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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Deutsche Reichsbahn Gesellschaft - Seite 4 von 5

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4193 Bilder gefunden.

ET 85 24 wartet in München Starnberger Bahnhof auf die Abfahrt. Als Beiwagen sind umgebaute dreiachsige bayerische Personenwagen beigestellt. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 85 24 in München

 

elT 1008 (späterer ET 88 02) auf der 1914 elektrifizierten schlesischen Hauptbahn Nieder Salzbrunn - Bad Salzbrunn - Fellhammer - Halbstadt in Fellhammer. (1929) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
elT 1008 in Fellhammer

 

Der elT 1001 (späterer ET 89 01) wurde speziell für den Einsatz auf der niederschlesischen Strecke Hirschberg – Polaun entwickelt und beschafft. Da im Abschnitt Josephinenhütte – Polaun die Züge nur sehr gering ausgelastet waren, sollten die Triebwagen für einen kostengünstigeren Betrieb sorgen. Ab 1934 kamen die Triebwagen dann auch auf der damals neu elektrifizierten Riesengebirgsbahn nach Krummhübel zum Einsatz. Im Frühjahr 1945 gelangten drei Fahrzeuge nach Bayern, wo jedoch nur der ET 89 04 wieder aufgearbeitet und in Betrieb genommen wurde. Die restlichen Triebwagen verblieben in Polen und wurden 1954 mangels Weiterverwendungsmöglichkeiten verschrottet, hatte man die Einrichtungen für den elektrischen Betrieb 1945 abgebaut. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
elT 1011 in Hirschberg

 

Die mit den Lokomotiven der Baureihe 05 angestrebten Fahrgeschwindigkeiten warfen die Frage auf, ob bei der traditionellen Anordnung des Führerhauses eine ausreichende Streckensicht gewährleistet ist. Daraufhin wurde die 05 003 als Erprobungsträger mit vorn angeordnetem Führerhaus konzipiert. Dazu wurde die gesamte Lokomotive gedreht, um Lokführer und Heizer nicht trennen zu müssen. Die Lok lief also mit dem Stehkessel voraus, der Tender hinter der Rauchkammer. Wegen der Rohstofflage des Deutschen Reiches wurde eine Ölfeuerung verworfen und Feuerung mit Steinkohlenstaub entwickelt. Der Kohlenstaub wurde von einer dampfgetriebenen Turbine mittels einer 14 m langen Leitung vom Tender bis zur Feuerbüchse geblasen. Die Aufnahme der Kohlenstaub-Maschine entstand kurz nach ihrer Fertigstellung im unfertigen Anstrich bei den Borsig-Werken in Hennigsdorf bei Berlin. (1937) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
05 003 (7)

 

Die Dampfmotor Lok 19 1001 (Henschel, Fabrik-Nr. 25000) mit D 42 auf dem damals noch dreigleisigen Abschnitt Bebra - Hönebach. Vermeintlich blieb die Maschine bei dieser Betriebsmessfahrt vor dem 661 Tonnen schweren Schnellzug von Frankfurt (Main) nach Erfurt liegen. (09.07.1942) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
19 1001 bei Hönebach

 

38 2613 (Bw Kiel) trifft im Bahnhof Plön ein. Der Ort liegt direkt am größten Binnensee Schleswig-Holsteins, dem Großen Plöner See und ist eingebettet in die hügelige Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz und war daher bestens für ein Werbefoto im legendären Reichsbahnkalender geeignet. (1932) <i>Foto: RVM</i>
38 2613 in Plön

 

39 079 vom Bw Hamm war im Bw Dortmund Hbf vom rechten Weg abgekommen und wird wieder aufgegleist. (1932) <i>Foto: RBD Essen</i>
Aufgleisung der 39 079

 

24 067 hat mit P 331 gerade Malsfeld verlassen, die Fulda überquert und den BÜ der Reichsstraße 83 hinter sich gelassen. Heute befindet sich hier statt des BÜ ein Kreisverkehr mit Abzweig zur Autobahnauffahrt Malsfeld/Ostheim. (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 067 bei Melsungen

 

Der Schienenzeppelin war ein von Franz Kruckenberg 1929 konstruierter Triebwagen, der von einem 12-Zylinder-Flugmotor des Typs BMW VI mit einer Leistung von 600 PS im Heck angetrieben wurde. Der Schienenzeppelin, den Kruckenberg selbst als „Flugbahn-Wagen“ bezeichnete, wurde nur in einem Exemplar gebaut. Er stellte am 21. Juni 1934 zwischen Berlin und Hamburg mit 230,2 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte. Das Bild zeigt das im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Hannover-Leinhausen gebaute Fahrzeug während einer Versuchsfahrt in der Lüneburger Heide. (28.10.1930) <i>Foto: RVM</i>
Schienenzeppelin (3)

 

Im Archiv des Reichverkehrsministerium finden sich immer wieder Bilder, die nichts mit dem Thema Eisenbahn zu tun haben, so wie dieses Bild zur Sammlung des Winterhilfswerks. Da sie einzigartige Dokumente der Zeitgeschichte darstellen, zeigen wir sie hier auch. Das Winterhilfswerk war eine Spendensammlung im Dritten Reich, die im Winterhalbjahr durchgeführt wurde und notleidenden Bevölkerungskreisen zugutekam.  (1935) <i>Foto: RVM</i>
Winterhilfswerk (2)

 

Auf der Überführungsfahrt von Henschel in Kassel zum Abnahme-RAW in Meiningen überholt die Hallenser 01 205 mit einem Schnellzug die in Guxhagen wartende 45 002. Während 45 002 schon am 09.10.1946 ausgemustert wurde, erlebte 01 205 durch den Umbau in 01 529 eine lebensverlängernde Maßnahme bis ins Jahr 1983. (25.05.1937) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 205 überholt 45 002

 

45 001 präsentiert sich dem Werksfotografen in der Henschel-Fabrik in Kassel. Den damaligen Gepflogenheiten entsprechend wurde der Hallenhintergrund vollständig wegretuschiert. Erstaunlicherweise war die Lok noch nicht endgültig lackiert. (19.04.1937) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
45 001

 

Die Offenburger 45 002 vor einem langen Güterzug nahe Freiburg im Breisgau. (21.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
45 002 bei Freiburg

 

Die wenige Wochen alte 45 002 mit einem Güterzug nach Basel in Schallstadt/Baden, südlich von Freiburg. (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
45 002 in Schallstadt

 

Aussichtstriebwagen VT 137 240 auf der Volmetalbahn Hagen - Dieringhausen bei Kierspe. (09.06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (21)

 

Der "Gläserne Zug" VT 137 240 auf Ausflugsfahrt durch die Eifel bei Rengen (Strecke Gerolstein - Daun - Mayen). (02.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (22)

 

Bei Ahrbrück genießen die Fahrgäste des dieselgetriebenen "Gläsernen Zuges" (VT 137 240 der RBD Köln) die Fahrt durch das Ahrtal. (02.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (23)

 

Porträtaufnahme der 45 002 im Bw Offenburg. Die bei der Fa. Henschel entwickelte Baureihe 45 war mit einer Leistung von 2800 PS die stärkste deutsche Dampflok. Besonders auffällig ist der makellose Pflegezustand des Triebwerks nach immerhin schon sieben Betriebswochen (Abnahme am 03. Juni 1937). (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
45 002 in Offenburg (1)

 

19 019 vom Bw Dresden-Altstadt fährt mit einem Eilzug nach Plauen (Vogtl) durch den Haltepunkt Grüna (Sa), westlich von Chemnitz. (1931) <i>Foto: Heinz Finzel</i>
19 019 bei Grüna

 

Mit dem 15 Uhr-Personenzug von Dresden nach Plauen (Vogtl) ist die Reichenbacher 19 023 in Grüna (Sa) eingetroffen. Die Lok war damals mit dem einzigen dreidomigen Kessel ausgerüstet. (1930) <i>Foto: Heinz Finzel</i>
19 023 in Grüna

 

45 002 auf Überführungsfahrt von der Fa. Henschel (Kassel) ins Abnahme-RAW Meiningen am Südportal des Guxhagener Tunnels. Nach der Abnahme am 03.06.1937 wurde sie dem Bw Mannheim Rbf zugeteilt.  (25.05.1937) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
45 002 auf Probefahrt

 

03 235 war im Mai 1936 fabrikneu dem Bw Berlin-Lehrter Bahnhof zugeteilt worden. Von dort aus wurden Zugleistungen nach Hamburg, Schwerin und Rostock gefahren. Im Mai 1937 passiert die bereits mit Indusi ausgerüstete 03 235 das Einfahrsignal von Ludwigslust zwischen Wittenberge und Hagenow Land. (23.05.1937) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
03 235 in Ludwigslust

 

AT 327/328 wurde am 15.02.1909 als "275/276 Cöl" in Dienst gestellt und 1923 in "AT 327/328" umgezeichnet. Ab 1926 war er als "207/208 Mz" unterwegs. Die DB ordnete ihn am 15.09.1948 als "ETA 180 105" in den Bestand ein, aus dem am 15.09.1950 der "ETA 177 001" entstand. Aus ihm wurde 1958 "ETA 177 101", der am 23.12.1963 beim Bw Düsseldorf ausgemustert wurde. Die Aufnahme zeigt "AT 327/328" im Bahnhof München Ost, nachdem er 1929 von der RBD Mainz nach München umstationiert worden war. An diesem 1931 aufgenommenen Bild ist der von der späteren Fassung abweichende zweifarbige Anstrich auffällig. Auch scheinen die Klassenziffern an diesem Wagen auf deutlich größeren Emailtafeln angebracht zu sein. Die Wagennummern sind hier, wie gelegentlich wohl auch bei anderen Triebwagen, auf hellgrundigen Tafeln mit schwarzer Schrift angebracht. Schließlich fallen die am Vorbau in niedriger Position aufgesteckten Schlusstafeln auf, wahrscheinlich wegen der (bekannten) Gefahr durch die Oberleitung. (05.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
AT 327/328 in München Ost

 

Am 1. Februar 1912, fast drei Jahre vor Eröffnung des Leipziger Hauptbahnhofs, konnte der Leipziger Postbahnhof in Betrieb genommen werden. Das Hauptgebäude des Leipziger Postbahnhofs war 200 m lang und hatte eine überdachte Fläche von 16.000 m². Die achtbogige Halle des Kopfbahnhofs überspannte 26 Gleise und 16 Bahnsteige. In ihr fanden bis zu 90 Bahnpostwagen Platz, was sie zur größten Bahnpostanlage ihrer Zeit machte. Die Dresdener 18 004, eine sächsische XVIII H, rangiert hier einen Postwagen in der gewaltigen Anlage. Rechts im Hintergrund ist das Bw Leipzig Hbf Nord zu erkennen. (11.11.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Postbahnhof Leipzig

 

38 4037 und eine pr. G 12 (Baureihe 58) befördern einen Großraumgüterzug nahe der Blockstelle Haselbrunn nördlich von Plauen. (25.04.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Großraumgüterzug bei Plauen

 

43 023 (Bw Zwickau/Sachs) mit einem Güterzug auf dem Streckenabschnitt Ruppertsgrün - Plauen bei Jößnitz. (31.08.1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
43 023 bei Jößnitz

 

Südlich von Plauen/Vogtl ist 43 025 bei Mehltheuer unterwegs. Die Lok wurde 1928 in Dienst gestellt und 40 Jahre später am 22.10.1968 beim Bw Cottbus ausgemustert. (05.1933) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
43 025 bei Mehltheuer

 

Die Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal war mit 4 km die kürzeste und zudem einzige elektrisch betriebene sächsische Schmalspurbahn. Die meterspurige Strecke verband von 1916 bis 1964 Klingenthal mit Sachsenberg-Georgenthal. Der fahrplanmäßige elektrische Betrieb wurde am 14. Mai 1917 aufgenommen. Charakteristisch für die Bahn war ihre überwiegend straßenbündige Trassierung und der daraus resultierende straßenbahnähnliche Betrieb. Im Bahnhof Klingenthal steht ein elektrischer Triebwagen der Gattung I MET der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bereit, der bei der Reichsbahn (im übrigen erst ab 1939) unter der Bezeichnung E 197 lief. Bis 1939 bewältigten die beiden vorhandenen Triebwagen ET 197 21 und ET 197 22 mit den Beiwagen EB 197 21 bis 23 den gesamten Reisezugverkehr auf der Schmalspurbahn. 1939 kamen vier Triebwagen der Lokalbahn Mödling–Hinterbrühl hinzu. Ab 1956 wurden die alten Triebwagen ersetzt und verschrottet. Im April 1964 wurde die Bahn endgültig stillgelegt. (09.10.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Klingenthal - Georgenthal

 

Nach der 1922 fertiggestellten Elektrifizierung der Bahnstrecke Halle–Leipzig setzte die Deutsche Reichsbahn zunächst lokbespannte Züge im Nahverkehr zwischen den beiden Großstädten ein. Vor allem im Leipziger Kopfbahnhof erwies sich der Lokwechsel als zeitaufwändig und teuer. Die Reichsbahn gab daher bei der Waggonbaufirma Wegmann sechs Triebwagen (zunächst als "Halle 501 bis 506", 1929 als "Halle 601 bis 606", ab 1930 als "elT 1061 bis 1066" bezeichnet) und drei baulich weitgehend gleichartige Steuerwagen ("Halle 5001 bis 5003", ab 1930 "elS 2061 bis 2063") in Auftrag, mit denen der Zwischenortsverkehr beschleunigt werden sollte. Mit dem neuen Bezeichnungsschema der Reichsbahn ab 1940 wurden die verbliebenen fünf Triebwagen als ET 41 01 bis 05 bezeichnet, die beiden Steuerwagen erhielten die Bezeichnung ES 41 01 und 02. Während des Zweiten Weltkriegs blieben die ET 41 auf ihren Stammstrecken im Einsatz. Der ET 41 05 wurde bei einem Unfall am 11. Januar 1945 schwer beschädigt und ausgemustert. Die Triebwagen ET 41 02 bis 04 sowie die Beiwagen EB 41 01 und 03 brannten bei einem Luftangriff auf Leipzig am 27. Januar 1945 völlig aus. Lediglich der ET 41 01 und der Beiwagen EB 41 02 erlebten das Kriegsende betriebsfähig. Nach Reparatur im Ausbesserungswerk Dessau wurden beide Fahrzeuge wieder von Leipzig aus eingesetzt. Die durch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland angeordnete Demontage des gesamten elektrischen Betriebs der Reichsbahn in Mitteldeutschland beendete ihren Einsatz Anfang April 1946. Beide Fahrzeuge wurden zusammen mit den übrigen elektrischen Lokomotiven und Triebwagen als Reparationsleistung in die Sowjetunion abgefahren. Sie zählten nicht zu den Fahrzeugen, die ab 1953 an die DDR zurückgegeben wurden (Quelle: Wikipedia). (30.07.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
ET 41 in Schkeuditz

 

Ursprünglich bestellte die Reichsbahn 79 Lokomotiven der Baureihe E 75. Wegen der Weltwirtschaftskrise gingen jedoch nur 31 Fahrzeuge in Betrieb. E 75 01–12 wurden in Süddeutschland stationiert, E 75 51 bis 69 in Mitteldeutschland. 1943 wurden auch die mitteldeutschen Lokomotiven (im Tausch gegen E 77) ins bayerische Netz abgegeben. E 75 53 wurde noch fast fabrikneu im Bahnhof Schkeuditz auf der Strecke Halle - Leipzig angetroffen. (09.05.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
E 75 53 in Schkeuditz

 

Eine pr. T 12 (Baureihe 74) hilft beim Streckenneubau im Bahnhof Wolfersweiler an der Bahnstrecke Türkismühle - Schwarzerden - Kusel. Die Lok gehört zur älteren Ausführung mit den "pistolenförmigen" Wasserkästen. Interessanterweise ist der Oberflächenvorwärmer, der ziemlich sicher zuvor auf dem Kesselrücken positioniert war, bereits abgebaut. Dafür hat die Lok ein "Bimmelchen" erhalten (vmtl. mit Druckluftschlagwerk). (1932) <i>Foto: RVM</i>
Neubau in Wolfersweiler

 

Die am 29.09.1935 gelieferte 03 193 erhielt als einzige 03 eine vollständige Stromlinienverkleidung, die sich kaum von der der Baureihe 05 unterschied. Versuchsfahrten ergaben, dass eine verkleidete 03 bei 120 km/h einen Leistunggewinn von 290 PS gegenüber der unverkleideten Version hatte, bei 140 km/h waren es sogar 385 PS. Bei einer indizierten Leistung von 1980 PS war dies ein Gewinn von ca. 15 bzw. 20 %. Das Foto der 03 193 entstand in Ludwigslust auf der Strecke Hamburg - Berlin. (23.05.1937) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
03 193 in Ludwigslust

 

18 522 kam am 20.01.1928 fabrikneu zum Bw Hof. Nach nur gut einem Jahr wurde sie am 03.06.1929 nach Nürnberg abgegeben. Hier macht die Hofer Maschine Station im Bahnhof Plauen/Vogtl. Diese S3/6 der Nachbauserie 'm' (vorletzte Maffei-Lieferserie) war bereits ab Werk mit elektrischer Beleuchtung ausgerüstet, die jedoch anders als später üblich mit Lichtmaschine auf dem heizerseitigen Umlauf und großen Loklaternen (wie Gaslaternen ohne Kamin) mit blanken Reflektoren ausgerüstet war. Später wurden die Lichtmaschinen auf dem Rauchkammerscheitel hinter dem Kamin angebracht und die großen Loklaternen gegen die Reichsbahn-Regellaternen (Bauart 1925) ausgetauscht. 1953 wurde 18 522 noch in Lok 18 604 umgebaut.  (29.03.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
18 522 in Plauen

 

01 146 kam fabrikneu zur Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" nach Nürnberg. (05.08.1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
01 146 in Nürnberg

 

17 722 (Hartmann, Baujahr 1913), eine sächsische XII HV, in Plauen oberer Bf. Bis 1936 wurde die komplette Baureihe von der Reichsbahn ausgemustert. (05.10.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
17 722 in Plauen

 

In 95 Exemplaren wurde die fünfgekuppelte Güterzuglok der Gattung Bayerische G 5/5 von der Königlich Bayerischen Staatsbahn für die topografisch anspruchvollen Strecken in Nordbayern beschafft. Mit einem Güterzug ist 57 535 im Bahnhof Münchberg eingetroffen. (30.08.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
57 535 in Münchberg

 

38 4043 vom Bw Glauchau wartet im Bahnhof Oelsnitz/Vogtl. auf den Abfahrauftrag. Wieder eine P8 mit dem großen "Langlauftender" (Pr 2'2'T31,5), der jedoch mit ziemlicher Sicherheit nicht mit dieser Maschine geliefert wurde, da er an der Seitenwand noch ganz deutlich den Untersatz für das runde preußische Eigentumsschild (Preußenadler) besitzt. Erwähnenswert sind auch die offenbar sehr knapp zwischen den Bahnhofsgleisen aufgestellten Wasserkräne mit weißen Gefahrenanstrichen der Standrohre. Sie besitzen weder die eigentlich vorgeschriebene Signallaterne (weißes oder rotes Licht) am Ausleger noch eine Möglichkeit, eine solche Laterne nachts anzubringen. (19.08.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
38 4043 in Oelsnitz/Vogtl.

 

54 974 hat ihre Dienstzeit beendet und wartet im Bahnhof St Egidien auf den Abtransport zur Verschrottung. Die preußische G 5.4 (Henschel,  Baujahr 1907) war im Januar 1932 beim Bw Glauchau ausgemustert worden. 1923 wechselte die damalige "4285 Halle" von der Rbd Halle (Saale) zur dauerhaften Dienstleistung an die Rbd Dresden. Als Eigentumslok der Rbd Dresden wurde sie fortan im Schriftverkehr und in allen Nachweisen als "4285 Dresden" bezeichnet. (01.05.1932) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
54 974 in St. Egidien

 

Die bayr. C IV war eine Güterzugdampflok, die für die Königlich Bayerische Staatsbahn gebaut wurde. Zwischen 1884 und 1893 wurden 87 Exemplare mit Nassdampf-Zwillingstriebwerk geliefert, von 1892 bis 1897 folgten 98 weitere Exemplare mit Nassdampf-Zweizylinder-Verbundtriebwerk. Die Zwillingslokomotiven wurden 1926 ausgemustert, die Verbundlokomotiven bis 1931. Verbundlok 53 8119 war eine der letzten betriebsfähigen Exemplare der Baureihe und wurde vom Fotografen in Landshut angetroffen. Erwähnenswert ist noch das sehr kleine Nummernschild an der Rauchkammerwand, das wohl so ausgeführt wurde, weil Griffstange und Lampenstütze keinen ausreichenden Platz für ein normgerechtes Schild ließen bzw. man das Schild nicht halbverdeckt hinter der Griffstange anbringen wollte und weil das Anbringen eines geteilten Schildes auf den Flügeln der Rauchkammertür wohl nicht zulässig war. (08.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
53 8119 in Landshut

 

89 7119 (Henschel, Baujahr 1892) wurde als "6113 Erfurt" in Dienst gestellt und ab 1910 in "6158 Halle" umgezeichnet. Die beim Bw Leipzig West beheimatete T 3 ist hier bei der Anschlussbedienung des Gaswerks in Leipzig unterwegs. An dieser Lok ist die Ausstattung der 1. Ausführung des Musterblatts (M III.4.e 1.Aufl., erkennbar an der unten eingezogenen Führerhaus-Rückwand) mit einem Kessel der Ausführung nach der 2. Auflage des Musterblatts mit Dampfdom statt Reglerbüchse. Weiterhin verdient der große Luftbehälter auf dem Umlauf Beachtung. Die bekannten Fotos der T 3 des Bw Leipzig-West zeigen, dass bei der Nachrüstung mit Luftdruckbremse, die für den Rangierdienst im Leipziger Hauptbahnhof unbedingt gebraucht wurde, kreative Lösungen für die Positionierung dieses Behälters gefunden wurden, für den bei diesen kleinen Maschinen kaum Platz war. (09.02.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
89 7119 in Leipzig

 

77 113, eine  bayerische Pt 3/6, qualmt im Gleisvorfeld des Münchener Hauptbahnhofs. Die Maschinen wurden maßgeblich vor Schnellzügen auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und München eingesetzt. Die 10 ab 1923 beschafften zweizylindrigen Heißdampfmaschinen (77 110 - 119) wurden bis 1954 ausgemustert. (05.04.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
77 113 in München Hbf

 

58 447 (Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG, Baujahr 1924) mit einem Güterzug in Mehlteuer auf der Strecke Werdau - Hof. Die Lok war noch bis 1974 als 58 1447-0 beim Bw Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) im Dienst. (15.10.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
58 447 in Mehlteuer

 

91 1380 wurde 1910 als "7380 Halle" dem Betrieb übergeben. 91 1380 vom Bw Reichenbach/Vogtl. wurde in Herlasgrün angetroffen, wo die Nebenbahn nach Oelsnitz von der Hauptbahn Reichenbach - Plauen abzweigt. (24.05.1933) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
91 1380 in Herlasgrün

 

91 1771 (Jung, Baujahr 1913, ex "7343 Stn") mit zwei Gt 33 in München. (04.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lokzug in München (1)

 

94 2036 (Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG, Baujahr 1918) in Schönberg/Vogtl., wo sich die Bahnstrecken aus Schleiz und Plauen trafen. (15.10.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
94 2036 in Schönberg/Vogtl.

 

95 026 vom Bw Dresden-Friedrichstadt erholt sich vom Schiebeeinsatz auf der Tharandter Rampe im Bahnhof Tharandt. (18.03.1934) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
95 026 in Tharandt

 

VT "Halle 713" und "Halle 714" im Bahnhof Torgau. Der 1925 von Wegmann gebaute Triebwagen wurde später in VT 87 900 a/b umgezeichnet und am 27.07.1950 ausgemustert. Der Doppel-Triebwagen ist mit einem Citr-24 (Reichsbahn-Nebenbahnwagen) der 2.Lieferung (Baujahr 1926) gekuppelt, der hier also als Citrv eingesetzt ist. Die Mehrzahl dieser Nebenbahnwagen waren als Beiwagen zum Elektrotriebwagen "Rübezahl" im Riesengebirge eingesetzt. (07.07.1927) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
VT 713/714 in Torgau

 

Einsatz eines Unkrautvertilgungszuges der RBD Breslau im Bahnhof Oberschreiberhau (Riesengebirge). Am Zugschluß schiebt vermeintlich 93 513. (1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Unkrautbekämpfungszug (5)

 

Der Fahrladeschaffner bei der Überprüfung der Zugpapiere. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Fahrladeschaffner (2)

 

Das Georgentor oder der Georgenbau ist der ursprüngliche Stadtausgang zur Elbbrücke. Er liegt am Schloßplatz zwischen dem Residenzschloss und dem Stallhof. Dieser erste Renaissancebau in Dresden wurde von Georg dem Bärtigen veranlasst, welcher das ehemalige Stadttor zur Elbbrücke von 1530 bis 1535 zum Georgentor umbauen ließ. Walter Hollnagel dokumentierte 1944 noch den Ursprungszustand. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (14)

 

01 031 vom Bw Hamm fährt am Eigelstein aus dem Kölner Hbf in Richtung Aachen aus. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
01 031 in Köln

 

Die Schmalspuranlagen des Bahnhofs Eisfeld befanden sich nördlich der Hauptbahn Eisenach - Lichtenfels. Hier steht 99 223 mit P 3753 nach Unterneubrunn zur Abfahrt bereit.  (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (3)

 

Dienststellenleiter Reichsbahnoberinspektor Prestin unterhält sich mit einem seiner Mitarbeiter im Bw Altona. Der an der 17 1073 befindliche Luftschlauch dient der Fremdversorgung der Lok, um das Bremssystem während der Fristarbeiten prüfen zu können. (1932) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
17 1073 im Bw Altona (1)

 

38 3246 vom Bw Trier überholt mit D 156 nach Saarbrücken einen Güterzug mit einer pr. G 10 in Saarburg. Bei der im Überholungsgleis "geparkten" G 10 handelt es sich um eine Lok aus der Serie Henschel&Sohn, Nr. 11477/1912 - "5444 Saarbrücken" bzw. "5444 Trier" bis Henschel&Sohn, Nr.11483/1912 - "5450 Saarbrücken" bzw. "5450 Trier" handeln, möglicherweise um 57 1235 mit Fachwerk-Tenderdrehgestellen. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 3246 in Saarburg

 

18 541 vom Bw Darmstadt fährt vor D 276 in ihrem Heimatbahnhof ein. Hinter der Lok hängt einer der 10 Packwagen Pw4ü-23 (eiserne Bauart). (1933) <i>Foto: Hermann Maey</i>
18 541 in Darmstadt

 

01 186 vom Bw Dresden-Altstadt führt den D 121 nahe Kurort Rathen im Elbsandsteingebirge. (05.1937) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 186 bei Rathen

 

39 048 unterwegs vor D 90 bei Laatzen an der Unterführung Münchener Straße, wo sich heute der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen befindet. Das im Hintergund zu sehende Einfahrsignal gehörte damals zum Bahnhof Hannover-Wülfel.  (1933) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 048 bei Hannover

 

Vierachsiger Großraumgüterwagen der Bauart OO "Berlin 023". (1938) <i>Foto: RVM</i>
OO-Wagen

 

Diese Art der Entladung war vor allem in den USA beim Transport von Schüttgütern weit verbreitet. Die Reichsbahn stattete ebenfalls Wagen mit Kopfklappen an einer oder beiden Stirnseiten aus, die über spezielle Hilfsanlagen über Kopf entladen werden konnten. Wegen der aufwändigen Hilfskonstruktionen für die Stirnentladung gab es nur wenige solcher Anlagen, meist in Hafengebieten. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Stirnentladung

 

Klappdeckelwagen "99416 Breslau" der Deutschen Reichsbahn. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Om-Wagen "99416 Breslau"

 

Zeitgenössische Werbepostkarte der Deutschen Reichsbahn. (1935) <i>Foto: RVM (WER)</i>
Werbung (53)

 

Gleisbauarbeiten bei Lippstadt auf der Strecke Hamm - Paderborn. Bei der vorbeifahrenden Lok dürfte es sich um die 58 003, eine preußische G 12.1 handeln, die in Soest stationiert war und bereits am 31.12.1934 ausgemustert wurde. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten in Lippstadt

 

Letzte Vorbereitungen zur Versuchsfahrt mit 05 003, Meßwagen des RZA Grunewald und Bremslok 38 2445 im Bahnhof Brandenburg (Havel). Als Besonderheit hatte Lok 05 003 einen vorne liegenden Führerstand und Steinkohlenstaubfeuerung.  (11.10.1937) <i>Foto: RVM</i>
05 003 auf Versuchsfahrt (1)

 

Um den Nachtschnellzug D 174 von Berlin nach Amsterdam zu stoppen und dessen Bahnpostwagen auszurauben, beschädigten die Wandermusiker Otto Schlesinger (21) und Willy Weber (22) mit Werkzeug, das sie zuvor von der Baustelle der nahe gelegenen Okerbrücke gestohlen hatten, ein Stück Schiene der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Leiferde und Meinersen, der heutigen Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin. Sie lösten eine Lasche und wollten die Schiene nach außen aufbiegen, um den Zug zum Entgleisen zu bringen. Der D 174 überfuhr die beschädigte Stelle allerdings, als die Täter lediglich erst die Lasche entfernt hatten. Dabei sprang die Achse eines sechsachsigen Schlafwagens aus dem Gleis, um sich anschließend wieder aufzugleisen. Im Innern des Wagens wurde das zwar bemerkt, da der Wagen aber anschließend ruhig weiter fuhr, zog niemand die Notbremse. Die Täter bogen die Schiene weiter nach außen. Dem D 174 folgte nach 40 Minuten der Schnellzug D 8 von Berlin nach Köln. Dessen Lokomotive, eine preußische S 10, und die beiden folgenden Wagen entgleisten bei einer Geschwindigkeit von etwa 85 km/h. Zwei Wagen der (alten) ersten und zweiten Wagenklasse – noch in Holzbauweise – schoben sich ineinander, 21 Menschen starben. (19.08.1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Attentat bei Leiferde (1)

 

Das Bild zeigt die Folgen des Eisenbahn-Attentats bei Leiferde im Landkreis Gifhorn, das am 19. August 1926 gegen 02:10 Uhr verübt wurde. Dabei starben 21 Menschen, einer wurde schwer verletzt, 39 Menschen leicht. Allein in den beiden zerstörten Wagen der Holzbauart kamen 18 Reisende ums Leben. Die Täter, die auf der Flucht von Zeugen beobachtet worden waren, wurden am 8. September 1926 von der Polizei Hannover verhaftet und vom Schwurgericht Hildesheim zum Tode verurteilt. Aufgrund eines Gnadengesuchs wurden sie 1927 zu lebenslanger Zuchthausstrafe begnadigt.  (19.08.1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Attentat bei Leiferde (2)

 

Die entgleiste Lok des D 8 - eine preußische S 10² (17 273) - nach dem Attentat von Leiferde. (19.08.1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Attentat bei Leiferde (3)

 

Wo es die beim Bw Frankfurt/M-2 beheimatete 57 2538 erwischte, ist nicht überliefert.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Unfall der 57 2538

 

Blick in die Werkhalle von Borsig in Berlin. Vorne wird gerade eine der 1941 unter den Fabriknummern 15100 bis 15139 gebauten 44 644 bis 683 fertiggestellt. (1941) <i>Foto: RVM</i>
44er im Bau

 

55 455 mit einer verkleideten Führerhaus-Rückwand im Bw Köln-Kalk Nord. Die preußische G 7 war beim Lokpersonal als Rangierlokomotive außerordentlich beliebt, weil die Vorräte nicht so oft aufgefüllt werden mussten wie bei Tenderloks und sie eine hohe Zugkraft hatte. Für den Einsatz im Rangierbahnhof von Köln-Kalk wurde Tender entsprechend hergerichtet, indem für Rückwärtsfahrten eine feste Schutzwand eingebaut wurde. Zusätzlich wurde durch Abtrennen der hinteren Wand des vormaligen Kohlenraums des Tenders bis zur Wasserkastendecke ein schmalerer Kohlenkasten auf der Wasserkastendecke eingearbeitet. Dadurch wurde die Sicht des Personals nach hinten sichergestellt. (15.08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 455 im Bw Köln-Kalk Nord

 

91 1946 rangiert vor einem Nahgüterzug im Bahnhof Thürkow, einem typischen Dorfbahnhof an der eingleisigen Strecke Teterow - Gnoien. (13.07.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
91 1946 in Thürkow/Meckl.

 

Rahmen eines Eilzugwagens der Bauart C4i-29 bei Westwaggon in Köln. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Rahmen eines C4i29-Wagens

 

Rohbaukonstruktion eines C4i-Eilzugwagens bei Westwaggon in Köln. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Wagenkasten eines C4i

 

Geschweißter Eilzugwagen der Bauart BC4i mit einer Länge von 21.035 mm und einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. (1938) <i>Foto: RVM (Westwaggon)</i>
BC4i-Wagen

 

Stirnseite eines BC4i-Eilzugwagens. (1937) <i>Foto: RVM (LHW)</i>
Stirnseite eines BC4i-Wagens

 

In der ersten Hälfte der 1930er Jahre wollte die Deutsche Reichsbahn den Eilgutverkehr durch vermehrte Einstellung von Güterwagen in Eilzüge beschleunigen. Zum Erreichen einer größeren Laufruhe bei höheren Geschwindigkeiten begann man daher, die dafür vorgesehenen Gl-Wagen mit einer weicheren Federung auszurüsten. Die neuen Blattfedern waren länger (zunächst 1.800 mm, später 1.650 mm) und wurden 9-lagig ausgeführt. Alle Waggons erhielten zudem Dampfheizleitung (Nebengattungszeichen h). Bei den genieteten Waggontypen wurde zusätzlich die Diagonalstrebe neben der Tür nach unten verlängert und fand nun erst unterhalb des Wagenbodens Anschluss an die senkrechte Kastenstrebe. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Glhs "Dresden 79420"

 

1935 wurden die Versuche zur Laufverbesserung von gedeckten Güterwagen auf die Güterwagen des Gattungsbezirks Dresden erweitert. Für diese Zwecke wurden einige Versuchswagen der Wagengattung Glr mit einem Ladegewicht von 15t gebaut.  (1935) <i>Foto: RVM</i>
Glr "Dresden 83279"

 

Ein Personenzug mit einer pr. T 14 (Baureihe 93) überquert die Obra in Meseritz (Wartheland). Meseritz war ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt, wo Strecken nach Neu Bentschen, Tirschtiegel, Betsche und Landsberg an der Warthe abzweigten. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Obrabrücke bei Meseritz

 

38 1719 fährt aus Aschersleben kommend über die Berliner Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Börse. (04.1934) <i>Foto: RVM</i>
38 1719 auf der Stadtbahn

 

38 3719 (1922 unter der Fabriknummer 7848 von der Berliner Maschinenbau-Aktiengesellschaft vormals L. Schwartzkopff gebaut) gehörte zum Bestand des Bw Lehrte, als sie im Bw Hannover abgelichtet wurde. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
38 3719 in Hannover

 

02 006 wurde im Juli 1941 in die Zwillingsmaschine 01 239 umgebaut. Alle zehn Maschinen der Baureihe 02 befanden sich vor dem Umbau beim Bw Hof. Die Aufnahme entstand im Bw Leipzig Hbf Nord. (10.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
02 006 in Leipzig (1)

 

91 1520 (Bw Liegnitz) leistet einer preußischen T 14¹ (Baureihe  93.5) Vorspanndienst bei Ketschdorf. Vom Lokbf Ober Kauffung (Katzbach) wurde sie im südlichen Abschnitt der Strecke Liegnitz - Merzdorf (Riesengeb) eingesetzt.  (1935) <i>Foto: RVM (Rittlaus)</i>
91 1520 + 93 bei Ketschdorf

 

Woher oder wohin die Fahrt dieser fröhlichen Reisegruppe ging, ist nicht überliefert, sie begann oder endete jedenfalls auf dem Bahnhof Goldap in Ostpreußen.  (1930) <i>Foto: Privatfoto</i>
Reisegruppe in Goldap

 

Am 15. Mai 1929 endete die Ära der mit Dampfloks bespannten S-Bahnzüge auf der Berliner Stadt- und Ringbahn. Der RVM-Fotograf lichtete die beim Bw Berlin-Grunewald stationierte 74 1093 mit einem der letzten Züge im Bahnhof Wannsee ab. Die Lok trägt interessanterweise den Oberflächenvorwärmer nicht auf dem Kesselrücken, für dessen Einbau sie eigentlich vorbereitet war - erkennbar am weit zurückgesetzten, geteilten Sandkasten und den beiden Konsolen auf dem Kesselscheitel. (1929) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (35)

 

74 1125 vom Bw Berlin-Lehrter Bf mit einem Stadtbahnzug nach Wustermark bei Berlin-Staaken. (23.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
74 1125 bei Staaken

 

Blick vom Kölner Dom auf die zur Hohenzollernbrücke ausfahrende 62 001 vom Bw Düsseldorf Abstellbf. (03.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
62 001 in Köln

 

Blick ins Ahrtal bei Kreuzberg. Die Ahrbrücke befährt ein Personenzug mit einer Lok der Baureihe 93. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Ahrtal bei Kreuzberg

 

78 477 (Neuanlieferung an das Bw Lehrte) mit einem Schnellzug bei Hannover Misburg. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
78 477 bei Hannover

 

57 1732 überquert die 133m lange Ziegelgrabenbrücke, die Teil der Eisenbahnverbindung Stralsund - Sassnitz über den Rügendamm ist. (1938) <i>Foto: RVM</i>
57 1732 in Stralsund

 

39 030 (Bw Stuttgart Hbf) mit einem Schnellzug bei Rohr. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 030 bei Stuttgart

 

Eine württembergische T 5 (75 055) leistet einer württ. C (18 128) Vorspann auf der Gäubahn durch den Rohrer Wald bei Stuttgart. (1940) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Durch den Rohrer Wald

 

18-achsiger Transformatorwagen mit 168 t Tragfähigkeit der Deutschen Reichsbahn. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Transformatorwagen (1)

 

VT 137 044 als Pt 2044 im Ahrtal bei Rech.  (20.05.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
VT 137 im Ahrtal (1)

 

Die bei Hohenzollern im Jahre 1908 gebaute 91 1020 im Bw Uelzen.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
91 1020 im Bw Uelzen (2)

 

38 3539 überquert mit einem Personenzug aus Kempen/Niederrhein die Hohenzollernbrücke in Köln auf dem Weg nach Deutz auf der "Schäl Sick", für die echten Rheinländer auch heute noch die "falsche Seite" des Rheins. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (42)

 

Eine unbekannte pr. P 8 verlässt mit einer Leig-Einheit den Bahnhof Gerolstein in der Eifel. Daneben wartet eine pr. T 14 am Bahnsteig. (1934) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Ausfahrt in Gerolstein

 

Eine sächsische XII H2 (38 223) und eine unbekannte preußische P 8 befördern den D 185 im Plauenschen Grund bei Dresden zwischen Bk. Felsenkeller und Freital Ost. (1930) <i>Foto: Werner Hubert</i>
38 223 + pr. P 8 bei Dresden

 

17 116 (Bw Koblenz Hbf) rollt mit D 120 (Köln - München über Landau/Pfalz!) an der Wallfahrtskirche St. Apollinaris vorbei und wird gleich im Bahnhof Remagen halten.  (02.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 116 bei Remagen

 

78 009 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Stettin Pbf. Seit 1971 gehört sie zum Museumsbestand des Vm Dresden. (01.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 009 in Stettin

 

78 040 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel vor E 177 am Ruhrufer bei Bochum-Dahlhausen. Im Hintergrund das Steinkohlen-Bergwerk Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau.  (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 040 bei Bochum-Dahlhausen

 

78 069 vom Bw Wuppertal-Langerfeld vor P 537 im Blombachtal kurz vor Wuppertal-Ronsdorf. Durch die Wiesen im Vordergrund führt heute übrigens die Autobahn A 1. (02.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 069 in Wuppertal (1)

 

Sonntagsausflug zum Ruhrufer zwischen Witten und Wetter. 78 254 (Bw Witten/Ruhr-West) fährt mit E 388 an der blumenpflückenden Frau Bellingrodt (?) vorbei. (28.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Idylle an der Ruhr bei Witten

 

Mit dem Kurswagenzug des FD 226 von Wuppertal-Elberfeld nach Düsseldorf Hbf hatte 01 031 vom Bw Hamm wohl keine große Mühe. Mit 27 km war es wohl die kürzeste Schnellzugverbindung der Reichsbahn. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 031 bei Wt-Vohwinkel

 

Blick vom Deutzer Messeturm auf den nordwärts fahrenden Rheingoldzug FFD 101 mit der vermeintlichen 18 450 als Zuglok. Da die Lok nur wenige Monate vom 15.04.1928 bis 06.06.1928 nördlich der Mainlinie (im Bw Wiesbaden) beheimatet war, lässt sich der Aufnahmezeitpunkt relativ genau eingrenzen. (05.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Rheingold" in Köln-Deutz

 

91 1001 (Bw Köln Bbf) überquert die Kölner Hohenzollernbrücke auf dem Weg zum Hauptbahnhof. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
91 1001 in Köln

 

