbahn Schönefeld-Wiesa—Thum. Die Lok war fabrikneu ab 07.06.1933 dem Bw Chemnitz-Hilbersdorf zugeteilt worden und wurde vom Lokbf Thum eingesetzt. (18.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 758 in Ehrenfriedersdorf

 

Hermann Maey ließ sich von Werner Hubert auf 99 793 ablichten, die sich mit spartanischer Reichsbahnanschrift im Lokbahnhof Friedland (Isergeb) präsentiert, der dem Bw Reichenberg unterstellt war. Ausgerüstet mit Heberlein-Seilzugbremse entsprach sie dem technischen Standart der sächsischen Schmalspurbahnen. Die Friedländer Bezirksbahnen (FBB) beschafften die Lok 1899 von Krauss/Linz als Nr. 13 für die 750 mm Schmalspurbahn Friedland—Hermsdorf in Böhmen, wo der Übergang auf die sächsische Strecke nach Zittau bestand. Am 31. Dezember 1924 übernahmen die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) die Betriebsführung der FBB, die Lok wurde in U 37.009 umgezeichnet. Nach Anschluss des Sudetenlandes an Deutschland unterstand die Strecke von 1939 bis 1945 der RBD Dresden, die Reichsbahn reihte die Lok nun als 99 793 in ihr Nummernschema ein. Sie verblieb auf ihrer Stammstrecke, wurde bei der CSD wieder in U 37.009 umgezeichnet und 1963 in Frýdlant verschrottet.  (1942) <i>Foto: Werner Hubert</i>
99 793 in Friedland/Isergeb

 

38 1310 vom Bw Hamm (Westf) mit einem Schild des "Ruhrschnellverkehrs" im Bw Köln Bbf. Der Ruhrschnellverkehr war ein System aus schnellen, dampfgeführten Zügen des Schienenpersonennahverkehrs, die ab 1932 in einem Taktfahrplan die wichtigsten Strecken des heutigen Ruhrgebietes befuhren. (26.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1310 in Köln (1)

 

Für eine Fotoserie des DLA Darmstadt präsentiert sich 39 001 im Heimat-Bw Saalfeld (Saale). Als P 10 "2810 Elberfeld" wurde sie im Mai 1922 von Borsig in Berlin-Tegel an das EAW Grunewald abgeliefert. Dort fanden anschließend zahlreiche Versuchs- und Messfahrten durch die Versuchsabteilung für Lokomotiven statt. Erst im September 1924 übernahm das Bw 1 Frankfurt (Main) die Lok für den regulären Betriebsdienst. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 001 in Saalfeld (1)

 

Und jetzt die Heizerseite der 39 001 im Bw Saalfeld (Saale). Wie für die Standardportäts des DLA Darmstadt damals üblich mit Kuppelstange unten - im Fachjargon des Katalogs bezeichnet als Ansicht "ls" - links schräg. Die Lok wurde 1958 noch in 22 010 umgebaut und 1969 ausgemustert. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 001 in Saalfeld (2)

 

Im Bw Hamm (Westf) begegnen sich 39 059 als Gastlok vom Bw Wuppertal-Langerfeld und die hier beheimatete 91 1165 als Rangierlok 3 (Pbf). Beide Loks verschlug es im Zweiten Weltkrieg gen Osten. Während 39 059 ab August 1944 in der RBD Stettin beheimatet war, marschierte 91 1165 Ende 1941 zum Osteinsatz. 39 059 kam zur DR und wurde 1961 in 22 068 rekonstruiert,  91 1165 verblieb 1945 im Bereich der späteren CSD. (10.11.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 059 in Hamm

 

Vor der Kulisse der Hasper Hütte dampft 39 058 (Bw Wuppertal-Langerfeld) mit E 158 nach Köln durch den Bahnhof Haspe in Richtung Wuppertal. In ihrer Blütezeit erstreckten sich die Anlagen der Hasper Hütte über rund 4 km zwischen den Hagener Stadtteilen Westerbauer und Wehringhausen. Zwischen 1972 und 1982 wurde die Hütte stillgelegt und abgerissen. Bellingrodt führte das Bild falsch unter 39 062, die war jedoch beim Bw Trier Hbf beheimatet. (11.01.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
39 058 in Haspe

 

39 074, die ab 20.06.1927 beim Bw Eisenach stationiert war, im Bw Halle (Saale). (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
39 074 in Halle (Saale)

 

39 097 (Bw Bebra) erreicht mit E 849 nach Frankfurt/M den Bahnhof Heigenbrücken. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 097 in Heigenbrücken

 

39 104 (Bw Berlin Anhalter Bf) verlässt mit einem Schnellzug den Dresdener Hauptbahnhof. Die 1945 beim Bw Stargard (Pom) beheimatete Lok verblieb zunächst in Polen und war dort als Pt1-8 im Einsatz. Im November 1955 gab die PKP die Lok an die DR zurück. Wegen der ungeklärten Identität wurde sie als 39 262 eingereiht. Nach der Rekonstruktion im Februar 1962 hat sie schließlich das Raw Meiningen als 22 084 verlassen.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
39 104 in Dresden

 

39 120 (Bw Hannover) verlässt mit D 3 nach Berlin Stadtbahn den damaligen Bahnhof Hagen (Westf), daneben macht sich 55 006 vom Bw Hagen-Eckesey als Rangierlok 5 nützlich. Der Bahnhof wurde erst zum Fahrplanwechsel am 15. Mai 1931 in Hagen Hauptbahnhof umbenannt.  (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 120 in Hagen

 

39 120 (Bw Deutzerfeld) verlässt mit dem Luxuszug L 176 "Köln-Ostende-Express" den Abstellbahnhof Deutzerfeld. Der von 1929 bis 1939 verkehrende Pullmanzug war der einzige von der CIWL betriebene Zug, der je in Deutschland fahrplanmäßig eingesetzt wurde, und während seines Bestehens Teil der schnellsten Landverbindung zwischen London und Köln. Der Fahrplan des Zuges war so ausgelegt, dass er eine vormittägliche Abfahrt jeweils in Köln Hbf und London Victoria ermöglichte. Im Fahrplanjahr 1931 startete der Zug um 10.30 Uhr in Köln Hbf und erreichte London Victoria Station um 21.26 Uhr. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 120 in Köln

 

Das "Gesicht" der 39 124 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Köln Bbf. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 124 in Köln

 

Über die Ferngleise zwischen Unterbarmen und Wuppertal-Barmen dampft 39 125 vom Bw Wuppertal-Langerfeld mit D 231 vorbei. Der D 231 war ein Saisonschnellzug, den die Rbd Wuppertal von Ende Mai bis Ende August einsetzte und von Wuppertal über Hagen (Westf) – Soest – Hildesheim – Braunschweig – Magdeburg nach Berlin Potsdamer Bf verkehrte. (28.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 125 in Wuppertal

 

39 138 (Bw Hagen-Eckesey) passiert mit E 338 auf dem Weg nach M Gladbach eine Baustelle im Bahnhof Haspe. Die eindrucksvolle Hochofenanlage der Klöckner-Werke AG in Hagen-Haspe diente für Carl Bellingrodt abermals als Hintergrundkulisse. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 138 in Haspe

 

Blick in das Bw Hagen-Eckesey auf die Schiebebühneneinfahrt der großen Lokhalle. An der Lokleitung steht 39 141, die hier bis Mai 1944 beheimatet war. Im Hintergrund herrscht an den Lokbehandlungsanlagen rege Betriebsamkeit.  (28.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 141 in Hagen

 

39 142 (Bw Hagen-Eckesey) fährt mit D 187 aus "Elberfeld Hauptbahnhof". Am 1. September 1930 erhielt der Bahnhof nach Gründung der Stadt Wuppertal den neuen Namen "Wuppertal-Elberfeld". 1992 erfolgte schließlich die letzte Umbenennung in "Wuppertal Hauptbahnhof".  (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 142 in Wuppertal

 

39 206 (Bw Stuttgart-Rosenstein) mit D 370 unterwegs bei Bruchsal.  (23.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 206 bei Bruchsal

 

Porträtaufnahme der Stuttgarter 39 200 im Bw Heilbronn Hbf. (22.10.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
39 200 in Heilbronn

 

39 200 (Bw Stuttgart-Rosenstein) auf der Gäubahn bei Eutingen (Württ). (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 200 bei Eutingen

 

39 201 vom Bw Stuttgart-Rosenstein rollt im Rohrer Wald ihrem Ziel Stuttgart entgegen.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 201 im Rohrer Wald

 

Die beiden Stuttgarter 39 042 und 39 030 verlassen den Bahnhof Eutingen (Württ) an der Gäubahn.  (1938) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 042 + 030 in Eutingen

 

Der Aufsichtsbeamte erteilt der Freudenstädter 24 055 den Abfahrauftrag am Gleis 7 in Stuttgart Hbf. Die Reise wird in den Schwarzwald über Freudenstadt nach Hausach gehen. (1933) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Bahnsteigaufsicht in Stuttgart

 

01 009 (Bw Hamm/Westf) überquert vom Wuppertaler Gleis kommend das Streckengleis nach Düsseldorf an der Abzweigstelle "Berliner Straße" bei Köln-Mülheim. Auffällig sind die beiden Postwagen sowie ein Gepäckwagen an der Spitze des D 6 aus Berlin.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 009 bei Köln-Mülheim

 

17 294 und 03 052 (beide vom Bw Köln Bbf) biegen mit E 33 am Abzweig "Berliner Straße" bei Köln-Mülheim in Richtung Wuppertal ab.  (05.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 294 + 03 052 bei Köln

 

17 267 (Bw Köln Bbf) vor dem stilreinen aus preußischen Wagen gebildeten P 512 bei Milspe (seit 2. Oktober 1955 Ennepetal-Milspe).  (08.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 267 bei Milspe

 

17 267 vom Bw Köln Bbf mit P 512 (Hagen/Westf – Köln) an der Blockstelle Linden bei Wuppertal-Vohwinkel. Hier verzweigen sich die Streckengleise nach Düsseldorf bzw. Solingen/Köln. (01.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 267 bei Wuppertal

 

38 1024 (Bw Jünkerath) wendet auf der Drehscheibe im Bw Köln Gereon. Nach 52 Dienstjahren wurde sie im August 1960 beim Bw Magdeburg Hbf ausgemustert.  (08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1024 in Köln

 

38 1226 (Bw Aschaffenburg) im Bahnhof Hanau West. Der früheren P 8 "2433 Frankurt" (Schwartzkopff, Baujahr 1911) war kein langes Leben beschieden, schon im Dezember 1933 erfolgte die Ausmusterung. Die Loknummer 38 1226 wurde 1941 für die von der PKP 1939 übernommene Ok1-100 (bis 1921 "2509 Breslau") erneut vergeben. Bis 1873 war der heutige Haltepunkt Hanau West übrigens unter dem Namen "Hanau" (ohne jeden Namenszusatz) der „Hauptbahnhof“ von Hanau.  (1930) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
38 1226 in Hanau

 

Die stolze Lokmannschaft mit ihrer 38 1310 vor der Drehscheibe am Bww Köln Bbf. Laut Anschrift an der Pufferbohle hat die Lok am 26.10.1932 das RAW Mülheim (Ruhr)-Speldorf nach einer "Bahnamtlichen Untersuchung" verlassen. 1941 kam sie über die RBD Danzig zur RBD Königsberg (Pr) und verblieb 1945 in der Sowjetunion.  (26.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1310 in Köln (2)

 

38 1310 vom Bw Hamm (Westf) verlässt mit dem Ruhrschnellverkehrszug R 2021 den Kölner Hauptbahnhof in Richtung Heimat. (26.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1310 in Köln (3)

 

Die Turbinenlok T 38 3255 wurde 1927 aus der erst 1921 abgelieferten 38 3255 umgebaut. Die Lok behielt ihr normales Triebwerk, lediglich der Abdampf wurde im Kondenstender über eine Turbine geleitet, die für zusätzlichen Antrieb sorgte. Leistungsmäßig erreichte die T 38 dabei Werte wie die BR 01, behielt aber wesentlich günstigere Verbrauchswerte, die bis zu 30% unter der der 01 lagen. Dagegen stand aber ein erheblicher Wartungsaufwand und das mehr als gewöhnungsbedürftige Anfahrverhalten der Maschine. Wiederholt war sie - wie auf diesem Bild - bei der Versuchsabteilung für Lokomotiven in Grunewald zu Gast. Den Abdampf-Turbinen-Triebtender behielt sie vom 11.05.1929 bis zum 22.09.1937.  (25.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 38 3255 in Berlin (1)

 

T 38 3255 des Bw Kassel war bis 1936 überwiegend an die RAW Kassel und RAW Grunewald, hier aufgenommen an der Lokhalle der LVA, zur Durchführung von Messfahrten verliehen. Zwischenzeitlich wurde sie in den Dienstplänen der Kasseler 39er eingesetzt. Allerdings häuften sich die Schäden am angetriebenen Tender, so dass man sie 1937 in Normalausführung zurückbaute. Der Tender wurde verschrottet. Die Lok versah nun als gewöhnliche P 8 ihren Dienst bis 1959, zuletzt beim Bw Minden (Westf). (25.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 38 3255 in Berlin (2)

 

T 38 3255 macht sich im Heimat-Bw Kassel für eine Versuchsfahrt bereit. Das Bild entstand vom Fotografen Rudolf Kreutzer (* 1884 in Dresden), der seit 1929 für die Lokomotivfabrik Henschel in Kassel tätig war. Dort erstellte er eine Vielzahl von Aufnahmen von Loks aus der laufenden Produktion. Zudem leitete er die technische Bücherei und das Werksmuseum. Bei einem Bombenangriff am 22. Oktober 1943 auf Kassel kam Kreutzer zu Tode, wobei auch viele seiner Bilder verbrannten.  (1933) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
T 38 3255 in Kassel (1)

 

T 38 3255 als Vorspannlok vor einem Messzug des RAW Kassel zum Test der Wirkungsweise eines Abdampfturbinentriebtenders, aufgenommen in Kassel Hbf. Als "Angstlok" fuhr noch eine 03 mit. (1933) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
T 38 3255 in Kassel (2)

 

Blick auf den Bahnhof Bingerbrück, seit 1993 Bingen (Rhein) Hbf. Während der Heizer der 38 3712 (Bw Mainz Hbf) die Qualität seiner Kohle auf dem Tender inspiziert, wartet am Bahnsteig II Naheseite die Bingerbrücker 38 3367 mit einem Personenzug auf Ausfahrt ins Nahetal.  (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bahnhof Bingerbrück 1928

 

Carl Bellingrodt will hier 38 1014 vom Bw Görlitz erkannt haben, die vor P 671 die Neißebrücke in Görlitz überquert, die heute die Grenze zwischen Deutschland und Polen bildet. Führerhaus und die verbesserte Steuerung der Lok sprechen aber eindeutig dagegen. Hiernach müsste es sich um eine Lok-Nummer ab 38 1500 handeln. Hinter der Lok laufen zwei Post- und ein Gepäckwagen Pw4ü von Dresden nach Kohlfurt. Görlitz umfaßte bis 1945 einen westlichen und einen östlichen Teil. Der östliche Teil ging nach 1945 durch die neue Grenzziehung (Oder-Neiße-Grenze) an Polen und nennt sich heute Zgorzelec.  (05.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Neißeviadukt in Görlitz (1)

 

Wegen der beengten Lage des Bahnhofs Stettin zwischen den Stettiner Festungsanlagen und der Oder entstand um 1880 eine neue Drehbrücke nordöstlich des Bahnhofs in direkter Verlängerung der Berliner Strecke. Wegen der beengten Raumsituation waren eine Reihe von Kunstbauten nötig. So wurde direkt an den Bahnhof angrenzend ein gemauertes Viadukt über die Zufahrtsstraße von der Stadt zum Bahnhof gebaut, bevor die Strecke nach einer engen Kurve die eigentliche Oderbrücke erreichte. Jenseits der Oder schloss sich erneut ein Viadukt über einige Straßen an. Weiter östlich entstand eine weitere Brücke über die Parnitz, einen Nebenarm der Oder. Östlich der Parnitz wurde der neue Güterbahnhof gebaut, durch den die Hauptgleise der Stargarder Strecke verliefen. Hier überquert 38 3244 (Bw Stettin Hbf) die Drehbrücke kurz vor dem Stettiner Hauptbahnhof. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3244 in Stettin

 

99 021 in einer Standardaufnahme im Bahnhof Nordseebad Wangerooge, dem Einsatzort der beim Bw Oldenburg (Oldbg) Hbf beheimaten Lok. Die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahnen (GOE) beschaffte die Maschine von der Lokfabrik Freudenstein in Berlin als Nr. 3 für die Wangerooger Inselbahn. Gemeinsam mit 99 022 wurde sie im August 1942 zum Osteinsatz abkommandiert. Der Einsatz erfolgte auf der Feldbahn Ochotschewka—Kolpny im Raum Kursk/Orjol, von dem sie nicht mehr zurückkehrte. Die RBD Münster setzte die verschollene Lok daraufhin 1945 als Kriegsverlust vom Lokbestand ab. 99 021 galt übrigens als kleinste Dampflok im Besitz der DRG.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
99 021 in Wangerooge

 

99 022 vom Bw Oldenburg (Oldbg) Hbf im Einsatz auf der Wangerooger Inselbahn. Die von Hanomag 1910 für die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahnen (GOE) gebaute Lok wurde als Nr. 4 auf der Insel in Betrieb genommen.  (1930) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
99 022 auf Wangerooge (1)

 

Das "Gesicht" der 99 031 in Dorndorf (Rhön). Offensichtlich fand die mit nur einer Laterne ausgerüstete Lok noch als Rangierlok Verwendung. Nach Eröffnung der normalspurigen Feldabahn am 7. Oktober 1934 ließ sich bei keiner Reichsbahndirektion ein neues Einsatzgebiet finden. Daher wurde 99 031 an die Fa. Schollmeyer & Mahler, Eisenbahnbedarf in Witten/Ruhr verkauft und im April 1935 vom Lokbestand des Bw Vacha abgesetzt. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 031 in Dorndorf (2)

 

Porträtaufnahme der 99 044 in Neustadt (Haardt) Lokalbahn. Die von Hagans 1912 gebaute preußische T33 ging als "56 ERFURT" auf der 1000 mm Schmalspurbahn Hildburghausen—Lindenau-Friedrichshall im Heldburger Land in Betrieb. Auf Ersuchen der Rbd Ludwigshafen (Rhein) wurde die beim Lokbf Hildburghausen nicht mehr benötigte Lok im August 1931 vom Bw Meiningen zum Bw Neustadt (Haardt) umgesetzt. Für den Einsatz in der Pfalz auf der Lokalbahn Neustadt (Haardt)—Speyer war sie zuvor im RAW Kaiserslautern/Babt Ludwigshafen (Rhein) umgebaut worden, u.a. erhielt sie eine geänderte Bremsanlage. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 044 in Neustadt/Haardt (1)

 

99 044 hat im Lokalbahnhof Neustadt (Haardt) den Kleinbahnzug nach Speyer bespannt. Sie blieb ihrer neuen pfälzischen Heimat bis zur Ausmusterung treu. Am 20.08.1955 erfolgte die Absetzung aus dem Lokstand des Bw Neustadt (Weinstr). Die bahnamtliche Bezeichnung von Neustadt an der Weinstraße hatte sich zwischenzeitlich mehrfach geändert. Für Neustadt (Haardt) galt ab 22.05.1937 Neustadt (Weinstr), ab 15.10.1945 wieder Neustadt (Haardt) und ab 01.12.1950 erneut Neustadt (Weinstr). Die Lokalbahn wurde bereits 1956 stillgelegt. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 044 in Neustadt/Haardt (2)

 

99 072 mit einem Personenzug nach Kinding am Bahnübergang Spitalkreuzung kurz hinter dem  Bahnhof Eichstätt Stadt. Die Lok wurde 1885 von Krauss in München als Nr. II für die Lokalbahn Eichstätt Stadt—Eichstätt Bahnhof gebaut. Einsatzdienststelle war bis zur Ausmusterung am 16.06.1932 stets der Lokbahnhof Eichstätt Stadt, der dem Bw Ingolstadt unterstand. Der Schmalspurbetrieb endete im Oktober 1934. Nach Umspurung auf Normalspur ging die Strecke im November 1934 wieder in Betrieb.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 072 in Eichstätt

 

Eine seltende Betriebsaufnahme der 99 090 vom Bw Neustadt (Haardt) im Lokalbahnhof Neustadt (Haardt). Die ehemals pfälzische XXI "EDIGHEIM" wurde 1899 von Krauss, München gebaut und 1948 ausgemustert. (1934) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
99 090 in Neustadt/Haardt

 

1930 besuchte der DLA-Fotograf Hermann Maey die Lokalbahn Ludwigshafen (Rhein)—Meckenheim (Pfalz) und porträtierte die bei Krauss in München gebaute Kastenlok 99 093 im Ludwigshafener Lokalbahnhof. Die Petroleumbeleuchtung wird 1933 durch die elektrische Beleuchtung ersetzt, die Tafel "Rbd Ludwigshafen" 1937 gegen ein Schild "Rbd Mainz" ausgetauscht.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
99 093 in Ludwigshafen

 

99 162 vom Bw Reichenbach (Vogtl) steht im Endbahnhof Oberheinsdorf vor P 3837 für die Rückfahrt nach Reichenbach (Vogtl) unt Bf bereit. Sie blieb als einzige Lok der Schmalspurbahn als Museumslokomotive des Verkehrsmuseums Dresden erhalten und hat heute ihren Standort im Museumsbahnhof Oberheinsdorf. (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 162 in Oberheinsdorf (2)

 

In der Vorkriegszeit hielt sich der motorisierte Verkehr in Reichenbach/Vogtl noch in Grenzen. Lediglich ein Radfahrer nahm es mit der auf der Reichsstraße, am Haltepunkt Reichenbach (Vogtl) Altstadt fahrenden 99 162 auf, die den P 3838 nach Oberheinsdorf bringen wird. Rechts am Posten 1d steht das Einfahrsignal vom unteren Bahnhof in Reichenbach, dem Ausgangspunkt der 5,4 Kilometer langen Strecke.  (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 162 in Reichenbach (2)

 

Die Reichenbacher 99 162 hat P 3837 nach Reichenbach (Vogtl) unt Bf im Bahnhof Oberheinsdorf bespannt. Bereitwillig lassen sich Lokführer, Zugführer und Wagenmeister nach der Zugvorbereitung mit auf die Platte bannen.  (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 162 in Oberheinsdorf (1)

 

99 181 des Bw Vacha zeigt sich vor der Industriekulisse des Kaliwerks Dorndorf/Rhön. Orenstein & Koppel baute für die Feldabahn die Loks 99 181 bis 183 mit zahnradgetriebenen Endachsen der Bauart Luttermöller. Ab Oktober 1923 wurden sie dem Lokbf Dorndorf (Rhön) zugeteilt. Im Sommer 1933 wechselte 99 181 zum Lokbf Hildburghausen, wo sie bis Mai 1946 auf der Strecke nach Lindenau-Friedrichshall unterwegs war. Danach wurde die Lok mit den restlichen Fahrzeugen und dem Gleismaterial der Heldburger Schmalspurbahn als Reparation in die Sowjetunion abtransportiert, wo sich ihre Spur verliert. Das Bw Meiningen setzte 99 181 am 07.10.1946 vom Bestand ab. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 181 in Dorndorf

 

Carl Bellingrodt fertigte von 99 223 im Lokbf Eisfeld eine Bildserie an. Für die Rbd Erfurt lieferte die Berliner Maschinenbau AG 1931 die Schmalspur-Einheitsloks 99 221, 222 und 223 als Ersatz für die inzwischen zu schwachen T 33-Bauarten. Die neuen Loks wurden ausschließlich auf der Strecke Strecke Eisfeld—Unterneubrunn verwendet. Vorgesehen war auch der Einsatz auf der Heldburger Schmalspurbahn, der aber nach Probefahrten wegen Oberbaumängeln untersagt wurde.  (05.06.1933) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (1)

 

Die Abnahmefahrt der dem RAW Meiningen angelieferten 99 223 fand am 20.04.1931 auf der Heldburger Schmalspurbahn statt. Anschließend wurde sie vom Bw Meiningen auf der Strecke Eisfeld—Unterneubrunn eingesetzt. Für die deutsche Kriegswirtschaft wichtige Erzbahn in Thamshavn (Orkla-Bahn) forderte die Organisation Todt 1944 beim RVM Berlin zwei Schmalspurlokomotiven an. Daraufhin vermietete die RBD Erfurt zwei Loks der Baureihe 99.22 an den Reichskommissar Norwegen für die Orkla-Bahn. 99 223 trat im Mai 1944 als erste Lok die Reise nach Norwegen an, wo sie dann auch das Kriegsende erlebte. Sie kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück und wurde 1945 als Kriegsverlust aus der Bestandsliste der RBD Erfurt gestrichen. (05.06.1933) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (2)

 

Ein Großes und ein Kleines Dickerchen posieren auf der Drehscheibe im Lokbf Eisfeld. Normalerweise sagt der Volksmund, dass sich Herrchen und Hund im Laufe ihres Zusammenlebens immer ähnlicher sehen würden - eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Lok und Lokführer lässt sich hier allerdings auch nicht leugnen.... (05.06.1933) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (4)

 

99 223 (Bw Meiningen) mit dem Frühpersonenzug nach Eisfeld bei Unterneubrunn. Erst nach Bildung der Gemeinde Schönbrunn wurde der Bahnhof Unterneubrunn ab 01.07.1952 in Schönbrunn (Kr Hildburghausen) umbenannt. (05.06.1933) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 bei Unterneubrunn

 

Orenstein & Koppel lieferte 1932/33 drei Lokomotiven für die 900 mm Schmalspurbahn Bad Doberan—Ostseebad Arendsee. 99 323 wurde am 27.01.1933 vom RAW Rostock abgenommen, aber erst im Mai 1933 in Betrieb genommen. Hier steht sie an der Lokschuppenzufahrt in Ostseebad Arendsee (ab April 1938 Ostseebad Kühlungsborn West).  (04.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 323 in Arendsee (1)

 

Seit 1886 rumpelt die "Molli" durch die Straßen von Bad Doberan. In den 1930er Jahren, als dieses Bild der 99 322 vor P 704 in der damaligen Alexandrinenstraße entstand, sah es dort kaum anders aus als heute. (04.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 322 in Bad Doberan (4)

 

99 322 (Bw Rostock) läuft mit PmG 701 nach Ostseebad Arendsee in den Kreuzungsbahnhof Heiligendamm ein.  (04.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 322 in Heiligendamm

 

Noch völlig autofrei erfolgte im Jahre 1939 die Durchfahrt der 99 323 (Bw Seestadt Rostock) durch die Straßen von Bad Doberan, wie hier in der Alexandrinenstraße (heute Mollistraße) auf der Fahrt zum Bahnhof. (1939) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
99 323 in Bad Doberan (4)

 

Offenbar eine beliebte Fotostelle von Carl Bellingrodt war die Steigung zwischen Wuppertal-Langerfeld und Schwelm, die hier von 39 145 (Bw Hagen-Eckesey) vor D 29 erklommen wird und entsprechend dem Aufnahmedatum wieder "zeitgenössischen" Fahnenschmuck trägt.  (01.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 145 bei Wuppertal

 

Die fünfzehn Kilometer lange Strecke Mülheim (Ruhr)-Styrum—Kettwig ist schon lange aus den Kursbüchern verschwunden. Hier ist 74 860 vom Bw Mülheim (Ruhr)-Styrum mit P 3169 bei Mintard in Richtung Kettwig unterwegs. Sie besitzt noch keinen Vorwärmer, aber bereits Konsolen dafür. In zeittypischer Zugbildung laufen ein Packwagen (Pw3 Pr), ehemalige preußische Abteilwagen, dazwischen eine 2. Klasse führende Donnerbüchse (Bi-29).  (05.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 860 bei Mintard

 

Ein SVT der Bauart "Hamburg" fährt als FDt 37 "Fliegender Kölner" (Köln – Düsseldorf – Duisburg – Essen Hbf – Dortmund – Hamm (Westf) – Münster (Westf) – Osnabrück – Bremen – Hamburg-Altona) in Hamburg Hauptbahnhof ein. Der Fernschnelltriebwagen startete in Köln 7.00 Uhr morgens und erreichte Hamburg-Altona 11.50 Uhr. (1939) <i>Foto: Hans Hartz</i>
SVT 137 in Hamburg (2)

 

Der Heizer beim Abölen der Stangenlager an der Osnabrücker 03 003, unter gestrenger Aufsicht des Meisters, aufgenommen im Bw Köln Bbf.  (08.08.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 003 in Köln (3)

 

39 204 und 39 230, beide vom Bw Stuttgart-Rosenstein, fahren vor D 147 (Strassbourg – Kehl – Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Eger) durch den Bahnhof Ludwigsburg. (06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 204 + 230 in Ludwigsburg

 

Der von 1927 bis 1944 beim Bw Mülheim (Ruhr)-Speldorf, Twbf Mülheim (Ruhr)-Heißen beheimatete zweifarbige Wittfeld-Triebwagen 535/0535/536 (ab 1941 ETA 178 051) als P 1820 auf der Ruhrbrücke in Mülheim/Ruhr. Im Hintergrund die historische Stadthalle, die bei einem Bombenangriff am 22./23. Juni 1943 völlig ausbrannte. Die Ruhrbrücke an der ehemaligen Rheinischen Strecke wird heute nur noch als Radweg benutzt. (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
AT 535/0535/536 in Mülheim/R

 

Klassische Porträtaufnahme der damals stärksten Mallet-Lok Europas: 96 001 vom Bw Brügge (Westf) als Gastlok im Bw Hagen Gbf. (04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
96 001 in Hagen/Westf

 

Wittfeld-Akkumulatortriebwagen "AT 567/0567/568 Kassel". Das Fahrzeug war von 1922 bis zu seiner Ausmusterung immer in Kassel stationiert, so dass das Bild vermutlich auch dort aufgenommen wurde. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
AT 567/0567/568 in Kassel

 

Eine unbekannte preußische T 14¹ (Baureihe 93) am Bü Kastanienallee zwischen den Bahnhöfen Darmstadt Nord und Darmstadt Ost. (1930) <i>Foto: RVM</i>
pr. T 14.1 bei Darmstadt

 

Vor der Burgruine Ehrenfels bei Rüdesheim (Rhein) zieht 58 2021 (Bw Mainz-Bischofsheim) mit ihrem Güterzug vorbei.  (15.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 2021 bei Rüdesheim

 

Das "Gesicht" der wohl bekanntesten Einheitslok der Deutschen Reichsbahn: 01 001, die ihre gesamte Einsatzzeit vom 17.11.1927 bis 01.11.1958 in Hamm (Westf) verbrachte, im Bw Köln Bbf.  (22.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 001 in Köln (1)

 

03 1020 wurde am 26.03.1941 von Borsig an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert und nach der Abnahme am 04.04.1941 im RAW Braunschweig dem Bw Seestadt Rostock zugeteilt. Die unter der Fabrik-Nummer 15000 hergestellte Maschine veranlasste  Borsig zu dieser Werbepostkarte, die auch noch nach dem Krieg Verbreitung fand. (1941) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
03 1020

 

03 1081 wurde nach der Abnahme im RAW Meiningen ab 13.09.1940 dem Bw Wien Westbf zugeteilt. Stolz präsentiert das Personal die nagelneue Lok im Bw Amstetten (Niederdonau). In der Literatur wird immer wieder fälschlicherweise Wien West als Aufnahmeort genannt.  (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (3)

 

Das einzig bekannte Farbbild einer stromlinienverkleideten 03.10 zeigt 03 1081 im Bw Amstetten (Niederdonau). Die nagelneue Lok des Bw Wien Westbf wird wohlwollend von den Anwesenden inspiziert. (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (1)

 

Die Heizerseite der 03 1081 wurde im Bw Amstetten (Niederdonau) hinter dem Kohlenbansen, vor der Wagenwerkstatt abgelichtet. Die Lok war nur kurzzeitig beim Bw Wien Westbf stationiert, schon ab 29.10.1940 zählte sie zum Lokbestand des Bw Linz (Donau).  (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (4)

 

03 1085 vom Bw Linz (Donau) mit einem Schnellzug auf der österreichischen Westbahn bei Böheimkirchen zwischen St Pölten und Wien Westbf.  (1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Otto Zell)</i>
03 1085 bei St. Pölten

 

Die stromlinienverkleidete 03 1090 vom Bw Linz (Donau) fährt mit D 121 (Paris Est – Zürich – Innsbruck – Wien Westbf) aus dem Bahnhof Attnang-Puchheim. Einen Monat später verließ die Lok Österreich in Richtung Posen.  (04.06.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1090 in Attnang-Puchheim

 