55 4585 überquert die neue Dreigurtbrücke über die Rur bei Düren. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Dreigurtbrücke Düren

 

Ein Personenzug mit einer unbekannten 74 im Rurtal zwischen Nideggen und Düren. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Rurtalbahn

 

An einem kalten Wintertag dampft 59 015 vom Bw Kornwestheim Rbf durch den Rohrer Wald bei Stuttgart. Kriegsbedingt muss wohl der alte Abteilwagen als Güterzugbegleitwagen herhalten. (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
59 015 im Rohrer Wald

 

38 305 (Bw Adorf) hat vor P 2164 soeben den 270 m langen Schloßbergtunnel in Greiz verlassen (Strecke Gera - Plauen) und wird nach Überqueren der Weißen Elster gleich in den Bahnhof einfahren.  (28.05.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
38 305 in Greiz

 

39 117 (Bw Dortmund Hbf) strebt mit E 350 vor der Kulisse des Hengsteyer Rangierbahnhofs und der RWE-Speicherwerke dem Hagener Hauptbahnhof entgegen.Das RWE-Pumpspeicherwerk jenseits des Hengsteysees gehört zur Gemeinde Herdecke. Nach ihrem Planer wird der Bau auchals Koepchen-Werk bezeichnet und war im Januar 1930 die erste vollständig in Betrieb genommene Anlage solcher Art. Auf dem Bergrücken des Ardeygebirges befindet sich etwa 160 Meter höher ein großes Speicherbecken für die Versorgung der Turbinen. Die alte Anlage wurde in den 1980er-Jahren durch ein neues Kraftwerk ersetzt, es gehört aber als Denkmal zum “Industriekulturgut” der Region. Im großen Verschiebebahnhof Hengstey gab es früher auch einen Lokschuppen und einen markanten Wasserturm. Aus und vorbei - heute findet man nurmehr Brachflächen vor. Die Lok verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Reichsbahn der DDR und wurde 1959 in 22 034 umgebaut. (03.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 117 in Hagen-Hengstey

 

59 036 vom Bw Mannheim Rbf mit einem Güterzug zwischen Heidelsheim und Bruchsal.  (18.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
59 036 bei Heidelsheim

 

58 1244 (Bw Hagen-Vorhalle) auf der Ruhr-Siegstrecke bei Letmathe. Im Hintergrund führen zwei Eisenbahnbrücken über die Lenne: Die Steinbogenbrücke gehört zur Eisenbahnstrecke von Letmathe über Iserlohn nach Fröndenberg, die Kastenträgerbrücke davor dient der Anbindung der elektrifizierten Iserlohner Kreisbahn (Meterspur) an die Reichsbahn. (10.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
58 1244 bei Letmathe

 

95 020 vor P 356 begegnet einem Güterzug auf der Frankenwaldbahn zwischen Hockeroda und Probstzella bei Oberloquitz. (13.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
95 020 bei Oberloquitz

 

Blick auf die Kalksteinbrüche und Natursteinfelsen Pater und Nonne zwischen Letmathe und Iserlohn. In der Bildmitte rollt 93 976 vor P 1310 dem Bahnhof Letmathe entgegen. (10.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Blick auf Letmathe

 

58 250 + 85 007 rollen mit P 1256 am 69 m langen oberen Hirschsprungtunnel auf der Höllentalbahn im Schwarzwald talwärts. (23.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Höllental bei Hirschsprung

 

Fernblick von der Burg Lauenstein auf die im Loquitztal in Richtung Probstzella nachschiebende vermeintliche 95 009.  (02.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Frankenwald bei Lauenstein

 

93 984 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) vor P 2648 auf dem Eulenbachviadukt in Velbert auf der (stillgelegten) Bahnstrecke Kettwig - Wülfrath.  (21.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 984 bei Velbert

 

58 1225 vom Bw Hagen-Vorhalle mit einem Güterzug auf der Ruhr-Siegstrecke bei Hagen-Halden. Heute befindet sich hier das Industriegebiet Lennetal und die Lennetalbrücke der A 45 (Sauerlandlinie) überquert das Tal. (05.09.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
58 1225 bei Hagen

 

93 732 vor P 3880 auf der Strecke Altenkirchen - Siershahn bei Neitersen. (05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 732 bei Neitersen

 

Begegnung zweier Lokgenerationen: 89 8061 (Henschel, Bj. 1904) und 03 082 (Henschel, Bj. 1932) - ohne Vorwärmer, stattdessen versuchsweise mit Friedmann-Abdampfinjektor - als Stralsunder Wendelok im Bw Rostock. (15.08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
89 8061 und 03 082

 

Von Carl Bellingrodt als 93 007 identifiziert, ist es tatsächlich 93 077 vom Bw Frankenberg/Eder, die mit P 1494 auf der Strecke Frankenberg - Winterberg in den Haltepunkt Liesen einfährt. (13.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 077 am Hp Liesen

 

Blick von der Rudelsburg (zwischen Bad Kösen und Großheringen) auf den vorbeifahrenden D 32 mit 39 015 vom Bw Erfurt P. Der Fotograf ließ die Lok in den Mast fahren, wohl aus Sorge, das Motiv könne durch den kreuzenden Zug, der gerade am rechten Bildrand entschwindet, noch schiefgehen.  (18.07.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Saaletal bei Saaleck

 

74 887 vom Bw Gotha im Bauzugeinsatz auf der Strecke Fröttstädt - Gräfenroda im Bahnhof Friedrichroda.  (11.1934) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
74 887 in Friedrichroda (1)

 

Die Umbaukolonne der RBD Erfurt präsentiert sich vor 74 887 (Bw Gotha) im Bahnhof Friedrichroda/Thüringen. (11.1934) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
74 887 in Friedrichroda (2)

 

17 219 (Bw Köln Bbf) vor D 47 bei Boppard auf dem Weg nach Koblenz. An den Gleisen steht die erste Frau Bellingrodt.  (09.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 219 bei Boppard

 

73 073 (eine bayerische D XII) mit einem GmP vor der Burgruine Stadtprozelten am Main. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
73 073 bei Stadtprozelten

 

Eine unbekannte Lenneper T 12 (Baureihe 74) überquert mit den damals flammneuen Eilzugwagen C4i-30 bzw. BC4i-30 Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke zwischen Solingen und Remscheid. Die Wagen lösten auf der Strecke die alten vierachsigen preußischen Abteilwagen ab.  (23.04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Müngstener Brücke (7)

 

Vorbei an dem Örtchen Oberderschlag mit seinen typisch bergischen Fachwerkhäusern dampft 74 1069 mit P 1174 von Dieringhausen nach Olpe.  (09.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
74 1069 in Oberderschlag

 

Angeblich fährt hier 74 516 an der "Eggemannschen Schwimmbrücke" über die Ruhr bei Bochum-Dahlhausen vorbei. Die Loknummer darf wie so oft bei Carl Bellingrodt angezweifelt werden, da die nach Solingen-Ohligs gehörende Lok kaum dort gefahren sein dürfte, auch besitzt sie neuere Wasserkastenbauform, die erst ab etwa Ordnungs-Nr. 800 üblich waren. Eine erste Pontonbrücke wurde hier im Frühjahr 1899 eröffnet. Nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg entstand 1959 etwa 50 m flussabwärts zu dieser Brücke eine neue, die aber bereits auch wieder baufällig ist. (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 516 bei Bo-Dahlhausen

 

74 579 (Bw Wuppertal-Steinbeck) mit einem beachtlichen Nahgüterzug nach Radevormwald auf der Wupperbrücke bei Wuppertal-Laaken. Leider hat der Fotograf etwas spät auf den Auslöser gedrückt.  (24.02.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 579 bei Wt-Laaken

 

75 1013 - eine Badenserin in Diensten der RBD Schwerin - verlässt vor P 211 Bad Sülze/Meck. in Richtung Tribsees. Bemerkenswert ist, dass auch 1934 immer noch der alte Fakultativ-Wagen im Zug eingestellt ist, der auf etlichen anderen Bildern in dieser Gegend im Zug mitläuft. Dagegen ist der Wagen hinter der Lok (PwPosti-34) zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich neu. Von den bei anderen Fotos aus der Gegend von Bad Sülze vielfach abgebildeten mecklenburgischen Ci befindet sich hier nur einer im Zug, gefolgt von einem BC-28, einem Ci-27 oder -28 und einem Cid-26 oder -27. Zu erwähnen ist auch der Fotostandpunkt, der sich auf einer 30m hohen Grundmoräne befindet. (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1013 bei Bad Sülze (1)

 

76 009 (Bw Alzey) hat mit einem Personenzug soeben den Bahnhof Bingen (Rhein) erreicht und wird anschließend nach Mainz weiterfahren. (26.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
76 009 in Bingen

 

Die 1908 bei Hohenzollern gebaute 91 1001 war jahrelang Stammlok des Bw Köln Bbf, wo auch diese Aufnahme entstand. (18.02.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
91 1001 im Bw Köln Bbf

 

91 1834 aufgenommen im Heimat-Bw Saarbrücken Hbf. Die Lok gelangte 1939 über die RBD Halle (Saale) an die RBD Oppeln und verblieb 1945 bei der PKP.  (1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
91 1834 in Saarbrücken

 

92 108 vom Bw Tübingen - eine württ. T 4 - mit einem Nahgüterzug bei Dettingen. Leider ist die Lok angeschnitten. Wegen der seltenen Betriebsaufnahmen dieser Lokomotiven zeigen wir sie trotzdem.  (21.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
92 108 bei Dettingen

 

93 077 (Bw Frankenberg/Eder) mit P 1494 bei Hallenberg im Sauerland. Bemerkenswert ist auch der Zugverband: Hinter der Lok läuft ein Pwi-23 (oder -27) Packwagen, es folgt ein Cid-21, an 3. Stelle ein "Langenschwalbacher" (Gattung BC4i Pr09), dann ein Ci Pr01 und am Zugschluss wiederum ein Cid-21.  (13.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 077 bei Hallenberg

 

93 1209 (Bw Pforzheim) mit P 2484 auf der sog. Wieslautertalbahn bei Dahn in der Pfalz. (04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 1209 bei Dahn/Pfalz

 

93 552 vom Bw Fröndenberg vor P 1467 bei Halver in Westfalen auf der Strecke von Brügge über Halver nach Marienheide bzw. Radevormwald. Ob es nicht doch eine Lenneper Maschine war ?  (01.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 552 bei Halver

 

93 744 (Bw Wuppertal-Langerfeld) mit P 1081 unterwegs auf der Strecke Wuppertal-Oberbarmen - Wt-Beyenburg bei Wuppertal-Laaken.  (11.01.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 744 bei Wt-Laaken

 

94 1074 vom Bw Altenkirchen vor P 3984 bei Erbach im Westerwald. (05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 1074 bei Erbach/Ww

 

94 512 mit P 3313 am Weinheimer Tal-Tunnel (Bergstraße).  (07.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 512 bei Weinheim

 

Blick auf die Anlagen des Bw Brügge in Westfalen. Im Lokschuppen, auf der Freifläche und ganz rechts am Schuppen stehen Maschinen der Baureihe 57.10, an der Drehscheibe eine 96er (angeblich 96 003). Das Gleis und Einfahrsignal im Vordergrund gehören zur Strecke nach Oberbrügge, wo sich die Linien nach Meinerzhagen und Radevormwald trennten.  (03.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Brügge/Westf.

 

96 010 der Lokstation Rothenkirchen (Ofr) rollt als talfahrende Schiebelok an einem Güterzug über das Trogenbachviadukt auf den Bahnhof Ludwigsstadt zu. Die Lok ist noch mit bayerischer Beschilderung als "5760" unterwegs. Die Lokstation Rothenkirchen (Ofr) wurde erst im September 1926 zum "Bw" erhoben. Bis dahin stand die selbstständige Lokstation unter Aufsicht des Bw Lichtenfels. (04.1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
96 010 in Ludwigsstadt

 

99 323 ist mit P 703 aus Kühlungsborn im Bahnhof Bad Doberan eingetroffen.  (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Molli" in Bad Doberan (3)

 

Die noch nicht mit Windleitblechen ausgerüstete 38 1937 (Bw Hagen Gbf) hat soeben den Sieseler Tunnel (95 m) verlassen und überquert mit D 81 (Frankfurt - Essen) das Viadukt über die Lenne am Siesel bei Plettenberg.  (06.06.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1937 bei Plettenberg

 

Der örtliche Kindergarten war passend unter dem Elbschetalviadukt bei Wengern-West drapiert, als 74 460 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel mit P 3405 vorüberfuhr.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 460 bei Wengern

 

Die badische VIc 75 1013 verschlug es zum Bw Rostock, wo sie im Sommer 1934 den P 215 bei Bad Sülze bespannte. Beachtenswert ist auch der Wagenpark des P 215, denn hinter dem ziemlich neuen PwPost-34 läuft ein Fakultativwagen (wohl als Stückgutwagen im Einsatz, denn es sind keine Fenster in den Seitenwänden erkennbar), dem mindestens 2 der wenigen mecklenburgischen Zweiachser (ohne Oberlichtaufbau auf dem Tonnendach) folgen und als Schlussläufer wohl ein preußischer Zweiachser. (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1013 bei Bad Sülze (2)

 

Blick vom 50m hohen Wasserturm des Bw auf das weitläufige Gelände des Verschiebebahnhofs Tempelhof in Richtung Norden. Auf der Drehscheibe im Vordergrund wendet die Rummelsburger 93 007. In Bildmitte rechts sind das alte Bw mit dem Ringlokschuppen und Wasserturm, dahinter die Hallen des RAW zu erkennen. Der Verschiebebahnhof wurde 1889 in Betrieb genommen und von 1923 bis 1931 ausgebaut. Die Teilung Berlins machte die Anlagen bedeutungslos, weshalb 1952 die Aufgabe des westlichen Bahnhofteils erfolgte. (04.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Vbf Tempelhof

 

94 733 mit P 1508 am Abzweig Witzenhausen bei Eichenberg. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 733 bei Eichenberg

 

17 258 vom Bw Krefeld mit dem aus Abteilwagen gebildeten E 294 (Krefeld - Frankfurt/M) bei Lorch (Rhein). (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 258 bei Lorch

 

18 316 (Bw Koblenz-Mosel) vor P 1006, der Koblenz Hbf um 11.16 Uhr verlassen hatte und dann über die Horchheimer Brücke auf die rechte Rheinstrecke fuhr, wo diese Aufnahme bei Kaub entstand. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
18 316 bei Kaub

 

56 2259 unterwegs auf der rechten Rheinstrecke bei Kamp-Bornhofen gegenüber von Boppard. (14.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
56 2259 bei Kamp-Bornhofen

 

56 2373 vor einem Nahgüterzug mit Personenbeförderung (GmP) auf der Nebenbahn Waren - Malchin. (01.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
56 2373 bei Malchin

 

56 2461 vom Bw Oberlahnstein überquert ein Viadukt bei Erbach (Rheingau) - nahe Eltville - auf der Fahrt nach Mainz-Bischofsheim. (17.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
56 2461 bei Erbach

 

57 1108 (Bw Landshut) bei Vilshofen in Niederbayern. Die Lok ist mit einem von einer bayerischen G4/5H "geerbten" Tender der Bauart 3 Bay.T20,2 verbunden. (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
57 1108 bei Vilshofen

 

57 2270 mit einem Kohlenzug vor der Kulisse der Zeche Caroline im Bahnhof Holzwickede. (21.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 2270 in Holzwickede

 

58 2068 vom Bw Hagen-Vorhalle auf der Ruhr-Siegstrecke bei Plettenberg. Hinter der Lok läuft ein bayrischer Packwagen "Pwg Bay 21", die letzte Bauform, die schon von der DRG beschafft wurde. Nicht oft sieht man ihn fern der Heimat. Die G 12 wurde 1958 in 58 3007 rekonstruiert und war in der DDR noch bis 1979 im Einsatz. (07.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 2068 bei Plettenberg

 

58 503 (eine württ. G 12 vom Bw Rottweil) im Neckartal bei Epfendorf auf dem Weg nach Rottweil. (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 503 bei Epfendorf

 

59 042 (Bw Mannheim Rbf) ist mit einem Güterzug nach Kornwestheim zwischen Bruchsal und Heidelsheim unterwegs. Für den Einsatz am Semmering wurde die Lok am 14.12.1940 dem Bw Mürzzuschlag zugeteilt. 1945 bei der ÖBB verblieben, erfolgte im Dezember 1952 die Rückgabe an die DB in den Z-Bestand der ED München. An der Lok bestand jedoch kein Interesse, sie wurde im März 1953 ausgemustert. (24.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
59 042 bei Bruchsal

 

64 042 mit P 3663 in Breitenstein (Pfalz) auf der Strecke Lambrecht - Elmstein. (18.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
64 042 in der Pfalz

 

39 196 fährt von der Hohenzollernbrücke kommend in den Bahnhof Köln-Deutz ein. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 196 in Köln-Deutz

 

Stimmungsvolle Aufnahme der 17 097 bei der Einfahrt nach Köln-Deutz. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
17 097 bei Köln

 

19 012 (Bw Dresden-Altstadt) verlässt den Dresdener Hauptbahnhof in Richtung Chemnitz. Zehn Jahre später brannte während des Luftangriffs auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 der Bahnhof völlig aus. Weitere Luftangriffe zerstörten die Gleisanlagen, endgültig funktionsuntüchtig wurde der Hauptbahnhof durch den achten und letzten Luftangriff auf die Stadt am 17. April 1945. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 012 in Dresden

 

17 1138 (Bw Berlin Lehrter Bf) verlässt vor D 5 nach Berlin den Hamburger Hauptbahnhof. Die Lok weist eine ungewöhnliche Ausführung der Windleitbleche auf, die bis an den Zylinderblock herangebaut wurden. Daneben rangiert 74 1255 vom Bw Altona, die noch keinen Oberflächenvorwärmer besitzt. Interessant ist auch die Straßenbahnparade vor der Hallenschürze. (1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 1138 in Hamburg Hbf

 

Eine ungewöhnliche Perspektive auf 01 081 vom Bw Offenburg, die gerade im Bw Freiburg/Breisgau restauriert. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Bw Freiburg/Breisgau

 

Blick aus der Hohenzollernbrücke auf 38 2652 vom Bw Dieringhausen, die gerade den Kölner Hauptbahnhof verlassen hat. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
38 2652 in Köln

 

18 324 (Bw Koblenz-Mosel) passiert vor E 112 nach Koblenz eine Bahnschranke bei Kalscheuren. Ein Motiv, das auch im legandären Reichsbahnkalender veröffentlicht war. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
18 324 bei Kalscheuren

 

Die fabrikneue 01 003 im Ablieferungszustand mit Gaslaternen, vorne liegenden Pumpen und Windleitblechen alter Bauart im Bw Hamm (Westf). Nach der Abnahme am 10.02.1926 vom EMA Berlin 3 im Bw Berlin Anhalter Bf wurde sie zunächst dort hinterstellt. Am 11.12.1926 begann ihre aktive Zeit in Hamm. (1927) <i>Foto: Hermann Maey</i>
01 003 im Bw Hamm

 

17 1136 (Bw Rummelsburg Abstellbf) noch ohne Windleitbleche, aber mit verkleideten Sicherheitsventilen, fährt mit D 24 (Stolpce - Warschau - Berlin - Paris) in Hannover ein. Die Lok bespannte den Zug in Berlin Schlesischer Bf und blieb die 294 km bis Hannover am Zug. 17 1136 schied am 14. August 1950 im Bw Löhne (Westf) aus und wurde noch als Schrottlok nach Jugoslawien exportiert. Rechts am Bildrand befindet sich das Bw Hannover (Ostschuppen), links sind die Konstruktion des Telegrafengestänges und die Firmenanschrift "FABRIK für INDIKATOREN, ARMATUREN für DAMPFKESSEL, WASSERMESSER - DREYER, ROSENKRANZ & DROOP, HANNOVER." bemerkenswert.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 1136 in Hannover

 

39 196 vom Bw Wuppertal-Langerfeld auf der alten Wupperbrücke in Opladen (vgl. auch Bild-Nr 9017).  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 196 bei Opladen

 

18 534 (Bw Osnabrück Hbf) passiert mit D 94 nach Köln die Hochofenanlage der Klöcknerhütte in Hagen-Haspe. (11.02.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 534 bei Hagen-Haspe

 

18 528 im Bw Mannheim Pbf. Anlaß des Fotos war weniger die bayrische S 3/6, sondern der moderne 1,5 t Schlackenkran der Fa. Mohr & Federhaff aus Mannheim.18 528 ist für die Zeit ungewöhnlicherweise mit "Dreilicht-Spitzensignal" ausgerüstet, was zur Signalisierung von Fahrten auf dem falschen Gleis diente. Die beim Bw Wiesbaden beheimatete Lok ist gerade 2 Jahre alt und wartet die Beförderung des "Rheingold" ab, den sie im nahen Hauptbahnhof von einer badischen IVh (Baureihe 18.3) übernehmen wird. (1930) <i>Foto: RVM</i>
18 528 im Bw Mannheim

 

Auf dem Weg nach Würzburg durcheilt 18 500 (Bw Würzburg) mit E 270 aus Frankfurt/M den Bahnhof Wernfeld am Main.  (14.11.1928) <i>Foto: Hermann Ott</i>
18 500 in Wernfeld

 

38 2634 vom Bw Bonn passiert die Ausfahrsignale des Bad Godesberger Güterbahnhofs. Im Hintergrund die Godesburg. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
38 2634 in Bad Godesberg

 

01 031 (Bw Hamm) durcheilt mit FD 226 den Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen. Carl Bellingrodt datierte dieses Bild auf 1932. Da die Lok nachweislich bereits 1930 mit Windleitblechen neuerer Bauart unterwegs war, haben wir dieses Bild jetzt vordatiert. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 031 in Wt-Oberbarmen

 

Anfang 1927 entstand die Vergleichsaufnahme der 01 003 und 02 005 im Heimat-Bw Hamm (Westf). Ab April 1927 wurden sie im Dienstplan 1 zu Vergleichsfahrten zur Feststellung der Wirtschaftlichkeit eingesetzt.  (1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 003 und 02 005 in Hamm (1)

 

Die bereits 1948 aus dem aktiven Dienst ausgeschiedene 18 412 (Maffei 1909) vermutlich im Bahnhof Augsburg. (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
18 412 in Augsburg

 

24 030 vom Bw Freudenstadt bei Bittelbronn im verschneiten Schwarzwald. (1940) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
24 030 im Schwarzwald

 

01 032 vor FD 226 im Einschnitt zwischen Wuppertal-Elberfeld und -Steinbeck. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 032 in Wuppertal

 

Lok 17 1090 dampft vor der Kulisse des ersten Kölner Hochhauses am Hansaring vorbei. Die Lok war erst im März 1934 vom Bw Cottbus zum Bw Duisburg Hbf umgesetzt worden.  (02.1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
17 1090 in Köln

 

Blick aus dem Fahrdienstleiterstellwerk "Bf" des Kölner Betriebsbahnhofs auf die vom Hauptbahnhof kommende 38 3559 (Bw Kleve) mit P 1415. Im Zug ist ein Gepäckwagen württemberischer Bauart (Pw3i Wü17) eingestellt, der um 1921 in größerer Anzahl auch direkt für preußische Direktionen beschafft wurde. Die Lok befindet sich in Höhe des heutigen S-Bahnhofs Köln-Hansaring. Beachtenswert ist auch das dreiflügelige Einfahrsignal zum Betriebsbahnhof. Hierzu vermerkt das Signalbuch von 1935: "Hp3: Fahrt frei mit Geschwindigkeitsbeschränkung wie bei Hp2, jedoch für einen anderen als den durch Hp2 gekennzeichneten Fahrweg." (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3559 in Köln

 

Angeblich befördert hier 38 1050 den P 907 durch die Kalksteinbrüche des Neandertals zwischen Düsseldorf und Wuppertal. Die Lok war bloß nie im Bereich der RBD Wuppertal stationiert. (05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1050 (?) im Neanderthal

 

38 2054 und 38 2049 (beide Bw Kassel) vor dem beachtlich langen D 187 bei Scherfede im Sauerland.  (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 2054 + 2048 bei Scherfede

 

38 2652 (Bw Dieringhausen) mit P 2001 nach Köln bei Honrath im Aggertal.  (22.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2652 im Aggertal

 

39 018 (Bw Eisenach) mit P 460 an der Werrabrücke bei Wasungen.  (09.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 018 bei Wasungen

 

39 095 (Bw Fulda) vor D 197 (Kassel - Leipzig) in Kassel-Wilhelmshöhe.  (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
39 095 in Kassel

 

39 137 (Bw Hagen-Eckesey) vor D 91 (Köln - Berlin) bei Wuppertal-Langerfeld. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 137 bei Wt-Langerfeld

 

Der Fotograf will hier 39 148 vor E 344 am Block Linden bei Wuppertal-Vohwinkel erkannt haben, woran aber erhebliche Zweifel angebracht sind, da die Maschine zum Zeitpunkt der Aufnahme zum Bw Magdeburg gehörte (vgl. hierzu auch Bild-Nr. 10857).  (02.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 148 (?) bei Wt-Vohwinkel

 

43 018 (Bw Erfurt) mit einem Güterzug an den Hörselbergen bei Schönau (Hörsel). Von der Baureihe 43 wurden 1927/1928 insgesamt nur 35 Maschinen mit einem Zweizylinder-Triebwerk (1'E h2) beschafft. 43 018 (Henschel, Baujahr 1928) besitzt noch einen Kessel mit höheren Dampf- und Sanddomen und den ungeteilten Kamin, wodurch sie nur für das größere Lichtraumprofil II geeignet war. Die Steuerung ist gegenüber den zehn Vorserienloks von 1927 bereits geändert worden, was an dem balkenförmigen Steuerungsträger zu erkennen ist, der später auch bei der ab 1937 in Serie gehenden Baureihe 44 verwendet wurde.  (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
43 018 bei Schönau

 

43 024, eine der wenigen Loks dieser Baureihe mit großen Windleitblechen, vor einem Güterzug an der Blockstelle 87 bei Reichenbach im Vogtland. Von der Brücke aus entstand das Bild der 39 029 (Bild-Nr. 14125). Der Blockwärter fühlte sich angesichts des anwesenden Fotografen wohl zum "deutschen Gruß" veranlasst.  (28.05.1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
43 024 bei Reichenbach

 

Mit der Schubunterstützung von 95 042 am Zugschluss müht sich 44 006 vom Bw (Pressig-)Rothenkirchen (Oberfr) die Frankenwaldbahn bei Lauenstein hinauf. An dieser Lok ist gut die andere Bauform des Steuerungsträgers zu erkennen (vgl. Bild-Nr. 20843 der 43 018 bei Schönau). Auch sie ist mit den höheren Domen und dem ungeteilten Schlot nur für die Umgrenzungslinie II geeignet.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
44 006 im Frankenwald

 

44 007 vom Bw Rothenkirchen (Ofr), gekuppelt mit einem Kurztender der Bauart 2'2T30, passiert die Blockstelle Falkenstein. Infolge einer HV-Verfügung wurden die großen 2'2'T32-Tender der Baureihe 44 gegen die kleinen 2'2T30-Tender, auch 4T30 bezeichnet, der Baureihe 02 getauscht. Am 20.06.1928 erhielt die Lok, damals noch beim Bw Weißenfels beheimatet, den Tender der Erfurter 02 002. (29.08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
44 007 bei Falkenstein (2)

 

39 030 (Bw Stuttgart) vor E 293 auf der Gäubahn bei Talhausen am Neckar.  (21.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
39 030 bei Talhausen

 

Eine pr. P 8 (Baureihe 38.10) leistet einer P 10 (BR 39) Vorspann vor einem Schnellzug bei Kassel. Bei der P 8 fällt auf, dass die Lok die ältere Steuerung (Hängeeisen, kein gegossener Steuerungsträger) besitzt, einen Kessel der ältesten Ausführung mit schmalem Schlot und der entsprechenden Domanordnung (Dampfdom-Sandkasten), einen Tender mit Diamond-Drehgestellen aber ohne Kohlenstütze (Erbstück einer pr. S 6 ?), jedoch ein ganz neues Führerhaus mit langem Entlüftungsaufsatz. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
P 8 + P 10 in Kassel

 

39 122 vom Bw Köln Bbf strebt mit einem Schnellzug bei Ennepetal-Milspe ihrer Kölner Heimat entgegen.  (11.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 122 bei Ennepetal

 

Wenig Mühe hatten 43 028 (Bw Erfurt) und 58 2012 (Bw Eisenach) mit diesem Züglein an den Hörselbergen bei Kälberfeld.  (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
43 028 + 58 2012 bei Eisenach

 

In den 1930er Jahren waren die pr. P 6 (hier die 1908 bei Hanomag gebaute "Münster 2101") nur noch im Osten Deutschland vertreten. Fast alle Lokomotiven waren der RBD Königsberg zugeteilt. Die RBD Stettin versammelte ihre wenigen Loks im Bw Stettin Gb für den Stückgut-Schnellverkehr (Leig). Das schöne Bild der 37 107 mit einer Leig-Einheit entstand bei der Einfahrt in den Bahnhof Stralsund. Ein preußischer Güterzugpackwagen wurde hier mit einem gedecktem Wagen der Verbandsbauart zu einer Leig-Einheit gekuppelt. Der gedeckte Wagen der Bauart „Dresden“ besitzt keine Seitenfenster. Im Bw warten drei Schneepflüge, die aus ehemaligen Loktendern hergerichtet wurden, auf den nächsten Winter. (21.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
37 107 bei Stralsund

 

17 080 vom Bw Wiesbaden mit D 304 (Köln - Frankfurt/M) vor der historischen Stadtkulisse von Bacharach am Rhein.  (1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 080 in Bacharach

 

17 010 (Bw Deutzerfeld) fährt mit der Leergarnitur des P 508 aus der Abstellgruppe in Wuppertal-Langerfeld kommend nach Wuppertal-Oberbarmen ein. (20.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 010 in Wt-Oberbarmen

 

17 276 (Bw Koblenz Moselbf) verlässt am "Tag der Arbeit" mit E 378 den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld. Das markante Gebäude im Hintergrund beherbergte seit 1850 die "Königliche Direction der Bergisch-Märkischen Eisenbahn", ab 1895 die "Eisenbahndirektion Elberfeld" und seit Zusammenlegung der Stadtteile Barmen und Elberfeld die "Reichsbahndirektion Wuppertal".  (01.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 276 in Wuppertal

 

Bei Nienburg an der Weser zieht 18 302 vom Bw Bremen Hbf mit D 156 vorbei. (22.08.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
18 302 bei Nienburg/Weser

 

18 311 läuft vor E 112 nach Koblenz in den Bahnhof Wuppertal-Barmen ein. Die 134 und 100 m hohen Kamine gehören zum Heizkraftwerk Barmen. Und wieder aufgepeppt durch die vom Fotografen nachträglich hineinkopierten Wolken. (21.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 311 in Wt-Barmen

 

Gerade fünf Wochen war 18 321 beim Koblenz-Mosel Gbf beheimatet, als Carl Bellingrodt sie vor E 112 (Wuppertal-Oberbarmen - Koblenz) in Gruiten ablichtete. In Gruiten verzweigen sich die Streckengleise von Wuppertal kommend Richtung Düsseldorf und Köln. (08.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 321 bei Gruiten

 

18 443 vor FFD 101 "Rheingold" im Rheintal nahe Andernach auf dem Weg nach Hoek van Holland.  (03.07.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Der "Rheingold" bei Andernach

 

18 500 hat den mit 275 m höchsten Punkt der Spessartrampe im Bahnhof Heigenbrücken erreicht und wird gleich mit D 57 in den Schwarzkopftunnel einfahren.  (08.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 500 in Heigenbrücken

 

18 528 (Bw Mainz) mit FFD 102 "Rheingold" zwischen Koblenz und Königsbach. (04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 528 bei Koblenz

 

Der "Rheingold" FFD 101 mit 18 536 im Rheintal bei Trechtingshausen.  (17.09.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 536 bei Trechtingshausen

 

17 278 (Bw Deutzerfeld) vor D 188 (Kassel - Hagen) im Bahnhof Fröndenberg.  (06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 278 in Fröndenberg

 

Parade am Freitagnachmittag: Im Bw Köln Bbf hat sich zu den alten Preußen die im Dezember 1927 in Dienst gestellte 01 033 vom Bw Hamm (Westf) gesellt. Oben verläuft die Kohlenseilbahn zum Hochbunker, welcher 5000 t Kohle und 1200 m³ Wasser speichern konnte.  (24.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
S10-Parade in Köln (2)

 

Lokparade im Bw Hannover-Ost mit acht damals z.T. dort neu stationierten 01. Von links nach rechts haben Aufstellung genommen: 01 055, 057, 058, 060, 062, 065, 085, 090. Die offenkundig arrangierte Parade wurde am gleichen Tag mit einer anderen Aufstellung nochmals wiederholt (vgl. Bild-Nr. 20800). (1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Lokparade im Bw Hannover (1)

 

Ein weiteres Bild aus einer erhöhten Perspektive zeigt eine leicht veränderte Lokparade (zu Bild-Nr. 20798) im Bw Hannover-Ost, diesmal mit (von links nach rechts) 01 031, 053, 055, 057, 059, 060, 062 und 065.  (1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Lokparade im Bw Hannover (2)

 

01 094 (Bw Frankfurt/M 1) mit D 86 auf der alten Nord- Südstrecke bei Eichenberg. Im Hintergrund die Burgruine Hanstein. Durch ihre besondere Lage im Dreiländereck Thüringen - Niedersachsen - Hessen an der innerdeutschen Grenze wurde der Nordturm der Burgruine nach 1945 als Beobachtungsposten der DDR-Grenztruppen genutzt.  (02.08.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 094 bei Eichenberg

 

17 010 (Bw Deutzerfeld) durcheilt den Bahnhof Groß-Königsdorf auf dem Weg von Aachen nach Köln. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
17 010 in Groß-Königsdorf

 

Die fabrikneu am 11.12.1926 dem Bw Hamm (Westf) zugeteilte 01 003 im Ablieferungszustand mit der Vierzylinder-Verbundlok 02 005 im Heimat-Bw. Ab April 1927 wurden sie im Dienstplan 1 zu Vergleichsfahrten zur Feststellung der Wirtschaftlichkeit eingesetzt.  (1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 003 + 02 005 in Hamm (2)

 

01 004 vom Bw Hamm (Westf) mit dem D 4 nach Köln vor dem weltbekannten Gerüst der Wuppertaler Schwebebahn in Wuppertal-Barmen.  (26.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 004 in Wuppertal

 

01 006 (Bw Erfurt) mit FD 6 auf der Hörselbrücke bei Stedtfeld kurz vor Eisenach. Die FD-Züge (Fern-D-Zug) wurden 1923 eingeführt. Sie waren kürzer und schneller als die D-Züge. Deshalb kamen ab 1928 die PwPost4ü-28 zum Einsatz. Dieser typische Wagen mit seinem auffälligen Dach ist auch hier zu sehen. (07.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 006 bei Stedtfeld

 

Die markante, mit badischen Hauptsignalen ausgerüstete Signalbrücke in Graben-Neudorf bei Bruchsal, passiert 01 013 vom Bw Offenburg.  (20.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
01 013 in Graben-Neudorf

 

01 068 vom Bw Berlin-Lehrter Bf durchfährt vor D 161 nach Berlin den Bahnhof Aumühle vor den Toren Hamburgs. Erwähnenswert ist die Einstellung des Speisewagens direkt hinter der Lok. Dies war erst zulässig, nachdem Ende der 1920er (oder Mitte der 1930er Jahre) die Vorschrift aufgehoben wurde, dass bei schnelllaufenden Reisezügen an erster Position hinter der Lok ein "Schutzwagen", d.h. ein nicht mit Reisenden besetzter Wagen (i.d.R. ein Post- und Gepäckwagen an dieser Stelle) laufen musste.  (06.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 068 in Aumühle

 

01 090 (Bw Hamm-P) mit FD 226, einem Kurswagenzug, bei Schwerte an der Ruhr.  (17.03.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 090 bei Schwerte

 

Fabrikneu traf 01 185 im Jahre 1936 beim Bw Dresden-Altstadt ein. Eine ihrer ersten Einsätze führte sie ins Elbssandsteingebirge, wo sie hier mit D 61 bei Krippen unterwegs ist. (07.1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 185 in Krippen

 

01 112 (Bw Hannover) begegnet mit D 1 einer unbekannten 03 bei Bad Oeynhausen. Die Lok ist bereits mit Indusi ausgerüstet.  (07.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 112 bei Bad Oeynhausen

 

Zum Bestand des Bw Nürnberg Hbf gehörte seit 5. Juni 1935 die neu angelieferte 01 145. Am 14. Juni 1935 beförderte sie den internationalen Schnellzug D 40 im Loquitztal bei Oberloquitz.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 145 bei Oberloquitz

 

01 165 gehörte zum Bestand des Bw Leipzig Hbf Nord, als sie mit einem Schnellzug bei Ruppertsgrün (nördlich von Plauen) dem Fotografen vor die Linse fuhr.  (20.06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
01 165 bei Ruppertsgrün

 

01 197 (Bw Köln-Deutzerfeld) hat mit D 269 soeben Remagen hinter sich gelassen und strebt in Richtung Bonn. Im dunstigen Rheintal ist schwach die Silhouette der (kriegsberühmten) Remagener Brücke zu erkennen.  (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 197 bei Remagen

 

03 102 (Bw Köln-Deutzerfeld) mit E 291 nahe Krefeld.  (08.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 102 bei Krefeld

 

03 265 (Bw Köln-Deutzerfeld) mit D 164 bei regnerischem Wetter auf der rechten Rheinstrecke bei Wellmich.  (08.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 265 bei St. Goarshausen

 

Bei 01 003 steht im Heimat-Bw Hamm (Westf) eine Kolbenuntersuchung an, bei der auch eine Öldruckpresse zum Einsatz kommt. (24.01.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Reparatur im Bw Hamm

 

01 025 (Bw Erfurt) überquert vor D 41 (Basel - Karlsruhe - Mannheim - Frankfurt/M - Erfurt - Halle - Berlin) die Saalebrücke bei Block Saaleck (nahe Bad Kösen).  (12.06.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 025 bei Bad Kösen

 

FD 79 passiert mit 01 144 an der Zugspitze die am Ufer des Steinbaches grasende Schafherde bei Falkenstein zwischen Probstzella und Ludwigsstadt. Der Fotograf wartete offensichtlich auf den das bessere Motiv liefernden Gegenzug D 40 (vgl. Bild-Nr. 20688). (28.05.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
FD 79 bei Falkenstein

 

01 123 (Bw Nürnberg Hbf) passiert mit D 40 die passend am Ufer des Steinbaches grasende Schafherde bei Falkenstein zwischen Probstzella und Ludwigsstadt. Beachtenswert auch der bayrische Postwagen mit den gewölbten Fenstern in seinen Vouten hinter der Lok. Die 1933-34 gebauten Wagen waren die letzten bayrischen Postwagen und die ersten geschweißten in Ganzstahlbauweise. Wagennummern: 14 701 - 14 733. (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
D 40 bei Falkenstein

 

Die seit 15. Mai 1936 neu beim Bw Kassel eingesetzte 01 177 räuchert vor D 28 durchs Lahntal bei Cölbe und wird gleich Marburg (Lahn) erreichen.  (07.08.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 177 bei Cölbe

 

Vor dem FD 23 (Hamburg - Berlin) wurde vom Fotografen wohl eine 05 erwartet, sattdessen kam "nur" 03 038 vorbei. Aufnahme bei Zernitz nahe Neustadt/Dosse.  (02.08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 038 bei Zernitz

 

Vor der Kulisse von Burg Katz fährt 03 047 (Bw Köln Bbf) mit D 58 auf der rechten Rheinstrecke vorbei. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 047 bei St. Goarshausen

 

03 145 (Bw Bremen Hbf) mit P 212 in Höhe der Deichtorhallen kurz hinter dem Hamburger Hauptbahnhof, dessen Halle - geschmückt mit dem NS-Symbol - im Hintergrund zu erkennen ist. (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 145 in Hamburg

 

Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Bw Köln Bbf war 03 223 (Bw Dortmunderfeld) gerade mal zwei Wochen alt (Abnahme 11.03.1936). Nach 30 Dienstjahren wurde sie nach einem Unfall im Bahnhof Lauenbrück am 15. August 1966 z-gestellt. (21.03.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 223 in Köln (1)

 

Die zum Bw Wuppertal-Langerfeld gehörende 03 272 hat mit E 350 von Kassel über Warburg - Hagen - Düsseldorf nach Aachen Wuppertal-Unterbarmen erreicht. Der 347 km lange Zuglauf wurde mit 31 Unterwegshalten gefahren, die Fahrzeit betrug 6 Stunden. (30.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 272 in Wuppertal

 

An gleicher Stelle wie 03 272 (vgl. Bild-Nr. 20696) ist die Langerfelder 03 274 vor P 2356 diesmal auf den Ortsgleisen zwischen Wuppertal-Barmen und -Unterbarmen unterwegs. (29.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 274 in Wuppertal

 

Auf Versuchsfahrt von Hamburg nach Berlin ist 05 002 bei Finkenkrug (zwischen Nauen und Spandau) mit dem Meßwagen 3 der LVA Grunewald und preußischen Schnellzugwagen mit Oberlichtdächern unterwegs. (24.06.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
05 002 bei Finkenkrug

 

SVT 137 229 und SVT 137 152 unterwegs als FDt 15/17 "Fliegender Kölner" nach Berlin an der Porta Westfalica zwischen Bad Oeynhausen und Minden. (07.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
SVT an der Porta Westfalica

 

17 008 (Bw Mainz Hbf) verlässt mit D 269 den Bahnhof Bingen (Rhein).  (1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 008 in Bingen

 

17 1095 (Bw Dortmund Hbf) mit dem von Düsseldorf nach Wuppertal verkehrenden D 325 an der Abzweigstelle Linden bei Wuppertal-Vohwinkel, der mit 32 km Fahrtstrecke wohl einer der kürzesten Schnellzugverbindungen der Reichsbahn gewesen sein dürfte. Allerdings führte er einen Kurswagen Düsseldorf - Berlin mit, der in Wuppertal-Elberfeld an FD 225 und in Hamm an FD 25 gehängt wurde. Das war noch Reisekomfort ohne Umsteigen !  (04.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1095 bei Wuppertal

 

17 274 (Bw Hannover) vor D 112 (Berlin - Amsterdam) am Hagenkamper Lokschuppen nahe des Hannoveraner Hauptbahnhofs. (1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 274 in Hannover

 

74 560 (Bw Wuppertal-Steinbeck) vor P 1024 aus Radevormwald im idyllischen Bahnhof (Wuppertal-)Beyenburg. (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 560 in Wt-Beyenburg

 

78 024 (Bw Lennep) rollt mit P 1638 nahe der Blockstelle Kastenberg das Blombachtal hinab dem nächsten Halt in Wuppertal-Oberbarmen entgegen. (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 024 bei Wt-Ronsdorf

 

Blick auf Altenkirchen im Westerwald mit der vorbeiziehenden 93 863. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
92 863 bei Altenkirchen

 

Der Kalksteinabbau rund um Wülfrath soll den Güterverkehr auf der Angertalbahn noch bis ins Jahr 2048 sicherstellen. In den 1930er Jahren rollt 94 751 vom Bw Ratingen-West nahe dem Haltepunkt Steinkothen mit einem für die damalige Zeit typischen Kalkbehälterzug auf der Angertalbahn talwärts. (22.06.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 751 im Angertal

 

86 254 (Bw Kempten) mit P 668 bei Seifen im Allgäu. (09.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
86 254 bei Seifen

 

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs zieht 98 678 vom Bw Passau den P 3314 auf der Nebenbahnstrecke Waldkirchen - Haidmühle/Böhmen bei Jandelsbrunn. Die Strecke zweigte in Waldkirchen von der Nebenbahn Passau - Freyung (Ilzbahn) ab und wurde 1994 endgültig stillgelegt. Der Personenverkehr war bereits am 26. Mai 1963 komplett eingestellt worden. (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 678 bei Jandelsbrunn

 

98 1035 vor P 668 auf der Illertalbahn zwischen Immenstadt und Sonthofen bei Blaichach.  (09.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 1035 bei Blaichach

 

Der Riviera-Express (Luxuszug L 20) verlässt Berlin-Anhalter Bahnhof. Der Anhalter Bahnhof war vor dem Zweiten Weltkrieg der bedeutendste Berliner Fernbahnhof. Von hier aus fuhren die Züge in den Süden: auf der Dresdner Bahn nach Dresden, Prag und Wien; auf der Anhalter Bahn nach Leipzig und Halle, Nürnberg, München, Stuttgart, Erfurt und Frankfurt. Kurswagen und besondere Fern- und Luxuszüge fuhren noch weiter.Der im Bild gezeigte Riviera-Napoli-Express L19/20 fuhr erstmalig am 3. Januar 1931 von Berlin nach Neapel, mit Kurswagen nach Cannes sowie teilweise mit Schlafwagen nach Rapallo und Rom. Das Bild stammt von der Eröffnungsfahrt. Der Zug ist unter der Hochbahnbrücke hindurchgefahren, die Schnellzuglokomotive passiert bereits das auf der rechten Seite liegende Bahnbetriebswerk Bw Berlin Ahb. Der Zug besteht aus den eleganten blauen Wagen der CIWL – Compagnie Internationale des Wagons-Lits. Der Zug verkehrte dreimal pro Woche und fuhr am Anhalter Bahnhof um 12:53 Uhr ab. Er wird die über 2000 km lange Strecke nach Neapel in 32 Stunden zurücklegen. (03.01.1931) <i>Foto: RVM</i>
Riviera-Express (1)

 

Die Baureihe 80 entstand als Rangierlok für große Personenbahnhöfe wie Breslau, Hannover und Leipzig. Werner Hubert besuchte im März 1928 das Bw Hannover, wo er auch die im Lokschuppen am Hagenkamp kalt hinterstellte 80 002 für Standardaufnahmen aufstellen ließ. Laut Anschrift an der Pufferbohle war die Abnahme am 29.02.1928 im RAW Opladen erfolgt, die Lok aber noch nicht in Dienst gestellt. (03.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
80 002 in Hannover (1)

 

Die beengten Verhältnisse der Saalebahn zwischen Fluss, der Reichsstraße 85 und dem Felsmassiv des Bohlen verdeutlicht diese Aufnahme, bei der eine pr. P 8 ("2654 Erfurt") einer unerkannt gebliebenen bayr. S 3/6 Vorspann vor D 40 (Berlin - Rom) bei Saalfeld leistet. (1926) <i>Foto: RVM</i>
D 40 bei Saalfeld

 

Angeblich fährt hier 94 201 vom Bw Earingen-West mit dem kurzen P 963 nach Wülfrath durch das Angertal bei Ratingen. Dummerweise war die Lok zum Zeitpunkt der Aufnahme schon beim Bw Schlauroth in Schlesien ausgemustert worden. Es scheint sich auch eher um eine pr. T 16.1 zu handeln, was an der Lage des Doms und des Knorr-Vorwärmerts erkennbar ist.  (06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 201 im Angertal

 

94 1124 vom Bw Ratingen-West rollt mit einem beladenen Kalkzug im Angertal bei Steinkothen talwärts. (22.06.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 1124 im Angertal

 

FFD 102 "Rheingold" passiert mit einer unbekannten 18.5 das Bw Köln-Deutzerfeld, wo sechs pr. P 8 (Baureihe 38.10) auf ihren Einsatz warten. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Rheingold" am Bw Deutzerfeld

 

Lok "2424 SAAR" (Humboldt, Baujahr 1914) vom Bw St Wendel hat vor einem Rechtecklokschuppen im Bw Saarbrücken Hbf Aufstellung genommen. Die 1935 in 38 3856 umgezeichnete Lok wurde 1969 beim Bw Leipzig Hbf Süd ausgemustert. (15.08.1932) <i>Foto: Hermann Maey</i>
"2424 Saar"

 

Auf landschaftlich schönen Strecken der sächsischen Schmalspurbahnen kamen im Sommer offene Aussichtswagen, wie der nagelneue "Dresden K 1274" zum Einsatz. (30.05.1933) <i>Foto: RVM</i>
Aussichtswagen "K 1274"

 

Nachdem 05 002 auf der Strecke Hamburg - Berlin bei Friesack einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven mit einer Geschwindigkeit von 200,4 km/h aufstellte, wurde das Lokpersonal - Lokführer Oscar Langhans und Reserverlokführer Ernst Höhne vom Versuchsamt Grunewald - nach der Ankunft in Berlin mit Sekt begrüßt. (11.05.1936) <i>Foto: RVM (Hoffmann)</i>
Weltrekordfahrt

 

Modellanlage der Steilstrecke Erkrath - Hochdahl anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Streckenabschnitts Düsseldorf - Wuppertal in Erkrath. Die km 27 lange Stammstrecke von Düsseldorf nach Elberfeld wurde in den Jahren 1838 bis 1841 von der zu eben diesem Zweck gegründeten Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Nach der Übernahme durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft 1857 baute diese die Strecke bis 1865 durchgehend zweigleisig aus. Die größte Schwierigkeit beim Bau der Strecke stellte die Überwindung der Steigung zwischen Erkrath und Hochdahl dar. Wegen der großen Neigungsverhältnisse (33,3 o/oo) konnte dieses Teilstück über lange Zeit nur mit Hilfe einer Seilzuganlage überwunden werden, zunächst angetrieben durch eine stationäre Dampfmaschine, wenig später dann durch eine talwärts fahrende Lok auf einem eigens dafür gebauten, zusätzlichen Gleis. (12.1938) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
100 Jahre Dssd - Wuppertal (2)

 

Der Kruckenberg´sche Schienenzeppelin überholt auf einer Präsentationsfahrt zwischen Hannover und Lehrte die 55 3592. (10.05.1931) <i>Foto: RVM</i>
Schienenzeppelin (4)

 

36 436 wendet auf der Drehscheibe am Lokschuppen 1 im Bw Stralsund. Beim Bw Stettin Gb bestand ein Dienstplan für Loks der Baureihen 36 und 37, die mit dem Stückgut-Schnellverkehr auch planmäßig Stralsund anfuhren. 36 436 ist noch mit "Stettin Hgb" betafelt, die Bezeichnung war jedoch schon im März 1931 in "Stettin Gb" geändert worden. Die schon recht abgefahrene Lok wurde im Juli 1933 ausgemustert.  (26.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
36 436 in Stralsund

 

56 2008 vom Bw Oberlahnstein mit einem Güterzug auf der rechten Rheinstrecke gegenüber von Boppard an der „Filser Ley“.  (29.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
56 2008 bei Filsen

 

58 1793 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel zu Gast im Bw Neuss. (24.01.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 1793 im Bw Neuss

 

Angeblich 94 1080 und 97 004 fahren hier mit P 3232 im Mühltal hinter Boppard in Richtung Buchholz bergauf. Zum Aufnahmezeitpunkt 1931 war der Einsatz der Baureihe 97 hier aber längst vorbei, auch den P 3232 gab es hier nicht. Dieser verkehrte von Castellaun über Simmern nach Langenlonsheim. Der Zug wird gleich in den 124 m langen Kalmuttunnel einfahren. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Steilstrecke bei Boppard

 

Zwei unerkannt gebliebene 39er befördern einen Schnellzug über die Schwarzwaldbahn bei Gutach. (05.1938) <i>Foto: RVM (Felten)</i>
Schnellzug bei Gutach

 

Eine unbekannte 39 kämpft sich mit einem gemischten Personen-/Güterzug die Schwarzwaldbahn bei Gutach hinauf.  (05.1938) <i>Foto: RVM (Felten)</i>
Schwarzwaldbahn (4)

 

18 527 vor dem Rheingoldzug FD 101 bei Nauheim, nahe Groß-Gerau. Hinter der Lok läuft ein nicht zur regulären Wagengarnitur laufender Gepäckwagen der Länderbahnbauart. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 527 bei Nauheim

 

Blick in das Rheintal bei St. Goar auf einen Güterzug mit einer pr. G 12. (1935) <i>Foto: RVM (Felten)</i>
Güterzug bei St. Goar

 

58 1515 passiert die Kölner Südbrücke zwischen Eifeltor und Gremberg. (1938) <i>Foto: RVM (Felten)</i>
58 1515 in Köln

 

Vergleichsaufnahme der 03 068 (Bw Osnabrück), die lt. Pufferaufschrift den D 95 nach Hamburg bringen soll und die am 23. Juli 1932 frisch hauptuntersuchte 01 032 vom Bw Hamm im Bw Köln Bbf. (22.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 068 und 01 032

 

Umbaukolonne der RBD Erfurt vor 58 1952 (Bw Arnstadt) im Bahnhof Frankenhain an der Strecke Gotha - Gräfenroda. (11.1934) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
58 1952 in Frankenhain (1)

 

Umbauzug mit 58 1952 vom Bw Arnstadt im Bahnhof Frankenhain nahe Gräfenroda. (11.1934) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
58 1952 in Frankenhain (2)

 

74 284 unterwegs als Rangierlok 3 in Berlin-Anhalter Bahnhof. (11.1940) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
74 284 in Berlin Anhalter Bf

 

Im Jahr 1932 versuchte die Deutsche Reichsbahn durch die Verwendung hochfester Stähle den Kesseldruck zu steigern. Die von der Firma Krupp gebauten Versuchsfahrzeuge 04 001 und 002 wiesen jedoch nach kurzer Zeit Schäden an der Feuerbüchse auf, sodass man den Druck ab 1935 wieder herabsetzte und ihnen die Betriebsnummern 02 101 und 02 102 zuwies. Am 03.04.1939 explodierte der Kessel der 02 102 aufgrund von Wassermangel; daraufhin wurden beide Maschinen ausgemustert. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
04 001 (1)

 

Sorgfältig werden alle Schmierstellen am Triebwerk an einer pr. T 14 (Baureihe 93) abgeölt. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Abölen der Lokomotive (3)

 

Die Mitteldrucklok (25 atü) 44 012 vor einem Meßwagen der LVA Grunewald mit den Bremsloks 94 1301 + 56 113 bei Brandenburg. (11.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
44 012 mit Messzug

 

56 2138 vor einem KDF-Sonderzug bei Bacherach. (1934) <i>Foto: Hermann Maey</i>
56 2138 bei Bacharach

 

57 3119 vom Bw Glauchau im Bauzugeinsatz beim Bau einer neuen Straßenbrücke bei Mittelbach an der Bahnstrecke Neuoelsnitz - Wüstenbrand. (1938) <i>Foto: Heinz Finzel</i>
57 3119 bei Mittelbach

 

Porträtaufnahme der 58 1797 vor dem Ringlokschuppen 1 im Heimat-Bw Engelsdorf. Der Lokschuppen wurde bei dem Bombenangriff am 6. April 1945 vollkommen zerstört, das Gelände daraufhin abgetragen.  (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 1797 in Engelsdorf

 

Klassische Porträtaufnahme der 64 211 nach den Richtlinien von Hermann Maey für das DLA Darmstadt im Bw Schwerin. (1930) <i>Foto: Hermann Maey</i>
64 211 in Schwerin

 

93 852 der RBD Oppeln und eine unbekannte G 12 (BR 58). Die Aufnahme entstand an der ehemaligen Kaschau-Oderberger Bahn im Olsagebiet - vermutlich im Bahnhof Karwin (Karviná). Die Strecke verband das Industrie- und Kohlebergbaurevier Schlesiens mit der damals oberungarischen Stadt Kaschau (heute: Kosice) in der heutigen Ostslowakei.  (1939) <i>Foto: RVM</i>
Oberschlesisches Kohlerevier

 

96 011 im Schiebedienst auf der Spessartrampe am Schwarzkopfftunnel kurz vor Heigenbrücken. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
96 011 bei Heigenbrücken (1)

 

38 1018 (Bw Würzburg) verlässt nit einem Personenzug den Schwarzkopftunnel bei Heigenbrücken im Spessart in Richtung Laufach. Rechts am Tunnelmund wartet 96 011, die als Schiebelok auf der Spessartrampe tätig war. Die P 8 besitzt als eine der ersten und ältesten P 8 ein von der Regelausführung abweichendes Führerhaus und einen Holzaufbau auf dem Tender, der wohl zur Erhöhung des Kohlenvorrats gedacht war. Der charakteristische gusseiserne Steuerungträger mit Löchern der späteren Regelbauart fehlt ebenfalls noch. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
38 1018 bei Heigenbrücken

 

01 016 steht frisch restauriert vor dem westlichen Ringlokschuppen im Bw Leipzig Hbf West. In Kürze wird sie auf die Drehscheibe rollen, um im Leipziger Hauptbahnhof den nächsten Schnellzug nach Berlin Anhalter Bf zu bespannen. Borsig lieferte die Lok fabrikneu zum Bw Berlin Anhalter Bf, wo sie von Februar 1928 bis Juli 1947 beheimatet war. Sie war als eine der letzten 01er der DDR-Reichsbahn bis 1977 beim Bw Berlin Ostbahnhof im Einsatz.  (1930) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 016 in Leipzig

 

01 016 wartet in Berlin Anhalter Bahnhof auf die Ausfahrt. Links steht die stromlinienverkleidete 01 1053. (1940) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 016 in Berlin Anh Bf (1)

 

01 016 (Bw Berlin Anhalter Bf) und 01 1053 (Bw Leipzig Hbf West) stehen abfahrbereit im Anhalter Bahnhof zu Berlin.  (1940) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 016 in Berlin Anh Bf (2)

 

01 016 wärmt ihre Zylinder für die bevostehende Ausfahrt im Anhalter Bahnhof von Berlin vor. Links wartet die stromlinienverkleidete 01 1053 vor D 24 nach München auf Ausfahrt. (1940) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 016 in Berlin Anh Bf (3)

 

75 454 (Bw Güstrow) mit P 1354 am Silbersee bei Krakow (Meckl) an der Strecke Güstrow - Karow (Meckl). (03.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 454 bei Krakow

 

Der erste "Fliegende Hamburger" im Sachsenwald bei Friedrichsruh auf dem Weg von Berlin nach Hamburg.  (09.06.1933) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der 1. "Fliegende Hamburger"

 

60 001 führt gerade eine Bereitstellungsfahrt vom Abstellbahnhof (Hamburg Berl. Bf) über das östliche der beiden Passagegleise (Kopfmachen im Nordkopf des Hbf) zum Lübecker Bahnsteig durch. Dem Sonnenstand nach könnte es sich um die Bereitstellungsfahrt für Zug 605 nach Lübeck und Travemünde handeln. Bemerkenswert auch, dass dieser Zug gegenüber der standardmäßigen Bespannung nicht mit dem Steuerabteil in Richtung Lübeck gruppiert ist. Auch die Lok ist gedreht und steht damit - wie vorgesehen - mit dem Schornstein vom Zug entfernt. Rechts neben der Lok befindet sich noch eine Besonderheit, nämlich ein sog. "Butterkühlwagen", die zwischen 1927 und 1930 vornehmlich für den Transport von Butterpaketen gebaut wurden. Nach dem Krieg wurden sie zu normalen Postwagen umgebaut. (1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
60 001 in Hamburg (6)

 

Im Mai 1936 wurde erstmals ein Doppeldeck-Schnellverkehrszug der Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE) auf der Strecke Lübeck - Travemünde Strand eingesetzt. Er bestand aus einer zweiteiligen Wendezug-Einheit mit Steuerabteil und war mit einer automatischen Scharfenberg-Kupplung ausgestattet. Speziell für diesen Zug wurden für die LBE die Stromlinien-Tenderloks Nr. 1 bis 3 entwickelt, die auch vom Steuerabteil aus bedient werden konnten. Das Bild zeigt Lok 1'''' (spätere 60 001) im Zuglauf Lübeck - Hamburg an einem unbekannten Ort.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
LBE Nr. 1 (IV)

 

Neben den neu angelieferten Lokomotiven LBE Nr. 1 bis 3 (spätere Baureihe 60) versah die LBE ab Herbst 1936 fünf weitere vorhandene 1'C-Tenderlokomotiven der preußischen Gattung T 12 (Baureihe 74) mit den LBE-Nummern 138 bis 143 ebenfalls mit stromlinienförmiger Verkleidung und mit Fernsteuereinrichtung. Die Verkleidung der T 12 war wohl eine reine Marketing-Maßnahme, weil man keine altertümlich anmutenden Tenderlok mit dem hochmodernen "Stromlinienzug" auf die Strecke schicken wollte. Energieeinsparungen waren bei den tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten von maximal 120 km/h durch die Stromlinienverkleidung sowieso zu vernachlässigen und brachten auf der Nahverkehrslinie Hamburg Hbf - Ahrensburg aufgrund des Haltestellenabstands auch keinen Vorteil. (1937) <i>Foto: RVM</i>
LBE Nr. 140 in Lübeck

 

Die im Bau befindliche 61 001 in einer Werkhalle der Firma Henschel & Sohn in Kassel. Nach erfolgreichen Versuchen mit Diesel-Schnelltriebwagen bot die Lokomotivindustrie der Reichsbahn eine Alternative in Form einer stromlinienverkleideten Tenderlok mit einem Wagenzug an. Daraufhin wurde bei der Lokomotivfabrik Henschel eine leistungsfähige Tenderlok und bei der Waggonfabrik Wegmann in Kassel ein dazugehöriger Vier-Wagenzug in Auftrag gegeben. Der "Henschel-Wegmann-Zug" sollte die Strecke Berlin - Dresden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h bewältigen. Zur Ausführung kam eine 2'C2' h2 Tenderlok mit Stromlinienverkleidung, die mit 2,30 m großen Treibachsen für 170 km/h zugelassen war.  (1935) <i>Foto: RVM</i>
61 001 bei Henschel (1)

 

61 001 in der Aufnahmeposition "rechts wenig schräg" (rws), aufgenommen in Höhe Lokhaus IV des Bw Dresden-Altstadt. Die Schnellfahrlok für 170 km/h war als Einzelstück mit dem Henschel-Wegmann-Zug zwischen Dresden und Berlin unterwegs und legte an 17 Betriebstagen im Mai 1936 schon stolze 12.239 km zurück. Erst ab 1939 stand eine zweite Lok, die etwas größere Schwester 61 002 zur Verfügung.  (02.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
61 001 in Dresden (6)

 

Eine der Versuchs- und Präsentationsfahrten brachte den Henschel-Wegmann-Zug mit 61 001 auch nach Hannover. Die Bevölkerung war über das Ereignis offenkundig informiert und fand sich zahlreich auf dem Hauptbahnhof ein. (02.1936) <i>Foto: RVM</i>
61 001 in Hannover

 

Zum Fahrplanwechsel am 15. Mai 1936 begann mit dem Henschel-Wegmann-Zug der planmäßige Schnellverkehr zwischen Dresden und Berlin mit täglich zwei Zugpaaren. 61 001 überquert mit D 53, der den Dresdener Hauptbahnhof um 9.31 Uhr verlassen hat, die Elbe kurz vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt. Planmäßig wird der Zug den Anhalter Bahnhof in Berlin um 11.12 Uhr erreichen.  (31.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
61 001 in Dresden (2)

 

Der "Fliegende Hamburger" als FDt 23 aus Berlin Lehrter Bf kurz vor Hamburg Hbf. Bei einer Reisezeit von 2 Stunden und 19 Minuten erreichte er eine Reisegeschwindigkeit von fast 124 km/h. Ein Jahr später setzte der Beginn des Zweiten Weltkriegs dem Schnellverkehr ein Ende. (06.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
SVT in Hamburg

 

Ein unbekannter SVT 137 als FDt 37 nahe der Blockstelle Rheindorf zwischen Leverkusen und Langenfeld. (1936) <i>Foto: Privatfoto</i>
FDt 37 bei Langenfeld

 

Hier fährt angeblich 78 022, die aber zum Zeitpunkt der Aufnahme in Dortmund stationiert war, mit P 537 über die "kleine Müngstener Brücke" bei Solingen-Winfeln. Warum Carl Bellingrodt nicht wenigstens eine Lenneper Loknummer "gedichtet" hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Tatsächlich sprechen die Kesselaufbauten dafür, dass es die Lenneper 78 366 war. (18.08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 022 bei Solingen

 

75 1006 mit GmP 3706 zwischen Bauerbach und dem heutigen Haltepunkt Gölshausen Industrie auf der sog. Kraichgaubahn zwischen Bretten und Eppingen. Neben dem Bahnwärterhaus im Hintergrund stehen Einfahrsignal und Ausfahrvorsignal des Bahnhofs Bauerbach. 1946 wurde das zweite Streckengleis entfernt, seit 1997 wird hier durch die AVG elektrisch gefahren.  (20.06.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
75 1006 bei Bretten

 

75 1014 mit P 175 bei Schwaan in Mecklenburg. (07.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1014 bei Schwaan

 

75 1022 ist mit P 125 in Bad Doberan angekommen. Der Anschluß an die "Molli" findet rechts vom Empfangsgebäude statt. (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1022 in Bad Doberan

 

Eine Signalbrücke mit badischen Formsignalen passieren 75 108 und 85 009 mit E 383 in Hirschsprung auf der Höllentalbahn. (23.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 108+85 009 in Hirschsprung

 

75 1119 rangiert Wagen in das Fährschiff "Schwerin" der Fährverbindung Warnemünde - Gedser. Die "Schwerin" war die erste deutsche Eisenbahnfähre, die sowohl einer Bug- als auch einer Heckklappe ausgerüstet war. Die Doppelgleisanlage auf dem Eisenbahndeck hatte insgesamt 164,40 m Gleislänge. Mit der "Schwerin" wurde erstmals der PKW-Transport per Achse möglich; bis zu diesem Zeitpunkt war dies nur per Bahnverladung möglich gewesen. Das Schiff hatte Platz für 800 Passagiere. Im Jahre 1944 lag die "Schwerin" zu einer Kesselreparatur in der Neptun-Werft in Rostock. Dabei wurde sie bei einem Fliegerangriff auf die Stadt durch einen Bombentreffer schwer beschädigt, brannte aus und sank. Sie wurde zwar gehoben, aber nicht mehr repariert. Das Schiff wurde 1949 abgewrackt. (1936) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
75 1119 in Warnemünde

 

Durch das wildromatische Murgtal fährt 75 412 mit P 3936 nahe Weisenbach. (19.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 412 im Murgtal

 

Vor einem aufziehenden Gewitter enteilt 75 461 mit P 461 an der Recknitz bei Bad Sülze. (06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 461 bei Bad Sülze

 

75 151 und eine weitere unbekannte bad. VIb als Schiebelok auf dem Ravenna-Viadukt (Höllentalbahn).  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Ravenna-Viadukt (2)

 

58 1139 vom Bw Hohenbudberg mit Großraumgüterzug Gag 6548 vor der Kulisse des Siebengebirges mit Drachenfels und Drachenburg bei Bonn-Mehlem in Höhe des Betriebsbahnhofs Neuer Weg. Der schöne Blick wäre heute noch möglich, wenn er nicht völlig zugewachsen wäre...  (17.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 1139 bei Bonn-Mehlem

 

38 2111 (Bw Bonn) + 38 3733 (Bw Köln-Deutzerfeld) mit P 1285 vor der Kulisse des Siebengebirges bei Bonn-Mehlem.  (29.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2111 + 38 3733 bei Mehlem

 

17 007 (Bw Mainz Hbf) passiert vor D 161 (Heidelberg - Köln) den Schrankenposten 19 in der nördlichen Bahnhofsausfahrt von Bonn. Links steht ein Fahrleitungsmast der Rheinuferbahn, im Hintergrund ist die Bahnhofshalle von Bonn (heute Bonn Hbf) zu erkennen.  (28.08.1928) <i>Foto: Hermann Maey</i>
17 007 in Bonn

 

39 046 mit einem Schnellzug bei Sechtem zwischen Bonn und Köln. (1934) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 046 bei Sechtem

 

03 189 kam im März 1935 fabrikneu zum Bw Ludwigshafen. Carl Bellingrodt traf sie im Sommer 1937 vor D 120 (Landau - Stuttgart) nahe Bruchsal an. (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 189 bei Bruchsal

 

03 221 kam am 12.02.1936 fabrikneu zum Bw Dortmunderfeld. Der Fotograf der RBD Köln porträtierte sie vor der Rückfahrt nach Dortmund mit E 27 auf Gleis 71 im Bw Köln Bbf. (09.09.1936) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
03 221 in Köln (1)

 

03 225 (Bw Köln-Deutzerfeld) fährt vor D 163 durch den Bahnhof Braubach an der rechten Rheinstrecke. Über der Szene trohnt die Marksburg. Heute versteckt sich die schöne Fotostelle hinter Schallschutzwänden. Die Lok wird den Zug über 306 km von Wiesbaden bis Kleve befördern. (14.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 225 in Braubach

 

03 229 (Bw Wuppertal-Langerfeld) mit E 378 nach Mönchengladbach nahe der Blockstelle Martfeld zwischen Ennepetal-Milspe und Schwelm. (28.08.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 229 bei Ennepetal

 

Gerade einmal 3 Monate alt war die Langerfelder 03 273, als Carl Bellingrodt sie vor E 365 in Wuppertal-Unterbarmen ablichtete. Ironie der Geschichte: Auf den Tag genau 6 Jahre später ging bei einem vernichtenden RAF-Luftangriff auf Wuppertal-Barmen durch 719 Bomber der Stadtteil größtenteils in einem etwa 4,0 km² großen Feuersturm unter. (30.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 273 in Wuppertal (2)

 

Im Januar 1935 wurde 03 154 dem Bw Grunewald (ab 1. Oktober 1938 Bw Berlin-Grunewald) zugeteilt, wo sie im Regeldienst nach Hannover eingesetzt wurde. Die Porträtaufnahme zeigt die Lok mit geöffneten Jalosien an der Triebwerksverkleidung. Links am Bildrand steht die Grunewalder 17 1143. (04.07.1935) <i>Foto: Hermann Maey</i>
03 154 im Bw Grunewald

 

Nachdem im Januar 1935 der Borsig-Lokomotivbau von Berlin-Tegel vollständig in das Hennigsdorfer Werk verlagert wurde, firmierte das Werk nun als Borsig-Lokomotiv-Werke GmbH Hennigsdorf/Berlin (BLW). Stolz präsentiert man in einer Firmenanzeige die dort entstandene 03 156, die am 29. März 1934 ihren Dienst aufnahm und damit eigentlich noch unter dem alten Firmennamen entstanden war. Die Anzeige erschien übrigens in "Glasers Annalen" im Jahre 1939. (1935) <i>Foto: RVM</i>
03 156

 

03 161 (Bw Nürnberg Hbf) mit D 321 nach Neuenmarkt-Wirsberg vor der Kulisse der Burg Veldenstein bei Neuhaus (Pegnitz), einer Fotostelle, die sich auch zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahn 46 Jahre später wieder großer Beliebtheit erfreute. Die etwas unwirkliche Wolkenkulisse wurde vom Fotografen nachträglich hineinkopiert, um die Szene wohl etwas dramatischer aussehen zu lassen. (04.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 161 bei Neuhaus/Pegnitz

 

Bei Velden in der Fränkischen Schweiz ist die Nürnberger 03 162 mit P 1493 (Nürnberg - Pegnitz) unterwegs, der als P 1537 bis Bayreuth weiterfuhr. (06.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 162 bei Velden

 

Die Würzburger 03 163 befördert den FD 263 vor der Stadtkulisse von Gemünden am Main. Die Lok war von München bis Frankfurt am Zug und legte den 277 km langen Abschnitt bis Würzburg ohne Halt mit einer Reisegeschwindigkeit von 87 km/h zurück. Bemerkenswert ist, dass die Lok, die sicher mit einem 2'2'T32-Tender (Bauart 1932), wenn nicht sogar mit einem 2'2'T32,5-Tender geliefert wurde, hier mit einem 32m³-Tender der älteren Bauform (Bauart 1926) unterwegs ist. (08.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 163 in Gemünden/Main

 

03 167 kam am 28.12.1934 fabrikneu zum Bw Ludwigshafen. Warum die Lok kurzzeitig dort ohne Windleitbleche lief, ist nicht bekannt. Im Hintergrund steht eine elsässische S 9, deren Lokführer dem Treiben des Fotografen interessiert zuschaut. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 167 in Ludwigshafen

 

Aufgrund von Wassermangel zerknallte am Abend des 20. März 1939 der Kessel von 03 174 (Bw Stralsund) vor D 17 (Berlin Stettiner Bf. - Stralsund - Saßnitz Hafen - Trelleborg - Malmö) bei Greiffenberg, kurz hinter Angermünde. Erstaunlich ist, dass der Kessel dabei nicht vom Rahmen abgerissen wurde. Lokführer und Heizer kamen ums Leben, für die Reisenden ging das Unglück glimpflich aus, lediglich zwei Verletzte waren zu beklagen. Die Schäden an 03 174 waren so groß, dass die nur 4 Jahre alte Lok ausgemustert wurde. (21.03.1939) <i>Foto: RVM</i>
Kesselzerknall bei Angermünde

 

38 3247 (Bw Wuppertal-Langerfeld) mit einem Leerreisezug aus Köln Bbf am ersten Kölner Hochhaus in der Nähe des heutigen S-Bahn-Haltepunkts Köln-Hansaring. Die Nestle-Reklame am Haus (links) ist im übrigen auch heute noch erkennbar. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
38 3247 in Köln

 

Die zweiachsigen genieteten Wagen "Post -b/12,5" mit den Nummern "106 - 115 Stuttgart" wurden zwischen 1930 und 1933 von der Deutschen Reichspost beschafft. Es handelt sich um die Weiterentwicklung des württembergischen Dreiachsers gleicher Kastenlänge, der zuletzt 1925 gebaut wurde. Die typischen Merkmale württembergischer Postwagen, wie die Schiebetüren entfielen jedoch und er näherte sich stark den Standardwagen an. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Postwagen "108 Stuttgart"

 

Die im Zuge des Reichsautobahnbaus erforderlichen Talquerungen wurden vielfach als sogenannte Stahlvollwandbalken-Brücken ausgeführt. Ein solches von der Maschinenfabrik Christoph & Unmack AG aus Niesky (Oberlausitz) hergestellte Brückenteil verlässt hier gerade die Ladestraße am Bahnhof Meerane. Ziel dürfte die im Bau befindliche Brücke in Frankenhausen nahe Crimmitschau gewesen sein. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (233)

 

Der Transport des Brückenträgers stellte für die Culemeyer-Transportspezialisten weniger durch ihr Gewicht als durch ihr unhandliches Format eine Herausforderung dar, wenn es darum ging durch enge Ortslagen zu zirkeln, wie hier in Meerane in Höhe der Reichsstraße 93. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (234)

 

Mittlerweile ist die noch im Bau befindliche Reichsautobahn Dresden - Chemnitz - Meerane - Jena (heutige BAB A 4) erreicht. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (235)

 

Beim Passieren einer Straßenbrücke über die Reichsautobahn, vermutlich im Bereich einer Anschlussstelle, wird in der Seitenansicht die beachtliche Länge des Gespanns deutlich. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (236)

 

Vor der prächtigen Fassade eines Gründerzeithauses auf der Prenzlauer Promenade Nr. 190 in Berlin, Fahrtrichtung Innenstadt, unmittelbar vor der Einmündung der Wisbyer Straße, ist das Gespann mit den Zugmaschinen DR-70246 und DR 70072 zum Halten gekommen. Der Grund für den unfreiwilligen Halt dürfte der von der Felge gesprungene Elastikreifen an der Achse links hinten sein. Von der Begleitmannschaft ist niemand zu sehen, ob man wohl die Pause für ein Bierchen in der Gaststätte "Zur Spitze" nutzte ? (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (237)

 

Eine Blechträgerbrücke in geschweißter Ausführung wird auf einem 16-rädrigen Straßenroller von der Zugmaschine DR-70008 zum Materialprüfungsamt Berlin-Dahlem gefahren. Die Sicherung der Ladung erfolgt lediglich durch einige Schraubzwingen auf den Drehschemeln. Erwähnenswert ist auch der "Steuermann" am Ende des Gefährts. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (238)

 

Ein sogenanntes Absetzgleis, das zur Aufnahme von Eisenbahnwaggons in Betrieben diente, die über keinen eigenen Gleisanschluss verfügten. Rechts die seltene Kaeble-Zugmaschine vom Typ Z6 W 2A 130 mit Reichsbahnkennzeichen DR-70237, die eigentlich durch die Wehrmacht für den Kriegseinsatz beschafft wurde. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (239)

 

Anlieferung eines Kohlewagens für eine Papierfabrik über das Absetzgleis. Die Aufnahme ist wahrscheinlich in Österreich entstanden. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (240)

 

Der Kohlewagen hat sein Ziel über die Straße erreicht. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (241)

 

Der anglieferte Eisenbahnwagen auf dem Absetzgleis an einer Papierfabrik vermutlich in Österreich. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (242)

 

Die Papierfabrik verfügte über zwei weitere Absetzgleise, über die der hier stehende Om-Wagen "Ludwigshafen 35632" mit Stammholz bereitgestellt wurde. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (243)

 

Die Gesamtansicht verdeutlicht nochmals den logistischen Aufwand, der für die Anlieferung der Güterwagen zu der Papierfabrik ohne Gleisanschluss betrieben wurde. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (244)

 

Auf der Rückseite der Papierfabrik befand sich eine überdachte Verladeanlage, wo vorzugsweise Lumpen und Abfälle von Spinnereien wettergeschützt gelagert wurden. Die bereits bekannte Zugmaschine DR-70237 besorgt die Zustellung. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (245)

 

Anlieferung von Lumpen in einer österreichischen Fabrik - mit besetztem Bremserhaus ?! (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (246)

 

Der in der Papierfabrik vorhandene Laufkran der von der östlich von Wien in Schwechat ansässigen Maschinenfabrik A. Winkler mag die Eingrenzung der Lokalität in Österreich bekräftigen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (247)

 

Ein festes und fahrbares Absetzgleis sowie ein Demag-Normal-Dampfkran (Modell I) mit Selbstgreifer. Ein weiters Indiz, dass wir uns in Österreich befinden, ist der mit Kreide an dem offenen Güterwagen angebrachte Vermerk "Gries 18t", ein Ortsname, der dort häufig zu finden ist. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (248)

 

Das absetzbare und feste Absetzgleis in einer österreichischen Papierfabrik. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (249)

 

Die flexible Handhabung des Culemeyer-Systems verdeutlicht dieses Bild mit einem Straßenroller und dem darauf befindlichen Flachwagen zum Abtransport von Sägespänen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (250)

 

Anlieferung von weißer Tonerde in der bereits bekannten Papierfabrik in Österreich. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (251)

 

Auf dem fahrbaren Absetzgleis wurde der O-Wagen "Erfurt 39056" mit Tonerde angeliefert. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (252)

 

Genau unter dem Auffangtrichter der Absauganlage wurde der Straßenroller mit dem Flachwagen platziert- Präzisionsarbeit der Culemeyer-Gruppe.  (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (253)

 

38 3044 vom Bw Angermünde verlässt im Sommer 1937 den Stettiner Bahnhof in Berlin. Interessant ist der preußische 2'2'T 31,5-Tender, mit dem die Lok gekuppelt ist: Diesen Tender hat die Lok mit Sicherheit nicht bei Lieferung gehabt, denn er zeigt an den Seitenwänden den Untersatz für das preußische Eigentumsschild, der nur an den bis 1919/20 gelieferten Tendern (für das Eigentumsschild der K.P.E.V. bzw. der P.St.E.V.) montiert war. Die P 8 ist erst 1923 von Schichau geliefert worden, sodass der Tender sicher von einer anderen Lok an 38 4044 gelangt ist. (1937) <i>Foto: Privatfoto</i>
Ausfahrt in Bln-Stettiner Bf

 

Vorstellung eines neuen Autotransportwagens, der aus dem umgebauten R-Wagen "Stuttgart 52414" entstanden ist. Ob dieses Foto wirklich werbewirksam war, angesichts des improvisierten Wagenmaterials mit unterschiedlichen Radsätzen und den fehlenden Rädern an den verladenen Opel Kadett, darf bezweifelt werden. Der erste Opel Kadett wurde von Ende 1936 bis Mitte 1940 im Stammwerk Rüsselsheim gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Produktionsanlagen dieses Vorkriegsmodells auf Beschluss der Siegermächte zusammen mit dem Opelwerk Brandenburg der UdSSR zugesprochen, 1946 demontiert und in der Sowjetunion wieder aufgebaut. Von 1948 bis 1959 wurde in Moskau der Vorkriegs-Kadett als „Moskwitsch 400“ für den Binnenmarkt der UdSSR hergestellt. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Rmms "Stuttgart 52414"

 

Dieser 110 t schwere Transformator der Siemens-Schuckert-Werke ist im vogtländischen Bahnhof Oelnitz angekommen und wird nun vom Tiefladewagen auf den Straßenroller umgeladen. (23.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (217)

 

Als erster Schritt der diffizilen Umladung von der Schiene auf die Straße wird der Transformator auf einen Holzbohlenstapel abgesetzt. (23.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (218)

 

Danach wird der Transformator auf einen Tragrahmen gesetzt und unter Zuhilfenahme von Flaschenzügen der Seitenträger angebracht. (23.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (219)

 

Gegenüber dem Empfangsgebäude von Oelsnitz/Vogtl. wurde die vorbereitete Trägerkonstruktion mit dem eingehängten Transformator auf das Fahrgestell des Straßenrollers gesetzt.  (23.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (220)

 

Der 110 t schwere Transformator steht am Bahnhof Oelnitz/Vogtl. auf dem Straßenroller bereit. (23.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (221)

 

Detailaufnahme der Befestigungskonstruktion des Transformators auf dem Straßenroller. (23.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (222)

 

Beim Bahnhof Oelsnitz/Vogtl. muss zunächst die Bahnstrecke 144a (Plauen - Brambach - Eger) an der Hofer Straße überquert werden. Im Einsatz sind die Zugmaschinen DR-70024, DR-70071 und DR-70073. Als Ersatzfahrezeug ist ganz links unter den Bäumen noch die Zugmaschine DR-70124 auszumachen. (24.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (223)

 

Ankunft des Transports an der neu fertigstellten Talsperre Pirk bei Oelsnitz im Vogtland. (24.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (224)

 

Der Transport des 110t Transformators vom Bahnhof Oelsnitz/Vogtl. zur Talsperre Pirk geriet offenkundig zum Spektakel für Jung und Alt. Die Neigungsverhältnisse auf der Straße erfoderten nunmehr den Einsatz aller vier Zugmaschinen, angeführt von der Kaelble Z6 R 3A, die, zusammen mit den drei Z6 R 2A 100, sich auf beachtliche 480 PS addierten. (24.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (225)