03 271 vom Bw Wuppertal-Langerfeld eilt mit E 337 (Eindhoven – Venlo – M Gladbach – Hamm/Westf) durch Unterbarmen. Auf dem Tender wird mit zeitgenössischer Parole für eine Volksabstimmung für den „Anschluss“ Österreichs geworben, mit einer am Tag der Aufnahme die Vereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich nachträglich gebilligt werden sollte. Etwas peinlich war wohl dem Fotografen nach dem Krieg das am Windleitblech angebrachte Hakenkreuz, dass er auf seinem Plattennegativ etwas dilettanisch übermalte. Wir haben es nunmehr digital "sauber" entfernt. (10.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 271 in Wuppertal

 

Der 1936 in Betrieb genommene Doppelstock-Stromlinien-Wendezug der Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE) nahm mit mehreren technischen Neuerungen bereits frühzeitig Entwicklungen des heutigen Eisenbahn-Fahrgastverkehrs vorweg. Im Mai 1936 wurden erstmals Doppeldeck-Schnellverkehrswagen auf der Strecke Hamburg Hbf—Lübeck-Travemünde Strand eingesetzt, die weltweit Aufsehen erregten. Sie waren als Wendezüge mit Steuerwagen und automatischen Scharfenberg-Kupplungen ausgestattet. Die Zweier-Wageneinheiten hatten in der Mitte ein gemeinsames Jakobsdrehgestell. Die speziell für diese Personenwagen entwickelten Dampflokomotiven waren ebenfalls stromlinienverkleidet und konnten auch vom anderen Zugende aus dem Steuerwagenabteil vom Lokführer ferngesteuert werden. Das Bild zeigt einen solchen Zug mit Lok 1 (spätere 60 001) in Hamburg Hbf. (1936) <i>Foto: Hans Hartz</i>
LBE Nr. 1 in Hamburg (1)

 

Lok 1 der Lübeck-Büchener Eisenbahn (spätere 60 001) im Hamburger Hauptbahnhof. Die Aufnahme zeigt die Pressefahrt der ersten Doppeldeck-Einheit bei der Bereitstellung zur Fahrt nach Lübeck vom Abstellbahnhof Hamburg Hgbf Berl kommend. Nach Umsetzen über das Ausziehgleis in Richtung Lombardsbrücke wird der Wendezug den Lübecker Bahnsteig mit Steuerabteil voraus erreichen. Derweil wartet 78 506 (Bw Hamburg B) mit einer Wagengruppe geduldig auf dem Nachbargleis.  (06.04.1936) <i>Foto: RVM</i>
LBE Nr. 1 in Hamburg (2)

 

Der damals modernste Zug im Nahverkehr der Reichsbahn wartet im Hamburger Hauptbahnhof auf die Abfahrt. Am Zugende wird die stromlinienverkleidete 60 001 den Zug in nur 40 Minuten (ohne Unterwegshalte) von Hamburg nach Lübeck schieben. Zum Vergleich: Ein Regionalexpress des Jahres 2023 benötigt (mit drei Zwischenhalten) 48 Minuten. (1938) <i>Foto: Hans Hartz</i>
60 001 in Hamburg (1)

 

Unter großer Beachtung der in- und ausländischen Presse fand am 7. April 1936 die erste öffentliche Vorstellung des neuen Doppelstockwagens mit der Stromlinienlokomotive im Rahmen einer Sonderfahrt statt. Schnell erhielten die kleinen 1'B1'-Lokomotiven den Beinamen “Mickey Mäuse”. Die Stromlinien-Schnellzüge waren eine bahntechnische Revolution, die die Lübeck–Büchener–Eisenbahn weltweit bekannt machte. So kamen sogar Gäste aus Japan und New York, um bei der Jungfernfahrt am 2. Mai 1936 dabei zu sein.Die LBE-Doppelstockwagen boten für damalige Zeiten einen großen Komfort mit gepolsterten Sitzen in der 3. Klasse. Größeres Gepäck wurde beim Einsteigen von Pagen in Empfang genommen, im Gepäckabteil verstaut und beim Verlassen des Wagens wieder ausgeliefert. Die Einmaligkeit dieser Züge zeigten die vielen Veröffentlichungen in Zusammenhang mit der Probefahrt. Sowohl im In- als auch im Ausland erschienen Artikel und Reportagen. „Anerkennung für den ruhigen Lauf, die gediegene Ausstattung und den schnellen Schiebeverkehr des Zuges“  (1936) <i>Foto: Hans Hartz</i>
LBE Nr. 1 in Hamburg (3)

 

60 001 (Bw Lübeck) mit P 606 in Höhe des Hamburger Marienkrankenhauses zwischen Landwehr und Berliner Tor. Die ehemalige Lok 1 (Viertbesetzung), wie auch der Doppeldeck-Wendezug tragen noch die LBE-Anschriften. Die neuen DRB-Nummern wurden erst mit Wirkung vom 1. Juli 1938 eingeführt. Im Hintergrund huscht eine Wechselstrom S-Bahn der Reihe elT 1589a/b bis elT 1645a/b (ET 99) vorbei. Beide Züge sind auf dem Weg zum Hamburger Hauptbahnhof.  (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
60 001 in Hamburg (2)

 

Wendezug der ehemaligen Lübeck-Büchener-Eisenbahn - nach der Verstaatlichung durch die Deutsche Reichsbahn - in Hamburg Hbf mit der schiebenden 60 003 (erkennbar an dem längeren Wasserkasten und dem nur bei 60 003 eingebauten Kuckuck-Lüfter mit Ventilator auf dem Führerhaus). Die Doppelstockwagen sind trotz Umbeschriftung auf "Deutsche Reichsbahn" und Löschen (Überlackieren) der zuvor an der Stirnwand angeschriebenen Wagennummer (DW 1-2 und DW 3-8) noch im zweifarbigen Anstrich grau/gelb belassen und nicht komplett nach Reichsbahn-Vorschrift umlackiert. (1938) <i>Foto: Hans Hartz</i>
60 003 in Hamburg

 

Die 1936 für die Lübeck-Büchener-Eisenbahn (LBE) beschaffte Stromlinien-Tenderlok LBE Nr. 2 wurde mit der Verstaatlichung der LBE am 1. Januar 1938 in das Nummernschema der Reichsbahn als 60 002 eingereiht und dem Bw Hamburg B zugeteilt. Noch mit LBE-Beschilderung ist sie hier mit einen klassischen Doppeldeck-Wendezug als P 610 bei Reinfeld (Holst) unterwegs.  (04.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
60 002 bei Reinfeld/Holst

 

93 1099 (Bw Wuppertal-Langerfeld) verlässt nach einer April-Wetterkapriole vor P 1135 den Bahnhof Beyenburg in Richtung Wuppertal-Oberbarmen.  (19.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1099 in Wuppertal

 

Blick vom 100 m hohen Sandsteinfelsen der Schäferwand in Bodenbach auf die Eisenbahnstrecke Dresden - Prag, Elbe und die 235 m lange Kaiserin-Elisabeth-Brücke, eine Kettenbrücke. Am 1. Oktober 1942 wurde Bodenbach mit dem gegenüberliegenden Tetschen zur Stadt Tetschen-Bodenbach vereinigt. Nach 1945 wurde der Ort in den tschechischen Doppelnamen Decín-Podmokly umbenannt.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
An der Elbe in Bodenbach

 

Die fabrikneue 03 033 (mit fehlenden Druckausgleichern) bei Henschel in Kassel. Die Lok wurde nach der Abnahme am 28.08.1931 im RAW Braunschweig dem Bw Altona übergeben. Auf Grund von Kriegsschäden erfolgte die vorzeitige Ausmusterung gemäß Verfügung der RBD Hamburg 63 W 3 Fuvl vom 30. August 1945.  (1931) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
03 033

 

Die Baureihe 89 war speziell für Rangierarbeiten in den großen Kopfbahnhöfen Berlins entwickelt worden und die kleinste Einheitslokomotive der Deutschen Reichsbahn. 89 005 (Zweitbesetzung) wurde am 07.02.1935 im RAW Tempelhof abgenommen und dem Bw Berlin Anhalter Bf zugeteilt. Die Lok präsentiert sich hier am Lokschuppen III, der für die Rangierloks zuständig war. Erst in Folge der  Gattungsbereinigung verließ sie ihre Berliner Heimat und wurde am 21.06.1947 an das Bw Leipzig Hbf Süd abgegeben. (03.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
89 005 in Berlin (1)

 

Ein Hamburger S-Bahnzug westlich der Station Landwehr auf Höhe des Marienkrankenhauses. Als Schlusswagen läuft elT 1531 (Nw Ohlsdorf) an einer Dreifach-Einheit in Richtung Berliner Tor/Hbf. Ohlsdorf war eine Nebenwerkstatt (Nw) für elektrische Triebwagen mit angegliedertem Betriebswerk und unterstand dem Maschinenamt Altona. Die Brücke im Hintergrund überspannt im rechten Segment die Gleise der oberirdisch verlaufenden U-Bahn, wo gleich ein Zug von der Station Lübecker Straße kommend die Brücke kurz vor dem Bahnhof Berliner Tor durchfahren wird.  (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
S-Bahn Hamburg (9)

 

17 249 (Bw Bremen P) verlässt mit dem E 17 Hannover Hbf in Richtung Lehrte. Links hinter der Signalbrücke befindet sich der sogenannte Ostschuppen des Bw Hannover.  (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 249 in Hannover

 

Auch Rennruderboote, hier verladen auf einem Rungenwagen, wurden von der Deutschen Reichsbahn befördert. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Ruderbootverladung

 

Auch wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt, soll dieses Bild zweier Güterzugloks (vorne eine preußische G 8¹) auf einer eingleisigen Hauptstrecke der Rbd Breslau hier gezeigt werden. Immerhin schaffte es das Motiv auch in den legendären Reichsbahnkalender. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Winter in Schlesien

 

78 035 vom Bw Wuppertal-Langerfeld mit einem Eilzug an der Blockstelle Kastenberg zwischen Rauenthal und Ronsdorf. (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 035 bei Wuppertal

 

Im Bahnhof Ludwigsburg steht eine Triebwagengarnitur mit elT 1204 (ab 1941 ET 65 004) vom Bw Stuttgart-Rosenstein/Twbf Eßlingen zur Abfahrt bereit. Die speziell für den Stuttgarter Vorortverkehr entwickelte Baureihe elT 12 wurde ab 1933 von der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellt. Die erste Serie umfasste 16 Trieb- und Steuerwagen. Zuzüglich wurden zur Kapazitätserweiterung 32 ehemalige württembergische Doppelwagen zu Beiwagen hergerichtet, die paarweise zwischen Trieb- und Steuerwagen eingestellt werden konnten. Dazu wurden zweiachsige Stahlwagen der Bauart Bi Wü 29 und Ci Wü 29 mit elektrischer Heizung und Steuerleitung ausgerüstet und als Biel Wü 29 bzw. Ciel Wü 29 bezeichnet. Sie hatten auf beiden Seiten Endeinstiege und einen Mitteleinstieg. Alle Triebwagen erhielten von Beginn an das seit 1932 gültige Farbschema der Deutschen Reichsbahn in weinrot/beige. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
elT 12 04 in Ludwigsburg

 

54 1559 vom Bw Soltau (Han) verlässt mit P 1876 den Haltepunkt Hemsbünde an der Strecke Rotenburg (Han)—Visselhövede. Die bayerische G 3/4 H hatte es hier weit in den Norden verschlagen. Eine solche Lok in der RBD Hannover war sicherlich nicht alltäglich.  (03.04.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
54 1559 bei Hemsbünde

 

05 002 (Bw Hamburg-Altona) rollt mit FD 23 über die Lombardsbrücke in Hamburg und wird um 10.46 Uhr den Hauptbahnhof erreichen. Dann wird es ohne Halt bis Berlin Lehrter Bf gehen, wo der Zug planmäßig um 13.09 Uhr ankommen soll. Obwohl der Zug "nur" eine fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h hatte, wird 05 002 zwischen Hamburg und Berlin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 118,6 km/h fahren. Die Lok hat inzwischen Griffstangen an der Kesselverkleidung für das sicherere Begehen des Umlaufs erhalten.  (10.04.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
05 002 in Hamburg (4)

 

Im Oktober 1941 entgleiste 17 220 vom Bw Osnabrück Gbf vor E 116 in der Bahnhofsausfahrt von Herford.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (1)

 

Für die Bergung der Lok wurde der 75 t-Kran "Hamburg 800 001" vom Hilfszug des Bw Hamburg-Altona angefordert. (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (2)

 

Vermutlich durch eine falsche Weichenstellung landete 17 220 mit E 116 (Kassel – Altenbeken – Münster/Westf) in Herford auf einem Prellbock.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (3)

 

Ein weiterer Blick auf die bedrohlich am Abhang stehen gebliebene 17 220.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (4)

 

Der mächtige 75 t-Schienenkran "Hamburg 800 001" hat die verunglückte 17 220 am Haken. (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (5)

 

Bergung der 17 220 vom Bw Osnabrück Gbf, die vor E 116 (Kassel – Münster/Westf) wohl infolge einer falscher Weichenstellung in Herford entgleiste.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (6)

 

Zunächst wurde der Tender von 17 220 geborgen, bevor die Lok an den Haken kam. (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (7)

 

Viadukt bei Lewin (Kr Glatz) in Niederschlesien (heute Lewin Klodzki). Mit der Eröffnung der Teilstrecke von Bad Reinerz nach Bad Kudowa wurde Lewin 1905 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. 1939 erfolgte die Umbenennung in Hummelstadt. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Viadukt bei Lewin (1)

 

03 051 wurde im November 1931 fabrikneu an das Bw Köln Bbf geliefert. Lokführer und Heizer präsentieren sich dort im Frühjahr 1936 stolz vor ihrer Maschine. (22.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 051 in Köln (3)

 

Die näheren Umstände dieser Flankenfahrt im Bahnhof Pforzheim sind nicht bekannt. Die entgleiste 93 834 (Bw Pforzheim) war daran beteiligt. Das Ereignis zog erstaunlicherweise unzählige Schaulustige an.  (28.05.1934) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Zugunglück in Pforzheim

 

Eine unbekannte Halberstädter 03 führt den D 172 (Leipzig – Amsterdam) vor der Kulisse des Sudmerberg mit Wartturm zwischen Oker und Goslar.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
D 172 bei Goslar

 

03 020 vom Bw Stargard (Pom) fährt mit dem D 23 aus Berlin an der Blockstelle Kanalbrücke am Hohenzollern-Kanal bei Eberswalde vorbei. Die Lok brachte den Zug mit dem Fahrtziel Königsberg (Pr) wahrscheinlich bis Stolp, was einer Laufleistung von 372 km entsprach. Das Gleis ganz rechts führt nach Templin.  (29.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 020 bei Eberswalde

 

03 054 (Bw Emmerich) vor der Hochbunkeranlage im Bw Köln Betriebsbahnhof. Die Lok ist mit einem Kurztender der Bauart 2'2' T 30 gekuppelt, der für das Wenden auf den 20 m-Drehscheiben in Holland erforderlich war. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 054 in Köln (1)

 

03 054 war eine Lok ohne Druckausgleicher mit Eckventilen. Carl Bellingrodt war dies wohl noch ein zusätzliches Bild im Bw Köln Betriebsbahnhof wert.  (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 054 in Köln (2)

 

03 073 führt den D 5 (Altona – Berlin Lehrt Bf) durch das Berliner Umland. Die Lok war erst wenige Wochen alt und dem Bw Altona am 31. Mai 1932 fabrikneu zugeteilt worden. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 073 bei Berlin

 

Porträtaufnahme der 03 072 in ihrem Heimat-Bw Köln Bbf.  (24.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 072 in Köln (2)

 

Die neu zum Bw Stralsund angelieferte 03 081 in ihrem Heimat-Bw. (10.06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 081 in Stralsund

 

Blick aus dem Brückenstellwerk an der Hohenzollernbrücke auf die in Köln Hbf ausfahrende 03 092 vom Bw Dortmunderfeld vor E 301. Auch damals war der Dom schon eine Dauerbaustelle. (03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 092 in Köln (2)

 

Fabrikneu präsentiert sich 03 151 in ihrer Heimat-Dienststelle. Seit 04.03.1934 war sie dem Bw Leipzig Hbf West zugeteilt.  (03.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
03 151 in Leipzig (1)

 

Das eher ungewöhnliche Gesicht der 03 154 mit einer paraboloidförmigen Verkleidung der Rauchkammer. Die Lok erhielt nach den Anschriften am 15. März 1934 ihren Anstrich, ist aber noch nicht abgenommen. Diese sollte im RAW Braunschweig (siehe Pufferbohlenanschrift "Abn Bwg") erfolgen, dazu kam es aber nicht. Der 03-Sonderling wurde vom Hersteller zum RAW Grunewald/LVA überführt und dort abgenommen (vgl. Bild-Nr. 80217). Das Bild zeigt auch, dass sie mit Teilverkleidung und großen Windleitblechen abgeliefert wurde. (03.1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
03 154

 

Im Sommer 1934 wurde 03 154 umfangreichen Versuchsfahrten durch die Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald unterzogen. Um Platz für die Meßeinrichtungen zu schaffen, büßte sie dabei vorübergehend ihre Windleitbleche ein. Das Bild entstand im Bahnhof Hamburg-Altona, der damals noch Altona Hauptbahnhof hieß. (08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 154 in Altona Hbf

 

03 154 präsentiert sich im Bw Grunewald vor der 1929 fertiggestellten neuen Lokhalle. Im Juli 1935, als auch diese Aufnahme entstand, tat sie an allen 31 Tagen Dienst und legte dabei 11.435 km zurück, d.h. durchschnittlich 369 km je Betriebstag. (04.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 154 in Berlin (3)

 

Die Grunewalder 03 154 präsentiert sich im RAW Grunewald ohne Triebwerksverkleidung. Diese wurde Anfang 1936 elegant zurückgebaut, um die Zugänglichkeit zum Triebwerk zu verbessern. Im Mai 1939 erhielt sie noch die Induktive Zugsicherung. (07.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 154 in Berlin (4)

 

03 161 (Bw Nürnberg Hbf) mit D 321 nach Neuenmarkt-Wirsberg vor der Kulisse der Burg Veldenstein bei Neuhaus (Pegnitz), einer Fotostelle, die sich auch zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahn 46 Jahre später wieder großer Beliebtheit erfreute. Die etwas unwirkliche Wolkenkulisse wurde vom Fotografen nachträglich hineinkopiert, um die Szene wohl etwas dramatischer aussehen zu lassen. (04.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 161 bei Neuhaus/Pegnitz

 

Frisch im Lack, in einer weinroten stromlinienförmigen Vollverkleidung mit einem Tender der Bauart 2'3 T 37 St, stellt sich 03 193 erstmals im Bw Grunewald vor. Sie wurde nahezu zeitgleich mit den Lokomotiven der Baureihe 05 von Borsig abgeliefert und anschließend eingehenden Untersuchungen in der Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald unterzogen. Nach der endgültigen Abnahme am 11.10.1935 verblieb die Lok zunächst beim Bw Grunewald, ab Dezember 1935 stand sie dem Bw Altona zur Verfügung.  (18.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 193 in Berlin

 

03 245 (Bw Altona) mit dem FDt 1-Ersatzzug für einen ausgefallen SVT in Hamburg-Dammtor. Obwohl die 03 mit den FD-Zügen 23 und 24 planmäßig zwischen Altona und Berlin Lehrter Bf eine Reisegeschwindigkeit von 101 km/h erreichte, konnte sie mit dem "Fliegenden Hamburger" dennoch nicht mithalten, der für den Abschnitt 17 Minuten weniger benötigte. Bei Ausfall eines SVT wurde die 03-Lokreserve des Bw Altona aus den Zügen D 7 bzw. D 6 abgezogen. Für deren Bespannung mussten dann neue Loks gesucht werden. (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 245 in Hamburg

 

Die Firma Henschel & Sohn in Kassel baute 1928 15 Lokomotiven der Baureihe 62. Zwei Loks gingen in den Probelauf, die restlichen blieben auf dem Fabrikhof in Kassel Unterstadt wegen fehlender Einsatzmöglichkeiten abgestellt. Im Juni 1932 wurden die letzten sechs Maschinen von der Reichsbahn angekauft und nach der Abnahmeuntersuchung im RAW Mülheim (Ruhr)-Speldorf dem Bw Meiningen zugeteilt. Für 62 011 stand die Abnahme am 27.06.1932 an. Seit Juli 1932 im Lokbestand, präsentiert sie sich neben dem Stationsschild am Meininger Empfangsgebäude.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
62 011 in Meiningen (1)

 

Die sonntäglichen Spaziergänger nehmen kaum Kenntnis von der Meininger 62 011, die gerade mit P 460 (Eisenach – Meiningen) vor der Burg Maienluft die Werrabrücke bei Wasungen überquert. (09.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 011 bei Wasungen

 

Kurz nach Ende des Zahnstangenbetriebs rollt 94 817 vom Bw Bingerbrück/Lokbf Boppard mit P 3837 am Kalmut-Tunnel ins Rheintal bei Boppard. Wie an der Abdampffahne am Packwagen ersichtlich, arbeitet die Riggenbach-Gegendruckbremse. Carl Bellingrodt sortierte das Bild falsch unter 94 277 ein, die lief ohne Gegendruckbremse und war beim Bw Mainz Hbf beheimatet.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 817 bei Boppard (1)

 

94 988 kämpft sich mit P 3636 die 1:30 Steigung durch das blühende Mühltal bei Boppard hinauf. Sie war die erste T 16¹ mit Gegendruckbremse beim Bw Bingerbrück. Am 27.08.1927 kam sie vom Bw Saalfeld (Saale) und eröffnete den Adhäsionsbetrieb auf der Zahnradstrecke von Boppard nach Buchholz (Hunsrück). (01.05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 988 bei Boppard (1)

 

Die zum Bw Mainz Hbf gehörende 18 528 zieht den "Rheingold" FD 101 im Rheintal bei Boppard nordwärts. Am rechten Bildrand ist der Lokbahnhof Boppard mit dem kleinen Rechtecklokschuppen zu erkennen.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 528 in Boppard

 

Meisterhaft komponierte Aufnahme nach Ankunft eines Schnellzuges mit einer 01 (Zuglok) und 17.10 (Vorspannlok) in Leipzig Hauptbahnhof. Die schlechten Lichtverhältnisse in der Halle - der Sonneneinstrahlung nach ist das Bild gegen 14.30 Uhr entstanden - und die damals nicht digital erhöhbaren Lichtempfindlichkeitswerte mögen die schlechte Qualität der Aufnahme entschuldigen. Der auf Gleis 18 stehende Zug könnte der D 24 (Berlin Anh Bf – Leipzig – Hof – Regensburg – München) sein. (23.01.1931) <i>Foto: RVM (Pragher)</i>
Willkommen in Leipzig

 

Als die Müngstener Brücke noch silbern glänzte... fuhr ein VT 137 mit seinem VS 145 als Pt 3465 (Köln-Kalk – Solingen-Ohligs – Lennep) über die frisch angestrichene Brücke. Den aktuellen Zustand der Brücke (bis 2022) zeigt Bild-Nr. 13639. (1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Müngstener Brücke (9)

 

Diese Montage des Bildarchivs des Reichsverkehrsministeriums Berlin sollte die komplizierte Streckenführung im Zschopautal bei Waldheim verdeutlichen. Hinten die Hauptstrecke Chemnitz—Riesa mit dem 210 m langen und 41 m hohen Heiligenborner Viadukt, im Vordergrund die Nebenbahn Waldheim—Kriebethal mit einem hinein retuschierten Zug, der einer amerikanischen Westernlok ähnelt. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Brücken bei Waldheim

 

Die nagelneue 61 001 hat die Montagehalle verlassen und wird auf dem Werkhof in Kassel Unterstadt erstmals der Presse vorgestellt. Die Lok zeigt sich in der ersten Anstrich-Ausführung mit schmaler Trennlinie (Bauchbinde) zwischen dem beigen Wasserkasten und der silbergrauen Kesselverkleidung.  (05.1935) <i>Foto: RVM</i>
61 001 bei Henschel (2)

 

Die SVT der Bauart "Berlin" waren 1938 die letzten Neuentwicklungen im Bereich der Schnelltriebwagen vor dem Zweiten Weltkrieg. Zwei Exemplare mit den Nummern 137 901 und 137 902 sind geliefert worden. Die von der Reichsbahn vorgesehene Erweiterung des Netzes des Fernschnellverkehrs verlangte wegen der längeren Fahrzeiten komfortablere Triebzüge. Gegenüber den vorherigen Triebzügen für den Schnellverkehr verwandte man diesmal ein anderes Konzept. Anstatt mehrere Dieselmotoren auf den Zug zu verteilen, setzte man auf eine Konstruktion mit einem Maschinenendwagen, indem ein langsam laufender Dieselmotor die Antriebsenergie erzeugte. Die elektrischen Antriebsmotoren befanden sich in den Endwagen. Die Vergrößerung der Abteile und eine größere Küche sorgten für ein höheres Ausstattungsniveau gegenüber den Vorgängerfahrzeugen. Das Bild zeigt SVT 137 901 a/b/c/d an unbekannter Stelle in Berlin. Im Mai 1938 wurde die Fahrzeugeinheit fabrikneu dem Bw Berlin Anhalter Bf zugeteilt. Nachdem der Maschinenwagen a im RAW Wittenberge 1944 ausgemustert worden war, gelangten die Wagenteile b/c/d zur Abstellung nach München-Pasing West. Die Wagen c/d wurden später beim Bau des VT 07 501 verwendet. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 137 Bauart "Berlin"

 

SVT 137 152 a/b (Bauart "Hamburg") vom Bw Grunewald verlässt als FDt 17 (Köln – Wuppertal – Berlin Stadtb) den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld, dem heutigen Wuppertaler Hauptbahnhof. Auf dem Streckenabschnitt Hamm (Westf)—Berlin fuhr er mit FDt 15 (Köln – Essen – Berlin Stadtb) vereint, ein Konzept, das sich heute bei der Deutschen Bahn auf der ICE-Linie 10 in gleicher Weise wiederfindet. (29.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
SVT 137 152 in Wuppertal

 

Vor Beginn seiner Reise als FDt 17 nach Berlin präsentiert sich der Grunewalder SVT 137 151 a/b (Bauart "Hamburg") vor der Triebwagenhalle im Kölner Betriebsbahnhof. Die Schnelltriebwagenlinie von Köln nach Berlin wurde am 15. Mai 1936 eröffnet. Der Zug erreichte auf der 560 km langen Strecke eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 90 km/h. Eine bessere Durchschnittsgeschwindigkeit verwehrte das Kuppeln mit dem Teilzug FDt 15 in Hamm (Westf).  (05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 137 151 in Köln

 

SVT 137 153 a/b/c der Bauart "Leipzig" wurde auf der Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg fabrikneu dem Publikum präsentiert. 1936 erreichte der Triebwagen bei Probefahrten durch die Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h. Nach endgültiger Abnahme wurde er ab 26.06.1936 dem Bw Grunewald zugeteilt. Die Fahrzeugeinheit stand Ende 1944 in Jägerndorf (RBD Oppeln) hinterstellt, wurde dort 1945 beschlagnahmt und in die Sowjetunion verbracht. Auf russische Breitspur umgespurt, soll er als DR 15 a/c/b im Einsatz gestanden haben.  (07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
SVT 137 153 in Nürnberg

 

Unmittelbar vor seiner Wohnung erwischte Carl Bellingrodt frühmorgens den Grunewalder SVT 137 273 a/b/c (Bauart "Köln") in Unterbarmen als FDt 17 auf dem Weg nach Berlin. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 273 in Wuppertal

 

Wie bis 2023 auf der ICE-Linie 10 (Köln – Berlin) fuhren bereits 1938 zwei Triebzüge als FDt 17/37 nach Berlin, die getrennt über die Ruhr bzw. Wupper geführt und in Hamm (Westf) vereinigt bzw. getrennt wurden. Das Kuppeln erfolgte übrigens damals problemlos in zwei Minuten (der ICE 2 brauchte dafür 9 Minuten). Und weil man bei der modernen Bahn das als "Flügeln" bekannte Verfahren einfach nicht auf die Reihe bekam, gab man es zum 5. Juni 2023 auf, weil es "zu anfällig und zu aufwendig" sei. Fahrgäste, die nach Köln wollen, müssen nun entweder in Düsseldorf umsteigen oder auf den Regionalverkehr ausweichen. Als umsteigefreie Verbindung rollt hier der nagelneue SVT 137 274 a/b/c (Bauart "Köln") vom Bw Grunewald als FDt 17 (Köln – Hamm/Westf – Berlin Stadtb) frühmorgens über die im Krieg zerstörte Wupperbrücke bei Opladen. (07.08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 274 bei Opladen

 

Der Grunewalder SVT 137 852 a/b/c ist als Flügelzug FDt 17 (Köln – Wuppertal – Berlin Stadtb) zwischen Milspe und Gevelsberg nach Hamm (Westf) unterwegs. Ab Hamm (Westf) geht es vereint mit dem Flügelzug FDt 15 (Köln – Essen – Berlin Stadtb) weiter nach Berlin. Carl Bellingrodt notierte 137 853, der war jedoch dem Bw Berlin Ahb zugeteilt. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 852 bei Gevelsberg

 

SVT 137 852 (Bauart "Köln) vom Bw Grunewald fährt als FDt 17 nach Berlin in Wuppertal-Elberfeld ein. Die schöne Gründerhauszeile fiel den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Einzig die Stadthalle im Stil der Neorenaissance italienischer Prägung, deren Turm in Hintergrund über die Dächer hervorschaut (heute: Historische Stadthalle am Johannisberg) blieb unverseht. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 852 in Wuppertal (1)

 

SVT 137 852 (Bw Grunewald) fährt als FDt 17 nach Berlin durch Unterbarmen. Bellingrodt nennt fälschlicherweise 137 853, der zum Bestand des Bw Berlin Ahb gehörte und nicht auf dieser Linie fuhr. (01.08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 852 in Wuppertal (2)

 

SVT 137 275 a/b/c und SVT 137 276 a/b/c als FDt 551 (München/Stuttgart – Nürnberg – Leipzig – Berlin Anh Bf) bei Lauenstein (Oberfr). Die im Juli und August 1938 in Dienst gestellten Fahrzeuge der Bauart "Köln" sind beim Bw Berlin Anhalter Bf stationiert.  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
FDt 551 bei Lauenstein (1)

 

Mit der mittelalterlichen Höhenburg Lauenstein im Hintergrund entstand der Nachschuss des FDt 551 ("Fliegender Münchner" + "Fliegender Stuttgarter"), der gleich den Bahnhof Lauenstein (Oberfr) passieren wird. Dort ist eine 95er mit einem geschobenen Arbeitszug in Richtung Ludwigsstadt unterwegs. Noch sind die Elektrifizierungsarbeiten im Frankenwald nicht abgeschlossen.  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
FDt 551 bei Lauenstein (2)

 

39 187 vom Bw 1 Halle (Saale) mit P 838 bei Lichterfelde Süd. Auffällig an der Lok mit elektrischer Beleuchtung sind die großen Laternen, die der Ursprungsbauart zuzuordnen sind. Dagegen ist das nachgerüstete Spitzenlicht moderner Bauart.  (23.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 187 bei Berlin

 

Der aus zwei zusammengekuppelten Wagen, die durch das Jakobs-Drehgestell, auf dem die beiden Wagenkästen auflagen und als Antriebsgestell fungierte, bestehende Triebzug mit der damaligen Betriebsnummer 877 a/b wurde im Februar 1932 bei der Waggon- und Maschinenbau AG Görlitz (WUMAG) von der DRG bestellt. Ausgeliefert wurde er Ende 1932 und abgenommen im Februar 1933. Eine Probefahrt am 19. Dezember 1932 zwischen Berlin Lehrter Bahnhof und dem Hamburger Hauptbahnhof legte der Schnelltriebwagen mit einem Geschwindigkeitsrekord zurück. In 142 Minuten hatte der Zug die Strecke von 286 km bewältigt. Neu am "Fliegenden Hamburger" waren die Stromlinienform, die in Windkanalversuchen entwickelt wurde, die Leichtbauweise und der dieselelektrische Antrieb. Jeder der beiden Wagen hatte einen Maybach-Zwölfzylinder-Dieselmotor G05 mit daran angeschlossenem Gleichstrom-Generator und elektrischen Tatzlager-Fahrmotoren. Mit einer Leistung von 2x420 PS wurde bei Versuchsfahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erreicht; für den planmäßigen Einsatz wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h festgelegt. Der VT 877 war auch der erste Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn im planmäßigem Einsatz. Mit ihm wurde ab 1932 zwischen Berlin und Hamburg die damals weltweit schnellste Zugverbindung aufgenommen. Die Reichsbahn warb mit dieser Postkarte für die neue Zugverbindung. (1932) <i>Foto: RVM</i>
SVT 877 a/b (3)

 