 

Zum historischen Kontext ist zu erwähnen, dass zum Zeitpunkt dieses Transports bereits der Zweite Weltkrieg seit 3 Wochen mit dem Überfall auf Polen tobte, und dies nur 700 km von hier entfernt. Damit entfernte sich der Straßenrollerbetrieb auch immer mehr von seiner friedlichen Nutzung und wurde zusehends auf die Belange der Wehrmacht abgestellt. (24.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (226)

 

Auch die Ortsdurchfahrten auf dem Weg nach Pirk sorgten für gehöriges Aufsehen, geschah der technisch anspruchsvolle Transport doch zu einem Zeitpunkt, wo hier die Milchkannen noch per Pferdefuhrwerk abgefahren wurden. (24.09.1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (227)

 

Unter den Reichsbahn-Zugmaschinen nahm die Kaelble Z6 R 3A allein schon aufgrund ihres bulligen Aussehens eine Sonderstellung ein. Mit ihren 180 PS konnten dann auch zwei der herkömmlichen Kaelble Z6 R 2A 100 ersetzt werden. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (228)

 

Nochmal die damals schwerste Zugmaschine Z6 R 3A von Kaelble. Das Fahrzeug war so konstruiert, dass durch die Aufnahme von zusätzlichem Balast das Gesamtgewicht von 14,5 t auf respektable 21 t erhöht werden konnte, was in Verbindung mit dem Allradantrieb für eine ordentliche Traktion sorgte. Auffällig auch die wuchtigen Fulda-Ballonreifen der Größe 13.50-20. (11.11.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (229)

 

Auf dem Betriebshof des nahe dem Bahnhof Berlin-Ostkreuz gelegenen Kraftwagenbetriebswerks Markgrafendamm wurde dieses Gespann mit der Kaelble-Zugmaschine Z6 R 2A 100 (DR-70244) fotogerecht in Positur gebracht.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (230)

 

Transport einer 94 t Presse der W.& M.-Fabrik vom Werk zum Karlsruher Güterbahnhof. (11.07.1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (231)

 

Aufgrund des hohen Eigengewichts von 94 t der auf mächtigen Holzbohlen liegenden Ladung wurde hier auf eine Transportsicherung gänzlich verzichtet. Aufnahme in Karlsruhe. (11.07.1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (232)

 

50 1590 wurde am 09. September 1941 von der Reichsbahn abgenommen und dem Bw Frankfurt(M)-2 zugeteilt. Bereits im Januar 1942 kam die Lok zum Bw Tarnowitz in der RBD Oppeln. Nach dem Krieg verblieb sie als Ty 5 33 bei der PKP. Die stark retuschierte Aufnahme zeigt sie vor der Abnahme im Werkshof der Fa. Jung Jungenthal in Kirchen an der Sieg. (09.1941) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
50 1590 bei Fa. Jung

 

Zwischen Kölpinsee und Ückeritz ist die 78 144, die von 1933 bis 1947 auf Usedom im Einsatz stand, mit einem herrlichen Personenzug mit Bahnpostwagen von Wolgaster Fähre nach Swinemünde Hbf unterwegs. Erst 1998 entstand im Hintergrund der Haltepunkt Stubbenfelde. (1937) <i>Foto: Slg. Ludger Kenning</i>
78 144 bei Ückeritz

 

Den Transport dieses voluminösen Druckbehälters hätte die Reichsbahn unter Einhaltung des Lichtraumprofils auf der Schiene unmöglich transportieren können. Mit dem kurzgekuppelten 16-rädrigen Straßenroller war dies wohl eher möglich. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (188)

 

Der Hersteller des Druckbehälters, die Firma Maschinenbau Scholz & Co, saß im westfälischen Coesfeld, wo auch diese Aufnahme entstanden sein dürfte. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (189)

 

Augenscheinlich war auch die Maschinenbau-Aktiengesellschaft Balcke aus Bochum an der Fertigung des Druckkessel beteiligt, der abfahrbereit auf dem Culemeyer in Coesfeld steht. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (190)

 

Mittlerweile ist der Transport in einer Großstadt eingetroffen. Das auf der Ladepritsche der Kaelble-Zugmaschine Z6 R/2 (DR-70000) mitgeführte Dieselfass mit der aufgesteckten Fasspumpe lässt vermuten, dass das Gespann eine lange Fahrt hinter sich hat. Das Mitführen einer Spritreserve war bei Überlandfahrten damals allerdings nicht unüblich, wollte man nicht Gefahr laufen, fernab der nächsten Tankstelle wegen Spritmangels liegen zu bleiben. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (191)

 

Transport eines Rundkessels wie er häufig in der chemischen Industrie Verwendung findet. Zugmaschine ist eine Kalble Z6 R/2 mit dem Reichsbahn-Kennzeichen DR-70008. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (192)

 

Der beladene Culemeyer bringt ein Gesamtgewicht von 49 t auf die Waage, der Kessel weist die beachtliche Scheitelhöhe von 5030 mm auf. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (193)

 

Kurzer Halt für den Fotografen an einem Bahnübergang bei Magdeburg. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (194)

 

Beförderung und Schiffsverladung aus einer Hand: Neben dem Straßentransport sorgte die Reichsbahn auch für die fachgerechte Verladung dieses Schiffsmotors. (03.08.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (195)

 

Beförderung eines Schiffskessels zwischen der Ottensener Eisenwerke AG in Hamburg-Altona und dem Hafen. (03.08.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (196)

 

Schwertransport eines 53t schweren, 4,6m langen, 4,6m breiten und 4,5m hohen Schiffskessels in Hamburg-Altona. (08.11.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (197)

 

Detailaufnahme zur Sicherung des Schiffskessels auf dem Culemeyer-Straßenroller. (03.08.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (198)

 

Der hier fotografisch dokumentierte Transport eines Schiffskessels in Dresden oblag hoheitlich nicht unmittelbar der Reichsbahn, verantwortlich zeichnete ein privater Dienstleister, während die Reichsbahn das Equipment, bestehend aus zwei Kaelble-Zugmaschinen und einem 24-rädrigem Straßenfahrzeug, zur Verfügung stellte. Der Transport befindet sich hier wohl gerade in der Dresdener Albertstadt (Militärbezirk), Magazinstrasse/Ecke Fabricestr. Im Hintergrund sind die Gebäude der Heeresbäckerei zu sehen. Der Telegrafenmast gehört zur Strecke Dresden-Görlitz-Breslau, hinter dem Masten sieht man eine Lokomotive - möglicherweise eine preuß. G 12. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (199)

 

Fahrt des Großaggregats der Fa. Pfütze & Co. (Schiffskessel ?) durch die Straßen von Dresden. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (200)

 

Fahrt des Aggregats durch die Rethelstraße in Dresden-Übigau. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (201)

 

Verladung eines Großaggregats der Fa. Pfütze & Co. im Elbhafen Dresden bei der Schiffswerft Übigau. Der hier Verwendung findende 30-t-Drehkran vom Eisenwerk Hamburg aus dem Jahre 1891 hat dort übrigens als technisches Denkmal die Zeit bis heute überdauert. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (202)

 

Zwei Superlativen auf einem Bild: Der damals größte Zylinder der Welt und die stärkste Zugmaschine der Welt in Heidenheim an der Brenz. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (203)

 

Verladung des damals größten Zylinders der Welt bei der Fa. Voith in Heidenheim. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (204)

 

Jungfernfahrt mit der fabrikneuen Kaelble-Zugmaschine Z6 R3A und dem Voith-Zylinder von Heidenheim nach Heilbronn. Der Bolide mit gewaltigen 23,3 Liter Hubraum hatte eine bis dahin im Fahrzeugbau unerreichte Motorleistung von sagenhaften 180 PS, die später sogar auf 200 PS erhöht wurden. Ein Foto, das gerne auch in der Werbung und im legendären Reichsbahn-Kalender Verwendung fand. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (205)

 

Fahrt des Voith-Zylinders von Heidenheim an der Brenz zum Neckarhafen nach Heilbronn über eine Entfernung von rund 150 km. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (206)

 

Der Hinterradlenker des eindrucksvollen Transports. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (207)

 

Ortsdurchfahrten stellten damals wie heute hohe Ansprüche an die Durchführung von Schwertransporte und erforderten die besondere Aufmerksamkeit des Begleitpersonals.  (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (208)

 

Bei dieser Ortsdurchfahrt auf dem Weg von Heidenheim nach Heilbronn war Millimeterarbeit gefragt. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (209)

 

Eindrucksvoll wurde auch diese enge Durchfahrt gemeistert, ließ sich doch der Auflieger mittels hydraulischer Pressen absenken oder auch zur Seite neigen. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (210)

 

Der Schwertransport mit einem Ladegewicht von 64t erforderte den Einsatz von zwei Straßenrollern mit jeweils 24 Rädern. Die neue "Jumbo"-Zugmaschine meisterte ihre Jungfernjahrt von Heidenheim nach Heilbronn ohne Probleme. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (211)

 

Offenkundig sicher ist der Voith-Zylinder im Neckarhafen von Heilbronn angekommen und wird nun aufs Schiff verladen, was wiederum ein 75t-Dampfkran der Reichsbahn erledigte. (10.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (212)

 

Die Maschinenfabrik Pitzmann & Pfeiffer aus Pforzheim war ein weiterer Hersteller von Papierglättmaschinen, der auf den Straßentransport der Deutschen Reichsbahn setzte. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (213)

 

Abermals eng wurde es bei dieser Ortsdurchfahrt auf dem Weg von Pforzheim nach Karlsruhe. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (214)

 

Im Vergleich zum "größten Zylinder der Welt" (vgl. Bild-Nrn. 18670 bis 18679) ging es bei diesem Papierglättzylindertransport der Fa. Voith nach Frankreich deutlich weniger spektakulär zu, schließlich brachte er "nur" 38t auf die Waage. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (215)

 

In den engen Straßen von Lüben (Schlesien) demonstriert ein Schwerlastzug an der Kreuzung Steinauer Straße und Raudtener Straße seine beachtliche Kurvengängigkeit. Der kleinste mittlere Fahrhalbmesser betrug gerade einmal 10 Meter. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (216)

 

Diese illustere Sammlung eines Bauunternehmens auf einem Rungenwagen traf der Fotograf im Rangierbahnhof von Seddin an. (1938) <i>Foto: RVM (Böhl)</i>
Baustoffsendung

 

Ein Zug mit Landmaschinen im Güterbahnhof von Seddin. (1938) <i>Foto: RVM (Böhl)</i>
Landmaschinenversand

 

Wagen mit landwirtschaftlichen Geräten im Rangierbahnhof von Seddin bei Berlin. Bemerkenswert sind die beiden "Oml Wien"-Wagen, die so kurz nach dem "Anschluß" fern der Heimat bereits unter DR-Flagge fahren. (1938) <i>Foto: RVM (Böhl)</i>
Spezialtransport

 

Kleinbehälter wurden bei der Reichsbahn nach ihrem Fassungsraum in drei Gruppen A, B und C eingeteilt. Das Foto des sehr aufgeräumt wirkenden Güterbodens entstand im Berlin Potsdamer Güterbahnhof. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Kleinbehälter (1)

 

Viehtransporte waren bei der Deutschen Reichsbahn eine feste Größe: So wurden allein 1935 rund 970.000 Rindviecher mit der Bahn transportiert. Die DB AG verabschiedete sich 2001 von den Lebendtiertransporten, weil der Aufwand zu groß und die Rendite zu klein war. Offizielle Begründung war, man wolle bei diesem sensiblen Thema keinen öffentlichen Prügelknaben spielen. (1936) <i>Foto: RVM (Böhl)</i>
Kuhtränke

 

Ankunft eines Schweinetransports auf einem Berliner Bahnhof, die für die Weiterverarbeitung zum Schnitzel schon markiert sind... (1936) <i>Foto: RVM (Böhl)</i>
Schweinetransport

 

In den 1930er Jahren war das Wegräumen der Schneemassen noch Handarbeit, so wie bei dieser Rotte im Allgäu. (1934) <i>Foto: RVM (von Estorff)</i>
Schneeräumen im Allgäu

 

Weichenauftauarbeiten mittels Gasbrenner in Frankfurt Hbf. (1938) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Weichenauftauen (1)

 

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten deutschen Ferneisenbahn Leipzig–Dresden kam dieser Straßennachbau der ersten in Deutschland gebauten Dampflok (Maschinenbauanstalt Übigau, Dresden, 1838) zum Einsatz.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
Saxonia (Straßenversion)

 

Auch Walter Hollnagel ließ es sich nicht nehmen, auf dem Führerstand eines nagelneuen SVT 137 mitzufahren. Die seit dem 15. Mai 1935 unter der neuen Zuggattung "FDt" (Ferndurchgangsschnelltriebzug) verkehrenden Triebwagen waren die damals schnellsten Züge in Deutschland. Die höchste Reisegeschwindigkeit wurde dabei auf dem Abschnitt Hannover–Hamm mit 132,2 km/h erzielt. (1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Im Führerstand eines SVT (3)

 

Wie die Aufschrift des Röhrenkessels unschwer erkennen lässt, stammt dieser vor den Dürrwerken aus Ratingen bei Düsseldorf, der im Bahnhof Memmingen von der Bahn auf den Straßenroller zur Auslieferung an den Kunden umgeladen wird. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (176)

 

Umladen des 33 t schweren Röhrenkessels im Bahnhof Memmingen. Der Kessel wird mittels eines Holztraggestells vom SSt-Wagen "Köln 9263" auf den Culemeyer gezogen werden. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (177)

 

Schnell noch ein Foto für den Fotografen, dann wird die Fahrt zur Spinnerei und Tuscherei Haußmann in Memmingen gehen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (178)

 

Transport eines genieteten MAN-Röhrenkessels, der unweit des Augsburger Bahnhofs in Fotopositur gebracht wurde. Als Zugmaschine fungiert die Kaelble Z6 R/1 (Baujahr 1933) mit dem Reichsbahn-Kennzeichen "DR-70000".  (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (179)

 

Allen widrigen Witterungs- und Straßenverhältnissen zum Trotz wird auch dieser Schwertransport im westpreußischen Elbing durchgeführt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (180)

 

Die Kaelble-Zugmaschine Z6 R2A 100 (DR 70-055) ist der besseren Traktion wegen mit Schneeketten ausgerüstet. Der Hinteradlenker ist bei diesem Wetter im westpreußischen Elbing sicherlich nicht zu beneiden gewesen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (181)

 

Für den Transport diesen monströsen, aber sicherlich nicht übermäßig schweren, von den Sachsenberg-Werken aus Roßlau gefertigten Rundbehälters, reichte ein 16-rädriger Straßenroller aus. Interessant ist, dass dieser entgegen den üblichen Gepflogenheiten mit dem Kennzeichen "DR-70009" versehen ist. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (182)

 

Bei diesem Gebilde handelt es sich gemäß Anschrift um ein 44.220 kg schweres Bauteil, das den Einsatz eines 24-rädrigen Straßenrollers erforderte. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (183)

 

Leider ist auch hier der Ort des Geschehens unbekannt geblieben. Unabhängig davon manövriert die Zugmaschine Kaelble Z6 R/2 geschickt einen Flammrohrkessel auf einem auseinandergezogenen, zweiteiligen Straßenroller durch die engen Gassen der Stadt. Wahrscheinlich sollte die Aufnahme auf die besondere Wendigkeit des Fahrzeugs hinweisen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (184)

 

Die fabrikneue Kaelble-Zugmaschine Z6 R2A 100 ist mit einem Tankbehälter der Fa. Julius Pintsch AG in Berlin unterwegs. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (185)

 

Transport eines Tankbehälters durch die Straßen von Berlin. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (186)

 

Offenkundig hat der Tankbehälter sein Ziel erreicht und wurde am Straßenrand abgesetzt, um ihn anschließend über ausgelegte Holzbohlen in das angrenzende Grundstück zu rollen. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (187)

 

In typischer Fotopose nach den Maßstäben des DLA Darmstadt präsentiert sich 78 364 in ihrer Heimatdienststelle Bw Remscheid-Lennep. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 364 im Bw Rs-Lennep

 

Neben Hamburg-Altona besaß das Bw Köln Betriebsbahnhof eine Doppeldrehscheibe, die die führende Rolle des linksrheinischen Bw gegenüber dem Bw Deutzerfeld auf der "Schäl Sick" unterstreichen sollte. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Köln Bbf (4)

 

Die fleißigen Hände, die den Kanal im Bw Köln Bbf säuberten, waren dem Fotografen auch ein Bild wert. (22.03.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Bw Köln Bbf (5)

 

03 126 vom Bw Halle (Saale) unfallbeschädigt abgestellt im Bw Saalfeld (Saale). Nach der Pufferaufschrift bespannte die Hallenser Maschine den FD 80, den sie von Berlin Anhalter Bf bis Saalfeld führen sollte. Die näheren Umstände des Unfalls sind nicht bekannt. (12.1940) <i>Foto: RBD Erfurt</i>
03 126 in Saalfeld (Saale)

 

03 146 wurde im Mai 1934 von der BMAG an das Bw Berlin-Grunewald abgeliefert. Eine Aufnahme der Lok vor D 16 (Berlin - Königsberg) am Schrankenposten 104 (angeblich bei Landsberg an der Warthe) diente der BMAG als Werbevorlage. (1936) <i>Foto: WER (Werkfoto)</i>
Werbung (51)

 

74 849 vom Bw Lennep vor P 1079 auf der Wupperbrücke in Wuppertal-Rauenthal. Als Vergleichsaufnahme bietet sich ein Blick auf das gleiche Motiv 78 Jahre später an (vgl. Bild-Nrn. 16389 oder 17178. (08.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 849 in Wuppertal-Rauenthal

 

Eher selten sind Aufnahmen aus dem östlichsten Wuppertaler Bw. Die beim Bw Wuppertal-Langerfeld beheimatete 93 931 steht hier unter dem imposanten Schlackenkran ihrer Heimat-Dienststelle und nicht - wie häufig aus Bellingrodts-Fotoliste falsch zitiert - unter der Bekohlungsanlage. Aus Platzgründen musste in Langerfeld die Anlage hintereinander errichtet werden, außerdem war wegen der Sturzbühnenbekohlung kein Greiferdrehkran vorhanden. So hatte man für die Reinigung der Kanäle extra dieses Krangerüst gebaut, an dem mittig laufend ein Greifer in die Grube gelangte, dort die Schlacke aushob und in einen zwischen den beiden Sümpfen angeordneten Trichter einfüllte. (07.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 931 im Bw Wt-Langerfeld

 

Kohlenvorräte im Bw Frankfurt-1. Rechts nimmt gerade eine pr. P 10 Wasser. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Bw Frankfurt-1

 

In dieser Anzeige wollte Borsig mit einer selbst gebauten Lokomotive werben und wählte die im Juni 1933 in Dienst gestellte 03 098. Mittlerweile ist aber bekannt, dass es sich hier um die retuschierte 03 088 des Bw Halberstadt (Krupp, Baujahr 1932) handelt, die auf dem Originalbild den D 172 (Leipzig - Amsterdam) zwischen Oker und Goslar befördert. (1935) <i>Foto: WER (Werkfoto)</i>
Werbung (50)

 

56 2410 (Krupp Essen, Baujahr 1921) während eines Aufenthalts im RAW Schwerte an der Ruhr. (14.09.1927) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
56 2410 im RAW Schwerte

 

Lok 58 1585 (Schichau, 1921) in einem unbekannten Bahnbetriebswerk. Dahinter steht 58 1226. (1930) <i>Foto: Slg. Will A. Reed</i>
58 1585

 

Im Jahr 1932 versuchte die Deutsche Reichsbahn durch die Verwendung hochfester Stähle den Kesseldruck von 16 atü (156,9 N/cm²) auf 25 atü (245,1 N/cm²) zu steigern. Die von der Firma Krupp gebauten Maschinen 04 001 und 04 002 wurden zunächst bei der LVA Grunewald untersucht. Mit einem spezifischen Dampfverbrauchswert von 5,2 kg/PSh in Bezug auf die indizierte Leistung unterschritten die Loks den bereits recht niedrigen Dampfverbrauchswert der Baureihe 03 um über 1 kg/PSh deutlich. Der Kohlenverbrauch betrug bezogen auf die effektive Leistung am Zughaken 0,96 kg/PSh im Vergleich zu 1,13 kg/PSh bei der 03. Leider erwiesen sich die Mitteldruckkessel als nicht standfest, es traten bereits nach kurzer Zeit Schäden an der Feuerbüchse auf. Da die Lokomotiven auch nach Umbauten und Reparaturen nicht die Erwartungen erfüllten, setzte man den zulässigen Kesselüberdruck schließlich 1935 auf 20 atü herab und reihte sie mit den Betriebsnummern 02 101 und 02 102 in den Betriebsbestand ein. Sie sollten sodann vom Bw Hamburg-Altona aus im regulären Zugdienst eingesetzt werden, doch da man dort keine Erfahrung mit Vierzylinderverbundloks hatte, wurden sie 1936 an das Bw Hof abgegeben. Infolge Wassermangels explodierte der Kessel der 02 102 am 3. April 1939; daraufhin musterte man beide Maschinen aus; 1940 schließlich wurden sie verschrottet (Quelle: Wikipedia). Beide Loks besaßen Kessel mit unterschiedlichen Stahlarten. Daher wurde der Kessel aus 04 001 / 02 101 nach 1945 auch nach der Verschrottung der (restlichen) Lok auf einer BR 03 weiter verwendet. Das Bild zeigt Lok 04 001 im grauen Fotografieranstrich wohl bei Krupp in Essen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
04 001 (2)

 

03 1074 (Bw Nürnberg Hbf) mit D 147 zwischen Lenau und Immenreuth auf dem Weg nach Nürnberg. Bis auf den Postwagen und Speisewagen scheint der Zug aus Wagen der ehemaligen BBÖ gebildet zu sein. (1941) <i>Foto: D. Reger</i>
03 1074 bei Immenreuth

 

Die fabrikneue 03 1081 wurde im Bw Amstetten (Niederdonau) für mehrere Porträtaufnahmen aufgestellt. Die Verdunkelung wird im Gegensatz zu 03 1080 (siehe Bild-Nr. 17868) noch durch schwarze Blenden (Lichtschlitze) hinter den Abdeckgläsern der Verschlussklappen erreicht.  (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (2)

 

E 79 02 wartet im Bahnhof Berchtesgaden auf die Rückfahrt nach Freilassing. Die 1923 in nur zwei Exemplaren gebaute Baureihe war speziell für die Strecke Freilassing – Berchtesgaden beschafft worden. Beide Loks wurden zwischen 1939 und 1940 ausgemustert. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
E 79 02 in Berchtesgaden

 

Die im desolaten Zustand abgestellte 03 1008 im Bahnhof Wolfenbüttel. Die gerade einmal 6 Jahre alte Lok (Abnahme 14.10.1940) rollte zusammen mit 03 1012, 1021 und 1050 Anfang 1945 in einem Lokzug aus Breslau nach Frellstedt (bei Helmstedt). Es war wohl eine Ausbesserung im RAW Braunschweig geplant, die aber nicht mehr zustande kam. Bis zu ihrer Ausbesserung sollten nochmal 5 Jahre vergehen, erst vom 03. Januar bis 24. April 1950 wurde sie dann bei Henschel in Kassel einer L 4 unterzogen und anschließend dem Bw Dortmund Bbf zugeteilt. (1947) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
03 1008 in Wolfenbüttel

 

05 002, ausgerüstet mit einem Windmessser, in Vorbereitung einer ihrer zahlreichen Meßfahrten im Bw Hamburg-Altona. (04.1936) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
05 002 im Bw Altona (1)

 

Zwei Generationen von Lokomtiven begegnen sich im Bw Hamburg-Altona: Gegen die neue stromlinienverkleidete 05 002 wirkt die pr. S 10.1 (17 1106) aus dem Jahre 1913 eher altbacken. Die 05 trägt ein Windmesseinrichtung zur Vorbereitung von Meßfahrten auf der Strecke nach Berlin. (04.1936) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
05 002 im Bw Altona (2)

 

05 002 steht vor einem Messzug in Gleis 30 des Berlin Lehrter Bahnhofs, nördlich vom Bahnbetriebwerk. Nach mehreren Versuchsfahrten mit Geschwindigkeiten zwischen 170 und 190 km/h erreichte 05 002 am 11. Mai 1936 zwischen Hamburg und Berlin auf dem Abschnitt Friesack und Vietznitz eine Geschwindigkeit von 200 km/h. Die bei der Fahrt gemessene Leistung betrug 3.400 PS mit einem Kesseldruck von 20 kp/cm². Lokführer Oskar Langhans am Regler und Reservelokführer Ernst Höhne auf der Heizerseite durften sich für zwei Jahre Weltrekordler nennen, bis am 3. Juli 1938 die LNER Class A4 No. 4468 Mallard auf einem leichten Gefälle 201,2 km/h erreicht haben will. Nach neuesten Auswertungen lagen diese Geschwindigkeitsangaben aber zu hoch, zudem wurde die class A4 beim Rekordversuch durch ein heißgelaufenes Treibstangenlager beschädigt, damit hätte der Rekordversuch eigentlich nicht gewertet werden dürfen.  (05.1936) <i>Foto: RVM</i>
05 002 mit Meßzug

 

Vor 05 002 posiert eine Gruppe von Werkstattarbeitern in dem für ihre Unterhaltung zuständigen Reichsbahn-Ausbesserungswerk Braunschweig. Daneben steht eine der ersten Einheitsloks, die von Borsig 1926 unter der Fabriknummer 12000 gebaute 01 008. (1936) <i>Foto: RAW Braunschweig</i>
05 002 im RAW Braunschweig

 

Die Baureihe 06 wurde 1939 in nur zwei Exemplaren von der Firma Krupp in Essen ausgeliefert. Mit der Achsfolge 2'D2' waren sie die einzigsten, leistungsfähigsten, größten und schwersten Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn. Sie wurden mit dem baugleichen Kessel der Baureihe 45, mit Tender der Bauart 2'3 T 38 und mit Stokerfeuerung ausgerüstet. Durch die zweigeteilte, nach vorn überstehende Front unterschieden sie sich deutlich von den anderen Stromlinienlokomotiven. Für den schweren Schnellzugdienst im hügeligen Gelände konzipiert, sah das Leistungsprogramm die Beförderung von 650 t mit 120 km/h vor. Beide Lokomotiven wurden zunächst dem Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen in Berlin-Grunewald zur Erprobung überstellt. Ein Weiterbau unterblieb wegen der Kriegsereignisse. Hier präsentiert sich 06 001 bei einem Pressetermin in Essen.  (28.02.1939) <i>Foto: RVM</i>
06 001 in Essen

 

06 001 während einer Meßfahrt auf der Strecke Berlin - Hamburg im Bahnhof Wittenberge. Die Lok wurde nach Auslieferung zunächst dem Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen Berlin-Grunewald zur Erprobung zugeführt. (1939) <i>Foto: RVM</i>
06 001 in Wittenberge

 

Mit einer Leistung von 2800 PS war 06 001 die leistungsfähigste, größte und schwerste Schnellzuglokomotive, die je von der Deutschen Reichsbahn in Betrieb genommen wurde. Der Fotograf nutzte den Aufenthalt im Bahnhof Hagenow Land bei einer Versuchsfahrt durch das Versuchsamt für Lokomotiven und Triebwagen Berlin-Grunewald zu diesem Foto. (1939) <i>Foto: RVM</i>
06 001 in Hagenow Land

 

Mit der im Krieg entfernten Triebwerksverkleidung hatte 06 001 deutlich an Eleganz eingebüßt. Hier fährt sie - vermutlich wiederum vor D 43 - an einer Blockstelle bei Hanau vorbei. (1942) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
06 001 bei Hanau (2)

 

Zum Geben der Rangiersignale Ra 1 (Wegfahren), Ra 2 (Herkommen) und Ra 5 (Anhalten) wurde vom Stellwerkswärter bei Tage eine Winkscheibe mit weißer runder Grundfläche und rotem Rand verwendet, wie hier auf dem Stellwerk "Mwb" in Mährisch-Schönberg.  (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Wärter mit Winkscheibe

 

Auf dem Werksgelände der WUMAG in Görlitz entstand diese für das Werksarchiv bestimmte Aufnahmen eines weiterentwickelten Straßenfahrzeugs. Demonstriert wird der Sattelanhänger mit Kippvorrichtung an der Zugmaschine S 6 R/1.  (1935) <i>Foto: RVM (WUMAG)</i>
Culemeyer (162)

 

Eine hydraulische Kippbühne erlaubte das stirnseitige Entladen offener Güterwagen, ohne dass diese vom Straßenfahrzeug abgesetzt werden mussten. Diese Variante konnte sich aber nicht durchsetzen, es blieb beim Bau von nur zwei Prototypen. (1935) <i>Foto: RVM (WUMAG)</i>
Culemeyer (163)

 

Das klassische Gespann für den Regelverkehr war in der Frühzeit des Culemeyer der zweiteilige, 16-rädrige Straßenroller mit der Zugmaschine Z 6 R/1 - hier mit nässeempfindlicher Fracht im niederrheinischen Viersen unterwegs. Ein interessantes Detail ist die auf der Stoßstange montierte Spurstange, die dem Fahrer die Breite des Gespanns vorgab, damit dieser auch in engen Straßen den Überblick behielt. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (164)

 

Neben dem Straßenroller lieferte die Gothaer Waggonfabrik (GWF) ein Straßenfahrzeug mit Eigenantrieb und 60 PS Boxervergasermotor von Krupp. Der Selbstfahrer funktionierte nach demselben Prinzip wie der Straßenroller und konnte aufgrund seiner Zweiteilung ebenfalls Güterwagen mit unterschiedlichen Achsständen aufnehmen. Er ist bereits mit der neuen Elastik(Vollgummi)Bereifung der Fa. Vorwerk aus Barmen ausgestattet. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (165)

 

Die Vorführung des Straßenrollers in Solingen Hbf wurde ganz im Zeichen der Zeit mit allerlei nationalsozialistischen Zierrat vorgenommen. Die von Henschel gelieferte Zugmaschine präsentiert sich im fabrikneuen Zustand. (1935) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Culemeyer (166)

 

Auch in der Schweiz war der Culemeyer unterwegs: Im Auftrag des Maschinenbauers Gebr. Sulzer in Winterthur wurde ein Schiffskörper nach Konstanz am Bodensee transportiert. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (167)

 

Der für die Schweizerische Dampfboot-Gesellschaft "Untersee und Rhein" bestimmte 24 m lange und 24 t schwere Schiffskörper bildete die Basis für den Aufbau des auf 250 Personen ausgelegte Diesel-Motorschiff "Arenenberg". (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (168)

 

Der Firma Kaelbe war dieser Transport sogar eine Werbeanzeige wert. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (169)

 

Anlässlich der 1934 in München abgehaltenen Straßenbauausstellung "Die Straße" war es im Zusammenspiel mit dem beladenen 20 t-Schotterwagen für das Straßenfahrzeug ein Leichtes, seine grundsätzliche Tauglichkeit im Straßenbau unter Beweis zu stellen, hier beim Verfüllen von Schlaglöchern. Bei dem von Talbot in Aachen gebauten Selbstentladewagen handelt es sich um einen echten Klassiker der Bahndienstwagen. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (170)

 

Auf einem Bauhof wird ein Straßenfahrzeug für den Schwertransport vorbereitet. Hierzu wurde der Culemeyer mittels eines handbetriebenen Schienenkrans mit einem Tragrahmen versehen. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (171)

 

Zweiteiliger Straßenroller mit der 65 PS starken, besonders kompakten Standard-Zugmaschine der Bauart Kaelble Z 4 GR auf Zustellfahrt in Viersen. Der Kesselwagen hat Teeröl geladen, ein Spaltprodukt, das in jenen Zeiten massenhaft in den Kokereien des Ruhrgebiets anfiel und für die Herstellung von Asphalt oder Bitumen verwendet wurde. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (172)

 

Auf dem Werkhof einer Spinnerei in Viersen wird über das fahrbare Absetzgleis ein leerer Kohlewagen aufgenommen. In Viersen begann auch Ende 1933 der erste offizielle Culemeyer-Regelverkehr bei einer dort ansässigen Rösterei (Kaiser's Kaffee-Geschäft). (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (173)

 

Die Draufsicht offenbart die ausgefeilte Konstruktion des Straßenrollers mit seinen zahlreichen technischen Details, wie die Hauptluftleitung, ausziehbare Steuerstange, Fahrgestellkupplung, Lenkstangen, Achsfestlegekabel, das absenkbare Schienenstück... (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (174)

 

Für Ausstellungszwecke fertigte die Reichsbahn von ihren Straßenfahrzeugen unterschiedliche Anschauungsmodelle an. Natürlich durfte die Nachbildung der Kaelble-Zugmaschine vom Typ Z 6 R3A nicht fehlen, das mit 180 PS unbestrittene Aushängeschild unter den DR-Zugmaschinen.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (175)

 

03 1078 wurde am 09. August 1940 von Krauss-Maffei an die Reichsbahn abgeliefert und am 16.08.1940 fabrikneu an das Bw Ulm übergeben, wo auch diese Aufnahme entstand. In einem gemeinsamen Dienstplan mit der württembergischen C (Baureihe 18.1) wurde sie auf den Strecken nach Friedrichshafen und Crailsheim - Nürnberg eingesetzt. Am 21. Dezember 1942 endete ihre Ulmer Zeit und sie wurde nach einem kurzen Gastspiel in München (21.12.1942 - 26.03.1943) nach Kattowitz versetzt. Im Juni 1944 kam sie nach Posen und wurde am 23. Januar 1945 nach Frankfurt/Oder abgefahren. Ihre aktive Einsatzzeit beendete sie beim Bw Stralsund, wo sie nach dem tragischen Unfall bei Lebus vom 27. Juni 1977 ausgemustert wurde. (1942) <i>Foto: Slg. Burkhard Wollny</i>
03 1078 in Ulm

 

99 031 des Bw Vacha hat sich im Bahnhof Dorndorf (Rhön) aufgestellt. Im Hintergrund befindet sich das längst verschwundene Kaliwerk. Die Lok der Gattung T 33 baute Hagans 1908 für die Strecke Eisfeld - Unterneubrunn der KED Erfurt. Mit Anlieferung der Neubauloks 99 221 bis 223 wurde sie beim Lokbf Eisfeld entbehrlich und 1931 zum Lokbf Dorndorf (Rhön) umgesetzt. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 031 in Dorndorf (1)

 

Die Schmalspurbahn Reichenbach – Oberheinsdorf war lediglich 5,4 km lang und eine Domäne der sächsischen I M. Von den drei gebauten Lokomotiven (99 161 - 163) überlebte lediglich 99 162, die hier mit P 3837 am Dorftümpel von Unterheinsdorf unterwegs ist. (28.05.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
99 162 bei Unterheinsdorf

 

99 194 mit einem GmP auf der 15 km langen 1000mm Schmalspurbahn Nagold - Altensteig in Ebhausen. (22.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
99 194 in Ebhausen

 

Blick in das Bw Düsseldorf-Derendorf mit der dort beheimateten 57 2722 vor dem Schuppen.  (31.03.1939) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (1)

 

57 2722 unter der Besandungsanlage ihres Heimat-Bw Düsseldorf-Derendorf. (31.03.1939) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (2)

 

Reparaturarbeiten an 57 3222 im Bw Düsseldorf-Derendorf. Vier Jahre später wurde sie als Kriegsverlust ausgemustert.  (24.03.1939) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (3)

 

57 3511 im Schuppen des Bw Düsseldorf-Derendorf.  (24.03.1939) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (4)

 

Blick in das (alte) Bw Düsseldorf-Derendorf. Vor dem Schuppen warten zahlreiche pr. G 8.1. Eine solche Lage inmitten der städtischen Wohnbebauung würde heute zahlreiche Klagen der Anwohner nach sich ziehen... (1930) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (5)

 

Der 1928 bei LHB gebaute Rheingold-Speisewagen "24501 Köln" (ex "10701 Köln") im Bw Köln Betriebsbahnhof. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold (11)

 

Rheingoldwagen "10708 Köln" im Bw Köln Bbf. Der SB4 ü-28-Wagen wurde bei Westwaggon in Köln-Deutz gebaut und blieb erhalten. Links steht die Hochbunker-Kohlenanlage. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold (12)

 

Die Müglitztalbahn Heidenau – Altenberg (Erzgeb) wurde in den 1930er Jahren von Schmal- auf Normalspur umgebaut und dabei großteils neu trassiert. Eigens für die Müglitztalbahn ließ die DRG neue 1’E1’-Lokomotiven und Mitteleinstiegswagen entwickeln. Als 84 009 (Bw Dresden-Friedrichstadt) im Sommer 1939 mit dem P 2865 (Dresden – Altenberg) den Bahnhof Dohna (Sachs) verließ, waren noch einige Restarbeiten zu erledigen. Im Hintergrund das aus der Schmalspurzeit stammende Empfangsgebäude, rechts das neue Stellwerk. In der DDR-Zeit erschien dieses Motiv als Postkarte, aber leider nur als Ausschnitt. Hier ist erstmals ein Scan vom vollständigen Negativ zu sehen. (1939) <i>Foto: Hans-Joachim Simon (Slg. Köhler)</i>
84 009 in Dohna

 

Präsentation des Culemeyer im Anhalter Güterbahnhof von Berlin: Gespannt verfolgt man an der Kopframpe den Ansetzvorgang des Straßenrollers. (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (6)

 

Testfahrten des ersten Culemeyer-Seriengespanns mit der Kalble Zugmaschine Z6R (Bj. 1933, 100 PS) in Berlin-Anhalter Gbf. Nur drei Zugmaschinen wurden an die Reichsbahn geliefert. Die Vollgummibereifung wurde später auf Luftreifen umgestellt. (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (7)

 

Kaelble-Zugmaschine Z6R (Bj. 1933, 100 PS) in Berlin-Anhalter Gbf. Die Heckansicht zeigt sehr schön die besonders kräftig ausgebildete Seilwinde. (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (8)

 

Neben dem Straßenroller-Anhänger zielte das Culemeyer-System auf ein weiterführendes Fahrezugkonzept nach dem Sattelschlepper-Prinzip ab. Auf Grundlage der Schwerlastmaschine vom Typ Z6R entwickelte Kaelble den hier vorgestellten Sattelschlepper S6 R/1. (26.06.1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (9)

 

Während das vorherige Bild den von WUMAG/Kaelble an die Reichsbahn ausgelieferten Sattelschlepper S6 R/1 in Schwenkstellung zeigte, wird hier die Ladestellung mit angelegter Auflauframpe präsentiert. (26.06.1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (10)

 

"Zu den wichtigsten Hilfsvorrichtungen für die Zuführung der Eisenbahnwagen ins Werk gehört das sogenannte fahrbare Absetzgleis", so die offizielle Darstellung. Hier die auf Gummirädern laufende Ausführung mit geschweißter Blechbauweise der Bauart 2 mit einer Länge von sieben Metern für Achsstände von max. 5,5 m. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (11)

 

Das mobile Gleisstück ließ sich sowohl mit der Zugmaschine verfahren als auch durch zwei Personen per Hand bewegen. So war der Einsatz an beliebiger Stelle eines Fabrikhofes oder an der Straße möglich. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (12)

 

Die Reichsbahn präsentierte intensiv die Straßenroller-Fahrzeuge, um die Arbeitsweise mit den Zustellfahrzeugen einem möglichst breitem Publikum nahe zu bringen. Unweit des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig werden anlässlich der Sachsenschau Vorführungsfahrten mit dem "Straßenfahrzeug für Eisenbahngüterwagen" durchgeführt. (1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (80)

 

Unter dem Motto "Das fahrende Anschlußgleis der Deutschen Reichsbahn im Haus-Haus-Verkehr" wurde der Öffentlichkeit das neue Transportsystem anschaulich und einprägsam, wie hier in Leipzig, präsentiert. Als Zugmaschine dient diesmal ein Henschel vom Typ 33 DO. (1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (157)

 

Augenscheinlich dasselbe Gespann wie in Leipzig (vgl. Bild-Nr. 17139) ist nun im ostpreußischen Königsberg ankässlich der Ostmesse unterwegs. Sogar die Straßenbahn muss dem ungewöhnlichen Gespann die Vorfahrt gewähren lassen. (1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (158)

 

Nochmals das Culemeyer-Gespann mit dem Henschel 33 DO in Königsberg anlässlich der Ostmesse. (1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (159)

 

Die ersten Gehversuche des neuen Kaelbe Sattelschleppers S 6 R/1 in der Heimatstadt des schwäbischen Herstellers in Backnang. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (160)

 

Mit der Seilwinde des Kalble S 6 R/1 wird der mit Kohle beladene Om-Wagen ("Breslau 97197") im Bahnhof Backnang über die angesetzte Auflauframpe auf den Sattelauflieger gezogen. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (161)

 

Ausbauarbeiten auf der zum Krupp-Konzern gehörenden Steinkohlen-Zeche Emscher-Lippe in Datteln. 1940 wurden hier 1,5 Millionen Tonnen Fett-, Gas- und Gasflammkohle gefördert. Die Kokserzeugung betrug 900.000 Tonnen. (1934) <i>Foto: Slg. Christian Grau</i>
Zeche Emscher-Lippe (1)

 

Handarbeit war bei dieser Gleiserneuerung nahe Mainz-Gustavsburg angesagt. (1937) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Rotte (8)

 

Diese auffällige Visitenkarte überreichte das Reichsbahn-Werbeamt in Berlin an seine Kunden. (1934) <i>Foto: WER</i>
Werbung (34)

 

Vielfach dienten Originalfotografien den gezeichneten Bildpostkarten des Werbeamts als Vorlage. Hier war es ein Foto von Walter Hollnagel aus Hamburg Hbf, das für eine Expressgut-Werbekampagne genutzt wurde.  (1937) <i>Foto: WER (Reiche)</i>
Werbung (35)

 

Für Auskünfte stand kein anonymes Callcenter den Kunden zur Verfügung, sondern eine persönliche und fachkundige Beratung. (1934) <i>Foto: WER</i>
Werbung (36)

 

Dem Werbespruch ist nichts mehr hinzuzufügen. (1935) <i>Foto: WER</i>
Werbung (37)

 

Im Zeichen des "Gender Mainstreaming" dürfte das kleine Mädchen heute sicherlich nicht mehr den "Onkel Schaffner" befragen, sondern bestenfalls eine "Tante Schaffnerin". (1933) <i>Foto: WER</i>
Werbung (38)

 

In Zeiten von Smartphone und Internet blieb das gute alte Kursbuch auf der Strecke. (1935) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (39)

 

Aus dem "Auskunftsbeamten" der Staatsbahn wurde der "Servicepoint". (1934) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (40)

 

Vor der Kulisse der Abtei Michaelsberg fährt 74 921 vor P 1707 durch das Stadtgebiet von Siegburg. (16.03.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 921 in Siegburg

 

Leider sind zu dem Unfall keine Daten bekannt. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Unfall

 

Familienfoto am Bahnübergang. Die Rollen waren damals klar verteilt: Während die holde Weiblichkeit sich dem Fotografen zuwendet, träumt der Junge wohl schon davon, auch auf einem Führerstand wie der Magdeburger 38 2910 zu stehen. (1932) <i>Foto: Privatfoto</i>
Am Bahnübergang (1)

 

Im Norden Düsseldorfs stand Carl Bellingrodt goldrichtig, als gegen 7 Uhr morgens die Hannoveraner 03 259 mit D 8 (Berlin - Köln) der entgegen kommenden 18 319 vom Bw Koblenz-Mosel vor D 307 (Basel - Dortmund) begegnete. (05.08.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Zugbegegnung bei Düsseldorf

 

Bau der  1'Do 1' Dampfmotor-Lok 19 1001 bei Henschel in Kassel. (1939) <i>Foto: RVM</i>
19 1001 (1)

 

Blick auf dem Dampfmotorantrieb der 19 1001. Die Treibachsen waren untereinander nicht gekuppelt. Jeder Treibradsatz verfügte über einen einseitig außerhalb der Radebene angeordneten Dampfmotor mit zwei doppelt wirkenden Zylindern in V-Form in 90°-Anordnung. Zur gleichmäßigen Gewichtsverteilung waren die Motoren an den Treibradsätzen 1 und 3 auf der linken sowie bei den Treibradsätzen 2 und 4 auf der rechten Seite montiert. Die Motoren gehörten zum abgefederten Fahrzeugteil und trieben zum Ausgleich der Bewegungen zwischen Treibradsatz und den abgefederten Lokteilen über Siemens-Pawelka-Gelenkkupplungen die Treibradsätze an. (1940) <i>Foto: RVM</i>
19 1001 (2)

 

Erste Gehversuche der 19 1001 im grauen Anstrich auf dem Werkshof von Henschel in Kassel. (1940) <i>Foto: RVM</i>
19 1001 (3)

 

Noch ein Blick auf den Dampfmotor Einzelachsantrieb der 19 1001. Der Grund für den außergewöhnlichen Antrieb lag in dem Umstand, dass den Dampflokomotiven in ihren Höchstgeschwindigkeiten technische Grenzen gesetzt waren. Erfahrungsgemäß galten maximale Drehzahlen von 400/min für Radsätze in herkömmlichen Triebwerken wegen der beweglichen Massen bei Kraftübertragung durch die Treib- und Kuppelstangen als nicht mehr praktikabel. 19 1001 sollte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h zugelassen werden. (1940) <i>Foto: RVM</i>
19 1001 (4)

 

Am 13. Juni 1941 präsentierte Henschel die fertige 19 1001 in Kassel. In einer feierlichen Zermonie wurde sie anschließend der Deutschen Reichsbahn übergeben. (12.06.1941) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
19 1001 (5)

 

19 1001 im Rahmen einer Probefahrt der Fa. Henschel auf der Strecke Kassel - Treysa. (1941) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
19 1001 auf Probefahrt (2)

 

Unterwegshalt der 19 1001, die unter der Fabriknummer 25000 von Henschel in Kassel abgeliefert wurde, im Bahnhof Gensungen-Felsberg (südlich von Kassel). (1941) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
19 1001 auf Probefahrt (3)

 

Bei Kriegsende verblieb 19 1001 in der Nähe von Göttingen und wurde auf Befehl der amerikanischen Besatzungsmacht zwecks Reparatur der vorhandenen Schäden zum Hersteller nach Kassel überführt. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgte eine kurze Probefahrt zwischen Kassel und Wabern. Die US-Army war sich der Besonderheit der Lokomotive mit ihrer innovativen Technik bewusst, verschiffte 19 1001 in die USA und stellte die Lokomotive neben der ebenfalls verschifften Kondenslok 52 2006 ab März 1946 in Fort Monroe in Virginia aus. (04.1946) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
19 1001 in Virginia

 

03 046 (Bw Koblenz Hbf) unterwegs auf der linken Rheinstrecke zwischen Remagen und Oberwinter. Im Dunst des Rheintals sind Apollinaruskirche und die später (filmberühmte) Brücke von Remagen zu erkennen.  (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
03 046 bei Remagen

 

Auch wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt, zeigt das Bild eine der seltenen Vorkriegsaufnahmen aus Solingen. Am späten Nachmittag verlässt 01 003 vom Bw Hamm (Westf) den Bahnhof Ohligs (heute Solingen Hbf) vor einem Schnellzug in Richtung Köln. Inzwischen wurde sie mit großen Windleitblechen und elektrischer Beleuchtung ausgestattet. (04.1931) <i>Foto: unbekannt</i>
01 003 bei Solingen-Ohligs

 

Blick in die Lokhalle 2 des RAW Opladen, wo der Zusammenbau der preußischen P8 und G10 stattfand, von denen 57 2248 zu erkennen ist. Die Ausbesserung von Dampflokomotiven wurde zwei Jahre später eingestellt, am 8. Mai 1930 verließ 91 675 als letzte ausgebesserte Dampflok das Werkgelände. (1928) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (1)

 

Blick auf die Westausfahrt des Kölner Hauptbahnhofs mit Dom. Rechts fährt der "Rheingold" in den Hauptbahnhof ein. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Köln Hbf (2)

 

Die zum Bw Hamm gehörende 03 132 und eine unbekannte P 8 warten in Köln Hbf auf Ausfahrt.  (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Winter in Köln (7)

 

Blick auf das Triebwerk einer unbekannten pr. P 10 (Baureihe 39) im Kölner Hauptbahnhof. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Triebwerk (3)

 

Blick ins Ruhrtal auf 38 3426 (Bw Hagen-Eckesey), die mit E 192 aus Hagen kommend gleich nach Witten einfahren wird. (22.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
38 3426 bei Witten

 

Das zwischen 1846 und 1851 gebaute Göltzschtalviadukt ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. In der 78 m hohen und 574 m langen Brücke zwischen Reichenbach und Plauen wurden 26.021.000 Ziegelsteine verbaut. Hier überquert 39 025 vom Bw Dresden-Altstadt mit P 856 die Brücke. (17.06.1935) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Göltzschtalviadukt

 

62 015 (Bw Meiningen) vor D 298 nach Eisenach am Werraufer bei Wasungen. Gleich wird sie die Werrabrücke überqueren.  (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 015 bei Wasungen (3)

 

86 004 mit P 3323 nach Daun in der Eifel kurz hinter Wittlich. Außerordentlich selten ist die hier festgehaltene Zusammenstellung des Zuges komplett aus Langenschwalbacher Wagen der Lieferjahre 1914 bis 1916, bestehend aus je einem PwPost4i Pr14, BC4i Pr14, CC4itr Pr14 und Citr4itr Pr15. Die 86er scheint auch nicht mehr über die ursprünglich eingebaute Gegendruckbremse zu verfügen, was sonst an einem dickeren Schornstein zu erkennen wäre, da der Schalldämpfer an der Rückseite mit in den Schornsteinkörper integriert war. (23.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
86 004 bei Wittlich

 

Soldaten helfen in Berlin beim Umladen von Postpaketen in der Vorweihnachtszeit. (21.12.1938) <i>Foto: RVM</i>
Hochbetrieb zu Weihnachten

 

Im Alberthafen von Dresden-Friedrichstadt wird ein Schnellboot mit Hilfe eines Ardelt 90-t-Dampfkrans (Baujahr 1937) auf einen Straßenroller umgeladen. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (133)

 

Ohne großes Aufhebens wird ein Schnellboot mit einem Tragrahmen aus dem Hafenbecken in Dresden-Friedrichstadt gehoben. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (134)

 

Umladen eines Schnellbootes auf einen bereitstehenden Straßenroller in Dresden-Friedrichstadt. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (135)

 

Ein Ardelt 90-t-Kran hilft beim Verladen eines Schnellbootes auf den bereitstehenden Straßenroller in Dresden-Friedrichstadt. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (136)

 

VT 137 240 (der spätere VT 90 500) auf Ausflugsfahrt im Bergischen Land bei Wiedenest (Strecke Olpe - Dieringhausen). (08.10.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Gläserner Zug (15)

 

Vorstellung dess Wechselstrom-Triebwagens D4ielT (elT 710) bei MAN in Nürnberg. Ab Oktober 1928 lautete die Gattung dann CC4itrelT. 1930 wurde der Triebwagen unter der Betriebsnummer "1110 München" geführt, ab 1941 erfolgte die Umzeichnung auf die bekannteste Nummer "ET 85 10". Die originale Farbgebung soll angeblich Schokoladenbraun - Creme gewesen sein. (1927) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
eIT 710 (ET 85 10)

 

Werbeplakat der Deutschen Reichsbahn. (1934) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (33)

 

Plakat für die Nachwuchswerbung bei der Deutsche Reichsbahn. (1937) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (9)

 

Als Aktion gegen den Güterklau bei der Reichsbahn sollte diese gestellte Szene im Mainzer Güterbahnhof dienen, die später im legendären Reichsbahnkalender veröffentlicht wurde. (1938) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Der Güterdieb

 

17 711 (Bw Dresden-Altstadt) hat mit P 1509 nach Dresden den Leipziger Hauptbahnhof verlassen und befindet sich in Höhe Haltepunkt Leipzig-Volkmarsdorf unmittelbar am links gelegenen Bw Süd. (1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 711 in Leipzig

 

Angesichts der Sitzabstände wie im Billigflieger würden die Werbestrategen der Bahn heute hiermit kaum noch werben. (1937) <i>Foto: WER</i>
Werbung (32)

 

38 4012 vom Bw Nordhausen mit P 575 bei Eichenberg. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 4012 bei Eichenberg

 

64 234, ausgerüstet mit Friedmann-Strahlpumpe statt Knorr-Oberflächenvorwärmer, im Bw Holzwickede. Die Lok hatte wohl gerade neue Wartungsöffnungen am Wasserkasten erhalten. (21.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
64 234 in Holzwickede (1)

 

01 031 vom Bw Hamm mit D 23 bei Düsseldorf-Garath. Bei dem nachträglichen Hineinretuschieren der dramatischen Wolkenbildung ist der Fotograf nicht ganz sorgfältig vorgegangen, sodass es zu Bilddoppelungen auf der rechten Seite kam. (05.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
01 031 bei Düsseldorf

 

Verladung von Expressgut in einem Prototyp zur erleichterten Beförderung schwerer Expressgüter. Aufnahme im Bahnhof Dresden-Neustadt. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Expressgut in Dr-Neustadt

 

Einpassen von Ersatzschienen auf der Nordseite des Bahnhofs Berlin-Schönholz Richtung Oranienburg/Kremmen. (1940) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (19)

 

Arbeiten in einer Gleisbaurotte war immer mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. Selbst das Verlegen neuer Schienen, wie hier in Berlin-Schönholz, wurde mit Muskelkraft erledigt, bei einem Gewicht von rund 50 kg/m sicherlich eine schweißtreibende Angelegenheit. (1940) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (20)

 

Stopfarbeiten an einer Weiche im Bahnhof Berlin-Schönholz. Der Bahnhof hieß übrigens vor 1938 Schönholz (Reinickendorf), bzw. Schönholz-Reinickendorf und seit 15.05.1938 Berlin-Schönholz. (1940) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (22)

 

Werbeplakat der Deutschen Reichsbahn, die auch auf der Straße unterwegs war. (1937) <i>Foto: WER</i>
Werbung (29)

 

Werbeplakat aus einer Zeit, wo man das Reisen noch genießen sollte und nicht mit Höchstgeschwindigkeit ans Ziel rasen musste. (1935) <i>Foto: WER</i>
Werbung (30)

 

Wahrscheinlich würde die heutige Bahn diesen Werbespruch nicht mehr wagen. (1934) <i>Foto: WER (Würbel)</i>
Werbung (31)

 

"Bis Johanni - nicht vergessen - sieben Wochen Spargel essen!" Von Ende April bis Johannis (24. Juni) lockten schon damals die Köstlichkeiten des berühmten Schwetzinger Spargels. Auffällig ist, dass die Bildstelle an dem Kleintransporter (nach der NS-Machtübernahme ?) offenkundig den Firmenschriftzug abgedeckt (retouchiert) hat! Den Namen des vmtl. jüdischen Spediteurs / Kleinunternehmers Wilhelm Herzig wollte man nach 1933 nicht mehr offen herzeigen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Schwetzinger Spargel (1)

 

Hochbetrieb bei der Saisonverladung des Schwetzinger Spargels im gleichnamigen Bahnhof. Auch hier wurde versucht, nachträglich den Firmenschriftzug an dem Kleintransporter zu retouchieren, da es vermutlich um einen jüdischen Spediteur / Kleinunternehmer handelte. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Schwetzinger Spargel (2)

 

Volles Haus in Frankfurt Hauptgüterbahnhof. Heute fährt das alles auf der Straße... (1934) <i>Foto: RVM</i>
Güterhalle Frankfurt

 

Blick in den Rheinhafen von Mannheim. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Mannheimer Hafen

 

Der Henschel-Wegmann-Zug wird im Bahnhof Kassel U an die Deutsche Reichsbahn übergeben. Zuvor hatte 61 001 den Wagenzug aus dem Werksanschlussgleis bei Wegmann in Kassel Unterstadt abgeholt. Anschließend erfolgte die Überstellung zum RAW Grunewald zur dort ansässigen Versuchsabteilung für Lokomotiven. Nach wenigen Testfahrten wurde der Zug jedoch wieder an die Firma Henschel zurückgegeben. (31.05.1935) <i>Foto: RVM</i>
61 001 in Kassel (3)

 

SVT 877 a/b steht als FDt 1 nach Berlin abfahrbereit in Hamburg Hbf. (20.08.1934) <i>Foto: RVM</i>
SVT 877 in Hamburg (1)

 

Triebwagen DT 2000 der Lübeck-Büchener Eisenbahn wird als Rangierfahrt vom Abstellbahnhof Hamburg Hgbf Berl im Hauptbahnhof bereitgestellt. Der Triebwagen stellt eine Gemeinschaftsproduktion der WF Wismar (wagenbaulicher Teil) und der Fa. Henschel & Sohn (Kessel- und Maschinenanlage der Bauart Doble) dar (Baujahr 1933) und war ab 14.05.1934 im regelmäßiger H-L-Schnellverkehr im Einsatz. Der DT 2000 bildet mit dem Steuerwagen Nr. 2100 eine feste Einheit, die bis in die Reichsbahnzeit stets fest miteinander gekuppelt unterwegs gewesen ist. Aufgrund von Kriegsschäden wurde der Triebwagen bereits am 21.12.1943 ausgemustert. (1936) <i>Foto: RVM</i>
LBE DT 2000 in Hamburg (1)

 

Eine P 10 hat den Scheitelpunkt des Thüringer Waldes am Brandleitetunnel kurz vor Oberhof fast erreicht. Mit einer Länge von 3039 m ist er der längste Eisenbahntunnel Thüringens. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Am Brandleitetunnel

 

Die 1927 von der Maschinenfabrik Esslingen/MAN entwickelte V 32 01 war eine Diesellok mit pneumatischer Kraftübertragung. Trotz zweijähriger Erprobungszeit bewährte sich die 1929 in Dienst gestellte Lok nie. Sie wurde der Rbd Stuttgart zugeteilt und 1930 in V 120 001 umgezeichnet, aber bereits 1933 ausgemustert. An ihrer Stelle entwickelte man die V 140 001 mit hydraulischer Kraftübertragung. (1927) <i>Foto: RVM</i>
V 32 01

 

Und Hopp - Holzverladung auf einem unbekannten Bahnhof. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Holzverladung (1)

 

Holzverladung mit Rückepferden. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Holzverladung (5)

 

Holzverladung im Bahnhof Eltville (rechte Rheinstrecke) in den offenen Güterwagen "Frankfurt 24232". (1937) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Holzverladung (6)

 

Blick in den für die damalige Zeit sehr modern eingerichteten Führerstand eines SVT der Bauart "Köln" mit den Betriebsnummern 137 273-278 und 137 851-858. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Im Führerstand des SVT (1)

 

Gepäckumladung in Berlin Anhalter Bahnhof. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Gepäckverladung (1)

 

Zum Stopfen und Lösen des Schotters wurde eine sog. Stopfspitzhacke verwendet. Mit einem Gewicht von rund 4 kg wusste man am Ende einer Arbeitsschicht, was man geleistet hatte und brauchte garantiert kein Fitnessstudio mehr. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten (16)

 

Umfangreiche Gleisarbeiten im Bahnhof Brixlegg an der Strecke Jenbach - Kufstein in Österreich. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (17)

 

Die örtliche Aufsicht gibt der zum Bw Berlin-Lichtenberg gehörenden 93 048 einen Rangierauftrag im Bahnhof Lichtenberg. Bei der auf dem Bild dokumentierten Anlage handelt es sich wohl um eine neue Gleisfreimelde- und Bremsprobeanlage. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Rangieren in Bln-Lichtenberg

 

Aufgrund seiner Nähe zur französischen Grenze hatte der Bahnhof Kehl von je her eine exponierte Lage und war oft Schauplatz kriegerischer Handlungen. In Zeiten scheinbarer Ruhe herrscht Hochbetrieb an der Laderampe. Ob die Verladeweise der Lkw heutigen Ladungssicherungsbestimmungen standhalten würde, sei dahin gestellt. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Grenzbahnhof Kehl

 

Anlieferung der überregional bekannten „Bühler Zwetschgen“ auf dem dortigen Güterbahnhof. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Bühler Zwetschgen

 

Warenanlieferung an der Güterabfertigung Karlsruhe. Interessant ist der Umstand, dass die "bahnamtlichen Rollfuhrunternehmer" noch alle unmotorisiert mit 2 PS unterwegs waren. (1929) <i>Foto: RVM</i>
Warenanlieferung in Karlsruhe

 

Ausklappbare und auf den Gleisen verschiebbare Ladebrücke im Bahnhof Ochtrup an der Bahnstrecke Münster - Gronau - Enschede/NL. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Verladung in Ochtrup

 

Vorbei an Löwen- und Philippsburg in Monreal/Eifel fährt der als "Gläserne Zug" bekannte VT 137 240.  (02.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Gläserner Zug (14)

 

19 007 vom Bw Reichenbach (Vogtl) mit D 222 (Breslau - Dresden - München) im Plauenschen Grund kurz vor Freital Ost. Auf dem Felsen im Hintergrund trohnt die Villa "Begerburg". (31.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
19 007 bei Freital

 

64 214 war die vorletzte bei der R. Wolf AG, Magdeburg-Buckau, Abteilung Lokomotivfabrik Hagans, gefertigte Lokomotive. (15.11.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lokbau bei Hagans (1)

 

1925 erhielt 17 206 einen Hochdruckkessel der Bauart Schmidt-Hartmann mit einem Kesselüberdruck von 60 bar. Die seltene Betriebsaufnahme, der inzwischen als H 17 206 bezeichneten Lok des Bw Kassel, vor P 769 (Frankfurt/M - Kassel) in Kassel-Wilhelmshöhe möge die schlechte Bildqualität entschuldigen. (1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
H 17 206 in Kassel

 

Die Henschel-Kleinlok steht im Kassler Rbf auf dem Anschlußgleis, welches im weiteren Verlauf entlang der Bunsenstrasse zum Henschel-Werk am Holländischen Platz führt. Der Zug ist wohl Bestandteil des innerbetrieblichen Werksverkehrs (dafür spricht auch der Personenwagen an zweiter Stelle für Mitarbeiter und Dienstpost). Das Abdrücksignal gehört zum "Westberg", der Schornstein im Hintergrund zum Ausbesserungswerk. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Henschel-Köf in Kassel Rbf

 

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte man allerlei Transporteinheiten entwickelt, die ausladendes Frachtgut wie Schlepper, Schnellboote und sogar U-Boote transportieren sollten. Auf dem Gelände des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes Berlin-Tempelhof wurde eine Versuchsanordnung mit zwei nebeneinander gekuppelten Zug- und Schubmaschinen präsentiert, deren Kräfte über Schiebe- und Zugdeichseln auf die ebenfalls paarweise gekoppelten Straßenroller mit jeweils 16 Rädern übertragen wurden. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (113)

 

Präsentation einer neuen Culemeyer-Transporteinheit auf dem Gelände des RAW Berlin-Tempelhof. Für reichlich Dieselpower sorgen die in Schiebeposition stehenden Kaelble-Zugmaschinen Z6R 2A 100 mit den amtlichen Kennzeichen DR-70 125 und DR-70 073.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (114)

 

Dieses Straßenrollerpärchen wurde mit reichlich Gewichten versehen, die offensichtlich als Belastungsprobe gedacht sind. Nach den angeschriebenen Gewichtsangaben dürfte es sich um ein Ballastgewicht von insgesamt 62,5 t handeln. Aufnahme im RAW Berlin-Tempelhof. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (115)

 

Ein Doppelgespann Culemeyer-Fahrzeuge auf einer Reichsautobahn nahe Berlin. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (116)

 

Auf einer Leerfahrt von Ingolstadt nach Dresden befindet sich dieses Gespann. Das mitgeführte Tragrahmengestell dient dem Transport von Schiffsrümpfen, wie sie während des Zweiten Weltkriegs in großem Stil von der Elbe an die Donau gebracht wurden. Hier hatte man sogar die Lenkstände der Tragwagen mit einem Wetterschutz versehen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (117)

 

Eine weitere Transport-Variante für Schiffsrümpfe war dieses Gestell, bei dem das Frachtgut sozusagen hängenderweise befördert wurde. Hier steht die Tragekonstruktion bei Dresden-Übigau am Elbeufer für die Übernahme eines Schiffsrumpfes bereit. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (118)

 

Transport eines Schiffskörper, aufgenommen bei Chemnitz-Borna auf Höhe des die Reichsautobahn kreuzenden Bahrenbachmühlenviadukts. Vier Schwerlast-Zugmaschinen vom Typ Z6 W2A 130 sorgen mit respektablen 520 Pferdestärken für die nötige Traktion. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (119)

 

Transport des "Störtebeker" getauften Schiffsrumpfes, der an Bug und Heck als selbsttragendes Ladegut innerhalb der Konstruktion gehalten wird. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (120)

 

Bei widrigen Wetterverhältnissen gilt es, den Tankleichter "Störtebeker" von Dresden nach Ingolstadt zu bringen. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (121)

 

Blick auf die gewaltige selbsttragende Konstruktion mit einem Schiffskörper. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (122)

 

Zwei mit Planen getarnte Schiffsrümpfe sind auf der Reichsautobahn Berlin - München in Höhe der Saalebrücke bei Hirschberg unterwegs. Ziemlich genau 3 Jahre später wurden von der Wehrmacht zwei Bögen der Saalebrücke gesprengt, die nach dem Krieg zum Symbol der deutschen Teilung mit der hier verlaufenden Zonengrenze wurde. Bis 1966 erfolgte mit bundesdeutschen Mittel der Wiederaufbau durch die DDR. Heute gilt das zwischen Bayern und Thüringen befindliche Bauwerk als "Brücke der deutschen Einheit". (04.1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (123)

 

Der ganze Stolz des Schrankenwärters war sogar dem Reichsbahnfotografen ein Bild wert. (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Der stolze Schrankenwärter

 

Die 961 m lange Brücke überspannte den Rhein als Teil der Bahnstrecke Worms – Biblis nördlich von Worms. Die am 30. November 1900 eingeweihte Brücke wurde am 20. März 1945 gesprengt. An ihrer Stelle wurde 1948 eine eingleisige Behelfsbrücke erstellt, die 1960 durch einen neuen Brückenzug ersetzt wurde. Von 2009 bis 2012 wurden die noch größtenteils aus dem Jahr 1900 stammenden Überbauten der rechtsrheinischen Vorlandbrücke durch einen neuen Überbau mit einer Schotterfahrbahn ersetzt. Ab 2. April 2012 war die Brücke wieder zweigleisig befahrbar. (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Rheinbrücke bei Worms

 

Anregendes Gespräch zwischen Reisenden und einer Aufsichtsbeamtin in Linz an der Donau. Aufällig ist, das kein Bahnsteig vorhanden ist, was aber eine Spezialität unserer südlichen Nachbarn war. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (72)

 

Aufsichtsbeamtin im Gespräch mit einem Soldaten der Panzertruppe (Panzerschütze, einfacher Dienstrang) auf dem S-Bahnhof Berlin-Zepernick. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (73)

 

Aufsichtsbeamtin beim Geben des Abfahrauftrags auf dem S-Bahnsteig in Berlin-Jungfernheide. Bei dem gestellten Foto spielte es offenkundig keine Rolle, dass die Türen noch offen waren. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (75)

 

Bestens frisiert und gekleidet begrüßen sich diese beiden Reichsbahnerinnen bei einem Fototermin auf dem Bahnsteig des  S-Bahnhof Berlin-Jungfernheide. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (76)

 

Zwei Schaffnerinnen nähern sich ihrem männlichen Kollegen an einem Vorortzug in Stuttgart-Bad Cannstadt. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (77)

 

Bilderpräsentation der RVM-Filmstelle Berlin im Hauptbahnhof von Mainz. (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
RVM Ausstellung (1)

 

Präsentation der Deutschen Reichsbahn im Mainzer Hauptbahnhof. (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
RVM Ausstellung (2)

 

95 034 (Bw Probstzella) mit P 3540 auf dem Weg nach Sonneberg bei Gräfenthal. Zu DDR-Zeiten war dies die erste Möglichkeit, die pr. T 20 außerhalb des Sperrgebiets aufzunehmen.  (01.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
95 034 bei Gräfenthal

 

Das bei diesem Brückenträger-Schwertransport mit "Vorspann" gefahren werden musste, lag wohl weniger an der unzureichenden Zugkraft der Kaelble-Zugmaschine vom Typ Z6 R 3A als vielmehr an den ungünstigen Witterungsverhältnissen.  (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (107)

 

Unter Zuhilfenahme einer Entladeeinrichtung werden die Brückenträger im Bereich der Baustelle mittels Flaschenzügen von den Straßenrollern gehoben.  (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (108)

 

Ein Trafotransport passiert eine zweigleisige elektrifizierte Hauptstrecke in Süddeutschland. Für das Unterfahren der Brücke war sicherlich Millimeterarbeit nötig. Gezogen wird das Gespann von den wenigen unmittelbar zur Reichsbahn gehörenden Schwerlastzugmaschinen Z6 W 2A 130. Gebaut wurde diese Kaelble-Variante ab 1939 hauptsächlich für die Wehrmacht. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (109)

 

Maßarbeit beim Unterfahren dieser elektrifizierten Hauptbahn mit einem Trafotransport in Süddeutschland.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (110)

 

Beförderung eines gedeckten Güterwagens der Bauart Glt "Dresden 81964" mit 7 Meter Achsstand auf zweigeteiltem Straßenfahrzeug. Die unter dem Wagen befindlichen Eisenbahner sind gerade dabei, ein Verlängerungsstück in die Lenkübertragungswelle einzuhängen. (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (111)

 

Bei Vorführ- und Probefahrten mussten in der Anfangsphase des Culemeyer aufgrund der noch nicht verfügbaren Zugmaschinen zuweilen herkömmliche Lkw herhalten. Das im Anhalter Güterbahnhof präsentierte 16-rädrige, zweiteilige Straßenfahrzeug mit einer Nutzlast von 32 t (Gothaer Waggonfabrik, Baujahr 1932) wird hier mit Blick auf den Lenkeinschlag der hinteren Räder demonstriert. (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (112)

 

Blick von der Rudelsburg (zwischen Bad Kösen und Großheringen) auf die vorbeifahrende 43 003 vom Bw Erfurt. (12.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
43 003 bei Bad Kösen

 

58 530 (eine württ. G 12 vom Bw Kornwestheim) fährt mit P 5213 in den Bahnhof Maulbronn ein. Leider litt die Originalvorlage an erheblicher Altersschwäche, was die schlechte Qualität erklärt. (1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 530 in Maulbronn

 

Werner Hubert gelangen im Bw Dresden-Altstadt bei schönstem Wetter bestens ausgeleuchtete Porträtaufnahmen der 61 001. Die Anschrift an der Pufferbohle "Anstrich 28.6.35 Ruth" verrät uns den Tag der Umlackierung. Bis etwa 1942 lief die Lok mit der breiten, violettfarbenen Bauchbinde.  (02.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
61 001 in Dresden (5)

 

74 902 mit einem Personenzug bei Mihla an der Werra auf der Strecke Hörschel (b. Eisenach) - Treffurt. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
74 902 bei Mihla/Werra

 

Zwei eifrige Damen, die von der RBD Essen in die ferne Ukraine abkomandiert wurden, in der Telefonvermittlungsstelle Dnjepropetrowsk. (1943) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Frauen bei der Reichsbahn (64)

 

Davon träumt man bei der modernen Bahn: Selbst mitten im Krieg wird in Berlin-Ostkreuz auf dem Bahnsteig C die Beschilderung auf Hochglanz gebracht. Die S-Bahnsteige befanden sich an den Außenseiten der Verbindungskurven. Der Bahnsteig B lag am stadteinwärts führenden Gleis der Nordringkurve, der Bahnsteig C am Richtung Treptower Park führenden Gleis der Südringkurve. Sie wurden 1970 bzw. 1978 wegen Baufälligkeit entfernt. Seitdem fuhren die Züge in Richtung Südring beziehungsweise aus Richtung Nordring ohne Halt durch, während die Züge der jeweiligen Gegenrichtung weiterhin am Bahnsteig A hielten. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (65)

 

Stellwerkerin mit Winkscheibe, mit der Rangiersignale gegeben werden können, auf dem Stellwerk "Mwb" in Mährisch-Schönberg. (1944) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (66)

 

Auch im Krieg zwei perfekt "gestylte" Aufsichtsbeamtinnen im Stuttgarter Hauptbahnhof. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (68)

 

Bestens frisiert und gekleidet präsentieren sich diese beiden Zugbegleiterinnen bei einem Fototermin auf dem Bahnsteig A/Gleis 1 des Stettiner Bahnhofs in Berlin. Im Hintergrund ist das Reiterstellwerk "Stf" zu erkennen (spätere Bezeichnung "Nof"). Ein Bild aus einer Serie (vgl. Bild-Nr. 6804). (1942) <i>Foto: RVM (Holtmann)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (69)

 

Zwei fröhliche Zugbegleiterinnen auf dem Weg zum Dienst in Frankfurt Hbf. Ein Werbefoto, dass weitere Frauen zum Diensteintritt bei der Reichsbahn bewegen sollte. (1940) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (70)

 

Arbeiten in einer Gleisbaurotte war immer mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. Selbst das Verlegen neuer Schienen wurde mit Muskelkraft erledigt, bei einem Gewicht von rund 50 kg/m sicherlich eine schweißtreibende Angelegenheit. (1938) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Gleisbauarbeiten (18)

 

Gleisbauarbeiten auf der Strecke Salzburg - Rosenheim bei Teisendorf. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Rotte (12)

 

Blick in den Führerstand eines SVT 137 der Bauart "Leipzig". (1938) <i>Foto: RVM</i>
Im Führerstand eines SVT (1)

 

Ein Kuriosum stellt sicherlich dieser Wagen für Gefangenentransporte dar. Wer meint, dies wäre ein Einzelstück gewesen, irrt allerdings. Jede Reichsbahndirektion hatte eigene Zellenwagen, die in sogenannten Ringumläufen unterwegs waren und sogar ein eigenes Kursbuch besaßen. In den Jahren 1921, 1926, 1928-29, 1930, und 1936 wurden diese Zweiachser gebaut. Die Abbildung zeigt die Ganzstahlbauart Z-26, -28 oder -30. Davon wurden 36 Wagen hergestellt. Sie hatten sogar ein eigenes Hauptgattungszeichen: "Z" für Zellenwagen. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Gefangenenwagen

 

Holländischer Salat wartet im Grenzbahnhof Kranenburg auf der Strecke Nimwegen - Kleve auf Weitertransport. An der Güterabfertigung rangiert eine pr. G 7.1. (1928) <i>Foto: RVM</i>
Salat in Kranenburg

 

Heute ist die letzte 103 am Rhein das Objekt der Begierde, damals war es die bayr. S 3/6: 18 521 (Bw Mainz) vor FD 264 in Oberwesel. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 521 in Oberwesel

 

1941 lieferte Henschel mit der Fabriknummer 25.000 eine durch die kompakte Technik des Dampfmotors möglich gewordene voll verkleidete Versuchslok mit Einzelachsantrieb ab. Bei Kriegsende verblieb die Lokomotive in der Nähe von Göttingen. Die US-Army war sich der Besonderheit der Lokomotive mit ihrer innovativen Technik bewusst, verschiffte 19 1001 in die USA und stellte die Lokomotive ab März 1946 in Fort Monroe in Virginia aus, wo auch diese Aufnahme des Führerstandes entstand. (1946) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Führerstand der 19 1001

 

01 012 mit FFD 102 "Rheingold" in Graben-Neudorf auf dem Weg nach Basel. (20.06.1934) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 012 in Graben-Neudorf

 

Für die Kriegseinsätze musste die Reichsbahn schweres Gerät für Frachtgüter wie Schlepper, Schnellboote, Tanker und sogar U-Boote bereithalten. Aus diesem Grund hatte man eine Culemeyer-Transporteinrichtung entwickelt, die aus zwei nebeneinander gekoppelten Zug- und Schubmaschinen, deren Kräfte über Schiebe- und Zugdeichseln auf die ebenfalls paarweise gekuppelten Straßenroller übertragen wurden. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (96)

 

Modell einer von WUMAG in Görlitz entwickelten hydraulischen Kippbühne für die stirnseitige Entladung offener Güterwagen. Es blieb später beim Bau nur eines Prototypen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (97)

 

Vorführfahrt des Straßenrollers beim Überfahren von am Boden fixierten Hindernissen. Anhand der simulierten Fahrbahnunebenheiten wird am Anhalter Güterbahnhof in Berlin die Alltagstauglichkeit des mit Schwingachsen versehenen Straßenrollers demonstriert. (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (98)

 

Nach dem "Anschluss" Österreichs im März 1938 an das Deutsche Reich wurden die Culemeyer-Einsätze mitunter auf die neu geschaffene "Ostmark" ausgeweitet, hier auf winterlichen Pfaden mit einem 60t schweren Hochdruckwassergerät in der Steiermark. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (99)

 

Schwertransport mit den Kaelble-Zugmaschinen DR-70 071 (180 PS) und DR-70 073 (100 PS) in der Steiermark. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (100)

 

Culemeyer-Transport mit einem 60t schweren Hochdruckwassergerät der ELIN Wasserwerkstechnik in der Steiermark. Zugmaschinen sind die Kaelble Z6 R3A mit 180 PS "Jumbo" (vorne) und die Kaelble Z6 R2A 100 mit 100 PS (hinten). (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (101)

 

Culemeyer-Transport mit einem Hochdruckwassergerät der ELIN Wasserwerkstechnik in der Steiermark. Zugmaschine ist die Kaelble Z6 R3A mit 180 PS "Jumbo", am Ende "schiebt" die dreiachsige Kaelble Z6 R2A 100 (DR-70 073) mit 100 PS. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (102)

 

Noch ein Motiv des Transports eines Hochdruckwassergeräts der ELIN Wasserwerkstechnik in der Steiermark.  (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (103)

 

Selbst vor engen, unbefestigten und eigentlich für Großraumtransporte ungeeigneten Wegen machten die Reichsbahner mit ihren Transportfahrzeugen nicht Halt. Hier gilt es einen 34 m langen und 55 t schweren Kahn vom Rhein zur Kiesgrube nach Gremberghoven zu bringen. Aufgrund des langen Überstands des Schiffsbug erfolgt der Transport nicht mit der Deichsel, vielmehr zieht die Kaelble-Zugmaschine Z6 RL die Fuhre mit dem Seil der am Heck befindlichen 4,5 t-Seilwinde hinter sich her. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (104)

 

Unter den Reichsbahn-Zugmaschinen nahm die Kaelble Z6 R3A allein schon aufgrund ihres bulligen Erscheinungsbildes eine Sonderstellung ein. Vor dem Hintergrund der immer anspruchsvoller werdenden Schwertransporte, entschloss man sich 1936 eine neue Zugmaschine zu beschaffen, die zwei herkömmliche Kaelble Z6 R2A 100 ersetzen sollte. Heraus kam diese 180 PS starke dreiachsige Frontlenker-Zugmaschine mit Allradantrieb und Mittelmotor. (11.1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (105)

 

Blick in den Führerstand eines dieselelektrischen Triebwagens der Bauart "Berlin". (1937) <i>Foto: RVM</i>
Im Führerstand eines SVT (2)

 

Auch ein typisches Beispiel für die Ästhetisierung der Arbeitswelt im Dritten Reich: Im Gleichklang bearbeiten die Arbeiter mit ihren Spitzhacken das Gleisbett. Hierbei steht nicht die realistische Darstellung der Arbeitswelt im Vordergrund, sondern die Kraft und Ästhetik des "deutschen Mannes" und die Harmonie der "Volksgemeinschaft". (1938) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Rotte (10)

 

Ein S-Bahnzug nach Rangsdorf (Aufnahme des elektr. Betriebs von Mahlow nach Rangsdorf am 06.10.1940) abfahrbereit in Gleis 1 des Bahnhofs Bernau. Im Hintergrund das Gebäude der Triebwagenhalle.  (1942) <i>Foto: (RVM (Ittenbach)</i>
S-Bahn Berlin (17)

 

Unerschrocken wird auch bei Vorbeifahrt einer Lok am Herzstück der Weiche weitergearbeitet, in einer Arbeitskleidung, die heute keinen Schutzvorschriften mehr standhalten würde. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten (13)

 

Zum Stopfen und Lösen des Schotters wurde eine sog. Stopfspitzhacke verwendet. Mit einem Gewicht von rund 4 kg wusste man am Ende einer Arbeitsschicht, was man geleistet hatte... (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten (14)

 

Was nicht passt... (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten (15)

 

Störmesswagen 700 756 der Deutschen Reichsbahn. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Messwagen B

 

94 521 mit einer neuen Kurzwellen-Rangierfunkeinrichtung im Rangierbahnhof von Wustermark. Man versprach sich von der neuen Einrichtung einen erheblichen Sicherheitsgewinn für das Rangierpersonal vor allem bei Dunkelheit und unsichtigem Wetter. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rangierfunk

 

Letzte Vorbereitungen für eine Fahrt mit einer E 17 in den Weihnachtsabend. (24.12.1937) <i>Foto: RVM</i>
Fahrt in den Winterabend (2)

 

Blick in die gepolsterte (!) 3. Klasse eines elT 13 (ET 31), wie er u.a. in Schlesien eingesetzt wurde. (1937) <i>Foto: RVM</i>
3. Klasse im ET 31

 

Drehen eines Rungenwagens mit Hilfe eines Elektroschleppers in München Hbf. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Elektroschlepper

 

In einer perfekt inszenierten Bildsprache blieb in der NS-Propaganda nichts dem Zufall überlassen, wie auch diese Aufnahme auf einem Berliner S-Bahnhof. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (57)

 

Aus anderer Perspektive das wie zufällig geschossene Bild auf einem Berliner S-Bahnhof (vgl. Bild-Nr. 14369). Die "Frauen bei der Reichsbahn" sollten in ihrem Arbeitsumfeld möglichst attraktiv wirken - was wäre da besser geeignet als eine interessierte Kinderschar. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (58)

 

Anwerbeplakat der Deutschen Reichsbahn in Berlin: Nachdem die Männer im Krieg, die Reichsbahner im Osten ihren Dienst schieben mussten, machte sich der Männermangel in allen Bereichen bemerkbar. Plötzlich war die von den Nationalsozialisten propagierte treusorgende Ehefrau und Mutter auch in Männerberufen gefragt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (59)