SVT 877 a/b (Bw Berlin Lehrter Bf) erreicht mit FDt 2 "Fliegender Hamburger" aus Berlin den Hamburger Hauptbahnhof. Ab 15. Mai 1933 verkehrte der Triebzug planmäßig zwischen Berlin Lehrter Bf und Altona Hbf. Für die 286 km lange Strecke benötigte er 138 Minuten, eine Zeit, die erst 64 Jahre später, im Juni 1997 von einem ICE-Zug der Deutschen Bahn AG mit 132 Minuten unterboten wurde. 2016 bewältigen die schnellsten Züge die Strecke in 98 Minuten. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
SVT 877 in Hamburg (3)

 

In der Halle des Altonaer Hauptbahnhofs wartet der nagelneue SVT 877 a/b vom Bw Berlin Lehrter Bf auf die Rückfahrt nach Berlin.  (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Altona (1)

 

SVT 877 a/b (Bw Berlin Lehrter Bf) als FDt 1 nach Berlin Lehrter Bahnhof in Altona Hbf.  (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Altona (2)

 

Für den DLA-Fotografen wurde mit dem neuen Triebwagen 877 a/b eine regelrechte Fotosession im Altonaer Hauptbahnhof durchgeführt. Die an der Bahnhofshalle angeschriebene Bezeichnung "Hauptbhf" verlor Altona zum Fahrplanwechsel im Mai 1938, nachdem die preußische Stadt Altona durch das Groß-Hamburg-Gesetz nach Hamburg eingemeindet wurde. (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Altona (3)

 

Im besten Sonnenlicht präsentiert sich SVT 877 a/b am Bahnsteig in Altona Hbf. Nach der endgültigen Abnahme am 06.05.1933 im RAW Wittenberge wurde er ab 15.05.1933 dem Bw Berlin Lehrter Bf zugeteilt. (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Altona (4)

 

Am Sonntagmorgen des 10. Juni 1928 gegen 02.21 Uhr entgleiste der Nachtschnellzug D 47 von München nach Dortmund in der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Siegelsdorf an der Strecke Nürnberg—Würzburg. 24 Menschen kamen dabei ums Leben. Unfallursache war das Aufklettern der ersten Laufachse der führenden Lok 18 502 (Bw Würzburg), bedingt durch einen Wechsel des Schienenprofils in einer Weiche mit einer geänderten Gleisgeometrie nach Bauarbeiten. Da vorher bereits 13 Züge die spätere Unfallstelle ohne Probleme befahren hatten, konzentrierte man sich auch auf die bayr. S 3/6, da der Unfall nur einer aus einer ganzen Serie mit Loks dieser Baureihe war, bei denen die antriebslose vordere Laufachse aus dem Gleis sprang, insgesamt sollen es vorher sechs ähnliche Vorfälle gewesen sein, der Unfall von Siegelsdorf war aber der mit den gravierendsten Folgen. An 18 502 wurden im Nachhinein zudem verschiedene Mängel am Laufwerk aufgedeckt: Eine Achslagerung war locker und die Federung der vorlaufenden antriebslosen Achsen reagierte auf eine ungleichmäßig eingestellte Federung mit unzuträglichen Schwingungen. Das zeigt die Folgen des Unfalls: Die Defizite des Oberbaus, die empfindliche Reaktion der Lokomotive darauf und die zu hohe Geschwindigkeit (100 statt 80 km/h), führten dazu, dass die erste Achse des Vorlaufdrehgestells der Lokomotive im Bereich der Weiche 15 entgleiste. Die Lok fuhr noch ein Stück mit ihrem entgleisten Fahrgestell, bis dessen linkes vorderes Rad im Herzstück der folgenden Weiche 25 anschlug und dadurch der Rahmen der Lokomotive angehoben wurde. Anschließend blieb das Fahrgestell an einer Erdaufschüttung des folgenden Bahnübergangs hängen. Die Lok überschlug sich um 180 Grad und rollte seitwärts vom Bahndamm. Der erste Wagen stellte sich quer über beide Gleise der Strecke. Der zweite und der dritte Personenwagen stürzten um und nach rechts aus dem Gleis. Der vierte Wagen schlug auf die Lok auf, knickte nahezu in einem Winkel von 90 Grad und blieb so auf der Lokomotive liegen. Hier starben die meisten Fahrgäste: Sie wurden von aus der Lokomotive austretendem Dampf verbrüht. Auf diesem kam der fünfte Wagen zu liegen. Der sechste und siebte Wagen verkeilten sich ineinander. Der achte Wagen war mit einem Fahrgestell entgleist, aber stehen geblieben. Die letzten vier Wagen blieben im Gleis stehen. Trotz der großen Schäden wurde 18 502 wieder aufgearbeitet und erst 1957 in Lindau außer Dienst gestellt. (19.06.1928) <i>Foto: RBD Nürnberg</i>
Unfall Siegelsdorf (1)

 

Porträtaufnahme der 55 1988 im Heimat-Bw Celle. Die preußische G 8 wurde 1911 von Hanomag als "4818 Hannover" mit Lentz-Ventilsteuerung abgeliefert und bereits im Dezember 1932 ausgemustert.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
55 1988 in Celle

 

Die 1921 bei Borsig in Berlin gebaute 57 2018 im Heimat-Bw Berlin Anhalter Bf, in der Bw-Anlage "Lokschuppen II" am Anhalter Gbf. Im Hintergrund sind die Hofansichten der Gebäude in der Eylauer Straße zu sehen. Auf dem Ende 1930 aufgelassenen Bw-Gelände wurde später eine Triebwagenhalle für Schnelltriebwagen errichtet. Die Lok verblieb 1945 in der Sowjetunion. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
57 2018 in Berlin (1)

 

Porträtaufnahme der fabrikneuen 86 376 in ihrer neuen Heimatdienststelle Bw Dresden-Friedrichstadt. Die von der WLF gebaute Lok ist gerade vom Abnahme-RAW Floridsdorf hier eingetroffen.  (09.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
86 376 in Dresden

 

Ein Sonderzug auf der seit 1945 unterbrochenen Bahnstrecke Lüneburg—Dannenberg Ost—Wittenberge im Bahnhof Cumlosen nahe Lenzen (Elbe). (1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
Sonderzug in Cumlosen

 

Ein Sonderzug mit einer pr. G 12 auf dem Weg zum Reichsparteitag der NSDAP nach Nürnberg beim Zwischenhalt in Würzburg Hbf. Auf diesem zweiten Reichsparteitag in Nürnberg, der vom 5. bis 10. September 1934 stattfand, feierten die Nationalsozialisten ihre erfolgreiche "nationalsozialistische Revolution". Es handelte sich um eine reine Propagandaveranstaltung der Nazis. Die Reichsparteitage sollten eigentlich immer ein bestimmtes Motto tragen, wobei der zweite Parteitag ursprünglich kein Motto besaß. Erst nachträglich wurde er zum "Reichsparteitag der Einheit und Stärke, Reichsparteitag der Macht" benannt, auch weil die damals bekannte Filmerin Leni Riefenstahl mit 16 Kamerateams und über 100 Mitarbeitern über diesen Reichsparteitag den zweifelhaften Dokumentarfilm "Triumph des Willens" drehte.  (10.09.1934) <i>Foto: Privatfoto</i>
Fahrt zum Reichsparteitag

 

Ein nicht näher bezeichneter Versuchsaufbau in der Reichsbahn-Filmstelle in Berlin. 1929 gründeten Studenten der Technischen Hochschule Darmstadt das „Lokomotivbildarchiv des Verkehrszentralamtes der Deutschen Studentenschaften“ (u.a. durch Hermann Maey). 1938 wurde das Archiv in „Deutsches Lokomotivbild-Archiv“ (DLA) umbenannt und am 1. April 1939 vom Reichsverkehrsministerium übernommen und der Reichsbahn-Filmstelle angeschlossen. Im Mai 1939 erfolgte der Umzug des Archivs von Darmstadt nach Berlin. Bekannt wurde es durch die Sammlung über „Die Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn im Bild“ im „Verzeichnis der eisenbahntechnischen Lichtbilder“, wo fast lückenlos alle Loks dokumentiert waren und selbst im Zweiten Weltkrieg weiter aktualisiert wurden. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Deutsche Lokomotivbild-Archiv bei der Einnahme Berlins durch die Rote Armee komplett vernichtet. Auch die Archive der anderen DLA-Fotografen, wie von Werner Hubert in Dresden, überstanden den Krieg nicht. Nur das in Wuppertal im Garten vergrabene Bildarchiv von Carl Bellingrodt überlebte den Krieg, wobei die Glasplatten, die Carl Bellingrodt nach Berlin geschickt hatte, auch verloren gingen. Von den erhalten gebliebenen Abzügen der alten Fotografen wie Maey, Hubert oder Kallmünzer fertige Bellingrodt später Reproduktionen an, so dass wenigstens Teile des "Deutschen Lokomotivbild-Archiv" (DLA) bzw. der RVM-Filmstelle erhalten blieben. (1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
RVM-Filmstelle Berlin

 

Im Bahnhof Mittelgrund an der Elbe entgleiste am 15.06.1939 die beim Bw Dresden-Altstadt stationierte 01 217. Der Lokführer missachtete die Geschwindigkeitsbeschränkung des Einfahrsignals (Hp 2) und fuhr mit voller Geschwindigkeit in ein abzweigendes Überholgleis ein. Lok und Wagen des Schnellzuges D 148 (Berlin – Prag – Bratislava) entgleisten und rissen dabei ein dort stehendes Stellwerksgebäude um. In den Trümmern des Zuges starben insgesamt 13 Menschen, weitere 26 Personen wurden schwer verletzt. (16.06.1939) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Unfall der 01 217

 

Im Jahr 1932 versuchte die Deutsche Reichsbahn durch die Verwendung hochfester Stähle den Kesseldruck zu steigern. Die von der Firma Krupp gebauten Versuchsfahrzeuge 04 001 und 002 wiesen jedoch nach kurzer Zeit Schäden an der Feuerbüchse auf, sodass man den Druck ab 1935 wieder herabsetzte und ihnen die Betriebsnummern 02 101 und 02 102 zuwies. Am 03.04.1939 explodierte der Kessel der beim Bw Hof stationierten 02 101 aufgrund von Wassermangel (Foto). 02 101 wie auch ihre Schwesterlok wurden daraufhin ausgemustert. Der Kessel von 02 102 (ex 04 002) wurde allerdings mit weiterhin reduziertem Kesseldruck von 16 bar noch als Ersatzkessel in einer 03 weiterverwendet. Die Ausmusterung beider ehemaliger Mitteldruck-Vierzylinder-Verbundlok nach dem Unglück der 02 101 hatte somit nicht nur mit den Materialproblemen der Kesselbaustoffe (die bei der 02 101 wohl größer als bei der Schwesterlok waren), sondern eher mit der grundsätzlichen Abneigung der Reichsbahn gegenüber Vierzylinder-Verbund-Loks. Allerdings muss auch erwogen werden, dass die Erhaltung eines Einzelstücks für die Ausbesserungswerke immer mit erhöhtem Aufwand und Problemen bei der Ersatzteilvorhaltung verbunden war. (04.1939) <i>Foto: RVM</i>
02 101 nach Kesselzerknall

 

Einsturz einer neu gebauten Brücke der Reichsautobahn auf die württembergische Schwarzwaldbahn zwischen den Bahnhöfen Ditzingen und Korntal. Der Einsturz geschah aus Materialermüdung bei einem neuen noch unerprobten Stahl und wegen zu hastigem Bau des Prestigeobjektes Reichsautobahn. Aus gleichem Grund gab es zu jener Zeit mindestens zwei weitere Einstürze neuer Brücken im Deutschen Reich. Die peinliche Ursache wurde damals geheimgehalten, eigentlich war auch das Fotografieren solcher Einstürze verboten. Sie erschloss sich erst durch Bau-Fachlektüre lange nach dem Krieg, wo diese Infos dann diskret eingestreut wurden.  (23.07.1936) <i>Foto: RVM</i>
Brückeneinsturz bei Ditzingen

 

Auf dem Henschel-Fabrikhof in Kassel präsentieren sich die stromlinienverkleidete Schnellfahrlok 61 001 und die "klassische" Schnellzuglok 01 157 der laufenden Lieferserie zu einer Vergleichsaufnahme. Während 01 157 anschließend dem RAW Braunschweig zur Abnahmeuntersuchung zugeführt wird, steht für 61 001 die Überführung nach Nürnberg zur großen Fahrzeugparade am 8. Dezember 1935 an.  (11.1935) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
61 001 bei Henschel (3)

 

Wagen des Rheingoldzuges von 1928 auf den Mitropagleisen im Bww Köln Bbf. Vorne der SA4üK-28 "10503 Köln", dahinter ein SB4üK-28. Alle Wagen dieser Gruppe sind Speisewagen, links angeschnitten der MITROPA WR6ü Nr. 306, ex "01006 Essen" (Görlitz 1909), ehem. NSG EFD1. (29.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold (10)

 

Rheingoldwagen "10708 Köln" im Bw Köln Bbf. Der SB4 ü-28-Wagen wurde bei Westwaggon in Köln-Deutz gebaut und blieb erhalten. Links steht die Hochbunker-Kohlenanlage. (29.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold (12)

 

Um 1900 wurde in Baden als Alternative zum Einsatz von dampfbespannten Personenzügen der Einsatz von Dampftriebwagen erprobt. Nach einem ersten Versuch im Jahr 1902 mit einem in die Gruppe 133c eingeordneten Triebwagen mit Serpollet-Kessel entschied man sich 1914 dafür, Dampftriebwagen mit Kittel-Kessel zu erwerben. Die ersten Triebwagen kamen 1914 und erhielten die Bahnnummern 1000 bis 1002. 1915 folgten weitere fünf Fahrzeuge, die die Nummern 1003 bis 1007 zugeteilt bekamen. Im Betrieb erwiesen sich die Triebwagen als äußert leistungsstark. Zeitweise verkehrten sie mit drei Beiwagen. Durch die Konstruktion war eine einfache Wartung der technischen Anlage ohne besondere Einrichtungen möglich. Die Triebwagen erhielten nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn 1925 die Betriebsnummern "1 Karlsruhe" bis "8 Karlsruhe". Das Bild zeigt den DT "8 Karlsruhe" in Müllheim (Baden). Der DT 8 wurde sogar noch von der Deutschen Bundesbahn übernommen und 1953 ausgemustert. (1931) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
bad. Dampftriebwagen

 

V 16 101 (ab 1936: V 140 001) war die erste Diesellok der Reichsbahn mit hydraulischer Kraftübertragung, bei der eine Leistung von über 1000 kW (über 1300 PS) übertragen wurde. Die Firma Voith in Heidenheim hatte seit 1932 hydrodynamische Getriebe für Triebwagen und Kleinlokomotiven gebaut, die sich sehr gut bewährt hatten. Neu war die Übertragung einer höheren, in dieser Größenordnung noch nicht dagewesenen Leistung von über 1000 kW. Vor diesem Hintergrund vergab 1934 die DR den Auftrag zur Entwicklung einer neuen hydraulischen Diesellokomotive. Unter Beteiligung der Firmen Krauss-Maffei, Voith und MAN baute man den Prototyp V 16 101. Nach nur achtmonatiger Bauzeit war die Lokomotive 1935 so weit fertiggestellt, daß sie zur Feier 100 Jahre Deutsche Eisenbahnen als Ausstellungsstück präsentiert werden konnte. Nach der endgültigen Fertigstellung begann ihre eingehende Erprobung, die positiv verlief. Auf einer solchen Probefahrt entstand dieses Bild mit dem Messwagen "700 564 Berlin" (früher Messwagen A), in den bayerischen Alpen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
V 16 101

 

Die mittlerweile als V 140 001 (RZA München) bezeichnete V 16 101 im Planeinsatz auf der Bahnstrecke Holzkirchen—Bayerischzell. Sie besaß etwa das Leistungsprogramm einer pr. P 8. Im Zweiten Weltkrieg musste die Lok wegen Treibstoffmangels abgestellt werden und wurde durch Bombeneinwirkung mehrfach beschädigt. In der Nachkriegszeit wurde sie wieder instand gesetzt und später sogar noch von der Deutschen Bundesbahn für Reisezüge verwendet. Stationiert war sie im Bahnbetriebswerk Frankfurt-Griesheim. Am 13. Oktober 1953 wurde sie nach einer Laufleistung von insgesamt 130.500 km ausgemustert, weil es für dieses Einzelstück keine Ersatzteile mehr gab. Da die Konstruktion der V 140 für alle weiteren dieselhydraulischen Lokomotiven richtungsweisend war, blieb sie erhalten und steht seit 2006 mit anderen Exponaten des Deutschen Museums in der Lokwelt Freilassing.  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
V 140 001

 

74 1028 (Bw Lennep) mit P 1034 auf der Strecke Krebsöge—Wuppertal-Oberbarmen zwischen Beyenburg und Oehde. (10.03.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
74 1028 bei Wuppertal

 

Eine preußische T 16¹ des Bw Ratingen West zuckelt mit einem Nahgüterzug in Richtung Wülfrath durch die Reichsautobahnbrücke im Angertal. Carl Bellingrodt gibt hier 94 397 an, was wiedereinmal nicht stimmen kann, da die Lok schon im Juli 1931 ausgemustert worden war. Zudem ging der Autobahnteilabschnitt mit der Brücke erst 1937 in Betrieb.  (06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
pr. T16¹ im Angertal

 

38 1722 (Bw Magdeburg Hbf) am ehemaligen Posten 11 im Bahnhof Schönebeck (Elbe). Der Bahnübergang wurde 1934/35 durch eine Straßenunterführung ersetzt. Ab 7. Oktober 1934 wurde hier wie auf dem gesamten Streckenabschnitt Magdeburg—Halle (Saale) elektrisch gefahren.  (1930) <i>Foto: Rbd Magdeburg</i>
Bf Schönebeck (Elbe)

 

Pflasterarbeiten an einem aufgelassenen Bahnübergang an der Freie Straße nach Sudenburg in Magdeburg-Buckau.  (14.11.1933) <i>Foto: Rbd Hannover</i>
Bf Magdeburg-Buckau (1)

 

Die Freie Straße in Magdeburg-Buckau nach Beseitigung des Bahnübergangs (vgl. Bild-Nr. 38357). Im Hintergrund das Wärterstellwerk "Bn". (18.04.1934) <i>Foto: Rbd Hannover</i>
Bf Magdeburg-Buckau (2)

 

Stellwerks-Ensemble im Bahnhof Magdeburg-Buckau.  (15.01.1929) <i>Foto: Rbd Magdeburg</i>
Bf Magdeburg-Buckau (3)

 

Blick aus dem Stellwerk "Bgl" auf den Bahnhof Magdeburg-Buckau. Links das Reiterstellwerk "Br". (15.01.1929) <i>Foto: Rbd Magdeburg</i>
Bf Magdeburg-Buckau (4)

 

18 321 vom Bw Koblenz Moselbf mit E  301 (Frankfurt/M – Dortmund) in Gelsenkirchen Hbf. (1938) <i>Foto: Privatfoto</i>
18 321 in Gelsenkirchen

 

Das Greifenbachtalviadukt bei Geyer war eine Gerüstpfeilerbrücke im Verlauf der sächsischen Schmalspurbahn Schönfeld-Wiesa—Geyer—Thum. Mit einer Länge von 180,6 Meter und einer Höhe von 35,6 Meter überspannte es das Greifenbachtal 1,5 km nordöstlich von Geyer, womit es zu den größten Brücken der Schmalspurbahnen in Deutschland zählte. Nach der Betriebseinstellung am 15. August 1967 stand die Brücke noch 10 Jahre ohne Verwendung, bis sie im Oktober 1977 umgerissen und verschrottet wurde. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Eisenbahnbrücke bei Geyer

 

Eine preußische P 8 rollt mit einem Personenzug über die Riedbahnbrücke dem Mannheimer Hauptbahnhof entgegen. Die Brücke wurde 1880 in Betrieb genommen. Sie führt über den Neckar und über den parallel verlaufendem Neckarkanal. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt, aber erst 2009 durch einen kompletten Neubau ersetzt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Riedbahnbrücke Mannheim

 

Das 360 m lange Viadukt führt über das Johannisbachtal auf der Bahnstrecke Hamm (Westf)—Minden (Westf) bei Bielefeld. Die auch als "Schildescher Viadukt" bezeichnete Brücke wurde am 14. März 1945 bei einem britischen Luftangriff zerstört. Die 1847 errichtete Brücke gehörte bis dahin zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland. Um sie zu zerstören, wurde mit über zehn Tonnen Gewicht die bis heute schwerste in einem Krieg eingesetzte Fliegerbombe "Grand Slam" eingesetzt. Die Brücke wurde nicht direkt getroffen, durch die nahe Explosion wurde jedoch ein Beben ausgelöst, daß die Pfeiler einstürzen ließ. Nach Ende des Krieges wurde sie provisorisch mit einer zweigleisigen Stahlstrebenkonstruktion aus Mitteln der Pionierausrüstung der Wehrmacht wiederaufgebaut. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Johannisbachviadukt

 

Der Hindenburgdamm verbindet seit 1. Juni 1927 die nordfriesische Insel Sylt mit dem Festland von Schleswig-Holstein. Nach einer Bauzeit von nur vier Jahren wurde er fertiggestellt und dient ausschließlich dem Eisenbahnverkehr. Am Tag der offiziellen Betriebsaufnahme fährt 57 3505 (Bw Flensburg Weiche) mit einem Güterzug über die neue Verbindung. (01.06.1927) <i>Foto: RVM</i>
Hindenburgdamm (32)

 

Rangierarbeiten im Bahnhof Fürstenau (Han) an der Strecke Rheine—Quakenbrück. 55 2393 vom Bw Rheine R, eine auf Heißdampf umgebaute preußische G 9, ist mit einem Güterzug in Gleis 2 eingetroffen und hat anschließend die für Fürstenau (Han) bestimmte Wagengruppe nach Gleis 1 umgesetzt. Inzwischen setzt die 25 PS Windhoff-Kleinlok Kö 0009 (Bw Rheine P) Viehwagen aus Gleis 3 an den in Gleis 2 stehenden Zugteil an. Kö 0009 wurde erst im Mai 1931 in Dienst gestellt und im August 1935 bereits wieder ausgemustert.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rangieren in Fürstenau

 

Verladeanlage für Kohle aus Kübelwagen an der Weser in Nordenham.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Kohlenverladeanlage

 

24 053 (Bw Ulm) verläßt mit einem Güterzug den Doppeltunnel unter der Stuttgarter Straße in Ulm in Richtung Stuttgart. Der Tunnel wurde im Zuge der 1932 begonnen Elektrifizierung Augsburg—Stuttgart aufgelassen. (1930) <i>Foto: RVM</i>
24 053 bei Ulm

 

elT 1900 b/a (ab 1941 ET 11 01) in seiner creme/roten Originalfarbgebung auf Werksprobefahrt im Bahnhof Geislingen an der Steige. (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
elT 1900 auf Probefahrt (1)

 

Der Ruhrschnellverkehr war ein System aus schnellen, dampfgeführten Nahverkehrszügen, die ab 1932 in einem Taktfahrplan die wichtigsten Strecken des heutigen Ruhrgebietes befuhren. Es ist somit als Vorgänger der heutigen S-Bahn Rhein-Ruhr zu bezeichnen. Hier fährt 38 2142 (Bw Dortmund Hbf) mit dem Ruhrschnellverkehrszug R 2934 in Angermund zwischen Duisburg und Düsseldorf ein. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 2142 in Angermund

 

Die Berliner S-Bahn verfügte 17 Triebwagenzüge der Bauart "Bernau". Hier im Bw Hundekehle steht an der Spitze einer Zugeinheit elT 3042, der ab 1941 als ET 169 010a im Einsatz war. Das Fahrzeug wurde noch in die U-Bahn Typ EIII/2 1856 (BVB 102 056) umgebaut und am 30.11.1966 vom Bestand abgesetzt. Hierzu folgende Ergänzung: Das gezeigte Fahrzeug wurde nicht direkt in einen U-Bahn-Wagen umgebaut. Dies war die in den 1960er Jahren in der DDR übliche Sprachregelung, die sich durch zahlreiche Veröffentlichungen zieht. In der DDR war es durch RGW-Vorgaben nicht zulässig, Neubauwagen für U-Bahnen herzustellen. Die Triebwagen der Baureihe ET 169 wurden bereits ab Mitte der 1950er Jahren durch Tausch der Fahrmotoren, Drehgestelle, Steuerungen und andere Bauteile technisch an die Baureihe ET 165 angeglichen, um die Wartung zu vereinheitlichen. Nachdem Mauerbau 1961 ging das Verkehrsaufkommen der S-Bahn etwas zurück, nun waren die recht schweren und langen Triebwagen der rekonstruierten Baureihe ET 169 entbehrlich und konnten ausgemustert werden. Für die Ostberliner Großprofil-U-Bahnlinie E Alexanderplatz—Friedrichsfelde wurden aber Fahrzeuge benötigt, um die dort fahrenden Kleinprofilwagen mit Zusatzbohlen ("Blumenbretter") freisetzen zu können. Deshalb wurden die rd. 2,95 m breiten S-Bahnwagen buchmäßig in U-Bahnwagen "umgebaut". Tatsächlich wurden aber vollkommen neue U-Bahn-Wagenkästen (2,65 m breit) gebaut und die Fahrmotoren, Drehgestelle Steuerungen und andere Bauteile, die ja eigentlich technisch zur Baureihe ET 165 gehörten, in die neuen U-Bahnwagen umgesetzt. Technisch hat die Baureihe ET 169 nichts mit den U-Bahnwagen zu tun. Später wurden auch S-Bahnwagen der Baureihe ET 165 in weitere U-Bahnwagen "umgebaut". Das genannte Ausmusterungsdatum aus dem Jahr 1966 bezieht sich auf den Lebenslauf des S-Bahnwagens, die U-Bahnwagen liefen noch bis nach dem Mauerfall und wurden ab 1994 abgestellt. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 169 Bauart Bernau (2)

 

Speziell für die steigungsreiche Strecke von Freilassing nach Berchtesgaden stellte die Reichsbahn insgesamt acht Lokomotiven der Baureihe E 44¹ in Dienst. Durch den serienmäßigen Weiterbau der Baureihe E 44 mussten die Maschinen 1938 in die Baureihe E 44.5 eingruppiert werden. Hier präsentiert sich E 44 105 am Lokschuppen ihrer Heimatdienststelle Bw Freilassing, in der sie vom 30.06.1933 (ab 1938 als E 44 505, ab 1968 als 144 505-5) bis zur Ausmusterung am 25.09.1983 beheimatet war. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 44 105 in Freilassing

 

Bestens ausgeleuchtet steht 13 530 im Bw Posen Hbf, wo sie auch das Kriegsende erlebte. Sie kam erneut in den Bestand der PKP, wurde in Pd5-21 (neu) umgezeichnet und am 22.04.1952 in Wolsztyn (Wollstein) ausgemustert. Rechts steht bereits die französische Leihlok 230 F 684 zur Ablichtung bereit.  (20.09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 530 in Posen (3)

 

Fototermin mit der Schweriner 38 2119 im Bahnhof Wismar (Meckl).  (1932) <i>Foto: RVM</i>
38 2119 in Wismar

 

Wie man aus dieser Entfernung die Loknummer erkennen konnte, bleibt wohl für immer ein Rätsel Carl Bellingrodts. Jedenfalls soll hier 93 1027 vom Bw Brügge (Westf) die Fischbauchträgerbrücke über die Volme zwischen Scherl und Meinerzhagen überqueren.  (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1027 bei Meinerzhagen

 

89 101 vom Bw Neustadt (Haardt) mit einem Güterzug bei Neustadt (Haardt) - heute: Neustadt (Weinstr). Die ehemalige pfälzische T 3 "70 ORENSBERG" wurde 1889 von Maffei in München gebaut und 1931 ausgemustert.  (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
89 101 bei Neustadt/Haardt

 

99 401 (Orenstein & Koppel, Baujahr 1904) wurde bei der Oberschlesischen Eisenbahn (OSE) als Lok 12 in Dienst gestellt. Die OSE schuf ab 1851 ein ausgedehntes Netz von Schmalspurbahnen in der Spurweite von 785 mm zur Erschließung des oberschlesischen Industriereviers, das in seiner Blütezeit eine Ausdehnung von mehr als 200 km umfasste. Bis 1904 war die private OSE vom preußischen Staat übernommen und der KED Kattowitz zugeteilt worden. Lok 12 wurde daraufhin in "114 Kattowitz", 1922 in "114 Oppeln" und schließlich 1926 in 99 401 umgezeichnet. Heimat-Dienststelle war bis zur Ausmusterung im August 1933 der Lokbf Karf. Das Bild entstand zuvor in der Nebenwerkstatt Roßberg. (1933) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
99 401 in Beuthen

 

Lokwechsel in Görlitz. 17 222 vom Bw Cottbus setzt an den E 176 aus Glatz, der von Waldenburg-Dittersbach bis Görlitz mit einer Ellok bespannt war. Nach 208 km Fahrt wird sie den Görlitzer Bahnhof in Berlin erreichen.  (07.1937) <i>Foto: Privatfoto</i>
17 222 in Görlitz

 

1941 lieferte Henschel mit der Fabriknummer 25.000 eine durch die kompakte Technik des Dampfmotors möglich gewordene voll verkleidete Versuchslok mit Einzelachsantrieb ab. Bei den ersten Probefahrten der Lok gelang dieser Schnappschuss bei Treysa, heute würde man sagen, ein "Erlkönig-Abschuss". Dies ist eine gängige Bezeichnung für einen Prototyp, den die Hersteller versuchen, noch geheim zu halten. (05.12.1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
19 1001 bei Treysa

 

Gleiskraftwagen der Bahnmeisterei Elberfeld-Steinbeck in Elberfeld Hbf - heute: Wuppertal Hbf. Der Bahnmeister war hier sehr luxuriös unterwegs. Bei dem Auto handelt sich um einen Mercedes 15/79/100 Typ400 Pullman oder einen 24/199/140 Typ 630 Pullman, auf jeden Fall ohne Kompressor, also mit 70 oder 100 PS Motorleistung und obenliegender Nockenwelle (OHC). Beachtenswert sind auch die Schienenräumer aus (stufenlos regelbaren) Reisigzweigen sowie die Sandstreueinrichtung des Fahrzeugs vor der Hinterachse. (1924) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gleiskraftwagen

 

17 272 (Bw Koblenz Moselbf) vor E 298 unterhalb der Erpeler Ley (zwischen Königswinter und Linz/Rhein). Der Zug hat gerade die im Bild nicht mehr sichtbare Remagener Rheinbrücke (Ludendorffbrücke) passiert, die eine Verbindung zwischen der rechten und linken Rheinstrecke durch den Erpeler Tunnel herstellte. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 272 bei Erpel

 

Die Brücke von Remagen, deren Name zur Zeit ihres Bestehens Ludendorff-Brücke lautete, verband die linke Rheinstrecke bzw. Ahrtalbahn bei Remagen mit der rechten Rheinstrecke bei Erpel. Die Brücke wurde im Ersten Weltkrieg aus militärstrategischen Gründen errichtet und spielte in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in Deutschland eine wichtige Rolle: Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Walter Model auf die rechte Rheinseite sollten alle Rheinbrücken gesprengt werden. Amerikanische Truppen unterbrachen die Sprengkabel zur Ludendorffbrücke und vereitelten damit ihre Sprengung. Damit hatten die US-Truppen ab dem 7. März 1945 einen Rheinübergang. Von deutscher Seite wurde vergeblich versucht, die Brücke noch aus der Luft zu zerstören. Aufgrund von Beschädigungen durch einen vorausgegangenen, zunächst gescheiterten Sprengversuch deutscher Truppen stürzte die Brücke am 17. März 1945 schließlich ein. Weil die Verkehrsstrecke nach dem Krieg nur noch geringe Bedeutung hatte, wurde sie nicht wieder aufgebaut. Auf der rechten Rheinstrecke dampft ein Güterzug mit einer pr. G 10 vorbei. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Brücke von Remagen (2)

 

Eine pr. G 8.2 (Baureihe 56.20) überquert das Boberviadukt bei Bunzlau in Niederschlesien. Das 489 m lange Viadukt wurde 1846 als Teil der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn zwischen der preußischen Hauptstadt Berlin und der schlesischen Provinzhauptstadt Breslau eröffnet. Es wurde vom Bunzlauer Architekten Friedrich Engelhardt Gansel entworfen, der seine Pläne an das Vorbild römischer Aquädukte anlehnte. Der Bau der Anlage dauerte zwei Jahre. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Viadukt von sich zurückziehenden Wehrmachtstruppen gesprengt und später vorbildgetreu wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau dauerte 8 Jahre, die Wiederinbetriebnahme erfolgte am 30.09.1953. (1937) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Pr. G 8.2 bei Bunzlau

 