 

Mitarbeiterinnen in einer bescheidenen Dienststube in Berlin. Aufgrund "verräterischer Details" lässt sich diesmal die Aufnahme klar zuordnen: Der Dienstkalender an der Schranktür verrät das Zustandekommen der Aufnahme in der ersten Maiwoche 1943, der an der Wand hängende Plan des Streckennetzes des Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnverkehrs legt nahe, wo die Aufnahme entstanden ist. (05.1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (60)

 

"Dienst am Springschreiber in einer Telegraphenstelle der Reichsbahn" war wohl etwas für junge Damen. Der einer Schreibmaschine gleichende Springschreiber diente der Nachrichtenübermittlung im Zugverkehr. Aufnahme in der RBD Frankfurt. (1938) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (61)

 

Perfekt inszenierte Aufnahme mit einer Aufsichtsbeamtin in Stuttgart Hbf und dem Lokführer der dort beheimateten 39 199. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (62)

 

Bestens frisiert, makellose Zähne und ein perfektes Lächeln: Diese Aufnahme einer Stuttgarter Aufsichtsbeamtin empfahl sich geradezu für eine Veröffentlichung. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (63)

 

Ein Kaelble-Culemeyer Gespann auf Überführungsfahrt nach Dresden auf der gepflasterten Reichsautobahn 18 (heutige A 4). (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (92)

 

Zugmaschine DR-70125 im Verbund mit einer weiteren Zugmaschine auf der Fahrt über die Reichsautobahn. Charakteristisch für lange Transporte waren die auf den Ballastpritschen mitgeführten Blechfässer mit Diesel-Treiböl und Putzöl. Erwähnenswert sind auch die Querkupplungen zwischen den beiden Zugmaschinen, die sowohl vorn als auch hinten beide Fahrzeuge fest im gleichen Abstand zueinander hielten und die zusätzlich zwischen beiden Fahrzeugen mit einem Längsbalken verbunden sind. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (94)

 

Damit beim Einsatz eines doppelten Culemeyergespanns selbst enge Straßendurchfahrten gemeistert werden konnten, wurde das hintere Straßenfahrzeug von einem zusätzlichen Lenker manövriert. Bei jedem Wind und Wetter im Freien sitzend nicht unbedingt eine beneidenswerte Aufgabe. (02.05.1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (95)

 

Ende 1933 wurde der Culemeyer in einem offiziellen Fototermin auf der Ladestraße des Anhalter Güterbahnhofs in Berlin vorgestellt. Als Zugmaschine diente der Kaelble vom Typ Z 6 R/1. Noch vor der offiziellen Kennzeichnung als "DR-70008" präsentiert sie sich hier noch ohne Nummernschilder und mit den vorläufigen Elastikreifen aus Vollgummi. Angehängt ist der makelos aussehende offene Güterwagen der Gattung Om "Königsberg 6485". (11.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (41)

 

Es gab bei der Reichsbahn wohl nichts, was es nicht gab: Hier eine fahrbare Kreissäge für die Bearbeitung von Holzschwellen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Fahrbare Kreissäge

 

17 071 (Bw Dortmund Hbf) hat soeben den Kölner Hauptbahnhof verlassen und fährt vor E 110 in die imposante Hohenzollernbrücke ein. (1929) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
17 071 in Köln

 

An der Fahrkartendruckmaschine in der Fahrkartenausgabe von Frankfurt/M Hbf steht diese Reichsbahnerin. (1938) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (56)

 

Leider sind keine näheren Daten zu dem Foto bekannt. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Entladen von Schienen

 

Diese freundliche Zugschaffnerin lächelt vermutlich aus einem ET/ES 65 im Großraum Stuttgart. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (49)

 

Auch im Krieg muss das äußere Ambiente stimmen: Reinigungsarbeiten an einem Reisezugwagen in Berlin. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (51)

 

Vorstellung des neuen Dienstkittels mit einer für die damalige Zeit dem typischen Frauenideal entsprechenden Reichsbahnerin. Auffällig ist immer wieder, dass die Reichsbahnfotografen keine professionellen Fotomodelle für ihre Aufnahmen nutzten, sondern tatsächliche Bahnbedienstete. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Frauen bei der Reichsbahn (52)

 

Bedingt durch den Männermangel im Krieg mussten Frauen auch Arbeiten ausführen, die wohl nicht dem nationalsozialistischen Ideal der Frau entsprachen, wie hier als Wagenuntersuchungsbeamtin. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Frauen bei der Reichsbahn (53)

 

Der zunehmende Personalmangel zum Ende des Krieges machte auch von den Älteren nicht halt. Neben dem "Volkssturm", der alle waffenfähige Männer jenseits des dienstfähigen Alters in einen sinnlosen Kampf schickte, sollte mit diesem Bild noch ernsthaft für den Einsatz älterer Frauen bei der Reichsbahn geworben werden. Interessant ist auch der Zuglauf nach dem Zuglaufschild "Thorn -... - Allenstein - Korschen - Insterburg", was einen Aufnahmeort im Weichselland (Thorn) oder in Ostpreußen (Insterburg) vermuten lässt und die Tatsache, dass der Wagen offenbar aus der Rbd Dresden stammt ("Heimatbahnhof Dresden N") und vielleicht sogar sächsischer Bauart ist (offene Handbremsbühne). (1944) <i>Foto: RVM (Below)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (54)

 

Die mobilen Transformatoren "Augsburg 700 928" und "700 929" in einem Umspannwerk bei Augsburg, die behelfsmäßig für die Aufnahme des elektrischen Betriebes auf der Strecke Augsburg - Treuchtlingen - Nürnberg eingesetzt wurden. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Fahrbare Transformatoren

 

Auch das Besteigen dieser Leiter dürfte jeden Arbeitsschützer erfreuen: Fahrleitungswagen "Stuttgart 705 102" mit einer pr. P8 auf einem Stuttgarter Vorortbahnhof. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Fahrleitungsarbeiten (2)

 

39 260 vor E 71 auf der alten Nord-Südstrecke zwischen Kassel und Eichenberg bei Hannoversch Münden. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
39 260 bei Hann. Münden

 

74 920 (Bw Dieringhausen) vor P 1721 im Aggertal bei Overath. (16.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
74 920 bei Overath

 

ElT 1823 (ab 1940: ET 25 009) mit einem Steuerwagen in Breslau. Der Triebwagen war nur vom 25.06.1935 bis zum 28.12.1936 im Bw Breslau-Freiburger Bf stationiert und wurde dann nach Leipzig abgegeben, da der ET 25 in Schlesien generell durch die leistungsstärkere Baureihe des ET 31 ersetzt wurde. (07.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
ElT 1823 in Breslau

 

Der Wechselstrom-Triebwagen ET 99 1612 nach Blankenese in Hamburg-Dammtor. (04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
S-Bahn Hamburg (6)

 

Ein vierteiliger VT 33 aus Wuppertal unterwegs als Et 3462 am Abzweig Berliner Straße bei Köln-Mülheim. (1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
VT 33 bei Köln-Mülheim

 

57 1496 (Bw Stralsund) mit einem Bauzug auf dem neuen Rügendamm nahe der Ziegelgrabenbrücke bei Stralsund. Am 5. Oktober 1936 wurde in Anwesenheit des Reichsverkehrsminister Julius Dorpmüller mit einer für das damalige Regime üblichen aufwendigen Inszenierung der Eisenbahnbetrieb über die neu geschaffenen Strelasundquerung eröffnet.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
Rügendamm

 

Ein schöne Übersichtsaufnahme über den Fähranleger von Saßnitz Hafen mit den Fährschiffen "Konung Gustav V" und "PREUSSEN" (links). 78 006 schiebt gerade die Kurswagen Berlin - Oslo/Stockholm des D 13 in die Fähre nach Trelleborg (Abfahrt 16.10 Uhr). Sowohl das Fährschiff Preussen als auch 78 006 waren beim Bw Saßnitz Hafen beheimatet. Das Bw hatte hier seinen Dienstsitz und war für den Fährdienst am Hafen und den Lokdienst auf den Bahnhöfen Saßnitz und Bergen (Rügen) zuständig. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Fährhafen Saßnitz (2)

 

Der Landkreis Markt Eisenstein wurde am 25. März 1939 im Zuge des Münchener Abkommens Deutschland angeschlossen. Ob dieser Umstand Anlass für dieses Foto war, ist nicht bekannt. Die Bildstelle des Reichsverkehrsministerium beeilte sich jedoch, direkt ein entsprechendes Foto mit einer 86er vor dem Großen Arber zu liefern. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Zug bei Markt Eisenstein

 

Eine pr. oder bad. G 12 mit einem Güterzug vermeintlich aufgenommen auf dem viergleisigen Streckenabschnitt zwischen Erfurt und Neudietendorf am Block Hochheim. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Güterzug bei Erfurt

 

Ein Zug mit einer bayr. PtL 2/3 (BR 70) vor der Willibaldsburg im Altmühltal bei Eichstätt. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Personenzug bei Eichstätt (1)

 

Eine pr. P 8 - noch ohne Windleitbleche - überquert die Nahe in Bad Münster am Stein. (1925) <i>Foto: RVM</i>
Nahebrücke Bad Münster a. St.

 

Wegen der beengten Lage des Bahnhofs Stettin zwischen den Stettiner Festungsanlagen und der Oder entstand um 1880 eine neue Drehbrücke nordöstlich des Bahnhofs in direkter Verlängerung der Berliner Strecke. Durch die beengte Raumsituation waren eine Reihe von Kunstbauten nötig. So wurde direkt an den Bahnhof angrenzend ein gemauertes Viadukt über die Zufahrtsstraße von der Stadt zum Bahnhof gebaut, bevor die Strecke nach einer engen Kurve die eigentliche Oderbrücke erreichte. Jenseits der Oder schloss sich erneut ein Viadukt über einige Straßen an. Weiter östlich entstand eine weitere Brücke über die Parnitz, einen Nebenarm der Oder. Östlich der Parnitz wurde der neue Güterbahnhof gebaut, durch den die Hauptgleise der Stargarder Strecke verliefen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Oderbrücke Stettin

 

Brücke über den Oder-Nebenarm Parnitz im Zuge Strecke Stettin - Stargard, deren Mittelteil als Drehbrücke ausgeführt ist. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Oderbrücke bei Parnitz (2)

 

Die Hubbrücke im Hamburger Hafen wurde am 20. Juni 1934 nach nur 15 monatlicher Bauzeit eröffnet. Der Bau war eine sogenannte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Dritten Reich. Die Brücke war mit ihren 50 Meter hohen Hubtürmen damals weltweit eine der größten ihrer Art. Mit einer Hubhöhe von 35,25 m wurde eine Durchfahrtshöhe von 42 m erreicht. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Hubbrücke über die Rethe

 

Gekonnt wurde die alte Weserbrücke zwischen Porta und Bad Oeynhausen von dem RVM-Fotografen in Szene gesetzt. Sie wurde am 23. März 1945 durch einen Luftangriff zerstört. Nach dem Krieg wurde die neue Brücke zunächst nur zweigleisig wieder aufgebaut.  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Weserbrücke Bad Oeynhausen

 

18 137 und 18 132 vor D 9 im Neckartal bei Dettingen (nahe Horb). (21.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
D 9 bei Dettingen

 

Ein aus acht bescheidenen Kauen - großspurig als "Culemeyer-Allee" bezeichnet - bestehender Straßenzug in Peißen nahe Halle an der Saale. Es verdeutlicht sinnbildhaft das Ende eines der einstmals fortschrittlichsten Projekte der Reichsbahn namens "Culemeyer-Straßenroller".  (04.1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Culemeyer (88)

 

Blick in die Fahrzeughalle beim Reichsbahn-Kraftwagen-Betriebswerk Berlin-Markgrafendamm. Neben dem Mercedes/Kässbohrer Stromlinienbus, der die Mannschaften der Schwerlasttransporte zu ihren Einsatzorten brachte, ist ein 16-rädriger Straßenroller mit einer besonderen Schwerlastauflagekonstruktion untergestellt. Interessant sind auch die mit Rollos zugehängten Fenster als Maßnahme des passiven Luftschutzes (Verdunkelung). (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (89)

 

Der Culemeyer Dienstwagen DR-95 935 im Kraftwagen-Betriebswerk Berlin-Markgrafendamm. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (91)

 

Die Ziegelgrabenbrücke ist eine 133 m lange Zugbrücke, die Teil der Eisenbahnverbindung Stralsund - Sassnitz über den Rügendamm ist. Die sowohl für den Eisenbahn- als auch für den Straßenverkehr gebaute Verbindung entstand in den Jahren 1933 bis 1936. Mit Inbetriebnahme des Rügendamms für den Bahnverkehr am 5. Oktober 1936 wurde der Fährverkehr zwischen Stralsunder Hafen und Altefähr eingestellt. Die Fahrtdauer verkürzte sich so um rund eine Stunde. Völlig unsinnigerweise wurde die Brücke noch am 1. Mai 1945 von der Deutschen Wehrmacht gesprengt.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
Ziegelgrabenbrücke

 

Brücke über die Angerapp bei Insterburg in Ostpreußen an der Strecke nach Tilsit. Der Fluss war früher für seinen Fischreichtum bekannt. In Insterburg (heute:  russ. Tschernjachowsk) bildet die Angerapp zusammen mit der Inster den Pregel, der bei Königsberg in die Ostsee fließt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Angerappbrücke bei Insterburg

 

Die Murgtalbahn verbindet Rastatt mit Freudenstadt. Diese vollständig gemauerte Gewölbebrücke überquert die Murg südlich von Forbach und mündet hinten in den 364 m langen Haulertunnel. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Murgbrücke bei Forbach

 

Die Blockstelle 52 an einer unbekannten Strecke. Die Nummerierung erfolgte in der Regel nach der vorhandenen Streckenkilometrierung. Auffällig ist auch die penibele Pflege der Außenanlagen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Blockstelle 52

 

Die Lage dieses idyllischen Schrankenpostens ist leider auch nicht überliefert. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Schrankenposten 196

 

Offensichtlich auch ein Selbstbau war diese Schwellentransporteinheit. Für den Fotografen mussten alle mit aufs Bild. Selbst der Chef tut so, als würde er arbeiten....  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Mit vereinten Kräften...

 

Ein Packmeister im Gepäckwagen beim Sortieren von Gepäckscheinen und Begleitpapieren der Expressgutsendungen. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Der Packmeister

 

Zwei Reichsbahnerinnen auf dem Weg zum Dienst im Bahnhof Esslingen. Zur Kompensation des während des Zweiten Weltkriegs rapide ansteigenden Personalmangels wurden neben Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen auch Frauen massiv zur Deutschen Reichsbahn verpflichtet, die bis Ende 1943 bereits 190.000 Frauen beschäftigte. (1942) <i>Foto: RVM (Breuer-Courth)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (40)

 

Zugbegleiterinnen auf dem Weg zum Dienst in Frankfurt Hbf. Ein Werbefoto, dass weitere Frauen zum Diensteintritt bei der Reichsbahn bewegen sollte. (1940) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (41)

 

Nochmals ein (gestelltes) Foto in Frankfurt Hbf zur Anwerbung von Frauen für die Deutsche Reichsbahn. (1940) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (42)

 

An einem schönen Sommernachmittag fährt ein Zug mit einer pr. P 8 von Breslau nach Frankfurt/Oder durch die Getreidefelder bei Sommerfeld. Als Ergebnis der Potsdamer Konferenz wurde Sommerfeld 1945 Teil Polens und bekam den offiziellen polnischen Namen Lubsko. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Fahrt nach Frankfurt/Oder

 

Anlässlich der Feier zum 100 jährigen Jubiläum der Deutschen Eisenbahnen präsentierte die RBD Köln dieses filigrane Modell eines Reichsbahn-Ausbesserungswerkes. (1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (6)

 

Der Rollenprüfstand mit Wasserwirbelbremsen in der Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald war damals einer der modernsten Anlagen überhaupt. Als Erprobungsträger auf der Anlage dient die Hochdrucklok H 17 206, die seit dem 02. August 1934 zu Standversuchen dort weilte. (08.1934) <i>Foto: RVM</i>
LVA Grunewald

 

Blick von der Eisenbahnbrücke, die unmittelbar nördlich des Hauptbahnhofs in einem weiten Bogen über die Oder führt, auf Stettin (heute: poln. Szczecin). (1937) <i>Foto: RVM</i>
Blick auf Stettin

 

Die Kaiserbrücke (offizieller Name heute: Nordbrücke) wurde am 01. Mai 1904 eingeweiht und verbindet den Mainzer Hauptbahnhof über den Rhein mit Wiesbaden Hbf. Am Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 von der abziehenden Wehrmacht gesprengt, wurde 1955 die neue Rheinbrücke als schlichte Gitterträgerkonstruktion errichtet. Auffällig ist die riesige Werbetafel des Brückenherstellers (Brückenbau Union Dortmund), die oben auf dem Brückenbogen installiert wurde - wohl nicht von ungefähr in unmittelbarer Nähe des bekannten Brückenbau-Unternehmens der MAN in Gustavsburg. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Kaiserbrücke Mainz (1)

 

Eine bayerische S 3/5 H (möglicherweise 17 522) überquert eine nicht näher identifizierte Brücke über einen Nebenfluss der Donau. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Unbekannte Brücke

 

Die 1889/90 gebaute Eisenbahnbrücke über die Nogat bei Marienburg in Westpreußen (heute: poln. Malbork). Die Brücke ersetzte die erste Nogatbrücke von 1857 und wurde 1945 gesprengt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Nogatbrücke Marienburg

 

Die Rheinbrücke in Basel verbindet den Badischen Bahnhof auf der rechten Rheinseite mit dem Schweizerischen Bundesbahnhof und dem Streckennetz der SBB auf der linken Rheinseite. Die ursprüngliche Brücke von 1873 wurde bis 1924 mehrfach um- und ausgebaut. 1962 wurde sie durch einen Neubau ersetzt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Basel

 

Die Kronprinzenbrücke zwischen Engers und Neuwied wurde am 15. August 1918 eingeweiht. Das Foto zeigt den Zustand der Eisenbahnbrücke in den 1930er Jahren. Am 9. März 1945 wurde der auf dem Bild sichtbare mittlere Stromüberbau durch deutsche Truppen gesprengt und fiel in den Rhein. Nach dem Krieg wurde der geschwungene Mittelüberbau durch eine Balkenbrücke ersetzt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Neuwied (1)

 

Eisenbahnbrücke über die Odra an der Nebenbahn Olsau - Hohenbirken in der RBD Oppeln. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Eisenbahnbrücke Olsau

 

Brücke über den Oder-Nebenarm Parnitz im Zuge Strecke Stettin - Stargard, deren Mittelteil als Drehbrücke ausgeführt ist. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Oderbrücke bei Parnitz (1)

 

Eisenbahnbrücke über die Walsch auf der Strecke Braunsberg - Mehlsack in Ostpreußen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Walschbrücke Mehlsack

 

Klappbrücke über den Georgsfehnkanal in Ostfriesland. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Georgsfehnkanalbrücke (1)

 

Aufgeklappte Brücke über den Georgsfehnkanal in Ostfriesland. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Georgsfehnkanalbrücke (2)

 

Zwei S-Bahnzüge begegnen sich am Bahnsteig C in (Berlin-) Jungfernheide. Der Siemens-Konzern hatte für seine Mitarbeiter eine eigene S-Bahn-Strecke finanziert, die am Bahnhof Jungfernheide angeschlossen wurde. Dafür wurde etwas weiter östlich der schon vorhandenen Bahnsteige ein dritter „Bahnsteig C“ errichtet. Dadurch entstand das Kuriosum dass die von Siemens (aus Gartenfeld) kommenden S-Bahnzüge zweimal an der Station Jungfernheide hielten, wenn sie dort endeten: zuerst am Bahnsteig B und nach etwa 200 Metern am Bahnsteig C. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
S-Bahn Berlin (36)

 

Ein S-Bahnzug auf der am 23. August 1928 eröffneten S-Bahnstrecke Charlottenburg – Spandau West. (1930) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (37)

 

E 50 42 (LHW, Baujahr 1924) auf dem Boberviadukt bei Hirschberg in Schlesien. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren ihre Tage in Schlesien bereits gezählt. 1931 wurde sie als erste Maschine nach Magdeburg-Rothensee abgegeben. (1930) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Boberviadukt in Schlesien (1)

 

Ein Personenzug mit einer württ. T 5 vor der Kulisse der berühmten Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee - übrigens ein Foto, das auch im legendären Reichsbahnkalender erschien. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Birnau am Bodensee

 

Ein Schnellzug verlässt mit einer polnischen Pt 31 den Bahnhof Marienburg/Ostpreußen westwärts und wird gleich die Nogatbrücke überqueren. Bei dem Zug dürfte es sich um den D 2 von Riga über Kowno, Eydtkuhnen, Königsberg, Elbing, Dirschau, Schneidemühl nach Berlin Stadtbahn handeln, mit einen CIWL von Riga nach Paris an zweiter Stelle des Zuges. Im Winter 1937/38 hielt der D 2 in Marienburg 15.02/15.12 Uhr. Die polnische Pt 31 war spätestens seit 1936 im Korridorverkehr anzutreffen, einem Landstreifen zwischen Pommern im Westen sowie dem Unterlauf der Weichsel im Osten, zu dem auch Danzig gehörte, und den Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg an Polen abtreten musste. Mit Kriegsbeginn dürfte die (Kurswagen-)Verbindung wohl eingestellt worden sein, auch sollen dann Königsberger 03 die Züge durchgehend bespannt haben, sodass das Foto wohl zwischen 1936 und 1939 entstanden sein dürfte. Im Vordergrund rangiert übrigens eine pr. T 9.3.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
Marienburg/Ostpr.

 

Der Wärter der Blockstelle 157 zeigt sich mit seinem blühenden Vorgarten dem Fotografen. Der Aufnahmeort ist leider nicht überliefert. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Blockstelle 157

 

Blick in die berühmte Danziger Speicherstadt, die einmal über 300 Speichergebäude gehabt haben soll. Ende März 1945 wurde Danzig von der Roten Armee im Zuge der Schlacht um Ostpommern eingeschlossen und erobert. Durch die Kampfhandlungen wurden große Teile der Innenstadt (bestehend aus Rechtstadt, Altstadt, Vorstadt und Niederstadt) zerstört. Während und nach dem Einmarsch wurden die noch erhaltenen Häuser der Innenstadt von den sowjetischen Soldaten geplündert und in Brand gesteckt. Insgesamt wurde ein sehr hoher Anteil der Bebauung zerstört. Nach dem Krieg wurden zahlreiche Baudenkmäler der Altstadt wieder vorbildlich rekonstruiert. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Danzig Speicherstadt

 

Der Koch im Stellwerksbauzug 4 der RBD Hannover bei der Arbeit. Der Inhalt des Kochtopfs war nicht zu identifizieren. (1942) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Bauzug (2)

 

Essen fassen an einem Bauzug der RBD Stuttgart. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bauzug (5)

 

Eine wohl nur für den Fotografen präsentierte Blumenidylle an einem Bauzug in der RBD Stuttgart. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bauzug (6)

 

Die Friesenbrücke über die Ems bei Weener (Bahnstrecke Leer - Groningen) ist mit 335m die längste Brücke mit einer aufklappbaren Einrichtung in Deutschland. Nach der Zerstörung in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke 1950/51 in gleicher Form wieder aufgebaut. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Emsbrücke bei Weener (1)

 

Über die 335m lange Emsbrücke führt die Bahnstrecke Leer–Groningen. Bis 1975 war sie die kürzeste Verbindung von Hamburg nach Amsterdam, ist aber heute in nahezu vollkommener Bedeutungslosigkeit versunken und wird nur noch von einigen wenigen Nahverkehrszügen befahren. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Emsbrücke bei Weener (2)

 

Zugbegleiterinnen in Frankfurt Hbf. Im Hintergrund fährt eine P 8 vorbei. (1940) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (37)

 

Aufsichtsbeamtin am Schnellzug Wien - Straßburg in Stuttgart Hbf. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (38)

 

Warum der Fotograf die Szene eines Abfahrauftrags am Schnellzug Wien - Straßburg in Stuttgart Hbf mit diesem "Model" nochmals nachstellte (vgl. Bild-Nr. 13446), bleibt unklar - vielleicht waren beim ersten Bild zu viele Leute im Hintergund, die vom Hauptmotiv ablenkten. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (39)

 

Um den kargen Eisenbahnerlohn aufzubessern, verdienten sich viele einfache Beamte ein Zubrot in der (eigenen) Landwirtschaft. Der Fotograf der RBD Breslau passte diese Szene mit einer vorbeifahrenden pr. G 8.2 (Baureihe 56.20) an einem Bahndamm in Schlesien ab. (1930) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Erntezeit in Schlesien

 

Abladen von Gleisjochen mittels Schienendrehkran der Fa. Mohr und Federhaff an einem unbekannten Ort. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Oberbauarbeiten (1)

 

Ein Ardelt-Schienenkran auf Kranwagen Schwerin 718 014 in Eberswalde. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Ardelt-Kran (5)

 

Vor dem stattlichen Gebäude der Reichsbahndirektion Wuppertal verlässt 03 170 (Bw Osnabrück Hbf) mit D 94 nach Köln den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf). Gebildet ist der Zug aus preußischen Schnellzugwagen mit hölzernen Kastenaufbau. (07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 170 in Wuppertal

 

03 273 (Bw Wuppertal-Langerfeld) unterwegs mit E 337 in Wuppertal-Unterbarmen, unmittelbar am Haus des Fotografens in der Siegesstraße 94. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 273 in Wuppertal (1)

 

17 080 (Bw Wiesbaden) mit einer interessanten Personenzuggarnitur bei St. Goar am Rhein. Der an der Zugspitze zusätzlich eingestellte Gh-Wagen des Gattungsbezirks Kassel (h = mit Heizleitung) wurde bevorzugt für Obst- und Gemüsetransporte verwendet. Nach Zeichnung A2 wurden die Wagen auch mit vier Lade- und Lüftungsluken gebaut. Der hier gezeigte Aufbau war unter dem meistgebauten gedeckten Güterwagen in Europa selten vertreten. Die Länderbahnen haben dann recht schnell die Ausführung mit zwei Öffnungen bevorzugt. Gegenüber überragt die Burg Maus das Rheintal. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 080 bei St. Goar

 

17 071 (Bw Dortmund Hbf) verlässt mit einem Schnellzug Hannover Hbf. Wegen der mäßigen Verschlusszeiten der Plattenkamera von 1/125 sec sind die Kreutzer-Bilder immer leicht unscharf. Im Schuppen der Bw-Abteilung Hagenkamp sind 38 2874 vom Bw Bremen P (links) und 38 2754 vom Bw Minden (Westf) auszumachen. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 071 in Hannover

 

Um die Streckenkapazitäten zwischen zwei Bahnhofen zu erhöhen, wurden die Abschnitte der freien Strecke in mehrere Zugfolgestellen eingeteilt, die jeweils durch ein örtlich besetztes Stellwerk, die sog. Blockstellen (Bk) begrenzt wurden. Die Bk wurden vielfach nach der vorhandenen Streckenkilometrierung durchnummeriert und von den Blockwärtern penibel gepflegt. Heute erledigen Einrichtungen des Selbsttätigen Streckenblocks (Sbk) diese Aufgabe. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Blockstelle 101

 

"Blockstellen sind diejenigen Zugfolgestellen der freien Strecke, die keine Abzweigstellen sind. Eine Blockstelle kann zugleich als Haltepunkt oder als Anschlußstelle oder als Deckungsstelle eingerichtet sein", so die amtliche Erklärung Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnungvom 17. Juli 1928. Der Aufnahmeort dieser idyllischen Blockstelle ist leider nicht überliefert.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Unbekannte Blockstelle

 

Warum waren Bahndämme früher besser gepflegt als heute? Die brach liegenden Flächen rechts und links der Gleise boten den kärglich entlohnten und nicht selten notleidenden Eisenbahnfamilien ein kleines Zubrot. Obst, Gemüse, Kartoffeln wurden hier angebaut als auch Kleinvieh, wie Hühner, Kaninchen und Ziegen gehalten, so dass die Not etwas gelindert wurde. Die Eisenbahnverwaltungen sahen hierin einen eigenen Vorteil und duldeten diesen Zustand. (1931) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Eisenbahn-Landwirtschaft

 

Fototermin mit 38 3167 (Bw Breslau Hbf) vor dem ersten Zug der Transitverbindung Schlesien - Mähren - Wien in Breslau Hbf.  (10.11.1938) <i>Foto: RVM</i>
1. Zug Breslau - Wien

 

Die von 1907 bis 1911 errichtete Hohenzollernbrücke über den Rhein bestand ursprünglich aus zwei Eisenbahn- und einer Straßenbrücke (Foto). Sie verbindet Köln-Deutz mit dem Hauptbahnhof. Nach 1945 erfolgte der Wiederaufbau der kriegszerstörten Brücke mit nur noch zwei Eisenbahnbrücken, die später um eine dritte (S-Bahn) ergänzt wurde. Als Ersatz für die entfallene Straßenbrücke wurden an die äußeren Eisenbahnbrücken Geh- und Radwege angesetzt.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Hohenzollernbrücke (41)

 

Ausstellung zur 100 Jahrfeier der Deutschen Eisenbahnen in den Räumen der Reichsbahndirektion Köln. (1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (4)

 

Die von der RBD Köln organisierte Ausstellung zur 100 Jahrfeier der Deutschen Eisenbahnen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (5)

 

Der althergebrachte Begriff der Rollfuhrunternehmer hieß "Bestätter". Die Wagen der örtlichen "Bestätter" liefern hier an der Laderampe eines unbekannten Bahnhof in der RBD Königsberg an. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Bestätterwagen (2)

 

In landesüblicher Tracht wird der Lokführer eines VT im Bahnhof (Reutlingen-)Betzingen an der Strecke Tübingen - Plochingen begrüßt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Begrüßung in Betzingen

 

Der höhengleiche Übergang zwischen Straße und Schiene stellte immer ein besonderes Gefahrenpotential dar, dass sowohl die Aufmerksamkeit des Schrankenbedieners als auch der Verkehrsteilnehmer erfordert. Während zur Reichsbahnzeit alle Bahnübergänge handbedient waren, überlässt man heute der vermeintlich sichereren Technik die Kontrolle, auch weil es heute dem Verkehrsteilnehmer nicht mehr zumutbar ist, lange an geschlossenen Schranken zu warten. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Schrankenwärter (3)

 

Mit den beiden Lokomotiven der Baureihe 06 der Firma Krupp wurden 1939 die leistungsfähigsten, größten und schwersten Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge waren für den schweren Schnellzugdienst in hügeligem Gelände konstruiert. Selten sind Betriebsaufnahmen dieser Lokomotiven, da diese mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs zusammenfielen. Daher sei die schlechte Qualität der Aufnahme entschuldigt. (1939) <i>Foto: RVM</i>
06 001 auf Probefahrt

 

Sichtlich gut gelaunte Reisende eines "Kraft durch Freude"-Sonderzuges mit 38 2611 vom Bw Osnabrück bei einem Unterwegsaufenthalt. Der folgende Reisezugwagen mit offener Endbühne ist eindeutig badischer Herkunft. Am Tender der P 8 ist an der Seitenwand ein großes Schild mit dem altbekannten Wahlspruch der nationalsozialistischen Freizeitorganisation "Kraft durch Freude" angebracht. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Unterwegs mit der Reichsbahn

 

Stimmungsvolle Aufnahme im Schuppen des Bw Frankfurt/M 1. An einer 03 werden Wartungsarbeiten ausgeführt, hinten steht die hier beheimatete 38 2545. (1938) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Im Bw Frankfurt/M

 

Die Hubbrücke Magdeburg an der Strecke Magdeburg-Buckau - Elbbahnhof - Brückfeld - Biederitz überspannt die Elbe bei Stromkilometer 325,47. Sie ist mit Baujahr 1895 eine der ältesten und mit 220m und 90m Stützweite eine der größten Hubbrücken Deutschlands. Zwischen 1933 und 1934 erfolgte der letzte Umbau, dessen Zustand auf dem Foto dokumentiert ist. Am 16. April 1945 wurde das Bauwerk von deutschen Truppen gesprengt, 1946 war es wiederhergestellt. Aufgrund der defekten Hubvorrichtung wurde das Bauwerk im Juni 2001 in angehobenen Zustand arretiert. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Hubbrücke bei Magdeburg

 

Ein Personenzug mit 55 4993 passiert den neuen Lkw-Stützpunkt der Deutschen Reichsbahn bei Leipzig.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Kbw bei Leipzig

 

Abölen einer bei Orenstein & Koppel 1935 in Berlin gebauten Dampflok. Möglicherweise handelt es sich um 84 003 mit der Fabriknummer 12660. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Abölen der Lokomotive (2)

 

Ein Verschubgerät, das wohl vorwiegend bei Bahnmeistereien zum Einsatz kam. Mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h und einer Tragfähigkeit von 5 t bei einem Eigengewicht von 3,5 t stellte es zumindestens eine kleine Hilfe dar. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Accu-Verschubgerät

 

Postverladung im Anhalter Bahnhof von Berlin. (1932) <i>Foto: RVM (Rosemarie Clausen)</i>
Berlin Anhalter Bf (12)

 

Gepäckträgerservice in Berlin Anhalter Bahnhof. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Berlin Anhalter Bf (13)

 

Wohin geht die Reise? Gepäckträgerservice am Stettiner Bahnhof in Berlin, der im Norden der Innenstadt an der Invalidenstraße im Bezirk Mitte lag. 1950 wurde der Stettiner Bahnhof in Berlin in Nordbahnhof umbenannt. Die Schließung des Stettiner Bahnhofs am 18. Mai 1952 bedeutete das vorläufige Ende des Bahnbetriebs der Stettiner Bahn im Westteil Berlins. Die Züge wurden danach über den Berliner Außenring zum Bahnhof Berlin-Lichtenberg und zur Berliner Stadtbahn geführt. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Berlin Stettiner Bf (4)

 

Bahnsteigszene in Berlin-Anhalter Bahnhof. (1932) <i>Foto: RVM (Rosemarie Clausen)</i>
Berlin Anhalter Bf (4)

 

Ein altgedienter Wagenmeister kontrolliert - vermutlich im Rahmen der Bremsprobe - das Fahrwerk eines badischen Gepäckwagens der Bauart Pw4ü Bad06 in Berlin Anhalter Bahnhof. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Berlin Anhalter Bf (15)

 

Wo sind die Fahrkarten? Bahnsteigszene in Berlin Anhalter Bahnhof. (1932) <i>Foto: RVM (Rosemarie Clausen)</i>
Berlin Anhalter Bf (8)

 

01 226 läuft mit einem Schnellzug aus Berlin in Dresden Hbf ein. Neben 01 184 und 01 185 musste die Dresdener 01 226 des öfteren als Ersatz für die 61 001 vom Henschel-Wegmann-Zug einspringen. Sie war deshalb mit einem Stromlinientender 2'2'T34 mit Kohlenkastenabdeckung gekuppelt.  Nach der Kreidenummer auf dem Puffer ("148") könnte es sich hier um D 148 (Berlin - Dresden -  Prag - Budapest - Belgrad) handeln. (1938) <i>Foto: RVM</i>
01 226 in Dresden (3)

 

Der Aufsichtsbeamte in seinem Dienstzimmer auf dem Bahnsteig in Mainz Hbf. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Bahnsteigaufsicht in Mainz

 

Ein Lächeln für den Pressefotografen: Zugschaffnerin in Stuttgart. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (29)

 

Der elektrische Triebwagen ET 91 der Deutschen Reichsbahn wurde wegen seiner rundum und den Dachpartien Verglasung als "Gläserner Zug" bekannt. Dadurch wurde den Fahrgästen eine besondere Rundumsicht geboten, wie hier auf einer Ausflugsfahrt nach Salzburg. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (6)

 

Fahrgäste im "Gläsernen Zug". (1938) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (7)

 

Nachdem die beiden "Gläsernen Züge" ET 91 seit 1935 erfolgreich im Einsatz waren, ließ die Deutsche Reichsbahn 1936 beim gleichen Hersteller, der Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg, zum Einsatz auf nicht elektrifizierten Strecken einen Dieseltriebwagen bauen. Der Aussichtstriebwagen trug die offizielle Nummer 137 240. Die Deutsche Bundesbahn übernahm das Fahrzeug als VT 90 500, wo es am 13. April 1960 beim Bw Köln-Nippes ausgemustert wurde. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (8)

 

Noch etwas Scheu zeigt sich das kleine Mädchen dem Fotografen. Ob es an ihm liegt oder an der bevorstehenden Fahrt mit dem großen Zug ? (1934) <i>Foto: RVM</i>
Kleine Bahnfahrerin

 

Unterwegs im Zug. Nähere Angaben zu dem Bild sind nicht überliefert. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Bahnfahrerin

 

Den Rangierdienst im Bahnhof Twistringen besorgt die dieselmechanische Kleinlokomotive Kö 4009 (Windhoff, Baujahr 1930) vom Bw Osnabrück Gbf. Nebenan ist 55 3892 (Bw Kirchweyhe) mit einem Güterzug eingetroffen. Während 55 3892 bereits im Oktober 1933 ausgemustert wurde, traf Kö 4009 schon im Juli 1936 das gleiche Schicksal.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
Kö und 55 3892 in Twistringen

 

Für ein Werbefoto posierte dieser Fahrers/Begleiter im Reichsbahn-Güterkraftverkehr. Die Uniform wurde 1935 eingeführt und bereits 1937 aus Kostengründen wieder eingestellt. Am Kragenspiegel erkennt man das Spartenabzeichen (einen Lastkraftwagen) und am Unterärmel den Streifen mit der Aufschrift DEUTSCHE REICHSBAHN. In einer Ausgabe des Amtsblattes der RBD Erfurt aus 1937 wurde die Einstellung der Uniform auch bekannt gegeben und man konnte Restbestände des graumelierten Tuches erwerben. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Reichsbahner (5)

 

Ausstellungspavillon mit zeitgenössischer Werbung anlässlich der 100-Jahr-Feier der Deutschen Eisenbahnen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre D. Eisenbahnen (3)

 

Die erste deutsche Schnellzuglok (Lok "Pfalz", urspr. Bj. 1853) auf dem Weg zur Olympia-Ausstellung "Deutschland" in Berlin. Es handelt sich allerdings nicht um das Original, sondern um einen 1925 im RAW Weiden für das Verkehrsmuseum Nürnberg angefertigten Nachbau. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Die "Pfalz"

 

Die "bahnamtlichen Rollfuhrunternehmer" mit ihren 2-PS-Fahrzeugen an der Laderampe der Güterabfertigung in Rastatt. (1931) <i>Foto: RVM</i>
An der Laderampe (4)

 

Die von Pferden gezogenen Fuhrwerke waren auch in Zeiten der "modernen" Reichsbahn alltägliches Bild. (1934) <i>Foto: RVM</i>
An der Laderampe (5)

 

Einfach nur ein schönes Bild, aufgenommen auf der Ladestraße am Bahnhof Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
An der Laderampe (6)

 

Hochbetrieb an der Ladestraße des Bahnhofs Berlin-Pankow zwischen Berliner Strasse und Haidlichstrasse. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
An der Laderampe (7)

 

Da mussten wohl alle mit aufs Bild: Lokführer, Rangierer und Obermeister. Bei der Lok handelt es sich um 74 281 vom Bw Berlin-Anhalter Bf. (1932) <i>Foto: RVM (Pragher)</i>
Auf der Rangierlok

 

18 314 (Bw Koblenz/Mosel) vor D 58 bei Düsseldorf-Garath. Obwohl die Lok nach dem Zweiten Weltkrieg in der britischen Westzone verblieb, wurde sie 1948 gegen die 18 434 des Bw Erfurt P getauscht. Nach der Rekonstruktion im RAW Zwickau war sie als 02 0314 noch bis 1972 für Versuchsanstalt Halle/S im Einsatz. Heute ist sie im Technik-Museum Sinsheim untergebracht. (21.04.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
18 314 bei Düsseldorf-Garath

 

86 001 (Bw Wittenberge) vor P 1356 nach Pritzwalk in Ganzlin/Mecklenburg. Hinter dem Zug ist der heute noch existierende Wasserturm am kleinen Lokschuppen zu erkennen.  (14.06.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 001 in Ganzlin

 

Die Kronprinzenbrücke zwischen Engers und Neuwied wurde am 15. August 1918 eingeweiht. Das Foto zeigt den Zustand der Eisenbahnbrücke in den 1930er Jahren. Am 9. März 1945 wurde der auf dem Bild sichtbare mittlere Stromüberbau durch deutsche Truppen gesprengt und fiel in den Rhein. Nach dem Krieg wurde der geschwungene Mittelüberbau durch eine Balkenbrücke ersetzt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Neuwied (2)

 

24 051 (Bw Rahden) vor P 1508 bei Neue Mühle im Wiehengebirge (Strecke Bünde - Bassum).  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
24 051 bei Neue Mühle

 

38 1175 (Bw Pasewalk) vor P 340 in  der Malliner Bach- und Seenkette bei Weitin (Strecke Neubrandenburg - Malchin). (01.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1175 bei Weitin

 

Eine nicht näher bezeichnete S 10² vor D 141, aufgenommen vor der Leinebrücke zwischen Letter und Hannover-Herrenhausen. In dem Zug läuft sogar ein bayerischer Schnellzugwagen mit (der erste Wagen hinter dem Packwagen). (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
pr. S 10² bei Hannover

 

17 006 (Bw Mainz Hbf) vor P 1282 unterhalb der Bopparder Hamm. (25.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 006 bei Boppard

 

Angeblich sollen hier 38 1119 (Bw Reichenbach) und 19 014 (Bw Dresden-Altstadt) vor D 222 bei Jocketa (zwischen Plauen und Reichenbach) fotografiert worden sein, so die Beschriftung von C. Bellingrodt auf der Rückseite des Bildes. Bei genaueren Hinsehen handelt es sich bei der Zuglok aber um eine sächs. XII H2 (BR 38.2-3) und keinesfalls um eine sächs. XX HV (BR 19). Auch wurde 38 1119 bereits 1931 ausgemustert, also 4 Jahre vor dem Zeitpunkt der Aufnahme. Weiterhin besitzt die abgebildete Maschine die neuere Steuerung der Loknummern ab ca. 38 1500. Sofern es eine Reichenbacher Maschine war, wird es eine P 8 aus der Nummernserie 38 4036 - 4050 sein. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens der Aufnahmeort nicht auch erfunden war ... (17.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38.10 + 38.2 bei Plauen

 

Durch die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg wurde das repräsentative Bahnhofsgebäude in Essen Hbf einschließlich der Bahnhofshalle aus dem Jahr 1902 großenteils zerstört. Als 38 1259 vor einem Ruhrschnellverkehrszug im Hauptbahnhof wartet, war die Welt noch in Ordnung. Der "Ruhrschnellverkehr" war ein System aus schnellen, dampfgeführten Zügen des Schienenpersonennahverkehrs, die ab 1932 in einem Taktfahrplan die wichtigsten Strecken des heutigen Ruhrgebietes befuhren. (1932) <i>Foto: RBD Essen</i>
38 1259 in Essen Hbf

 

18 526 vor FFD 102 ("Rheingold") auf der Mannheimer Verbindungsbahn Richtung Schwetzingen. Am Bahndamm hat sich wohl Frau Hubert postiert. (1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
18 526 bei Mannheim

 

Die vielen Spaziergänger an der Auffahrt zur Hohenzollernbrücke lassen vermuten, dass der Fotograf 18 447, die gerade den Kölner Hauptbahnhof vor dem Rheingoldzug FFD 101 verlässt, an einem Sonntag ablichtete. (1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
18 447 in Köln

 

18 009 (Bw Dresden-Altstadt) verlässt vor D 84 den Dresdener Hauptbahnhof. Leider hatte der Fotograf die Tiefenschärfe seiner Kamera falsch eingestellt. Trotz der Unschärfe wollen wir das schöne Bild nicht vorenthalten. (1934) <i>Foto: Werner Hubert</i>
18 009 in Dresden

 

SVT 137 274 (Bauart "Köln") unterwegs als FDt 17 nach Berlin bei Ennepetal-Milspe.  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
FDt 17 bei Ennepetal

 

Die Akku-Triebwagen AT 597/598 + AT 251/252 (spätere ETA 179 003 + ETA 177 007) als P 1861 bei Mintard an der Ruhr (Strecke Kettwig - Saam - Mülheim-Styrum). (14.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
ETA 179 + ETA 177 bei Mintard

 

Export von tschechischen Skoda-Loks(!) im Hamburger Hafen, auf dem Weg nach China. Es handelt sie um zwei von 24 Maschinen (Nr. 151-174) für die Shenyang - Hailung Railroad in der Mandschurei. Die Skoda-Maschinen waren sehr populär in Mandschurei, in den Jahren 1928 bis 1930 gingen sie zu verschiedenen Eisenbahngesellschaften wie der Ssu-Tao, Shen-Hai,Tsi-Ko, and Hu-Hai Railway. Während der Japanischen Besatzung kamen in den Jahren 1939/40 noch weitere Maschinen für die  Manchukuo State Railway und die North China Railway hinzu. Die hier gezeigte Mukden Hailung No. 167 (vorne) entstand 1930 bei Skoda unter der Fabrik-Nr. 652. Sie wurde bei der Serie JF 3 eingereiht. (1930) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Lokverschiffung (8)

 

Eine interessante Ansicht aus dem Hamburger Hafen, die zeigt, dass selbst Ozeandampfer von dem Gewicht der Lokomotiven ins Schwanken gerieten. Da die Kaikräne am Schuppen 59 zu schwach sind, wird die Krupp-Lok für Tsingtau in China über das bordeigene Ladegschirr an Bord der "Belmora" gehieft. (24.10.1936) <i>Foto: Gustav Werbeck</i>
Lokverschiffung (10)

 

Auch wenn die Qualität des Bildes zu wünschen übrig lässt, ist die Dokumentation des durch Wind und Wellen aus dem Gleis gedrückten Zug auf Wangerooge einmalig. Am Anlegekai vor dem entgleisten Zug steht 99 211, eine weitere Lok ist mit dem bescheidenen anmutenden Hilfszug angekommen. (1925) <i>Foto: unbekannt</i>
Hochwasser auf Wangerooge

 

Im Deutschen Kursbuch nüchtern unter dem Kürzel als KBS 106 r (Seestadt Wismar – Tribsees) geführt, ist nichts anderes als die 1895 von der Großherzoglich Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn in Betrieb genommene Strecke. In deren Verlauf rangiert die im Bereich der Bahnhofsausfahrt von Bad Sülze wartende 56 234 mit ihrem Kurzgüterzug im ländlichen Umfeld. Sowohl der pflügende Bauer wie auch die Lokmannschaft schauen interessiert in die Kamera. Die Strecke fand noch lange ihr Auskommen. Erst nach der Deutschen Wiedervereinigung folgte unter der Regie der Deutschen Bahn AG das schnelle Aus.  (26.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
56 234 bei Bad Sülze

 

Blick in die Umladehalle Köln-Kalk Nord mit Produkten eines bekannten Schweizer Lebensmittelunternehmens für Instantsuppen, Brühwürfel und Flüssigwürze.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Umladehalle Köln-Kalk Nord (1)

 

Ob die Anwesenheit des Fotografen zu der emsigen Beschäftigung in der Umladehalle des Güterbahnhofs Köln-Kalk Nord führte, oder es wirklich ständig so dort zuging, ist nicht überliefert. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Umladehalle Köln-Kalk Nord (2)

 

Blick in den großzügig gestalteten Güterschuppen der Ga Leipzig Hbf. Man kann ahnen, welche gigantische Mengen an Stückgütern hier täglich umgeschlagen wurden. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Umladehalle Leipzig Hbf

 

EG 592 (spätere E 91 92) auf dem Boberviadukt bei Hirschberg (Schlesien).  (1926) <i>Foto: RVM</i>
Boberviadukt in Schlesien (3)

 

Die Eisenacher 39 013 fungiert als Schiebelok an einem Truppentransportzug in Eisenach. (01.1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
39 013 in Eisenach

 

18 314 bei der Kesseldruckprobe während eines Aufenthalts im RAW Bremen-Sewaldsbrück. Die beim Bw Bremen Hbf stationierte Maschine wurden 1948 gegen Lok 18 434 vom Bw Erfurt P getauscht. Die anschließend bei der Versuchsanstalt Halle/S eingesetzte Lok wurde vom 14.03.1960 - 16.12.1960 im RAW Zwickau rekonstruiert. Sie befindet sich heute im Technik-Museum Sinsheim. (04.1943) <i>Foto: RVM (Düring)</i>
18 314 im RAW Bremen

 

38 1557 (Bw Opladen) vor P 1050 auf der "Balkanstrecke" Remscheid-Lennep - Opladen bei Bergisch Neukirchen.  (05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
38 1557 bei Opladen

 

Die beim Bw Fulda stationierte 38 3716 landete unsanft auf dem Bahnhofsvorplatz ihres Heimatbahnhofs. (02.1932) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
Unsanfte Landung

 

61 001 war neben ihrer Schwesterlok 61 002 speziell für den Henschel-Wegmann-Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h konzipiert worden. Dieser sollte beweisen, dass die Dampftraktion durchaus mit den neuen, dieselbetriebenen Schnelltriebwagen (SVT) mithalten konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war es mit der Schnellfahr-Herrlichkeit allerdings schon vorbei, da mit Kriegsbeginn 1939 der Zug eingestellt und die Lok zur LVA Grunewald überstellt wurde.  (1940) <i>Foto: Werner Hubert</i>
61 001 in Berlin (1)

 

Von den 36 zwischen 1905 und 1907 bei Maffei in München gebauten bayr. P 3/5 N mit Vierzylinder-Verbundtriebwerk wurden 6 Lokomotiven im 1. Weltkrieg zerstört, 17 weitere mussten als Reparationsleistung abgegeben werden. Die verbleibenden 13 Lokomotiven wurden von der Deutschen Reichsbahn als Baureihe 38.0 übernommen und zwischen 1932 und 1938 ausgemustert. Die letzte eingesetzte Lokomotive war die hier gezeigte 38 003. (10.06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 003 in Hof

 

Die Vierzylinder-Verbundlok 38 008 (bayr. P 3/5 N) im Bw Bayreuth. (1928) <i>Foto: Hermann Maey</i>
38 008 in Bayreuth

 

Die hier gezeigte 38 1100 ist die Zweitbesetzung. Es handelt sich um die ehemalige "2415 Kattowitz" (Linke-Hofmann, Baujahr 1913), die 1922 mit Oberschlesien in Polen verblieb und dort als Ok 1-30 weiter im Einsatz war. Die Reichsbahn übernahm sie 1939 und vergab ihr die freie Nummer 38 1100. Die Lok des Bw Posen Hbf wurde als Räumungslok am 26. Januar 1945 von Neu Bentschen in Richtung Westen weitergeleitet und in Weißandt-Gölzau abgestellt. Das Bw Köthen übernahm sie später in den Bestand. Ausgemustert wurde die Lok erst 1969. Hermann Maey traf 38 1100 im Bw Posen Hbf mit einem Tender der Bauart 3T 16 an, der von einer ehemaligen LBE-S 10 (17 141 bis 143) stammt.  (20.09.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
38 1100 (II) in Posen

 

38 1575 (Bw Wittenberge) unterfährt vor D 7 die ehemalige Eingangshalle des ersten Warnemünder Bahnhofs, der von 1886 bis 1903 bestanden hat. Das Bahnhofsgebäude wurde bei der Streckenverlängerung zum neuen Fährbahnhof in Warnemünde im Jahre 1903 untertunnelt. Das Kuriosum verschwand erst 1984 mit der Streckenelektrifizierung. (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1575 in Warnemünde

 

Blick vom 68 m hohen Elstertalviadukt auf die nach Barthmühle einfahrende 38 201 mit P 2163 (Weischlitz - Gera Hbf). Die von Bellingrodt angegebene Loknummer ist wiedereinmal mit ziemlicher Sicherheit falsch, denn die Maschine hat einen hochliegenden Umlauf.  (16.06.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
38 201 bei Barthmühle

 

Porträtaufnahme der in 80 Exemplaren gebauten bayr. P 3/5 H (38 403) im Bw Würzburg.  (1930) <i>Foto: Hermann Maey</i>
38 403 in Würzburg

 

38 446 (Bw Regensburg) vor P 1020 auf der Waldnaabbrücke bei Windischeschenbach zwischen Schwandorf und Marktredwitz. (02.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 446 bei Windischeschenbach

 

38 468 überquert mit P 447 das Vilzviadukt bei Vilshofen. (13.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
38 468 bei Vilshofen

 

Die fabrikneu an das Bw Weißenfels gelieferte 43 009 im Wende-Bw Saalfeld (Saale). Daneben die Saalfelder 58 2008.  (1932) <i>Foto: RBD Erfurt</i>
43 009 in Saalfeld

 

Porträtaufnahme der 17 1008 (Bw Hamm/Westf) im Bw Köln Bbf. Die Lok kam erst im Dezember 1932 von der Rbd Oppeln. (24.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1008 in Köln

 

17 1161 (Bw Berlin Lehrter Bf) aufgenommen im Bw Bremen P. Vermutlich ist die Lok mit einem Schnellzug über die "Amerika-Linie" Berlin - Stendal - Salzwedel - Uelzen - Soltau - Langwedel nach Bremen gekommen. (13.08.1932) <i>Foto: Hermann Maey</i>
17 1161 in Bremen

 

17 120 (Bw Grunewald) leistet der Hallenser 03 074 Vorspann vor FD 80 (Berlin - München) bei Lichterfelde Ost. 17 120 war mit einer Gegendruckbremse ausgerüstet und stand als Bremslok der Versuchsabteilung für Lokomotiven des RAW Grunewald zur Verfügung. Hinter der 03 läuft ein italienischer Kurswagen nach Rom. (23.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 120 + 03 074 bei Berlin

 

17 129 (Bw Deutzerfeld) verlässt vor Luxuszug L 129 "Riviera-Express" (Holland - Neapel) den noch nicht umgebauten Düsseldorfer Hauptbahnhof. Die S 10 war von Emmerich bis Köln am Zug. (23.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 129 in Düsseldorf

 

17 131 (Bw Koblenz Hbf) vor D 251 (Frankfurt/M - Dortmund) unterwegs auf der linken Rheinstrecke bei Bacharach. Die Lok wurde bereits im Oktober 1932 ausgemustert. (07.1929) <i>Foto: Hermann Maey</i>
17 131 bei Bacharach

 

Blick von der Karthause auf das Bw Koblenz Hbf mit seinem 18-ständigen Lokschuppen. Noch herrscht rege Betriebsamkeit im Bahnbetriebswerk. Am 22. November 1931 wurde das Bw Koblenz Hbf aufgehoben, seine Aufgaben übernahm das Bw Koblenz Moselbf. Carl Bellingrodt will rechts (Mitte) 17 135 vor D 251 (Frankfurt/M - Dortmund) erkannt haben. (26.04.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Koblenz Hbf

 

Werner Hubert hat 17 203 auch im Heimat-Bw Cottbus angetroffen. Die ursprünglich mit einer Gleichstromdampfmaschine gelieferte Lok hat den Antrieb über die zweite Kuppelachse beibehalten.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 203 in Cottbus (2)

 

Die ehemalige 17 604 wurde von einer Werklok (sä. VII T,  Baureihe 98.70) an der Lokwerkstatt im Bw Dresden-Altstadt in Fotografierpositon gerückt. Aufgehübscht in Reichsbahnbeschilderung steht sie für die Fotografen Bellingrodt und Hubert zur Ablichtung bereit. Die 1906 von Hartmann in Chemnitz gebaute sächsische XII H hatte ihre besten Zeiten lange hinter sich. Seit 1928 im Lokstand als Gerät geführt, diente sie als Heizlok bei den Bw Chemnitz Hbf, Dresden-Altstadt und Dresden-Pieschen und wurde erst 1956 in Dresden zerlegt. Nebenan steht Werklok 3 abgestellt, ebenfalls eine sä. VII T.  (02.07.1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 604 in Dresden

 

17 716 vom Dresden-Altstadt wendet im Bw Görlitz. Vor der Rückfahrt wird noch schnell ein Erinnerungsfoto für das Personal gefertigt.  (1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 716 in Görlitz

 

17 716 präsentiert sich im Heimat-Bw Dresden-Altstadt. Ein Jahr später, am 01.07.1933, wurde sie ausgemustert.  (09.06.1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 716 in Dresden

 

Durch das Donautal unterhalb von Neidingen eilt die Ulmer 18 113 mit der schönen aus Länderbahnwagen bestehenden Zuggarnitur des P 3418.  (23.06.1952) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
18 113 bei Neidingen

 

Die gerade einmal zwei Jahre alte 18 509 vor D 269 bei Oberwesel auf der linken Rheinstrecke. (07.1929) <i>Foto: Hermann Maey</i>
18 509 bei Oberwesel

 

Blick ins Rheintal bei Oberwesel auf die vorbeifahrende 18 518 (Bw Mainz) vor FD 263. (29.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 518 bei Oberwesel

 

18 540 verlässt mit D 93 (Köln - Münster/Westf - Altona) den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute Wuppertal Hbf). Die Lok wurde im August 1930 fabrikneu dem Bw Osnabrück Hbf zugeteilt, als Ersatz für veraltete Vierlings-S 10.  (03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 540 in Wuppertal

 

Werner Hubert hat 19 011 im Erscheinungsbild der 1940er Jahre dokumentiert. Für eine bessere Optik wurde die Porträtaufnahme retuschiert. Die Lok präsentiert sich mit Indusi, Hoheitszeichen und abgedunkelten Lampen in ihrer neuen Heimat-Dienststelle Reichenbach (Vogtl). Sie war erst am 07.05.1944 vom Bw Dresden-Altstadt überwiesen worden, noch fehlen die neuen Heimat-Anschriften. Seit Anfang 1945 stand sie wegen Kriegsschäden abgestellt, die Schrottaktion 1950/51 besiegelte ihr Schicksal. Letztendlich erfolgte am 20.12.1951 die Absetzung vom Lokbestand.  (06.1944) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 011 in Reichenbach

 

Die Reihe kkStB 47 war eine Güterzug-Schlepptenderlok, die ab 1867 in 69 Exemplaren geliefert wurde. Zur BBÖ kamen noch 50 Exemplare, die hauptsächlich im Verschubdienst eingesetzt wurden. Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich 1938 übernahm die Reichsbahn noch drei Stück als 53.7101–03. Diese drei Maschinen kamen auch 1953 noch in den Bestand der ÖBB und wurden erst 1958 ausgemustert (Quelle: Wikipedia). Aufnahme im Bw Linz/Donau. (10.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
53 7101 (ex BBÖ 47.17)

 

53 8557, eine badische VII, wurde 1884 von MBG Karlsruhe gebaut. 1925 übernahm die Deutsche Reichsbahn als Baureihe 53.85 noch 44 Lokomotiven der Gattung VII a, wie die hier gezeigte 53 8557. (1929) <i>Foto: Hermann Maey</i>
Bad. VII a 14

 

Die kkStB reihte von 1895 bis 1910 297 Stück der Nassdampfausführung der Reihe 60 (Bauart 1'C n2v) in ihren Bestand ein. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 ordnete die Reichsbahn nur mehr 30 Stück als 54.001–030 II (II = Zweitbesetzung) ein. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges kamen auch ehemalige 60er von der PKP und von der JDŽ (Südbahn-60er) zur DR (Quelle: Wikipedia). Interessant ist, dass 2 Jahre nach dem "Anschluss" die Lok immer noch ihr altes BBÖ-Schild am Führerhaus besitzt. Aufnahme im Bw Wien-West. (09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
54 001 II (ex BBÖ 60.22)

 

54 1556, eine bayerische G 3/4 H, im Bw Hof. (10.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
54 1556 in Hof

 

Von den ab 1896 gebauten 714 Lokomotiven der Gattung pr. G 5.2 nahm die Reichsbahn 1923 noch 302 Maschinen in ihren Umzeichnungsplan als 54 201 – 502 auf. Im Jahr 1925 erhielten die übrig gebliebenen Lokomotiven die Betriebsnummern 54 201 – 54 386 Davon stammten insgesamt 23 mit den Betriebsnummern 54 324, 54 343 und 344, 54 353 und 54 368 – 386 von den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen. Die G 5.2 wurde bis Ende 1931 ausgemustert. Aufnahme der Zweizylinder-Verbund-Variante der älteren Bauart mit Innensteuerung im Bw Hamburg-Rothenburgsort. (1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
54 217 in Hamburg

 

54 908, eine preußische G 5.4, in ihrer Heimatdienststelle Heide (Holst). Sie ist eine der in den 1920er Jahren zu Heißdampflokomotiven umgebauten Zweizylinder-Verbundlokomotiven (alt 1'C n2v - neu 1'C h2v). Dazu wurden die Kessel entsprechend umgebaut und zusätzlich mit einem Speisedom versehen und auf der Hochdruckseite (= Lokführerseite) ein neuer Zylinder mit Kolbenschieber eingebaut, wofür die Steuerung ebenfalls umgebaut werden musste, während auf der Niederdruckseite die Flachschieber und die entsprechende Steuerungsbauart beibehalten blieb. Der Umbau war so erfolgreich, dass die umgebauten Maschinen zu den sparsamsten Bauarten der DRG gehörten. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
54 908 in Heide

 

55 038, eine preußische G 7 in Zwillings-Version mit Innensteuerung, im Bw Neuss. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 038 in Neuss

 

Werner Hubert hätte bei dieser Aufnahme der 55 2351 im Bw Rheine Rbf sicherlich nicht für möglich gehalten, dass ausgerechnet dieses Bahnbetriebswerk einmal zum Eldorado der letzten Dampflok(fan)s werden würde. Bei dieser Lok handelt es sich um eine der in den 1920er Jahren von der DRG zu Heißdampfloks umgebauten preußischen G 9, hier offenbar in einer Variante mit einer von der älteren Form der Lentz-Ventilsteuerung (mit stehenden Ventilen) abweichenden Ausführung einer Ventilsteuerung, erkennbar an der tiefen Ableitung der Steuerungsbewegung am Voreilhebel und den Klappen bzw. Verkleidungsausbuchtungen am Zylinderblock. (1931) <i>Foto: Werner Hubert</i>
55 2351 in Rheine

 

55 455 mit einer verkleideten Führerhaus-Rückwand im Bw Köln-Kalk Nord. Die preußische G 7 war beim Lokpersonal als Rangierlokomotive außerordentlich beliebt, weil die Vorräte nicht so oft aufgefüllt werden mussten wie bei Tenderloks und sie eine hohe Zugkraft hatte. Für den Einsatz im Rangierbahnhof von Köln-Kalk wurde Tender entsprechend hergerichtet, indem für Rückwärtsfahrten eine feste Schutzwand eingebaut wurde. Zusätzlich wurde durch Abtrennen der hinteren Wand des vormaligen Kohlenraums des Tenders bis zur Wasserkastendecke ein schmalerer Kohlenkasten auf der Wasserkastendecke eingearbeitet. Dadurch wurde die Sicht des Personals nach hinten sichergestellt. (15.08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 455 in Köln-Kalk Nord

 

55 950, eine preußische G 7², als Vorspannlok vor einer pr. G 8. Ausgerüstet mit Druckluftbremse, Glocke und Tenderbauart 3 T 17,5 war sie im Streckendienst tätig. Die Lok zählte zum Bestand der Rbd Schwerin und wurde Anfang 1930 ausgemustert.  (12.05.1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
55 950

 

Blick in das Bw Hagen-Eckesey. Unter der Großbekohlungsanlage stehen 55 540 (links), 38 2194 vom Bw Siegen (Mitte) und 39 141. (21.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Hagen-Eckesey (1)

 

Die bei der Reichsbahn als 54 030 II (= in zweiter Besetzung) eingeordnete ehemalige kkStB 60.259  (09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
54 030 (ex BBÖ 60.259)

 

99 744 präsentiert sich im Fotografieranstrich auf der großen mehrspurigen Drehscheibe im Werkhof der Berliner Maschinenbau AG in Wildau. Die Lok erlebte das Kriegsende beim Bw Zittau, wurde Ende 1945 von der SMA beschlagnahmt und in die Sowjetunion verbracht. Als Werklok im Metallurgischen Kombinat in Belorezk erhielt sie einen neuen Rahmen, Führerhaus und Zylinder und die Achsfolge 1'E mit Schlepptender. Seit ca. 1962 soll sie mit Ölfeuerung unterwegs gewesen sein.  (11.1929) <i>Foto: Werkfoto</i>
99 744

 

Nicht unbedingt den wohl auch damals geltenden Unfallverhütungsvorschriften entsprach diese lässige Art der Holzverladung.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Holzverladung (11)

 

98 131, eine old. T 2, im Bw Oldenburg. Im Juli 1931 schied sie aus dem Dienst aus. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
98 131 in Oldenburg

 

98 1504, ehemalige LAG 69, im Bw Thalkirchen. (10.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
98 1504 im Bw Thalkirchen

 

98 476, eine bayr. D XI, im Bw Bamberg. (04.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
98 476 in Bamberg

 

98 706 mit einem Güterzug auf der Mainbrücke in Kitzingen (Strecke Kitzingen - Schweinfurt), die am Ende des Zweiten Weltkrieges in der Nacht vom 4. auf den 5. April 1945 von der Wehrmacht gesprengt wurde. (08.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
98 706 in Kitzingen

 

Die 1886 von der Sächsischen Maschinenfabrik, Chemnitz, gebaute sächs. VII T trug zunächst den Namen "Holtei", später die Betriebsnummer 1449, bis sie bei der Reichsbahn als 98 7064 eingeordnet wurde. Alle Anschriften an der Lok waren übrigens in Farbe angebracht. (1930) <i>Foto: Werner Hubert</i>
98 7064

 

98 7091 präsentiert sich als Werklok 1 des RAW Dresden dem Fotografen im Bw Dresden-Altstadt. (03.06.1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
98 7091 in Dresden

 

99 303, eine meckl. T 7 der Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn, in Arendsee (heute: Ostseebad Kühlungsborn West).  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 303 in Arendsee

 

99 312 (meckl. T 42) im Bahnhof Arendsee (heute: Ostseebad Kühlungsborn West). (07.07.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 312 in Arendsee

 

Die 1910 bei Kraus-Maffei gebaute Pt 2/3 war eine zweizylindrige Heißdampf-Tenderlokomotive für leichte Personenzüge. Hier präsentiert sich 70 007 in ihrer Heimat-Dienstelle des Bw Nürnberg Hbf. (1930) <i>Foto: Hermann Maey</i>
70 007 im Bw Nürnberg Hbf

 

70 012 (Bw Rosenheim) auf einer zeitgenössischen Postkarte bei Wasserburg am Inn, die vom RVM in den 1930er Jahren vertrieben wurde. (1934) <i>Foto: RVM</i>
70 012 bei Wasserburg/Inn

 

70 119 (eine 1916 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe gelieferte badische I g) vor P 1589 im Bahnhof Bad Dürrheim.  (18.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
70 119 in Bad Dürrheim

 

Lok 70 7121, eine bayr. D IX, im Bw Hof. Die ab 1888 gebauten Lokomotiven (späteren 70 7101-7154) wurden sämtlichst bis 1932 ausgenmustert. (1930) <i>Foto: Hermann Maey</i>
70 7121 im Bw Hof

 

71 001 (Zweitbesetzung) mit P 379 bei Lauenstein (Oberfr) auf dem Weg nach Saalfeld (Saale). Die  Baumusterlok (BMAG, Baujahr 1934) war ab 19.05.1935 dem Bw Bamberg zugeteilt und wurde am 17.04.1937 an das Bw Nürnberg Hbf weitergereicht. (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
71 001 (II) bei Lauenstein

 

74 101 (pr. T 11) im Bw Berlin-Lehrter Bf. (15.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 101 in Berlin

 

Porträtaufnahme der 74 1189 vor dem Ringlokschuppen im Heimat-Bw Berlin Görlitzer Bf (Gzb). Die Rauchkammertür ziert ein typisches Zuglaufschild der Berliner Stadtbahn. Das Bw Gzb bediente mit der Baureihe 74 den Vorortverkehr vom Görlitzer Bahnhof nach Königs Wusterhausen. Der 24-ständige Lokschuppen zeigt sich in Berliner Bw-Architektur - zweifarbiges Klinkermauerwerk aus hauptsächlich gelben Klinkern mit roten Zierreihen. (15.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 1189 in Berlin Gzb

 

74 242, eine pr. T 11, präsentiert sich im besten Sonnenlicht im heimatlichen Bw Berlin Schlesischer Gbf, das später als Bw Berlin Ostbahnhof bekannt wurde. Zuletzt war die Lok beim Bw Berlin Lehrter Bf beheimatet, wurde im Frühjahr 1945 schwer beschädigt und am 25.11.1946 als Kriegsschadlok ausgemustert.  (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
74 242 in Berlin

 

Von der preußischen T 10 wurden 12 Exemplare für den Schnellverkehr zwischen den Kopfbahnhöfen Wiesbaden und Frankfurt/Main beschafft. Die 41 km lange Strecke sollte ohne Wenden der Lokomotive betrieben werden. Da die Laufeigenschaften bei Rückwärtsfahrt nicht überzeugten, wanderten sie alsbald in andere Einsatzgebiete ab. 1925 reihte die Reichsbahn noch 11 Maschinen als Baureihe 76 ein. Ab 1935 wurden die Loks beim Bw Darmstadt vereint, wo auch dieses Lokporträt der 76 001 entstand. (07.04.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
76 001 in Darmstadt (1)

 

Die Gt 2×4/4 der Königlich Bayerische Staats-Eisenbahnen (spätere BR 96) war speziell für die Steilrampen auf dem Gebiet der K.Bay.Sts.B. entwickelt worden. Kurzzeitig wurde sie auch auf den sauerländischen Gebirgstrecken zwischen Hagen und Lüdenscheid eingesetzt, hier in ihrem Heimat-Bw Brügge/Westf. (10.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
96 001 in Brügge

 

96 021 schiebt den D 40 (Berlin - Rom) über die Höhen des Frankenwaldes bei Lauenstein. (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
96 021 bei Ludwigsstadt

 

97 101 (Bw Passau) mit einem Güterzug bei Erlau (Strecke Passau–Hauzenberg). (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
97 101 bei Erlau

 

Die Initatoren zur Gründung des Bildarchivs der Eisenbahnstiftung in Iserlohn (von rechts nach links): Joachim Schmidt, Rainer Balzer, Joachim Bügel, Uwe Breitmeier und Manfred van Kampen(+). (23.06.2006) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Nr.10000: Die Stiftungsgründer

 

64 327 (Bw Breslau Hbf) auf der Strecke nach Schweidnitz in Schlesien. Nach 1945 verblieb die Lok im Dienst der CSD und wurde dort als 365.401 eingereiht. Sie war bis 30.04.1957 in Dienst. (1935) <i>Foto: Slg. Frank Lüdecke</i>
64 327 in Schlesien

 

75 1119 rangiert Wagen in das Fährschiff "Schwerin" der Fährverbindung Warnemünde - Gedser. Die "Schwerin" war die erste deutsche Eisenbahnfähre, die sowohl einer Bug- als auch einer Heckklappe ausgerüstet war. Die Doppelgleisanlage auf dem Eisenbahndeck hatte insgesamt 164,40 m Gleislänge. Mit der "Schwerin" wurde erstmals der PKW-Transport per Achse möglich; bis zu diesem Zeitpunkt war dies nur per Bahnverladung möglich gewesen. Das Schiff hatte Platz für 800 Passagiere. Im Jahre 1944 lag die "Schwerin" zu einer Kesselreparatur in der Neptun-Werft in Rostock. Dabei wurde sie bei einem Fliegerangriff auf die Stadt durch einen Bombentreffer schwer beschädigt, brannte aus und sank. Sie wurde zwar gehoben, aber nicht mehr repariert. Das Schiff wurde 1949 abgewrackt (Quelle: Wikipedia). (1936) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
Fährhafen Warnemünde

 

Eine unbekannte Linzer 03.10 mit einem Schnellzug für Fronturlauber (SF-Zug) auf der österreichischen Westbahn bei Pöchlarn. Aufgrund des bereits weitreichenden Rückschnitts der Stromlinienverkleidung bis vor die Zylinder und unter den Umlauf, ist die Aufnahme wohl kurz vor Ende der Linzer Einsatzzeit entstanden.  (1942) <i>Foto: Adolf Hofbauer</i>
03.10 auf der österr. Westbahn

 

93 1003 vom Bw Opladen führt am ersten Tag des Jahres 1934 den P 1082 bei Schwenke (auf der Mitte der 1960er Jahre stillgelegten Strecke Radevormwald - Halver). (01.01.1934) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Fahrt in den Neujahrsmorgen

 

74 998 und 74 531 im Bw Remscheid-Lennep. Auffällig sind die abweichenden Bauarten der Wasserkästen. (04.04.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Bw Remscheid-Lennep (1)

 

58 1546 (Bw Saalfeld) befährt mit einem Personenzug das "falsche Gleis" auf der Saalebahn zwischen Zeutsch und Orlamünde. Hinter dem Güterzugbegleitwagen läuft ein preußischer Oberlichtwagen der Bauart C4ü Pr. (13.06.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 1546 bei Orlamünde

 

Blick ins Aggertal bei Bachermühle mit dem Personenzug P 1718 (Olpe - Köln), gezogen von 74 115. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Im Aggertal

 

93 1114 mit P 3944 an der Ruhr in Essen-Werden. Da die Lok zum Zeitpunkt der Aufnahme beim Bw Letmathe beheimatet war, gehört die Loknummer wohl auch wieder zur ausgedachten Fantasie des Fotografen. (21.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1114 in Essen-Werden

 

Die Brücke von Remagen, deren Name zur Zeit ihres Bestehens Ludendorff-Brücke lautete, war eine Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Remagen und Erpel (Rechte Rheinstrecke). Die Brücke wurde im Ersten Weltkrieg aus militärstrategischen Gründen errichtet und spielte in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in Deutschland eine wichtige Rolle:Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Walter Model auf die rechte Seite des Rheins 1945 sollten alle Rheinbrücken gesprengt werden. Amerikanische Truppen unterbrachen die Sprengkabel zur Ludendorffbrücke und vereitelten damit ihre Sprengung. Damit hatten die US-Truppen ab dem 7. März 1945 einen Rheinübergang. Von deutscher Seite wurde vergeblich versucht, die Brücke noch aus der Luft zu zerstören. Hitler ließ mehrere Offiziere erschießen, die für die Durchführung der Sprengung verantwortlich waren. Aufgrund von Beschädigungen durch einen vorausgegangenen, zunächst gescheiterten Sprengversuch deutscher Truppen stürzte die Brücke am 17. März 1945 schließlich ein. Weil die Verkehrsstrecke nach dem Krieg nur noch geringe Bedeutung hatte, wurde sie nicht wieder errichtet. Im befestigten Brückenportal auf Remagener Seite, also der linksrheinischen Seite, ist heute das Friedensmuseum Brücke von Remagen untergebracht (Quelle: Wikipedia).  (1931) <i>Foto: unbekannt</i>
Brücke von Remagen (1)

 

Spargel- und Obstumladung auf einem unbekannten Bahnhof Süddeutschlands "von der Reichsbahn auf die Reichsbahn".   (1934) <i>Foto: RVM</i>
Spargel und Obst

 

18 527 (Bw Mainz) wartet vor FFD 102 "Rheingold" in Düsseldorf Hbf auf Weiterfahrt in Richtung Süden.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
18 527 in Düsseldorf

 

Fabrikneue Kesselwagen auf einem unbekannten Bahnhof Süddeutschlands. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Kesselwagen

 

Blick vom Oberweseler Ochsenturm auf die Richtung Süden vorbeifahrende 03 288 (Bw Wiesbaden) vor D 270. (17.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 288 bei Oberwesel

 

Ein Frühwerk aus dem Schaffen Carl Bellingrodts ist dieses Bilddokument. Die pr. P4² "228" der ehemaligen MFFE (Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn) steht mit dem P 214 im Bahnhof Bad Sülze, an der Strecke Rostock - Tribsees gelegen. Die Lok des Bw Rostock wurde 1926 in 36 620 umgezeichnet und 1931 ausgemustert (21.03.1923) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
36 620 in Bad Sülze

 

38 2780 (Bw Essen Hbf) vor P 376 auf der Ruhrbrücke bei Wetter.  (15.04.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
38 2780 bei Wetter/Ruhr

 

Der Riviera-Express (Luxuszug L 20) verlässt Berlin-Anhalter Bahnhof. Der Anhalter Bahnhof war vor dem Zweiten Weltkrieg der bedeutendste Berliner Fernbahnhof. Von hier aus fuhren die Züge in den Süden: auf der Dresdner Bahn nach Dresden, Prag und Wien; auf der Anhalter Bahn nach Leipzig und Halle, Nürnberg, München, Stuttgart, Erfurt und Frankfurt. Kurswagen und besondere Fern- und Luxuszüge fuhren noch weiter. Der im Bild gezeigte Riviera-Napoli-Express L19/20 fuhr erstmalig am 3. Januar 1931 von Berlin nach Neapel, mit Kurswagen nach Cannes sowie teilweise mit Schlafwagen nach Rapallo und Rom. Das Bild stammt von der Eröffnungsfahrt. Der Zug ist unter der Hochbahnbrücke hindurchgefahren, die Schnellzuglokomotive passiert bereits das auf der rechten Seite liegende Bahnbetriebswerk Bw Berlin Ahb. Der Zug besteht aus den eleganten blauen Wagen der CIWL – Compagnie Internationale des Wagons-Lits. Der Zug verkehrte dreimal pro Woche und fuhr am Anhalter Bahnhof um 12:53 Uhr ab. Er wird die über 2000 km lange Strecke nach Neapel in 32 Stunden zurücklegen.  (03.01.1931) <i>Foto: RVM</i>
Riviera-Express (2)

 

39 150 (Bw Köln Bbf) auf der Hohenzollernbrücke über den Rhein, kurz vor der Einfahrt nach Köln-Deutz. (1938) <i>Foto: RVM (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (40)

 

Eine unbekannte P 10 am Bahnsteig im nächtlichen Stuttgarter Hauptbahnhof. (1935) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Nachts in Stuttgart

 

17 069 (Bw Dortmund Hbf) vor D 144 (Dresden - Köln) in Seelze bei Hannover. Im Hintergrund sind die Anlagen des zwischen 1906 und 1909 gebauten Rangierbahnhofs zu sehen. (1929) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 069 bei Seelze

 

Um die variablen Einsatzmöglichkeiten der Culemeyer-Straßenroller zu dokumentieren, wurden bei der Vorführung der ersten Fahrzeuge in Berlin-Anhalter Güterbahnhof Schwellen ausgelegt, die beim Überfahren die Geländegängigkeit der Fahrzeuge demonstrieren sollten.  (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (74)

 

Vorstellung einer neuen Abstelleinrichtung für Güterwagen, die mittels Culemeyer-Straßenroller in Werksgelände ohne Gleisanschlüsse transportiert werden sollten. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (75)

 

Schwertransporte auf der Straße wickelte die Deutsche Reichsbahn über die Culemeyer Straßenroller-Fahrzeuge ab, wie hier die Anlieferung eines Tankbehälters im Berliner Westhafen. Das Gebäude hinter dem Kran mit dem Turm ist das heute noch vorhandene Verwaltungsgebäude der BEHALA Westhafen. Bei dem rechts im Dunst erkennbaren Speichergebäude (rechts) ist die charakteristische Brücke für die Saugentladung auszumachen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (73)

 

Die Württembergische Staatsbahn eröffnete gemeinsam mit der Schweizer Nordostbahn am 22. Februar 1869 einen Trajektverkehr zwischen Friedrichshafen und Romanshorn. Dazu lief am 20. Januar 1869 die erste Trajektfähre in Romanshorn vom Stapel, die schon im ersten Betriebsjahr 12000 Güterwagen beförderte. Im Jahre 1934 wurden 34000 Waggons übergesetzt. Der Trajektverkehr wurde jedoch 1938 (bald nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich) eingestellt, da eine der beiden Grenzabfertigungen nun entfielen und der Bahntransport in die Schweiz billiger und inzwischen auch schneller war. Während des Zweiten Weltkriegs ruhte der Trajektverkehr. Am 05. Januar 1948 wurde der Trajektverkehr auf Drängen der Schweiz auf der Verbindung Friedrichshafen – Romanshorn wieder aufgenommen. Bis zur endgültigen Einstellung am 29. Mai 1976 wurden noch mehr als 660000 Güterwagen über den Bodensee transportiert. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Bodenseetrajekt (1)

 

Güterzugverladung in das Fährschiff "PREUSSEN" am Fährhafen von Saßnitz auf Rügen. Der Trajektverkehr oblag der Deutschen Reichsbahn, das Bw Saßnitz Hafen war für den Betrieb und die Unterhaltung der Fährschiffe und der technischen Anlagen zuständig. Das 1909 gebaute Fährschiff wurde bis 1944 auf der Fährverbindung nach Trelleborg eingesetzt. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war die "PREUSSEN" als Verwundetentransportschiff auf der Ostsee unterwegs. Am 21.03.1946 wurde sie als sowjetisches Beuteschiff in "Kriljon" umbenannt. Nach dem Umbau zum Passagierdampfer wurde sie seit 1951 im Liniendienst Wladiwostok - Kamtschatka eingesetzt, rund 10.000 km von ihrer alten Heimat entfernt. 1975 außer Dienst gestellt, diente sie noch als Wohnschiff für den Hafenbau in der Wrangelbucht von Wladiwostok. Im Jahr 1985 war sie in Wostotschny (bei Nachodka am Japanischen Meer) noch vorhanden. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Fährhafen Saßnitz (1)

 

Umladung von Kartoffeln im Güterbahnhof von Berlin-Pankow.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kartoffelverladung (7)

 

Zwei SVT der Bauart "Köln" in der neuen Triebwagenhalle des Reichsbahn-Ausbesserungswerks (RAW) Wittenberge.  (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
RAW Wittenberge (1)

 

In der modernen Triebwagenhalle des RAW Wittenberge werden zwei fabrikneue Garnituren des SVT Bauart "Köln" zur Abnahme vorbereitet. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
RAW Wittenberge (3)

 