05 001 war eine der letzten Lokomotiven, die Borsig im Werk Berlin-Tegel baute. Ihre Kesselprobe war am 23. November 1934. Die Reichsbahn nahm sie am 8. März 1935 offiziell in Betrieb. Die Übergabe der Lok wurde seinerzeit von den Medien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Nach den ersten Erprobungsfahrten wurde sie nach Nürnberg überführt, wo sie im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahn" vom 14. Juli bis 13. Oktober gezeigt wurde. Sie nahm auch an der großen Reichsbahn-Fahrzeugparade vom 8. Dezember 1935 teil.  (10.1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Bau von 05 001

 

Blick auf den Lokschuppen des Bw Saalfeld (Saale) mit 38 1635, 38 1877, 91 1441, 38 1650, 58 1388, 57 3483 und 93 1257. In die gesellige Runde der Saalfelder Loks hat sich die Geraer 38 1877 als Wendelok gemogelt. Der Ringlokschuppen wurde 1970 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.  (07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Saalfeld (1)

 

38 2270 (Bw Essen Hbf) vor dem Ruhrschnellverkehrszug P 3308 nach Wuppertal bei Neviges. Die Fahrleitung neben der Strecke gehört zum 600 Volt-Niederbergnetz der Bergischen Kleinbahnen.  (15.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2270 bei Neviges

 

Angeblich fährt hier 38 1015 mit P 1285 in Richtung Köln aus Remagen heraus - wenn sie nicht schon 1928 ausgemustert worden wäre. Vielmehr handelt es sich um eine P 8 mit einer Ordnungsnummer über 2000. (27.03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
P 8 in Remagen

 

38 1552 (Bw Langerfeld) fährt mit dem E 59 (Aachen – Köln – Hagen/Westf) durch Haspe.  (28.03.1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1552 in Haspe

 

38 2979 (Bw Hagen-Eckesey) vor P 1251 im Lennetal bei Werdohl.  (03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2979 bei Werdohl

 

17 022 (Bw Osnabrück Hbf) passiert mit E 378 die Signale der Blockstelle Martfeld in Schwelm.  (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 022 bei Schwelm

 

86 199 (Bw Steinbeck) mit dem aus zwei vierachsichen Abteilwagen gebildeten P 3625 auf dem Weg von Lennep nach Wuppertal bei Lüttringhausen. (19.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 bei Lüttringhausen

 

38 4027 (Bw Düsseldorf Abstellbahnhof) begegnet bei Gruiten (nahe Wuppertal) dem ersten deutschen Trolleybus. Die Begegnung hat real allerdings nie stattgefunden. Das Bild ist eine gut gemachte Collage des Fotografen, bei der bei genauem Hinsehen einige Details auf der Strecke blieben, wie z.B. die Pufferteller der Lok. (09.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 4027 bei Gruiten

 

39 166 (Bw Arnstadt) auf dem Weg nach Oberhof (Thür) bei Gehlberg.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 166 bei Gehlberg

 

17 008 (Bw Düsseldorf Abstellbf) fährt mit E 378 in Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf) ein. Ein halbes Jahr später wurde die Lok ausgemustert. Das RAW Brandenburg West richtete sie als Anschauungsobjekt mit einer aufgeschnittenen Seite her. Am 11. März 1935 wurde sie im Verkehrsmuseum in Berlin auf elektrisch betriebenen Laufrollen aufgestellt. Seit Oktober 1987 befindet sie sich im Verkehrs- und Baumuseum Berlin. (19.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 008 in Wuppertal

 

Die fast fabrikneue Osnabrücker 03 122 vor D 94 in Wuppertal-Unterbarmen.  (08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 122 in Wuppertal

 

18 105 vom Bw Ulm vor E 386 (Ulm – Donaueschingen) vor eindrucksvoller Kulisse im Donautal bei Hausen i Tal. (24.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 105 im Donautal

 

38 1144 vom Bw Dieringhausen mit P 1146 auf der Volmebrücke bei Schalksmühle. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1144 bei Schalksmühle

 

Auf der geländerlosen Drehscheibe am Hafenbahn-Lokschuppen präsentiert sich 91 116 (Bw Bremen-Walle) mit zaghafer Reichsbahnbeschriftung. Die preußische T 9² wurde am 1. Oktober 1930 von der Bremer Hafenbahn übernommen aber schon 1932 wieder ausgemustert. Der Staat Bremen erwarb die Lok (Borsig, Baujahr 1898; zuletzt "7215 Essen") 1922 von den Reichseisenbahnen und reihte sie bei der Hafenbahn als Lok Nr. 2 ein.  (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
91 116 in Bremen

 

91 1217 + 93 501 (beide vom Lokbf Schmalkalden) vor P 1835 auf dem Schmalkaldetalviadukt bei Kleinschmalkalden auf der Strecke Schmalkalden—Kleinschmalkalden. (10.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
91 1217 + 93 501 in Thüringen

 

93 896 (Bw Lennep) überquert mit P 1025 nach Radevormwald die Wupperbrücke bei Dahlerau auf der Strecke Barmen-Rittershausen—Radevormwald. (09.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 896 bei Dahlerau

 

Auf der rechten Rheinstrecke bei Kaub führt 03 054 vom Bw Emmerich den D 164 südwärts.  (07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 054 bei Kaub

 

17 121 (Bw Deutzerfeld) vor P 1255 nach Köln-Deutz nördlich von Andernach. (03.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 121 bei Namedy

 

38 2141 (Bw Hagen Gbf) verlässt mit einem Güterzug den Bahnhof Haspe. Die Industriekulisse mit den Klöckner Stahlwerken wie auch der gesamte Bahnhof Haspe sind heute komplett verschwunden.  (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2141 in Haspe

 

Die noch fast neue 86 199 des Bw Steinbeck überquert mit N 5385 auf dem Weg nach Radevormwald die Wupperbrücke kurz nach dem Bahnhof Oehde. Rechts an der Brücke steht das Einfahrsignal vom Bahnhof, der heute längst verschwunden ist. (03.03.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 in Wuppertal (3)

 

Eine preußische P 8 (Baureihe 38.10) überquert mit einem Personenzug nach Kassel die 167 m lange und 30 m hohe Fuldatalbrücke bei Kragenhof. Nachdem die Brücke im April 1945 gesprengt wurde, entstand zwischen 1947 bis 1949 an gleicher Stelle eine neue stählerne Fachwerkbrücke. Mit dem Bau der Schnellfahrstrecke Hannover—Würzburg wurde hinter dieser Brücke eine weitere 250 m lange Fuldatalbrücke Kragenhof gebaut. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Fuldabrücke Kragenhof (1)

 

Eine preußische P 10 (Baureihe 39) überquert mit einem Personenzug nach Kassel die 167 Meter lange und 30 Meter hohe Fuldatalbrücke bei Kragenhof, die im April 1945 gesprengt wurde. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Fuldabrücke Kragenhof (2)

 

Von einem Rangierunfall im RAW Berlin-Schöneweide war der S-Bahnwagen Nr. 5193 der Bauart Oranienburg maßgeblich betroffen. Dabei riß der Wagen vom übrigen Zugverband ab, wie an der abgebrochenen Kupplung unschwer zu erkennen ist. Das 1926 vom wagenbaulichen Hersteller Königsberg gebaute Fahrzeug erhielt ab 1930 die Fahrzeug-Nr. 5042 und wurde ab 1942 las EB 168 012 bezeichnet. 1964 wurde er zum U-Bahnwagen umgebaut. (1928) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (48)

 

Der S-Bahn Wagengarnitur (Steuerpassviertel) elS 5193/elT 3221 stand im RAW Berlin-Schöneweide eine Rangierfahrt mit 92 903 im Weg. (1928) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (49)

 

Unfall zwischen einem S-Bahnzug und einer Rangierabteilung mit 92 903 (Bw Berlin-Rummelsburg) im RAW Berlin-Schöneweide. Durch unzeitige Weichenstellung lief der Steuerpassviertel elS 5193/elT 3221 der Rangierabteilung in die Quere, entgleiste und riss schließlich vom Zugverband (im Vordergrund stehend) ab. Der Hilfszug mit einer 93er ist bereits eingetroffen und schon zugange. (1928) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (50)

 

Blick in das RAW Niederschöneweide (ab 25.07.1929 RAW Berlin-Schöneweide). Im Geschirr des 30 t-Krans der Fa. Ardelt aus Eberswalde hängt gerade Triebwagen "2072 Berlin" (ab 1930 elT 3006) des Versuchszuges B vom Waggonbau Uerdingen aus dem Jahr 1922. Darunter wird der fabrikneue elT 2582 zusammengebaut und für die Abnahme vorbereitet. Bis zu seiner Ausmusterung 1995 lief er noch unter folgenden Nummern: ab 1930 als elT 3504; ab 1941 als ET 165 421; ab 1970 als 275 491-9 und ab 1992 als 475 068-3. (1928) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (51)

 

Das RAW Niederschöneweide (ab Juli 1929 RAW Berlin-Schöneweide, heute Hauptwerkstatt Berlin-Schöneweide) wurde am 15. Oktober 1927 in Betrieb genommen und dient seitdem der Fahrzeugwartung des Wagenparks der Berliner S-Bahn im Rahmen von größeren Fristarbeiten, Umbauten und Modernisierungen. Ab Dezember 1927 wurden regelmäßig aus den verschiedenen Fertigungsbetrieben die ersten Stadtbahn-Serienfahrzeuge der späteren Baureihe ET 165 zwecks Einbau der elektrischen Ausrüstung nach Niederschöneweide überführt. Blick in die große Montagehalle auf neu angelieferte Fahrzeuge, links wird gerade elT 2525 zusammenmontiert.  (1928) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (52)

 

Ein S-Bahnzug vor der Kulisse des fast 150 m hohen Berliner Funkturms mit dem davorliegenden Messegelände in Charlottenburg. (1937) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (53)

 

Der D 192 (Breslau Freib Bf – Görlitz – Berlin Görl Bf) verlässt mit preußischen Elloks der Serien EP 247-252 und EP 236-246 den Hauptbahnhof in Hirschberg (Schlesien). 1926 wurden die Maschinen in die Baureihe E 50.4 und E 50.3 eingruppiert. Das markante Haus links im Bild beherbergte neben einem Colonialwarenladen auch das "Gasthaus zum Schwan" an der Ecke Bolkenhainer-/ Bober Straße. Die Originalvorlage befand sich im Auflösezustand, sodass versucht wurde, wenigstens über eine digitale Kopie die Rarität zu retten. (1924) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 50.4 + E 50.3 in Hirschberg

 

E 06 03 (Bw Leipzig Hbf West) fährt mit einem Personenzug aus Dessau kommend an der alten Wollkämmerei in Leipzig vorbei in Richtung Hauptbahnhof. In der Nacht vom 3./4. Dezember 1943 wurde sie bei einem Luftangriff in Leipzig Hbf durch Bombentreffer schwer beschädigt und am 08.04.1944 ausgemustert. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 06 03 in Leipzig

 

E 17 102 (Bw Ulm) präsentiert sich nach ihrer ersten HU im RAW München-Freimann. Die Lok war am 12.05.1929 fabrikneu dem Bw Leipzig Hbf West zugeteilt worden, im Juli 1933 wanderte sie nach Süddeutschland zur Rbd Stuttgart. Die Lok stand noch bis 1977 im Dienst, zuletzt beim Bw Augsburg. Leider ist das Bild durch fehlerhafte Kameraeinstellung des Fotografen unvollständig.  (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
E 17 102 in München

 

38 3248 aufgebockt in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Düsseldorf Abstellbahnhof. Die Lok wurde mittels Hebeböcken angehoben, so daß die Radsätze samt Lagern frei wurden. Die Hebeböcke waren motorisiert, konnten aber im Notfall auch mittels Kurbeln und Manneskraft bewegt werden. (23.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Ausachsen

 

39 023 überquert mit D 137 (Amsterdam – Dresden) die Elbebrücke in Dresden. Die Lok war erst im November 1928 vom Bw Kassel Bahndreieck zum Bw Dresden-Altstadt umgesetzt worden.  (1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
39 023 in Dresden (1)

 

Der Akkutriebwagen 597/598 (Bw Kettwig) erhält als Sonderzug im Bahnhof Kettwig den Abfahrauftrag nach Essen. Am Nachbargleis läuft eine P 8 aus Düsseldorf kommend in den Bahnhof ein. Der Doppeltriebwagen vom Typ A 8 (Wegmann/Kassel, Baujahr 1927) wurde 1941 in ETA 179 003 a/b umgezeichnet und war noch bis 1960 im Einsatz. Der Bahnhof wird heute von der Ruhrtalbahn Düsseldorf—Kettwig—Essen (S 6) bedient.  (1930) <i>Foto: RBD Essen</i>
AT 597/598 in Kettwig

 

39 040 vom Bw Göttingen P mit D 74 (Altona – Cassel) bei Hannover-Wülfel.  (1924) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 040 bei Hannover

 

Das seltene Bilddokument mag die Qualität verzeihen: 93 368 vom Bw Meseritz (Rbd Osten) mit einem Personenzug auf der Strecke Meseritz—Reppen bei Zielenzig (poln. Sulecin).  (1930) <i>Foto: Privatfoto</i>
93 368 bei Zielenzig

 

99 022 vom Bw Oldenburg (Oldb) Hbf am Ostanleger (Fährhafen) der Insel Wangerooge. Zusammen mit 99 021 erfolgte im August 1942 der Abtransport an die Ostfront zum Einsatz auf der Schmalspurbahn Ochotschewka—Kolpny bei Kursk. Beide Loks verblieben im Osten und wurden daraufhin im Juli 1945 von der RBD Münster als Kriegsverlust vom Lokbestand abgesetzt.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
99 022 auf Wangerooge (2)

 

Der Grunewalder SVT 137 153 a/b/c - Bauart "Leipzig" - unterwegs als FDt 45 "Fliegender Schlesier" (Berlin Stadtbahn—Breslau—Beuthen/0S) in der Saganer Heide zwischen Guben und Sagan. (1936) <i>Foto: RVM</i>
SVT 137 153 in Schlesien

 

Überquerung der Oder bei Krappitz (heute: poln. Krapkowice) an der privaten Neustadt-Gogoliner Eisenbahn (NGE) in Oberschlesien. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Oderbrücke Krappitz

 

74 430 (Bw Lennep) fährt mit P 1023 am Freibad von Halver an der Strecke Wipperfürth—Anschlag—Oberbrügge vorbei. (08.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 430 bei Halver

 

Baumblüte am Rhein: 55 2761 unterwegs auf der rechten Rheinstrecke bei Osterspai - ein Motiv aus dem bekannten "Reichsbahnkalender". (1932) <i>Foto: RVM (Below)</i>
55 2761 bei Osterspai

 

Mit einem langen Personenzug rollt die Betzdorfer 38 2976 mühelos durch das Siegtal dem Bahnhof Rosbach (Sieg) entgegen. (1934) <i>Foto: Dr. Klaer</i>
38 2976 bei Rosbach (Sieg)

 

58 524 (Bw Heilbronn Hbf) auf der Fahrt von Heilbronn nach Crailsheim vor der Stadtkulisse von Waldenburg/Württ im Hohenloher Land.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
58 524 bei Waldenburg (Württ)

 

Die Werklok 928 01/2 verlässt als letzte im RAW Dortmund ausgebesserte Lok die Werkhallen an der Huckarder Straße. Eigentümer und Identität der preußischen T 9³ sind nicht geklärt. Die Lokausbesserung wurde am 3. Juni 1930 offiziell eingestellt, es verblieb noch die Wagenabteilung bis zur endgütigen Schließung. Am 1. August 1930 ist das RAW Dortmund stillgelegt worden. Die bisher als Betriebsabteilung Witten angeschlossene Weichenwerkstatt wurde fortan wieder zum RAW Witten erhoben und regelte die Abwicklung. Die Belegschaft wechselte überwiegend nach Witten, die Unterhaltung der Lokomotiven übernahm das RAW Schwerte (Ruhr).  (14.05.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Letzte Lok im RAW Dortmund

 

An der Brücke über die Zacken oberhalb von Petersdorf (Riesengeb) ist elT 1822 a/b mit Steuerwagen als E 147 auf der "Zackenbahn" nach Ober Schreiberhau unterwegs. Seit Juni 1935 ist der Triebwagen beim Bw Breslau Freiburger Bf stationiert. Später dem Bw Regensburg zugeteilt, wurde er 1941 in ET 25 008 a/b umgezeichnet.  (14.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
elT 1822 im Riesengebirge

 

Ländliche Idylle in Schlesien an der Hauptstrecke Hirschberg (Riesengeb)—Waldenburg-Dittersbach. Eine Triebwageneinheit mit Steuerwagen und elT 1824 befindet sich auf der Fahrt nach Breslau Freiburger Bahnhof bei Jannowitz (Riesengeb). Im Juli 1935 wurde elT 1824 a/b fabrikneu dem Bw Breslau Freiburger Bf zugeteilt, im Herbst 1936 aber an die Rbd Stuttgart abgegeben. 1941 erfolgte die Umzeichnung in ET 25 010 a/b.  (11.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
elT 1824 bei Jannowitz

 

Seit 1935 waren fünf elT 18 (ab 1941 Baureihe ET 25) beim Bw Breslau Freiburger Bahnhof beheimatet. Sie verkehrten auf der Relation Breslau Freiburger Bf—Hirschberg (Riesengeb) und von dort aus weiter als Flügelzüge nach Krummhübel und Polaun. Nur eineinhalb Jahre währte der Einsatz in Breslau, schon Ende 1936 folgte die Ablösung durch leistungsstärkere elT 13 (später ET 31). Das Bild zeigt elT 1821 b/a (ET 25 007) während einer Probefahrt in Schlesien. Im Juni 1935 wurde das Fahrzeug der Rbd Breslau übergeben.  (06.1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
elT 1821 auf Probefahrt

 

Lokparade zum 1. Mai 1933 vor dem Ringlokschuppen 2 (Westseite) des Bw Leipzig Hbf West. Mit zeitgemäßer Mai-Beflaggung haben sich 89 7278 (Bw Leipzig Hbf West), 74 875 (Bw Merseburg) und die beiden Saalfelder 38 2567 und 38 2934 eingefunden. Interessanterweise besitzt keine der Loks eine elektrische Beleuchtung. Die drei großen Petroleum-Laternen an der T 3 sind sicher für das Foto zusammengesucht worden, da im Verschub normalerweise nur eine Laterne geführt wurde.  (01.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
Feiertag in Leipzig

 

01 021 war nach der Abnahme am 22.05.1928 durch das RMA Berlin 3 fabrikneu dem Bw Berlin Lehrter Bf zugeteilt worden. Inzwischen beim Bw Berlin Anhalter Bf beheimatet, steht sie an der markanten Besandungsanlage System Keller im Wende-Bw Leipzig Hbf West. Am 19.08.1966 wurde sie beim Bw Köln-Deutzerfeld ausgemustert.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
01 021 in Leipzig

 

Die beiden Kuppeln der Großmarkthalle in Leipzig dienten oft als Hintergrund der von Werner Hubert im Bw Leipzig Bayerischer Bf gefertigten Porträtaufnahmen. Auch 36 934 ließ er fotogen am südlichen Ringlokschuppen aufstellen. (02.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
36 934 in Leipzig (2)

 

Die bestens gepflegte 36 993 steht vor dem heimischen Ringlokschuppen im Bw Leipzig Hbf Süd in Fotoposition. Die sächsische VIII V2 wurde 1901 von Hartmann in Chemnitz gebaut, nach dreißig Dienstjahren verschwand sie 1931 wieder aus den Bestandslisten. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
36 993 in Leipzig

 

Die Friedberger 43 019 mit einem Durchgangsgüterzug (Dg) auf der Dillstrecke bei Dillenburg. Die Lok ist mit Riggenbach-Gegendruckbremse ausgerüstet und noch mit den schmalen Windleitblechen am Schornstein unterwegs, die sie 1930 versuchsweise beim Bw Mannheim Rbf erhalten hatte. 43 019 wurde im März 1928 fabrikneu dem Bw Weißenfels zugeteilt, beim Bw Friedberg (Hess) war sie von Dezember 1933 bis Mai 1941 im Einsatz. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
43 019 bei Dillenburg

 

55 2255 (Bw Rostock) mit einem Nahgüterzug bei Bad Sülze. Während die Bahnstrecke 1946 Opfer der Reparationsleistungen an die UdSSR wurde, zählen heute Windmühle und Stadtkirche zu den Wahrzeichen der Stadt Bad Sülze. (05.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 2255 bei Bad Sülze

 

92 883 (Bw Vohwinkel) mit P 685, der über die "Korkenzieherbahn" von Vohwinkel über Gräfrath (Kr Solingen), Wald, Solingen Nord nach Ohligs verkehrte. Interessant ist auch die Zugbildung aus jeweils einem Post-, Gepäck- und C3i-Personenwagen. Die Aufnahme entstand in Höhe des Verschiebebahnhofs Vohwinkel, wo die eingleise Nebenbahn von der Hauptstrecke Elberfeld—Düsseldorf/Köln abzweigte. Der Personenzugverkehr wurde offiziell bereits am 2. November 1942 hier eingestellt. (06.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
92 883 in Wuppertal

 

Blick vom Waldweg Eichicht - Breternitz ins Saaletal nach Eichicht (Saale), heute Kaulsdorf. Vermeintlich E 44 093 (Bw Bamberg) verlässt mit P 381 nach Saalfeld (Saale) gerade den Bahnhof. Über die Straßenbrücke führt die Saalfelder Straße, die heutige Bundesstraße 85. (03.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Blick ins Saaletal b. Eichicht

 

Die Hirschberger E 90 51 ist mit N 9742 auf der "Zackenbahn" im schlesischen Riesengebirge bei Mittel Schreiberhau unterwegs. Die im September 1919 als EG 551/552 bei der Betriebswerkmeisterei (Bwm) Dittersbach in Betrieb genommene Lok wurde gemäß RVM-Verfügung 32 Fuv 239 vom 10. November 1942 ausgemustert.  (13.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 90 51 b. Mittel Schreiberhau

 

17 107 (Bw Koblenz Hbf) vor D 120 an den Weinbergen der Bopparder Hamm. Kurze Zeit später wurde die Maschine als Bremslok zur Lokversuchsanstalt nach Grunewald abgegeben.  (25.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 107 bei Boppard

 

Seit der Eröffnung der Höllentalbahn stellte die Strecke durch Steigungen von bis zu 55 Promille die Eisenbahn vor extreme Herausforderungen. Um die Leistungsfähigkeit der Strecke zu erhöhen, entschloss sich die Reichsbahn im Jahr 1934 zur Elektrifizierung. Allerdings sollte dabei nicht die übliche Spannung von 15 kV, 16 2/3 Hz zur Anwendung kommen, sondern es wurde ein Versuchsbetrieb mit 20 kV und 50 Hz eingerichtet. Gleichzeitig wurden vier verschiedene Test-Lokomotiven bestellt, die sich alle sowohl im mechanischen als auch im elektrischen Teil unterschieden. Während drei Loks vom Lokkasten her an die Serien-E 44 angelehnt waren, entsprach die äußerliche Ausführung der E 244 01 weitgehend der Baureihe E 44.5. Am 18. Juni 1936 wurde der elektrische Betrieb auf der Höllentalbahn aufgenommen. E 244 01 vom Bw Freiburg (Breisgau) Pbf ist hier mit einem beachtlich langen Personenzug im Bahnhof Bärental (Feldberg) angekommen. Der Bahnhof wurde im Januar 1940 in Feldberg-Bärental umbenannt.  (12.1936) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
E 244 01 in Feldberg-Bärental

 

Die Triebwagen der Baureihe ET 51 wurden Anfang der 1930er Jahre speziell für den Einsatz im schlesischen Netz konstruiert. Die Linke-Hofmann-Busch-Werke in Breslau fertigten den mechanischen Teil, für die Lieferung der elektrischen Komponenten waren die BBC und eine Liefergemeinschaft aus AEG und Siemens-Schuckert (WASSEG) verantwortlich. Im Jahr 1934 wurden vier Einheiten aus Trieb-, Bei- und Steuerwagen an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert. Das Bild zeigt elT 1703 mit den dazugehörigen Bei- und Steuerwagen (elB 2503, elS 2353) kurz vor der Auslieferung auf dem Werkhof in Breslau-Schmiedefeld, bereits mit der Anschrift "Heimat Breslau Freib Bf" versehen. Ab März 1934 war das Bw Breslau Freiburger Bf erste Heimatdienststelle. 1941 in ET 51 03 (EB 51 03, ES 51 13) umgezeichnet, gelangte die Fahrzeugeinheit im Frühjahr 1945 zum Bw Leipzig Hbf West. Von der SMA beschlagnahmt, wurde sie 1946 als Reparationsgut in die Sowjetunion abtransportiert und dort verschrottet.  (03.1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
elT 1703

 

Die fabrikneue 01 1088 vom Bw Dresden-Altstadt erklimmt kurz vor 9 Uhr mit dem D 125 (München – Dresden – Beuthen/OS) in der Dresdener Heide die Rampe bei Klotzsche. Sie wird den Zug über 270 km bis Breslau bespannen.  (07.1940) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 1088 bei Klotzsche

 

17 214 (Bw Köln Bbf) mit P 512 zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Gruiten.  (08.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 214 bei Wuppertal

 

Die beiden Lokomotiven der Baureihe 06 der Firma Krupp wurden 1939 als die leistungsfähigsten, größten und schwersten Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn mit der Achsfolge 2'D2' in Betrieb genommen. Wegen des beginnenden Zweiten Weltkriegs gab es aber keinen Bedarf an weiteren Schnellzugloks, so blieben sie Einzelstücke. Die Loks neigten in engen Weichenbögen zu Entgleisungen und bei den Kesseln zu Rißbildungen, Rohrlaufen und abgerissen Stehbolzen. Im Betrieb konnten sie daher nicht überzeugen. Beide Maschinen verblieben 1945 schadhaft bei der DB, die kein Interesse an den Loks hatte und sie 1951 ausmusterte. Die seltene Betriebsaufnahme zeigt 06 001 vom Bw 1 Frankfurt (Main) im Frühjahr 1942 in Würzburg Hbf.  (02.1942) <i>Foto: Anton Demling</i>
06 001 in Würzburg

 

E 04 07 vom Bw Leipzig Hbf West mit einem Personenzug nach Leipzig am Posten 115 zwischen Schkeuditz und Lützschena. Das Bahnwärter-Wohnhaus des Schrankenpostens steht rechts von der Strecke. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 04 07 bei Schkeuditz

 

18 418 präsentiert sich im Heimat-Bw München Hbf, im Hintergrund links ist die Rückseite vom Ringlokschuppen "Haus 3" und die Hunt'sche Großbekohlungsanlage im Bildanschnitt zu sehen. Die Lok wurde von Maffei als bayerische S 3/6 "3623" mit Windschneidenführerhaus und geraden Kamin ausgeliefert und im Juli 1911 bei der Betriebswerkstatt München I in Betrieb genommen. Nach einem Zwischenspiel beim Bw Nürnberg Hbf war sie ab 05.05.1931 erneut in München stationiert. Am 18.01.1936 erfolgte die Abgabe an das Bw Treuchtlingen, wo sie am 28.04.1949 von der RBD München ausgemustert wurde.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 418 in München

 

18 506 vom Bw Lindau vor D 92 (Nürnberg – Augsburg – Lindau) bei Hergatz. Hinter dem Gepäckwagen läuft ein ABC-Kurswagen der Reichsbahn von Breslau nach Zürich, an fünfter Stelle der Speisewagen Nürnberg – St. Margrethen, die in Lindau auf den D 72 umgestellt wurden. Der Zug führte im Sommer zudem einen Schlafwagen von Berlin nach Chur. (09.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 506 bei Hergatz

 

Für den Henschel-Wegmann-Zug war eine zweite Schnellfahrlok erforderlich, da bei Ausfall der 61 001 eine Lok der Baureihe 01 einspringen musste. Die Reichsbahn gab daher 61 002 als zweite Stromlinien-Tenderlok für 175 km/h in Auftrag, jedoch in der Ausführung 2'C'3 h3. Durch das Drillings-Triebwerk wurde eine bessere Laufruhe erreicht, das dreiachsige Nachlauf-Drehgestell ermöglichte das Mitführen größerer Vorräte. Kleine Windleitbleche auf dem Kessel am Schornstein verliehen der Lok ein schnittiges Aussehen. Die aufwendige Farbgebung (beige-violett-grau) wurde analog der 61 001 beibehalten. Als Werkabnahme gilt die Anschrift am linken Puffer "Anstrich 10.6.39". Die inzwischen zwei Jahre alte Lok präsentiert sich im Heimat-Bw Dresden-Altstadt.  (29.05.1941) <i>Foto: Werner Hubert</i>
61 002 in Dresden (1)

 

Die neu gegründete Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veranstalteten vom 21.09. bis 05.10.1924 im Verschiebebahnhof Seddin (und in der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg) eine sowohl in Deutschland als auch international stark beachtete Ausstellung zum Stand der Eisenbahntechnik. Auf der Stand-Nr. 328 befand sich vom Aussteller AEG Berlin die nagelneue "EP 215", die spätere E 42 15. (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Ausstellung Seddin 1924 (1)

 

Die Schienenfahrzeughersteller präsentierten ein knappes Jahr nach überstandener Inflation die damals modernsten Entwicklungen der deutschen Schienenfahrzeug- und Zulieferindustrie. Sie repräsentierten in vielen Fällen weltweites Spitzenniveau und markierten nicht selten die Entwicklungtendenzen für die nächsten Jahre. Auf Stand-Nr. 324 war die bayr. "EP2 20006" von Brown, Boweri & Cie, Mannheim, die spätere E 32 06, vertreten. Links folgt auf Stand-Nr. 325 "Breslau 578" (spätere E 92 78) von Siemens-Schuckert Berlin,  (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Ausstellung Seddin 1924 (2)

 

Die Ausstellung in Seddin war täglich von 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet und kostete 1,00 RM Eintritt (Kinder bis 15 Jahren 0,50 RM). Im offiziellen Ausstellungsführer wurde "bei einer flüchtigen Besichtigung" ein Zeitbedarf von 2 Stunden genannt. Auf Stand 323 stand "EP5 21501" von Siemens-Schuckert Berlin, die spätere E 52 01. (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Ausstellung Seddin 1924 (3)

 

Der BC4i-Wagen "31019 Frankfurt", Gattung Pr 23, auch bekannt als "Langenschwalbacher", in einer Werksaufanhme von Westwaggon. (1923) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Langenschwalbacher (3)

 

Der C4ü Pr 23 "32014 Frankfurt", bekannt unter der Bezeichnung "Langenschwalbacher", da er als kurzer Personenzugwagen mit Drehgestellen über­wie­gend auf Stre­cken mit en­gen Ra­dien eingesetzt wurde wie auf der ehemaligen Langenschwalbacher Bahn (Aartalbahn) von Wiesbaden aus. (1924) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Langenschwalbacher (4)

 

An gleicher Stelle wie Detlev Luckmann stand Carl Bellingrodt, als er 40 Jahre zuvor die Altonaer 03 036 vor D 3 nach Berlin am Ausfahrsignal von Aumühle fotografierte. (06.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 036 in Aumühle

 

39 054 vom Bw Wuppertal-Langerfeld befördert den E 65 (Köln – Norddeich) auf halbem Weg zwischen Wuppertal und Hagen (Westf) bei Gevelsberg. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
39 054 bei Gevelsberg

 

Zugkreuzung im Bahnhof Aha auf der Dreiseenbahn im Schwarzwald. Während ein Zug den Bahnhof in Richtung Titisee verlässt, wartet 75 157 vom Bw Freiburg (Breisgau) Pbf noch auf die Abfahrt nach Seebrugg.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Zugkreuzung in Aha

 

Vor der Burg Rheinstein bei Trechtingshausen (seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal) zieht 18 528 (Bw Mainz Hbf) mit FD 264 vorbei. In Bellingrodts Bildverzeichnis erscheint die Aufnahme allerdings unter 18 508 - die war aber beim Bw Würzburg zu Hause.  (08.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 528 bei Trechtingshausen

 

38 1617 - zuvor "2425 Hannover", Baujahr 1914 - gehörte zum Zeitpunkt der Aufnahme zum Bw Hannover. Wo genau die Aufnahme entstand hat der Fotograf nicht vermerkt. (1925) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
38 1617

 

Werner Hubert erwischte die recht abgefahrene preußische T 18 "8938 ESSEN" im Bw Dresden-Altstadt, kurz vor der Abgabe an das Bw Oppeln. Die Lok wurde von Henschel in Cassel im April 1923 an die Rbd Dresden ausgeliefert. Beim Bw Dresden-Altstadt II versah sie den Vorortverkehr, gemeinsam mit Maschinen der Gattung T 14¹ (Baureihe 93.5). Erst nach Überweisung fabrikneuer 93er ab Januar 1925 wurde sie entbehrlich und im Frühjahr 1925 an die Rbd Oppeln abgegeben. An der Lok sind die oben und unten angeschnittenen Pufferteller der verstärkten Stangenpuffer interessant, die es vor dem Übergang auf  Hülsenpuffer nur bei wenigen T 18 gegeben hatte. Wegen der bevorstehenden Umzeichnung trug sie ab Werk nur aufgemalte Anschriften. 1926 wurde die Lok in 78 363 umgezeichnet.  (1925) <i>Foto: Werner Hubert</i>
"8938 Essen" in Dresden