Der Bahnhof Hamburg-Dammtor im zeitgenössischen Festgewand anlässlich des Staatsbesuchs des ungarischen Reichsverwesers und Regenten Miklós Horty. Stets wurde der Bahnhof Dammtor und nicht der Hauptbahnhof für den Empfang von Staatsgästen genutzt. (24.08.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Hamburg-Dammtor (1)

 

Letzte Vorbereitungen zum Staatsbesuch vom ungarischen Regenten Miklós Horty. Während die geladenen Gästen bereits zum Empfang angetreten sind, ist noch ein Arbeiter im Vordergrund mit den letzten Arbeiten am roten Teppich beschäftigt.  (24.08.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Hamburg-Dammtor (2)

 

Zeitgenössischer Schmuck anlässlich des Staatsbesuchs des ungarischen Reichsverwesers Miklós Horty am Hamburger Hauptbahnhof. (24.08.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburg Hbf (11)

 

Die fabrikneue 50 802 im Werkshof der Fa. Jung in Jungenthal bei Betzdorf. Die Erststationierung erfolgte beim Bw Mainz-Bischofsheim. Im Dezember 1941 gelangte sie zur RBD Danzig, anschließend über Gnesen (Polen) wieder zurück nach Bremen. Am 02.10.1968 wurde sie beim Bw Nürnberg Rbf ausgemustert.  (08.02.1941) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
50 802

 

03 075 vom Bw 1 Halle (Saale) erklimmt vor FD 79 mit Unterstützung der Schublok 95 004 (Bw Pressig-Rothenkirchen) die Frankenwaldrampe bei Rothenkirchen.  (12.06.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
03 075 im Frankenwald

 

Dienstgespräch unter Kollegen an einem Vorortzug in Stuttgart Hbf. Auffallend auch hier, dass eine attraktive Sachffnerin perfekt in Szene gesetzt wurde. Ob sie wirklich Reichsbahnerin war oder ein professionelles Model, lässt sich wohl nicht mehr klären. (1942) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (34)

 

Die neu zum Bw Thorn-Mocker angelieferte 50 437 in Thorn. Davor steht ein Reichsbahner der Ostbahn mit der Sonderuniform für die besetzten Gebiete mit 8 Knöpfen und den seltenen und nur kurzzeitig verwendeten Litzenkragenspiegeln im Generalgouvernement Polen. Leider hatte der Fotograf bei der Aufnahme kein ruhiges Händchen und hat sie verwackelt. Bemerkenswert ist auch der Reichsbahnadler, bei dem hier die beiden Buchstaben "D" und "R" beiderseits des Hoheitszeichens angebracht sind, was sonst nur bei Wagen üblich war. (06.1940) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Anlieferung der 50 437

 

Bestens frisiert und gekleidet präsentieren sich diese beiden Zugbegleiterinnen bei einem Fototermin auf dem Bahnsteig A/Gleis 1 des Stettiner Bahnhofs in Berlin. Im Hintergrund ist das Reiterstellwerk "Stf" zu erkennen (spätere Bezeichnung "Nof").  (1942) <i>Foto: RVM (Holtmann)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (35)

 

Blick in die Werkshallen von Ardelt im Werk Eberswalde. (1937) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Ardelt-Kranbau

 

01 012 (Bw Berlin-Anhalter Bf) verlässt mit einem Schnellzug den Bahnhof Vienenburg im Harz. (02.07.1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 012 in Vienenburg

 

Winterliche Stimmung im Bahnhof Hamburg-Altona. Der Blick geht nach Norden aus der Bahnhofshalle hinaus mit dem Gleis (und der dazugehörigen Oberleitung) der Hafenbahn, die hier in den Tunnel führt. Die Häuser rechts gehören zur Präsident Krahn Straße. (02.1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhof Hamburg-Altona (3)

 

Blick in die neue Fahrzeughalle des RAW Wittenberge mit Schnelltriebwagen der Bauart Köln.  (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
RAW Wittenberge (2)

 

Fünf Tage nach seinem Geschwindigkeitsweltrekord mit 230,2 km/h auf der Strecke Hamburg - Berlin läuft der "Kruckenbergsche Schienenzeppelin" unter regem Anteil der Wuppertaler Bevölkerung in den Bahnhof Elberfeld ein. (26.06.1931) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Schienenzeppelin (11)

 

Die ursprünglich als bayerische EG 4 bestellte Elektrolok sollte speziell auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden im Güterzugverkehr eingesetzt werden. Da sie in nur zwei Exemplaren gebaut wurde, wurden beide Lokomotiven als "Splitterbaureihe" bereits 1939 bzw. 1940 ausgemustert. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
E 79 02 in Freilassing

 

Russische Frauen entfernen an der Laderampe des Kiewer Hauptbahnhof die letzten Schneereste. Links wartet ein holzgasbetriebener Büssing 4,5 t-Lkw der Wehrmacht auf die Beladung, während Fahrer und Beifahrer die (Zigaretten-)pause genießen. (1943) <i>Foto: RVM (Steiner)</i>
Nachschub in Kiew (2)

 

Berufsverkehr auf einem unbekannten Berliner Vorortbahnhof mitten im Krieg. Einzige Auffälligkeit ist die hohe Anzahl von Frauen auf dem Bahnsteig, die bereits massiv für die an die Front eingezogenen Männer einspringen mussten. (09.1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berufsverkehr (1)

 

Ein dampfbespannter S-Bahnzug mit einer pr. T 12 in Richtung Potsdamer Ringbahnhof und ein Hochbahnzug begegnen sich in der Nähe des Potsdamer Güterbahnhofs (zum gleichnamigen Fernbahnhof gehörig). Ganz rechts ist die Abstellgruppe des Potsdamer Bahnhofs zu erkennen, wo ein langer Schnellzug abgestellt ist. Von links aus gesehen sind folgende Anlagen zu erkennen:- Hochbahnstrecke zum "U-Bahnhof" Gleisdreieck- Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße- Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße- Potsdamer Güterbahnhof mit Ladegleisen und Güterschuppen- erst nach dem Güterschuppen die Fernbahnstrecke / Stammbahn zum Bahnhof Zehlendorf (nicht direkt sichtbar)- Wannseebahnstrecke (ebenfalls nicht direkt sichtbar). Der heutige U-Bahnhof Mendelson-Bartholdy-Park befindet sich im Rücken des Photographen.Das heutige Parkhaus befindet sich über den Trassen der Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße und der Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße.Am Horizont ist der Schöneberger Gasometer zu sehen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
S- und U-Bahn in Berlin

 

Entgleister Zug im Braunkohletagebau Golpa (nordöstlich von Bitterfeld). (1931) <i>Foto: unbekannt</i>
Grube Golpa (2)

 

Porträtaufnahme der noch ohne Indusi-Einrichtung ausgestatteten 01 078 im Bw Offenburg. (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
01 078

 

Vor einem aufziehenden Gewitter passiert die Hannoveraner 01 087 vor D 6 den Ententeich an der Rettelmühle in der Bahnhofsausfahrt von Schwerte/Ruhr auf dem Weg nach Hagen. Die schöne Idylle ist heute längst Vergangenheit. (11.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Gewitterstimmung in Schwerte

 

39 027 überquert mit P 856 die Elstertalbrücke (Strecke Leipzig - Hof) bei Barthmühle im Vogtland. Sie ist nach der Göltzschtalbrücke die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt, an der zwischen 1846 bis 1851 bis zu 12 Millionen Ziegelsteine verbaut wurden. Unten das Gleis der Elstertalbahn von Gera nach Plauen. (17.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Elstertalbrücke

 

18 507 (Bw Würzburg) läuft vor E 270 in den Bahnhof Heigenbrücken im Spessart ein.  (08.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
18 507 in Heigenbrücken

 

Die nachträglich handkolorierte Karte zeigt 78 450 vom Bw Saßnitz Hafen mit P 201 bei Lietzow auf Rügen. (21.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
78 450 in Lietzow auf Rügen

 

Der bekannte Wuppertaler Eisenbahnfotograf vor dem Triebwerk der 01 032 im Bw Köln Bbf. (22.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Carl Bellingrodt (2)

 

86 198 (Bw Wuppertal-Steinbeck) vor P 3647 bei Remscheid-Lüttringhausen. (19.03.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
86 198 bei Rs-Lüttringhausen

 

Die parallel verlaufenden Strecken der Bergisch-Märkischen und Rheinischen Strecke waren im Osten Wuppertals miteinander verbunden. Obwohl die beiden Bahnhöfe Wichlinghausen und Barmen-Rittershausen (später Wt-Oberbarmen) nur wenige hundert Meter Luftlinie auseinander lagen, war wegen des Höhenunterschieds zwischen der Talsohle und den Nordhängen eine größere Streckenlänge über Langerfeld erforderlich, wobei das Schwarzbachtal mit dieser Brücke überquert wurde. Ende der 1920er Jahre wurden die alten Brückenüberfahrten durch neue Stahlkonstruktionen ersetzt (vgl. auch Foto-Nr. 4366). (1929) <i>Foto: RVM (Eckler)</i>
Viadukt Schwarzbach (2)

 

57 3335 vom Bw Brügge/Westf überquert mit P 2185 die Fischbauchträgerbrücke in Scherl bei Meinerzhagen. (12.06.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
57 3335 bei Meinerzhagen

 

93 520 vor P 3983 nach Altenkirchen/Ww bei Westerburg vor der Kulisse des Westerburger Schlossberges mit Schloss und evangelischer Schlosskirche und der 1906 erbauten, 225 m langen Hülsbachtalbrücke.  (16.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 520 bei Westerburg (1)

 

Der von der Fa. Adolf Bleichert in Leipzig hergestellte Brückenkabelkran bei der Hafen- und Lagerhaus AG in Berlin. Die Spannweite zwischen den Stützen betrug 35 m, die Gesamtlänge mit den Auslegern 70 m. (1929) <i>Foto: RVM</i>
Brückenkabelkran

 

Kipperkatzenverladebrücke der Fa. Demag im Hafen von Wilhelmshaven. In der Originalbeschreibung heißt es: "Zum Zweck der raschen Entladung von Kohlenwaggons wurde die maschinelle Ladeeinrichtung gebaut. Der Brückenkran hebt die Waggons gleichmäßig an und dreht sie zu der Entladestelle. Die Brücke besitzt eine Stützweite von 40 m und eine lichte Höhe von 22 m. Die Kipperkatze ist für eine Nutzlast von 40 t eingerichtet und kann mittels der Kipperplattform 15 Wagen/Std entleeren. Um die Verwendungsfähigkeit der Brücke zu erhöhen und das Verladegut dem Lager entnehmen zu können, ist die Katze mit einem Auslegerarm von 7 m versehen und ein Greiferwindwerk von 20 t Tragkraft eingebaut, wodurch bei Greiferbetrieb eine stündliche Leistung von 150 t erzielt wird." (1930) <i>Foto: RVM</i>
Kipperkatzenverladebrücke

 

Obwohl sich das Bild im Fundus der Eisenbahnabteilung der RVM-Filmstelle Berlin befand, zeigt es offenkundig die neue Straßenbrücke über die Peene nach Usedom.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
Usedomer Bäderbrücke

 

Blick in den Betriebsbahnhof der Hamburger Hochbahn im Stadtteil Barmbek. (1920) <i>Foto: RVM-Archiv (Lachmund)</i>
Barmbek Betriebsbahnhof

 

Blick auf Bahnhofsanlagen und Blaubeurertor-Straßenbrücke in Ulm, kurz nach Abschluss der Elektrifizierungsarbeiten. Im Hintergrund ist schwach das Bahnbetriebswerk mit zwei Lokomotiven der Baureihe E 17 zu erkennnen. (1933) <i>Foto: RVM</i>
Ulm Hbf

 

Eine Lenneper 62 überquert vor P 535 die Müngstener Brücke bei Solingen-Schaberg. Die als "Kaiser-Wilhelm-Brücke" gebaute 107 m hohe Brücke überspannt das Tal der Wupper und wurde am 21. März 1897 fertiggestellt. Gut 110 Jahre nach ihrer Eröffnung ist die Zukunft der Brücke wegen statischer Probleme ungewiss.  (03.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Müngstener Brücke (5)

 

ET 25 007 am Abzweig Hausberg auf der schlesischen Strecke Hirschberg - Polaun nahe Hirschberg. (10.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
ET 25 007 bei Hirschberg

 

ET 25 007 in der schlesischen Riesengebirgslandschaft bei Mittelschreiberhau. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
ET 25 bei Mittelschreiberhau

 

el T 1303 (späterer ET 31 03) im Bw Nürnberg Hbf. (1936) <i>Foto: Hermann Maey</i>
ET 31 03 (el T 1303)

 

ET 65 023 als Pt 1436 unterwegs auf der Strecke Ulm - Stuttgart bei Salach. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
ET 65 023 bei Salach

 

Es wird vermutet, dass es sich bei der Aufnahme um die Verladestelle der Bleibergwerke von Mechernich in der Eifel handelt. Das bedeutendste Bergwerk der Region wurde am 31. Dezember 1957 geschlossen. Bei dem mit dem Bagger überladenen Wagen handelt es sich wohl um einen russischen SSyl 19. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Mechernicher Bleibergwerke (?)

 

Verladen von Zylinderöl im Bahnhof Gleiwitz. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Ölfassverladung

 

Fassverladung in einer Berliner Güterabfertigung. (1940) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Holzfassverladung

 

94 1643 vom Bw Ratingen-West auf der Angertalbahn nahe Hofermühle, die maßgeblich bis heute zur Bedienung der großen Kalksteinbrüche um Wülfrath dient. (22.06.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
94 1643 im Angertal

 

Blick von der Brücke der Reichsautobahn auf die im Angertal nach Ratingen-West talwärts fahrende 94 280 mit P 960.  (06.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 280 im Angertal

 

Ankunft eines Personenzuges in Oberschreiberhau (heute: poln. Szklarska Poreba), der zahlreiche Wanderer aus Hirschberg ins Riesengebirge brachte. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Oberschreiberhau (1)

 

Vor der Kulisse der Wuppertaler Schwebebahn rollt die 5-teilige Ruhrschnellverkehrseinheit Et 3454 u.a. mit VT 33 212 dem Bahnhof Wuppertal-Barmen entgegen. Dieser Blick von der Herzogbrücke ist übrigens auch heute noch möglich. (26.03.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Ruhrschnellverkehr (2)

 

Nicht etwa die verlorene Kohlenladung eines Güterwagens, sondern die angelieferte Hausbrandversorgung mit Braunkohlenbriketts wird durch den Angestellten des Bahnhofs Watzerath an der Bahnstrecke Prüm - Pronsfeld aus den Gleisen beseitigt. (1931) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Bahnhof Watzerath

 

Der Bahnhof Pfullendorf an der Strecke (Aulendorf-) Altshausen - Schwackenreute (-Radolfzell). Im Bahnhof steht ein Personenzug mit einer bad. VI b (Baureihe 75). Davor eine Reihe gedeckter Güterwagen: Preußisch, württembergisch, bayrisch und Verbandswagen, also ein typischer Querschnitt der Reichsbahn-Zeit. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Pfullendorf

 

Hochbetrieb im Stettiner Bahnhof von Berlin. Der rechte Zug ist der eingefahrene D 16 Warnemünde - Berlin.  (1929) <i>Foto: RVM</i>
Ferienverkehr in Berlin

 

Der Berliner Westhafen war der größte Hafen der Stadt und bedeutender Umschlagplatz für die Binnenschiffahrt, hier bei der Umladung von Hausbrandkohle für die Berliner Bevölkerung.   (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berliner Westhafen (7)

 

Faßumladung im Berliner Westhafen. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berliner Westhafen (8)

 

Umladung von Papierrollen aus Stettin im Berliner Westhafen. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berliner Westhafen (9)

 

Umladen von Mehlsäcken im Berliner Westhafen. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berliner Westhafen (10)

 

Kabelrollen auf einem Rungenwagen in einem Berliner Rangierbahnhof. Der Wagen rechts, Gattung Om „Danzig 241“ ist ein polnischer offener Güterwagen, gebaut nach deutschen Grundsätzen. Die Direktion „Danzig“ wurde 1939 zur Eingliederung dieser polnischen Güterwagen in die DRG gegründet, nachdem der militärische Feldzug gegen Polen beendet war und der „reguläre“ Verwaltungsapparat seinen Dienst aufnahm. Der überstrichene oder abgebrannte polnische Adler ist hinter den Buchstaben Reic'hsb'ahn noch zu erahnen. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kabelrollen

 

Heizerseite der 58 1001 im Bw Soest. Von der Baureihe, die als Vorbild für die pr. G 12 galt, wurden insgesamt 15 Maschinen gebaut, von denen 10 für die Türkei an die "Chemin de fer Ottoman d'Anatolie" (CFOA) vorgesehen waren. Während des 1. Weltkriegs gingen 4 + 1 Loks in die Türkei, nach dem Krieg als Nachbauten die fehlenden fünf. Die fünf übrigen Loks kamen zur Militär-Generaldirektion Brüssel (als Nr. 5551 - 5555). Nach Ende des Krieges blieben drei Loks in Belgien und wurden 1931 an die Prinz Heinrich Eisenbahn verkauft. Eine Lok ging an die franz. Ostbahn, die Nr. 5553 kam zur DR und wurde dort als 58 1001 eingereiht. Am 04.07.1931 wurde sie beim Bw Soest ausgemustert. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 1001 im Bw Soest (2)

 

38 2019 in ihrer Heimatdienststelle Köln Betriebsbahnhof. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
38 2019

 

Seefischverkehr im Hamburger Hafen. (12.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Hamburger Hafen (13)

 

Am 8.8.1931 gegen 22.50 Uhr war auf den FD-Zug Basel–Berlin in der Nähe von Jüterbog ein Anschlag durch eine Gleissprengung verübt worden; sieben Personenwagen, der Gepäck- und der Speisewagen waren entgleist, zwei Personen waren schwerverletzt, eine größere Anzahl von Passagieren hatte leichte Verletzungen erlitten (DAZ Nr. 361–362 vom 11.8.31). Der Reichsverkehrsminister berichtete kurz über das wesentliche Ergebnis der amtlichen Untersuchung des Attentats auf den FD-Zug Basel–Berlin und teilte mit, daß man auf Grund der Untersuchung zu der Überzeugung gelangt sei, daß es sich um ein wohlvorbereitetes kommunistisches Attentat handele. Über die Person der Täter fehle bisher jeglicher Anhalt. Die Reichsbahn beabsichtige, auf die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 20 000 M auszusetzen. (zeitgenössische Pressemeldung). In Wahrheit war der Attentäter ein eher rechtsgerichteter Psychopath, der in Wien ansässige Sylvester Matuska. Jüterbog war der dritte von seinen vier Anschlägen: Der letzte Anschlag, ein Monat nach Jüterbog, nahe Biatorbágy bei Budapest, kostete 22 Reisenden eines Nachtzuges das Leben. (08.1931) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Anschlag Jüterbog (1)

 

Am 8.8.1931 gegen 22.50 Uhr war auf den FD-Zug Basel–Berlin in der Nähe von Jüterbog ein Anschlag durch eine Gleissprengung verübt worden; sieben Personenwagen, der Gepäck- und der Speisewagen waren entgleist, zwei Personen waren schwerverletzt, eine größere Anzahl von Passagieren hatte leichte Verletzungen erlitten (DAZ Nr. 361–362 vom 11.8.31). Der Reichsverkehrsminister berichtete kurz über das wesentliche Ergebnis der amtlichen Untersuchung des Attentats auf den FD-Zug Basel–Berlin und teilte mit, daß man auf Grund der Untersuchung zu der Überzeugung gelangt sei, daß es sich um ein wohlvorbereitetes kommunistisches Attentat handele. Über die Person der Täter fehle bisher jeglicher Anhalt. Die Reichsbahn beabsichtige, auf die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 20 000 M auszusetzen. (zeitgenössische Pressemeldung). In Wahrheit war der Attentäter ein eher rechtsgerichteter Psychopath, der in Wien ansässige Sylvester Matuska. Jüterbog war der dritte von seinen vier Anschlägen: Der letzte Anschlag, ein Monat nach Jüterbog, nahe Biatorbágy bei Budapest, kostete 22 Reisenden eines Nachtzuges das Leben. (08.1931) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Anschlag Jüterbog (2)

 

Auf Rungenwagen verladene Ringfässer, vermutlich aufgenommen während der deutschen Besetzung in Frankreich. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Fassverladung (1)

 

Verladene Ringfässer in einem unbekannten Bahnhof. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Fassverladung (2)

 

Blick über die Richtungsgleise eines unbekannten Rangierbahnhofs. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Im Rangierbahnhof

 

Die mit einem bay. 3 T 20.2-Tender gekuppelte 57 3016 im Bw Schweinfurt. (15.05.1935) <i>Foto: Hermann Maey</i>
57 3016 in Schweinfurt

 

74 634 (Bw Lennep) vor P 1075 nach Lennep am letzten Tag des Kriegsjahres 1942 bei Krebsöge. (31.12.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
74 634 bei Krebsöge

 

78 289, die als ehemalige SAAR-Bahn-Lok am 01.03.1935 in den DR-Umzeichnungsplan aufgenommen wurde, im Bw Neunkirchen/Saar.  (1935) <i>Foto: Hermann Maey</i>
78 289

 

95 018 im Bw Probstzella. Zehn Jahre nach dieser Aufnahme war der Ort als Grenzbahnhof zwischen der amerikanischen und sowjetischen Besatzungszone für Aufnahmen dieser Art nahezu unerreichbar. (03.06.1935) <i>Foto: Werner Hubert</i>
95 018 in Probstzella

 

98 006 (Bw Dresden-Friedrichstadt) überquert mit einem Nahgüterzug nach Dresden-Neustadt Gbf die Elbe auf der 4-gleisigen Marienbrücke in Dresden. (06.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
98 006 in Dresden

 

74 632 vor P 1365 bei Hundesossen an der Lenne. Der P 1365 führte nur die 2. und 3. Wagenklasse, verließ Altenhundem um 13.10 Uhr und erreichte seinen Zielbahnhof Wennemen um 14.49 Uhr. Sofern der Zug am Aufnahmetag pünktlich war, konnte der Fotograf gegen 13.29 Uhr auf den Auslöser drücken. (13.10.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
74 632 im Lennetal

 

Fahrradverladung an der Laderampe, vermutlich an einer Berliner Güterabfertigung. (1938) <i>Foto: RVM</i>
An der Laderampe (1)

 

Stückgutumladung an der Laderampe, vermutlich an einer Berliner Güterabfertigung. (1938) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
An der Laderampe (2)

 

Übergabe der Frachtpapiere an der Laderampe. (1938) <i>Foto: RVM</i>
An der Laderampe (3)

 

Eine "Tele"-Blick vom Kirchturm Groß St. Martin auf eine unbekannte P 8 (Baureihe 38.10), die im Kölner Hauptbahnhof auf Ausfahrt wartet. Vorne befährt eine Straßenbahn die Rampenauffahrt zur Hohenzollernbrücke. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Winter in Köln (1)

 

Die beim Bw Wuppertal-Vohwinkel beheimatete 58 1577 passiert das dreiflügelige Einfahrsignal von Köln-Kalk-Nord. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
58 1577 bei Köln

 

38 2564 und eine unbekannte S 3/6 befördern den FD 40 über die Frankenwaldbahn bei Ludwigsstadt. Das Foto diente als Vorlage für eine Postkarte, die das RVM in den 1930er Jahren herausgab. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Durch den Frankenwald

 

Einfallsreiche Sicherungsbefestigungen eines Maibaums auf dem Fahrzeuggestell eines Culemeyer-Straßenrollers auf dem Transport vom Schwarzwald nach Berlin. (28.04.1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (55)

 

Außergewöhnlicher Transport eines überdimensionalen, 40m langen Maibaums aus Forbach im Schwarzwald zum Berliner Lustgarten. (28.04.1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (56)

 

Abladen der stark gepanzerten Dachabschlusshaube für den Munitionslift am großen Zoo-Flakbunker im Berliner Tiergarten. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (57)

 

Transport der 72 t schweren Abschlußhaube für den Munitionslift eines der Berliner Flaktürme, die in den Stadtgebieten von Tiergarten, Friedrichshain und Humboldthain aufgestellt waren.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (58)

 

Transport der 72 t schweren Abschlußhaube der Henrichshütte Hattingen, für den Munitionslift einer der Berliner Flaktürme. Zugmaschine ist der Kaelble DR 70192, aufgenommen vor dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Lehrter Fernbahnhof. (1941) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (59)

 

Zur Erinnerung an die Siege in der Schlacht bei Tannenberg und der Schlacht an den Masurischen Seen unter Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff ließ das Deutsche Reich 1927 bei Hohenstein (heute poln. Olsztynek) das Tannenberg-Denkmal errichten, welches das NS-Regime für seine Propaganda und die Verherrlichung des Krieges nutzte. Die Verbindung zu Culemeyer wird in den nächsten Fotos erläutert. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (60)

 

Nach umfassenden Umbaumaßnahmen und unter gewaltigem propagandistischem Aufwand fand am Tannenberg-Denkmal am 7. August 1934 die Beisetzung des kurz zuvor verstorbenen Reichspräsidenten Hindenburg statt. Der Abschlußstein der Hindenburg-Gruft wurde nach der Umgestaltung des Denkmals zum "Reichsehrenmal" mittels eines Culemeyer-Transports vom Bahnhof Hohenstein zum Denkmal transportiert. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (61)

 

Verladen des Abschußsteines für die Hindenburg-Gruft im Tannenberg-Denkmal am Bahnhof Hohenstein (heute poln. Olsztynek) auf einen Culemeyer-Straßenroller. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (62)

 

Ankunft des Schlußsteines der Hindenburg-Gruft im Tannenberg-Denkmal auf einem Culemeyer-Straßenroller. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (63)

 

Ankunft des Abschlußsteines am Tannenberg-Denkmal in Ostpreußen. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (64)

 

Um den Abschlußstein für die Hindenburg-Gruft in die Anlage des Tannenberg-Denkmals hineinfahren zu können, musste das Eingangstor ad hoc verbreitert werden. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (65)

 

Ankunft des Abschlußsteines für die Hindenburg-Gruft im Tannenberg-Denkmal (Ostpreußen). (1934) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (66)

 

Die gigantischen Ausmaße, die für den (U-)Boot-Transport zum Schwarzen Meer erforderlich waren, verdeutlicht diese Aufnahme mit vier Kalble-Zugmaschinen auf dem Gelände des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes in Berlin-Tempelhof. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (67)

 

Transport der 9,6 t schweren Olympia-Glocke von Bochum nach Berlin. Seitlich ist das Logo der Spiele 1936 zu erkennen, das von dem Künstler Johannes Boehland entworfen wurde. Es zeigt die 5 olympischen Ringe, einen Adler und das Brandenburger Tor, ergänzt mit der Inschrift „Ich rufe die Jugend der Welt!". Die Olympia-Glocke wurde zu einem der zentralen Symbole der XI. olympischen Spiele der Neuzeit in Berlin. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (68)

 

Die wunderschön ausgeleuchtete Porträtaufnahme zeigt 56 119 vom Bw Wustermark Vbf als Wendelok im Bw Pankow Vbf.  (04.07.1935) <i>Foto: Hermann Maey</i>
56 119 in Berlin-Pankow

 

Der Kaiser-Wilhelm-Tunnel (auch Cochemer Tunnel genannt) auf der Moselbahn  zwischen Ediger-Eller und Cochem  ist 4205 m lang und war bis 1985 der längste Eisenbahntunnel Deutschlands. In den Jahren 1937/38 fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, bei denen auch die alte Tunnelentlüftungsanlage durch zehn Hochleistungs-Schraubenlüfter der Bauart Siemens-Bentz ersetzt wurde. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Im Kaiser-Wilhelm-Tunnel

 

39 048 hat soeben vor D 86 den Hauptbahnhof von Hannover verlassen. Die Lok trägt noch keine Beschilderung in der vorgeschriebenen Art und Weise. Am Führerhaus scheint sogar noch das Gattungsschild "P10" und das Leistungskennzeichen "c" angebracht zu sein. Damit könnte dies ein Beleg für den Einsatz einer P 10 mit der Interimsnummer als 17er nach dem ersten U-Plan von 1923 sein.  (1923) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 048 bei Hannover

 

17 203 vom Bw Cottbus präsentiert sich vor dem westlichen Ringlokschuppen im Bw Leipzig Hbf West. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 203 in Leipzig (1)

 

Die Cottbuser 17 203 wendet im Bw Leipzig Hbf West, den Hintergrund bildet das markante Verwaltungsgebäude. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
17 203 in Leipzig (2)

 

Die 1920 bei Hartmann gebaute 38 264 mit einem Personenzug bei Chemnitz. Sie gehörte zu den frühzeitig ausgemusterten Maschinen dieser Baureihe. (1934) <i>Foto: RVM</i>
38 264 bei Chemnitz

 

Zugbeeinflussungseinrichtungen sind Systeme, die die Fahrt von Zügen in Abhängigkeit von der zulässigen Geschwindigkeit kontrollieren. Ist die Fahrt nicht zugelassen oder fährt ein Zug zu schnell, so wird er durch eine Zugbeeinflussung selbsttätig gebremst. Bereits in den 1920er Jahren erprobte die Deutsche Reichsbahn mehrere Zugsicherungssysteme. Die sog. optische Zugsicherung (OPSI) erwies sich heirbei als wenig praktikabel, weil bei Verschmutzung der Optiken kein sicheres Anhalten garantiert werden konnte. Ein Überbleibsel der OPSI fand der RVM-Fotograf an diesem Vorsignal nahe des Stellwerks "Pks" in Berlin-Pankow. (1943) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Optische Indusi

 

Ausfahrsignale und eine rangierende 74er im Bahnhof Fulda. Im Hintergrund das Kloster Frauenberg. (1938) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Bahnhof Fulda

 

Wartungsarbeiten an einer Signalbrücke der Blockstelle "Busch" auf der Berliner Stadtbahn. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Signalpflege (3)

 

Anstricharbeiten an einem österreichischen Vorsignal bei Hall in Tirol. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Signalpflege (4)

 

Wartungsarbeiten am mechanischen Einfahrsignal "G" eines Berliner Bahnhofs, welches bereits mit einem elektrischen Vorsichtssignal (Ve 6) ausgerüstet ist. Das "M" bedeutet, dass auf mündlichen Auftrag des Fahrdienstleiters am haltzeigenden Signal Hp 0 vorbeigefahren werden darf. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Signalpflege (5)

 

Akrobatische Putzeinlage am Einfahrsignal "G" eines Berliner Bahnhofs. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Signalpflege (6)

 

Wartungsarbeiten an einem Formhauptsignal. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Signalpflege (7)

 

Putzarbeiten einem Signalflügel eines mechanischen Hauptsignals. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Signalpflege (8)

 

Weichenschlosser an einer Handweiche in der RBD Breslau. (1943) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Weichenpflege (3)

 

Aufsichtsbeamtin beim Geben des Abfahrauftrags auf dem S-Bahnsteig in Berlin-Jungfernheide. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (28)

 

58 1267 vor einem Güterzug im Weserbergland. Die Lok ging im Zweiten Weltkrieg in den Osten. Nach einem Telegramm der RBD Kassel vom 21.01.1943 suchte diese ihre Lok noch, weil "die Maschine aus Lokzug Kassel Nr.6 zur Übergabe an RVD Dnjepro noch nicht in Zdolbunow eingetroffen war". Ob die Lok noch gefunden wurde, ist nicht bekannt. Zurückgekehrt ist sie jedenfalls nicht wieder, am 20.09.1948 wurde sie aus den Bestandslisten gestrichen. (1932) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
58 1267 im Weserbergland

 

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten preußischen  Eisenbahn verkehrte der Nachbau des Adler-Zuges zwischen Berlin und Potsdam mit Reisenden im Biedermeier-Stil des 18. Jahrhunderts. (20.09.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Berlin - Potsdam (5)

 

Reisende im Biedermeierstil anlässlich der 100 Jahrfeier der Berlin-Potsdamer Eisenbahn. (20.09.1938) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Berlin - Potsdam (6)

 

Stückgutumladung im Berliner Westhafen. (1941) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Berliner Westhafen (6)

 

Streckenbegradigung auf der Strecke Dresden - Bodenbach. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Planumsverbesserung

 

Nachdem in den 1920er Jahren der Großraum München vollständig elektrifiziert worden war, verblieben einige Gleisanschlüsse ohne Fahrleitung. Um dennoch auf den Dampfbetrieb verzichten zu können, entwickelten die Firmen Maffei/SSW eine Rangierlok für die Reichsbahn, die ihre Antriebsenergie entweder aus der Oberleitung oder auf den nicht elektrifizierten Streckenteilen aus eingebauten Akkumulatorenbatterien bezog.  (19.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
E 80 03

 

Leider ist die Nummer der durchfahrenden 03 im Haltepunkt Vieselbach an der Strecke Weimar - Erfurt aufgrund der Bewegungsunschärfe nicht zu identifizieren. Ungewöhnlich ist die Anzahl der auf dem Bahnsteig vertretenen Reichsbahner mit und ohne Uniform, die den durchfahrenden Zug erwarten. (1934) <i>Foto: Privat</i>
Durchfahrt in Vieselbach

 

Die parallel verlaufenden Strecken der Bergisch-Märkischen und Rheinischen Strecke waren im Osten Wuppertals miteinander verbunden. Obwohl die beiden Bahnhöfe Wichlinghausen und Barmen-Rittershausen (später Wt-Oberbarmen) nur wenige hundert Meter Luftlinie auseinander lagen, war wegen des Höhenunterschieds zwischen der Talsohle und den Nordhängen eine größere Streckenlänge über Langerfeld erforderlich, wobei das Schwarzbachtal mit dieser Brücke überquert wurde. (1910) <i>Foto: W. Eckler</i>
Viadukt Schwarzbach (1)

 

E 244 11 vor P 3411 auf der Höllentalbahn bei Himmelreich. Am Zugschluss hängt ein alter badischer Packwagen. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
E 244 11 bei Himmelreich

 

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs gelang diese schöne Aufname der E 62 01 + E 62 04 vor P 2969 (Reutte - Garmisch) bei Lermoos in Tirol. (11.06.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
E 62 01 + 04 bei Leermoos

 

Die „Fliegenden Züge“ waren das Aushängeschild der Deutschen Reichsbahn. Am 15. Mai 1933 als „Fliegender Hamburger“ zwischen Berlin und Hamburg an den Start gegangen, wurde das Diesel-Schnelltriebwagen-Netz von Berlin ausgehend bis 1939 ausgebaut und die wichtigsten deutschen Großstädte miteinander verknüpft, bevor der Zweite Weltkrieg dem weithin beachteten Verkehrssystem ein jähes Ende bereitete. Zum Einsatz gelangten unterschiedliche Schnelltriebwagen, unter anderem der dreiteilige SVT der Bauart „Köln“. Mit Erreichen des Dorfes Wommen unweit der hessisch-thüringischen Grenze hat hier der SVT 137 278 a/b/c auf seiner Fahrt als FDt 571 (Karlsruhe – Mannheim – Frankfurt/Main – Erfurt – Leipzig – Berlin Anhalter Bf) ziemlich genau die Hälfte der Reise hinter sich. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
SVT 137 278 bei Wommen

 

Der für den Ruhrschnellverkehr konzipierte VT 137 290 ("Bauart "Ruhr", vorgesehen als VT 17 001) auf Probefahrt in Wuppertal-Unterbarmen. Das Fahrzeug war wegen der zu geringen Zahl von Türen letztlich dafür aber nicht geeignet. (08.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
VT 137 290 in Wuppertal (1)

 

VT 137 290 (Bauart "Ruhr", vorgesehen als VT 17 001) auf Probefahrt bei Wuppertal-Langerfeld. Es war die erste VT-Bauart, die in dem vorgesehenen neuen Triebwagenanstrich ganz in "rot" geliefert wurde. (08.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
VT 137 290 in Wuppertal (2)

 

VT 872 mit Steuerwagen "31505 Frankfurt". (1932) <i>Foto: Hermann Maey</i>
VT 872

 

Die bei Henschel gebaute 61 002 verlässt den Werkshof in Kassel. Nach dem Krieg wurde die Lok für die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M Halle) eingesetzt, da sie Geschwindigkeiten über 160 km/h erreichen konnte. 1961 wurde sie im RAW Meiningen in die Schlepptenderlok 18 201 umgebaut.  (06.1939) <i>Foto: RVM (Kreutzer)</i>
61 002 in Kassel

 

75 148 (Bw Heidelberg) verlässt mit einem Leerreisezug den alten Heidelberger Hbf mit seinen umfangreichen Fahrstraßenkreuzungen. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 148 in Heidelberg

 

80 002 (Hohenzollern, Baujahr 1927) präsentiert sich vor dem 31-ständigen Ringlokschuppen in der Bw-Abteilung Hagenkamp des Bw Hannover. Die Lok trägt noch keine Beheimatungsschilder. Sie wurde erst nach Erteilung der Betriebserlaubnis ab 28.03.1928 dem Bw Hannover zugeteilt und im Lokbestand geführt. Nach fast 50 Jahren hatte 80 002 im Oktober 1977 ausgedient, nachdem sie seit August 1948 als Werklok im Raw Meiningen tätig war. (03.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
80 002 in Hannover (2)

 

89 704 im Bw Würzburg. (1934) <i>Foto: Werner Hubert</i>
89 704

 

Porträtaufnahme der beim Bw Mainz Hbf beheimateten 17 007 vor der großen Lokhalle im Bw 1 Frankfurt (Main). (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 007 in Frankfurt

 

17 039 (Bw Wiesbaden) vor FD 263 auf dem Weg durchs Rheintal bei Bacharach. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 039 bei Bacharach

 

38 2723 war seit August 1925 beim Bw Köln Bbf beheimatet. Die Aufnahme entstand aber wahrscheinlich im Bw Remscheid-Lennep, das die Lok mit dem nur Sonn- und Feiertags verkehrenden P 1541 aus Köln erreichte. (27.09.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2723 in Rs-Lennep

 

38 3384 überquert vor P 543 nach Solingen-Ohligs Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke zwischen Remscheid-Güldenwerth und Solingen-Schaberg. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Müngstener Brücke (4)

 

Die fabrikneu an das Bw Dresden-Altstadt abgelieferte 01 1089 in ihrer Heimat-Dienststelle. (1940) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 1089 in Dresden

 

Die von Professor Stephan Löffler entwickelte H 02 1001 mit 120-atü-Hochdruckkessel wurde bei der BMAG in Wildau gefertigt. Bei Versuchsfahrten zeigten sich jedoch häufig Störungen im Fahrbetrieb und auch die erhofften Kohleersparnisse von bis zu 42% blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Sie betrug lediglich zwischen 10 und 12 %. Schließlich wurde die Lok 1934 an den Hersteller zurückgegeben, wo sie bis zum Sommer 1945 abgestellt und dann verschrottet wurde. (1930) <i>Foto: Hermann Maey</i>
H 02 1001 (1)

 

Blick von der Deutschherrnbrücke zwischen Frankfurt-Sachsenhausen und Ostend auf Main und Stadtzentrum. (1939) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Deutschherrnbrücke (1)

 

Die 274 m lange Deutschherrnbrücke über den Main entstand zwischen 1911 und 1913 im Zuge der zweigleisigen Verbindung zwischen dem damals neuen Frankfurter Ostbahnhof an der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn und der Bebraer Bahn. (1939) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Deutschherrnbrücke (2)

 

Blick von der Deutschhernnbrücke in Frankfurt am Main auf den Osthafen mit der Brücke an der  Franziusstraße. (1939) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Deutschherrnbrücke (3)

 

Die Deutschherrnbrücke liegt an der zweigleisigen Strecke zwischen Frankfurt-Süd und Hanau. Hier überquert eine unbekannte 44er die Brücke über den Main auf dem Weg in den Frankfurter Ostbahnhof. (1939) <i>Foto: RVM (Trost)</i>
Deutschherrnbrücke (4)

 

elT 1110 erhielt ab 1941 die Fahrzeugnummer ET 85 10 und war im bayerischen Netz eingesetzt, hier in Nürnberg Hbf. Der Triebwagen besitzt noch dieältere Ausführung des zweifarbigen Triebwagenanstrichs ohne das breite rote Bandoberhalb der Fenster. (1936) <i>Foto: Hermann Maey</i>
elT 1110 (ET 85 10)

 

57 3457 überquert mit zwei Güterzugbegleitwagen (Pwg) das große Dillviadukt bei Haiger. (01.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
57 3457 bei Haiger

 

17 284 (Bw Düsseldorf Abstellbf) enteilt vor D 325 (Kurswagenzubringer zu FD 225) einem aufziehenden Gewitter zwischen Hochdahl und Gruiten, in der Nähe des heutigen Haltepunktes Hochdahl-Millrath. (20.04.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
17 284 bei Hochdahl

 

44 007 (Bw Rothenkirchen/Oberfr) vor einem Güterzug nahe der Blockstelle Falkenstein. Das oberfränkische Bw beheimatete von Februar 1928 bis Oktober 1936 insgesamt sieben Lok der Vorserien-Baureihe 44 (44 001 bis 44 007), die im Vorfeld der anstehenden Elektrifizierung der Frankenwaldbahn alle an das Bw Würzburg abgegeben wurden. Zehn Jahre nach dieser Aufnahme erhielt diese Gegend eine besondere Bedeutung durch die Grenzziehung der Zonengrenze zwischen Bayern und Thüringen.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
44 007 bei Falkenstein (1)

 

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