 

Die preußische T 3 - 89 7265 - präsentiert sich auf der geländerlosen Drehscheibe im Heimat-Bw Wilhelmsburg. Auffällig ist die Anbringung der Glocke auf dem Führerhausdach. Das Datum der letzten Bremsuntersuchung "31.12.27" ist am Führerhaus angeschrieben. Im Hintergrund versteckt sich 89 7813, eine preußische T 7.  (03.1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
89 7265 in Hamburg

 

Für den Schiebedienst auf der Geislinger Steige wurde 95 013 im Oktober 1923 fabrikneu dem Bw Geislingen an der Steige zugeteilt. Hier wartet sie mit freundlich lächelndem Bahnpersonal auf den nächsten Einsatz. Im Hintergrund der kleine Lokschuppen des Bw, in typisch württembergischer Fachwerkbauweise. Nach dem Krieg verblieb die Lok bei der DB und machte sich noch bis 1957 im Spessart nützlich.  (1924) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
95 013 in Geislingen

 

Während gerade ein Ausflugsdampfer auf dem Main angelegt hat, dampft eine bayerische S 3/6 vor der Kulisse von Schloß Mainberg östlich von Schweinfurt vorbei.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Am Schloß Mainberg

 

E 04 09 steht vor der Drehscheibe am Lokschuppen 1 des Bw Leipzig Hbf West, dem sie seit 15.06.1933 zugeteilt ist. Auch sie wurde im April 1946 in Leipzig von der SMA beschlagnahmt und trat als Reparatiosleistung den weiten Weg in die Sowjetunion an. Am 5. Dezember 1952 zurückgekehrt, stand sie zunächst im Schadlokpark des Raw Dessau abgestellt. Ende 1956 erfolgte die Generalrepartur (Ersatzinvestition), wobei Rahmenteile der eigentlich zur Ausmusterung vorgesehenen E 04 06 zum Einbau kamen. Nach Fertigstellung wurde E 04 09 am 13.01.1957 dem Bw Magdeburg Hbf zugeteilt. Die zuletzt in Magdeburg-Buckau eingesetzte Lok wurde nach einem Unfall am 15. Dezember 1970 im Mai 1972 zur Ausmusterung freigegeben und diente im Raw Dessau als Ersatzteilspender. Zum 26.09.1975 erfolgte die Absetzung aus dem Schadlokpark. (10.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 04 09 in Leipzig (1)

 

05 003 bei Borsig in Hennigsdorf/Kr Osthavelland. Die Lok wurde als Erprobungsträger mit vorn angeordnetem Führerhaus konzipiert, da man befürchtete, dass die traditionelle Anordnung des Führerhauses hinter dem Kessel die Streckenbeobachtung bei hohen Geschwindigkeiten nicht gewährleisten würde. Dazu wurde die gesamte Lokomotive gedreht, sie lief also mit dem Stehkessel voraus, der Tender befand sich hinter der Rauchkammer. 05 003 erhielt eine Steinkohlenstaubfeuerung. Der Kohlenstaub wurde von einer dampfgetriebenen Turbine mittels einer 14 m langen Leitung vom Tender bis zur Feuerbüchse geblasen. Jedoch gab es immer wieder Probleme, weil der Kohlenstaub unvollständig verbrannte und sich in den Rauchrohren des Kessels ablagerte. Daher wurde 05 003 Ende 1944 auf normale Steinkohlefeuerung umgebaut und lief fortan mit Rauchkammer voraus. Angesichts der fortgeschrittenen Kriegslage wurde ein Umbau mit Stromlinienverkleidung wie bei den Schwesterlokomotiven 05 001 und 002 verworfen und die Maschine im "Normalzustand" am 14. Februar 1945 dem Bw Hamburg-Altona übergeben, wo sie bis Kriegsende gerade einmal 503 km im planmäßigen Betriebsdienst zurücklegte. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
05 003 (6)

 

Blick in die Kölner Hohenzollernbrücke über den Rhein in ihrer Entstehungsbauausführung (1911 - 1945) mit drei nebeneinander liegenden Brückenteilen mit jeweils drei Eisenfachwerkbögen (Durchfahrtöffnungen) in Längsrichtung mit vier Eisenbahngleisen und einer Straße. Über die Brücke rumpelt gerade eine preußische P 8 vom Hauptbahnhof nach Köln-Deutz, auf der Straße ist der Bus nach Lindlar unterwegs. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Hohenzollernbrücke (60)

 

Und so sah die Vorkriegssituation aus: Blick von der Remagener Rheinseite auf eine P 8, die mit ihrem Personenzug vor dem markanten Basaltfelsen der Erpeler Ley zwischen Linz (Rhein) und Unkel unterwegs ist. Links ist der rechtsrheinische Brückenkopf der Ludendorff-Brücke, auch als kriegsberühmte "Brücke von Remagen" bekannt, zu erkennen. (27.03.1932) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
An der Erpeler Ley

 

Freie Fahrt zeigt das sächsische Formhauptsignal für die Reichenbacher 19 007 mit E 107 (Plauen/Vogtl – Dresden) am Haltepunkt Ruppertsgrün, nördlich von Plauen (Vogtl). (17.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 007 bei Ruppertsgrün

 

19 011 (Bw Dresden-Altstadt) am Ufer der Wilden Weißeritz in Tharandt. Der Personenzug wird ab Tharandt von einer 93er nachgeschoben. Während die Zuglok noch Schmierdampf fährt, erledigt die Schublok die ganze Arbeit. (20.06.1935) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 011 bei Tharandt

 

Blick von der alten Nossener Brücke auf den Bahnhof Dresden-Altstadt. Die Reichenbacher 19 006 hat mit D 110 (Dresden – München) soeben den Verkehrstunnel verlassen. Offensichtlich hat sie wenig Mühe die anschließend stetige Steigung, vorbei am Bw Dresden-Altstadt, in den Plauenschen Grund bei Freital zu bewältigen. Links befindet sich der Güterbahnhof, rechts der Abstellbahnhof für Reisezüge.  (1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 006 in Dresden

 

Der "Sachsenstolz" im Bw Dresden-Altstadt: 19 001, die im Mai 1918 fabrikneu der Heizhausverwaltung Chemnitz Hbf zugeteilt wurde, in einer typischen Porträtaufnahmenpose der DLA-Fotografen in ihrer Heimatdienststelle. (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
19 001 in Dresden

 

17 1089 vom Bw Rummelsburg Abstellbf verlässt mit D 1 (Köln – Berlin Stadtbahn) den Hauptbahnhof Hannover in Richtung Lehrte. Die Lok ist noch ohne Windleitbleche unterwegs.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 1089 in Hannover

 

17 1016 vom Bw Stargard (Pom) steht mit einem D-Zug in Richtung Pommern im Stettiner Bahnhof von Berlin zur Abfahrt bereit.  (1931) <i>Foto: Hermann Ott</i>
17 1016 in Berlin

 

Die "schöne Württembergin" 18 101 vom Bw Ulm mit D 185 bei Urspring. (19.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 101 bei Urspring

 

Die noch recht neue 01 055 vom Bw Hannover fährt mit D 74 (Altona – Frankfurt/M) in Hannover Hbf aus. Rechts im Bw Hannover (Ostseite) restauriert eine preußische S 10. Warum die Loknummer in dieser Bildvorlage auf 01 025 manipuliert wurde, bleibt unklar. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 055 in Hannover

 

17 1134 mit kragenförmiger um den Schornstein angeordneter Versuchs-Rauchableitungsvorrichtung in ihrem Heimat-Bw Berlin Anhalter Bf. Über das fehlende Lokschild an der Rauchkammertür lässt sich nur spekulieren. Es ist eines der vielen Bilder von Rudolf Kreutzer (geb. 1884), der bei einem Bombenangriff auf Kassel in der Nacht vom 22. zum 23. Oktober 1943 ums Leben kam. Wenigstens blieben seine Fotos erhalten. (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 1134 in Berlin

 

Vor der Drehscheibe am Schuppen 1 (Ostseite) des Bw Leipzig Hbf West präsentiert sich E 50 52 vom Bw Magdeburg-Rothensee. 1924 wurde sie als EP 252 beim Bw Hirschberg (Schlesien) Hbf in Dienst gestellt und 1929 nach Magdeburg-Rothensee umbeheimatet. Dort im April 1946 von der SMA beschlagnahmt rollte sie am 1. Juni 1946 vom RAW Dessau mit Ziel Tscheljabinsk als Reparationsleistung in die UdSSR. Am 16. August 1952 wurde E 50 52 in Frankfurt (Oder) an die DR zurückgegeben und im Raw Dessau abgestellt. Fehlende Ersatzteile und Bearbeitungsmaschienen verhinderten eine Aufarbeitung der veralteten Stangenlok. Schließlich erfolgte mit MfV-Verfügung vom 14. August 1956 die Ausmusterung und anschließende Zerlegung der Schadparklok.  (10.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 50 52 in Leipzig

 

E 75 55 vom Bw Roßlau (Anh) hat mit einem Personenzug soeben den Leipziger Hauptbahnhof verlassen und ist unterwegs nach Dessau. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 75 55 in Leipzig

 

Die frisch im Lack glänzende E 05 103 steht im Bw Leipzig Hbf West (Berliner Gruppe) zur Abnahmeuntersuchung bereit. Sie war eine von drei Versuchslokomotiven der Baureihe E 05 für den Schnellzugdienst. Die 1933 gebaute Lok war für eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h zugelassen. Aufgrund der mangelnden Fahreigenschaften über 100 km/h im Vergleich zur E 04 blieb es bei der Beschaffung der drei Lokomotiven. E 05 103 war nach der Abnahme durch das RAW Dessau ab 08.11.1933 dem Bw Leipzig Hbf West zugeteilt. Im April 1946 von der SMA beschlagnahmt, rollte sie am 29. September 1946 als Reparationsgut in die UdSSR. Nach der Rückgabe am 5. November 1952 stand die Lok zunächst im Schadlokpark abgestellt, wurde im Raw Dessau aufgearbeitet und ab 23.09.1958 erneut dem Bw Leipzig Hbf West zugeteilt. Weitere Stationen waren ab 1960 Magdeburg und Dessau. Wegen hoher Schadanfälligkeit wurde sie 1963 abgestellt und ab 1964 als Weichenheizlok in Halle (Saale) Hbf verwendet. Schließlich wechselte E 05 103 ab 24.07.1965 in den Stand der Lokgeräte. Bis zur Verschrottung 1968 war die Starkstrommeisterei (Stm) Halle (Saale) für das Gerät zuständig.  (10.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 05 103 in Leipzig

 

Ein nagelneuer VT 137 des Bw Dresden-Pieschen führt einem Triebwagenzug vor dem bekannten Tabakkontor der Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
VT 137 in Dresden

 

Das Deutsche Turn- und Sportfest 1938 fand vom 27. bis 31. Juli 1938 in Breslau statt. Die Teilnehmer reisten standesgemäß mit dem Zug an. Die Veranstaltung fand mit 150.000 Aktiven aus zehn Ländern, 150.000 Festzugteilnehmern und 70.000 Mitwirkenden bei der Abschlussvorführung statt. Das Fest war damit eine der größten Massenveranstaltungen der NS-Zeit.  (07.1938) <i>Foto: Privatfoto</i>
Turn- und Sportfest 1938

 

Wieder steht Carl Bellingrodt an seiner beliebten Fotostelle mit Blick auf die Klöckner-Stahlwerke in Hagen-Haspe. Diesmal hat T 18 1001 vom Bw Hamm (Westf) den FD 226 bespannt und eilt auf dem Weg nach Köln durch den Bahnhof Haspe.  (11.04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 in Haspe

 

03 273 präsentiert sich nagelneu im Heimat-Bw Wuppertal-Langerfeld. Die BMAG in Wildau lieferte die Lok im Februar 1937 an die Reichsbahn aus. Nach der Abnahmeuntersuchung am 25.02.1937 im RAW Braunschweig war sie ab 27.02.1937 in Wuppertal stationiert. Sechs Jahre später, ab 11.03.1943 wurde das Bw Düsseldorf Abstellbf neue Heimatdienststelle. (03.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 273 in Wuppertal (3)

 

Transport eines Brückenbauteils der Fa. Eisenbau-Schiege aus Leipzig für die Reichsautobahn. Wegen der widrigen Witterungsverhältnisse erhält die Kaelble-Zugmaschine Z6 R3A Vorspann durch die Kaelbe Z6 R2A 100. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (19)

 

Die T 18 1001 entstand 1924 bei Krupp und besaß eine über dem vorderen Drehgestell eingebaute quer zur Fahrtrichtung liegende sechsstufige Dampfturbine der Bauart Krupp-Zoelly. Die Kraft wurde über ein Zahnradgetriebe und eine Blindwelle auf die Kuppelräder übertragen. Für die Rückwärtsfahrt hatte die Lokomotive eine zweite, kleinere, dreistufige Turbine. Tatsächlich stellte sich bei Versuchsfahrten eine große Ersparnis gegenüber konventionellen Lokomotiven heraus. Nach den Probefahrten wurde die Lokomotive umgebaut: Die Turbine für Rückwärtsfahrt wurde entfernt und durch eine auf ein Wendegetriebe arbeitende Anfahr- und Rangierturbine ersetzt. Auf diesem Bild zeigt sich die Lok im Heimat-Bw Hamm (Westf) im letzen Erscheinungsbild nach erneutem Umbau (1932/35), bei dem jetzt auch die Turbinen- und Getriebeanlage umgebaut worden war. Dieses Kernstück des Antriebs war nun hinter einer Abdeckung verborgen und besteht aus der Haupt- und einer Rangierturbine. Letztere arbeitet auf ein Wendegetriebe und kann wohl ausgekuppelt werden, sodass diese - anders als die zuvor vorhandene Rückwärtsfahr-Turbine - im Betrieb der Hauptturbine nicht mehr mitlaufen muss. Auffällig ist jetzt auch der schmale Kamin und die im Rauchkammerscheitel eingebaute (Abdampf-)Turbine für den in der Rauchkammer liegenden Saugzugventilator. Auf den Hilfskamin wurde verzichtet. Es sind wohl auch weitere Verbesserungen an der Kühl-Anlage des Tenders ausgeführt worden. (05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 in Hamm (2)

 

T 18 1001 des Bw Hamm (Westf) als Gastlok im Bw Köln Bbf. Das Foto zeigt die Lok in der dritten, bereits seit 1926 bestehenden Baufassung: Die Kondensator-Trommeln sind nunmehr wieder offen sichtbar, die seitlichen Blechverkleidungen abgebaut, die Luftkanäle an der Heizerseite einschließlich des Ventilators sind zugunsten der mittels Abdampfturbine in der paraboloid-artig ausgebildeten Rauchkammertür angetriebenen Saugzuggebläses in der Rauchkammer abgebaut und neue Windleitbleche angepasst. Auch ist der Oberflächenvorwärmer nun auf der Heizerseite hinten vor das Führerhaus unter dem Umlauf platziert. Weiterhin besitzt die Lok den großvolumigen Kaminaufsatz mit zwei Kaminen für den Hauptsaugzug mittels Saugzugventilator, der durch die Abdampfturbine wie der normale Saugzug einer Dampflok durch den Abdampf der Maschine leistungsabhängig geregelt wurde, sowie den schmalen Hilfskamin für den Hilfsbläser im hinteren Teil. Die Abdampfturbine war in diesem Bauzustand in gleicher Weise in der vergrößerten Rauchkammertür eingebaut wie bei T 38 3255 sowie ähnlich bei T 18 1002. (24.01.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 in Köln (2)

 

T 18 1001 vom Bw Hamm (Westf) vor D 4 (Berlin Stadtbahn – Köln) zwischen Hagen und Wuppertal bei Milspe.  (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 bei Milspe

 

Die deutsche Schienfahrzeugindustrie präsentierte ein knappes Jahr nach überstandener Inflation ihre Produkte auf der Eisenbahntechnischen Ausstellung in Seddin vom 21.09.1924 bis 05.10.1924. Gast war hier auch die  Dampfturbinenlok T 18 1001 der Firma Krupp. Das Erscheinungsbild der Lok war hier bereits das Zweite, denn bereits Ende 1923 war die Maschine in einem etwas anderem "Outfit", wohl zu werksinternen Versuchsfahrten fertiggestellt worden. Sie besaß noch einen völlig anderen Kühlwasser-Rückkühl-Bereich am Tender und an der Lok weder Windleitbleche, noch die durchgehende seitliche Verkleidung im Bereich der Kondensatoren-Trommeln. Für die Ausstellung in Seddin wurde die Lok - offenbar nach ersten technischen Anpassungen - durch die Anbringen der Verkleidungs- und Windleitbleche völlig neu "gestylt". Rein technisch verdient der Oberflächen-Vorwärmer, der vor der Turbine über dem ersten Laufradsatz liegt Erwähnung, sowie die Saugzug-Anlage mit außerhalb des Kessels heizerseitig vor dem Führerhaus angebrachter Ansaugung von Außenluft mittels Turbo-Ventilator. Der Luftstrom wurde dann von unten in den Vorderteil der Rauchkammer in den Vorderteil des Doppelschornsteins eingeblasen, von wo die Verbrennungsgase mitgerissen wurden. Im hinteren Teil des vulominös erscheinenden Kaminaufsatzes befindet sich ein zweiter schmaler Kamin für eine konventionelle Bläser-Saugzuganlage. Beide Anlagen besaßen offenbar wechselweise funktionierende Abdichtklappen, sodass jeweils ein ausreichender Unterdruck erzeugt werden konnte.  (09.1924) <i>Foto: RVM</i>
T 18 1001 in Seddin

 

Während T 18 1001 bereits 1924 bei Krupp in Essen konstruiert und gebaut wurde, entstand im Jahre 1926 bei der Firma J. A. Maffei in München die völlig neu konstruierte T 18 1002. Das Bild zeigt die Lok auf dem Werkhof in der Ursprungsausführung mit zweiteiligen Schornstein und noch ohne Windleitbleche. Die Kondensator-Trommeln wurden beidseitig längs neben dem Kessel unter den Umläufen angebracht und verkleidet. Zum Einsatz kam eine Ljungströmturbine, Vorwärts- und Rückwärtsturbine hatten ein gemeinsames Gehäuse und trieben über ein Doppelvorgelege die Blindwelle an. Bis zur endgültigen Abnahme im März 1929 waren noch eingehende Versuche und Änderungen erforderlich. Im Gegensatz zur ersten Lokomotive wurde aber keine nennenswerte Ersparnis im Verbrauch erzielt.  (1926) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
T 18 1002 bei Maffei

 

T 18 1002 während ihrer aktiven Einsatzzeit im Heimat-Bw München Hbf. Das Bild zeigt die Lok nach mehreren Umbauten im letzten Erscheinungsbild, nun mit dem erhöhten Kamin mit Caledonian-Krempe. Die Kondensator-Trommeln längs neben dem Kessel unterhalb des Umlaufs haben ihre Verkleidung verloren.  (16.03.1935) <i>Foto: Werkfoto</i>
T 18 1002 in München (1)

 

Das Bemühen, den Wirkungsgrad von Dampflokomotiven zu verbessern, führte in den Jahren 1923/24 zum Bau einer Versuchslok mit Dampfturbine der Bauart Krupp-Zoelly. Als T 18 1001 war sie von 1929 bis 1940 beim Bw Hamm (Westf) im Schnellzugdienst im Einsatz, wie hier vor D 4 (Berlin Stadtbahn – Köln) bei Solingen-Landwehr.  (04.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 bei Solingen

 

Die Dampfturbinenlok T 18 1001 vom Bw Hamm (Westf) verlässt vor D 4 den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf). (02.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 in Wuppertal

 

18 447 (Bw Wiesbaden) läuft vor FD 102 "Rheingold" in den Mainzer Hauptbahnhof ein. Die Lok wird bis Mannheim am Zug verbleiben, dann wird eine badische 18³ den Zug übernehmen.  (05.1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
18 447 in Mainz

 

An einem kalten Wintertag dampft die zum Bw Stuttgart-Rosenstein gehörende 18 137 durch den Rohrer Wald bei Stuttgart. Das schöne Bild fand auch Eingang in den legendären Reichsbahnkalender. (1934) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
18 137 bei Stuttgart

 

Die beiden Stuttgarter 18 137 und 39 203 vor D 369 (München Hbf – Mannheim) bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Geislingen an der Steige. Während das Hp 1 zeigende Ausfahrsignal der Reichsbahn-Einheitsbauart noch recht neu ist, steht links davon ein altes Signal württembergischer Bauart. Der Zug verkehrte nur während der Sommersaison vom 28. Mai bis 28. September und war ein reiner Kurswagenzug. In Mannheim gingen die Wagen u.a. auf den D 269 nach Dortmund, D 159 nach Frankfurt/M und D 169 nach Saarbrücken über.  (06.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 137 + 39 203 in Geislingen

 

Oben passiert 38 1719 (Bw Aschersleben) mit E 219 nach Berlin Schlesischer Bf das Stadtbahnviadukt zwischen Berlin Friedrichstraße und Börse. Unten hat sich in einem Stadtbahnbogen eine Tankstelle niedergelassen.   (04.1934) <i>Foto: RVM</i>
38 1719 auf der Stadtbahn

 

1941 lieferte Henschel mit der Fabriknummer 25.000 eine durch die kompakte Technik des Dampfmotors möglich gewordene voll verkleidete Versuchslok mit Einzelachsantrieb ab. Der Fotograf war bei der Vorstellung der noch nicht ganz fertigen Lok im grauen Anstrich auf dem Werkshof von Henschel in Kassel zugegen. (1940) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
19 1001 (6)

 

Der aus zwei zusammengekuppelten Wagen bestehende Triebzug mit der damaligen Betriebsnummer 877 a/b wurde im Februar 1932 bei der Waggon- und Maschinenbau AG Görlitz (WUMAG) von der DRG bestellt. Ausgeliefert wurde er Ende 1932 und abgenommen im Februar 1933. Eine Probefahrt am 19. Dezember 1932 zwischen dem Lehrter Bf in Berlin und dem Hamburger Hauptbahnhof legte der Schnelltriebwagen mit einem Geschwindigkeitsrekord zurück. In 142 Minuten hatte der Zug die Strecke von 286 km bewältigt. Neu am "Fliegenden Hamburger" waren die Stromlinienform, die in Windkanalversuchen entwickelt wurde, die Leichtbauweise und der dieselelektrische Antrieb. Jeder der beiden Wagen hatte einen Maybach-Zwölfzylinder-Dieselmotor G05 mit daran angeschlossenem Gleichstrom-Generator und elektrischen Tatzlager-Fahrmotoren. Mit einer Leistung von 2x420 PS wurde bei Versuchsfahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erreicht; für den planmäßigen Einsatz wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h festgelegt. Der VT 877 war auch der erste Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn im planmäßigem Einsatz. Mit ihm wurde ab 1932 zwischen Berlin und Hamburg die damals weltweit schnellste Zugverbindung aufgenommen. (1932) <i>Foto: Werkfoto (WUMAG)</i>
SVT 877 a/b (2)

 

Mit zeitgenössischer Parole zur Reichstagswahl am 29. März 1936 ist die Lenneper 78 366 "verziert", aufgenommen in ihrer Heimatdienststelle. Gleichzeitig fand eine Volksabstimmung über die Ermächtigung zur Rheinlandbesetzung statt. Zugelassen war wie bei der Wahl im November 1933 nur eine Einheitsliste der NSDAP. Es war also eine typische Scheinwahl, da das Ergebnis bereits von vornherein feststand: Wahl und auch Abstimmung erbrachten (wie vom NS-Regime beabsichtigt) eine deutliche Zustimmung. (29.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 366 in Lennep

 

Mit ähnlicher Parole zum gleichen Anlass wie die Lenneper 78 366 (vgl. Bild-Nr. 34562) musste auch 78 367 herhalten, aufgenommen im Heimat-Bw Steinbeck. Inwieweit der bekannte Wuppertaler Fotograf (auch in seiner beruflichen Funktion als Beamter) zu solchen Ereignissen bestellt wurde oder dies freiwillig als regimetreuer Mitläufer dokumentierte, ist heute umstritten. In jedem Fall sind etliche solche Bilder von ihm belegt. Heute zeugen sie davon, dass bereits 3 Jahre nach Ende der Weimarer Republik alle Bereiche durch den totalitären Staat vereinnahmt worden waren. (29.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 367 in Wuppertal

 

Während der NS-Zeit stand die "Fahrt ins Blaue" als Synonym für organisierte Freizeitreisen der Organisation KdF (Kraft durch Freude). Hier posiert 78 381 vom Bw Steinbeck mit zeitgenössischem Propagandaschmuck, aufgenommen als Gastlok im Bw Lennep.  (14.05.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Propagandalok 78 381

 

Blick aus einem Bi-Wagen auf die Steinbecker 78 381 kurz vor der Einfahrt nach Wuppertal-Elberfeld.  (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Lokspäher (2)

 

Perfekt ausgeleuchtet stellt sich 78 384 im Heimat-Bw Lennep dem Fotografen. Als "8924 Essen" begann hier im Dezember 1922 ihre Laufbahn. Über viele Jahre blieb die Lok der Direktion Elberfeld/Wuppertal treu. Ihre Karriere endete beim Bw Wuppertal-Vohwinkel, wo sie im März 1965 ausgemustert wurde.  (29.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 384 in Lennep

 

78 364 (Bw Lennep) mit P 3606 an der Schmalzgrube zwischen den früheren Bahnhöfen Solingen-Ohligs und Solingen Hbf. (04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 364 bei Solingen

 

17 024 (Bw Osnabrück Hbf) vor FD 211 (Amsterdam/Hoek van Holland – Altona) auf der "Rollbahn" bei Bremen. Hinter der Lok läuft ein preußischer PwPost4ü, dann ein niederländischer Wagen ohne Oberlichtaufbau, dahinter ein Teakholz-Speisewagen. Die beiden letzten Wagen sind nicht identifizierbar.  (1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 024 bei Bremen

 

Die Urahnin einer berühmten Lokbaureihe: 01 001, seit 17.11.1927 beim Bw Hamm (Westf) stationiert, fährt mit D 24 (Warschau – Paris) durch den Haltepunkt Letter bei Hannover. Die Gleise rechts gehören zum östlichen Ein- und Ausfahrbereich des Rbf Seelze. (1929) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 001 bei Hannover

 

01 029 (Bw Erfurt) ist bei regnerischem Wetter mit einem Schnellzug nach Berlin in Halle (Saale) eingetroffen. Die Maschine kam am 8. Dezember 1927 fabrikneu nach Erfurt und lief fortan auf den Strecken nach Berlin, Leipzig und Frankfurt/M.  (1930) <i>Foto: Hermann Maey</i>
01 029 in Halle/S

 

78 500 (Bw Bremen P) rollt mit dem Luxuszug L 111 der Mitropa (London – Hoek van Holland – Berlin Stadtbahn) in Hannover Hbf ein und passiert gerade den Lokschuppen am Hagenkamp. Die Lok hatte den Zug um 10.44 Uhr in Oldenzaal übernommen und blieb bis Hannover (an 14.01 Uhr) am Zug. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
78 500 in Hannover

 

Nicht nur die Potsdamer hatten ihr Sanssouci, auch die Sauerländer wollten "ohne Sorge" (französisch: sans souci) genießen. VT 137 240 (späterer VT 90 500) ist auf Ausflugsfahrt im Bahnhof Sanssouci auf der Strecke Menden—Neuenrade eingetroffen.  (09.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (25)

 

Vermeintlich 01 172 vom Bw Göttingen P will der Fotograf hier vor dem D 85 (Basel SBB – Frankfurt/M – Hannover – Hamburg-Altona) auf der Cornberger Rampe zwischen Bebra und Sontra erkannt haben.  (29.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
01 172 bei Asmushausen

 

Eine Hirschberger E 17 zieht den E 176 (Glatz – Görlitz – Berlin Görl Bf) über das Boberviadukt bei Hirschberg (Riesengeb). Die Lok hatte den Zug in Dittersbach übernommen und wird ihn in Görlitz an eine Dampflok der Baureihe 17 abgeben.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Boberviadukt in Schlesien (1)

 

Am Haltepunkt Gmundbrücke, der nur im Sommer besetzt war, fährt der elektrische Aussichtstriebwagen elT 1999 vom Bw München Hbf auf seiner Alpenrundfahrt vorbei. In etwa einem Kilometer wird er den Bahnhof Berchtesgaden Hbf erreichen. Das 1941 in ET 91 02 umgezeichnete Fahrzeug wurde am 9. März 1943 bei einem Bombenangriff im Bw München Hbf zerstört und daraufhin am 09.07.1943 ausgemustert.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (10)

 

Die Triebwagenzüge der Bauart "Bernau", ab 1941 als ET 169 bezeichnet, wurden speziell für den Vorortverkehr der Reichsbahndirektion Berlin gebaut. Die 1925 ausgelieferten 17 fünfteiligen Triebwageneinheiten, gebildet aus Triebwagen (elT), drei kurzgekuppelten Beiwagen (elB) und einen weiteren Triebwagen, stellten die ersten einheitlichen Fahrzeuge des elektrischen Berliner Vorortverkehrs dar, aus dem dann mit weiteren elektrifizierten Stadtbahnstrecken 1930 die S-Bahn Berlin hervorging. Der hier im Bw Hundekehle gezeigte elT 3039 wurde in ET 169 009a umgezeichnet und 1945 als Kriegsverlust abgeschrieben.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 169 Bauart Bernau (1)

 

Der Aussichtstriebwagen VT 137 240 vom Bw Koblenz Moselbf auf Sonderfahrt in der Eifel. Gerade hat er den Bahnhof Daun verlassen und passiert den 30 m hohen und 103 m langen Dauner Viadukt auf der Fahrt nach Wengenohr. (02.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (13)

 

Blick von der Stadtmauer in Oberwesel auf D 270 (Dortmund – Köln – Mannheim – Basel SBB) mit der in Mainz stationierten 18 545 an der Zugspitze.  (07.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 545 in Oberwesel

 

18 545 (Bw Mainz Hbf) vor E 112 nach Koblenz in Wuppertal-Unterbarmen, nahe der bekannten Adresse des Fotografens an der Siegesstraße 94. (04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 545 in Wuppertal

 

Die beiden elektrischen Triebwagen elT 1998 und 1999 der Deutschen Reichsbahn wurden wegen der Rundumverglasung einschließlich der Dachpartie als "Gläserner Zug" bekannt. Den Fahrgästen boten die Aussichtstriebwagen eine besondere Rundumsicht. Das Bild zeigt den neuen elT 1999 (späterer ET 91 02) vom Bw München Hbf auf einer Pressefahrt im Berchtesgadener Land vor der Kulisse des Watzmann im Bahnhof Bischofswiesen. (26.08.1935) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (4)

 

18 317 (Bw Offenburg) rollt mit FD 101 "Rheingold" über eine interessante Weichenstraße in den Personenbahnhof Mannheim ein, den sie fahrplanmäßig um 13.19 Uhr erreichen soll.  (15.05.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 317 in Mannheim

 

E 17 106 mit einem Personenzug aus Dessau vor der alten Leipziger Wollkämmerei auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Die Lok wurde im Mai 1929 fabrikneu dem Bw Leipzig Hbf West zugeteilt und im April 1933 an die Rbd Stuttgart abgegeben.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 17 106 in Leipzig

 

Einsatz eines Gleisbaukrans der Fa. Mohr & Federhaff, Mannheim - Baujahr 1925. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Oberbauarbeiten (2)

 

17 202 vom Bw Braunschweig Hbf passiert mit D 31 (Köln – Berlin) den Abzweig Tunnelstation am Ostportal des Rehbergtunnels bei Altenbeken (heute Bahnhof Langeland). Hier verzweigen die Strecken in Richtung Hameln—Hannover sowie Ottbergen—Holzminden—Kreiensen. 17 202 befährt das Gleis in Richtung Hannover und befindet sich noch in der Abzweigweiche. Bei dieser Maschine handelt es sich um eine der 3 Vorserienloks der Gattung S 10² in normaler Ausführung (im Gegensatz zu den 3 Stumpf-Gleichstromloks), die bereits im Sommer 1914 geliefert wurden. Beachtenswert ist auch das wegen der eingeschränkten Sichtverhältnisse im Einschnitt und Gleisbogen ausnahmsweise links stehende Einfahrsignal im Hintergrund.  (15.08.1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 202 bei Altenbeken

 

38 2655 (Bw Wuppertal-Langerfeld) und 03 046 (Bw Koblenz Moselbf) verlassen mit einem beachtlichen langen E 112 nach Koblenz den Zugbildungsbahnhof Wuppertal-Langerfeld über die Verbindungsbahn nach Wuppertal-Oberbarmen. Das Gleis im Vordergrund führte durch den Langerfelder Tunnel auf die Strecke nach Lennep, vor der Neubausiedlung im Hintergrund verläuft in einer langen Linkskurve das Gleis nach Wichlinghausen.  (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2655 + 03 046 in Wuppertal

 

18 537 (Bw Mainz Hbf) mit FD 101 "Rheingold" vor der Kulisse des Siebengebirges in Höhe des Schrankenpostens 30 "Kapellenweg" zwischen Mehlem und Bad Godesberg.  (29.04.1934) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 537 bei Mehlem (1)

 

Der bei Ausflugsfahrten beliebte "Gläserne Zug" elT 1998 (ab 1941 ET 91 01) im Werdenfelser Land zwischen Klais und Mittenwald. Das Foto diente auch als Vorlage für eine Postkarte des RVM, die in den 1930er Jahren vertrieben wurde.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (5)

 

39 127 (Bw Köln Bbf) vor E 106 auf der heute viergleisigen Strecke zwischen Leverkusen-Wiesdorf und Köln-Mülheim.  (11.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 127 bei Köln-Mülheim

 

Ein planmäßiges Wende-Bw war für die Hammer 01 das Bw Köln Bbf. Auf einer der Doppeldrehscheiben steht gerade 01 090 bereit. Die Konstruktion über der Lok gehört zur Kohlenseilbahn zwischen dem großen Kohlenlager etwas außerhalb des eingeengten Bw-Bereichs und dem großen Hochbunker im Bw. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 090 in Köln

 

Blick auf die Mainzer Südbrücke, die die linke Rheinstrecke von Mainz Hbf mit der Mainbahn nach Mainz-Bischofsheim verbindet. Im Vordergrund verlaufen die Gleise der Bahnstrecke Mainz—Worms—Ludwigshafen (Rhein). (1938) <i>Foto: RVM</i>
Mainzer Südbrücke (1)

 

Eine unbekannte 64 passiert die Eisenbahnbrücke über den Pregel am Holländerbaum in Königsberg (Pr) auf der Fahrt nach Pillau. Sie wurde 1925 als doppelstöckige Drehbrücke errichtet. Der obere Teil diente dem Schienenverkehr, der untere dem Straßenverkehr. Im aufgedrehten Zustand gab die Brücke zwei Schiffsdurchfahrten von je 17,5 Metern frei. Die Brücke wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und danach als Hebebrücke wieder aufgebaut. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Pregelbrücke Königsberg (2)

 

Umbauarbeiten am Streckengleis zwischen Mainz Hbf und Mainz-Weisenau in Höhe der Südbrücke. Die Gleise links führen nach Bischofsheim. (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Gleisbauarbeiten (22)

 

Das neue Reiterstellwerk "OB" in Oberlahnstein (B = Befehlsstellwerk), mit Blick nach Süden auf das Bw und den Güterbahnhof. Später als Fahrdienstleiterstellwerk "Of" bezeichnet, ging es am 12.07.2008 mit Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks endgültig vom Netz.  (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Reiterstellwerk "OB"

 

Im frühlingshaften Schwarzwald ist 38 3804 vom Bw Villingen (Schwarzw) bei Gutach (Schwarzwaldbahn) unterwegs, im Hintergrund die evangelische Peterskirche.  (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Schwarzwaldbahn (10)

 

38 3794 vom Bw Villingen (Schwarzw) passiert einen Bahnübergang mit Läutewerk bei Gutach (Schwarzwaldbahn). Im Vordergrund eine Hochzeitsgesellschaft mit Braut in landesüblicher Tracht.  (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
38 3794 bei Gutach

 

39 179 war erst im Mai 1934 vom Bw Breslau Hbf zum Bw Villingen (Schwarzw) umgesetzt worden und musste nun ihre Leistungsfähigkeit auf der Schwarzwaldbahn unter Beweis stellen. Hier ist sie mit dem D 154 (Offenburg – Konstanz) bei Hornberg unterwegs.  (07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 179 bei Hornberg

 

Ein Einfahrsignal badischer Bauart bei Gutach (Schwarzwaldbahn). (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
badisches Einfahrsignal

 

Als 58 1688 vom Bw Villingen (Schwarzw) und 58 313 (Bw Offenburg) in den Bahnhof Hornberg einrollen, haben sie den schwierigsten Teil der Schwarzwaldbahn bereits hinter sich gebracht.  (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Schwarzwaldbahn (5)

 

58 246 vom Bw Villingen (Schwarzw) rollt mit einem Güterzug durch den Bahnhof Triberg auf der Schwarzwaldbahn. (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 246 in Triberg

 

Stelldichein preußischer G 8-Lok im Bw Berlin Lehrter Bf. Im besten Pflegezustand stehen 56 2815 (G 8²) vom Bw Wittenberge und 56 121 (G 8³) vom Bw Wustermark Vbf für die Rückleistung bereit. An der Führerstandstür der preußischen G 8² steht übrigens der bekannte Eisenbahnfachautor Karl Julius Harder. Im Schuppen rechts lugt die hier stationierte 01 067 hervor. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Bw Berlin Lehrter Bf

 

Am 8.8.1931 gegen 22.50 Uhr war auf den D 43 (Basel Bad Bf – Berlin Anh Bf) in der Nähe von Jüterbog ein Anschlag durch eine Gleissprengung verübt worden; sieben Personenwagen, der Gepäck- und der Speisewagen waren entgleist, zwei Personen waren schwerverletzt, eine größere Anzahl von Passagieren hatte leichte Verletzungen erlitten (DAZ Nr. 361–362 vom 11.8.31). Der Reichsverkehrsminister berichtete kurz über das wesentliche Ergebnis der amtlichen Untersuchung des Attentats auf den FD-Zug und teilte mit, daß man auf Grund der Untersuchung zu der Überzeugung gelangt sei, daß es sich um ein wohlvorbereitetes kommunistisches Attentat handele. Über die Person der Täter fehle bisher jeglicher Anhalt. Die Reichsbahn beabsichtige, auf die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 20.000 M auszusetzen. (zeitgenössische Pressemeldung). In Wahrheit war der Attentäter ein eher rechtsgerichteter Psychopath, der in Wien ansässige Sylvester Matuska. Jüterbog war der dritte von seinen vier Anschlägen: Der letzte Anschlag, ein Monat nach Jüterbog, nahe Biatorbágy bei Budapest, kostete 22 Reisenden eines Nachtzuges das Leben. Ein Schnellzug mit einer 01 passiert die Unfallstelle bei Jüterbog.  (08.1931) <i>Foto: RVM</i>
Anschlag Jüterbog (3)

 

Die am 10. Mai 1899 gelieferte württembergische T 1003 (Maschinenbau-Gesellschaft Heilbronn) war mit einer Länge von 6,38 m die kleinste Lokomotive im Bestand der Deutschen Reichsbahn. Sie wurde als einzige der Gattung T von der Reichsbahn übernommen und 1928 ausgemustert. Hermann Maey konnte die bereits abgestellte Lokrarität im Heimat-Bw Friedrichshafen ablichten, bevor sie als Werklok dem RAW Eßlingen übereignet wurde.  (1928) <i>Foto: Hermann Maey</i>
88 7401 in Friedrichshafen

 

43 013 im Heimat-Bw Chemnitz-Hilbersdorf, dem sie im April 1928 fabrikneu zugeteilt wurde. Sie ist eine der vier Loks (43 013, 017, 020, 024), die von Henschel und der BMAG mit großen Wagner-Windleitlechen ausgeliefert wurden. Sie sind baugleich mit denen der ab 1927 gebauten 01-Serienlok. Zu DDR-Zeiten kam die Lok zu Propagandaehren, soll sie doch einen 5000 t-Zug, also mehr als das Doppelte nach der in der Schlepplasttafel angegebenen Last, bewältigt haben. Damit wäre sie deutsche Rekordhalterin, nie zuvor oder danach wurden jemals einer einzelnen Lok solche Zuglasten angehängt. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
43 013 in Chemnitz (1)

 

Blick in das "Plüschabteil" eines 1. Klassewagens der Deutschen Reichsbahn. Dazu bietet sich der Vergleich zu Bild-Nr. 34042 an, das die nach 1955 als "1. Klasse" bezeichneten Einrichtungen der früheren 2. Klasse zeigt. (1935) <i>Foto: RVM</i>
1. Klasse Abteil der DRG

 

Fahrkartenkontrolle in der 1. Klasse des "Rheingold", die einige Fahrgäste eher gelangweilt hinnehmen. Die Rheingoldwagen waren die einzigen Wagen mit frei beweglichen Einzelsesseln im ganzen Wagen.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Fahrkartenkontrolle

 

Mit den beiden Lokomotiven der Baureihe 06 der Firma Krupp wurden 1939 die leistungsfähigsten, größten und schwersten Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn in Betrieb genommen. Betriebsaufnahmen dieser imposanten Lokomotiven sind eher selten. Hier ist die Frankfurter 06 001 ohne Frontklappen bei Hanau unterwegs, vermutlich vor dem D 43 (Basel DRB – Berlin Anh Bf), den sie von Frankfurt/Main bis Erfurt bespannte. (04.1940) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
06 001 bei Hanau (1)

 

Hermann Maey ließ sich 06 001 (Krupp, Fabriknummer 2000, Baujahr 1938) in Berlin-Grunewald zur Dokumentation für das Bildarchiv aufstellen. Nach Auslieferung am 20. März 1939 weilte sie in der dortigen Versuchsabteilung für Lokomotiven und Triebwagen. Im Versuchsbetrieb wurde eine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit und Laufruhe bescheinigt. Jedoch neigte die Lok in engen Weichenbögen zu Entgleisungen. Ab 01.03.1940 stand sie dem Bw 1 Frankfurt (Main) im regulären Betrieb zur Verfügung.  (1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
06 001 in Berlin (1)

 

99 194 mit PmG 309 auf der 15 km langen Schmalspurbahn Nagold—Altensteig kurz vor Nagold.  (22.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Nagold - Altensteig (5)

 

78 039 (RBD Breslau/Bw Kohlfurt) arbeitet sich mit einem Güterzug-Durchlauf von Dresden nach Görlitz bei Klotzsche bergan. Dem ansprechenden Erscheinungsbild der Lok nach könnte die frisch aus dem RAW (Leipzig?) gekommen sein, auffällig sind das neue Führerhausdach und der Reichsadler in Alu-Ausführung. Die Lok wurde auf der Rückfahrt in die Heimat direkt unter Ausnutzung der Leerfahrt für diese Zugleistung genutzt, was damals absolut üblich war. (07.1940) <i>Foto: Werner Hubert</i>
78 039 bei Klotzsche

 

Die mit Riggenbach-Gegendruckbremse ausgerüstete 94 989 auf der Drehscheibe ihrer Heimatdienststelle Bw Probstzella.  (27.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
94 989 in Probstzella

 

57 3432 vom Bw Rothenkirchen (Oberfr) rollt mit einem Güterzug am Kupferhammer bei Ludwigsstadt auf der Frankenwaldbahn talwärts in Richtung Probstzella.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 3432 bei Ludwigsstadt

 

57 3486 kämpft sich im Frankenwald mit einem langen Güterzug die Steigung nahe Lauenstein (Ofr) hinauf. Im August 1924 wurde sie bei Henschel mit der Riggenbach-Gegendruckbremse ausgerüstet und anschließend dem Bw Saalfeld (Saale) zugeteilt. (27.05.1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 3486 bei Lauenstein

 

95 004 (Bw Pressig-Rothenkirchen) mit einem Güterzug auf der Frankenwaldbahn zwischen Probstzella und Ludwigsstadt nahe der Blockstelle Falkenstein. (05.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
95 004 bei Falkenstein

 

97 101 (Bw Passau) mit einem talwärts fahrenden Personenzug auf dem Obernzeller Viadukt der Zahnradstrecke Erlau (b Passau)—Wegscheid (Niederbay).  (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
97 101 bei Erlau (2)

 

39 125 vom Bw Hannover vor D 144 (Dresden – Köln) auf der Leinebrücke zwischen Hannover-Leinhausen und dem Haltepunkt Letter.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 125 bei Hannover

 

Die 4-Zylinder-Verbundloks der Baureihe 02 waren die ersten Einheitslok der Deutschen Reichsbahn überhaupt, die 1925 von Henschel in Kassel gefertigt wurden. Mit der ab 1926 gebauten 2-Zylinder-Version als  Baureihe 01 wurden von April 1927 bis Mai 1929 Vergleichsfahrten zur Feststellung der Wirtschaftlichkeit durchgeführt. Das Bild aus der Frühzeit ihres Einsatzes beim Bw Hamm (Westf) zeigt 02 005 vor E 20 nach Köln in Hannover Hbf. Die Lok besitzt noch eine Gasbeleuchtung. (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
02 005 in Hannover

 

Zwei unbekannte 39er befördern einen Schnellzug in Hannover. Die Aufnahme enstand kurz vor dem Bahnhof Hainholz westlich des Hauptbahnhofs. Der Zug passiert gerade die Eisenbahnbrücke über die Petersstraße auf einem der Ferngleise in Richtung Minden (Westf)—Ruhrgebiet. (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Schnellzug bei Hannover

 

17 232 (Bw Hannover) mit einem Schnellzug, der vollständig aus ISG-Wagen besteht, in voller Fahrt bei (Wunstorf ?) Hannover. Am 14.03.1928 wurde die Lok zum Bw Cottbus umbeheimatet. (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 232 bei Hannover

 

58 1001 war eine Entwicklung für die Türkei und diente als Vorbild für die preußische G 12, die aber andere Laufwerksabmessungen erhielt. Während des 1. Weltkriegs orderte das Türkische Kriegsministerium insgesamt 15 Maschinen, von denen zehn an die "Chemin de fer Ottoman d'Anatolie" (CFOA) geliefert wurden. Sie wurden dort als CFOA 101 - 110, spätere TCDD 56.901 - 910 eingeordnet. Die letzten fünf Maschinen kamen zur Militär-Generaldirektion Brüssel (als Nr. 5551 - 5555). Nach Ende des Krieges blieben drei Loks in Belgien und wurden 1931 an die Prinz Heinrich Eisenbahn verkauft. Eine Lok ging an die franz. Ostbahn "Chemins de Fer de l'Est" als EST 5015, spätere SNCF 1-150 A 15. Lediglich Lok "5553 Brüssel" kehrte nach Deutschland zurück, sie wurde 1919 in "5726 Cassel" und 1925 in 58 1001 umgezeichnet. Die Aufnahme entstand in ihrer Heimatdienststelle Bw Soest. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 1001 in Soest (1)

 

Triebwerkspflege an 58 1001 im Bw Soest. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Triebwerk der 58 1001

 

58 1711 (Bw Würzburg) hat die Spessartrampe von Laufach aus soeben hinter sich gebracht und erreicht die Ausweichstelle der Schiebeloks an der Westseite des Schwarzkopftunnels vor Heigenbrücken. Seit November 1925 war sie mit der Riggenbach-Gegendruckbremse ausgerüstet. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
58 1711 bei Heigenbrücken

 

58 1728 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) passiert mit einem Güterzug nach Wuppertal-Vohwinkel das Einfahrsignal von Schwelm-Loh. (29.07.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 1728 bei Schwelm

 

02 005 vom Bw Hamm (Westf) fährt von der Hohenzollernbrücke kommend in den Kölner Hauptbahnhof ein.  (1927) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
02 005 in Köln

 

Porträtaufnahme der E 21 51 im Heimat-Bw Hirschberg (Schlesien) Hbf. Als Versuchslok wurde sie 1927 von Linke-Hofman in Breslau und der Bergmann Elektrizitätswerke, Berlin gebaut. Nach der Abnahme im RAW Lauban stand sie von Oktober 1927 bis Februar 1945 dem Reisezugdienst der RBD Breslau zur Verfügung. Als Reparationsgut gelangte sie in die UdSSR, von dort 1952 in die DDR. Die DR hatte jedoch kein Interesse an dem Einzelstück. Nach langer Abstellzeit im Raw Dessau, Lager Magdeburg-Buckau wurde sie schließlich 1968 im Bw Magdeburg-Buckau verschrottet.  (1930) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 21 51 in Hirschberg

 

Versuchsfahrt der E 21 51 durch das RZA Berlin/RAW Lauban, die wegen eines Trafoschadens bei Rabishau auf der Strecke Lauban—Hirschberg (Schlesien) vorzeitig abgebrochen werden musste. (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 21 51 auf Versuchsfahrt

 

13 001 (Zweitbesetzung) war die ehemalige Lok 7 der LBE (siehe Bild-Nr. 33491). Mit Verstaatlichung der Lübeck-Büchener Eisenbahn zum 1. Januar 1938 wurde sie ab 1. April 1938 in den Bestand der RBD Schwerin, Bw Lübeck übernommen. Der Vorgang Lokumzeichnung gelangte mit RBD-Verfügung 21 M 5 Bl vom 26.6.1938 zum Abschluss, ab 1. Juli 1938 galt die neue Nr. 13 001. Die Reichsbahn führte fortan wieder eine Lok der Baureihe 13 im Lokstand. Das Bild zeigt die Lok nach einer Hauptuntersuchung im RAW Stendal, fotogen vor der imposanten Lokrichthalle aufgestellt.  (12.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 001'' in Stendal (1)

 

13 402 (ex "401 Bromberg") des Bw Wollstein als Wendelok im Bw Lissa (Wartheland) in typischer Pose der DLA-Fotografen. Es handelt sich um eine der an die PKP gelangten und 1941 wieder bei der DRB eingereihten preußischen S 4, eine der ersten in Serie gebauten Heißdampflok. (09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 402 in Lissa (1)

 

Lokführerseite der 1907 bei Henschel in Cassel gebauten "401 Bromberg", die nach der deutschen Besetzung Polens als 13 402 eingereiht wurde, im Bw Lissa (Warthel). 1945 stand die Lok im Bereich des Bw Oebisfelde abgestellt und wurde im November 1955 als Schrottlok an die PKP zurückgegeben. (09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 402 in Lissa (2)

 

Eine wunderschöne Szene aus dem Berlin der 1920er Jahre. Im Hintergrund fährt eine pr. S 6 (Baureihe 13.10) in den Bahnhof Alexanderplatz ein, der gerade renoviert wird. Bemerkenswert sind auch die alten und neuen Wagen der Berliner Straßenbahn (im Vordergrund wohl die neuen) und die absolut dichte Folge der Straßenbahnzüge auf der Zentrumsstrecke.  (1926) <i>Foto: RVM</i>
Berlin Alexanderplatz (3)

 

Von der preußischen Gattung S 5² standen im Jahr 1925 noch 200 Lokomotiven für die Umzeichnung in 13 651 - 850 auf dem Plan, die dann alle bis 1931 ausgemustert wurden. 13 820 (Vulcan, Baujahr 1911) war eins der letzten Exemplare. Werner Hubert erwischte die beim Bw Hainholz beheimatete Lok in Celle.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
13 820 in Celle

 

Präsentation der Leistungsfähigkeit eines neuen 60t-Dampfkranes im RAW Breslau Odertor mit der preußischen S 6 Nr. 13 1132 am Haken. Die hier als "Kranprüfgewicht" verwendete Lok weist ein paar bemerkenswerte Details auf: Sie besitzt noch Stangenpuffer (die Mehrzahl der hochwertigen Lokomotiven besaßen 1927 bereits Hülsenpuffer), im Gegensatz zur Mehrzahl der S 6 trägt 13 1132 ihren Vorwärmer nicht unter dem Rahmen zwischen Drehgestell und Treibachse sondern auf dem Umlauf. Unklar sind die beiden topfartigen Installationen auf dem Umlauf neben der Rauchkammer. Auf jeden Fall wurde die Kesselverkleidung durch die Art des Anhebens massiv beschädigt. (1927) <i>Foto: RVM</i>
13 1132 am Haken

 

Diese preußische S 6 wurde 1912 bei Linke-Hofmann in Breslau unter der Fabriknummer 934 gebaut und als "656 Altona" in Dienst gestellt. Bei der Reichsbahn erhielt sie die Nummer 13 1247 und wurde als eine der letzten ihrer Gattung am 04.12.1928 beim Bw Karlshorst ausgemustert. Anschließend übernahm das RAW Brandenburg West die Lok. Dort stand sie aufgeschnitten als Lehrmodell der Reichsbahnschule zur Verfügung. Zuvor ließ sich Hermann Maey mit der Lokrarität auf dem Werkgelände ablichten. Im August 1945 verbrachte die SMA die Lok nach Polen. Heute kann sie im Eisenbahnmuseum Skierniewice als Exponat "Pd5-17" besichtigt werden.  (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
13 1247 im RAW Brandenburg-W.

 

Hermann Maey besuchte im Herbst 1944 die RBD Posen, als sich das Ende des Krieges schon abzeichnete. Sein Auftrag war, diverse Lokraritäten für das RVM-Archiv zu porträtierten. Dafür wurde auch die kalte 13 530 in ihrem Heimat-Bw Posen Hbf (Personenzugdienst) fotogen ins beste Licht gerückt. Der Wasserturm links im Hintergrund steht auf dem Gelände der gegenüber liegenden Bw-Abteilung Güterzugdienst. (20.09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 530 in Posen (1)

 

Hinter 13 530 versteckt sich die ehemalige preußische S 6 "611 Danzig", die 1910 von Linke Hofmann in Breslau gebaut wurde. In Folge der Gebietsabtretung an Polen und der damit verbundenen Auflösung der ED Danzig gelangte die Lok 1920 zur PKP. Als Pd5-52 bezeichnet, wurde sie 1939 von der Reichsbahn übernommen und in 13 530 umgezeichnet. Nach dem Krieg lief sie bei der PKP als Pd5-21 (neu) und wurde am 22.04.1952 ausgemustert. (20.09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 530 in Posen (2)

 

Selbst der beste Fotograf hat wohl misslungene Aufnahmen in seinem Archiv. Auch Carl Bellingrodt blieb davon nicht verschont und drückte bei der in Rostock Hbf mit P 281 ausfahrenden preußischen S 6 "634 STETTIN" (spätere 13 1240) etwas zu spät auf den Auslöser. Da er das Bild mit der preußischen S 6 nicht wiederholen konnte, blieb sie so im Archiv erhalten. (1926) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
"634 Stettin" in Rostock

 

Das Werkstattpersonal der Handwerker "Innung B.W.H." hat vor einer unbekannten preußischen G 12 Aufstellung genommen.  (27.03.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Erinnerungsfoto

 

Ein Schnellzug mit einer pr. P 8 auf dem Hindenburgdamm, der die nordfriesische Insel Sylt mit dem Festland verbindet. (1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Hindenburgdamm (30)

 

17 1134 mit Versuchsrauchfangeinrichtung im Heimat-Bw Berlin Anhalter Bf. Die 1914 bei Henschel & Sohn in Cassel gebaute Lok wurde am 14.08.1950 ausgemustert und in Jugoslawien zerlegt. (1934) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
17 1134

 

Eine 64er überquert die Inn zwischen Braunau (Inn) und Simbach (Inn) auf dem Weg nach Mühldorf (Oberbay). Der Inn markiert hier die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die Brücke wurde noch am 1. Mai 1945 von der Wehrmacht gesprengt und war ab 18.12.1946 wieder befahrbar. 1978 wurde sie durch einen Neubau ersetzt. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Innbrücke bei Braunau

 

Wie das Schild an der Pufferbohle der 18 466 (Bw Nürnberg Hbf) unzweifelhaft ausweist, ist dies der D 39 (München – Nürnberg – Halle/S – Berlin Anh Bf), der hier zwischen Lauenstein (Ofr) und Probstzella talwärts rollt.  (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 466 im Frankenwald

 

38 3789 (Bw Rostock) überholt mit einem Dienstzug ein Pferdefuhrwerk in der östlichen Ausfahrt des Bahnhofs Neu Wokern nahe Teterow. In Malchin endete die Zugfahrt, die beiden Personenzugwagen wurden der Werkabteilung des RAW Rostock zur Untersuchung überstellt. (02.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 3789 bei Teterow

 

Blick von der Stadtseite auf die 997 m lange Eisenbahnbrücke über die Weichsel zwischen Thorn Stadt und Thorn Hbf. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sprengte die polnische Armee 15 Stunden vor der deutschen Besetzung die Brücke. 1945 wurde sie nochmals von der abrückenden Deutschen Wehrmacht gesprengt. Nach dem Krieg wurden die Trümmer der Überbauten beseitigt und die Türme der preußischen Brückenportale bis auf das unterste Stockwerk abgetragen. Die Pfeiler der Brücke waren noch intakt und konnten für den Wiederaufbau der Brücke verwendet werden. 1948 war die Brücke wiederhergestellt. (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Eisenbahnbrücke Thorn

 

Hermann Maey eilte ins RAW Stendal, um die Lokrarität 13 001 (Zweitbesetzung) nach Fertigstellung der L4-Ausbesserung für das Bildarchiv zu dokumentieren. Dabei entstand auch diese klassische Seitenansicht links (Heizerseite). Die Lok erhielt keine Metallschilder, alle Anschriften wurden mit weißer Ölfarbe frisch aufschabloniert. Am Führerhaus steht "Rbd Schwerin" und "Lübeck" für das Heimat-Bw, das Datum der letzten Untersuchung wird mit "Letzte Br. Unt. Std. 12.9.40" angezeigt. Für den "Pleitegeier" fand sich offenbar kein Platz. (12.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 001'' in Stendal (2)

 

Im Jahr 1932 versuchte die Deutsche Reichsbahn durch die Verwendung hochfester Stähle den Kesseldruck von 16 kp/cm² auf 25 kp/cm² zu steigern. Insgesamt wurden acht solcher Lokomotiven gebaut, darunter befanden sich auch die beiden Schnellzuglokomotiven der Baureihe 04. Die von der Firma Krupp gebauten Fahrzeuge wiesen schon nach kurzer Zeit Schäden an der Feuerbüchse auf. Da die Loks auch nach Umbauten und Reparaturen nicht die Erwartungen erfüllten, setzte man den Druck 1935 wieder auf 16 kp/cm² herab und gab ihnen die Betriebsnummern 02 101 und 02 102. Infolge Wassermangels explodierte der Kessel der Schwesterlok 02 101 am 3. April 1939; daraufhin wurden beide Maschinen ausgemustert und schließlich 1940 verschrottet.  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
02 102

 

In den 1920er Jahren war noch Handarbeit beim Gleisbau angesagt. Nicht ohne Stolz ließ sich diese Rotte bei Peine ablichten. (1920) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Rotte (5)

 

Blick auf den Bahnhof Malente-Gremsmühlen an der Bahnstrecke Kiel—Eutin. Am Hausbahnsteig links steht eine P 8 mit einem Personenzug nach Eutin, während rechts eine T 12 mit dem Anschlusszug nach Lütjenburg wartet. (1932) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bf Malente-Gremsmühlen

 

Vor der Kulisse der Oberkasseler Rheinbrücke in Düsseldorf (seit 31.05.1934: "Skagerrak-Brücke") marschiert die deutsche Wehrmacht in das nach dem Ersten Weltkrieg von den Alliierten besetzte Rheinland ein. Warum dieses Bild sich im Eisenbahnarchiv des RVM befand, ist allerdings unklar, zumal die Brücke im Hintergrund eine Straßenbrücke war.  (07.03.1936) <i>Foto: RVM</i>
Wie alles begann....

 

Bereits 1913 gab es im Bereich der KED Elberfeld Pläne zum Bau einer neuen Hauptwerkstätte. Nach verschiedenen Überlegungen hinsichtlich günstiger Standorte konnte man ein Gelände im östlichen Bereich von Schwerte (Ruhr) erwerben. Streckenmäßig lag die Fläche an der sog. oberen Ruhrtalbahn Richtung Arnsberg (Westf)—Cassel. Die Planung, der Erwerb der Grundstücke und der Bau diverser Gebäude zog sich dann doch über etliche Jahre hin, zumal hier der Erste Weltkrieg mit seinen Folgen einen ungünstigen Rahmen bildete. Der 1. Oktober 1922 gilt als offizieller Termin der Inbetriebnahme des EAW Schwerte (Ruhr), wobei die Ausbesserung der Lokomotiven bereits seit August 1922 durchgeführt wurde. Die Bedeutung des Werkes wurde dadurch unterstrichen, dass bereits bis Dezember 1924 etwa 500 Loks restauriert wurden und im August des nächsten Jahres bereits das 1000ste Exemplar zu verzeichnen war. Im April 1934 waren etwa 2.000 Mitarbeiter im Reichsbahnausbesserungswerk beschäftigt, die hier zum 01. Mai mit "deutschem Gruß" im Werksgelände vor 56 2303 (Bw Troisdorf) angetreten sind und dessen zeitgenössischer Fahnenschmuck wohl nach dem Krieg zensiert wurde. Der Niedergang des Ausbesserungswerkes begann mit dem Strukturwandel der Bahn, mit dem Diesel- und E-Loks nach und nach die Dampfloks verdrängten. Im Oktober 1967 verließ die letzte aufgearbeitete Dampflok (50 1751 vom Bw Paderborn) das Werksgelände. Insgesamt wurden in Schwerte 43.869 Dampfloks ausgebessert. Am 1. April 1983 wurde das AW Schwerte (Ruhr) als eigene Dienststelle aufgelöst und dem AW Witten angegliedert. Im Mai 1987 schlossen sich die Tore für immer. (01.05.1934) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
RAW Schwerte (1)

 

Während der Ruhrbesetzung lag der Bahnhof Borken (Westf) gerade außerhalb der von französischen und belgischen Truppen besetzten Zone, die bis Dorsten reichte. Die Besetzung löste in der Weimarer Republik einen Aufschrei nationaler Empörung aus. Die Reichsregierung unter dem parteilosen Kanzler Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung am 13. Januar 1923 zum „passiven Widerstand“ auf. An Frankreich und Belgien wurden keine Reparationen mehr gezahlt, Industrie, Verwaltung und Verkehr wurden mit Generalstreiks teilweise lahmgelegt. Betriebe und Behörden leisteten teilweise den Anordnungen der Besatzer nicht Folge, auch außerhalb der Ruhrbesetzung sollte der Druck auf die Besatzer erhöht und wirtschaftlicher Schaden erzeugt werden. Eine Reaktion der Franzosen bestand darin, alle Eisenbahner aus dem besetzten Gebiet nebst Familien auszuweisen. In diesem Kontext fand möglicherweise auch diese fotogerechte Zugkontrolle der Bahnpolizei im Bahnhof Borken (Westf) statt. (1923) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Zugkontrolle in Borken

 

Eine P 10 (Baureihe 39) mit einem Schnellzug am Einödtalviadukt auf der Gäubahn kurz vor dem Bahnhof Hattingen (Baden). Mit Inbetriebnahme der 8,2 km langen Neubaustrecke Tuttlingen—Hattingen (Baden) am 15. Mai 1934 wurde die direkte Verbindung zwischen Tuttlingen und Singen (Hohentwiel) hergestellt, das bisher zeitraubende kopfmachen im Bahnhof Immendingen konnte entfallen. Oberhalb am Waldrand verläuft die Strecke von Hattingen (Baden) nach Immendingen. (1941) <i>Foto: RVM</i>
P 10 im Einödtal

 

Angeblich rollt hier 64 088 mit P 2509 über die Erftbrücke bei Bergheim (Erft). Nur war die Lok zum Aufnahmezeitpunkt beim Bw Wesermünde (Lehe) beheimatet.  (02.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Erftbrücke bei Bergheim

 

93 655 (Bw Wiesbaden) verlässt mit P 2416 die Rheinbrücke bei Rüdesheim (Rhein). Die Brücke stellte die Verbindung zwischen der rechten Rheinstrecke bei Rüdesheim (Rhein) und dem Nahetal bei Bingen (Rhein) her. Seit dem 13. Januar 1945 war die Brücke wegen Luftangriffsschäden unbefahrbar, wurde nicht repariert und am 15. März 1945 durch deutsche Pioniere gesprengt. Nach dem Krieg wurde sie nicht wieder aufgebaut. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheinbrücke Rüdesheim (1)

 

Versand der bekannten Heidekrautgewächse in der für seine Rhododendronfesttage bekannten Stadt Ocholt an der Strecke Oldenburg (Oldbg)—Leer (Ostfriesl). (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rhododendron-Versand (1)

 

Versand von Rhododendronstauden im Bahnhof Ocholt an der Strecke Oldenburg (Oldbg)—Leer (Ostfriesl). (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rhododendron-Versand (2)

 

01 105 (Bw Berlin Ahb) hat gerade im Anhalter Bahnhof am Bahnsteig A (Gleis 1) den D 40 nach München bespannt. Schon ist der Wagenmeister für die Bremsprobe zur Stelle. Um 11.50 Uhr wird der Zug die Fahrt antreten.  (1939) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 105 in Berlin (1)

 

01 105 wurde nach der Abnahme im RAW Braunschweig ab 23.11.1934 dem Bw Berlin Anhalter Bf zugeteilt. Mit abblasenden Sicherheitsventil wartet sie vor heimischer Bahnhofskulisse mit D 40 nach München auf die Abfahrt. Den Zug wird sie bis Saalfeld (Saale) führen.  (1939) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 105 in Berlin (2)

 

Blick in die Fertigungshallen der Borsigwerke Hennigsdorf/Kr Osthavelland während des Zweiten Weltkriegs. Es zeigt die Montage von 1'Eh2-Einheitsloks der BR 50, wobei die "zwischengestreuten" Schnellzuglok-Räder hierbei eigentlich nichts zu suchen hätten. Im Hintergrund befindet sich offenbar eine AEG-Lok der Baureihe E 94 in Endmontage.  (13.02.1941) <i>Foto: RVM (Scherl)</i>
Borsigwerke Berlin

 

Ein Schnellzug mit 39 030 (Bw Stuttgart Hbf) auf der Gäubahn im Rohrer Wald.  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 030 im Rohrer Wald

 

Eine unbekannte 03.10 des Bw Linz (Donau) ist auf der österreichischen Westbahn Wien—Salzburg bei Salzburg unterwegs. Der Streckenabschnitt Steindorf (b Straßwalchen)—Salzburg ist bereits elektrifiziert. Beachtenswert ist auch das österreichische Läutewerk am rechten Bildrand.  (1941) <i>Foto: Adolf Hofbauer</i>
03.10 auf der Westbahn

 

Eine schöne Vorkriegsaufnahme vom Essener Hauptbahnhof, vor dessen zweischiffiger Bahnhofshalle eine pr. P 8 wartet. Gleichzeitig fährt ein Güterzug mit zwei pr. G 10 durch den Bahnhof, hinter dem Zug verstecken sich noch zwei pr. T 18. Durch die Bombardierung der Alliierten in den Jahren 1944 und 1945 wurde das (hier nicht sichtbare) Bahnhofsgebäude von Fritz Klingholz aus dem Jahre 1902 wie auch die Bahnhofshalle zerstört. (07.06.1938) <i>Foto: RBD Essen</i>
Essen Hbf (4)

 

Der Bahnhof Halle (Saale) Güterbahnhof war zur Reichsbahnzeit der zentrale Rangierbahnhof im Eisenbahnknoten Halle (Saale) und wurde zum zentralen Rangierbahnhof für den mitteldeutschen Raum ausgebaut. Er war als zweiseitiger Flachbahnhof ausgebildet und erstreckte sich auf einer Länge von 3,6 Kilometern in Nord-Süd-Richtung östlich der Anlagen des Personenbahnhofs im Stadtbezirk Ost. Am Abdrücksignal ist eine preußische G 8¹ tätig.  (1930) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
Halle Gbf

 

Aufstellung zur Fahrzeugparade "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg-Dutzendteich: E 18 02 ((RZA München/RAW München-Freimann) vor einem Messzug mit Lokversuchswagen 3 "700 577 Berlin" und dem elektrischen Messwagen B "700 756 München", daneben 61 001 (RZA Berlin/RAW Grunewald) mit dem Henschel-Wegmann-Zug, 24 069 (Bw Treysa) vor einem "Fahrt-ins-Blaue"-Sonderzug, sowie der Dieseltriebwagen "135 009 Nürnberg". Die Ecke des Wagens vorne links gehört zu dem mit E 04 22 bespannten "Karwendel-Zug".  (08.12.1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (7)

 

Aufstellung zur Fahrzeugparade "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg-Dutzendteich: elT 1900 (RZA München/RAW München-Freimann, späterer ET 11 01), daneben 05 001 (RZA Berlin/RAW Grunewald) und 01 150 (Bw Bebra), die mit 9 weiteren fabrikneuen Schnellzugloks der Baureihe 01 die Parade eröffnete. Links daneben der Dieseltriebwagen "137 078 Saarbrücken". (08.12.1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (8)

 

Bei dem VT 136 003 handelt es sich um einen 760 mm Schmalspurtriebwagen, der 1932 als M 11.006 an die CSD abgeliefert wurde. Nach der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938 gelangte er als VT 136 003 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn. Stammstrecke war die schlesische Schmalspurbahn Röwersdorf—Hotzenplotz der RBD Oppeln. Aushilfsweise kam der Turmtriebwagen auch auf den Strecken im Waldviertel der RBD Wien zum Einsatz. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Fahrzeug zerstört. Das im DR-Anstrich gefällige Wägelchen konnte Hermann Maey im Lokbf Hotzenplotz des Bw Jägerndorf porträtieren.  (1941) <i>Foto: Hermann Maey</i>
VT 136 003 in Hotzenplotz

 

Ein Eisenbahngeschütz nach dem Abschuss, vermutlich aufgenommen auf dem Schießplatz in Meppen. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Eisenbahngeschütz (2)

 

01 019 (Bw Berlin Lehrter Bf) verlässt mit einem Schnellzug den Hamburger Hauptbahnhof. Die Lok trägt noch die kleinen Windleitbleche der ersten Serienlieferungen, die ab 1930 schon den "großen" Wagnerblechen weichen mussten. Hinter der Lok sieht man einen französischen Gepäckwagen, möglicherweise ein C.I.W.L. Type F. Der Zug steht auf Gleis 7, also in Richtung Berlin. Daher könnte es sich um einen internationalen Schnellzug nach Berlin handeln, in Nachfolge eines der 1926 eingestellten Luxus-Züge. In Frage käme D 5, der Kurswagen aus Paris führte. (04.1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 019 in Hamburg (1)

 

Die Vierzylinderverbundlok 02 008 wurde am 23.01.1926 im EAW Cassel abgenommen, danach zunächst wegen fehlender Zulassung abgestellt. Im Herbst 1926 wurde sie dem Bw Hof zugeteilt und stellt sich dort dem Fotografen. Nach ihrem Umbau im Oktober 1942 in die Zwillingsmaschine 01 240 verblieb sie weiterhin in Hof. Der Herr mit Hut am Tender ist übrigens der Dresdener Fotograf Werner Hubert. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
02 008 in Hof

 

98 7201 wurde 1892 von Krauss/München mit der Betriebsnummer 27 an die Lokalbahn AG (LAG) München geliefert. Eingesetzt wurde sie und ihre Schwesterlok LAG 28 vor allem auf der Isartalbahn und gelegentlich auch auf der Ammergaubahn. Bei der Reichsbahn wurde sie als 98 7201 eingereiht und am 25.08.1950 ausgemustert. Die Aufnahme entstand im Heimat-Bw München-Thalkirchen. (06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7201 in München

 

98 7224 vom Bw Pirna verdiente sich ihr Gnadenbrot auf der 9 km langen Stichbahn Pirna—Großcotta im Lohmgrund. Bereits mit Reichsbahn-Anschriften versehen, wurde sie im Bahnhof Großcotta bei Rangierarbeiten angetroffen. (04.06.1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
98 7224 in Großcotta

 

98 7303 war eine von sieben Nassdampflokomotiven mit Verbundtriebwerk, die ab 1890 an die Lokalbahn AG (LAG) München mit den Betriebsnummern 17, 19, 23, 24, 25, 47 und 48 geliefert wurden. Der Fotograf traf die ehemalige Lok 23 am Heimatstandort Cadolzburg an, Heimat-Bw war seit 01.01.1939 das Bw Nürnberg Hbf. Zum 26.08.1950 wurde 98 7303 gemäß Verfügung der ED Nürnberg 21 M 5 Fuvl vom 4. September 1950 beim Bw Nürnberg Rbf ausgemustert.  (05.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7303 in Cadolzburg

 

98 7306 steht im Endbahnhof Cadolzburg mit dem Lokalbahnzug zur Abfahrt nach Fürth (Bay) bereit. Die 13 km lange Stichbahn war bis zur Verstaatlichung Eigentum der Lokalbahn AG München. Zur Eingliederung in die Deutsche Reichsbahn bestand ab 1. August 1938 die "Überleitstelle der Lokalbahn AG" bei der RBD München. Am 01.01.1939 wurde die Strecke von der RBD Nürnberg übernommen. Die vormalige LAG Nr. 47 kam hingehen als 98 7306 beim Bw München-Thalkirchen in den Reichsbahn-Bestand. Wenige Tage vor der Aufnahme wurde sie zum Lokbf Cadolzburg des Bw Nürnberg Hbf umgesetzt.  (13.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7306 in Cadolzburg

 

Die ehemalige LAG Nr. 60 präsentiert sich mit Reichsbahn-Anschriften als 98 7309 im Lokbf Füssen des Bw Kempten (Allgäu). Nachdem sich die älteren 1'C-Lokomotiven der Lokalbahn AG München im Betrieb bewährt hatten, lieferte Krauss/München 1900 zwei Maschinen mit höherer Leistung als Naßdampflok mit Verbundtriebwerk. Die LAG reihte sie mit den Betriebsnummern 59 und 60 in den Fahrzeugpark ein. Auffällig waren die weit vorne neben der Rauchkammer angeordneten Wasserkästen. Außerdem waren ein Kohlenkasten hinter dem Führerhaus hinzugefügt, der Treibraddurchmesser verringert sowie Achsstand und Länge vergrößert worden. (06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7309 in Füssen

 

Der "Kruckenbergsche Schienenzeppelin" während seiner Deutschland-Präsentationsfahrt von Berlin über Magdeburg, Seesen, Altenbeken, Unna nach Düsseldorf in Hagen/Westf. Kurz zuvor, am 21. Juni 1931 befuhr das Fahrzeug in nur 98 Minuten die 257 km lange Strecke zwischen Hamburg-Bergedorf und dem Lehrter Bahnhof in Berlin. Dabei stellte das Fahrzeug zwischen Karstädt und Wittenberge mit einer Spitzengeschwindigkeit von 230,2 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte.  (26.06.1931) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Schienenzeppelin (1)

 

Auch ein Zuschauer erwischte den Schienenzeppelin während seiner "Deutschlandfahrt" von Berlin über Magdeburg, Seesen, Paderborn, Unna nach Düsseldorf in Hagen/Westf, an gleicher Stelle wie der Wuppertaler Direktionsfotograf in Bild-Nr. 32335. (26.06.1931) <i>Foto: Privatfoto</i>
Schienenzeppelin (7)

 

Der Schienenzeppelin um 17.26 Uhr nach der Rekordfahrt mit 230 km/h im Bahnhof Spandau Hbf. Die Luftschraube aus Eschenholz wurde von einem im Heck sitzenden 12-Zylinder-Flugmotor BMW VI mit einer Leistung von 600 PS angetrieben. Auf den Güterzuggleisen rechts ist 93 207 vom Bw Lichtenberg mit einem Nahgüterzug (Zuglauf Blo – Wur) nach Wustermark Vbf unterwegs.  (21.06.1931) <i>Foto: RVM</i>
Schienenzeppelin (8)

 

Ein Zug überquert die Memelbrücke bei Tilsit, die heute die Staatsgrenze zwischen Russland und Litauen bildet. Offenbar handelt es sich um einen hochwertigen Reisezug, an der Zugspitze läuft ein Einheits-Packwagen, weiter im Zug folgen weitere Durchgangswagen, in der Zugmitte ist auch ein Speisewagen der Teakholz-Bauart, vielleicht ein CIWL-Wagen, eingestellt. Es spricht einiges dafür, dass dies vielleicht der D 1 nach Riga ist. Bei der Zuglok handelt es sich um eine BR 37 (pr. P 6). Die Aufnahme entstand vom Nordufer der Memel, im Hintergrund liegt Tilsit. (08.1939) <i>Foto: RVM (Hammer)</i>
Memelbrücke bei Tilsit

 

02 007 (Bw Hamm/Westf) verlässt vor D 3 den Kölner Hauptbahnhof. Die Lok wurde 1939 in die Zwillingsmaschine 01 236 umgebaut. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
02 007 in Köln

 

02 007 passiert mit einem Schnellzug nach Hamm (Westf) die Bw-Abteilung Hannover Hagenkamp an der nordwestlichen Bahnhofsausfahrt in Hannover Hbf. Der im Zug eingestellte ausländische Gepäckwagen (französisch oder belgisch?) weist auf einen internationalen Schnellzug hin, möglicherweise den D 23. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
02 007 in Hannover

 

Die Lehrlinge eines unbekannten Bw posieren auf der 1915 bei Henschel in Cassel gebauten 55 3805.  (1930) <i>Foto: Privatfoto</i>
55 3805

 

Blick vom Bahnsteig Putlitzstraße der Vorortstrecke nach Berlin Lehrter Bahnhof auf die Putlitzbrücke. Gerade nähert sich ein von Gesundbrunnen kommender Stadtbahnzug der Ringbahn (Vollring) mit einer bereits umgezeichneten preußischen T 12. Im Hintergrund protzt das gigantische Kraftwerk Moabit.  (1925) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (45)

 

59 020 vom Bw Kornwestheim Rbf dampft auf der Gäubahn durch den Rohrer Wald. 1942 verschlug es sie an den österreichischen Semmering. In Mürzzuschlag wurde sie auch 1953 ausgemustert.  (1934) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
59 020 im Rohrer Wald

 

Im Gleisvorfeld des Leipziger Hauptbahnhofs (Westseite, im Hintergrund der Eilgüterschuppen) steht eine unbekannte 01.10 mit Postwagen zur Übernahme eines Schnellzuges bereit. Leider bleibt uns die Loknummer verborgen. In Frage kommt eine Lok der Bw Berlin Anhalter Bf, Erfurt P oder Leipzig Hbf West. Bemerkenswert ist der uralte 3-achsige Postwagen (schätzungsweise von um 1900) hinter der modernen Lok. (09.06.1942) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
01.10 in Leipzig

 

01 1089 wird im Heimat-Bw Halle (Saale) auf Hochglanz gebracht. Die Lok kam im Mai 1942 im Austausch mit 01 006 vom Bw Dresden-Altstadt nach Halle und ging im Januar 1943 im Austausch mit 01 191 an das Bw Breslau Hbf. (09.06.1942) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
01 1089 in Halle/S (1)

 

01 1089 wurde am 25. Mai 1940 an das Bw Dresden-Altstadt abgeliefert. Von Mai 1942 bis Januar 1943 weilte sie beim Bw Halle (Saale), wo auch diese Aufnahme entstand. Über das Bw Breslau Hbf gelangte sie ab Mai 1944 zum Bw Göttingen P. Letzte Einsatz-Dienststelle wurde ab Februar 1957 das Bw Osnabrück Hbf.  (09.06.1942) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
01 1089 in Halle/S (2)

 

Lehrlingsausbildung an 38 1436 (LHW, Baujahr 1912) im Lokschuppen ihres Heimat-Bw Köthen. Das auf dem ersten Blick unscheinbare Lokschuppenbild birgt doch einige bemerkenswerte Details. Da wären das Lokschild mit Breitziffern (Rotguss oder Messing); der Guss-Adler am Führerhaus; das merkwürdige runde Loch am heizerseitigen Windleitblech; die neuen Rangiertritte an der Pufferbohle; der Tauschkessel mit Speisewasserreiniger Bauart EZA; die unterschiedlichen Loklaternen (Baujahr 1925 und 1938) mit Verdunkelungsblende; das in einer Blechverkleidung versteckte Luftsaugventil über dem Zylinder und das scheinbar gläserne Schmiergefäß unter dem Umlauf vor dem Zylinderblock. (06.08.1940) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
38 1436 in Köthen

 

Im neugebauten 12-ständigen Ringlokschuppen des Bw Altenburg haben sich die hier beheimateten 94 2109, 94 203x, 94 2132, 74 551, 74 628 und 94 2091 versammelt. Erst am 1. Oktober 1933 wurde das Bw Altenburg zur selbstständigen Dienststelle erhoben, nachdem es zuvor dem Bw Leipzig Bayerischer Bf als Lokabteilung angegliedert war. Mit Änderung der Rbd-Grenzen zum 1. Oktober 1934 wechselte die Zuständigkeit der Dienststelle von der Rbd Dresden auf die Rbd Halle (Saale). Dem RMA Leipzig 2 unterstellt hatte es die Aufsicht über den Lokbahnhof Meuselwitz (Thür). Seit 15. Mai 1936 galt die bahnamtliche Bezeichnung "Bw Altenburg (Thür)".  (1935) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
Bw Altenburg

 

Eine noch recht neue Triebwageneinheit VS 145 mit VT 137 erreicht den Heimatbahnhof Halle (Saale). Die im Herbst 1935 beim Bw 1 Halle (Saale) beheimateten VT 137/VS 145-Einheiten: 028/009, 029/010, 030/014, 072/031, 073/032 und 086/040 kamen planmäßig auf den Strecken Halle (Saale)—Eilenburg und Halle (Saale)—Aschersleben zum Einsatz. Interessant ist sicher die Aufschrift an der Übergangsbrücke "Vorsichtig rangieren, Nur für Triebwagen". (1935) <i>Foto: RVM (Rbd Halle/S)</i>
VT 137 in Halle

 

Die 128 m lange Rheinbrücke Konstanz ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke. Über sie führt eingleisig die Hochrheinstrecke über Radolfzell, Schaffhausen nach Basel. Das Bild zeigt eine P 8 auf der neuen Brücke, die zwischen 1936 und 1938 gebaut wurde und die erste Brücke von 1863 ersetzte.  (11.1938) <i>Foto: RVM (Schlang)</i>
Rheinbrücke Konstanz (3)

 

Ein SVT 137 der Bauart "Hamburg" erreicht als FDt 571 aus Frankfurt/M den Anhalter Bahnhof in Berlin. Links steht 03 075 vom Bw 1 Halle (Saale). Die "Ferndurchgangsschnelltriebzüge" (FDt) waren die damals schnellsten Züge in Deutschland. Die höchste Reisegeschwindigkeit wurde dabei auf dem Abschnitt Hannover—Hamm (Westf) mit 132,2 km/h erzielt. Sie galten damals auch als schnellste Züge der Welt. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Schnellverkehr am 22. August 1939 eingestellt und die Züge aus dem Verkehr gezogen.  (08.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
SVT 137 in Berlin (2)

 

Ein SVT 137 der Bauart "Hamburg" unterwegs als FDt 571 nach Berlin zwischen Eisenach und Gotha bei Schönau (Hörsel). Das Bild wurde in den ersten Einsatztagen gefertigt, nachdem am 15. August 1935 die Schnelltriebwagenverbindung "Fliegender Frankfurter" von Berlin Anh Bf nach Frankfurt (Main) Hbf eingerichtet worden war. (08.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
SVT 137 bei Schönau

 

03 1091 vom Bw Linz (Donau) ist mit einem Schnellzug auf der österreichischen Westbahn nach Wien Westbf unterwegs und durchfährt eine Langsamfahrstelle am Streckenkilometer 265.6 bei Vöcklamarkt. Hier sind noch Restarbeiten zur Elektrifizierung des Streckenabschnittes Steindorf (b Straßwalchen)—Attnang-Puchheim im Gange. Am 6. Oktober 1941 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen. (06.09.1941) <i>Foto: W. Lieben</i>
03 1091 bei Vöcklamarkt

 

Blick auf die Ostseite des Aachener Hauptbahnhofs. Links wartet eine 94er am Ausfahrsignal, in Bildmitte hat eine 74er Ausfahrt erhalten und ist in der Anfahrt begriffen. Interessant sind die Deckungssignale der Gegenrichtung.  (1928) <i>Foto: RBD Köln</i>
Aachen Hbf (1)

 

Blick auf den Lehrter Fern- und Stadtbahnhof. Mit der 1871 in Betrieb gegangenen "Lehrter Bahn" von Hannover nach Berlin entstand in direkter Nähe zum schon bestehenden Hamburger Bahnhof ein neuer Kopfbahnhof – der Lehrter Bahnhof, der links im Bild sichtbar ist. Der Lehrter Stadtbahnhof (oben links) wurde am 15. Mai 1882 auf der Berliner Stadtbahn ausschließlich für den Stadtbahnverkehr in Richtung Berlin-Charlottenburg und Schlesischer Bahnhof eröffnet. Er wurde im Sommer 2002 im Zuge der Bauarbeiten für den neuen Berliner Hauptbahnhof abgerissen. Eine preußische S 10¹ überquert mit einem Reisezug auf dem Fernbahnbahngleis die Spree, um anschließend über die Viaduktstrecke zum Schlesischen Bahnhof zu gelangen. Im Vordergrund befindet sich der Humboldthafen. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Berliner Stadtbahn (2)

 

Um die Leistungsfähigkeit der Konstanzer Rheinbrücke von 1863 zu steigern, beschloss die Stadt Konstanz in Zusammenarbeit mit dem damaligen Straßenbauamt und der Deutschen Reichsbahn, die Brücke grundlegend umzubauen. Die Stützweiten blieben unverändert, die Brücke wurde um rund 50 % verbreitert. Das Bild zeigt den Bauzustand im Jahr 1937.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Konstanz (1)

 

Am 9. Oktober 1938 erfolgte die Einweihung der neuen Konstanzer Brücke. 38 3798 vom Bw Villingen (Schwarzw) hat gerade den Bahnhof Konstanz verlassen und fährt über die neue Brücke in Richtung Radolfzell. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Konstanz (2)

 

Auf Standplatz 17 der Fahrzeughalle wurde der "Stromlinienzug mit Dampflokomotive für 170 km Std." dem Publikum vorgestellt. Die Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" lief vom 14. Juli bis 13. Oktober 1935. Anschließend wurde 61 001 abermals den Kasseler Henschel-Werken für erforderliche Änderungen zugeführt. Am 8. Dezember 1935 nahm sie dann an der abschließenden Fahrzeugparade in Nürnberg teil.  (07.1935) <i>Foto: RVM</i>
61 001 in Nürnberg (3)

 

Abschied an einem Personenzug, gezogen von einer pr. T 14.1 (Baureihe 93), an einem nicht näher bezeichneten Ort. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Gute Reise (2)

 

39 129 vom Bw Wuppertal-Langerfeld im Einschnitt zwischen Wuppertal-Elberfeld und Steinbeck. (1934) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
39 129 in Wuppertal

 

01 009, seit 11.02.1929 beim Bw Hamm (Westf) beheimatet, wartet in Elberfeld Hbf auf den Abfahrauftrag. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Lok gerade einmal 3 Jahre alt und hatte dafür schon ganz schön abgefahrene Radreifen. Diese waren dem Einsatz beim Bw Erfurt im Loklanglauf Berlin - Frankfurt/Main geschuldet. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 009 in Wuppertal (1)

 

56 232 vom Bw Seestadt Rostock mit einem Nahgüterzug auf der Nebenbahn Seestadt Rostock—Tribsees bei Bad Sülze. Als zweiter Wagen hinter der Lok läuft ein gedeckter Güterwagen der Bauart München oder Kassel mit Endfeldverstärkung.  (29.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
56 232 bei Bad Sülze

 

Vor dem Gebäude der Reichsbahndirektion Wuppertal (links) verlässt die Hammer 01 008 mit dem Flügelzug des FD 226 nach Düsseldorf den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld.  (24.03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 008 in Wuppertal

 

17 221 vom Bw 1 Halle (Saale) leistet der fabrikneuen 01 125 (Bw Nürnberg Hbf) Vorspann vor D 40 (Berlin Anh Bf – München Hbf) im Saaletal bei Bad Kösen.  (12.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 221 + 01 125 bei Bad Kösen

 

Stimmungsvolle Aufnahme einer preußischen P 8 (Baureihe 38.10), gekuppelt mit einem Tender der Bauart pr 2'2' T 21,5, in den Kölner Straßenschluchten nahe des Hansarings. (02.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln im Regen

 

Eine bayerische S 3/6 erreicht den Bahnhof Köln-Deutz, der damals noch eine dreischiffige Bahnsteighalle besaß, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Signalbrücke unmittelbar vor der Bahnsteighalle lässt vermuten, dass es sich bei den Hauptsignalen um sogenannte "Zielsignale" nach der alten Signalordnung handelte, die dem von der Hohenzollernbrücke kommenden Lokführer zeigen, in welches Gleis seine Fahrt fortgesetzt wird. Daher sind alle diese Signale auch nur einflügelig und -nebenbei- mit Negativ-Flügel ausgeführt. (02.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Einfahrt nach Köln-Deutz

 

Ein Personenzug, gezogen von einer Lok der Baureihe 93, zieht in der östlichen Ausfahrt von Ulmen an einem pflügenden Bauern vorbei. (03.1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Personenzug bei Ulmen

 

Blick aus einem Wintersportsonderzug aus Köln kurz vor Meinerzhagen im Bergischen Land. Als Zuglok kommt eine G 8¹-Umbau (Baureihe 56²) in Frage, die Vorspannlok dürfte eine G 10 (Baureihe 57) sein, beide vom Bw Dieringhausen. (02.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Wintersportzug b. Meinerzhagen

 

Eine preußische P 8 mit "Langlauftender" der Bauart pr 2'2' T 31,5 passiert auf der zweigleisigen Reisezugbahn die Signalbrücke an der Einfahrt zum Personenbahnhof Köln West. Neben dem Hp 2 signalisierenden Hauptsignal ist das dreibegriffige Vorsignal (mit Zusatzflügel) in gegenläufiger Anordnung (von unten nach oben) bemerkenswert. Zudem steht rechts an der zweigleisigen Güterzugbahn das dreiflügeliche Einfahrsignal für den Bahnhofsteil Gbf mit dem folgende Fahrmöglichkeiten signalisiert werden konnten: Signalbild Hp 1 = gerade Einfahrt nach Köln West Gbf;  Hp 2 = abzweigende Einfahrt (Langsamfahrt) nach Köln West Gbf; Hp 3 = Richtungsänderung (Wechsel auf die Reisezugbahn) - Fahrt abzweigend (Langsamfahrt) nach Köln West Pbf. Das Signalbild Hp 3 wurde später durch Richtungsanzeiger ersetzt und 1953 bei der DB generell abgeschafft. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Signalbrücke bei Köln West

 

Schon immer faszinierte die Eisenbahn die männliche Jugend. Hier wird die Ausfahrt eine P 8 (Baureihe 38.10) aus den Kölner Hauptbahnhof beäugt. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Jungenträume (2)

 

39 196 (Bw Wuppertal-Langerfeld) fährt von der Hohenzollernbrücke kommend in den Bahnhof Köln-Deutz ein.  (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 196 in Köln

 

Der auf der Insel Lindau liegende Lindauer Hauptbahnhof wird über einen Damm durch den Bodensee erreicht. Auf dem Bodenseedamm rangiert eine 18.4, während die Ehefrau vordergründig mit ins Bild positioniert wurde. Für die Fotografen alter Schule galt es noch den klassischen Bildaufbau zu beachten: Vorder-, Mittel-, Hintergrund. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Bodenseedamm (2)

 

Eine P 8 fährt über einen Bahnübergang im Bahnhof Kalscheuren im Süden Kölns. Was den Reichsbahn-Fotografen zu solchen Motiven bewegte, bleibt aus heutiger Sicht unergründlich. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Bü in Kalscheuren

 

Dieses Motiv am gleichen Bahnübergang in Kalscheuren eignete sich wohl besser für eine Veröffentlichung. Diesmal ist eine P 10 (Baureihe 39) dort unterwegs. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
P 10 bei Kalscheuren

 

Ein Schnellzug passiert das Einfahrsignal von Soest, das in der Ferne mit dem Kuppeldach-Rundlokschuppen und der prägnanten Kirche Sankt Maria zur Wiese ins Bild kommt. Der Zug fährt in Richtung Paderborn. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Einfahrt nach Soest (1)

 

Ein Zug mit einer P 8 - gekuppelt mit einem großen Tender der Bauart pr 2'2' T 31,5 - überquert die Aachener Straße (heute Bundesstraße 55) zwischen Köln West und Köln Süd. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Aachener Straße

 

Und wieder einmal der Klassiker, aufgenommen an der alten Brückenauffahrt zur Hohenzollernbrücke mit Blick auf Hauptbahnhof und Dom. Im Gleis 2 fährt gerade eine preußische T 9³ (Baureihe 91³) an, während die P 8 am nächsten Bahnsteig noch auf die Ausfahrt warten muss. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Hbf (46)

 

Der "Rheingold" erreicht über die Hohenzollernbrücke kommend den Kölner Hauptbahnhof. Die Zuglok - eine 18.5 - ist in den Brückenstreben noch schemenhaft zu erkennen. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (49)

 

Und noch ein stimmungsvolles Motiv von der Hohenzollernbrücke. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (51)

 

Blick aus dem Zug auf der Fahrt von Unna nach Paderborn bei der Einfahrt in den Bahnhof Soest. Rechts zeigt sich das Kuppeldach vom "Rundhaus". (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Einfahrt nach Soest (2)

 

Bei schmuddeligem Winterwetter verlässt eine preußische P 8 den Kölner Hauptbahnhof auf der Brücke über die Ursulastraße am Eigelstein, der zentralen Straßenachse in der Kölner Altstadt. Auch diese Lok ist mit dem großen "Langstrecken" Tender (pr 2'2' T 31,5) gekuppelt, mit dem zahlreiche in Köln stationierte 38er unterwegs waren.  (12.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Eigelstein (1)

 

Wohl auf einem Feiertagsspaziergang entstand dieses Bild auf der Kölner Hohenzollernbrücke, über die gerade 17 097 vom Bw Düsseldorf Abstellbahnhof in Richtung Köln-Deutz rumpelt. Die geschmückte Rauchkammer der Lok spricht für eine Aufnahme am "Tag der nationalen Arbeit", wie der 1. Mai in der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet wurde. (01.05.1934) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (53)

 

An einem regnerischen Apriltag fährt eine 03 in langsamer Fahrt über die Hohenzollernbrücke kommend in den Bahnhof Köln-Deutz ein. (04.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (54)

 

Einen KDF-Sonderzug erwischte der Fotograf in der Einfahrt Köln Hbf. Die nationalsozialistische Gemeinschaft "Kraft durch Freude" (KdF) war eine politische Organisation im Dritten Reich mit der Aufgabe, die Freizeit der deutschen Bevölkerung zu gestalten, zu überwachen und gleichzuschalten. Durchaus bemerkenswert ist die mitten im Sonderzug eingestellte Gruppe aus 4-achsigem Einheits-Gepäckwagen, gedecktem Güterwagen (späterer G10) und altem Post- oder Bahndienstwagen. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Einfahrt nach Köln

 

Eine preußische S 10² (Baureihe 17²) fährt auf der Viaduktstrecke zwischen Hansaring und Köln West südwärts. Dahinter liegt der Abstellbahnhof und das Bw Köln Betriebsbahnhof. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Kölner Pfeilerbahn

 

Eine preußische G 12 passiert im Gegenlicht die dreiflügeligen Einfahrsignale des Bahnhofs Köln-Kalk Nord und einen pflügenden Bauer. Vierbegriffige Signale können verschiedene Fahr- und Abzweigsmöglichkeiten anzeigen. Erst mit Einführung des Richtungsanzeigers mit Kennbuchstabe verschwand der untere Signalflügel (Hp 3 - Richtungsänderung) am Signalmast.  (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Pr. G 12 bei Köln-Kalk Nord

 

Sichtlich stolz präsentiert das Lokpersonal seine neue Stammlok 18 534 im Bw Köln Bbf. Am 16.07.1930 wurde sie fabrikneu dem Bw Osnabrück Hbf zugeteilt. (07.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 534 in Köln (1)

 

18 535 präsentiert sich im Heimat-Bw Osnabrück Hbf, dem sie im Juli 1930 fabrikneu zugeteilt wurde. Im November 1931 wechselte sie zum Bw 1 Halle (Saale). Die seitliche Porträtaufnahme lässt die alte Bw-Tafel "Osnabrück Br" am Führerhaus erkennen. Schon im Dezember 1925 hatten die Osnabrücker Bahnanlagen neue Bezeichnungen erhalten, das Bw Osnabrück Bremer Bf wurde in Bw Osnabrück Hbf umbenannt. Offenbar wurden aus Kostengründen zunächst keine neuen Bw-Schilder beschafft, nur so erklärt sich die weitere Verwendung der alten Schilder. Die Maschine wurde bei der DB in 18 606 rekonstruiert. (23.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 535 in Osnabrück

 

Diese gedeckten Güterwagen wurden nach den kriegsbedingten Anforderungen für ein Ladegewicht von 20 Tonnen entwickelt. Die Wagen hatten einen Achsstand von 7.000 mm, ein Ladevolumen von insgesamt 60,7 m³, ein Eigengewicht von 9,3 Tonnen und eine Länge über Puffer von 10.000 mm ohne Handbremse. Das Untergestell wurde aus Walzprofilen gefertigt und hatte kein Sprengwerk. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Gmhs "Bremen 5950"

 

39 022 vom Bw Erfurt mit D 16 (Berlin Stadtbahn – Suttgart Hbf) bei Gehlberg in Thüringen. Der Zug wird gleich im 3039 m langen Brandleitetunnel entschwinden und danach den Bahnhof Oberhof (Thür) erreichen. (01.09.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Im Thüringer Wald bei Gehlberg

 

Die Horchheimer Eisenbahnbrücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht fast völlig zerstört. Nach Errichtung einer provisorischen hohen Gitterkonstruktion, konnte sie am 16. Juni 1947 eingleisig wieder befahren werden. (1946) <i>Foto: Fischer</i>
Horchheimer Brücke (5)

 

Kartoffelumladung im Bahnhof Köln Gereon.  (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kartoffelverladung (10)

 

Umladung der mit der Reichsbahn angelieferten Kartoffeln auf die regionalen Händler im Eilgutbahnhof Köln Gereon. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kartoffelverladung (11)

 

Damals war das Umladen der Kartoffeln vom Güterwagen auf den Lkw reine Handarbeit. Teilweise erfolgte der Verkauf auch direkt aus dem Güterwagen. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kartoffelverladung (12)

 

Blick in die Fahrkartenausgabe Köln Hbf mit den gut gefüllten Druckplattenschränken für Pautze-Fahrkartendrucker. Die häufig benutzten Druckplatten befanden sich in einem Schrank in Reichweite an jedem Drucker, die selten gebrauchten standen in großen Schränken, wie auf dem Bild gezeigt, jedem Schalter zur Verfügung.  (1940) <i>Foto: Theo Felten</i>
Fka Köln Hbf (2)

 

Am Fahrkartenschalter in Köln Hbf. (1940) <i>Foto: Theo Felten</i>
Fka Köln Hbf (3)

 

Blick vom Dom auf eine Vorkriegszene mit einem ausfahrenden Dampfzug zur Hohenzollernbrücke. Bemerkenswert ist das Gleisgewirr der Straßenbahn links unten.  (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln Hbf (44)

 

Heuverladung in Gutach (Schwarzwaldbahn). Der Heuberg scheint sich aber langsam einer Lademaßüberschreitung zu nähern. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (3)

 

Der betriebsfähige "Adler"-Nachbau von 1935 auf dem Messegelände am Funkturm in Berlin. (1936) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der "Adler" in Berlin

 

Sonntäglicher Ausflugsverkehr in Hamburg Hbf.  (1934) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sonntagsausflug (2)

 

Die beiden Lübecker 17 305 (Zweitbesetzung) und 24 020 verlassen mit P 75 den Lübecker Hauptbahnhof.  (10.04.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
17 305 + 24 020 in Lübeck

 

In Berchtesgaden Hbf präsentiert sich E 170 01 dem RVM-Fotografen. Die Lok war 1914 von Borsig für die Spandauer Hafenbahn gebaut worden, kam dort aber nicht zum Einsatz. Die Reichsbahn erwarb die Lok 1924 und stationierte sie beim Bw Berchtesgaden für den Güterverkehr auf den Lokalbahnen nach Hangender Stein und Königssee (Oberbay). Ab 1927 war sie als E 170 01 unterwegs. Nach Umstellung der Strecke von 1000 V Gleichstrom auf 15kv Wechselstrom im Jahre 1942 wurde sie zur Akkulok umgebaut. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
E 170 01 in Berchtesgaden (1)

 

Der Aufsichtsbeamte meldet in Lindau Hbf dem Lokführer mit erhobenem Arm die Abfahrbereitschaft des Zuges. Der Aufsichtsbeamte war für alle Aufgaben, die mit dem Herstellen und Feststellen der Abfahrbereitschaft eines Zuges und dem Erteilen des Abfahrauftrages zusammenhängen, zuständig. An dem abgebildeten AB4üe-41, der offenbar frisch abgenommen ist, erkennt man auch die zusätzlichen Farbmarkierungen, die aufgrund der regelmäßigen Verdunkelungen notwendig wurden. (29.05.1942) <i>Foto: RVM</i>
Abfahrbereitschaft

 

Die Oberweißbacher Bergbahn verbindet seit 1922 den an der Schwarzatalbahn gelegenen Haltepunkt Obstfelderschmiede (Gemeinde Mellenbach-Glasbach) mit der Gemeinde Cursdorf. Die Bahn besteht aus einer 1,351 Kilometer langen breitspurigen Standseilbahn und einer daran anschließenden 2,635 Kilometer langen normalspurigen und elektrifizierten Adhäsionsstrecke. Auf der Steilstrecke pendelten abwechselnd ein Personenwagen mit 42 Sitzplätzen und 58 Stehplätzen und eine sogenannte Güterbühne zum Transport normalspuriger Eisenbahnfahrzeuge. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Oberweißbacher Bergbahn (1)

 

Die wegen ihrer persönlichen Nähe zu Adolf Hitler heute sehr umstrittene Leiterin der Bayreuther Festspiele Winifried Wagner begrüsst Festgäste eines Sonderzuges bei der Ankunft in Bayreuth.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Begrüßung in Bayreuth

 

Der Stückgut-Schnellverkehr war die Antwort der DRG auf die wachsende Konkurrenz durch den Lkw. Mit kurzgekuppelten Leig-Einheiten (Leig = Leichter Eilgüterzug) wurde der Stückgut-Schnellverkehr flächendeckend auf dem DRG-Netz eingeführt. 38 1793 vom Bw Weimar ist mit einer solchen Einheit vor den Hörselbergen bei Schönau (Hörsel) auf dem Weg nach Eisenach.  (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1793 bei Schönau

 

Angeblich will der Fotograf hier 03 006 vor dem D 94 (Altona - Köln) bei Opladen erkannt haben. Die Lok war zum Zeitpunkt der Aufnahme allerdings am anderen Ende Deutschlands beim Bw Schneidemühl Pbf unterwegs. Die Brücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengt. (26.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Wupperbrücke bei Opladen

 

Anfang des 20. Jahrhunderts rückte neben der Dampflokomotive eine neue Traktionsvariante in das Blickfeld der Eisenbahntechnik – die elektrische Traktion. Der preußische Staat entschied sich zur Erprobung dieser Technologie für zwei Eisenbahnstrecken – eine Gebirgs- und eine Flachlandstrecke. Die Wahl fiel einmal auf die Strecke Lauban – Königszelt und einige abzweigende Nebenstrecken – eine Eisenbahnstrecke im niederschlesischen Bergland und auf die Strecke von Dessau nach Bitterfeld. Für die Instandhaltung der elektrischen Fahrzeuge benötigte man ein Ausbesserungswerk für ebendiese elektrischen Fahrzeuge und da Untersuchungen erkennen ließen, dass sich im mitteldeutschen Gebiet kein vorhandenes Ausbesserungswerk fand, dessen Kapazitäten für die zusätzliche Instandhaltung von Elektrolokomotiven ausreichten, begannen Planungen für ein neues Werk. 1922 waren die Planungen abgeschlossen und die Entscheidung auf die Stadt Dessau gefallen, da die Stadt am elektrifizierten Streckennetz der Reichsbahn lag und die Grundstückspreise in der Stadt niedrig waren. Am 2. Dezember 1929 wurde nach ungefähr sechs Jahren Bauzeit das Ausbesserungswerk in Betrieb genommen. Das Werk war damals eine Betriebsabteilung des Reichsbahnausbesserungswerkes (Raw) Halle und besaß eine Belegschaft von 180 Personen. Die erste auszubessernden Lokomotive war die, am 20. November 1929 im Bahnhof Dessau verunglückte E 50 50. Am 1. August 1933 wurde das Werk nach einem Beschluss der Deutschen Reichsbahn ein eigenständiges Reichsbahnausbesserungswerk. Die Anzahl der Mitarbeiter war über 400 gestiegen. Der Kriegsausbruch 1939 veränderte an den prinzipiellen Aufgaben des Werkes nichts, da die elektrische Zugbeförderung im Krieg keinen höheren Stellenwert im Vergleich zu den Vorkriegsjahren besaß. Den ersten Bombenangriff, der vermeintlich dem Werk galt, gab es am 16. Januar 1945. Drei Sprengbomben trafen beim Angriff das Werk, weitere 27 fielen in 50 bis 200 Metern Entfernung. Die schwersten Zerstörungen erfuhr das Werk jedoch beim Bombardement auf die Stadt Dessau am 7. März 1945. Die Stadt wurde dabei zu großen Teilen zerstört und das Werk war zu 60 Prozent schwer beschädigt. Das Kriegsende erlebte das Ausbesserungswerk nach achttägiger Belagerung am 21. April 1945 – amerikanische Truppen besetzten die Stadt und auch das Raw Dessau. Die Amerikaner fanden die Halle 1 nach Bombardement, Belagerung und Brand stark beschädigt vor (Quelle: Wikipedia). (1942) <i>Foto: RVM</i>
RAW Dessau (1)

 

17 130 vom Bw Wiesbaden hat mit P 1006 (Köln-Deutz - Frankfurt/M) soeben den Bahnhof St Goarshausen verlassen und fährt unterhalb der Burg Katz seinem Ziel entgegen. (26.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 130 bei St. Goarshausen

 

Dieses Bild fand sich im Fundus des RVM, leider ohne jede Beschriftung. Die im Führerstand angeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h weist auf einen der "fliegenden Züge" (SVT) hin. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Im Führerstand des SVT (2)

 

Zu diesem Unfall an der Strecke Wuppertal-Oberbarmen - Krebsöge zwischen Oehde und Beyenburg liegen leider keine nähere Angaben vor.  (1936) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Unfall bei Wuppertal (1)

 

38 3372 (Bw Steinbeck) vor P 559 auf dem Weg nach Lennep im Blombachtal bei Ronsdorf. (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3372 bei Wuppertal

 

78 037 (Bw Lennep) mit P 1659 an der Straßenunterführung nach Blombach kurz vor dem Bahnhof Ronsdorf.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 037 bei Wuppertal

 

Bei den winterlichen Wetterverhältnissen reichte es gerade für einen Ausflug vor die Haustür in die Wuppertaler Siegesstraße, um 03 102 (Bw Deutzerfeld) mit 03 233 (Bw Osnabrück Hbf) vor dem D 94 aus Altona auf die Platte zu bannen.  (03.01.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 102 + 03 233 in Wuppertal

 

In Wuppertal-Elberfeld stehen in der Morgensonne 38 1677 in Gleis 2 neben 38 2983 in Gleis 1 (beide vom Bw Steinbeck) für die "Fahrt ins Blaue" bereit. Der Ausdruck "Fahrt ins Blaue" stammt aus einer Zeit als noch der blau blühende Flachs angebaut wurde und stand als Synonym für einen Ausflug in die Natur.  (01.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Fahrt in den Mai

 

74 576 (Bw Steinbeck) mit P 1486 nach Cronenberg in Höhe des erst 1950 hier entstandenen Haltepunkts Wuppertal Hindenburgstraße im Ortsteil Steinbeck. (27.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 576 in Wuppertal

 

Die Leistungsfähigkeit der am 08.12.1934 fabrikneu nach Steinbeck gelieferten 86 199 wurde direkt vor P 1486 auf der mit einer Neigung von 25 o/oo (1:40) ausgestatteten Strecke nach Cronenberg ausprobiert, aufgenommen in Höhe des späteren Haltepunkts Hindenburgstraße.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 in Wuppertal (1)

 

Offenkundig hatte Carl Bellingrodt es mitbekommen, dass 86 199 am 08.12.1934 fabrikneu zum Bw Steinbeck angeliefert worden war. Kurz darauf ließ er sich die noch frisch im Lack glänzende Loks in der "Paradeaufstellung" mit unten liegenden Stangen in ihrem Heimat-Bw fotogerecht aufstellen.  (26.12.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 in Wuppertal (2)

 

Durch die winterliche bergische Landschaft zieht 86 199 vom Bw Steinbeck den Nahgüterzug 5385 bei Remlingrade.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 bei Remlingrade

 

Brückenbauarbeiten an der Eisenbahnüberführung über die Herwarthstraße am Nordkopf des Bonner Bahnhofs. Erst im Sommer 1971 wurde er in Bonn Hauptbahnhof umbenannt. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Bahnhof Bonn (1)

 

Und so imposant sah die Kölner Südbrücke vor ihrer Zerstörung aus: Mit einem Güterzug aus Gremberg ist 56 2056 (Bw Gremberg) in Richtung Köln Bonntor unterwegs. Das Hauptsignal unterhalb der Brücke gehört zur Ansschlußstrecke zum Kölner Hafen. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Kölner Südbrücke (3)

 

Arbeiten zur Verstärkung des Oberbaus auf der Koblenzer Moselbrücke zwischen Hauptbahnhof und Lützel. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (2)

 

Im Jahre 1937 wurde der Oberbau der 270 m langen Moselbrücke zwischen Koblenz Hbf und Koblenz-Lützel komplett erneuert. Dabei kam auch ein Arbeitszug mit einer preußischen P 8 (Baureihe 38.10) und einem 15t oder 25t-Kran zum Einsatz, der auf einem verfahrbarem Oberwagen und seitlich verschiebbaren Gegengewichten steht. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (3)

 

Oberbauerneuerung auf der Moselbrücke in Koblenz mit tatkräftiger Unterstützung eines Dampfkrans. Im Hintergrund ist der Stadtteil Lützel.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (4)

 

Mit Bau der Moselbrücke 1858 im Zuge der linken Rheinstrecke wurde erstmals die preußische Stadtbefestigung von Koblenz durchbrochen. Die nach Plänen des Eisenbahningenieurs Emil Hermann Hartwich errichtete Brücke berücksichtigte immer noch die militärischen Vorgaben, wovon noch die vorhandenen Reste der Brückentürme (rechts im Bild) zeugen. 1931 erfolgte ein Umbau der Steinbogenbrücke von 7 auf nur noch 4 Öffnungen. Der Umbau stand im direkten Zusammenhang mit der geplanten Moselkanalisierung, die nach dem erfolgten Brückenumbau dann begonnen und erst nach Kriegsende vollendet wurde. Die alten Bögen waren für die Durchfahrt der Schiffe nicht breit genug.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (10)

 

Blick auf den Umbau der Moselbrücke in Koblenz, bei dem im Zusammenhang mit der geplanten Moselkanalisierung die Brückenbogen von 7 auf 4 reduziert werden sollten, da die alten Bögen für die Durchfahrt der Schiffe nicht breit genug waren. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke wie alle Koblenzer Brücken im März 1945 von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht gesprengt. Nach einer provisorischen Reparatur wurde die Brücke Anfang der 1950er Jahre in der alten Bauweise wiederhergestellt. In den Jahren 1974–1975 erfolgte ein kompletter Umbau. Die Bogenkonstruktion von der Innenstadtseite bis zur Flussmitte wurde durch eine moderne Kastenkonstruktion ersetzt, die Steinbogenbrücke blieb nur auf der Lützeler Seite erhalten. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (11)

 

Ein Blick auf die Brückenunterkonstruktion der Hohenzollernbrücke in Stahlbauweise. Die Bauausführung erfolgte von 1907 bis 1911 unter maßgeblicher Beteiligung des MAN-Werks Gustavsburg. Im Hintergrund ist schemenhaft die alte Deutzer Hängebrücke zu erkennen, die 1945 in den Rhein stürzte. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Hohenzollernbrücke (12)

 

Verwaltungsgebäude im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Opladen. Die Fertigungshallen befinden sich im Rücken des Fotografen. (1930) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (4)

 

Nach der Einstellung der Dampflokausbesserung im RAW Opladen wurden Teile der alten Lokwerkstatt abgerissen und für neue Aufgaben umgebaut. Am 15. Mai 1934 ging die neue Betriebsabteilung M (Motorenwerkstatt) in Betrieb. Sie war für die vom RAW Jülich übernommene Ausbesserung von Triebwagen, Kleinlokomotiven und Kraftwagen zuständig. (1933) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (5)

 

Tierverladung im Hamburger Hafen. (1937) <i>Foto: Gustav Werbeck</i>
Hamburger Hafen (28)

 

Ein Büssing-Bus wird zur Verschiffung in die Türkei im Hamburger Hafen von einem Rungenwagen umgeladen. (1937) <i>Foto: Gustav Werbeck</i>
Hamburger Hafen (17)

 

Ein Ommu-Güterwagen in der Kippanlage von Gotenhafen (früher Gdingen, heute Gdynia) in der RBD Danzig.  (1943) <i>Foto: RVM</i>
Kippanlage in Gotenhafen (1)

 

Der durch die Kippanlage in Gotenhafen (Gdingen) beschädigte Ommu-Wagen "Klagenfurt 2774". (1943) <i>Foto: RVM</i>
Kippanlage in Gotenhafen (3)

 

38 3363 (Bw Gießen) hatte es bei diesem Unfall mit einer pr. G 10 (Baureihe 57.10) übel erwischt. Die P 8 wurde dann auch am 30.05.1941 ausgemustert. (1940) <i>Foto: Kuhnemann</i>
Zusammenstoß (2)

 

03 240 (Bw Osnabrück Hbf) mit D 93 auf der Fahrt von Köln Hbf nach Altona Hbf in Wuppertal-Unterbarmen. Der Zug wird demnächst in Wuppertal-Barmen halten und bald darauf in Wuppertal-Oberbarmen durchfahren - wie so viele Fernzüge vor dem Krieg. Wegen des engen Gleisabstandes gab es auf der Talstrecke etliche Signalbrücken, sowohl in den Bahnhofsbereichen als auch auf freier Strecke. Die Aufnahme entstand in der Nähe von Carl Bellingrodts Wohnung an der Siegesstraße 94.  (04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 240 in Wuppertal

 

93 1053 (Bw Osnabrück Hbf) vor P 2143 bei Hankenberge auf der Strecke Brackwede - Osnabrück. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1053 bei Hankenberge

 

An einem kalten Wintertag wartet 03 132 vom Bw Hamm (Westf) im Kölner Hauptbahnhof aus die Ausfahrt in Richtung Hansaring. (12.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
03 132 in Köln (2)

 

Blick vom Dom auf eine in den Hauptbahnhof einfahrende T 18. Die Maschine trägt am Wasserkasten eine "zeitgenössische" Beschriftung (vmtl. zur Reichstagswahl 1938). (03.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (3)

 

Die in den Hauptbahnhof einfahrende T 18, die im Bild-Nr. 28494 zu sehen ist, hat inzwischen Ausfahrt erhalten. Das Ausfahrsignal am Bahnsteigende zeigt Hp 1. Gerade noch lässt sich die Parole am Wasserkasten "Ein Volk - Ein Reich - Ein Führer" erkennen. Die P8 im übernächsten Gleis gehört zu jenen, die noch keine Windleitbleche erhalten haben. (03.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (4)

 

Die Gottestracht ist die Fronleichnamsprozession der Kölner Pfarreien Sankt Clemens und Mauritius. Ihre Besonderheit ist die seit mehr als 400 Jahren praktizierte Schiffsprozession, die entlang der Stadtgrenze der ehemaligen Stadt Mülheim führt, soweit diese am Rhein liegt. Die Teilnahme des Reichsmarine mit dem Schnellboot Nr. 12 und einem Minensuchboot (Foto) zeigt, dass die damaligen politischen Kräfte ganz offensichtlich auch hier ihre Selbstdarstellung betrieben haben. (16.06.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (6)

 

Der Blick vom Kirchturm von Groß St. Martin geht auf den winterlichen Kölner Hauptbahnhof, im dem gerade eine P 8 in ihrem großen 2'2' T 31,5-Tender ihre Vorräte aus einem der hohen Gelenkwasserkräne auffüllt.   (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (8)

 

Jetzt wird's lebendig am Ostkopf des Kölner Hauptbahnhofs: Die P8, die auf dem Bild zuvor am Wasserkran die Vorräte auffrischte steht noch immer mit ihrem Zug bereit, hat aber Gesellschaft von eine weiteren P8 (diese mit kleinem Tender) bekommen, deren Ramsbottom-Ventile schon "säuseln". Von links kommt eine S 10² (Baureihe 17²) ins Bild, die Ausfahrt in Richtung Deutz erhalten hat. Schon 3 Jahre später zogen andere Wolken über Köln auf. In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 bombardierte die Royal Air Force (RAF) erstmals mit über 1000 Bombern gleichzeitig die Stadt. Dabei wurden 13.000 Häuser komplett zerstört, 6360 schwer und 22.000 leicht beschädigt, 469 Menschen wurden getötet, 5027 wurden verwundet und 45.000 obdachlos. Die Stadt Köln wurde im Laufe des 2. Weltkriegs 262mal bombardiert, mehr als jede andere deutsche Stadt. Das hier gezeigte Stadtbild ging dabei völlig unter. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (9)

 

Der Dampfzug mit der ausfahrenden S 10² hat die Hohenzollernbrücke mit ihren imposanten Brückentürmen erreicht. Links ist das Gebäude der Reichsbahndirektion Köln zu erkennen, darüber St. Kunibert, dessen Dächer am 29. Juni 1944 in Flammen aufgingen, 1944 wurde auch der große Westturm von einer Bombe getroffen und stürzte mit Teilen des Querhauses ein, so dass sich die Kirche heute anders präsentiert. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (10)

 

Blick von Groß St. Martin auf die Hohenzollernbrücke mit dem Messeturm auf Deutzer Seite und dem Schnellzug mit der preußischen S 10², die wir schon von den beiden vorherigen Bildern kennen. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (11)

 

Im Winter 1938/39 war es am Aufnahmetag ganz sicher "escht arsch" kalt an der Hohenzollernbrücke in Köln. Auf dem Rhein treiben die Eisschollen, was allein heute schon eine Sensation wäre. Im Winter 1962/63 fror der Rhein das letzte Mal zu. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (12)

 

So sah der Blick von Groß St. Martin auf den Kölner Hauptbahnhof in der Normalperpektive aus. Von der Hohenzollernbrücke kommend fährt eine P 8 mit einem Reisezug in den Hauptbahnhof ein. In der Gegenrichtung steht ein Schnellzug abfahrbereit, bespannt mit einer preußischen S 10 (Baureihe 17) und einer 03 als Vorspannlok. Ein Blick auf die Altstadt im Vordergrund verrät auch, dass das viel gerühmte älteste und schönste Stück von Köln mit seinen historischen Bürgerhäusern zum Großteil nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Rekonstruktionen sind. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (13)

 

Eine preußische G 10 (Baureihe 57.10) ist mit einem bunten Wagen-Mix, bestehend aus einem bayerischen Gepäckwagen, einem preußischen C3-Abteilwagen und diversen Güterwagen, als PmG in der Voralpenlandschaft nahe Schliersee unterwegs. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Bei Schliersee

 

Aus dem heimatlichen Ellokschuppen des Bw Lauban heraus gelang Hermann Maey diese Porträtaufnahme der E 92 79. Am 16.04.1925 trat sie ihren Dienst in Schlesien an, als Räumungslok wurde die Lok am 22.02.1945 dem Bw Leipzig-Wahren zugeteilt bis auch sie 1946 als Raparationsgut in die UdSSR abrollte. Von dort 1952 zurückgekehrt, wartete die Lok im Raw Dessau, Lager Magdeburg-Buckau auf ihr weiteres Schicksal. Eine Aufarbeitung kam zu Gunsten der Neubaulok E 42 nicht mehr in Frage, sie wurde verschrottet und am 25.10.1962 aus dem Schadlokpark abgesetzt. Die Original-Glasplatte versuchte offenkundig jemand unsachgemäß zu säubern, mit dem Ergebnis, dass er die Fotoschicht auf der rechten Seite massiv beschädigte. Wir haben es nicht digital repariert, sondern das Bild im Originalzustand belassen. (14.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 92 79 in Lauban

 

Luftbildaufnahme auf das Wagenwerk Köln-Kalk (vorne) und Bahnbetriebswerk Köln-Kalk Nord mit seinen beiden Rundschuppen. Die Gleise ganz unten führen zur Kölner Südbrücke, die Streckengleise in der Mitte gehören zur rechten Rheinstrecke, oben sind die Zugbildungsgleise des Rangierbahnhofs Köln-Kalk Nord auszumachen mit dem heute noch existierenden Stellwerk "Ksf" in der rechten oberen Bildhälfte. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Köln-Kalk Nord

 

Übersichtsaufnahme auf den Bahnknoten Köln Betriebsbahnhof. Gut zu erkennen ist die Kohlenförderungsanlage, die vom unteren Bildrand zum Hochbunker über den Ringlokschuppen (29 + 18 Stände) mit Doppeldrehscheibe in der Bildmitte führt. Daneben der Zugbildungsbahnhof Köln Bbf mit seinen Werkstattanlagen (Bww), rechts im Bild der Eilgutbahnhof Köln Gereon. Im großen Bogen um den Betriebsbahnhof verläuft das Streckengleis der linken Rheinstrecke, das vom Hauptbahnhof Richtung Süden führt. Zwischen den Streckengleisen von und zum Hauptbahnhof ist rechts auch der Lokschuppen des Bw Köln Gereon auszumachen. Links unten fährt gerade ein Zug von Köln-Nippes kommend in Richtung Hauptbahnhof, das Streckengleis davor ist das Güterzuggleis nach Köln-Nippes.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Köln Bbf

 

Blick auf den Güterbahnhof Köln Gereon, der 1859 als "Central-Güter-Bahnhof" im Zentrum Kölns eröffnet worden war und bis Oktober 1987 in Betrieb war. Heute befindet sich auf dem Gelände der "Mediapark". Links oben ist das Bw Köln Gereon mit dem 16-ständigen Ringlokschuppen zu erkennen, darüber die Anlagen der Bw und Bww Köln Bbf.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Köln Gereon (5)

 

Abschied von der letzten im RAW Opladen ausgebesserten Dampflok 91 675 (Hohenzollern, Baujahr 1905), die am 8. Mai 1930 das Werkgelände verließ. Die Lokomotivabteilung wurde geschlossen, das RAW war fortan noch für Speichertriebwagen und Personenwagen zuständig. Für 91 675 war es sicher auch der letzte RAW-Aufenthalt, im Dezember 1933 wurde sie von der Rbd Köln ausgemustert.  (08.05.1930) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (3)

 

Das berühmte Produkt aus dem Brandenburgischen Spreewald war schon im 18. Jahrhundert bei Feinschmeckern und Gurkenliebhaber beliebt. Es war auch eines der wenigen DDR-Produkte, die über die Wende hinaus ohne Unterbrechung weiter erhältlich waren. Dieses Werbefoto auf dem Bahnhof Lübbenau wurde für den Reichsbahn-Kalender in den 1930er Jahren angefertigt. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Spreewaldgurken

 

Laut der Original-Bildbeschreibung wird hier 62 008 (Bw Saßnitz Hafen) angeblich mit dem Eröffnungszug über den Rügendamm in einer für die damalige Zeit üblichen aufwendigen Inszenierung gezeigt. In Anwesenheit des Reichsbahn-Generaldirektors Julius Dorpmüller und dem schwedischen Eisenbahngeneral Herrn Granholm fuhr dieser allerdings mit 03 187 über die neu geschaffene Verbindung. Wahrscheinlich handelt es sich hier - betrachtet man den Wagenpark - eher um den ersten regulären Schnellzug, den D 13 nach Stockholm. Denn der erste Wagen ist ein PwPost4ü-28 wie er häufig auch den ab Hamburg nach Warnemünde und Saßnitz abgehenden Skandinavienzügen beigestellt war. Die folgenden Wagen sind Schlafwagen der SJ der Bauart ABCo2, die 1934-1936 zum ACo2b (innenmäßig) umgebaut wurden.  (05.10.1936) <i>Foto: RVM</i>
Erster Zug auf dem Rügendamm

 

64 166 vom Bw Leipzig Bayerischer Bf mit einem stattlichen Personenzug nördlich von Böhlen b Leipzig, mit der Ziegelei des ehemaligen Dorfes Stöhna am rechten Bildrand. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
64 166 bei Böhlen

 

Nach der Besetzung Polens gingen 54 Loks der Baureihe Pt 31 in deutschen Besitz über. Eine dieser Maschinen - nach dem Umzeichnungsplan von 1941 mittlerweile als 19 123 eingeordnet -  weilte 1942 zu Versuchszwecken beim Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen (LVA) in Berlin-Grunewald. (06.03.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
19 123 in Berlin (1)

 

55 3205 (Bw Köln Eifeltor) rangiert im Bahnhof Kalscheuren. Die an der Schranke Wartenden interessieren sich offenkundig mehr für den Fotografen als für die Dampflok - heute wäre dies sicherlich umgekehrt. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
55 3205 in Kalscheuren

 

Diese jungen Damen wurden als Nachwuchskräfte bei der Berliner S-Bahn angeworben und vom Fotografen werbewirkam in Positur gestellt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (80)

 

Von Büssing-NAG stammte dieser Fünftonner mit einem 6-Zylinder-Diesel und 110 PS für die Deutsche Reichsbahn. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Reichsbahn-Lkw

 

Im Bauzugdienst auf der Kaiser-Wilhelm-Kanalbrücke (1948 in Nord-Ostsee-Kanal umbenannt) macht sich die beim Bw Kiel stationierte 57 1953, die ungewöhnlicherweise mit einem Tender der Bauart Bauart 2'2' T 21,5 gekuppelt ist, nützlich. Offenkundig war dabei genug Zeit einen üppigen Blumenstrauß, der auf dem Tender Platz gefunden hat, für eine Angetraute der beiden Herren zu pflücken. (1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Blumenpflücken verboten ?

 

Mit einem Staatsvertrag vereinbarten am 2. Juli 1857 das Großherzogtum Baden und das Französische Kaiserreich den Bau einer Eisenbahnbrücke über den Rhein. Es war zu diesem Zeitpunkt die einzige feste Brücke am Oberrhein. Das zweigleisige Bauwerk war 235 m lang und bestand in der Mitte aus einer 177 m langen und 6 m hohen Gitterträgerbrücke mit drei Öffnungen. An diese schloss sich an beiden Ufern als Blechträgerkonstruktionen je eine Drehbrücke mit 26 m lichter Weite an. Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs wurde 1870 die Drehbrücke auf Kehler Seite gesprengt. Bis 1874 eine neue feste Blechträgerbrücke montiert wurde, diente eine Holzkonstruktion als Behelfsbrücke. Zwischen 1871 und 1919 war die Brücke Eigentum des Deutschen Reiches, anschließend durch den Versailler Vertrag Frankreichs. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sprengten französische Truppen den westlichen Strompfeiler. Bis September 1940 war das Bauwerk mit Hilfe einer Behelfsbrücke auf Hilfspfeilern wieder befahrbar. Im November 1944 sprengten deutsche Truppen einen weiteren Strompfeiler und zerstörten den Überbau vollständig. Eine Neubau wurde erst 1956 eingeweiht. Die Behelfsbrücke von 1940 passiert hier gerade eine preußische P 8.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Kehl

 

Lokführer und Heizer auf einer unbekannten Schnellzuglok. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Auf der Schnellzuglok (1)

 

Der Heizer vermutlich auf 61 001. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Auf der Schnellzuglok (2)

 

E 05 002 gehörte zu drei Versuchslokomotiven mit Tatzlagerantrieb, die im direkten Vergleich zur E 04 mit Federtopfantrieb getestet werden sollte. Aufgrund der schlechteren Fahreigenschaften über 100 km/h im Vergleich zur E 04, blieb es bei den drei Versuchslok. Die hier gezeigte E 05 002 war von Oktober 1933 bis April 1946 beim Bw Leipzig Hbf West beheimatet, wo auch diese Aufnahme während der Abnahme durch das RAW Dessau entstand. Anschließend gelangte sie als Reparationsgut in die Sowjetunion, von wo sie im September 1952 zurückkehrte. Die Schadparklok des Raw Dessau wurde nicht mehr aufgearbeitet, stattdessen verschrottet und im Oktober 1962 vom Schadlokpark abgesetzt. (10.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 05 002 in Leipzig

 

Der "Gläserne Zug" elT 1998 (Bw München Hbf) auf Ausflugsfahrt auf der Strecke Mittenwald—Innsbruck in Seefeld (Tirol). (1938) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (1)

 

Rinderverladung im Nördlinger Ries. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rinderverladung (3)

 

Kartoffelumladung im Güterbahnhof von Berlin-Pankow. (1938) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kartoffelverladung (6)

 

Milchkannenverladung auf einem unbekannten Bahnhof in der RBD Stuttgart.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Milchkannenversand (1)

 

Ein Bild aus der Zeit, als die Kooperation zwischen Schiene und Straße noch funktionierte und die Reichsbahn einen Markanteil von über 40 % am Güterverkehr hatte. (1937) <i>Foto: RVM</i>
An der Ladestraße (3)

 

Diesen ungewöhnlichen Weihnachtsbaumtransport erwischte der Fotograf in Ostpreußen. Bleibt nur die Frage, wie das Lokpersonal während der Fahrt an den Baum kam...  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Weihnachten auf der Lok

 

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